{"id":66320,"date":"2017-01-18T12:35:06","date_gmt":"2017-01-18T10:35:06","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=66320"},"modified":"2017-01-18T12:35:06","modified_gmt":"2017-01-18T10:35:06","slug":"v-r-29-15-eugh-vorlage-zum-vorsteuerabzug-und-zur-berichtigung-bei-anzahlungen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/v-r-29-15-eugh-vorlage-zum-vorsteuerabzug-und-zur-berichtigung-bei-anzahlungen\/","title":{"rendered":"V&nbsp;R&nbsp;29\/15 &#8211; EuGH-Vorlage zum Vorsteuerabzug und zur Berichtigung bei Anzahlungen"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Beschluss (EuGH-Vorlage) vom 21.9.2016, V R 29\/15<br \/>ECLI:DE:BFH:2016:VE.210916.VR29.15.0<\/p>\n<p class=\"titel\">EuGH-Vorlage zum Vorsteuerabzug und zur Berichtigung bei Anzahlungen<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>1. Sind die Anforderungen an die Sicherheit einer Leistungserbringung als Voraussetzung f&uuml;r den Vorsteuerabzug aus einer Anzahlung i.S. des EuGH-Urteils &quot;Firin&quot; C-107\/13 rein objektiv oder aus Sicht des Anzahlenden nach den f&uuml;r ihn erkennbaren Umst&auml;nden zu bestimmen?<\/p>\n<\/p>\n<p>2. Sind die Mitgliedstaaten unter Ber&uuml;cksichtigung der zeitgleichen Entstehung des Steueranspruchs und des Rechts auf Vorsteuerabzug gem&auml;&szlig; Art. 167 MwStSystRL und der ihnen nach Art. 185 Abs. 2 Unterabs. 2 und nach Art. 186 MwStSystRL zustehenden Regelungsbefugnisse berechtigt, die Berichtigung von Steuer und Vorsteuerabzug gleicherma&szlig;en von einer R&uuml;ckzahlung der Anzahlung abh&auml;ngig zu machen?<\/p>\n<\/p>\n<p>3. Muss das f&uuml;r den Anzahlenden zust&auml;ndige FA dem Anzahlenden die Umsatzsteuer erstatten, wenn er vom Anzahlungsempf&auml;nger die Anzahlung nicht zur&uuml;ckerhalten kann? Falls ja, muss dies im Festsetzungsverfahren erfolgen oder reicht hierf&uuml;r ein gesondertes Billigkeitsverfahren aus?<\/p>\n<\/div>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>A. Dem Gerichtshof der Europ&auml;ischen Union werden folgende Fragen zur Vorabentscheidung vorgelegt:<\/p>\n<\/p>\n<p>1. Sind die Anforderungen an die Sicherheit einer Leistungserbringung als Voraussetzung f&uuml;r den Vorsteuerabzug aus einer Anzahlung i.S. des Urteils des Gerichtshofs der Europ&auml;ischen Union &quot;Firin&quot; C-107\/13 rein objektiv oder aus Sicht des Anzahlenden nach den f&uuml;r ihn erkennbaren Umst&auml;nden zu bestimmen?<\/p>\n<\/p>\n<p>2. Sind die Mitgliedstaaten unter Ber&uuml;cksichtigung der zeitgleichen Entstehung des Steueranspruchs und des Rechts auf Vorsteuerabzug gem&auml;&szlig; Art. 167 der Richtlinie des Rates vom 28. November 2006 &uuml;ber das gemeinsame Mehrwertsteuersystem 2006\/112\/EG und der ihnen nach Art. 185 Abs. 2 Unterabs. 2 und nach Art. 186 der Richtlinie des Rates vom 28. November 2006 &uuml;ber das gemeinsame Mehrwertsteuersystem 2006\/112\/EG zustehenden Regelungsbefugnisse berechtigt, die Berichtigung von Steuer und Vorsteuerabzug gleicherma&szlig;en von einer R&uuml;ckzahlung der Anzahlung abh&auml;ngig zu machen?<\/p>\n<\/p>\n<p>3. Muss das f&uuml;r den Anzahlenden zust&auml;ndige Finanzamt dem Anzahlenden die Umsatzsteuer erstatten, wenn er vom Anzahlungsempf&auml;nger die Anzahlung nicht zur&uuml;ckerhalten kann? Falls ja, muss dies im Festsetzungsverfahren erfolgen oder reicht hierf&uuml;r ein gesondertes Billigkeitsverfahren aus?<\/p>\n<\/p>\n<p>B. Das Verfahren wird bis zur Entscheidung des Gerichtshofs der Europ&auml;ischen Union ausgesetzt.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td><strong>I. Tatbestand<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Kl&auml;ger und Revisionsbeklagte (Kl&auml;ger) bestellte am 10.&nbsp;April 2010 bei der G-GmbH (GmbH) die Lieferung eines Blockheizkraftwerks. Die GmbH best&auml;tigte den Auftrag am 12.&nbsp;April 2010 und erteilte f&uuml;r den Liefergegenstand eine Vorausrechnung &uuml;ber 30.000&nbsp;EUR mit einem gesonderten Steuerausweis &uuml;ber 5.700&nbsp;EUR. Der Kl&auml;ger meldete zeitgleich ein Gewerbe zur Erzeugung erneuerbarer Energien an und entrichtete die geforderte Anzahlung an die GmbH am 19.&nbsp;April 2010. Am 26.&nbsp;April 2010 schloss der Kl&auml;ger mit G2, einem Partnerunternehmen der GmbH, drei Vertr&auml;ge &uuml;ber Stellplatzmiete, Verwaltung (Pflichten in Bezug auf Aufstellung und Betrieb der Anlage) und &quot;Premiumservice&quot; (Aufrechterhaltung der Betriebsf&auml;higkeit und Betriebssicherheit der Anlage). Die GmbH erteilte eine zweite Anzahlungsrechnung am 15.&nbsp;Juli 2010, in der auf die Zahlung vom 19.&nbsp;April 2010 hingewiesen wurde. Der Lieferzeitpunkt stand noch nicht fest.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Kl&auml;ger beabsichtigte zun&auml;chst einen Eigenbetrieb der Anlage durch entgeltliche Stromlieferungen. Hierf&uuml;r dienten die drei Vertr&auml;ge &uuml;ber Stellplatzmiete, Verwaltung und Premiumservice. Diese Vertr&auml;ge k&uuml;ndigte er am 19.&nbsp;Oktober 2010 und verpachtete stattdessen die Anlage nunmehr an G2 f&uuml;r monatliche Pachtzahlungen von 1.200&nbsp;EUR zuz&uuml;glich Umsatzsteuer. F&uuml;r November und Dezember 2010 erhielt der Kl&auml;ger Pachtzahlungen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Lieferung der Anlage unterblieb. &Uuml;ber das Verm&ouml;gen der GmbH wurde das Insolvenzverfahren nach &sect;&nbsp;1&nbsp;ff. der Insolvenzordnung (InsO) er&ouml;ffnet und mangels Masse eingestellt. Die f&uuml;r die GmbH handelnden Personen wurden wegen gewerbs- und bandenm&auml;&szlig;igen Betrugs in 88&nbsp;F&auml;llen und wegen vors&auml;tzlichen Bankrotts zu Lasten der K&auml;ufer der Blockheizkraftwerke, nicht aber wegen Steuerhinterziehung strafrechtlich verurteilt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Kl&auml;ger machte f&uuml;r das Streitjahr 2010 den Vorsteuerabzug aus seiner Anzahlung geltend. Der Beklagte und Revisionskl&auml;ger (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) erlie&szlig; eine Nullfestsetzung, gegen die der Kl&auml;ger erfolglos Einspruch einlegte. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Demgegen&uuml;ber hatte die Klage zum Finanzgericht (FG) Erfolg. In dem in Entscheidungen der Finanzgerichte (EFG) 2015, 1992 ver&ouml;ffentlichten Urteil ging das FG davon aus, dass der Kl&auml;ger aus der Anzahlung zum Vorsteuerabzug nach &sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 Satz&nbsp;3 des Umsatzsteuergesetzes (UStG) berechtigt sei. Der Kl&auml;ger habe beabsichtigt, unternehmerisch t&auml;tig zu werden. Eine ordnungsgem&auml;&szlig;e Anzahlungsrechnung liege vor. Die Absicht der GmbH, die Kunden &#8211;wie den Kl&auml;ger&#8211; zu betr&uuml;gen, stehe dem Vorsteuerabzug nicht entgegen. Nach dem zur Richtlinie des Rates vom 28.