{"id":66256,"date":"2017-01-18T12:21:08","date_gmt":"2017-01-18T10:21:08","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=66256"},"modified":"2017-01-18T12:21:08","modified_gmt":"2017-01-18T10:21:08","slug":"iv-r-34-13-vermietung-eines-einkaufszentrums-kein-gewerbebetrieb-beruecksichtigung-artspezifischer-besonderheiten-bei-der-objektbezogenen-pruefung-der-ueblichkeit-von-vermieterseitig-erbrachten-sonder","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/iv-r-34-13-vermietung-eines-einkaufszentrums-kein-gewerbebetrieb-beruecksichtigung-artspezifischer-besonderheiten-bei-der-objektbezogenen-pruefung-der-ueblichkeit-von-vermieterseitig-erbrachten-sonder\/","title":{"rendered":"IV&nbsp;R&nbsp;34\/13 &#8211; Vermietung eines Einkaufszentrums kein Gewerbebetrieb &#8211; Ber&uuml;cksichtigung artspezifischer Besonderheiten bei der objektbezogenen Pr&uuml;fung der &Uuml;blichkeit von vermieterseitig erbrachten Sonderleistungen &#8211; Sachlicher Anwendungsbereich von &sect; 35b GewStG"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 14.7.2016, IV R 34\/13<br \/>ECLI:DE:BFH:2016:U.140716.IVR34.13.0<\/p>\n<p class=\"titel\">Vermietung eines Einkaufszentrums kein Gewerbebetrieb &#8211; Ber&uuml;cksichtigung artspezifischer Besonderheiten bei der objektbezogenen Pr&uuml;fung der &Uuml;blichkeit von vermieterseitig erbrachten Sonderleistungen &#8211; Sachlicher Anwendungsbereich von &sect; 35b GewStG<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>Die Vermietung eines Einkaufszentrums ist nicht deshalb als Gewerbebetrieb anzusehen, weil der Vermieter die f&uuml;r ein Einkaufszentrum &uuml;blichen Infrastruktureinrichtungen bereitstellt oder werbe- und verkaufsf&ouml;rdernde Ma&szlig;nahmen f&uuml;r das Gesamtobjekt durchf&uuml;hrt.<\/p>\n<\/div>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>Auf die Revision der Kl&auml;gerin wird das Urteil des Nieders&auml;chsischen Finanzgerichts vom 26. Juni 2013&nbsp;&nbsp;7 K 10056\/09 aufgehoben.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Gewerbesteuermessbescheide f&uuml;r 2001 und 2002, jeweils vom 17. April 2008, ge&auml;ndert am 23. September 2013, die Bescheide &uuml;ber die gesonderte Feststellung des vortragsf&auml;higen Gewerbeverlustes auf den 31. Dezember 1998 und auf den 31. Dezember 1999, jeweils vom 12. Juni 2008, ge&auml;ndert am 23. September 2013, und der Bescheid &uuml;ber die gesonderte Feststellung des vortragsf&auml;higen Gewerbeverlustes auf den 31. Dezember 2000 vom 12. Juni 2008 sowie die Einspruchsentscheidung vom 10. Februar 2009 werden ersatzlos aufgehoben.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Kosten des gesamten Verfahrens hat der Beklagte zu tragen.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>    <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>I. Die Kl&auml;gerin und Revisionskl&auml;gerin (Kl&auml;gerin) ist eine GmbH, die durch formwechselnde Umwandlung aus der X-GmbH &#038; Co. KG (KG) entstanden ist. Die Umwandlung wurde am &#8230;&nbsp;2013 in das Handelsregister eingetragen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die KG war mit notariellem Vertrag vom &#8230;&nbsp;1995 gegr&uuml;ndet worden. Kommanditisten waren die Eheleute A mit einer Einlage von zun&auml;chst 490.000&nbsp;DM und B mit einer Einlage von 10.000&nbsp;DM. Komplement&auml;rin war die X-Verwaltungs-GmbH. Deren alleinvertretungsberechtigter Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer war A. Gegenstand der KG war ausweislich ihres Gesellschaftsvertrags insbesondere die Vermietung und Verpachtung von Grundbesitz in A-Stadt sowie alle damit zusammenh&auml;ngenden Gesch&auml;fte. Mit Gesellschafterbeschluss vom &#8230; 1996 wurde die Kommanditeinlage des A bei der KG auf 14.990.000&nbsp;DM erh&ouml;ht. Durch weiteren Beschluss der Gesellschafter vom &#8230; 1996 wurde der Gesellschaftsvertrag der KG dahingehend ge&auml;ndert, dass neben der Komplement&auml;r-GmbH auch die Kommanditistin B zur Gesch&auml;ftsf&uuml;hrung der KG befugt war.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die KG erwarb mit Vertrag vom &#8230; 1995 eine Option auf ein in A-Stadt gelegenes Grundst&uuml;ck. Am &#8230; 1996 schloss die KG mit der Stadt einen Durchf&uuml;hrungsvertrag zu dem Vorhaben- und Erschlie&szlig;ungsplan &quot;Fachmarktzentrum&quot;. Gegenstand des Vorhabens war die Errichtung eines Fachmarktzentrums in A-Stadt mit einer einzelhandelsbezogenen Verkaufsfl&auml;che von bis zu 30&nbsp;000&nbsp;qm. Die KG verpflichtete sich hierbei als Vorhabentr&auml;ger u.a. zur Erstellung von Pl&auml;nen und zur Durchf&uuml;hrung der in diesem Zusammenhang genehmigten Bauma&szlig;nahmen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im Jahr 1996 erwarb die KG das Eigentum an dem Grundst&uuml;ck. Sie errichtete dort bis zur Fertigstellung im Oktober 1998 auf einem ca. 100&nbsp;000&nbsp;qm gro&szlig;en Areal, das zuvor als Ackerfl&auml;che genutzt worden war, das Fachmarktzentrum. Die R&auml;umlichkeiten auf einer Fl&auml;che von etwa 30&nbsp;000&nbsp;qm vermietete die KG an etwa 40&nbsp;Einzelhandels- und Dienstleistungsunternehmen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Am &#8230; 1996 schloss die KG mit der C-GmbH (nachfolgend auch &quot;Verwalterin&quot;) einen Verwaltervertrag &uuml;ber die Bewirtschaftung des Fachmarktzentrums (im Folgenden: Bewirtschaftungsvertrag). Alleinige Gesellschafterin und Gesch&auml;ftsf&uuml;hrerin der C-GmbH war B. Gegenstand der C-GmbH ist ausweislich des Gesellschaftsvertrages insbesondere die Verwaltung des Fachmarktzentrums A-Stadt im eigenen Namen und f&uuml;r eigene Rechnung, der Abschluss aller diesbez&uuml;glichen Vertr&auml;ge sowie die Beteiligung an der dortigen Werbegemeinschaft und ggf. am Projektmanagement.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table class=\"Rsp\">\n<tr>\n<th colspan=\"2\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/th>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"2\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:justify\">Der Bewirtschaftungsvertrag regelt dabei auszugsweise:<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"2\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:justify\">&quot;<strong>&sect;&nbsp;2 Leistungen des Verwalters<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:justify\">1.&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">Der Verwalter bewirtschaftet das FMZ &lt;Fachmarktzentrum&gt; unter bestm&ouml;glicher Wahrnehmung der Interessen des Auftraggebers &lt;der KG&gt; nach Ma&szlig;gabe der Bestimmungen dieses Vertrages. Dabei wird er, soweit in diesem Vertrag nicht ausdr&uuml;cklich etwas anderes bestimmt ist, im eigenen Namen und f&uuml;r eigene Rechnung t&auml;tig; dies gilt insbesondere f&uuml;r die im Rahmen der Bewirtschaftung abzuschlie&szlig;enden Vertr&auml;ge.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:justify\">2.&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">Der Verwalter erbringt die folgenden allgemeinen kaufm&auml;nnischen Bewirtschaftungsleistungen:<br \/>a) Abschlu&szlig;, laufende Betreuung (&#8230;) von Mietverh&auml;ltnissen (&#8230;)<br \/>d) Erhebung der (&#8230;) Nebenkosten (&#8230;)<br \/>g) Vorbereitung und Abwicklung des im Zusammenhang mit dem Objekt anfallenden Zahlungsverkehrs (&#8230;)<br \/>(&#8230;)<br \/>k) Einstellung, Betreuung sowie Einsatz der f&uuml;r die Wartung, Instandhaltung, Pflege, Reinigung und Haustechnik vor Ort notwendigen Mitarbeiter&nbsp;&#8211; ferner ggf. auch deren Entlassung&nbsp;&#8211; im eigenen Namen und auf eigene Rechnung; die resultierenden Kosten werden vom Verwalter auf die Mieter umgelegt;<br \/>l) Erstellung einer Planung &uuml;ber die zu erwartenden Einnahmen und Ausgaben des Folgejahres zum 31.