{"id":66835,"date":"2017-02-02T13:14:35","date_gmt":"2017-02-02T11:14:35","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=66835"},"modified":"2017-02-02T13:14:35","modified_gmt":"2017-02-02T11:14:35","slug":"xi-r-43-14-unrichtiger-steuerausweis-in-einer-rechnung-berichtigung-durch-abgabe-einer-abtretungserklaerung-in-einer-abtretungsanzeige","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/xi-r-43-14-unrichtiger-steuerausweis-in-einer-rechnung-berichtigung-durch-abgabe-einer-abtretungserklaerung-in-einer-abtretungsanzeige\/","title":{"rendered":"XI&nbsp;R&nbsp;43\/14 &#8211; Unrichtiger Steuerausweis in einer Rechnung; Berichtigung durch Abgabe einer Abtretungserkl&auml;rung in einer Abtretungsanzeige"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 12.10.2016, XI R 43\/14<br \/>ECLI:DE:BFH:2016:U.121016.XIR43.14.0<\/p>\n<p class=\"titel\">Unrichtiger Steuerausweis in einer Rechnung; Berichtigung durch Abgabe einer Abtretungserkl&auml;rung in einer Abtretungsanzeige<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>1. Weist der leistende Unternehmer in einer Rechnung Umsatzsteuer offen aus, obwohl der Leistungsempf&auml;nger Steuerschuldner ist, schuldet der leistende Unternehmer diese Steuer nach &sect; 14c Abs. 1 UStG (Anschluss an das BFH-Urteil vom 19. November 2014 V R 41\/13, BFHE 248, 406, BFH\/NV 2015, 634).&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/p>\n<\/p>\n<p>2. Eine in einer Abtretungsanzeige an das FA enthaltene Abtretungserkl&auml;rung des leistenden Unternehmers ist als Berichtigung des Steuerbetrags i.S. des &sect; 14c Abs. 1 Satz 2 UStG anzusehen, wenn diese dem Leistungsempf&auml;nger zugegangene Abtretungserkl&auml;rung spezifisch und eindeutig auf eine (oder mehrere) urspr&uuml;ngliche Rechnung(en) bezogen ist und aus ihr klar hervorgeht, dass der leistende Unternehmer &uuml;ber seine Leistungen &#8211;statt, wie bisher, unter Ansatz des urspr&uuml;nglich ausgewiesenen Steuerbetrags&#8211; nunmehr nur noch ohne Umsatzsteuer abrechnen will.&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/p>\n<\/p>\n<p>3. Einer Rechnungsberichtigung i.S. des &sect; 14c Abs. 1 Satz 2 UStG kommt keine R&uuml;ckwirkung zu.&nbsp;&nbsp;<\/p>\n<\/div>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>Die Revision des Beklagten gegen das Urteil des Nieders&auml;chsischen Finanzgerichts vom 25. September 2014 5 K 99\/13 wird als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckgewiesen.&nbsp;&nbsp;<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Kosten des Revisionsverfahrens hat der Beklagte zu tragen. <\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">I.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Beteiligten streiten dar&uuml;ber, ob die Kl&auml;gerin und Revisionsbeklagte (Kl&auml;gerin) einen unrichtigen Steuerausweis wirksam berichtigt hat, so dass sie die zun&auml;chst offen ausgewiesene Umsatzsteuer i.S. des &sect;&nbsp;14c des Umsatzsteuergesetzes in der im Streitjahr (2012) geltenden Fassung (UStG) nicht mehr schuldet.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin ist eine Unternehmerin mit Sitz im Vereinigten K&ouml;nigreich. In den Jahren 2007 bis 2009 vermietete sie im Inland im Zusammenhang mit Messen und Ausstellungen Standfl&auml;chen, die sie zuvor von den Veranstaltern der Messen bzw. Ausstellungen angemietet hatte, u.a. an die im Inland ans&auml;ssige Firma X. Die Kl&auml;gerin wies u.a. auch in ihren Rechnungen gegen&uuml;ber X deutsche Umsatzsteuer offen aus.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im Rahmen der Bearbeitung der Umsatzsteuererkl&auml;rung der Kl&auml;gerin f&uuml;r das Jahr 2009 stellte der Beklagte und Revisionskl&auml;ger (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) im Jahr 2011 fest, dass nicht die Kl&auml;gerin, sondern die im Inland ans&auml;ssigen Leistungsempf&auml;nger, u.a. X, die Steuer nach &sect;&nbsp;13b Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 UStG schulden, da der Ausnahmefall des &sect;&nbsp;13b Abs.