&nbsp;November 2006 &uuml;ber das gemeinsame Mehrwertsteuersystem 2006\/112\/EG (MwStSystRL) ergangenen Urteil des Gerichtshofs der Europ&auml;ischen Union (EuGH) Firin vom 13.&nbsp;M&auml;rz 2014 C-107\/13 (EU:C:2014:151) liege kein unberechtigter Steuerausweis i.S. von &sect;&nbsp;14c Abs.&nbsp;2 UStG vor. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FG sah den Kl&auml;ger zudem nicht als zur Berichtigung des Vorsteuerabzugs nach &sect;&nbsp;17 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;2 und Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 UStG verpflichtet an. Nach den f&uuml;r den Senat gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;118 Abs.&nbsp;2 der Finanzgerichtsordnung (FGO) bindenden Feststellungen des FG ist im Streitfall zwar davon auszugehen, dass der Kl&auml;ger bereits im Streitjahr erfahren hatte, dass das Blockheizkraftwerk nicht mehr an ihn geliefert werde. Der Kl&auml;ger habe aber keine R&uuml;ckzahlung von der insolventen GmbH erhalten. Daher sei er auch nicht zur Berichtigung des Vorsteuerabzugs verpflichtet, wie sich &sect;&nbsp;17 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 und 2 UStG und der hierzu ergangenen Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs (BFH) ergebe.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>    <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td><strong>II. Entscheidungsgr&uuml;nde<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td><strong>1. Rechtlicher Rahmen<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td><strong>a) Unionsrecht<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nach Art.&nbsp;63 MwStSystRL treten Steuertatbestand und Steueranspruch zu dem Zeitpunkt ein, zu dem die Lieferung von Gegenst&auml;nden bewirkt oder die Dienstleistung erbracht wird.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Art.&nbsp;65 MwStSystRL bestimmt: &quot;Werden Anzahlungen geleistet, bevor die Lieferung von Gegenst&auml;nden bewirkt oder die Dienstleistung erbracht ist, entsteht der Steueranspruch zum Zeitpunkt der Vereinnahmung entsprechend dem vereinnahmten Betrag.&quot;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Art.&nbsp;90 Abs.&nbsp;1 MwStSystRL sieht vor: &quot;Im Falle der Annullierung, der R&uuml;ckg&auml;ngigmachung, der Aufl&ouml;sung, der vollst&auml;ndigen oder teilweisen Nichtbezahlung oder des Preisnachlasses nach der Bewirkung des Umsatzes wird die Steuerbemessungsgrundlage unter den von den Mitgliedstaaten festgelegten Bedingungen entsprechend vermindert.&quot;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Gem&auml;&szlig; Art.&nbsp;167 MwStSystRL entsteht das Recht auf Vorsteuerabzug, wenn der Anspruch auf die abziehbare Steuer entsteht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Art.&nbsp;168 Buchst.&nbsp;a MwStSystRL bestimmt: &quot;Soweit die Gegenst&auml;nde und Dienstleistungen f&uuml;r die Zwecke seiner besteuerten Ums&auml;tze verwendet werden, ist der Steuerpflichtige berechtigt, in dem Mitgliedstaat, in dem er diese Ums&auml;tze bewirkt, vom Betrag der von ihm geschuldeten Steuer folgende Betr&auml;ge abzuziehen: &#8230; a) die in diesem Mitgliedstaat geschuldete oder entrichtete Mehrwertsteuer f&uuml;r Gegenst&auml;nde und Dienstleistungen, die ihm von einem anderen Steuerpflichtigen geliefert bzw. erbracht wurden oder werden.&quot;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nach Art.&nbsp;184 MwStSystRL wird der urspr&uuml;ngliche Vorsteuerabzug berichtigt, wenn der Vorsteuerabzug h&ouml;her oder niedriger ist als der, zu dessen Vornahme der Steuerpflichtige berechtigt war.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table class=\"Rsp\">\n<tr>\n<th colspan=\"2\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/th>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"2\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">Art.&nbsp;185 MwStSystRL lautet:<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">&quot;(1) Die Berichtigung erfolgt insbesondere dann, wenn sich die Faktoren, die bei der Bestimmung des Vorsteuerabzugsbetrags ber&uuml;cksichtigt werden, nach Abgabe der Mehrwertsteuererkl&auml;rung ge&auml;ndert haben, zum Beispiel bei r&uuml;ckg&auml;ngig gemachten K&auml;ufen oder erlangten Rabatten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">(2) Abweichend von Absatz&nbsp;1 unterbleibt die Berichtigung bei Ums&auml;tzen, bei denen keine oder eine nicht vollst&auml;ndige Zahlung geleistet wurde, in ordnungsgem&auml;&szlig; nachgewiesenen oder belegten F&auml;llen von Zerst&ouml;rung, Verlust oder Diebstahl sowie bei Entnahmen f&uuml;r Geschenke von geringem Wert und Warenmuster im Sinne des Artikels&nbsp;16.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">&nbsp;<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">Bei Ums&auml;tzen, bei denen keine oder eine nicht vollst&auml;ndige Zahlung erfolgt, und bei Diebstahl k&ouml;nnen die Mitgliedstaaten jedoch eine Berichtigung verlangen.&quot;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Gem&auml;&szlig; Art.&nbsp;186 MwStSystRL legen die Mitgliedstaaten die Einzelheiten f&uuml;r die Anwendung der Art.&nbsp;184 und 185 dieser Richtlinie fest.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td><strong>b) Nationales Recht<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table class=\"Rsp\">\n<tr>\n<th colspan=\"2\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/th>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"2\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">Nach &sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;1 Satz 1 Nr.&nbsp;1 UStG kann der Unternehmer als Vorsteuer abziehen<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">&quot;die gesetzlich geschuldete Steuer f&uuml;r Lieferungen und sonstige Leistungen, die von einem anderen Unternehmer f&uuml;r sein Unternehmen ausgef&uuml;hrt worden sind. Die Aus&uuml;bung des Vorsteuerabzugs setzt voraus, dass der Unternehmer eine nach den &sect;&sect;&nbsp;14, 14a ausgestellte Rechnung besitzt. Soweit der gesondert ausgewiesene Steuerbetrag auf eine Zahlung vor Ausf&uuml;hrung dieser Ums&auml;tze entf&auml;llt, ist er bereits abziehbar, wenn die Rechnung vorliegt und die Zahlung geleistet worden ist&quot;.