&nbsp;Oktober eines jeden Jahres, in der auch die erforderlichen Instandhaltungs-, Instandsetzungs-, und Modernisierungsarbeiten aufgrund der vorher durchgef&uuml;hrten &ouml;rtlichen &Uuml;berpr&uuml;fung im einzelnen nach Umfang und Kosten beschrieben sind (Budget); der Auftraggeber wird das Budget jeweils zum 31.&nbsp;Dezember des Jahres pr&uuml;fen und schriftlich gegen&uuml;ber dem Verwalter bewilligen. (&#8230;)<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:justify\">3.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">Bei der Vermietung erbringt der Verwalter die folgenden Leistungen:<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">a) Entwicklung von Konzepten zur Optimierung der jeweiligen Mieterstruktur und deren Umsetzung im Rahmen des M&ouml;glichen in Abstimmung mit dem Auftraggeber;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">b) Vermietung von freien und freiwerdenden Fl&auml;chen auf Basis des vom Verwalter entwickelten und vom Auftraggeber im Rahmen des Jahresbudgets genehmigten Mietkonzeptes und unter Beachtung der im Jahresbudget festgelegten (Mindest-)Mietkonditionen; soweit nicht anders schriftlich mit dem Auftraggeber abgestimmt, bedient sich der Verwalter des beiden Parteien bekannten, als Anlage 1 anliegenden Standard-Mietvertrages; (&#8230;)<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:justify\">4.&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">Der Verwalter erbringt die nachfolgend aufgef&uuml;hrten technischen Bewirtschaftungsleistungen:<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"2\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">(&#8230;)&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">d) Abschlu&szlig; von Verwaltervertr&auml;gen mit den Mietern zur Erf&uuml;llung mietvertraglicher Reinigungs-, Verkehrssicherungs- und sonstiger Pflichten gem&auml;&szlig; dem in Anlage&nbsp;2 beigef&uuml;gten Mustervertrag; (&#8230;)<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:justify\">5.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">Der Verwalter &uuml;bernimmt werbe- und verkaufsf&ouml;rdernde Ma&szlig;nahmen:<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">a) Der Verwalter wird Gesellschafter der f&uuml;r das FMZ errichteten Werbegemeinschaft (&#8230;). Er nimmt die nach dem Gesellschaftsvertrag dem Verwalter &uuml;bertragenen Aufgaben wahr. (&#8230;)<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">b) Der Verwalter schlie&szlig;t mit einem Centermanager einen Gesch&auml;ftsbesorgungsvertrag oder vereinbart mit diesem ein Besch&auml;ftigungsverh&auml;ltnis. Der Centermanager ist f&uuml;r die Entwicklung und Durchf&uuml;hrung von Werbung und verkaufsf&ouml;rdernden Ma&szlig;nahmen zust&auml;ndig. Der Verwalter unterst&uuml;tzt den Centermanager bei diesen Ma&szlig;nahmen.<br \/>(&#8230;)&quot;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table class=\"Rsp\">\n<tr>\n<th colspan=\"3\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/th>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"3\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">Der dem Bewirtschaftungsvertrag als Anlage 1 beigef&uuml;gte Standard-Mietvertrag regelt auszugsweise:<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"3\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">&quot;<strong>&sect;&nbsp;1 Mietgegenstand, Mietzweck<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:justify\">1.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"2\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">Mietgegenstand sind die im anliegenden Lageplan\/Grundri&szlig;plan (&#8230;) umrandeten Bruttofl&auml;chen (&#8230;)<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"3\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:justify\"><strong>&sect;&nbsp;7 Mietnebenkosten<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"2\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:justify\">1.&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">Die Nebenkosten des Einkaufszentrums, insbesondere die Kosten des Betriebes, der Reinigung, Pflege, Wartung, Instandhaltung und Instandsetzung der gemeinschaftlichen Anlagen und Einrichtungen werden von allen Mietern gleichm&auml;&szlig;ig im Verh&auml;ltnis ihrer Ladenfl&auml;chen zur Gesamtladenfl&auml;che des Einkaufszentrums getragen. Diese Nebenkosten umfassen: (&#8230;)<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"2\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:justify\">3.&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">Der Mieter beteiligt sich entsprechend dem in Abs.&nbsp;1 festgelegten Umlageschl&uuml;ssel an den Verwaltungskosten sowie an den Kosten des f&uuml;r den Verwalter t&auml;tigen internen oder externen Centermanagers und an den sonstigen, in diesem Zusammenhang anfallenden Personal-, Sach- und Beratungskosten. (&#8230;)<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"2\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:justify\">6.&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">Der Vermieter ist berechtigt, die in Abs.&nbsp;1 aufgef&uuml;hrten Leistungen, deren Kosten umlagef&auml;hig sind, mit befreiender Wirkung auf Dritte zu &uuml;bertragen. Dem Mieter ist bekannt, dass die in Abs.&nbsp;1 Ziff.&nbsp;b), c), d), f), g) und k) genannten Leistungen durch den Verwalter erbracht werden. Die Vornahme diesbez&uuml;glicher Handlungen und Dienstleistungen ist nicht Sache des Vermieters. Der Mieter wird jederzeit auf Verlangen des Vermieters den in Anlage 3 zu diesem Vertrag beigef&uuml;gten Verwaltervertrag &uuml;ber die betroffenen Leistungen mit dem Verwalter schlie&szlig;en. (&#8230;)&quot;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table class=\"Rsp\">\n<tr>\n<th colspan=\"2\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/th>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"2\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:justify\">Der Musterverwaltungsvertrag f&uuml;r die Verwendung zwischen den Mietern und der Verwalterin regelt auszugsweise:<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"2\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\"><strong>&quot;Vorbemerkung<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"2\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">Der Mieter hat mit Mietvertrag vom &#8230; Gesch&auml;ftsr&auml;ume im Fachmarktzentrum &#8230; (FMZ) angemietet. Der Mietvertrag ist dem Verwalter bekannt und liegt ihm vor. Der Verwalter wird im Rahmen des Betriebes des Fachmarktzentrums Leistungen zur Pflege, Wartung, Instandhaltung und Instandsetzung sowie der Reinigung der gemeinschaftlichen Anlagen und Einrichtungen erbringen. Dar&uuml;ber hinaus wird der Verwalter im Rahmen der von der Werbegemeinschaft bezweckten Werbe- und verkaufsf&ouml;rdernden Ma&szlig;nahmen f&uuml;r den Mieter t&auml;tig werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"2\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\"><strong>Betrieb, Pflege, Wartung, Instandhaltung und Instandsetzung sowie Reinigung der gemeinschaftlichen Anlagen und Einrichtungen<\/strong><br \/>(&#8230;)<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"2\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:justify\"><strong>Werbe- und verkaufsf&ouml;rdernde Ma&szlig;nahmen<\/strong><br \/><strong>&sect;&nbsp;3 Beitritt zur Werbegemeinschaft<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:justify\">1.