{"id":67007,"date":"2017-03-23T13:31:21","date_gmt":"2017-03-23T11:31:21","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=67007"},"modified":"2017-03-23T13:31:21","modified_gmt":"2017-03-23T11:31:21","slug":"i-r-80-14-unionsrecht-und-hinzurechnungsbesteuerung-von-zwischeneinkuenften-mit-kapitalanlagecharakter-im-drittstaatenfall","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/i-r-80-14-unionsrecht-und-hinzurechnungsbesteuerung-von-zwischeneinkuenften-mit-kapitalanlagecharakter-im-drittstaatenfall\/","title":{"rendered":"I&nbsp;R&nbsp;80\/14 &#8211; Unionsrecht und Hinzurechnungsbesteuerung von Zwischeneink&uuml;nften mit Kapitalanlagecharakter im Drittstaatenfall"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Beschluss (EuGH-Vorlage) vom 12.10.2016, I R 80\/14<br \/>ECLI:DE:BFH:2016:VE.121016.IR80.14.0<\/p>\n<p class=\"titel\">Unionsrecht und Hinzurechnungsbesteuerung von Zwischeneink&uuml;nften mit Kapitalanlagecharakter im Drittstaatenfall<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>Dem Gerichtshof der Europ&auml;ischen Union werden folgende Rechtsfragen zur Vorabentscheidung vorgelegt:<\/p>\n<\/p>\n<p>1. Ist Art. 57 Abs. 1 EG (jetzt: Art. 64 Abs. 1 AEUV) dahin auszulegen, dass eine zum 31. Dezember 1993 im Zusammenhang mit Direktinvestitionen bestehende Beschr&auml;nkung des Kapitalverkehrs mit dritten L&auml;ndern durch einen Mitgliedstaat auch dann nicht von Art. 56 EG (jetzt: Art. 63 AEUV) ber&uuml;hrt wird, wenn die zum Stichtag bestehende, den Kapitalverkehr mit dritten L&auml;ndern beschr&auml;nkende einzelstaatliche Rechtsvorschrift im Wesentlichen nur f&uuml;r Direktinvestitionen galt, aber nach dem Stichtag dahin erweitert worden ist, dass sie auch Portfoliobeteiligungen an ausl&auml;ndischen Gesellschaften unterhalb der Beteiligungsschwelle von 10 % erfasst?<\/p>\n<\/p>\n<p>2. Falls die erste Frage zu bejahen ist: Ist Art. 57 Abs. 1 EG dahin auszulegen, dass es als Anwendung einer am Stichtag 31. Dezember 1993 bestehenden einzelstaatlichen Rechtsvorschrift zur Beschr&auml;nkung des Kapitalverkehrs mit dritten L&auml;ndern in Zusammenhang mit Direktinvestitionen anzusehen ist, wenn eine der am Stichtag bestehenden Beschr&auml;nkung im Wesentlichen entsprechende sp&auml;tere Rechtsvorschrift zur Anwendung kommt, die zum Stichtag bestehende Beschr&auml;nkung jedoch nach dem Stichtag aufgrund eines Gesetzes kurzzeitig wesentlich ver&auml;ndert worden ist, welches zwar rechtlich in Kraft getreten, in der Praxis aber nie zur Anwendung gekommen ist, weil es noch vor dem Zeitpunkt seiner erstmaligen Anwendbarkeit auf einen Einzelfall durch die jetzt zur Anwendung kommende Rechtsvorschrift ersetzt worden ist?<\/p>\n<\/p>\n<p>3. Falls eine der ersten beiden Fragen zu verneinen ist: Steht Art. 56 EG einer Regelung eines Mitgliedstaats entgegen, nach der in die Steuerbemessungsgrundlage eines in jenem Mitgliedstaat ans&auml;ssigen Steuerpflichtigen, der an einer in einem anderen Staat (hier: Schweiz) ans&auml;ssigen Gesellschaft zu mindestens 1 % beteiligt ist, die von dieser Gesellschaft erzielten positiven Eink&uuml;nfte mit Kapitalanlagecharakter anteilig in H&ouml;he der jeweiligen Beteiligungsquote einbezogen werden, wenn diese Eink&uuml;nfte einem niedrigeren Besteuerungsniveau als im erstgenannten Staat unterliegen?<\/p>\n<\/div>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>I. Das Verfahren wird ausgesetzt.<\/p>\n<\/p>\n<p>II. Dem Gerichtshof der Europ&auml;ischen Union werden folgende Rechtsfragen zur Vorabentscheidung vorgelegt:<\/p>\n<\/p>\n<p>1. Ist Art. 57 Abs. 1 EG (jetzt: Art. 64 Abs. 1 AEUV) dahin auszulegen, dass eine zum 31. Dezember 1993 im Zusammenhang mit Direktinvestitionen bestehende Beschr&auml;nkung des Kapitalverkehrs mit dritten L&auml;ndern durch einen Mitgliedstaat auch dann nicht von Art. 56 EG (jetzt: Art. 63 AEUV) ber&uuml;hrt wird, wenn die zum Stichtag bestehende, den Kapitalverkehr mit dritten L&auml;ndern beschr&auml;nkende einzelstaatliche Rechtsvorschrift im Wesentlichen nur f&uuml;r Direktinvestitionen galt, aber nach dem Stichtag dahin erweitert worden ist, dass sie auch Portfoliobeteiligungen an ausl&auml;ndischen Gesellschaften unterhalb der Beteiligungsschwelle von 10 % erfasst?<\/p>\n<\/p>\n<p>2. Falls die erste Frage zu bejahen ist: Ist Art. 57 Abs. 1 EG dahin auszulegen, dass es als Anwendung einer am Stichtag 31. Dezember 1993 bestehenden einzelstaatlichen Rechtsvorschrift zur Beschr&auml;nkung des Kapitalverkehrs mit dritten L&auml;ndern in Zusammenhang mit Direktinvestitionen anzusehen ist, wenn eine der am Stichtag bestehenden Beschr&auml;nkung im Wesentlichen entsprechende sp&auml;tere Rechtsvorschrift zur Anwendung kommt, die zum Stichtag bestehende Beschr&auml;nkung jedoch nach dem Stichtag aufgrund eines Gesetzes kurzzeitig wesentlich ver&auml;ndert worden ist, welches zwar rechtlich in Kraft getreten, in der Praxis aber nie zur Anwendung gekommen ist, weil es noch vor dem Zeitpunkt seiner erstmaligen Anwendbarkeit auf einen Einzelfall durch die jetzt zur Anwendung kommende Rechtsvorschrift ersetzt worden ist?<\/p>\n<\/p>\n<p>3. Falls eine der ersten beiden Fragen zu verneinen ist: Steht Art. 56 EG einer Regelung eines Mitgliedstaats entgegen, nach der in die Steuerbemessungsgrundlage eines in jenem Mitgliedstaat ans&auml;ssigen Steuerpflichtigen, der an einer in einem anderen Staat (hier: Schweiz) ans&auml;ssigen Gesellschaft zu mindestens 1 % beteiligt ist, die von dieser Gesellschaft erzielten positiven Eink&uuml;nfte mit Kapitalanlagecharakter anteilig in H&ouml;he der jeweiligen Beteiligungsquote einbezogen werden, wenn diese Eink&uuml;nfte einem niedrigeren Besteuerungsniveau als im erstgenannten Staat unterliegen?<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>    <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>I. Sach- und Streitstand<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin und Revisionskl&auml;gerin (Kl&auml;gerin), eine im Inland ans&auml;ssige GmbH, war zu 30&nbsp;% an der im Juni 2005 gegr&uuml;ndeten Y-AG, einer schweizerischen Kapitalgesellschaft mit Sitz und Gesch&auml;ftsleitung in der Schweiz, beteiligt. Weitere Gesellschafterin war eine ebenfalls in der Schweiz ans&auml;ssige anderweitige Kapitalgesellschaft.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Ende Juni 2005 schloss die Y-AG mit der (inl&auml;ndischen) Z-GmbH einen &quot;Forderungskauf- und &Uuml;bertragungsvertrag&quot; (nachfolgend: Forderungskaufvertrag).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table class=\"Rsp\">\n<tr>\n<th colspan=\"3\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/th>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"3\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">Der Forderungskaufvertrag enth&auml;lt folgende Vorbemerkung:<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"2\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">&quot;Die (Z-GmbH) hat mit vier (Sportvereinen) Vertr&auml;ge abgeschlossen, nach denen die (Z-GmbH) berechtigt ist, von den Vereinen f&uuml;r die Dauer der jeweiligen Vertr&auml;ge die Zahlung von den Vertragsparteien als &#8218;Erl&ouml;sbeteiligungen&#8216; bezeichnete(r) Betr&auml;ge zu verlangen. Die Erl&ouml;sbeteiligungsvertr&auml;ge enthalten verschiedene, uneinheitliche Regelungen zu Sicherheiten, welche die Vereine der (Z-GmbH) zur Sicherung der zu zahlenden Erl&ouml;sbeteiligungen einr&auml;umten. Die Erl&ouml;sbeteiligungsvertr&auml;ge sind in der heute g&uuml;ltigen Form allesamt darauf ausgelegt, dass die von der (Z-GmbH) an die Vereine einmalig oder in mehreren Teilbetr&auml;gen bezahlten, verlorenen und nicht r&uuml;ckzahlbaren Zusch&uuml;sse aufseiten der (Z-GmbH) als Abschreibungsdarlehen behandelt werden, aufseiten des jeweils betroffenen Vereins jedoch effektiv als unmittelbare Einnahmen verbucht werden konnten, denen keine in den jeweiligen Jahresabschl&uuml;ssen unmittelbar auszuweisende, direkte Verbindlichkeit entgegen steht. Die in den jeweiligen Vertr&auml;gen geregelten verlorenen Zusch&uuml;sse sind nach dem Willen der jeweiligen Parteien die Gegenleistung und die Rechtfertigung zur Einr&auml;umung der jeweiligen Erl&ouml;sbeteiligung an die (Z-GmbH). Die jeweils konkret bezifferten Mindestbetr&auml;ge der zu zahlenden Erl&ouml;sbeteiligungen entsprechen in der Summe &uuml;ber die jeweilige Vertragslaufzeit hinweg exakt der H&ouml;he der von der (Z-GmbH) an den jeweiligen Verein vormals bezahlten verlorenen Zusch&uuml;sse. Die (Z-GmbH) stellte dem jeweiligen Verein mittels der verlorenen Zusch&uuml;sse Liquidit&auml;t zur Verf&uuml;gung, die von dem Verein &uuml;ber die Vertragslaufzeit hinweg aus der Sicht der (Z-GmbH), abgesehen vom Risiko der Insolvenz des jeweiligen Vereins und dem damit verbundenen Ausfall, mit den vereinbarten Mindesterl&ouml;sbeteiligungen im ung&uuml;nstigsten Falle zinslos zur&uuml;ckzuf&uuml;hren war. Der unternehmerische Reiz der Vertr&auml;ge f&uuml;r die (Z-GmbH) besteht in zwei Teilbereichen:<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">&#8211;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">Je nach dem sportlichen Erfolg des jeweiligen Vereins und dessen Einnahmen insbesondere aus (in den jeweiligen Vertr&auml;gen n&auml;her definierten) medialen Verwertungsrechten und der darauf aufbauenden, h&ouml;heren variablen Erl&ouml;sbeteiligung der (Z-GmbH) konnte und kann die (Z-GmbH) aus den jeweiligen Vertr&auml;gen attraktive Renditen erzielen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">&#8211;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">gleichzeitig enthalten die Vertr&auml;ge jeweils Komponenten zur Erbringung weiterer Dienstleistungen durch die (Z-GmbH) im Rahmen der Verwertung der Sportrechte der jeweiligen Vereine, welche der (Z-GmbH) durch die Vereine aus dem jeweils selben Vertrag, wirtschaftlich jedoch auf anderer Grundlage separat zu verg&uuml;ten sind.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">&#8211;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">F&uuml;r die Zwecke dieses Vertrages sind &#8218;Erl&ouml;sbeteiligungen&#8216; als diejenigen Betr&auml;ge zu verstehen, die sich aus den tabellarischen Erl&ouml;sbeteiligungsstaffeln &#8230; als Berechnungsgrundlage ergeben. Sie erfassen ausdr&uuml;cklich nicht konkret t&auml;tigkeitsbezogene Verg&uuml;tungsanspr&uuml;che der (Z-GmbH) aus den betreffenden Vertr&auml;gen &#8211;seien sie dort auch teilweise als &#8218;Erl&ouml;sbeteiligungen&#8216; bezeichnet&#8211;, solange und soweit diese das konkrete Entgelt f&uuml;r eine bestimmte, noch von der (Z-GmbH) zu erbringende Leistung sind und nicht im direkten wirtschaftlichen Zusammenhang mit der Zahlung verlorener Zusch&uuml;sse durch die (Z-GmbH) stehen.&quot;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Als Kaufpreis f&uuml;r die Abtretung der &quot;Erl&ouml;sbeteiligungen&quot; zahlte die Y-AG an die Z-GmbH einen Gesamtbetrag von X&nbsp;EUR, den sie in voller H&ouml;he fremdfinanziert hatte. Die Kl&auml;gerin gew&auml;hrte der Y-AG im November 2005 ein Darlehen &uuml;ber X&nbsp;EUR.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Vertr&auml;ge der Z-GmbH mit den Vereinen wiesen folgende Grundstruktur auf: Neben einem &quot;Agenturvertrag&quot; f&uuml;r die Vermarktung medialer Verwertungsrechte des jeweiligen Vereins gew&auml;hrte die Z-GmbH dem Verein ein &quot;Abschreibungsdarlehen&quot; bzw. einen Zuschuss (&quot;signing fee&quot;). Als &quot;Gegenleistung&quot; sollte der Verein die Z-GmbH f&uuml;r die Dauer der Vertragslaufzeit an den Einnahmen beteiligen, die er aus Marketing- und medialen Verwertungsrechten erzielen w&uuml;rde.