{"id":66433,"date":"2017-01-18T13:05:43","date_gmt":"2017-01-18T11:05:43","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=66433"},"modified":"2017-01-18T13:05:43","modified_gmt":"2017-01-18T11:05:43","slug":"i-r-83-11-sog-vorbezug-fuer-wohneigentum-einer-schweizer-oeffentlich-rechtlichen-versicherungskasse-fuer-einen-sog-grenzgaenger-die-entscheidung-wurde-nachtraeglich-zur-amtlichen-veroeffentlichung-bes","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/i-r-83-11-sog-vorbezug-fuer-wohneigentum-einer-schweizer-oeffentlich-rechtlichen-versicherungskasse-fuer-einen-sog-grenzgaenger-die-entscheidung-wurde-nachtraeglich-zur-amtlichen-veroeffentlichung-bes\/","title":{"rendered":"I&nbsp;R&nbsp;83\/11 &#8211; Sog. Vorbezug f&uuml;r Wohneigentum einer Schweizer &ouml;ffentlich-rechtlichen Versicherungskasse f&uuml;r einen sog. Grenzg&auml;nger &#8211; Die Entscheidung wurde nachtr&auml;glich zur amtlichen Ver&ouml;ffentlichung bestimmt; sie war seit dem 24.02.2016 als NV-Entscheidung abrufbar."},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 16.9.2015, I R 83\/11<\/p>\n<p class=\"titel\">Sog. Vorbezug f&uuml;r Wohneigentum einer Schweizer &ouml;ffentlich-rechtlichen Versicherungskasse f&uuml;r einen sog. Grenzg&auml;nger &#8211; Die Entscheidung wurde nachtr&auml;glich zur amtlichen Ver&ouml;ffentlichung bestimmt; sie war seit dem 24.02.2016 als NV-Entscheidung abrufbar.<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>1. Der sog. Vorbezug f&uuml;r Wohneigentum einer &ouml;ffentlich-rechtlichen Versicherungskasse eines Schweizer Kantons, der an einen sog. Grenzg&auml;nger ausbezahlt wird, ist weder nach &sect; 3 Nr. 3 EStG 2002 (i.d.F. vor dessen &Auml;nderung durch das JStG 2007) noch nach &sect; 20 Abs. 1 Nr. 6 Satz 2 EStG 2002 (i.d.F. des AltEinkG) steuerbefreit (Anschluss an BFH-Urteile vom 23. Oktober 2013 X R 33\/10, BFHE 243, 332, BStBl II 2014, 103, sowie vom 26. November 2014 VIII R 39\/10, BFHE 249, 39).<\/p>\n<\/p>\n<p>2. Obligatorische Arbeitgeberbeitr&auml;ge zu einer &ouml;ffentlich-rechtlichen Versicherungskasse eines Schweizer Kantons sind nach &sect; 3 Nr. 62 Satz 1 EStG 2002 steuerfrei. &Uuml;berobligatorische Arbeitgeberbeitr&auml;ge zu einer solchen Kasse sind als Beitr&auml;ge i.S. des &sect; 3 Nr. 62 Satz 4 Halbsatz 1 EStG 2002 innerhalb der Grenzen des &sect; 3 Nr. 62 Satz 3 EStG 2002 steuerfrei; auf die danach steuerfreien Arbeitgeberleistungen sind die nach &sect; 3 Nr. 62 Satz 1 EStG 2002 steuerfreien Zukunftssicherungsleistungen des Arbeitgebers anzurechnen (Anschluss an die BFH-Urteile vom 24. September 2013 VI R 6\/11, BFHE 243, 210; vom 23. Oktober 2013 X R 33\/10, BFHE 243, 332, BStBl II 2014, 103, und vom 26. November 2014 VIII R 39\/10, BFHE 249, 39).<\/p>\n<\/div>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>1. Auf die Revision des Beklagten wird das Urteil des Finanzgerichts Baden-W&uuml;rttemberg, Au&szlig;ensenate Freiburg, vom 7. Juli 2011&nbsp;&nbsp;3 K 1285\/09 aufgehoben.<\/p>\n<\/p>\n<p>Der Einkommensteuerbescheid 2015 wird abge&auml;ndert. Dem Beklagten wird aufgegeben, die ge&auml;nderte Steuerfestsetzung nach Ma&szlig;gabe der Urteilsgr&uuml;nde zu errechnen.<\/p>\n<\/p>\n<p>2. Die Anschlussrevision der Kl&auml;ger wird als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckgewiesen.<\/p>\n<\/p>\n<p>3. Die Kosten des gesamten Verfahrens haben die Kl&auml;ger zu 88 v.H. und der Beklagte zu 12 v.H. zu tragen.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>    <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>A. Die Kl&auml;ger, Revisionsbeklagten und Anschlussrevisionskl&auml;ger (Kl&auml;ger) sind Eheleute, die im Streitjahr 2005 zusammen zur Einkommensteuer veranlagt wurden. Beide Kl&auml;ger wohnten im Streitjahr im Inland und beide Kl&auml;ger arbeiteten in der Schweiz als &ouml;ffentlich-rechtliche Angestellte. Steuerrechtlich wurden sie mit ihren Eink&uuml;nften aus unselbst&auml;ndiger Arbeit als sog. Grenzg&auml;nger i.S. des Art.&nbsp;15a des Abkommens zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Schweizerischen Eidgenossenschaft zur Vermeidung der Doppelbesteuerung auf dem Gebiete der Steuern vom Einkommen und vom Verm&ouml;gen vom 11.&nbsp;August&nbsp;1971 (BGBl II 1972, 1022, BStBl I 1972, 519) i.d.F. des Protokolls vom 21.&nbsp;Dezember&nbsp;1992 (BGBl II 1993, 1888, BStBl I 1993, 928) &#8211;DBA-Schweiz 1971\/1992&#8211; behandelt und unterlagen damit der Besteuerung im Inland.