{"id":66152,"date":"2017-01-18T12:45:28","date_gmt":"2017-01-18T10:45:28","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=66152"},"modified":"2017-01-18T12:45:28","modified_gmt":"2017-01-18T10:45:28","slug":"iii-r-16-14-kindergeldanspruch-eines-in-deutschland-wohnenden-selbstaendigen-fuer-in-polen-lebende-kinder","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/iii-r-16-14-kindergeldanspruch-eines-in-deutschland-wohnenden-selbstaendigen-fuer-in-polen-lebende-kinder\/","title":{"rendered":"III&nbsp;R&nbsp;16\/14 &#8211; Kindergeldanspruch eines in Deutschland wohnenden Selbst&auml;ndigen f&uuml;r in Polen lebende Kinder"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 4.2.2016, III R 16\/14<\/p>\n<p class=\"titel\">Kindergeldanspruch eines in Deutschland wohnenden Selbst&auml;ndigen f&uuml;r in Polen lebende Kinder<\/p>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>Auf die Revision des Kl&auml;gers wird das Urteil des Finanzgerichts Rheinland Pfalz vom 3. Juni 2013&nbsp;&nbsp;2 K 1727\/10 aufgehoben.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Sache wird an das Finanzgericht Rheinland-Pfalz zur&uuml;ckverwiesen.<\/p>\n<\/p>\n<p>Diesem wird die Entscheidung &uuml;ber die Kosten des Revisionsverfahrens &uuml;bertragen.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>I. Der aus Polen stammende Kl&auml;ger und Revisionskl&auml;ger (Kl&auml;ger) war in der Bundesrepublik Deutschland (Deutschland) selbst&auml;ndig t&auml;tig. Er war in Polen in der Kasse der Sozialversicherung f&uuml;r Landwirte sozialversichert, ebenso wie seine Ehefrau. Die im Januar 1988 geborene Tochter A und die im August 1994 geborene Tochter B lebten in Polen im Haushalt der Ehefrau.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Kl&auml;ger beantragte in Deutschland Kindergeld f&uuml;r die beiden T&ouml;chter. Er gab an, die Kinder bef&auml;nden sich in Ausbildung. Die Beklagte und Revisionsbeklagte (Familienkasse) lehnte den Antrag durch Bescheid vom 5.&nbsp;August 2008 ab, da nach ihrer Ansicht Polen f&uuml;r die Gew&auml;hrung von Familienleistungen zust&auml;ndig sei. Dagegen wandte sich der Kl&auml;ger mit Einspruch. Durch Bescheide vom 5.&nbsp;Mai 2010 half die Familienkasse dem Begehren des Kl&auml;gers zum Teil ab und setzte Kindergeld f&uuml;r einzelne Zeitr&auml;ume in gesetzlicher H&ouml;he fest. Durch Einspruchsentscheidung vom selben Tage wies es den Rechtsbehelf, der sich nunmehr gegen die Versagung von Kindergeld f&uuml;r die &uuml;brigen Zeitr&auml;ume richtete, zur&uuml;ck.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit der anschlie&szlig;end erhobenen Klage begehrte der Kl&auml;ger Kindergeld f&uuml;r beide T&ouml;chter f&uuml;r den Zeitraum M&auml;rz 2006 bis August 2006, dar&uuml;ber hinaus f&uuml;r B von September 2007 bis Mai 2010 und f&uuml;r A von September 2007 bis Dezember 2008. F&uuml;r einzelne Monate begehrte er Kindergeld nicht in gesetzlicher H&ouml;he, sondern Teilkindergeld.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das Finanzgericht (FG) wies die Klage ab. Es war der Ansicht, ein Anspruch auf Kindergeld sei aufgrund des Vorrangs der Verordnung (EWG) Nr.&nbsp;1408\/71 des Rates vom 14.&nbsp;Juni 1971 zur Anwendung der Systeme der sozialen Sicherheit auf Arbeitnehmer und Selbst&auml;ndige sowie deren Familienangeh&ouml;rige, die innerhalb der Gemeinschaft zu- und abwandern (VO Nr.