{"id":66992,"date":"2017-03-23T13:32:06","date_gmt":"2017-03-23T11:32:06","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=66992"},"modified":"2017-03-23T13:32:06","modified_gmt":"2017-03-23T11:32:06","slug":"v-b-102-16-zur-umsatzbesteuerung-von-belegkrankenhaeusern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/v-b-102-16-zur-umsatzbesteuerung-von-belegkrankenhaeusern\/","title":{"rendered":"V&nbsp;B&nbsp;102\/16 &#8211; Zur Umsatzbesteuerung von Belegkrankenh&auml;usern"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 15.12.2016, V B 102\/16<br \/>ECLI:DE:BFH:2016:B.151216.VB102.16.0<\/p>\n<p class=\"titel\">Zur Umsatzbesteuerung von Belegkrankenh&auml;usern<\/p>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>Die Beschwerde der Kl&auml;gerin wegen Nichtzulassung der Revision gegen das Urteil des Hessischen Finanzgerichts vom 23. Juni 2016&nbsp;&nbsp;6 K 2445\/10 wird als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckgewiesen.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Kosten des Beschwerdeverfahrens hat die Kl&auml;gerin zu tragen.<\/p>\n<\/div>\n<p class=\"gruende\">Gr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Beschwerde ist unbegr&uuml;ndet.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Die Revision ist nicht wegen eines qualifizierten Rechtsanwendungsfehlers, der im allgemeinen Interesse einer Korrektur durch das Revisionsgericht bed&uuml;rfte, zur Sicherung einer einheitlichen Rechtsprechung i.S. von &sect;&nbsp;115 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;2 Alternative&nbsp;2 der Finanzgerichtsordnung (FGO) zuzulassen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Revision ist nach &sect;&nbsp;115 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;2 Alternative&nbsp;2 FGO zuzulassen, wenn ein Rechtsfehler des Finanzgerichts (FG) zu einer willk&uuml;rlichen oder greifbar gesetzwidrigen Entscheidung gef&uuml;hrt hat. Voraussetzung hierf&uuml;r ist, dass die Entscheidung des FG in einem solchen Ma&szlig;e fehlerhaft ist, dass das Vertrauen in die Rechtsprechung nur durch eine h&ouml;chstrichterliche Korrektur der finanzgerichtlichen Entscheidung wiederhergestellt werden k&ouml;nnte. So verh&auml;lt es sich, wenn das Urteil auf einer offensichtlich Wortlaut und Gesetzeszweck widersprechenden Gesetzesauslegung beruht. Unterhalb dieser Schwelle liegende, auch erhebliche Rechtsfehler, reichen dagegen nicht aus, um eine greifbare Gesetzwidrigkeit oder gar eine Willk&uuml;rlichkeit der angefochtenen Entscheidung anzunehmen (st&auml;ndige Rechtsprechung, z.B. Beschl&uuml;sse des Bundesfinanzhofs &#8211;BFH&#8211; vom 6.&nbsp;Oktober 2015 V&nbsp;B&nbsp;23\/15, BFH\/NV 2016, 53, Rz&nbsp;5; vom 4.&nbsp;Juni 2014 X&nbsp;B&nbsp;95\/13, BFH\/NV&nbsp;2014, 1355, Rz&nbsp;9; vom 9.&nbsp;Oktober 2013 X&nbsp;B&nbsp;239\/12, BFH\/NV 2014, 65, Rz&nbsp;13; vom 3.&nbsp;Februar 2012 IX&nbsp;B&nbsp;126\/11, BFH\/NV 2012, 741, Rz&nbsp;3).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Ein derartig schwerer Rechtsfehler ist von der Kl&auml;gerin und Beschwerdef&uuml;hrerin (Kl&auml;gerin) nicht dargelegt und auch nicht ersichtlich.