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit Beginn seiner T&auml;tigkeit wurde der Kl&auml;ger Mitglied der Versicherungskasse f&uuml;r das Staatspersonal des Kantons S. Die Versicherungskasse dient der Sicherung gegen die wirtschaftlichen Folgen des Alters, der Invalidit&auml;t, des Todes und der unverschuldeten Nichtwiederwahl. Sie ist eine unselbst&auml;ndige &ouml;ffentlich-rechtliche Anstalt des Staates und eine registrierte Vorsorgeeinrichtung. Die Versicherung umfasst die nach dem (Schweizer) Bundesgesetz &uuml;ber die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge (Berufliches Vorsorge-Gesetz &#8211;BVG&#8211;) vom 25.&nbsp;Juni&nbsp;1982 obligatorisch zu versichernden Arbeitnehmer des Staates. Das Berufliche Vorsorge-Gesetz enth&auml;lt Mindestvorschriften, u.a. ergibt sich daraus, welche Personen Versicherungsleistungen erhalten und wie hoch diese Leistungen im Alter, im Todesfall oder im Invalidit&auml;tsfall mindestens sein m&uuml;ssen. Diese Leistungen werden als BVG-Mindestleistungen und das entsprechende Versicherungssystem als BVG-Obligatorium bezeichnet. In welcher H&ouml;he Vorsorgeleistungen im Alter, im Todesfall oder im Invalidit&auml;tsfall tats&auml;chlich bezahlt werden, ergibt sich aus den Bestimmungen der Vorsorgeeinrichtung. Diese Leistungen werden als reglementarische Vorsorgeleistungen bezeichnet. Sind diese Leistungen &#8211;wie &uuml;blich&#8211; h&ouml;her als die BVG-Mindestleistungen, spricht man vom &Uuml;berobligatorium. Die BVG-Mindestleistungen werden von der Versicherungskasse in jedem Fall gew&auml;hrleistet. Aus diesem Grund f&uuml;hrt die Versicherungskasse f&uuml;r jede versicherte Person zwei Versicherungsverh&auml;ltnisse, n&auml;mlich ein Versicherungsverh&auml;ltnis gem&auml;&szlig; der (Schweizer) Verordnung &uuml;ber die Versicherungskasse f&uuml;r das Staatspersonal vom 5.&nbsp;September 1989 und ein Versicherungsverh&auml;ltnis gem&auml;&szlig; BVG-Obligatorium.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Kl&auml;ger leistete im Streitjahr insgesamt Beitr&auml;ge an die Versicherungskasse in H&ouml;he von 7.370&nbsp;CHF (= 6.172,80&nbsp;CHF [regelm&auml;&szlig;ige Beitr&auml;ge] + 1.197,60&nbsp;CHF Nachzahlungen). Die (regelm&auml;&szlig;igen) Beitr&auml;ge seines Arbeitgebers beliefen sich im Streitjahr auf 6.294&nbsp;CHF und f&uuml;r Nachzahlungen auf 1.197,60&nbsp;CHF (insgesamt: 7.491,60&nbsp;CHF).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Auch die Kl&auml;gerin war Mitglied der Versicherungskasse. Zuvor geh&ouml;rte sie zun&auml;chst vom 1.&nbsp;M&auml;rz&nbsp;2001 bis zum 24.&nbsp;August&nbsp;2004 dem Vorsorgeplan Rentenversicherung an und seit diesem Zeitpunkt der Sparversicherung, deren Beitr&auml;ge und Leistungen sich nach dem Beitragsprimat errechnen. Ihre Beitr&auml;ge an die Versicherungskasse betrugen im Streitjahr 3.409&nbsp;CHF.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Versicherungskasse gew&auml;hrte den Kl&auml;gern auf entsprechende Antr&auml;ge einen Kapitalbezug zur Wohneigentumsf&ouml;rderung (sog. Vorbezug f&uuml;r Wohneigentum), und zwar dem Kl&auml;ger in H&ouml;he von 80.000&nbsp;CHF und der Kl&auml;gerin in H&ouml;he von 21.000&nbsp;CHF, davon zugunsten des Kl&auml;gers in H&ouml;he von 34.234,25&nbsp;CHF und zugunsten der Kl&auml;gerin in H&ouml;he von 7.064&nbsp;CHF aus dem Obligatorium.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die von den Kl&auml;gern an die Schweizer Steuerbeh&ouml;rden gerichteten Antr&auml;ge auf R&uuml;ckerstattung der einbehaltenen und abgef&uuml;hrten Quellensteuern von 5.110&nbsp;CHF (Kl&auml;ger) sowie 1.260&nbsp;CHF (Kl&auml;gerin) wurden unter Hinweis auf das sog. Kassenstaatsprinzip des Art.&nbsp;19 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 DBA-Schweiz 1971\/1992 abgelehnt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Beklagte, Revisionskl&auml;ger und Anschlussrevisionsbeklagte (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) setzte bei der Einkommensteuerveranlagung (zuletzt im Steuerbescheid vom 17.&nbsp;April 2009) den sog. Vorbezug von insgesamt 101.000&nbsp;CHF als Einnahmen aus sonstigen Bez&uuml;gen i.S. von &sect;&nbsp;22 Nr.&nbsp;1 Satz&nbsp;3 Buchst.&nbsp;a Doppelbuchst.