{"id":6623,"date":"2012-11-30T21:53:13","date_gmt":"2012-11-30T19:53:13","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=6623"},"modified":"2012-11-30T21:53:13","modified_gmt":"2012-11-30T19:53:13","slug":"v-r-45-10-im-wesentlichen-inhaltsgleich-mit-bfh-urteil-vom-22042010-v-r-9-09-umsatzsteuerliche-organschaft-finanzielle-eingliederung-einer-gmbh","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/v-r-45-10-im-wesentlichen-inhaltsgleich-mit-bfh-urteil-vom-22042010-v-r-9-09-umsatzsteuerliche-organschaft-finanzielle-eingliederung-einer-gmbh\/","title":{"rendered":"V&nbsp;R&nbsp;45\/10 &#8211; Im Wesentlichen inhaltsgleich mit BFH-Urteil vom 22.04.2010 V R 9\/09 &#8211; Umsatzsteuerliche Organschaft &#8211; Finanzielle Eingliederung einer GmbH"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 24.11.2011, V R 45\/10<\/p>\n<p class=\"titel\">Im Wesentlichen inhaltsgleich mit BFH-Urteil vom 22.04.2010 V R 9\/09 &#8211; Umsatzsteuerliche Organschaft &#8211; Finanzielle Eingliederung einer GmbH<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>I. Die Kl&auml;gerin und Revisionskl&auml;gerin (Kl&auml;gerin), eine Personenhandelsgesellschaft, war &uuml;ber ihre Gesellschafter mehrheitlich an einer GmbH beteiligt. Wie das Finanzgericht (FG) durch Bezugnahme auf einen Au&szlig;enpr&uuml;fungsbericht festgestellt hat, waren an der Kl&auml;gerin zwei Gesellschafter zu je 50 % beteiligt, die zusammen auch &uuml;ber eine Mehrheitsbeteiligung an der GmbH verf&uuml;gten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Aufgrund von Au&szlig;enpr&uuml;fungen bei der Kl&auml;gerin und der GmbH ging der Beklagte und Revisionsbeklagte (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) davon aus, dass die Kl&auml;gerin entgegen der bisherigen Beurteilung umsatzsteuerrechtlich Organtr&auml;ger der GmbH sei. Nach dem Bericht &uuml;ber die bei der Kl&auml;gerin durchgef&uuml;hrte Au&szlig;enpr&uuml;fung wurden die Ausgangs- und Eingangsums&auml;tze f&uuml;r die Kl&auml;gerin und die GmbH zun&auml;chst getrennt ermittelt und dann zusammengefasst. Bei den aufgrund der Au&szlig;enpr&uuml;fung f&uuml;r die Kl&auml;gerin ergangenen Umsatzsteuer&auml;nderungsbescheiden 1998 bis 2000 vom 29. Juli 2004, mit denen der Vorbehalt der Nachpr&uuml;fung aufgehoben wurde, blieben die Innenums&auml;tze mit der GmbH, aber auch die Ausgangs- und Eingangsums&auml;tze der GmbH bei der Kl&auml;gerin unber&uuml;cksichtigt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>F&uuml;r die GmbH ergingen Umsatzsteuer&auml;nderungsbescheide 1998 bis 2000 vom 18. Mai 2005, bei denen die Innenums&auml;tze mit der Kl&auml;gerin gleichfalls nicht erfasst, der GmbH aber ihre sonstigen Ausgangs- und Eingangsums&auml;tze weiterhin zugerechnet wurden. Die GmbH legte hiergegen Einspruch ein, da sie als Organgesellschaft der Kl&auml;gerin zu behandeln sei. Das FA folgte dem und hob am 14. Juni 2006 (Umsatzsteuer 2000) und 7. Juli 2006 (Umsatzsteuer 1998 und 1999) die f&uuml;r die GmbH ergangenen Umsatzsteuerbescheide ersatzlos auf. Bereits am 12. Juni 2006 (Umsatzsteuer 2000) und 22. Juni 2006 (Umsatzsteuer 1998 und 1999) hatte das FA die f&uuml;r die Kl&auml;gerin ergangenen Umsatzsteuerbescheide 1998 bis 2000 nach &sect; 174 Abs. 3 der Abgabenordnung (AO) ge&auml;ndert und die Ausgangs- und Eingangsums&auml;tze der GmbH aufgrund der Organschaft nunmehr bei der Kl&auml;gerin erfasst. Einspruch und Klage hatten keinen Erfolg.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FG war der Auffassung, dass das FA zur &Auml;nderung nach &sect; 174 Abs. 3 AO berechtigt sei, da das FA bei Erlass der &Auml;nderungsbescheide vom 29. Juli 2004 offensichtlich angenommen habe, die Ums&auml;tze und Vorsteuerbetr&auml;ge der GmbH seien trotz der Organschaft weiterhin bei der GmbH zu erfassen. Zwar h&auml;tte die unbestrittene Organschaft zwischen der Kl&auml;gerin und der GmbH grunds&auml;tzlich dazu f&uuml;hren m&uuml;ssen, die Ums&auml;tze und Vorsteuerbetr&auml;ge der GmbH als Organgesellschaft bei der Kl&auml;gerin als Organtr&auml;ger zu ber&uuml;cksichtigen. Es seien jedoch F&auml;lle bekannt, bei denen eine erst nachtr&auml;glich