{"id":66373,"date":"2017-01-18T13:04:42","date_gmt":"2017-01-18T11:04:42","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=66373"},"modified":"2017-01-18T13:04:42","modified_gmt":"2017-01-18T11:04:42","slug":"vi-r-4-15-verfassungsmaessigkeit-der-entfernungspauschale","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/vi-r-4-15-verfassungsmaessigkeit-der-entfernungspauschale\/","title":{"rendered":"VI&nbsp;R&nbsp;4\/15 &#8211; Verfassungsm&auml;&szlig;igkeit der Entfernungspauschale"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 15.11.2016, VI R 4\/15<br \/>ECLI:DE:BFH:2016:B.151116.VIR4.15.0<\/p>\n<p class=\"titel\">Verfassungsm&auml;&szlig;igkeit der Entfernungspauschale<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>1. Es begegnet keinen verfassungsrechtlichen Bedenken, dass durch die Entfernungspauschale s&auml;mtliche gew&ouml;hnlichen wie au&szlig;ergew&ouml;hnlichen Aufwendungen f&uuml;r Fahrten zwischen Wohnung und regelm&auml;&szlig;ige Arbeitsst&auml;tte abgegolten werden<rdlink><\/rdlink>.<\/p>\n<\/p>\n<p>2. Insbesondere ist in dem Umstand, dass der Gesetzgeber Benutzer &ouml;ffentlicher Verkehrsmittel von der abzugsbeschr&auml;nkenden Wirkung der Entfernungspauschale ausgenommen hat, kein Versto&szlig; gegen den allgemeinen Gleichheitssatz (Art. 3 Abs. 1 GG) zu erblicken.<\/p>\n<\/div>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>Die Revision der Kl&auml;ger gegen das Urteil des Finanzgerichts N&uuml;rnberg vom 29. Juli 2014&nbsp;&nbsp;7 K 784\/13 wird als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckgewiesen. <\/p>\n<\/p>\n<p>Die Kosten des Revisionsverfahrens haben die Kl&auml;ger zu tragen.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>I. Streitig ist, ob Aufwendungen f&uuml;r Fahrten zwischen Wohnung und regelm&auml;&szlig;iger Arbeitsst&auml;tte mit den tats&auml;chlichen Kosten oder nur in H&ouml;he der Entfernungspauschale angesetzt werden k&ouml;nnen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die verheirateten Kl&auml;ger und Revisionskl&auml;ger (Kl&auml;ger) wurden f&uuml;r das Streitjahr (2010) zur Einkommensteuer zusammen veranlagt. Sie erzielten im Streitjahr u.a. Eink&uuml;nfte aus nichtselbst&auml;ndiger Arbeit.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>In der Einkommensteuererkl&auml;rung machte der Kl&auml;ger f&uuml;r Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsst&auml;tte (Entfernung 43&nbsp;km) die tats&auml;chlichen Kosten von 0,44&nbsp;EUR\/km geltend. Der Beklagte und Revisionsbeklagte (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) ber&uuml;cksichtigte die geltend gemachten Wegekosten hingegen lediglich in H&ouml;he der Entfernungspauschale (&sect;&nbsp;9 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;3 Nr.&nbsp;4 des Einkommensteuergesetzes &#8211;EStG&#8211;). <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die nach erfolglosem Vorverfahren erhobene Klage wies das Finanzgericht (FG) mit den in Entscheidungen der Finanzgerichte (EFG) 2015, 1184 ver&ouml;ffentlichten Gr&uuml;nden ab.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit der Revision r&uuml;gen die Kl&auml;ger die Verletzung materiellen Rechts. Der Umstand, dass Arbeitnehmer Aufwendungen f&uuml;r Fahrten zwischen Wohnung und regelm&auml;&szlig;iger Arbeitsst&auml;tte nur in H&ouml;he einer Entfernungspauschale geltend machen, mit &ouml;ffentlichen Verkehrsmitteln reisende Steuerpflichtige hingegen die tats&auml;chlich entstandenen Kosten absetzen k&ouml;nnten, versto&szlig;e gegen Art.