{"id":66417,"date":"2017-01-18T12:55:57","date_gmt":"2017-01-18T10:55:57","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=66417"},"modified":"2017-01-18T12:55:57","modified_gmt":"2017-01-18T10:55:57","slug":"i-r-26-15-vereinbarung-eines-arbeitszeit-oder-zeitwertkontos-als-verdeckte-gewinnausschuettung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/i-r-26-15-vereinbarung-eines-arbeitszeit-oder-zeitwertkontos-als-verdeckte-gewinnausschuettung\/","title":{"rendered":"I&nbsp;R&nbsp;26\/15 &#8211; Vereinbarung eines Arbeitszeit- oder Zeitwertkontos als verdeckte Gewinnaussch&uuml;ttung"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 11.11.2015, I R 26\/15<\/p>\n<p class=\"titel\">Vereinbarung eines Arbeitszeit- oder Zeitwertkontos als verdeckte Gewinnaussch&uuml;ttung<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>1. Eine Vereinbarung, in welcher im Rahmen eines sog. Arbeitszeitkontos oder Zeitwertkontos auf die unmittelbare Entlohnung zu Gunsten von sp&auml;terer (verg&uuml;teter) Freizeit verzichtet wird, vertr&auml;gt sich nicht mit dem Aufgabenbild des Gesellschafter-Gesch&auml;ftsf&uuml;hrers einer GmbH. Dies gilt auch, wenn die Gutschrift w&auml;hrend der Ansparphase nicht in Zeiteinheiten, sondern in Form eines Wertguthabens erfolgt.<\/p>\n<\/p>\n<p>2. Die f&uuml;r Wertguthaben auf einem Zeitwertkonto einkommensmindernd gebildeten R&uuml;ckstellungen f&uuml;hren bei der GmbH auch dann zu einer Verm&ouml;gensminderung als Voraussetzung einer verdeckten Gewinnaussch&uuml;ttung, wenn zeitgleich die Auszahlung des laufenden Gehalts des Gesellschafter-Gesch&auml;ftsf&uuml;hrers um diesen Betrag vermindert wird. Es gilt insofern eine gesch&auml;ftsvorfallbezogene, nicht aber eine handelsbilanzielle Betrachtungsweise.<\/p>\n<\/div>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>Auf die Revision des Beklagten wird das Urteil des Finanzgerichts des Saarlandes vom 24. M&auml;rz 2015&nbsp;&nbsp;1 K 1170\/11 aufgehoben.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Klage wird abgewiesen.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Kosten des gesamten Verfahrens hat die Kl&auml;gerin zu tragen.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>I. Die Kl&auml;gerin und Revisionsbeklagte (Kl&auml;gerin) ist eine GmbH, deren alleiniger Gesellschafter und einzelvertretungsberechtigter Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer in den Streitjahren 2005 und 2006 S war. S erhielt f&uuml;r seine T&auml;tigkeit vom 1.&nbsp;Januar 2005 an ein monatliches Gehalt von 8.087,50&nbsp;EUR, das vom 1.&nbsp;August 2005 an auf 10.000&nbsp;EUR erh&ouml;ht wurde. Daneben hatte die Kl&auml;gerin ihm ein Ruhegehalt in H&ouml;he von 3.750&nbsp;EUR versprochen. Seine Gesamtbez&uuml;ge betrugen in den Streitjahren 141.242,84&nbsp;EUR (2005) und 151.969,80&nbsp;EUR (2006).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Unter dem 30.&nbsp;Dezember 2005 trafen die Kl&auml;gerin und S eine &quot;Vereinbarung zur Ansammlung von Wertguthaben auf Zeitwertkonten&quot;, nach welcher ein Gehaltsanteil auf ein auf den Namen der Kl&auml;gerin bei einer schweizerischen Bank gef&uuml;hrtes Investmentkonto abgef&uuml;hrt werden konnte, dessen Guthaben zur Finanzierung eines vorgezogenen Ruhestandes oder zur Altersversorgung des S dienen sollte. Unter demselben Datum verpf&auml;ndete die Kl&auml;gerin an ihn alle Anteilsscheine des Investmentkontos. Ab Oktober 2005 wurden monatlich 4.000&nbsp;EUR ohne Lohnsteuereinbehalt auf das Investmentkonto &uuml;berwiesen, d.h. f&uuml;r das Jahr 2005 insgesamt 12.000&nbsp;EUR und f&uuml;r das Jahr 2006 insgesamt 48.000&nbsp;EUR.