{"id":66301,"date":"2017-01-18T12:31:05","date_gmt":"2017-01-18T10:31:05","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=66301"},"modified":"2017-01-18T12:31:05","modified_gmt":"2017-01-18T10:31:05","slug":"vii-r-6-15-tarifierung-von-getraenketeilbasen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/vii-r-6-15-tarifierung-von-getraenketeilbasen\/","title":{"rendered":"VII&nbsp;R&nbsp;6\/15 &#8211; Tarifierung von Getr&auml;nketeilbasen"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 17.8.2016, VII R 6\/15<br \/>ECLI:DE:BFH:2016:B.170816.VIIR6.15.0<\/p>\n<p class=\"titel\">Tarifierung von Getr&auml;nketeilbasen<\/p>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>Die Revision der Kl&auml;gerin gegen das Urteil des Finanzgerichts Hamburg vom 27. Januar 2015 4 K 64\/14 wird als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckgewiesen.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Kosten des Revisionsverfahrens hat die Kl&auml;gerin zu tragen.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>I. Die Kl&auml;gerin und Revisionskl&auml;gerin (Kl&auml;gerin) f&uuml;hrt Fruchtsaftkonzentrat ein, dem durch den Herstellungsvorgang (Reduktion des Fruchtsafts) die Aromen nahezu vollst&auml;ndig entzogen wurden. Vor der &Uuml;berf&uuml;hrung in den freien Verkehr f&uuml;hrt sie im Umwandlungsverfahren gem&auml;&szlig; Art.&nbsp;130 des Zollkodex Aromen in einer wesentlich h&ouml;heren Konzentration als im urspr&uuml;nglichen Fruchtsaft vorhanden wieder zu. Je nach Rezeptur werden dar&uuml;ber hinaus Vitamine und ggf. weitere Stoffe zugef&uuml;hrt. Die so hergestellte &quot;Base f&uuml;r X&quot; besteht zu 99,7&nbsp;% aus Fruchtsaftkonzentrat sowie zu 0,06&nbsp;% aus einer Vitaminmischung und 0,02&nbsp;% Orangenaroma. Die &quot;Base f&uuml;r Y&quot; besteht zu 99,4&nbsp;% aus Fruchtsaftkonzentrat sowie zu 0,3&nbsp;% aus einer Vitaminmischung, 0,2&nbsp;% Askorbins&auml;ure und 0,02&nbsp;% Orangenaroma. Au&szlig;erdem ist in beiden F&auml;llen etwas Wasser zum Zwecke der Mischung zugesetzt. In der Folge werden die Basen in den freien Verkehr &uuml;bergef&uuml;hrt und mit Wasser und S&uuml;&szlig;ungsmitteln vermischt, wodurch das endg&uuml;ltige Getr&auml;nk entsteht. Dabei werden f&uuml;r die Herstellung von 1&nbsp;000 Litern des X 92,1&nbsp;kg der entsprechenden Base und f&uuml;r die Herstellung von 1&nbsp;000 Litern des Y 109,65&nbsp;kg der entsprechenden Base ben&ouml;tigt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im Februar 2013 beantragte die Kl&auml;gerin f&uuml;r die beiden Basen die Erteilung verbindlicher Zolltarifausk&uuml;nfte (vZTA) und schlug die Einreihung in die Unterpos.&nbsp;3302 10 40 der Kombinierten Nomenklatur (KN) vor.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im April 2013 erteilte der Beklagte und Revisionsbeklagte (das Hauptzollamt &#8211;HZA&#8211;) die vZTA Nr. &#8230; und Nr. &#8230; und reihte die Waren als &quot;Lebensmittelzubereitung, anderweit weder genannt noch inbegriffen, andere; wegen einer zu geringen Menge an Riechstoffen kein Erzeugnis der Pos.&nbsp;3302; kein Erzeugnis der Pos.&nbsp;2009, da das Verh&auml;ltnis der nat&uuml;rlichen Inhaltsstoffe, wie es in einem nat&uuml;rlichen Saft besteht, gest&ouml;rt ist&quot; in die Unterpos.&nbsp;2106&nbsp;90&nbsp;KN ein. Das Einspruchsverfahren blieb erfolglos.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das Finanzgericht (FG) urteilte, die objektiven Merkmale und Eigenschaften der eingef&uuml;hrten Basen f&uuml;r die Herstellung von Fruchtsaftgetr&auml;nken bzw. Fruchtnektar spr&auml;chen f&uuml;r die vom HZA vorgenommene Einreihung. Soweit die Base zu 0,02&nbsp;% aus Aromen bzw. &auml;therischen &Ouml;len bestehe, nehme es &#8211;das FG&#8211; an, dass es sich bei diesen Aromen um Riechstoffe der Pos.