&nbsp;aa Satz&nbsp;1 des Einkommensteuergesetzes 2002 in der f&uuml;r das Streitjahr ma&szlig;gebenden Fassung des Gesetzes zur Neuordnung der einkommensteuerrechtlichen Behandlung von Altersvorsorgeaufwendungen und Altersbez&uuml;gen (Alterseink&uuml;nftegesetz &#8211;AltEinkG&#8211;) vom 5.&nbsp;Juli 2004 (BGBl I 2004, 1427, BStBl I 2004, 554) &#8211;EStG&nbsp;2002 n.F.&#8211; an. Deren H&ouml;he berechnete er mit 65.145&nbsp;EUR (= 101.000&nbsp;CHF [nach dem im Streitjahr ma&szlig;geblichen durchschnittlichen Umrechnungskurs von 100&nbsp;CHF = 64,50&nbsp;EUR] .\/.&nbsp;32.573&nbsp;EUR [nach &sect;&nbsp;22 Nr.&nbsp;1 Satz&nbsp;3 Buchst.&nbsp;a Doppelbuchst.&nbsp;aa Satz&nbsp;3 und 4 EStG 2002 n.F. &quot;steuerfreier Teil der Rente&quot;]). Unter Ber&uuml;cksichtigung des Werbungskostenpauschbetrags von jeweils 102&nbsp;EUR ergaben sich danach sonstige Eink&uuml;nfte des Kl&auml;gers von 25.698&nbsp;EUR und solche der Kl&auml;gerin von 6.670&nbsp;EUR. Die vom FA der H&ouml;he nach auf 7.370&nbsp;CHF ermittelten Arbeitgeberbeitr&auml;ge zur Versicherungskasse (den Kl&auml;ger betreffend) und von 3.409&nbsp;CHF (die Kl&auml;gerin betreffend) beurteilte das FA insgesamt als nach &quot;&sect;&nbsp;3 Nr.&nbsp;62 EStG&quot; steuerfrei. Diese Beitr&auml;ge rechnete das FA im Rahmen der Ermittlung der Sonderausgaben den abziehbaren Vorsorgeaufwendungen hinzu (&sect;&nbsp;10 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 Satz&nbsp;2 EStG 2002 n.F.). Zur Ermittlung des letztlich als Sonderausgaben abziehbaren Betrages zog das FA von den &#8211;um den &Uuml;bergangsfaktor von 60&nbsp;v.H. gek&uuml;rzten&#8211; Vorsorgeaufwendungen (&sect;&nbsp;10 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;4 EStG 2002 n.F.) den steuerfreien Arbeitgeberanteil zur Versicherungskasse wieder ab (&sect;&nbsp;10 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;5 EStG 2002 n.F.). Die eigenen Beitr&auml;ge des Kl&auml;gers an die Versicherungskasse in H&ouml;he von 7.370&nbsp;CHF und diejenigen der Kl&auml;gerin in H&ouml;he von 3.409&nbsp;CHF ber&uuml;cksichtigte das FA bei der Ermittlung des abziehbaren Teils der Sonderausgaben gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;10 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 Buchst.&nbsp;a EStG 2002 n.F. in vollem Umfang als Beitr&auml;ge zu einer gesetzlichen Rentenversicherung.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die von der Versicherungskasse vom sog. Vorbezug einbehaltene Schweizerische Quellensteuer in H&ouml;he von insgesamt 6.370&nbsp;CHF (= 4.108,65&nbsp;EUR unter Ber&uuml;cksichtigung des f&uuml;r das Streitjahr festgelegten j&auml;hrlichen Umrechnungskurses) zog das FA nach &sect;&nbsp;34c Abs.&nbsp;1 (Satz&nbsp;2) EStG 2002 n.F. in H&ouml;he von 2.932&nbsp;EUR von der tariflichen Einkommensteuer ab. Das geschah auf Antrag der Kl&auml;ger aus sachlichen Billigkeitsgr&uuml;nden (&sect;&sect;&nbsp;163, 227 der Abgabenordnung &#8211;AO&#8211;) unter Hinweis auf die Anweisungen im von der baden-w&uuml;rttembergischen Finanzverwaltung herausgegebenen sog. &quot;Grenzg&auml;ngerhandbuch&quot; zu Fach A Teil&nbsp;2 Nr.&nbsp;2. Bei der Berechnung der anzurechnenden Steuer ging das FA davon aus, dass die anzurechnende Quellensteuer nach Ma&szlig;gabe von Art.&nbsp;19 Abs.&nbsp;5 i.V.m. Art.&nbsp;15a Abs.&nbsp;3 Buchst.&nbsp;a DBA-Schweiz 1971\/1992 auf 4,5&nbsp;v.H. des Vorbezugs zu begrenzen sei.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;ger vertraten die Auffassung, der Vorbezug unterliege nicht der Einkommensteuer. Ihre deswegen erhobene Klage war &uuml;berwiegend erfolgreich (Finanzgericht &#8211;FG&#8211; Baden-W&uuml;rttemberg, Au&szlig;ensenate Freiburg, Urteil vom 7.&nbsp;Juli 2011&nbsp;&nbsp;3&nbsp;K&nbsp;1285\/09, abgedruckt in Entscheidungen der Finanzgerichte &#8211;EFG&#8211; 2012, 1557). Zu Recht habe das FA zwar den Vorbezug in H&ouml;he von insgesamt 101.000&nbsp;CHF zur Wohnungsf&ouml;rderung nach &sect;&nbsp;22 Nr.&nbsp;1 Satz&nbsp;3 Buchst.&nbsp;a Doppelbuchst.&nbsp;aa Satz&nbsp;1 EStG 2002 n.F. als andere Leistung aus einer (ausl&auml;ndischen) gesetzlichen Rentenversicherung und damit als steuerbare Einnahme aus sonstigen Eink&uuml;nften beurteilt, f&uuml;r die Deutschland auch das Besteuerungsrecht zustehe. Doch stelle der Vorbezug entgegen dem FA eine gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;3 Nr.&nbsp;3 EStG 2002 n.F. steuerfreie Abfindung aufgrund einer (ausl&auml;ndischen) gesetzlichen Rentenversicherung dar. Ebenfalls zu Unrecht habe das FA &#8211;insoweit allerdings in Einklang mit den Kl&auml;gern&#8211; die gesamten Beitr&auml;ge des Arbeitgebers zur beruflichen Vorsorge an die Versicherungskasse als nach &sect;&nbsp;3 Nr.