&nbsp;1408\/71) ausgeschlossen. Hinsichtlich der in Deutschland ausge&uuml;bten gewerblichen T&auml;tigkeit gelte der Kl&auml;ger nicht als Selbst&auml;ndiger, da er nicht in Deutschland im Hinblick auf seine gewerbliche T&auml;tigkeit versichert sei und auch nicht versicherungspflichtig gewesen sei. Er unterliege daher den polnischen Rechtsvorschriften. Auch hinsichtlich der Monate, f&uuml;r welche der Kl&auml;ger das Kindergeld in voller H&ouml;he beanspruche, sei die Klage unbegr&uuml;ndet, weil Deutschland der nicht zust&auml;ndige Mitgliedstaat sei und der Kl&auml;ger dadurch, dass er nach Deutschland gezogen und von seinem Recht auf Freiz&uuml;gigkeit Gebrauch gemacht habe, keinen Nachteil erlitten habe. Er habe wegen des &Uuml;berschreitens der Einkommensgrenze keinen Anspruch auf Familienleistungen nach polnischem Recht. Auch habe der Kl&auml;ger nicht nachgewiesen, dass seine Ehefrau in Deutschland lebe; eine Gewerbeanmeldung vom Februar 2009 sei als Nachweis nicht ausreichend.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Zur Begr&uuml;ndung der Revision tr&auml;gt der Kl&auml;ger vor, das FG sei zu Unrecht davon ausgegangen, dass die VO Nr.&nbsp;1408\/71 eine Anwendung der &sect;&sect;&nbsp;62&nbsp;ff. des Einkommensteuergesetzes (EStG) ausschlie&szlig;e.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Kl&auml;ger beantragt sinngem&auml;&szlig;<em>, <\/em>das angefochtene Urteil, den Ablehnungsbescheid vom 5.&nbsp;August 2008 in Gestalt der &Auml;nderungsbescheide vom 5.&nbsp;Mai 2010 sowie der Einspruchsentscheidung vom 5.&nbsp;Mai 2010 aufzuheben und die Familienkasse zu verpflichten, f&uuml;r das Kind B Kindergeld f&uuml;r die Zeitr&auml;ume M&auml;rz 2006 bis August 2006 sowie September 2007 bis August 2008 in H&ouml;he der Differenz zu den polnischen Familienleistungen und f&uuml;r die Zeit von September 2008 bis April 2010 in gesetzlicher H&ouml;he festzusetzen, f&uuml;r das Kind A Kindergeld f&uuml;r die Zeit von M&auml;rz 2006 bis August 2006 in H&ouml;he der Differenz zu den polnischen Familienleistungen sowie f&uuml;r die Zeit von September 2007 bis Dezember 2008 in gesetzlicher H&ouml;he festzusetzen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Familienkasse beantragt, das angefochtene Urteil aufzuheben und die Sache an das FG zur&uuml;ckzuverweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Sie tr&auml;gt vor, entgegen der Rechtsauffassung des FG scheide ein Anspruch auf deutsches Kindergeld nicht bereits deshalb aus, weil der Kl&auml;ger aufgrund der VO Nr.&nbsp;1408\/71 den polnischen Rechtsvorschriften unterliege. Insoweit teile sie die Auffassung des Kl&auml;gers. Die Streitsache sei jedoch nicht spruchreif, weil das FG aufgrund seiner Rechtsansicht keine tats&auml;chlichen Feststellungen getroffen habe.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Beteiligten sind mit einer Entscheidung ohne m&uuml;ndliche Verhandlung einverstanden (&sect;&nbsp;90 Abs.&nbsp;2 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211; i.V.m. &sect;&nbsp;121 FGO).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>II. A. Bereits w&auml;hrend des Klageverfahrens vor dem FG hat mit Wirkung zum 1.&nbsp;Mai 2013 aufgrund eines Organisationsaktes ein gesetzlicher Parteiwechsel stattgefunden. In die Beteiligtenstellung der Familienkasse bei der Agentur f&uuml;r Arbeit &#8230; ist die Familienkasse Sachsen eingetreten (vgl. Beschluss des Vorstands der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit Nr.&nbsp;21\/2013 vom 18.&nbsp;April 2013 gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;5 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;11 des Finanzverwaltungsgesetzes, Amtliche Nachrichten der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit, Ausgabe Mai 2013, S.&nbsp;6&nbsp;ff., Nr.&nbsp;2.2 der Anlage&nbsp;2).