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Beklagte und Revisionskl&auml;ger (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) behandelte die &quot;R&uuml;ckstellungen f&uuml;r Zeitwertkonten&quot;, welche die Kl&auml;gerin im Streitjahr 2005 in einer H&ouml;he von 12.000&nbsp;EUR und im Streitjahr 2006 in einer H&ouml;he von 48.000&nbsp;EUR gebildet hatte, in vollem Umfang als verdeckte Gewinnaussch&uuml;ttungen (vGA).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die nach erfolglosem Einspruch gegen die ge&auml;nderten K&ouml;rperschaftsteuerbescheide 2005 und 2006 erhobene Klage war zum Teil erfolgreich (Finanzgericht &#8211;FG&#8211; des Saarlandes, Urteil vom 24.&nbsp;M&auml;rz 2015&nbsp;&nbsp;1&nbsp;K&nbsp;1170\/11, abgedruckt in Entscheidungen der Finanzgerichte &#8211;EFG&#8211; 2015, 1747). Das FG setzte die vGA in H&ouml;he von 2.437,50&nbsp;EUR im Jahr 2005 sowie 25.050&nbsp;EUR im Jahr 2006 herab. Im &Uuml;brigen wies es die Klage ab.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit seiner Revision r&uuml;gt das FA die Verletzung materiellen Rechts. Es beantragt, das Urteil des FG aufzuheben und die Klage abzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin beantragt, die Revision zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>    <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>II. Die Revision ist begr&uuml;ndet. Sie f&uuml;hrt zur Aufhebung der Vorentscheidung und zur Klageabweisung (&sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;). Die in den Streitjahren einkommensmindernd gebildeten R&uuml;ckstellungen ziehen jeweils in vollem Umfang eine vGA nach sich.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Unter einer vGA i.S. des &sect;&nbsp;8 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;2 des K&ouml;rperschaftsteuergesetzes 2002 (KStG) ist bei einer Kapitalgesellschaft eine Verm&ouml;gensminderung (verhinderte Verm&ouml;gensmehrung) zu verstehen, die durch das Gesellschaftsverh&auml;ltnis veranlasst ist, sich auf die H&ouml;he des Unterschiedsbetrages gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 des Einkommensteuergesetzes 2002 (EStG) i.V.m. &sect;&nbsp;8 Abs.&nbsp;1 KStG auswirkt und in keinem Zusammenhang zu einer offenen Aussch&uuml;ttung steht. F&uuml;r den gr&ouml;&szlig;ten Teil der entschiedenen F&auml;lle hat der Senat die Veranlassung durch das Gesellschaftsverh&auml;ltnis angenommen, wenn die Kapitalgesellschaft ihrem Gesellschafter einen Verm&ouml;gensvorteil zuwendet, den sie bei der Sorgfalt eines ordentlichen und gewissenhaften Gesch&auml;ftsleiters einem Nichtgesellschafter nicht gew&auml;hrt h&auml;tte (st&auml;ndige Rechtsprechung des Senats, seit Urteil vom 16.&nbsp;M&auml;rz 1967 I&nbsp;261\/63, BFHE 89, 208, BStBl III 1967, 626).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Ist der beg&uuml;nstigte Gesellschafter ein beherrschender, so kann eine vGA auch dann anzunehmen sein, wenn die Kapitalgesellschaft eine Leistung an ihn oder an eine ihm nahe stehende Person erbringt, f&uuml;r die es an einer klaren, im Voraus getroffenen, zivilrechtlich wirksamen und tats&auml;chlich durchgef&uuml;hrten Vereinbarung fehlt (st&auml;ndige Rechtsprechung, vgl. z.B. Senatsurteile vom 9.