{"id":66338,"date":"2017-01-18T12:45:37","date_gmt":"2017-01-18T10:45:37","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=66338"},"modified":"2017-01-18T12:45:37","modified_gmt":"2017-01-18T10:45:37","slug":"v-r-31-15-ort-der-lieferung-bei-versendung-ueber-konsignationslager","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/v-r-31-15-ort-der-lieferung-bei-versendung-ueber-konsignationslager\/","title":{"rendered":"V&nbsp;R&nbsp;31\/15 &#8211; Ort der Lieferung bei Versendung &uuml;ber Konsignationslager"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 20.10.2016, V R 31\/15<br \/>ECLI:DE:BFH:2016:U.201016.VR31.15.0<\/p>\n<p class=\"titel\">Ort der Lieferung bei Versendung &uuml;ber Konsignationslager<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>F&uuml;r die Lieferortbestimmung nach &sect; 3 Abs. 6 UStG muss der Abnehmer bereits bei Beginn der Versendung feststehen. Eine Versendungslieferung kann dann auch vorliegen, wenn der Liefergegenstand nach dem Beginn der Versendung f&uuml;r kurze Zeit in einem Auslieferungslager gelagert wird. <\/p>\n<\/div>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>Die Revision des Beklagten und die Anschlussrevision der Kl&auml;gerin gegen das Urteil des Hessischen Finanzgerichts vom 25. August 2015&nbsp;&nbsp;1 K 2519\/10 werden als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckgewiesen.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Kosten des Revisionsverfahrens hat der Beklagte zu tragen; die Kosten der Anschlussrevision tr&auml;gt die Kl&auml;gerin.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>    <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>I. Die Kl&auml;gerin, Revisionsbeklagte und Anschlussrevisionskl&auml;gerin (Kl&auml;gerin) lieferte in den Streitjahren 2001 bis 2008 Waren an die Beigeladene.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>In den Streitjahren 2001 und 2002 erfolgten die Lieferungen &uuml;ber ein in S im Inland gelegenes Lager. Seit 2003 wurden die Lieferungen &uuml;ber ein in U im Inland gelegenes Lager ausgef&uuml;hrt, das von L betrieben wurde. Die Kl&auml;gerin war Auftraggeberin des L.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Warenlieferungen erfolgten auf der Grundlage sog. zentraler Liefervertr&auml;ge. Diese regelten die zu liefernden Gegenst&auml;nde, die Kaufpreise sowie die Zahlungs- und Lieferungsbedingungen. Die konkreten Liefermengen und Lieferdaten ergaben sich erst aus sog. Lieferabrufpl&auml;nen, die die Beigeladene der Kl&auml;gerin h&auml;ufig t&auml;glich &uuml;bersandte. Nach den zentralen Liefervertr&auml;gen war nur der Lieferabruf juristisch bindend und f&uuml;hrte zu einem Kaufvertrag. Nach den zum Vertragsbestandteil gewordenen Allgemeinen Einkaufsbedingungen der Beigeladenen wurden Warenmenge und Liefertermin erst durch den Lieferabruf festgelegt. Die Kl&auml;gerin hatte die erforderliche Kapazit&auml;t sicherzustellen, um die Warenmengen einschlie&szlig;lich Vorschaumengen aus Lieferabrufen erf&uuml;llen zu k&ouml;nnen. Mit dem Lieferabruf und einem zeitlich nachfolgenden konkretisierten Feinabruf teilte die Beigeladene der Kl&auml;gerin verbindlich mit, welche Warenmengen zu welchem Datum angeliefert werden mussten. Das Eigentum an den Waren sowie die Gefahr des zuf&auml;lligen Untergangs sollten erst zu dem Zeitpunkt und an dem Lieferort &uuml;bergehen, der im jeweiligen Liefervertrag bestimmt war. Die Beigeladene war aber