{"id":66924,"date":"2017-02-26T12:47:21","date_gmt":"2017-02-26T10:47:21","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=66924"},"modified":"2017-02-26T12:47:21","modified_gmt":"2017-02-26T10:47:21","slug":"vi-r-49-14-steuerliche-beruecksichtigung-eines-vom-arbeitnehmer-selbst-getragenen-nutzungsentgelts-bei-anwendung-der-fahrtenbuchmethode","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/vi-r-49-14-steuerliche-beruecksichtigung-eines-vom-arbeitnehmer-selbst-getragenen-nutzungsentgelts-bei-anwendung-der-fahrtenbuchmethode\/","title":{"rendered":"VI&nbsp;R&nbsp;49\/14 &#8211; Steuerliche Ber&uuml;cksichtigung eines vom Arbeitnehmer selbst getragenen Nutzungsentgelts bei Anwendung der Fahrtenbuchmethode"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 30.11.2016, VI R 49\/14<br \/>ECLI:DE:BFH:2016:U.301116.VIR49.14.0<\/p>\n<p class=\"titel\">Steuerliche Ber&uuml;cksichtigung eines vom Arbeitnehmer selbst getragenen Nutzungsentgelts bei Anwendung der Fahrtenbuchmethode<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>1. Leistet der Arbeitnehmer an den Arbeitgeber f&uuml;r die Nutzung eines betrieblichen Kfz zu privaten Fahrten und zu Fahrten zwischen Wohnung und regelm&auml;&szlig;iger Arbeitsst&auml;tte ein Nutzungsentgelt, mindert dies den Wert des geldwerten Vorteils aus der Nutzungs&uuml;berlassung (Anschluss an Senatsurteil vom 7. November 2006 VI R 95\/04, BFHE 215, 252, BStBl II 2007, 269).<\/p>\n<\/p>\n<p>2. Ein negativer geldwerter Vorteil (geldwerter Nachteil) kann aus der &Uuml;berlassung eines Dienstwagens zur Privatnutzung auch dann nicht entstehen, wenn das vom Arbeitnehmer zu zahlende Nutzungsentgelt den Wert der privaten Dienstwagennutzung und der Nutzung des Fahrzeugs zu Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsst&auml;tte &uuml;bersteigt.<\/p>\n<\/p>\n<p>3. Soweit das Nutzungsentgelt den Wert der privaten Dienstwagennutzung und der Nutzung des Fahrzeugs zu Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsst&auml;tte &uuml;bersteigt, kann es auch nicht als Werbungskosten bei den Eink&uuml;nften aus nichtselbst&auml;ndiger Arbeit abgezogen werden.<\/p>\n<\/div>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>Die Revision der Kl&auml;ger gegen das Urteil des S&auml;chsischen Finanzgerichts vom 5. Februar 2014&nbsp;&nbsp;4 K 2256\/09 wird als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckgewiesen.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Kosten des Revisionsverfahrens haben die Kl&auml;ger zu tragen.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">I.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;ger und Revisionskl&auml;ger (Kl&auml;ger) sind Eheleute, die f&uuml;r das Streitjahr (2007) zur Einkommensteuer zusammen veranlagt wurden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Kl&auml;ger erzielte Eink&uuml;nfte aus nichtselbst&auml;ndiger Arbeit. Seine Arbeitgeberin stellte ihm einen geleasten Dienstwagen zur Verf&uuml;gung, den der Kl&auml;ger auch f&uuml;r Privatfahrten und f&uuml;r Fahrten zwischen Wohnung und regelm&auml;&szlig;iger Arbeitsst&auml;tte nutzen durfte. Der Kl&auml;ger hatte an seine Arbeitgeberin f&uuml;r den Dienstwagen ein monatliches Nutzungsentgelt in H&ouml;he von 502,81&nbsp;EUR (Jahresbetrag 6.033,72&nbsp;EUR) zu leisten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>&Uuml;ber die Nutzung des Dienstwagens im Streitjahr f&uuml;hrte der Kl&auml;ger ein ordnungsgem&auml;&szlig;es Fahrtenbuch. Der Anteil seiner privaten Fahrten sowie der Fahrten zwischen Wohnung und regelm&auml;&szlig;iger Arbeitsst&auml;tte betrug hiernach 35,39&nbsp;%. Die Gesamtkosten des Dienstwagens beliefen sich im Streitjahr auf 12.623,24&nbsp;EUR.