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table class=\"Rsp\">\n<tr>\n<th colspan=\"2\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/th>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"2\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">Die Steuer entsteht gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;13 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 Buchst.&nbsp;a UStG f&uuml;r Lieferungen und sonstige Leistungen<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">&quot;bei der Berechnung der Steuer nach vereinbarten Entgelten (&sect;&nbsp;16 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1) mit Ablauf des Voranmeldungszeitraums, in dem die Leistungen ausgef&uuml;hrt worden sind. Das gilt auch f&uuml;r Teilleistungen. Sie liegen vor, wenn f&uuml;r bestimmte Teile einer wirtschaftlich teilbaren Leistung das Entgelt gesondert vereinbart wird. Wird das Entgelt oder ein Teil des Entgelts vereinnahmt, bevor die Leistung oder die Teilleistung ausgef&uuml;hrt worden ist, so entsteht insoweit die Steuer mit Ablauf des Voranmeldungszeitraums, in dem das Entgelt oder das Teilentgelt vereinnahmt worden ist&quot;.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table class=\"Rsp\">\n<tr>\n<th colspan=\"2\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/th>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"2\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">&sect;&nbsp;17 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 und 2 sowie Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;2 UStG regeln:<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">&quot;(1) Hat sich die Bemessungsgrundlage f&uuml;r einen steuerpflichtigen Umsatz im Sinne des &sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 ge&auml;ndert, hat der Unternehmer, der diesen Umsatz ausgef&uuml;hrt hat, den daf&uuml;r geschuldeten Steuerbetrag zu berichtigen. Ebenfalls ist der Vorsteuerabzug bei dem Unternehmer, an den dieser Umsatz ausgef&uuml;hrt wurde, zu berichtigen. &#8230;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">(2) Absatz 1 gilt sinngem&auml;&szlig;, wenn<br \/>1. das vereinbarte Entgelt f&uuml;r eine steuerpflichtige Lieferung, sonstige Leistung oder einen steuerpflichtigen innergemeinschaftlichen Erwerb uneinbringlich geworden ist. Wird das Entgelt nachtr&auml;glich vereinnahmt, sind Steuerbetrag und Vorsteuerabzug erneut zu berichtigen;<br \/>2. f&uuml;r eine vereinbarte Lieferung oder sonstige Leistung ein Entgelt entrichtet, die Lieferung oder sonstige Leistung jedoch nicht ausgef&uuml;hrt worden ist; &#8230;&quot;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td><strong>2. Vorbemerkung zu den allgemeinen Voraussetzungen des Vorsteuerabzugs im Streitfall<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Kl&auml;ger erf&uuml;llt die allgemeinen Voraussetzungen f&uuml;r einen Vorsteuerabzug aus der Anzahlung nach Art.&nbsp;168 Buchst.&nbsp;a MwStSystRL.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>So ist der Kl&auml;ger Steuerpflichtiger i.S. von Art.&nbsp;9 MwStSystRL. Dies gilt sowohl f&uuml;r seine urspr&uuml;ngliche Absicht, das Blockheizkraftwerk zu betreiben und dabei Strom gegen Entgelt zu liefern, wie auch f&uuml;r die ge&auml;nderte Absicht, das Blockheizkraftwerk zu verpachten. Beides sollte zu einer nachhaltigen und selbst&auml;ndig ausgef&uuml;hrten T&auml;tigkeit zur Einnahmeerzielung f&uuml;hren. Im Hinblick hierauf war der Kl&auml;ger bereits aufgrund der ersten Vorbereitungshandlungen f&uuml;r diese T&auml;tigkeiten als Steuerpflichtiger anzusehen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Sowohl mit den zun&auml;chst geplanten Stromlieferungen wie auch mit der sp&auml;ter beabsichtigten Verpachtung wollte der Kl&auml;ger steuerpflichtige Ums&auml;tze ausf&uuml;hren, die zum Vorsteuerabzug berechtigten. Zudem ist auch die GmbH als Verk&auml;ufer des Blockheizkraftwerks Steuerpflichtige nach Art.&nbsp;9 MwStSystRL. Schlie&szlig;lich liegt auch die f&uuml;r den Vorsteuerabzug als Aus&uuml;bungsvoraussetzung nach Art.&nbsp;178 Buchst.&nbsp;a MwStSystRL erforderliche Rechnung vor.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Unklar ist demgegen&uuml;ber, ob die weiteren Umst&auml;nde, unter denen der Kl&auml;ger die Anzahlung geleistet hat, aus Gr&uuml;nden des Unionsrechts dem Vorsteuerabzug entgegenstehen oder ggf. eine Berichtigungspflicht begr&uuml;nden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>28<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td><strong>3. Zur ersten Vorlagefrage<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>29<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td><strong>a) EuGH-Rechtsprechung zum Unionsrecht<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>30<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Unionsrechtlich beruht der Vorsteuerabzug f&uuml;r sog. An- oder Vorauszahlungen neben der allgemeinen Regelung in Art.&nbsp;168 MwStSystRL auf Art.&nbsp;167 MwStSystRL. Danach entsteht das Recht auf Vorsteuerabzug, wenn der Anspruch auf die abziehbare Steuer entsteht. Werden Anzahlungen geleistet, bevor die Lieferung von Gegenst&auml;nden bewirkt ist, entsteht der Steueranspruch gem&auml;&szlig; Art.&nbsp;65 MwStSystRL zum Zeitpunkt der Vereinnahmung entsprechend dem vereinnahmten Betrag und damit vor dem Eintritt des Steuertatbestandes, f&uuml;r den es nach Art.&nbsp;63 MwStSystRL auf die Bewirkung der Lieferung ankommt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>31<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Steuerentstehung gem&auml;&szlig; Art.&nbsp;65 MwStSystRL &#8211;und damit auch der sich hieraus ergebende Vorsteuerabzug gem&auml;&szlig; Art.&nbsp;167 MwStSystRL&#8211; setzt nach dem EuGH-Urteil Firin (EU:C:2014:151, Rz&nbsp;39) voraus, dass der Eintritt des Steuertatbestandes &#8211;und damit das Bewirken der Lieferung&#8211; nicht unsicher ist, was nach Auffassung des EuGH bei einem &quot;betr&uuml;gerischen Verhalten&quot; gegeben sein k&ouml;nne. Der EuGH begr&uuml;ndet dies mit einer Bezugnahme auf die Schlussantr&auml;ge der Generalanw&auml;ltin in der Rechtssache Firin (EU:C:2013:872, Rz&nbsp;24). Die Generalanw&auml;ltin f&uuml;hrt dabei f&uuml;r das Erfordernis einer bei der Anzahlung nicht unsicheren Leistungsbewirkung insbesondere an, dass Art.