{"id":66243,"date":"2017-01-18T12:24:36","date_gmt":"2017-01-18T10:24:36","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=66243"},"modified":"2017-01-18T12:24:36","modified_gmt":"2017-01-18T10:24:36","slug":"ix-r-25-14-anschaffungsnahe-herstellungskosten-is-von-par-6-abs-1-nr-1a-estg-einbeziehung-von-sog-schoenheitsreparaturen-erstattung-von-dritter-seite","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/ix-r-25-14-anschaffungsnahe-herstellungskosten-is-von-par-6-abs-1-nr-1a-estg-einbeziehung-von-sog-schoenheitsreparaturen-erstattung-von-dritter-seite\/","title":{"rendered":"IX&nbsp;R&nbsp;25\/14 &#8211; Anschaffungsnahe Herstellungskosten i.S. von &sect; 6 Abs. 1 Nr. 1a EStG &#8211; Einbeziehung von sog. Sch&ouml;nheitsreparaturen &#8211; Erstattung von dritter Seite"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 14.6.2016, IX R 25\/14<\/p>\n<p class=\"titel\">Anschaffungsnahe Herstellungskosten i.S. von &sect; 6 Abs. 1 Nr. 1a EStG &#8211; Einbeziehung von sog. Sch&ouml;nheitsreparaturen &#8211; Erstattung von dritter Seite<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>1. Unter Instandsetzung und Modernisierung eines Geb&auml;udes sind bauliche Ma&szlig;nahmen zu verstehen, durch die M&auml;ngel oder Sch&auml;den an vorhandenen Einrichtungen eines bestehenden Geb&auml;udes oder am Geb&auml;ude selbst beseitigt werden oder das Geb&auml;ude durch Erneuerung in einen zeitgem&auml;&szlig;en Zustand versetzt wird.<\/p>\n<\/p>\n<p>2. Zu den Aufwendungen i.S. von &sect; 6 Abs. 1 Nr. 1a Satz 1 EStG geh&ouml;ren unabh&auml;ngig von ihrer handelsrechtlichen Einordnung s&auml;mtliche Aufwendungen f&uuml;r bauliche Ma&szlig;nahmen, die im Rahmen einer im Zusammenhang mit der Anschaffung des Geb&auml;udes vorgenommenen Instandsetzung und Modernisierung anfallen und nicht nach Satz 2 der Vorschrift ausdr&uuml;cklich ausgenommen sind.<\/p>\n<\/p>\n<p>3. Von einer Renovierung und Modernisierung im Zusammenhang mit der Anschaffung des Geb&auml;udes kann im Regelfall ausgegangen werden, soweit bauliche Ma&szlig;nahmen innerhalb von drei Jahren nach der Anschaffung durchgef&uuml;hrt werden.<\/p>\n<\/p>\n<p>4. Werden Aufwendungen f&uuml;r Material und Fertigungsleistungen von dritter Seite erstattet, sind die Aufwendungen grunds&auml;tzlich nur in H&ouml;he des Saldobetrags zwischen dem vom Steuerpflichtigen getragenen Aufwand und dem von dritter Seite erstatteten Aufwand in die Ermittlung der anschaffungsnahen Herstellungskosten einzubeziehen.<\/p>\n<\/div>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>Auf die Revision des Kl&auml;gers wird das Urteil des Finanzgerichts M&uuml;nchen, Au&szlig;ensenate Augsburg, vom 25. Februar 2014&nbsp;&nbsp;6 K 2930\/11 aufgehoben.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Sache wird an das Finanzgericht M&uuml;nchen, Au&szlig;ensenate Augsburg, zur&uuml;ckverwiesen.<\/p>\n<\/p>\n<p>Diesem wird die Entscheidung &uuml;ber die Kosten des Revisionsverfahrens &uuml;bertragen.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>I. Der Kl&auml;ger und Revisionskl&auml;ger (Kl&auml;ger) erwarb im Februar 2008 ein Grundst&uuml;ck, bebaut mit einer im Jahr 1978 errichteten Doppelhaush&auml;lfte mit zwei jeweils abgeschlossenen Wohnungen zu einem Kaufpreis von insgesamt 270.000&nbsp;EUR. Die Wohnung im Obergeschoss nutzte der Kl&auml;ger in der Folgezeit selbst. Die Wohnung im Erdgeschoss wurde in mehrere B&uuml;roeinheiten unterteilt und ab Juli 2008 f&uuml;r die Nutzung als Gesch&auml;ftsr&auml;ume an drei Parteien vermietet.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>In den Streitjahren 2008 und 2009 sowie im Jahr 2010 f&uuml;hrte der Kl&auml;ger in der vermieteten Wohnung sowie am Geb&auml;ude selbst in gr&ouml;&szlig;erem Umfang Umbau- und Renovierungsma&szlig;nahmen durch. Dabei handelt es sich im Wesentlichen um eine Baderneuerung, das Verputzen und Streichen von W&auml;nden, das Anbringen von Rigipsdecken sowie das Einziehen einer Trennwand, den Austausch von Fenstern, die Erneuerung des Bodenbelags, den Einbau eines Brennwertkessels, Dachdecker- und Spenglerarbeiten und Ma&szlig;nahmen zur energetischen Sanierung des Geb&auml;udes sowie um die Vornahme weiterer, kleinerer Reparaturarbeiten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die hierf&uuml;r angefallenen Aufwendungen behandelte