{"id":66114,"date":"2017-01-18T12:48:03","date_gmt":"2017-01-18T10:48:03","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=66114"},"modified":"2017-01-18T12:48:03","modified_gmt":"2017-01-18T10:48:03","slug":"x-r-23-14-verwendung-von-altersvorsorgevermoegen-fuer-die-anschaffung-oder-herstellung-einer-im-eigentum-einer-gbr-stehenden-wohnung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/x-r-23-14-verwendung-von-altersvorsorgevermoegen-fuer-die-anschaffung-oder-herstellung-einer-im-eigentum-einer-gbr-stehenden-wohnung\/","title":{"rendered":"X&nbsp;R&nbsp;23\/14 &#8211; Verwendung von Altersvorsorgeverm&ouml;gen f&uuml;r die Anschaffung oder Herstellung einer im Eigentum einer GbR stehenden Wohnung"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 27.1.2016, X R 23\/14<\/p>\n<p class=\"titel\">Verwendung von Altersvorsorgeverm&ouml;gen f&uuml;r die Anschaffung oder Herstellung einer im Eigentum einer GbR stehenden Wohnung<\/p>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>Auf die Revision der Beklagten wird das Urteil des Finanzgerichts Berlin-Brandenburg vom 6. M&auml;rz 2014&nbsp;&nbsp;10 K 14034\/12 aufgehoben.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Sache wird an das Finanzgericht Berlin-Brandenburg zur&uuml;ckverwiesen.<\/p>\n<\/p>\n<p>Diesem wird die Entscheidung &uuml;ber die Kosten des Revisionsverfahrens &uuml;bertragen.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>I. Die Kl&auml;gerin und Revisionsbeklagte (Kl&auml;gerin) war mit einer Beteiligung von 98&nbsp;% Gesellschafterin einer GbR. Die restlichen 2&nbsp;% der Anteile hielt ihr Ehemann (E). Nach den Feststellungen des Finanzgerichts (FG) erwarb die GbR im Jahr 2008 ein &quot;Hausgrundst&uuml;ck&quot;. In diesem Anwesen befindet sich sowohl die Hauptwohnung der Eheleute als auch eine von E betriebene Rechtsanwaltskanzlei. Ins Grundbuch wurden die Eheleute &quot;in Gesellschaft b&uuml;rgerlichen Rechts unter der Bezeichnung &#8230; Real Estate GbR&quot; unter Angabe der Postanschrift der GbR eingetragen. Feststellungen zum Inhalt des GbR-Vertrags sowie zum Umfang der T&auml;tigkeit der GbR hat das FG nicht getroffen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin hatte einen zertifizierten Altersvorsorgevertrag abgeschlossen, f&uuml;r den sie F&ouml;rderungen nach &sect;&nbsp;10a oder &sect;&sect;&nbsp;79&nbsp;ff. des Einkommensteuergesetzes (EStG) erhalten hatte. Am 6.&nbsp;Juli 2011 beantragte sie bei der Beklagten und Revisionskl&auml;gerin (Deutsche Rentenversicherung Bund, Zentrale Zulagenstelle f&uuml;r Altersverm&ouml;gen &#8211;ZfA&#8211;) gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;92a Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1, &sect;&nbsp;92b Abs.&nbsp;1 EStG, das gesamte in diesem Vertrag gebildete Kapital f&ouml;rderunsch&auml;dlich an sie ausgezahlt zu bekommen. Dabei erkl&auml;rte sie nach den Feststellungen des FG, &quot;eine Wohnung f&uuml;r die Nutzung zu eigenen Wohnzwecken k&auml;uflich erwerben oder selbst herstellen zu wollen oder herstellen zu lassen, wobei diese Wohnung ihre Hauptwohnung oder den Mittelpunkt ihrer Lebensinteressen darstelle.&quot;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die ZfA lehnte den Antrag ab. Beg&uuml;nstigt sei nur eine Wohnung in einem &quot;eigenen&quot; Haus. Im Streitfall sei Eigent&uuml;merin aber nicht die Kl&auml;gerin, sondern die GbR.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nach erfolglosem Einspruchsverfahren gab das FG der Klage am 6.&nbsp;M&auml;rz 2014 statt (Entscheidungen der Finanzgerichte 2014, 1318). Gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;96 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 EStG seien auf die Zulagen die f&uuml;r Steuerverg&uuml;tungen geltenden Vorschriften der Abgabenordnung (AO) entsprechend anzuwenden, zu denen auch &sect;&nbsp;39 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;2 AO geh&ouml;re. Nach dieser Regelung seien Wirtschaftsg&uuml;ter, die mehreren zur gesamten Hand geh&ouml;ren, den Beteiligten anteilig zuzurechnen, soweit eine getrennte Zurechnung f&uuml;r die Besteuerung erforderlich sei. Die Anwendung dieser Vorschrift zugunsten des Gesellschafters einer GbR habe der Bundesfinanzhof (BFH) f&uuml;r die Eigenheimzulage bei vergleichbarer Regelungslage bejaht (Urteil vom 24.