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>B. Die Revision ist begr&uuml;ndet. Sie f&uuml;hrt zur Aufhebung des angefochtenen Urteils und zur Zur&uuml;ckverweisung der Streitsache an das FG zur anderweitigen Verhandlung und Entscheidung (&sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 FGO). Das FG war zu Unrecht der Ansicht, ein Anspruch auf Kindergeld nach deutschem Recht sei ausgeschlossen, weil Polen vorrangig zur Gew&auml;hrung von Familienleistungen zust&auml;ndig sei.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Da es sich um einen grenz&uuml;berschreitenden Sachverhalt mit Bezug zum EU-Ausland handelt, richtet sich die Gew&auml;hrung von Kindergeld f&uuml;r die in Polen lebenden Kinder des Kl&auml;gers in den streitigen Zeitr&auml;umen nicht nur nach &sect;&sect;&nbsp;62&nbsp;ff. EStG, sondern auch nach der VO Nr.&nbsp;1408\/71. Der pers&ouml;nliche Anwendungsbereich dieser Verordnung ist er&ouml;ffnet, denn der Kl&auml;ger war nach den Feststellungen des FG in der polnischen Sozialversicherung f&uuml;r Landwirte versichert (Senatsurteil vom 4.&nbsp;August 2011 III&nbsp;R&nbsp;55\/08, BFHE 234, 316, BStBl II 2013, 619). Sollte Polen f&uuml;r einzelne Zeitr&auml;ume der f&uuml;r die Erbringung von Familienleistungen zust&auml;ndige Staat sein, so folgt daraus nicht, dass Deutschland aus diesem Grund gehindert w&auml;re, die Differenz zu etwaigen polnischen Familienleistungen zu zahlen. Denn die Zust&auml;ndigkeitsregelungen der Art.&nbsp;13&nbsp;ff. VO Nr.&nbsp;1408\/71 entfalten keine Sperrwirkung gegen&uuml;ber der Anwendung des nationalen Rechts (s. im Einzelnen z.B. Senatsurteile vom 16.&nbsp;Mai 2013 III&nbsp;R&nbsp;8\/11, BFHE 241, 511, BStBl II 2013, 1040; vom 14.&nbsp;November 2013 III&nbsp;R&nbsp;12\/11, BFH\/NV 2014, 506, und vom 13.&nbsp;November 2014 III&nbsp;R&nbsp;18\/14, BFH\/NV 2015, 331). Auch verst&ouml;&szlig;t &sect;&nbsp;65 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 EStG, der regelt, dass ein Anspruch auf Kindergeld nach &sect;&sect;&nbsp;62&nbsp;ff. EStG ausgeschlossen ist, sofern im Ausland ein Anspruch auf vergleichbare Leistungen besteht, gegen die Arbeitnehmer-Freiz&uuml;gigkeit nach Art.&nbsp;45 des Vertrags &uuml;ber die Arbeitsweise der Europ&auml;ischen Union, soweit die Vorschrift die Gew&auml;hrung von Differenzkindergeld verbietet (Urteil des Gerichtshofs der Europ&auml;ischen Union Hudzinski\/ Wawrzyniak vom 12.&nbsp;Juni 2012 C-611\/10, C-612\/10, EU:C:2012:339, Deutsches Steuerrecht\/Entscheidungsdienst 2012, 999). Dies gilt entsprechend f&uuml;r Selbst&auml;ndige (Senatsurteil vom 16.&nbsp;Juli 2015 III&nbsp;R&nbsp;39\/13, BFHE 251, 154).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Das angefochtene Urteil, das diesen Rechtsgrunds&auml;tzen widerspricht, ist aufzuheben. Die Sache ist nicht spruchreif. Das FG hat &#8211;von seinem rechtlichen Standpunkt aus folgerichtig&#8211; keine Feststellungen getroffen, die eine abschlie&szlig;ende Entscheidung dar&uuml;ber erlauben, ob und in welcher H&ouml;he dem Kl&auml;ger Kindergeld nach &sect;&sect;&nbsp;62&nbsp;ff. EStG f&uuml;r seine T&ouml;chter in den einzelnen Zeitr&auml;umen zusteht. Es wird dies nachzuholen haben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Die Kostenentscheidung beruht auf &sect;&nbsp;143 Abs.&nbsp;2 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 4.2.2016, III R 16\/14 Kindergeldanspruch eines in Deutschland wohnenden Selbst&auml;ndigen f&uuml;r in Polen lebende Kinder Tenor Auf die Revision des Kl&auml;gers wird das Urteil des Finanzgerichts Rheinland Pfalz vom 3. Juni 2013&nbsp;&nbsp;2 K 1727\/10 aufgehoben. Die Sache wird an das Finanzgericht Rheinland-Pfalz zur&uuml;ckverwiesen. 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