&nbsp;3 Nr.&nbsp;5 UStG f&uuml;r inl&auml;ndische Leistungsempf&auml;nger nicht eingreife. Das FA ging ferner davon aus, dass die Kl&auml;gerin die zu Unrecht offen ausgewiesene Umsatzsteuer nach &sect;&nbsp;14c Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 UStG trotzdem weiterhin schulde.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit ihrer Umsatzsteuererkl&auml;rung f&uuml;r das Jahr 2012 machte die Kl&auml;gerin geltend, sie schulde die Umsatzsteuer i.S. des &sect;&nbsp;14c Abs.&nbsp;1 UStG nicht l&auml;nger, weil sie nunmehr in berichtigten Rechnungen keine Umsatzsteuer mehr ausweise. Zuvor hatte die Kl&auml;gerin dem FA &#8211;auf einem Datentr&auml;ger&#8211; eine Auflistung und Kopien von jeweils angeblich am 31.&nbsp;Januar 2012 durchgef&uuml;hrten Rechnungsberichtigungen &uuml;bersandt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beanstandete anl&auml;sslich einer stichprobenartigen &Uuml;berpr&uuml;fung der Rechnungsberichtigungen f&uuml;r 21&nbsp;Leistungsempf&auml;nger, u.a. f&uuml;r X, dass weder ein Zugang der Rechnungsberichtigungen bei den Leistungsempf&auml;ngern noch eine R&uuml;ckzahlung der zu Unrecht ausgewiesenen Steuer nachgewiesen worden seien. F&uuml;r X teilte das FA Z per E-Mail vom 2.&nbsp;August 2012 mit, X habe weder berichtigte Rechnungen noch Geld erhalten. Das FA gab der Kl&auml;gerin anschlie&szlig;end auf, den Zugang der berichtigten Rechnungen bei den Leistungsempf&auml;ngern nochmals nachzuweisen (z.B. durch Vorlage eines Postausgangsbuchs).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nachdem die Kl&auml;gerin keine Nachweise vorgelegt hatte, erkannte das FA im Umsatzsteuerbescheid f&uuml;r das Jahr 2012 (Streitjahr) vom 10.&nbsp;September 2012 die angeblichen Rechnungsberichtigungen nicht an.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im Laufe des Einspruchsverfahrens forderte das FA von der Kl&auml;gerin Nachweise dar&uuml;ber, dass die Rechnungsberichtigungen vom 31.&nbsp;Januar 2012 noch im Jahr 2012 s&auml;mtlichen Leistungsempf&auml;ngern zugegangen sind, und Zahlungsbelege &uuml;ber eine R&uuml;ckzahlung der unrichtig ausgewiesenen Umsatzsteuern an die Leistungsempf&auml;nger im Jahr 2012 (mit Angabe von Zahlungsdatum, -empf&auml;nger, -betrag und Verwendungszweck der Zahlung). Daraufhin &uuml;bersandte die Kl&auml;gerin Kopien des E-Mail-Verkehrs zwischen ihr und ihren Leistungsempf&auml;ngern aus dem Jahr 2012, woraus sich der Zugang ergeben soll.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nach Auswertung des E-Mail-Verkehrs vertrat das FA die Auffassung, dass hinsichtlich &#8211;des vorliegend einzig streitigen Falls&#8211; X die Kl&auml;gerin zwar die R&uuml;ckzahlung im Jahr 2012 nachgewiesen habe (durch Abtretungsanzeige vom 28.&nbsp;November 2012, Eingang beim FA am 3.&nbsp;Dezember 2012). Der Zugang der berichtigten Rechnungen sei jedoch von X nicht best&auml;tigt worden. Vielmehr habe X ausweislich einer E-Mail vom 6.&nbsp;September 2012 erkl&auml;rt, &quot;bis zu diesem Zeitpunkt keine (berichtigte) Rechnung erhalten zu haben&quot;. Durch Einspruchsentscheidung vom 18.&nbsp;M&auml;rz 2013 wies es den Einspruch als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ck.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin beantragte im Klageverfahren zun&auml;chst, die Umsatzsteuer auf .\/.&nbsp;179.871,56&nbsp;EUR festzusetzen. In der m&uuml;ndlichen Verhandlung vor dem Finanzgericht (FG) beschr&auml;nkte die Kl&auml;gerin ihren Antrag auf den der Abtretungsanzeige vom 28.&nbsp;November 2012 zugrunde liegenden Vorgang (Forderung X).