&nbsp;Juni 2004 III&nbsp;R&nbsp;69\/03, BFHE 207, 132, BStBl II 2005, 128, unter II.1.a). Die der GbR geh&ouml;rende Wohnung komme der Kl&auml;gerin erkennbar zugute. Die von der ZfA in den Vordergrund gestellten Gesichtspunkte des Haftungsrisikos sowie der M&ouml;glichkeit einer vorzeitigen Ver&auml;u&szlig;erung seien auch in F&auml;llen des Allein- oder Bruchteilseigentums gegeben. Wirtschaftlich sei davon auszugehen, dass die Kl&auml;gerin &quot;die Baukosten&quot; mitgetragen habe.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit ihrer Revision r&uuml;gt die ZfA, das FG habe zu Unrecht eine getrennte Zurechnung nach &sect;&nbsp;39 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;2 AO vorgenommen. Es fehle an der Voraussetzung, dass eine solche Zurechnung &quot;f&uuml;r die Besteuerung erforderlich&quot; sei. Vorliegend gehe es nicht um die Besteuerung der Kl&auml;gerin; vielmehr seien ihre Altersvorsorgebeitr&auml;ge aus versteuertem Einkommen geleistet worden. Der Bescheid &uuml;ber die f&ouml;rderunsch&auml;dliche Verwendung werde nicht als Steuerbescheid angesehen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Zweck der Einbeziehung von Wohneigentum in die Altersvorsorgezulage sei die F&ouml;rderung eines mietfreien Wohnens im Alter; ein Verkauf der Immobilie sei grunds&auml;tzlich unerw&uuml;nscht. Nach den Gesetzesmaterialien solle die steuerliche F&ouml;rderung zweckentsprechend und zielorientiert f&uuml;r die Altersvorsorge des Einzelnen eingesetzt werden. Dieses Ziel k&ouml;nne durch eine Immobilie, die sich im Gesamthandsverm&ouml;gen einer GbR befinde, nicht erreicht werden. In der Praxis w&uuml;rden Grundst&uuml;cke gerade deshalb &uuml;ber eine GbR erworben, weil die Anteile kosteng&uuml;nstig &#8211;ohne Einschaltung eines Notars und im Regelfall ohne Grunderwerbsteuerbelastung&#8211; ver&auml;u&szlig;erbar seien. Der Erwerb eines Anteils an einer grundbesitzenden GbR sei daher nicht in vergleichbarem Ma&szlig;e auf Dauer angelegt wie der unmittelbare Erwerb eines Grundst&uuml;cks, so dass Mitnahmeeffekte zu bef&uuml;rchten seien. Der Gesetzgeber habe als einzige Gesellschaft die Genossenschaft und als einziges Recht das dinglich gesicherte Dauerwohnrecht in die F&ouml;rderung einbezogen. Mit beiden Instituten sei die Beteiligung an einer GbR nicht vergleichbar.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die zur Eigenheimzulage entwickelten Grunds&auml;tze seien auf die Altersvorsorgezulage nicht &uuml;bertragbar, weil beide F&ouml;rderinstrumente unterschiedliche Ziele verfolgten. Die Eigenheimzulage habe der allgemeinen Wohnungsbauf&ouml;rderung gedient, die Altersvorsorgezulage f&ouml;rdere hingegen die individuelle Altersvorsorge. Das Altersvorsorgeverm&ouml;gen m&uuml;sse stets zweckentsprechend eingesetzt werden. Bei einer GbR-Beteiligung k&ouml;nne man aber nie ausschlie&szlig;en, dass das ausgezahlte gef&ouml;rderte Kapital zur Begleichung anderweitiger Verbindlichkeiten eingesetzt werde oder nach einer anf&auml;nglich zweckentsprechenden Verwendung wieder an den Gesellschafter zur&uuml;ckflie&szlig;e.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Es best&uuml;nden Anhaltspunkte, dass die GbR eine unternehmerische T&auml;tigkeit entfalte. Der Anteil des E an der GbR sei deutlich geringer als sein allein auf das erworbene Hausgrundst&uuml;ck bezogener Nutzungsanteil, so dass von einer Vermietung auszugehen sei. Die GbR trete zudem nicht unter der Anschrift des Hausgrundst&uuml;cks auf.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die ZfA beantragt,<br \/>das angefochtene Urteil aufzuheben und die Klage abzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin beantragt,<br \/>die Revision zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Sie sei als wirtschaftliche Eigent&uuml;merin des Grundst&uuml;cks anzusehen und habe eine vergleichbare Position wie bei einer Genossenschaft inne. Ferner bezieht sich die Kl&auml;gerin auf eine &#8211;vom FG nicht festgestellte&#8211; Erg&auml;nzung des Gesellschaftsvertrags, wonach ein auf dem r&uuml;ckw&auml;rtigen Grundst&uuml;cksteil errichtetes Geb&auml;ude der Familie zu Wohnzwecken dienen solle.