der Kl&auml;ger in der Einkommensteuererkl&auml;rung 2008 in H&ouml;he von 5.632&nbsp;EUR netto als Herstellungskosten und machte im &Uuml;brigen Kosten f&uuml;r Renovierungsma&szlig;nahmen in H&ouml;he von insgesamt 24.687&nbsp;EUR netto als sofort abzugsf&auml;hige Werbungskosten bei den Eink&uuml;nften aus Vermietung und Verpachtung geltend. Diese gliederte er im Rahmen des Einspruchsverfahrens auf in Aufwendungen f&uuml;r Sch&ouml;nheitsreparaturen in H&ouml;he von 16.549&nbsp;EUR, in Instandsetzungs- und Modernisierungsaufwendungen in H&ouml;he von 3.099&nbsp;EUR sowie in Materialkosten in H&ouml;he von 5.038&nbsp;EUR, die er in 2009 einem der Handwerker weiterberechnet habe. Den Erstattungsbetrag habe er dementsprechend in seiner Einkommensteuererkl&auml;rung 2009 bei den Einnahmen aus Vermietung und Verpachtung erfasst.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Von den im Jahr 2009 f&uuml;r Renovierungsma&szlig;nahmen angefallenen Aufwendungen behandelte der Kl&auml;ger in der Einkommensteuererkl&auml;rung 2009 Kosten in H&ouml;he von 23.788&nbsp;EUR netto als Herstellungskosten und Kosten in H&ouml;he von insgesamt 14.448&nbsp;EUR netto als sofort abzugsf&auml;higen Erhaltungsaufwand. Letztere unterteilte er in sofort abzugsf&auml;hige Beratungskosten in H&ouml;he von 692&nbsp;EUR, in Instandsetzungs- und Modernisierungsaufwendungen in H&ouml;he von 7.575&nbsp;EUR und in Kosten f&uuml;r Eigenleistungen in H&ouml;he von 6.180&nbsp;EUR, die ebenfalls einem der Handwerker in Rechnung gestellt worden seien. Den Erstattungsbetrag habe er daher wiederum in seiner Einkommensteuererkl&auml;rung 2009 bei den Einnahmen aus Vermietung und Verpachtung erfasst. Nachrichtlich teilte er zudem mit, dass im Jahr 2010 weitere Aufwendungen f&uuml;r Umbauma&szlig;nahmen in der vermieteten Wohnung entstanden seien, die in H&ouml;he von 11.503&nbsp;EUR netto Herstellungskosten und in H&ouml;he von 1.296&nbsp;EUR netto Aufwendungen f&uuml;r Sch&ouml;nheitsreparaturen darstellten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Beklagte und Revisionsbeklagte (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) behandelte die streitigen Aufwendungen insgesamt als anschaffungsnahe Herstellungskosten i.S. von &sect;&nbsp;6 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1a des Einkommensteuergesetzes i.d.F. der Streitjahre (EStG) und ber&uuml;cksichtigte hierf&uuml;r lediglich Absetzungen f&uuml;r Abnutzung (AfA). Dabei ging das FA davon aus, dass auf die vermietete Wohnung Anschaffungskosten in H&ouml;he von 92.884&nbsp;EUR entfielen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die nach insoweit erfolglosem Einspruch erhobene Klage wies das Finanzgericht (FG) ab. Das FG beurteilte ebenso wie das FA die vom Kl&auml;ger als sofort abziehbare Werbungskosten geltend gemachten Aufwendungen als anschaffungsnahe Herstellungskosten i.S. des &sect;&nbsp;6 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1a Satz&nbsp;1 EStG. Dabei komme es im Ergebnis nicht darauf an, ob die Aufwendungen f&uuml;r die Baderneuerung, die energetische Sanierung, die Erneuerung der Heizung und den Austausch der Fenster wie vom Kl&auml;ger vorgetragen als Herstellungskosten i.S. des &sect;&nbsp;255 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1&nbsp;&nbsp;3.&nbsp;Alternative des Handelsgesetzbuchs (HGB) anzusehen und daher bereits deshalb zu aktivieren seien. Denn selbst wenn diese Aufwendungen deshalb nicht in die Berechnung der anschaffungsnahen Herstellungskosten einzubeziehen seien, &uuml;berstiegen die vom Kl&auml;ger den Instandsetzungs- und Modernisierungsma&szlig;nahmen und den Sch&ouml;nheitsreparaturen zugeordneten Aufwendungen 15&nbsp;% der Anschaffungskosten der vermieteten Wohnung. Dem Kl&auml;ger sei insoweit nicht darin zu folgen, dass ein Gro&szlig;teil der &uuml;brigen Renovierungsarbeiten reine Sch&ouml;nheitsreparaturen seien. Jedenfalls seien diese Ma&szlig;nahmen zur Verbesserung der Ansehnlichkeit der Innenr&auml;ume einheitlich als Instandsetzungs- und Modernisierungsaufwendungen i.S. des &sect;&nbsp;6 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1a EStG zu werten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit seiner Revision r&uuml;gt der Kl&auml;ger die Verletzung formellen (&sect;&nbsp;76 Abs.&nbsp;1 und 2, &sect;&nbsp;96 Abs.