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) &sect;&nbsp;4 Nr.&nbsp;16 Buchst.&nbsp;b des Umsatzsteuergesetzes in der im Streitjahr (2007) geltenden Fassung (UStG a.F.) setzt f&uuml;r die Umsatzsteuerbefreiung bei Krankenh&auml;usern voraus, dass im vorangegangenen Kalenderjahr die in &sect;&nbsp;67 Abs.&nbsp;1 oder 2 der Abgabenordnung (AO) bezeichneten Voraussetzungen erf&uuml;llt waren.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Es ist nicht grob rechtsfehlerhaft, wenn das FG die zu einem reinen Belegkrankenhaus entwickelten Grunds&auml;tze des Senatsurteils vom 25.&nbsp;November 1993 V&nbsp;R&nbsp;64\/89 (BFHE&nbsp;173, 242, BStBl II&nbsp;1994, 212) auf den vorliegenden Fall &uuml;bertragen hat.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Denn die Verh&auml;ltnisse in dem von der Kl&auml;gerin gef&uuml;hrten Krankenhaus &auml;hneln denen eines reinen Belegkrankenhauses insoweit, als die Operationen im Krankenhaus der Kl&auml;gerin zu 100&nbsp;% von Beleg&auml;rzten durchgef&uuml;hrt worden sind. Zudem werden die im Krankenhaus der Kl&auml;gerin durchgef&uuml;hrten sonstigen &auml;rztlichen Leistungen nach den Feststellungen des FG durch die Leistungen der Beleg&auml;rzte gepr&auml;gt, weil f&uuml;r die Kl&auml;gerin bei 100&nbsp;station&auml;ren Klinikbetten nur f&uuml;nf angestellte &Auml;rzte t&auml;tig waren, d.h. ein Gro&szlig;teil auch der sonstigen &auml;rztlichen Leistungen von den Beleg&auml;rzten erbracht wurde. Au&szlig;erdem hat der V.&nbsp;Senat im Urteil in BFHE&nbsp;173, 242, BStBl II&nbsp;1994, 212 die Eigenschaft als reines Belegkrankenhaus deshalb hervorgehoben, weil er durch die Einbeziehung der Arztleistungen in die Betrachtung auch einem reinen Belegkrankenhaus den Zugang zur Steuerbefreiung des &sect;&nbsp;4 Nr.&nbsp;16 Buchst.&nbsp;b UStG a.F. erm&ouml;glichen wollte (BFH-Urteil in BFHE&nbsp;173, 242, BStBl II&nbsp;1994, 212, Rz&nbsp;15). Danach mag die &Uuml;bertragung der Grunds&auml;tze des BFH-Urteils in BFHE&nbsp;173, 242, BStBl II&nbsp;1994, 212 auf den vorliegenden Fall nicht zwingend, m&ouml;glicherweise sogar materiell-rechtlich unzutreffend sein, greifbar gesetzwidrig oder gar willk&uuml;rlich ist das FG-Urteil deshalb aber nicht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Auch darin, dass das FG der Kl&auml;gerin die Darlegungs- und Beweislast f&uuml;r das Vorliegen der Merkmale des &sect;&nbsp;4 Nr.&nbsp;16 Buchst.&nbsp;b UStG a.F. auferlegt hat, ist kein qualifizierter Rechtsanwendungsfehler zu sehen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Grunds&auml;tzlich obliegt einem Steuerpflichtigen, der sich auf eine Steuerbefreiung oder eine steuerliche Beg&uuml;nstigung beruft, die Darlegungs- und Beweislast f&uuml;r das Vorliegen der tatbestandlichen Voraussetzungen (BFH-Urteile vom 6.&nbsp;April 2016 X&nbsp;R&nbsp;28\/14, BFHE 254, 218, Rz&nbsp;13; X&nbsp;R&nbsp;15\/14, BFHE 254, 209, Rz&nbsp;11; vom 24.&nbsp;August 2010 VII&nbsp;R&nbsp;10\/10, Rz&nbsp;9). Zu diesen Merkmalen geh&ouml;ren auch die Voraussetzungen der 40&nbsp;%-Grenze des &sect;&nbsp;4 Nr.&nbsp;16 Buchst.&nbsp;b UStG a.F. i.V.m. &sect;&nbsp;67 Abs.