{"id":66425,"date":"2017-01-18T13:05:30","date_gmt":"2017-01-18T11:05:30","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=66425"},"modified":"2017-01-18T13:05:30","modified_gmt":"2017-01-18T11:05:30","slug":"iv-r-6-12-zahlungsansprueche-nach-der-gap-reform-2003-als-abnutzbare-immaterielle-wirtschaftsgueter","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/iv-r-6-12-zahlungsansprueche-nach-der-gap-reform-2003-als-abnutzbare-immaterielle-wirtschaftsgueter\/","title":{"rendered":"IV&nbsp;R&nbsp;6\/12 &#8211; Zahlungsanspr&uuml;che nach der GAP-Reform 2003 als abnutzbare immaterielle Wirtschaftsg&uuml;ter"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 21.10.2015, IV R 6\/12<\/p>\n<p class=\"titel\">Zahlungsanspr&uuml;che nach der GAP-Reform 2003 als abnutzbare immaterielle Wirtschaftsg&uuml;ter<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>1. Die durch die GAP-Reform 2003 eingef&uuml;hrten Zahlungsanspr&uuml;che sind abnutzbare immaterielle Wirtschaftsg&uuml;ter.<\/p>\n<\/p>\n<p>2. Die betriebsgew&ouml;hnliche Nutzungsdauer der Zahlungsanspr&uuml;che nach der GAP-Reform 2003 ist jedenfalls am Bilanzstichtag 30. Juni 2007 typisierend mit zehn Jahren zu sch&auml;tzen.<\/p>\n<\/div>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>Die Revision des Beklagten gegen das Urteil des Finanzgerichts M&uuml;nster vom 19. Dezember 2011&nbsp;&nbsp;9 K 3144\/09 E wird als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckgewiesen.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Kosten des Revisionsverfahrens hat der Beklagte zu tragen.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>I. Die Kl&auml;ger und Revisionsbeklagten (Kl&auml;ger) sind Eheleute und wurden im Streitjahr 2006 zusammenveranlagt. Der Kl&auml;ger erzielte ab dem 1.&nbsp;Oktober 2000 und auch im Streitjahr Eink&uuml;nfte aus der Verpachtung seines urspr&uuml;nglich selbstbewirtschafteten landwirtschaftlichen Betriebs. Den Gewinn ermittelte er durch Betriebsverm&ouml;gensvergleich gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;1 des Einkommensteuergesetzes (EStG) nach dem f&uuml;r Land- und Forstwirte geltenden Normalwirtschaftsjahr vom 1.&nbsp;Juli bis zum 30.&nbsp;Juni (&sect;&nbsp;4a Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 Nr.&nbsp;1 EStG).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Auf der Grundlage der im Jahr 2003 auf Ebene der Europ&auml;ischen Union (EU) beschlossenen gemeinsamen Agrarpolitik der EU (GAP-Reform 2003) und der hierzu ergangenen Verordnungen &#8211;VO&#8211; (EG) Nr.&nbsp;1782\/2003 des Rates vom 29.&nbsp;September 2003 (Amtsblatt der Europ&auml;ischen Union &#8211;ABlEU&#8211; 2003 Nr.&nbsp;L&nbsp;270, 1), VO (EG) Nr.&nbsp;795\/2004 und VO (EG) Nr.&nbsp;796\/2004 der Kommission vom 21.&nbsp;April 2004 (ABlEU 2004 Nr.&nbsp;L&nbsp;141, 1 und 18) sowie der nationalen Durchf&uuml;hrungsbestimmungen (Betriebspr&auml;miendurchf&uuml;hrungsgesetz &#8211;BetrPr&auml;mDurchfG&#8211; vom 21.&nbsp;Juli 2004, BGBl I 2004, 1763 und Betriebspr&auml;miendurchf&uuml;hrungsverordnung &#8211;BetrPr&auml;mDurchfV&#8211; vom 3.&nbsp;Dezember 2004, BGBl I 2004, 3204) setzte die Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen auf Antrag der P&auml;chterin P mit Bescheid vom 31.