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FG gab der Klage in diesem eingeschr&auml;nkten Umfang statt. Es f&uuml;hrte aus, die Kl&auml;gerin habe ihre Rechnungen gegen&uuml;ber X wirksam berichtigt, indem sie X gegen&uuml;ber eindeutig und klar zum Ausdruck gebracht habe, dass die von ihr erbrachten Leistungen nunmehr ohne Umsatzsteuer abgerechnet werden. Zudem sei die von ihr zu Unrecht vereinnahmte Umsatzsteuer in H&ouml;he von 4.761,49&nbsp;EUR der X im Wege der Abtretung und Verrechnung zur&uuml;ckgew&auml;hrt worden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im Streitfall liege danach eine Berichtigung vor. Die Kl&auml;gerin habe Unterlagen vorgelegt, ausweislich derer mit Datum vom 31.&nbsp;Januar 2012 u.a. sechs Rechnungen betreffend die Jahre 2007 bis 2009 gegen&uuml;ber X berichtigt worden seien. Aus den berichtigten Rechnungen ergebe sich Umsatzsteuer in H&ouml;he von 4.761,49&nbsp;EUR.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Aus einer E-Mail der X vom 6.&nbsp;September 2012 ergebe sich zwar, dass diese Rechnungen ihr, der X, (noch) nicht zugegangen seien. Auch habe X die R&uuml;ckzahlung der Umsatzsteuer an sie, X, gefordert. Jedoch h&auml;tten sich die Kl&auml;gerin und X dann im Wege des abgek&uuml;rzten Zahlungsweges darauf geeinigt, das sich aus der Rechnungsberichtigung ergebende Guthaben der Kl&auml;gerin in H&ouml;he von 4.761,49&nbsp;EUR mit den Steuerverbindlichkeiten der X zu verrechnen. Die Abtretung und Verrechnung des Guthabens mit den Steuerschulden der X sei dem FA am 3.&nbsp;Dezember 2012 angezeigt worden. Die Abtretungsanzeige sei sowohl von dem Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer der Kl&auml;gerin (Abtretende) als auch von X unterschrieben. Als Abtretungsgrund sei angegeben &quot;Forderung X Vorsteuerr&uuml;ckzahlung&quot;. Mit dem o.g. E-Mail-Verkehr und der anschlie&szlig;enden Abtretung und Verrechnung des sich aus der Rechnungsberichtigung ergebenden Betrags von 4.761,49&nbsp;EUR habe die Kl&auml;gerin gegen&uuml;ber der Leistungsempf&auml;ngerin eindeutig und klar zum Ausdruck gebracht, dass die von ihr erbrachten Leistungen nunmehr ohne Umsatzsteuer (netto) abgerechnet werden und die Umsatzsteuer entsprechend zu berichtigen ist. Einer dar&uuml;ber hinaus gehenden weiteren bzw. zus&auml;tzlichen &Uuml;bergabe der berichtigten Rechnungen vom 31.&nbsp;Januar 2012 bed&uuml;rfe es vor diesem Hintergrund nicht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit seiner Revision r&uuml;gt das FA die Verletzung materiellen Rechts (&sect;&nbsp;14c Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 und 2 i.V.m. &sect;&nbsp;17 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1, 5 und 7 UStG). Das FG habe zu Unrecht aus der Abtretungserkl&auml;rung abgeleitet, dass die Rechnung berichtigt worden sei. Dieser Erkl&auml;rungsinhalt sei der Abtretungsanzeige nicht beizumessen. Das FA habe nicht pr&uuml;fen m&uuml;ssen, ob der abgetretene Anspruch existiere. Das Erfordernis der Berichtigung der Rechnung sei auch nicht davon abh&auml;ngig, dass dem Fiskus ein Steuerschaden entstanden sei.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die vom FG &uuml;berdies aufgeworfene Rechtsfrage, ob in den F&auml;llen des &sect;&nbsp;14c Abs.&nbsp;1 UStG eine R&uuml;ckzahlung der Umsatzsteuer an den Leistungsempf&auml;nger erforderlich sei, sei im Streitfall nicht entscheidungserheblich.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt, die Vorentscheidung aufzuheben und die Klage abzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin beantragt sinngem&auml;&szlig;, die Revision zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">II.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Revision ist unbegr&uuml;ndet; sie ist daher zur&uuml;ckzuweisen (&sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;2 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;). Das FG hat in revisionsrechtlich nicht zu beanstandender Weise angenommen, dass die Kl&auml;gerin die urspr&uuml;nglichen Rechnungen im Streitjahr gegen&uuml;ber X berichtigt hat.