&nbsp;1 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;) und materiellen Rechts (&sect;&nbsp;6 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1a, &sect;&nbsp;9 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 EStG). Zur Begr&uuml;ndung f&uuml;hrt er an, die von ihm vorgenommenen Ma&szlig;nahmen, die als Instandsetzungs- und Modernisierungsma&szlig;nahmen i.S. des &sect;&nbsp;6 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1a EStG zu beurteilen seien, &uuml;berstiegen entgegen der Auffassung des FG nicht 15&nbsp;% der Anschaffungskosten der vermieteten Wohnung. Zum einen seien Aufwendungen, die nach &sect;&nbsp;255 Abs.&nbsp;2 HGB ohnehin als Herstellungskosten zu aktivieren seien, vom Anwendungsbereich des &sect;&nbsp;6 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1a Satz&nbsp;1 EStG auszunehmen. Hierf&uuml;r spreche bereits der Wortlaut, aber auch Sinn und Zweck der Vorschrift, grunds&auml;tzlich sofort abzugsf&auml;hige Erhaltungsaufwendungen ausnahmsweise in aktivierungspflichtige, anschaffungsnahe Herstellungskosten umzuqualifizieren. Zum anderen seien auch die vom Kl&auml;ger als Sch&ouml;nheitsreparaturen behandelten Aufwendungen nicht in die Berechnung einzubeziehen. Der vom Bundesfinanzhof (BFH) insoweit geforderte r&auml;umliche, zeitliche und sachliche Zusammenhang zu den &uuml;brigen Renovierungsma&szlig;nahmen liege nicht vor. Schlie&szlig;lich seien auch die weiterberechneten Aufwendungen f&uuml;r Material (5.038&nbsp;EUR in 2008) und Eigenleistungen (6.180&nbsp;EUR in 2009) bei der Beurteilung au&szlig;er Betracht zu lassen, da diese wirtschaftlich betrachtet neutrale Posten darstellten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Kl&auml;ger beantragt,<br \/>das Urteil des FG vom 25.&nbsp;Februar 2014 aufzuheben und den Einkommensteuerbescheid 2008 vom 20.&nbsp;Juli 2011 sowie den Einkommensteuerbescheid 2009 vom 23.&nbsp;August 2011 jeweils in Gestalt der Einspruchsentscheidung vom 15.&nbsp;September 2011 mit der Ma&szlig;gabe zu &auml;ndern, dass die Eink&uuml;nfte aus Vermietung und Verpachtung in Bezug auf die Wohnung in der A-Stra&szlig;e in B f&uuml;r das Jahr 2008 in H&ouml;he von &#8211;&nbsp;24.213,59&nbsp;EUR und f&uuml;r das Jahr 2009 in H&ouml;he von &#8211;&nbsp;13.557,42&nbsp;EUR festgesetzt werden,<br \/>hilfsweise, das Urteil des FG vom 28.&nbsp;Februar 2014 aufzuheben und den Einkommensteuerbescheid 2008 vom 20.&nbsp;Juli 2011 sowie den Einkommensteuerbescheid 2009 vom 23.&nbsp;August 2011 jeweils in Gestalt der Einspruchsentscheidung vom 15.&nbsp;September 2011 mit der Ma&szlig;gabe zu &auml;ndern, dass die Eink&uuml;nfte aus Vermietung und Verpachtung in Bezug auf die Wohnung in der A-Stra&szlig;e in B im Jahr 2008 um 5.038&nbsp;EUR gemindert und auf &#8211;&nbsp;4.604&nbsp;EUR festgesetzt sowie im Jahr 2009 um 6.180&nbsp;EUR gemindert und auf &#8211;&nbsp;5.969&nbsp;EUR festgesetzt werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt,<br \/>die Revision zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA ist weiterhin der Auffassung, dass die f&uuml;r die Renovierungs- und Umbauma&szlig;nahmen angefallenen Aufwendungen grunds&auml;tzlich insgesamt als anschaffungsnahe Herstellungskosten zu beurteilen seien. Es sei jedoch richtig, dass die weiterberechneten Aufwendungen f&uuml;r Material und Fertigungsleistungen &#8211;wie vom Kl&auml;ger vorgetragen&#8211; nur in H&ouml;he des Saldobetrags als anschaffungsnahe Herstellungskosten ber&uuml;cksichtigt werden d&uuml;rfen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>II. Die Revision ist begr&uuml;ndet. Sie f&uuml;hrt zur Aufhebung des finanzgerichtlichen Urteils und zur Zur&uuml;ckverweisung der Sache zur anderweitigen Verhandlung und Entscheidung (&sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 FGO). Zwar hat das FG grunds&auml;tzlich in revisionsrechtlich nicht zu beanstandender Weise die vom Kl&auml;ger als sofort abziehbarer Erhaltungsaufwand geltend gemachten Aufwendungen f&uuml;r die durchgef&uuml;hrten Renovierungs- und Umbauma&szlig;nahmen den anschaffungsnahen Herstellungskosten i.S. von &sect;&nbsp;6 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1a Satz&nbsp;1 EStG zugeordnet und lediglich im Rahmen der AfA ber&uuml;cksichtigt. Der Senat kann aber auf Grund der Feststellungen des FG nicht abschlie&szlig;end beurteilen, ob das FA die von dritter Seite im Jahr 2009 zum Teil erstatteten Aufwendungen f&uuml;r Material (5.038&nbsp;EUR) und Fertigungsleistungen (6.180&nbsp;EUR) lediglich in H&ouml;he des Saldobetrags oder in voller H&ouml;he den anschaffungsnahen Herstellungskosten zugeordnet hat.