{"id":66991,"date":"2017-03-23T13:32:13","date_gmt":"2017-03-23T11:32:13","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=66991"},"modified":"2017-03-23T13:32:13","modified_gmt":"2017-03-23T11:32:13","slug":"viii-r-43-14-abzugsfaehigkeit-von-strafverteidigungskosten-als-werbungskosten-oder-aussergewoehnliche-belastung-keine-nebenberufliche-taetigkeit-bei-unmittelbarem-zusammenhang-zur-haupttaetigkeit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/viii-r-43-14-abzugsfaehigkeit-von-strafverteidigungskosten-als-werbungskosten-oder-aussergewoehnliche-belastung-keine-nebenberufliche-taetigkeit-bei-unmittelbarem-zusammenhang-zur-haupttaetigkeit\/","title":{"rendered":"VIII&nbsp;R&nbsp;43\/14 &#8211; Abzugsf&auml;higkeit von Strafverteidigungskosten als Werbungskosten oder au&szlig;ergew&ouml;hnliche Belastung &#8211; Keine nebenberufliche T&auml;tigkeit bei unmittelbarem Zusammenhang zur Hauptt&auml;tigkeit"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 13.12.2016, VIII R 43\/14<br \/>ECLI:DE:BFH:2016:B.131216.VIIIR43.14.0<\/p>\n<p class=\"titel\">Abzugsf&auml;higkeit von Strafverteidigungskosten als Werbungskosten oder au&szlig;ergew&ouml;hnliche Belastung &#8211; Keine nebenberufliche T&auml;tigkeit bei unmittelbarem Zusammenhang zur Hauptt&auml;tigkeit<\/p>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>Die Revision der Kl&auml;ger gegen das Urteil des Th&uuml;ringer Finanzgerichts vom 12. Februar 2014 3 K 926\/13 wird als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckgewiesen.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Kosten des Revisionsverfahrens haben die Kl&auml;ger zu tragen.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>I. Die verheirateten Kl&auml;ger und Revisionskl&auml;ger (Kl&auml;ger) wurden f&uuml;r das Streitjahr (2009) zusammen zur Einkommensteuer veranlagt. Der Kl&auml;ger erzielte im Streitjahr Eink&uuml;nfte aus nichtselbst&auml;ndiger Arbeit aus seiner hauptberuflichen T&auml;tigkeit als Dozent und stellvertretender Direktor einer Schule (K&ouml;rperschaft des &ouml;ffentlichen Rechts). Die Kl&auml;gerin war dort ebenfalls hauptberuflich als Dozentin t&auml;tig und erzielte hieraus Eink&uuml;nfte aus nichtselbst&auml;ndiger Arbeit.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Beide Kl&auml;ger erstellten aufgrund einer gesonderten Vereinbarung mit der Schule Lehrbriefe, die den Lehrgangsteilnehmern der Schule neben dem Unterricht und anderen Lernmitteln zur Vertiefung und Pr&uuml;fungsvorbereitung unentgeltlich von dieser zur Verf&uuml;gung gestellt wurden. Die Lehrbriefe wurden auch im Unterricht eingesetzt. Etwa 10&nbsp;% der Lehrbriefe wurden an externe Personen verkauft. Den Lehrbriefen lag ein p&auml;dagogisches Gesamtkonzept zugrunde, das in der Stoffaufbereitung und Darstellung auf die besonderen Verh&auml;ltnisse der Lehrgangsteilnehmer zugeschnitten war. Abh&auml;ngig von der Seitenzahl des jeweiligen Lehrbriefs bezahlte die Schule den Kl&auml;gern Honorare f&uuml;r deren Erstellung.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Kl&auml;ger war als Beamter an der Schule t&auml;tig. Seit &#8230; hatte er dort das Amt des stellvertretenden Direktors inne und war als solcher Abwesenheitsvertreter des Direktors mit allen daraus resultierenden Rechten und Pflichten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Ihm wurde laut Anklageschrift der Staatsanwaltschaft &#8230; vorgeworfen, durch zwei Handlungen in den Jahren 2006 und 2009 jeweils eine Untreue und im Jahr 2007 eine Urkundenf&auml;lschung begangen zu haben. Der Kl&auml;ger habe im Jahr 2006 durch Schreiben an