&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">Der Mieter wird der Werbegemeinschaft des FMZ in der Rechtsform der Gesellschaft b&uuml;rgerlichen Rechts auf der Grundlage des als Anlage beigef&uuml;gten Gesellschaftsvertrages beitreten und die Mitgliedschaft w&auml;hrend der Dauer des Mietvertrages aufrechterhalten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"2\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:justify\">(&#8230;)&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"2\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:justify\"><strong>&sect; 5 Allgemeinwerbung durch den Mieter<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"2\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">Der Mieter verpflichtet sich, bei jeglichen objektbezogenen Werbema&szlig;nahmen in Inseraten, Prospekten und sonstigen Werbemedien das festgelegte Emblem des FMZ zu verwenden.<br \/>(&#8230;)&quot;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im Jahr 1996 wurde die Werbegemeinschaft &#8230; GbR (Werbe-GbR) gegr&uuml;ndet. Beginnend im Oktober 1996 traten der Werbe-GbR bis auf zwei Ausnahmen alle Mieter des Fachmarktzentrums bei.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table class=\"Rsp\">\n<tr>\n<th colspan=\"2\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/th>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"2\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:justify\">Der Gesellschaftsvertrag der Werbe-GbR lautet auszugsweise wie folgt:<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"2\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:justify\">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&quot;(&#8230;)<br \/><strong>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&sect;&nbsp;4 Zweck<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:justify\">1.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">Alleiniger Zweck der Gesellschaft ist es, auf dem Gebiet der Verkaufsf&ouml;rderung und Werbung Ma&szlig;nahmen zu beraten, zu beschlie&szlig;en und f&uuml;r das Fachmarktzentrum als auch f&uuml;r die Gesellschafter insgesamt durchzuf&uuml;hren.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:justify\">2.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">Ein Gewinn soll von der Gesellschaft nicht erzielt werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:justify\">3.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">Jeder Gesellschafter hat das Recht, f&uuml;r seinen Gesch&auml;ftsbereich zus&auml;tzlich geeignete eigenst&auml;ndige Werbung zu betreiben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"2\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:justify\"><strong>&sect;&nbsp;5 Gesellschafter<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:justify\">1.&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">Gesellschafter der Gesellschaft werden alle Einzelpersonen, Personengesellschaften und Kapitalgesellschaften, die eine Gesch&auml;ftsniederlassung im Fachmarktzentrum haben, sowie der vom Vermieter bestimmte Verwalter des Fachmarktzentrums und der noch zu benennende Centermanager (nachstehend &#8218;CM&#8216; genannt), Letztere jeweils ohne Kapitalbeteiligung und ohne Verpflichtung zur Zahlung von Werbebeitr&auml;gen.<br \/>(&#8230;)&quot;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table class=\"Rsp\">\n<tr>\n<th colspan=\"2\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/th>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"2\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">Am &#8230; 1998 schloss die C-GmbH als Auftraggeber mit der M-GmbH einen Gesch&auml;ftsbesorgungsvertrag ab. Die M-GmbH war am &#8230;&nbsp;1997 gegr&uuml;ndet worden. Alleinige Gesellschafterin war B, die auch &#8211;neben einer weiteren Person&#8211; zur einzelvertretungsberechtigten Gesch&auml;ftsf&uuml;hrerin bestellt wurde. Der Vertrag umfasste auszugsweise folgende Regelungen:<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"2\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\"><strong>&quot;&sect;&nbsp;1 Vertragsgegenstand<\/strong><br \/>1. [Vertragsobjekt] Der Auftraggeber beauftragt den Centermanager im Rahmen des in diesem Vertrag geregelten Leistungsumfang &lt;s&gt;  mit Beratungs-, Betreuungs- und Verwaltungsaufgaben einschlie&szlig;lich der Entwicklung und Durchf&uuml;hrung von Werbung und verkaufsf&ouml;rdernden Ma&szlig;nahmen f&uuml;r &lt;das Fachmarktzentrum&gt; (&#8230;), dessen Bewirtschaftung und technische und kaufm&auml;nnische Verwaltung der Auftraggeber im eigenen Nahmen und f&uuml;r eigene Rechnung &uuml;bernommen hat.<br \/>(&#8230;)<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"2\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:justify\"><strong>&sect;&nbsp;2 Leistungen des Centermanagers<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">1.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">[Werbegemeinschaft, Marketing] Dem Centermanager obliegt die Optimierung der Marktdurchsetzung des Fachmarktzentrums, insbesondere durch<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">a)<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">[Werbegemeinschaft] Mitgliedschaft in und Leitung der Werbegemeinschaft gem&auml;&szlig; Werbegemeinschaftsvertrag (Anlage 1);<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">b)&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">[Werbema&szlig;nahmen, &Ouml;ffentlichkeitsarbeit] Darstellung des Fachmarktzentrums in der &Ouml;ffentlichkeit, insbesondere bei den anzusprechenden Kundenkreisen, einschlie&szlig;lich Er&ouml;ffnungswerbung, Werbema&szlig;nahmen und Aktionen (im Rahmen der Werbegemeinschaft), Entwicklung weiterer Aktionen und Ma&szlig;nahmen in Absprache mit dem Auftraggeber sowie laufende &Ouml;ffentlichkeitsarbeit &uuml;ber die Presse;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">c)&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">[Einzug der Werbebeitr&auml;ge] Unterst&uuml;tzung des Verwalters beim Einzug der Mindestwerbebeitr&auml;ge, umsatzabh&auml;ngigen Werbebeitr&auml;ge sowie festgesetzten Sonderwerbebeitr&auml;ge von den Mietern; (&#8230;)&quot;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Bis auf wenige Ausnahmen entsprachen die geschlossenen Miet- und Verwaltervertr&auml;ge den zuvor festgelegten Mustervereinbarungen und traten die Mieter der Werbe-GbR bei.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die KG erkl&auml;rte f&uuml;r die Streitjahre 1998 bis 2002 Eink&uuml;nfte aus Vermietung und Verpachtung und gab keine Gewerbesteuererkl&auml;rungen ab. Der Beklagte und Revisionsbeklagte (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) folgte in den f&uuml;r die Streitjahre ergangenen Feststellungsbescheiden zun&auml;chst den Erkl&auml;rungen der KG.