{"id":66237,"date":"2017-01-18T12:24:34","date_gmt":"2017-01-18T10:24:34","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=66237"},"modified":"2017-01-18T12:24:34","modified_gmt":"2017-01-18T10:24:34","slug":"ix-r-11-15-auslegung-und-umdeutung-von-erklaerungen-eines-steuerberaters-keine-foermliche-zurueckverweisung-nach-aufhebung-eines-zwischenurteils","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/ix-r-11-15-auslegung-und-umdeutung-von-erklaerungen-eines-steuerberaters-keine-foermliche-zurueckverweisung-nach-aufhebung-eines-zwischenurteils\/","title":{"rendered":"IX&nbsp;R&nbsp;11\/15 &#8211; Auslegung und Umdeutung von Erkl&auml;rungen eines Steuerberaters &#8211; keine f&ouml;rmliche Zur&uuml;ckverweisung nach Aufhebung eines Zwischenurteils"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 14.6.2016, IX R 11\/15<br \/>ECLI:DE:BFH:2016:U.140616.IXR11.15.0<\/p>\n<p class=\"titel\">Auslegung und Umdeutung von Erkl&auml;rungen eines Steuerberaters &#8211; keine f&ouml;rmliche Zur&uuml;ckverweisung nach Aufhebung eines Zwischenurteils<\/p>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>Auf die Revision des Beklagten wird das Zwischenurteil des Nieders&auml;chsischen Finanzgerichts vom 22. Januar 2015&nbsp;&nbsp;1 K 218\/14 aufgehoben.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>I. Die Kl&auml;gerin und Revisionsbeklagte (Kl&auml;gerin) ist eine aus den Ehegatten M und I bestehende GbR. Die Eheleute werden vom Beklagten und Revisionskl&auml;ger (Finanzamt &#8211;FA&#8211;) zusammen zur Einkommensteuer veranlagt (Steuernummer&nbsp;2). Sie wurden von dem Steuerberater und Rechtsbeistand H beraten. Dem FA sind auf den H lautende Empfangsvollmachten der Ehegatten f&uuml;r die Einkommensteuer und das Verfahren der gesonderten und einheitlichen Feststellung der Eink&uuml;nfte aus der Vermietung des Wohn- und Gesch&auml;ftshauses Y-stra&szlig;e 35a (Steuernummer&nbsp;1), im Streitjahr 2010 zugegangen. F&uuml;r die Bearbeitung der Einkommensteuer- und Feststellungserkl&auml;rungen sind unterschiedliche Dienststellen des FA zust&auml;ndig.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Da die Eheleute keine Einkommensteuererkl&auml;rung f&uuml;r das Streitjahr abgegeben hatten, erlie&szlig; das FA einen auf gesch&auml;tzten Besteuerungsgrundlagen beruhenden Einkommensteuerbescheid f&uuml;r 2010 mit Datum 13.&nbsp;Juni 2012. Das FA setzte &quot;Eink&uuml;nfte aus Vermietung und Verpachtung aus Grundst&uuml;cksgemeinschaften&quot; in H&ouml;he von 9.525&nbsp;EUR (M) und 37.962&nbsp;EUR (I) an. Der Einkommensteuerbescheid wurde H f&uuml;r die Eheleute bekanntgegeben. Er legte am 11.&nbsp;Juli 2012 Einspruch ein.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Einkommensteuererkl&auml;rung f&uuml;r das Streitjahr ging am 25.&nbsp;September 2012 beim FA ein. Dieser war eine Anlage V beigef&uuml;gt, in der allein die I Eink&uuml;nfte aus Vermietung und Verpachtung f&uuml;r das Wohn- und Gesch&auml;ftshaus in H&ouml;he von .\/.&nbsp;26.401&nbsp;EUR erkl&auml;rte. Am 18.&nbsp;Oktober 2012 nahm das FA gegen&uuml;ber H hierzu schriftlich Stellung. H antwortete zun&auml;chst nicht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Eheleute hatten f&uuml;r die Jahre 1993 bis 2009 jeweils Erkl&auml;rungen zur gesonderten und einheitlichen Feststellung der mit dem Wohn- und Gesch&auml;ftshaus erzielten Eink&uuml;nfte abgegeben. Die Eink&uuml;nfte wurden unter der Steuernummer&nbsp;1 f&uuml;r das Jahr 2009 erkl&auml;rungsgem&auml;&szlig; mit 19.050&nbsp;EUR festgestellt und den Eheleuten jeweils h&auml;lftig zugerechnet.