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>II. Die Revision ist begr&uuml;ndet. Sie f&uuml;hrt zur Aufhebung des angefochtenen Urteils und zur Zur&uuml;ckverweisung der nicht spruchreifen Sache zur anderweitigen Verhandlung und Entscheidung (&sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FG hat zwar zu Recht angenommen, dass gef&ouml;rdertes Altersvorsorgekapital auch dann f&ouml;rderunsch&auml;dlich f&uuml;r die Anschaffung oder Herstellung einer selbst genutzten Wohnung verwendet werden kann, wenn diese im Eigentum einer GbR steht, an der der Zulageberechtigte beteiligt ist (dazu unten 1.). Dies gilt im Grundsatz auch dann, wenn die GbR im &Uuml;brigen gewerblich t&auml;tig gewesen sein sollte (unten 2.). Die Sache ist aber nicht entscheidungsreif, weil das FG &#8211;f&uuml;r den Fall der Gewerblichkeit der GbR&#8211; keine Feststellungen dazu getroffen hat, welchem Teil des steuerrechtlichen Verm&ouml;gens der GbR die selbstgenutzte Wohnung zuzuordnen ist (unten 3.). Ebenso fehlen Feststellungen zu den weiteren Voraussetzungen des &sect;&nbsp;92a Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 EStG (unten 4.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Der Umstand, dass eine verm&ouml;gensverwaltende GbR, an der der Zulageberechtigte beteiligt ist, Eigent&uuml;merin der vom Zulageberechtigten als Hauptwohnung oder Mittelpunkt der Lebensinteressen genutzten Wohnung ist, steht der Anwendung der Vorschriften des &sect;&nbsp;92a Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1, Satz&nbsp;5 EStG nicht entgegen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;92a Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 EStG in der im Zeitpunkt der m&uuml;ndlichen Verhandlung vor dem FG geltenden Fassung (vgl. zum ma&szlig;gebenden Zeitpunkt bei Verpflichtungsklagen BFH-Urteil vom 14.&nbsp;M&auml;rz 2012 XI&nbsp;R&nbsp;33\/09, BFHE 236, 283, BStBl II 2012, 477, Rz&nbsp;26, m.w.N.) kann der Zulageberechtigte das in einem Altersvorsorgevertrag gebildete und nach &sect;&nbsp;10a EStG oder dem XI.&nbsp;Abschnitt des EStG gef&ouml;rderte Kapital bis zum Beginn der Auszahlungsphase unmittelbar f&uuml;r die Anschaffung oder Herstellung einer Wohnung oder zur Tilgung eines zu diesem Zweck aufgenommenen Darlehens verwenden, wenn das daf&uuml;r entnommene Kapital mindestens 3.000&nbsp;EUR betr&auml;gt. Beg&uuml;nstigt ist eine Wohnung in einem eigenen Haus, eine eigene Eigentumswohnung oder eine Genossenschaftswohnung einer eingetragenen Genossenschaft, wenn sie die Hauptwohnung oder den Mittelpunkt der Lebensinteressen des Zulageberechtigten darstellt (&sect;&nbsp;92a Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;5 EStG). Der Zulageberechtigte hat die Verwendung des Kapitals bei der zentralen Stelle zu beantragen; die zentrale Stelle teilt ihm durch Bescheid mit, bis zu welcher H&ouml;he eine wohnungswirtschaftliche Verwendung i.S. des &sect;&nbsp;92a Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 EStG vorliegen kann (&sect;&nbsp;92b Abs.&nbsp;1 S&auml;tze&nbsp;1 und 3 EStG). Den Erlass eines solchen Bescheids begehrt die Kl&auml;gerin mit ihrer vorliegend zu beurteilenden Verpflichtungsklage.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Zutreffend hat das FG erkannt, dass gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;96 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 EStG auf die Zulagen und die R&uuml;ckzahlungsbetr&auml;ge die f&uuml;r Steuerverg&uuml;tungen geltenden Vorschriften der AO entsprechend anzuwenden sind (vgl. auch Bl&uuml;mich\/Lindberg, &sect;&nbsp;96 EStG Rz&nbsp;1: anwendbar sind grunds&auml;tzlich alle Vorschriften der AO, soweit nicht Sonderregelungen vorgehen). Nach der danach anwendbaren Regelung des &sect;&nbsp;39 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;2 AO werden Wirtschaftsg&uuml;ter, die mehreren zur gesamten Hand zustehen, den Beteiligten anteilig zugerechnet, soweit eine getrennte Zurechnung f&uuml;r die Besteuerung erforderlich ist. Bei verm&ouml;gensverwaltenden Personengesellschaften folgt aus &sect;&nbsp;39 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;2 AO, dass jeder Gesellschafter vermittels seines Gesch&auml;ftsanteils anteilig an den Wirtschaftsg&uuml;tern der Gesellschaft beteiligt ist (BFH-Urteil vom 10.