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Arbeitgeberin ermittelte den geldwerten Vorteil aus der &Uuml;berlassung des Dienstwagens zur Privatnutzung beim Lohnsteuerabzug nach der 1&nbsp;%-Regelung und f&uuml;r die Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsst&auml;tte nach der 0,03&nbsp;%-Regelung. Von dem sich hiernach ergebenden Betrag in H&ouml;he von 8.554,32&nbsp;EUR zog sie das vom Kl&auml;ger gezahlte Nutzungsentgelt von 6.033,72&nbsp;EUR ab und erh&ouml;hte den Bruttoarbeitslohn des Kl&auml;gers f&uuml;r das Streitjahr dementsprechend um 2.520,60&nbsp;EUR.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>In der Einkommensteuererkl&auml;rung ermittelte der Kl&auml;ger den geldwerten Vorteil aus der &Uuml;berlassung des Dienstwagens nach der Fahrtenbuchmethode. Er machte insoweit Werbungskosten in H&ouml;he von 6.222,49&nbsp;EUR sowie eine Entfernungspauschale f&uuml;r die Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsst&auml;tte in H&ouml;he von 759&nbsp;EUR, insgesamt also 6.981,49&nbsp;EUR, geltend.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Beklagte und Revisionsbeklagte (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) verminderte demgegen&uuml;ber abweichend von der Einkommensteuererkl&auml;rung lediglich den Bruttoarbeitslohn des Kl&auml;gers um den geldwerten Vorteil aus der &Uuml;berlassung des Dienstwagens in H&ouml;he von 2.520,60&nbsp;EUR. Die vom Kl&auml;ger geltend gemachten Werbungskosten lie&szlig; das FA nicht zum Abzug zu.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im Rahmen des Einspruchsverfahrens erkannte das FA mit einem &Auml;nderungsbescheid die vom Kl&auml;ger geltend gemachte Entfernungspauschale in H&ouml;he von 759&nbsp;EUR als Werbungskosten an. Im &Uuml;brigen war der Einspruch im Streitpunkt erfolglos.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das Finanzgericht (FG) wies die Klage mit den in Betriebs-Berater 2014, 1126 ver&ouml;ffentlichten Gr&uuml;nden ab. Das vom Kl&auml;ger an seine Arbeitgeberin gezahlte Nutzungsentgelt sei von dem nach der Fahrtenbuchmethode ermittelten Nutzungsvorteil in Abzug zu bringen, weil es insoweit an einer Bereicherung des Kl&auml;gers fehle. Das Nutzungsentgelt mindere den dem Kl&auml;ger zuzurechnenden Sachbezug bis zu einem Betrag von 0&nbsp;EUR. Es f&uuml;hre aber weder zu negativem Arbeitslohn noch zu Werbungskosten, soweit es den Nutzungsvorteil &uuml;bersteige.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit der Revision r&uuml;gen die Kl&auml;ger die Verletzung formellen und materiellen Rechts.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;ger beantragen,<br \/>das Urteil des S&auml;chsischen FG vom 5.&nbsp;Februar 2014&nbsp;&nbsp;4&nbsp;K&nbsp;2256\/09 aufzuheben und den Einkommensteuerbescheid f&uuml;r 2007 vom 19.&nbsp;Februar 2009 in der Gestalt der Einspruchsentscheidung vom 19.&nbsp;November 2009 dahin zu &auml;ndern, dass die Eink&uuml;nfte des Kl&auml;gers aus nichtselbst&auml;ndiger Arbeit um 3.701,89&nbsp;EUR herabgesetzt werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt,<br \/>die Revision zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das dem Verfahren beigetretene Bundesministerium der Finanzen (BMF) hat keinen Antrag gestellt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">II.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Revision der Kl&auml;ger ist unbegr&uuml;ndet und deshalb zur&uuml;ckzuweisen (&sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;2 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;). Das FG hat das vom Kl&auml;ger gezahlte Nutzungsentgelt zu Recht nur in H&ouml;he des geldwerten Vorteils aus der Nutzung des Dienstwagens f&uuml;r private Fahrten und f&uuml;r Fahrten zwischen Wohnung und regelm&auml;&szlig;iger Arbeitsst&auml;tte steuermindernd ber&uuml;cksichtigt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Der Senat hat die von den Kl&auml;gern erhobene Verfahrensr&uuml;ge wegen Verletzung der Amtsermittlungspflicht (&sect;&nbsp;76 Abs.