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit dem Forderungskaufvertrag trat die Z-GmbH die Forderungen auf Zahlung der Erl&ouml;sbeteiligungen an die Y-AG ab. Die sich aus den Agenturvertr&auml;gen ergebenden Rechte und Pflichten waren nicht Vertragsgegenstand.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Beklagte und Revisionsbeklagte (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) sah in der Y-AG eine Zwischengesellschaft f&uuml;r Zwischeneink&uuml;nfte mit Kapitalanlagecharakter i.S. von &sect;&nbsp;7 Abs.&nbsp;6 und 6a des Gesetzes &uuml;ber die Besteuerung bei Auslandsbeziehungen (Au&szlig;ensteuergesetz) i.d.F. des Gesetzes zum Abbau von Steuerverg&uuml;nstigungen und Ausnahmeregelungen (Steuerverg&uuml;nstigungsabbaugesetz &#8211;StVergAbG&#8211;) vom 16.&nbsp;Mai 2003 (BGBl I 2003, 660, BStBl I 2003, 321) &#8211;nachfolgend: AStG 2006&#8211;. Er stellte zum 1.&nbsp;Januar 2006 gegen&uuml;ber der Kl&auml;gerin (f&uuml;r das Wirtschaftsjahr 2005) einen verbleibenden Verlustabzug f&uuml;r Verluste, die bei Eink&uuml;nften entstanden sind, f&uuml;r die die ausl&auml;ndische Gesellschaft Zwischengesellschaft ist, in H&ouml;he von 95.223&nbsp;EUR gesondert fest (&sect;&nbsp;18 Abs.&nbsp;1 i.V.m. &sect;&nbsp;10 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;5 AStG 2006, &sect;&nbsp;10d des Einkommensteuergesetzes in der in den Streitjahren geltenden Fassung &#8211;EStG&#8211;). Zum 1.&nbsp;Januar 2007 stellte das FA gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;18 Abs.&nbsp;1 AStG 2006 Eink&uuml;nfte aus passivem Erwerb einer ausl&auml;ndischen Gesellschaft in H&ouml;he von 546.651&nbsp;EUR fest, die mit dem f&uuml;r das Vorjahr festgestellten Verlust verrechnet wurden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die gegen beide Bescheide gerichtete Klage blieb ohne Erfolg. Das Finanzgericht (FG) hat sie mit Urteil vom 21.&nbsp;Oktober 2014&nbsp;&nbsp;als unbegr&uuml;ndet abgewiesen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Gegen das FG-Urteil richtet sich die &#8211;vom FG zugelassene&#8211; Revision der Kl&auml;gerin, mit der diese die Verletzung materiellen Rechts und Verfahrensm&auml;ngel geltend macht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin beantragt, das FG-Urteil und die angefochtenen Bescheide aufzuheben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt, die Revision zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>    <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>II. Beurteilung nach deutschem Recht<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Im Hinblick auf den das Wirtschaftsjahr 2005 betreffenden Feststellungsbescheid, mit dem das FA zum 1.&nbsp;Januar 2006 einen verbleibenden Verlustabzug i.S. des &sect;&nbsp;10 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;5 AStG&nbsp;2006 von 95.223&nbsp;EUR festgestellt hat, ist die Revision unbegr&uuml;ndet und wird deshalb unabh&auml;ngig von der Unionsrechtslage gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;2 der Finanzgerichtsordnung (FGO) zur&uuml;ckzuweisen sein. Denn die diesbez&uuml;gliche Klage ist mangels Rechtsschutzbed&uuml;rfnisses unzul&auml;ssig. Die Kl&auml;gerin ist durch jenen Bescheid nicht beschwert.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nach der Rechtsprechung des Senats ist die Klage gegen einen Verlustfeststellungsbescheid, mit der ein niedrigerer Verlust geltend gemacht wird, als von der Finanzbeh&ouml;rde festgestellt, unzul&auml;ssig (Senatsurteil vom 21.&nbsp;Oktober 2014 I&nbsp;R&nbsp;1\/13, BFH\/NV 2015, 690; vgl. auch Senatsurteil vom 23.&nbsp;Oktober 2013 I&nbsp;R&nbsp;55\/12, BFH\/NV 2014, 903), weil dem Steuerpflichtigen durch die Feststellung eines zu hohen Verlusts kein Nachteil entsteht. Entsprechendes muss f&uuml;r den streitgegenst&auml;ndlichen Bescheid &uuml;ber die Feststellung eines verbleibenden Verlustabzugs gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;18 Abs.&nbsp;1 i.V.m. &sect;&nbsp;10 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;5 AStG 2006, &sect;&nbsp;10d EStG gelten. Dass die Kl&auml;gerin hier geltend macht, es sei mangels hinzurechenbarer Zwischeneink&uuml;nfte kein Raum f&uuml;r positive wie negative Feststellungsbescheide, &auml;ndert nichts daran, dass sie durch den angefochtenen Bescheid keine Nachteile erlitten hat oder noch erleiden k&ouml;nnte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Hinsichtlich des Feststellungsbescheids betreffend das Wirtschaftsjahr 2006 ist die Revision auf der Grundlage innerstaatlichen Rechts ebenfalls unbegr&uuml;ndet. Zwar ist die Klage insoweit zul&auml;ssig, weil sie sich gegen die Feststellung eines positiven Hinzurechnungsbetrags richtet. Doch hat das FG die aus dem Forderungsabtretungsvertrag resultierenden Eink&uuml;nfte der Y-AG ohne durchgreifenden Rechtsfehler als Zwischeneink&uuml;nfte mit Kaitalanlagecharakter i.S. von &sect;&nbsp;7 Abs.&nbsp;6 und 6a AStG 2006 beurteilt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Sind unbeschr&auml;nkt Steuerpflichtige an einer K&ouml;rperschaft, Personenvereinigung oder Verm&ouml;gensmasse i.S. des K&ouml;rperschaftsteuergesetzes (KStG), die weder Gesch&auml;ftsleitung noch Sitz im Inland hat und die nicht gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;3 Abs.&nbsp;1 KStG von der K&ouml;rperschaftsteuerpflicht ausgenommen ist (ausl&auml;ndische Gesellschaft), zu mehr als der H&auml;lfte beteiligt, so sind gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;7 Abs.&nbsp;1 AStG 2006 die Eink&uuml;nfte, f&uuml;r die diese Gesellschaft Zwischengesellschaft ist (&sect;&nbsp;8 AStG 2006), bei jedem von ihnen mit dem Teil steuerpflichtig, der auf die ihm zuzurechnende Beteiligung am Nennkapital der Gesellschaft entf&auml;llt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Ist eine ausl&auml;ndische Gesellschaft Zwischengesellschaft f&uuml;r Zwischeneink&uuml;nfte mit Kapitalanlagecharakter i.S. des &sect;&nbsp;7 Abs.&nbsp;6a AStG 2006 und ist ein unbeschr&auml;nkt Steuerpflichtiger an der Gesellschaft zu mindestens 1&nbsp;% beteiligt, sind gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;7 Abs.&nbsp;6 Satz&nbsp;1 AStG 2006 die Zwischeneink&uuml;nfte bei diesem Steuerpflichtigen in dem in Abs.&nbsp;1 bestimmten Umfang steuerpflichtig, auch wenn die Voraussetzungen des Abs.&nbsp;1 im &Uuml;brigen nicht erf&uuml;llt sind. Nach &sect;&nbsp;7 Abs.&nbsp;6 Satz&nbsp;3 AStG 2006 gilt dies auch bei einer Beteiligung von weniger als 1&nbsp;%, wenn die ausl&auml;ndische Gesellschaft ausschlie&szlig;lich oder fast ausschlie&szlig;lich Bruttoertr&auml;ge erzielt, die Zwischeneink&uuml;nften mit Kapitalanlagecharakter zugrunde liegen, es sei denn, dass mit der Hauptgattung der Aktien der ausl&auml;ndischen Gesellschaft ein wesentlicher und regelm&auml;&szlig;iger Handel an einer anerkannten B&ouml;rse stattfindet. Nach &sect;&nbsp;7 Abs.&nbsp;6 Satz&nbsp;2 AStG 2006 greift die vorgenannte Steuerpflicht nicht, wenn die den Zwischeneink&uuml;nften mit Kapitalanlagecharakter zugrunde liegenden Bruttoertr&auml;ge nicht mehr als 10&nbsp;% der den gesamten Zwischeneink&uuml;nften zugrunde liegenden Bruttoertr&auml;ge der ausl&auml;ndischen Zwischengesellschaft betragen und die bei einer Zwischengesellschaft oder bei einem Steuerpflichtigen hiernach au&szlig;er Ansatz zu lassenden Betr&auml;ge insgesamt 120.000&nbsp;DM (entspricht 61.355&nbsp;EUR) nicht &uuml;bersteigen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Zwischeneink&uuml;nfte mit Kapitalanlagecharakter sind in &sect;&nbsp;7 Abs.&nbsp;6a AStG 2006 definiert. Danach sind Zwischeneink&uuml;nfte mit Kapitalanlagecharakter Eink&uuml;nfte der ausl&auml;ndischen Zwischengesellschaft (&sect;&nbsp;8 AStG 2006), die aus dem Halten, der Verwaltung, Werterhaltung oder Werterh&ouml;hung von Zahlungsmitteln, Forderungen, Wertpapieren, Beteiligungen (mit Ausnahme der in &sect;&nbsp;8 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;8 und 9 AStG 2006 genannten Eink&uuml;nfte) oder &auml;hnlichen Verm&ouml;genswerten stammen, es sei denn, der Steuerpflichtige weist nach, dass sie aus einer T&auml;tigkeit stammen, die einer unter &sect;&nbsp;8 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 bis 6 AStG 2006 fallenden eigenen T&auml;tigkeit der ausl&auml;ndischen Gesellschaft dient, ausgenommen T&auml;tigkeiten i.S. des &sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;6 des Kreditwesengesetzes.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Die Y-AG war f&uuml;r die Kl&auml;gerin Zwischengesellschaft i.S. von &sect;&nbsp;7 Abs.&nbsp;6 i.V.m. &sect;&nbsp;8 Abs.&nbsp;1 AStG 2006. Nach den von der Revision nicht angegriffenen und den Senat gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;118 Abs.&nbsp;2 FGO bindenden Feststellungen der Vorinstanz handelte es sich bei der Y-AG um eine ausl&auml;ndische (Schweizer) Gesellschaft i.S. von &sect;&nbsp;7 Abs.&nbsp;1 AStG 2006, an der die Kl&auml;gerin im Jahr 2006 zu 30&nbsp;% beteiligt war. Diese Beteiligungsquote reicht &#8211;da weitere unbeschr&auml;nkt Steuerpflichtige nicht beteiligt waren&#8211; zwar nicht zur Erf&uuml;llung des allgemeinen Tatbestands der Hinzurechnungsbesteuerung nach &sect;&nbsp;7 Abs.&nbsp;1 AStG 2006, der eine Beteiligung unbeschr&auml;nkt Steuerpflichtiger in H&ouml;he von mehr als 50&nbsp;% voraussetzt. Jedoch &uuml;bersteigt die Beteiligungsquote der Kl&auml;gerin 1&nbsp;% und ist damit ausreichend, um die Hinzurechnung von Zwischeneink&uuml;nften mit Kapitalanlagecharakter i.S. von &sect;&nbsp;7 Abs.&nbsp;6 Satz&nbsp;1 AStG 2006 auszul&ouml;sen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Die von der Y-AG aufgrund des Forderungsabtretungsvertrags erzielten Eink&uuml;nfte sind Zwischeneink&uuml;nfte i.S. von &sect;&nbsp;7 Abs.&nbsp;6 i.V.m. &sect;&nbsp;8 Abs.&nbsp;1 AStG 2006. Nach der letztgenannten Bestimmung ist eine ausl&auml;ndische Gesellschaft Zwischengesellschaft f&uuml;r Eink&uuml;nfte, die einer niedrigen Besteuerung unterliegen und die nicht aus einer der im Katalog des &sect;&nbsp;8 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 bis 10 AStG (i.d.F. des Gesetzes &uuml;ber steuerliche Begleitma&szlig;nahmen zur Einf&uuml;hrung der Europ&auml;ischen Gesellschaft und zur &Auml;nderung weiterer steuerrechtlicher Vorschriften vom 7.&nbsp;Dezember 2006, BGBl I 2006, 2782, BStBl I 2007, 4) aufgef&uuml;hrten (sog. aktiven) T&auml;tigkeiten stammen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Nach den von der Kl&auml;gerin nicht angegriffenen Feststellungen der Vorinstanz unterlagen die Eink&uuml;nfte der Y-AG &#8211;auch soweit sie aus dem Forderungsabtretungsvertrag mit der Z-GmbH resultierten&#8211; in der Schweiz einer niedrigen Besteuerung i.S. von &sect;&nbsp;8 Abs.&nbsp;1 und 3 AStG 2006, n&auml;mlich einer Ertragsbesteuerung von weniger als 25&nbsp;%.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Die aus den von der Z-GmbH abgetretenen Forderungen erzielten Eink&uuml;nfte stammen nicht aus einer der in &sect;&nbsp;8 Abs.