{"id":66353,"date":"2017-01-18T12:48:12","date_gmt":"2017-01-18T10:48:12","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=66353"},"modified":"2017-01-18T12:48:12","modified_gmt":"2017-01-18T10:48:12","slug":"v-r-26-15-rueckwirkung-der-rechnungsberichtigung-auf-den-zeitpunkt-der-urspruenglichen-ausstellung-voraussetzungen-der-rechnungsberichtigung-rechnungsberichtigung-als-rueckwirkendes-ereignis-is-von-pa","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/v-r-26-15-rueckwirkung-der-rechnungsberichtigung-auf-den-zeitpunkt-der-urspruenglichen-ausstellung-voraussetzungen-der-rechnungsberichtigung-rechnungsberichtigung-als-rueckwirkendes-ereignis-is-von-pa\/","title":{"rendered":"V&nbsp;R&nbsp;26\/15 &#8211; R&uuml;ckwirkung der Rechnungsberichtigung auf den Zeitpunkt der urspr&uuml;nglichen Ausstellung &#8211; Voraussetzungen der Rechnungsberichtigung &#8211; Rechnungsberichtigung als r&uuml;ckwirkendes Ereignis i.S. von &sect; 233a Abs. 2a, Abs. 7 i.V.m. &sect; 175 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 AO"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 20.10.2016, V R 26\/15<br \/>ECLI:DE:BFH:2016:U.201016.VR26.15.0<\/p>\n<p class=\"titel\">R&uuml;ckwirkung der Rechnungsberichtigung auf den Zeitpunkt der urspr&uuml;nglichen Ausstellung &#8211; Voraussetzungen der Rechnungsberichtigung &#8211; Rechnungsberichtigung als r&uuml;ckwirkendes Ereignis i.S. von &sect; 233a Abs. 2a, Abs. 7 i.V.m. &sect; 175 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 AO<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>1. Berichtigt der Unternehmer eine Rechnung nach &sect; 31 Abs. 5 UStDV, wirkt dies auf den Zeitpunkt zur&uuml;ck, in dem die Rechnung erstmals ausgestellt wurde (&Auml;nderung der Rechtsprechung).<\/p>\n<\/p>\n<p>2. Eine berichtigungsf&auml;hige Rechnung liegt jedenfalls dann vor, wenn sie Angaben zum Rechnungsaussteller, zum Leistungsempf&auml;nger, zur Leistungsbeschreibung, zum Entgelt und zur gesondert ausgewiesenen Umsatzsteuer enth&auml;lt.<\/p>\n<\/p>\n<p>3. Die Rechnung kann bis zum Schluss der letzten m&uuml;ndlichen Verhandlung vor dem FG berichtigt werden. <\/p>\n<\/div>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>Auf die Revision der Kl&auml;gerin werden das Urteil des Finanzgerichts Berlin-Brandenburg vom 10. Juni 2015&nbsp;&nbsp;7 K 7377\/11 und die Einspruchsentscheidung des Finanzamts X vom 15. November 2011 aufgehoben.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Umsatzsteuer 2005 wird unter Ab&auml;nderung des Umsatzsteuerbescheids des Finanzamts X vom 1. September 2011 auf .\/. 2.611,21 EUR festgesetzt.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Umsatzsteuer 2006 wird unter Ab&auml;nderung des Umsatzsteuerbescheids des Finanzamts X vom 1. September 2011 auf 5.477,71 EUR festgesetzt.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Umsatzsteuer 2007 wird unter Ab&auml;nderung des Umsatzsteuerbescheids des Finanzamts X vom 1. September 2011 auf .\/. 11.365,76 EUR festgesetzt.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Kosten des gesamten Verfahrens hat der Beklagte zu tragen.