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Da f&uuml;r das Streitjahr keine Feststellungserkl&auml;rung abgegeben worden war, erlie&szlig; das FA unter dem 5.&nbsp;Dezember 2012 einen Bescheid &uuml;ber die gesonderte und einheitliche Feststellung von Besteuerungsgrundlagen f&uuml;r 2010, in dem es die Eink&uuml;nfte aus Vermietung und Verpachtung auf 20.000&nbsp;EUR sch&auml;tzte und jedem Ehegatten davon 10.000&nbsp;EUR zurechnete. Der Bescheid war inhaltlich an die Kl&auml;gerin gerichtet und wurde dem H f&uuml;r die Kl&auml;gerin bekanntgegeben. Die Beteiligungseink&uuml;nfte wurden der f&uuml;r die Einkommensteuerveranlagung der Eheleute zust&auml;ndigen Dienststelle mitgeteilt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Am 3.&nbsp;Januar 2013 faxte H seine Antwort auf das Schreiben vom 18.&nbsp;Oktober 2012 an das FA. Im Betreff ist die Steuernummer der Einkommensteuerveranlagungen (Steuernummer&nbsp;2) angegeben. Ferner sind der Einkommensteuerbescheid 2010 mit Datum, der Einspruch vom 11.&nbsp;Juli 2012 und &quot;Ihr Schreiben&quot; vom 18.&nbsp;Oktober 2012 erw&auml;hnt. Die Unterzeichnerin jenes Schreibens wird in der Anrede namentlich angesprochen und die in dem Schreiben des FA vom 18.&nbsp;Oktober 2012 enthaltenen Aussagen werden der Reihenfolge nach beantwortet.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA erh&ouml;hte unter Ber&uuml;cksichtigung der f&uuml;r das Wohn- und Gesch&auml;ftshaus auf der Grundlage des Feststellungsbescheids vom 5.&nbsp;Dezember 2012 mitgeteilten Eink&uuml;nfte die Einkommensteuerfestsetzung mit Teil-Einspruchsentscheidung vom 19.&nbsp;November 2013.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das hiergegen gerichtete Klageverfahren mit dem Aktenzeichen 1&nbsp;K&nbsp;203\/13 wurde vom Finanzgericht (FG) bis zur rechtskr&auml;ftigen Entscheidung, ob der Feststellungsbescheid vom 5.&nbsp;Dezember 2012 bestandskr&auml;ftig geworden ist, ausgesetzt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die hiesige Kl&auml;gerin machte &#8211;nach einem richterlichen Hinweis vom 29.&nbsp;April 2014&#8211; mit Schriftsatz vom 10.&nbsp;Juli 2014 gegen&uuml;ber dem FA geltend, mit der Stellungnahme vom 3.&nbsp;Januar 2013 Einspruch gegen den Feststellungsbescheid vom 5.&nbsp;Dezember 2012 eingelegt zu haben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA verwarf den am 10.&nbsp;Juli 2014 eingelegten &quot;Einspruch&quot; der Kl&auml;gerin mit Einspruchsentscheidung vom 12.&nbsp;August 2014 wegen Vers&auml;umung der Einspruchsfrist als unzul&auml;ssig.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FG gab der hiergegen gerichteten Klage mit dem in Entscheidungen der Finanzgerichte (EFG) 2015, 786 ver&ouml;ffentlichten Zwischenurteil statt. Zwar lasse sich der Schriftsatz vom 3.&nbsp;Januar 2013 nicht als Einspruch gegen den Feststellungsbescheid vom 5.