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Das FG ist zu Recht davon ausgegangen, dass es sich bei den von der Kl&auml;gerin gegen&uuml;ber X ausgestellten sechs Rechnungen um Rechnungen i.S. des &sect;&nbsp;14c Abs.&nbsp;1 UStG handelt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Hat der Unternehmer in einer Rechnung f&uuml;r eine Lieferung oder sonstige Leistung einen h&ouml;heren Steuerbetrag, als er nach diesem Gesetz f&uuml;r den Umsatz schuldet, gesondert ausgewiesen (unrichtiger Steuerausweis), schuldet er nach &sect;&nbsp;14c Abs.&nbsp;1 UStG auch den Mehrbetrag.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Diese Vorschrift beruht unionsrechtlich auf Art.&nbsp;203 der Richtlinie 2006\/112\/EG des Rates vom 28.&nbsp;November 2006 &uuml;ber das gemeinsame Mehrwertsteuersystem (MwStSystRL), wonach jede Person, die die Mehrwertsteuer in einer Rechnung ausweist, die Mehrwertsteuer schuldet. Damit soll einer Gef&auml;hrdung des Steueraufkommens entgegengewirkt werden, die sich aus dem Recht auf Vorsteuerabzug ergeben kann (vgl. Urteile des Gerichtshofs der Europ&auml;ischen Union &#8211;EuGH&#8211; Schmeink &#038; Cofreth und Strobel vom 19.&nbsp;September 2000 C-454\/98, EU:C:2000:469, BFH\/NV 2001, Beilage&nbsp;1, 33, Rz&nbsp;57 und 61; Karageorgou u.a. vom 6.&nbsp;November 2003 C-78\/02 bis C-80\/02, EU:C:2003:604, BFH\/NV 2004, Beilage&nbsp;1, 48, Rz&nbsp;50 und 53; Stadeco vom 18.&nbsp;Juni 2009 C-566\/07, EU:C:2009:380, BFH\/NV 2009, 1371, Rz&nbsp;28; LVK-56 vom 31.&nbsp;Januar 2013 C-643\/11, EU:C:2013:55, Umsatzsteuer-Rundschau &#8211;UR&#8211; 2013, 346; Rusedespred vom 11.&nbsp;April 2013 C-138\/12, EU:C:2013:233, UR 2013, 432, Rz&nbsp;23&nbsp;f.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Weist der leistende Unternehmer in einer Rechnung Umsatzsteuer offen aus, obwohl nach &sect;&nbsp;13b Abs.&nbsp;5 UStG der Leistungsempf&auml;nger Steuerschuldner ist, worauf der Leistende gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;14a Abs.&nbsp;5 UStG in der Rechnung hinzuweisen hat, schuldet nach der Rechtsprechung des V.&nbsp;Senats des Bundesfinanzhofs (BFH; vgl. Urteil vom 19.&nbsp;November 2014 V&nbsp;R&nbsp;41\/13, BFHE 248, 406, BFH\/NV 2015, 634, Rz&nbsp;17 und 18) der leistende Unternehmer diese Steuer nach &sect;&nbsp;14c Abs.&nbsp;1 UStG (ebenso Abschn.&nbsp;13b.14 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;5 des Umsatzsteuer-Anwendungserlasses; Bunjes\/ Korn, UStG, 15.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;14c Rz&nbsp;18; Stadie, UStG, 3.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;14c Rz&nbsp;49; a.A. Wagner in S&ouml;lch\/Ringleb, Umsatzsteuer, &sect;&nbsp;14c Rz&nbsp;74, 165, 167). Der erkennende Senat, der diese Frage bisher offen gelassen hatte (vgl. BFH-Urteil vom 28.&nbsp;August 2013 XI&nbsp;R&nbsp;5\/11, BFHE 243, 51, BStBl II 2014, 497, Rz&nbsp;35, zu &sect;&nbsp;14 Abs.&nbsp;2 und 3 UStG a.F.), schlie&szlig;t sich dieser Auffassung an.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Ebenfalls zu Recht hat das FG entschieden, dass die Kl&auml;gerin den Steuerbetrag dieser sechs Rechnungen berichtigt hat.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Berichtigt in F&auml;llen des &sect;&nbsp;14c Abs.&nbsp;1 UStG der Rechnungsaussteller den Steuerbetrag gegen&uuml;ber dem Leistungsempf&auml;nger, ist &sect;&nbsp;17 Abs.&nbsp;1 UStG entsprechend anzuwenden (&sect;&nbsp;14c Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 UStG).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Eine Rechnung kann nach &sect;&nbsp;14 Abs.&nbsp;6 Nr.&nbsp;5 UStG i.V.m. &sect;&nbsp;31 Abs.&nbsp;5 Satz 1 Buchst.