&nbsp;Dezember 1998 III&nbsp;R&nbsp;61\/97, BFHE 187, 526, BStBl II 1999, 390, unter II.1.d).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Entgegen der Auffassung der ZfA ist eine solche getrennte Zurechnung auch &quot;f&uuml;r die Besteuerung erforderlich&quot;. Rechtsfolge einer sch&auml;dlichen Verwendung des gef&ouml;rderten Altersvorsorgeverm&ouml;gens w&auml;re gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;93 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 EStG, dass die Zulagen und der nach &sect;&nbsp;10a Abs.&nbsp;4 EStG gesondert festgestellte Betrag &#8211;die auf dem Sonderausgabenabzug von Altersvorsorgebeitr&auml;gen beruhende Steuererm&auml;&szlig;igung&#8211; zur&uuml;ckzuzahlen sind. Damit hat eine sch&auml;dliche Verwendung eine unmittelbare einkommensteuerrechtliche Auswirkung, zumindest in H&ouml;he des gew&auml;hrten Sonderausgabenabzugs.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Zu Recht weist das FG ferner darauf hin, dass der BFH die Anwendbarkeit des &sect;&nbsp;39 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;2 AO in F&auml;llen des Wohnungserwerbs durch eine GbR, an der der Zulageberechtigte beteiligt ist, im Regelungsbereich des Eigenheimzulagengesetzes (EigZulG) bejaht hat (BFH-Urteil in BFHE 207, 132, BStBl II 2005, 128, unter II.1.a). Die Regelungslage unterscheidet sich in den f&uuml;r den Streitfall entscheidungserheblichen Punkten zwischen dem EigZulG und den &sect;&sect;&nbsp;79&nbsp;ff. EStG insoweit nicht: Sowohl nach &sect;&nbsp;1 EigZulG als auch nach dem EStG haben nur Steuerpflichtige i.S. des EStG (d.h. nat&uuml;rliche Personen) Anspruch auf die jeweilige Zulage. Beg&uuml;nstigt ist jeweils die Herstellung oder Anschaffung einer Wohnung (&sect;&nbsp;2 EigZulG\/&sect;&nbsp;92a Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 EStG), die zu eigenen Wohnzwecken genutzt werden muss (&sect;&nbsp;4 EigZulG\/&sect;&nbsp;92a Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;5 EStG). In beiden F&auml;llen sind auf die jeweilige Zulage die f&uuml;r Steuerverg&uuml;tungen geltenden Vorschriften der AO entsprechend anzuwenden (&sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 EigZulG\/&sect;&nbsp;96 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 EStG).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das vom FG gefundene Ergebnis entspricht auch der einhelligen Auffassung in der Literatur, soweit sich darin zu diesem Problemkreis ausdr&uuml;ckliche Stellungnahmen finden (vgl. Schmidt\/ Wacker, EStG, 34.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;92a Rz&nbsp;2; M&uuml;hlenharz in Littmann\/ Bitz\/Pust, Das Einkommensteuerrecht, Kommentar, &sect;&nbsp;92a Rz&nbsp;50).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Die von der ZfA hiergegen erhobenen Einwendungen greifen nicht durch.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Aus dem Normzweck des &sect;&nbsp;92a EStG kann nichts abgeleitet werden, was gegen die Anwendung des &sect;&nbsp;39 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;2 AO auf selbstgenutzte Wohnungen im Eigentum einer GbR spricht. Die von der ZfA angef&uuml;hrten Passagen aus den Gesetzesmaterialien (Regierungsentwurf des Eigenheimrentengesetzes vom 11.&nbsp;April 2008, BRDrucks 239\/08, S.&nbsp;24; Fraktionsentwurf des Eigenheimrentengesetzes vom 22.&nbsp;April 2008, BTDrucks 16\/8869, S.&nbsp;16) sind viel zu unkonkret, um daraus bestimmte Folgerungen f&uuml;r die rechtliche Beurteilung des Streitfalls ableiten zu k&ouml;nnen. Die dar&uuml;ber hinaus von der ZfA zitierten Ausf&uuml;hrungen im Entwurf eines Gesetzes zur Abschaffung der Eigenheimzulage vom 29.&nbsp;November 2005 (BTDrucks 16\/108, S.