{"id":66305,"date":"2017-01-18T12:31:01","date_gmt":"2017-01-18T10:31:01","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=66305"},"modified":"2017-01-18T12:31:01","modified_gmt":"2017-01-18T10:31:01","slug":"i-r-60-14-gewerbesteuerliche-kuerzung-fuer-den-betrieb-von-handelsschiffen-im-internationalen-verkehr-keine-anwendung-auf-die-binnenschifffahrt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/i-r-60-14-gewerbesteuerliche-kuerzung-fuer-den-betrieb-von-handelsschiffen-im-internationalen-verkehr-keine-anwendung-auf-die-binnenschifffahrt\/","title":{"rendered":"I&nbsp;R&nbsp;60\/14 &#8211; Gewerbesteuerliche K&uuml;rzung f&uuml;r den Betrieb von Handelsschiffen im internationalen Verkehr &#8211; Keine Anwendung auf die Binnenschifffahrt"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 10.8.2016, I R 60\/14<br \/>ECLI:DE:BFH:2016:U.100816.IR60.14.0<\/p>\n<p class=\"titel\">Gewerbesteuerliche K&uuml;rzung f&uuml;r den Betrieb von Handelsschiffen im internationalen Verkehr &#8211; Keine Anwendung auf die Binnenschifffahrt<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>1. Die gewerbesteuerliche K&uuml;rzung f&uuml;r den Betrieb von Handelsschiffen im internationalen Verkehr gem&auml;&szlig; &sect; 9 Nr. 3 Satz 2 bis 5 GewStG 2002 (i.d.F. des JStG 2007) greift auch, wenn mit den Schiffen ausschlie&szlig;lich G&uuml;ter transportiert werden.<\/p>\n<\/p>\n<p>2. Die K&uuml;rzung gilt nur f&uuml;r die Seeschifffahrt. Binnenschifffahrtsunternehmen k&ouml;nnen die Beg&uuml;nstigung des &sect; 9 Nr. 3 Satz 2 bis 5 GewStG 2002 (i.d.F. des JStG 2007) nicht in Anspruch nehmen.<\/p>\n<\/div>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>Auf die Revision des Beklagten wird das Urteil des Finanzgerichts D&uuml;sseldorf vom 19. September 2014&nbsp;&nbsp;12 K 1857\/12 G aufgehoben.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Klage wird abgewiesen.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Kosten des gesamten Verfahrens hat die Kl&auml;gerin zu tragen.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>I. Die Kl&auml;gerin und Revisionsbeklagte (Kl&auml;gerin), eine GmbH, ist alleinige Gesellschafterin der A-GmbH. Zwischen der Kl&auml;gerin als Organtr&auml;gerin und der A-GmbH als Organgesellschaft bestand im Streitjahr (2009) eine ertragsteuerliche Organschaft.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die A-GmbH erbrachte &uuml;berwiegend Bef&ouml;rderungsleistungen im Bereich der Binnenschifffahrt. Zu diesem Zweck verf&uuml;gte sie im Streitjahr &uuml;ber zehn Schubboote und 76&nbsp;Schubleichter. Die im Eigentum der A-GmbH stehenden Fahrzeuge wurden an Konzerngesellschaften oder fremde Dritte unbemannt verchartert und bemannt an die A-GmbH zur&uuml;ckverchartert. Mit diesen Fahrzeugen bef&ouml;rderte die A-GmbH im Wesentlichen Rohstoffe zwischen den niederl&auml;ndischen bzw. belgischen Seeh&auml;fen und dem Werkshafen der B in X-Stadt (Inland). Daneben erbrachte sie in geringerem Umfang in unmittelbarem Zusammenhang mit der Schubflotte stehende Leistungen wie Schub- und Bugsierleistungen sowie sog. Fremdbefrachtungen. Auch diese Leistungen betrafen nahezu ausschlie&szlig;lich den Verkehr zwischen niederl&auml;ndischen bzw. belgischen Seeh&auml;fen und deutschen Rheinh&auml;fen. Des Weiteren erzielte die A-GmbH im Streitjahr Ertr&auml;ge aus der bemannten Vercharterung von zwei Schubbooten und 20&nbsp;Schubleichtern; auch diese Fahrzeuge verkehrten fast ausschlie&szlig;lich zwischen niederl&auml;ndischen bzw. belgischen Seeh&auml;fen und deutschen Rheinh&auml;fen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im Rahmen ihrer Gewerbesteuererkl&auml;rungen nahm die A-GmbH seit dem Jahr 1997 die K&uuml;rzungsvorschriften des &sect;&nbsp;9 Nr.