&nbsp;b der Umsatzsteuer-Durchf&uuml;hrungsverordnung (UStDV) berichtigt werden, wenn Angaben in der Rechnung unzutreffend sind. Zur Berichtigung m&uuml;ssen die fehlenden oder unzutreffenden Angaben durch ein Dokument, das spezifisch und eindeutig auf die Rechnung bezogen ist, &uuml;bermittelt werden; es gelten die gleichen Anforderungen an Form und Inhalt wie in &sect;&nbsp;14 des Gesetzes (&sect;&nbsp;31 Abs.&nbsp;5 Satz&nbsp;2 und 3 UStDV).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Die unter aa) genannten Bestimmungen, die im Wesentlichen klarstellenden Charakter haben, beruhen unionsrechtlich auf Art.&nbsp;219 MwStSystRL, der vorsieht, dass jedes Dokument und jede Mitteilung, das\/die die urspr&uuml;ngliche Rechnung &auml;ndert und spezifisch und eindeutig auf diese bezogen ist, einer Rechnung gleichgestellt ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Die Berichtigung des Steuerbetrags muss durch den Leistenden gegen&uuml;ber dem Leistungsempf&auml;nger erfolgen. Voraussetzung daf&uuml;r ist lediglich, dass dem Leistungsempf&auml;nger eine hinreichend bestimmte, schriftliche Berichtigung der Rechnung zugeht (vgl. BFH-Urteil vom 11.&nbsp;Oktober 2007 V&nbsp;R&nbsp;27\/05, BFHE 219, 266, BStBl II 2008, 438, unter II.1.a&nbsp;aa, Rz&nbsp;34). Die R&uuml;ckgabe der urspr&uuml;nglichen Rechnung ist nicht erforderlich (vgl. BFH-Urteile vom 29.&nbsp;Oktober 1992 V&nbsp;R&nbsp;48\/90, BFHE 169, 559, BStBl II 1993, 251, unter II.1.b, Rz&nbsp;10&nbsp;ff.; vom 19.&nbsp;September 1996 V&nbsp;R&nbsp;41\/94, BFHE 181, 236, BStBl II 1999, 249, unter II.3., Rz&nbsp;21). Auch muss keine zivilrechtlich richtige Rechnung erteilt, sondern nur der Steuerbetrag berichtigt werden (vgl. BFH-Urteil vom 25.&nbsp;Februar 1993 V&nbsp;R&nbsp;112\/91, BFHE 171, 373, BStBl II 1993, 643, unter II.2.c, Rz&nbsp;23; s.a. &sect;&nbsp;31 Abs.&nbsp;5 Satz&nbsp;2 UStDV). Die Berichtigung muss danach nicht alle Angaben des &sect;&nbsp;14 Abs.&nbsp;4 UStG enthalten (Lippross, Umsatzsteuer, 23.&nbsp;Aufl., S.&nbsp;919, unter 6.4.2.3).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>dd) Die Berichtigung des Steuerbetrags gegen&uuml;ber dem Leistungsempf&auml;nger ist hinreichend bestimmt, wenn aus ihr &#8211;notfalls durch Auslegung&#8211; hervorgeht, dass der leistende Unternehmer &uuml;ber seine Leistung &#8211;statt, wie bisher, unter Ansatz des urspr&uuml;nglich ausgewiesenen Steuerbetrags&#8211; nunmehr nur noch ohne Umsatzsteuer abrechnen will. Sollen die Steuerbetr&auml;ge mehrerer Rechnungen berichtigt werden, so k&ouml;nnen die Berichtigungen in einer Korrekturmitteilung zusammengefasst werden, sofern sich aus dieser ergibt, welche Steuerbetr&auml;ge welcher Rechnungen gemeint sind (vgl. BFH-Urteil vom 11.&nbsp;August 1994 XI&nbsp;R&nbsp;57\/93, BFH\/NV 1995, 170, unter II.1.e, Rz&nbsp;13; BFH-Beschluss vom 29.&nbsp;April 2004 V&nbsp;B&nbsp;43\/03, BFH\/NV 2004, 1303, unter II.1., Rz&nbsp;21).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>28<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>ee) Bei der Auslegung der Berichtigungserkl&auml;rung sind die Bed&uuml;rfnisse des Gesch&auml;ftsverkehrs zu beachten. Deshalb gen&uuml;gt z.B. f&uuml;r eine wirksame Berichtigung eine Erkl&auml;rung des Leistenden, dass der urspr&uuml;ngliche Steuerausweis nicht mehr wirksam sein soll (vgl. BFH-Urteil vom 10.&nbsp;Dezember 1992 V&nbsp;R&nbsp;73\/90, BFHE 170, 475, BStBl II 1993, 383, unter II.1.b, Rz&nbsp;13), oder eine &quot;Korrekturmitteilung&quot; durch Angaben auf einem &Uuml;berweisungstr&auml;ger (vgl. BFH-Urteil vom 5.&nbsp;November 1992 V&nbsp;R&nbsp;25\/89, BFH\/NV 1994, 129), wenn die Angaben zum Ausdruck bringen, dass der in der Erstrechnung ausgewiesene Steuerbetrag berichtigt wird, und die &Uuml;berweisung dem Empf&auml;nger zugeht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>29<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Gemessen daran hat das FG zutreffend angenommen, dass der Steuerbetrag von der Kl&auml;gerin sp&auml;testens mit der dem FA am 3.