&nbsp;M&auml;rz 2006 f&uuml;r diese sog. Zahlungsanspr&uuml;che f&uuml;r &quot;Ackerland&quot; (A) und f&uuml;r &quot;Stilllegung&quot; (S) u.a. f&uuml;r die vom Kl&auml;ger angepachteten Fl&auml;chen fest. Die Betriebspr&auml;mien f&uuml;r die Pr&auml;mienjahre 2005 und 2006 wurden entsprechend an P ausbezahlt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im September 2006 beendete der Kl&auml;ger den Pachtvertrag mit P. In diesem Zusammenhang erwarb er von P 86&nbsp;Zahlungsanspr&uuml;che A und 7&nbsp;Zahlungsanspr&uuml;che S zu einem Kaufpreis von 300&nbsp;EUR je Zahlungsanspruch bzw. zu einem Gesamtkaufpreis von 27.900&nbsp;EUR. Zum 15.&nbsp;September 2006 und mit Wirkung ab dem Pr&auml;mienjahr 2007 &uuml;bertrug P diese Zahlungsanspr&uuml;che &uuml;ber das Integrierte Verwaltungs- und Kontrollsystem auf den Kl&auml;ger.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Ab dem 1.&nbsp;Oktober 2006 verpachtete der Kl&auml;ger landwirtschaftliche Fl&auml;chen von 85,58&nbsp;ha an die B-GbR. Die auf die verpachtete Fl&auml;che entfallenden 86&nbsp;Zahlungsanspr&uuml;che A &quot;&uuml;bertrug&quot; der Kl&auml;ger vereinbarungsgem&auml;&szlig; unentgeltlich ab dem Pr&auml;mienjahr 2007 auf die B-GbR. Diese war verpflichtet, die Anspr&uuml;che nach Ablauf der Pachtdauer unentgeltlich auf den Kl&auml;ger &quot;zur&uuml;ckzu&uuml;bertragen&quot;.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Sowohl der Kl&auml;ger als auch der Beklagte und Revisionskl&auml;ger (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) gingen in der Folge &uuml;bereinstimmend davon aus, dass der Kl&auml;ger aus den zur&uuml;ckbehaltenen stillgelegten landwirtschaftlichen Fl&auml;chen und aus den verpachteten Fl&auml;chen auch im Streitjahr Eink&uuml;nfte aus Land- und Forstwirtschaft nach &sect;&nbsp;13 EStG erzielt hat.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Kl&auml;ger setzte in seinem Jahresabschluss zum 30.&nbsp;Juni 2007 die erworbenen 93&nbsp;Zahlungsanspr&uuml;che im Anlageverm&ouml;gen mit Anschaffungskosten von 27.900&nbsp;EUR an. In der der Einkommensteuererkl&auml;rung f&uuml;r das Streitjahr beigef&uuml;gten Gewinnermittlung machte der Kl&auml;ger die Anschaffungskosten f&uuml;r die Zahlungsanspr&uuml;che nicht mittels Abschreibung aufwandswirksam geltend.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit Bescheid vom 6.&nbsp;November 2008 veranlagte das FA die Kl&auml;ger erkl&auml;rungsgem&auml;&szlig; zur Einkommensteuer. Gegen diesen Bescheid legten die Kl&auml;ger Einspruch ein, mit dem sie die Ber&uuml;cksichtigung der Anschaffungskosten f&uuml;r die Zahlungsanspr&uuml;che im Wege der linearen Absetzung f&uuml;r Abnutzung (AfA) in H&ouml;he von 3.321&nbsp;EUR begehrten. Dabei ging der Kl&auml;ger von einer Nutzungsdauer von sieben Jahren und dem Beginn der Abschreibung ab dem 1.&nbsp;September 2006 aus.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit Einspruchsentscheidung vom 22.&nbsp;Juli 2009 wies das FA den Einspruch der Kl&auml;ger als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ck. Hierbei verwies es auf das Schreiben des Bundesministeriums der Finanzen (BMF) vom 25.&nbsp;Juni 2008 IV&nbsp;C&nbsp;6-S&nbsp;2134\/07\/10001 (BStBl I 2008, 682, Tz.&nbsp;19). Danach seien die im Rahmen der GAP-Reform 2003 geschaffenen Zahlungsanspr&uuml;che nicht abnutzbar.