{"id":6628,"date":"2012-11-30T21:53:12","date_gmt":"2012-11-30T19:53:12","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=6628"},"modified":"2012-11-30T21:53:12","modified_gmt":"2012-11-30T19:53:12","slug":"v-r-20-10-wirkung-des-tabelleneintrags-im-insolvenzverfahren","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/v-r-20-10-wirkung-des-tabelleneintrags-im-insolvenzverfahren\/","title":{"rendered":"V&nbsp;R&nbsp;20\/10 &#8211; Wirkung des Tabelleneintrags im Insolvenzverfahren"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 24.11.2011, V R 20\/10<\/p>\n<p class=\"titel\">Wirkung des Tabelleneintrags im Insolvenzverfahren<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>I. Der Kl&auml;ger und Revisionskl&auml;ger (Kl&auml;ger) ist Insolvenzverwalter &uuml;ber das Verm&ouml;gen einer GmbH.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit Schreiben vom 22. Februar 2006 meldete der Beklagte und Revisionsbeklagte (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) Abgabenforderungen in H&ouml;he von insgesamt 34.851,99 EUR zur Tabelle an. Darin war Umsatzsteuer 2006 in H&ouml;he von 27.650 EUR enthalten. Grundlage war eine Steuerberechnung vom 9. M&auml;rz 2006. Am 17. Mai 2006 wurde der angemeldete Betrag von 34.851,99 EUR in voller H&ouml;he festgestellt. Am 27. Juli 2006 ging eine Umsatzsteuererkl&auml;rung f&uuml;r 2006 beim FA ein. Die Erkl&auml;rung wies eine Umsatzsteuerschuld von 3.064,47 EUR aus. Mit Schreiben vom 31. Juli 2006 lehnte das FA eine &Auml;nderung der Umsatzsteuer 2006 unter Hinweis auf die Feststellung der Forderung zur Tabelle und die Wirkung der Eintragung in die Tabelle wie ein rechtskr&auml;ftiges Urteil (&sect; 178 Abs. 3 der Insolvenzordnung &#8211;InsO&#8211;) ab. Mit Schreiben vom 6. M&auml;rz 2007 beantragte der Kl&auml;ger nochmals den Erlass eines &auml;ndernden Feststellungsbescheides hinsichtlich der angemeldeten Umsatzsteuer 2006. Diesen Antrag lehnte das FA mit Schreiben vom 21. M&auml;rz 2007 ab. Der Einspruch hatte keinen Erfolg. Mit Einspruchsentscheidung vom 18. Oktober 2007 wies das FA den Einspruch als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ck. Zur Begr&uuml;ndung verwies das FA auf &sect; 178 Abs. 3 InsO und f&uuml;hrte weiter aus, dass die unbestrittene Eintragung in die Tabelle bei Steuerforderungen wie ein bestandskr&auml;ftiger Verwaltungsakt (Feststellungsbescheid nach &sect; 251 Abs. 3 der Abgabenordnung &#8211;AO&#8211;) gelte und die Funktion einer Steuerfestsetzung &uuml;bernehme. Die Voraussetzungen f&uuml;r eine &Auml;nderung nach &sect; 130 Abs. 1 AO l&auml;gen nicht vor. Der Umstand, dass es der Kl&auml;ger pflichtwidrig vers&auml;umt habe, Widerspruch zu erheben, rechtfertige keine Korrektur nach &sect; 130 AO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Auch die Klage zum Finanzgericht (FG) blieb erfolglos. Nach dem Urteil des FG hat die Eintragung der festgestellten Forderungen nach dem eindeutigen Wortlaut des &sect; 178 Abs. 3 InsO nicht nur die Wirkung eines bestandskr&auml;ftigen Feststellungsbescheides oder eines bestandskr&auml;ftigen Steuerbescheides, sondern die eines rechtskr&auml;ftigen Urteils. Es bestehe keine Regelungsl&uuml;cke, die durch eine analoge Anwendung abgabenrechtlicher Verfahrensvorschriften zu schlie&szlig;en sei. Hierf&uuml;r spreche auch der Grundsatz der Gleichbehandlung der Insolvenzgl&auml;ubiger. Im &Uuml;brigen sei die Ermessensaus&uuml;bung durch das FA nicht zu beanstanden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit seiner Revision r&uuml;gt der Kl&auml;ger Verletzung materiellen