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>I. Die Kl&auml;gerin und Revisionskl&auml;gerin (Kl&auml;gerin) betreibt ein Dentallabor. Aufgrund einer Betriebspr&uuml;fung erlie&szlig; der Beklagte und Revisionsbeklagte (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) ge&auml;nderte Umsatzsteuerbescheide f&uuml;r die Jahre 2005 bis 2007 (Streitjahre). Dabei ber&uuml;cksichtigte es f&uuml;r das Jahr 2005 Vorsteuer aus den Rechnungen eines Rechtsanwalts und f&uuml;r die Jahre 2006 und 2007 Vorsteuer aus Rechnungen einer Unternehmensberatung nicht, da in den Rechnungen die Art der erbrachten Leistungen nicht hinreichend genau bezeichnet war.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Rechnungen des Rechtsanwalts ergingen unter dem Briefkopf der Rechtsanwaltskanzlei mit dem Betreff &quot;Beratervertrag&quot;. Sie enthielten als Kennzeichnung des Leistungsgegenstands den Satz: &quot;ich erlaube mir, das vereinbarte Beraterhonorar wie folgt abzurechnen&quot;. Die Rechnungen der Unternehmensberatung lauteten: &quot;f&uuml;r allgemeine wirtschaftliche Beratung im (Zeitraum) berechnen wir Ihnen pauschal wie vereinbart&quot; und &quot;f&uuml;r zus&auml;tzliche betriebswirtschaftliche Beratung (Zeitraum) berechnen wir Ihnen pauschal wie vereinbart&quot;. Die Rechnungen nahmen nicht auf weitere Unterlagen Bezug, aus denen sich Einzelheiten der Vereinbarung entnehmen lie&szlig;en.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Auf den Einspruch der Kl&auml;gerin hin &auml;nderte das FA die ge&auml;nderten Bescheide aus hier nicht strittigen Gr&uuml;nden abermals. Im &Uuml;brigen wies es den Einspruch zur&uuml;ck. Die Kl&auml;gerin erhob daraufhin im November 2011 Klage und legte dem FA w&auml;hrend des Klageverfahrens im Januar 2013 Rechnungen vor, in denen der Gegenstand der Leistung ordnungsgem&auml;&szlig; bezeichnet war. Das Finanzgericht (FG) wies die Klage mit Urteil vom 10.&nbsp;Juni 2015&nbsp;&nbsp;7&nbsp;K&nbsp;7377\/11 (Entscheidungen der Finanzgerichte &#8211;EFG&#8211; 2015, 1650) ab. Zur Begr&uuml;ndung f&uuml;hrte es im Wesentlichen aus, dass die Berichtigung jedenfalls dann keine R&uuml;ckwirkung entfalte, wenn die berichtigten Rechnungen erst nach Ergehen der Einspruchsentscheidung vorgelegt w&uuml;rden. Mit der Revision verfolgt die Kl&auml;gerin ihr Begehren weiter.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Senat hat am 14.&nbsp;Oktober 2015 das Ruhen des Verfahrens bis zur Entscheidung des Gerichtshofs der Europ&auml;ischen Union (EuGH) in dem Verfahren Senatex GmbH (Az. des EuGH C-518\/14) beschlossen. Nach Erlass der Entscheidung des EuGH hat er den Beteiligten Gelegenheit zur Stellungnahme gegeben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin sieht sich durch die Entscheidung des EuGH in ihrer Rechtsauffassung best&auml;tigt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin beantragt sinngem&auml;&szlig;,<br \/>die Einspruchsentscheidung und das FG-Urteil aufzuheben und die Umsatzsteuer 2005 um 7.360&nbsp;EUR, die Umsatzsteuer 2006 um 432&nbsp;EUR und die Umsatzsteuer 2007 um 3.230&nbsp;EUR herabzusetzen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt,<br \/>die Revision zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>II. Die Revision ist begr&uuml;ndet. Sie f&uuml;hrt zur Aufhebung des FG-Urteils und zur Stattgabe der Klage (&sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;). Entgegen dem FG-Urteil kann die Kl&auml;gerin das Recht auf Vorsteuerabzug im Streitfall bereits f&uuml;r die Jahre 2005 bis 2007 aus&uuml;ben. Wird eine Rechnung nach &sect;&nbsp;31 Abs.