&nbsp;1 FGO) im erstinstanzlichen Verfahren gepr&uuml;ft. Er erachtet die R&uuml;ge aber nicht f&uuml;r durchgreifend und sieht insoweit von einer weiteren Begr&uuml;ndung ab (&sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;6 Satz 1 FGO).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Die Revision der Kl&auml;ger hat auch in der Sache keinen Erfolg.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nach st&auml;ndiger Rechtsprechung f&uuml;hrt die &Uuml;berlassung eines betrieblichen PKW durch den Arbeitgeber an den Arbeitnehmer f&uuml;r dessen Privatnutzung zu einer Bereicherung des Arbeitnehmers und damit zum Zufluss von Arbeitslohn i.S. von &sect;&nbsp;19 des Einkommensteuergesetzes &#8211;EStG&#8211; (z.B. Senatsurteile vom 20.&nbsp;M&auml;rz 2014 VI&nbsp;R&nbsp;35\/12, BFHE 245, 192, BStBl II 2014, 643; vom 13.&nbsp;Dezember 2012 VI&nbsp;R&nbsp;51\/11, BFHE 240, 69, BStBl II 2013, 385; vom 21.&nbsp;M&auml;rz 2013 VI&nbsp;R&nbsp;31\/10, BFHE 241, 167, BStBl II 2013, 700; VI&nbsp;R&nbsp;42\/12, BFHE 241, 180, BStBl II 2013, 918, und vom 6.&nbsp;Oktober 2011 VI&nbsp;R&nbsp;56\/10, BFHE 235, 383, BStBl II 2012, 362; jeweils m.w.N.). Steht der Vorteil dem Grunde nach fest, ist dieser nach &sect;&nbsp;8 Abs.&nbsp;2 S&auml;tze&nbsp;2 bis 5 EStG i.V.m. &sect;&nbsp;6 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;4 Satz&nbsp;2 EStG entweder nach der 1&nbsp;%-Regelung oder nach der Fahrtenbuchmethode zu bewerten (Senatsurteile in BFHE 241, 167, BStBl II 2013, 700, und vom 18.&nbsp;Dezember 2014 VI&nbsp;R&nbsp;75\/13, BFHE 248, 336, BStBl II 2015, 670). Beide vom Gesetz vorgegebenen Alternativen zur Ermittlung des geldwerten Vorteils aus der privaten Nutzung eines Firmenfahrzeugs regeln einheitlich und abschlie&szlig;end, welche Aufwendungen von dem gefundenen Wertansatz erfasst und in welchem Umfang die dem Steuerpflichtigen hieraus zuflie&szlig;enden Sachbez&uuml;ge abgegolten werden (Senatsurteil vom 14.&nbsp;September 2005 VI&nbsp;R&nbsp;37\/03, BFHE 211, 215, BStBl II 2006, 72). Sowohl die 1&nbsp;%-Regelung (&sect;&nbsp;8 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;2 EStG) als auch die Fahrtenbuchmethode (&sect;&nbsp;8 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;4 EStG) stellen lediglich unterschiedliche Wege zur Bewertung dieses Vorteils bereit (Senatsurteil vom 7.&nbsp;Juni 2002 VI&nbsp;R&nbsp;145\/99, BFHE 199, 322, BStBl II 2002, 829). Als Spezialvorschriften zu &sect;&nbsp;8 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 EStG sperren sie, soweit ihr Regelungsgehalt reicht, den R&uuml;ckgriff auf die dort geregelte Bewertung von Sachbez&uuml;gen im &Uuml;brigen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nach diesen Ma&szlig;st&auml;ben hat das FG den Vorteil aus der &Uuml;berlassung des Dienstwagens im Streitfall zu Recht nach der Fahrtenbuchmethode bewertet.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;8 Abs.&nbsp;2 Satz 4 EStG (in der im Streitjahr geltenden Fassung) kann der Wert nach den S&auml;tzen&nbsp;2 und 3 der Vorschrift, also der Wert der privaten Nutzung eines betrieblichen Kfz zu privaten Fahrten und f&uuml;r die Nutzung zu Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsst&auml;tte, mit dem auf die private Nutzung und die Nutzung zu Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsst&auml;tte entfallenden Teil der gesamten Kfz-Aufwendungen angesetzt werden, wenn die durch das Kfz insgesamt entstehenden Aufwendungen durch Belege und das Verh&auml;ltnis der privaten Fahrten und der Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsst&auml;tte zu den &uuml;brigen Fahrten durch ein ordnungsgem&auml;&szlig;es Fahrtenbuch nachgewiesen werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Nach den tats&auml;chlichen und den Senat gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;118 Abs.