den Leiter des Zentralen Fahrdienstes die Bestellung eines PKW f&uuml;r die Schule ausgel&ouml;st, welchen der Kl&auml;ger entgegengenommen, auf die Schule an- und danach auf sich umgemeldet habe. Er habe den Kaufpreis aus privaten Mitteln auf das Konto des Autohauses gezahlt. Ihm sei es bei dieser Vorgehensweise darum gegangen, eine erhebliche Reduzierung des Kaufpreises durch Gew&auml;hrung eines sog. &quot;Beh&ouml;rdenrabattes&quot; zu erreichen. Weiterer Gegenstand der Anklageschrift war der Vorwurf, der Kl&auml;ger habe im Jahr 2009 durch ein Schreiben an den Leiter des Zentralen Fahrdienstes die Bestellung noch eines anderen PKW f&uuml;r die Schule ausl&ouml;sen und diesen nach Inanspruchnahme eines &quot;Beh&ouml;rdenrabattes&quot; aus eigenen Mitteln bezahlen und privat nutzen wollen. Schlie&szlig;lich warf die Staatsanwaltschaft dem Kl&auml;ger eine Urkundenf&auml;lschung durch eine im Jahr 2007 begangene Handlung vor.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das Amtsgericht (AG) lie&szlig; die Anklage der Staatsanwaltschaft mit Beschluss vom &#8230; nur insoweit zur Hauptverhandlung zu, als dem Kl&auml;ger eine Urkundenf&auml;lschung nach &sect;&nbsp;267 Abs.&nbsp;1, Abs.&nbsp;3 Nr.&nbsp;4 des Strafgesetzbuchs zur Last gelegt wurde. Hinsichtlich der Fahrzeugbestellungen habe es f&uuml;r die Annahme einer Untreue jeweils an einem (Gef&auml;hrdungs-)Schaden der Schule gefehlt. In dem Beschluss legte das AG der Staatskasse die Verfahrenskosten und die notwendigen Auslagen des Kl&auml;gers auf, soweit die Anklage nicht zugelassen worden war.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;ger erkl&auml;rten in der Einkommensteuererkl&auml;rung f&uuml;r das Streitjahr f&uuml;r die von der Schule f&uuml;r die Lehrbriefe gezahlten Betr&auml;ge Einnahmen aus selbst&auml;ndiger Arbeit. Die Kl&auml;gerin machte im Rahmen der Eink&uuml;nfteermittlung geltend, die erzielten Honorare seien gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;3 Nr.&nbsp;26 des Einkommensteuergesetzes in der im Streitjahr ma&szlig;geblichen Fassung (EStG) in H&ouml;he von 2.100&nbsp;EUR steuerbefreit. Der Kl&auml;ger machte bei den Eink&uuml;nften aus nichtselbst&auml;ndiger Arbeit Aufwendungen f&uuml;r Strafverteidigungskosten geltend.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Dem folgte der Beklagte und Revisionsbeklagte (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) im Einkommensteuerbescheid f&uuml;r das Streitjahr vom 24.&nbsp;M&auml;rz 2011 nicht. Nach erfolglosem Einspruchsverfahren wies das Finanzgericht (FG) die anschlie&szlig;end erhobene Klage aus den in Entscheidungen der Finanzgerichte (EFG) 2014, 1662 genannten Gr&uuml;nden mit Urteil vom 12.&nbsp;Februar 2014&nbsp;&nbsp;3&nbsp;K&nbsp;926\/13 als unbegr&uuml;ndet ab.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit der Revision r&uuml;gen die Kl&auml;ger die Verletzung materiellen Rechts.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Sie beantragen,<br \/>das angefochtene Urteil der Vorinstanz aufzuheben und den Einkommensteuerbescheid 2009 vom 24.&nbsp;M&auml;rz 2011 in Gestalt der Einspruchsentscheidung vom 16.&nbsp;Oktober 2013 dahingehend abzu&auml;ndern, dass die Einkommensteuer 2009 unter Ber&uuml;cksichtigung des &Uuml;bungsleiterfreibetrages nach &sect;&nbsp;3 Nr.&nbsp;26 EStG im Rahmen der Eink&uuml;nfte aus selbst&auml;ndiger T&auml;tigkeit der Kl&auml;gerin sowie unter Ber&uuml;cksichtigung zus&auml;tzlich beantragter Werbungskosten in Gestalt der Geb&uuml;hren, Auslagen und Fahrtkosten f&uuml;r das Strafverfahren im Rahmen der Eink&uuml;nfte des Kl&auml;gers aus nichtselbst&auml;ndiger T&auml;tigkeit festgesetzt wird.