&nbsp;3302&nbsp;KN handele. Eine Einreihung in die Pos.&nbsp;3302&nbsp;KN scheide aus. Es k&ouml;nne nicht davon ausgegangen werden, dass die Riechstoffe die Grundlage der Basen bildeten. Nach dem Wortlaut der Position m&uuml;sse es sich um eine Mischung aus verschiedenen Stoffen handeln, bei denen Riechstoffe die Grundlage bildeten. Die Riechstoffe h&auml;tten im Streitfall aber nur einen Anteil von 0,02&nbsp;%. In quantitativer Hinsicht sei somit das Fruchtsaftkonzentrat die Grundlage. Der Kl&auml;gerin sei zwar zuzugeben, dass die Erl&auml;uterungen auf die Bedeutung der Riechstoffe innerhalb der Mischung abstellten, ohne dass sich dies auf den quantitativen Anteil beschr&auml;nke. Die Riechstoffe dienten jedoch im Streitfall wesentlich dazu, das durch die Reduktion entzogene Aroma wieder zuzuf&uuml;hren. Es sei nicht zu erkennen, dass es vorliegend in erster Linie um den Geruch und nur in geringerem Ma&szlig; um den Geschmack gehe. Abgesehen davon k&ouml;nne nicht ohne Bedeutung sein, dass die Basen zu mehr als 99&nbsp;% aus Fruchtsaftkonzentrat best&uuml;nden. Eine Einreihung als Fruchtsaft der Pos.&nbsp;2009&nbsp;KN komme ebenfalls nicht in Betracht, da durch den Zusatz der Aromen das Verh&auml;ltnis der verschiedenen Inhaltsstoffe, wie es in einem nat&uuml;rlichen Saft bestehe, gest&ouml;rt sei.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Ihre Revision begr&uuml;ndet die Kl&auml;gerin dahin, die zugef&uuml;hrten Aromen h&auml;tten entscheidenden (alleinigen) Einfluss auf die Geruchs- und Geschmackswahrnehmung der Base und seien daher f&uuml;r die Tarifierung ausschlaggebend. Ca. 83&nbsp;% der Hauptaromen der &quot;Base f&uuml;r X&quot; und ca. 77&nbsp;% der &quot;Base f&uuml;r Y&quot; seien zugesetzt. Neben den urspr&uuml;nglich im Orangensaft enthaltenen Aromen, die in weit h&ouml;herer Konzentration zugesetzt w&uuml;rden, w&uuml;rden auch andere Aromen (wie z.B. Zitrone) beigemischt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FG habe die Pos.&nbsp;3302&nbsp;KN unzutreffend ausgelegt und zudem einen Subsumtionsfehler begangen. Es gehe f&auml;lschlicherweise davon aus, eine Einreihung in die Pos. 3302 KN sei nicht m&ouml;glich, da es sich bei den Basen nicht um &quot;Zubereitungen auf der Grundlage von Riechstoffen von der zum Herstellen von Getr&auml;nken verwendeten Art&quot; handele. Der Zusatz der Riechstoffe diene entgegen der Auffassung des FG nicht dem Zweck, das durch die Konzentration entzogene Aroma wieder zuzusetzen und die Zuf&uuml;hrung von Aromastoffen verfolge auch nicht den Zweck, den Reduktionsprozess r&uuml;ckg&auml;ngig zu machen, sondern diene der Herstellung eines neuen Grundstoffes, aus dem Fruchtnektare und Fruchtsaftgetr&auml;nke, nicht jedoch Fruchts&auml;fte hergestellt w&uuml;rden. Durch die &Uuml;berdosierung werde eine neue Mischung erzeugt, die aufgrund ihrer Zusammensetzung beurteilt werden m&uuml;sse. Etwa 80&nbsp;% bzw. 70&nbsp;% der in der Base enthaltenen Aromen w&uuml;rden hinzugef&uuml;gt. Der Charakter des fertigen Getr&auml;nks werde nicht durch das gefrorene Orangensaftkonzentrat, das nahezu geruchs- und geschmacklos sei, bestimmt, sondern durch die den Zubereitungen insgesamt zugesetzten Riechstoffe.