&nbsp;2 FGO bindenden Feststellungen des FG hat der Kl&auml;ger im Streitfall die durch das Kfz insgesamt entstandenen Aufwendungen durch Belege und das Verh&auml;ltnis der privaten Fahrten und der Fahrten zwischen Wohnung und regelm&auml;&szlig;iger Arbeitsst&auml;tte zu den &uuml;brigen Fahrten durch ein ordnungsgem&auml;&szlig;es Fahrtenbuch nachgewiesen. Hiernach liegen die Voraussetzungen f&uuml;r die Bewertung des Nutzungsvorteils aus der Dienstwagen&uuml;berlassung nach der Fahrtenbuchmethode vor.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Das FG hat den geldwerten Vorteil auch der H&ouml;he nach zutreffend mit 0&nbsp;EUR angesetzt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Nach den nicht angegriffenen und den Senat daher bindenden tats&auml;chlichen Feststellungen des FG (&sect;&nbsp;118 Abs.&nbsp;2 FGO) betrugen die durch das Kfz insgesamt entstandenen Aufwendungen im Streitjahr 12.623,24&nbsp;EUR. Das FG hat das vom Kl&auml;ger an seine Arbeitgeberin im Streitjahr gezahlte Nutzungsentgelt in H&ouml;he von 6.033,72&nbsp;EUR zu Recht nicht von den vorgenannten Aufwendungen abgezogen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Zu den insgesamt entstandenen Kfz-Aufwendungen (Gesamtkosten) geh&ouml;ren die Kosten, die unmittelbar dem Halten und dem Betrieb des Kfz dienen und in Zusammenhang mit dessen Nutzung typischerweise entstehen (Senatsurteil vom 3.&nbsp;September 2015 VI&nbsp;R&nbsp;27\/14, BFHE 251, 5, BStBl II 2016, 174). Dazu rechnen insbesondere die Kosten f&uuml;r Betriebsstoffe, Wartung und Reparaturen sowie die regelm&auml;&szlig;ig wiederkehrenden festen Kosten, etwa f&uuml;r die Haftpflichtversicherung, die Kfz-Steuer, Absetzung f&uuml;r Abnutzung oder Leasing- und Leasingsonderzahlungen und Garagenmiete (Senatsurteil in BFHE 211, 215, BStBl II 2006, 72, m.w.N.; Bl&uuml;mich\/Glenk, &sect;&nbsp;8 EStG Rz&nbsp;122; Pust in Littmann\/Bitz\/Pust, Das Einkommensteuerrecht, Kommentar, &sect;&nbsp;8 Rz&nbsp;435; Kister in Herrmann\/Heuer\/Raupach &#8211;HHR&#8211;, &sect;&nbsp;8 EStG Rz&nbsp;101; f&uuml;r den gesamten Nutzungszeitraum Schmidt\/Kr&uuml;ger, EStG, 35.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;8 Rz&nbsp;52; Steiner in Lademann, EStG, &sect;&nbsp;8 EStG Rz&nbsp;117). Dies entspricht auch der Auffassung der Finanzverwaltung im Streitjahr wie auch noch gegenw&auml;rtig (R&nbsp;31 Abs.&nbsp;9 Nr.&nbsp;2 Satz&nbsp;8 der Lohnsteuer-Richtlinien &#8211;LStR&#8211; 2005; R&nbsp;8.1 Abs.&nbsp;9 Nr.&nbsp;2 Satz&nbsp;9 LStR 2015, H 8.1 (9-10) &quot;Gesamtkosten&quot; des Lohnsteuer-Handbuchs 2015). Ausgangspunkt der Fahrtenbuchmethode ist n&auml;mlich die Annahme, dass der Vorteil des Arbeitnehmers aus der Privatnutzung des Fahrzeugs mit den darauf entfallenden anteiligen Kosten des Arbeitgebers &uuml;bereinstimmt (Senatsurteil in BFHE 211, 215, BStBl II 2006, 72).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das vom Kl&auml;ger gezahlte Nutzungsentgelt mindert nach diesen Ma&szlig;st&auml;ben nicht die der Arbeitgeberin insgesamt entstandenen Aufwendungen f&uuml;r das dem Kl&auml;ger zur Verf&uuml;gung gestellte betriebliche Fahrzeug. Z&ouml;ge man das Nutzungsentgelt von den durch das Fahrzeug insgesamt entstehenden Aufwendungen ab, widerspr&auml;che dies dem Ziel der Fahrtenbuchmethode, den Sachbezugswert der &Uuml;berlassung eines Dienstwagens anhand der tats&auml;chlich auf die Privatnutzung entfallenden Aufwendungen des Arbeitgebers zutreffend zu ermitteln. Denn dann w&uuml;rden nicht mehr &#8211;wie es &sect;&nbsp;8 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;4 EStG ausdr&uuml;cklich vorsieht&#8211; die durch &quot;das Kraftfahrzeug insgesamt entstehenden Aufwendungen&quot; bei der Ermittlung des auf die privaten Fahrten und auf die Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsst&auml;tte entfallenden Teils der &quot;gesamten Kraftfahrzeugaufwendungen&quot; angesetzt, sondern von vornherein nur ein um das Nutzungsentgelt verminderter (Teil-)Betrag dieser Aufwendungen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Das FG hat &#8211;f&uuml;r den Senat ebenfalls bindend (&sect;&nbsp;118 Abs.