&nbsp;5 der Umsatzsteuer-Durchf&uuml;hrungsverordnung (UStDV) berichtigt, wirkt die Berichtigung auf den Zeitpunkt zur&uuml;ck, in dem die Rechnung urspr&uuml;nglich ausgestellt wurde.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Das FA ist aufgrund der Verordnung &uuml;ber besondere Zust&auml;ndigkeitsregelungen im Bereich der Finanzverwaltung im Wege des gesetzlichen Parteiwechsels in die Beteiligtenstellung des Finanzamts X eingetreten (s. dazu Senatsurteil vom 19.&nbsp;September 2013 V&nbsp;R&nbsp;25\/12, BFH\/NV 2014, 322, Rz&nbsp;11&nbsp;f.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Nach &sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 des Umsatzsteuergesetzes (UStG) kann ein Unternehmer die gesetzlich geschuldete Steuer f&uuml;r Lieferungen und sonstige Leistungen, die von einem anderen Unternehmer f&uuml;r sein Unternehmen ausgef&uuml;hrt worden sind, als Vorsteuer abziehen. Die Aus&uuml;bung des Vorsteuerabzugs setzt nach &sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 UStG voraus, dass der Unternehmer eine nach den &sect;&sect;&nbsp;14, 14a UStG ausgestellte Rechnung besitzt. Eine Rechnung kann nach &sect;&nbsp;31 Abs.&nbsp;5 Satz&nbsp;1 UStDV berichtigt werden, wenn sie nicht alle Angaben nach &sect;&nbsp;14 Abs.&nbsp;4 oder &sect;&nbsp;14a des Gesetzes enth&auml;lt oder Angaben in der Rechnung unzutreffend sind. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Unionsrechtliche Grundlage f&uuml;r das Rechnungserfordernis sind in den Streitjahren 2005 und 2006 Art.&nbsp;18 Abs.&nbsp;1 Buchst.&nbsp;a und Art.&nbsp;22 Abs.&nbsp;3 der Sechsten Richtlinie 77\/388\/EWG des Rates vom 17.&nbsp;Mai 1977 zur Harmonisierung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten &uuml;ber die Umsatzsteuern (Richtlinie 77\/388\/EWG) i.d.F. der Richtlinie 2003\/92\/EG des Rates vom 7.&nbsp;Oktober 2003 zur &Auml;nderung der Richtlinie 77\/388\/EWG. Nach Art.&nbsp;18 Abs.&nbsp;1 Buchst.&nbsp;a der Richtlinie 77\/388\/EWG muss der Steuerpflichtige, um das Recht auf Vorsteuerabzug aus&uuml;ben zu k&ouml;nnen, f&uuml;r den Vorsteuerabzug nach Art.&nbsp;17 Abs.&nbsp;2 Buchst.&nbsp;a der Richtlinie 77\/388\/EWG in Bezug auf die Lieferung von Gegenst&auml;nden oder das Erbringen von Dienstleistungen eine gem&auml;&szlig; Art.&nbsp;22 Abs.&nbsp;3 der Richtlinie 77\/388\/EWG ausgestellte Rechnung besitzen. In Art.&nbsp;22 Abs.&nbsp;3 Buchst.&nbsp;b der Richtlinie 77\/388\/EWG ist geregelt, welche Angaben eine solche Rechnung unbeschadet der in der Richtlinie 77\/388\/EWG festgelegten Sonderbestimmungen mindestens enthalten muss.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im Streitjahr 2007 beruht das Rechnungserfordernis unionsrechtlich unver&auml;ndert auf Art.&nbsp;178 Buchst.&nbsp;a und Art.&nbsp;226 der Richtlinie 2006\/112\/EG des Rates vom 28.