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die entscheidende Frage f&uuml;r die Einreihung sei, ob die Riechstoffe die Grundlage der Basen bildeten. Dies sei zu bejahen, weil die Aromen nicht hinweggedacht werden k&ouml;nnten, ohne dass sich der Charakter der Base ver&auml;ndere. Der Begriff der &quot;Grundlage&quot; bestimme sich nach dem Effekt, den die Riechstoffe auf die Base h&auml;tten, und nicht nach deren Quantit&auml;t. Die Kommission f&uuml;hre in den Erl&auml;uterungen deutlich aus, dass die Quantit&auml;t kein Argument f&uuml;r die Tarifierung einer Ware sei.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das HZA f&uuml;hrt aus:<\/p>\n<p>Zubereitungen von Fruchts&auml;ften mit Riechstoffen k&ouml;nnten nur dann als Mischung auf der Grundlage von Riechstoffen angesehen werden, wenn trotz des Zusatzes von Fruchtsaft der Charakter als Riechstoff erhalten bleibe. Im Streitfall w&uuml;rden dem Fruchtsaft Riechstoffe etwa in der doppelten Menge zugesetzt wie in einem gew&ouml;hnlichen Fruchtsaft &uuml;blich. Es handele sich somit im Grunde um aromatisierte Fruchts&auml;fte und nicht um mit Fruchtsaft versetzte Riechstoffe. Folgte man der Argumentation der Kl&auml;gerin, m&uuml;ssten aromatisierte Lebensmittel generell als Mischungen auf der Grundlage von Riechstoffen angesehen werden. Zudem existiere bereits eine Anzahl von Verordnungen, die vergleichbare aromatisierte Zubereitungen f&uuml;r die Getr&auml;nkeherstellung der Pos.&nbsp;2106&nbsp;KN zuwiesen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>    <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>II. Die Entscheidung ergeht gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;126a der Finanzgerichtsordnung (FGO). Der Senat h&auml;lt einstimmig die Revision f&uuml;r unbegr&uuml;ndet und eine m&uuml;ndliche Verhandlung nicht f&uuml;r erforderlich. Die Beteiligten sind davon unterrichtet worden und hatten Gelegenheit zur Stellungnahme.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Revision ist zur&uuml;ckzuweisen (&sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;2 FGO). Das erstinstanzliche Urteil entspricht Bundesrecht (&sect;&nbsp;118 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 FGO). Das HZA hat die von der Kl&auml;gerin eingef&uuml;hrten Waren mit den vZTA Nr. &#8230; und Nr. &#8230; im Ergebnis zu Recht in die Unterpos.&nbsp;2106&nbsp;90&nbsp;KN eingereiht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Bei den Waren handelt es sich um &quot;Lebensmittelzubereitungenen, anderweit weder genannt noch inbegriffen&quot; i.S. der Pos.&nbsp;2106&nbsp;KN.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Nach der Erl&auml;uterung zum Harmonisierten System (ErlHS) zu Pos.&nbsp;2106 Rz&nbsp;05.0 und Rz&nbsp;13.2 geh&ouml;ren zu dieser Position nichtalkoholhaltige oder alkoholhaltige Zubereitungen (nicht auf der Grundlage wohlriechender Stoffe), wie sie bei der Herstellung der verschiedenen nichtalkoholischen Getr&auml;nke verwendet werden. Die Zubereitungen enthalten (ganz oder zum Teil) Aromastoffe, die dem Getr&auml;nk einen bestimmten Charakter geben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Aufgrund ihrer objektiven Merkmale und Eigenschaften erf&uuml;llen die Basen f&uuml;r Y und f&uuml;r X die Voraussetzungen einer Lebensmittelzubereitung i.S. der Pos.&nbsp;2106&nbsp;KN (Allgemeine Vorschrift f&uuml;r die Auslegung der KN&nbsp;&#8211;AV&#8211;&nbsp;1), weil sie aus verschiedenen Lebensmitteln (insbesondere Fruchtsaftkonzentraten) und einer organischen S&auml;ure (Ascorbins&auml;ure) zusammengesetzt sind (vgl. ErlHS zu Pos.&nbsp;2106 Rz&nbsp;03.1) und als Ausgangsstoff f&uuml;r die Herstellung nichtalkoholischer Getr&auml;nke, n&auml;mlich einem Fruchtnektar und einem Fruchtsaftgetr&auml;nk, unter Hinzuf&uuml;gung weiterer Zutaten dienen. Innerhalb der Pos.