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Aufwendungen, die &#8211;wie im Streitfall&#8211; durch die Absicht veranlasst sind, Eink&uuml;nfte aus Vermietung und Verpachtung zu erzielen (&sect;&nbsp;21 Abs.&nbsp;1 EStG), sind dann nicht als Werbungskosten sofort abziehbar (&sect;&nbsp;9 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 EStG), wenn es sich um Anschaffungs- oder Herstellungskosten handelt. In diesem Fall sind sie nur im Rahmen der AfA zu ber&uuml;cksichtigen (&sect;&nbsp;9 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;3 Nr.&nbsp;7 i.V.m. &sect;&nbsp;7 Abs.&nbsp;1, 4 und 5 EStG).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Welche Aufwendungen zu den Herstellungskosten z&auml;hlen, bestimmt sich auch f&uuml;r die Eink&uuml;nfte aus Vermietung und Verpachtung nach &sect;&nbsp;255 Abs.&nbsp;2 Satz 1 HGB. Danach sind Herstellungskosten Aufwendungen, die durch den Verbrauch von G&uuml;tern und die Inanspruchnahme von Diensten f&uuml;r die Herstellung eines Verm&ouml;gensgegenstandes, seine Erweiterung oder f&uuml;r eine &uuml;ber seinen urspr&uuml;nglichen Zustand hinausgehende wesentliche Verbesserung entstehen (vgl. dazu BFH-Urteil vom 22.&nbsp;September 2009 IX&nbsp;R&nbsp;21\/08, BFH\/NV 2010, 846).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Zu den Herstellungskosten eines Geb&auml;udes geh&ouml;ren nach &sect;&nbsp;6 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1a Satz&nbsp;1 i.V.m. &sect;&nbsp;9 Abs.&nbsp;5 Satz&nbsp;2 EStG auch Aufwendungen f&uuml;r Instandsetzungs- und Modernisierungsma&szlig;nahmen, die innerhalb von drei Jahren nach der Anschaffung des Geb&auml;udes durchgef&uuml;hrt werden, wenn die Aufwendungen ohne die Umsatzsteuer 15&nbsp;% der Anschaffungskosten des Geb&auml;udes &uuml;bersteigen (anschaffungsnahe Herstellungskosten). Diese Aufwendungen erh&ouml;hen die AfA-Bemessungsgrundlage (&sect;&nbsp;9 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;3 Nr.&nbsp;7 EStG), sie sind nicht als Werbungskosten sofort abziehbar. Nicht zu diesen Aufwendungen geh&ouml;ren nach &sect;&nbsp;6 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1a Satz 2 EStG die Aufwendungen f&uuml;r Erweiterungen i.S. des &sect;&nbsp;255 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 HGB sowie Aufwendungen f&uuml;r Erhaltungsarbeiten, die j&auml;hrlich &uuml;blicherweise anfallen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Der Begriff der Instandsetzungs- und Modernisierungsma&szlig;nahmen i.S. des &sect;&nbsp;6 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1a Satz&nbsp;1 EStG ist gesetzlich nicht definiert und bedarf daher der Auslegung. Hierunter sind bauliche Ma&szlig;nahmen zu verstehen, durch die M&auml;ngel oder Sch&auml;den an vorhandenen Einrichtungen eines bestehenden Geb&auml;udes oder am Geb&auml;ude selbst beseitigt werden oder das Geb&auml;ude durch Erneuerung in einen zeitgem&auml;&szlig;en Zustand versetzt wird. Zu den Aufwendungen i.S. von &sect;&nbsp;6 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1a Satz&nbsp;1 EStG geh&ouml;ren daher insbesondere Aufwendungen f&uuml;r die Instandsetzung oder Erneuerung vorhandener Sanit&auml;r-, Elektro- und Heizungsanlagen, der Fu&szlig;bodenbel&auml;ge, der Fenster und der Dacheindeckung, die &#8211;ohne die Regelung des &sect;&nbsp;6 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1a Satz&nbsp;1 EStG&#8211; vom Grundsatz her als sofort abziehbare Erhaltungsaufwendungen zu beurteilen w&auml;ren (vgl. BFH-Urteil in BFH\/NV 2010, 846).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Hierzu geh&ouml;ren grunds&auml;tzlich auch sogenannte Sch&ouml;nheitsreparaturen wie das Tapezieren, Anstreichen oder Kalken der W&auml;nde und Decken, das Streichen der Fu&szlig;b&ouml;den, Heizk&ouml;rper, der Innen- und Au&szlig;ent&uuml;ren sowie der Fenster, wenn sie innerhalb von drei Jahren nach der Anschaffung durchgef&uuml;hrt werden und die hierf&uuml;r angefallenen Aufwendungen &#8211;gegebenenfalls zusammen mit weiteren Aufwendungen f&uuml;r bauliche Ma&szlig;nahmen&#8211; ohne Umsatzsteuer 15&nbsp;% der Anschaffungskosten &uuml;bersteigen (a.A. Schmidt\/Kulosa, EStG, 35.