{"id":66189,"date":"2017-01-18T12:35:33","date_gmt":"2017-01-18T10:35:33","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=66189"},"modified":"2017-01-18T12:35:33","modified_gmt":"2017-01-18T10:35:33","slug":"x-r-28-14-im-wesentlichen-inhaltsgleich-mit-bfh-urteil-vom-06042016-x-r-15-14-par-7g-estg-idf-des-untstrefg-investitionsabsicht-finanzierungszusammenhang","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/x-r-28-14-im-wesentlichen-inhaltsgleich-mit-bfh-urteil-vom-06042016-x-r-15-14-par-7g-estg-idf-des-untstrefg-investitionsabsicht-finanzierungszusammenhang\/","title":{"rendered":"X&nbsp;R&nbsp;28\/14 &#8211; Im Wesentlichen inhaltsgleich mit BFH-Urteil vom 06.04.2016 X R 15\/14 &#8211; &sect; 7g EStG i.d.F. des UntStRefG: Investitionsabsicht &#8211; Finanzierungszusammenhang"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 6.4.2016, X R 28\/14<br \/>ECLI:DE:BFH:2016:U.060416.XR28.14.0<\/p>\n<p class=\"titel\">Im Wesentlichen inhaltsgleich mit BFH-Urteil vom 06.04.2016 X R 15\/14 &#8211; &sect; 7g EStG i.d.F. des UntStRefG: Investitionsabsicht &#8211; Finanzierungszusammenhang<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>1. Der Steuerpflichtige tr&auml;gt die Darlegungs- und Feststellungslast f&uuml;r die Investitionsabsicht gem&auml;&szlig; &sect; 7g EStG i.d.F. des UntStRefG.<\/p>\n<\/p>\n<p>2. Die Durchf&uuml;hrung einer Investition ist ein Indiz f&uuml;r die Existenz einer entsprechenden Investitionsabsicht.<\/p>\n<\/p>\n<p>3. Ein Finanzierungszusammenhang ist im Geltungsbereich des &sect; 7g EStG i.d.F. des UntStRefG nicht mehr zu fordern (Abweichung von fr&uuml;herer Rechtslage).<\/p>\n<\/div>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>Auf die Revision des Kl&auml;gers wird das Urteil des Nieders&auml;chsischen Finanzgerichts vom 2. April 2014 9 K 308\/12 aufgehoben.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Sache wird an das Nieders&auml;chsische Finanzgericht zur&uuml;ckverwiesen.<\/p>\n<\/p>\n<p>Diesem wird die Entscheidung &uuml;ber die Kosten des Revisionsverfahrens &uuml;bertragen.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>I. Der Kl&auml;ger und Revisionskl&auml;ger (Kl&auml;ger) erzielt aus einem Lohnunternehmen Eink&uuml;nfte aus Gewerbebetrieb und unterh&auml;lt 26&nbsp;km davon entfernt einen landwirtschaftlichen Betrieb. Nachdem er f&uuml;r das Lohnunternehmen zun&auml;chst keine Erkl&auml;rung zur gesonderten Feststellung des Gewinns f&uuml;r das Streitjahr 2007 eingereicht hatte, sch&auml;tzte der Beklagte und Revisionsbeklagte (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) mit Bescheid vom 25.&nbsp;Mai 2009 den Gewinn auf 10.000&nbsp;EUR. Aus der am 4.&nbsp;Juni 2009 eingereichten und durch das FA als Einspruch gewerteten Feststellungserkl&auml;rung nebst Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung zum 31.&nbsp;Dezember 2007 ergab sich ein laufender Gewinn von 161.978,51&nbsp;EUR. Gleichzeitig machte der Kl&auml;ger jedoch Investitionsabzugsbetr&auml;ge nach &sect;&nbsp;7g Abs.&nbsp;1 des Einkommensteuergesetzes (EStG) i.d.F. des Unternehmensteuerreformgesetzes (UntStRefG) vom 14.&nbsp;August 2007 (BGBl I 2007, 1912) in H&ouml;he von 160.000&nbsp;EUR f&uuml;r einen PKW (10.400&nbsp;EUR), eine Drillmaschine (5.400&nbsp;EUR) und ein Blockheizkraftwerk (144.200&nbsp;EUR) geltend, so dass ein Gewinn von 1.978,51&nbsp;EUR verblieb. Das FA erkannte den Investitionsabzugsbetrag f&uuml;r das Blockheizkraftwerk auch nach dem Einspruch nicht an.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im Rahmen des Klageverfahrens beantragte der Kl&auml;ger zun&auml;chst mit Schriftsatz vom 18.&nbsp;Januar 2013 alternativ, in der Folge ausschlie&szlig;lich, Investitionsabzugsbetr&auml;ge von insgesamt 143.344&nbsp;EUR f&uuml;r vier andere Wirtschaftsg&uuml;ter (Allradschlepper 39.631&nbsp;EUR, Einzelkorns&auml;maschine 14.453&nbsp;EUR, Rundballenpresse 15.260&nbsp;EUR, H&auml;cksler 74.000&nbsp;EUR) zu ber&uuml;cksichtigen und hielt an dem Investitionsabzugsbetrag f&uuml;r das Blockheizkraftwerk nicht mehr fest. Er habe alle vier Wirtschaftsg&uuml;ter im Jahre 2009 angeschafft, zu 100&nbsp;% dem gewerblichen Unternehmen zugeordnet und im Jahre 2009 die Anschaffungskosten nach &sect;&nbsp;7g Abs.