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nach Durchf&uuml;hrung einer am 28.&nbsp;November 2003 angeordneten Au&szlig;enpr&uuml;fung kamen die Pr&uuml;fer in ihrem Bericht vom 12.&nbsp;M&auml;rz 2008 zu dem Ergebnis, die KG erziele Eink&uuml;nfte aus Gewerbebetrieb. Es sei ein zusammenh&auml;ngendes Vertragswerk der KG, der C-GmbH sowie der M-GmbH in Gestalt der Errichtung eines Kaufparks und dessen anschlie&szlig;ender Vermietung sowie Werbung durch die Werbe-GbR anzunehmen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA folgte dieser Auffassung und erlie&szlig; am 17.&nbsp;April 2008 Gewerbesteuermessbescheide, in denen ein Gewerbesteuermessbetrag f&uuml;r das Jahr 2001 in H&ouml;he von &#8230;&nbsp;DM und f&uuml;r 2002 in H&ouml;he von &#8230;&nbsp;EUR festgesetzt wurde. Am 12.&nbsp;Juni 2008 erlie&szlig; es Bescheide &uuml;ber die gesonderte Feststellung des vortragsf&auml;higen Gewerbeverlustes auf den 31.&nbsp;Dezember 1998 von &#8230;&nbsp;DM, auf den 31.&nbsp;Dezember 1999 von &#8230;&nbsp;DM und auf den 31.&nbsp;Dezember 2000 von 0&nbsp;DM. Das hiergegen durchgef&uuml;hrte Einspruchsverfahren blieb erfolglos.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Ebenfalls aufgrund der Au&szlig;enpr&uuml;fung erlassene Bescheide &uuml;ber die gesonderte und einheitliche Feststellung von Eink&uuml;nften aus Gewerbebetrieb konnte das FA wegen eingetretener Verj&auml;hrung nicht aufrechterhalten. Es erlie&szlig; am 11.&nbsp;Dezember 2008 Feststellungsbescheide, in denen wieder Eink&uuml;nfte aus Vermietung und Verpachtung festgestellt wurden. Au&szlig;erdem hob das FA am 4.&nbsp;Dezember 2008 den Gewerbesteuermessbescheid f&uuml;r das Jahr 2000 und am 8.&nbsp;Januar 2009 die Gewerbesteuermessbescheide f&uuml;r die Jahre 1998 und 1999 ersatzlos auf.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>In der m&uuml;ndlichen Verhandlung vor dem Finanzgericht (FG) am 26.&nbsp;Juni 2013 verst&auml;ndigten sich die Beteiligten &uuml;ber bislang streitige Fragen zur H&ouml;he des Gewinns und das FA verpflichtete sich zur teilweisen &Auml;nderung der angefochtenen Verwaltungsakte. Mit Urteil vom 26.&nbsp;Juni&nbsp;2013&nbsp; 7&nbsp;K&nbsp;10056\/09 wies das FG die Klage als unbegr&uuml;ndet ab.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Am 23.&nbsp;September 2013 ergingen die in der m&uuml;ndlichen Verhandlung vor dem FG zugesagten &Auml;nderungsbescheide. Der Gewerbesteuermessbetrag f&uuml;r 2001 wurde nun auf &#8230;&nbsp;DM, f&uuml;r 2002 auf &#8230;&nbsp;EUR gemindert. Die nach &sect;&nbsp;10a des Gewerbesteuergesetzes in der f&uuml;r die Streitjahre ma&szlig;gebenden Fassung (GewStG) zum 31.&nbsp;Dezember verbleibenden Verlustvortr&auml;ge wurden erh&ouml;ht auf &#8230;&nbsp;DM f&uuml;r 1998 und &#8230;&nbsp;DM f&uuml;r 1999.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit ihrer Revision r&uuml;gt die Kl&auml;gerin die Verletzung materiellen und formellen Rechts.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Sie beantragt,<br \/>das Urteil des Nieders&auml;chsischen FG vom 26.&nbsp;Juni 2013&nbsp;&nbsp;7&nbsp;K&nbsp;10056\/09 aufzuheben,<br \/>die Bescheide &uuml;ber den Gewerbesteuermessbetrag f&uuml;r 2001 und 2002, jeweils vom 23.&nbsp;September 2013, die Bescheide &uuml;ber die gesonderte Feststellung des vortragsf&auml;higen Gewerbeverlustes auf den 31.&nbsp;Dezember 1998 und 31.&nbsp;Dezember 1999, jeweils vom 23.&nbsp;September 2013, und den Bescheid &uuml;ber die gesonderte Feststellung des vortragsf&auml;higen Gewerbeverlustes auf den 31.&nbsp;Dezember 2000 vom 12.&nbsp;Juni 2008 sowie die Einspruchsentscheidung vom 10.&nbsp;Februar 2009 ersatzlos aufzuheben, und<br \/>hilfsweise, die Bescheide &uuml;ber den Gewerbesteuermessbetrag f&uuml;r 2001 und 2002, jeweils vom 23.&nbsp;September 2013, dahingehend zu &auml;ndern, dass der Gewerbesteuermessbetrag wegen der erweiterten K&uuml;rzung nach &sect;&nbsp;9 Nr.&nbsp;1 S&auml;tze&nbsp;2&nbsp;ff. GewStG auf 0&nbsp;EUR festgesetzt wird.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt,<br \/>die Revision zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>II. Die Revision ist begr&uuml;ndet. Sie f&uuml;hrt nach &sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 der Finanzgerichtsordnung (FGO) zur Aufhebung des FG-Urteils und zur Entscheidung des Senats in der Sache selbst. Die Vorentscheidung war, soweit sie die Streitjahre 1998, 1999, 2001 und 2002 betrifft, schon aus verfahrensrechtlichen Gr&uuml;nden aufzuheben (1.). Die gewerbesteuerrechtlichen Verwaltungsakte sind zwar nicht schon wegen des Vorliegens ge&auml;nderter Gewinnfeststellungen aufzuheben (2.), aber deshalb, weil die T&auml;tigkeit der Kl&auml;gerin der privaten Verm&ouml;gensverwaltung zuzuordnen ist und keinen Gewerbebetrieb begr&uuml;ndet (3.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Das Urteil des FG ist, soweit es die Streitjahre 1998, 1999, 2001 und 2002 betrifft, aus verfahrensrechtlichen Gr&uuml;nden aufzuheben. Es kann insoweit bereits deshalb keinen Bestand haben, weil an die Stelle der angefochtenen Bescheide vom 17.&nbsp;April 2008 sowie vom 12.&nbsp;Juni 2008 im Laufe des Revisionsverfahrens am 23.&nbsp;September 2013 ge&auml;nderte Bescheide getreten sind (vgl. Urteile des Bundesfinanzhofs &#8211;BFH&#8211; vom 27.&nbsp;Juli 2004 IX&nbsp;R&nbsp;44\/01, BFH\/NV 2005, 188, und vom 28.&nbsp;Mai 2015 IV&nbsp;R&nbsp;27\/12, BFHE&nbsp;249, 544, BStBl II 2015, 837). Der Senat entscheidet &uuml;ber die nach &sect;&nbsp;121 Satz&nbsp;1 FGO i.V.m. &sect;&nbsp;68 Satz&nbsp;1 FGO zum Gegenstand des Verfahrens gewordenen &Auml;nderungsbescheide vom 23.&nbsp;September 2013 auf Grundlage der verfahrensfehlerfrei zustande gekommenen und damit nach &sect;&nbsp;118 Abs.&nbsp;2 FGO weiterhin bindenden Feststellungen nach &sect;&sect;&nbsp;121, 100 FGO in der Sache. Der in dem Revisionsverfahren streitige Punkt &#8211;das Vorliegen eines Gewerbebetriebs&#8211; ist auch nach Ergehen der &Auml;nderungsbescheide unver&auml;ndert geblieben. Die w&auml;hrend des Revisionsverfahrens ergangenen &Auml;nderungsbescheide setzen lediglich die zwischen den Beteiligten nicht mehr streitige tats&auml;chliche Verst&auml;ndigung aus der m&uuml;ndlichen Verhandlung vor dem FG in Verwaltungsakte um. Der Senat sieht daher wegen Vorliegens der Spruchreife der Sache von einer Zur&uuml;ckverweisung nach &sect;&nbsp;127 FGO ab und entscheidet in der Sache selbst (vgl. BFH-Urteile vom 20.&nbsp;November 2003 IV&nbsp;R&nbsp;31\/02, BFHE&nbsp;204, 166, BStBl II 2006, 7; vom 4.&nbsp;Dezember 2014 IV&nbsp;R&nbsp;53\/11, BFHE&nbsp;248, 57, BStBl&nbsp;II 2015, 483, und in BFHE&nbsp;249, 544, BStBl II 2015, 837).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Der Klage ist nicht schon aus verfahrensrechtlichen Gr&uuml;nden deshalb stattzugeben, weil die Bescheide &uuml;ber die gesonderte und einheitliche Feststellung von Besteuerungsgrundlagen (Gewinnfeststellung) f&uuml;r die KG betreffend die Jahre 1998 bis 2002 am 11.&nbsp;Dezember 2008 dahingehend abge&auml;ndert wurden, dass statt der zuvor festgestellten Eink&uuml;nfte aus Gewerbebetrieb nunmehr wieder Eink&uuml;nfte aus Vermietung und Verpachtung festgestellt wurden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Nach &sect;&nbsp;35b Abs.