{"id":66168,"date":"2017-01-18T12:42:25","date_gmt":"2017-01-18T10:42:25","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=66168"},"modified":"2017-01-18T12:42:25","modified_gmt":"2017-01-18T10:42:25","slug":"i-r-73-14-abzug-auslaendischer-steuern-in-missbrauchsfaellen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/i-r-73-14-abzug-auslaendischer-steuern-in-missbrauchsfaellen\/","title":{"rendered":"I&nbsp;R&nbsp;73\/14 &#8211; Abzug ausl&auml;ndischer Steuern in Missbrauchsf&auml;llen"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 2.3.2016, I R 73\/14<\/p>\n<p class=\"titel\">Abzug ausl&auml;ndischer Steuern in Missbrauchsf&auml;llen<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>1. Ein Abzug ausl&auml;ndischer Steuern gem&auml;&szlig; &sect; 34c Abs. 3 EStG 1997 n.F. bei der Ermittlung der Eink&uuml;nfte setzt die Identit&auml;t des zur deutschen und zur ausl&auml;ndischen Steuer herangezogenen Steuersubjekts voraus.<\/p>\n<\/p>\n<p>2. Werden dem Steuerpflichtigen Gewinnaussch&uuml;ttungen einer inl&auml;ndischen GmbH, die von einer in rechtsmissbr&auml;uchlicher Weise zwischengeschalteten ausl&auml;ndischen Gesellschaft bezogen wurden, gem&auml;&szlig; &sect; 42 AO a.F. zugerechnet, dann kann er eine von dieser Gesellschaft auf die Weiteraussch&uuml;ttung an eine weitere zwischengeschaltete ausl&auml;ndische Gesellschaft gezahlte ausl&auml;ndische Steuer nicht gem&auml;&szlig; &sect; 34c Abs. 3 EStG 1997 n.F. abziehen.<\/p>\n<\/div>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>Die Revision des Kl&auml;gers gegen das Urteil des Nieders&auml;chsischen Finanzgerichts vom 21. Mai 2014&nbsp;&nbsp;2 K 216\/12 wird als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckgewiesen.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Kosten des Revisionsverfahrens hat der Kl&auml;ger zu tragen.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>I. Der Kl&auml;ger und Revisionskl&auml;ger (Kl&auml;ger) war im Streitjahr 1999 als Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer und Gesellschafter der A-GmbH (GmbH) t&auml;tig. Daraus erzielte er Eink&uuml;nfte aus nichtselbst&auml;ndiger Arbeit und aus Kapitalverm&ouml;gen (Gewinnaussch&uuml;ttungen). Er wurde zun&auml;chst erkl&auml;rungsgem&auml;&szlig; veranlagt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>In einem ihm 2008 bekannt gegebenen &#8211;in strafrechtlicher Hinsicht nach erheblichen Steuernachzahlungen und einer zus&auml;tzlichen Geldbu&szlig;e nach &sect;&nbsp;153a der Strafprozessordnung sp&auml;ter eingestellten&#8211; Ermittlungsverfahren stellte die Steuerfahndung fest, dass der Kl&auml;ger mit einer Beteiligungskonstruktion Kapitaleink&uuml;nfte verschleiert und der Besteuerung entzogen hatte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Er hatte am &#8230; 1992&nbsp;&nbsp;55&nbsp;% der Stammanteile der GmbH an eine V&nbsp;B.V. (V) in den Niederlanden ver&auml;u&szlig;ert und behielt neben einem weiteren Gesellschafter nominell lediglich 25&nbsp;% der Stammanteile. Die V ist eine 100&nbsp;%ige Tochtergesellschaft der Gesellschaft B N.V. (B), diese wiederum eine 100&nbsp;%ige Tochtergesellschaft der F&nbsp;Ltd. (F), deren Anteile wiederum alleine dem Kl&auml;ger zustanden. Die Gewinnaussch&uuml;ttungen der GmbH wurden &uuml;ber die V und die B an die F durchgereicht. F&uuml;r die Gewinnaussch&uuml;ttung der V an die B fiel in den Niederlanden eine Dividendensteuer an, die von der V gezahlt wurde.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Ab &#8230; 2001 wurden Verm&ouml;genswerte von der F sukzessive auf die Stiftung &#8230; mit Sitz in D (Ausland) umgeschichtet. Beg&uuml;nstigter der Stiftung war der Kl&auml;ger. Die F und die Stiftung unterhielten Konten bei der X-Bank in D. Die ihm auf diese Weise weiterhin zugeflossenen anteiligen Gewinnaussch&uuml;ttungen der GmbH gab der Kl&auml;ger in seiner Steuererkl&auml;rung f&uuml;r das Streitjahr nicht an.