&nbsp;2 FGO)&#8211; festgestellt, dass der Anteil der privaten Fahrten des Kl&auml;gers und der Fahrten zwischen Wohnung und regelm&auml;&szlig;iger Arbeitsst&auml;tte 35,39&nbsp;% betrug. Hiernach bel&auml;uft sich der Wert f&uuml;r die private Nutzung des Fahrzeugs sowie f&uuml;r dessen Nutzung zu Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsst&auml;tte auf 4.467,36&nbsp;EUR (12.623,24&nbsp;EUR x 35,39 \/ 100).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Das vom Kl&auml;ger an seine Arbeitgeberin gezahlte Nutzungsentgelt in H&ouml;he von 6.033,72&nbsp;EUR mindert den Wert dieses geldwerten Vorteils. Da das Nutzungsentgelt im Streitfall den Wert des geldwerten Vorteils aus der Dienstwagen&uuml;berlassung &uuml;berstieg, ist der geldwerte Vorteil im Ergebnis mit 0&nbsp;EUR zu bewerten. Der Ansatz eines (negativen) geldwerten Vorteils (geldwerten Nachteils) aus der Dienstwagen&uuml;berlassung scheidet aus. Soweit das Nutzungsentgelt den Wert der privaten Dienstwagennutzung und der Nutzung des Fahrzeugs zu Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsst&auml;tte &uuml;bersteigt, kann es auch nicht als Werbungskosten bei den Eink&uuml;nften aus nichtselbst&auml;ndiger Arbeit abgezogen werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Zahlt der Arbeitnehmer an den Arbeitgeber f&uuml;r die au&szlig;erdienstliche Nutzung, d.h. f&uuml;r die Nutzung zu privaten Fahrten und zu Fahrten zwischen Wohnung und regelm&auml;&szlig;iger Arbeitsst&auml;tte, eines betrieblichen Kfz ein Nutzungsentgelt, mindert dies den Wert des geldwerten Vorteils aus der Nutzungs&uuml;berlassung (Senatsurteil vom 7.&nbsp;November 2006 VI&nbsp;R&nbsp;95\/04, BFHE 215, 252, BStBl II 2007, 269; BMF-Schreiben vom 19.&nbsp;April 2013, BStBl I 2013, 513; Schmidt\/Kr&uuml;ger, a.a.O., &sect;&nbsp;8 Rz&nbsp;37; Pust in Littmann\/Bitz\/Pust, a.a.O., &sect;&nbsp;8 Rz&nbsp;389; Kirchhof in Kirchhof, EStG, 15.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;8 Rz&nbsp;38; Kratzsch in Frotscher, EStG, Freiburg 2011, &sect;&nbsp;8 Rz&nbsp;158h; Steiner in Lademann, a.a.O., &sect;&nbsp;8 EStG Rz&nbsp;127; HHR\/Kister, &sect;&nbsp;8 EStG Rz&nbsp;84; Hartz\/Mee&szlig;en\/Wolf, ABC-F&uuml;hrer Lohnsteuer, Stichwort: &quot;Kraftfahrzeuggestellung&quot;, Rz&nbsp;48; Wagner, in Heuermann\/Wagner, Das gesamte Lohnsteuerrecht, D Rz&nbsp;284; Thomas, Der Betrieb &#8211;DB&#8211; 2006, Beilage&nbsp;6, 58, 63; Risthaus, Deutsche Steuerzeitung 2009, 229, 230; Niermann, DB 2009, 366, 367; a.A. FG M&uuml;nster, Urteil vom 28.&nbsp;M&auml;rz 2012&nbsp;&nbsp;11&nbsp;K&nbsp;2817\/11&nbsp;E, Entscheidungen der Finanzgerichte &#8211;EFG&#8211; 2012, 1245; FG Baden-W&uuml;rttemberg, Urteil vom 25.&nbsp;Februar 2014&nbsp;&nbsp;5&nbsp;K&nbsp;284\/13, EFG 2014, 896, Revision VI&nbsp;R&nbsp;24\/14; Bl&uuml;mich\/Glenk, &sect;&nbsp;8 EStG Rz&nbsp;126; Pf&uuml;tzenreuter, EFG 2012, 1246, die Werbungskosten annehmen). Denn insoweit fehlt es an einer Bereicherung des Arbeitnehmers und damit an einer Grundvoraussetzung f&uuml;r das Vorliegen von Arbeitslohn i.S. des &sect;&nbsp;19 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 EStG. In H&ouml;he des Nutzungsentgelts wendet der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer keinen Vorteil zu; der Arbeitnehmer wird durch die Zahlung des Nutzungsentgelts nicht bereichert, sondern vielmehr endg&uuml;ltig belastet.