{"id":67014,"date":"2017-03-23T13:31:56","date_gmt":"2017-03-23T11:31:56","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=67014"},"modified":"2017-03-23T13:31:56","modified_gmt":"2017-03-23T11:31:56","slug":"i-r-57-15-gewerbesteuerrechtliche-hinzurechnung-von-mietzinsen-entgelt-fuer-die-ueberlassung-von-ausstellungsflaechen-in-messehallen-5","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/i-r-57-15-gewerbesteuerrechtliche-hinzurechnung-von-mietzinsen-entgelt-fuer-die-ueberlassung-von-ausstellungsflaechen-in-messehallen-5\/","title":{"rendered":"I&nbsp;R&nbsp;57\/15 &#8211; Gewerbesteuerrechtliche Hinzurechnung von Mietzinsen (Entgelt f&uuml;r die &Uuml;berlassung von Ausstellungsfl&auml;chen in Messehallen)"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 25.10.2016, I R 57\/15<br \/>ECLI:DE:BFH:2016:U.251016.IR57.15.0<\/p>\n<p class=\"titel\">Gewerbesteuerrechtliche Hinzurechnung von Mietzinsen (Entgelt f&uuml;r die &Uuml;berlassung von Ausstellungsfl&auml;chen in Messehallen)<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>Die Hinzurechnung von Mietzinsen zur Ermittlung des Gewerbeertrages (&sect; 8 Nr. 1 Buchst. e GewStG) setzt voraus, dass sich jene Entgelte auf die Benutzung solcher unbeweglicher Wirtschaftsg&uuml;ter des Anlageverm&ouml;gens beziehen, die im Eigentum eines anderen stehen. Die aus diesem Gesetzeswortlaut abzuleitende fiktionale Annahme von Anlageverm&ouml;gen als Tatbestandsvoraussetzung muss den konkreten Gesch&auml;ftsgegenstand des Unternehmens ber&uuml;cksichtigen und sich soweit wie m&ouml;glich an den betrieblichen Verh&auml;ltnissen des Steuerpflichtigen orientieren (Senatsurteile vom 29. November 1972 I R 178\/70, BFHE 107, 468, BStBl II 1973, 148; vom 30. M&auml;rz 1994 I R 123\/93, BFHE 174, 554, BStBl II 1994, 810; vom 4. Juni 2014 I R 70\/12, BFHE 246, 67, BStBl II 2015, 289). Eine Gesch&auml;ftst&auml;tigkeit als sog. Durchf&uuml;hrungsgesellschaft schlie&szlig;t die Annahme von (fiktionalem) Anlageverm&ouml;gen an den angemieteten Messefl&auml;chen aus.<\/p>\n<\/div>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>Auf die Revision der Kl&auml;gerin werden das Urteil des Finanzgerichts M&uuml;nchen vom 8. Juni 2015&nbsp;&nbsp;7 K 3250\/12 und die Einspruchsentscheidung des Beklagten vom 5. Juni 2013 sowie der Feststellungsbescheid des Beklagten vom 13. M&auml;rz 2012 aufgehoben.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Kosten des gesamten Verfahrens hat der Beklagte zu tragen.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">I.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Streitig ist, ob das an ausl&auml;ndische Messegesellschaften gezahlte Entgelt f&uuml;r die &Uuml;berlassung von Ausstellungsfl&auml;chen in Messehallen als Mietzins der gewerbesteuerrechtlichen Hinzurechnung unterf&auml;llt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin und Revisionskl&auml;gerin (Kl&auml;gerin), eine GmbH, war im Jahre 2008 (Streitjahr) u.a. als sog. Durchf&uuml;hrungsgesellschaft f&uuml;r Auslandsmessebeteiligungen der Bundesrepublik Deutschland (Deutschland) bzw. des Freistaats Bayern t&auml;tig und organisierte die (amtlichen) Messebeteiligungen in deren Auftrag. Die Auslandsmesseprogramme des Bundes und des Freistaats erm&ouml;glichen Unternehmen mit Standort in Deutschland bzw. Bayern die Messeteilnahme auf Gemeinschaftsst&auml;nden