&nbsp;1 GewStG ist der Gewerbesteuermessbescheid oder Verlustfeststellungsbescheid von Amts wegen aufzuheben oder zu &auml;ndern, wenn der Einkommensteuerbescheid, der K&ouml;rperschaftsteuerbescheid oder ein Feststellungsbescheid aufgehoben oder ge&auml;ndert werden und die Aufhebung oder &Auml;nderung den Gewinn aus Gewerbebetrieb ber&uuml;hrt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Diese Regelung bezweckt, unn&ouml;tige Doppelverfahren zu vermeiden. Der Steuerpflichtige soll sich bei einem Streit um die H&ouml;he des Gewinns aus Gewerbebetrieb darauf beschr&auml;nken k&ouml;nnen, den Einkommensteuer- oder Gewinnfeststellungsbescheid anzufechten. Ist dieser Rechtsbehelf erfolgreich, so verpflichtet die Norm grunds&auml;tzlich zu einer entsprechenden Folge&auml;nderung bei der Gewerbesteuer (vgl. BFH-Urteil vom 13.&nbsp;November 1991 X&nbsp;R&nbsp;48\/91, BFHE&nbsp;166, 367, BStBl II 1992, 351). Die Folge&auml;nderung bei der Gewerbesteuer setzt voraus, dass die &Auml;nderung bei der Einkommensteuerfestsetzung bzw. der Gewinnfeststellung nach &sect;&nbsp;35b Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 GewStG die H&ouml;he des Gewerbeertrags oder des vortragsf&auml;higen Gewerbeverlustes beeinflusst. Erfolgt die &Auml;nderung oder Aufhebung des Einkommensteuer- oder Gewinnfeststellungsbescheids jedoch aus verfahrensrechtlichen Gr&uuml;nden &#8211;etwa aufgrund der Regelungen &uuml;ber die Festsetzungs- oder Feststellungsverj&auml;hrung&#8211;, so liegt keine &Auml;nderung oder Aufhebung mit Folgewirkung auf die H&ouml;he des Gewerbeertrages vor. &sect;&nbsp;35b GewStG greift in diesem Fall nicht ein (vgl. BFH-Urteile in BFHE 166, 367, BStBl II 1992, 351, sowie vom 24.&nbsp;Juni 2009 X&nbsp;R&nbsp;36\/06, BFHE&nbsp;225, 407, BStBl II 2010, 171).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) So liegt es im Streitfall. Das FA hatte in den angefochtenen Bescheiden &uuml;ber die Feststellung des vortragsf&auml;higen Gewerbeverlustes auf den 31.&nbsp;Dezember 1998 bis 31.&nbsp;Dezember 2000 und in den Gewerbesteuermessbescheiden f&uuml;r die Jahre 2001 und 2002 nicht nach &sect;&nbsp;35b Abs.&nbsp;1 GewStG zu ber&uuml;cksichtigen, dass am 11.&nbsp;Dezember 2008 ge&auml;nderte Gewinnfeststellungsbescheide f&uuml;r die Jahre 1998 bis 2002 ergangen waren. Mit diesen f&uuml;r die KG als Rechtsvorg&auml;ngerin der Kl&auml;gerin ergangenen Gewinnfeststellungsbescheiden waren die zuvor in Umsetzung der Ergebnisse der Au&szlig;enpr&uuml;fung festgestellten Eink&uuml;nfte aus Gewerbebetrieb r&uuml;ckg&auml;ngig gemacht und wieder Eink&uuml;nfte aus Vermietung und Verpachtung festgestellt worden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>28<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Diese &Auml;nderungen der Gewinnfeststellungsbescheide erfolgten jedoch nur deshalb, weil das FA den Eintritt der Feststellungsverj&auml;hrung wegen einer f&uuml;r die Ablaufhemmung unzureichenden Bezeichnung des Gegenstandes der vorgenommenen Au&szlig;enpr&uuml;fung angenommen hatte. Dies ergibt sich aus den Schreiben des FA vom 4.&nbsp;Dezember 2008 und vom 8.&nbsp;Januar 2009 an den steuerlichen Vertreter der KG. Die &Auml;nderungen der Gewinnfeststellungsbescheide erfolgten demnach nur aus verfahrensrechtlichen Gr&uuml;nden und f&uuml;hren deshalb nicht zur Anpassung der gewerbesteuerrechtlichen Verwaltungsakte nach &sect;&nbsp;35b GewStG.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>29<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Entgegen der Auffassung des FA und des FG hat die KG im Streitzeitraum private Verm&ouml;gensverwaltung betrieben und keinen Gewerbebetrieb unterhalten (a). Auch eine Betriebsaufspaltung (b), gewerbliche Pr&auml;gung (c) oder eine Abf&auml;rbung (d) liegen nicht vor und f&uuml;hren deshalb nicht zur Annahme eines Gewerbebetriebs.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>30<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Die KG hat keinen Gewerbebetrieb unterhalten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>31<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;2 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 GewStG unterliegt jeder stehende Gewerbebetrieb, soweit er im Inland betrieben wird, der Gewerbesteuer. Unter Gewerbebetrieb ist ein gewerbliches Unternehmen i.S. des Einkommensteuergesetzes (EStG) zu verstehen (&sect;&nbsp;2 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 GewStG). Eine Personengesellschaft erzielt gewerbliche Eink&uuml;nfte, wenn die Gesellschafter in ihrer Verbundenheit als Personengesellschaft ein gewerbliches Unternehmen (&sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 EStG) betreiben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>32<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nach &sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 EStG ist Gewerbebetrieb eine selbst&auml;ndige nachhaltige Bet&auml;tigung, die mit der Absicht, Gewinn zu erzielen, unternommen wird, sich als Beteiligung am allgemeinen wirtschaftlichen Verkehr darstellt und weder als Aus&uuml;bung von Land- und Forstwirtschaft noch als Aus&uuml;bung eines freien Berufs noch als eine andere selbst&auml;ndige Arbeit anzusehen ist. Ungeschriebenes Tatbestandmerkmal des Gewerbebetriebs ist nach der Rechtsprechung des BFH des Weiteren, dass die Bet&auml;tigung den Rahmen einer privaten Verm&ouml;gensverwaltung &uuml;berschreitet (st&auml;ndige Rechtsprechung, vgl. Beschluss des Gro&szlig;en Senats des BFH vom 25.&nbsp;Juni 1984 GrS&nbsp;4\/82, BFHE&nbsp;141, 405, BStBl II 1984, 751, unter C.III.3.b&nbsp;aa).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>33<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Da kein Streit dar&uuml;ber besteht, dass die KG selbst&auml;ndig gehandelt hat, sich nachhaltig und mit Gewinnerzielungsabsicht am allgemeinen wirtschaftlichen Verkehr beteiligt hat und ihre T&auml;tigkeit weder als Aus&uuml;bung von Land- und Forstwirtschaft noch als freier Beruf oder andere selbst&auml;ndige Arbeit zu qualifizieren ist (vgl. zu diesen Voraussetzungen des Gewerbebetriebs etwa BFH-Urteil vom 26.&nbsp;Juni&nbsp;2007 IV&nbsp;R&nbsp;49\/04, BFHE&nbsp;217, 150, BStBl II 2009, 289), sieht der Senat insoweit von weiteren Ausf&uuml;hrungen ab.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>34<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) F&uuml;r die Abgrenzung der privaten Verm&ouml;gensverwaltung von einem Gewerbebetrieb hat die Rechtsprechung verschiedene Kriterien entwickelt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>35<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(1) Die Grenze von der privaten Verm&ouml;gensverwaltung zum Gewerbebetrieb wird nach st&auml;ndiger Rechtsprechung des BFH &uuml;berschritten, wenn nach dem Gesamtbild der Bet&auml;tigung und unter Ber&uuml;cksichtigung der Verkehrsauffassung die Ausnutzung substantieller Verm&ouml;genswerte durch Umschichtung gegen&uuml;ber der Nutzung der Verm&ouml;genswerte i.S. einer Fruchtziehung aus zu erhaltenden Substanzwerten (z.B. durch Selbstnutzung oder Vermietung) entscheidend in den Vordergrund tritt. Bei der Abgrenzung zwischen dem Vorliegen eines Gewerbebetriebs einerseits und privater Verm&ouml;gensverwaltung andererseits hat die Rechtsprechung seit Langem auf das Gesamtbild der Verh&auml;ltnisse und die Verkehrsanschauung abgestellt. In Zweifelsf&auml;llen ist die gerichtsbekannte und nicht beweisbed&uuml;rftige Auffassung dar&uuml;ber ma&szlig;gebend, ob die T&auml;tigkeit, soll sie in den gewerblichen Bereich fallen, dem Bild entspricht, das nach der Verkehrsanschauung einen Gewerbebetrieb ausmacht und einer privaten Verm&ouml;gensverwaltung fremd ist (vgl. Beschl&uuml;sse des Gro&szlig;en Senats des BFH vom 3.