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Beklagte und Revisionsbeklagte (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) rechnete in dem angefochtenen Einkommensteuerbescheid die der V zugeflossenen Nettoaussch&uuml;ttungen der GmbH f&uuml;r 1999 mit &#8230;&nbsp;DM dem Kl&auml;ger gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;42 der Abgabenordnung i.d.F. vor Inkrafttreten des Jahressteuergesetzes 2008 (JStG 2008) vom 20.&nbsp;Dezember 2007 (BGBl I 2007, 3150, BStBl I 2008, 218) &#8211;AO a.F.&#8211; als Eink&uuml;nfte aus Kapitalverm&ouml;gen zu.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Einspruch des Kl&auml;gers hatte insoweit Erfolg, als das FA mit &Auml;nderungsbescheid die von der GmbH an die V gezahlten Bruttodividenden in H&ouml;he von &#8230;&nbsp;DM anstelle der Nettoaussch&uuml;ttungen als Eink&uuml;nfte ansetzte und die von der GmbH abgef&uuml;hrte K&ouml;rperschaftsteuer auf die Einkommensteuer anrechnete. Das FA war allerdings weiterhin der Auffassung, dass die vom Kl&auml;ger dar&uuml;ber hinaus begehrte Ber&uuml;cksichtigung der von V gezahlten niederl&auml;ndischen Dividendensteuer nicht in Betracht komme, weil die fraglichen Eink&uuml;nfte dem Kl&auml;ger nicht zugerechnet w&uuml;rden und damit nicht in die Ermittlung der der deutschen Besteuerung unterliegenden Eink&uuml;nfte einbezogen werden k&ouml;nnten. Es liege mithin kein Doppelbesteuerungstatbestand vor, weshalb eine Anrechnung der niederl&auml;ndischen Steuer nach Ma&szlig;gabe des &sect;&nbsp;34c des Einkommensteuergesetzes (EStG) 1997 i.d.F. des Gesetzes zur Anpassung der technischen und steuerlichen Bedingungen in der Seeschiffahrt an den internationalen Standard (Seeschiffahrtsanpassungsgesetz) vom 9.&nbsp;September 1998 (BGBl I 1998, 2680, BStBl I 1998, 1158) &#8211;EStG 1997 n.F.&#8211; ausscheide.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>In seinem klageabweisenden Urteil best&auml;tigte das Nieders&auml;chsische Finanzgericht (FG) die finanzbeh&ouml;rdliche Rechtsanwendung im Wesentlichen (Urteil vom 21.&nbsp;Mai 2014&nbsp;&nbsp;2&nbsp;K&nbsp;216\/12).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Dagegen wendet sich der Kl&auml;ger mit seiner Revision.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Er beantragt, das angefochtene Urteil aufzuheben und den Einkommensteuerbescheid 1999 vom &#8230; 2011 in Gestalt der Einspruchsentscheidung vom &#8230; 2012 mit der Ma&szlig;gabe abzu&auml;ndern, dass die von der V im K&ouml;nigreich der Niederlande abgef&uuml;hrte Dividendensteuer in H&ouml;he von &#8230;&nbsp;DM bei den Eink&uuml;nften aus Kapitalverm&ouml;gen abgezogen wird.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt, die Revision als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>II. Die Revision ist unbegr&uuml;ndet und daher gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;2 der Finanzgerichtsordnung (FGO) zur&uuml;ckzuweisen. Das FG hat zu Recht den Abzug der niederl&auml;ndischen Dividendensteuer versagt, weil es an der von &sect;&nbsp;34c EStG 1997 n.F. vorausgesetzten Subjektidentit&auml;t fehlt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Das FG ist rechtsfehlerfrei und in &Uuml;bereinstimmung mit den Beteiligten davon ausgegangen, dass die vom Kl&auml;ger gew&auml;hlte Rechtskonstruktion missbr&auml;uchlich i.S. des &sect;&nbsp;42 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 AO a.F. war. Es hat dazu &#8211;f&uuml;r den Senat gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;118 Abs.