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das Finanzgericht (FG) gab der von den Kl&auml;gern erhobenen Klage &uuml;berwiegend statt. Der Kl&auml;ger habe die entgeltlich erworbenen Zahlungsanspr&uuml;che zu Recht in seinem Anlageverm&ouml;gen aktiviert, da diese nur im Wege der Nutzungs&uuml;berlassung auf die B-GbR &uuml;bergegangen seien, das wirtschaftliche Eigentum aber beim Kl&auml;ger verblieben sei. Die Zahlungsanspr&uuml;che seien abnutzbare Wirtschaftsg&uuml;ter. Es handele sich nach ihrer rechtlichen Ausgestaltung um Rechte von zwar unbestimmter, aber begrenzter Dauer. Die daf&uuml;r angefallenen Anschaffungskosten seien daher im Wege der AfA gewinnwirksam zu ber&uuml;cksichtigen. Die betriebsgew&ouml;hnliche Nutzungsdauer sei aber nicht mit sieben, sondern mit zehn Jahren zu sch&auml;tzen. Im Wirtschaftsjahr 2006\/07 sei daher eine lineare AfA &#8211;ausgehend von der Anschaffung der Zahlungsanspr&uuml;che im September 2006&#8211; in H&ouml;he von 2.325&nbsp;EUR (10\/12 von 2.790&nbsp;EUR) gewinnmindernd zu ber&uuml;cksichtigen. Davon sei gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;4a Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 EStG die H&auml;lfte (1.162,50&nbsp;EUR) im Streitjahr zu ber&uuml;cksichtigen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die vollst&auml;ndigen Entscheidungsgr&uuml;nde sind in Entscheidungen der Finanzgerichte (EFG) 2012, 1035 ver&ouml;ffentlicht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit der Revision r&uuml;gt das FA die Verletzung materiellen Rechts. Die Zahlungsanspr&uuml;che seien nicht abnutzbar. Ihre Nutzung sei zeitlich nicht begrenzt. Die entsprechenden EU-Verordnungen enthielten keine zeitliche Befristung. Es sei eine zeitlich unbefristete Subventionierung der Landwirte geplant gewesen. Der Umstand, dass in der finanziellen Vorausschau der EU Haushaltsmittel zun&auml;chst nur bis zum Jahr 2013 in die daf&uuml;r eingerichteten beiden Fonds eingestellt worden seien, stehe dem nicht entgegen. Die Direktzahlungen h&auml;tten vielmehr nur angepasst werden sollen, um deren Nutzung und Qualit&auml;t zu steigern. Davon gehe im &Uuml;brigen und insoweit widerspr&uuml;chlich auch das FG im Rahmen der Sch&auml;tzung der betriebsgew&ouml;hnlichen Nutzungsdauer aus. Die Zahlungsanspr&uuml;che seien daher mit den Milch- und Zuckerr&uuml;benlieferrechten, deren Abnutzbarkeit der Bundesfinanzhof (BFH) bejaht habe, nicht vergleichbar.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt (sinngem&auml;&szlig;),<br \/>die Vorentscheidung aufzuheben und die Klage abzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;ger beantragen,<br \/>die Revision zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>    <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>II. Die Revision ist unbegr&uuml;ndet und war deshalb zur&uuml;ckzuweisen (&sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;2 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;). Das FG hat zu Recht entschieden, dass der Kl&auml;ger AfA auf die entgeltlich erworbenen Zahlungsanspr&uuml;che vornehmen konnte, da es sich um abnutzbare immaterielle Wirtschaftsg&uuml;ter handelt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. AfA in gleichen Jahresbetr&auml;gen sind nach &sect;&nbsp;7 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 EStG bei Wirtschaftsg&uuml;tern vorzunehmen, deren Verwendung oder Nutzung durch den Steuerpflichtigen zur Erzielung von Eink&uuml;nften sich erfahrungsgem&auml;&szlig; auf einen Zeitraum von mehr als einem Jahr erstreckt. Die Absetzung bemisst sich dabei nach der betriebsgew&ouml;hnlichen Nutzungsdauer des Wirtschaftsguts (&sect;&nbsp;7 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 EStG).