{"id":66912,"date":"2017-02-26T12:47:31","date_gmt":"2017-02-26T10:47:31","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=66912"},"modified":"2017-02-26T12:47:31","modified_gmt":"2017-02-26T10:47:31","slug":"iii-b-25-16-widerruf-der-einverstaendniserklaerung-zur-entscheidung-durch-den-einzelrichter","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/iii-b-25-16-widerruf-der-einverstaendniserklaerung-zur-entscheidung-durch-den-einzelrichter\/","title":{"rendered":"III&nbsp;B&nbsp;25\/16 &#8211; Widerruf der Einverst&auml;ndniserkl&auml;rung zur Entscheidung durch den Einzelrichter"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 6.12.2016, III B 25\/16<br \/>ECLI:DE:BFH:2016:B.061216.IIIB25.16.0<\/p>\n<p class=\"titel\">Widerruf der Einverst&auml;ndniserkl&auml;rung zur Entscheidung durch den Einzelrichter<\/p>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>Die Beschwerde der Kl&auml;gerin wegen Nichtzulassung der Revision gegen das Urteil des Finanzgerichts N&uuml;rnberg vom 19. Januar 2016&nbsp;&nbsp;7 K 1825\/15 wird als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckgewiesen.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Kosten des Beschwerdeverfahrens hat die Kl&auml;gerin zu tragen.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>I. Die Kl&auml;gerin und Beschwerdef&uuml;hrerin (Kl&auml;gerin) ist die Mutter des im Juni 1991 geborenen Sohnes M.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit Bescheid vom 10.&nbsp;Juni 2014 lehnte die Beklagte und Beschwerdegegnerin (Familienkasse) den Antrag der Kl&auml;gerin auf Kindergeld f&uuml;r M gegen&uuml;ber dem Ehemann der Kl&auml;gerin ab. Den Einspruch der Eheleute, der ausschlie&szlig;lich von der Kl&auml;gerin unterzeichnet war, wies die Familienkasse als Einspruch des Ehemanns als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ck, da M in der Lage sei, sich selbst zu unterhalten (Einspruchsentscheidung vom 5.&nbsp;August 2014). Mit der hiergegen gerichteten Klage begehrte die Kl&auml;gerin &#8211;auch im eigenen Namen&#8211; Kindergeld f&uuml;r M f&uuml;r den Zeitraum Januar 2014 bis August 2014. Mit Beschluss vom 16.&nbsp;Dezember 2015 trennte das Finanzgericht (FG) das Verfahren der Kl&auml;gerin vom &uuml;brigen Verfahren ab und f&uuml;hrte es unter gesondertem Aktenzeichen fort. Die Klage der Kl&auml;gerin hatte keinen Erfolg. Das FG wies die Klage mit Prozessurteil vom 19.&nbsp;Januar 2016&nbsp;&nbsp;7&nbsp;K&nbsp;1825\/15 ab, weil sowohl der Bescheid als auch die Einspruchsentscheidung ausschlie&szlig;lich gegen&uuml;ber dem Ehemann der Kl&auml;gerin ergangen seien und es somit an einer Beschwer der Kl&auml;gerin fehle.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit der Beschwerde begehrt die Kl&auml;gerin die Zulassung der Re-vision wegen Verfahrensfehlern (&sect;&nbsp;115 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;3 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>II. Die Beschwerde ist &#8211;bei erheblichen Bedenken gegen ihre Zul&auml;ssigkeit (vgl. &sect;&nbsp;116 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;3 FGO)&#8211; jedenfalls unbegr&uuml;ndet und deshalb durch Beschluss zur&uuml;ckzuweisen (&sect;&nbsp;116 Abs.