{"id":66279,"date":"2017-01-18T12:42:23","date_gmt":"2017-01-18T10:42:23","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=66279"},"modified":"2017-01-18T12:42:23","modified_gmt":"2017-01-18T10:42:23","slug":"vi-r-14-16-aufwendungen-eines-kundendienstmonteurs-fuer-die-wege-zwischen-seiner-wohnung-und-dem-betrieb-des-arbeitgebers","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/vi-r-14-16-aufwendungen-eines-kundendienstmonteurs-fuer-die-wege-zwischen-seiner-wohnung-und-dem-betrieb-des-arbeitgebers\/","title":{"rendered":"VI&nbsp;R&nbsp;14\/16 &#8211; Aufwendungen eines Kundendienstmonteurs f&uuml;r die Wege zwischen seiner Wohnung und dem Betrieb des Arbeitgebers"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 31.8.2016, VI R 14\/16<br \/>ECLI:DE:BFH:2016:U.310816.VIR14.16.0<\/p>\n<p class=\"titel\">Aufwendungen eines Kundendienstmonteurs f&uuml;r die Wege zwischen seiner Wohnung und dem Betrieb des Arbeitgebers<\/p>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>Auf die Revision der Kl&auml;ger wird das Urteil des Finanzgerichts M&uuml;nster vom 17. Februar 2016&nbsp;&nbsp;11 K 3235\/14 E aufgehoben.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Einkommensteuer 2013 wird unter Ab&auml;nderung des Einkommensteuerbescheids des Beklagten vom 28. Juli 2014 in der Gestalt der Einspruchsentscheidung vom 4. September 2014 auf den Betrag festgesetzt, der sich bei Ansatz weiterer Werbungskosten bei den Eink&uuml;nften aus nichtselbst&auml;ndiger Arbeit in H&ouml;he von 1.242 EUR ergibt.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Berechnung der Steuer wird dem Beklagten &uuml;bertragen.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Kosten des gesamten Verfahrens hat der Beklagte zu tragen.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>I. Streitig ist, ob Aufwendungen f&uuml;r die Wege zwischen der Wohnung des Steuerpflichtigen und dem Betrieb des Arbeitgebers nach Dienstreisegrunds&auml;tzen oder nach Ma&szlig;gabe der Entfernungspauschale als Werbungskosten zu ber&uuml;cksichtigen sind.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;ger und Revisionskl&auml;ger (Kl&auml;ger) sind verheiratet und werden zur Einkommensteuer zusammen veranlagt. Der Kl&auml;ger erzielte als Kundendienstmonteur im Streitjahr (2013) Eink&uuml;nfte aus nichtselbst&auml;ndiger Arbeit. F&uuml;r die Fahrten zwischen seiner Wohnung und dem Betriebsgel&auml;nde seines Arbeitgebers nutzte er seinen privaten PKW. Dort hielt er sich sowohl morgens zu Beginn als auch nachmittags zum Ende seiner Arbeitszeit jeweils zwischen 15 bis 20 Minuten auf. Im &Uuml;brigen war der Kl&auml;ger im Streitjahr auf ausw&auml;rtigen Baustellen t&auml;tig, die er mit einem auf dem Betriebsgel&auml;nde &quot;stationierten&quot; Firmenfahrzeug anfuhr. Bei den Fahrten zu den ausw&auml;rtigen Baustellen nahm der Kl&auml;ger bisweilen weitere Firmenangeh&ouml;rige und gegebenenfalls Werkzeug sowie in geringem Umfang sonstige Materialien mit. Nach R&uuml;ckkehr zum Betriebsgel&auml;nde seines Arbeitgebers am Nachmittag gab der Kl&auml;ger die ausgef&uuml;llten Bautagesberichte am Betriebssitz ab und erg&auml;nzte diese im Rahmen der Anfertigung von so genannten Tagesberichten um weitere Angaben (z.B. zu den Fahrtzeiten zu den Baustellen und zu den Pausenzeiten). Ansonsten hielt sich der Kl&auml;ger w&auml;hrend seiner Arbeitszeit regelm&auml;&szlig;ig nicht am Betriebssitz seines Arbeitgebers auf, an dem er seinen Privat-PKW tags&uuml;ber abstellte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>In der Einkommensteuererkl&auml;rung f&uuml;r 2013 machte der Kl&auml;ger Reisekosten in H&ouml;he von 2.484&nbsp;EUR als Werbungskosten geltend. Diese Kosten entfielen auf die t&auml;glichen Fahrten des Kl&auml;gers mit seinem Privat-PKW von seiner Wohnung zum Betrieb seines Arbeitgebers und zur&uuml;ck. Die einfache Wegstrecke betrug 18&nbsp;km. Bei Berechnung der Fahrtkosten setzte der Kl&auml;ger nicht die Entfernungspauschale je Entfernungskilometer f&uuml;r Wege zwischen Wohnung und Arbeitsst&auml;tte i.S. des &sect;&nbsp;9 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;3 Nr.