&nbsp;3 Abs.&nbsp;1 des Grundgesetzes (GG).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Sie beantragen,<br \/>das Urteil des FG N&uuml;rnberg vom 29.&nbsp;Juli 2014&nbsp;&nbsp;7&nbsp;K&nbsp;784\/13 aufzuheben und den Einkommensteuerbescheid 2010 in Gestalt der Teileinspruchsentscheidung vom 17.&nbsp;Mai 2013 dahingehend zu &auml;ndern, dass die Einkommensteuer unter Anerkennung weiterer Werbungskosten in H&ouml;he von 5.415&nbsp;EUR herabgesetzt wird,<br \/>hilfsweise dem Bundesverfassungsgericht (BVerfG) die Frage nach der Verfassungsm&auml;&szlig;igkeit des &sect;&nbsp;9 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;3 Nr.&nbsp;4, Abs.&nbsp;2 EStG im Hinblick auf die Vereinbarkeit mit Art.&nbsp;3 Abs.&nbsp;1 GG gem&auml;&szlig; Art.&nbsp;100 GG zur Entscheidung vorzulegen. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt,<br \/>die Revision zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>II. Die Entscheidung ergeht gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;126a der Finanzgerichtsordnung (FGO). Der Senat h&auml;lt einstimmig die Revision f&uuml;r unbegr&uuml;ndet und eine m&uuml;ndliche Verhandlung nicht f&uuml;r erforderlich. Die Beteiligten sind davon unterrichtet worden und hatten Gelegenheit zur Stellungnahme. Die Revision der Kl&auml;ger ist als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckzuweisen (&sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;2 FGO). Das FG hat die Aufwendungen des Kl&auml;gers f&uuml;r die Fahrten zwischen Wohnung und regelm&auml;&szlig;iger Arbeitsst&auml;tte zu Recht nur nach Ma&szlig;gabe der Entfernungspauschale zum Werbungskostenabzug zugelassen. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Auf das Streitjahr (2010) ist nach &sect;&nbsp;52 Abs.&nbsp;23d Satz 1 EStG &sect;&nbsp;9 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;3 Nr.&nbsp;4 und Abs.&nbsp;2 EStG i.d.F. des Gesetzes zur Fortf&uuml;hrung der Gesetzeslage 2006 bei der Entfernungspauschale vom 20.&nbsp;April 2009 (BGBl I 2009, 774) anzuwenden. Denn &sect;&nbsp;9 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;3 Nr.&nbsp;4, Abs.&nbsp;2, Abs.&nbsp;4 EStG i.d.F. des Art.&nbsp;1 Nr.&nbsp;4 Buchst.&nbsp;a Doppelbuchst.&nbsp;aa, Buchst.&nbsp;b und Buchst.&nbsp;d des Gesetzes zur &Auml;nderung und Vereinfachung der Unternehmensbesteuerung und des steuerlichen Reisekostenrechts vom 20.&nbsp;Februar 2013 (BGBl I 2013, 285) tritt nach dessen Art.&nbsp;6 Satz&nbsp;1 erst am 1.&nbsp;Januar 2014 in Kraft.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Nach &sect;&nbsp;9 Abs.&nbsp;1 Satz 3 Nr.&nbsp;4 Satz 1 EStG sind Werbungskosten auch die Aufwendungen des Arbeitnehmers f&uuml;r die Wege zwischen Wohnung und regelm&auml;&szlig;iger Arbeitsst&auml;tte. Zur Abgeltung dieser Aufwendungen ist nach &sect;&nbsp;9 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;3 Nr.&nbsp;4 Satz&nbsp;2 EStG f&uuml;r jeden Arbeitstag, an dem der Arbeitnehmer die regelm&auml;&szlig;ige Arbeitsst&auml;tte aufsucht, eine Entfernungspauschale f&uuml;r jeden vollen Kilometer der Entfernung zwischen Wohnung und regelm&auml;&szlig;iger Arbeitsst&auml;tte von 0,30&nbsp;EUR anzusetzen. Nach &sect;&nbsp;9 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 EStG sind durch die Entfernungspauschalen &quot;s&auml;mtliche Aufwendungen&quot; abgegolten, die durch die Wege zwischen Wohnung und regelm&auml;&szlig;iger Arbeitsst&auml;tte veranlasst sind, es sei denn, es handelt sich um Aufwendungen f&uuml;r die Benutzung &ouml;ffentlicher Verkehrsmittel. Diese k&ouml;nnen nach &sect;&nbsp;9 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;2 EStG auch angesetzt werden, soweit sie den als Entfernungspauschale abziehbaren Betrag &uuml;berschreiten. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nach diesen Rechtsgrunds&auml;tzen hat das FA die Aufwendungen des Kl&auml;gers f&uuml;r seine arbeitst&auml;glichen Wege zwischen Wohnung und regelm&auml;&szlig;iger Arbeitsst&auml;tte zutreffend mit 2.967&nbsp;EUR beziffert und in dieser H&ouml;he als Werbungskosten bei den Eink&uuml;nften aus nichtselbst&auml;ndiger Arbeit ber&uuml;cksichtigt. Denn der Kl&auml;ger hat die Wegstrecken nicht mit &ouml;ffentlichen Verkehrsmitteln, sondern mit einem Kfz zur&uuml;ckgelegt. Damit ist der Abzug seiner &uuml;ber die Entfernungspauschale hinausgehenden tats&auml;chlich entstandenen Kosten f&uuml;r Fahrten zwischen Wohnung und regelm&auml;&szlig;iger Arbeitsst&auml;tte nach &sect;&nbsp;9 Abs.&nbsp;2 Satz 1 EStG ausgeschlossen. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Richtigkeit der einfachrechtlichen Rechtsanwendung ist zwischen den Beteiligten zu Recht auch nicht streitig. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Eine Vorlage an das BVerfG nach Art.&nbsp;100 Abs.&nbsp;1 Satz 1 GG scheidet im Streitfall aus. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Es begegnet keinen verfassungsrechtlichen Bedenken, dass durch die Entfernungspauschale s&auml;mtliche gew&ouml;hnlichen wie au&szlig;ergew&ouml;hnlichen Aufwendungen f&uuml;r Fahrten zwischen Wohnung und regelm&auml;&szlig;iger Arbeitsst&auml;tte abgegolten werden (&sect;&nbsp;9 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;3 Nr.&nbsp;4 Satz&nbsp;2 und Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 EStG). Der Gesetzgeber hat das ihm einger&auml;umte Regelungsermessen insoweit nicht &uuml;berschritten. Vielmehr erweisen sich diese berufliche Mobilit&auml;tskosten nur eingeschr&auml;nkt ber&uuml;cksichtigenden Regelungen f&uuml;r den &#8211;auch hier vorliegenden&#8211; Grundfall, den immer wiederkehrenden Fahrten zu einer regelm&auml;&szlig;igen Arbeitsst&auml;tte, nach der mittlerweile st&auml;ndigen Rechtsprechung des erkennenden Senats als sachgerechte und folgerichtige Ausnahme vom objektiven Nettoprinzip (z.B. Senatsurteile vom 6.&nbsp;November 2014 VI&nbsp;R&nbsp;21\/14, BFHE 247, 427, BStBl II 2015, 338; vom 20.&nbsp;M&auml;rz 2014 VI&nbsp;R&nbsp;29\/13, BFHE 245, 196, BStBl II 2014, 849; vom 9.&nbsp;Februar 2012 VI&nbsp;R&nbsp;22\/10, BFHE 236, 426, BStBl II 2012, 827, m.w.N.). Eine Verletzung von Grundrechten oder grundrechtsgleicher Rechte des Kl&auml;gers durch die Anwendung der im Streitfall werbungskostenabzugsbeschr&auml;nkend wirkenden Entfernungspauschale liegt nicht vor.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Der Umstand, dass der Gesetzgeber entsprechende Aufwendungen f&uuml;r die Benutzung &ouml;ffentlicher Verkehrsmittel nach &sect;&nbsp;9 Abs.&nbsp;2 Satz 2 EStG, auch soweit sie den als Entfernungspauschale abziehbaren Betrag &uuml;berschreiten, zum Werbungskostenabzug zul&auml;sst, verst&ouml;&szlig;t ebenfalls nicht gegen Art.&nbsp;3 Abs.&nbsp;1 GG. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Zum einen verkennen die Kl&auml;ger die Reichweite des allgemeinen Gleichheitssatzes im Hinblick auf eine m&ouml;glicherweise gleichheitswidrige Beg&uuml;nstigung der Benutzer &ouml;ffentlicher Verkehrsmittel. Die gleichheitswidrige Privilegierung einer Gruppe stellt sich zwar als Benachteiligung der &uuml;brigen Steuerpflichtigen dar (Beschl&uuml;sse des Bundesfinanzhofs vom 21.&nbsp;Oktober 1994 VI&nbsp;R&nbsp;15\/94, BFHE 175, 368, BStBl II 1995, 142, unter VI.; vom 24.&nbsp;Februar 1999 X&nbsp;R&nbsp;171\/96, BFHE 188, 69, BStBl II 1999, 450, unter C.II.2.; vom 14.&nbsp;November 2001 X&nbsp;R&nbsp;32-33\/01, BFHE 197, 199, BStBl II 2002, 183, unter C.II.3.; Senatsurteil vom 11.&nbsp;September 2008 VI&nbsp;R&nbsp;13\/06, BFHE 223, 39, BStBl II 2008, 928, unter C.II.5.; Tipke, Die Steuerrechtsordnung, Bd.&nbsp;III, 1395, 1400&nbsp;f.). Dennoch kann durch den Gleichheitssatz kein allgemeines und generelles Abwehrrecht eines jeden Steuerpflichtigen gegen&uuml;ber solchen Rechtsvorschriften begr&uuml;ndet werden, die zu einer gleichheitswidrigen Steuerentlastung f&uuml;hren (hierzu Seer in Tipke\/Kruse, Abgabenordnung, Finanzgerichtsordnung, &sect;&nbsp;40 FGO Rz&nbsp;88; Kirchhof, in: Isensee\/Kirchhof, Handbuch des Staatsrechts, Bd.&nbsp;V, 2.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;124 Rz&nbsp;274; Sachs, Festschrift f&uuml;r Friauf, S.&nbsp;309, 328; grundlegend Maurer, Festschrift f&uuml;r Weber, S.&nbsp;345, 354&nbsp;f.; BVerfG-Beschluss vom 26.&nbsp;Juli 2010&nbsp;&nbsp;2&nbsp;BvR&nbsp;2227\/08, 2&nbsp;BvR&nbsp;2228\/08, BVerfGK 17, 438; Senatsbeschluss vom 21.&nbsp;September 2006 VI&nbsp;R&nbsp;81\/04, BFHE 215, 196, BStBl II 2007, 114).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Zum anderen teilt der Senat die verfassungsrechtlichen Bedenken der Kl&auml;ger an der Vorschrift des &sect;&nbsp;9 Abs.&nbsp;2 Satz 2 EStG auch in der Sache nicht. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(1) Art.&nbsp;3 Abs.&nbsp;1 GG gebietet dem Gesetzgeber, wesentlich Gleiches gleich und wesentlich Ungleiches ungleich zu behandeln. Er gilt f&uuml;r ungleiche Belastungen wie auch f&uuml;r ungleiche Beg&uuml;nstigungen. Aus dem allgemeinen Gleichheitssatz ergeben sich je nach Regelungsgegenstand und Differenzierungsmerkmalen unterschiedliche Grenzen f&uuml;r den Gesetzgeber, die vom blo&szlig;en Willk&uuml;rverbot bis zu einer strengeren Bindung an Verh&auml;ltnism&auml;&szlig;igkeitserfordernisse reichen. Im Bereich des Steuerrechts hat der Gesetzgeber bei der Auswahl des Steuergegenstandes und bei der Bestimmung des Steuersatzes einen weitreichenden Entscheidungsspielraum. Die grunds&auml;tzliche Freiheit des Gesetzgebers, diejenigen Sachverhalte zu bestimmen, an die das Gesetz dieselben Rechtsfolgen kn&uuml;pft und die es so als rechtlich gleich qualifiziert, wird im Bereich des Einkommensteuerrechts vor allem durch zwei eng miteinander verbundene Leitlinien begrenzt: Durch das Gebot der Ausrichtung der Steuerlast am Prinzip der finanziellen Leistungsf&auml;higkeit und durch das Gebot der Folgerichtigkeit. Die f&uuml;r die Lastengleichheit im Einkommensteuerrecht ma&szlig;gebliche finanzielle Leistungsf&auml;higkeit bemisst der einfache Gesetzgeber nach dem objektiven und dem subjektiven Nettoprinzip. Danach unterliegt der Einkommensteuer grunds&auml;tzlich nur das Nettoeinkommen, n&auml;mlich der Saldo aus den Erwerbseinnahmen einerseits und den (betrieblichen\/beruflichen) Erwerbsaufwendungen sowie den (privaten) existenzsichernden Aufwendungen andererseits (BVerfG-Urteil vom 9.