&nbsp;1 und 2 AO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Die Kl&auml;gerin tr&auml;gt zwar zu Recht vor, es sei f&uuml;r sie aufgrund des Arztgeheimnisses schwierig, die Abrechnungsmodalit&auml;ten der Beleg&auml;rzte und damit die Voraussetzungen der Steuerbefreiung darzulegen und zu beweisen. Andererseits sind bei der Beweislastverteilung bestimmte Auslegungsgrunds&auml;tze zu beachten, deren Inhalt und deren Rangverh&auml;ltnis im Falle gegenl&auml;ufiger Auslegungsergebnisse in Rechtsprechung und Schrifttum nicht immer einheitlich verstanden werden und die sich nicht in eine einfache und f&uuml;r alle Vorschriften gleiche Formel fassen lassen. Zu ber&uuml;cksichtigen ist aber regelm&auml;&szlig;ig, zu wessen Wahrnehmungs- und Einflusssph&auml;re eine Tatsache geh&ouml;rt und wem folglich das Risiko ihrer Unerweislichkeit am ehesten zugemutet werden kann (z.B. BFH-Urteil vom 19.&nbsp;August 2008 VII&nbsp;R&nbsp;54\/06, BFHE 223, 551, Rz&nbsp;22, m.w.N.). Bei Beachtung dieser Grunds&auml;tze und der Tatsache, dass die Abrechnungsmodalit&auml;ten der Beleg&auml;rzte jedenfalls eher der Wahrnehmungs- und Einflusssph&auml;re der Kl&auml;gerin als der des Beklagten und Beschwerdegegners (Finanzamt) zuzurechnen sind, ist die Entscheidung des FG, dass die Beweisnot der Kl&auml;gerin nicht zwingend zu einer Beweislastumkehr f&uuml;hrt, jedenfalls nicht so falsch, dass sie als greifbar gesetzwidrig oder gar willk&uuml;rlich beurteilt werden k&ouml;nnte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Selbst wenn das FG die Darlegungs- und Feststellungslast unrichtig beurteilt h&auml;tte, w&uuml;rde dies im &Uuml;brigen nicht zur Zulassung der Revision f&uuml;hren. Denn eine (vermeintliche) Verkennung der Grunds&auml;tze der Feststellungslast ist revisionsrechtlich dem materiellen Recht zuzuordnen und deshalb der Pr&uuml;fung des BFH im Rahmen einer Verfahrensr&uuml;ge entzogen (z.B. BFH-Beschl&uuml;sse vom 1.&nbsp;Februar 2012 VI&nbsp;B&nbsp;71\/11, BFH\/NV&nbsp;2012, 767, Rz&nbsp;10; vom 26.&nbsp;Oktober 2011 IV&nbsp;B&nbsp;139\/10, BFH\/NV&nbsp;2012, 263, Rz&nbsp;2).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Die Kl&auml;gerin hat auch keine grunds&auml;tzliche Bedeutung (&sect;&nbsp;115 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;1 FGO) dargelegt. Eine Rechtssache hat grunds&auml;tzliche Bedeutung i.S. des &sect;&nbsp;115 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;1 FGO, wenn die f&uuml;r die Beurteilung des Streitfalls ma&szlig;gebliche Rechtsfrage das Interesse der Allgemeinheit an der einheitlichen Entwicklung und Handhabung des Rechts ber&uuml;hrt. Dabei muss die Rechtsfrage kl&auml;rungsbed&uuml;rftig und in dem angestrebten Revisionsverfahren kl&auml;rungsf&auml;hig sein. F&uuml;r die Darlegung der grunds&auml;tzlichen Bedeutung muss der Beschwerdef&uuml;hrer eine konkrete Rechtsfrage formulieren und substantiiert auf ihre Kl&auml;rungsbed&uuml;rftigkeit, ihre &uuml;ber den Einzelfall hinausgehende Bedeutung sowie darauf eingehen, weshalb von der Beantwortung der Rechtsfrage die Entscheidung &uuml;ber die Rechtssache abh&auml;ngt (st&auml;ndige Rechtsprechung, z.B. BFH-Beschl&uuml;sse vom 21.