{"id":67090,"date":"2017-04-27T10:03:09","date_gmt":"2017-04-27T08:03:09","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=67090"},"modified":"2017-04-27T10:03:09","modified_gmt":"2017-04-27T08:03:09","slug":"iv-r-50-14-abgrenzung-des-physischen-goldhandels-von-privater-vermoegensverwaltung-keine-anwendung-des-par-4-abs-3-satz-4-variante-3-estg-auf-den-physischen-goldhandel-gewerbliche-gewinne-is-des-dba-g","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/iv-r-50-14-abgrenzung-des-physischen-goldhandels-von-privater-vermoegensverwaltung-keine-anwendung-des-par-4-abs-3-satz-4-variante-3-estg-auf-den-physischen-goldhandel-gewerbliche-gewinne-is-des-dba-g\/","title":{"rendered":"IV&nbsp;R&nbsp;50\/14 &#8211; Abgrenzung des physischen Goldhandels von privater Verm&ouml;gensverwaltung &#8211; keine Anwendung des &sect; 4 Abs. 3 Satz 4 Variante 3 EStG auf den physischen Goldhandel &#8211; gewerbliche Gewinne i.S. des DBA-Gro&szlig;britannien &#8211; Buchf&uuml;hrungspflicht einer Gesellschaft ausl&auml;ndischen Rechts &#8211; Feststellung ausl&auml;ndischen Rechts &#8211; Ber&uuml;cksichtigung von Verfahrensr&uuml;gen &#8211; Wertpapiere verbriefen unk&ouml;rperliches Recht &#8211; Steuerumgehung &#8211; Gewinnfeststellungsbescheid nach &sect; 180 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 Buchst. a AO und Verlustfeststellungsbescheid nach &sect; 15b Abs. 4 EStG"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 19.1.2017, IV R 50\/14<br \/>ECLI:DE:BFH:2017:U.190117.IVR50.14.0<\/p>\n<p class=\"titel\">Abgrenzung des physischen Goldhandels von privater Verm&ouml;gensverwaltung &#8211; keine Anwendung des &sect; 4 Abs. 3 Satz 4 Variante 3 EStG auf den physischen Goldhandel &#8211; gewerbliche Gewinne i.S. des DBA-Gro&szlig;britannien &#8211; Buchf&uuml;hrungspflicht einer Gesellschaft ausl&auml;ndischen Rechts &#8211; Feststellung ausl&auml;ndischen Rechts &#8211; Ber&uuml;cksichtigung von Verfahrensr&uuml;gen &#8211; Wertpapiere verbriefen unk&ouml;rperliches Recht &#8211; Steuerumgehung &#8211; Gewinnfeststellungsbescheid nach &sect; 180 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 Buchst. a AO und Verlustfeststellungsbescheid nach &sect; 15b Abs. 4 EStG<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>1. Ob der Ankauf und Verkauf von Gold als Gewerbebetrieb anzusehen ist, muss anhand der Besonderheiten von Goldgesch&auml;ften beurteilt werden. Ein kurzfristiger und h&auml;ufiger Umschlag des Goldbestands sowie der Einsatz von Fremdkapital k&ouml;nnen Indizien f&uuml;r eine gewerbliche T&auml;tigkeit sein. Die Grunds&auml;tze des Wertpapierhandels sind auf den Handel mit physischem Gold nicht &uuml;bertragbar.<\/p>\n<\/p>\n<p>2. Goldbarren sind keine Wertpapieren vergleichbare nicht verbriefte Forderungen oder Rechte i.S. des &sect; 4 Abs. 3 Satz 4 Variante 3 EStG.<\/p>\n<\/div>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>Die Revision des Beklagten gegen das Urteil des Finanzgerichts M&uuml;nster vom 11. Dezember 2013&nbsp;&nbsp;6 K 3045\/11 F wird als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckgewiesen.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Kosten des Revisionsverfahrens hat der Beklagte zu tragen.<\/p>\n<\/p>\n<p>Au&szlig;ergerichtliche Kosten der Beigeladenen werden nicht erstattet.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">A.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin und Revisionsbeklagte (Kl&auml;gerin) ist eine Gesellschaft in der Rechtsform einer General Partnership (GP). Sie wurde mit Gesellschaftsvertrag (GesV) vom 20.&nbsp;Dezember 2007 nach englischem Recht gegr&uuml;ndet. Die Kapitaleinlage betr&auml;gt &#8230;&nbsp;EUR. Gesellschafter der Kl&auml;gerin sind die in A (Inland) wohnenden Beigeladenen zu&nbsp;1. und 2. Der Beigeladene zu 1. ist mit 80&nbsp;%, die Beigeladene zu 2. mit 20&nbsp;% an der Kl&auml;gerin beteiligt. Beide Gesellschafter sind einzeln zur Gesch&auml;ftsf&uuml;hrung befugt. Die Gesellschaft wurde mit Wirkung ab dem 14.&nbsp;Dezember 2007 auf unbestimmte Zeit begr&uuml;ndet (Ziff.