verpflichtet, f&uuml;r die durch den Lagerhalter verursachten Sch&auml;den gegen&uuml;ber der Kl&auml;gerin einzustehen. F&uuml;r den Fall einer K&uuml;ndigung eines Lieferabrufs musste die Beigeladene die aufgrund des Abrufs bereits eingelagerten Waren bezahlen. Zahlungen waren jeweils zum 25. des auf die Lieferung folgenden Monats f&auml;llig. Die Lieferabrufe enthielten stets Freigaben f&uuml;r die n&auml;chsten zw&ouml;lf Wochen und bestimmten f&uuml;r diesen Zeitraum Liefertermine in Abst&auml;nden von regelm&auml;&szlig;ig ein bis zwei Wochen. Die in das Lager in U versandten Waren entsprachen mengenm&auml;&szlig;ig dem Bedarf der Beigeladenen in den n&auml;chsten Tagen und Wochen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im Rahmen einer w&auml;hrend des finanzgerichtlichen Verfahrens abgeschlossenen tats&auml;chlichen Verst&auml;ndigung gingen die Kl&auml;gerin und der Beklagte, Revisionskl&auml;ger und Anschlussrevisionsbeklagte (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) davon aus, dass f&uuml;r 95&nbsp;% der Lieferungen bereits bei Beginn der Versendung in Spanien verbindliche Bestellungen der Beigeladenen vorlagen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im Anschluss an ein steuerstrafrechtliches Ermittlungsverfahren gegen Verantwortliche der Kl&auml;gerin nahm das FA an, dass alle &uuml;ber das inl&auml;ndische Lager ausgef&uuml;hrten Lieferungen trotz der Versendung aus Spanien im Inland steuerpflichtig seien und erlie&szlig; dem entsprechende Umsatzsteuerbescheide f&uuml;r die Streitjahre. Der hiergegen eingelegte Einspruch hatte keinen Erfolg.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Demgegen&uuml;ber gab das Finanzgericht (FG) der Klage &uuml;berwiegend statt. Nach seinem in Entscheidungen der Finanzgerichte (EFG) 2015, 2229 ver&ouml;ffentlichten Urteil setzt die Anwendung von &sect;&nbsp;3 Abs.&nbsp;6 des Umsatzsteuergesetzes (UStG) in &Uuml;bereinstimmung mit Art.&nbsp;32 der Richtlinie des Rates vom 28.&nbsp;November 2006 &uuml;ber das gemeinsame Mehrwertsteuersystem 2006\/112\/EG (MwStSystRL) und Art.&nbsp;8 Abs.&nbsp;1 Buchst.&nbsp;a der Sechsten Richtlinie 77\/388\/EWG des Rates zur Harmonisierung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten &uuml;ber die Umsatzsteuern vom 17.&nbsp;Mai 1977 (Richtlinie 77\/388\/EWG) ein Umsatzgesch&auml;ft und damit eine Lieferung gegen Entgelt voraus. Grundlage der Versendung m&uuml;sse ein Umsatz sein. Es gen&uuml;ge nicht, dass eine Versendung erst bei Hinzutreten weiterer Umst&auml;nde zu einem Umsatz f&uuml;hre. Auf der Grundlage der &uuml;bereinstimmenden Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs (BFH) und des Gerichtshofs der Europ&auml;ischen Union (EuGH) k&ouml;nne eine Versendungslieferung auch bei einer kurzfristigen Einlagerung in ein Lager des Lieferanten vorliegen, wenn der Kunde als Abnehmer feststehe. Dies gelte aber nicht f&uuml;r Lieferungen, f&uuml;r die bei Beginn der Bef&ouml;rderung in Spanien noch kein Umsatzgesch&auml;ft vorgelegen habe, da es an einer verbindlichen Bestellung gefehlt habe. Ein im Zeitpunkt des Beginns der Bef&ouml;rderung nicht zur Abnahme verpflichteter und damit nur potentieller Abnehmer sei einem bereits feststehenden Abnehmer nicht gleichzustellen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Hiergegen wendet sich das FA mit seiner Revision. Von innergemeinschaftlichen Lieferungen aus Spanien sei nur auszugehen, wenn die Beigeladene bereits bei der Einlagerung in das Lieferantenlager die Verf&uuml;gungsmacht i.S. von &sect;&nbsp;3 Abs.