&nbsp;Dezember 2012 auslegen. Denn dieser Schriftsatz sei nach seinem objektiven Erkl&auml;rungsinhalt eindeutig. Er sei jedoch in einen fristgerecht erhobenen Einspruch gegen den Feststellungsbescheid umzudeuten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit seiner Revision r&uuml;gt das FA die Verletzung des &sect;&nbsp;357 der Abgabenordnung (AO) i.V.m. &sect;&nbsp;140 des B&uuml;rgerlichen Gesetzbuchs (BGB). Es sei ein Gebot der Rechtssicherheit und &#8211;klarheit, Rechtskundige mit ihren Verfahrenserkl&auml;rungen beim Wort zu nehmen. Zudem l&auml;gen die Voraussetzungen, unter denen eine Umdeutung in Betracht k&auml;me, nicht vor. Der Rechtsgedanke des &sect;&nbsp;140 BGB k&ouml;nne allenfalls entsprechend zur Anwendung kommen, wenn dies durch Art.&nbsp;19 Abs.&nbsp;4 des Grundgesetzes (GG) zwingend geboten sei. Dies sei jedoch nur denkbar, wenn der Rechtsschutz des B&uuml;rgers ohne die Umdeutung in unzumutbarer, aus Sachgr&uuml;nden nicht mehr zu rechtfertigender Weise erschwert oder verhindert w&uuml;rde. Dies sei hier nicht der Fall.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt,<br \/>das Zwischenurteil aufzuheben und die Klage abzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin beantragt,<br \/>die Revision zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>II. Die Revision ist begr&uuml;ndet. Sie f&uuml;hrt zur Aufhebung des Zwischenurteils.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Vorentscheidung verletzt &sect;&nbsp;357 AO. Zwar war der Erlass eines Zwischenurteils zul&auml;ssig (unter 1.), allerdings hat das FG rechtsfehlerhaft entschieden, dass die Stellungnahme der Eheleute vom 3.&nbsp;Januar 2013 in einen Einspruch der Kl&auml;gerin gegen den Feststellungsbescheid vom 5.&nbsp;Dezember 2012 umzudeuten ist (unter 2.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Der Erlass eines Zwischenurteils war zul&auml;ssig.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Nach &sect;&nbsp;99 Abs.&nbsp;2 der Finanzgerichtsordnung (FGO) ist es zul&auml;ssig, &uuml;ber eine entscheidungserhebliche Sach- oder Rechtsfrage durch Zwischenurteil vorab zu entscheiden, wenn dies sachdienlich ist und der Kl&auml;ger oder der Beklagte nicht widerspricht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Diese Voraussetzungen lagen im Streitfall vor. Die Kl&auml;gerin hat mit ihrer Klage den Bescheid f&uuml;r das Jahr 2010 &uuml;ber die gesonderte und einheitliche Feststellung von Besteuerungsgrundlagen angefochten und begehrt im beantragten Umfang dessen Ab&auml;nderung. Die vom FG in dem Zwischenurteil entschiedene Rechtsfrage, ob gegen den Feststellungsbescheid fristgem&auml;&szlig; Einspruch erhoben wurde, ist f&uuml;r den Ausgang des Rechtsstreits entscheidungserheblich, weil der Ansatz der tats&auml;chlich angefallenen Werbungskosten bei den Eink&uuml;nften aus Vermietung und Verpachtung voraussetzt, dass der Feststellungsbescheid vom 5.&nbsp;Dezember 2012 noch nicht bestandskr&auml;ftig geworden ist. Die Vorabentscheidung ist auch sachdienlich, weil zu erwarten ist, dass sich nach Rechtskraft der Entscheidung der Rechtsstreit erledigen wird. Die Beteiligten haben ausweislich des Protokolls zur m&uuml;ndlichen Verhandlung keine Einw&auml;nde gegen eine Entscheidung des FG durch Zwischenurteil erhoben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Die Annahme des FG, der Schriftsatz vom 3.&nbsp;Januar 2013 sei in einen Einspruch gegen den Feststellungsbescheid vom 5.&nbsp;Dezember 2012 umzudeuten, h&auml;lt einer revisionsrechtlichen Nachpr&uuml;fung nicht stand.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Das FG hat zun&auml;chst zutreffend angenommen, dass der Schriftsatz vom 3.