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;6 Rz&nbsp;382, 386; Trossen, Deutsches Steuerrecht &#8211;DStR&#8211; 2012, 447, 448; vgl. zum Begriff der Sch&ouml;nheitsreparaturen &sect;&nbsp;28 Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;3 der Zweiten Berechnungsverordnung; Palandt\/Weidenkaff, B&uuml;rgerliches Gesetzbuch, 75.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;535 Rz&nbsp;41). Denn auch Sch&ouml;nheitsreparaturen in diesem Sinne sind bauliche Ma&szlig;nahmen, durch die M&auml;ngel oder Sch&auml;den an vorhandenen Einrichtungen eines bestehenden Geb&auml;udes beseitigt werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Der Senat f&uuml;hrt insoweit seine Rechtsprechung zur Einbeziehung von Sch&ouml;nheitsreparaturen in die anschaffungsnahen Herstellungskosten i.S. von &sect;&nbsp;6 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1a Satz 1 EStG fort (BFH-Urteil vom 25.&nbsp;August 2009 IX&nbsp;R&nbsp;20\/08, BFHE 226, 256, BStBl II 2010, 125). Soweit der BFH in seinem Urteil in BFHE 226, 256, BStBl II 2010, 125 noch einen engen r&auml;umlichen, zeitlichen und sachlichen Zusammenhang der Sch&ouml;nheitsreparaturen zu einer als einheitlich zu w&uuml;rdigenden Instandsetzung und Modernisierung des Geb&auml;udes gefordert hat, h&auml;lt der Senat hieran indes nicht mehr fest.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Weder der Gesetzeswortlaut noch der systematische Zusammenhang der S&auml;tze&nbsp;1 und 2 der Vorschrift sprechen daf&uuml;r, dass Aufwendungen f&uuml;r Sch&ouml;nheitsreparaturen vom Anwendungsbereich des &sect;&nbsp;6 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1a Satz&nbsp;1 EStG ausgenommen sind. Nach dem Wortlaut des &sect;&nbsp;6 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1a Satz 2 EStG geh&ouml;ren ausdr&uuml;cklich nur Aufwendungen f&uuml;r Erweiterungen i.S. von &sect;&nbsp;255 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 HGB sowie Aufwendungen f&uuml;r Erhaltungsarbeiten, die j&auml;hrlich &uuml;blicherweise anfallen, nicht zu den Aufwendungen i.S. des Satzes 1 der Vorschrift. Zu den &uuml;blicherweise j&auml;hrlich anfallenden Erhaltungsarbeiten z&auml;hlen Sch&ouml;nheitsreparaturen jedoch nicht, da diese im Regelfall nicht j&auml;hrlich vorgenommen werden (vgl. auch Schmidt\/Kulosa, a.a.O., &sect;&nbsp;6 Rz&nbsp;386; Spindler, Der Betrieb &#8211;DB&#8211; 2004, 507, 510).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) F&uuml;r diese Auslegung spricht auch der vom Gesetzgeber mit der Regelung des &sect;&nbsp;6 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1a Satz&nbsp;1 EStG verfolgte Zweck, einerseits die bis zur Rechtsprechungs&auml;nderung des Senats durch die Urteile vom 12.&nbsp;September 2001 IX&nbsp;R&nbsp;39\/97 (BFHE 198, 74, BStBl II 2003, 569) und IX&nbsp;R&nbsp;52\/00 (BFHE 198, 85, BStBl II 2003, 574) bestehende Rechtslage zum anschaffungsnahen Aufwand gesetzlich festzuschreiben und andererseits aus Gr&uuml;nden der Rechtsvereinfachung und -sicherheit eine typisierende Regelung zu schaffen (vgl. Begr&uuml;ndung des Entwurfs eines Zweiten Gesetzes zur &Auml;nderung steuerlicher Vorschriften &#8211;Steuer&auml;nderungsgesetz 2003&#8211;, BTDrucks 15\/1562, S.&nbsp;32). Dieser gesetzlichen Intention einer Typisierung w&uuml;rde es aber widersprechen, wenn man im Rahmen einer im Anschluss an den Erwerb vorgenommenen Instandsetzung und Modernisierung des Geb&auml;udes einzelne Arbeiten isoliert und damit stets den konkreten statt den typischen Fall betrachten m&uuml;sste (vgl. insoweit bereits BFH-Urteil in BFHE 226, 256, BStBl II 2010, 125).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>d) Zu den Aufwendungen i.S. von &sect;&nbsp;6 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1a Satz 1 EStG geh&ouml;ren dar&uuml;ber hinaus auch Kosten f&uuml;r eine &uuml;ber den urspr&uuml;nglichen Zustand hinausgehende wesentliche Verbesserung des Geb&auml;udes i.S. von &sect;&nbsp;255 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 HGB, wenn sie im Rahmen einer Renovierung und Modernisierung im Zusammenhang mit dem Erwerb des Geb&auml;udes anfallen (ebenso Wendt, in: Festschrift f&uuml;r Wolfgang Spindler, Steuerrecht im Rechtsstaat, 2011, S.