&nbsp;3 Satz&nbsp;2 bis 5 des Gewerbesteuergesetzes (GewStG) in den jeweils geltenden Fassungen f&uuml;r den im Zusammenhang mit dem Betrieb und der Vercharterung der Schubflotte stehenden Teil des Gewerbeertrags in Anspruch. Dies wurde vom Beklagten und Revisionskl&auml;ger (Finanzamt &#8211;FA&#8211;) bis zum Jahr 2005 auch anerkannt. Nachdem erstmals eine Au&szlig;enpr&uuml;fung f&uuml;r die Jahre 2006 bis 2008 zu dem Ergebnis gelangte, dass die vorgenannte K&uuml;rzungsvorschrift auf den Betrieb und die Vercharterung von Binnenschiffen nicht anwendbar sei, &auml;nderte das FA den Bescheid &uuml;ber den Gewerbesteuermessbetrag der Kl&auml;gerin f&uuml;r 2009 und lie&szlig; die K&uuml;rzungsvorschriften unber&uuml;cksichtigt, so dass sich der im urspr&uuml;nglichen Bescheid angesetzte Gewerbeertrag der Organgesellschaften von 7.379.470&nbsp;EUR auf nunmehr 8.259.130&nbsp;EUR erh&ouml;hte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin machte demgegen&uuml;ber geltend, eine Beschr&auml;nkung auf Seeschiffe widerspreche dem Gesetzeswortlaut des &sect;&nbsp;9 Nr.&nbsp;3 Satz&nbsp;2 bis 5 GewStG 2002 i.d.F. des Jahressteuergesetzes (JStG) 2007 vom 13.&nbsp;Dezember 2006 (BGBl I 2006, 2878, BStBl I 2007, 28) &#8211;GewStG 2002&#8211; und der Gesetzessystematik. Ihre deswegen &#8211;mit Zustimmung des FA&#8211; erhobene Sprungklage hatte Erfolg; das Finanzgericht (FG) D&uuml;sseldorf hat den angefochtenen Bescheid dahin abge&auml;ndert, dass der auf die A-GmbH entfallende Gewerbeertrag antragsgem&auml;&szlig; nach &sect;&nbsp;9 Nr.&nbsp;3 Satz&nbsp;2&nbsp;ff. GewStG 2002 gek&uuml;rzt wird (Urteil vom 19.&nbsp;September 2014&nbsp;&nbsp;12&nbsp;K&nbsp;1857\/12&nbsp;G, Deutsches Steuerrecht\/Entscheidungsdienst 2015, 1509).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Gegen das FG-Urteil richtet sich die vom FG zugelassene und auf die Verletzung materiellen Rechts gest&uuml;tzte Revision des FA.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt, das angefochtene Urteil aufzuheben und die Klage abzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin beantragt, die Revision zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>II. Die Revision ist begr&uuml;ndet und f&uuml;hrt gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 der Finanzgerichtsordnung (FGO) zur Aufhebung des angefochtenen Urteils und zur Abweisung der Klage. Der im Rahmen der Gewerbeertragsermittlung der Kl&auml;gerin nach Ma&szlig;gabe von &sect;&nbsp;2 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;2 GewStG 2002 zu ber&uuml;cksichtigende Gewerbeertrag der A-GmbH ist nicht nach &sect;&nbsp;9 Nr.&nbsp;3 Satz&nbsp;2 bis 5 GewStG 2002 zu k&uuml;rzen. Entgegen der Auffassung der Vorinstanz erf&uuml;llt die im Streitjahr von der A-GmbH betriebene grenz&uuml;berschreitende Binnenschifffahrt nicht die Voraussetzungen dieser Vorschrift.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Dies ergibt sich allerdings entgegen der erstmals in der Revisionsinstanz vertretenen Auffassung des FA nicht schon aus dem Umstand, dass die von der A-GmbH betriebenen Schiffe nach den tatrichterlichen Feststellungen des FG im Wesentlichen mit dem Transport von G&uuml;tern (Rohstoffen) und nicht kumulativ auch mit der Bef&ouml;rderung von Personen (au&szlig;er den Schiffsmannschaften) befasst gewesen sind.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Nach &sect;&nbsp;9 Nr.&nbsp;3 GewStG 2002 wird die Summe des Gewinns und der Hinzurechnungen um den Teil des Gewerbeertrags eines inl&auml;ndischen Unternehmens gek&uuml;rzt, der auf eine nicht im Inland belegene Betriebsst&auml;tte entf&auml;llt (Satz&nbsp;1). Dabei gelten bei Unternehmen, die ausschlie&szlig;lich den Betrieb von eigenen oder gecharterten Handelsschiffen im internationalen Verkehr zum Gegenstand haben, 80&nbsp;% des Gewerbeertrags als auf eine nicht im Inland belegene Betriebsst&auml;tte entfallend (Satz&nbsp;2). Ist Gegenstand eines Betriebs nicht ausschlie&szlig;lich der Betrieb von Handelsschiffen im internationalen Verkehr, so gelten 80&nbsp;% des Teils des Gewerbeertrags, der auf den Betrieb von Handelsschiffen im internationalen Verkehr entf&auml;llt, als auf eine nicht im Inland belegene Betriebsst&auml;tte entfallend, sofern dieser Teil gesondert ermittelt wird (Satz&nbsp;3). Nach Satz&nbsp;4 der Vorschrift werden Handelsschiffe im internationalen Verkehr betrieben, wenn eigene oder gecharterte Handelsschiffe im Wirtschaftsjahr &uuml;berwiegend zur Bef&ouml;rderung von Personen und G&uuml;tern im Verkehr mit oder zwischen ausl&auml;ndischen H&auml;fen, innerhalb eines ausl&auml;ndischen Hafens oder zwischen einem ausl&auml;ndischen Hafen und der freien See eingesetzt werden. F&uuml;r die Anwendung der S&auml;tze&nbsp;2 bis 4 gilt &sect;&nbsp;5a Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;2 des Einkommensteuergesetzes (EStG) entsprechend (Satz&nbsp;5).