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das Nutzungsentgelt mindert folglich bereits auf der Einnahmeseite den Vorteil aus der &Uuml;berlassung des Dienstwagens zu privaten Fahrten sowie zu Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsst&auml;tte. Der steuerbare Vorteil des Arbeitnehmers, den ihm der Arbeitgeber mit der &Uuml;berlassung des Dienstwagens einr&auml;umt, besteht lediglich in der Differenz zwischen dem Wert der Nutzungs&uuml;berlassung nach &sect;&nbsp;8 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;4 EStG und dem vom Arbeitnehmer zu zahlenden Nutzungsentgelt. Dies entspricht den allgemeinen Grunds&auml;tzen zur Bemessung des geldwerten Vorteils bei den Eink&uuml;nften aus nichtselbst&auml;ndiger Arbeit, wonach dieser von vornherein nur in dem Unterschiedsbetrag zwischen dem Wert der Zuwendung des Arbeitgebers und den Aufwendungen des Arbeitnehmers zur Erlangung der Zuwendung besteht (z.B. Senatsurteile vom 16.&nbsp;Februar 2005 VI&nbsp;R&nbsp;46\/03, BFHE 209, 214, BStBl II 2005, 529, zur verbilligten &Uuml;berlassung von Wohnraum; vom 23.&nbsp;Juni 2005 VI&nbsp;R&nbsp;124\/99, BFHE 209, 549, BStBl II 2005, 766, und vom 1.&nbsp;Februar 2007 VI&nbsp;R&nbsp;72\/05, BFH\/NV 2007, 898, zur &Uuml;bertragung von Aktien, sowie vom 26.&nbsp;Juli 2012 VI&nbsp;R&nbsp;30\/09, BFHE 238, 371, BStBl II 2013, 400, zu Rabatten bei Jahreswagen, jeweils m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>28<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Der Wert des geldwerten Vorteils aus der Dienstwagen&uuml;berlassung wird durch das vom Arbeitnehmer gezahlte Nutzungsentgelt lediglich bis zu einem Betrag von 0&nbsp;EUR gemindert. Ein negativer geldwerter Vorteil (geldwerter Nachteil) kann aus der &Uuml;berlassung eines Dienstwagens zur Privatnutzung auch dann nicht entstehen, wenn das vom Arbeitnehmer zu zahlende Nutzungsentgelt den Wert der privaten Dienstwagennutzung sowie der Nutzung des Fahrzeugs zu Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsst&auml;tte &uuml;bersteigt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>29<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(1) Einnahmen bei den Eink&uuml;nften aus nichtselbst&auml;ndiger Arbeit liegen grunds&auml;tzlich nur vor, wenn dem Arbeitnehmer G&uuml;ter in Geld oder Geldeswert durch das Dienstverh&auml;ltnis veranlasst zuflie&szlig;en. Der Abfluss von G&uuml;tern in Geld oder Geldeswert stellt hiernach regelm&auml;&szlig;ig keine Einnahme dar. Negative Einnahmen bei den Eink&uuml;nften aus nichtselbst&auml;ndiger Arbeit kommen nach der Rechtsprechung des Senats allenfalls bei der R&uuml;ckzahlung von Arbeitslohn in Betracht (z.B. Senatsurteile vom 7.&nbsp;Mai 2009 VI&nbsp;R&nbsp;37\/08, BFHE 225, 106, BStBl II 2010, 135, und vom 17.&nbsp;September 2009 VI&nbsp;R&nbsp;17\/08, BFHE 226, 317, BStBl II 2010, 299). Die zur&uuml;ckgezahlten Betr&auml;ge sind im Zeitpunkt der R&uuml;ckzahlung als negative Einnahmen oder Werbungskosten zu ber&uuml;cksichtigen (Senatsurteile vom 4.&nbsp;Mai 2006 VI&nbsp;R&nbsp;33\/03, BFHE 214, 92, BStBl II 2006, 911, und vom 5.&nbsp;Juli 2007 VI&nbsp;R&nbsp;58\/05, BFHE 218, 320, BStBl II 2007, 774). Sind Einnahmen nach &sect;&nbsp;8 Abs.&nbsp;1 EStG alle G&uuml;ter, die in Geld oder Geldeswert bestehen und dem Steuerpflichtigen im Rahmen einer der Einkunftsarten des &sect;&nbsp;2 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nrn.&nbsp;4 bis 7 EStG zuflie&szlig;en, so erfordert umgekehrt die Annahme negativer Einnahmen, dass entsprechende G&uuml;ter beim Steuerpflichtigen abflie&szlig;en (Senatsurteil in BFHE 226, 317, BStBl II 2010, 299). Des Weiteren sind Arbeitslohnr&uuml;ckzahlungen nur anzunehmen, wenn sich der Vorgang als &quot;actus contrarius&quot; zur Lohnzahlung darstellt. Denn nur dann setzt sich der Veranlassungszusammenhang mit dem Arbeitsverh&auml;ltnis bei den zur&uuml;ckgezahlten Betr&auml;gen fort (Senatsurteil in BFHE 225, 106, BStBl II 2010, 135).