&nbsp;Dezember 2008&nbsp;&nbsp;2&nbsp;BvL&nbsp;1\/07, 2&nbsp;BvL&nbsp;2\/07, 2&nbsp;BvL&nbsp;1\/08, 2&nbsp;BvL&nbsp;2\/08, BVerfGE 122, 210, m.w.N.). <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(2) Diesen verfassungs- wie einfachrechtlichen Ma&szlig;st&auml;ben wird die Regelung des &sect;&nbsp;9 Abs.&nbsp;2 Satz 2 EStG gerecht. Denn der Gesetzgeber wahrt damit das objektive Nettoprinzip in besonderer Weise und tr&auml;gt folgerichtig dem Gebot der Besteuerung nach der finanziellen Leistungsf&auml;higkeit Rechnung. &Uuml;berdies ist der Steuergesetzgeber grunds&auml;tzlich nicht gehindert, au&szlig;erfiskalische F&ouml;rderungs- und Lenkungsziele aus Gr&uuml;nden des Gemeinwohls zu verfolgen. Er darf nicht nur durch Ge- und Verbote, sondern ebenso durch mittelbare Verhaltenssteuerung auf Wirtschaft und Gesellschaft gestaltend Einfluss nehmen. Der B&uuml;rger wird dann nicht rechtsverbindlich zu einem bestimmten Verhalten verpflichtet, erh&auml;lt aber durch Sonderbelastung eines unerw&uuml;nschten Verhaltens oder durch steuerliche Verschonung eines erw&uuml;nschten Verhaltens ein Motiv, sich f&uuml;r ein bestimmtes Tun oder Unterlassen zu entscheiden. Verfolgt der Gesetzgeber erkennbar solche F&ouml;rderungs- und Lenkungsziele, k&ouml;nnen sie steuerliche Belastungen oder Entlastungen rechtfertigen, sofern die Regelung gleichheits- und zweckgerecht ausgestaltet ist (BVerfG-Urteil in BVerfGE 122, 210, m.w.N.; Senatsurteil vom 26.&nbsp;M&auml;rz 2009 VI&nbsp;R&nbsp;42\/07, BFHE 224, 448, BStBl II 2009, 724). <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Hiernach ist die Privilegierung &ouml;ffentlicher Verkehrsmittel in &sect;&nbsp;9 Abs.&nbsp;2 Satz 2 EStG verfassungsrechtlich unbedenklich. Denn diese Regelung ist erkennbar von umwelt- und verkehrspolitischen Zielen getragen (vgl. BTDrucks 14\/4242, 5). Es ist deshalb gleichheitsrechtlich nicht zu beanstanden, wenn der Gesetzgeber Aufwendungen f&uuml;r &ouml;ffentliche Verkehrsmittel von der abzugsbegrenzenden Wirkung der Entfernungspauschale ausnimmt. Der Umstand, dass diese Verkehrsmittel insbesondere gegen&uuml;ber dem motorisierten privaten Individualverkehr in Bezug auf den Prim&auml;renergieverbrauch und den Aussto&szlig; von Treibhausgasen umweltfreundlicher sind, rechtfertigt deren Privilegierung. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(3) Die Auffassung der Kl&auml;ger, nach &sect;&nbsp;9 Abs.&nbsp;2 Satz 2 EStG seien &#8211;entgegen der umweltpolitischen Zielsetzung dieser Vorschrift&#8211; auch Aufwendungen f&uuml;r Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsst&auml;tte mit einem Taxi jenseits der Entfernungspauschale zu ber&uuml;cksichtigen, kann verfassungsrechtliche Zweifel an der sach- und zweckgerechten Ausgestaltung des &sect;&nbsp;9 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;3 Nr.&nbsp;4 und Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;2 EStG nicht begr&uuml;nden. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Dabei kann der Senat offen lassen, ob es sich bei einem Taxi einfachrechtlich um ein &ouml;ffentliches Verkehrsmittel i.S. dieser Vorschriften handelt (so FG D&uuml;sseldorf, Urteil vom 8.&nbsp;April 2014&nbsp;&nbsp;13&nbsp;K&nbsp;339\/12&nbsp;E, juris). Allein der Umstand, dass die Bef&ouml;rderung von Personen mit Kfz im Gelegenheitsverkehr etwa einem Taxi nach &sect;&nbsp;2 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;4, &sect;&nbsp;47 des Personenbef&ouml;rderungsgesetzes i.d.F. vom 8.