&nbsp;Januar 2013 nicht als Einspruch gegen den Feststellungsbescheid vom 5.&nbsp;Dezember 2012 auszulegen ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;357 Abs.&nbsp;3 Satz 1 AO &quot;soll&quot; bei der Einlegung des Rechtsbehelfs der Verwaltungsakt bezeichnet werden, gegen den der Einspruch gerichtet ist. Danach ist die Rechtswirksamkeit des eingelegten Rechtsbehelfs nicht von einer konkreten genauen Bezeichnung des angefochtenen Verwaltungsakts abh&auml;ngig. Es ist jedoch erforderlich, dass sich die Zielrichtung des Begehrens aus der Rechtsbehelfsschrift in der Weise ergibt, dass sich der angefochtene Verwaltungsakt entweder aus dem Inhalt der Rechtsbehelfsschrift selbst ermitteln l&auml;sst oder Zweifel oder Unklarheiten am Gewollten durch R&uuml;ckfragen des FA beseitigt werden k&ouml;nnen. Fehlt es an einer eindeutigen und zweifelsfreien Erkl&auml;rung des wirklich Gewollten, hat das FA den wirklichen Willen des Steuerpflichtigen durch Auslegung seiner Erkl&auml;rung zu ermitteln. Dabei ist grunds&auml;tzlich davon auszugehen, dass der Steuerpflichtige denjenigen Verwaltungsakt anfechten will, der angefochten werden muss, um zu dem erkennbar angestrebten Erfolg zu kommen (vgl. Urteile des Bundesfinanzhofs &#8211;BFH&#8211; vom 19.&nbsp;Juni 1997 IV&nbsp;R&nbsp;51\/96, BFH\/NV 1998, 6; vom 18.&nbsp;Januar 2007 IV&nbsp;R&nbsp;35\/04, BFH\/NV 2007, 1509). In entsprechender Anwendung der &sect;&sect;&nbsp;133, 157 BGB sind auch au&szlig;erprozessuale Verfahrenserkl&auml;rungen auszulegen. Dies gilt grunds&auml;tzlich auch f&uuml;r Erkl&auml;rungen rechtskundiger Personen. Die Auslegung des Einspruchs ist jedoch grunds&auml;tzlich Gegenstand der vom FG zu treffenden tats&auml;chlichen Feststellungen, an die das Revisionsgericht gebunden ist (&sect;&nbsp;118 Abs.&nbsp;2 FGO), soweit im Revisionsverfahren keine zul&auml;ssigen und begr&uuml;ndeten Revisionsr&uuml;gen erhoben werden. Das Revisionsgericht kann die Auslegung durch das FG nur daraufhin &uuml;berpr&uuml;fen, ob das FG die gesetzlichen Auslegungsregeln beachtet und nicht gegen Denkgesetze und Erfahrungss&auml;tze versto&szlig;en hat. Revisionsrechtlich nachpr&uuml;fbar ist indes, ob der Einspruch auslegungsbed&uuml;rftig ist. Hieran fehlt es, wenn die Erkl&auml;rung nach Wortlaut und Zweck einen eindeutigen Inhalt hat (vgl. BFH-Urteile vom 29.&nbsp;Juli 1986 IX&nbsp;R&nbsp;123\/82, BFH\/NV 1987, 359; vom 28.&nbsp;November 2001 I&nbsp;R&nbsp;93\/00, BFH\/NV 2002, 613; in BFH\/NV 2007, 1509).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Die Entscheidung des FG entspricht diesen Rechtsgrunds&auml;tzen. Die vom Steuerberater stammende Formulierung in dem Schreiben vom 3.&nbsp;Januar 2013, die ausdr&uuml;cklich auf den Einkommensteuerbescheid f&uuml;r 2010 mit Datum und Steuernummer der Einkommensteuerveranlagung (Steuernummer&nbsp;2), den Einspruch vom 11.&nbsp;Juli 2012 und das Schreiben des FA vom 18.&nbsp;Oktober 2012 Bezug nimmt, kann nicht als Einspruch gegen den Feststellungsbescheid vom 5.&nbsp;Dezember 2012 ausgelegt werden. Die Erkl&auml;rung ist eindeutig und nicht auslegungsbed&uuml;rftig. Dem Willen des Steuerberaters entsprechend wurde mit ihr nur eine Stellungnahme und konkrete Antwort der Eheleute M und I auf das Schreiben des FA vom 18.&nbsp;Oktober 2012 im Rahmen des Einspruchsverfahrens gegen den Einkommensteuerbescheid f&uuml;r das Streitjahr abgegeben. Dieser mit dem Schreiben vom 3.