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Die im Rahmen der GAP-Reform 2003 eingef&uuml;hrten Zahlungsanspr&uuml;che sind selbst&auml;ndige immaterielle Wirtschaftsg&uuml;ter.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Nach st&auml;ndiger Rechtsprechung beinhaltet der Begriff des &quot;Wirtschaftsguts&quot; in Anlehnung an den Begriff &quot;Verm&ouml;gensgegenstand&quot; im Handelsrecht nicht nur Sachen und Rechte im Sinne des B&uuml;rgerlichen Gesetzbuchs, sondern auch tats&auml;chliche Zust&auml;nde und konkrete M&ouml;glichkeiten, d.h. s&auml;mtliche Vorteile f&uuml;r den Betrieb, deren Erlangung sich der Kaufmann etwas kosten l&auml;sst, die also aus der Sicht eines potentiellen Betriebserwerbers einen eigenst&auml;ndigen Wert haben (zuletzt BFH-Urteil vom 12.&nbsp;Februar 2015 IV&nbsp;R&nbsp;29\/12, BFHE 249, 177, Rz&nbsp;14).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Davon ausgehend sind die Zahlungsanspr&uuml;che als immaterielle Wirtschaftsg&uuml;ter anzusehen. Sie sind nach Art.&nbsp;43&nbsp;ff. der VO (EG) Nr.&nbsp;1782\/2003 Bestandteil der Betriebspr&auml;mienregelung nach Art.&nbsp;33&nbsp;ff. der VO (EG) Nr.&nbsp;1782\/2003, die in der Bundesrepublik Deutschland durch das BetrPr&auml;mDurchfG und die zu diesem Gesetz ergangene BetrPr&auml;mDurchfV umgesetzt worden ist. Voraussetzung f&uuml;r die Inanspruchnahme der Betriebspr&auml;mienregelung ist nach Art.&nbsp;33 Abs.&nbsp;1 Buchst.&nbsp;c der VO (EG) Nr.&nbsp;1782\/2003, dass die Betriebsinhaber einen Zahlungsanspruch erhalten haben. Die Zahlungsanspr&uuml;che er&ouml;ffnen deren Inhaber die M&ouml;glichkeit, Betriebspr&auml;mien in Anspruch zu nehmen. Die Zahlungsanspr&uuml;che sind &uuml;bertragbar. Sie sind nicht an die Bewirtschaftung bestimmter Fl&auml;chen oder an eine konkrete landwirtschaftliche Nutzung gebunden, vielmehr kann der Betriebsinhaber &uuml;ber sie verf&uuml;gen und diese nach Art.&nbsp;46 der VO (EG) Nr.&nbsp;1782\/2003 mit oder ohne Fl&auml;che ver&auml;u&szlig;ern oder &#8211;wie im Streitfall&#8211; zusammen mit einer gleichwertigen Hektarzahl beihilfef&auml;higer Fl&auml;chen im Wege der Verpachtung &uuml;bertragen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Die Zahlungsanspr&uuml;che sind von dem Kl&auml;ger zutreffend in der f&uuml;r seinen landwirtschaftlichen Verpachtungsbetrieb aufgestellten Bilanz gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;1 i.V.m. &sect;&nbsp;5 Abs.&nbsp;2 EStG aktiviert worden, da er sie entgeltlich erworben hat. Ebenfalls zutreffend ist der Kl&auml;ger dabei unter Ber&uuml;cksichtigung des &sect;&nbsp;9b EStG von Anschaffungskosten in H&ouml;he von 27.900&nbsp;EUR ausgegangen. Zu Recht ist das FG auch davon ausgegangen, dass der Kl&auml;ger die Zahlungsanspr&uuml;che nicht an die B-GbR ver&auml;u&szlig;ert, sondern lediglich an diese verpachtet hat. Dies ist zwischen den Beteiligten auch nicht streitig, weshalb der Senat insoweit von weiteren Ausf&uuml;hrungen absieht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Mit dem FG geht der Senat davon aus, dass die Zahlungsanspr&uuml;che abnutzbare immaterielle Wirtschaftsg&uuml;ter sind.