&nbsp;3) beziehen sich auf die Mitnahmeeffekte, die mit der fr&uuml;heren Subvention der Eigenheimzulage verbunden waren; sie sind weder auf die Altersvorsorgezulage und erst recht nicht auf selbstgenutzte Wohnungen im Eigentum einer GbR bezogen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Weshalb das von der ZfA in den Vordergrund ihrer Argumentation gestellte &quot;mietfreie Wohnen im Alter&quot; nur im Fall des Allein- oder Bruchteilseigentums, nicht aber beim Eigentumserwerb &uuml;ber eine GbR, an der die selbstnutzende Gesellschafterin &#8211;hier sogar zu 98&nbsp;%&#8211; beteiligt ist, erreicht werden kann, wird aus der Revisionsbegr&uuml;ndung nicht ersichtlich. Wenn eine solche Wohnung langfristig bis ins hohe Alter genutzt wird, kommt es ebenso zu einer Mietersparnis wie bei einer Wohnung, an der mit einer entsprechenden Quote Bruchteilseigentum besteht. Wird die Wohnung hingegen nicht langfristig selbstgenutzt, kommt es &#8211;nicht anders als bei Wohnungen im Allein- oder Bruchteilseigentum&#8211; nach Ma&szlig;gabe der Vorschriften des &sect;&nbsp;92a Abs.&nbsp;3 EStG zu einer R&uuml;ckg&auml;ngigmachung der Verg&uuml;nstigungen (dazu noch unten bb).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der auf den vermeintlichen Gesetzeszweck gest&uuml;tzten Argumentation der ZfA lie&szlig;e sich im &Uuml;brigen entgegenhalten, dass schon die Vorschrift des &sect;&nbsp;92a EStG als solche einen Fremdk&ouml;rper im System der Altersvorsorgezulage darstellt, wenn man vom Leitbild der Altersvorsorge durch eine monatliche Geldrente und der Zweckbindung des Altersvorsorgeverm&ouml;gens ausgeht, da diese Regelung eine dem F&ouml;rderzweck der &sect;&nbsp;10a, &sect;&sect;&nbsp;79&nbsp;ff. EStG zuwiderlaufende vorzeitige Verwendung von gef&ouml;rdertem Altersvorsorgeverm&ouml;gen erm&ouml;glicht (so zutreffend auch Hahner in Bordewin\/Brandt, &sect;&nbsp;92a EStG Rz&nbsp;7).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>&quot;Mitnahmeeffekte&quot;, die die ZfA bef&uuml;rchtet, sind durch eine sachgerechte Auslegung des in &sect;&nbsp;92a Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 EStG verwendeten Tatbestandsmerkmals &quot;unmittelbar&quot; auszuschlie&szlig;en. Soweit die ZfA in diesem Zusammenhang anf&uuml;hrt, dass die F&ouml;rderung f&uuml;r die Tilgung anderweitiger &#8211;nicht mit der Anschaffung oder Herstellung der Wohnung in Zusammenhang stehender&#8211; Verbindlichkeiten eingesetzt werden oder nach einem zun&auml;chst zweckentsprechenden Einsatz sp&auml;ter wieder an den Gesellschafter zur&uuml;ckflie&szlig;en k&ouml;nnte, sind derartige Fehlverwendungen in F&auml;llen des Allein- oder Bruchteilseigentums gleicherma&szlig;en denkbar. Sie beruhen nicht auf der Anwendung des &sect;&nbsp;39 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;2 AO, sondern auf der derzeitigen Auslegung des Tatbestandsmerkmals &quot;unmittelbar&quot; durch die Verwaltung.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Auch der Einwand, die f&uuml;r den Fall der Aufgabe der Selbstnutzung oder des Eigentums an der Wohnung geltenden Vorschriften w&uuml;rden f&uuml;r selbstgenutzte Objekte im Eigentum einer GbR leerlaufen, trifft nicht zu.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;92a Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 EStG hat der Zulageberechtigte dem Anbieter bzw. der zentralen Stelle mitzuteilen, wenn er die Wohnung i.S. des &sect;&nbsp;92a Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;5 EStG nicht nur vor&uuml;bergehend nicht mehr zu eigenen Wohnzwecken nutzt. Gleiches gilt, soweit er das Eigentum an der Wohnung aufgibt (&sect;&nbsp;92a Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;2 EStG).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Sieht man als &quot;Wohnung in einem eigenen Haus&quot; (&sect;&nbsp;92a Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;5 Nr.&nbsp;1 EStG) auch den &uuml;ber &sect;&nbsp;39 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;2 AO zugerechneten Anteil an einer Wohnung im Eigentum einer GbR an, ergibt sich zwanglos, dass auch der gleichlautende, in &sect;&nbsp;92a Abs.&nbsp;3 S&auml;tze&nbsp;1 und 2 EStG verwendete Begriff der &quot;Wohnung&quot; in diesem Sinne auszulegen ist. Damit herrscht zwischen dem Anwendungsbereich der Vorschrift &uuml;ber beg&uuml;nstigte Entnahmen (&sect;&nbsp;92a Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;5 EStG) und dem der Anzeigepflicht (&sect;&nbsp;92a Abs.&nbsp;3 S&auml;tze&nbsp;1 und 2 EStG) der gebotene Gleichklang.