&nbsp;65 MwStSystRL nicht anzuwenden sei, wenn der K&auml;ufer den Vertrag, der der zu erbringenden Leistung zugrunde liegt, jederzeit k&uuml;ndigen k&ouml;nne (Schlussantr&auml;ge in EU:C:2013:872, Rz&nbsp;25). Dar&uuml;ber hinaus stellt der EuGH in seinem Urteil Firin (EU:C:2014:151) im Zusammenhang mit einem steuerbetr&uuml;gerischen Verhalten darauf ab, ob der Anzahlende den Steuerbetrug des Leistenden kennt oder kennen musste (EuGH-Urteil Firin, EU:C:2014:151, Rz&nbsp;41&nbsp;ff.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>32<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td><strong>b) Unklarheiten in Bezug auf die EuGH-Rechtsprechung<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>33<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der beschlie&szlig;ende Senat ist sich unsicher, wie der EuGH seine Ausf&uuml;hrungen im Urteil Firin (EU:C:2014:151) verstanden wissen will. M&ouml;glicherweise steht dem Vorsteuerabzug aus einer Anzahlung nach diesem Urteil bereits entgegen, dass die sp&auml;tere Leistungserbringung unsicher ist. Die Vorsteuer aus einer Anzahlung w&auml;re dann nur abziehbar, wenn die sp&auml;tere Leistungserbringung im Zeitpunkt der Anzahlung &quot;sicher&quot; ist. Dabei stellt sich die Frage, ob die Anforderungen an die Sicherheit einer Leistungserbringung als Voraussetzung f&uuml;r den Vorsteuerabzug aus einer Anzahlung rein objektiv oder aus Sicht des Anzahlenden nach den f&uuml;r ihn erkennbaren Umst&auml;nden zu bestimmen sind. Insoweit ist zu bedenken, ob eine reine objektive Betrachtung unabh&auml;ngig von der Sichtweise und den Erkenntnism&ouml;glichkeiten des Anzahlenden den Gesch&auml;ftsverkehr unzumutbar belastet. Denn der Anzahlende wird eine Geldzahlung an den Anzahlungsempf&auml;nger &#8211;abgesehen von dem hier nicht vorliegenden, aber ggf. in der Rechtssache Firin (EU:C:2014:151) gegebenen einvernehmlichen Betrug&#8211; nur dann leisten, wenn er auch von der sp&auml;teren Leistungserbringung ausgeht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>34<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Dies k&ouml;nnte es rechtfertigen, in Bezug auf die Sicherheit der sp&auml;teren Leistungserbringung auf die dem Anzahlenden bekannten oder zumindest erkennbaren Umst&auml;nde abzustellen. Eine Beurteilung auf der Grundlage objektiver Umst&auml;nde, die f&uuml;r den Anzahlenden &#8211;wie im Streitfall die Betrugsabsicht der GmbH&#8211; nicht erkennbar waren, k&auml;me dann nicht in Betracht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>35<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>F&uuml;r diese Sichtweise spricht auch, dass die Generalanw&auml;ltin, auf deren Schlussantr&auml;ge der EuGH zur Begr&uuml;ndung seines Urteils Firin (EU:C:2014:151) verwiesen hat, auf die Erwartung der sp&auml;teren Leistungserbringung abstellt (EU:C:2013:872, Rz&nbsp;34). Bei dieser Erwartung kann es sich nur um die des Anzahlenden handeln.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>36<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td><strong>c) Entscheidungserheblichkeit<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>37<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Bestimmt sich die Sicherheit der sp&auml;teren Leistungserbringung nach Ma&szlig;gabe der f&uuml;r den Kl&auml;ger erkennbaren Umst&auml;nde, ist der Kl&auml;ger im Streitfall zum Vorsteuerabzug gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 Satz&nbsp;3 UStG sowie nach Art.&nbsp;167 und Art.&nbsp;168 Buchst.&nbsp;a MwStSystRL berechtigt. Denn aus seiner Sicht war die Erbringung der dem Kl&auml;ger versprochenen Lieferung im Zeitpunkt der Anzahlung nicht unsicher, da er die Absicht der GmbH, ihn zu betr&uuml;gen, nicht erkannt hat und auch nicht erkennen musste.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>38<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Insbesondere ergab sich aus dem vom Kl&auml;ger mit der GmbH abgeschlossenen Kaufvertrag &uuml;ber die zu erbringende Lieferung keine Unsicherheit in Bezug auf die sp&auml;tere Ausf&uuml;hrung der Lieferung. Dass der Lieferzeitpunkt bei der Anzahlung noch nicht feststand, ist nicht un&uuml;blich. Der Kl&auml;ger war auch nicht in das Betrugsmodell der GmbH eingebunden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>39<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nicht zu entscheiden ist im Streitfall, welche Bedeutung einem Steuerbetrug f&uuml;r den Vorsteuerabzug aus einer Anzahlung zukommen kann. Denn auf der Grundlage der vom FG getroffenen und f&uuml;r den Senat bindenden Feststellungen (&sect;&nbsp;118 Abs.&nbsp;2 FGO) bestehen keine Anhaltspunkte f&uuml;r ein steuerbetr&uuml;gerisches Verhalten der GmbH und der f&uuml;r sie handelnden Personen. So wurden die f&uuml;r die GmbH handelnden Personen wegen Bankrotts und Betrugs verurteilt, nicht aber auch wegen Steuerhinterziehung. Es ist daher auf der Grundlage der Feststellungen des FG davon auszugehen, dass die GmbH ihre steuerrechtlichen Verpflichtungen zur Versteuerung von Anzahlungen erf&uuml;llt hatte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>40<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Schlie&szlig;lich steht dem Vorsteuerabzug auch nicht entgegen, dass f&uuml;r die GmbH eine Steuerschuld aufgrund eines Steuerausweises in einer Rechnung nach Art.&nbsp;203 MwStSystRL entstanden sein k&ouml;nnte. Denn ist eine Unsicherheit &uuml;ber die ausstehende Leistungserbringung zu verneinen, liegt ein Steuerentstehungstatbestand nach Art.&nbsp;65 MwStSystRL vor, der gem&auml;&szlig; Art.&nbsp;167 MwStSystRL zum Vorsteuerabzug berechtigt. Auf die Frage einer Steuerschuld nach Art.&nbsp;203 MwStSystRL kommt es dann nicht an.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>41<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td><strong>4. Zur zweiten Vorlagefrage<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>42<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Ist der Vorsteuerabzug des Kl&auml;gers zu bejahen, stellt sich die weitere Frage, unter welchen Voraussetzungen er den Vorsteuerabzug zu berichtigen hat. Auch insoweit sieht sich der Senat an einer eigenen Sachentscheidung durch das EuGH-Urteil Firin (EU:C:2014:151) gehindert.