&nbsp;2 EStG i.d.F. des UntStRefG um 40&nbsp;% gemindert. Den H&auml;cksler nutze er in einem Umfang von 9,46&nbsp;% des Gesamtumsatzes auch im landwirtschaftlichen Betrieb. Die anderen drei Ger&auml;te nutze er ausschlie&szlig;lich im Lohnunternehmen, da er derartige Maschinen auch im landwirtschaftlichen Betrieb besitze.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das Finanzgericht (FG) hat die Klage mit in Entscheidungen der Finanzgerichte (EFG) 2014, 1285 ver&ouml;ffentlichtem Urteil abgewiesen. Die Rechtsprechung zum Finanzierungszusammenhang gelte auch f&uuml;r &sect;&nbsp;7g EStG i.d.F. des UntStRefG fort. Die Zeitspanne zwischen Anschaffung und Antragstellung sei l&auml;nger als drei Jahre. Zudem diene der nunmehr beantragte Investitionsabzugsbetrag f&uuml;r die vier Wirtschaftsg&uuml;ter erkennbar dem Ausgleich der Gewinnerh&ouml;hung durch den nicht anerkannten Investitionsabzugsbetrag f&uuml;r das Blockheizkraftwerk. Offenbar habe der Kl&auml;ger dieses innerhalb von drei Jahren nach Antragstellung nicht fertiggestellt bzw. angeschafft. Der Investitionsabzugsbetrag w&auml;re daher r&uuml;ckg&auml;ngig zu machen gewesen. Statt dessen habe der Kl&auml;ger ihn durch die neuen Antr&auml;ge ersetzt. Da aber ein Investitionsabzugsbetrag nur f&uuml;r ein konkretes Wirtschaftsgut gebildet werden k&ouml;nnte, sei eine &Uuml;bertragung auf ein nicht funktionsgleiches Wirtschaftsgut nicht m&ouml;glich. Die Vorgehensweise des Kl&auml;gers umgehe dies.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit der Revision macht der Kl&auml;ger geltend, der Bundesfinanzhof (BFH) habe mit seinem Urteil vom 17.&nbsp;Januar 2012 VIII&nbsp;R&nbsp;48\/10 (BFHE&nbsp;236, 341, BStBl II&nbsp;2013, 952) eine Abkehr vom Finanzierungszusammenhang eingeleitet. Das Gesetz vermeide Missbr&auml;uche durch zweckwidrige Inanspruchnahme bereits durch die R&uuml;ckg&auml;ngigmachung des Abzugs im Abzugsjahr bei nicht durchgef&uuml;hrter Investition. Dies nehme den Anreiz, die Verg&uuml;nstigung trotz fehlender Investitionsabsicht in Anspruch zu nehmen. Wurde die Investition hingegen bereits durchgef&uuml;hrt, so sei die Investitionsabsicht aus sich heraus glaubhaft. Soweit die Rechtsprechung die Beg&uuml;nstigung versagt habe, weil die Geltendmachung &quot;zu sp&auml;t&quot; oder nur zum Ausgleich anderweitiger Gewinnerh&ouml;hungen erfolgt sei, seien diese Grunds&auml;tze auf die Neufassung des Gesetzes nicht mehr &uuml;bertragbar.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Tats&auml;chlich widerspreche der streitige Investitionsabzugsbetrag dem Zweck des Gesetzes nicht. Dieser bestehe ausdr&uuml;cklich auch in der Verbesserung der Liquidit&auml;t (dazu BTDrucks 16\/4841 zu Nr.&nbsp;11 [&sect;&nbsp;7g EStG] Satz&nbsp;2&nbsp;&nbsp;2.&nbsp;Halbsatz). Die Gesetzesbegr&uuml;ndung weise auf einen notwendigen Finanzierungszusammenhang nicht hin. Ein rechnerischer Nachvollzug der Investitionserleichterung sei ebenfalls nicht zu fordern. Der Kl&auml;ger habe die Wirtschaftsg&uuml;ter, um die es gehe, tats&auml;chlich angeschafft und den Investitionsabzugsbetrag in Anspruch genommen, um seine investitionsbezogene Liquidit&auml;t zu steigern.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Kl&auml;ger beantragt sinngem&auml;&szlig;,<br \/>das FG-Urteil aufzuheben und die Eink&uuml;nfte aus Gewerbebetrieb auf den Betrag festzustellen, der sich ergibt, wenn bei der Ermittlung des Gewinns ein Investitionsabzugsbetrag von 143.344&nbsp;EUR abgezogen wird.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt,<br \/>die Revision zur&uuml;ckzuweisen,<br \/>hilfsweise, die Sache an das FG zur&uuml;ckzuverweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nach dem Sinn und Zweck des &sect;&nbsp;7g EStG i.d.F. des UntStRefG m&uuml;sse der Investitionsabzugsbetrag der Investitionserleichterung dienen. Daher sei nach wie vor ein Finanzierungszusammenhang zu fordern. Er fehle, wenn ein zeitlicher Zusammenhang nicht mehr herzustellen sei oder nachtr&auml;gliche Einkommenserh&ouml;hungen kompensiert werden sollten. Eine allgemeine Liquidit&auml;tsverbesserung gen&uuml;ge nicht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Sollte der Investitionsabzugsbetrag zu gew&auml;hren sein, w&auml;ren Feststellungen zur Nutzung der Wirtschaftsg&uuml;ter und zu den Betriebsgr&ouml;&szlig;enmerkmalen beider Betriebe nach Ma&szlig;gabe des Senatsurteils vom 19.