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit &sect;&nbsp;9 Nr.&nbsp;3 Satz&nbsp;2 bis 5 GewStG 2002 soll die Belastung inl&auml;ndischer Schifffahrtsunternehmen mit Gewerbesteuer, soweit sie auf den Teil des inl&auml;ndischen Gewerbeertrags entf&auml;llt, der durch den Betrieb von Handelsschiffen &#8211;bei denen es sich regelm&auml;&szlig;ig nicht um Betriebsst&auml;tten i.S. von &sect;&nbsp;9 Nr.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 GewStG 2002 handelt&#8211; im internationalen Verkehr erzielt wird, beseitigt werden. Der nicht der Gewerbesteuer unterliegende Anteil des Gewerbeertrags wird im Wege einer Pauschalregelung ermittelt. Im Ergebnis werden damit die ausl&auml;ndischen Gewerbeertr&auml;ge einer fiktiven ausl&auml;ndischen Betriebsst&auml;tte zugeordnet (vgl. Senatsurteil vom 22.&nbsp;Dezember 2015 I&nbsp;R&nbsp;40\/15, BFHE 253, 174, BStBl II 2016, 537; Bl&uuml;mich\/Gosch, &sect;&nbsp;9 GewStG Rz&nbsp;223; Schnitter in Frotscher\/Dr&uuml;en, KStG\/GewStG\/UmwStG, &sect;&nbsp;9 GewStG Rz&nbsp;166).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Das Tatbestandsmerkmal &quot;Bef&ouml;rderung von Personen und G&uuml;tern&quot; in &sect;&nbsp;9 Nr.&nbsp;3 Satz&nbsp;4 GewStG 2002 ist trotz der Verwendung der Konjunktion &quot;und&quot; nicht dahin zu verstehen, dass nur diejenigen Bef&ouml;rderungsleistungen beg&uuml;nstigt sein sollen, bei denen kumulativ sowohl Personen als auch G&uuml;ter bef&ouml;rdert werden. Die Beg&uuml;nstigung soll vielmehr nach verst&auml;ndiger Gesetzesauslegung auch greifen, wenn nur Personen oder nur G&uuml;ter bef&ouml;rdert werden. Die Konjunktion &quot;und&quot; in der Gesetzesfassung muss daher als &quot;oder&quot; verstanden werden (vgl. zu einem vergleichbaren Fall sprachlicher Ungenauigkeiten in einem Gesetzestext Senatsurteil vom 18.&nbsp;M&auml;rz 2009 I&nbsp;R&nbsp;37\/08, BFHE 225, 323, BStBl II 2011, 894).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die K&uuml;rzungsregeln des &sect;&nbsp;9 Nr.&nbsp;3 Satz&nbsp;2 bis 5 GewStG wurden durch das Jahressteuergesetz 1997 vom 20.&nbsp;Dezember 1996 (BGBl I 1996, 2049, BStBl I 1996, 1523) in das Gewerbesteuergesetz 1991 eingef&uuml;gt. Die Legaldefinition in &sect;&nbsp;9 Nr.&nbsp;3 Satz&nbsp;4 GewStG 1991 n.F. ist an die Definition des Tatbestandsmerkmals des Betriebs von Handelsschiffen im internationalen Verkehr im seinerzeitigen &sect;&nbsp;34c Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;2 EStG 1990 angelehnt, in der ebenfalls von der Bef&ouml;rderung von &quot;Personen und G&uuml;tern&quot; die Rede war. Weder im Hinblick auf &sect;&nbsp;34c EStG 1990 &#8211;bei welchem es sich um eine tarifliche Beg&uuml;nstigungsvorschrift f&uuml;r die inl&auml;ndische Seeschifffahrt gehandelt hat (s. unten II.2.a)&#8211; noch in Bezug auf &sect;&nbsp;9 Nr.&nbsp;3 Satz&nbsp;2 bis 5 GewStG 1991 n.F.\/1999\/2002 &#8211;mit welchem der Finanzausschuss des Deutschen Bundestags erkl&auml;rterma&szlig;en die &quot;Beseitigung einer systemwidrige(n) Belastung inl&auml;ndischer Seeschifffahrtsunternehmen&quot; bezweckt hat (BTDrucks 13\/5952, S.