&nbsp;62 Satz&nbsp;1 EStG 2002 n.F. steuerfreie Lohnzuwendung behandelt. Steuerfrei seien hiernach lediglich die in das Obligatorium, nicht aber die in das &Uuml;berobligatorium der Kasse geleisteten Beitr&auml;ge. Die Arbeitgeberbeitr&auml;ge seien insoweit auch nicht nach &sect;&nbsp;3 Nr.&nbsp;63 EStG 2002 n.F. steuerfrei. Jedoch seien die an die Versicherungskassen geleisteten Beitr&auml;ge zutreffend nach &sect;&nbsp;10 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 Buchst.&nbsp;a EStG 2002 n.F. als Sonderausgaben abgezogen worden, und zwar sowohl betreffend die Eigenbeitr&auml;ge der Kl&auml;ger als auch die von den Kl&auml;gern unter Ber&uuml;cksichtigung des &sect;&nbsp;3 Nr.&nbsp;62 Satz&nbsp;1 EStG 2002 n.F. von ihnen als Arbeitslohn zu versteuernden Arbeitgeberbeitr&auml;ge an die Kassen; ausgespart blieben vom Abzug im Ergebnis &#8211;und ihrem Umfang nach begrenzt durch &sect;&nbsp;10 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;4 und 5 EStG 2002 n.F.&#8211; die nach &sect;&nbsp;3 Nr.&nbsp;62 Satz&nbsp;1 EStG 2002 n.F. steuerfreien Arbeitgeberbeitr&auml;ge.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA st&uuml;tzt seine Revision auf Verletzung materiellen Rechts. Es beantragt, das FG-Urteil aufzuheben und die Klage vollen Umfangs abzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table class=\"Rsp\">\n<tr>\n<th colspan=\"2\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/th>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"2\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">Die Kl&auml;ger beantragen (sinngem&auml;&szlig;), die Revision zur&uuml;ckzuweisen,<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"2\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">&quot;zudem (Anschluss-Revision)&quot; &#8230;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">&#8211;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">&quot;f&uuml;r den Fall, dass die Austrittsleistung, was den obligatorischen und den &uuml;berobligatorischen Teil bzw. nur den obligatorischen Teil angeht, (&#8230;) als nicht nach &sect;&nbsp;3 Nr.&nbsp;3 EStG 2002 steuerfrei eingestuft wird&quot;;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">&#8211;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">&quot;dass die auf die &uuml;berobligatorischen Beitr&auml;ge entfallende Freiz&uuml;gigkeitsleistung (Vorbezug) als eine Leistung eingestuft wird, die auf nicht gesetzlich vorgeschriebenen Beitr&auml;gen beruht und somit mit der Auszahlung aus einer privaten Kapital\/Renten-Versicherung vergleichbar ist. Mit der Konsequenz, dass als einzige Vorschrift f&uuml;r die Beurteilung der Steuerpflicht der &sect;&nbsp;20 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;6 EStG (2002) in Betracht kommt. Somit k&ouml;nnten lediglich die im Auszahlungsbetrag enthaltenen Zinsen, die auf die &uuml;berobligatorischen Beitr&auml;ge entfallen, von steuerlicher Relevanz i.S.d. &sect;&nbsp;2 Abs.&nbsp;1 EStG (2002) sein&quot;;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">&#8211;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">&quot;dass sich nur f&uuml;r die Kapitalabfindung aus dem Obligatorium aus Art.&nbsp;21 DBA-Schweiz (1971\/1992) ein deutsches Besteuerungsrecht (als Ans&auml;ssigkeitsstaat) ergibt; f&uuml;r den Teil der Kapitalabfindung, der auf das &Uuml;berobligatorium entf&auml;llt, ergibt sich (Anschluss-Revision) aus dem Art.&nbsp;19 Abs.&nbsp;1 DBA-Schweiz (1971\/1992) ein Besteuerungsrecht des Kassenstaates &#8218;Schweiz&#8217;&quot;;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">&#8211;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">&quot;f&uuml;r den Fall, dass die Auszahlung des &Uuml;berobligatoriums nachgelagert in Deutschland (oder der Schweiz) der Besteuerung unterliegt, (&#8230;) hilfsweise (Anschluss-Revision) die Freistellung der Arbeitgeberbeitr&auml;ge in das &Uuml;berobligatorium nach &sect;&nbsp;3 Nr.&nbsp;62 S.&nbsp;4 i.V.m. S.&nbsp;2 + 3 EStG (2002)&quot;;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">&#8211;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">&quot;f&uuml;r den Fall, dass die Auszahlung als Eink&uuml;nfte nach &sect;&nbsp;19 Abs.&nbsp;1 S.