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>30<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(2) Nach diesen Ma&szlig;st&auml;ben handelt es sich bei dem Teil des Nutzungsentgelts, das den Wert des geldwerten Vorteils aus der Dienstwagen&uuml;berlassung &uuml;bersteigt, nicht um negative Einnahmen bei den Eink&uuml;nften aus nichtselbst&auml;ndiger Arbeit. Die Zahlung des Nutzungsentgelts erfolgt nicht, um den geldwerten Vorteil aus der &Uuml;berlassung des Dienstwagens im Sinne eines &quot;actus contrarius&quot; r&uuml;ckg&auml;ngig zu machen. Der Arbeitnehmer (Kl&auml;ger) zahlt das Nutzungsentgelt vielmehr gerade deshalb, um den Vorteil &uuml;berhaupt erst zu erlangen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>31<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Soweit das Nutzungsentgelt den geldwerten Vorteil aus der Dienstwagen&uuml;berlassung &uuml;bersteigt, fehlt es f&uuml;r die Annahme (negativer) Einnahmen auch an einem steuerlich relevanten Veranlassungszusammenhang mit den Eink&uuml;nften aus nichtselbst&auml;ndiger Arbeit. Der Wert des Vorteils, den der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer mit der Dienstwagen&uuml;berlassung zu privaten Fahrten und zu Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsst&auml;tte einr&auml;umt, besteht &#8211;wie oben dargelegt&#8211; nur in H&ouml;he der Differenz zwischen dem Wert nach &sect;&nbsp;8 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;4 EStG und dem vom Arbeitnehmer f&uuml;r die Dienstwagen&uuml;berlassung zu zahlenden Nutzungsentgelt. Soweit das Nutzungsentgelt den Wert nach &sect;&nbsp;8 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;4 EStG &uuml;bersteigt, ist keine Veranlassung der Zahlung durch das Dienstverh&auml;ltnis gegeben. Denn die Zahlung ist insoweit nicht durch die Erzielung steuerbarer und steuerpflichtiger Einnahmen, sondern durch die private Nutzung des Dienstwagens veranlasst. Aufwendungen f&uuml;r die private Fahrzeugnutzung sind steuerlich jedoch nicht zu ber&uuml;cksichtigen. Dies gilt auch dann, wenn ein Arbeitnehmer solche Aufwendungen an seinen Arbeitgeber leistet.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>32<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Bei dem Nutzungsentgelt handelt es sich schlie&szlig;lich auch nicht um Werbungskosten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>33<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nach st&auml;ndiger Rechtsprechung sind Werbungskosten bei den Eink&uuml;nften aus nichtselbst&auml;ndiger Arbeit i.S. von &sect;&nbsp;19 Abs.&nbsp;1 EStG Aufwendungen, die durch den Beruf des Steuerpflichtigen veranlasst sind (z.B. Senatsurteile vom 23.&nbsp;M&auml;rz 2001 VI&nbsp;R&nbsp;175\/99, BFHE 195, 225, BStBl II 2001, 585, und vom 22.&nbsp;Oktober 2015 VI&nbsp;R&nbsp;22\/14, BFHE 251, 344, BStBl II 2016, 179; Senatsbeschluss vom 2.&nbsp;Februar 2011 VI&nbsp;R&nbsp;15\/10, BFHE 232, 494, BStBl II 2011, 456; Beschluss des Gro&szlig;en Senats des Bundesfinanzhofs vom 21.&nbsp;September 2009 GrS&nbsp;1\/06, BFHE 227, 1, BStBl II 2010, 672, unter C.III.1.a). Eine solche Veranlassung liegt vor, wenn ein objektiver Zusammenhang mit dem Beruf besteht und wenn die Aufwendungen subjektiv zur F&ouml;rderung des Berufs get&auml;tigt werden (z.B. Senatsurteile vom 17.&nbsp;Dezember 2002 VI&nbsp;R&nbsp;137\/01, BFHE 201, 211, BStBl II 2003, 407, und in BFHE 251, 344, BStBl II 2016, 179, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>34<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Wie vorstehend dargelegt, mindert das Nutzungsentgelt auf der Einnahmeseite den Vorteil aus der &Uuml;berlassung des Dienstwagens zu privaten Fahrten sowie zu Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsst&auml;tte. Das Nutzungsentgelt kann folglich nicht (nochmals) als Werbungskosten bei den Eink&uuml;nften aus nichtselbst&auml;ndiger Arbeit abgezogen werden. Soweit sich aus den Senatsurteilen vom 18.&nbsp;Oktober 2007 VI&nbsp;R&nbsp;57\/06 (BFHE 219, 206, BStBl II 2009, 199) und VI&nbsp;R&nbsp;59\/06 (BFHE 219, 208, BStBl II 2009, 200) etwas anderes ergibt, h&auml;lt der Senat daran nicht fest.