&nbsp;Dezember 2012 zugegangenen Abtretungsanzeige vom 28.&nbsp;November 2012 berichtigt worden ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>30<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Bei der Abtretungsanzeige der Kl&auml;gerin an X handelt es sich um ein Dokument i.S. des &sect;&nbsp;31 Abs.&nbsp;5 UStDV bzw. um eine Mitteilung i.S. des Art.&nbsp;219 MwStSystRL. Dass diese von der Kl&auml;gerin stammt und X zugegangen ist, ergibt sich daraus, dass sie vom Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer der Kl&auml;gerin und X unterschrieben ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>31<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Aus der Abtretungsanzeige vom 28.&nbsp;November 2012 ergab sich auch &quot;spezifisch und eindeutig&quot; i.S. von &sect;&nbsp;31 Abs.&nbsp;5 Satz&nbsp;2 UStDV, dass die Kl&auml;gerin bereit war, X die zu Unrecht in Rechnung gestellte Umsatzsteuer in H&ouml;he von 4.761,49&nbsp;EUR im Wege der Abtretung eines Anspruchs der Kl&auml;gerin gegen das FA zur&uuml;ck zu erstatten, weil sie, die Kl&auml;gerin, &uuml;ber ihre Leistungen &#8211;statt, wie bisher, unter Ansatz des urspr&uuml;nglich ausgewiesenen Steuerbetrags&#8211; nunmehr nur noch ohne Umsatzsteuer abrechnen will.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>32<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Diese Auslegung wird &#8211;entgegen der Auffassung des FA&#8211; durch den vorangegangenen E-Mail-Verkehr zwischen der Kl&auml;gerin und X best&auml;tigt. Denn die Kl&auml;gerin hatte als Reaktion auf den Hinweis der X in der E-Mail vom 6.&nbsp;September 2012, ihr l&auml;gen noch keine berichtigten Rechnungen zu der zu Unrecht in Rechnung gestellten Umsatzsteuer in H&ouml;he von 4.761,49&nbsp;EUR vor, am 7.&nbsp;September 2012 erkl&auml;rt, sie sei bereit, eine Abtretungserkl&auml;rung abzugeben, sobald ihr diese vorliege &#8211; worauf X der Kl&auml;gerin noch am 7.&nbsp;September 2012 mitgeteilt hatte, sie habe ihr bereits ein Formular zugesandt, und die Kl&auml;gerin aufgefordert, ihr dieses bitte sofort zuzusenden. Am 9.&nbsp;September 2012 hatte die Kl&auml;gerin daraufhin eine erste Abtretungserkl&auml;rung gegen&uuml;ber X abgegeben. Diese hatte X am 21.&nbsp;September 2012 bei dem f&uuml;r sie zust&auml;ndigen FA eingereicht. Dieser enge sachliche und zeitliche Zusammenhang zwischen der Aufforderung der X, in Bezug auf zu Unrecht abgerechnete Umsatzsteuer in H&ouml;he von 4.761,49&nbsp;EUR die Rechnungen zu berichtigen, und der nur drei Tage sp&auml;ter erfolgten Abtretung des n&auml;mlichen Betrags an X belegt die Annahme des FG, dass in der Abtretungsanzeige vom 28.&nbsp;November 2012 auch die Erkl&auml;rung liegt, den Steuerbetrag in den sechs Rechnungen an X zu berichtigen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>33<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Das FG ist ferner zutreffend davon ausgegangen, dass sich aus dem &uuml;bereinstimmenden Betrag aus Sicht der X &quot;spezifisch und eindeutig&quot; i.S. von &sect;&nbsp;31 Abs.&nbsp;5 Satz&nbsp;2 UStDV ergab, welcher Steuerbetrag aus welchen sechs Rechnungen der Kl&auml;gerin gemeint ist; die Abtretung erfolgte n&auml;mlich, damit X ihre Zahlungspflicht aus der R&uuml;ckg&auml;ngigmachung des Vorsteuerabzugs aus den sechs Rechnungen der Kl&auml;gerin (mit dem n&auml;mlichen Betrag) gegen&uuml;ber dem zust&auml;ndigen FA erf&uuml;llen kann.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>34<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>dd) Soweit das FA geltend macht, es m&uuml;sse den abgetretenen Anspruch nicht pr&uuml;fen, ergibt sich hieraus nichts f&uuml;r die hier ma&szlig;gebliche Frage, ob X die Abtretungserkl&auml;rung der Kl&auml;gerin als Berichtigung des Steuerbetrags verstehen musste.