&nbsp;1 UStG erhalten habe. Erlange die Beigeladene wie im Streitfall die Verf&uuml;gungsmacht erst mit der Entnahme aus dem Lieferantenlager, liege ein innergemeinschaftliches Verbringen und eine Inlandslieferung vor. Die Beigeladene habe mit der Einlagerung in das Lieferantenlager nach ihrer Interessenlage auch noch keine Verf&uuml;gungsmacht erlangen wollen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt sinngem&auml;&szlig;,<br \/>das Urteil des FG aufzuheben, soweit es der Klage stattgegeben hat.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table class=\"Rsp\">\n<tr>\n<th colspan=\"2\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/th>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"2\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">Die Kl&auml;gerin beantragt,<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">die Revision zur&uuml;ckzuweisen<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"2\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">und im Wege der Anschlussrevision,<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">das Urteil des FG aufzuheben, soweit es die Klage abgewiesen hat, sowie die Umsatzsteuerbescheide 2001 bis 2006 vom 22.&nbsp;Juni 2009 in Gestalt der Einspruchsentscheidung vom 1.&nbsp;September 2010 dahingehend zu &auml;ndern, dass die Umsatzsteuer auf jeweils 0&nbsp;EUR herabgesetzt wird.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FG habe der Klage zutreffend stattgegeben, da die Beigeladene die Verf&uuml;gungsmacht bereits in Spanien erlangt habe. Zur Begr&uuml;ndung ihrer Anschlussrevision macht sie geltend, dass die Beigeladene auch ohne verbindliche Bestellung als Abnehmerin festgestanden habe, wie sich aus den vertraglichen Vereinbarungen ergebe. Soweit das FG die Klage f&uuml;r Lieferungen ohne Produktionsfreigabe bei Beginn der Versendung abgewiesen habe, bestehe keine Vergleichbarkeit mit einem Kauf auf Probe, bei dem Ware unaufgefordert zugesandt werde. Denn die Versendung dieser Gegenst&auml;nde sei auf der Grundlage der von der Beigeladenen mitgeteilten Bedarfsmengen erfolgt. In Bezug auf diese Vorschaumengen habe zwar keine Abnahmeverpflichtung bestanden, die Kl&auml;gerin habe aber sicherstellen m&uuml;ssen, die als Vorschau mitgeteilten Mengen zeitgerecht liefern zu k&ouml;nnen. Bei realistischer Betrachtungsweise habe die Beigeladene auch insoweit als Abnehmerin festgestanden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Beigeladene hat sich nicht ge&auml;u&szlig;ert.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>    <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>II. Die Revision des FA und die Anschlussrevision der Kl&auml;gerin sind unbegr&uuml;ndet und daher zur&uuml;ckzuweisen (&sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;2 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;). Das FG hat im Ergebnis zutreffend entschieden, dass sich der Ort der von der Kl&auml;gerin unstreitig ausgef&uuml;hrten Lieferungen nach &sect;&nbsp;3 Abs.&nbsp;6 Satz&nbsp;1 UStG bestimmt, wenn die Person des Abnehmers bereits bei Beginn der Versendung feststeht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Die Ortsbestimmung als Versendungslieferung nach &sect;&nbsp;3 Abs.