zu g&uuml;nstigen Bedingungen. Die Unternehmen k&ouml;nnen gegen Kostenbeteiligung (Beteiligungsbeitrag) verschiedene Leistungen in Anspruch nehmen, etwa die &Uuml;berlassung von Ausstellungsfl&auml;chen im Rahmen des Gemeinschaftsstandes zur Pr&auml;sentation ihrer Produkte bzw. Dienstleistungen, die Betreuung durch die Durchf&uuml;hrungsgesellschaft sowie andere messespezifische Leistungen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Grundlage f&uuml;r die Vergabe des Auftrags an die Kl&auml;gerin zur Durchf&uuml;hrung der Messebeteiligungen des Bundes waren die &quot;Allgemeinen Bedingungen f&uuml;r Messeauftr&auml;ge (ABM 1996)&quot; des Bundesministeriums f&uuml;r Wirtschaft vom 25.&nbsp;M&auml;rz 1996. Gegenstand des Auftrags waren demnach die Durchf&uuml;hrungsleistung sowie Leistungen, zu deren Erf&uuml;llung der Auftragnehmer Vertr&auml;ge mit Dritten abschlie&szlig;t (&sect;&nbsp;2 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 und 2 ABM 1996). Die Verg&uuml;tung des Auftragnehmers umfasste das Entgelt f&uuml;r die Durchf&uuml;hrungsleistung sowie die erstattungsf&auml;higen Aufwendungen (&sect;&nbsp;6 Abs.&nbsp;1 ABM 1996 &#8211; u.a. die Standmiete f&uuml;r die Ausstellungsfl&auml;che, s. &sect;&nbsp;8 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;5 ABM 1996). Erl&ouml;se der Durchf&uuml;hrungsgesellschaft, die im Zusammenhang mit der Veranstaltung anfallen (z.B. Beteiligungsbeitr&auml;ge der teilnehmenden Unternehmen), waren mit dem Auftraggeber abzurechnen und wurden mit der Verg&uuml;tung der Kl&auml;gerin verrechnet (&sect;&nbsp;17 Abs.&nbsp;5 ABM 1996). Die ABM 1996 waren auch Bestandteil der Beauftragung der Kl&auml;gerin durch den Freistaat Bayern zur Durchf&uuml;hrung der Beteiligung an der Messe B 2008 (&sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;4 des Vertrages).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Zur Durchf&uuml;hrung der Messebeteiligungen schloss die Kl&auml;gerin im eigenen Namen sog. &quot;Ausstellervertr&auml;ge&quot; mit den Veranstaltern der Messe ab (&quot;contract to exhibit&quot;, &quot;verbindliche Anmeldung&quot;, &quot;exhibitor contract&quot;). Es handelt sich um standardisierte Formulare des jeweiligen Messeveranstalters, mit denen die Anmeldung zur Messe erfolgte. Sie enthielten verschiedene Leistungsangebote der Messeveranstalter: Neben der &quot;Buchung&quot; von Hallenfl&auml;chen konnten auch wahlweise weitere Leistungen in Anspruch genommen werden (z.B. Standbau, M&ouml;blierung des Standes, Standdekoration, zus&auml;tzliche Werbeleistungen).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das Entgelt f&uuml;r die &Uuml;berlassung der Ausstellungsfl&auml;chen wurde in allen Vertr&auml;gen nach der Anzahl der Quadratmeter bemessen. Es beinhaltete im Fall der Messe B auch die organisatorische Betreuung w&auml;hrend der Messe, die allgemeine Hallenreinigung und den Sicherheitsservice. Registration und Katalogeintrag im Ausstellerkatalog sowie der Stromanschluss wurden dagegen gesondert abgerechnet. Im Fall der Messe A beinhaltete das Entgelt auch die Registrierung von vier Angestellten der Kl&auml;gerin, PVC-Trennw&auml;nde, Telefon, Ausschilderung, Grundausstattung M&ouml;bel, Elektrizit&auml;t, Geb&uuml;hr f&uuml;r den Eintrag in dem Ausstellerkatalog und auf der Internetseite. Aus dem Vertrag mit dem Messeveranstalter der Messe C geht nicht hervor, dass weitere Leistungen unmittelbar mit dem Messeveranstalter vereinbart waren.