&nbsp;M&auml;rz 2014 X&nbsp;R&nbsp;46\/11 (BFHE 245, 36, BFH\/NV 2014, 1143) beider Betriebe nachzuholen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>II. Die Revision ist begr&uuml;ndet mit der Ma&szlig;gabe, dass das FG-Urteil gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;3 Satz 1 Nr.&nbsp;2 der Finanzgerichtsordnung (FGO) aufzuheben und die Sache zur anderweitigen Verhandlung und Entscheidung zur&uuml;ckzuverweisen ist. Der Senat vermag nicht abschlie&szlig;end zu beurteilen, ob der Kl&auml;ger die Investitionsabzugsbetr&auml;ge zu Recht gebildet hat. Dies betrifft zum einen die Frage, ob es an der erforderlichen Investitionsabsicht gefehlt hat, zum anderen aber auch die Frage, ob die Nutzungsvoraussetzungen erf&uuml;llt sind. Ein Finanzierungszusammenhang ist hingegen &#8211;anders als im Geltungsbereich des &sect;&nbsp;7g Abs.&nbsp;1, Abs.&nbsp;3 EStG i.d.F. vor Inkrafttreten des UntStRefG (EStG a.F.)&#8211; nicht mehr zu fordern.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Nach &sect;&nbsp;7g Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 EStG i.d.F. des UntStRefG k&ouml;nnen Steuerpflichtige f&uuml;r die k&uuml;nftige Anschaffung oder Herstellung eines abnutzbaren beweglichen Wirtschaftsgutes des Anlageverm&ouml;gens bis zu 40&nbsp;% der voraussichtlichen Anschaffungs- oder Herstellungskosten gewinnmindernd abziehen (Investitionsabzugsbetrag). Die Inanspruchnahme des Investitionsabzugsbetrags setzt nach &sect;&nbsp;7g Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 EStG i.d.F. des UntStRefG weiter voraus, dass der Betrieb bestimmte Gr&ouml;&szlig;enmerkmale nicht &uuml;berschreitet (Nr.&nbsp;1), dass der Steuerpflichtige beabsichtigt, das beg&uuml;nstigte Wirtschaftsgut voraussichtlich in den dem Wirtschaftsjahr des Abzugs folgenden drei Wirtschaftsjahren anzuschaffen oder herzustellen (Nr.&nbsp;2 Buchst.&nbsp;a) sowie mindestens bis zum Ende des dem Wirtschaftsjahr der Anschaffung oder Herstellung folgenden Wirtschaftsjahres in einer inl&auml;ndischen Betriebsst&auml;tte des Betriebs ausschlie&szlig;lich oder fast ausschlie&szlig;lich betrieblich zu nutzen (Nr.&nbsp;2 Buchst.&nbsp;b), und dass er das beg&uuml;nstigte Wirtschaftsgut in den beim FA einzureichenden Unterlagen seiner Funktion nach benennt und die H&ouml;he der voraussichtlichen Anschaffungs- oder Herstellungskosten angibt (Nr.&nbsp;3). &sect;&nbsp;7g Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;4 EStG i.d.F. des UntStRefG begrenzt die innerhalb eines Vierjahreszeitraums m&ouml;gliche Summe der Investitionsabzugsbetr&auml;ge.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Mit der in &sect;&nbsp;7g Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 Nr.&nbsp;2 EStG i.d.F. des UntStRefG enthaltenen Formulierung &quot;beabsichtigt&quot; ist die Investitionsabsicht Teil des gesetzlichen Tatbestands (vgl. BFH-Urteile vom 8.&nbsp;Juni 2011 I&nbsp;R&nbsp;90\/10, BFHE 234, 130, BStBl II 2013, 949, unter II.2.b&nbsp;aa; in BFHE 236, 341, BStBl II 2013, 952, unter II.3. [inzident]; vom 11.&nbsp;Juli 2013 IV&nbsp;R&nbsp;9\/12, BFHE 242, 14, BStBl II 2014, 609, unter III.2.b&nbsp;cc&nbsp;(2)). Es handelt sich um eine der wesentlichen Neuerungen des &sect;&nbsp;7g EStG i.d.F. des UntStRefG gegen&uuml;ber &sect;&nbsp;7g EStG a.F., unter dessen Geltung die Investitionsabsicht kein gesetzliches Tatbestandsmerkmal war, der BFH zwischenzeitlich auf die Glaubhaftmachung einer Investitionsabsicht ganz verzichtet (vgl. BFH-Urteil vom 12.&nbsp;Dezember 2001 XI&nbsp;R&nbsp;13\/00, BFHE 197, 448, BStBl II 2002, 385, unter II.2.) und sich zuletzt auf ein Mindestma&szlig; an Plausibilit&auml;t beschr&auml;nkt hatte (vgl. im Einzelnen Senatsbeschluss vom 22.&nbsp;August 2012 X&nbsp;R&nbsp;21\/09, BFHE 238, 153, BStBl II 2014, 447, unter C.I.3.a, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Investitionsabsicht hat sich auf den Gewinnermittlungsstichtag sowie den gesamten Investitionszeitraum zu beziehen. Da sie zu den gesetzlichen Tatbestandsmerkmalen f&uuml;r die Inanspruchnahme einer Steuerverg&uuml;nstigung geh&ouml;rt, tr&auml;gt der Steuerpflichtige f&uuml;r ihr Vorliegen die Darlegungs- und Feststellungslast. Welche Anforderungen an den Nachweis zu stellen sind, ist von den Umst&auml;nden des Falles abh&auml;ngig und nicht allgemeing&uuml;ltig zu beantworten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Der Zeitpunkt, zu dem der Investitionsabzugsbetrag geltend gemacht wird, l&auml;sst f&uuml;r sich genommen im Allgemeinen keine R&uuml;ckschl&uuml;sse auf das Vorliegen oder Fehlen der Investitionsabsicht zu.