&nbsp;1 AStG 2006 aufgef&uuml;hrten &quot;aktiven&quot; T&auml;tigkeiten. Soweit die Kl&auml;gerin geltend macht, die Y-AG habe im fraglichen Zeitraum auch als &quot;Dienstleisterin&quot; f&uuml;r die vier Vereine fungiert, ist diesem Vorbringen kein Anhalt daf&uuml;r zu entnehmen, dass die aus der Forderungseinziehung resultierenden Eink&uuml;nfte solche aus Dienstleistungen i.S. von &sect;&nbsp;8 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;5 AStG 2006 sind oder solchen Eink&uuml;nften zumindest funktional zuzuordnen sein k&ouml;nnten (vgl. zur funktionalen Betrachtungsweise im Rahmen des &sect;&nbsp;8 Abs.&nbsp;1 AStG, z.B. Senatsurteil vom 13.&nbsp;Oktober 2010 I&nbsp;R&nbsp;61\/09, BFHE 231, 152, BStBl II 2011, 249). Die insoweit von der Kl&auml;gerin erhobenen Verfahrensr&uuml;gen der unzureichenden Sachverhaltsaufkl&auml;rung (Versto&szlig; gegen &sect;&nbsp;76 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 FGO) und des &Uuml;bergehens von Beweisantr&auml;gen (Versto&szlig; gegen &sect;&nbsp;96 Abs.&nbsp;2 FGO) bleiben daher ohne Erfolg.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Den Feststellungen im angefochtenen Urteil ist nichts daf&uuml;r zu entnehmen &#8211;und die Kl&auml;gerin hat solches auch nicht vorgetragen&#8211;, dass die Y-AG im Streitjahr 2006 neben den hier streitigen Einnahmen aus der Einziehung der von der Z-GmbH abgetretenen Forderungen auf Erl&ouml;sbeteiligung weitere Eink&uuml;nfte (etwa aus mit den Vereinen bestehenden Dienstleistungsvertr&auml;gen) erzielt hat. Soweit sie behauptet, das Gesch&auml;ftsmodell der Y-AG sei darauf ausgerichtet gewesen, die Vereine sowohl bei der Aufrechterhaltung der Zentralvermarktung als auch bei der St&auml;rkung ihres sportlichen Erfolgs zu unterst&uuml;tzen, ist anhand dieses Vorbringens nichts daf&uuml;r ersichtlich, dass die Gesellschaft dieses Gesch&auml;ftsmodell im Jahr 2006 bereits durch den Abschluss konkreter Beratungs- oder Agenturvertr&auml;ge mit einzelnen Sportvereinen in die Tat umgesetzt und aus dieser T&auml;tigkeit Eink&uuml;nfte erzielt hat, die als aus einer &quot;aktiven&quot; T&auml;tigkeit i.S. von &sect;&nbsp;8 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;5 AStG 2006 stammend angesehen werden k&ouml;nnten. So ist auch nicht erkennbar, dass die von der Kl&auml;gerin behauptete T&auml;tigkeit des Gesch&auml;ftsf&uuml;hrers und Verwaltungsrats der Y-AG zugunsten eines der Vereine &uuml;ber den Zweck, den Wert der streitbefangenen Erl&ouml;sbeteiligung zu erh&ouml;hen, hinaus Gegenstand eines konkreten Dienstleistungsvertrags zwischen der Y-AG und jenem Verein gewesen ist, aus dem diese Eink&uuml;nfte bezogen hat.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Entgegen der Darstellung der Kl&auml;gerin hat der Abschluss des Forderungskaufvertrags auch keineswegs dazu gef&uuml;hrt, dass die Z-GmbH die Agenturvertr&auml;ge mit den vier Vereinen ab diesem Zeitpunkt als &quot;Subunternehmerin&quot; der Y-AG ausgef&uuml;hrt hat. Vielmehr waren die Rechte und Pflichten der Z-GmbH und der vier Vereine (die nicht an dem Forderungskaufvertrag beteiligt waren) aus den Agenturvertr&auml;gen nach den auch von der Kl&auml;gerin nicht in Zweifel gezogenen Feststellungen des FG nicht Gegenstand des Forderungskaufvertrags. Die Z-GmbH ist folglich im Hinblick auf die Agenturvertr&auml;ge unver&auml;ndert und auf eigene Rechnung Vertragspartnerin der Vereine geblieben. Nichts anderes ergibt sich aus den Vertragsklauseln, denen zufolge die Z-GmbH sich gegen&uuml;ber der Y-AG verpflichtet hat, ihre Unterst&uuml;tzungsverpflichtungen (Beratungs- und Vermittlungsleistungen) aus den Agenturvertr&auml;gen gegen&uuml;ber den Vereinen auch k&uuml;nftig vollst&auml;ndig und mangelfrei zu erbringen. Diese vertragliche Nebenpflicht sollte &#8211;wie die Kl&auml;gerin selbst vortr&auml;gt&#8211; der Werterhaltung bzw. -erh&ouml;hung der abgetretenen Erl&ouml;sforderungen dienen; die Y-AG ist dadurch indessen weder zivilrechtlich noch aus wirtschaftlicher Sicht selbst zur Dienstleisterin hinsichtlich der Pflichten aus den Agenturvertr&auml;gen geworden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>d) Die aus dem Forderungskaufvertrag resultierenden Eink&uuml;nfte der Y-AG &#8211;das sind die von den Vereinen auf die abgetretenen Forderungen an die Y-AG geleisteten Zahlungen&#8211; sind solche mit Kapitalanlagecharakter. Sie stammen aus dem Halten bzw. der Verwaltung von &quot;Forderungen&quot; i.S. der Legaldefinition des &sect;&nbsp;7 Abs.&nbsp;6a AStG 2006.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Ob die an die Y-AG abgetretenen (Geld-)Forderungen Verg&uuml;tungsanspr&uuml;che f&uuml;r i.S. von &sect;&nbsp;8 Abs.&nbsp;1 AStG 2006 &quot;aktive&quot; T&auml;tigkeiten der urspr&uuml;nglichen Forderungsinhaberin Z-GmbH gewesen sind oder nicht, ist f&uuml;r die Frage des Kapitalanlagecharakters der streitigen Eink&uuml;nfte nicht von Bedeutung. Denn durch die Ver&auml;u&szlig;erung und &Uuml;bertragung der isolierten Geldforderungen auf die Kl&auml;gerin sind diese aus dem urspr&uuml;nglichen Zusammenhang gel&ouml;st geworden. So wird z.B. zu Recht grunds&auml;tzlich auch das sog. Factoringgesch&auml;ft unter &sect;&nbsp;7 Abs.&nbsp;6a AStG 2006 subsumiert (Bundesministerium der Finanzen &#8211;BMF&#8211;, Anwendungserlass zum Au&szlig;ensteuergesetz &#8211;AEAStG&#8211; vom 14.&nbsp;Mai 2004, BStBl I 2004, SonderNr.&nbsp;1\/2004, 3, Tz.&nbsp;7.6.4; Wassermeyer in Flick\/Wassermeyer\/Baumhoff\/Sch&ouml;nfeld &#8211;F\/W\/B\/S&#8211;, Au&szlig;ensteuerrecht, &sect;&nbsp;7 AStG Rz&nbsp;197).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>28<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Auch steht dem Kapitalanlagecharakter &#8211;anders als die Kl&auml;gerin meint&#8211; nicht entgegen, dass zum Zeitpunkt des Abschlusses des Forderungskaufvertrags die H&ouml;he der k&uuml;nftigen Erl&ouml;sbeteiligungen noch ungewiss war, weil diese wesentlich vom sportlichen und wirtschaftlichen Erfolg der vier Vereine und &#8211;so die Kl&auml;gerin&#8211; vom Weiterbestand der Vermarktungsrechte der Vereine abh&auml;ngig gewesen ist. Eine bestehende Ungewissheit hinsichtlich der H&ouml;he einer Kapitalforderung beeinflusst den Kapitalanlagecharakter nicht, wie z.B. aus &sect;&nbsp;20 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;7 Satz&nbsp;1 EStG zu ersehen ist. Nach dessen Halbsatz 2 sind Ertr&auml;ge aus &quot;sonstigen Kapitalforderungen&quot; ausdr&uuml;cklich auch dann den Eink&uuml;nften aus Kapitalverm&ouml;gen zuzuordnen, wenn die H&ouml;he der R&uuml;ckzahlung oder des Entgelts von einem ungewissen Ereignis abh&auml;ngt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>29<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Auch die von der Kl&auml;gerin vorgetragenen Aktivit&auml;ten der Y-AG im Zusammenhang mit dem Versuch, die aufgrund des Forderungskaufvertrags erhaltenen Erl&ouml;sbeteiligungen gewinnbringend an die betreffenden Vereine selbst oder an Dritte weiter zu ver&auml;u&szlig;ern, verm&ouml;gen den Kapitalanlagecharakter der erzielten Eink&uuml;nfte nicht zu widerlegen. Wie das FG zu Recht angenommen hat, z&auml;hlt auch die Ver&auml;u&szlig;erung der in &sect;&nbsp;7 Abs.&nbsp;6a AStG 2006 aufgef&uuml;hrten Wirtschaftsg&uuml;ter zu den von der Vorschrift erfassten T&auml;tigkeiten (AEAStG Tz.&nbsp;7.6.4; Protzen in Kraft, AStG, &sect;&nbsp;7 Rz&nbsp;298); offenbleiben kann dabei, ob die Ver&auml;u&szlig;erung als gleichsam letzter Akt noch dem &quot;Halten&quot; des Gegenstands zugeordnet werden kann (so Wassermeyer in F\/W\/B\/S, a.a.O., &sect;&nbsp;7 AStG Rz&nbsp;193) oder ob sie nur unter den allgemeineren Begriff der &quot;Verwaltung&quot; f&auml;llt (so Haase\/Reiche, AStG\/DBA, 3.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;7 AStG Rz&nbsp;146).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>30<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Soweit die Kl&auml;gerin in diesem Zusammenhang r&uuml;gt, das FG habe ihr diesbez&uuml;gliches Vorbringen und die von ihr vorgelegten Belege f&uuml;r die Ver&auml;u&szlig;erungsaktivit&auml;ten und den dadurch in dem Fall eines Vereins im Oktober 2007 tats&auml;chlich erzielten Ver&auml;u&szlig;erungserl&ouml;s verfahrensfehlerhaft nicht zur Kenntnis genommen, muss dem nicht weiter nachgegangen werden. Denn etwaige Verfahrensm&auml;ngel in Form eines Versto&szlig;es gegen den klaren Inhalt der Akten (&sect;&nbsp;96 Abs.&nbsp;1 FGO) oder der Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Geh&ouml;r (&sect;&nbsp;96 Abs.&nbsp;2 FGO) w&auml;ren auf der Grundlage des soeben geschilderten &#8211;insoweit ma&szlig;geblichen (vgl. z.B. Senatsbeschluss vom 14.&nbsp;Februar 2008 I&nbsp;B&nbsp;162\/07, BFH\/NV 2008, 1353, m.w.N.)&#8211; materiell-rechtlichen Standpunkts des FG nicht urs&auml;chlich f&uuml;r die angefochtene Entscheidung und k&ouml;nnten daher eine Aufhebung des FG-Urteils nicht rechtfertigen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>31<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Zweifelhaft w&auml;re der Kapitalanlagecharakter allenfalls dann, wenn die Y-AG an dem sp&auml;teren Zufluss der Erl&ouml;sbeteiligungen kein Interesse gehabt h&auml;tte, sondern es ihr dabei von vornherein allein darum gegangen w&auml;re, die Forderungen als Handelsobjekte kurzfristig gewinnbringend weiter zu ver&auml;u&szlig;ern. Von einem solchen Sachverhalt kann aber auch auf der Grundlage des Revisionsvorbringens nicht ausgegangen werden. Die Kl&auml;gerin tr&auml;gt dort vielmehr vor, es sei Ziel der Y-AG gewesen, mit dem Erwerb der Erl&ouml;sbeteiligungen nach dem Vorbild der Z-GmbH &quot;nachhaltig&quot; in das Gesch&auml;ft der Beratung und Promotion von Sportvereinen einzusteigen; mit dem Erl&ouml;s aus etwaigen Weiterver&auml;u&szlig;erungen habe sie Kapital f&uuml;r den Erwerb weiterer Erl&ouml;sbeteiligungen an anderen Vereinen generieren wollen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>32<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>e) Die Vorschriften &uuml;ber die Hinzurechnungsbesteuerung von Zwischeneink&uuml;nften mit Kapitalanlagecharakter gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;7 Abs.&nbsp;6 und Abs.&nbsp;6a AStG 2006 k&ouml;nnen nicht &#8211;wie die Kl&auml;gerin meint&#8211;, im Wege der teleologischen Reduktion auf F&auml;lle beschr&auml;nkt werden, in denen die Gesellschafter der Auslandsgesellschaft dieser tats&auml;chlich Kapitalverm&ouml;gen zuf&uuml;hren und die Ertr&auml;ge hieraus durch die Abschirmwirkung der ausl&auml;ndischen Gesellschaft der inl&auml;ndischen Besteuerung entziehen. Die Hinzurechnung von Einkunftsteilen ausl&auml;ndischer Zwischengesellschaften nach Ma&szlig;gabe von &sect;&sect;&nbsp;7&nbsp;ff. AStG 2006 bezweckt die Absch&ouml;pfung sog. passiver Eink&uuml;nfte im niedrig besteuernden Ausland; sie dient als solche einer typisierten Missbrauchsabwehr (Senatsurteil vom 21.&nbsp;Oktober 2009 I&nbsp;R&nbsp;114\/08, BFHE 227, 64, BStBl II 2010, 774). Das gilt auch f&uuml;r die Hinzurechnungsbesteuerung im Hinblick auf Zwischeneink&uuml;nfte mit Kapitalanlagecharakter. Dem gesetzgeberischen Konzept der typisierten Missbrauchsabwehr w&uuml;rde das Erfordernis einer Missbrauchspr&uuml;fung im jeweiligen Einzelfall zuwiderlaufen. Dies kann auch daran ersehen werden, dass der Gesetzgeber mit dem Jahressteuergesetz (JStG) 2008 vom 20.&nbsp;Dezember 2007 (BGBl I 2007, 3150, BStBl I 2008, 218) in &sect;&nbsp;8 Abs.