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Des Weiteren schloss die Kl&auml;gerin im eigenen Namen Vertr&auml;ge mit den teilnehmenden Unternehmen &uuml;ber die &quot;Zulassung&quot; zum Gemeinschaftsstand ab (z.B. Ziff.&nbsp;4.09 der Allgemeinen Teilnahmebedingungen des Freistaats). Hierf&uuml;r stellte sie den teilnehmenden Unternehmen den Beteiligungsbeitrag in Rechnung. Im Rahmen des Auftragsverh&auml;ltnisses rechnete die Kl&auml;gerin ihre Aufwendungen f&uuml;r die Gemeinschaftsst&auml;nde, soweit diese nicht &uuml;ber die Beteiligungsbeitr&auml;ge mit den teilnehmenden Unternehmen abgedeckt wurden, mit ihren Auftraggebern (Bund oder Freistaat) ab.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin ermittelte f&uuml;r ihre Erkl&auml;rung zur gesonderten Feststellung des vortragsf&auml;higen Gewerbeverlustes zum 31.&nbsp;Dezember 2008 den Gewerbeertrag in der Weise, dass sie die von ihr f&uuml;r die Zurverf&uuml;gungstellung der Messefl&auml;chen an die Messeveranstalter zu zahlenden Entgelte als Betriebsausgaben gewinnmindernd ansetzte, die Zahlungen des Bundes bzw. des Freistaats Bayern aufgrund des Auftragsverh&auml;ltnisses sowie der am Gemeinschaftsstand teilnehmenden Firmen (Beteiligungsbeitr&auml;ge) gewinnerh&ouml;hend (Betriebseinnahmen). Der Beklagte und Revisionsbeklagte (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) rechnete die Aufwendungen der Kl&auml;gerin f&uuml;r die entgeltliche &Uuml;berlassung der Ausstellungsfl&auml;chen auf den Auslandsmessen (574.308&nbsp;EUR) nach &sect;&nbsp;8 Nr.&nbsp;1 Buchst.&nbsp;e des Gewerbesteuergesetzes in der im Streitjahr geltenden Fassung (GewStG) dem Gewinn hinzu (Verlust-Feststellungsbescheid des FA vom 13.&nbsp;M&auml;rz 2012). Der Einspruch der Kl&auml;gerin gegen diesen Bescheid hatte nur insoweit Erfolg, als das FA die vorgenommene Hinzurechnung um Aufwendungen k&uuml;rzte, die dem Grunde nach nicht als Mietzinsen zu qualifizieren seien (Kosten f&uuml;r Registration und Katalogeintrag Messe B). Die Klage war erfolglos (Finanzgericht &#8211;FG&#8211; M&uuml;nchen, Urteil vom 8.&nbsp;Juni 2015&nbsp;&nbsp;7&nbsp;K&nbsp;3250\/12, abgedruckt in Entscheidungen der Finanzgerichte &#8211;EFG&#8211; 2015, 1835).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin r&uuml;gt die Verletzung materiellen Rechts und beantragt, das angefochtene Urteil, die Einspruchsentscheidung vom 5.&nbsp;Juni 2013 sowie den Feststellungsbescheid des FA vom 13.&nbsp;M&auml;rz 2012 aufzuheben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt, die Revision zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">II.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Revision ist begr&uuml;ndet; das angefochtene Urteil verletzt Bundesrecht, da es bezogen auf die von der Kl&auml;gerin an die ausl&auml;ndischen Messeunternehmen geleisteten Entgelte die Voraussetzungen f&uuml;r eine Hinzurechnung des &sect;&nbsp;8 Nr.&nbsp;1 Buchst.&nbsp;e GewStG zu Unrecht als erf&uuml;llt angesehen hat. Dies f&uuml;hrt zur Aufhebung des Urteils (&sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;3 Satz 1 Nr.&nbsp;1 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;) und der zugrunde liegenden Verlustfeststellung durch Bescheid vom 13.