&nbsp;2106&nbsp;KN ist die Ware der Unterpos.&nbsp;2106 90&nbsp;KN &quot;andere&quot; zuzuordnen (AV&nbsp;6).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Eine anderweitige Tarifierung, die eine Einreihung in die Pos.&nbsp;2106&nbsp;KN nach deren Wortlaut (&quot;anderweit weder genannt noch inbegriffen&quot;) ausschl&ouml;sse, kommt nicht in Betracht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Insbesondere scheidet eine Einreihung in Pos.&nbsp;3302&nbsp;KN &quot;Mischungen von Riechstoffen und Mischungen (einschlie&szlig;lich alkoholische L&ouml;sungen) auf der Grundlage eines oder mehrerer dieser Stoffe, von der als Rohstoffe f&uuml;r die Industrie verwendeten Art; andere Zubereitungen auf der Grundlage von Riechstoffen von der zum Herstellen von Getr&auml;nken verwendeten Art&quot; aus. Die Zubereitungen der Kl&auml;gerin werden zwar zum Herstellen von Getr&auml;nken verwendet und enthalten mit dem Orangenaroma auch Riechstoffe i.S. der Pos.&nbsp;3302&nbsp;KN (vgl. Anm.&nbsp;2 zu Kap.&nbsp;33 i.V.m. Pos.&nbsp;3301&nbsp;KN; Anhang ErlHS zu Pos.&nbsp;3301). Diese sind jedoch nicht die Grundlage der Zubereitungen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Unter welchen Voraussetzungen ein Riechstoff als Grundlage einer Zubereitung anzusehen ist, wird weder in der Nomenklatur noch in den dazugeh&ouml;rigen Anmerkungen definiert. Allerdings ergeben sich aus den einschl&auml;gigen Erl&auml;uterungen, die nach der Rechtsprechung des Gerichtshofs der Europ&auml;ischen Union (EuGH) als wertvolle Erkenntnismittel f&uuml;r die Auslegung des Zolltarifs angesehen werden k&ouml;nnen (EuGH-Urteile Roeckl Sporthandschuhe vom 29.&nbsp;April 2010 C-123\/09, EU:C:2010:237, Rz&nbsp;29, Zeitschrift f&uuml;r Z&ouml;lle und Verbrauchsteuern 2010, 190, und Sysmex Europe vom 17.&nbsp;Juli 2014 C-480\/13, EU:C:2014:2097, Rz&nbsp;30), Hinweise, wie dieser Begriff ausgelegt werden kann. Nach den ErlHS zu Pos.&nbsp;3302 Rz&nbsp;08.5 m&uuml;ssen die Riechstoffe i.S. der Anm.&nbsp;2 zu Kap.&nbsp;33&nbsp;KN in erster Linie dazu dienen, den Getr&auml;nken Wohlgeruch zu verleihen und in einem geringeren Ma&szlig; Geschmack zu geben. Solche Zubereitungen enthalten im Allgemeinen eine relativ geringe Menge Riechstoffe, die ein bestimmtes Getr&auml;nk charakterisieren. Daraus ergibt sich, dass die Verleihung von Wohlgeruch im Vordergrund steht und die Riechstoffe das Getr&auml;nk charakterisieren m&uuml;ssen. Sie m&uuml;ssen das Getr&auml;nk also pr&auml;gen und ausschlaggebend sein f&uuml;r die olfaktorische Ausrichtung des fertigen Getr&auml;nks.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Diese Charakterisierung ergibt sich nicht allein aus der absoluten Menge des zugesetzten Riechstoffs. Weder aus Pos.&nbsp;3302&nbsp;KN noch der in Frage kommenden Unterpos.&nbsp;3302&nbsp;10&nbsp;40&nbsp;KN ergibt sich ein Anhaltspunkt f&uuml;r einen bestimmten Grenzwert, bei dessen Erreichen eine Ware in die Pos.&nbsp;3302&nbsp;KN und nicht (mehr) in die Pos.&nbsp;2106&nbsp;KN einzureihen w&auml;re. Gegen die Ma&szlig;geblichkeit der Menge des in der Zubereitung enthaltenen Riechstoffs spricht auch die ErlHS zu Pos.&nbsp;3302 Rz&nbsp;08.5, wonach die Zubereitungen im Allgemeinen eine relativ geringe Menge Riechstoffe enthalten. Es ist also der Regelfall, dass die Riechstoffe einen nur geringen Anteil der Zubereitung ausmachen. Dies ist nicht zuletzt dem Umstand geschuldet, dass Riechstoffe aufgrund ihrer teilweise hohen Geruchsintensit&auml;t bereits in sehr geringen Mengen den Geruch des sp&auml;teren Getr&auml;nks wesentlich beeinflussen k&ouml;nnen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Allein auf die Menge des nach den den Senat gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;118 Abs.