festgestellte Organschaft aus Praktikabilit&auml;ts- und Vereinfachungsgr&uuml;nden im beiderseitigen Einvernehmen zwischen Unternehmen und Finanzbeh&ouml;rde &quot;bescheidm&auml;&szlig;ig&quot; erst f&uuml;r zuk&uuml;nftige Veranlagungszeitr&auml;ume umgesetzt worden sei und umsatzsteuerrechtliche Folgerungen aus der Organschaft f&uuml;r vergangene Zeitr&auml;ume nur durch eine Korrektur der Innenums&auml;tze zwischen Organtr&auml;ger und Organgesellschaft gezogen worden seien, so dass die Rechtsfolgen der Organschaft zwar nicht &quot;bescheidm&auml;&szlig;ig&quot;, jedoch betragsm&auml;&szlig;ig im Wege der Saldierung der Umsatzsteuerfestsetzungen des Organtr&auml;gers und der Organgesellschaft umgesetzt worden seien. Ob dies auch im Streitfall vereinbart worden sei, sei zwar nicht bekannt, k&ouml;nne jedoch offen bleiben, da &sect; 174 Abs. 3 AO sowohl auf die F&auml;lle sachlicher Fehlbeurteilungen als auch auf die F&auml;lle rechtlicher Fehlbeurteilungen anzuwenden sei.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit ihrer Revision macht die Kl&auml;gerin geltend, dass der die Steuerfestsetzung durchf&uuml;hrende Bearbeiter des FA keine bewusste Entscheidung &uuml;ber die Nichtber&uuml;cksichtigung eines bestimmten Sachverhalts getroffen habe. Die Annahmen des FG w&uuml;rden weder durch den Akteninhalt noch durch sonstige Beweise gest&uuml;tzt. Die eigene Erfahrung des FG sei insoweit unerheblich. Es seien nur falsche rechtliche Schlussfolgerungen gezogen worden. Bei Erlass der angefochtenen Bescheide habe bereits Festsetzungsverj&auml;hrung vorgelegen. Das FG habe auch gegen die Sachaufkl&auml;rungspflicht versto&szlig;en und bei seiner Entscheidung nicht das Gesamtergebnis des Verfahrens ber&uuml;cksichtigt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin beantragt,<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td>das Urteil des FG und die Umsatzsteuerbescheide 1998 und 1999 vom 22. Juni 2006 und den Umsatzsteuerbescheid 2000 vom 12. Juni 2006, jeweils in Gestalt der Einspruchsentscheidung vom 11. Mai 2007 aufzuheben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt,<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td>die Revision zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Ums&auml;tze und Vorsteuerbetr&auml;ge der GmbH seien in der Annahme nicht ber&uuml;cksichtigt worden, dass diese bei der GmbH zu erfassen seien. Der Sachbearbeiter sei der Auffassung gewesen, dass trotz bestehender Organschaft weiterhin eine getrennte Veranlagung zu erfolgen habe. Ein Rechtsfehler stehe der Anwendung von &sect; 174 Abs. 3 AO nicht entgegen. Die Nichtber&uuml;cksichtigung sei f&uuml;r die Kl&auml;gerin auch erkennbar gewesen. Der Eintritt der Festsetzungsfrist sei unerheblich.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>II. Die Revision der Kl&auml;gerin ist aus anderen als den geltend gemachten Gr&uuml;nden begr&uuml;ndet. Das Urteil des FG und die angefochtenen Bescheide sind aufzuheben (&sect; 126 Abs. 3 Nr. 2 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;). Auf die im bisherigen Verfahren strittige Frage, ob das FA zur &Auml;nderung der angefochtenen Bescheide nach &sect; 174 Abs. 3 AO berechtigt war, kommt es nicht an, da zwischen der Kl&auml;gerin und der GmbH keine Organschaft besteht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Nach &sect; 2 Abs. 2 Nr. 2 des Umsatzsteuergesetzes (UStG) wird die gewerbliche oder berufliche T&auml;tigkeit nicht selbst&auml;ndig ausge&uuml;bt, wenn eine juristische Person nach dem Gesamtbild der tats&auml;chlichen Verh&auml;ltnisse finanziell, wirtschaftlich und organisatorisch in das Unternehmen eines anderen Unternehmers eingegliedert ist (Organschaft). Gemeinschaftsrechtlich beruht diese Vorschrift auf Art. 4 Abs. 4 Unterabs. 2 der Sechsten Richtlinie des Rates vom 17. Mai 1977 zur Harmonisierung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten &uuml;ber die Umsatzsteuern 77\/388\/EWG. Danach k&ouml;nnen die Mitgliedstaaten im Inland ans&auml;ssige Personen, die zwar rechtlich unabh&auml;ngig, jedoch durch gegenseitige finanzielle, wirtschaftliche und organisatorische Beziehungen eng miteinander verbunden sind, zusammen als einen Steuerpflichtigen behandeln.