&nbsp;35)&#8211; w&auml;re eine Beg&uuml;nstigung ausschlie&szlig;lich der kumulativen Bef&ouml;rderungsleistungen von Personen und G&uuml;tern mit den Gesetzeszwecken vereinbar. Da Schiffe regelm&auml;&szlig;ig speziell auf die Bef&ouml;rderung entweder von G&uuml;tern oder von Personen hin ausger&uuml;stet werden und kombinierte Bef&ouml;rderungen in der Praxis eher selten vorkommen d&uuml;rften, w&uuml;rde ein solch enges Normverst&auml;ndnis zu einem Ausschluss eines Gro&szlig;teils der Schifffahrtsbetriebe von den Beg&uuml;nstigungstatbest&auml;nden f&uuml;hren. Ein plausibler sachlicher Grund f&uuml;r eine solche Einschr&auml;nkung ist nicht zu erkennen und wird auch vom FA nicht angef&uuml;hrt. Die vom FA vertretene Auffassung ist auch &#8211;soweit ersichtlich&#8211; bisher weder in verlautbarten Verwaltungsauffassungen noch in Rechtsprechung oder Literatur vertreten worden. Dagegen spricht schlie&szlig;lich auch der Umstand, dass in der durch das Seeschiffahrtsanpassungsgesetz vom 9.&nbsp;September 1998 (BGBl I 1998, 2860, BStBl I 1998, 1158) eingef&uuml;hrten Bestimmung des &sect;&nbsp;5a EStG 1997 n.F., mit der die sog. Tonnagebesteuerung f&uuml;r die Seeschifffahrtsunternehmen an Stelle der fr&uuml;heren Tarifbeg&uuml;nstigung nach &sect;&nbsp;34c Abs.&nbsp;4 EStG 1990\/1997 getreten ist, nunmehr ausdr&uuml;cklich die Bef&ouml;rderung von &quot;Personen oder G&uuml;tern&quot; tatbestandsm&auml;&szlig;ig erfasst wird (&sect;&nbsp;5a Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 EStG 1997 n.F.\/2002), ohne dass ein Anhalt daf&uuml;r besteht, dass der Gesetzgeber damit den Kreis der beg&uuml;nstigten Schifffahrtsunternehmen im Vergleich zur Vorg&auml;ngerregelung hat erweitern wollen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Der Tatbestand des &sect;&nbsp;9 Nr.&nbsp;3 Satz&nbsp;2 bis 5 GewStG 2002 ist jedoch deshalb nicht erf&uuml;llt, weil die A-GmbH im Streitjahr keine Handelsschiffe im internationalen Verkehr betrieben hat. Unter dieses Tatbestandsmerkmal f&auml;llt nur der Betrieb von Seeschiffen und nicht auch der Betrieb von Binnenschiffen (ebenso G&uuml;roff in Glanegger\/G&uuml;roff, GewStG, 8.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;9 Nr.&nbsp;3 Rz&nbsp;6a; Schnitter in Frotscher\/Dr&uuml;en, a.a.O., &sect;&nbsp;9 GewStG Rz&nbsp;168; Bl&uuml;mich\/Gosch, &sect;&nbsp;9 GewStG Rz&nbsp;223; tendenziell auch Roser in Lenski\/Steinberg, Gewerbesteuergesetz, &sect;&nbsp;9 Nr.&nbsp;3 Rz&nbsp;23).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Dem FG und der Kl&auml;gerin ist zwar darin Recht zu geben, dass sich bei isolierter Betrachtung und rein vom Wortsinn her unter den Begriff &quot;Handelsschiffe&quot; (i.S. von einem in der gewerblichen Schifffahrt eingesetzten Schiff) durchaus auch Binnenschiffe fassen lie&szlig;en. Unter Ber&uuml;cksichtigung der Gesetzesgeschichte und dem aus den Gesetzesmaterialien zu erkennenden Willen des Gesetzgebers ist die Bezeichnung &quot;Handelsschiffe im internationalen Verkehr&quot; jedoch durch ein auf Seeschiffe beschr&auml;nktes Verst&auml;ndnis vorgepr&auml;gt, das auch f&uuml;r &sect;&nbsp;9 Nr.&nbsp;3 Satz&nbsp;2 bis 5 GewStG 2002 ma&szlig;geblich sein muss.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Im Einkommensteuergesetz wurde die Bezeichnung &quot;Handelsschiffe im internationalen Verkehr&quot; bereits in den seit 1958 geltenden Fassungen der Tarifvorschrift des &sect;&nbsp;34c Abs.&nbsp;4 EStG verwendet, die gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;19a des K&ouml;rperschaftsteuergesetzes 1958&nbsp;ff. auch im Bereich der K&ouml;rperschaftsteuer Anwendung fand. Obwohl jene Vorschrift zun&auml;chst noch keine dahingehende Definition enthielt, wurde sie vom Bundesfinanzhof (BFH) dahin gedeutet, dass von ihr nur Eink&uuml;nfte aus der internationalen Seeschifffahrt beg&uuml;nstigt werden sollten, die durch den Einsatz von Seeschiffen erzielt worden sind (BFH-Urteil vom 21.&nbsp;Dezember 1965 IV&nbsp;157\/65&nbsp;U, BFHE 84, 255, BStBl III 1966, 93). Zwar hatte der BFH in jenem Urteil nur dar&uuml;ber zu entscheiden, ob auch der Ver&auml;u&szlig;erungsgewinn aus dem Verkauf eines Seeschiffs tariflich beg&uuml;nstigt ist &#8211; und nicht &uuml;ber die Frage, ob auch der Betrieb anderer Schiffe als Seeschiffe privilegiert ist. Gleichwohl ist der Entscheidung zu entnehmen, dass der BFH seinerzeit den Begriff der Handelsschiffe im internationalen Verkehr ausschlie&szlig;lich auf die Seeschifffahrt bezogen hat.