&nbsp;2 AStG aus unionsrechtlichen Gr&uuml;nden &#8211;zun&auml;chst allerdings nicht f&uuml;r Zwischeneink&uuml;nfte mit Kapitalanlagecharakter&#8211; f&uuml;r die Gesellschafter von in Mitgliedstaaten der Europ&auml;ischen Union (EU) oder Vertragsstaaten des Europ&auml;ischen Wirtschaftsraums (EWR) ans&auml;ssigen Zwischengesellschaften gezielt die M&ouml;glichkeit eines Gegenbeweises f&uuml;r eine tats&auml;chliche wirtschaftliche T&auml;tigkeit der Auslandsgesellschaft in jenem Staat eingef&uuml;hrt hat. Au&szlig;erhalb dessen ist nach dem gesetzgeberischen Konzept f&uuml;r eine Einschr&auml;nkung der Hinzurechnungstatbest&auml;nde kein Raum.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>33<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>f) Die zuvor erw&auml;hnte Ausnahmebestimmung des &sect;&nbsp;8 Abs.&nbsp;2 AStG i.d.F. des JStG 2008 kommt im Streitfall nicht zur Anwendung, weil sie gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;21 Abs.&nbsp;17 Satz&nbsp;1 AStG i.d.F. des JStG 2008 erst auf Zwischeneink&uuml;nfte aus Wirtschaftsjahren nach dem 31.&nbsp;Dezember 2007 anwendbar ist, au&szlig;erdem die Schweiz als Ans&auml;ssigkeitsstaat der Y-AG nicht Mitgliedstaat der EU oder Vertragsstaat des EWR ist und die Bestimmung urspr&uuml;nglich nur f&uuml;r jene Steuerpflichtigen galt, die i.S. von &sect;&nbsp;7 Abs.&nbsp;2 AStG i.d.F. des JStG 2008 &#8211;d.h. zu mehr als der H&auml;lfte&#8211; an der ausl&auml;ndischen Gesellschaft beteiligt sind.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>34<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>III. Vereinbarkeit mit Unionsrecht<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>35<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die sonach im Streitfall steuerbegr&uuml;ndenden Rechtsvorschriften &uuml;ber die Hinzurechnung von Zwischeneink&uuml;nften mit Kapitalanlagecharakter nach &sect;&nbsp;7 Abs.&nbsp;6 und 6a AStG 2006 gelten nur f&uuml;r Beteiligungen an ausl&auml;ndischen Zwischengesellschaften und k&ouml;nnten deshalb gegen die unionsrechtlich verb&uuml;rgte Kapitalverkehrsfreiheit (Art.&nbsp;56 des Vertrags zur Gr&uuml;ndung der Europ&auml;ischen Gemeinschaft i.d.F. des Vertrags von Nizza zur &Auml;nderung des Vertrags &uuml;ber die Europ&auml;ische Union, der Vertr&auml;ge zur Gr&uuml;ndung der Europ&auml;ischen Gemeinschaften sowie einiger damit zusammenh&auml;ngender Rechtsakte &#8211;EG&#8211;, Amtsblatt der Europ&auml;ischen Gemeinschaften 2002, Nr.&nbsp;C&nbsp;325, 1, jetzt Art.&nbsp;63 des Vertrags &uuml;ber die Arbeitsweise der Europ&auml;ischen Union i.d.F. des Vertrags von Lissabon zur &Auml;nderung des Vertrags &uuml;ber die Europ&auml;ische Union und des Vertrags zur Gr&uuml;ndung der Europ&auml;ischen Gemeinschaft &#8211;AEUV&#8211;, Amtsblatt der Europ&auml;ischen Union 2008, Nr.&nbsp;C&nbsp;115, 47) versto&szlig;en.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>36<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Nach der zu einer britischen Regelung der Hinzurechnungsbesteuerung ergangenen Rechtsprechung des Gerichtshofs der Europ&auml;ischen Union (EuGH) verst&ouml;&szlig;t es gegen die unionsrechtlich verb&uuml;rgte Niederlassungsfreiheit (Art.&nbsp;43 EG, jetzt Art.&nbsp;49 AEUV), dass in die Steuerbemessungsgrundlage einer in einem Mitgliedstaat ans&auml;ssigen Gesellschaft die von einer beherrschten ausl&auml;ndischen Gesellschaft in einem anderen Mitgliedstaat erzielten Gewinne einbezogen werden, wenn diese Gewinne einem niedrigeren Besteuerungsniveau als im erstgenannten Staat unterliegen, es sei denn, eine solche Einbeziehung betrifft nur rein k&uuml;nstliche Gestaltungen, die dazu bestimmt sind, der normalerweise geschuldeten nationalen Steuer zu entgehen; von der Anwendung einer solchen Besteuerungsma&szlig;nahme ist folglich abzusehen, wenn es sich auf der Grundlage objektiver und von dritter Seite nachpr&uuml;fbarer Anhaltspunkte erweist, dass die genannte beherrschte Gesellschaft ungeachtet des Vorhandenseins von Motiven steuerlicher Art tats&auml;chlich im Aufnahmemitgliedstaat angesiedelt ist und dort wirklichen wirtschaftlichen T&auml;tigkeiten nachgeht (EuGH-Urteil Cadbury Schweppes vom 12.&nbsp;September 2006 C-196\/04, EU:C:2006:544, Slg. 2006, I-7995; s. zur &Uuml;bertragbarkeit dieser Rechtsprechung auf &sect;&sect;&nbsp;7&nbsp;ff. AStG Senatsurteil in BFHE 227, 64, BStBl II 2010, 774, Rz&nbsp;25&nbsp;ff.). Der deutsche Gesetzgeber hat auf die EuGH-Rechtsprechung mit der durch das Jahressteuergesetz 2008 in das Gesetz eingef&uuml;gten Bestimmung des &sect;&nbsp;8 Abs.&nbsp;2 AStG reagiert, der dem Steuerpflichtigen die M&ouml;glichkeit einr&auml;umt nachzuweisen, dass die jeweilige Zwischengesellschaft &#8211;soweit sie in der EU oder dem EWR ans&auml;ssig ist&#8211; einer tats&auml;chlichen T&auml;tigkeit in dem betreffenden ausl&auml;ndischen Staat nachgeht (sog. Motivtest). &sect;&nbsp;8 Abs.&nbsp;2 AStG ist mit dem Gesetz zur Umsetzung der Amtshilferichtlinie sowie zur &Auml;nderung steuerlicher Vorschriften (AmtshilferichtlinieUmsetzungsgesetz &#8211;AmtshilfeRLUmsG&#8211; vom 26.&nbsp;Juni 2013 (BGBl I 2013, 1809, BStBl I 2013, 802) dahin erweitert worden, dass der Motivtest auch f&uuml;r Inl&auml;nderbeteiligungen nach &sect;&nbsp;7 Abs.&nbsp;6 AStG i.d.F. des AmtshilfeRLUmsG (ab 1&nbsp;%) und damit auch f&uuml;r alle F&auml;lle der Zwischeneink&uuml;nfte mit Kapitalanlagecharakter gilt. Doch ist die Vorschrift weder zeitlich (die Erweiterung durch das Amtshilferichtlinie-Umsetzungsgesetz gilt erst f&uuml;r nach dem 31.&nbsp;Dezember 2012 beginnende Wirtschaftsjahre, &sect;&nbsp;21 Abs.&nbsp;21 Satz&nbsp;3 AStG i.d.F. des AmtshilfeRLUmsG) noch sachlich (die Schweiz ist nicht Mitgliedstaat der EU oder Vertragsstaat des EWR) auf den Streitfall anwendbar.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>37<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Ein Versto&szlig; des &sect;&nbsp;7 Abs.&nbsp;6 und 6a AStG 2006 gegen Art.&nbsp;43 EG steht im Streitfall jedoch nicht in Rede. Denn die Niederlassungsfreiheit bezieht sich &#8211;was die Beschr&auml;nkung der Gr&uuml;ndung u.a. von Tochtergesellschaften betrifft&#8211; gem&auml;&szlig; Art.&nbsp;43 Satz&nbsp;2 EG auf Gr&uuml;ndungen im Hoheitsgebiet eines der Mitgliedstaaten, zu denen die Schweiz als sog. Drittstaat nicht geh&ouml;rt. Jedoch ist zu pr&uuml;fen, ob die Hinzurechnungsbesteuerung ohne M&ouml;glichkeit eines Entlastungsbeweises in Bezug auf Zwischeneink&uuml;nfte mit Kapitalanlagecharakter gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;7 Abs.&nbsp;6 und 6a AStG 2006 im Streitfall gegen die Kapitalverkehrsfreiheit verst&ouml;&szlig;t, die nach Art.&nbsp;56 Abs.&nbsp;1 EG grunds&auml;tzlich auch den Kapitalverkehr zwischen den Mitgliedstaaten und dritten L&auml;ndern sch&uuml;tzt. Da es sich bei den Hinzurechnungsbetr&auml;gen um zum Zwecke der Besteuerung fingierte Beteiligungsertr&auml;ge der Beteiligung an ausl&auml;ndischen Gesellschaften handelt (Zurechnung ausl&auml;ndischer Eink&uuml;nfte ohne vorhergehende Aussch&uuml;ttung), die bei Beteiligungen an Inlandsgesellschaften nicht vorgenommen wird, k&ouml;nnte der Anwendungsbereich der Kapitalverkehrsfreiheit grunds&auml;tzlich er&ouml;ffnet sein.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>38<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Unter Zugrundelegung der EuGH-Rechtsprechung wird die Anwendung der Kapitalverkehrsfreiheit im vorliegenden Fall nach Auffassung des vorlegenden Senats nicht durch einen Vorrang der Niederlassungsfreiheit verdr&auml;ngt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>39<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Aus der Rechtsprechung des EuGH folgt, dass f&uuml;r die Frage, ob eine nationale Regelung unter die eine oder die andere Verkehrsfreiheit f&auml;llt, auf den Gegenstand der betreffenden Regelung abzustellen ist. Eine nationale Regelung, die nur auf Beteiligungen anwendbar ist, die es erm&ouml;glichen, einen sicheren Einfluss auf die Entscheidungen einer Gesellschaft auszu&uuml;ben und deren T&auml;tigkeiten zu bestimmen, f&auml;llt in den Anwendungsbereich der Niederlassungsfreiheit. Hingegen sind nationale Bestimmungen &uuml;ber Beteiligungen, die in der alleinigen Absicht der Geldanlage erfolgen, ohne dass auf die Verwaltung und Kontrolle des Unternehmens Einfluss genommen werden soll, ausschlie&szlig;lich im Hinblick auf den freien Kapitalverkehr zu pr&uuml;fen. Eine nationale Regelung &uuml;ber die steuerliche Behandlung von Dividenden aus einem Drittland, die nicht ausschlie&szlig;lich f&uuml;r Situationen gilt, in denen die Muttergesellschaft entscheidenden Einfluss auf die Gesellschaft aus&uuml;bt, die die Dividenden aussch&uuml;ttet, ist nach Art.&nbsp;56 EG zu beurteilen; eine in einem Mitgliedstaat ans&auml;ssige Gesellschaft kann sich daher unabh&auml;ngig vom Umfang der Beteiligung, die sie an der in einem Drittland niedergelassenen Dividenden aussch&uuml;ttenden Gesellschaft h&auml;lt, auf diese Bestimmung berufen, um die Rechtm&auml;&szlig;igkeit einer solchen Regelung in Frage zu stellen (vgl. insbesondere EuGH-Urteile Test Claimants in the FII Group Litigation vom 13.&nbsp;November 2012 C-35\/11, EU:C:2012:707, Rz&nbsp;90&nbsp;ff., Internationales Steuerrecht &#8211;IStR&#8211; 2012, 924, und Emerging Markets Series of DFA Investment Trust Company vom 10.&nbsp;April 2014 C-190\/12, EU:C:2014:249, Rz&nbsp;25&nbsp;ff., IStR 2014, 333; zur Kritik an dieser Rechtsprechung vgl. Reimer in Schaumburg\/Englisch, Europ&auml;isches Steuerrecht, 2015, Rz&nbsp;7.95&nbsp;ff.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>40<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Nach diesen Kriterien ist die Anwendung der Kapitalverkehrsfreiheit hier nicht aufgrund Vorrangs der Niederlassungsfreiheit gesperrt (ebenso z.B. Sch&ouml;n, Jahrbuch der Fachanw&auml;lte f&uuml;r Steuerrecht &#8211;JbFSt&#8211; 2013\/2014, S.&nbsp;85, 90; derselbe Beihefter zu IStR 2013, Heft 6, S.&nbsp;3, 19; K&ouml;hler in Strunk\/ Kaminski\/K&ouml;hler, AStG\/DBA, &sect;&nbsp;7 AStG Rz&nbsp;22.1; vgl. auch Sch&ouml;nfeld in F\/W\/B\/S, a.a.O., &sect;&nbsp;8 AStG Rz&nbsp;429 f.). Denn die Hinzurechnungsbesteuerung bei den Zwischeneink&uuml;nften mit Kapitalanlagecharakter greift gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;7 Abs.&nbsp;6 Satz&nbsp;1 AStG 2006 bereits ab der Beteiligungsh&ouml;he eines unbeschr&auml;nkt Steuerpflichtigen von 1&nbsp;% und ggf. &#8211;unter den Voraussetzungen des &sect;&nbsp;7 Abs.&nbsp;6 Satz&nbsp;3 AStG 2006&#8211; sogar f&uuml;r Beteiligungen unter 1&nbsp;%. Sie ist damit auch auf Portfoliobeteiligungen und folglich unabh&auml;ngig von konkreten Einwirkungsm&ouml;glichkeiten des Steuerpflichtigen auf die Unternehmensleitung anzuwenden. Dass die Beteiligungsh&ouml;he der Kl&auml;gerin an der Y-AG im vorliegenden Fall 30&nbsp;% betragen und damit m&ouml;glicherweise ein &quot;sicherer Einfluss&quot; auf die Unternehmensleitung vorgelegen hat, f&uuml;hrt demnach nicht zu einem die Kapitalverkehrsfreiheit verdr&auml;ngenden Vorrang der Niederlassungsfreiheit.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>41<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Die Anwendbarkeit des Art.&nbsp;56 EG auf den vorliegenden Drittstaatensachverhalt k&ouml;nnte aber nach der Ausnahmebestimmung des Art.&nbsp;57 Abs.&nbsp;1 EG (jetzt Art.&nbsp;64 Abs.&nbsp;1 AEUV) ausgeschlossen sein. Nach dieser Bestimmung (sog. Standstill-Klausel) ber&uuml;hrt Art.