&nbsp;Januar 2013 verfolgte Zweck tritt auch dadurch hervor, dass die Frage, ob dieser Schriftsatz als Einspruch gegen den Feststellungsbescheid vom 5.&nbsp;Dezember 2012 zu werten sei, erst im darauffolgenden Jahr durch das als Reaktion auf die richterlichen Hinweise in dem Klageverfahren 1&nbsp;K&nbsp;203\/13 und dem zugeh&ouml;rigen Aussetzungsverfahren anzusehende Schreiben des Steuerberaters vom 10.&nbsp;Juli 2014 aufgeworfen worden ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Anders als das FG und die Kl&auml;gerin meinen, ist die f&uuml;r die Eheleute M und I abgegebene Stellungnahme des Steuerberaters vom 3.&nbsp;Januar 2013 jedoch nicht in einen Einspruch der Kl&auml;gerin gegen den Feststellungsbescheid vom 5.&nbsp;Dezember 2012 umzudeuten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Eine Umdeutung ist zwar grunds&auml;tzlich auch bei Verfahrenserkl&auml;rungen denkbar (s. z.B. BFH-Beschluss vom 23.&nbsp;November 1978 I&nbsp;R&nbsp;56\/76, BFHE 126, 366, BStBl II 1979, 173). Es ist jedoch ein Gebot der Rechtssicherheit, Rechtskundige wie Angeh&ouml;rige der steuerberatenden Berufe oder Rechtsanw&auml;lte mit ihren Verfahrenserkl&auml;rungen beim Wort zu nehmen (vgl. BFH-Urteil vom 26.&nbsp;April 2006 II&nbsp;R&nbsp;35\/06, BFH\/NV 2006, 1800; BFH-Beschl&uuml;sse vom 29.&nbsp;Juli 1993 X&nbsp;B&nbsp;210\/92, BFH\/NV 1994, 382; vom 10.&nbsp;April 2002 VIII&nbsp;B&nbsp;122\/01, BFH\/NV 2002, 1309, und vom 21.&nbsp;Juli 2005 VIII&nbsp;B&nbsp;77\/05, BFH\/NV 2005, 1861). Denn bei diesen Personen kann davon ausgegangen werden, dass sie sich &uuml;ber die rechtliche Tragweite ihrer Erkl&auml;rungen im Klaren sind (BFH-Urteile in BFH\/NV 2006, 1800, und in BFH\/NV 1987, 359; BFH-Beschluss vom 14.&nbsp;Juni 2011 V&nbsp;B&nbsp;24\/10, BFH\/NV 2011, 1532). Dementsprechend folgt bereits aus der Eindeutigkeit des vom Steuerberater formulierten Schreibens vom 3.&nbsp;Januar 2013, dass eine Umdeutung im Streitfall ausscheidet. Es besteht auch kein Anlass, der unmissverst&auml;ndlichen Stellungnahme eines steuerlichen Beraters, die sich ausdr&uuml;cklich auf den Einkommensteuerbescheid f&uuml;r das Streitjahr bezieht, einen anderen Sinn beizumessen, als sie nach ihrem Wortlaut und ihrem Zweck hat (vgl. Urteil des Bundesgerichtshofs vom 6.&nbsp;Dezember 1984 VII&nbsp;ZR&nbsp;64\/84, Neue Juristische Wochenschrift 1986, 588). Eine abweichende Beurteilung ergibt sich im Streitfall entgegen der Auffassungen des FG und der Kl&auml;gerin nicht aus der Garantie effektiven Rechtsschutzes nach Art.&nbsp;19 Abs.&nbsp;4 GG. Denn der Rechtsschutz der Kl&auml;gerin wird ohne die Umdeutung nicht in unzumutbarer, aus Sachgr&uuml;nden nicht mehr zu rechtfertigender Weise erschwert oder verhindert. Vielmehr standen der steuerlich beratenen Kl&auml;gerin innerhalb der gesetzlichen Fristen alle M&ouml;glichkeiten offen, ein etwaiges Rechtsschutzziel zu verfolgen. Deren Wahrnehmung obliegt allerdings der Kl&auml;gerin.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Aber auch wenn die Umdeutung von Verfahrenserkl&auml;rungen der Steuerberater grunds&auml;tzlich m&ouml;glich w&auml;re und der Rechtsgedanke des &sect;&nbsp;140 BGB im Steuerrecht gilt, erforderte eine Umdeutung in entsprechender Anwendung des &sect;&nbsp;140 BGB das Vorliegen einer nichtigen oder wegen Anfechtung unwirksamen Verfahrenserkl&auml;rung (vgl. BFH-Beschluss in BFH\/NV 2011, 1532), mithin abstrakt-generell eine Fehlerhaftigkeit der Verfahrenserkl&auml;rung. Daran fehlt es indes im Streitfall. Die im Rahmen des Einspruchsverfahrens gegen den Einkommensteuerbescheid f&uuml;r 2010 abgegebene Stellungnahme vom 3.