&nbsp;4 des Einkommensteuergesetzes (EStG), sondern die Fahrtkosten je tats&auml;chlich gefahrenem Kilometer an (2 x 18&nbsp;km x 230 Tage x 0,30&nbsp;EUR je&nbsp;km = 2.484&nbsp;EUR).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Beklagte und Revisionsbeklagte (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) ber&uuml;cksichtigte die geltend gemachten Wegekosten hingegen lediglich nach Ma&szlig;gabe der Entfernungspauschale gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;9 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;3 Nr.&nbsp;4 EStG in H&ouml;he von 1.242&nbsp;EUR.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die nach erfolglosem Einspruchsverfahren erhobene Klage wies das Finanzgericht (FG) mit in Entscheidungen der Finanzgerichte (EFG) 2016, 893 ver&ouml;ffentlichtem Urteil ab.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit der Revision r&uuml;gen die Kl&auml;ger die Verletzung von &sect;&nbsp;9 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;3 Nr.&nbsp;4 EStG. Das FG habe den Begriff der regelm&auml;&szlig;igen Arbeitsst&auml;tte fehlerhaft und entgegen der Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs ausgelegt. Es seien weitere Werbungskosten in H&ouml;he von 1.242&nbsp;EUR (2.484&nbsp;EUR &#8211; 1.242&nbsp;EUR bereits ber&uuml;cksichtigter Fahrtaufwendungen) abzugsf&auml;hig.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Sie beantragen,<br \/>das Urteil des FG M&uuml;nster vom 17.&nbsp;Februar 2016&nbsp;&nbsp;11&nbsp;K&nbsp;3235\/14&nbsp;E und die Einspruchsentscheidung vom 4.&nbsp;September 2014 aufzuheben sowie den Einkommensteuerbescheid vom 28.&nbsp;Juli 2014 dahingehend zu &auml;ndern, dass bei den Eink&uuml;nften des Kl&auml;gers aus nichtselbst&auml;ndiger Arbeit im Jahr 2013 weitere Fahrtkosten in H&ouml;he von 1.242&nbsp;EUR als Werbungskosten ber&uuml;cksichtigt werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt,<br \/>die Revision zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>II. Die Revision der Kl&auml;ger ist begr&uuml;ndet. Sie f&uuml;hrt zur Aufhebung der Vorentscheidung und Stattgabe der Klage (&sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;3 Satz 1 Nr.&nbsp;1 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;). Das FG hat die regelm&auml;&szlig;ige Arbeitsst&auml;tte des Kl&auml;gers zu Unrecht auf dem Betriebsgel&auml;nde des Arbeitgebers des Kl&auml;gers verortet.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Beruflich veranlasste Fahrtkosten sind Erwerbsaufwendungen und gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;9 Abs.&nbsp;1 Satz 1 EStG in H&ouml;he des daf&uuml;r tats&auml;chlich entstandenen Aufwands als Werbungskosten zu ber&uuml;cksichtigen. Erwerbsaufwendungen sind grunds&auml;tzlich auch die Aufwendungen des Arbeitnehmers f&uuml;r Wege zwischen Wohnung und regelm&auml;&szlig;iger Arbeitsst&auml;tte. Allerdings sind die Aufwendungen daf&uuml;r nach &sect;&nbsp;9 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;3 Nr.&nbsp;4 EStG in der in den Streitjahren geltenden Fassung nur begrenzt nach Ma&szlig;gabe einer Entfernungspauschale als Werbungskosten zu ber&uuml;cksichtigen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Regelm&auml;&szlig;ige Arbeitsst&auml;tte i.S. des &sect;&nbsp;9 Abs.&nbsp;1 Satz 3 Nr.&nbsp;4 EStG ist die dauerhafte betriebliche Einrichtung des Arbeitgebers, der der Arbeitnehmer zugeordnet ist und die er nachhaltig, fortdauernd und immer wieder aufsucht. Das ist regelm&auml;&szlig;ig der Betrieb, Zweigbetrieb oder eine Betriebsst&auml;tte des Arbeitgebers (vgl. z.B. Senatsurteil vom 26.