&nbsp;56 EG nicht die Anwendung derjenigen Beschr&auml;nkungen auf dritte L&auml;nder, die am 31.&nbsp;Dezember 1993 aufgrund einzelstaatlicher oder gemeinschaftlicher Rechtsvorschriften f&uuml;r den Kapitalverkehr mit dritten L&auml;ndern im Zusammenhang mit Direktinvestitionen einschlie&szlig;lich Anlagen in Immobilien, mit der Niederlassung, der Erbringung von Finanzdienstleistungen oder der Zulassung von Wertpapieren zu den Kapitalm&auml;rkten bestehen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>42<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Klausel k&ouml;nnte hier einschl&auml;gig sein, weil die Hinzurechnungsbesteuerung von Zwischeneink&uuml;nften mit Kapitalanlagecharakter mit dem Gesetz zur Entlastung der Familien und zur Verbesserung der Rahmenbedingungen f&uuml;r Investitionen und Arbeitspl&auml;tze (Steuer&auml;nderungsgesetz 1992) vom 25.&nbsp;Februar 1992 (BGBl I 1992, 297, BStBl I 1992, 146) eingef&uuml;hrt worden ist, vor dem Stichtag 31.&nbsp;Dezember 1993 noch modifiziert durch Art.&nbsp;12 des Gesetzes zur Bek&auml;mpfung des Mi&szlig;brauchs und zur Bereinigung des Steuerrechts (Mi&szlig;brauchsbek&auml;mpfungs- und Steuerbereinigungsgesetz &#8211;StMBG&#8211;) vom 21.&nbsp;Dezember 1993 (BGBl I 1993, 2310, BStBl I 1994, 50), welches in diesem Punkt am 30.&nbsp;Dezember 1993 in Kraft getreten ist (vgl. Art.&nbsp;34 Abs.&nbsp;1 StMBG). Die Anwendbarkeit des Art.&nbsp;57 Abs.&nbsp;1 EG auf die streitgegenst&auml;ndliche Konstellation ist jedoch nicht frei von Zweifeln.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>43<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Dass im Streitfall eine Direktinvestition i.S. des Art.&nbsp;57 Abs.&nbsp;1 EG vorliegt, erscheint aus Sicht des vorlegenden Senats allerdings nicht zweifelhaft. Er versteht die Rechtsprechung des EuGH zu Art.&nbsp;57 Abs.&nbsp;1 EG dahin, dass es sich bei der betreffenden Beschr&auml;nkung nicht um eine solche handeln muss, die ausschlie&szlig;lich und gezielt Direktinvestitionen betrifft, sondern dass es ausreicht, dass die zum 31.&nbsp;Dezember 1993 geltende Beschr&auml;nkung neben Portfoliobeteiligungen auch Direktinvestitionen erfasst und dass im jeweiligen Anwendungsfall eine Direktinvestition vorliegt (vgl. z.B. den Fall des EuGH-Urteils Holb&ouml;ck vom 24.&nbsp;Mai 2007 C-157\/05, EU:C:2007:297, Slg. 2007, I-4051). Art.&nbsp;57 Abs.&nbsp;1 EG ist danach im Streitfall dann anwendbar, wenn es sich bei der 30&nbsp;%-Beteiligung der Kl&auml;gerin an der Y-AG um eine Direktinvestition handelt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>44<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Dies ist zu bejahen. Eine Direktinvestition erfordert keinen tats&auml;chlich bestehenden sicheren oder bestimmenden Einfluss auf die Tochtergesellschaft; es reicht vielmehr aus, dass der Investor aufgrund der Investition die M&ouml;glichkeit hat, sich tats&auml;chlich an der Verwaltung der Tochtergesellschaft oder deren Kontrolle zu beteiligen (z.B. EuGH-Urteil Holb&ouml;ck, EU:C:2007:297, Rz&nbsp;35, Slg. 2007, I-4051; Sedlaczek\/Z&uuml;ger in Streinz, EUV\/AEUV, 2.&nbsp;Aufl., Art.&nbsp;64 Rz&nbsp;14, jeweils m.w.N.). Auch wenn das FG keine konkreten Feststellungen zu den Verwaltungs- und Kontrollm&ouml;glichkeiten der Kl&auml;gerin an der Y-AG nach schweizerischem Gesellschaftsrecht getroffen hat, kann davon ausgegangen werden, dass solche bei der vorliegenden 30&nbsp;%-Beteiligung bestanden haben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>45<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Da das nationale System der Hinzurechnungsbesteuerung insgesamt und auch in Bezug auf die Zwischeneink&uuml;nfte mit Kapitalanlagecharakter nach dem 31.&nbsp;Dezember 1993 &Auml;nderungen erfahren hat, ist aber fraglich, ob die im Streitjahr 2006 geltenden Hinzurechnungsbesteuerungsvorschriften f&uuml;r Zwischeneink&uuml;nfte mit Kapitalanlagecharakter noch im Wesentlichen mit den zum 31.&nbsp;Dezember 1993 geltenden Regeln identisch sind. Die betreffende Regelung muss nach der EuGH-Rechtsprechung im Wesentlichen mit der fr&uuml;heren Regelung &uuml;bereinstimmen oder nur ein Hindernis abmildern oder beseitigen, das nach der fr&uuml;heren Regelung der Aus&uuml;bung der gemeinschaftlichen Rechte und Freiheiten entgegenstand. Beruht dagegen eine Regelung auf einem anderen Grundgedanken als das fr&uuml;here Recht und f&uuml;hrt sie neue Verfahren ein, so kann sie den Rechtsvorschriften, die zu dem im betreffenden Gemeinschaftsrechtsakt genannten Zeitpunkt bestehen, nicht gleichgestellt werden (EuGH-Urteil Holb&ouml;ck, EU:C:2007:297, Rz&nbsp;41, Slg. 2007, I-4051). Eine Altregelung i.S. des Art.&nbsp;57 EG liegt nur dann vor, wenn der rechtliche Rahmen, in den sich die betroffene Regelung einf&uuml;gt, seit dem Stichtag 31.&nbsp;Dezember 1993 ununterbrochen Teil der nationalen Rechtsordnung des Mitgliedstaats ist (z.B. EuGH-Urteil Prunus und Polonium vom 5.&nbsp;Mai 2011 C-384\/09, EU:C:2011:276, Rz&nbsp;34, Slg. 2011, I-3319).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>46<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aaa) Die Entwicklung der Hinzurechnungsbesteuerung in der Bundesrepublik Deutschland (Deutschland) hat sich seit dem Stichtag (in groben Z&uuml;gen) wie folgt gestaltet (vgl. im Einzelnen z.B. Wassermeyer in F\/W\/B\/S, Vor &sect;&sect;&nbsp;7-14 AStG Rz&nbsp;6&nbsp;ff.; Rust, Die Hinzurechnungsbesteuerung, 2007, S.&nbsp;23&nbsp;ff.):<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>47<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table class=\"Rsp\">\n<tr>\n<th colspan=\"3\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/th>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"3\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">(1) Zum 31.&nbsp;Dezember 1993 galt in Deutschland das k&ouml;rperschaftsteuerliche Anrechnungsverfahren. Dieses System beseitigte die wirtschaftliche Doppelbelastung aufgrund der Besteuerung zum einen des Einkommens der K&ouml;rperschaft und zum anderen der an den Anteilseigner ausgesch&uuml;tteten Dividenden in der Weise, dass die bei der K&ouml;rperschaft angefallene K&ouml;rperschaftsteuer auf die Steuerschuld des Anteilseigners angerechnet wurde. Ausl&auml;ndische K&ouml;rperschaftsteuer wurde allerdings nicht angerechnet. Auf dieses System der K&ouml;rperschaftbesteuerung war die Hinzurechnungsbesteuerung ausgerichtet, wobei sich die Wirkungsweise der allgemeinen Hinzurechnungbesteuerung (&sect;&nbsp;7 Abs.&nbsp;1 bis 5 AStG i.d.F. des StMBG) und die der Hinzurechnungsbesteuerung von Zwischeneink&uuml;nften mit Kapitalanlagecharakter (&sect;&nbsp;7 Abs.&nbsp;6 i.V.m. &sect;&nbsp;10 Abs.&nbsp;6 Satz&nbsp;2 AStG i.d.F. des StMBG) in wesentlichen Punkten unterschieden:<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">&#8211;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">Im Rahmen der allgemeinen Hinzurechnungsbesteuerung wurden die betreffenden passiven Zwischeneink&uuml;nfte (nach Abzug der auf diese Eink&uuml;nfte von der Zwischengesellschaft gezahlten ausl&auml;ndischen Steuern, &sect;&nbsp;10 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 AStG i.d.F. des StMBG) beim Anteilseigner nicht erst &#8211;wie bei Inlandsbeteiligungen&#8211; im Aussch&uuml;ttungszeitpunkt, sondern durch Aussch&uuml;ttungsfiktion zeitnah nach ihrer Entstehung (&sect;&nbsp;10 Abs.&nbsp;2 AStG i.d.F. des StMBG) zum individuellen Steuersatz besteuert. Auf den Hinzurechnungsbetrag wurden die Bestimmungen der Abkommen zur Vermeidung der Doppelbesteuerung (DBA) &#8211;insbesondere auch die sog. Schachtelprivilegien&#8211; wie auf Aussch&uuml;ttungen angewendet (&sect;&nbsp;10 Abs.&nbsp;5 AStG i.d.F. des StMBG). Kam es sp&auml;ter zur tats&auml;chlichen Gewinnaussch&uuml;ttung an den Anteilseigner, wurde diese nach den allgemeinen Vorschriften besteuert und die Hinzurechnungsbesteuerung r&uuml;ckg&auml;ngig gemacht (&sect;&nbsp;11 Abs.&nbsp;1 und 2 AStG i.d.F. des StMBG).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">&#8211;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">Die Zwischeneink&uuml;nfte mit Kapitalanlagecharakter wurden beim Anteilseigner ebenfalls durch Aussch&uuml;ttungsfiktion zeitnah nach ihrer Entstehung besteuert (&sect;&nbsp;10 Abs.&nbsp;2 AStG i.d.F. des StMBG). Im Unterschied zu den allgemeinen Zwischeneink&uuml;nften fanden bei den Zwischeneink&uuml;nften mit Kapitalanlagecharakter auf den Hinzurechnungsbetrag aber die bilateralen DBA-Vorschriften zur Freistellung von Dividenden keine entsprechende Anwendung (&sect;&nbsp;10 Abs.&nbsp;6 AStG i.d.F. des StMBG). Dar&uuml;ber hinaus f&uuml;hrten tats&auml;chliche Aussch&uuml;ttungen der Zwischengesellschaft nicht zur R&uuml;ckg&auml;ngigmachung der Hinzurechnung (&sect;&nbsp;11 Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;1 AStG i.d.F. des StMBG); vielmehr waren die Aussch&uuml;ttungen beim Anteilseigner steuerfrei (&sect;&nbsp;11 Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;2 AStG i.d.F. des StMBG). Im Ergebnis blieb die Besteuerung des Hinzurechnungsbetrags bei den Zwischeneink&uuml;nften mit Kapitalanlagecharakter folglich &quot;definitiv&quot;. Sie konnte weder durch DBA-Regeln noch durch Gewinnaussch&uuml;ttungen vermieden oder gemindert werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>48<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(2) Mit dem Gesetz zur Senkung der Steuers&auml;tze und zur Reform der Unternehmensbesteuerung (Steuersenkungsgesetz &#8211;StSenkG&#8211;) vom 23.&nbsp;Oktober 2000 (BGBl I 2000, 1433, BStBl I 2000, 1428) wurde das k&ouml;rperschaftsteuerliche Anrechnungsverfahren aufgehoben und durch das sog. Halbeink&uuml;nfteverfahren ersetzt. Durch dieses wurde der K&ouml;rperschaftsteuersatz von vorher 40&nbsp;% auf 25&nbsp;% gesenkt. Gewinnaussch&uuml;ttungen wurden bei nat&uuml;rlichen Personen als Anteilseignern nur noch zur H&auml;lfte (zum individuellen Steuersatz) besteuert (&sect;&nbsp;3 Nr.&nbsp;40 EStG i.d.F. des StSenkG). Eine Anrechnung der K&ouml;rperschaftsteuer fand nicht mehr statt. Der Gewinn wurde folglich in pauschalierter Weise etwa zur H&auml;lfte bei der K&ouml;rperschaft und zur H&auml;lfte beim Anteilseigner besteuert. Gewinnaussch&uuml;ttungen an K&ouml;rperschaftsteuersubjekte als Anteilseigner waren zur Vermeidung von Kaskadeneffekten grunds&auml;tzlich steuerfrei (&sect;&nbsp;8b Abs.&nbsp;1 KStG i.d.F. des Gesetzes zur &Auml;nderung des Investitionszulagengesetzes 1999 vom 20.&nbsp;Dezember 2000, BGBl I 2000, 1850, BStBl I 2001, 28); es wurden lediglich pauschal 5&nbsp;% der Aussch&uuml;ttungen als nicht abziehbare Betriebsausgaben behandelt (&sect;&nbsp;8b Abs.&nbsp;5 KStG in jener Fassung).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>49<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der beschriebene Wechsel des K&ouml;rperschaftsteuersystems, welches zu einer steuerlichen Entlastung der Gewinnaussch&uuml;ttungen f&uuml;hrte, machte &Auml;nderungen in der Hinzurechnungsbesteuerung erforderlich. Mit dem Steuersenkungsgesetz wurde zun&auml;chst eine Regelung in Kraft gesetzt, der zufolge der Hinzurechnungsbetrag nicht mehr zu den Eink&uuml;nften aus Kapitalverm&ouml;gen oder aus Gewerbebetrieb geh&ouml;rte, sondern wie eine eigenst&auml;ndige Einkunftsart schedulenm&auml;&szlig;ig mit einer (einheitlichen) Sondersteuer von 38&nbsp;% belastet wurde, die der tariflichen Einkommensteuer oder K&ouml;rperschaftsteuer hinzuzurechnen war (&sect;&nbsp;10 Abs.