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aaa) Bereits im Geltungsbereich des &sect;&nbsp;7g Abs.&nbsp;1, Abs.&nbsp;3 EStG a.F. hatte es der BFH trotz der in der Vorschrift enthaltenen Wendungen &quot;k&uuml;nftig&quot; sowie &quot;voraussichtlich&quot; grunds&auml;tzlich nicht beanstandet, wenn die die R&uuml;cklage enthaltende Bilanz erst nach der Investition aufgestellt wurde und damit die R&uuml;cklage erst nach Durchf&uuml;hrung der Investition geltend gemacht wurde (vgl. BFH-Urteile vom 14.&nbsp;August 2001 XI&nbsp;R&nbsp;18\/01, BFHE 198, 415, BStBl II 2004, 181, unter II.2.; vom 29.&nbsp;April 2008 VIII&nbsp;R&nbsp;62\/06, BFHE 221, 211, BStBl II 2008, 747, unter II.1.c). Diese beiden zukunftsorientierten Formulierungen bezogen sich nach wohl einhelliger Auffassung nicht auf den Zeitpunkt der Fertigung der Gewinnermittlung, sondern auf den Veranlagungszeitraum, f&uuml;r den die Ansparabschreibung gebildet wurde. Zu einer Versch&auml;rfung im Rahmen des &sect;&nbsp;7g EStG i.d.F. des UntStRefG besteht kein Anlass (in diesem Sinne bereits entschieden durch BFH-Urteil in BFHE 234, 130, BStBl II 2013, 949, unter II.2.b, sowie das Senatsurteil vom 20.&nbsp;Juni 2012 X&nbsp;R&nbsp;42\/11, BFHE 237, 377, BStBl II 2013, 719, unter II.3.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bbb) Ebenso wenig muss der Investitionsabzugsbetrag bereits bei erstmaliger Einreichung der Steuererkl&auml;rung geltend gemacht werden. Bereits zu &sect;&nbsp;7g Abs.&nbsp;3 EStG a.F. hatte es der BFH zugelassen, wenn die R&uuml;cklage sp&auml;ter zum Zwecke der Bescheid&auml;nderung gebildet wurde, etwa durch gegenl&auml;ufige Bilanz&auml;nderung im Rahmen einer Bilanzberichtigung (BFH-Urteil vom 24.&nbsp;Oktober 2012 I&nbsp;R&nbsp;13\/12, BFH\/NV 2013, 520, unter II.2.a), im Einspruchsverfahren nach einer nicht erkl&auml;rungsgem&auml;&szlig;en Steuerfestsetzung (BFH-Urteil vom 17.&nbsp;Januar 2012 VIII&nbsp;R&nbsp;23\/09, BFH\/NV 2012, 933, unter II.2.b) oder sogar nach einer Betriebspr&uuml;fung zur Abwendung drohender Mehrergebnisse, es sei denn, es waren nicht investitionsbezogene Gr&uuml;nde ausschlaggebend (so ausdr&uuml;cklich in dem Urteil vom 17.&nbsp;Juni 2010 III&nbsp;R&nbsp;43\/06, BFHE 230, 517, BStBl II 2013, 8, unter II.2.c, unter Hinweis auf das Urteil in BFHE 221, 211, BStBl II 2008, 747). Auch in diesem Punkte besteht f&uuml;r &sect;&nbsp;7g EStG i.d.F. des UntStRefG zu einer Versch&auml;rfung gegen&uuml;ber der fr&uuml;heren Rechtsprechung kein Anlass.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Soweit das Bundesministerium der Finanzen (BMF) weiter gehende zwingende Anforderungen an die Investitionsabsicht stellt, folgt der Senat dem nicht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aaa) Das BMF hat in seinem Schreiben vom 20.&nbsp;November 2013 IV&nbsp;C&nbsp;6-S&nbsp;2139-b\/07\/10002, 2013\/1044077 (BStBl I 2013, 1493) die in der Rechtsprechung zu &sect;&nbsp;7g EStG a.F. entwickelten Grunds&auml;tze zum Finanzierungszusammenhang in das neue Tatbestandsmerkmal der Investitionsabsicht inkorporiert und geht davon aus, dass in den betreffenden Fallgruppen die Investitionsabsicht fehlt. Hiervon sind zum einen F&auml;lle erfasst, in denen zum Zeitpunkt der Geltendmachung der Ansparabschreibung die Investition nicht mehr oder realistischerweise nicht mehr durchf&uuml;hrbar war, sei es wegen beschlossener oder bereits durchgef&uuml;hrter Betriebsaufgabe oder -ver&auml;u&szlig;erung, sei es wegen Ablaufs oder kurz bevorstehenden Ablaufs des Investitionszeitraums (vgl. BFH-Urteile in BFH\/NV 2013, 520, unter II.2.a&nbsp;cc; in BFH\/NV 2012, 933, unter II.1.b&nbsp;dd). Zum anderen betrifft es F&auml;lle, in denen die Entscheidung f&uuml;r die Bildung der R&uuml;cklage nach durchgef&uuml;hrter Investition unter Umst&auml;nden getroffen wird, die ihre Funktion der Finanzierungserleichterung nicht wahren. Dies wird typisierend und unwiderleglich vermutet, wenn die R&uuml;cklage sp&auml;ter als zwei bzw. drei Jahre nach der Investition geltend gemacht wird (vgl. zu der f&uuml;r &sect;&nbsp;7g EStG a.F. entwickelten Zwei-Jahres-Frist BFH-Urteile in BFHE 198, 415, BStBl II 2004, 181; vom 8.