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Neufassung des &sect;&nbsp;34c Abs.&nbsp;4 EStG 1974 durch das Zweite Steuer&auml;nderungsgesetz 1973 vom 18.&nbsp;Juli 1974 (BGBl I 1974, 1489, BStBl I 1974, 521) enthielt sodann in Satz&nbsp;2 eine Legaldefinition, der zufolge Handelsschiffe im internationalen Verkehr betrieben werden, wenn eigene oder gecharterte Handelsschiffe (neben weiteren Voraussetzungen) in einem inl&auml;ndischen Seeschifffahrtsregister eingetragen sind und die Flagge der Bundesrepublik Deutschland f&uuml;hren. Die Beschr&auml;nkung auf die Seeschifffahrt ist dadurch mithin in der Legaldefinition verankert worden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Mit dem zuvor erw&auml;hnten Zweiten Steuer&auml;nderungsgesetz 1973 ist zugleich im Gewerbesteuergesetz durch &sect;&nbsp;11 Abs.&nbsp;4 und &sect;&nbsp;13 Abs.&nbsp;3 GewStG 1974 eine h&auml;lftige Erm&auml;&szlig;igung der Steuermesszahlen f&uuml;r den Gewerbeertrag und f&uuml;r das Gewerbekapital f&uuml;r diejenigen Unternehmen festgelegt worden, die den Betrieb von &quot;Handelsschiffen im internationalen Verkehr&quot; zum Gegenstand haben. Diese Erm&auml;&szlig;igung der Gewerbesteuer sollte f&uuml;r dieselben Unternehmen gelten, f&uuml;r die nach &sect;&nbsp;34c Abs.&nbsp;4 EStG 1974 die Einkommensteuer zu erm&auml;&szlig;igen war; der vom Gesetzgeber verfolgte Zweck der Erm&auml;&szlig;igung der Gewerbesteuer war derselbe wie bei der Einkommensteuer und der K&ouml;rperschaftsteuer (BFH-Urteil vom 27.&nbsp;Oktober 1977 IV&nbsp;R&nbsp;85\/76, BFHE 123, 568, BStBl II 1978, 113, unter Verweis auf BTDrucks 7\/1871, S.&nbsp;5; Senatsbeschluss vom 28.&nbsp;M&auml;rz 1984 I&nbsp;S&nbsp;17\/83, BFHE 141, 24, BStBl II 1984, 566). Daher hat der BFH die in &sect;&nbsp;34c Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;2 EStG 1974 vorgesehene Beschr&auml;nkung des Tatbestands auf Handelsschiffe, die in einem inl&auml;ndischen Seeschiffsregister eingetragen sind und die Flagge der Bundesrepublik Deutschland f&uuml;hren, auf &sect;&nbsp;11 Abs.&nbsp;4 und &sect;&nbsp;13 Abs.&nbsp;3 GewStG 1974 &uuml;bertragen (BFH-Urteil in BFHE 123, 568, BStBl II 1978, 113; Senatsbeschluss in BFHE 141, 24, BStBl II 1984, 566), obwohl in deren Tatbest&auml;nden eine solche Beschr&auml;nkung (noch) nicht ausdr&uuml;cklich verankert war.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Auch in jenen BFH-Entscheidungen war zwar nicht Streitgegenstand, ob auch der Betrieb anderer Schiffe als Seeschiffe von der Beg&uuml;nstigung erfasst ist; es ging vielmehr darum, ob auch der Betrieb von im Ausland registrierten (See-)Schiffen bzw. der Betrieb von im Inland registrierten Schiffen zum Zwecke der Verbrennung von Chemikalien auf offener See beg&uuml;nstigt ist. Gleichwohl ist festzuhalten, dass der BFH die &#8211;im Bereich des &sect;&nbsp;34c Abs.&nbsp;4 EStG 1974 mittlerweile durch Legaldefinition implementierte&#8211; Beschr&auml;nkung des Begriffs der Handelsschiffe im internationalen Verkehr auf Seeschiffe ohne Weiteres auf die gewerbesteuerlichen Beg&uuml;nstigungsregeln &uuml;bertragen hat.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit der Neufassung der &sect;&nbsp;11 Abs.&nbsp;4 und &sect;&nbsp;13 Abs.&nbsp;3 GewStG 1974 durch das Einf&uuml;hrungsgesetz zum K&ouml;rperschaftsteuerreformgesetz vom 6.&nbsp;September 1976 (BGBl I 1976, 2641, BStBl I 1976, 476) wurde die Beschr&auml;nkung auf die Seeschifffahrt sodann auch in diesen Normen tatbestandsm&auml;&szlig;ig verankert. Denn danach sollte die Erm&auml;&szlig;igung der Steuermesszahlen nach dem Gewerbeertrag und dem Gewerbekapital bei Unternehmen gelten, &quot;soweit sie den Betrieb von Schiffen der in &sect;&nbsp;34c Abs.&nbsp;4 des Einkommensteuergesetzes bezeichneten Art zum Gegenstand haben&quot;.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die gewerbesteuerrechtlichen Vorschriften &uuml;ber die Erm&auml;&szlig;igung der Steuermesszahlen f&uuml;r den Gewerbeertrag und f&uuml;r das Gewerbekapital f&uuml;r den Betrieb von Handelsschiffen im internationalen Verkehr (inzwischen &sect;&nbsp;11 Abs.