&nbsp;2 FGO bindend&#8211; festgestellt, dass f&uuml;r die Zwischenschaltung der Gesellschaften V, B und F wirtschaftliche oder sonst beachtliche au&szlig;ersteuerliche Gr&uuml;nde nicht erkennbar waren und jene Gesellschaften lediglich zum Zwecke der Steuerersparnis unterhalten wurden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Zwischen den Beteiligten steht ebenfalls zu Recht nicht im Streit, dass die Anrechnung der von V gezahlten Dividendensteuer gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;34c Abs.&nbsp;1 EStG 1997 n.F. nicht m&ouml;glich ist, weil es an ausl&auml;ndischen Eink&uuml;nften im Sinne dieser Vorschrift (i.V.m. &sect;&nbsp;34d EStG 1997 n.F.) fehlt. Nach dem ma&szlig;geblichen deutschen Rechtsverst&auml;ndnis gibt es im Streitfall keinen ausl&auml;ndischen Ankn&uuml;pfungspunkt, der die Eink&uuml;nfte als aus dem Ausland stammend qualifizieren k&ouml;nnte (vgl. Senatsurteil vom 24.&nbsp;M&auml;rz 1998 I&nbsp;R&nbsp;38\/97, BFHE 185, 464, BStBl II 1998, 471). Wie unten noch n&auml;her darzulegen sein wird, hat der Kl&auml;ger nach der das deutsche Rechtsverst&auml;ndnis bestimmenden Norm des &sect;&nbsp;42 AO a.F. unmittelbar und ausschlie&szlig;lich inl&auml;ndische Kapitaleink&uuml;nfte (&sect;&nbsp;20 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 Satz&nbsp;1, Abs.&nbsp;2a EStG 1997 n.F.) bezogen (vgl. Senatsurteil vom 1.&nbsp;April 2003 I&nbsp;R&nbsp;39\/02, BFHE 202, 202, BStBl II 2003, 869).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Das FG hat schlie&szlig;lich auch rechtsfehlerfrei erkannt, dass der Abzugstatbestand des &sect;&nbsp;34c Abs.&nbsp;3 EStG 1997 n.F. nicht erf&uuml;llt ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Nach &sect;&nbsp;34c Abs.&nbsp;3 EStG 1997 n.F. ist bei unbeschr&auml;nkt Steuerpflichtigen, bei denen eine ausl&auml;ndische Steuer vom Einkommen u.a. deshalb nicht nach Abs.&nbsp;1 angerechnet werden kann, weil keine ausl&auml;ndischen Eink&uuml;nfte vorliegen, die festgesetzte und gezahlte und keinem Erm&auml;&szlig;igungsanspruch mehr unterliegende ausl&auml;ndische Steuer bei der Ermittlung der Eink&uuml;nfte abzuziehen, soweit sie auf Eink&uuml;nfte entf&auml;llt, die der deutschen Einkommensteuer unterliegen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Es entspricht allgemeiner Meinung, dass eine Anrechnung nach dieser Vorschrift die Steuersubjektidentit&auml;t voraussetzt. Gem&auml;&szlig; dem Zweck des &sect;&nbsp;34c EStG, die Doppelbesteuerung im juristischen Sinne zu vermeiden, muss der inl&auml;ndische Steuerpflichtige identisch mit derjenigen Person sein, die im Ausland &#8211;hinsichtlich desselben Steuerobjekts&#8211; zu einer der inl&auml;ndischen Steuer vergleichbaren Steuer herangezogen wird (vgl. z.B. Senatsurteil vom 5.&nbsp;Februar 1992 I&nbsp;R&nbsp;9\/90, BFHE 167, 109, BStBl II 1992, 607; Kuhn in Herrmann\/Heuer\/Raupach, &sect;&nbsp;34c EStG Rz&nbsp;61 und 115; Prokisch in Kirchhof\/S&ouml;hn\/ Mellinghoff, EStG, &sect;&nbsp;34c Rz&nbsp;B&nbsp;19&nbsp;ff.; L&uuml;dicke in Flick\/ Wassermeyer\/Baumhoff\/Sch&ouml;nfeld, Au&szlig;ensteuerrecht, &sect;&nbsp;34c EStG Rz&nbsp;129 und 303).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Daran fehlt es im Streitfall, weil die V als selbst&auml;ndige Rechtsperson &#8211;und nicht der mittelbar an ihr beteiligte Kl&auml;ger (Trennungsprinzip)&#8211; die niederl&auml;ndische Dividendensteuer gezahlt hat.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>d) Entgegen der Auffassung der Revision folgt weder aus einer &quot;konsequenten Anwendung von &sect;&nbsp;42 AO&quot; der begehrte Abzug der ausl&auml;ndischen Steuer noch ist in der konkreten streitgegenst&auml;ndlichen Konstellation eine Ausnahme vom Grundsatz der Steuersubjektidentit&auml;t zu machen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Der Senat hat es bisher offen gelassen, ob, und wenn ja, in welcher &quot;Missbrauchskonstellation&quot; das Steuersubjektprinzip ausnahmsweise zu durchbrechen bzw. die von der ausl&auml;ndischen Basisgesellschaft gezahlte Auslandssteuer in eine solche ihrer (mittelbaren) Anteilseigner umzudeuten ist (Senatsurteil in BFHE 202, 202, BStBl II 2003, 869). Der VIII.