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Ein immaterielles Wirtschaftsgut ist nicht abnutzbar, wenn seine Nutzung weder unter rechtlichen noch unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten zeitlich begrenzt ist (vgl. BFH-Urteil vom 16.&nbsp;Oktober 2008 IV&nbsp;R&nbsp;1\/06, BFHE 226, 37, BStBl II 2010, 28, m.w.N.). Bei zeitlich begrenzten Rechten kann ausnahmsweise von einer unbegrenzten Nutzungsdauer ausgegangen werden, wenn sie normalerweise ohne weiteres verl&auml;ngert werden, ein Ende also nicht abzusehen ist. Im Zweifel ist jedoch nach dem Grundsatz der Vorsicht von einer zeitlich begrenzten Nutzung auszugehen (vgl. BFH-Urteil in BFHE 226, 37, BStBl II 2010, 28, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Ausgehend von diesen Grunds&auml;tzen sind die Zahlungsanspr&uuml;che als abnutzbare Wirtschaftsg&uuml;ter anzusehen (anderer Ansicht BMF-Schreiben in BStBl I 2008, 682, unter Hinweis auf das BFH-Urteil vom 4.&nbsp;Dezember 1991 I&nbsp;R&nbsp;148\/90, BFHE 166, 472, BStBl II 1992, 383, zu G&uuml;terverkehrsgenehmigungen). Zwar weist das FA zutreffend darauf hin, dass die VO (EG) Nr.&nbsp;1782\/2003, auf der die hier streitigen Zahlungsanspr&uuml;che beruhten, zeitlich nicht befristet war. Daraus allein konnte aber zum hier ma&szlig;geblichen Bilanzstichtag, dem 30.&nbsp;Juni 2007, nicht abgeleitet werden, dass die Zahlungsanspr&uuml;che auf Dauer Grundlage der Gemeinsamen Agrarpolitik der EU bleiben w&uuml;rden. Gegen eine derartige Annahme spricht bereits die Historie der seit 1962 existierenden Gemeinsamen Agrarpolitik der EU. Diese ist im Laufe der Jahre immer wieder erheblich reformiert worden. Die einzelnen F&ouml;rderma&szlig;nahmen waren insbesondere auf Grund ge&auml;nderter politischer Zielsetzungen und bedingt durch die EU-Erweiterung st&auml;ndigen Ver&auml;nderungsprozessen unterworfen (vgl. dazu u.a. die Erkl&auml;rung der Europ&auml;ischen Kommission auf deren Homepage unter http:\/\/ec.europa.eu\/agriculture\/cap-history\/ index_de.htm). So haben die hier streitigen Zahlungsanspr&uuml;che, die weitgehend von der landwirtschaftlichen Produktion entkoppelt worden sind, die bisherigen Zahlungsanspr&uuml;che, die auf der VO (EWG) Nr.&nbsp;1765\/92 des Rates vom 30.&nbsp;Juni 1992 zur Einf&uuml;hrung einer St&uuml;tzungsregelung f&uuml;r Erzeuger bestimmter landwirtschaftlicher Kulturpflanzen (Amtsblatt der Europ&auml;ischen Gemeinschaften &#8211;ABlEG&#8211; 1992 Nr.&nbsp;L&nbsp;181, 12) und sp&auml;ter auf der VO (EG) Nr.&nbsp;1251\/1999 des Rates vom 17.&nbsp;Mai 1999 zur Einf&uuml;hrung einer St&uuml;tzungsregelung f&uuml;r Erzeuger bestimmter landwirtschaftlicher Kulturpflanzen (ABlEG 1999 Nr.&nbsp;L&nbsp;160, 1) beruhten, abgel&ouml;st. Letztere sahen Ausgleichs- und Fl&auml;chenzahlungen vor, die nur an die Produktion gekoppelt waren (vgl. dazu auch BMF-Schreiben in BStBl I 2008, 682, Tz.&nbsp;4, 5). Diese Anspr&uuml;che &#8211;teilweise als Ackerpr&auml;mie oder Fl&auml;chenzahlungen bezeichnet&#8211; waren zeitlich nicht befristet, sie waren aber ebenso wenig auf Dauer garantiert. Auch f&uuml;r die durch die GAP-Reform 2003 geschaffenen Zahlungsanspr&uuml;che bestand keine Gew&auml;hr daf&uuml;r, dass diese auf Dauer angelegt sind. Das Gegenteil ist vielmehr der Fall. Bereits den Erw&auml;gungen zu der VO (EG) Nr.&nbsp;1782\/2003 l&auml;sst sich entnehmen, dass das System der neu geregelten Zahlungsanspr&uuml;che von vornherein unter einem &Auml;nderungsvorbehalt stand. So wird in der Erw&auml;gung 22 der VO (EG) Nr.