&nbsp;November 2005 I&nbsp;R&nbsp;89\/04, BFHE 211, 287, BStBl II 2008, 523; vom 11.&nbsp;Oktober 2012 I&nbsp;R&nbsp;75\/11, BFHE 239, 242, BStBl II 2013, 1046, jeweils m.w.N.). Au&szlig;erdem muss der Vorgang geeignet sein, bei dem beg&uuml;nstigten Gesellschafter einen Bezug i.S. des &sect;&nbsp;20 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 EStG auszul&ouml;sen (st&auml;ndige Rechtsprechung, z.B. Senatsurteile vom 7.&nbsp;August 2002 I&nbsp;R&nbsp;2\/02, BFHE 200, 197, BStBl II 2004, 131; vom 8.&nbsp;September 2010 I&nbsp;R&nbsp;6\/09, BFHE 231, 75, BStBl II 2013, 186).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Vor diesem Hintergrund liegt in der im Streitfall in Rede stehenden einkommensmindernden Bildung von R&uuml;ckstellungen im Rahmen der &quot;Vereinbarung zur Ansammlung von Wertguthaben auf Zeitwertkonten&quot; eine vGA vor.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Dabei mag dahinstehen, ob der Vereinbarung die steuerliche Anerkennung aufgrund des Fehlens eines f&uuml;r eine ver&auml;nderte Gehaltsvereinbarung erforderlichen Gesellschafterbeschlusses nach &sect;&nbsp;46 Nr.&nbsp;5 des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschr&auml;nkter Haftung zu versagen ist (vgl. Senatsurteil vom 22.&nbsp;November 1995 I&nbsp;R&nbsp;168\/94, BFH\/NV 1996, 644, unter Verweis auf Urteil des Bundesgerichtshofs vom 25.&nbsp;M&auml;rz 1991 II&nbsp;ZR&nbsp;169\/90, Neue Juristische Wochenschrift 1991, 1680, unter ausdr&uuml;cklicher Aufgabe seiner fr&uuml;heren Rechtsprechung; vgl. auch bereits Urteil vom 14.&nbsp;November 1983 II ZR 33\/83, BGHZ 89, 48; s. f&uuml;r die Erforderlichkeit eines Beschlusses bei Vereinbarungen &uuml;ber Zeitwertkonten Wellisch\/Liedtke\/Quast, Betriebs-Berater &#8211;BB&#8211; 2005, 1989, 1991; Sterzinger, BB 2012, 2728).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Dies kann offen bleiben, da die im Streitfall getroffene Vereinbarung &uuml;ber die Ansammlung von Wertguthaben im Rahmen eines Zeitwertkontos nicht dem entspricht, was ein ordentlicher und gewissenhafter Gesch&auml;ftsleiter mit einem Fremdgesch&auml;ftsf&uuml;hrer vereinbaren w&uuml;rde.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer muss sich regelm&auml;&szlig;ig in besonderem Ma&szlig;e mit den Interessen und Belangen der von ihm geleiteten Gesellschaft identifizieren. Er besitzt f&uuml;r die GmbH eine &quot;Allzust&auml;ndigkeit&quot; und damit eine Gesamtverantwortung, wenn er &#8211;wie im Streitfall&#8211; deren alleiniger Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer ist. Es kommt deshalb weniger darauf an, dass der Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer eine bestimmte Stundenzahl pro Arbeitstag f&uuml;r die Gesellschaft leistet. Vielmehr bestimmt der Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer regelm&auml;&szlig;ig seine Arbeitszeit selbst. Dies bedeutet auch, dass er &#8211;abgegolten durch die Gesamtausstattung&#8211; die notwendigen Arbeiten auch dann erledigen muss, wenn dies einen Einsatz au&szlig;erhalb der &uuml;blichen Arbeitszeiten oder &uuml;ber diese hinaus erfordert (Senatsurteile vom 14.&nbsp;Juli 2004 I&nbsp;R&nbsp;111\/03, BFHE 206, 437, BStBl II 2005, 307; vom 19.&nbsp;M&auml;rz 1997 I&nbsp;R&nbsp;75\/96, BFHE 183, 94, BStBl II 1997, 577).