&nbsp;Juli 1995 GrS&nbsp;1\/93, BFHE&nbsp;178, 86, BStBl&nbsp;II 1995, 617, unter C.I., und vom 10.&nbsp;Dezember 2001 GrS&nbsp;1\/98, BFHE&nbsp;197, 240, BStBl II 2002, 291, unter C.III.1., sowie BFH-Urteil in BFHE 217, 150, BStBl II 2009, 289). Ob eine T&auml;tigkeit noch der privaten Verm&ouml;gensverwaltung zuzuordnen ist, l&auml;sst sich nicht f&uuml;r alle Bereiche nach einheitlichen Ma&szlig;st&auml;ben beurteilen. Es sind die jeweiligen artspezifischen Besonderheiten zu beachten (vgl. BFH-Urteile vom 22.&nbsp;Januar 2003 X&nbsp;R&nbsp;37\/00, BFHE&nbsp;201, 264, BStBl II 2003, 464; vom 31.&nbsp;Mai 2007 IV&nbsp;R&nbsp;17\/05, BFHE&nbsp;218, 183, BStBl II 2007, 768; vom 2.&nbsp;September 2008 X&nbsp;R&nbsp;14\/07, BFH\/NV 2008, 2012).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>36<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nach der Rechtsprechung des BFH geht das Vermieten einzelner (beweglicher oder unbeweglicher) Gegenst&auml;nde in der Regel &uuml;ber den Rahmen einer privaten Verm&ouml;gensverwaltung nicht hinaus. Eine gewerbliche Vermietungst&auml;tigkeit ist erst dann anzunehmen, wenn nach dem Gesamtbild der Verh&auml;ltnisse im Einzelfall besondere Umst&auml;nde hinzutreten, die der T&auml;tigkeit als Ganzes das Gepr&auml;ge einer gewerblichen Bet&auml;tigung geben, hinter der die eigentliche Gebrauchs&uuml;berlassung des Gegenstandes in den Hintergrund tritt (vgl. BFH-Urteil in BFHE&nbsp;217, 150, BStBl II 2009, 289, m.w.N.). Zur Verm&ouml;gensverwaltung sind Leistungen wie die Pflege, Wartung und Versicherung des vermieteten Objekts zu rechnen, die im Rahmen einer normalen Vermietungst&auml;tigkeit anfallen (vgl. BFH-Urteil in BFHE 201, 264, BStBl II 2003, 464).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>37<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(2) Bei der Vermietung von Wohnungen f&uuml;hrt nicht jede &uuml;ber die Zurverf&uuml;gungstellung von Wohnraum hinausgehende Sonderleistung schon dazu, dass der Charakter der Verm&ouml;gensverwaltung verloren ginge. Solche Umst&auml;nde werden aber insbesondere dann bejaht, wenn wegen bestimmter, ins Gewicht fallender, bei der Vermietung von R&auml;umen nicht &uuml;blicher Sonderleistungen des Vermieters oder wegen eines besonders h&auml;ufigen Wechsels der Mieter eine gewisse, einem gewerblichen Beherbergungsbetrieb wie einem Hotel oder einer Fremdenpension vergleichbare, unternehmerische Organisation erforderlich ist (vgl. BFH-Urteile vom 18.&nbsp;Mai 1999 III&nbsp;R&nbsp;65\/97, BFHE&nbsp;188, 490, BStBl&nbsp;II 1999, 619; vom 24.&nbsp;Oktober 2000 IX&nbsp;R&nbsp;58\/97, BFH\/NV 2001, 752, und vom 14.&nbsp;Januar 2004 X&nbsp;R&nbsp;7\/02, BFH\/NV 2004, 945; BFH-Beschluss vom 28.&nbsp;September 2010 X&nbsp;B&nbsp;42\/10). Sollen die Sonderleistungen die Vermietungst&auml;tigkeit gewerblich pr&auml;gen, so m&uuml;ssen sie ins Gewicht fallen und nicht etwa im Haushalt des Steuerpflichtigen miterledigt werden k&ouml;nnen. Es kommen nur solche Sonderleistungen f&uuml;r die gewerbliche Pr&auml;gung in Betracht, die nicht schon &uuml;blicherweise mit der Vermietung von Ferienwohnungen verbunden sind (vgl. BFH-Urteil in BFH\/NV 2004, 945). Die Vermietung von Grundbesitz bleibt auch dann Verm&ouml;gensverwaltung, wenn der Besitz sehr umfangreich ist, an eine Vielzahl von Mietern vermietet und zur Verwaltung ein in kaufm&auml;nnischer Weise eingerichteter Gesch&auml;ftsbetrieb unterhalten wird (BFH-Urteil vom 6.&nbsp;M&auml;rz 1997 IV&nbsp;R&nbsp;21\/96, BFH\/NV 1997, 762 &#8211; Vermietung eines Gesch&auml;fts- und Freizeitzentrums an etwa 60 Mieter mit eigener Besch&auml;ftigung von sechs Personen zur Verwaltung, Reinigung und Instandhaltung durch die Vermieterin).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>38<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(3) Ist die Frage, ob von dem Vermieter erbrachte Leistungen noch &uuml;blich, mithin gebr&auml;uchlich und verbreitet sind, objektbezogen nach der Art des Vermietungsobjekts zu beantworten, m&uuml;ssen bei der Vermietung einer gewerblichen Gro&szlig;immobilie solche Leistungen als unsch&auml;dlich behandelt werden, die nicht &uuml;ber das hinausgehen, was die Nutzung der R&auml;ume zu dem von den Mietern vorausgesetzten gewerblichen Zweck erm&ouml;glicht, und die nicht als eigenst&auml;ndiges Herantreten an den Markt verstanden werden k&ouml;nnen. Letzteres ist nicht anzunehmen, wenn die Sonderleistung im (jedenfalls &uuml;berwiegenden) wirtschaftlichen Interesse des Vermieters erbracht wird und nicht wirtschaftliche Interessen des Empf&auml;ngers im Vordergrund stehen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>39<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(a) Bei einem Einkaufszentrum, in dem verschiedene Einzelh&auml;ndler und Dienstleister in einem Objekt r&auml;umlich zusammengefasst ihre Waren und Dienstleistungen anbieten, sind die Leistungen des Vermieters vor dem Hintergrund zu sehen, dass es &#8211;aus Sicht des Kunden&#8211; mehr darstellt als die Summe der Angebote der dort angesiedelten H&auml;ndler und Dienstleister. F&uuml;r den Kunden wird durch das Einkaufszentrum typischerweise eine spezifische Einkaufssituation geschaffen, die eine bewusste Mischung des Angebots an Handel und Dienstleistungen anbietet, eine leichte, typischerweise fu&szlig;l&auml;ufige Erreichbarkeit der einzelnen Gesch&auml;fte (&quot;shops&quot;) unter Ausschaltung st&ouml;renden Stra&szlig;enverkehrs und der Witterung durch &Uuml;berdachung und Heizung erm&ouml;glicht und die schlie&szlig;lich einen einheitlichen Rahmen f&uuml;r den Betrieb des gesamten Einkaufszentrums herstellt. Dieser einheitliche Rahmen beinhaltet typischerweise weitgehend aneinander angepasste Laden&ouml;ffnungszeiten der mietenden Einzelh&auml;ndler und Dienstleister, die Durchf&uuml;hrung eines unterhaltenden oder informierenden Programms f&uuml;r die Kundschaft sowie eine einheitliche Werbung f&uuml;r das gesamte Einkaufszentrum. Die Schaffung dieses einheitlichen Rahmens soll typischerweise einen Lagevorteil und eine besondere Anziehungskraft f&uuml;r die Kundschaft begr&uuml;nden, die zu l&auml;ngerem Verweilen in dem Gesamtkomplex und &#8211;damit erfahrungsgem&auml;&szlig; h&auml;ufig verbunden&#8211; ausgedehnteren Eink&auml;ufen verleitet.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>40<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(b) Die &Uuml;berlassung von Gesch&auml;ftsraum in einem Einkaufszentrum erfordert danach ein gewisses Mindestma&szlig; an Infrastruktur wie Parkpl&auml;tze, Abstellr&auml;ume, Zugangssicherung etc. Zu solchen Infrastruktureinrichtungen geh&ouml;ren auch Sanit&auml;ranlagen, ohne die eine Vermietung schon &ouml;ffentlich-rechtlich nicht m&ouml;glich w&auml;re. Der Betrieb und die Instandhaltung solcher Infrastruktureinrichtungen sind keine Zusatzleistungen des Vermieters, sondern untrennbarer Bestandteil der Hauptleistung.