&nbsp;879, 890; f&uuml;r eine generelle Einbeziehung solcher Aufwendungen Bl&uuml;mich\/Ehmcke, &sect;&nbsp;6 EStG Rz&nbsp;416; Schmidt\/Kulosa, a.a.O., &sect;&nbsp;6 Rz&nbsp;385 sowie Stobbe in Herrmann\/Heuer\/Raupach, &sect;&nbsp;6 EStG Rz&nbsp;482; ablehnend dagegen Werndl, in: Kirchhof\/S&ouml;hn\/ Mellinghoff, EStG, &sect;&nbsp;6 Rz&nbsp;Ba&nbsp;15, Ba&nbsp;34; S&ouml;ffing, DB 2004, 946, 947; Fahlenbach, DStR 2014, 1902, 1906).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Dass Aufwendungen f&uuml;r eine wesentliche Verbesserung des Geb&auml;udes bereits nach &sect;&nbsp;255 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 HGB zu Herstellungskosten f&uuml;hren, steht dem nicht entgegen. Zwar werden die in &sect;&nbsp;6 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1a Satz&nbsp;1 EStG verwendeten Begriffe &quot;Anschaffungskosten&quot; und &quot;Herstellungskosten&quot; in der Regel auch im Bereich der &Uuml;berschusseink&uuml;nfte i.S. von &sect;&nbsp;255 HGB ausgelegt. Im Hinblick auf den Wortlaut und den systematischen Zusammenhang von Satz&nbsp;1 und Satz&nbsp;2 der Vorschrift sowie deren Sinn und Zweck ist &sect;&nbsp;6 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1a Satz&nbsp;1 EStG jedoch gegen&uuml;ber &sect;&nbsp;255 HGB als einkommensteuerrechtliche Sonderregelung zur Behandlung von Aufwendungen f&uuml;r Instandsetzungs- und Modernisierungsma&szlig;nahmen im Anschluss an den Erwerb eines Geb&auml;udes zu verstehen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Zu den Aufwendungen i.S. von &sect;&nbsp;6 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1a Satz&nbsp;1 EStG geh&ouml;ren danach unabh&auml;ngig von ihrer handelsrechtlichen Einordnung s&auml;mtliche Kosten f&uuml;r bauliche Ma&szlig;nahmen, die im Rahmen einer im Zusammenhang mit der Anschaffung des Geb&auml;udes vorgenommenen Instandsetzung und Modernisierung anfallen und nicht nach Satz&nbsp;2 der Vorschrift ausdr&uuml;cklich ausgenommen sind. Anhaltspunkte daf&uuml;r, dass der Gesetzgeber Aufwendungen f&uuml;r eine wesentliche Verbesserung vom Anwendungsbereich der Regelung des &sect;&nbsp;6 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1a Satz&nbsp;1 EStG ausnehmen wollte, sind nicht ersichtlich. Wortlaut und Systematik der Vorschrift sprechen vielmehr daf&uuml;r, dass der Gesetzgeber bewusst den Begriff der Aufwendungen f&uuml;r Instandsetzungs- und Modernisierungsma&szlig;nahmen weit verstehen und eine im Einzelfall schwierige Abgrenzung von Erhaltungsaufwendungen zu Herstellungskosten wegen einer wesentlichen Verbesserung vermeiden wollte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>e) Ob Aufwendungen f&uuml;r bauliche Ma&szlig;nahmen im Rahmen einer im Zusammenhang mit dem Erwerb eines Geb&auml;udes vorgenommenen Instandsetzung und Modernisierung angefallen sind, ist vom FG im Rahmen seiner tatrichterlichen W&uuml;rdigung zu beantworten. Dabei kann im Regelfall von einer Renovierung und Modernisierung im Zusammenhang mit der Anschaffung des Geb&auml;udes ausgegangen werden, soweit bauliche Ma&szlig;nahmen innerhalb von drei Jahren nach der Anschaffung durchgef&uuml;hrt werden. Insoweit enth&auml;lt die Vorschrift des &sect;&nbsp;6 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1a EStG eine Regelvermutung f&uuml;r das Vorliegen anschaffungsnaher Herstellungskosten, ohne dass es einer Einzelfallpr&uuml;fung bedarf. &Uuml;bersteigen die hierf&uuml;r angefallenen Aufwendungen ohne die Umsatzsteuer 15&nbsp;% der f&uuml;r den Erwerb des Geb&auml;udes aufgewandten Anschaffungskosten, sind diese insgesamt als anschaffungsnahe Herstellungskosten i.S. des &sect;&nbsp;6 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1a Satz&nbsp;1 EStG zu behandeln.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>f) Bei der Pr&uuml;fung, ob die Aufwendungen f&uuml;r Instandsetzungs- und Modernisierungsaufwendungen zu anschaffungsnahen Herstellungskosten i.S. von &sect;&nbsp;6 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1a Satz&nbsp;1 EStG f&uuml;hren, ist bei einem aus mehreren Einheiten bestehenden Geb&auml;ude nicht auf das gesamte Geb&auml;ude, sondern auf den jeweiligen selbst&auml;ndigen Geb&auml;udeteil abzustellen, wenn das Gesamtgeb&auml;ude in unterschiedlicher Weise genutzt wird und daher in verschiedene Wirtschaftsg&uuml;ter aufzuteilen ist (BFH-Urteil vom 25.