&nbsp;September 2016 VI&nbsp;B&nbsp;34\/16, BFH\/NV 2017, 26, Rz&nbsp;3; vom 9.&nbsp;April 2014 XI&nbsp;B&nbsp;128\/13, BFH\/NV 2014, 1224, Rz&nbsp;12).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Rechtsfragen, die den Anwendungsbereich des &sect;&nbsp;4 Nr.&nbsp;16 Buchst.&nbsp;b UStG a.F. insbesondere im Hinblick auf die 40&nbsp;%-Grenze betreffen, kommt keine grunds&auml;tzliche Bedeutung mehr zu, weil diese Regelung durch Art.&nbsp;7 Nr.&nbsp;4 Buchst.&nbsp;c des Jahressteuergesetzes 2009 vom 19.&nbsp;Dezember 2008 (BGBl I 2008, 2794) vollst&auml;ndig neu gefasst worden ist. Rechtsfragen, die ausgelaufenes Recht betreffen, kommt aber regelm&auml;&szlig;ig keine grunds&auml;tzliche Bedeutung mehr zu (BFH-Beschl&uuml;sse vom 28.&nbsp;April 2016 IX&nbsp;B&nbsp;18\/16, BFH\/NV&nbsp;2016, 1173, Rz&nbsp;7; vom 20.&nbsp;Oktober 2015 IV&nbsp;B&nbsp;80\/14, BFH\/NV&nbsp;2016, 168, Rz&nbsp;18, jeweils m.w.N.). Besondere Gr&uuml;nde, die ausnahmsweise eine Abweichung hiervon rechtfertigen w&uuml;rden, sind von der Kl&auml;gerin nicht dargelegt worden und auch nicht ersichtlich.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Die Kl&auml;gerin st&uuml;tzt die von ihr geltend gemachte grunds&auml;tzliche Bedeutung daher auch in erster Linie auf die Frage der Beweislastverteilung. Der Senat braucht nicht zu entscheiden, ob die Kl&auml;gerin &uuml;berhaupt eine konkrete Rechtsfrage in einer den Anforderungen des &sect;&nbsp;116 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;3 FGO gen&uuml;genden Weise dargelegt hat. Denn jedenfalls kommt die Zulassung der Revision aus den zu 1.b&nbsp;cc genannten Gr&uuml;nden nicht in Betracht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Die Kostenentscheidung beruht auf &sect;&nbsp;135 Abs.&nbsp;2 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 15.12.2016, V B 102\/16ECLI:DE:BFH:2016:B.151216.VB102.16.0 Zur Umsatzbesteuerung von Belegkrankenh&auml;usern Tenor Die Beschwerde der Kl&auml;gerin wegen Nichtzulassung der Revision gegen das Urteil des Hessischen Finanzgerichts vom 23. Juni 2016&nbsp;&nbsp;6 K 2445\/10 wird als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckgewiesen. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens hat die Kl&auml;gerin zu tragen. Gr&uuml;nde 1&nbsp; Die Beschwerde ist unbegr&uuml;ndet. 2&nbsp; 1. Die Revision &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/v-b-102-16-zur-umsatzbesteuerung-von-belegkrankenhaeusern\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">V&nbsp;B&nbsp;102\/16 &#8211; Zur Umsatzbesteuerung von Belegkrankenh&auml;usern<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-66992","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/66992","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=66992"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/66992\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=66992"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=66992"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=66992"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}