&nbsp;November 2006 I&nbsp;R&nbsp;89\/05, BFH\/NV 2007, 671, unter II.3.; in BFHE 230, 517, BStBl II 2013, 8, unter II.2.d; das BMF geht von drei Jahren aus), aber auch dann angenommen, wenn die Entscheidung f&uuml;r die Bildung der R&uuml;cklage von nach dem Anschaffungszeitpunkt entstandenen und nicht investitionsbezogenen Gr&uuml;nden getragen ist, namentlich dann, wenn sie dem Ausgleich von nachtr&auml;glichen Einkommenserh&ouml;hungen dient (vgl. zur Unterschreitung einer Einkommensgrenze BFH-Urteil in BFHE 221, 211, BStBl II 2008, 747, unter II.2.a; zu alledem BMF-Schreiben in BStBl I 2013, 1493, Rz&nbsp;20, 22, 25 und 26).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bbb) Soweit eine Investition tats&auml;chlich nicht vorgenommen wird, kann dies zwar ein Indiz f&uuml;r das Fehlen der Investitionsabsicht von Beginn an sein. Die Frage ist jedoch aufgrund der R&uuml;ckg&auml;ngigmachung des Abzugs nach &sect;&nbsp;7g Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 EStG i.d.F. des UntStRefG insbesondere bei Verzinsung nach &sect;&nbsp;7g Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;4 EStG praktisch nicht mehr relevant. Im &Uuml;brigen vermag der Senat der Auffassung des BMF in dessen Absolutheit nicht zu folgen. Die Motive und Begleitumst&auml;nde f&uuml;r die Geltendmachung des Investitionsabzugsbetrags f&uuml;hren f&uuml;r sich genommen noch keinen Beweis f&uuml;r das Vorliegen oder Nichtvorliegen der Investitionsabsicht selbst. Ein zwingender und ausnahmsloser Schluss von einer Zeitdifferenz zwischen Investition und Geltendmachung oder von einem erkennbaren Kompensationszweck auf eine fehlende Investitionsabsicht ist unzutreffend. So ist es ohne weiteres m&ouml;glich, dass ein Investitionsabzugsbetrag unter derartigen Umst&auml;nden geltend gemacht wird, die Investitionsabsicht aber zum Ende des ma&szlig;gebenden Gewinnermittlungszeitraums nachweislich und unzweifelhaft vorlag, nachgewiesen etwa durch die Vorlage einer verbindlichen Bestellung.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Das bedeutet allerdings nicht, dass diese Umst&auml;nde im Hinblick auf die Investitionsabsicht stets g&auml;nzlich unerheblich sein m&uuml;ssten. Sie k&ouml;nnen je nach den Umst&auml;nden des Einzelfalls Anlass sein, die Investitionsabsicht genauer zu pr&uuml;fen und dem Steuerpflichtigen diesbez&uuml;glich n&auml;here Darlegung abzuverlangen. Dasselbe gilt f&uuml;r die Frage, ob der Steuerpflichtige, der einen Investitionsabzugsbetrag nach erstmaliger Steuerfestsetzung geltend macht oder aufstockt, zus&auml;tzlich darlegen muss, warum er den Abzugsbetrag nicht bereits in der urspr&uuml;nglichen Gewinnermittlung geltend gemacht hat (in diesem Sinne das BMF-Schreiben in BStBl I 2013, 1493, unter I.5.b, Rz&nbsp;24). Einerseits ist es weder zwingend noch existiert eine tats&auml;chliche Vermutung oder ein allgemeiner Erfahrungssatz daf&uuml;r, dass ein Steuerpflichtiger f&uuml;r jede beabsichtigte Investition, f&uuml;r die ihm ein Investitionsabzugsbetrag zust&uuml;nde, diesen sogleich geltend macht. Andererseits kann das Erkl&auml;rungsverhalten des Steuerpflichtigen einschlie&szlig;lich der Art und Weise, in der er steuerliche Wahlrechte aus&uuml;bt, als Indiz einen Schluss auf seine Absichten zulassen. Die Investitionsabsicht ist eine innere Tatsache, deren Feststellung lediglich anhand &auml;u&szlig;erer Merkmale im Wege von Schlussfolgerungen m&ouml;glich ist. Vor diesem Hintergrund erachtet es der Senat f&uuml;r zul&auml;ssig, auch den Verlauf des konkreten Besteuerungsverfahrens in die Tatsachenfeststellung einzubeziehen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Das durch die Rechtsprechung zu &sect;&nbsp;7g Abs.&nbsp;1, Abs.&nbsp;3 EStG a.F. entwickelte Ausschlusskriterium fehlenden Finanzierungszusammenhangs (vgl. die Nachweise oben unter II.1.a&nbsp;bb&nbsp;aaa) ist hingegen im Geltungsbereich des &sect;&nbsp;7g EStG i.d.F. des UntStRefG nicht mehr zu fordern (i.E. ebenso Urteil des Nieders&auml;chsischen FG vom 18.&nbsp;Dezember 2013&nbsp;&nbsp;4&nbsp;K&nbsp;159\/13, EFG 2014, 826, unter 1.c&nbsp;aa der Entscheidungsgr&uuml;nde, BFH-Urteil vom 23.&nbsp;M&auml;rz 2016 IV&nbsp;R&nbsp;9\/14, BFHE 253, 542; offengelassen im Urteil des FG des Saarlandes vom 9.&nbsp;Juli 2014&nbsp;&nbsp;1&nbsp;K&nbsp;1290\/12, EFG 2015, 1976, Revision anh&auml;ngig unter I&nbsp;R&nbsp;31\/15; mit gleicher Tendenz der VIII.