&nbsp;5 Satz&nbsp;1 FGO). Die von der Kl&auml;gerin geltend gemachten Verfahrensm&auml;ngel (&sect;&nbsp;115 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;3&nbsp;FGO) liegen nicht vor.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Soweit die Kl&auml;gerin vortr&auml;gt, das FG habe die Klage zu Unrecht durch Prozessurteil als unzul&auml;ssig abgewiesen, statt zur Sache zu entscheiden, r&uuml;gt sie eine Verletzung ihres Anspruchs auf Gew&auml;hrung rechtlichen Geh&ouml;rs (Art.&nbsp;103 Abs.&nbsp;1 des Grundgesetzes, &sect;&nbsp;96 Abs.&nbsp;2 FGO). Der geltend gemachte Verfahrensmangel liegt jedoch nicht vor; das FG hat die Klage zu Recht durch Prozessurteil abgewiesen, da die Kl&auml;gerin nicht gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;40 Abs.&nbsp;2 FGO klagebefugt war.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Eine auf den Erlass eines abgelehnten Verwaltungsaktes gerichtete Klage (Verpflichtungsklage) ist, soweit &#8211;wie hier&#8211; gesetzlich nichts anderes bestimmt ist, nach &sect;&nbsp;40 Abs.&nbsp;2&nbsp;FGO nur zul&auml;ssig, wenn die Kl&auml;gerin geltend macht, durch die Ablehnung eines Verwaltungsaktes in ihren Rechten verletzt zu sein (z.B. Urteil des Bundesfinanzhofs &#8211;BFH&#8211; vom 24.&nbsp;Juli 2013 XI&nbsp;R&nbsp;24\/12, BFH\/NV 2013, 1920, Rz&nbsp;18). Daran fehlt es im Streitfall, da der Ablehnungsbescheid nebst Einspruchsentscheidung ausschlie&szlig;lich gegen&uuml;ber dem Ehemann der Kl&auml;gerin ergangen ist (vgl. z.B. BFH-Beschluss vom 18.&nbsp;Dezember 2002 XI&nbsp;S&nbsp;1\/02&nbsp;(PKH), nicht ver&ouml;ffentlicht, unter II.5., m.w.N.; vom 5.&nbsp;Januar 2012 III&nbsp;B&nbsp;42\/11, BFH\/NV 2012, 978, Rz&nbsp;8&nbsp;ff., zur Anfechtungsklage; vom 8.&nbsp;Juli 2013 III&nbsp;B&nbsp;149\/12, BFH\/NV 2013, 1602, Rz&nbsp;5 ff., zur Anfechtungsklage; vgl. auch Siegers in H&uuml;bschmann\/Hepp\/Spitaler &#8211;HHSp&#8211;, &sect;&nbsp;350 AO Rz&nbsp;69, 114). Ein lediglich wirtschaftliches Interesse am Ausgang des Prozesses gen&uuml;gt f&uuml;r eine Klagebefugnis nicht (vgl. z.B. BFH-Beschluss in BFH\/NV 2012, 978, Rz&nbsp;11, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Eine abweichende Beurteilung folgt auch nicht aus dem Vorbringen der Kl&auml;gerin, ihre Beschwer beruhe auf der unterlassenen Verbescheidung des von ihr gestellten Antrags auf Kindergeld f&uuml;r M. Denn auch in diesem Fall h&auml;tte das FG die Klage &#8211;mangels Vorverfahrens, vgl. &sect;&nbsp;44 Abs.&nbsp;1, &sect;&nbsp;46 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 FGO&#8211; durch Prozessurteil als unzul&auml;ssig abweisen m&uuml;ssen. Die Beschwerde w&auml;re somit jedenfalls in entsprechender Anwendung des &sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;4 FGO zur&uuml;ckzuweisen (vgl. BFH-Beschluss vom 11.&nbsp;Dezember 2013 I&nbsp;B&nbsp;174\/12, BFH\/NV 2014, 665, Rz&nbsp;2), weil das FG die Klage im Ergebnis zu Recht abgewiesen hat.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Mit dem Vorbringen, das FG habe den Widerruf der Einverst&auml;ndniserkl&auml;rung der Kl&auml;gerin mit einer Entscheidung durch den Vorsitzenden bzw. den zum Berichterstatter bestellten Richter anstelle des Senats (&sect;&nbsp;79a Abs.&nbsp;3, 4 FGO) zu Unrecht als unbeachtlich angesehen, r&uuml;gt die Kl&auml;gerin die nicht vorschriftsm&auml;&szlig;ige Besetzung des Gerichts (&sect;&nbsp;119 Nr.