Rechts. Die unbestrittene Eintragung einer Steuerforderung in die Insolvenztabelle f&uuml;hre nicht dazu, dass der Steueranspruch nur noch unter den Voraussetzungen des &sect; 178 Abs. 3 InsO ge&auml;ndert werden k&ouml;nne. Es entstehe sonst ein materiell-rechtlich nicht geschuldeter Umsatzsteueranspruch. Nicht vereinnahmte Entgelte verminderten nach &sect; 17 des Umsatzsteuergesetzes (UStG) die Umsatzsteuer. Es f&uuml;hre zu einer Missachtung des &sect; 17 UStG, den Steueranspruch entgegen der geltenden Steuerrechtsregelung umzugestalten. Der Tabelleneintrag einer nicht bestrittenen Forderung trete im Hinblick auf das Verbot der Einzelzwangsvollstreckung an die Stelle der Steuerfestsetzung. Die Steuerfestsetzung diene der Erhebung des Steueranspruchs. Die nicht bestrittene Eintragung sei nur einer Steuerfestsetzung gleichzusetzen. Die Auffassung des FG f&uuml;hre zu einer Pflicht zum vorsorglichen Bestreiten, selbst wenn hierf&uuml;r keine Veranlassung bestehe.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Kl&auml;ger beantragt,<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td>das Urteil des FG sowie die Umsatzsteuerfestsetzung 2006 gem&auml;&szlig; Steuerberechnung vom 9. M&auml;rz 2006 in Gestalt der Einspruchsentscheidung vom 18. Oktober 2007 aufzuheben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt,<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td>die Revision zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>F&uuml;r eine einengende Auslegung des &sect; 178 Abs. 3 InsO bestehe kein Bed&uuml;rfnis.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>II. Die Revision des Kl&auml;gers ist unbegr&uuml;ndet und war daher zur&uuml;ckzuweisen (&sect; 126 Abs. 2 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;). Das FG hat im Ergebnis zu Recht entschieden, dass das FA nicht verpflichtet war, den beantragten Feststellungsbescheid zu erlassen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Wie der Senat mit Urteil vom 24. November 2011 V R 13\/11 (BFHE 235, 137, Der Betrieb &#8211;DB&#8211; 2011, 2818, unter II.4.) entschieden hat, ist &sect; 178 Abs. 3 InsO dahingehend einschr&auml;nkend auszulegen, dass der Eintragung zur Insolvenztabelle bei Anspr&uuml;chen aus dem Steuerschuldverh&auml;ltnis dieselbe Wirkung wie der beim Bestreiten vorzunehmenden Feststellung gem&auml;&szlig; &sect; 185 InsO i.V.m. &sect; 251 Abs. 3 AO zukommt und wie diese unter den Voraussetzungen des &sect; 130 AO ge&auml;ndert werden kann. Der Senat nimmt zur Vermeidung von Wiederholungen hierauf Bezug.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Das FG hat im Ergebnis zu Recht entschieden, dass das FA zum Erlass des beantragten Verwaltungsakts nicht verpflichtet war.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Mit Urteil in BFHE 235, 137 hat der erkennende Senat entschieden, dass der Eintragung in die Insolvenztabelle nach &sect; 178 Abs. 3 InsO die Wirkung einer beh&ouml;rdlichen Feststellung nach Bestreiten gem&auml;&szlig; &sect; 185 InsO i.V.m. &sect; 251 Abs. 3 AO zukommt und wie diese unter den Voraussetzungen des &sect; 130 AO ge&auml;ndert werden kann. Bei der nach Ma&szlig;gabe des &sect; 130 Abs. 1 AO zu treffenden Ermessensentscheidung, ob einem Begehren auf ganze oder teilweise R&uuml;cknahme eines unanfechtbaren Verwaltungsakts und damit auf Einschr&auml;nkung des Tabelleneintrags zu entsprechen ist, hat das FA im konkreten Fall abzuw&auml;gen, ob dem Prinzip der Gesetzm&auml;&szlig;igkeit der Verwaltung und der Gerechtigkeit im Einzelfall oder dem Interesse der Allgemeinheit am Eintritt von