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>43<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td><strong>a) Bisherige Beurteilung durch den erkennenden Senat<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>44<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Auf der Grundlage der bisherigen Rechtsprechung des BFH setzt die Vorsteuerberichtigung aus einer Anzahlung gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;17 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;2 und Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 UStG eine R&uuml;ckzahlung der Anzahlung voraus.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>45<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td><strong>aa) Regelungen des nationalen Rechts<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>46<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nach nationalem Recht ist die Steuer- und Vorsteuerberichtigung gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;17 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 und 2 UStG unter denselben Bedingungen vorzunehmen. Dies ergibt sich insbesondere aus der Verwendung des Adverbs &quot;Ebenfalls&quot;. Liegen beim leistenden Unternehmer die Voraussetzungen f&uuml;r eine Berichtigung des Steueranspruchs vor, hat der Leistungsempf&auml;nger daher unter den gleichen Bedingungen den Vorsteuerabzug zu berichtigen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>47<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Dies gilt auch f&uuml;r den Fall, dass eine Anzahlung f&uuml;r eine noch zu erbringende Leistung entrichtet wird, die Leistung aber ausbleibt. &sect;&nbsp;17 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;2 UStG ordnet dann die sinngem&auml;&szlig;e Geltung von &sect;&nbsp;17 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 und 2 UStG an. Steueranspruch und Vorsteuerabzug aus der Anzahlung sind dann gleichfalls unter denselben Bedingungen zu berichtigen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>48<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td><strong>bb) Bisherige BFH-Rechtsprechung<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>49<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der erkennende Senat hat die Steuer- wie auch die Vorsteuerberichtigung aus Anzahlungen unter Ber&uuml;cksichtigung aus Gr&uuml;nden des Unionsrechts richtlinienkonform dahingehend einschr&auml;nkend ausgelegt, dass die Berichtigung in beiden F&auml;llen eine R&uuml;ckzahlung der Anzahlung voraussetzt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>50<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(1) Die Steuerberichtigung nach &sect;&nbsp;17 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;2 und Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 UStG setzt &uuml;ber den Wortlaut dieser Regelung hinaus voraus, dass der Steuerschuldner die Anzahlung zur&uuml;ckgew&auml;hrt. Der beschlie&szlig;ende Senat hat dies daraus abgeleitet, dass die &Auml;nderung der Bemessungsgrundlage gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;17 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 UStG bei einem bereits vereinnahmten Entgelt nicht bereits aufgrund einer ge&auml;nderten Entgeltvereinbarung, sondern erst aufgrund einer Entgeltr&uuml;ckgew&auml;hr vorliegt. Dies ergibt sich aus der gebotenen Ber&uuml;cksichtigung des EuGH-Urteils Freemans vom 29.&nbsp;Mai 2001 C-86\/99 (EU:C:2001:291), wie der erkennende Senat mit Urteil vom 18.&nbsp;September 2008 V&nbsp;R&nbsp;56\/06 (BFHE 222, 162, BStBl II 2009, 250, Leitsatz&nbsp;1) entschieden hat. Der beschlie&szlig;ende Senat hat dies dann auf die Steuerberichtigung nach &sect;&nbsp;17 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;2 und Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 UStG &uuml;bertragen (BFH-Urteil vom 2.&nbsp;September 2010 V&nbsp;R&nbsp;34\/09, BFHE 231, 321, BStBl II 2011, 991, Leitsatz&nbsp;1). Dies entspricht den Anforderungen, die der EuGH sp&auml;ter im Urteil Firin (EU:C:2014:151, Rz&nbsp;56) an die Berichtigung des Steueranspruchs bei Anzahlungen gestellt hat.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>51<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(2) Im Hinblick auf die Bedingungsgleichheit von Steuer- und Vorsteuerberichtigung hat es der beschlie&szlig;ende Senat zudem auch f&uuml;r die Vorsteuerberichtigung nach &sect;&nbsp;17 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;2 und Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 UStG als zutreffend erachtet, auf das Erfordernis einer R&uuml;ckzahlung abzustellen, so dass auch der Vorsteuerabzug erst aufgrund einer R&uuml;ckzahlung der Anzahlung zu berichtigen ist (vgl. in diesem Sinne BFH-Urteil vom 8.&nbsp;September 2011 V&nbsp;R&nbsp;43\/10, BFHE 235, 501, BStBl II 2014, 203, unter II.3.; explizit bereits zuvor BFH-Urteil vom 17.&nbsp;Mai 2001 V&nbsp;R&nbsp;38\/00, BFHE 195, 437, BStBl II 2003, 434, unter II.2., und BFH-Beschluss vom 14.&nbsp;Februar 2008 V&nbsp;B&nbsp;165\/06, BFH\/NV 2008, 999, unter II.2.a&nbsp;bb).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>52<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td><strong>b) Unionsrechtliche Rechtfertigung der Gleichbehandlung<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>53<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td><strong>aa) Grundsatz: Eigenst&auml;ndige Betrachtung der Berichtigungspflichten<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>54<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(1) In seinem Urteil Firin (EU:C:2014:151, Rz&nbsp;56) hat der EuGH die Berichtigung des Steueranspruchs beim Anzahlungsempf&auml;nger erst mit R&uuml;ckzahlung bejaht. Demgegen&uuml;ber soll der Anzahlende den Vorsteuerabzug bereits aufgrund des Ausbleibens der Leistung ohne R&uuml;ckzahlung berichtigen (EuGH-Urteil Firin, EU:C:2014:151, Rz&nbsp;52 und 58).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>55<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Dies hat der EuGH insbesondere mit den unterschiedlichen Regelungen der Richtlinie zur Berichtigung von Steueranspruch und Vorsteuerabzug begr&uuml;ndet (EuGH-Urteil Firin, EU:C:2014:151, Rz&nbsp;51&nbsp;f. einerseits und Rz&nbsp;56 andererseits) und dabei auch auf die Schlussantr&auml;ge der Generalanw&auml;ltin &#8211;EU:C:2013:872, Rz&nbsp;43&#8211; (EuGH-Urteil Firin, EU:C:2014:151, Rz&nbsp;56) verwiesen. Die Generalanw&auml;ltin begr&uuml;ndet ihre Auffassung dabei damit, dass f&uuml;r Steuer- und Vorsteuerberichtigung nach Art.