&nbsp;3 Nr.&nbsp;2 und &sect;&nbsp;13 Abs.&nbsp;3 GewStG 1991) wurden mit dem Gesetz zur Entlastung der Familien und zur Verbesserung der Rahmenbedingungen f&uuml;r Investitionen und Arbeitspl&auml;tze (Steuer&auml;nderungsgesetz 1992) vom 25.&nbsp;Februar 1992 (BGBl I 1992, 297, BStBl I 1992, 146) mit Wirkung ab dem Erhebungszeitraum 1993 ersatzlos aufgehoben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Mit dem Jahressteuergesetz 1997 wurde die streitbefangene K&uuml;rzungsregelung des &sect;&nbsp;9 Nr.&nbsp;3 Satz&nbsp;2 bis 5 GewStG 1991 n.F.\/1999\/2002 geschaffen, mit der wiederum &quot;Handelsschiffe im internationalen Verkehr&quot; beg&uuml;nstigt werden sollen. Die Bestimmung enth&auml;lt &#8211;anders als die vormaligen &sect;&nbsp;11 Abs.&nbsp;3 Nr.&nbsp;2 und &sect;&nbsp;13 Abs.&nbsp;3 GewStG 1991&#8211; in Satz&nbsp;4 eine im Grundsatz eigenst&auml;ndige Definition dieses Tatbestandsmerkmals, die sich von derjenigen des seinerzeit noch geltenden &sect;&nbsp;34c Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;2 EStG 1990\/1997 bzw. dem sp&auml;teren &sect;&nbsp;5a Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 EStG 1997 n.F.\/2002 dadurch unterscheidet, dass die Eintragung der Handelsschiffe in einem inl&auml;ndischen Seeschiffsregister bzw. die F&uuml;hrung der Flagge der Bundesrepublik Deutschland nicht vorausgesetzt wird. Lediglich in Bezug auf die Einbeziehung der Vercharterung von Handelsschiffen verweist &sect;&nbsp;9 Nr.&nbsp;3 Satz&nbsp;5 GewStG 1991 n.F.\/1999\/2002 auf die Regelungen in &sect;&nbsp;34c Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;3 EStG 1990\/1997 bzw. &sect;&nbsp;5a Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;2 EStG 1997 n.F.\/2002.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>d) Aus den aufgezeigten Fassungsunterschieden ist zwar zu folgern, dass die K&uuml;rzungsvorschrift des &sect;&nbsp;9 Nr.&nbsp;3 Satz&nbsp;2 bis 5 GewStG 1991 n.F.\/1999\/2002 nicht nur f&uuml;r den Betrieb und die Vercharterung von in inl&auml;ndischen Schiffsregistern registrierten, sondern auch f&uuml;r den Betrieb und die Vercharterung unter ausl&auml;ndischer Flagge fahrender Handelsschiffe gilt (vgl. Bl&uuml;mich\/Gosch, &sect;&nbsp;9 GewStG Rz&nbsp;226; Schnitter in Frotscher\/ Dr&uuml;en, a.a.O., &sect;&nbsp;9 GewStG Rz&nbsp;166).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das bedeutet jedoch nicht zugleich, dass sich die Definitionen der &quot;Handelsschiffe im internationalen Verkehr&quot; auch darin unterscheiden, dass &sect;&nbsp;9 Nr.&nbsp;3 Satz&nbsp;2 bis 5 GewStG 1991 n.F.\/1999\/2002 &#8211;anders als &sect;&nbsp;34c Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;2 EStG 1990\/1997 bzw. &sect;&nbsp;5a Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 EStG 1997 n.F.\/2002 und die vormaligen &sect;&nbsp;11 Abs.&nbsp;3 Nr.&nbsp;2 und &sect;&nbsp;13 Abs.&nbsp;3 GewStG 1991&#8211; nicht nur f&uuml;r die Seeschifffahrt, sondern auch f&uuml;r andere Schifffahrtszweige, mithin auch f&uuml;r die Binnenschifffahrt, gilt. Vielmehr handelt es sich bei allen genannten Beg&uuml;nstigungsvorschriften um solche ausschlie&szlig;lich zugunsten der inl&auml;ndischen Seeschifffahrtsunternehmen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>F&uuml;r &sect;&nbsp;9 Nr.&nbsp;3 Satz 2 bis 5 GewStG 1991 n.F.\/1999\/2002 ergibt sich der diesbez&uuml;gliche (eindeutige) Wille des Gesetzgebers aus den Gesetzesmaterialien. Die Beg&uuml;nstigung wurde als Ausgleich f&uuml;r den vorgesehenen Wegfall der Sonderabschreibungen auf Handelsschiffe eingef&uuml;hrt und basiert auf einem Vorschlag des Finanzausschusses des Deutschen Bundestags. In der Begr&uuml;ndung hei&szlig;t es, der Vorschlag solle dazu dienen, &quot;bei im Inland ans&auml;ssigen Seeschiffahrtsunternehmen den im Ausland erwirtschafteten Gewerbeertrag von der Gewerbeertragsteuer zu befreien. Damit wird eine nach Auffassung der Ausschu&szlig;mehrheit systemwidrige Belastung inl&auml;ndischer Seeschiffahrtsunternehmen beseitigt&quot; (BTDrucks 13\/5952, S.