&nbsp;Februar 2014 VI&nbsp;R&nbsp;68\/12, BFH\/NV 2014, 1029, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Eine Arbeitsst&auml;tte ist allerdings nicht jeder beliebige T&auml;tigkeitsort, sondern der Ort, an dem der Arbeitnehmer typischerweise seine Arbeitsleistung im Schwerpunkt zu erbringen hat. Insoweit ist entscheidend, wo sich der ortsgebundene Mittelpunkt der beruflichen T&auml;tigkeit eines Arbeitnehmers befindet. Dort liegt die eine regelm&auml;&szlig;ige Arbeitsst&auml;tte, die ein Arbeitnehmer nur haben kann. Dieser Mittelpunkt der dauerhaft angelegten beruflichen T&auml;tigkeit bestimmt sich nach den qualitativen Merkmalen der Arbeitsleistung, die der Arbeitnehmer an dieser Arbeitsst&auml;tte im Einzelnen wahrnimmt oder wahrzunehmen hat, sowie nach dem konkreten Gewicht dieser dort verrichteten T&auml;tigkeit (Senatsurteile vom 19.&nbsp;Januar 2012 VI&nbsp;R&nbsp;36\/11, BFHE 236, 353, BStBl II 2012, 503, und VI&nbsp;R&nbsp;32\/11, BFH\/NV 2012, 936, sowie vom 9.&nbsp;Juni 2011 VI&nbsp;R&nbsp;55\/10, BFHE 234, 164, BStBl II 2012, 38, und VI&nbsp;R&nbsp;36\/10, BFHE 234, 160, BStBl II 2012, 36, und VI&nbsp;R&nbsp;58\/09, BFHE 234, 155, BStBl II 2012, 34). Allein der Umstand, dass ein Arbeitnehmer eine betriebliche Einrichtung seines Arbeitgebers nachhaltig (arbeitst&auml;glich) aufsucht, kann dort keine regelm&auml;&szlig;ige Arbeitsst&auml;tte begr&uuml;nden (Senatsbeschluss vom 9.&nbsp;November 2015 VI&nbsp;R&nbsp;8\/15, BFH\/NV 2016, 196, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Diesen Rechtsgrunds&auml;tzen wird die angefochtene Vorentscheidung nicht gerecht. Das FG hat &#8211;f&uuml;r den Senat bindend (&sect;&nbsp;118 Abs.&nbsp;2 FGO)&#8211; festgestellt, dass im Streitfall der qualitative Mittelpunkt der eigentlichen Arbeitst&auml;tigkeit des Kl&auml;gers in den ausw&auml;rtigen Geb&auml;uden und auf den ausw&auml;rtigen Baustellen lag, weil er dort die ihm aufgegebenen Arbeiten verrichtete. Damit war er schwerpunktm&auml;&szlig;ig ausw&auml;rts und nicht an einer regelm&auml;&szlig;igen Arbeitsst&auml;tte i.S. des &sect;&nbsp;9 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;3 Nr.&nbsp;4 EStG t&auml;tig. Das Urteil kann daher keinen Bestand haben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Die Sache ist spruchreif. Einw&auml;nde gegen die vom Kl&auml;ger vorgelegte Berechnung der tats&auml;chlichen Fahrtkosten f&uuml;r die Fahrten zwischen Wohnung und dem Betriebsgel&auml;nde seines Arbeitgebers sind vom FA weder vorgetragen noch ersichtlich. Die Berechnung der Steuer wird dem FA &uuml;bertragen (&sect;&nbsp;100 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;2 FGO).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4. Die Kostenentscheidung folgt aus &sect;&nbsp;135 Abs.&nbsp;1 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 31.8.2016, VI R 14\/16ECLI:DE:BFH:2016:U.310816.VIR14.16.0 Aufwendungen eines Kundendienstmonteurs f&uuml;r die Wege zwischen seiner Wohnung und dem Betrieb des Arbeitgebers Tenor Auf die Revision der Kl&auml;ger wird das Urteil des Finanzgerichts M&uuml;nster vom 17. Februar 2016&nbsp;&nbsp;11 K 3235\/14 E aufgehoben. Die Einkommensteuer 2013 wird unter Ab&auml;nderung des Einkommensteuerbescheids des Beklagten vom 28. Juli 2014 &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/vi-r-14-16-aufwendungen-eines-kundendienstmonteurs-fuer-die-wege-zwischen-seiner-wohnung-und-dem-betrieb-des-arbeitgebers\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">VI&nbsp;R&nbsp;14\/16 &#8211; Aufwendungen eines Kundendienstmonteurs f&uuml;r die Wege zwischen seiner Wohnung und dem Betrieb des Arbeitgebers<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-66279","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/66279","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=66279"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/66279\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=66279"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=66279"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=66279"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}