&nbsp;Senat des Bundesfinanzhofs (BFH) hat zu der mit &sect;&nbsp;42 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 AO a.F. vergleichbaren Vorschrift des &sect;&nbsp;6 Abs.&nbsp;2 des Steueranpassungsgesetzes vom 16.&nbsp;Oktober 1934 (RGBl I 1934, 925) &#8211;StAnpG&#8211; entscheidend auf das Merkmal der Subjektidentit&auml;t abgestellt und dem inl&auml;ndischen Steuerpflichtigen, der ausl&auml;ndische Basisgesellschaften in rechtsmissbr&auml;uchlicher Weise eingeschaltet hatte, sowohl die Anrechnung gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;34 Abs.&nbsp;1 EStG i.d.F. vom 10.&nbsp;Dezember 1965 (BGBl I 1965, 1901, BStBl I 1965, 686) als auch gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;6 Abs.&nbsp;3 StAnpG verweigert (BFH-Urteil vom 24.&nbsp;Februar 1976 VIII&nbsp;R&nbsp;155\/71, BFHE 120, 121, BStBl II 1977, 265).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Im Schrifttum wird &uuml;berwiegend ein Abzug gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;34c Abs.&nbsp;3 EStG 1997 n.F. bef&uuml;rwortet (Bl&uuml;mich\/Wagner, &sect;&nbsp;34c EStG Rz&nbsp;37 und 91; Kuhn in Herrmann\/Heuer\/Raupach, &sect;&nbsp;34c EStG Rz&nbsp;61; Gosch in Kirchhof, EStG, 15.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;34c Rz&nbsp;2; wohl auch Weinsch&uuml;tz in Lademann, EStG, &sect;&nbsp;34c EStG Rz&nbsp;36; a.A. Handzik in Littmann\/Bitz\/Pust, Das Einkommensteuerrecht, &sect;&nbsp;34c Rz&nbsp;16; Nieland in Bordewin\/Brandt, &sect;&nbsp;34c EStG Rz&nbsp;28; differenzierend Prokisch in Kirchhof\/S&ouml;hn\/Mellinghoff, a.a.O., &sect;&nbsp;34c Rz&nbsp;B&nbsp;42; L&uuml;dicke in Flick\/Wassermeyer\/Baumhoff\/Sch&ouml;nfeld, a.a.O., &sect;&nbsp;34c EStG Rz&nbsp;86, 132 und 319).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Der Senat schlie&szlig;t sich unter den Gegebenheiten des Streitfalles im Ergebnis der Auffassung des VIII.&nbsp;Senats an.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Versagung des Abzugs der niederl&auml;ndischen Dividendensteuer ist geboten, um den Steueranspruch so entstehen zu lassen, wie der Steueranspruch bei einer den wirtschaftlichen Vorg&auml;ngen angemessenen rechtlichen Gestaltung entsteht (&sect;&nbsp;42 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 AO a.F.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aaa) Die Rechtsfolge eines Missbrauchs von Gestaltungsm&ouml;glichkeiten des Rechts besteht gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;42 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 AO a.F. darin, dass an die Stelle der tats&auml;chlich gew&auml;hlten Gestaltung die angemessene Gestaltung tritt. Damit fingiert &sect;&nbsp;42 AO a.F. f&uuml;r Besteuerungszwecke einen anderen als den tats&auml;chlich verwirklichten Sachverhalt (vgl. BFH-Urteil vom 28.&nbsp;April 1987 IX&nbsp;R&nbsp;7\/83, BFHE 150, 406, BStBl II 1987, 814; Dr&uuml;en in Tipke\/Kruse, Abgabenordnung, Finanzgerichtsordnung, &sect;&nbsp;42 AO Rz&nbsp;11 und 50&nbsp;f.). F&uuml;r die Bestimmung der Reichweite der Fiktion sind diejenigen steuerlichen Folgen in den Blick zu nehmen, die mit der gew&auml;hlten Gestaltung umgangen werden sollten. Im Streitfall sollte mit der Einschaltung der ausl&auml;ndischen Gesellschaften die pers&ouml;nliche Zurechnung der Eink&uuml;nfte aus der GmbH-Beteiligung an den Kl&auml;ger umgangen werden. Nicht diesem, sondern der V als Anteilseignerin sollten mit der unangemessenen Gestaltung die Gewinnaussch&uuml;ttungen pers&ouml;nlich zugerechnet werden (vgl. &sect;&nbsp;20 Abs.