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>28<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Dass bei Immobilien, die &uuml;ber eine GbR gehalten werden, im Falle einer Ver&auml;u&szlig;erung geringere Transaktionskosten anfallen als bei unmittelbar gehaltenen Objekten, trifft im Regelfall zwar zu. Im Zusammenhang des vorliegenden Verfahrens ist jedoch zu beachten, dass nur solche Wohnungen in die Beg&uuml;nstigung des &sect;&nbsp;92a EStG einbezogen sind, die vom Zulageberechtigten als Hauptwohnung zu eigenen Wohnzwecken genutzt werden und den Mittelpunkt seiner Lebensinteressen darstellen (&sect;&nbsp;92a Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;5 EStG). Ein Erfahrungssatz des Inhalts, dass eine selbstgenutzte Wohnung, die im Eigentum einer GbR steht, an der der selbstnutzende Gesellschafter &#8211;im Streitfall sogar zu 98&nbsp;%&#8211; beteiligt ist, h&auml;ufiger umgeschlagen wird als eine im Allein- oder Bruchteilseigentum befindliche Wohnung, ist weder dem Senat bekannt noch von der ZfA dargelegt worden. Im &Uuml;brigen sind f&uuml;r den Fall der Ver&auml;u&szlig;erung der selbstgenutzten Wohnung &#8211;ganz gleich, ob sie im Allein- oder Bruchteilseigentum oder im Eigentum einer GbR steht&#8211; die Vorschriften des &sect;&nbsp;92a Abs.&nbsp;3 EStG anwendbar (dazu bereits oben bb), die grunds&auml;tzlich eine R&uuml;ckg&auml;ngigmachung der Beg&uuml;nstigung bewirken.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>29<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Sollte die GbR &#8211;wozu das FG keine Feststellungen getroffen hat, was nach Aktenlage aber nicht als ausgeschlossen erscheint&#8211; gewerblich t&auml;tig gewesen sein, w&uuml;rde dies einer f&ouml;rderunsch&auml;dlichen Verwendung des gef&ouml;rderten Altersvorsorgeverm&ouml;gens ebenfalls nicht entgegen stehen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>30<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Allerdings ist die vom FG herangezogene Vorschrift des &sect;&nbsp;39 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;2 AO im Ausgangspunkt lediglich auf verm&ouml;gensverwaltende Personengesellschaften anzuwenden. Hingegen wird sie bei gewerblichen Mitunternehmerschaften nach st&auml;ndiger h&ouml;chstrichterlicher Rechtsprechung durch &sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 EStG verdr&auml;ngt, weil eine solche Mitunternehmerschaft ein gegen&uuml;ber ihren Gesellschaftern eigenst&auml;ndiges Subjekt der Gewinnermittlung darstellt (vgl. BFH-Entscheidungen vom 25.&nbsp;Februar 1991 GrS&nbsp;7\/89, BFHE 163, 1, BStBl II 1991, 691, unter C.III.2., und in BFHE 187, 526, BStBl II 1999, 390, unter II.1.d).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>31<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Zu beachten ist jedoch, dass die von einem Gesellschafter zu eigenen Wohnzwecken genutzte Wohnung auch dann, wenn sie sich im Gesamthandsverm&ouml;gen einer gewerblich t&auml;tigen Personengesellschaft befindet, ertragsteuerrechtlich nicht als deren Betriebsverm&ouml;gen, sondern als notwendiges Privatverm&ouml;gen der Personengesellschaft einzuordnen sein kann. Ist die Wohnung &#8211;und der dazugeh&ouml;rige Grund und Boden&#8211; bereits bei ihrem Erwerb durch die GbR zur Wohnnutzung durch einen der Gesellschafter bestimmt gewesen, geh&ouml;ren diese Wirtschaftsg&uuml;ter von Anfang an zum notwendigen Privatverm&ouml;gen der Gesellschaft. Wird hingegen ein von der Personengesellschaft zun&auml;chst betrieblich genutztes Grundst&uuml;ck zu einem sp&auml;teren Zeitpunkt mit einem Geb&auml;ude bebaut, das anschlie&szlig;end durch einen der Gesellschafter zu eigenen Wohnzwecken genutzt wird, setzt die Zuordnung zum Privatverm&ouml;gen die Feststellung einer Entnahme (&sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 EStG) voraus. Wenn diese nicht bereits im Gesellschaftsvertrag vorgesehen ist, m&uuml;ssen ihr &#8211;da es sich um ein Grundlagengesch&auml;ft handelt&#8211; alle Gesellschafter zustimmen, sofern nicht im Gesellschaftsvertrag ein anderes Mehrheitserfordernis vereinbart ist (zum Ganzen ausf&uuml;hrlich BFH-Urteil vom 30.&nbsp;Juni 1987 VIII&nbsp;R&nbsp;353\/82, BFHE 151, 360, BStBl II 1988, 418).