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit diesem Aufgabenbild vertr&auml;gt sich eine Vereinbarung, in der auf die unmittelbare Entlohnung zu Gunsten von sp&auml;terer (verg&uuml;teter) Freizeit verzichtet wird, nicht, sie entspr&auml;che &#8211;zeitversetzt&#8211; der mit der Organstellung unvereinbaren Abgeltung von &Uuml;berstunden (s. Gosch, KStG, 3.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;8 Rz&nbsp;591<em>; <\/em>G.&nbsp;Frotscher in Frotscher\/Maas, KStG\/GewStG\/UmwStG, Anhang zu &sect;&nbsp;8 KStG &quot;&Uuml;berstunden (einschl. Arbeitszeitkonten)&quot;; s. auch Bundesministerium der Finanzen, Schreiben vom 17.&nbsp;Juni 2009, BStBl I 2009, 1286; anders Graefe, Deutsches Steuerrecht 2012, 2419; Husken\/Siegmund, Unternehmensteuern und Bilanzen &#8211;StuB&#8211; 2007, 696; Mertes, GmbH-Steuerpraxis 2006, 228; Hilbert\/Paul, Neue Wirtschafts-Briefe 2012, 3391).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Dies gilt auch f&uuml;r die im Streitfall gew&auml;hlte Form eines entgeltumwandlungsbasierten Arbeitszeitkontos (s. Gosch, a.a.O., &sect;&nbsp;8 Rz&nbsp;591; anders Wellisch\/Liedke\/Quast, BB 2005, 1989; Lang in Ernst &#038; Young, KStG, &sect;&nbsp;8 Rz&nbsp;1244.13). Zwar erfolgt hierbei die Gutschrift w&auml;hrend der Ansparphase nicht unmittelbar in Zeiteinheiten, sondern in Form eines Wertguthabens. Letztlich wird aber auch hier durch laufenden Gehaltsverzicht Freizeit &#8211;in Form der Freistellungsphase&#8211; erkauft. Dies gilt umso mehr, als die im Streitfall gew&auml;hlte Freistellungsvereinbarung dem Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer nicht nur die vollst&auml;ndige Freistellung, sondern auch den teilweisen Ausstieg aus der aktiven Arbeitsphase erlaubt. Auch dies ist mit der Organstellung nicht vereinbar (Senatsurteil vom 23.&nbsp;Oktober 2013 I&nbsp;R&nbsp;60\/12, BFHE 244, 256, BStBl II 2015, 413).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Anders als das FG meint, scheitert die daraus abzuleitende Folge &#8211;das Vorliegen einer vGA&#8211; nicht an dem Fehlen einer hierf&uuml;r erforderlichen Verm&ouml;gensminderung.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Bei der Frage, ob eine Minderung des Unterschiedsbetrags nach &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 EStG i.V.m. &sect;&nbsp;8 Abs.&nbsp;1 KStG vorliegt, ist auf den einzelnen Gesch&auml;ftsvorfall abzustellen. Die Verm&ouml;gensminderung liegt in der Einzahlung der Kapitalbetr&auml;ge auf das Investmentkonto und in dem entsprechenden durch den Ausweis als Betriebsaufwand ausgel&ouml;sten Verm&ouml;gensabgang.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Dass die Kl&auml;gerin gleichzeitig das an den Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer zu zahlende laufende Gehalt um diesen Betrag gemindert hat, &auml;ndert daran nichts. So fehlt es &#8211;spiegelbildlich zur Vereinbarung &uuml;ber die Einzahlung auf das Investmentkonto&#8211; bereits an einer hinreichend bestimmten Abrede &uuml;ber die Verringerung des laufenden Gehalts. Eine &quot;Neutralisierung&quot; des aus der Bildung der R&uuml;ckstellung folgenden Aufwands durch einen &#8211;insbesondere der H&ouml;he nach&#8211; nicht eindeutig bestimmten Verzicht auf einen Teil des laufenden Gehalts und den damit verringerten Gehaltsaufwand scheidet aufgrund der wechselseitigen gesellschaftlichen Veranlassung aus (Senatsurteile vom 23.&nbsp;Oktober 2013 I&nbsp;R&nbsp;89\/12, BFHE 244, 262, BStBl II 2014, 729; vom 11.&nbsp;September 2013 I&nbsp;R&nbsp;28\/13, BFHE 244, 241, BStBl II 2014, 726; vom 14.