&nbsp;1782\/2003 ausgef&uuml;hrt, dass die St&uuml;tzungsregelungen der Gemeinschaft &#8211;erforderlichenfalls auch kurzfristig&#8211; an die Entwicklung angepasst werden m&uuml;ssten. Die Empf&auml;nger k&ouml;nnten daher nicht davon ausgehen, dass die F&ouml;rderbedingungen unver&auml;ndert blieben, und sollten auf m&ouml;gliche &Auml;nderungen auf Grund von Marktentwicklungen vorbereitet sein (vgl. zum Vertrauensschutz bzgl. der H&ouml;he der Zahlungsanspr&uuml;che: Urteil des Gerichtshofs der Europ&auml;ischen Union Agrargenossenschaft Neuzelle vom 14.&nbsp;M&auml;rz 2013 C-545\/11, EU:C:2013:169, Rz&nbsp;30 bis 33). In die gleiche Richtung zielt die Erw&auml;gung 23, in der es hei&szlig;t, dass angesichts der bedeutenden Auswirkungen der Direktzahlungen auf den Haushalt und zur besseren Beurteilung ihrer Ergebnisse die Gemeinschaftsregelungen einer geeigneten Bewertung unterzogen werden sollten. Entsprechend wurden von der Europ&auml;ischen Kommission bereits im ersten Halbjahr 2010 umfassende &ouml;ffentliche Konsultationen durchgef&uuml;hrt und umfassende Reformen der Gemeinsamen Agrarpolitik er&ouml;rtert und angeregt (s. dazu Mitteilung der Kommission an das Europ&auml;ische Parlament, den Rat, den Europ&auml;ischen Wirtschafts- und Sozialausschuss und den Ausschuss der Regionen vom 18.&nbsp;November 2010, Die GAP bis 2020, Kom (2010) 672 endg&uuml;ltig; http:\/\/eur-lex.europa.eu\/legal-content\/DE\/TXT\/PDF\/?uri=CELEX: 52010DC0672&#038;rid=2).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Ber&uuml;cksichtigt man weiterhin, dass der Finanzierungsrahmen f&uuml;r die GAP-Reform 2003 zun&auml;chst nur bis in das Jahr 2013 festgelegt worden war (BMF-Schreiben in BStBl I 2008, 682, Tz.&nbsp;19), konnte von einer zeitlich unbegrenzten Nutzung der Zahlungsanspr&uuml;che zum ma&szlig;geblichen Bilanzstichtag (30.&nbsp;Juni 2007) nicht ausgegangen werden (anderer Ansicht Urteil des S&auml;chsischen FG vom 10.&nbsp;November 2011&nbsp;&nbsp;2&nbsp;K&nbsp;1116\/11, EFG 2012, 1039, rkr.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die zeitliche Begrenztheit der Zahlungsanspr&uuml;che wird schlie&szlig;lich auch durch die zwischenzeitlich erfolgte GAP-Reform 2013 (u.a. VO (EU) Nr.&nbsp;1306\/2013 des Europ&auml;ischen Parlaments und des Rates vom 17.&nbsp;Dezember 2013, ABlEU 2013 Nr.&nbsp;L&nbsp;347, 549, und VO (EU) Nr.&nbsp;1307\/2013 des Europ&auml;ischen Parlaments und des Rates vom 17.&nbsp;Dezember 2013, ABlEU 2013 Nr.&nbsp;L&nbsp;347, 608) best&auml;tigt, in deren Zuge alle Zahlungsanspr&uuml;che mit Wirkung zum 31.&nbsp;Dezember 2014 ihre G&uuml;ltigkeit verloren haben. Zwar werden auch nach der GAP-Reform 2013 wiederum Zahlungsanspr&uuml;che einger&auml;umt. Diese sind aber inhaltlich und rechtlich neu gestaltet worden und stellen mithin ein aliud zu den bisherigen Zahlungsanspr&uuml;chen nach der GAP-Reform 2003 dar.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4. Die von dem FG im Wege der Sch&auml;tzung ermittelte betriebsgew&ouml;hnliche Nutzungsdauer der Zahlungsanspr&uuml;che von zehn Jahren ist ebenfalls nicht zu beanstanden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Steht die betriebsgew&ouml;hnliche Nutzungsdauer eines Wirtschaftsgutes nicht fest, ist sie zu sch&auml;tzen (vgl. z.B. BFH-Urteile in BFHE 226, 37, BStBl II 2010, 28, und vom 29.