&nbsp;35). Die damalige Gruppe der PDS im Deutschen Bundestag hat die Regelung gerade mit der Begr&uuml;ndung abgelehnt, es m&uuml;sse auch eine entsprechende Regelung f&uuml;r die Binnenschifffahrt &uuml;berlegt werden, weil diese ebenfalls h&auml;ufig im grenz&uuml;berschreitenden Verkehr t&auml;tig sei (BTDrucks 13\/5952, S.&nbsp;35&nbsp;f.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>e) Der sonach klar zu erkennende Wille des Gesetzgebers ist im Rahmen der Auslegung des &sect;&nbsp;9 Nr.&nbsp;3 Satz&nbsp;2 bis 5 GewStG 1991 n.F.\/1999\/2002 zu ber&uuml;cksichtigen. Dem stehen die vom FG und von der Kl&auml;gerin herangezogenen Grunds&auml;tze, nach denen Gesetze nicht gegen ihren Wortlaut ausgelegt werden d&uuml;rfen und der Wille eines am Gesetzgebungsverfahren beteiligten Organs nur ber&uuml;cksichtigt werden darf, wenn er einen objektivierten Niederschlag im Gesetz gefunden hat (vgl. z.B. Beschluss des Bundesverfassungsgerichts vom 16.&nbsp;Januar 1980&nbsp;&nbsp;1&nbsp;BvR&nbsp;249\/79, BVerfGE 53, 135; Senatsurteil vom 22.&nbsp;Dezember 2010 I&nbsp;R&nbsp;110\/09, BFHE 232, 415, BStBl II 2014, 119; BFH-Urteil vom 14.&nbsp;November 1972 VIII&nbsp;R&nbsp;22\/68, BFHE 108, 65, BStBl II 1973, 182), nicht entgegen. Denn angesichts des dargelegten, &uuml;ber Jahrzehnte tradierten, auf die Seeschifffahrt bezogenen Verst&auml;ndnisses des in verschiedenen Gesetzen und Gesetzesfassungen verwendeten Begriffs der &quot;Handelsschiffe im internationalen Verkehr&quot; widerspricht eine dahingehende Auslegung auch des &sect;&nbsp;9 Nr.&nbsp;3 Satz&nbsp;2 bis 5 GewStG 1991 n.F.\/1999\/2002 nicht dem Gesetzeswortlaut, sondern ist eine mit dem dadurch vorgepr&auml;gten Wortsinn zu vereinbarende Auslegungsvariante (vgl. auch Beschluss des Gro&szlig;en Senats des BFH vom 27.&nbsp;Juli 2015 GrS&nbsp;1\/14, BFHE 251, 408, BStBl II 2016, 265, Rz&nbsp;68 zur Vorpr&auml;gung des Tatbestandsmerkmals &quot;Arbeitszimmer&quot; in &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;5 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;6b EStG 2002 durch die vorangegangene Rechtsprechung).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>f) Auch die weiteren Argumente der Kl&auml;gerin f&uuml;hren nicht zu einem abweichenden Auslegungsergebnis.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>28<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Der Umstand, dass im Rahmen der Definition des Betriebs von Handelsschiffen im internationalen Verkehr durch &sect;&nbsp;5a Abs.&nbsp;2 Satz 1 EStG 1997 n.F.\/2002 erstmals ausdr&uuml;cklich von &quot;eigene(n) oder gecharterte(n) Seeschiffe(n)&quot; die Rede ist, w&auml;hrend &sect;&nbsp;9 Nr.&nbsp;3 Satz&nbsp;4 GewStG 1991 n.F.\/1999\/2002 &#8211;wie auch der vormalige &sect;&nbsp;34c Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;2 EStG i.d.F. seit dem Zweiten Steuer&auml;nderungsgesetz 1973&#8211; noch den Ausdruck &quot;Handelsschiffe&quot; verwendet, ist f&uuml;r die Auslegung von &sect;&nbsp;9 Nr.&nbsp;3 Satz&nbsp;4 GewStG 1991 n.F.\/1999\/2002 nicht ma&szlig;geblich. Denn die Tonnagebesteuerung nach &sect;&nbsp;5a EStG 1997 n.F. wurde mit dem Seeschiffahrtsanpassungsgesetz vom 9.&nbsp;September 1998 erst ca. zwei Jahre nach Schaffung des &sect;&nbsp;9 Nr.&nbsp;3 Satz&nbsp;2 bis 5 GewStG 1991 n.F. eingef&uuml;hrt. Es kann daher nicht angenommen werden, dass der Gesetzgeber sich mit der Definition in &sect;&nbsp;9 Nr.&nbsp;3 Satz&nbsp;4 GewStG 1991 n.F. bewusst von der einkommensteuerrechtlichen Definition hat absetzen wollen, um den Anwendungsbereich der gewerbesteuerlichen K&uuml;rzungsregeln &uuml;ber den Bereich der Seeschifffahrtsunternehmen hinaus auszudehnen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>29<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Der Gesetzeszweck des &sect;&nbsp;9 Nr.&nbsp;3 Satz&nbsp;2 bis 5 GewStG 2002 erfordert nicht zwingend die Einbeziehung der Binnenschifffahrtsbetriebe in den Anwendungsbereich der gewerbesteuerlichen K&uuml;rzung. Allerdings soll die Regelung nach der oben zitierten Gesetzesbegr&uuml;ndung dazu dienen, eine &quot;systemwidrige Belastung&quot; inl&auml;ndischer Seeschifffahrtsbetriebe zu beseitigen (BTDrucks 13\/5952, S.