&nbsp;M&auml;rz 2012 und Einspruchsentscheidung vom 5.&nbsp;Juni 2013.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Nach &sect;&nbsp;8 Nr.&nbsp;1 Buchst.&nbsp;e GewStG werden zur Ermittlung des Gewerbeertrages (&sect;&nbsp;7 Satz 1 GewStG) dem Gewinn aus Gewerbebetrieb unter weiteren hier nicht streitigen Voraussetzungen ein Viertel der Summe aus dreizehn Zwanzigstel der Miet- und Pachtzinsen (einschlie&szlig;lich Leasingraten) f&uuml;r die Benutzung der unbeweglichen Wirtschaftsg&uuml;ter des Anlageverm&ouml;gens, die im Eigentum eines anderen stehen, wieder hinzugerechnet, soweit sie bei der Ermittlung des Gewinns (der auch Gegenstand der hier streitgegenst&auml;ndlichen Feststellung des vortragsf&auml;higen Gewerbeverlustes ist) abgesetzt worden sind. Der Tatbestand sieht keine Differenzierung nach dem Ort der Belegenheit der unbeweglichen Wirtschaftsg&uuml;ter vor; die Regelung betrifft daher auch Nutzungsentgelte, die an Vermieter\/Verp&auml;chter f&uuml;r eine Nutzungs&uuml;berlassung im Ausland gezahlt werden (Sarrazin in Lenski\/Steinberg, Gewerbesteuergesetz, &sect;&nbsp;8 Nr.&nbsp;1 Buchst.&nbsp;e, Rz&nbsp;4).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Gegenstand der Hinzurechnung sind Miet- und Pachtzinsen im Sinne des b&uuml;rgerlichen Rechts (&sect;&sect;&nbsp;535&nbsp;ff. des B&uuml;rgerlichen Gesetzbuchs &#8211;BGB&#8211;). Der Nutzungsvertrag muss seinem wesentlichen rechtlichen Gehalt nach ein Miet- oder Pachtverh&auml;ltnis im Sinne des b&uuml;rgerlichen Rechts sein (Urteil des Bundesfinanzhofs &#8211;BFH&#8211; vom 31.&nbsp;Juli 1985 VIII&nbsp;R&nbsp;261\/81, BFHE 145, 134, BStBl II 1986, 304; Senatsurteil vom 10.&nbsp;Juli 1996 I&nbsp;R&nbsp;132\/94, BFHE 181, 337, BStBl II 1997, 226). Die Einordnung unter diese Vertragstypen ist dann ausgeschlossen, wenn der Vertrag wesentliche mietfremde oder pachtfremde Elemente enth&auml;lt, die ihn einem anderen Vertragstyp zuordnen oder zu einer Einordnung als Vertrag eigener Art f&uuml;hren (vgl. Senatsurteile vom 15.&nbsp;Juni 1983 I&nbsp;R&nbsp;113\/79, BFHE 139, 286, BStBl II 1984, 17; vom 28.&nbsp;Juni 1978 I&nbsp;R&nbsp;131\/76, BFHE 126, 43, BStBl II 1979, 47). Ist ausl&auml;ndisches Recht auf den Vertrag anwendbar, ist f&uuml;r den Tatbestand des &sect;&nbsp;8 Nr.&nbsp;1 Buchst.&nbsp;e GewStG entscheidend, ob der Vertrag bei Anwendung deutschen Rechts als Miet- oder Pachtvertrag anzusehen w&auml;re (BFH-Urteil vom 27.&nbsp;November 1975 IV&nbsp;R&nbsp;192\/71, BFHE 117, 474, BStBl II 1976, 220; G&uuml;roff in Glanegger\/G&uuml;roff, GewStG, 8.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;8 Nr.&nbsp;1d Rz&nbsp;6; Bl&uuml;mich\/ Hofmeister, &sect;&nbsp;8 GewStG Rz&nbsp;231 i.V.m. Rz&nbsp;203; Sarrazin in Lenski\/Steinberg, a.a.O., &sect;&nbsp;8 Nr.&nbsp;1 Buchst.&nbsp;e Rz&nbsp;22).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Die W&uuml;rdigung des FG, dass die von der Kl&auml;gerin an die ausl&auml;ndischen Messeunternehmen geleisteten Entgelte als Miete (Mietvertr&auml;ge als vertragliche Grundlagen) anzusehen sind, weist keine Rechtsfehler auf.