&nbsp;Senat des BFH in seinem Urteil in BFHE 236, 341, BStBl II 2013, 952, sowie Schmidt\/Kulosa, EStG, 35.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;7g Rz&nbsp;59; a.A. Meyer in Herrmann\/Heuer\/Raupach, &sect;&nbsp;7g EStG Rz&nbsp;34).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Soweit im Urteil in BFHE 237, 377, BStBl II 2013, 719 f&uuml;r den Anwendungsbereich des &sect;&nbsp;7g EStG i.d.F. des UntStRefG noch formuliert wurde, der &quot;erforderliche Finanzierungszusammenhang&quot; sei gewahrt (unter II.3.), war dies nicht tragend, der Senat h&auml;lt hieran nicht mehr fest.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Die Umgestaltung des &sect;&nbsp;7g EStG durch das UntStRefG hat zun&auml;chst zur Folge, dass sich die Frage eines Finanzierungszusammenhangs in vielen F&auml;llen, in denen dieser nach &sect;&nbsp;7g EStG a.F. fraglich sein konnte, schon nach Lage des Gesetzes theoretisch und praktisch nicht mehr stellt. Das negative Tatbestandsmerkmal fehlenden Finanzierungszusammenhangs diente allein der Missbrauchsvermeidung (vgl. BFH-Urteil in BFH\/NV 2013, 520, unter II.2.a&nbsp;cc: &quot;nicht f&ouml;rderungsw&uuml;rdig&quot;). &sect;&nbsp;7g EStG i.d.F. des UntStRefG verhindert aber bereits durch seine ge&auml;nderte Konstruktion manche missbr&auml;uchliche Verwendung, die unter &sect;&nbsp;7g EStG a.F. tatbestandlich noch m&ouml;glich gewesen w&auml;re.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aaa) Bereits das in &sect;&nbsp;7g EStG i.d.F. des UntStRefG neu geschaffene Tatbestandsmerkmal der Investitionsabsicht tr&auml;gt hierzu bei. Dieses Erfordernis, verbunden mit der bei dem Steuerpflichtigen liegenden Darlegungs- und Feststellungslast, vermeidet die Geltendmachung von Investitionsabzugsbetr&auml;gen quasi &quot;ins Blaue hinein&quot;.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bbb) Insbesondere aber gew&auml;hrleistet der ge&auml;nderte Korrekturmechanismus bei ausgebliebener Investition, dass es viele potentielle Missbrauchsf&auml;lle praktisch nicht mehr gibt. W&auml;hrend bei fehlender Durchf&uuml;hrung der Investition nach &sect;&nbsp;7g Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;2 EStG a.F. die R&uuml;cklage erst zum Ende der Investitionsfrist gewinnwirksam aufzul&ouml;sen war, so eine endg&uuml;ltige Gewinnverschiebung bewirkte und deshalb trotz des etwaigen Gewinnzuschlags nach &sect;&nbsp;7g Abs.&nbsp;5 EStG a.F. insbesondere bei stark schwankenden Steuers&auml;tzen steuermodellierend genutzt werden konnte, ist dieser Anreiz durch die R&uuml;ckg&auml;ngigmachung des Abzugs im Abzugsjahr nach &sect;&nbsp;7g Abs.&nbsp;3 EStG i.d.F. des UntStRefG entfallen. Die Steuererleichterung des Abzugsjahres ist dann nur vor&uuml;bergehend und verliert im Falle der Verzinsung nach &sect;&nbsp;7g Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;4 EStG i.d.F. des UntStRefG erst recht an Attraktivit&auml;t. Das bedeutet, dass diejenigen F&auml;lle, in denen die Investition nie vorgenommen wurde und die bisher mit Hilfe fehlenden Finanzierungszusammenhangs aus dem Anwendungsbereich des &sect;&nbsp;7g EStG a.F. ausgeschlossen wurden, unter &sect;&nbsp;7g EStG i.d.F. des UntStRefG nicht mehr praktisch relevant werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Der Senat sieht aufgrund dieses Befundes weder die Notwendigkeit noch eine M&ouml;glichkeit, in die Vorschrift ein ungeschriebenes Tatbestandsmerkmal zu implementieren, um zweckwidrige Inanspruchnahmen auszuschlie&szlig;en.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit der Neuordnung des &sect;&nbsp;7g EStG i.d.F. des UntStRefG hat es der Gesetzgeber aktiv unternommen, die nicht investitionsbezogene Geltendmachung des Investitionsabzugsbetrags zu begrenzen. Er hat so mittels gesetzlicher Regelung weitgehend das geleistet, wozu die Rechtsprechung unter &sect;&nbsp;7g EStG a.F. den Finanzierungszusammenhang entwickelt hat. Mit dem Tatbestandsmerkmal der Investitionsabsicht ist er sogar noch dar&uuml;ber hinausgegangen, da diese auch dann fehlen kann, wenn ein Finanzierungszusammenhang zu bejahen gewesen w&auml;re. Der Gesetzgeber hat somit das seinerzeit durch die Rechtsprechung verfolgte Ziel, die zweckwidrige Inanspruchnahme der Ansparabschreibung zu unterbinden, in die Gesetzesfassung eingearbeitet und in der ihm angemessen erscheinenden Weise