&nbsp;April 2009 IX&nbsp;R&nbsp;33\/08, BFHE 225, 361, BStBl II 2010, 958). Die Nutzungsdauer der Zahlungsanspr&uuml;che am Bilanzstichtag ist dabei nach den bei Aufstellung der Bilanz gegebenen Erkenntnism&ouml;glichkeiten zu sch&auml;tzen. Grundlage ist dabei die aus Sicht des hier ma&szlig;geblichen Bilanzstichtags 30.&nbsp;Juni 2007 voraussichtliche Dauer des Fortbestands der auf der VO (EG) Nr.&nbsp;1782\/2003 basierenden Zahlungsanspr&uuml;che.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Davon ausgehend ist die Sch&auml;tzung des FG, die sich an der Rechtsprechung des BFH zu der betriebsgew&ouml;hnlichen Nutzungsdauer der Zuckerr&uuml;benlieferrechte (BFH-Urteil vom 17.&nbsp;M&auml;rz 2010 IV&nbsp;R&nbsp;3\/08, BFHE 229, 159, BStBl II 2014, 512) und der Milchlieferrechte (BFH-Urteil in BFHE 225, 361, BStBl II 2010, 958) orientiert, bezogen auf den hier ma&szlig;geblichen Bilanzstichtag 30.&nbsp;Juni 2007 nicht zu beanstanden. Zu diesem Zeitpunkt war nicht konkret absehbar, ob und in welcher Ausgestaltung die Zahlungsanspr&uuml;che &uuml;ber das Jahr 2013 hinaus fortbestehen w&uuml;rden. Insoweit h&auml;lt der Senat es f&uuml;r sachgerecht, die betriebsgew&ouml;hnliche Nutzungsdauer der Zahlungsanspr&uuml;che ungeachtet des Umstandes, dass der Finanzierungsrahmen der Zahlungsanspr&uuml;che zun&auml;chst nur bis ins Jahr 2013 festgelegt war, auch zum 30.&nbsp;Juni 2007 typisiert mit zehn Jahren zu sch&auml;tzen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>28<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>5. Die Sache ist spruchreif. Die H&ouml;he der von dem FG ermittelten AfA und deren anteilige gewinnwirksame Zuordnung gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;4a Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 EStG im Streitjahr ist zwischen den Beteiligten zu Recht nicht streitig.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>29<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>6. Die Kostenentscheidung folgt aus &sect;&nbsp;135 Abs.&nbsp;2 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 21.10.2015, IV R 6\/12 Zahlungsanspr&uuml;che nach der GAP-Reform 2003 als abnutzbare immaterielle Wirtschaftsg&uuml;ter Leits&auml;tze 1. Die durch die GAP-Reform 2003 eingef&uuml;hrten Zahlungsanspr&uuml;che sind abnutzbare immaterielle Wirtschaftsg&uuml;ter. 2. Die betriebsgew&ouml;hnliche Nutzungsdauer der Zahlungsanspr&uuml;che nach der GAP-Reform 2003 ist jedenfalls am Bilanzstichtag 30. Juni 2007 typisierend mit zehn Jahren zu sch&auml;tzen. Tenor Die Revision &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/iv-r-6-12-zahlungsansprueche-nach-der-gap-reform-2003-als-abnutzbare-immaterielle-wirtschaftsgueter\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">IV&nbsp;R&nbsp;6\/12 &#8211; Zahlungsanspr&uuml;che nach der GAP-Reform 2003 als abnutzbare immaterielle Wirtschaftsg&uuml;ter<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-66425","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/66425","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=66425"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/66425\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=66425"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=66425"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=66425"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}