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Das FG hat in diesem Zusammenhang die den Zahlungen zugrunde liegenden Vereinbarungen dahin gew&uuml;rdigt, dass es sich dem jeweiligen wesentlichen Gehalt nach um einen Mietvertrag im Sinne des b&uuml;rgerlichen Rechts handelt. Dazu hat es auf die vertraglichen Hauptpflichten abgestellt, die f&uuml;r die jeweiligen Messeunternehmen darauf gerichtet sind, die Messefl&auml;chen f&uuml;r die Dauer der Messe in dem vertraglich vereinbarten Zustand zum Gebrauch zu &uuml;berlassen. Im Vordergrund der Vertr&auml;ge habe nicht die Zulassung zur Teilnahme der Messe als solche, sondern die &Uuml;berlassung von Stand- bzw. Ausstellungsfl&auml;chen zur Pr&auml;sentation von Produkten und\/oder Dienstleistungen der Aussteller im Rahmen der Messeveranstaltung gestanden. Die erg&auml;nzenden (z.B. technischen) Nebenleistungen seien weder als wesentliche noch als mietfremde Elemente anzusehen; Zusatzleistungen gegen zus&auml;tzliches Entgelt seien hingegen als (auch rechtlich) trennbare Leistungskomponenten zu w&uuml;rdigen. Dabei hat das FG auch keinen Anlass gesehen, auf der Grundlage der Bezeichnung der (Formular-)Vertr&auml;ge zu einem anderen Ergebnis zu kommen, da es darum gehe, die Vertr&auml;ge ausgehend von den Verst&auml;ndnism&ouml;glichkeiten eines Durchschnittskunden objektiv und einheitlich auszulegen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Die Auslegung von Vertr&auml;gen und deren W&uuml;rdigung obliegt zun&auml;chst dem FG als Tatsacheninstanz. Soweit die Auslegung den gesetzlichen Auslegungsregeln (&sect;&sect;&nbsp;133, 157 BGB) entspricht und nicht gegen Denkgesetze und allgemeine Erfahrungss&auml;tze verst&ouml;&szlig;t, ist sie f&uuml;r den BFH als Revisionsgericht, selbst wenn die vorgenommene Auslegung nicht zwingend, sondern lediglich m&ouml;glich ist (st&auml;ndige Rechtsprechung, z.B. Senatsurteile vom 30.&nbsp;November 2005 I&nbsp;R&nbsp;110\/04, BFHE 212, 83, BStBl II 2007, 251; vom 5.&nbsp;Juni 2013 I&nbsp;R&nbsp;37\/12, BFH\/NV 2013, 1628; abweichend G&uuml;roff in Glanegger\/G&uuml;roff, a.a.O., &sect;&nbsp;8 Nr.&nbsp;1d Rz&nbsp;8b a.E.), bindend (vgl. &sect;&nbsp;118 Abs.&nbsp;2 FGO).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Die Auslegung des FG ist hiernach nicht zu beanstanden. Das FG hat zur Qualifizierung der vertraglichen Hauptpflicht der Messeunternehmen zu Recht auf den Vereinbarungszweck (Gew&auml;hrung des Gebrauchs einer Fl&auml;che im Rahmen der Ausstellung) als eine dem Inhalt des &sect;&nbsp;535 Abs.&nbsp;1 BGB entsprechende Pflicht verwiesen. Dar&uuml;ber hinaus hat das FG bei seiner W&uuml;rdigung auch dem Umstand Rechnung getragen, dass die Entgelth&ouml;he an der Gr&ouml;&szlig;e der &uuml;berlassenen Fl&auml;che ausgerichtet war und dass die (z.B. organisatorischen und technischen) Nebenleistungen dazu dienten, der Kl&auml;gerin den vertragsgem&auml;&szlig;en Gebrauch der Fl&auml;che im Rahmen der Veranstaltung zu erm&ouml;glichen. Insoweit hat das FG aus dem &quot;Leistungsb&uuml;ndel&quot; als Gegenstand der Leistungspflicht der jeweiligen Messegesellschaft (so Gerritzen\/ Matheis, Deutsches Steuerrecht &#8211;DStR&#8211; 2013, 236; Cech\/ P&uuml;schel, Die Unternehmensbesteuerung &#8211;Ubg&#8211; 2015, 645, 647) eine sachlich begr&uuml;ndete Wertungsentscheidung zur Abgrenzung der Haupt- und Nebenleistungen getroffen, die nicht rechtsfehlerhaft ist. Soweit abgrenzbare Sonderleistungen gegen&uuml;ber der Kl&auml;gerin zu erbringen waren (Kosten f&uuml;r Registration und Katalogeintrag Messe B), sind diese schon vom FA gesondert gew&uuml;rdigt worden und nicht Gegenstand dieses Rechtsstreits.