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>32<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Bei einer von einem Gesellschafter zu eigenen Wohnzwecken genutzten Wohnung, die nach den vorstehend dargestellten Grunds&auml;tzen zum ertragsteuerrechtlichen Privatverm&ouml;gen einer im &Uuml;brigen mitunternehmerischen Personengesellschaft geh&ouml;rt, wird die in &sect;&nbsp;39 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;2 AO angeordnete Bruchteilsbetrachtung in Bezug auf diese Wohnung deshalb nicht durch &sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 EStG verdr&auml;ngt. Im Ergebnis kann f&uuml;r eine solche Wohnung in Bezug auf die M&ouml;glichkeit einer f&ouml;rderunsch&auml;dlichen Verwendung von Altersvorsorgeverm&ouml;gen daher nichts anderes als bei einer in vollem Umfang verm&ouml;gensverwaltenden GbR gelten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>33<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Die Sache ist nicht entscheidungsreif, weil das FG &#8211;f&uuml;r den revisionsrechtlich nicht auszuschlie&szlig;enden Fall, dass es sich um eine mitunternehmerische GbR handelte&#8211; keine Feststellungen dazu getroffen hat, ob die von der Kl&auml;gerin und E selbstgenutzte Wohnung zum ertragsteuerrechtlichen Privatverm&ouml;gen der GbR geh&ouml;rt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>34<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Den Feststellungen des FG l&auml;sst sich nicht entnehmen, zu welchem Zeitpunkt die Selbstnutzung der streitgegenst&auml;ndlichen Wohnung begonnen hat. Hiervon h&auml;ngt es aber ab, ob noch weitere Feststellungen zu einer eventuellen Entnahme aus dem Betriebsverm&ouml;gen einer &#8211;hier als mitunternehmerisch zu unterstellenden&#8211; GbR erforderlich sind.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>35<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FG hat im Tatbestand seines Urteils ausgef&uuml;hrt, die GbR habe im Jahr 2008 ein &quot;Hausgrundst&uuml;ck&quot; erworben; dort befinde sich sowohl die Hauptwohnung der Eheleute als auch die Anwaltskanzlei des E. Dies w&uuml;rde daf&uuml;r sprechen, dass die Selbstnutzung bereits mit dem Erwerb des &quot;Hausgrundst&uuml;cks&quot; begann. In diesem Fall h&auml;tte die selbstgenutzte Wohnung samt dem anteiligen Grund und Boden nach den unter 2. dargelegten Grunds&auml;tzen von vornherein zum ertragsteuerrechtlichen Privatverm&ouml;gen der GbR geh&ouml;rt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>36<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Andererseits hat das FG in den Gr&uuml;nden seiner Entscheidung formuliert, die Kl&auml;gerin habe bei wirtschaftlicher Betrachtung &quot;die Baukosten&quot; getragen. Dies k&ouml;nnte auf einen Herstellungsvorgang hindeuten. Zudem hat die Kl&auml;gerin die f&ouml;rderunsch&auml;dliche Verwendung erst im Jahr 2011 &#8211;drei Jahre nach dem Erwerb des Grundst&uuml;cks durch die GbR&#8211; beantragt. Sollte sich der Sachverhalt so darstellen, dass das Grundst&uuml;ck zun&auml;chst zum Betriebsverm&ouml;gen der GbR geh&ouml;rte und erst sp&auml;ter mit der zur Selbstnutzung durch die Gesellschafter vorgesehenen Wohnung bebaut worden ist, w&auml;re noch festzustellen, ob die f&uuml;r eine Entnahme grunds&auml;tzlich erforderliche Zustimmung aller Gesellschafter vorgelegen hat.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>37<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4. Ebenso hat das FG bisher keine Feststellungen zu den weiteren Voraussetzungen des &sect;&nbsp;92a Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 EStG getroffen. Danach muss der Betrag &quot;unmittelbar f&uuml;r die Anschaffung oder Herstellung einer Wohnung oder zur Tilgung eines zu diesem Zweck aufgenommenen Darlehens verwendet werden&quot;.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>38<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Wie bereits unter 3. dargelegt, l&auml;sst sich den Feststellungen des FG nicht entnehmen, ob im Streitfall ein Anschaffungs- oder ein Herstellungsvorgang gef&ouml;rdert werden soll.