&nbsp;2a EStG 1997 n.F.). Die Rechtsfolgenanordnung des &sect;&nbsp;42 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 AO a.F. verhindert diesen Umgehungserfolg, indem die angemessene Gestaltung, also die unmittelbare Beteiligung des Kl&auml;gers an der GmbH und der Einnahmenzufluss an ihn, fingiert und die tats&auml;chlich gew&auml;hlte Gestaltung, also die unmittelbare Beteiligung der V an der GmbH und der Einnahmenzufluss an V, ignoriert wird. Eine &uuml;ber die Vereitelung des konkret erstrebten Umgehungserfolgs hinausgehende Fiktionswirkung kommt dem &sect;&nbsp;42 AO a.F. nicht zu. Insbesondere l&auml;sst dessen Rechtsfolgenanordnung die Existenz der ausl&auml;ndischen Gesellschaften und deren allgemeine steuerliche Anerkennung unber&uuml;hrt (BFH-Urteil vom 10.&nbsp;Juni 1992 I&nbsp;R&nbsp;105\/89, BFHE 168, 279, BStBl II 1992, 1029). &sect;&nbsp;42 AO a.F. bietet damit keine taugliche Grundlage daf&uuml;r, den Kl&auml;ger hinsichtlich anderer als der umgangenen Besteuerungsmerkmale gewisserma&szlig;en &quot;generell&quot; an die Stelle der V zu setzen. Ein solches &quot;Wegdenken&quot; der V ist ersichtlich auch nicht erforderlich, um im Streitfall die zutreffende Eink&uuml;nftezurechnung vornehmen zu k&ouml;nnen. Im &Uuml;brigen kn&uuml;pft die Besteuerung weiterhin an der tats&auml;chlich gew&auml;hlten Gestaltung an. Damit wurde V, nicht aber der Kl&auml;ger i.S. des &sect;&nbsp;34c EStG 1997 n.F. zu einer ausl&auml;ndischen Steuer herangezogen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bbb) Selbst wenn man eine weiter gehende (Voll-)Fiktion des Sachverhalts der Besteuerung zugrunde legen w&uuml;rde und die Existenz der Auslandsgesellschaften ignorieren oder &#8211;in der Diktion der Revision&#8211; &quot;die Tatsache der Zwischenschaltung ausl&auml;ndischer Gesellschaften au&szlig;er Acht&quot; lassen w&uuml;rde, w&auml;re es nicht gerechtfertigt, dem Kl&auml;ger den Abzug der niederl&auml;ndischen Steuer zu gew&auml;hren. Denn damit w&uuml;rde ein Teil der Verdiktsfolge des &sect;&nbsp;42 AO a.F. entfallen (zutreffend differenzierend L&uuml;dicke in Flick\/Wassermeyer\/Baumhoff\/Sch&ouml;nfeld, a.a.O., &sect;&nbsp;34c EStG Rz&nbsp;86 und 319; Prokisch in Kirchhof\/S&ouml;hn\/ Mellinghoff, a.a.O., &sect;&nbsp;34c Rz&nbsp;B&nbsp;42). Dies zeigt der vorzunehmende Vergleich zwischen den steuerlichen Belastungswirkungen, die sich wahlweise bei einer angemessenen und einer unangemessenen Gestaltung ergeben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Auf der Basis der unangemessenen Gestaltung entsteht beim Kl&auml;ger keine deutsche Steuer auf die Gewinnaussch&uuml;ttungen der GmbH, weil die Aussch&uuml;ttungen nicht diesem, sondern der V als Anteilseignerin pers&ouml;nlich zuzurechnen sind (&sect;&nbsp;20 Abs.&nbsp;2a EStG 1997 n.F.). Die Weiteraussch&uuml;ttung der V an B ist &#8211;lediglich&#8211; mit der niederl&auml;ndischen Dividendensteuer belastet.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Bei der angemessenen Gestaltung im Sinne eines vollst&auml;ndigen Hinwegdenkens der Auslandsgesellschaften f&auml;llt keine niederl&auml;ndische Steuer, sondern lediglich deutsche Steuer auf den Beteiligungsertrag, allerdings in H&ouml;he der tariflichen Normalbelastung an. In dieser Situation ist es aber nicht gerechtfertigt, die volle tarifliche deutsche Steuer durch Anwendung des &sect;&nbsp;34c Abs.&nbsp;3 EStG 1997 n.F. (Abzug der niederl&auml;ndischen Steuer) zu mindern, weil dann nicht &#8211;dem Grunde und der H&ouml;he nach&#8211; derjenige (Einkommen-)Steueranspruch i.S. des &sect;&nbsp;42 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 AO a.F. entsteht, wie er bei angemessener Gestaltung entstehen w&uuml;rde.