&nbsp;90 und Art.&nbsp;185 MwStSystRL unterschiedliche Voraussetzungen bestehen, wie das Beispiel der ausbleibenden Zahlungen zeige (Schlussantr&auml;ge in EU:C:2013:872, Rz&nbsp;47).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>56<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(2) Zu ber&uuml;cksichtigen ist somit, dass nach Art.&nbsp;90 Abs.&nbsp;1 MwStSystRL im Fall der Annullierung, der R&uuml;ckg&auml;ngigmachung, der Aufl&ouml;sung, der vollst&auml;ndigen oder teilweisen Nichtbezahlung oder des Preisnachlasses nach der Bewirkung des Umsatzes die Steuerbemessungsgrundlage unter den von den Mitgliedstaaten festgelegten Bedingungen entsprechend vermindert wird.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>57<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nach Art.&nbsp;185 Abs.&nbsp;1 MwStSystRL ist der Vorsteuerabzug zu berichtigen, wenn sich die Faktoren, die bei der Bestimmung des Vorsteuerabzugsbetrags ber&uuml;cksichtigt werden, nach Abgabe der Mehrwertsteuererkl&auml;rung ge&auml;ndert haben, zum Beispiel bei r&uuml;ckg&auml;ngig gemachten K&auml;ufen oder erlangten Rabatten. Dabei unterbleibt allerdings gem&auml;&szlig; Art.&nbsp;185 Abs.&nbsp;2 Unterabs.&nbsp;1 MwStSystRL die Berichtigung insbesondere bei Ums&auml;tzen, bei denen keine oder eine nicht vollst&auml;ndige Zahlung geleistet wurde.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>58<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Damit f&uuml;hrt die Steuerberichtigung gem&auml;&szlig; Art.&nbsp;90 Abs.&nbsp;1 MwStSystRL nicht zur Vorsteuerberichtigung gem&auml;&szlig; Art.&nbsp;185 Abs.&nbsp;2 Unterabs.&nbsp;1 MwStSystRL.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>59<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td><strong>bb) Erm&auml;chtigung der Mitgliedstaaten zur Gleichbehandlung<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>60<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(1) Zu beachten ist aber auch, dass die Mitgliedstaaten berechtigt sind, einen Gleichklang zwischen Steuer- und Vorsteuerabzugsberichtigung herzustellen. Denn in Bezug auf die vollst&auml;ndige Zahlung, die zur Steuerberichtigung nach Art.&nbsp;90 Abs.&nbsp;1 MwStSystRL f&uuml;hrt, k&ouml;nnen die Mitgliedstaaten auf der Grundlage von Art.&nbsp;185 Abs.&nbsp;2 Unterabs.&nbsp;2 MwStSystRL eine Berichtigung verlangen. So ist es im nationalen Recht, das f&uuml;r diesen Fall als sog. Uneinbringlichkeit i.S. von &sect;&nbsp;17 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;1 UStG eine bedingungsgleiche Berichtigung von Steueranspruch und Vorsteuerabzug anordnet.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>61<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Zudem sind die Mitgliedstaaten gem&auml;&szlig; Art.&nbsp;186 MwStSystRL berechtigt, die Einzelheiten f&uuml;r die Anwendung der Art.&nbsp;184 und 185 dieser Richtlinie festzulegen. Bei Aus&uuml;bung dieser Befugnis k&ouml;nnte auch zu ber&uuml;cksichtigen sein, dass nach Art.&nbsp;167 MwStSystRL Steueranspruch und Recht auf Vorsteuerabzug unter denselben Bedingungen entstehen. Entstehen Steueranspruch und Vorsteuerabzug bedingungsgleich, stellt sich die Frage, ob die Mitgliedstaaten zumindest bei Aus&uuml;bung der ihnen nach Art.&nbsp;185 Abs.&nbsp;2 Unterabs.&nbsp;2 und Art.&nbsp;186 MwStSystRL zustehenden Befugnisse berechtigt sind, auch die Berichtigung von Steueranspruch und Vorsteuerabzug einheitlichen Bedingungen zu unterwerfen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>62<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(2) Dabei ist auch zu ber&uuml;cksichtigen, dass die Berichtigung nicht zu einer Bereicherung des Fiskus f&uuml;hren sollte. Wie sich aus Art.&nbsp;1 Abs.&nbsp;2 Unterabs.&nbsp;2 MwStSystRL ergibt, wird die Mehrwertsteuer auf den Preis der Gegenst&auml;nde und Dienstleistungen errechnet, und zwar abz&uuml;glich des Mehrwertsteuerbetrags, der die verschiedenen Kostenelemente unmittelbar belastet hat. Bei Leistungen an zum Vorsteuerabzug berechtigte Unternehmer wie den Kl&auml;ger, entspricht die Steuerschuld des Leistenden dem Vorsteuerabzug des Leistungsempf&auml;ngers. Dieses Prinzip k&ouml;nnte auch im Berichtigungsfall zu beachten sein. Demgegen&uuml;ber besteht bei einer &Uuml;bertragung der Grunds&auml;tze des EuGH-Urteils Firin (EU:C:2014:151), dem eine einvernehmliche steuerbetr&uuml;gerische Gestaltung zu Lasten des Fiskus zugrunde lag, auf F&auml;lle der vorliegenden Art, bei denen nicht der Fiskus, sondern der Anzahlende betrogen wird, die Gefahr einer einseitigen Bereicherung des Fiskus.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>63<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>So f&uuml;hrt die Annahme einer Berichtigung des Steueranspruchs bei der GmbH erst mit R&uuml;ckzahlung dazu, dass die GmbH aufgrund des bei ihr er&ouml;ffneten Insolvenzverfahrens keine Berichtigung gegen&uuml;ber dem FA geltend machen kann. Denn im Insolvenzverfahren kommt es im Regelfall zu einer nur sehr geringen Befriedigung der Insolvenzgl&auml;ubiger von h&auml;ufig weniger als 5&nbsp;%. Zu diesen Insolvenzgl&auml;ubigern geh&ouml;rt auch der Kl&auml;ger mit seinem R&uuml;ckforderungsanspruch, der mit einem Totalausfall seiner Forderung rechnen muss, zumal im Streitfall die Er&ouml;ffnung des Insolvenzverfahrens mangels Masse eingestellt wurde. Dies beruht auf &sect;&nbsp;207 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 InsO. Nach dieser Vorschrift stellt das Insolvenzgericht das Insolvenzverfahren ein, wenn sich nach der Er&ouml;ffnung des Insolvenzverfahrens herausstellt, dass die Insolvenzmasse nicht ausreicht, um die Kosten des Verfahrens zu decken.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>64<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>W&auml;re der Kl&auml;ger bei dieser Sachlage zu einer Berichtigung seines Vorsteuerabzugs unabh&auml;ngig von einer R&uuml;ckzahlung verpflichtet, tr&auml;te eine dauerhafte Bereicherung des Fiskus ein. Der Fiskus behielte den mangels R&uuml;ckzahlung nicht zu berichtigenden Steueranspruch gegen die GmbH, von der im Streitfall davon auszugehen ist, dass sie ihren steuerlichen Verpflichtungen nachgekommen ist. Zugleich w&auml;re der Fiskus befugt, den Vorsteuerabzugsbetrag vom Kl&auml;ger zur&uuml;ckzufordern. Dieses Ergebnis k&ouml;nnte gegen Art.