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Das FG hat aber rechtsfehlerhaft dahin erkannt, dass sich die Entgelte auf die Benutzung solcher unbeweglicher Wirtschaftsg&uuml;ter des Anlageverm&ouml;gens beziehen, die im Eigentum eines anderen stehen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Der Begriff des Anlageverm&ouml;gens ist nach allgemeinen ertragsteuerlichen Grunds&auml;tzen zu bestimmen. Anlageverm&ouml;gen sind danach die Gegenst&auml;nde, die dazu bestimmt sind, auf Dauer dem Betrieb zu dienen (&sect;&nbsp;247 Abs.&nbsp;2 des Handelsgesetzbuchs &#8211;HGB&#8211;). Das sind die zum Gebrauch im Betrieb und nicht zum Verbrauch oder Verkauf bestimmten Wirtschaftsg&uuml;ter. F&uuml;r die Hinzurechnung nach &sect;&nbsp;8 GewStG ist darauf abzustellen, ob die Wirtschaftsg&uuml;ter Anlageverm&ouml;gen des Mieters oder P&auml;chters w&auml;ren, wenn er ihr Eigent&uuml;mer w&auml;re (Senatsurteile vom 29.&nbsp;November 1972 I&nbsp;R&nbsp;178\/70, BFHE 107, 468, BStBl II 1973, 148; vom 30.&nbsp;M&auml;rz 1994 I&nbsp;R&nbsp;123\/93, BFHE 174, 554, BStBl II 1994, 810; vom 4.&nbsp;Juni 2014 I&nbsp;R&nbsp;70\/12, BFHE 246, 67, BStBl II 2015, 289). Diese Fiktion ist auf den Zweck des &sect;&nbsp;8 Nr.&nbsp;1 Buchst.&nbsp;e GewStG zur&uuml;ckzuf&uuml;hren, durch die Hinzurechnung im Sinne einer Finanzierungsneutralit&auml;t einen objektivierten Ertrag des Gewerbebetriebs zu ermitteln (BTDrucks 16\/4841, S.&nbsp;78; Senatsurteil in BFHE 246, 67, BStBl II 2015, 289).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Nach diesen Grunds&auml;tzen liegen die Voraussetzungen f&uuml;r die Hinzurechnung im Streitfall nicht vor. Nach den Feststellungen des FG (&sect;&nbsp;118 Abs.&nbsp;2 FGO) standen die von der Kl&auml;gerin angemieteten Fl&auml;chen zwar im Eigentum Dritter. W&auml;re die Kl&auml;gerin Eigent&uuml;merin der Ausstellungsfl&auml;chen, geh&ouml;rten diese aber nicht zu ihrem Anlageverm&ouml;gen, da sie diese nicht st&auml;ndig f&uuml;r den Gebrauch in ihrem Betrieb h&auml;tte vorhalten m&uuml;ssen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Allerdings steht die Tatsache der &quot;Durchleitung&quot; der Fl&auml;chen der Zuordnung zum Anlageverm&ouml;gen nicht entgegen; eine Hinzurechnung ist in dieser Konstellation weder nach dem Gesetzeswortlaut noch unter Ber&uuml;cksichtigung des Gesetzeszwecks ausgeschlossen. Dies hat der Senat im Zusammenhang mit der &quot;Durchleitung&quot; von Immobilien bereits entschieden (Senatsurteil in BFHE 246, 67, BStBl II 2015, 289); die dagegen gerichtete Verfassungsbeschwerde blieb erfolglos (s. Bundesverfassungsgericht, Beschluss vom 26.&nbsp;Februar 2016&nbsp;&nbsp;1&nbsp;BvR&nbsp;2836\/14, DE:BVerfG:2016:rk20160226.1bvr283614, H&ouml;chstrichterliche Finanzrechtsprechung 2016, 491). Daran ist ungeachtet der Kritik (Sarrazin in Lenski\/Steinberg, a.a.O., &sect;&nbsp;8 Nr.&nbsp;1 Buchst.&nbsp;e Rz&nbsp;17) festzuhalten (s.a. Nieders&auml;chsisches FG, Urteil vom 7.&nbsp;Juli 2011&nbsp;&nbsp;10&nbsp;K&nbsp;78\/10, EFG 2011, 2100 [die Revision war unzul&auml;ssig, s. BFH-Beschluss vom 30.&nbsp;April 2013 IV&nbsp;R&nbsp;38\/11, BFH\/NV 2013, 1117]; Gleichlautende Erlasse der obersten Finanzbeh&ouml;rden der L&auml;nder vom 2.&nbsp;Juli 2012, BStBl I 2012, 654, Rz&nbsp;29a).