&nbsp;1&nbsp;FGO). Diese R&uuml;ge geht jedoch fehl.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Zwar hat die Kl&auml;gerin mit Schrifts&auml;tzen vom 11.&nbsp;Juni 2015 und vom 6.&nbsp;Dezember 2015 mitgeteilt, mit einer Entscheidung durch den Vorsitzenden bzw. den zum Berichterstatter bestellten Richter anstelle des Senats nicht einverstanden zu sein; sie hatte aber bereits mit Schrifts&auml;tzen vom 5.&nbsp;Oktober 2014, vom 22.&nbsp;November 2014, vom 2.&nbsp;Januar 2015, vom 12.&nbsp;Februar 2015 und vom 3.&nbsp;April 2015 wiederholt ihr Einverst&auml;ndnis i.S. des &sect;&nbsp;79a Abs.&nbsp;3, 4 FGO erkl&auml;rt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Der Senat braucht im Streitfall nicht zu entscheiden, ob der Widerruf einer dahingehenden Einverst&auml;ndniserkl&auml;rung &uuml;berhaupt zul&auml;ssig ist. Der Widerruf ist nach der Rechtsprechung des BFH jedenfalls dann ausgeschlossen, wenn sich die Prozesslage bei objektiver Betrachtung nachtr&auml;glich nicht wesentlich ge&auml;ndert hat (vgl. z.B. BFH-Beschl&uuml;sse vom 12.&nbsp;Januar 2016 X&nbsp;B&nbsp;79\/15, BFH\/NV 2016, 763, Rz&nbsp;17, m.w.N., und vom 10.&nbsp;Februar 2011 II&nbsp;S&nbsp;39\/10&nbsp;(PKH), BFHE 232, 310, BStBl II 2011, 657, Rz&nbsp;9, m.w.N.). Im Streitfall sind keine Anhaltspunkte f&uuml;r eine nachtr&auml;gliche wesentliche &Auml;nderung der Prozesslage ersichtlich. Die Berichterstatterin hatte mit Schreiben vom 2.&nbsp;Juni 2015 lediglich eine die Erfolgsaussichten der Klage in Frage stellende Rechtsmeinung ge&auml;u&szlig;ert und die Kl&auml;gerin mit Schreiben vom 1.&nbsp;Dezember 2015 zur Darlegung ihrer Beschwer aufgefordert.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Der Senat kann weiterhin offenlassen, ob das Einverst&auml;ndnis nur die n&auml;chste anstehende oder eine solche vorbereitende (Sach-)Entscheidung des Einzelrichters umfasst oder bis zur Endentscheidung reicht (Letzteres wohl die h.M. im Schrifttum, vgl. z.B. Stalbold in Beermann\/Gosch, FGO &sect;&nbsp;79a Rz&nbsp;61; Gr&auml;ber\/ Stapperfend, Finanzgerichtsordnung, 8.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;79a Rz&nbsp;26; Th&uuml;rmer in HHSp, &sect;&nbsp;79a&nbsp;FGO Rz&nbsp;117; einschr&auml;nkend Pahlke in Schwarz, FGO &sect;&nbsp;79a Rz&nbsp;23). Denn nach der Rechtsprechung des BFH wirken jedenfalls die vor der Trennung eines anh&auml;ngigen Klageverfahrens vorgenommenen Prozesshandlungen fort und bleiben wirksam (vgl. BFH-Beschluss vom 22.&nbsp;M&auml;rz 1993 XI&nbsp;R&nbsp;23-24\/92, BFHE 170, 308, BStBl II 1993, 514, unter II., m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Von einer weiteren Begr&uuml;ndung sieht der Senat ab (&sect;&nbsp;116 Abs.&nbsp;5 Satz&nbsp;2 Halbsatz&nbsp;2 FGO).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4. Die Kostenentscheidung beruht auf &sect;&nbsp;135 Abs.&nbsp;2&nbsp;FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 6.12.2016, III B 25\/16ECLI:DE:BFH:2016:B.061216.IIIB25.16.0 Widerruf der Einverst&auml;ndniserkl&auml;rung zur Entscheidung durch den Einzelrichter Tenor Die Beschwerde der Kl&auml;gerin wegen Nichtzulassung der Revision gegen das Urteil des Finanzgerichts N&uuml;rnberg vom 19. 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