&nbsp;2 AStG i.d.F. des StSenkG). Die zuvor erw&auml;hnten Beg&uuml;nstigungen des Steuersenkungsgesetzes f&uuml;r Aussch&uuml;ttungen galten f&uuml;r den Hinzurechnungsbetrag nicht. DBA-Vorschriften betreffend Dividenden sollten auf die allgemeinen Zwischeneink&uuml;nfte anwendbar sein, nicht aber auf den sich aus den Zwischeneink&uuml;nften mit Kapitalanlagecharakter ergebenden Hinzurechnungsbetrag (&sect;&nbsp;10 Abs.&nbsp;5 und 6 AStG i.d.F. des StSenkG).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>50<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(3) Die Neuregelung der Hinzurechnungsbesteuerung durch das Steuersenkungsgesetz kam jedoch in der Praxis nie zur Anwendung, weil die betreffenden Vorschriften mit dem Gesetz zur Fortentwicklung des Unternehmenssteuerrechts (Unternehmenssteuerfortentwicklungsgesetz &#8211;UntStFG&#8211;) vom 20.&nbsp;Dezember 2001 (BGBl I 2001, 3858, BStBl I 2002, 35) wieder aufgehoben und durch ein Hinzurechnungsbesteuerungssystem nach folgenden Ma&szlig;gaben ersetzt wurden:<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>51<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Schedulensondersteuer auf den Hinzurechnungsbetrag wurde abgeschafft und der Hinzurechnungsbetrag wurde wieder in das System der Einkommen- und K&ouml;rperschaftsteuer integriert. Der Hinzurechnungsbetrag wurde danach zeitnah nach Erzielung der jeweiligen Zwischeneink&uuml;nfte wie eine Aussch&uuml;ttung besteuert; die f&uuml;r Dividenden geltenden Steuerbefreiungen nach &sect;&nbsp;3 Nr.&nbsp;40 EStG und &sect;&nbsp;8b Abs.&nbsp;1 KStG waren jedoch nicht anwendbar (vgl. &sect;&nbsp;10 Abs.&nbsp;2 AStG i.d.F. des UntStFG). DBA-Vorschriften betreffend Dividenden sollten auf die allgemeinen Zwischeneink&uuml;nfte anwendbar sein, nicht aber auf den sich aus den Zwischeneink&uuml;nften mit Kapitalanlagecharakter ergebenden Hinzurechnungsbetrag (&sect;&nbsp;10 Abs.&nbsp;5 und 6 AStG i.d.F. des UntStFG). Durch tats&auml;chliche Aussch&uuml;ttungen der Zwischengesellschaft wurde die Hinzurechnungsbesteuerung nunmehr sowohl bei den allgemeinen Zwischeneink&uuml;nften als auch bei den Zwischeneink&uuml;nften mit Kapitalanlagecharakter nicht r&uuml;ckg&auml;ngig gemacht; daf&uuml;r blieben die tats&auml;chlichen Aussch&uuml;ttungen steuerfrei (&sect;&nbsp;3 Nr.&nbsp;41 Buchst.&nbsp;a EStG i.d.F. des UntStFG). Im Ausland erhobene Quellensteuern auf den Aussch&uuml;ttungsbetrag wurden entsprechend den Ma&szlig;gaben des &sect;&nbsp;34c Abs.&nbsp;1 und 2 EStG i.d.F. des UntStFG auf Antrag auf die auf den Hinzurechnungsbetrag zu entrichtende Steuer angerechnet oder von dieser Steuer abgezogen (&sect;&nbsp;12 Abs.&nbsp;3 AStG i.d.F. des UntStFG).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>52<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>F&uuml;r die Zwischeneink&uuml;nfte mit Kapitalanlagecharakter wurde mit dem Unternehmenssteuerfortentwicklungsgesetz die f&uuml;r die Hinzurechnung erforderliche Mindestbeteiligung des unbeschr&auml;nkt Steuerpflichtigen an der ausl&auml;ndischen Zwischengesellschaft von bis dahin 10&nbsp;% auf 1&nbsp;% gesenkt (&sect;&nbsp;7 Abs.&nbsp;6 Satz&nbsp;1 AStG i.d.F. des UntStFG). In den F&auml;llen, in denen die Zwischengesellschaft ausschlie&szlig;lich oder fast ausschlie&szlig;lich Bruttoertr&auml;ge erzielt, die Zwischeneink&uuml;nften mit Kapitalanlagecharakter zugrunde liegen, sollte die Hinzurechnung auch bei Beteiligungen in H&ouml;he von weniger als 1&nbsp;% erfolgen; hiervon sollten jedoch die F&auml;lle ausgenommen werden, in denen mit der Hauptgattung der Aktien der Zwischengesellschaft ein wesentlicher und regelm&auml;&szlig;iger Handel an einer anerkannten B&ouml;rse stattfindet (&sect;&nbsp;7 Abs.&nbsp;6 Satz&nbsp;3 AStG i.d.F. des UntStFG).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>53<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(4) Mit dem Steuerverg&uuml;nstigungsabbaugesetz vom 16.&nbsp;Mai 2003 wurde u.a. die Regelung des &sect;&nbsp;10 Abs.&nbsp;5 AStG aufgehoben. Dadurch galt nunmehr auch f&uuml;r die allgemeinen Zwischeneink&uuml;nfte, dass auf die Hinzurechnungsbesteuerung nicht die Regelungen der DBA zur Freistellung von Dividenden anwendbar sind. F&uuml;r die Zwischeneink&uuml;nfte mit Kapitalanlagecharakter galt dies schon seit 1992.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>54<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bbb) Grunds&auml;tzlich hat das nationale Gericht den Inhalt der Rechtsvorschriften festzustellen, die zu einem in einem Gemeinschaftsrechtsakt festgelegten Zeitpunkt bestehen; doch kann der EuGH die Kriterien f&uuml;r die Auslegung des gemeinschaftsrechtlichen Begriffs liefern, der den Bezugspunkt f&uuml;r die Anwendung einer gemeinschaftlichen Ausnahmeregelung auf zu einem festgelegten Zeitpunkt &quot;bestehende&quot; nationale Rechtsvorschriften darstellt (vgl. EuGH-Urteil Holb&ouml;ck, EU:C:2007:297, Rz&nbsp;40, Slg. 2007, I-4051). Eine solche Kl&auml;rung durch den EuGH h&auml;lt der vorlegende Senat im Hinblick auf eine m&ouml;gliche Fortgeltung der deutschen Regelung zur Hinzurechnungsbesteuerung von Zwischeneink&uuml;nften mit Kapitalanlagecharakter i.S. des Art.&nbsp;57 Abs.&nbsp;1 EG in zwei Punkten f&uuml;r geboten:<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>55<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(1) Was die Rechtsfolgen der Hinzurechnung der Zwischeneink&uuml;nfte mit Kapitalanlagecharakter betrifft, stimmt die im Streitfall zur Anwendung kommende, insoweit durch die nachfolgenden Gesetzes&auml;nderungen bis zum Streitjahr 2006 in ihrem Kern unber&uuml;hrt gebliebene, Rechtslage nach dem Unternehmenssteuerfortentwicklungsgesetz vom 20.&nbsp;Dezember 2001 (s. oben III.2.b&nbsp;bb&nbsp;aaa&nbsp;(3)) im Wesentlichen mit der zum Stichtag 31.&nbsp;Dezember 1993 geltenden Rechtslage &uuml;berein. Es werden mit jenem Gesetz f&uuml;r die Hinzurechnungsbesteuerung der Zwischeneink&uuml;nfte mit Kapitalanlagecharakter die zum 31.&nbsp;Dezember 1993 bestehenden, urspr&uuml;nglich auf dem k&ouml;rperschaftsteuerlichen Anrechnungsverfahren basierenden, Rechtsfolgen wiederhergestellt (vgl. Rust, a.a.O., S.&nbsp;52&nbsp;f.). So wird der Hinzurechnungsbetrag wie eine Aussch&uuml;ttung besteuert und sind die im Zuge des Steuersenkungsgesetzes f&uuml;r Dividenden geltenden allgemeinen Steuerbefreiungen nach &sect;&nbsp;3 Nr.&nbsp;40 EStG und &sect;&nbsp;8b Abs.&nbsp;1 KStG nicht anwendbar (vgl. &sect;&nbsp;10 Abs.&nbsp;2 AStG i.d.F. des UntStFG). DBA-Vorschriften betreffend Dividenden d&uuml;rfen nach wie vor nicht auf den sich aus den Zwischeneink&uuml;nften mit Kapitalanlagecharakter ergebenden Hinzurechnungsbetrag angewendet werden (&sect;&nbsp;10 Abs.&nbsp;6 AStG i.d.F. des UntStFG). Durch tats&auml;chliche Aussch&uuml;ttungen der Zwischengesellschaft wird die Hinzurechnungsbesteuerung nicht r&uuml;ckg&auml;ngig gemacht; daf&uuml;r bleiben die tats&auml;chlichen Aussch&uuml;ttungen steuerfrei (&sect;&nbsp;3 Nr.&nbsp;41 Buchst.&nbsp;a EStG i.d.F. des UntStFG). Im Ausland erhobene Quellensteuern auf den Aussch&uuml;ttungsbetrag k&ouml;nnen in den Grenzen des &sect;&nbsp;34c Abs.&nbsp;1 und 2 EStG i.d.F. des UntStFG auf die auf den Hinzurechnungsbetrag zu entrichtende Steuer angerechnet oder von dieser Steuer abgezogen werden (&sect;&nbsp;12 Abs.&nbsp;3 AStG i.d.F. des UntStFG).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>56<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Eine wesentliche &Auml;nderung nimmt das Unternehmenssteuerfortentwicklungsgesetz vom 20.&nbsp;Dezember 2001 jedoch hinsichtlich der Tatbestandsvoraussetzungen der Hinzurechnung der Zwischeneink&uuml;nfte mit Kapitalanlagecharakter vor: Die f&uuml;r die Hinzurechnung erforderliche Mindestbeteiligung des unbeschr&auml;nkt Steuerpflichtigen an der ausl&auml;ndischen Zwischengesellschaft wird von bis dahin 10&nbsp;% auf nur noch 1&nbsp;% gesenkt (&sect;&nbsp;7 Abs.&nbsp;6 Satz&nbsp;1 AStG i.d.F. des UntStFG). In den F&auml;llen, in denen die Zwischengesellschaft ausschlie&szlig;lich oder fast ausschlie&szlig;lich Bruttoertr&auml;ge erzielt, die Zwischeneink&uuml;nften mit Kapitalanlagecharakter zugrunde liegen, kann die Hinzurechnung sogar bei Beteiligungen in H&ouml;he von weniger als 1&nbsp;% erfolgen (s. oben III.2.b&nbsp;bb&nbsp;aaa&nbsp;(3)).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>57<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Erweiterung des Anwendungsbereichs der Hinzurechnungsbesteuerung von Zwischeneink&uuml;nften mit Kapitalanlagecharakter auf Portfoliobeteiligungen von unter 10&nbsp;% ist nach Auffassung des vorlegenden Senats grunds&auml;tzlich als eine wesentliche &Auml;nderung der zum Stichtag bestehenden Gesetzeslage zu beurteilen. Denn dadurch wird die Beschr&auml;nkung des grenz&uuml;berschreitenden Kapitalverkehrs in nicht unerheblichem Ma&szlig;e ausgeweitet. Allerdings betrifft die Erweiterung des Anwendungsbereichs nur Beteiligungen von weniger als 10&nbsp;% und folglich in der Regel nur Portfoliobeteiligungen und nicht Direktinvestitionen i.S. von Art.&nbsp;57 Abs.&nbsp;1 EG. Au&szlig;erdem war die Kl&auml;gerin im vorliegenden Fall zu 30&nbsp;% an der ausl&auml;ndischen Kapitalgesellschaft beteiligt. Ihre Beteiligung an der Y-AG h&auml;tte demnach auch auf der Grundlage der zum 31.&nbsp;Dezember 1993 geltenden Gesetzeslage, die eine Mindestbeteiligung des unbeschr&auml;nkt Steuerpflichtigen von 10&nbsp;% vorsah, zur Hinzurechnung der Zwischeneink&uuml;nfte mit Kapitalanlagecharakter gef&uuml;hrt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>58<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Es ist daher die Frage zu beantworten, ob Art.&nbsp;57 Abs.&nbsp;1 EG dahin auszulegen ist, dass eine zum 31.&nbsp;Dezember 1993 im Zusammenhang mit Direktinvestitionen bestehende Beschr&auml;nkung des Kapitalverkehrs mit dritten L&auml;ndern durch einen Mitgliedstaat auch dann nicht von Art.&nbsp;56 EG ber&uuml;hrt wird, wenn die zum Stichtag bestehende, den Kapitalverkehr mit dritten L&auml;ndern beschr&auml;nkende einzelstaatliche Rechtsvorschrift im Wesentlichen nur f&uuml;r Direktinvestitionen galt, aber nach dem Stichtag dahin erweitert worden ist, dass sie auch Portfoliobeteiligungen an ausl&auml;ndischen Gesellschaften unterhalb der Beteiligungsschwelle von 10&nbsp;% erfasst (erste Vorabentscheidungsfrage).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>59<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nach Auffassung des vorlegenden Senats spricht der auf Direktinvestitionen beschr&auml;nkte Zweck des Art.&nbsp;57 EG daf&uuml;r, Modifikationen der zum 31.&nbsp;Dezember 1993 bestehenden einzelstaatlichen Rechtsvorschriften nur dann als zur Anwendbarkeit des Art.&nbsp;56 EG f&uuml;hrende wesentliche &Auml;nderungen anzusehen, wenn sie sich auf Direktinvestitionen auswirken k&ouml;nnen. &Auml;nderungen und Erweiterungen, die sich nur auf Portfoliobeteiligungen an Kapitalgesellschaften aus dritten L&auml;ndern beziehen, w&uuml;rden danach der Anwendbarkeit der Standstill-Klausel des Art.&nbsp;57 Abs.&nbsp;1 EG nicht entgegenstehen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>60<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(2) W&auml;re die erste Vorabentscheidungsfrage zu bejahen, m&uuml;sste im Zusammenhang mit Art.&nbsp;57 Abs.