&nbsp;September 2007 IX&nbsp;R&nbsp;28\/07, BFHE 219, 96, BStBl II 2008, 218; vgl. auch Wendt, in: Festschrift f&uuml;r Wolfgang Spindler, a.a.O., S.&nbsp;879, 892&nbsp;f.; Schmidt\/Kulosa, a.a.O., &sect;&nbsp;6 Rz&nbsp;382; Bl&uuml;mich\/Ehmcke, &sect;&nbsp;6 EStG Rz&nbsp;427). Ma&szlig;geblich ist insoweit, ob die einzelnen Geb&auml;udeteile in verschiedenen Nutzungs- und Funktionszusammenh&auml;ngen stehen (vgl. auch BFH-Urteil vom 7.&nbsp;Dezember 2010 IX&nbsp;R&nbsp;14\/10, BFH\/NV 2011, 1302).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>g) Werden Aufwendungen f&uuml;r Material und Fertigungsleistungen von dritter Seite zum Teil erstattet, sind die Aufwendungen grunds&auml;tzlich nur in H&ouml;he des Saldobetrags zwischen dem vom Steuerpflichtigen getragenen Aufwand und dem von dritter Seite erstatteten Aufwand in die Berechnung des f&uuml;r die 15&nbsp;%-Grenze ma&szlig;geblichen Betrags einzubeziehen (vgl. hierzu auch BFH-Urteil vom 20.&nbsp;August 2013 IX&nbsp;R&nbsp;5\/13, BFH\/NV 2014, 312). &Uuml;bersteigen diese Aufwendungen &#8211;gegebenenfalls zusammen mit weiteren Aufwendungen f&uuml;r Instandsetzungs- und Modernisierungsma&szlig;nahmen&#8211; die betragsm&auml;&szlig;ige Grenze des &sect;&nbsp;6 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1a EStG, sind diese Aufwendungen in H&ouml;he des Saldobetrags den anschaffungsnahen Herstellungskosten zuzuordnen. Insoweit erh&ouml;hen sie die AfA-Bemessungsgrundlage (&sect;&nbsp;9 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;3 Nr.&nbsp;7 EStG) und sind nicht als Werbungskosten sofort abziehbar. Die Erstattung von Aufwendungen in einem sp&auml;teren Veranlagungsjahr f&uuml;hrt in diesem Fall nicht zu Einnahmen bei den Eink&uuml;nften aus Vermietung und Verpachtung. Die Erstattungsbetr&auml;ge sind vielmehr von den anschaffungsnahen Herstellungskosten abzuziehen und mindern dementsprechend die Bemessungsgrundlage f&uuml;r die Ermittlung der AfA.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Nach diesen Grunds&auml;tzen ist das FG grunds&auml;tzlich zu Recht davon ausgegangen, dass die f&uuml;r die durchgef&uuml;hrten Umbau-, Renovierungs- und Modernisierungsma&szlig;nahmen angefallenen Aufwendungen als anschaffungsnahe Herstellungskosten i.S. von &sect;&nbsp;6 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1a Satz&nbsp;1 EStG zu beurteilen und lediglich im Rahmen der AfA zu ber&uuml;cksichtigen sind.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Nach den revisionsrechtlich nicht mit Erfolg angegriffenen und daher den BFH bindenden Feststellungen (&sect;&nbsp;118 Abs.&nbsp;2 FGO) des FG hat der Kl&auml;ger innerhalb von drei Jahren nach der Anschaffung des Geb&auml;udes in gr&ouml;&szlig;erem Umfang Umbau- und Renovierungsma&szlig;nahmen durchgef&uuml;hrt. Diese Instandsetzungs- und Modernisierungsarbeiten f&uuml;hrten &#8211;auch ohne die vom Kl&auml;ger weiterberechneten Aufwendungen f&uuml;r Material in H&ouml;he von 5.038&nbsp;EUR und Fertigungsleistungen in H&ouml;he von 6.180&nbsp;EUR&#8211; zu Kosten, die &uuml;ber 15&nbsp;% der Anschaffungskosten der vermieteten Wohnung (92.884&nbsp;EUR) liegen. Dabei hat das FG zutreffend nicht nur die Aufwendungen f&uuml;r die Erneuerung des Bodenbelags und das Setzen einer Trennwand, sondern auch die Aufwendungen f&uuml;r die vom Kl&auml;ger im &Uuml;brigen als Sch&ouml;nheitsreparaturen bezeichneten Ma&szlig;nahmen in die Berechnung des f&uuml;r die 15&nbsp;%-Grenze ma&szlig;geblichen Betrags einbezogen. Da bereits diese Aufwendungen die betragsm&auml;&szlig;ige Grenze des &sect;&nbsp;6 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1a EStG &uuml;berstiegen haben, konnte es das FG als unerheblich ansehen, ob auch die vom Kl&auml;ger den Herstellungskosten wegen einer wesentlichen Verbesserung i.S. von &sect;&nbsp;255 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 HGB zugeordneten Aufwendungen in die Ermittlung der anschaffungsnahen Herstellungskosten einzubeziehen sind.