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt,<br \/>die Revision als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>II. Die Entscheidung ergeht gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;126a der Finanzgerichtsordnung (FGO) durch Beschluss. Der Senat h&auml;lt einstimmig die Revision f&uuml;r unbegr&uuml;ndet und eine m&uuml;ndliche Verhandlung nicht f&uuml;r erforderlich. Die Beteiligten sind davon unterrichtet worden und hatten Gelegenheit zur Stellungnahme.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Die Inanspruchnahme einer Steuerbefreiung gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;3 Nr.&nbsp;26 EStG f&uuml;r die Einnahmen der Kl&auml;gerin aus der Erstellung der Lehrbriefe ist bereits deshalb zu versagen, weil es sich nicht um eine nebenberufliche T&auml;tigkeit der Kl&auml;gerin im Sinne der Regelung gehandelt hat.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Eine weitere Besch&auml;ftigung f&uuml;r denselben Arbeitgeber wird als Teil einer nichtselbst&auml;ndigen Hauptt&auml;tigkeit angesehen, wenn zwischen beiden T&auml;tigkeiten ein unmittelbarer Zusammenhang besteht. Ein solcher Zusammenhang mit einem bestehenden Dienstverh&auml;ltnis ist (nur) anzunehmen, wenn beide T&auml;tigkeiten gleichartig sind, der Steuerpflichtige mit der Nebent&auml;tigkeit eine ihm aus seinem Dienstverh&auml;ltnis &#8211;faktisch oder rechtlich&#8211; obliegende Nebenpflicht erf&uuml;llt oder auch in der zus&auml;tzlichen T&auml;tigkeit der Weisung und Kontrolle des Dienstherrn unterliegt (Urteile des Bundesfinanzhofs &#8211;BFH&#8211; vom 29.&nbsp;Januar 1987 IV&nbsp;R&nbsp;189\/85, BFHE 149, 45, BStBl II 1987, 783; vom 30.&nbsp;M&auml;rz 1990 VI&nbsp;R&nbsp;188\/87, BFHE 160, 486, BStBl II 1990, 854). Die Kl&auml;ger haben laut Rz&nbsp;25 der Vorentscheidung in EFG 2014, 1662 selbst vorgetragen, das Erstellen der Lehrbriefe sei keine freiwillige Leistung, sondern verpflichtend gewesen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FG hat sich zudem zutreffend darauf gest&uuml;tzt, dass ein hinreichend individualisierter Kontakt zwischen der Kl&auml;gerin und s&auml;mtlichen Lesern der Lehrbriefe nicht feststellbar war, sodass die Annahme einer vergleichbaren T&auml;tigkeit (s. zu den Voraussetzungen BFH-Urteil vom 17.&nbsp;Oktober 1991 IV&nbsp;R&nbsp;106\/90, BFHE 166, 72, BStBl II 1992, 176) zu den in &sect;&nbsp;3 Nr.&nbsp;26 EStG genannten &uuml;brigen T&auml;tigkeiten auch insoweit nicht in Betracht kam.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Auch den Abzug der Strafverteidigungskosten als Werbungskosten des Kl&auml;gers hat das FG zutreffend verneint.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Nach der gefestigten Rechtsprechung des BFH (s. z.B. BFH-Urteile vom 17.&nbsp;August 2011 VI&nbsp;R&nbsp;75\/10, BFH\/NV 2011, 2040; vom 18.&nbsp;Oktober 2007 VI&nbsp;R&nbsp;42\/04, BFHE 219, 197, BStBl II 2008, 223; BFH-Beschluss vom 20.&nbsp;Oktober 2016 VI&nbsp;R&nbsp;27\/15, Der Betrieb 2016, 3014) m&uuml;ssen f&uuml;r die Begr&uuml;ndung eines Veranlassungszusammenhangs der Strafverteidigungskosten mit den Eink&uuml;nften des Kl&auml;gers aus nichtselbst&auml;ndiger Arbeit die vorgeworfenen Handlungen in Aus&uuml;bung der beruflichen T&auml;tigkeit (und nicht nur bei Gelegenheit) begangen werden. Auch eine &quot;in Aus&uuml;bung der beruflichen T&auml;tigkeit&quot; begangene Tat kann keinen Veranlassungszusammenhang der Strafverteidigungskosten mit den Eink&uuml;nften begr&uuml;nden, wenn die Handlungen nicht im Rahmen der beruflichen Aufgabenerf&uuml;llung liegen oder ein beruflicher Veranlassungszusammenhang durch einen &uuml;berlagernden privaten Veranlassungszusammenhang ausgeschlossen wird. Letzteres liegt insbesondere vor, wenn eine pers&ouml;nliche Bereicherung des Steuerpflichtigen durch die Tat angestrebt wird. Die dem Steuerpflichtigen vorgeworfene Tat muss ausschlie&szlig;lich und unmittelbar aus seiner betrieblichen oder beruflichen T&auml;tigkeit heraus erkl&auml;rbar sein (BFH-Urteil vom 16.