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>39<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Sollte der Antrag auf f&ouml;rderunsch&auml;dliche Verwendung des Altersvorsorgeverm&ouml;gens sich darauf beziehen, dass im Jahr 2008 eine selbstgenutzte Wohnung angeschafft worden sei, w&auml;re zu beachten, dass die Kl&auml;gerin die f&ouml;rderunsch&auml;dliche Verwendung erst im Jahr 2011 &#8211;mithin mehrere Jahre nach der Anschaffung des Grundst&uuml;cks&#8211; beantragt hat. Dies w&uuml;rde zumindest das Vorliegen des Merkmals der Unmittelbarkeit (dazu noch n&auml;her unten b) in Frage stellen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>40<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Sollte der Antrag auf f&ouml;rderunsch&auml;dliche Verwendung sich hingegen auf einen sp&auml;teren Herstellungsvorgang &#8211;in einem die &quot;Unmittelbarkeit&quot; begr&uuml;ndenden zeitlichem Zusammenhang mit der Stellung des streitgegenst&auml;ndlichen Antrags&#8211; beziehen, w&auml;re noch ein entsprechender Sachverhalt festzustellen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>41<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Ebenso w&auml;re zu &uuml;berpr&uuml;fen, ob ggf. die Tilgung eines zu dem gerade dargestellten Zweck aufgenommenen Darlehens beabsichtigt sein k&ouml;nnte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>42<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Das FG hat auch keine Feststellungen zu der weiteren Voraussetzung einer &quot;unmittelbaren&quot; Verwendung getroffen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>43<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das wortgleiche, in &sect;&nbsp;10 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;2 Buchst.&nbsp;a EStG in der bis 2004 geltenden Fassung verwendete Tatbestandsmerkmal ist durch die st&auml;ndige h&ouml;chstrichterliche Rechtsprechung dahingehend ausgelegt worden, dass der Betrag &quot;ohne Zwischenschritt&quot; f&uuml;r Zwecke der Anschaffung oder Herstellung verwendet werden m&uuml;sse und insbesondere die Zwischenschaltung eines Bankkontos des Steuerpflichtigen der Beg&uuml;nstigung entgegen stehe (vgl. statt aller BFH-Urteil vom 4.&nbsp;Juli 2007 VIII&nbsp;R&nbsp;46\/06, BFHE 218, 308, BStBl II 2008, 49, unter II.2.c).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>44<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Demgegen&uuml;ber soll es nach Auffassung der Finanzverwaltung (Schreiben des Bundesministeriums der Finanzen vom 24.&nbsp;Juli 2013, BStBl I 2013, 1022, Rz&nbsp;242) im Anwendungsbereich des &sect;&nbsp;92a EStG zur Erf&uuml;llung des Unmittelbarkeitserfordernisses bereits gen&uuml;gen, wenn innerhalb eines Monats vor der Antragstellung bei der ZfA und bis zw&ouml;lf Monate nach der Auszahlung entsprechende Aufwendungen f&uuml;r die Anschaffung oder Herstellung entstanden sind.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>45<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FG wird im zweiten Rechtsgang &uuml;ber die zweckentsprechende Auslegung des Merkmals der Unmittelbarkeit entscheiden m&uuml;ssen und kann dabei auch die von der ZfA vorgebrachten Gesichtspunkte zum Zweck der Altersvorsorgezulage und zur Vermeidung von Mitnahmeeffekten (vgl. oben 1.c&nbsp;aa) ber&uuml;cksichtigen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>46<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>5. Der Senat entscheidet mit Einverst&auml;ndnis der Beteiligten ohne m&uuml;ndliche Verhandlung (&sect;&nbsp;90 Abs.&nbsp;2, &sect;&nbsp;121 Satz&nbsp;1 FGO).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>47<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die &Uuml;bertragung der Kostenentscheidung auf das FG beruht auf &sect;&nbsp;143 Abs.&nbsp;2 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 27.1.2016, X R 23\/14 Verwendung von Altersvorsorgeverm&ouml;gen f&uuml;r die Anschaffung oder Herstellung einer im Eigentum einer GbR stehenden Wohnung Tenor Auf die Revision der Beklagten wird das Urteil des Finanzgerichts Berlin-Brandenburg vom 6. M&auml;rz 2014&nbsp;&nbsp;10 K 14034\/12 aufgehoben. Die Sache wird an das Finanzgericht Berlin-Brandenburg zur&uuml;ckverwiesen. 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