&nbsp;M&auml;rz 2006 I&nbsp;R&nbsp;38\/05, BFH\/NV 2006, 1515; s. auch Bl&uuml;mich\/Rengers, &sect;&nbsp;8 KStG Rz 176, 283; Gosch, a.a.O., &sect;&nbsp;8 Rz&nbsp;261; Wilk in Herrmann\/Heuer\/Raupach, &sect;&nbsp;8 KStG Rz&nbsp;115; anders Klein\/M&uuml;ller\/D&ouml;pper in M&ouml;ssner\/Seeger, K&ouml;rperschaftsteuergesetz, 2.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;8 Rz&nbsp;296; &#8211;speziell f&uuml;r Einzahlungen auf Zeitwertkonten&#8211; Husken\/Siegmund, StuB 2007, 696, 698; Ziegenhagen\/Schmidt, Der Betrieb 2006, 181, 185).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der jeweilige Gesch&auml;ftsvorfall unterf&auml;llt der jeweiligen k&ouml;rperschaftsteuerlichen Folge, nicht der Saldo aus der Verm&ouml;gensminderung &#8211;hier: die durch das Gesellschaftsverh&auml;ltnis bedingte Zahlung auf das Investmentkonto&#8211; und der fehlenden Verm&ouml;gensminderung &#8211;hier: der geminderte Aufwand f&uuml;r das laufende Gehalt&#8211;. Beide Vorf&auml;lle sind vielmehr auseinander zu halten und steuerrechtlich eigenst&auml;ndig zu behandeln (Senatsurteile in BFH\/NV 2006, 1515; vom 5.&nbsp;M&auml;rz 2008 I&nbsp;R&nbsp;12\/07, BFHE 220, 454, BStBl II 2015, 409).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Dem FG ist nicht darin zu folgen, dass ein einheitlicher, denklogisch nicht trennbarer Gesch&auml;ftsvorfall vorliegt. Bei beherrschenden Gesellschaftern kann nur dann von gegenseitig zu verrechnenden Verm&ouml;gensvorteilen ausgegangen werden, wenn sie &#8211;woran es im Streitfall fehlt&#8211; auf einer im Voraus getroffenen, klaren und eindeutigen Vereinbarung beruhen (vgl. Senatsurteil vom 28.&nbsp;Februar 1990 I&nbsp;R&nbsp;83\/87, BFHE 160, 192, BStBl II 1990, 649). Jedem Gesellschafter &#8211;insbesondere jedem beherrschenden Gesellschafter&#8211; steht es frei, seiner Gesellschaft Vorteile aller Art als verlorenen Gesellschafterzuschuss zuzuf&uuml;hren. Vor diesem Hintergrund l&auml;sst die Verringerung des monatlich ausgezahlten Gehalts keinen Schluss dar&uuml;ber zu, ob dieser Vorgang im Rahmen der f&uuml;r eine vGA erforderlichen Verm&ouml;gensminderung zu ber&uuml;cksichtigen ist oder aber als verlorener Gesellschafterzuschuss gew&auml;hrt wird. Fehlt es &#8211;wie im Streitfall&#8211; an einer von vornherein abgeschlossenen, klaren und eindeutigen Vereinbarung, h&auml;tten Gesellschafter und Gesellschaft es jeweils in der Hand, sich im Nachhinein f&uuml;r die g&uuml;nstigere Gestaltung zu entscheiden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Anders als das FG meint, gilt dies auch vor dem Hintergrund des Senatsurteils vom 28.&nbsp;April 2010 I&nbsp;R&nbsp;78\/08 (BFHE 229, 234, BStBl II 2013, 41). Zwar fehlte es in jener Sachkonstellation an einer Minderung des Unterschiedsbetrags nach &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;1 Satz 1 EStG, soweit eine Pensionsr&uuml;ckstellung gegenl&auml;ufig aufgel&ouml;st wurde. Zum einen (unter II.4.a der Entscheidungsgr&uuml;nde) war jedoch &#8211;anders als im Streitfall&#8211; die au&szlig;erbilanzielle Hinzurechnung der als vGA zu beurteilenden Zuf&uuml;hrungen zur Pensionsr&uuml;ckstellung in der Anwartschaftsphase unterblieben und konnte aufgrund der Bestandskraft der entsprechenden Steuerbescheide nicht nachgeholt werden. Zum anderen (unter II.5.a&nbsp;cc der Entscheidungsgr&uuml;nde) betraf die Entscheidung eine Abfindungszahlung, der &#8211;im Gegensatz zur Minderung des laufenden Gehalts im Streitfall&#8211; gerade die Veranlassung durch das Gesellschaftsverh&auml;ltnis fehlte (vgl. Senatsurteile in BFHE 244, 241, BStBl II 2014, 726; in BFHE 244, 262, BStBl II 2014, 729).