&nbsp;April 2013 IX&nbsp;R&nbsp;5\/12, BFHE 241, 355, BStBl II 2013, 806). Im &Uuml;brigen ist auch eine private Mitveranlassung der Aufwendungen f&uuml;r den Abzug sch&auml;dlich, weil gemischt veranlasste Strafverteidigungskosten nicht objektiv aufteilbar sind (s. Beschluss des Gro&szlig;en Senats des BFH vom 21.&nbsp;September 2009 GrS&nbsp;1\/06, BFHE 227, 1, BStBl II 2010, 672, sowie die Bezugnahme im BFH-Urteil in BFHE 241, 355, BStBl II 2013, 806 auf das BFH-Urteil vom 12.&nbsp;Juni 2002 XI&nbsp;R&nbsp;35\/01, BFH\/NV 2002, 1441, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Die tats&auml;chliche und rechtliche W&uuml;rdigung des FG, die Aufwendungen f&uuml;r die Strafverteidigung nicht zum Abzug zuzulassen, l&auml;sst keinen Rechtsfehler erkennen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FG hat die dem Kl&auml;ger vorgeworfenen Handlungen mangels Bezugs zum beruflichen Pflichtenkreis (Rz&nbsp;55, 57 bis 61 des FG-Urteils in EFG 2014, 1662) nicht als &quot;Aus&uuml;bung einer beruflichen T&auml;tigkeit&quot; des Kl&auml;gers angesehen. Es hat zudem in der Absicht des Kl&auml;gers, den Beh&ouml;rdenrabatt bei Erwerb der Fahrzeuge in Anspruch zu nehmen und Regressanspr&uuml;che der Schule abwehren zu wollen, private Beweggr&uuml;nde gesehen, die den beruflichen Zusammenhang der Aufwendungen &uuml;berlagern (Rz&nbsp;58, 60, 61 des FG-Urteils in EFG 2014, 1662). Diese Feststellungen des FG zum Umfang des beruflichen Aufgabenkreises und zur Motivlage des Kl&auml;gers sind m&ouml;glich, nicht mit Verfahrensr&uuml;gen angefochten und f&uuml;r den Senat bindend (&sect;&nbsp;118 Abs.&nbsp;2 FGO). Sie kollidieren auch nicht mit der Unschuldsvermutung, sondern stellen eine eigenst&auml;ndige und notwendige W&uuml;rdigung des Veranlassungszusammenhangs durch das FG dar, da es auf die Frage, ob der strafrechtliche Vorwurf zu Recht erhoben wurde, f&uuml;r dessen Pr&uuml;fung nicht ankommt (BFH-Beschluss vom 30.&nbsp;Juni 2004 VIII&nbsp;B&nbsp;265\/03, BFH\/NV 2004, 1639, m.w.N.). Nach den unter II.2.a dargestellten Rechtsgrunds&auml;tzen hat das FG somit zu Recht einen Abzug der jedenfalls gemischt veranlassten Strafverteidigungskosten versagt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Die W&uuml;rdigung des FG ist auch nicht aufgrund des neuen Vortrags der Kl&auml;ger im Revisionsverfahren zu beanstanden, dass das zust&auml;ndige AG nach Erf&uuml;llung einer Auflage mit Beschluss vom &#8230; das Verfahren gegen den Kl&auml;ger gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;153a der Strafprozessordnung (StPO) eingestellt hat. Neuer tats&auml;chlicher Vortrag ist im Revisionsverfahren unbeachtlich (&sect;&nbsp;118 Abs.&nbsp;2 FGO). Ob der strafrechtliche Vorwurf zu Recht erhoben wurde, ist wie unter II.2.b ausgef&uuml;hrt f&uuml;r die Pr&uuml;fung des Veranlassungszusammenhangs nicht entscheidend (BFH-Beschluss in BFH\/NV 2004, 1639, m.w.N.). Der Umstand, dass nach Einstellung des Verfahrens weder eine Verurteilung noch ein Freispruch des Kl&auml;gers erfolgen wird, &auml;ndert daher nichts an der rechtlichen Beurteilung des Veranlassungszusammenhangs.