&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 EStG (2002) eingestuft wird, (&#8230;) die Zuweisung des alleinigen Besteuerungsrechtes des gesamten Vorbezugs (Obligatorium und &Uuml;berobligatorium) an den Kassenstaat &#8218;Schweiz&#8216; (Art.&nbsp;19 Abs.&nbsp;1 DBA-Schweiz [1971\/1992])&quot;.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">B.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">&#8230;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table style=\"margin-left:90\"pt width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">C.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Revision des FA ist begr&uuml;ndet. Sie f&uuml;hrt zur Aufhebung der Vorentscheidung und zur ge&auml;nderten Steuerfestsetzung. Das FG hat zwar zu Recht die Auszahlung der an die Kl&auml;ger geleisteten sog. Vorbez&uuml;ge als steuerbar angesehen, diese jedoch zu Unrecht als nach &sect;&nbsp;3 Nr.&nbsp;3 EStG 2002 n.F. steuerfrei behandelt. Die steuerpflichtigen Leistungen k&ouml;nnen allerdings gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;34 Abs.&nbsp;1 i.V.m. Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;4 EStG 2002 n.F. erm&auml;&szlig;igt besteuert werden. Dieser Teilerfolg der Klage wird nicht dadurch geschm&auml;lert, dass den Kl&auml;gern &#8211;entgegen der Annahme der Vorinstanz, nunmehr aber wohl auch des FA&#8211; die Steuerbefreiung nach &sect;&nbsp;3 Nr.&nbsp;62 Satz&nbsp;1 EStG 2002 n.F. der in das sog. Obligatorium geleisteten Arbeitgeberbeitr&auml;ge genommen w&uuml;rde. Eine dar&uuml;ber hinausgehende Steuerbefreiung auch der Arbeitgeberbeitr&auml;ge, welche in das sog. &Uuml;berobligatorium geleistet worden sind, scheidet indessen aus, die diesbez&uuml;gliche Anschlussrevision der Kl&auml;ger ist unbegr&uuml;ndet. Im &Uuml;brigen werden die in &quot;Anschlussrevisionen&quot; gekleideten Revisionsantr&auml;ge vom Senat als blo&szlig;es Einwenden in der Sache behandelt. Als solche sind die Einwendungen aber gleicherma&szlig;en nicht tragf&auml;hig.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Dass es sich bei dem sog. Vorbezug zur Wohneigentumsf&ouml;rderung um eine gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;22 Nr.&nbsp;1 Satz&nbsp;3 Buchst.&nbsp;a Doppelbuchst.&nbsp;aa EStG 2002 n.F. steuerbare Leistung handelt, welche dem deutschen Besteuerungsrecht unterf&auml;llt, ergibt sich bereits abschlie&szlig;end aus dem zitierten Zwischenurteil des Senats in BFH\/NV 2015, 20. Gleiches betrifft die M&ouml;glichkeit einer &uuml;ber die durch den vom FA gew&auml;hrten Billigkeitserweis hinausgehenden Anrechnung in der Schweiz erhobener Ertragsteuern. Es ist insoweit auf das Zwischenurteil zu verweisen. Denn durch dieses Urteil ist in verbindlicher Weise rechtskr&auml;ftig &uuml;ber die abgeschichteten (Teil-)Fragen, die die Kl&auml;ger aufwerfen, entschieden worden. Eine erneute und gegebenenfalls abweichende Entscheidung &uuml;ber diese Fragen scheidet aus.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. In der Sache muss nach der damit abgeschichteten Kl&auml;rung der erw&auml;hnten Streitfragen durch das Zwischenurteil noch &uuml;ber die weiterhin streitgegenst&auml;ndlichen und ihrerseits ebenfalls entscheidungserheblichen Rechtsfragen entschieden werden, ob &#8211;erstens&#8211; der sog. Vorbezug nach &sect;&nbsp;3 Nr.&nbsp;3 EStG 2002 n.F. steuerbefreit ist, und ob er, verneint man das, gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;34 Abs.&nbsp;1 i.V.m. Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;4 EStG 2002 n.F. erm&auml;&szlig;igt besteuert werden kann, und\/oder, ob &#8211;zweitens&#8211; die geleisteten Arbeitgeberbeitr&auml;ge nach &sect;&nbsp;3 Nr.&nbsp;62 EStG 2002 n.F. steuerfrei sind.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Entgegen der Auffassung des FG ist der Vorbezug, soweit er auf das Obligatorium entf&auml;llt, nicht gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;3 Nr.&nbsp;3 EStG 2002 n.F. steuerfrei. Dieser Rechtsfehler f&uuml;hrt zur Aufhebung des FG-Urteils.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Steuerfrei sind im Streitjahr nach dieser Vorschrift Kapitalabfindungen aufgrund der gesetzlichen Rentenversicherung und aufgrund der Beamten-(Pensions-)Gesetze. Der Senat schlie&szlig;t sich der Rechtsprechung des X.&nbsp;Senats des BFH an, wonach die Anwendung des &sect;&nbsp;3 Nr.