&nbsp;Januar 2013 ist weder nichtig noch aus anderen Gr&uuml;nden unwirksam. Der Senat kann offenlassen, ob eine Umdeutung auch bei &quot;sinnlosen&quot; Verfahrenserkl&auml;rungen m&ouml;glich w&auml;re. Denn die mit der Stellungnahme beabsichtigte Beantwortung des Schreibens des FA vom 18.&nbsp;Oktober 2012 war nicht sinnlos.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Abgesehen davon scheidet die Umdeutung im Streitfall schlie&szlig;lich aus dem Grund aus, dass nur der Inhalt einer Erkl&auml;rung, nicht aber die Person des Erkl&auml;renden der Umdeutung f&auml;hig ist (so schon BFH-Beschluss in BFHE 126, 366, BStBl II 1979, 173). Der Steuerberater hat aber die Stellungnahme vom 3.&nbsp;Januar 2013 lediglich f&uuml;r die dort im Betreff bezeichneten Eheleute M und I abgegeben und nicht f&uuml;r die durch den Feststellungsbescheid betroffene Kl&auml;gerin.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>28<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Da das Zwischenurteil des FG diesen Rechtsgrunds&auml;tzen nicht entspricht, ist es aufzuheben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>29<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Mit der Aufhebung des Zwischenurteils befindet sich das Klageverfahren wieder in dem Stadium, in welchem es sich vor Erlass des Zwischenurteils befand, ohne dass es einer f&ouml;rmlichen Zur&uuml;ckverweisung bedarf (BFH-Urteil vom 15.&nbsp;Oktober 1996 IX&nbsp;R&nbsp;10\/95, BFHE 181, 316, BStBl II 1997, 178).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>30<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4. &Uuml;ber die Kosten des Revisionsverfahrens hat das FG im Endurteil zu entscheiden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 14.6.2016, IX R 11\/15ECLI:DE:BFH:2016:U.140616.IXR11.15.0 Auslegung und Umdeutung von Erkl&auml;rungen eines Steuerberaters &#8211; keine f&ouml;rmliche Zur&uuml;ckverweisung nach Aufhebung eines Zwischenurteils Tenor Auf die Revision des Beklagten wird das Zwischenurteil des Nieders&auml;chsischen Finanzgerichts vom 22. Januar 2015&nbsp;&nbsp;1 K 218\/14 aufgehoben. Tatbestand 1&nbsp; I. Die Kl&auml;gerin und Revisionsbeklagte (Kl&auml;gerin) ist eine aus den Ehegatten M &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/ix-r-11-15-auslegung-und-umdeutung-von-erklaerungen-eines-steuerberaters-keine-foermliche-zurueckverweisung-nach-aufhebung-eines-zwischenurteils\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">IX&nbsp;R&nbsp;11\/15 &#8211; Auslegung und Umdeutung von Erkl&auml;rungen eines Steuerberaters &#8211; keine f&ouml;rmliche Zur&uuml;ckverweisung nach Aufhebung eines Zwischenurteils<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-66237","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/66237","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=66237"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/66237\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=66237"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=66237"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=66237"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}