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>41<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Bei der Bewachung des Gesamtobjekts handelt der Vermieter in seinem eigenen Interesse, um sein Eigentum vor Besch&auml;digung durch Dritte zu sch&uuml;tzen. Die Reinigung der in dem Einkaufszentrum vorhandenen Sanit&auml;rr&auml;ume und Sozialr&auml;ume sowie die Aufrechterhaltung deren Nutzbarkeit durch Ausstattung mit Verbrauchsmaterial stellt sich f&uuml;r die Vermietung eines Einkaufszentrums als &uuml;bliche Leistung dar, weil ohne die Bereitstellung von Toiletten f&uuml;r die Kunden der Zweck, einen l&auml;ngeren Aufenthalt zum Zwecke ausgiebigen Einkaufens zu erm&ouml;glichen, schwer zu erreichen ist. Im &Uuml;brigen entlastet dies die Mieter in dem Einkaufszentrum davon, selbst diverse Fl&auml;chen f&uuml;r diesen Bedarf ihrer Kunden und eigenen Angestellten bereitzuhalten. Dies gilt auch hinsichtlich der f&uuml;r Angestellte bereit gehaltenen Sozialr&auml;ume. Auch das Angebot ausreichender Parkpl&auml;tze ist nicht nur baurechtlich zwingend mit dem Betrieb eines Einkaufszentrums verbunden, sondern entspricht auch dem spezifisch verfolgten Zweck, den Kunden der Mieter einen ausgedehnten Einkauf in verschiedenen Gesch&auml;ften innerhalb einer verkehrsfreien Zone zu erm&ouml;glichen. Hierzu geh&ouml;rt au&szlig;erdem die Bewachung der Parkpl&auml;tze, um im Interesse der Kunden aller Mieter einen Schutz der dort abgestellten Fahrzeuge zu gew&auml;hrleisten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>42<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(c) Werbe- und verkaufsf&ouml;rdernde Ma&szlig;nahmen, die vom Vermieter des Einkaufszentrums oder einem vom Vermieter beauftragten Manager gegen&uuml;ber den Mietern des Einkaufszentrums erbracht werden, stellen ebenfalls f&uuml;r die Vermietung von Fl&auml;chen in einem Einkaufszentrum &uuml;bliche Sonderleistungen dar.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>43<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der einheitliche Rahmen, den der Vermieter eines Einkaufszentrums f&uuml;r sein vielfach vermietetes Objekt herstellt, bringt es mit sich, dass nicht nur die in dem Einkaufszentrum eingemieteten Einzelh&auml;ndler und Dienstleistungserbringer werbend auf sich und ihr Angebot hinweisen, sondern dass auch das Einkaufszentrum selbst das Gesamtangebot bewirbt und Aktionen veranstaltet, um auf das besondere Angebot hinzuweisen, das einen bequemen, unterschiedliche Bed&uuml;rfnisse ansprechenden und abwechslungsreichen Einkauf verspricht. Derartige werbe- und verkaufsf&ouml;rdernde Ma&szlig;nahmen finden im &uuml;berwiegenden Interesse des Vermieters statt. Denn sie sichern einerseits die Attraktivit&auml;t des Standorts, um Mieter zu binden bzw. neu zu gewinnen, und erlauben es andererseits, h&ouml;here Mieten f&uuml;r die ans&auml;ssigen H&auml;ndler und Dienstleister durchzusetzen bzw. bei Umsatzmieten unmittelbar an Umsatzsteigerungen teilzunehmen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>44<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Das FG ist von anderen Grunds&auml;tzen ausgegangen. Es hat f&uuml;r die Bestimmung der &Uuml;blichkeit erbrachter Sonderleistungen nur auf die &quot;bei einer langfristigen Vermietung &uuml;blichen Leistungen&quot; abgestellt, und nicht die artspezifischen Besonderheiten im Rahmen einer objektbezogenen Pr&uuml;fung ber&uuml;cksichtigt. Danach kann das Urteil keinen Bestand haben. Vielmehr reichen die Feststellungen des FG daf&uuml;r aus, die Leistungen der KG bei Anlegung eines objektspezifischen Ma&szlig;stabs als nicht &uuml;ber den &uuml;blichen Umfang hinausgehend und damit die T&auml;tigkeit insgesamt als verm&ouml;gensverwaltend und nicht gewerblich zu beurteilen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>45<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(1) Zu Unrecht hat das FG das &Uuml;berschreiten der privaten Verm&ouml;gensverwaltung schon allein deshalb angenommen, weil die KG eine unternehmerische Organisation bereitgehalten habe, innerhalb derer sie die Bewachung des Gesamtobjekts, den Sicherheitsdienst auf dem Parkplatz sowie die Reinigung und Ausstattung von in dem Einkaufszentrum befindlichen &ouml;ffentlichen Sanit&auml;ranlagen und Sozialr&auml;umen mit Verbrauchsmaterial besorgt habe. Denn mit diesen Leistungen hat die KG keine Leistungen erbracht, die f&uuml;r die Verwaltung und Unterhaltung eines Einkaufszentrums un&uuml;blich gewesen w&auml;ren und der Vermietungst&auml;tigkeit ein anderes Gepr&auml;ge gegeben h&auml;tten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>46<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(2) Die werbe- und verkaufsf&ouml;rdernden Ma&szlig;nahmen, die durch den bei der M-GmbH besch&auml;ftigten Centermanager und die Werbe-GbR einschlie&szlig;lich des dort agierenden Centermanagers gegen&uuml;ber den Mietern des Einkaufscenters erbracht werden, stellen keine f&uuml;r die Vermietung von Fl&auml;chen in einem Einkaufszentrum un&uuml;blichen Sonderleistungen dar. Derartige Ma&szlig;nahmen fallen neben der Vermietung einer etwa 30&nbsp;000&nbsp;qm gro&szlig;en Fl&auml;che an etwa 40&nbsp;Mieter nicht so stark ins Gewicht, dass sie der Leistung insgesamt das Gepr&auml;ge verleihen k&ouml;nnten. Im Mittelpunkt der Leistung der KG gegen&uuml;ber den Mietern steht immer noch die Vermietung einer Fl&auml;che, die sie insbesondere durch die Gestaltung von Gemeinschaftsfl&auml;chen und auf das gesamte Objekt bezogene Aktionen und Werbema&szlig;nahmen f&uuml;r Kunden gleicherma&szlig;en wie f&uuml;r (potentielle) Mieter f&uuml;r das Einkaufszentrum selbst attraktiv erhalten will.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>47<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Danach kann im Ergebnis offenbleiben, inwieweit die durch die Verwalterin C-GmbH, die M-GmbH und die Werbe-GbR erbrachten Leistungen der KG f&uuml;r die Bestimmung der gewerblichen T&auml;tigkeit i.S. von &sect;&nbsp;2 GewStG, &sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;2 EStG als eigene Leistungen zugerechnet werden k&ouml;nnen, oder ob der KG nur die Einbindung der Mieter in ein von ihr geschaffenes und kontrolliertes Netz von Dienstleistungen, die durch diese Dritten erbracht wurden, als eigene Leistung zugerechnet werden d&uuml;rfte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>48<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Die Eink&uuml;nfte der KG waren nicht deshalb als gewerblich zu qualifizieren, weil eine Betriebsaufspaltung zwischen der KG als m&ouml;glicher Besitzgesellschaft und der C-GmbH als m&ouml;glicher Betriebsgesellschaft vorgelegen h&auml;tte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>49<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Eine Betriebsaufspaltung mit der Folge der Umqualifizierung der Eink&uuml;nfte der Besitzgesellschaft in gewerbliche Eink&uuml;nfte liegt vor, wenn einem Betriebsunternehmen wesentliche Grundlagen f&uuml;r seinen Betrieb von einem Besitzunternehmen &uuml;berlassen werden und die hinter dem Betriebs- und dem Besitzunternehmen stehenden Personen einen einheitlichen gesch&auml;ftlichen Bet&auml;tigungswillen haben; dieser ist anzunehmen, wenn die Person oder Personengruppe, die das Besitzunternehmen beherrscht, auch in der Betriebsgesellschaft ihren Willen durchsetzen kann (st&auml;ndige Rechtsprechung, vgl. j&uuml;ngst BFH-Urteile vom 29.