&nbsp;November 2006 &uuml;ber das gemeinsame Mehrwertsteuersystem (Mehrwertsteuersystemrichtlinie &#8211;MwStSystRL&#8211;). Nach Art.&nbsp;178 Buchst.&nbsp;a MwStSystRL muss der Steuerpflichtige, um das Recht auf Vorsteuerabzug aus&uuml;ben zu k&ouml;nnen, f&uuml;r den Vorsteuerabzug nach Art.&nbsp;168 Buchst.&nbsp;a MwstSystRL in Bezug auf die Lieferung von Gegenst&auml;nden oder das Erbringen von Dienstleistungen eine gem&auml;&szlig; Titel&nbsp;XI Kapitel&nbsp;3 Abschnitte&nbsp;3 bis 6 MwStSystRL (f&uuml;r 2005 und 2006: Art.&nbsp;22 Abs.&nbsp;3 der Richtlinie 77\/388\/EWG) ausgestellte Rechnung besitzen. In Art.&nbsp;226 MwStSystRL ist geregelt, welche Angaben eine solche Rechnung unbeschadet der in der MwStSystRL festgelegten Sonderbestimmungen mindestens enthalten muss. Nach Art.&nbsp;219 MwStSystRL als unionsrechtlicher Grundlage des &sect;&nbsp;31 Abs.&nbsp;5 UStDV sind einer Rechnung jedes Dokument und jede Mitteilung gleichgestellt, das oder die die urspr&uuml;ngliche Rechnung &auml;ndert und spezifisch und eindeutig auf diese bezogen ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Wird zun&auml;chst eine Rechnung ausgestellt, die den Anforderungen der &sect;&sect;&nbsp;14, 14a UStG nicht entspricht, und wird diese Rechnung sp&auml;ter nach &sect;&nbsp;31 Abs.&nbsp;5 UStDV berichtigt, kann das Recht auf Vorsteuerabzug gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 UStG aufgrund der berichtigten Rechnung f&uuml;r den Besteuerungszeitraum ausge&uuml;bt werden, in dem die Rechnung urspr&uuml;nglich ausgestellt wurde.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Der EuGH hat mit Urteil Senatex GmbH vom 15.&nbsp;September 2016 C-518\/14 (EU:C:2016:691, Deutsches Steuerrecht &#8211;DStR&#8211; 2016, 2211) entschieden, dass Art.&nbsp;167, Art.&nbsp;178 Buchst.&nbsp;a, Art.&nbsp;179 und Art.&nbsp;226 Nr.&nbsp;3 MwStSystRL einer nationalen Regelung entgegenstehen, wonach der Berichtigung einer Rechnung in Bezug auf eine zwingende Angabe keine R&uuml;ckwirkung zukommt, so dass das Recht auf Vorsteuerabzug in Bezug auf die berichtigte Rechnung nicht f&uuml;r das Jahr ausge&uuml;bt werden kann, in dem diese Rechnung urspr&uuml;nglich ausgestellt wurde, sondern f&uuml;r das Jahr, in dem sie berichtigt wurde. Der Besitz einer ordnungsgem&auml;&szlig;en Rechnung ist danach formelle, aber nicht materielle Voraussetzung f&uuml;r das Recht auf Vorsteuerabzug (Rz&nbsp;29, 38).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) &sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 UStG ist richtlinienkonform auszulegen (st&auml;ndige Rechtsprechung, zuletzt Senatsurteil vom 6.&nbsp;April 2016 V&nbsp;R&nbsp;6\/14, BFHE 253, 456, Rz&nbsp;26). Gleiches gilt f&uuml;r &sect;&nbsp;31 Abs.&nbsp;5 UStDV. Eine Berichtigung nach dieser Vorschrift wirkt daher auf den Zeitpunkt zur&uuml;ck, in dem die Rechnung urspr&uuml;nglich ausgestellt wurde. An seiner fr&uuml;heren Rechtsprechung, wonach die Vorsteuer aus einer berichtigten Rechnung erst im Besteuerungszeitraum der Berichtigung abgezogen werden konnte (Senatsurteil vom 24.