&nbsp;2 FGO bindenden Feststellungen des FG in den zu beurteilenden Basen enthaltenen Orangenaromas (0,02&nbsp;%) kann daher im Rahmen der Abgrenzung der Pos.&nbsp;2106&nbsp;KN von Pos.&nbsp;3302&nbsp;KN nicht abgestellt werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Die Riechstoffe sind jedoch aus anderen Gr&uuml;nden nicht die Grundlage der Basen f&uuml;r X und f&uuml;r Y.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Wie das FG festgestellt hat, dienen die Riechstoffe im vorliegenden Fall wesentlich dazu, das durch die Reduktion entzogene Aroma wieder zuzuf&uuml;hren. Die Zuf&uuml;gung der Aromen &auml;ndert daher nicht den Charakter der Basen, sondern stellt lediglich die urspr&uuml;ngliche olfaktorische Ausrichtung der verarbeiteten Fruchts&auml;fte wieder her. Dass die Aromen in einer h&ouml;heren Konzentration als im urspr&uuml;nglichen Fruchtsaft zugesetzt werden, ist dem Umstand geschuldet, dass die Basen zur Herstellung des fertigen Getr&auml;nks sp&auml;ter wieder verd&uuml;nnt werden. Den Feststellungen des FG ist jedoch nicht zu entnehmen, dass sich durch die Hinzuf&uuml;gung der Aromen der Geruch der Basen in qualitativer Hinsicht ver&auml;ndert hat. Auch wenn die Kl&auml;gerin in ihrer Stellungnahme vom 15.&nbsp;Juli 2016 nochmals darauf hinweist, dass die Zuf&uuml;hrung der Riechstoffe nicht den Zweck verfolge, den Reduktionsprozess r&uuml;ckg&auml;ngig zu machen, ist der Senat an die Feststellungen des FG gebunden, weil die Kl&auml;gerin in diesem Zusammenhang keine Verfahrensr&uuml;gen erhoben hat (&sect;&nbsp;118 Abs.&nbsp;2 FGO).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Soweit die Kl&auml;gerin vorbringt, das FG ziehe aus der Feststellung, der Zusatz der Riechstoffe diene ma&szlig;geblich dazu, das entzogene Aroma wieder zuzusetzen, eine falsche Schlussfolgerung, indem es davon ausgeht, nicht die Riechstoffe, sondern das Fruchtsaftkonzentrat m&uuml;sse als Grundlage f&uuml;r die Base angesehen werden, r&uuml;gt sie die Sachverhaltsw&uuml;rdigung des FG. Verst&ouml;&szlig;t die Sachverhaltsw&uuml;rdigung des FG jedoch nicht gegen Denkgesetze oder allgemeine Erfahrungss&auml;tze, ist sie f&uuml;r den Bundesfinanzhof (BFH) selbst dann bindend, wenn sie nicht zwingend, sondern nur m&ouml;glich ist (Urteile des BFH vom 20.&nbsp;November 2012 VIII&nbsp;R&nbsp;57\/10, BFHE 239, 422, BStBl II 2014, 56; vom 19.&nbsp;M&auml;rz 2009 IV&nbsp;R&nbsp;45\/06, BFHE 225, 334, BStBl II 2009, 902, und vom 31.&nbsp;Juli 1991 VIII&nbsp;R&nbsp;23\/89, BFHE 165, 398, BStBl II 1992, 375). Sind die anerkannten Auslegungsregeln nicht verletzt, ist das Revisionsgericht daran gehindert, eine eigenst&auml;ndige und von der Auffassung des FG abweichende Auslegung vorzunehmen (Senatsbeschluss vom 18.&nbsp;August 2015 VII&nbsp;R&nbsp;5\/14, BFH\/NV 2016, 74). Ausgehend von den bindenden Feststellungen des FG ist es zumindest m&ouml;glich, das Fruchtsaftkonzentrat als wesentlichen Bestandteil der Basen anzusehen, zumal das zugesetzte Orangenaroma im Ergebnis nicht die anderen aromatischen Bestandteile, z.B. Multifrucht, Apfel und Zitrone, &uuml;berlagert und damit nicht die olfaktorische Ausrichtung der Basen bestimmt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Soweit die Kl&auml;gerin mit ihrem Schriftsatz vom 4.