&nbsp;3 EStG 2002 n.F. auf eine Kapitalleistung einer ausl&auml;ndischen Rentenversicherung nur gerechtfertigt ist, wenn sich die Leistungen im Wesentlichen entsprechen und demselben Zweck dienen. Kapitalabfindungsanspr&uuml;che der deutschen Versorgungssysteme sind dadurch gekennzeichnet, dass sie den Wegfall bestehender Renten- oder Versorgungsanspr&uuml;che kompensieren (vgl. BFH-Urteil in BFHE 243, 332, BStBl II 2014, 103). Auf dieser Grundlage hat der X.&nbsp;Senat sog. Austrittsleistungen zur Abfindung des Altersguthabens von einer schweizerischen Pensionskasse an einen Steuerpflichtigen, der mangels Erreichens der Altersgrenze noch keinen Rentenanspruch gegen die Pensionskasse geltend machen konnte, nicht als eine steuerbefreite Kapitalabfindung beurteilt, die f&uuml;r den Verlust eines bestehenden Anspruchs auf Versorgungsleistungen gew&auml;hrt worden ist, sondern als einen besonderen &quot;Auszahlungsmodus von erworbenen Anspr&uuml;chen bis zum Ausscheidenszeitpunkt&quot; aus der Pensionskasse. Eine Steuerbefreiung nach &sect;&nbsp;3 Nr.&nbsp;3 EStG 2002 n.F. scheide daf&uuml;r aber aus. Auch f&uuml;r einen Vorbezug, der zur Wohnraumf&ouml;rderung von einer privaten schweizerischen Pensionskasse gezahlt wurde, hat der VIII.&nbsp;Senat des BFH zwischenzeitlich die Steuerbefreiung verneint, weil dadurch nicht ein schon bestehender Rentenanspruch des Empf&auml;ngers abgefunden worden ist (BFH-Urteil vom 26.&nbsp;November 2014 VIII&nbsp;R&nbsp;39\/10, BFHE 249, 39; s.a. BFH-Beschluss vom 25.&nbsp;M&auml;rz 2010 X&nbsp;B&nbsp;142\/09, BFH\/NV 2010, 1275, f&uuml;r den von einer Schweizer Freiz&uuml;gigkeitsstiftung geleisteten Vorbezug). Die Entscheidungen in BFHE 243, 332, BStBl II 2014, 103 und in BFHE 249, 39 betrafen &uuml;bereinstimmend mit dem Streitfall die f&uuml;r das Streitjahr 2005 ma&szlig;gebende Regelungsfassung des &sect;&nbsp;3 Nr.&nbsp;3 EStG 2002 n.F. vor dessen &Auml;nderung durch das Jahressteuergesetz (JStG) 2007 vom 13.&nbsp;Dezember 2006 (BGBl I 2006, 2878, BStBl I 2007, 28).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Dem schlie&szlig;t sich der Senat auch f&uuml;r die hier in Rede stehenden Vorbez&uuml;ge, die seitens der &ouml;ffentlich-rechtlich strukturierten Versicherungskassen des Kantons S an die Kl&auml;ger ausbezahlt worden sind, an. Insbesondere veranlasst die seinerzeitige Regelungsfassung von &sect;&nbsp;3 Nr.&nbsp;3 EStG 2002 n.F. es nicht, abweichend von den beiden Entscheidungen die abfindungsbedingte K&uuml;rzung erst zuk&uuml;nftiger Rentenleistungen gen&uuml;gen zu lassen. Der dagegen gerichtete Einwand der Kl&auml;ger, das Erfordernis eines bereits bestehenden Rentenanspruchs lasse sich dem Gesetz &#8211;anders als der nachfolgenden Regelungsfassung des &sect;&nbsp;3 Nr.&nbsp;3 EStG 2002 n.F.&#8211; nicht entnehmen (so deren Prozessbevollm&auml;chtigter, vgl. Miessl, Internationales Steuerrecht 2015, 683, 685), wird nur unspezifisch behauptet, nicht aber begr&uuml;ndet. Er wird durch die verschiedenen Gesetzesfassungen auch nicht getragen. Infolgedessen kann dahinstehen, ob sich &#8211;wie die Kl&auml;ger meinen&#8211; aus den tatrichterlichen Feststellungen eine K&uuml;rzung zuk&uuml;nftiger Versorgungsanspr&uuml;che infolge der Inanspruchnahme der gezahlten Vorbez&uuml;ge herleiten l&auml;sst oder nicht. Aussagekr&auml;ftige Belege dazu hat der Senat davon abgesehen aber ohnehin auch nicht vorfinden k&ouml;nnen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Eine Steuerfreiheit der gezahlten Vorbez&uuml;ge, soweit sie sich aus dem sog. &Uuml;berobligatorium speisen, l&auml;sst sich entgegen dem hilfsweisen Vorbringen der Kl&auml;ger auch nicht aus &sect;&nbsp;20 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;6 Satz&nbsp;2 (i.V.m. &sect;&nbsp;52 Abs.&nbsp;36 Satz&nbsp;5) EStG 2002 n.F. herleiten. Das k&auml;me nur in Betracht, sofern es sich um die Auszahlung aus einer privaten Rentenversicherung mit Kapitalwahlrecht handeln w&uuml;rde (vgl. BFH-Urteil in BFHE 249, 39, s. dazu Levedag, H&ouml;chstrichterliche Finanzrechtsprechung &#8211;HFR&#8211; 2015, 747), was aber ersichtlich nicht der Fall ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Der nach &sect;&nbsp;22 Nr.&nbsp;1 Satz 3 Buchst.&nbsp;a Doppelbuchst.&nbsp;aa EStG 2002 n.F. steuerpflichtige obligatorische Vorbezug von 32.368&nbsp;EUR ist allerdings, wovon zwischenzeitlich auch die Beteiligten &uuml;bereinstimmend ausgehen, nach &sect;&nbsp;34 Abs.&nbsp;1 i.V.m. Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;4 EStG 2002 n.F. erm&auml;&szlig;igt zu besteuern. Der Senat verweist auch insofern auf das BFH-Urteil in BFHE 243, 332, BStBl II 2014, 103. Das FA hat dazu zwar eine &quot;Probeberechnung&quot; vorgelegt, diese jedoch noch nicht in einen ge&auml;nderten Steuerbescheid eingehen lassen. Die &Auml;nderung ist hiernach im Rahmen der Entscheidung &uuml;ber die Revision vorzunehmen; die Berechnung der festzusetzenden Einkommensteuer wird dem FA &uuml;bertragen (&sect;&nbsp;100 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;2 FGO).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Es bleibt unbeanstandet, dass das FG &#8211;insoweit abweichend vom FA und zuungunsten der Kl&auml;ger: nur&#8211; die in das sog. Obligatorium geleisteten Arbeitgeberbeitr&auml;ge, nicht aber die in das sog. &Uuml;berobligatorium geleisteten Arbeitgeberbeitr&auml;ge als steuerpflichtigen Arbeitslohn behandelt hat: Obligatorische Arbeitgeberbeitr&auml;ge zu der &ouml;ffentlich-rechtlichen Versicherungskasse sind nach &sect;&nbsp;3 Nr.&nbsp;62 Satz&nbsp;1 EStG 2002 n.F. steuerfrei; &uuml;berobligatorische Arbeitgeberbeitr&auml;ge zu einer solchen Kasse sind als Beitr&auml;ge i.S. des &sect;&nbsp;3 Nr.&nbsp;62 Satz&nbsp;4 Halbsatz&nbsp;1 EStG 2002 n.F. innerhalb der Grenzen des &sect;&nbsp;3 Nr.&nbsp;62 Satz&nbsp;3 EStG 2002 n.F. steuerfrei; auf die danach steuerfreien Arbeitgeberleistungen sind die nach &sect;&nbsp;3 Nr.&nbsp;62 Satz&nbsp;1 EStG 2002 n.F. steuerfreien Zukunftssicherungsleistungen des Arbeitgebers anzurechnen. Auch insoweit kann, um Wiederholungen zu vermeiden, uneingeschr&auml;nkt auf die BFH-Urteile in BFHE 243, 332, BStBl II 2014, 103 und in BFHE 249, 39, sowie zus&auml;tzlich auch auf das BFH-Urteil vom 24.&nbsp;September 2013 VI&nbsp;R&nbsp;6\/11, BFHE 243, 210 Bezug genommen werden. Der Senat macht sich die dort gegebenen Begr&uuml;ndungen zu eigen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Infolgedessen ist die Revision des FA in diesem Punkt ebenso unbegr&uuml;ndet wie die von den Kl&auml;gern insoweit nach &sect;&nbsp;155 FGO i.V.m. &sect;&nbsp;554 der Zivilprozessordnung &#8211;zul&auml;ssigerweise (vgl. z.B. Gr&auml;ber\/Ratschow, Finanzgerichtsordnung, 8.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;120 Rz&nbsp;83, m.w.N. zur Rechtsprechung) bedingt&#8211; eingelegte Anschlussrevision (wobei, was das FA anbelangt, hinzukommt, dass dieses sich jetzt gegen die eigene Steuerfestsetzung wehrt und ein diesbez&uuml;gliches Begehren ohnehin nur im Rahmen einer streitwertbetraglichen Saldierung ber&uuml;cksichtigt werden k&ouml;nnte): Die tatbestandlichen Voraussetzungen f&uuml;r eine Steuerbefreiung nach &sect;&nbsp;3 Nr.&nbsp;62 Satz&nbsp;1 und Satz&nbsp;4 EStG 2002 n.F. sind bezogen auf das &Uuml;berobligatorium nicht erf&uuml;llt. Unterschiede zwischen einer &ouml;ffentlich-rechtlichen und einer privaten Pensions- oder Versicherungskasse sind &#8211;mit allerdings voneinander abweichenden Rechtsfolgen sowohl entgegen der Annahme der Kl&auml;ger als auch jener des FA&#8211; in diesem Punkt nicht veranlasst. Namentlich ist nicht ersichtlich, weshalb nicht zwischen den Beitr&auml;gen in das Obligatorium einerseits und das &Uuml;berobligatorium andererseits differenziert werden k&ouml;nnen sollte. Die vom FA eingeforderte, aber nicht n&auml;her begr&uuml;ndete einheitliche Behandlung beider Bereiche der Schweizer Versorgungsstrukturen ist bei dem Vergleich, der im Rahmen des &sect;&nbsp;3 Nr.&nbsp;62 EStG 2002 n.F. mit der deutschen gesetzlichen Sozialversicherung anzustellen ist, keineswegs geboten, auch nicht &#8211;wie aber das FA meint&#8211; aus Gr&uuml;nden der &quot;Konsequenz&quot;. Dass dadurch gegen das verfassungsrechtliche R&uuml;ckwirkungsverbot und den dadurch gesch&uuml;tzten Vertrauensschutz des Steuerpflichtigen oder auch gegen den Grundsatz von Treu und Glauben versto&szlig;en w&uuml;rde, ist nicht erkennbar; der diesbez&uuml;gliche Vortrag der Kl&auml;ger ist in der Sache nicht nachvollziehbar. Ob und inwieweit sich das im Zuge der Aufhebung oder &Auml;nderung von Steuerbescheiden durch das FA zuungunsten der Kl&auml;ger auswirkt und nach Ma&szlig;gabe von &sect;&nbsp;176 Abs.&nbsp;2 AO in Anbetracht einer insoweit gegenl&auml;ufigen Verwaltungspraxis (s.a. Levedag, HFR 2015, 747, 748) auswirken darf, ist nicht Gegenstand dieser Entscheidung.