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Die in der Revision von den Kl&auml;gern nicht mehr aufgeworfene, aber gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;118 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;2 FGO zu pr&uuml;fende Frage, ob ein Abzug der Aufwendungen wegen einer au&szlig;ergew&ouml;hnlichen Belastung gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;33 EStG in Betracht kommt, hat das FG ebenfalls zutreffend verneint.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Es ist in der Rechtsprechung des BFH gekl&auml;rt, unter welchen Voraussetzungen Strafverteidigungskosten als au&szlig;ergew&ouml;hnliche Belastung i.S. des &sect;&nbsp;33 EStG anzuerkennen sind (s. BFH-Beschluss vom 10.&nbsp;Juni 2015 VI&nbsp;B&nbsp;133\/14, BFH\/NV 2015, 1247). Im Strafprozess entstehen Kosten nur einem sanktionierten Straft&auml;ter oder demjenigen, der f&uuml;r seine erfolgreiche Verteidigung mehr ausgegeben hat, als er vom Staat erstattet bekommt (vgl. FG M&uuml;nster, Urteil vom 19.&nbsp;August 2011&nbsp;&nbsp;14&nbsp;K&nbsp;2610\/10&nbsp;E, EFG 2011, 2059). Ein Abzug von Strafverteidigungskosten als au&szlig;ergew&ouml;hnliche Belastung scheidet danach aus, wenn der Steuerpflichtige verurteilt wird und die Kosten des Verfahrens einschlie&szlig;lich seiner eigenen Auslagen zu tragen hat (vgl. BFH-Urteil in BFHE 241, 355, BStBl II 2013, 806; BFH-Beschluss in BFH\/NV 2015, 1247). Soweit dem Steuerpflichtigen aufgrund eines Freispruchs gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;467 Abs.&nbsp;1 StPO ein Anspruch auf Erstattung der Kosten der Strafverteidigung zusteht, fehlt es f&uuml;r einen Abzug nach &sect;&nbsp;33 EStG schon an einer Belastung des Steuerpflichtigen (BFH-Urteil in BFHE 219, 197, BStBl II 2008, 223).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Aufwendungen f&uuml;r die Strafverteidigung sind zudem nicht zwangsl&auml;ufig (&sect;&nbsp;33 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 EStG), wenn der Steuerpflichtige mit seinem Verteidiger ein Honorar vereinbart hat, das &uuml;ber den durch die Staatskasse erstattungsf&auml;higen Kosten liegt (BFH-Urteil in BFHE 219, 197, BStBl II 2008, 223).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) F&uuml;r die im Streitjahr abgeflossenen Aufwendungen steht fest, dass diese nicht zu einer zwangsl&auml;ufigen und endg&uuml;ltigen Belastung des Kl&auml;gers f&uuml;hren.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Die Entscheidung des FG, die Aufwendungen nicht als au&szlig;ergew&ouml;hnliche Belastung anzusehen, ist nach dem Erkenntnisstand im Zeitpunkt der Entscheidung nicht zu beanstanden. Es stand dem Kl&auml;ger f&uuml;r die nicht zur Hauptverhandlung zugelassenen Anklagepunkte nach dem Beschluss des AG vom &#8230; ein Erstattungsanspruch gegen die Staatskasse zu. Insoweit fehlte es an seiner endg&uuml;ltigen Belastung (s. zum Belastungsprinzip BFH-Urteil vom 30.&nbsp;Juni 1999 III&nbsp;R&nbsp;8\/95, BFHE 189, 371, BStBl II 1999, 766, unter II.3.). Sollten die anteilig auf die nicht zugelassenen Anklagepunkte entfallenden Aufwendungen f&uuml;r die Strafverteidigung h&ouml;her als die erstattbaren gesetzlichen Geb&uuml;hren gewesen sein, w&auml;ren die Aufwendungen, die der Kl&auml;ger selbst zu tragen hat, nach dem BFH-Beschluss in BFH\/NV 2015, 1247 aufgrund der mit dem Strafverteidiger abgeschlossenen Honorarvereinbarung nicht zwangsl&auml;ufig entstanden. Gleiches w&auml;re der Fall, wenn der Kl&auml;ger auf Basis der damaligen Anklage sp&auml;ter vom Strafgericht freigesprochen worden w&auml;re. W&auml;re er auf Basis der damaligen Anklage verurteilt worden, w&auml;ren die Aufwendungen nach dem BFH-Urteil in BFHE 241, 355, BStBl II 2013, 806 ohnehin nicht als au&szlig;ergew&ouml;hnliche Belastung abzugsf&auml;hig.