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>35<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Der Rechnungsberichtigung der Kl&auml;gerin im Jahr 2012 kommt keine R&uuml;ckwirkung auf den Zeitpunkt der Ausstellung der Rechnungen an X zu.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>36<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Wie sich aus der Verweisung in &sect;&nbsp;14c Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 UStG auf &sect;&nbsp;17 Abs.&nbsp;1 UStG ergibt, wirkt die Rechnungsberichtigung erst f&uuml;r den Besteuerungszeitraum der Berichtigung ohne R&uuml;ckwirkung auf den Besteuerungszeitraum der Rechnungserteilung; jede andere Auslegung w&auml;re mit dem Normzweck des &sect;&nbsp;14c UStG und des Art.&nbsp;203 MwStSystRL, einer Gef&auml;hrdung des Steueraufkommens durch einen unzutreffenden Steuerausweis in Rechnungen entgegenzuwirken (vgl. BFH-Urteil vom 25.&nbsp;September 2013 XI&nbsp;R&nbsp;41\/12, BFHE 243, 69, BStBl II 2014, 135, Rz&nbsp;12&nbsp;f.), nicht zu vereinbaren (vgl. BFH-Urteile vom 26.&nbsp;Januar 2012 V&nbsp;R&nbsp;18\/08, BFHE 236, 250, BStBl II 2015, 962, Rz&nbsp;33&nbsp;f.; vom 16.&nbsp;September 2015 XI&nbsp;R&nbsp;47\/13, BFH\/NV 2016, 428, Rz&nbsp;47; BFH-Beschluss vom 19.&nbsp;Mai 2015 V&nbsp;B&nbsp;133\/14, BFH\/NV 2015, 1116).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>37<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Das Unionsrecht steht einer solchen nationalen Regelung grunds&auml;tzlich nicht entgegen (vgl. EuGH-Urteile Stadeco, EU:C:2009:380, BFH\/NV 2009, 1371, Rz&nbsp;39, 41&nbsp;f., 47, 51; Rusedespred, EU:C:2013:233, UR 2013, 432, Rz&nbsp;28 und 31). Der Umstand, dass nach der Rechtsprechung des EuGH einer Rechnungsberichtigung beim Vorsteuerabzug unter bestimmten Voraussetzungen R&uuml;ckwirkung zukommen kann (vgl. EuGH-Urteile Senatex vom 15.&nbsp;September 2016 C-518\/14, EU:C:2016:691, UR 2016, 800; Barlis 06 &#8211; Investimentos Imobiliarios e Turisticos vom 15.&nbsp;September 2016 C-516\/14, EU:C:2016:690, UR 2016, 795) f&uuml;hrt deshalb in Bezug auf &sect;&nbsp;14c Abs.&nbsp;1 Satz 2 UStG zu keiner anderen Beurteilung.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>38<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Auch die R&uuml;ckzahlung der Umsatzsteuer an X (im Wege der Abtretung und Verrechnung) erfolgte im Streitjahr.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>39<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Das FG hat in seinem vom FA nicht mit Verfahrensr&uuml;gen angegriffenen Urteil f&uuml;r den Senat gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;118 Abs.&nbsp;2 FGO bindend festgestellt, dass die von der Kl&auml;gerin zu Unrecht vereinnahmte Umsatzsteuer in H&ouml;he von 4.761,49&nbsp;EUR &quot;im Wege der Abtretung und Verrechnung zur&uuml;ckgew&auml;hrt worden&quot; ist. Das FA hat danach die Abtretung als wirksam anerkannt (und ist noch im Klageverfahren selbst von deren Wirksamkeit ausgegangen). Dass die Finanzkasse des FA eine Verrechnung nicht vorgenommen hat, ist weder vorgetragen noch sonst ersichtlich; ein entsprechendes Vorbringen w&auml;re au&szlig;erdem als neuer Sachvortrag im Revisionsverfahren unzul&auml;ssig.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>40<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Soweit das FA im Revisionsverfahren erstmals geltend gemacht hat, eine R&uuml;ckzahlung der Umsatzsteuer i.S. des &sect;&nbsp;14c UStG k&ouml;nne wegen &sect;&nbsp;46 Abs.&nbsp;2 der Abgabenordnung (AO) nicht durch Abtretung, sondern nur in bar oder durch &Uuml;berweisung erfolgen, widerspricht diese Sichtweise der Verf&uuml;gung der Th&uuml;ringer Landesfinanzdirektion vom 11.