&nbsp;35). Es handelt sich demzufolge in den Augen des Gesetzgebers nicht &#8211;wie bei &sect;&nbsp;34c Abs.&nbsp;4 EStG 1990\/1997 sowie &sect;&nbsp;11 Abs.&nbsp;3 Nr.&nbsp;2 und &sect;&nbsp;13 Abs.&nbsp;3 GewStG 1991&#8211; um einen reinen Subventionstatbestand, sondern es wird damit &#8211;jedenfalls nach offizieller Lesart&#8211; auch ein den strukturellen Inlandsbezug der Gewerbesteuer betreffendes rechtssystematisches Anliegen verfolgt (vgl. dazu auch BFH-Urteile vom 26.&nbsp;September 2013 IV&nbsp;R&nbsp;45\/11, BFHE 243, 367, BStBl II 2015, 296, und vom 26.&nbsp;Juni 2014 IV&nbsp;R&nbsp;10\/11, BFHE 246, 76, BStBl II 2015, 300), welches in &auml;hnlicher Weise auch zur Rechtfertigung einer gewerbesteuerlichen K&uuml;rzung im Zusammenhang mit der grenz&uuml;berschreitenden Binnenschifffahrt verwendet werden k&ouml;nnte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>30<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Gleichwohl hat die Vorschrift &#8211;zumindest auch&#8211; die Funktion einer steuerlichen F&ouml;rder- oder Lenkungsnorm. Denn die vorgebliche Systemwidrigkeit der Einbeziehung durch Bet&auml;tigungen im Ausland erzielter Ertr&auml;ge &#8211;die aber keiner ausl&auml;ndischen Betriebsst&auml;tte zugeordnet werden k&ouml;nnen&#8211; in die Bemessungsgrundlage der Gewerbesteuer w&uuml;rde auch bei weitest denkbarer Auslegung des &sect;&nbsp;9 Nr.&nbsp;3 Satz&nbsp;2 bis 5 GewStG 2002 auf den gesamten Bereich der gewerblichen Schifffahrt nur f&uuml;r diesen bestimmten Unternehmenssektor beseitigt, nicht aber f&uuml;r alle anderen Unternehmenszweige au&szlig;erhalb des Schifffahrtsbereichs, bei denen ebenfalls vergleichbare Konstellationen auftreten k&ouml;nnen. Von daher l&auml;sst sich nicht sagen, dass der Gesetzgeber mit &sect;&nbsp;9 Nr.&nbsp;3 Satz&nbsp;2 bis 5 GewStG 1991 n.F.\/1999\/2002 die vorgebliche Systemwidrigkeit von Grund auf hat beseitigen wollen und somit zwingend auch die grenz&uuml;berschreitende Binnenschifffahrt in den Kreis der von der K&uuml;rzung Beg&uuml;nstigten aufzunehmen ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>31<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Das angefochtene Urteil beruht auf einer abweichenden rechtlichen Beurteilung. Es ist daher aufzuheben. Die Sache ist spruchreif; die Klage ist abzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>32<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4. Die Kostenentscheidung beruht auf &sect;&nbsp;135 Abs.&nbsp;1 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 10.8.2016, I R 60\/14ECLI:DE:BFH:2016:U.100816.IR60.14.0 Gewerbesteuerliche K&uuml;rzung f&uuml;r den Betrieb von Handelsschiffen im internationalen Verkehr &#8211; Keine Anwendung auf die Binnenschifffahrt Leits&auml;tze 1. Die gewerbesteuerliche K&uuml;rzung f&uuml;r den Betrieb von Handelsschiffen im internationalen Verkehr gem&auml;&szlig; &sect; 9 Nr. 3 Satz 2 bis 5 GewStG 2002 (i.d.F. des JStG 2007) greift auch, wenn mit &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/i-r-60-14-gewerbesteuerliche-kuerzung-fuer-den-betrieb-von-handelsschiffen-im-internationalen-verkehr-keine-anwendung-auf-die-binnenschifffahrt\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">I&nbsp;R&nbsp;60\/14 &#8211; Gewerbesteuerliche K&uuml;rzung f&uuml;r den Betrieb von Handelsschiffen im internationalen Verkehr &#8211; Keine Anwendung auf die Binnenschifffahrt<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-66305","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/66305","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=66305"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/66305\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=66305"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=66305"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=66305"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}