&nbsp;Juli 2015 IV&nbsp;R&nbsp;16\/13, und vom 24.&nbsp;September 2015 IV&nbsp;R&nbsp;9\/13, BFHE&nbsp;251, 227, BStBl II 2016, 154; s. jetzt auch &sect;&nbsp;50i Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;4 EStG).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>50<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Ob die &Uuml;berlassung von R&auml;umlichkeiten durch die KG an die C-GmbH die Voraussetzung der sachlichen Verflechtung erf&uuml;llt, kann offenbleiben, da es im Streitzeitraum jedenfalls an der ebenfalls erforderlichen personellen Verflechtung fehlt: A ist als Mehrheitsgesellschafter mit &uuml;ber 99&nbsp;% zwar neben B mit einer Beteiligung unterhalb von 1&nbsp;% als Gesellschafter an der KG beteiligt, an der C-GmbH ist jedoch nur B beteiligt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>51<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Wie das FG zutreffend entschieden hat, gilt die T&auml;tigkeit der KG nicht kraft gewerblicher Pr&auml;gung als Gewerbebetrieb.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>52<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Als Gewerbebetrieb gilt in vollem Umfang die mit Eink&uuml;nfteerzielungsabsicht unternommene T&auml;tigkeit einer Personengesellschaft, die keine gewerbliche T&auml;tigkeit aus&uuml;bt und bei der ausschlie&szlig;lich eine oder mehrere Kapitalgesellschaften pers&ouml;nlich haftende Gesellschafter sind und nur diese oder Personen, die nicht Gesellschafter sind, zur Gesch&auml;ftsf&uuml;hrung befugt sind (gewerblich gepr&auml;gte Personengesellschaft, &sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;3 Nr.&nbsp;2 EStG).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>53<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Dies hat das FG zu Recht verneint, denn neben der Komplement&auml;r-GmbH war im Streitzeitraum auch B als Kommanditistin der KG zur Gesch&auml;ftsf&uuml;hrung befugt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>54<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>d) Die Eink&uuml;nfte der KG sind auch nicht im Wege der Abf&auml;rbung als (insgesamt) gewerblich zu qualifizieren.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>55<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Nach &sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;3 Nr.&nbsp;1 EStG gilt in vollem Umfang als Gewerbebetrieb die mit Eink&uuml;nfteerzielungsabsicht unternommene T&auml;tigkeit einer OHG, KG oder einer anderen Personengesellschaft, wenn die Gesellschaft auch eine T&auml;tigkeit i.S. des &sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;1 Satz 1 Nr.&nbsp;1 EStG aus&uuml;bt. Bei der T&auml;tigkeit, die die Personengesellschaft &quot;auch&quot; aus&uuml;bt, muss es sich um eine eigenst&auml;ndige gewerbliche T&auml;tigkeit handeln, die von mindestens einer weiteren T&auml;tigkeit, auf die sich die Abf&auml;rbung auswirken soll, getrennt werden kann. Die Personengesellschaft muss demnach zumindest noch eine weitere T&auml;tigkeit aus&uuml;ben, die isoliert betrachtet zu einer anderen Einkunftsart f&uuml;hren w&uuml;rde (vgl. BFH-Urteil vom 29.&nbsp;November 2012 IV&nbsp;R&nbsp;37\/10, Rz&nbsp;28). Die T&auml;tigkeiten d&uuml;rfen aber nicht schon als einheitliche Gesamtbet&auml;tigung anzusehen sein. Dies ist dann der Fall, wenn sie derart miteinander verflochten sind, dass sie sich gegenseitig unl&ouml;sbar bedingen. In diesem Fall liegt eine einheitliche T&auml;tigkeit vor, die steuerrechtlich nach dem vorherrschenden Element zu qualifizieren ist. Werden von einem Betrieb nur gemischte Leistungen erbracht, so ist der Betrieb danach zu qualifizieren, welche T&auml;tigkeit die Gesamtt&auml;tigkeit charakterisiert (vgl. BFH-Urteile vom 24.&nbsp;April 1997 IV&nbsp;R&nbsp;60\/95, BFHE 183, 150, BStBl II 1997, 567, zur einheitlichen T&auml;tigkeit und Abf&auml;rbetheorie bei Gewerbebetrieb und freiberuflicher T&auml;tigkeit, und vom 20.&nbsp;Dezember 2000 XI&nbsp;R&nbsp;8\/00, BFHE&nbsp;194, 206, BStBl II 2002, 478).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>56<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Im Streitfall ist die T&auml;tigkeit der werbe- und verkaufsf&ouml;rdernden Ma&szlig;nahmen, sofern man sie der KG f&uuml;r Zwecke der Eink&uuml;nftequalifikation zurechnet, untrennbar mit der Vermietung des Einkaufszentrums verflochten. Wie unter II.3.a&nbsp;cc&nbsp;(2) ausgef&uuml;hrt, ist die Leistung Bestandteil der einheitlichen Gesamtbet&auml;tigung, die durch die Vermietung charakterisiert wird.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>57<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4. Der Senat kann in der Sache selbst entscheiden, da die Sache spruchreif ist (&sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 FGO). Mangels Unterhaltens eines Gewerbebetriebs durch die KG im Streitzeitraum sind die angefochtenen gewerbesteuerrechtlichen Verwaltungsakte ersatzlos aufzuheben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>58<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Wegen der vollst&auml;ndigen Stattgabe der Klage kommt es auf das Vorliegen der von der Kl&auml;gerin ger&uuml;gten Verfahrensfehler nicht mehr an. Aus demselben Grund hat der Senat auch nicht mehr &uuml;ber die hilfsweise begehrte erweiterte K&uuml;rzung nach &sect;&nbsp;9 Nr.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 GewStG zu befinden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>59<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>5. Die Kostenentscheidung beruht auf &sect;&nbsp;135 Abs.&nbsp;1 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 14.7.2016, IV R 34\/13ECLI:DE:BFH:2016:U.140716.IVR34.13.0 Vermietung eines Einkaufszentrums kein Gewerbebetrieb &#8211; Ber&uuml;cksichtigung artspezifischer Besonderheiten bei der objektbezogenen Pr&uuml;fung der &Uuml;blichkeit von vermieterseitig erbrachten Sonderleistungen &#8211; Sachlicher Anwendungsbereich von &sect; 35b GewStG Leits&auml;tze Die Vermietung eines Einkaufszentrums ist nicht deshalb als Gewerbebetrieb anzusehen, weil der Vermieter die f&uuml;r ein Einkaufszentrum &uuml;blichen Infrastruktureinrichtungen bereitstellt oder &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/iv-r-34-13-vermietung-eines-einkaufszentrums-kein-gewerbebetrieb-beruecksichtigung-artspezifischer-besonderheiten-bei-der-objektbezogenen-pruefung-der-ueblichkeit-von-vermieterseitig-erbrachten-sonder\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">IV&nbsp;R&nbsp;34\/13 &#8211; Vermietung eines Einkaufszentrums kein Gewerbebetrieb &#8211; Ber&uuml;cksichtigung artspezifischer Besonderheiten bei der objektbezogenen Pr&uuml;fung der &Uuml;blichkeit von vermieterseitig erbrachten Sonderleistungen &#8211; Sachlicher Anwendungsbereich von &sect; 35b GewStG<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-66256","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/66256","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=66256"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/66256\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=66256"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=66256"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=66256"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}