&nbsp;6 Satz&nbsp;1 UStG setzt voraus, dass der Abnehmer bereits bei Beginn der Versendung feststeht. Unter dieser Bedingung kann eine Versendungslieferung auch dann vorliegen, wenn der Liefergegenstand nach dem Beginn der Versendung f&uuml;r kurze Zeit in einem Auslieferungslager gelagert wird.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Wird der Gegenstand der Lieferung durch den Lieferer, den Abnehmer oder einen vom Lieferer oder vom Abnehmer beauftragten Dritten bef&ouml;rdert oder versendet, gilt die Lieferung gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;3 Abs.&nbsp;6 Satz&nbsp;1 UStG dort als ausgef&uuml;hrt, wo die Bef&ouml;rderung oder Versendung an den Abnehmer oder in dessen Auftrag an einen Dritten beginnt. Diese Vorschrift beruht unionsrechtlich auf Art.&nbsp;32 MwStSystRL (bis einschlie&szlig;lich 2006: Art.&nbsp;8 Abs.&nbsp;1 Buchst.&nbsp;a Richtlinie 77\/388\/EWG). Wird der Gegenstand vom Lieferer, vom Erwerber oder von einer dritten Person versandt oder bef&ouml;rdert, gilt danach als Ort der Lieferung der Ort, an dem sich der Gegenstand zum Zeitpunkt des Beginns der Versendung oder Bef&ouml;rderung an den Erwerber befindet.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) &sect;&nbsp;3 Abs.&nbsp;6 Satz&nbsp;1 UStG setzt eine Versendung an den Abnehmer voraus. Dieser muss im Zeitpunkt der Versendung nach Ma&szlig;gabe des der Lieferung zugrundeliegenden Rechtsverh&auml;ltnisses, aus dem sich die Person des Abnehmers ergibt (BFH-Urteil vom 25.&nbsp;April 2013 V&nbsp;R&nbsp;28\/11, BFHE 242, 77, BStBl II 2013, 656, unter II.2.c&nbsp;aa), feststehen. &sect;&nbsp;3 Abs.&nbsp;6 Satz&nbsp;1 UStG erfordert in &Uuml;bereinstimmung mit den unionsrechtlichen Vorgaben (Art.&nbsp;32 MwStSystRL und zuvor Art.&nbsp;8 Abs.&nbsp;1 Buchst.&nbsp;a Richtlinie 77\/388\/EWG), dass &quot;der Gegenstand der Lieferung durch den Lieferer, den Abnehmer oder einen vom Lieferer oder vom Abnehmer beauftragten Dritten bef&ouml;rdert oder versendet wird&quot;. Wie sich aus der Rechtsfolgenanordnung der Vorschrift ergibt, muss &quot;die Bef&ouml;rderung oder Versendung an den Abnehmer&quot; erfolgen, der somit bereits beim Beginn der Versendung feststehen muss. Auch dies stimmt mit Art.&nbsp;32 MwStSystRL &uuml;berein. Danach befindet sich der Lieferort an dem &quot;Ort, an dem sich der Gegenstand zum Zeitpunkt des Beginns der Versendung oder Bef&ouml;rderung an den Erwerber befindet&quot;.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Kommt es f&uuml;r &sect;&nbsp;3 Abs.&nbsp;6 Satz&nbsp;1 UStG auf die Versendung an einen bei ihrem Beginn bereits feststehenden Abnehmer an, setzt die Vorschrift auch voraus, dass die Versendung zu einem Gelangen des Liefergegenstandes an den Abnehmer f&uuml;hrt. Die Versendung darf daher nicht abgebrochen werden. Dazu reicht eine nur kurzzeitige Lagerung nach dem Beginn der Versendung nicht aus.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Nach der Rechtsprechung des BFH gilt eine Lieferung auch dann gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;3 Abs.&nbsp;6 Satz&nbsp;1 UStG als bei Beginn der Versendung ausgef&uuml;hrt, wenn die Ware von dem mit der Versendung Beauftragten zun&auml;chst in ein inl&auml;ndisches Lager gebracht und erst nach Eingang der Zahlung durch eine Freigabeerkl&auml;rung des Lieferanten an den Erwerber herausgegeben wird (BFH-Urteil vom 30.&nbsp;Juli 2008 XI&nbsp;R&nbsp;67\/07, BFHE 222, 138, BStBl II 2009, 552, Leits&auml;tze&nbsp;1 und 2). Der BFH hat dies insbesondere damit begr&uuml;ndet, dass &sect;&nbsp;3 Abs.