&nbsp;1 EG au&szlig;erdem noch gepr&uuml;ft werden, welche Folgerungen daraus zu ziehen sind, dass mit dem Steuersenkungsgesetz vom 23.&nbsp;Oktober 2000 zwischenzeitlich eine auch die Zwischeneink&uuml;nfte mit Kapitalanlagecharakter betreffende &Auml;nderung des Hinzurechnungssystems in Kraft gesetzt worden ist. Die Einf&uuml;hrung des unter III.2.b&nbsp;bb&nbsp;aaa&nbsp;(2) beschriebenen Systems der Schedulenbesteuerung des Hinzurechnungsbetrags k&ouml;nnte nach Auffassung des Senats nicht mehr als Fortf&uuml;hrung des zum 31.&nbsp;Dezember 1993 geltenden Systems der Hinzurechnungsbesteuerung angesehen werden, weil deren Rechtsfolgen auch hinsichtlich der Zwischeneink&uuml;nfte mit Kapitalanlagecharakter in erheblicher Weise modifiziert worden sind. Die Hinzurechnungsbesteuerung ist mit der Behandlung des Hinzurechnungsbetrags als eigene, mit anderen Eink&uuml;nften nicht verrechenbare Einkunftsart, die einem pauschalen Sondersteuersatz von 38&nbsp;% unterliegt, von Grund auf neu geordnet worden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>61<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Fraglich ist aber, ob die &Auml;nderungen des Au&szlig;ensteuergesetzes durch das Steuersenkungsgesetz im Rahmen der Pr&uuml;fung des Art.&nbsp;57 Abs.&nbsp;1 EG zu ber&uuml;cksichtigen sind. Denn diese Rechtsvorschriften sind zwar gem&auml;&szlig; Art.&nbsp;19 Abs.&nbsp;1 StSenkG am 1.&nbsp;Januar 2001 in Kraft getreten und damit zum Bestandteil des geltenden nationalen Rechts geworden. Die Neuregelung der Hinzurechnungsbesteuerung sollte aber gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;21 Abs.&nbsp;7 Satz&nbsp;2 AStG i.d.F. des StSenkG erstmals f&uuml;r den Veranlagungszeitraum Anwendung finden, f&uuml;r den Zwischeneink&uuml;nfte hinzuzurechnen sind, die in einem Wirtschaftsjahr der Zwischengesellschaft entstanden sind, das nach dem 31.&nbsp;Dezember 2000 beginnt; grunds&auml;tzlich h&auml;tten die Neuregelungen folglich erstmals ab dem Veranlagungszeitraum (Feststellungsjahr) 2002 zu einer Hinzurechnung f&uuml;hren k&ouml;nnen. Schon vor diesem Zeitpunkt sind die &Auml;nderungen jedoch mit dem Unternehmenssteuerfortentwicklungsgesetz vom 20.&nbsp;Dezember 2001, welches insoweit am 25.&nbsp;Dezember 2001 in Kraft getreten ist (vgl. Art.&nbsp;12 Abs.&nbsp;1 UntStFG), wieder aufgehoben und durch die oben beschriebene Neuregelung ersetzt worden. Diese ersetzende Gesetzesfassung sollte gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;21 Abs.&nbsp;7 Satz&nbsp;4 AStG i.d.F. des UntStFG &#8211;in gleicher Weise wie vormals die &Auml;nderungen des Steuersenkungsgesetzes&#8211; erstmals f&uuml;r den Veranlagungszeitraum Anwendung finden, f&uuml;r den Zwischeneink&uuml;nfte hinzuzurechnen sind, die in einem Wirtschaftsjahr der Zwischengesellschaft entstanden sind, das nach dem 31.&nbsp;Dezember 2000 beginnt. Damit wurden die &Auml;nderungen des Hinzurechnungsbesteuerungssystems durch das Steuersenkungsgesetz aufgehoben, bevor sie erstmals in einem Einzelfall zu einer Hinzurechnung h&auml;tten f&uuml;hren k&ouml;nnen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>62<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Demnach ist die Frage zu beantworten, ob Art.&nbsp;57 Abs.&nbsp;1 EG dahin auszulegen ist, dass es als Anwendung einer am Stichtag 31.&nbsp;Dezember 1993 bestehenden einzelstaatlichen Rechtsvorschrift zur Beschr&auml;nkung des Kapitalverkehrs mit dritten L&auml;ndern in Zusammenhang mit Direktinvestitionen anzusehen ist, wenn eine der am Stichtag bestehenden Beschr&auml;nkung im Wesentlichen entsprechende sp&auml;tere Rechtsvorschrift zur Anwendung kommt, die zum Stichtag bestehende Beschr&auml;nkung jedoch nach dem Stichtag aufgrund eines Gesetzes kurzzeitig wesentlich ver&auml;ndert worden ist, welches zwar rechtlich in Kraft getreten, in der Praxis aber nie zur Anwendung gekommen ist, weil es noch vor dem Zeitpunkt seiner erstmaligen Anwendbarkeit auf einen Einzelfall durch die jetzt zur Anwendung kommende Rechtsvorschrift ersetzt worden ist (zweite Vorabentscheidungsfrage).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>63<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Auf der Grundlage der Rechtsprechung des EuGH, der zufolge eine Altregelung i.S. des Art.&nbsp;57 EG nur dann vorliegt, wenn der rechtliche Rahmen, in den sich die betroffene Regelung einf&uuml;gt, seit dem Stichtag 31.&nbsp;Dezember 1993 ununterbrochen Teil der nationalen Rechtsordnung des Mitgliedstaats ist (EuGH-Urteile A vom 18.&nbsp;Dezember 2007 C-101\/05, EU:C:2007:804, Rz&nbsp;48, Slg. 2007, I-11531; Prunus und Polonium, EU:C:2011:276, Rz&nbsp;34, Slg. 2011, I-3319) k&ouml;nnte die Frage zu verneinen sein. Denn formal betrachtet ist die wesentliche &Auml;nderung der zum 31.&nbsp;Dezember 1993 bestehenden Rechtslage &#8211;wenn auch nur vor&uuml;bergehend&#8211; Teil der nationalen Rechtsordnung geworden und hat damit die Geltung der zum 31.&nbsp;Dezember 1993 bestehenden Beschr&auml;nkungsregeln unterbrochen. Es erscheint jedoch nicht zweifelsfrei, ob die Bestandsgarantie f&uuml;r eine zum Stichtag 31.&nbsp;Dezember 1993 bestehende einzelstaatliche Beschr&auml;nkung der Freiheit des Kapitalverkehrs gem&auml;&szlig; Art.&nbsp;57 Abs.&nbsp;1 EG durch eine &Auml;nderungsregelung in Fortfall geraten kann, die praktisch nicht in einem einzigen Fall zur Anwendung kommen konnte. Letztlich ist zu entscheiden, ob bei der Pr&uuml;fung der &Auml;nderung einer zum Stichtag bestehenden einzelstaatlichen Beschr&auml;nkungsvorschrift ausschlie&szlig;lich auf die formale Gesetzeswirkung der &Auml;nderungsregelung abzustellen ist oder ob die &Auml;nderung auch tats&auml;chlich in die Praxis umgesetzt worden sein muss.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>64<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die beiden ersten Vorabentscheidungsfragen sind im Streitfall entscheidungserheblich. Denn w&auml;ren beide Fragen zu bejahen, w&auml;re die in Rede stehende Hinzurechnungsbesteuerung der Zwischeneink&uuml;nfte mit Kapitalanlagecharakter wegen Art.&nbsp;57 Abs.&nbsp;1 EG nicht an der Kapitalverkehrsfreiheit nach Art.&nbsp;56 EG zu messen; die Revision w&auml;re als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckzuweisen. W&auml;re eine der beiden Fragen jedoch zu verneinen und deshalb Art.&nbsp;57 EG nicht einschl&auml;gig, w&auml;ren die im Streitfall einschl&auml;gigen Rechtsvorschriften auf ihre Vereinbarkeit mit Art.&nbsp;56 EG zu pr&uuml;fen (dazu sogleich).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>65<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Die im Streitfall in Rede stehenden nationalen Vorschriften zur Hinzurechnungsbesteuerung der Zwischeneink&uuml;nfte mit Kapitalanlagecharakter k&ouml;nnten auch in Drittstaatenf&auml;llen gegen Art.&nbsp;56 Abs.&nbsp;1 EG versto&szlig;en, wenn es sich dabei um eine tatbestandliche Beschr&auml;nkung des Kapitalverkehrs zwischen den Mitgliedstaaten und dritten L&auml;ndern handeln w&uuml;rde, die nicht durch einen einschl&auml;gigen Rechtfertigungsgrund gerechtfertigt ist. Demnach ist die Frage zu beantworten, ob Art.&nbsp;56 EG einer Regelung eines Mitgliedstaats entgegensteht, nach der in die Steuerbemessungsgrundlage eines in jenem Mitgliedstaat ans&auml;ssigen Steuerpflichtigen, der an einer in einem anderen Staat (hier: Schweiz) ans&auml;ssigen Gesellschaft zu mindestens 1&nbsp;% beteiligt ist, die von der Gesellschaft erzielten positiven Eink&uuml;nfte mit Kapitalanlagecharakter anteilig in H&ouml;he der jeweiligen Beteiligungsquote einbezogen werden, wenn diese Eink&uuml;nfte einem niedrigeren Besteuerungsniveau als im erstgenannten Staat unterliegen (dritte Vorabentscheidungsfrage).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>66<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Eine tatbestandliche Beschr&auml;nkung des freien Kapitalverkehrs zwischen dem Mitgliedstaat Deutschland und dem Drittstaat Schweiz ist hier gegeben. H&auml;tte die Kl&auml;gerin sich an einer mit der Y-AG vergleichbaren inl&auml;ndischen Kapitalgesellschaft beteiligt, w&auml;re es nicht zu einer Hinzurechnung von Zwischeneink&uuml;nften mit Kapitalanlagecharakter gekommen. Die Hinzurechnungsbesteuerung zielt ausschlie&szlig;lich auf Beteiligungen an ausl&auml;ndischen K&ouml;rperschaften ab.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>67<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Dass nach der im Streitjahr geltenden Rechtslage etwaige von der Y-AG an die Kl&auml;gerin geleistete Gewinnaussch&uuml;ttungen steuerfrei geblieben w&auml;ren (&sect;&nbsp;8 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 KStG i.V.m. &sect;&nbsp;3 Nr.&nbsp;41 Buchst.&nbsp;a EStG), w&auml;hrend im Inlandsfall 5&nbsp;% der Aussch&uuml;ttungen als nichtabzugsf&auml;hige Betriebsausgaben zu behandeln gewesen w&auml;ren (&sect;&nbsp;8b Abs.&nbsp;5 KStG), vermag die mit der Hinzurechnungsbesteuerung verbundenen Nachteile nicht grunds&auml;tzlich zu kompensieren. Gleiches gilt f&uuml;r die M&ouml;glichkeit der Anrechnung der im Ausland auf Aussch&uuml;ttungen entrichteten Quellensteuern nach Ma&szlig;gabe von &sect;&nbsp;12 AStG 2006. Eine Beschr&auml;nkung des Auslandssachverhalts wird nicht dadurch geheilt, dass der Auslandssachverhalt in anderen Konstellationen g&uuml;nstiger gestellt wird (vgl. EuGH-Urteile Amid vom 14.&nbsp;Dezember 2000 C-141\/99, EU:C:2000:696, Slg. 2000, I-11619; Pensioenfonds Metaal en Techniek vom 2.&nbsp;Juni 2016 C-252\/14, EU:C:2016:402, Rz&nbsp;38). Im vorliegenden Fall ist jedenfalls nichts daf&uuml;r ersichtlich, dass die bei der Kl&auml;gerin in Bezug auf die Y-AG durchzuf&uuml;hrende Hinzurechnungsbesteuerung durch anderweitige Steuervorteile ausgeglichen wird.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>68<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der im Inland ans&auml;ssige und deshalb unbeschr&auml;nkt Steuerpflichtige steht im Hinblick auf Auslandsbeteiligungen grunds&auml;tzlich in einer vergleichbaren Situation wie hinsichtlich Inlandsbeteiligungen (z.B. EuGH-Urteil STEKO Industriemontage vom 22.&nbsp;Januar 2009 C-377\/07, EU:C:2009:29, Rz&nbsp;30&nbsp;ff., Slg. 2009, I-299, BStBl II 2009, 95). Etwas anderes k&ouml;nnte allenfalls gelten, wenn insoweit nicht nur die Situation des unbeschr&auml;nkt steuerpflichtigen Anlegers, sondern im Rahmen einer Gesamtbetrachtung zus&auml;tzlich auch die Ertragsteuerbelastung der ausl&auml;ndischen Zwischengesellschaft zu ber&uuml;cksichtigen w&auml;re, wie es im Schrifttum teilweise erwogen wird (vgl. z.B. unter dem Gesichtspunkt des Rechtfertigungsgrunds der Koh&auml;renz Rust, a.a.O., S.&nbsp;144&nbsp;ff.; dagegen L&uuml;tke, Die CFC-Legislation (Hinzurechnungsbesteuerung) im Spannungsfeld zwischen europ&auml;ischer Kapitalverkehrsfreiheit und weltweiter Kapitalliberalisierung (WTO), 2006, S.&nbsp;135&nbsp;ff.; Br&auml;hler, Controlled Foreign Companies-Rules, 2007, S.&nbsp;230&nbsp;ff.). Denn die Hinzurechnungsbesteuerung greift gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;8 Abs.&nbsp;1 AStG 2006 nur, wenn die Zwischengesellschaft einer &quot;niedrigen Besteuerung&quot; unterliegt, die nach &sect;&nbsp;8 Abs.