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>35<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Ein Werbungskostenabzug scheidet auch insoweit aus, als das Nutzungsentgelt den Wert des (steuerbaren) Vorteils aus der Dienstwagen&uuml;berlassung &uuml;bersteigt. Insoweit fehlt es ebenfalls an einer beruflichen Veranlassung. Die Zahlung des Nutzungsentgelts ist, soweit es den Wert des Vorteils &uuml;bersteigt, nicht durch die Erzielung von Eink&uuml;nften aus nichtselbst&auml;ndiger Arbeit, sondern durch die steuerunerhebliche private Nutzung des Dienstwagens veranlasst. Denn der Arbeitnehmer leistet das Nutzungsentgelt nicht, weil er mit dem ihm &uuml;berlassenen betrieblichen Fahrzeug (auch) Dienstreisen unternimmt, sondern weil die Zahlung des Nutzungsentgelts Voraussetzung f&uuml;r die private Nutzung des betrieblichen Pkw ist. Die berufliche Veranlassung kann insbesondere nicht auf die Erw&auml;gung gest&uuml;tzt werden, der Arbeitnehmer (Kl&auml;ger) unternehme mit dem ihm &uuml;berlassenen betrieblichen Fahrzeug auch beruflich veranlasste Fahrten, f&uuml;r die das Nutzungsentgelt (jedenfalls anteilig) ebenfalls aufgewendet worden sei. Denn es kann grunds&auml;tzlich und so auch im Streitfall nicht davon ausgegangen werden, dass ein Arbeitnehmer an seinen Arbeitgeber f&uuml;r die berufliche Nutzung eines Firmenwagens ein Entgelt entrichtet. Die Aufwendungen f&uuml;r Dienstreisen hat regelm&auml;&szlig;ig der Arbeitgeber und nicht der Arbeitnehmer zu tragen. Der Arbeitnehmer hat gegen den Arbeitgeber zumeist (tarif-)vertraglich, jedenfalls aber entsprechend &sect;&nbsp;670 des B&uuml;rgerlichen Gesetzbuchs Anspruch auf den Ersatz von Aufwendungen, die ihm bei Erbringung der Arbeitsleistung entstehen. Voraussetzung ist, dass die Aufwendungen dem Bet&auml;tigungsbereich des Arbeitgebers zuzurechnen sind und der Arbeitnehmer sie nicht selbst tragen muss, weil er daf&uuml;r eine besondere Verg&uuml;tung erh&auml;lt (Preis, in: Erfurter Kommentar zum Arbeitsrecht, 17.&nbsp;Aufl. 2017, &sect;&nbsp;611 BGB Rz&nbsp;553, m.w.N.). Anhaltspunkte f&uuml;r eine hiervon abweichende Handhabung in Bezug auf die Kosten beruflich veranlasster Dienstreisen des Kl&auml;gers f&uuml;r seine Arbeitgeberin hat das FG im Streitfall nicht festgestellt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>36<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4. Die Kostenentscheidung beruht auf &sect;&nbsp;135 Abs.&nbsp;2 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 30.11.2016, VI R 49\/14ECLI:DE:BFH:2016:U.301116.VIR49.14.0 Steuerliche Ber&uuml;cksichtigung eines vom Arbeitnehmer selbst getragenen Nutzungsentgelts bei Anwendung der Fahrtenbuchmethode Leits&auml;tze 1. Leistet der Arbeitnehmer an den Arbeitgeber f&uuml;r die Nutzung eines betrieblichen Kfz zu privaten Fahrten und zu Fahrten zwischen Wohnung und regelm&auml;&szlig;iger Arbeitsst&auml;tte ein Nutzungsentgelt, mindert dies den Wert des geldwerten Vorteils aus der &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/vi-r-49-14-steuerliche-beruecksichtigung-eines-vom-arbeitnehmer-selbst-getragenen-nutzungsentgelts-bei-anwendung-der-fahrtenbuchmethode\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">VI&nbsp;R&nbsp;49\/14 &#8211; Steuerliche Ber&uuml;cksichtigung eines vom Arbeitnehmer selbst getragenen Nutzungsentgelts bei Anwendung der Fahrtenbuchmethode<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-66924","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/66924","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=66924"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/66924\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=66924"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=66924"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=66924"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}