&nbsp;6 Satz&nbsp;1 UStG auch anzuwenden ist, wenn es dem Lieferer nach Beginn der Bef&ouml;rderung oder Versendung noch m&ouml;glich ist, &uuml;ber den Gegenstand der Lieferung neu zu disponieren und den Gegenstand wie im Fall einer sog. Umkartierung an einen anderen Abnehmer zu liefern (BFH-Urteil in BFHE 222, 138, BStBl II 2009, 552, unter II.1.b). Damit kommt es f&uuml;r die Anwendung dieser Vorschrift nicht darauf an, dass die Verf&uuml;gungsmacht bereits mit dem Beginn der Versendung auf den Abnehmer &uuml;bergeht, zumal sich der Lieferort dann nach &sect;&nbsp;3 Abs.&nbsp;7 Satz&nbsp;1 UStG (Art.&nbsp;31 MwStSystRL) bestimmt und die gesonderte Regelung zur Versendungslieferung gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;3 Abs.&nbsp;6 Satz&nbsp;1 UStG &uuml;berfl&uuml;ssig w&auml;re.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Dementsprechend ist die Einlagerung in ein Auslieferungslager nach dem Beginn der Versendung an den Abnehmer f&uuml;r die Anwendung von &sect;&nbsp;3 Abs.&nbsp;6 Satz&nbsp;1 UStG ohne Bedeutung. Wie das FG insoweit zutreffend entschieden hat, steht der Umstand, dass die f&uuml;r einen von vornherein feststehenden Abnehmer bestimmten Waren noch f&uuml;r einen kurzen Zeitraum in einem auf Initiative des Abnehmers eingerichteten Lager zwischengelagert werden, zumindest unter Ber&uuml;cksichtigung eines dem Abnehmer vertraglich einger&auml;umten uneingeschr&auml;nkten Zugriffsrechts der Annahme einer Versendung an den Abnehmer nicht entgegen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Eine Einlagerung f&uuml;r den beim Beginn der Versendung bereits feststehenden Abnehmer &#8211;wie im Streitfall&#8211; nur f&uuml;r kurze Zeit, um den produktionsbedingt beim Abnehmer f&uuml;r die n&auml;chsten Tage und Wochen ben&ouml;tigten Warenbedarf zu decken, unterbricht noch nicht die im Streitfall in Spanien begonnenen Versendungen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Dies stimmt mit der Rechtsprechung des EuGH &uuml;berein. Der EuGH stellt f&uuml;r eine Versendungs- oder Bef&ouml;rderungslieferung, die zu einer innergemeinschaftlichen Lieferung und einem korrespondierenden innergemeinschaftlichen Erwerb f&uuml;hrt, darauf ab, &quot;ob ein zeitlicher und sachlicher Zusammenhang zwischen der Lieferung des in Rede stehenden Gegenstands und seiner Bef&ouml;rderung sowie ein kontinuierlicher Ablauf des Vorgangs gegeben sind&quot; (EuGH-Urteil X vom 18.&nbsp;November 2010 C-84\/09, EU:C:2010:693, Rz&nbsp;33). Der danach erforderliche zeitliche und sachliche Zusammenhang als kontinuierlicher Ablauf wird durch eine von vornherein nur vor&uuml;bergehende Einlagerung auf kurze Zeit wie im Streitfall nicht beeintr&auml;chtigt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>dd) Soweit die Finanzverwaltung demgegen&uuml;ber in Abschn.&nbsp;1a.2 Abs.&nbsp;6 Satz&nbsp;1 des Umsatzsteuer-Anwendungserlasses (ebenso Oberfinanzdirektion Frankfurt a.M. vom 15.&nbsp;Dezember 2015, Umsatzsteuer-Rundschau &#8211;UR&#8211; 2016, 454) davon ausgeht, dass anstelle einer entgeltlichen Lieferung aus dem Bestimmungsmitgliedstaat in das Inland eine nicht nur vor&uuml;bergehende Verwendung und damit ein innergemeinschaftliches Verbringen i.S. von &sect;&nbsp;1a Abs.&nbsp;2 UStG auch dann vorliege, wenn der Unternehmer den Gegenstand mit der konkreten Absicht in den Bestimmungsmitgliedstaat verbringt, ihn dort (unver&auml;ndert) weiterzuliefern (z.B. Verbringen in ein Auslieferungs- oder Konsignationslager), schlie&szlig;t sich der erkennende Senat dem aus den vorstehend dargelegten Gr&uuml;nden nicht an.