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>28<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Die insoweit geltend gemachten Verfahrensr&uuml;gen greifen nicht durch. Das FG hat seine Entscheidung nach seiner freien, aus dem Gesamtergebnis des Verfahrens gewonnenen &Uuml;berzeugung getroffen (&sect;&nbsp;96 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 FGO). Entgegen der Auffassung des Kl&auml;gers ist nicht ersichtlich, dass das FG bei seiner Entscheidung von einem Sachverhalt ausgegangen ist, der dem schriftlichen Vorbringen der Beteiligten nicht entsprochen hat, oder dass eine nach den Akten klar feststehende Tatsache oder sonst Teile des Gesamtergebnisses des Verfahrens unber&uuml;cksichtigt geblieben sind (vgl. hierzu BFH-Beschl&uuml;sse vom 22.&nbsp;M&auml;rz 2011 X&nbsp;B&nbsp;7\/11, BFH\/NV 2011, 1005, und vom 19.&nbsp;Oktober 2011 IX&nbsp;B&nbsp;90\/11, BFH\/NV 2012, 234).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>29<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Es hat dabei auch nicht den Anspruch des Kl&auml;gers auf rechtliches Geh&ouml;r (&sect;&nbsp;119 Nr.&nbsp;3 FGO, Art.&nbsp;103 Abs.&nbsp;1 des Grundgesetzes) oder seine Pflicht zur Sachaufkl&auml;rung (&sect;&nbsp;76 Abs.&nbsp;1 FGO) verletzt. Die vom FG als ma&szlig;geblich erachteten Gesichtspunkte waren dem Kl&auml;ger aufgrund des au&szlig;ergerichtlichen Schriftverkehrs bekannt und es sind keine Anhaltspunkte daf&uuml;r ersichtlich, dass es dem Kl&auml;ger w&auml;hrend des finanzgerichtlichen Verfahrens nicht m&ouml;glich gewesen w&auml;re, ausreichend Stellung zu nehmen. Im &Uuml;brigen war das FG unter dem Gesichtspunkt der Gew&auml;hrung rechtlichen Geh&ouml;rs weder gehalten, das Ergebnis seiner Gesamtw&uuml;rdigung mit den Beteiligten vorab zu er&ouml;rtern, noch war es verpflichtet, der tats&auml;chlichen und rechtlichen Auffassung des Kl&auml;gers zu folgen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>30<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Der Senat kann aber auf Grund der Feststellungen des FG nicht abschlie&szlig;end beurteilen, ob das FA die von dritter Seite im Jahr 2009 zum Teil erstatteten Aufwendungen f&uuml;r Material (5.038&nbsp;EUR) und Fertigungsleistungen (6.180&nbsp;EUR) im Ergebnis lediglich in H&ouml;he des Saldobetrags oder in voller H&ouml;he den anschaffungsnahen Herstellungskosten zugeordnet hat. Die Vorentscheidung ist daher aufzuheben und die Sache mangels Spruchreife an das FG zur anderweitigen Verhandlung und Entscheidung zur&uuml;ckzuverweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>31<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FG wird im zweiten Rechtsgang zu pr&uuml;fen haben, in welcher H&ouml;he die vom Kl&auml;ger geltend gemachten Aufwendungen f&uuml;r Material und Fertigungsleistungen in die Ermittlung der AfA-Bemessungsgrundlage einzubeziehen sind. Die Aufwendungen erh&ouml;hen dabei im Ergebnis die AfA-Bemessungsgrundlage nur in H&ouml;he des sich aus der Differenz der Aufwendungen und der Erstattungsbetr&auml;ge ergebenden Saldobetrags. Soweit &#8211;wie vom Kl&auml;ger vorgetragen&#8211; die Aufwendungen im Jahr 2009 erstattet worden sind, sind die Erstattungsbetr&auml;ge daher nicht als Einnahmen im Rahmen der Eink&uuml;nfte aus Vermietung und Verpachtung im Veranlagungsjahr 2009 zu erfassen. Wurden die Aufwendungen bisher in voller H&ouml;he in die AfA-Bemessungsgrundlage einbezogen, ist diese im Jahr des Zuflusses um die Erstattungsbetr&auml;ge zu mindern.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>32<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4. Die Kostenentscheidung beruht auf &sect;&nbsp;143 Abs.&nbsp;2 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 14.6.2016, IX R 25\/14 Anschaffungsnahe Herstellungskosten i.S. von &sect; 6 Abs. 1 Nr. 1a EStG &#8211; Einbeziehung von sog. Sch&ouml;nheitsreparaturen &#8211; Erstattung von dritter Seite Leits&auml;tze 1. Unter Instandsetzung und Modernisierung eines Geb&auml;udes sind bauliche Ma&szlig;nahmen zu verstehen, durch die M&auml;ngel oder Sch&auml;den an vorhandenen Einrichtungen eines bestehenden Geb&auml;udes oder am Geb&auml;ude &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/ix-r-25-14-anschaffungsnahe-herstellungskosten-is-von-par-6-abs-1-nr-1a-estg-einbeziehung-von-sog-schoenheitsreparaturen-erstattung-von-dritter-seite\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">IX&nbsp;R&nbsp;25\/14 &#8211; Anschaffungsnahe Herstellungskosten i.S. von &sect; 6 Abs. 1 Nr. 1a EStG &#8211; Einbeziehung von sog. 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