&nbsp;August 1990 (PBefG) i.V.m. &sect;&nbsp;46 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;1 PBefG genehmigungspflichtig ist und nach &sect;&nbsp;8 Abs.&nbsp;2 PBefG zum &ouml;ffentlichen Personennahverkehr z&auml;hlt, zwingt hierzu jedenfalls nicht. &sect;&nbsp;9 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;2 EStG l&auml;sst sich nach Wortlaut sowie Sinn und Zweck der Vorschrift auch dahingehend verstehen, dass lediglich Aufwendungen f&uuml;r regelm&auml;&szlig;ig verkehrende &ouml;ffentliche Verkehrsmittel (im Linienverkehr, &sect;&nbsp;42 PBefG) nicht unter die Abgeltungswirkung der Entfernungspauschale fallen sollen. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Gesetzgeber ist jedenfalls bei der Ordnung von Massenerscheinungen berechtigt, die Vielzahl der Einzelf&auml;lle in dem Gesamtbild zu erfassen, das nach den ihm vorliegenden Erfahrungen die regelungsbed&uuml;rftigen Sachverhalte zutreffend wiedergibt. Auf dieser Grundlage darf er grunds&auml;tzlich generalisierende, typisierende und pauschalierende Regelungen treffen, ohne allein schon wegen der damit unvermeidlich verbundenen H&auml;rten gegen den allgemeinen Gleichheitssatz zu versto&szlig;en. Der Gesetzgeber darf sich grunds&auml;tzlich am Regelfall orientieren und ist nicht gehalten, allen Besonderheiten jeweils durch Sonderregelungen Rechnung zu tragen (BVerfG-Urteil in BVerfGE 122, 210, m.w.N.). <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Diese Typisierungsgrunds&auml;tze hat der Gesetzgeber auch dann nicht verfehlt, wenn nach &sect;&nbsp;9 Abs.&nbsp;2 Satz 2 EStG Taxikosten jenseits der Entfernungspauschale als Werbungskosten zu ber&uuml;cksichtigen w&auml;ren. Denn der Steuergesetzgeber hat die umweltpolitische Zwecksetzung der Regelungen &uuml;ber die Entfernungspauschale insoweit an einem Regelbefund (Fahrten mit regelm&auml;&szlig;ig verkehrenden &ouml;ffentlichen Verkehrsmitteln) und nicht an einem Ausnahmetatbestand ausgerichtet.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4. Die Kostenentscheidung folgt aus &sect;&nbsp;135 Abs.&nbsp;2 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 15.11.2016, VI R 4\/15ECLI:DE:BFH:2016:B.151116.VIR4.15.0 Verfassungsm&auml;&szlig;igkeit der Entfernungspauschale Leits&auml;tze 1. Es begegnet keinen verfassungsrechtlichen Bedenken, dass durch die Entfernungspauschale s&auml;mtliche gew&ouml;hnlichen wie au&szlig;ergew&ouml;hnlichen Aufwendungen f&uuml;r Fahrten zwischen Wohnung und regelm&auml;&szlig;ige Arbeitsst&auml;tte abgegolten werden. 2. Insbesondere ist in dem Umstand, dass der Gesetzgeber Benutzer &ouml;ffentlicher Verkehrsmittel von der abzugsbeschr&auml;nkenden Wirkung der Entfernungspauschale ausgenommen hat, &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/vi-r-4-15-verfassungsmaessigkeit-der-entfernungspauschale\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">VI&nbsp;R&nbsp;4\/15 &#8211; Verfassungsm&auml;&szlig;igkeit der Entfernungspauschale<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-66373","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-steuer"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/66373","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=66373"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/66373\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=66373"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=66373"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=66373"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}