umgesetzt. Die Rechtsprechung des BFH war bekannt. Sah der Gesetzgeber in Bezug auf bekannte Fallkonstellationen erkennbar keinen Handlungsbedarf, ist grunds&auml;tzlich kein Raum, das Gesetz um ungeschriebene Tatbestandsmerkmale zu erg&auml;nzen. Das zeigt sich insbesondere an derjenigen Fallgruppe, in der die R&uuml;cklage sp&auml;ter als zwei Jahre nach Durchf&uuml;hrung der Investition geltend gemacht wurde (BFH-Entscheidungen in BFHE 198, 415, BStBl II 2004, 181; in BFH\/NV 2007, 671; und in BFHE 230, 517, BStBl II 2013, 8). Wenn der Gesetzgeber noch nicht einmal diese Fallgruppe ausdr&uuml;cklich aus der Beg&uuml;nstigung ausnimmt, was durch eine einfache Fristenregelung m&ouml;glich gewesen w&auml;re, so ist daraus nur zu folgern, dass er an dem Erfordernis des Finanzierungszusammenhangs nicht festhalten wollte. Etwas Gegenteiliges ist auch der Gesetzesbegr&uuml;ndung (BTDrucks 16\/4841, dort S.&nbsp;51&nbsp;ff.) nicht zu entnehmen. Sie &auml;u&szlig;ert sich zu einem etwaigen Finanzierungszusammenhang nicht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>28<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Die Nutzungsvoraussetzung des &sect;&nbsp;7g Abs.&nbsp;1 Satz 2 Nr.&nbsp;2 Buchst b EStG i.d.F. des UntStRefG verlangt, dass der Steuerpflichtige das Wirtschaftsgut mindestens bis zum Ende des dem Wirtschaftsjahr der Anschaffung oder Herstellung folgenden Wirtschaftsjahres in einer inl&auml;ndischen Betriebsst&auml;tte des Betriebs ausschlie&szlig;lich oder fast ausschlie&szlig;lich betrieblich nutzt. Wie sich aus &sect;&nbsp;7g Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 EStG i.d.F. des UntStRefG ergibt, handelt es sich um denjenigen Betrieb, zu dessen Anlageverm&ouml;gen das Wirtschaftsgut geh&ouml;rt. Der Betrieb darf die Gr&ouml;&szlig;enmerkmale des &sect;&nbsp;7g Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 Nr.&nbsp;1 EStG i.d.F. des UntStRefG nicht &uuml;berschreiten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>29<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Eine fast ausschlie&szlig;liche Nutzung in diesem Sinne setzt einen betrieblichen Nutzungsanteil von mindestens 90&nbsp;% voraus. Unterschreitet die Nutzung in dem Betrieb, zu dessen Anlageverm&ouml;gen das Wirtschaftsgut geh&ouml;rt, diesen Anteil, liegt mithin der Anteil der au&szlig;erbetrieblichen Nutzung bei &uuml;ber 10&nbsp;%, ist dieses Tatbestandsmerkmal dem Grunde nach nicht erf&uuml;llt. Eine andere Beurteilung kann jedoch geboten sein, wenn das Wirtschaftsgut in zwei Betrieben des Steuerpflichtigen genutzt wird. Mit seinem Urteil in BFHE 245, 36, BFH\/NV 2014, 1143 hat der Senat entschieden, dass es der Beg&uuml;nstigung nach &sect;&nbsp;7g EStG i.d.F. des UntStRefG nicht entgegensteht, wenn der Steuerpflichtige das Wirtschaftsgut sowohl in seinem eigenen landwirtschaftlichen Betrieb (im damaligen Fall mit einem Nutzungsanteil bei 20&nbsp;%) als auch im Rahmen eines gewerblichen Lohnunternehmens (damals mit einem Nutzungsanteil bei 80&nbsp;%) einsetzt. Das Wirtschaftsgut wird zwar bei derartigen Nutzungsverh&auml;ltnissen in dem Lohnunternehmen, dem es als Anlageverm&ouml;gen zuzuordnen ist, nicht fast ausschlie&szlig;lich betrieblich genutzt. Gleichwohl sind die nicht zuletzt wegen der Sonderregelungen f&uuml;r land- und forstwirtschaftlichen Betriebe ertragsteuerlich getrennten Betriebe zur Wahrung der F&ouml;rderzwecke des &sect;&nbsp;7g EStG i.d.F. des UntStRefG wieder zusammenzufassen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>30<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Von den Nutzungsverh&auml;ltnissen h&auml;ngt die Frage ab, welche Ma&szlig;st&auml;be hinsichtlich der Gr&ouml;&szlig;enmerkmale des &sect;&nbsp;7g Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 Nr.&nbsp;1 EStG i.d.F. des UntStRefG gelten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>31<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Wird das Wirtschaftsgut, um das es geht, zu mindestens 90&nbsp;% im betreffenden Betrieb genutzt, so ist die Nutzungsvoraussetzung f&uuml;r diesen Betrieb erf&uuml;llt, so dass allein das f&uuml;r diesen Betrieb einschl&auml;gige Gr&ouml;&szlig;enmerkmal einschl&auml;gig ist. Auf den anderen Betrieb kommt es nicht an.