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Auch wenn der Senat auf Grundlage des kl&auml;gerischen Schriftsatzes im Revisionsverfahren vom 25.&nbsp;November 2016 davon ausgeht, dass Gegenstand des strafgerichtlichen Verfahrens letztendlich alle dem Kl&auml;ger vorgeworfenen Handlungen waren und das Verfahren gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;153a StPO nach Erf&uuml;llung einer Auflage eingestellt wurde, sind die Voraussetzungen des &sect;&nbsp;33 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 EStG nicht erf&uuml;llt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Kl&auml;ger hat nach dem Einstellungsbeschluss des AG vom &#8230; (&sect;&nbsp;153a StPO) nach &sect;&nbsp;467 Abs.&nbsp;5 StPO seine notwendigen Auslagen zu tragen. Gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;464a Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;2 StPO geh&ouml;ren zu den notwendigen Auslagen eines Beteiligten auch die Geb&uuml;hren und Auslagen eines Rechtsanwalts f&uuml;r die Strafverteidigung, soweit sie nach &sect;&nbsp;91 Abs.&nbsp;2 der Zivilprozessordnung zu erstatten sind. Der Angeschuldigte hat diese gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;467 Abs.&nbsp;5 StPO zu tragen, weil er sich im Rahmen der kooperativen Verfahrensbeendigung freiwillig dieser Rechtsfolge und anderen Sanktionen besonderer Art unterwirft, um die Weiterf&uuml;hrung des Verfahrens zu vermeiden (Hilger in L&ouml;we-Rosenberg, StPO, &sect;&nbsp;467 Rz&nbsp;72&nbsp;f.). Die Strafverteidigungskosten entstehen dem Kl&auml;ger damit nicht zwangsl&auml;ufig, sondern sind von ihm zu tragen, weil er der Einstellung des Verfahrens zugestimmt hat.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4. Die Kostenentscheidung beruht auf &sect;&nbsp;135 Abs.&nbsp;2 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 13.12.2016, VIII R 43\/14ECLI:DE:BFH:2016:B.131216.VIIIR43.14.0 Abzugsf&auml;higkeit von Strafverteidigungskosten als Werbungskosten oder au&szlig;ergew&ouml;hnliche Belastung &#8211; Keine nebenberufliche T&auml;tigkeit bei unmittelbarem Zusammenhang zur Hauptt&auml;tigkeit Tenor Die Revision der Kl&auml;ger gegen das Urteil des Th&uuml;ringer Finanzgerichts vom 12. Februar 2014 3 K 926\/13 wird als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckgewiesen. Die Kosten des Revisionsverfahrens haben die Kl&auml;ger zu tragen. &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/viii-r-43-14-abzugsfaehigkeit-von-strafverteidigungskosten-als-werbungskosten-oder-aussergewoehnliche-belastung-keine-nebenberufliche-taetigkeit-bei-unmittelbarem-zusammenhang-zur-haupttaetigkeit\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">VIII&nbsp;R&nbsp;43\/14 &#8211; Abzugsf&auml;higkeit von Strafverteidigungskosten als Werbungskosten oder au&szlig;ergew&ouml;hnliche Belastung &#8211; Keine nebenberufliche T&auml;tigkeit bei unmittelbarem Zusammenhang zur Hauptt&auml;tigkeit<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-66991","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/66991","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=66991"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/66991\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=66991"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=66991"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=66991"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}