&nbsp;M&auml;rz 2016 S&nbsp;7282&nbsp;A&nbsp;09-A5.15 (juris). Diese Verwaltungsauffassung ist auch zutreffend; denn der Grundsatz der Neutralit&auml;t der Mehrwertsteuer verlangt grunds&auml;tzlich, dass zu Unrecht in Rechnung gestellte Mehrwertsteuer berichtigt werden kann, wenn der Aussteller der Rechnung die Gef&auml;hrdung des Steueraufkommens rechtzeitig und vollst&auml;ndig beseitigt hat (vgl. EuGH-Urteil Schmeink &#038; Cofreth und Strobel, EU:C:2000:469, BFH\/NV 2001, Beilage&nbsp;1, 33; BFH-Urteil vom 22.&nbsp;M&auml;rz 2001 V&nbsp;R&nbsp;11\/98, BFHE 194, 528, BStBl II 2004, 313, unter II.2.a, Rz&nbsp;18&nbsp;f.). Soweit dar&uuml;ber hinaus nach nationalem Recht aufgrund der Verweisung in &sect;&nbsp;14c Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 UStG eine R&uuml;ckzahlung der Vorsteuer an den Leistungsempf&auml;nger f&uuml;r eine wirksame Berichtigung erforderlich sein sollte (s. dazu unter c), reicht hierf&uuml;r im Streitfall die am 28.&nbsp;November 2012 erkl&auml;rte Abtretung aus, die sodann mit Zugang beim FA am 3.&nbsp;Dezember 2012 gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;46 Abs.&nbsp;2 AO wirksam wurde (vgl. dazu BFH-Urteile vom 6.&nbsp;Februar 1996 VII&nbsp;R&nbsp;116\/94, BFHE 179, 547, BStBl II 1996, 557; vom 5.&nbsp;Oktober 2004 VII&nbsp;R&nbsp;37\/03, BFHE 208, 1, BStBl II 2005, 238).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>41<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Im Streitfall kann deshalb offenbleiben, ob auch im Falle des &sect;&nbsp;14c Abs.&nbsp;1 UStG eine wirksame Berichtigung des Steuerbetrags gegen&uuml;ber dem FA nicht nur die Berichtigung der Rechnung (vgl. BFH-Urteile vom 12.&nbsp;Oktober 1994 XI&nbsp;R&nbsp;78\/93, BFHE 176, 152, BStBl II 1995, 33, unter II.1., Rz&nbsp;10; vom 30.&nbsp;November 1995 V&nbsp;R&nbsp;57\/94, BFHE 179, 453, BStBl II 1996, 206, unter II.2.c, Rz&nbsp;17; vom 28.&nbsp;Mai 2009 V&nbsp;R&nbsp;11\/08, H&ouml;chstrichterliche Finanzrechtsprechung 2010, 156, unter II.c, Rz&nbsp;27, m.w.N.), sondern auch die R&uuml;ckzahlung der Umsatzsteuer an den Leistungsempf&auml;nger voraussetzt (vgl. dazu BFH-Urteile vom 19.&nbsp;Juli 2007 V&nbsp;R&nbsp;11\/05, BFHE 219, 220, BStBl II 2007, 966, unter II.1.c, Rz&nbsp;15; vom 18.&nbsp;September 2008 V&nbsp;R&nbsp;56\/06, BFHE 222, 162, BStBl II 2009, 250, unter II.3., Rz&nbsp;43&nbsp;ff.; vom 28.&nbsp;Mai 2009 V&nbsp;R&nbsp;2\/08, BFHE 226, 166, BStBl II 2009, 870, unter II.6., Rz&nbsp;28).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>42<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4. Die Kostenentscheidung folgt aus &sect;&nbsp;135 Abs.&nbsp;2 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 12.10.2016, XI R 43\/14ECLI:DE:BFH:2016:U.121016.XIR43.14.0 Unrichtiger Steuerausweis in einer Rechnung; Berichtigung durch Abgabe einer Abtretungserkl&auml;rung in einer Abtretungsanzeige Leits&auml;tze 1. Weist der leistende Unternehmer in einer Rechnung Umsatzsteuer offen aus, obwohl der Leistungsempf&auml;nger Steuerschuldner ist, schuldet der leistende Unternehmer diese Steuer nach &sect; 14c Abs. 1 UStG (Anschluss an das BFH-Urteil vom 19. &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/xi-r-43-14-unrichtiger-steuerausweis-in-einer-rechnung-berichtigung-durch-abgabe-einer-abtretungserklaerung-in-einer-abtretungsanzeige\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">XI&nbsp;R&nbsp;43\/14 &#8211; Unrichtiger Steuerausweis in einer Rechnung; Berichtigung durch Abgabe einer Abtretungserkl&auml;rung in einer Abtretungsanzeige<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-66835","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/66835","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=66835"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/66835\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=66835"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=66835"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=66835"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}