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Zwar kann im Hinblick auf die gem&auml;&szlig; &sect; 2 Abs. 2 Nr. 2 Satz 1 UStG &quot;nach dem Gesamtbild der tats&auml;chlichen Verh&auml;ltnisse&quot; vorzunehmende Beurteilung eine Organgesellschaft auch dann unselbst&auml;ndig sein, wenn die Eingliederung auf einem der drei Gebiete nicht vollkommen ausgepr&auml;gt ist. Nicht ausreichend ist jedoch, dass die Eingliederung nur in Bezug auf zwei der drei Eingliederungsmerkmale besteht (Urteile des Bundesfinanzhofs &#8211;BFH&#8211; vom 20. Februar 1992 V R 80\/85, BFH\/NV 1993, 133, unter II.a; vom 25. Juni 1998 V R 76\/97, BFH\/NV 1998, 1534, unter II.2.a; vom 19. Mai 2005 V R 31\/03, BFHE 210, 167, BStBl II 2005, 671, unter II.2.a bb; vom 5. Dezember 2007 V R 26\/06, BFHE 219, 463, BStBl II 2008, 451, unter II.1.b; vom 14. Februar 2008 V R 12 und 13\/06, BFH\/NV 2008, 1365, unter II.2.d; vom 3. April 2008 V R 76\/05, BFHE 221, 443, BStBl II 2008, 905, unter II.3.a).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Im Streitfall scheitert die vom FA und vom FG angenommene Organschaft am Erfordernis der finanziellen Eingliederung. Nach dem Urteil des Senats vom 22. April 2010 V R 9\/09 (BFHE 229, 433, BStBl II 2011, 597) kann eine GmbH nicht finanziell in eine Personengesellschaft eingegliedert sein, wenn mehrere Gesellschafter nur gemeinsam &uuml;ber die Anteilsmehrheit an der GmbH und der Personengesellschaft verf&uuml;gen. Zur Vermeidung von Wiederholungen verweist der Senat auf dieses Urteil, mit dem er seine fr&uuml;here Rechtsprechung, nach der in derartigen F&auml;llen eine Organschaft in Betracht kam, aufgegeben hat. Da im Streitfall die beiden Gesellschafter der Kl&auml;gerin nur gemeinsam &uuml;ber eine finanzielle Mehrheitsbeteiligung an der Kl&auml;gerin und an der GmbH verf&uuml;gten, war die GmbH nicht mittelbar &uuml;ber ihre Gesellschafter in die Kl&auml;gerin eingegliedert (vgl. hierzu auch BFH-Urteile vom 6. Mai 2010 V R 24\/09, BFH\/NV 2011, 76, und vom 10. Juni 2010 V R 62\/09, BFH\/NV 2011, 79).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Entgegen der Auffassung des FA ist es f&uuml;r den Streitfall unerheblich, dass die Finanzverwaltung im Hinblick auf das Senatsurteil in BFHE 229, 433, BStBl II 2011, 597 eine zeitliche Anwendungsregelung erlassen hat (Schreiben des Bundesministeriums der Finanzen vom 5. Juli 2011, BStBl I 2011, 703), nach der f&uuml;r die Zurechnung von vor dem 1. Januar 2012 ausgef&uuml;hrten Ums&auml;tzen eine von diesem Senatsurteil abweichende Beurteilung nicht beanstandet wird, da die Kl&auml;gerin diese Nichtbeanstandungsregelung f&uuml;r sich nicht in Anspruch genommen hat.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 24.11.2011, V R 45\/10 Im Wesentlichen inhaltsgleich mit BFH-Urteil vom 22.04.2010 V R 9\/09 &#8211; Umsatzsteuerliche Organschaft &#8211; Finanzielle Eingliederung einer GmbH Tatbestand 1&nbsp; I. Die Kl&auml;gerin und Revisionskl&auml;gerin (Kl&auml;gerin), eine Personenhandelsgesellschaft, war &uuml;ber ihre Gesellschafter mehrheitlich an einer GmbH beteiligt. Wie das Finanzgericht (FG) durch Bezugnahme auf einen Au&szlig;enpr&uuml;fungsbericht festgestellt hat, &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/v-r-45-10-im-wesentlichen-inhaltsgleich-mit-bfh-urteil-vom-22042010-v-r-9-09-umsatzsteuerliche-organschaft-finanzielle-eingliederung-einer-gmbh\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">V&nbsp;R&nbsp;45\/10 &#8211; Im Wesentlichen inhaltsgleich mit BFH-Urteil vom 22.04.2010 V R 9\/09 &#8211; Umsatzsteuerliche Organschaft &#8211; Finanzielle Eingliederung einer GmbH<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-6623","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6623","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=6623"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6623\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=6623"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=6623"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=6623"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}