&nbsp;August 2006 V&nbsp;R&nbsp;16\/05, BFHE 215, 311, BStBl II 2007, 340, unter II.3.c), h&auml;lt der Senat infolge der EuGH-Rechtsprechung nicht mehr fest.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Senat weicht dadurch nicht i.S. von &sect;&nbsp;11 FGO von der Rechtsprechung des XI.&nbsp;Senats des BFH ab. So betraf das Urteil des XI.&nbsp;Senats vom 8.&nbsp;Juli 2009 XI&nbsp;R&nbsp;51\/07 (BFH\/NV 2010, 256, unter II.1.a) keinen Fall einer Rechnungsberichtigung. Zudem hat der XI.&nbsp;Senat im Urteil vom 19.&nbsp;Juni 2013 XI&nbsp;R&nbsp;41\/10 (BFHE 242, 258, BStBl II 2014, 738, Rz&nbsp;41) die R&uuml;ckwirkung einer Berichtigung ausdr&uuml;cklich offengelassen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Wenn der Senat im &Uuml;brigen im Besitz der Rechnung eine materiell-rechtliche Anspruchsvoraussetzung f&uuml;r den Vorsteuerabzug sieht (Senatsurteil vom 16.&nbsp;Januar 2014 V&nbsp;R&nbsp;28\/13, BFHE 244, 126, BStBl II 2014, 867, Rz&nbsp;18), widerspricht er nicht der unionsrechtlichen Systematik, die zwischen der Entstehung und der Aus&uuml;bung des Rechts auf Vorsteuerabzug unterscheidet (vgl. Art.&nbsp;167 MwStSystRL einerseits, Art.&nbsp;178 MwStSystRL; EuGH-Urteile Pannon Gep Centrum vom 15.&nbsp;Juli 2010 C-368\/09, EU:C:2010:441, H&ouml;chstrichterliche Finanzrechtsprechung &#8211;HFR&#8211; 2010, 994, Rz&nbsp;38&nbsp;f.; Petroma Transports SA vom 8.&nbsp;Mai 2013 C-271\/12, EU:C:2013:297, HFR 2013, 656, Rz&nbsp;24&nbsp;f.). In dieser Weise differenziert auch der erkennende Senat (Senatsurteil vom 23.&nbsp;Oktober 2014 V&nbsp;R&nbsp;23\/13, BFHE 247, 480, BStBl II 2015, 313, Rz&nbsp;14&nbsp;f.). Danach ist der Besitz der Rechnung materielle Anspruchsvoraussetzung f&uuml;r die Aus&uuml;bung des Rechts auf Vorsteuerabzug. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4. Nach diesen Grunds&auml;tzen war das FG-Urteil aufzuheben und die Umsatzsteuer entsprechend dem Antrag der Kl&auml;gerin festzusetzen. Die Voraussetzungen f&uuml;r das Recht auf Vorsteuerabzug liegen unstreitig vor. Dieses Recht kann die Kl&auml;gerin jedenfalls aufgrund der Rechnungsberichtigung auch f&uuml;r die Streitjahre aus&uuml;ben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Die in den Streitjahren ausgestellten Rechnungen waren nach &sect;&nbsp;31 Abs.&nbsp;5 UStDV berichtigungsf&auml;hig. Ein Dokument ist jedenfalls dann eine Rechnung und damit berichtigungsf&auml;hig, wenn es Angaben zum Rechnungsaussteller, zum Leistungsempf&auml;nger, zur Leistungsbeschreibung, zum Entgelt und zur gesondert ausgewiesenen Umsatzsteuer enth&auml;lt (Senatsbeschluss vom 20.&nbsp;Juli 2012 V&nbsp;B&nbsp;82\/11, BFHE 237, 545, BStBl II 2012, 809, Rz&nbsp;33). Hierf&uuml;r reicht es aus, dass sie diesbez&uuml;gliche Angaben enth&auml;lt und die Angaben nicht in so hohem Ma&szlig;e unbestimmt, unvollst&auml;ndig oder offensichtlich unzutreffend sind, dass sie fehlenden Angaben gleichstehen. Dabei gen&uuml;gt es mit Blick auf die Leistungsbeschreibung, dass &#8211;wie im Streitfall&#8211; die Rechnung unter dem Briefkopf eines Rechtsanwalts erteilt wird und auf einen nicht n&auml;her bezeichneten Beratervertrag Bezug nimmt oder dass sie &uuml;ber &quot;allgemeine wirtschaftliche Beratung&quot; oder &quot;betriebswirtschaftliche Beratung&quot; ausgestellt ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Die Rechnungen sind berichtigt worden. Die berichtigten Rechnungen entsprachen den Anforderungen des &sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 i.V.m. &sect;&sect;&nbsp;14, 14a UStG und erm&ouml;glichen daher, das Recht auf Vorsteuerabzug schon f&uuml;r die Streitjahre auszu&uuml;ben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Die Rechnungen wurden im Januar 2013, mithin vor dem Schluss der m&uuml;ndlichen Verhandlung vor dem FG berichtigt. Sind die &uuml;brigen Voraussetzungen des Vorsteuerabzugs erf&uuml;llt, ist es f&uuml;r die Aus&uuml;bung des Rechts zum Vorsteuerabzug ausreichend, wenn der Aussteller die Rechnung bis zum Schluss der letzten m&uuml;ndlichen Verhandlung vor dem FG berichtigt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der EuGH hat in seiner Entscheidung in der Sache Senatex GmbH (EU:C:2016:691, DStR 2016, 2211) ausdr&uuml;cklich offengelassen, wie lange eine Rechnung berichtigt werden kann. Eine zeitliche Einschr&auml;nkung nach Unionsrecht ergibt sich auch nicht aus dem EuGH-Urteil Petroma Transports SA &#8211;EU:C:2013:297, HFR 2013, 656&#8211; (a.A. Ismer, Mehrwertsteuerrecht 2016, 302 und Anm.&nbsp;795, 796), das eine derartige Beschr&auml;nkung nach nationalem (belgischem) Recht lediglich nicht beanstandet.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Richtet sich die zeitliche Grenze f&uuml;r die Rechnungsberichtigung nach nationalem Recht, sieht &sect;&nbsp;31 Abs.&nbsp;5 UStDV f&uuml;r die Berichtigung einer Rechnung keine derartige Grenze vor. Nach allgemeinen Grunds&auml;tzen ist eine Berichtigung daher bis zum Schluss der letzten m&uuml;ndlichen Verhandlung vor dem FG m&ouml;glich. Denn das Gericht entscheidet nach &sect;&nbsp;96 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 FGO nach seiner freien, aus dem Gesamtergebnis des Verfahrens gewonnenen &Uuml;berzeugung. Zu diesem Gesamtergebnis geh&ouml;ren alle rechtserheblichen Umst&auml;nde tats&auml;chlicher Art, die Gegenstand der m&uuml;ndlichen Verhandlung waren (BFH-Urteil vom 12.&nbsp;Dezember 2013 X&nbsp;R&nbsp;33\/11, BFH\/NV 2014, 693, Rz&nbsp;26).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Dem entspricht es, dass auch der Belegnachweis nach &sect;&nbsp;6 Abs.&nbsp;4 UStG i.V.m. &sect;&sect;&nbsp;8&nbsp;ff. UStDV nach st&auml;ndiger Rechtsprechung des Senats bis zum Schluss der m&uuml;ndlichen Verhandlung vor dem FG erbracht werden kann (zuletzt Senatsurteil vom 28.&nbsp;August 2014 V&nbsp;R&nbsp;16\/14, BFHE 246, 573, BStBl II 2015, 46, Rz&nbsp;10, m.w.N.) und die Voraussetzungen f&uuml;r die Aus&uuml;bung des Rechts auf Vorsteuerabzug in der m&uuml;ndlichen Verhandlung vor dem FG nachgewiesen werden k&ouml;nnen (Senatsurteil in BFHE 247, 480, BStBl II 2015, 313, Rz&nbsp;31&nbsp;ff.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>d) Der Senat kann nach alledem offenlassen, ob schon die urspr&uuml;nglichen Rechnungen den gesetzlichen Anforderungen entsprachen (vgl. EuGH-Urteil Barlis 06 vom 15.