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Und unbeanstandet bleibt schlie&szlig;lich auch &#8211;insoweit unter den Beteiligten nicht streitig&#8211;, dass das FG die von den Kl&auml;gern geleisteten Beitr&auml;ge an die Versicherungskassen ebenso wie die Arbeitgeberbeitr&auml;ge nach &sect;&nbsp;10 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 Buchst.&nbsp;a EStG 2002 n.F. als Sonderausgaben zum Abzug zugelassen, die nach &sect;&nbsp;3 Nr.&nbsp;62 Satz&nbsp;1 EStG 2002 n.F. steuerfreien Arbeitgeberbeitr&auml;ge danach jedoch wiederum nach Ma&szlig;gabe von &sect;&nbsp;10 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;3 und 4 EStG 2002 n.F. hinzugerechnet hat (s.a. dazu BFH-Urteil in BFHE 249, 39; Levedag, HFR 2015, 747, 748).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Schlie&szlig;lich folgt der Senat dem X.&nbsp;Senat des BFH (in dessen Urteil vom 18.&nbsp;November 2009 X&nbsp;R&nbsp;34\/07, BFHE 227, 99, BStBl II 2010, 414) auch darin, dass die nach Ma&szlig;gabe von &sect;&nbsp;10 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 Buchst.&nbsp;a i.V.m. Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;2 und 3 EStG 2002 n.F. auf H&ouml;chstbetr&auml;ge beschr&auml;nkte Abziehbarkeit der Altersvorsorgeaufwendungen in verfassungsrechtlicher Sicht nicht zu beanstanden ist (ebenso z.B. F&ouml;rster, Deutsches Steuerrecht &#8211;DStR&#8211; 2010, 137; St&uuml;tzel, DStR 2010, 1545; anders z.B. Kulosa in Herrmann\/ Heuer\/Raupach, &sect;&nbsp;10 EStG Rz&nbsp;335). Er nimmt deshalb auf das Urteil in BFHE 227, 99, BStBl II 2010, 414 Bezug. Die dagegen (beim Bundesverfassungsgericht &#8211;BVerfG&#8211; unter dem Az.&nbsp;2&nbsp;BvR&nbsp;288\/10) eingelegte Verfassungsbeschwerde veranlasst ihn nicht zu einer Verfahrensaussetzung (nach &sect;&nbsp;74 FGO). Dem FA bleibt es aber unbenommen, im Rahmen der ausstehenden &Auml;nderung des angefochtenen Steuerbescheides diesen zugunsten der Kl&auml;ger bis zum Ergehen der Entscheidung des BVerfG mit einem entsprechenden Vorl&auml;ufigkeitsvermerk nach &sect;&nbsp;165 Abs.&nbsp;1 AO zu versehen (vgl. dazu Bundesministerium der Finanzen, Erlass vom 16.&nbsp;Mai 2011, BStBl I 2011, 464 und die dem beigef&uuml;gte Anlage&nbsp;1).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4. Die Kostenentscheidung beruht auf &sect;&nbsp;136 Abs.&nbsp;1 FGO. Sie umfasst die Kosten f&uuml;r das Zwischenurteil ebenso wie f&uuml;r die von den Kl&auml;gern eingelegte Anschlussrevision betreffend die Steuerfreiheit der Arbeitgeberbeitr&auml;ge. Die Berechnung der Kostenquote orientiert sich dabei an dem Verh&auml;ltnis des Streitwerts zu der vom FA vorgelegten &quot;Probeberechnung&quot; zur Ber&uuml;cksichtigung von &sect;&nbsp;34 Abs.&nbsp;1 i.V.m. Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;4 EStG 2002 n.F.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 16.9.2015, I R 83\/11 Sog. Vorbezug f&uuml;r Wohneigentum einer Schweizer &ouml;ffentlich-rechtlichen Versicherungskasse f&uuml;r einen sog. Grenzg&auml;nger &#8211; Die Entscheidung wurde nachtr&auml;glich zur amtlichen Ver&ouml;ffentlichung bestimmt; sie war seit dem 24.02.2016 als NV-Entscheidung abrufbar. Leits&auml;tze 1. Der sog. Vorbezug f&uuml;r Wohneigentum einer &ouml;ffentlich-rechtlichen Versicherungskasse eines Schweizer Kantons, der an einen sog. Grenzg&auml;nger ausbezahlt &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/i-r-83-11-sog-vorbezug-fuer-wohneigentum-einer-schweizer-oeffentlich-rechtlichen-versicherungskasse-fuer-einen-sog-grenzgaenger-die-entscheidung-wurde-nachtraeglich-zur-amtlichen-veroeffentlichung-bes\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">I&nbsp;R&nbsp;83\/11 &#8211; Sog. Vorbezug f&uuml;r Wohneigentum einer Schweizer &ouml;ffentlich-rechtlichen Versicherungskasse f&uuml;r einen sog. Grenzg&auml;nger &#8211; Die Entscheidung wurde nachtr&auml;glich zur amtlichen Ver&ouml;ffentlichung bestimmt; sie war seit dem 24.02.2016 als NV-Entscheidung abrufbar.<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-66433","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/66433","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=66433"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/66433\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=66433"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=66433"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=66433"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}