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>32<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Ist die Nutzungsvoraussetzung f&uuml;r das jeweilige Wirtschaftsgut allerdings nur in Anwendung der o.g. Grunds&auml;tze des Senatsurteils in BFHE 245, 36, BFH\/NV 2014, 1143 durch Zusammenfassung beider Betriebe erf&uuml;llt, so sind im Rahmen der Pr&uuml;fung, ob das Gr&ouml;&szlig;enmerkmal eingehalten ist, die Betriebe ebenfalls zusammenzufassen (vgl. i.E. Senatsurteil in BFHE 245, 36, BFH\/NV 2014, 1143, unter II.4.). Ma&szlig;stab bleibt dabei die Gewinngrenze f&uuml;r denjenigen Betrieb, dem das Wirtschaftsgut zugeordnet ist. Der jeweilige Wert dieses Betriebs ist Ausgangsgr&ouml;&szlig;e, w&auml;hrend der korrespondierende Wert des weiteren Betriebs, in dem das Wirtschaftsgut genutzt wird, hinzuzurechnen ist. Das bedeutet im Streitfall, dass zu dem Betriebsverm&ouml;gen des Lohnunternehmens das ggf. zu ermittelnde Betriebsverm&ouml;gen des Landwirtschaftsbetriebs zu addieren ist und der Investitionsabzugsbetrag f&uuml;r das in beiden Betrieben genutzte Wirtschaftsgut nur in Betracht kommt, wenn diese Summe die Gewinngrenze wahrt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>33<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Der Kl&auml;ger hat seinen Gewinn im Lohnunternehmen durch Betriebsverm&ouml;gensvergleich ermittelt, so dass nach &sect;&nbsp;7g Abs.&nbsp;1 Satz 2 Nr.&nbsp;1 Buchst a EStG i.d.F. des UntStRefG ein Betriebsverm&ouml;gen von 235.000&nbsp;EUR ma&szlig;gebende Obergrenze ist. Sollte eines oder mehrere der Wirtschaftsg&uuml;ter, f&uuml;r die er den Investitionsabzugsbetrag beantragt hat, zu mehr als 10&nbsp;% im Landwirtschaftsbetrieb genutzt werden, so ist zur Ermittlung der insoweit ma&szlig;gebenden Betriebsgr&ouml;&szlig;e folglich dem Betriebsverm&ouml;gen des Lohnunternehmens das Betriebsverm&ouml;gen des Landwirtschaftsbetriebs hinzuzurechnen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>34<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Der Senat kann nach diesen Ma&szlig;st&auml;ben nicht abschlie&szlig;end entscheiden, ob dem Kl&auml;ger der geltend gemachte Investitionsabzugsbetrag zusteht, da das FG &#8211;auf Grundlage seiner Rechtsauffassung zu Recht&#8211; die daf&uuml;r erforderlichen Feststellungen nicht getroffen hat. Das betrifft bereits die Investitionsabsicht, die im Streitjahr vorliegen muss. Zu pr&uuml;fen sind aber auch die Nutzungsvoraussetzung und damit zusammenh&auml;ngend die Gewinngrenze. Der Kl&auml;ger hatte zwar im FG-Verfahren vorgetragen, lediglich der H&auml;cksler werde zu (nur) 9,46&nbsp;% nicht im Lohnunternehmen, sondern im Landwirtschaftsbetrieb genutzt. Sollte dies zutreffen, w&auml;re der Nutzungsanteil von wenigstens 90&nbsp;% im Lohnunternehmen gewahrt. Das FA hat diese Behauptung allerdings bestritten. Zu den weiteren Wirtschaftsg&uuml;tern liegen keine Feststellungen vor. Es sind daher Feststellungen zu den Nutzungsverh&auml;ltnissen und der\/den ma&szlig;gebenden Gewinngrenze(n) zu treffen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>35<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Ebenso wenig vermag der Senat zu beurteilen, ob die H&ouml;chstbetragssumme und die Verbleibensvoraussetzung nach &sect;&nbsp;7g Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;4 bzw. Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;1 EStG i.d.F. des UntStRefG gewahrt sind. Letztere spielt zwar theoretisch keine Rolle f&uuml;r den erstmaligen Abzug des Investitionsabzugsbetrags, wohl aber daf&uuml;r, ob er r&uuml;ckg&auml;ngig zu machen ist. Da die Bindungsfristen schon bei Geltendmachung des Investitionsabzugsbetrags abgelaufen waren, kann diese Pr&uuml;fung mittlerweile in die Steuerfestsetzung einbezogen werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>36<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Die &Uuml;bertragung der Kostenentscheidung folgt aus &sect;&nbsp;143 Abs.&nbsp;2 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 6.4.2016, X R 28\/14ECLI:DE:BFH:2016:U.060416.XR28.14.0 Im Wesentlichen inhaltsgleich mit BFH-Urteil vom 06.04.2016 X R 15\/14 &#8211; &sect; 7g EStG i.d.F. des UntStRefG: Investitionsabsicht &#8211; Finanzierungszusammenhang Leits&auml;tze 1. Der Steuerpflichtige tr&auml;gt die Darlegungs- und Feststellungslast f&uuml;r die Investitionsabsicht gem&auml;&szlig; &sect; 7g EStG i.d.F. des UntStRefG. 2. 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