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Eine andere Beurteilung ergibt sich auch nicht &#8211;wie es das FG jedoch annimmt&#8211; unter Ber&uuml;cksichtigung des Senatsurteils vom 28.&nbsp;Januar 2004 I&nbsp;R&nbsp;21\/03 (BFHE 205, 186, BStBl II 2005, 841). In jener Entscheidung wurden zwar ersparte Aufwendungen in Form von fiktiven Arbeitgeberbeitr&auml;gen zur gesetzlichen Rentenversicherung ber&uuml;cksichtigt (vgl. auch Senatsurteil vom 15.&nbsp;Juli 1976 I&nbsp;R&nbsp;124\/73, BFHE 120, 167, BStBl II 1977, 112; offen gelassen im Senatsbeschluss vom 17.&nbsp;M&auml;rz 2010 I&nbsp;R&nbsp;19\/09, BFH\/NV 2010, 1310). Doch betraf dies nur die Situation, in der die Angemessenheit von R&uuml;ckstellungen zu beurteilen war, die f&uuml;r eine f&uuml;r F&auml;lle der dauernden Berufs- und Erwerbsunf&auml;higkeit i.S. des Sozialversicherungsrechts vorgesehene Invalidit&auml;tsrente gebildet wurden, und damit die fehlende Anwartschaft auf eine gesetzliche Rentenversicherung ersetzt wurde. So verh&auml;lt es sich im Streitfall, in dem es sich nicht um Ersparnisse aus der Ersetzung einer gesetzlichen Rente handelt, sondern um eine durch das Gesellschaftsverh&auml;ltnis veranlasste fehlende Verm&ouml;gensminderung, jedoch nicht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Die Vorinstanz hat hinsichtlich der Betr&auml;ge von 2.437,50&nbsp;EUR im Jahr 2005 sowie 25.050&nbsp;EUR im Jahr 2006 ein davon abweichendes Rechtsverst&auml;ndnis vertreten. &Uuml;ber die spruchreife Sache entscheidet der Senat nach &sect;&nbsp;90 Abs.&nbsp;2 FGO i.V.m. &sect;&nbsp;121 Satz&nbsp;1 FGO mit Einverst&auml;ndnis der Beteiligten im schriftlichen Verfahren durch Aufhebung des angefochtenen Urteils und durch Klageabweisung.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4. Die Kostenentscheidung folgt aus &sect;&nbsp;135 Abs.&nbsp;1 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 11.11.2015, I R 26\/15 Vereinbarung eines Arbeitszeit- oder Zeitwertkontos als verdeckte Gewinnaussch&uuml;ttung Leits&auml;tze 1. Eine Vereinbarung, in welcher im Rahmen eines sog. Arbeitszeitkontos oder Zeitwertkontos auf die unmittelbare Entlohnung zu Gunsten von sp&auml;terer (verg&uuml;teter) Freizeit verzichtet wird, vertr&auml;gt sich nicht mit dem Aufgabenbild des Gesellschafter-Gesch&auml;ftsf&uuml;hrers einer GmbH. Dies gilt auch, wenn die &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/i-r-26-15-vereinbarung-eines-arbeitszeit-oder-zeitwertkontos-als-verdeckte-gewinnausschuettung\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">I&nbsp;R&nbsp;26\/15 &#8211; Vereinbarung eines Arbeitszeit- oder Zeitwertkontos als verdeckte Gewinnaussch&uuml;ttung<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-66417","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-steuer"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/66417","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=66417"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/66417\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=66417"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=66417"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=66417"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}