&nbsp;Dezember 2014 detaillierte Angaben zur Zusammensetzung der zugesetzten Aromastoffe gemacht hat, hat sich das FG dazu nicht ge&auml;u&szlig;ert. Im Ergebnis stellt es nur auf die 0,02&nbsp;% Orangenaroma ab und l&auml;sst die anderen Aromen au&szlig;er Betracht, obwohl die Bezeichnungen der Basen als Basen als X und Y und deren weitere Inhaltsstoffe sowie die von der Kl&auml;gerin dem FG vorgelegte Laboranalyse auf verschiedene Geschmacksrichtungen hindeuten. Gegen diese Feststellungen des FG sind jedoch ebenfalls keine Verfahrensr&uuml;gen erhoben worden, weshalb sie f&uuml;r den Senat bindend sind (&sect;&nbsp;118 Abs.&nbsp;2 FGO).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Der vorliegende Fall ist nicht mit der so genannten &quot;Fanta-Entscheidung&quot; der Weltzollorganisation (World Customs Organization &#8211;WCO&#8211;) zu vergleichen (vgl. Entscheidung des Komitees f&uuml;r das HS (HSC) der WCO, Dokument NC0636E1 vom 7.&nbsp;Oktober 2002; vgl. auch ErlKN zu Pos.&nbsp;3302 (AV) Rz&nbsp;01.0 bis 03.0). Denn &#8211;abgesehen davon, dass die Zusammensetzung der beiden Waren nicht vergleichbar ist&#8211; verleiht das in der &quot;Fanta-Entscheidung&quot; zugesetzte Orangenaroma und nicht das Orangenkonzentrat der Zusammensetzung den Wohlgeruch bzw. das Aroma und den Geschmack. Der Tr&auml;gerstoff (Orangenkonzentrat) ist zur Herstellung einer stabilen Emulsion erforderlich, weil das Orangenaroma aus verschiedenen Orangen&ouml;len besteht, die nicht wasserl&ouml;slich sind.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>dd) Auch der Verd&uuml;nnungsgrad, der zur Herstellung des fertigen Getr&auml;nks erreicht werden muss, ist ein Indiz f&uuml;r die Bedeutung des Riechstoffs. Die Basen werden in den vorliegenden F&auml;llen zur Herstellung des fertigen Getr&auml;nks im Verh&auml;ltnis 1:10 verd&uuml;nnt, w&auml;hrend im &quot;Fanta-Fall&quot; eine Verd&uuml;nnung im Verh&auml;ltnis 1:70 vorgesehen war. Dementsprechend tragen die in der Base enthaltenen Saftkonzentrate im vorliegenden Fall noch wesentlich zum Geschmack der Zubereitung bei.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Basen f&uuml;r X und Y beruhen somit auf einer Grundlage anderer Stoffe als den in Anm.&nbsp;2 zu Kap.&nbsp;33&nbsp;KN beschriebenen Riech- oder Aromastoffen (vgl. ErlHS zu Pos.&nbsp;3302 Rz&nbsp;09.2).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>F&uuml;r dieses Ergebnis sprechen auch die ErlHS. So wird in ErlHS zu Pos.&nbsp;2106 Rz&nbsp;22.0 beispielsweise ein konzentrierter Fruchtsaft, der u.a. &auml;therische &Ouml;le aus Fr&uuml;chten enth&auml;lt, der Pos.&nbsp;2106 zugeordnet.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Der Senat h&auml;lt die Auslegung der im Streitfall ma&szlig;geblichen Vorschriften des Unionsrechts f&uuml;r nicht zweifelhaft und sieht daher keine Verpflichtung, die Sache dem EuGH zur Vorabentscheidung vorzulegen (vgl. EuGH-Urteil CILFIT vom 6.&nbsp;Oktober 1982 Rs.&nbsp;283\/81, EU:C:1982:335).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>28<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Die Kostenentscheidung beruht auf &sect;&nbsp;135 Abs.&nbsp;2 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 17.8.2016, VII R 6\/15ECLI:DE:BFH:2016:B.170816.VIIR6.15.0 Tarifierung von Getr&auml;nketeilbasen Tenor Die Revision der Kl&auml;gerin gegen das Urteil des Finanzgerichts Hamburg vom 27. Januar 2015 4 K 64\/14 wird als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckgewiesen. Die Kosten des Revisionsverfahrens hat die Kl&auml;gerin zu tragen. Tatbestand 1&nbsp; I. 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