&nbsp;1 Abs.&nbsp;2 Unterabs.&nbsp;2 MwStSystRL und den Grundsatz der steuerlichen Neutralit&auml;t versto&szlig;en. Denn spiegelt sich der Grundsatz der Neutralit&auml;t der Mehrwertsteuer in der Regelung &uuml;ber den Vorsteuerabzug wider (EuGH-Urteil GST-Sarviz Germania vom 23.&nbsp;April 2015 C-111\/14, EU:C:2015:267, Rz&nbsp;32), k&ouml;nnte dies auch bei der Berichtigung des Vorsteuerabzugs zu beachten sein, da die Berichtigung die Genauigkeit des Vorsteuerabzugs erh&ouml;hen soll (EuGH-Urteil Firin, EU:C:2014:151, Rz&nbsp;50).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>65<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>W&auml;re demgegen&uuml;ber von einer bedingungsgleichen Berichtigung von Steueranspruch und Vorsteuerabzug auszugehen, k&auml;me es zu einer Berichtigung bei der GmbH und beim Kl&auml;ger nur in H&ouml;he einer R&uuml;ckzahlung durch die GmbH. Eine dem Neutralit&auml;tsgrundsatz widersprechende Besteuerung und eine hiermit nicht zu vereinbarende Bereicherung des Fiskus w&auml;re ausgeschlossen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>66<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td><strong>c) Entscheidungserheblichkeit der Vorlagefrage<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>67<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Sieht man den Kl&auml;ger bereits aufgrund des Ausbleibens der versprochenen Leistung und damit ohne R&uuml;ckzahlung als berichtigungsverpflichtet an, ist das Urteil des FG aufzuheben und seine Klage abzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>68<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Sind die Mitgliedstaaten demgegen&uuml;ber unionsrechtlich aufgrund der besonderen Befugnisse in Art.&nbsp;185 Abs.&nbsp;2 Unterabs.&nbsp;2 und Art.&nbsp;186 MwStSystRL befugt, die Berichtigung des Vorsteuerabzugs ebenso wie die Berichtigung des Steueranspruchs von einer R&uuml;ckzahlung der Anzahlung abh&auml;ngig zu machen, hat das FG der Klage zu Recht stattgegeben. Auf der Grundlage der f&uuml;r den Senat bindenden Feststellungen des FG (&sect;&nbsp;118 Abs.&nbsp;2 FGO) stand es zwar im Streitjahr auch aus Sicht des Kl&auml;gers fest, dass er die versprochene Lieferung nicht erhalten w&uuml;rde. Der Kl&auml;ger hat aber im Streitjahr keine R&uuml;ckzahlung erhalten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>69<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td><strong>5. Zur dritten Vorlagefrage<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>70<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td><strong>a) EuGH-Rechtsprechung<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>71<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der EuGH hat sich in seinem Urteil Reemtsma vom 15.&nbsp;M&auml;rz 2007 C-35\/05 (EU:C:2007:167) mit der Frage befasst, ob eine vom Leistenden den Leistungsempf&auml;nger zu Unrecht in Rechnung gestellte und gezahlte Umsatzsteuer den Leistungsempf&auml;nger zum Vorsteuerabzug berechtigt. Der EuGH hat dies verneint (EuGH-Urteil Reemtsma, EU:C:2007:167, erster Leitsatz).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>72<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der EuGH hat sich zudem mit der Frage befasst, ob das FA dem Leistungsempf&auml;nger die an den Leistenden zu Unrecht gezahlte Umsatzsteuer erstatten muss, wenn der Leistungsempf&auml;nger seine Zahlung vom Leistenden nicht zur&uuml;ckerhalten kann. Der EuGH hat dies f&uuml;r den Regelfall verneint. Danach stehen die Grunds&auml;tze der Neutralit&auml;t, der Effektivit&auml;t und der Nichtdiskriminierung nationalen Rechtsvorschriften, nach denen nur der Dienstleistungserbringer einen Anspruch auf Erstattung von zu Unrecht als Mehrwertsteuer gezahlten Betr&auml;gen gegen die Steuerbeh&ouml;rden hat und der Dienstleistungsempf&auml;nger eine zivilrechtliche Klage auf R&uuml;ckzahlung der nicht geschuldeten Leistung gegen diesen Dienstleistungserbringer erheben kann, nicht entgegen (EuGH-Urteil Reemtsma, EU:C:2007:167, dritter Leitsatz Satz&nbsp;1).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>73<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Dar&uuml;ber hinaus hat der EuGH aber auch entschieden, dass die Mitgliedstaaten f&uuml;r den Fall, dass die Erstattung der Mehrwertsteuer unm&ouml;glich oder &uuml;berm&auml;&szlig;ig erschwert wird, die erforderlichen Mittel vorsehen m&uuml;ssen, die es dem Dienstleistungsempf&auml;nger erm&ouml;glichen, die zu Unrecht in Rechnung gestellte Steuer erstattet zu bekommen, damit der Grundsatz der Effektivit&auml;t gewahrt wird (EuGH-Urteil Reemtsma, EU:C:2007:167, dritter Leitsatz Satz&nbsp;2). Der EuGH erl&auml;utert dies in Rz&nbsp;41 seiner Entscheidungsgr&uuml;nde wie folgt: &quot;Wenn, wie die Kommission zu Recht ausf&uuml;hrt, die Erstattung der Mehrwertsteuer unm&ouml;glich oder &uuml;berm&auml;&szlig;ig erschwert wird, insbesondere im Fall der Zahlungsunf&auml;higkeit des Dienstleistungserbringers, k&ouml;nnen die genannten Grunds&auml;tze gebieten, dass der Dienstleistungsempf&auml;nger seinen Antrag auf Erstattung unmittelbar an die Steuerbeh&ouml;rden richten kann. Damit der Grundsatz der Effektivit&auml;t gewahrt wird, m&uuml;ssen deshalb die Mitgliedstaaten die erforderlichen Mittel und Verfahrensmodalit&auml;ten vorsehen, die es dem Dienstleistungsempf&auml;nger erm&ouml;glichen, die zu Unrecht in Rechnung gestellte Steuer erstattet zu bekommen.&quot;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>74<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td><strong>b) Bedeutung f&uuml;r den Streitfall<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>75<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td><strong>aa) Verpflichtung des Finanzamts<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>76<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Grunds&auml;tze des EuGH-Urteils Reemtsma (EU:C:2007:167) k&ouml;nnten auf den Streitfall zu &uuml;bertragen sein. Dies gilt unproblematisch f&uuml;r den Fall, dass der EuGH bei Beantwortung der ersten Frage einen Vorsteuerabzug aus der Anzahlung verneinen sollte, da mangels &quot;sicherer&quot; Leistungserbringung f&uuml;r die Anzahlung kein Steueranspruch entstanden ist, so dass der Kl&auml;ger zu Unrecht Umsatzsteuer an die GmbH gezahlt h&auml;tte. Die Situation im Streitfall w&auml;re dann mit der in der Rechtssache Reemtsma (EU:C:2007:167) identisch. Ebenso ist aber, falls der Vorsteuerabzug bei Beantwortung der ersten Frage zu bejahen w&auml;re, bei Beantwortung der zweiten Frage von einer Pflicht zur Berichtigung des Vorsteuerabzugs auszugehen. Denn der Anzahlende muss dann wie bei einer von vornherein zu Unrecht gezahlten Umsatzsteuer eine R&uuml;ckzahlung geltend machen, deren Durchsetzung an den wirtschaftlichen Verh&auml;ltnissen des Anzahlungsempf&auml;ngers scheitert.