Rechtsfrieden und Rechtssicherheit der Vorzug zu geben ist. Dabei &uuml;bt das FA sein Ermessen in der Regel ermessensfehlerfrei aus, wenn der Adressat die Gr&uuml;nde, die seiner Auffassung nach eine R&uuml;cknahme rechtfertigen, mit einem fristgerecht eingelegten Einspruch gegen den Bescheid h&auml;tte vorbringen k&ouml;nnen und keine besonderen Umst&auml;nde vorliegen, nach denen vom Adressaten die Rechtsverfolgung im Einspruchsverfahren unter Ber&uuml;cksichtigung aller Umst&auml;nde billigerweise nicht erwartet werden konnte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Im Streitfall liegen die Voraussetzungen f&uuml;r eine &Auml;nderung der dem Tabelleneintrag zukommenden Feststellungswirkung gem&auml;&szlig; &sect; 110 Abs. 2 FGO i.V.m. &sect; 130 Abs. 1 AO nicht vor.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FG hat sein Urteil im Rahmen der nach &sect; 102 FGO vorzunehmenden Pr&uuml;fung zu Recht darauf gest&uuml;tzt, dass das FA bei seiner Ermessensaus&uuml;bung in der Einspruchsentscheidung zutreffend ber&uuml;cksichtigt hat, dass f&uuml;r den Kl&auml;ger die M&ouml;glichkeit bestand, durch Bestreiten gem&auml;&szlig; &sect; 178 Abs. 1 InsO den Eintritt der Urteilswirkung zu verhindern. Dies f&uuml;hrt entgegen der Auffassung des Kl&auml;gers nicht dazu, dass Insolvenzverwalter gezwungen werden, Forderungen auf Verdacht zu bestreiten. Diese haben vielmehr ebenso wie bei Forderungen, die der Feststellung im ordentlichen Verfahren unterliegen, ihre Verpflichtung zur Pr&uuml;fung und Abwehr zu Unrecht geltend gemachter Insolvenzforderungen zu erf&uuml;llen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Weiter war zu ber&uuml;cksichtigen, dass das FA entsprechend den Grunds&auml;tzen des Senatsurteils in BFHE 235, 137, unter II.2. die Forderungsanmeldung auf Grundlage einer Steuerberechnung nach &sect;&sect; 16 ff. UStG f&uuml;r den Zeitraum vom Beginn des Kalenderjahres bis zur Er&ouml;ffnung des Insolvenzverfahrens vorgenommen hat. Wie der Senat in diesem Urteil unter II.2. weiter entschieden hat, unterliegt diese Steuerberechnung nicht den Beschr&auml;nkungen des insolvenzrechtlichen Aufrechnungs- und Anfechtungsrechts, die &#8211;in anderen F&auml;llen als der Steuerberechnung nach &sect;&sect; 16 ff. UStG&#8211; bei einer &quot;Verrechnung&quot; mehrerer Anspr&uuml;che aus dem Steuerschuldverh&auml;ltnis nach dem Urteil des VII. Senats des BFH vom 2. November 2010 VII R 6\/10 (BFHE 231, 488, BStBl II 2011, 374, Leitsatz) zu beachten w&auml;ren.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Liegt der Forderungsanmeldung zur Insolvenztabelle eine derartige Steuerberechnung zugrunde, hat der Insolvenzverwalter die angemeldete Forderung zu &uuml;berpr&uuml;fen und Fehler durch Widerspruch (&sect; 178 Abs. 1 InsO) geltend zu machen. Dies ist im Streitfall unterblieben. Der Kl&auml;ger kann daher nicht mehr nachtr&auml;glich die Fehlerhaftigkeit der der Forderungsanmeldung zugrunde liegenden Steuerberechnung wie z.B. die fehlerhafte Anwendung des &sect; 17 UStG geltend machen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 24.11.2011, V R 20\/10 Wirkung des Tabelleneintrags im Insolvenzverfahren Tatbestand 1&nbsp; I. Der Kl&auml;ger und Revisionskl&auml;ger (Kl&auml;ger) ist Insolvenzverwalter &uuml;ber das Verm&ouml;gen einer GmbH. 2&nbsp; Mit Schreiben vom 22. Februar 2006 meldete der Beklagte und Revisionsbeklagte (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) Abgabenforderungen in H&ouml;he von insgesamt 34.851,99 EUR zur Tabelle an. 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