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>ccc) Im Unterschied zu dem vom Kl&auml;ger begehrten Abzug der niederl&auml;ndischen Steuer, die bei einer angemessenen Gestaltung nicht angefallen w&auml;re und steuerlich daher nicht zu ber&uuml;cksichtigen ist, hat das FA im &Auml;nderungsbescheid zu Recht die von der GmbH gezahlte inl&auml;ndische K&ouml;rperschaftsteuer im Rahmen der Veranlagung des Kl&auml;gers angerechnet. Denn diese &quot;Anrechnungsposition&quot;, die allerdings zwecks Vermeidung der wirtschaftlichen Doppelbelastung des ausgesch&uuml;tteten Gewinns einer Kapitalgesellschaft ohnehin keine Steuersubjektidentit&auml;t voraussetzt (vgl. &sect;&nbsp;36 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;2 Nr.&nbsp;3 EStG 1997 n.F.), h&auml;tte dem Kl&auml;ger auch bei einer angemessenen Gestaltung zugestanden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>28<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>dd) Ob in anderen &quot;Missbrauchskonstellationen&quot;, in denen ausl&auml;ndische Steuer &#8211;&auml;hnlich der soeben dargestellten inl&auml;ndischen K&ouml;rperschaftsteuer&#8211; auch bei einer angemessenen Gestaltung angefallen w&auml;re (vgl. L&uuml;dicke in Flick\/Wassermeyer\/ Baumhoff\/Sch&ouml;nfeld, a.a.O., &sect;&nbsp;34c EStG Rz&nbsp;319; Prokisch in Kirchhof\/S&ouml;hn\/Mellinghoff, a.a.O., &sect;&nbsp;34 c Rz&nbsp;B&nbsp;42), ein Abzug gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;34c Abs.&nbsp;3 EStG 1997 n.F. in Betracht kommt, muss vorliegend mangels Entscheidungserheblichkeit nicht entschieden werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>29<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4. Neben der im Streitfall fehlenden Steuersubjektidentit&auml;t scheitert der begehrte Abzug gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;34c Abs.&nbsp;3 EStG 1997 n.F. auch daran, dass die niederl&auml;ndische Dividendensteuer nicht auf diejenigen Eink&uuml;nfte entf&auml;llt, die der deutschen Einkommensteuer unterliegen. Die deutsche Steuer entsteht gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;42 AO a.F. auf die Aussch&uuml;ttung der GmbH an den Kl&auml;ger, die niederl&auml;ndische Steuer lastet allerdings auf den Gewinnaussch&uuml;ttungen, die die B von der V erh&auml;lt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>30<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>5. Die Kostenentscheidung beruht auf &sect;&nbsp;135 Abs.&nbsp;2 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 2.3.2016, I R 73\/14 Abzug ausl&auml;ndischer Steuern in Missbrauchsf&auml;llen Leits&auml;tze 1. Ein Abzug ausl&auml;ndischer Steuern gem&auml;&szlig; &sect; 34c Abs. 3 EStG 1997 n.F. bei der Ermittlung der Eink&uuml;nfte setzt die Identit&auml;t des zur deutschen und zur ausl&auml;ndischen Steuer herangezogenen Steuersubjekts voraus. 2. Werden dem Steuerpflichtigen Gewinnaussch&uuml;ttungen einer inl&auml;ndischen GmbH, die von einer &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/i-r-73-14-abzug-auslaendischer-steuern-in-missbrauchsfaellen\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">I&nbsp;R&nbsp;73\/14 &#8211; Abzug ausl&auml;ndischer Steuern in Missbrauchsf&auml;llen<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-66168","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/66168","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=66168"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/66168\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=66168"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=66168"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=66168"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}