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Die Annahme von Anlageverm&ouml;gen muss aber auch im Rahmen der gebotenen Fiktion den Gesch&auml;ftsgegenstand des Unternehmens ber&uuml;cksichtigen, sie muss sich soweit wie m&ouml;glich an den betrieblichen Verh&auml;ltnissen des Steuerpflichtigen orientieren (Senatsurteil in BFHE 107, 468, BStBl II 1973, 148; Gleichlautende Erlasse der obersten Finanzbeh&ouml;rden der L&auml;nder in BStBl I 2012, 654, Rz&nbsp;29b). Nach diesem Ma&szlig;stab ist von ausschlaggebender Bedeutung, dass die Kl&auml;gerin als sog. Durchf&uuml;hrungsgesellschaft nur aufgrund auftragsbezogener Weisung &uuml;ber die Teilnahme an einer konkreten Messe (Ort und Zeit) gegen&uuml;ber dem dortigen Messeveranstalter t&auml;tig wird, indem sie die dortige Fl&auml;che anmietet und wiederum anderen Unternehmen zur Nutzung anbietet. Nach dem Pr&uuml;fungsma&szlig;stab eines das Miet- oder Pachtverh&auml;ltnis ersetzenden Eigentums an der jeweiligen Messefl&auml;che ist aber angesichts der Zuf&auml;lligkeit der konkreten Auswahlentscheidung des Auftraggebers nicht davon auszugehen, dass die Kl&auml;gerin entsprechende Fl&auml;chen st&auml;ndig f&uuml;r den Gebrauch in ihrem Betrieb vorgehalten h&auml;tte. Die Gesch&auml;ftsbet&auml;tigung der Kl&auml;gerin als Durchf&uuml;hrungsgesellschaft war nach den konkreten vertraglichen Abreden (hier: als Dienstleisterin mit der Funktion als &quot;Mittler&quot; zwischen Messeveranstalter und Auftraggeber) mit der Annahme (fiktionalem) Anlageverm&ouml;gens an den Fl&auml;chen vielmehr unvereinbar (so im Ergebnis wohl auch Sarrazin in Lenski\/Steinberg, a.a.O., &sect;&nbsp;8 Nr.&nbsp;1 Buchst.&nbsp;e Rz&nbsp;17 und 17a; Gerritzen\/Matheis, DStR 2013, 236, 238; Kohlhaas, DStR 2014, 296, 300&nbsp;f.; Cech\/P&uuml;schel, Ubg 2015, 645, 649&nbsp;ff.; abweichend aber G&uuml;roff in Glanegger\/G&uuml;roff, a.a.O., &sect;&nbsp;8 Nr.&nbsp;1d Rz&nbsp;16).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4. Die Kostenentscheidung folgt aus &sect;&nbsp;135 Abs.&nbsp;1 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 25.10.2016, I R 57\/15ECLI:DE:BFH:2016:U.251016.IR57.15.0 Gewerbesteuerrechtliche Hinzurechnung von Mietzinsen (Entgelt f&uuml;r die &Uuml;berlassung von Ausstellungsfl&auml;chen in Messehallen) Leits&auml;tze Die Hinzurechnung von Mietzinsen zur Ermittlung des Gewerbeertrages (&sect; 8 Nr. 1 Buchst. e GewStG) setzt voraus, dass sich jene Entgelte auf die Benutzung solcher unbeweglicher Wirtschaftsg&uuml;ter des Anlageverm&ouml;gens beziehen, die im Eigentum eines anderen &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/i-r-57-15-gewerbesteuerrechtliche-hinzurechnung-von-mietzinsen-entgelt-fuer-die-ueberlassung-von-ausstellungsflaechen-in-messehallen-5\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">I&nbsp;R&nbsp;57\/15 &#8211; Gewerbesteuerrechtliche Hinzurechnung von Mietzinsen (Entgelt f&uuml;r die &Uuml;berlassung von Ausstellungsfl&auml;chen in Messehallen)<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-67014","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/67014","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=67014"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/67014\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=67014"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=67014"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=67014"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}