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>77<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>So ist es im Streitfall. Denn &uuml;ber das Verm&ouml;gen der GmbH wurde nach &sect;&nbsp;1&nbsp;ff. InsO das Insolvenzverfahren er&ouml;ffnet. Damit liegt im Streitfall wirtschaftlich die Situation vor, f&uuml;r die der EuGH im Urteil Reemtsma (EU:C:2007:167, Rz&nbsp;41) den Leistungsempf&auml;nger (hier: den Anzahlenden) als berechtigt ansieht, aufgrund einer Zahlungsunf&auml;higkeit des Leistenden (hier: der GmbH) einen Antrag auf Erstattung unmittelbar an die Steuerbeh&ouml;rden zu richten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>78<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>F&uuml;r den Fall, dass der EuGH den Vorsteuerabzug und die Berichtigungspflicht bejaht, obliegt ihm die Entscheidung, ob zumindest die fehlende M&ouml;glichkeit zur Anspruchsdurchsetzung im Berichtigungsfall zu einer Erstattungspflicht des FA f&uuml;hrt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>79<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td><strong>bb) Verfahrensm&auml;&szlig;ige Ber&uuml;cksichtigung<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>80<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>F&uuml;r den Fall, dass entsprechend dem EuGH-Urteil Reemtsma (EU:C:2007:167) eine Erstattungspflicht besteht, ist auch zu entscheiden, ob der Anzahlende seinen Erstattungsanspruch im Festsetzungsverfahren und damit in der vorliegenden Streitsache geltend machen kann oder ob auf ein gesondertes Billigkeitsverfahren verwiesen werden kann. Im zuletzt genannten Fall w&auml;re die Klage unbegr&uuml;ndet und der Kl&auml;ger m&uuml;sste ein zweites Verwaltungsverfahren als Billigkeitsverfahren nach &sect;&nbsp;163 der Abgabenordnung durchlaufen. Hinsichtlich der weiteren Einzelheiten verweist der erkennende Senat auf die zweite Vorlagefrage in der Rechtssache Geissel C-374\/16 und den Vorlagebeschluss hierzu (BFH-Beschluss vom 6.&nbsp;April 2016 XI&nbsp;R&nbsp;20\/14, BFHE 254, 152).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>81<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td><strong>cc) Bedeutung f&uuml;r die Beantwortung der zweiten Vorlagefrage<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>82<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Schlie&szlig;lich kann die dritte Vorlagefrage auch f&uuml;r die Beantwortung der zweiten Vorlagefrage von Bedeutung sein. Denn bei der Entscheidung &uuml;ber das Bestehen einer Berichtigungspflicht kann auch zu ber&uuml;cksichtigen sein, dass der Anzahlende &#8211;abgesehen von dem hier nicht vorliegenden Fall eines einvernehmlich betr&uuml;gerischen Verhaltens&#8211; immer versuchen wird, seinen R&uuml;ckforderungsanspruch gegen den Anzahlungsempf&auml;nger durchzusetzen. W&auml;re daher eine Berichtigungspflicht unabh&auml;ngig von einer R&uuml;ckzahlung zu bejahen und kann der Anzahlende seinen R&uuml;ckforderungsanspruch wie im Streitfall aufgrund einer Insolvenz des Anzahlungsempf&auml;ngers nicht durchsetzen, m&uuml;sste die Befolgung der Grunds&auml;tze des EuGH-Urteils Reemtsma (EU:C:2007:167) dazu f&uuml;hren, dass das FA als erstattungsverpflichtet angesehen wird. Bei dieser Sachlage k&ouml;nnte es sich als sinnvoller erweisen, die Mitgliedstaaten bei Beantwortung der zweiten Frage als berechtigt anzusehen, die Berichtigung des Vorsteuerabzugs von vornherein von einer R&uuml;ckzahlung der Anzahlung abh&auml;ngig zu machen. Die steuerrechtliche Handhabung w&uuml;rde sich hierdurch erleichtern. Dies kann auch aus Gr&uuml;nden der Verh&auml;ltnism&auml;&szlig;igkeit zur Vermeidung unn&ouml;tiger Belastungen geboten sein.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>83<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td><strong>5. Zum Rechtsgrund der Vorlage<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>84<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Einleitung des Vorabentscheidungsersuchens an den EuGH beruht auf Art.&nbsp;267 des Vertrags &uuml;ber die Arbeitsweise der Europ&auml;ischen Union.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>85<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td><strong>6. Verfahrensaussetzung<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>86<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Aussetzung des Verfahrens beruht auf &sect;&nbsp;121 Satz&nbsp;1 i.V.m. &sect;&nbsp;74 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Beschluss (EuGH-Vorlage) vom 21.9.2016, V R 29\/15ECLI:DE:BFH:2016:VE.210916.VR29.15.0 EuGH-Vorlage zum Vorsteuerabzug und zur Berichtigung bei Anzahlungen Leits&auml;tze 1. Sind die Anforderungen an die Sicherheit einer Leistungserbringung als Voraussetzung f&uuml;r den Vorsteuerabzug aus einer Anzahlung i.S. des EuGH-Urteils &quot;Firin&quot; C-107\/13 rein objektiv oder aus Sicht des Anzahlenden nach den f&uuml;r ihn erkennbaren Umst&auml;nden zu bestimmen? 2. &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/v-r-29-15-eugh-vorlage-zum-vorsteuerabzug-und-zur-berichtigung-bei-anzahlungen\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">V&nbsp;R&nbsp;29\/15 &#8211; EuGH-Vorlage zum Vorsteuerabzug und zur Berichtigung bei Anzahlungen<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-66320","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/66320","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=66320"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/66320\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=66320"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=66320"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=66320"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}