&nbsp;September 2016 C-516\/14, EU:C:2016:690, DStR 2016, 2216, Rz&nbsp;28 zu den Anforderungen an die Beschreibung der Leistung in Rechnungen eines Rechtsanwalts). Ebenso kann dahingestellt bleiben, ob entsprechend den Grunds&auml;tzen des EuGH-Urteils Barlis 06 (EU:C:2016:690, DStR 2016, 2216, Rz&nbsp;35) das Vorsteuerabzugsrecht auch ohne f&ouml;rmliche Berichtigung m&ouml;glicherweise nicht ordnungsgem&auml;&szlig;er Rechnungen ausge&uuml;bt werden konnte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>5. Die &Auml;nderung der Steuerbescheide f&uuml;hrt zur &Auml;nderung der Zinsbescheide. Der Senat muss im Streitfall nicht entscheiden, ob die Rechnungsberichtigung ein r&uuml;ckwirkendes Ereignis i.S. von &sect;&nbsp;233a Abs.&nbsp;2a, Abs.&nbsp;7 i.V.m. &sect;&nbsp;175 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 der Abgabenordnung (AO) sein kann (vgl. dazu Langer\/Zugmaier, DStR 2016, 2249 &#8211;2253&nbsp;f.&#8211;). Denn nach dem EuGH-Urteil Senatex GmbH (EU:C:2016:691, DStR 2016, 2211, Rz&nbsp;42) steht das Unionsrecht einer nationalen Regelung entgegen, nach der im Fall einer Rechnungsberichtigung Nachzahlungszinsen entstehen. Dies gilt zumindest dann, wenn sich der den Vorsteuerabzug begehrende Unternehmer &#8211;wie im Streitfall&#8211; mit einem Rechtsbehelf gegen die Versagung des Vorsteuerabzugs wendet oder zugunsten des Unternehmers eine andere Korrekturvorschrift als &sect;&nbsp;175 Abs.&nbsp;1 Satz 1 Nr.&nbsp;2 AO eingreift.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>6. Die Kostenentscheidung ergibt sich aus &sect;&nbsp;135 Abs.&nbsp;1 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 20.10.2016, V R 26\/15ECLI:DE:BFH:2016:U.201016.VR26.15.0 R&uuml;ckwirkung der Rechnungsberichtigung auf den Zeitpunkt der urspr&uuml;nglichen Ausstellung &#8211; Voraussetzungen der Rechnungsberichtigung &#8211; Rechnungsberichtigung als r&uuml;ckwirkendes Ereignis i.S. von &sect; 233a Abs. 2a, Abs. 7 i.V.m. &sect; 175 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 AO Leits&auml;tze 1. Berichtigt der Unternehmer eine Rechnung nach &sect; 31 Abs. 5 &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/v-r-26-15-rueckwirkung-der-rechnungsberichtigung-auf-den-zeitpunkt-der-urspruenglichen-ausstellung-voraussetzungen-der-rechnungsberichtigung-rechnungsberichtigung-als-rueckwirkendes-ereignis-is-von-pa\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">V&nbsp;R&nbsp;26\/15 &#8211; R&uuml;ckwirkung der Rechnungsberichtigung auf den Zeitpunkt der urspr&uuml;nglichen Ausstellung &#8211; Voraussetzungen der Rechnungsberichtigung &#8211; Rechnungsberichtigung als r&uuml;ckwirkendes Ereignis i.S. von &sect; 233a Abs. 2a, Abs. 7 i.V.m. &sect; 175 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 AO<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-66353","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/66353","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=66353"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/66353\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=66353"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=66353"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=66353"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}