&nbsp;3 AStG 2006 gegeben ist, wenn die Belastung der Eink&uuml;nfte durch Ertragsteuern bei weniger als 25&nbsp;% liegt. Die Belastung von inl&auml;ndischen Kapitalgesellschaften mit Ertragsteuern betrug im Streitjahr ungef&auml;hr 38&nbsp;% (25&nbsp;% K&ouml;rperschaftsteuer und durchschnittlich ca. 13&nbsp;% Gewerbesteuer). Im Urteil Cadbury Schweppes (EU:C:2006:544, Slg. 2006, I-7995) hat der EuGH in der (ausl&auml;ndischen) Niedrigbesteuerung jedoch keinen Anlass gesehen, die Vergleichbarkeit zwischen einer Inlandsbeteiligung und einer Auslandsbeteiligung in Zweifel zu ziehen. Entsprechendes d&uuml;rfte f&uuml;r den vorliegenden Fall gelten, auch wenn es hier &#8211;anders als im Fall des EuGH-Urteils Cadbury Schweppes, welches die Niederlassungsfreiheit betraf&#8211; um die Kapitalverkehrsfreiheit geht und au&szlig;erdem ein Drittstaatensachverhalt zu beurteilen ist (vgl. auch Sch&ouml;n, Beihefter zu IStR 2013, Heft&nbsp;6, S.&nbsp;3,&nbsp;5).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>69<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Fraglich ist, ob die Beschr&auml;nkung des freien Kapitalverkehrs zwischen einem Mitgliedstaat und einem Drittstaat durch die Hinzurechnungsbesteuerung von Zwischeneink&uuml;nften mit Kapitalanlagecharakter gerechtfertigt werden kann.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>70<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aaa) Die Hinzurechnungsbesteuerung durchbricht die Abschirmwirkung der Besteuerung der Kapitalgesellschaft. Entgegen dem ansonsten geltenden Trennungsprinzip werden die im Inland nicht steuerpflichtigen und im Sitzstaat niedrig besteuerten (passiven) Eink&uuml;nfte der ausl&auml;ndischen Zwischengesellschaft unabh&auml;ngig von einer Gewinnaussch&uuml;ttung dem unbeschr&auml;nkt steuerpflichtigen Anteilseigner wie eine ausgesch&uuml;ttete Dividende zugerechnet und besteuert. Die bei Kapitalgesellschaften als Anteilseigner f&uuml;r Gewinnaussch&uuml;ttungen geltende Steuerbefreiung (&sect;&nbsp;8b Abs.&nbsp;1 KStG) kommt dabei nicht zur Anwendung. Der Zweck der Hinzurechnungsbesteuerung besteht darin, die Verlagerung von (passiven) Eink&uuml;nften unbeschr&auml;nkt Steuerpflichtiger in Staaten mit niedrigem Steuerniveau zu verhindern bzw. zu neutralisieren. Es handelt sich vor dem Hintergrund einer sich stetig internationalisierenden Wirtschaft und des Steuerwettbewerbs zwischen den Staaten um eine Ma&szlig;nahme der typisierten Missbrauchsabwehr zur Erhaltung nationalen Steuersubstrats (vgl. z.B. Wassermeyer in F\/W\/B\/S, Vor &sect;&sect;&nbsp;7-14 AStG Rz&nbsp;1; Rust, a.a.O., S.&nbsp;11&nbsp;ff.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>71<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bbb) Zur Niederlassungsfreiheit im Verh&auml;ltnis zwischen den EU-Mitgliedstaaten hat der EuGH entschieden, dass die Notwendigkeit, einen Steuerausfall zu vermeiden, nicht zu den zwingenden Gr&uuml;nden des Allgemeininteresses geh&ouml;rt, die eine Beschr&auml;nkung einer vom Vertrag einger&auml;umten Freiheit rechtfertigen k&ouml;nnen; auch kann der Umstand allein, dass eine ans&auml;ssige Gesellschaft eine Zweitniederlassung, wie etwa eine Tochtergesellschaft, in einem anderen Mitgliedstaat gr&uuml;ndet, nicht die allgemeine Vermutung der Steuerhinterziehung begr&uuml;nden und keine die Aus&uuml;bung einer vom Vertrag garantierten Grundfreiheit beeintr&auml;chtigende Ma&szlig;nahme rechtfertigen. Eine nationale Ma&szlig;nahme, die die Niederlassungsfreiheit beschr&auml;nkt, kann jedoch gerechtfertigt sein, wenn sie sich speziell auf rein k&uuml;nstliche Gestaltungen bezieht, die darauf ausgerichtet sind, der Anwendung der Rechtsvorschriften des betreffenden Mitgliedstaats zu entgehen (EuGH-Urteil Cadbury Schweppes, EU:C:2006:544, Rz&nbsp;49&nbsp;ff., Slg.&nbsp;2006, I-7995, m.w.N. aus der EuGH-Rechtsprechung).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>72<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>W&auml;ren diese Grunds&auml;tze ohne Einschr&auml;nkungen auf den Bereich der Kapitalverkehrsfreiheit zu &uuml;bertragen und w&auml;ren sie insbesondere auch im Verh&auml;ltnis der Mitgliedstaaten zu Drittstaaten anzuwenden, w&uuml;rde die im Streitfall in Rede stehende deutsche Regelung zur Hinzurechnung von Zwischeneink&uuml;nften mit Kapitalanlagecharakter gegen Art.&nbsp;56 EG versto&szlig;en. Denn die Hinzurechnung erfolgt danach nicht nur in den F&auml;llen rein k&uuml;nstlicher Gestaltungen, die darauf ausgerichtet sind, der Anwendung nationalen Steuervorschriften zu entgehen. Vielmehr greift die Hinzurechnungsbesteuerung unabh&auml;ngig davon ein, welche wirtschaftliche Funktion die Zwischengesellschaft im jeweiligen Einzelfall in dem Drittstaat oder anderweitig aus&uuml;bt. Dem Steuerpflichtigen wird nicht die M&ouml;glichkeit geboten, gegen&uuml;ber den Finanzbeh&ouml;rden die wirtschaftliche Substanz seines Drittstaatenengagements darzulegen und nachzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>73<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>ccc) Ob insoweit im Verh&auml;ltnis zu Drittstaaten die gleichen Rechtfertigungsgr&uuml;nde greifen wie im Verh&auml;ltnis der Mitgliedstaaten und Teilnehmer des gemeinsamen Binnenmarkts untereinander, ist fraglich. Der Rechtsprechung des EuGH kann zwar entnommen werden, dass grunds&auml;tzlich im Verh&auml;ltnis zu Drittstaaten eine Beschr&auml;nkung des Kapitalverkehrs aus Gr&uuml;nden gerechtfertigt sein kann, die innerhalb des Binnenmarkts diese Beschr&auml;nkung nicht legitimieren w&uuml;rden (z.B. EuGH-Urteil A, EU:C:2007:804, Rz&nbsp;36&nbsp;f., Slg. 2007, I-11531; EuGH-Beschluss Test Claimants in the CFC and Dividend Group Litigation vom 23.&nbsp;April 2008 C-201\/05, EU:C:2008:239, Rz&nbsp;93, Slg. 2008, I-2875). Die fehlende Gegenseitigkeit der Verkehrsfreiheiten im Verh&auml;ltnis zu Drittstaaten (EuGH-Urteile A, EU:C:2007:804, Rz&nbsp;37, Slg. 2007, I-11531; Orange European Smallcap Fund vom 20.&nbsp;Mai 2008 C-194\/06, EU:C:2008:289, Rz&nbsp;87&nbsp;f., Slg. 2008, I-3747) oder das Ziel einer Sicherung mitgliedstaatlicher Steuereinnahmen (EuGH-Urteil Haribo Lakritzen Hans Riegel und &Ouml;sterreichische Salinen vom 10.&nbsp;Februar 2011 C-436\/08 und C-437\/08, EU:C:2011:61, Rz&nbsp;112&nbsp;ff., 126, Slg. 2011, I-305) hat der EuGH jedoch als Rechtfertigungsgr&uuml;nde in Drittstaatensachverhalten nicht akzeptiert.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>74<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im Schrifttum wird demgegen&uuml;ber diskutiert, ob den Mitgliedstaaten gegen&uuml;ber Drittstaaten eine gr&ouml;&szlig;ere gesetzliche Typisierungsbefugnis zukommt und dem Steuerpflichtigen gesteigerte Nachweispflichten auferlegt werden k&ouml;nnen (vgl. Lang\/L&uuml;dicke\/ Reich, IStR 2008, 709, 711&nbsp;ff.; Kotthaus, Binnenmarktrecht und externe Kapitalverkehrsfreiheit, 2012, S.&nbsp;168&nbsp;f.; Smit, EC Tax Review 2012, 233, 242&nbsp;f.). Zudem wird erwogen, zwischen den jeweiligen Drittstaaten danach zu differenzieren, ob sie Steuerregelungen anwenden, die innerhalb der EU nicht akzeptiert werden k&ouml;nnten, weil sie z.B. dem Beihilfeverbot unterfallen oder aus anderen Gr&uuml;nden dem steuerpolitischen Grundkonsens der Mitgliedstaaten widersprechen (unfairer Steuerwettbewerb, vgl. Sch&ouml;n, Beihefter zu IStR 2013, Heft&nbsp;6, S.&nbsp;3, 21&nbsp;f., und in JbFSt 2013\/2014, S.&nbsp;85, 94&nbsp;ff.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>75<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>ddd) Falls f&uuml;r die Rechtfertigung im Verh&auml;ltnis zu Drittstaaten die vom EuGH im Urteil Cadbury Schweppes (EU:C:2006:544, Rz&nbsp;49&nbsp;ff., Slg. 2006, I-7995) angef&uuml;hrten Rechtfertigungsgr&uuml;nde in gleicher Weise greifen wie im Verh&auml;ltnis der Mitgliedstaaten und Teilnehmer des gemeinsamen Binnenmarkts untereinander, bed&uuml;rfte es der Erl&auml;uterung, welche qualitativen und quantitativen Anforderungen an die jeweilige Gestaltung zu stellen sind, damit die Beteiligung an der Auslandsgesellschaft nicht als &quot;rein k&uuml;nstlich&quot; zu beurteilen ist. Nach der Begr&uuml;ndung des Gesetzentwurfs der Bundesregierung zum Jahressteuergesetz 2008 soll die Anerkennung der Auslandsgesellschaft als wirtschaftlicher Gr&ouml;&szlig;e voraussetzen, dass diese dauerhaft und umfassend in das Wirtschaftsleben des Aufnahmestaats integriert sei, dort im Rahmen ihrer gew&ouml;hnlichen Gesch&auml;ftst&auml;tigkeit aktiv, st&auml;ndig und nachhaltig am Marktgeschehen teilnehme und dort f&uuml;r die Aus&uuml;bung ihrer T&auml;tigkeit st&auml;ndig sowohl gesch&auml;ftsleitendes als auch anderes Personal besch&auml;ftige und dieses Personal &uuml;ber die Qualifikationen verf&uuml;ge, um die der Gesellschaft &uuml;bertragenen Aufgaben eigenverantwortlich und selbst&auml;ndig zu erf&uuml;llen (BTDrucks 16\/6290, S.&nbsp;92&nbsp;ff.; vgl. auch BMF-Schreiben vom 8.&nbsp;Januar 2007, BStBl I 2007, 99). Im Schrifttum werden diese Anforderungen vielfach kritisiert und als zu weit gehend angesehen (vgl. Lehfeldt in Strunk\/Kaminski\/K&ouml;hler, a.a.O., &sect;&nbsp;8 AStG Rz&nbsp;10.1&nbsp;f., 182.19&nbsp;ff.; Kraft, a.a.O., &sect;&nbsp;8 Rz&nbsp;748&nbsp;ff.; Fuhrmann in Fuhrmann, Au&szlig;ensteuergesetz, 3.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;8 Rz&nbsp;286&nbsp;ff; Haase\/ Reiche, a.a.O., &sect;&nbsp;8 AStG Rz&nbsp;134; Goebel\/Palm, IStR 2007, 720, 723). Ma&szlig;geblich sei vielmehr nur, ob die Gesellschaft ihrer wirtschaftlichen Zielsetzung &#8211;bei einer verm&ouml;gensverwaltenden T&auml;tigkeit z.B. die T&auml;tigkeit der Kapitalanlage&#8211; im Aufnahmestaat tats&auml;chlich nachkomme (so Sch&ouml;n, Beihefter zu IStR 2013, Heft&nbsp;6, S.&nbsp;3,&nbsp;15&nbsp;f.; vgl. auch Senatsurteil in BFHE 231, 152, BStBl II 2011, 249, Rz&nbsp;18).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>76<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Auch die dritte Vorabentscheidungsfrage ist entscheidungserheblich. Denn von ihrer Beantwortung h&auml;ngt es ab, ob die in Rede stehenden nationalen Vorschriften &uuml;ber die Hinzurechnung von Zwischeneink&uuml;nften mit Kapitalanlagecharakter im Streitfall uneingeschr&auml;nkt angewendet werden k&ouml;nnen oder nicht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Beschluss (EuGH-Vorlage) vom 12.10.2016, I R 80\/14ECLI:DE:BFH:2016:VE.121016.IR80.14.0 Unionsrecht und Hinzurechnungsbesteuerung von Zwischeneink&uuml;nften mit Kapitalanlagecharakter im Drittstaatenfall Leits&auml;tze Dem Gerichtshof der Europ&auml;ischen Union werden folgende Rechtsfragen zur Vorabentscheidung vorgelegt: 1. Ist Art. 57 Abs. 1 EG (jetzt: Art. 64 Abs. 1 AEUV) dahin auszulegen, dass eine zum 31. Dezember 1993 im Zusammenhang mit Direktinvestitionen bestehende &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/i-r-80-14-unionsrecht-und-hinzurechnungsbesteuerung-von-zwischeneinkuenften-mit-kapitalanlagecharakter-im-drittstaatenfall\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">I&nbsp;R&nbsp;80\/14 &#8211; Unionsrecht und Hinzurechnungsbesteuerung von Zwischeneink&uuml;nften mit Kapitalanlagecharakter im Drittstaatenfall<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-67007","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/67007","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=67007"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/67007\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=67007"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=67007"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=67007"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}