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Danach kann das FA nicht mit Erfolg geltend machen, dass es f&uuml;r &sect;&nbsp;3 Abs.&nbsp;6 Satz&nbsp;1 UStG erforderlich ist, dass der Abnehmer bereits mit der Einlagerung die Verf&uuml;gungsmacht i.S. von &sect;&nbsp;3 Abs.&nbsp;1 UStG erh&auml;lt. Dies ist bereits deshalb unzutreffend, da es sich dann bei &sect;&nbsp;3 Abs.&nbsp;6 Satz&nbsp;1 UStG um eine neben &sect;&nbsp;3 Abs.&nbsp;7 Satz&nbsp;1 UStG &uuml;berfl&uuml;ssige Regelung handeln w&uuml;rde (s. oben II.1.c&nbsp;aa).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Auch das Vorbringen der Kl&auml;gerin, mit dem sie geltend macht, dass die Person des Abnehmers nicht bereits bei Beginn der Versendung feststehen m&uuml;sse, greift nicht durch. Die Versendungslieferung erfordert bereits nach dem Wortlaut von &sect;&nbsp;3 Abs.&nbsp;6 Satz&nbsp;1 UStG und Art.&nbsp;32 MwStSystRL eine Versendung&nbsp;an <span style=\"text-decoration:underline\">einen<\/span> Abnehmer.&nbsp;Die im Zeitpunkt der Versendung nur wahrscheinliche Begr&uuml;ndung einer Abnehmerstellung ist einer tats&auml;chlichen Abnehmerstellung nicht gleichzustellen. Ansonsten drohen Beurteilungsschwierigkeiten im Hinblick auf den Grad einer dann erforderlichen Wahrscheinlichkeitspr&uuml;fung. Derartige Nachteile lassen sich nicht durch einen im Schrifttum angenommenen Vereinfachungszweck (Frye, UR 2013, 889&nbsp;ff., und Stadie, in Rau\/D&uuml;rrw&auml;chter, UStG, &sect;&nbsp;1a Rz&nbsp;63&nbsp;ff.) ausgleichen. Ob es bei Beginn der Versendung an einem feststehenden Abnehmer fehlt, da eine unaufgeforderte Warenzusendung im Rahmen eines zu diesem Zeitpunkt lediglich vom Versender einseitig beabsichtigten Kaufs auf Probe vorliegt (vgl. BFH-Urteil vom 6.&nbsp;Dezember 2007 V&nbsp;R&nbsp;24\/05, BFHE 219, 476, BStBl II 2009, 490), oder ob der Abnehmer wie im Streitfall aus anderen Gr&uuml;nden bei Beginn der Versendung noch nicht verbindlich feststeht, ist ohne Bedeutung.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4. Die Kostenentscheidung beruht auf &sect;&nbsp;135 Abs.&nbsp;2 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 20.10.2016, V R 31\/15ECLI:DE:BFH:2016:U.201016.VR31.15.0 Ort der Lieferung bei Versendung &uuml;ber Konsignationslager Leits&auml;tze F&uuml;r die Lieferortbestimmung nach &sect; 3 Abs. 6 UStG muss der Abnehmer bereits bei Beginn der Versendung feststehen. Eine Versendungslieferung kann dann auch vorliegen, wenn der Liefergegenstand nach dem Beginn der Versendung f&uuml;r kurze Zeit in einem Auslieferungslager gelagert wird. &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/v-r-31-15-ort-der-lieferung-bei-versendung-ueber-konsignationslager\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">V&nbsp;R&nbsp;31\/15 &#8211; Ort der Lieferung bei Versendung &uuml;ber Konsignationslager<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-66338","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/66338","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=66338"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/66338\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=66338"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=66338"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=66338"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}