&nbsp;3.1. GesV). Die Kl&auml;gerin hat seit ihrer Gr&uuml;ndung ihren Sitz in London. Gesch&auml;ftszweck der Kl&auml;gerin ist der Kauf, der Verkauf, der Handel oder anderweitige Gesch&auml;fte mit Edelmetallen einschlie&szlig;lich Kauf und Verkauf von Optionen oder sonstigen Derivaten zum Zwecke der Verringerung von Verlustrisiken oder zur Hebung von Renditechancen (vgl. Ziff.&nbsp;2.1. GesV). Au&szlig;erdem darf die Kl&auml;gerin auch Handels- oder Beratungsdienstleistungen gegen&uuml;ber Dritten erbringen (vgl. Ziff.&nbsp;2.2. GesV).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit Vertrag vom 17.&nbsp;Dezember 2007 mietete der Beigeladene zu 1. als gesch&auml;ftsf&uuml;hrender Gesellschafter der Kl&auml;gerin ein B&uuml;ro in London an. Der Mietvertrag war zun&auml;chst bis zum 31.&nbsp;Januar 2008 befristet und wurde zweimal um jeweils einen Monat verl&auml;ngert. Ende M&auml;rz 2008 endete das Mietverh&auml;ltnis. Das B&uuml;ro war u.a. mit einem Computer, Internetanschluss, einem Faxger&auml;t und einem Telefon ausgestattet. Die Kl&auml;gerin erhielt eine eigene E-Mail-Adresse. In Briefen erschienen Name und Anschrift der Kl&auml;gerin im Briefkopf. Am 10.&nbsp;M&auml;rz 2008 mietete die Kl&auml;gerin in London eine Wohnung an, die als neue Gesch&auml;ftsadresse und als B&uuml;ro mit Wirkung zum 15.&nbsp;M&auml;rz 2008 diente. Das Mietverh&auml;ltnis war f&uuml;r zw&ouml;lf Monate vereinbart. Das B&uuml;ro war u.a. mit einem eigenen Faxger&auml;t und einem Computer ausgestattet.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>F&uuml;r den Handel mit Edelmetallen &#8211;insbesondere Gold&#8211; er&ouml;ffnete die Kl&auml;gerin bei der X-Bank zwei Konten. Unter dem Konto mit der Unternummer &#8230;8 wurden Euro- und US-Dollarbetr&auml;ge erfasst und unter dem Unterkonto &#8230;9 Goldbest&auml;nde. Weiter nahm die Kl&auml;gerin am 21.&nbsp;Dezember 2007 bei der X-Bank einen Kontokorrentkredit in H&ouml;he von &#8230;&nbsp;Mio.&nbsp;EUR auf. Am selben Tag erwarb sie &#8230;&nbsp;Unzen Gold (Preis pro Unze Gold: 559,06&nbsp;EUR) und nahm hierf&uuml;r einen Kontokorrentkredit in H&ouml;he von &#8230;&nbsp;EUR in Anspruch. Das Gold wurde in den R&auml;umlichkeiten der X-Bank verwahrt. Die zun&auml;chst in Sammelverwahrung befindlichen Goldbarren wurden etwa zwei Tage nach dem Zeitpunkt des Kaufs r&auml;umlich separiert und in gesonderten Tresoren f&uuml;r &quot;allokiertes&quot; Gold verwahrt. Weiter wurden sie in einer Barrenliste vermerkt und ihr Wert unter Angabe der Werteinheit (Unzen) auf dem &quot;allocated Goldkonto&quot; der Kl&auml;gerin gutgeschrieben. In der Barrenliste waren die Barrennummern, das Gesamtgewicht und die Feinheit der einzelnen Goldbarren jeweils vermerkt. Die Goldbarren wurden in den Tresoren getrennt von anderen Goldbest&auml;nden aufbewahrt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Am 11.&nbsp;M&auml;rz 2008 erwarb die Kl&auml;gerin gebrauchte Lebensversicherungspolicen im Wert von 61.463,82&nbsp;GBP (Britische Pfund).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table class=\"Rsp\">\n<tr>\n<th colspan=\"4\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/th>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"4\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">Das im Dezember 2007 erworbene Gold ver&auml;u&szlig;erte die Kl&auml;gerin in zwei Tranchen am 7.&nbsp;Januar 2008 und am 2.&nbsp;April 2008 vollst&auml;ndig. Anschlie&szlig;end erwarb sie neue Goldbarren und ver&auml;u&szlig;erte diese wieder. Diesen Vorgang wiederholte sie fortlaufend in den Jahren 2008 bis 2010. Das ab 2008 gekaufte Gold wurde in gleicher Weise behandelt wie das im Dezember 2007 erworbene Gold. Die Goldbarren wurden immer aus der Sammelverwahrung entnommen und in den daf&uuml;r vorgesehenen R&auml;umlichkeiten der X-Bank separat verwahrt sowie in Barrenlisten vermerkt. Die folgende Tabelle zeigt die Mindestanzahl der in den Jahren 2007 bis Mai 2010 get&auml;tigten, durch Kontoausz&uuml;ge (Statement of Account) der X-Bank nachgewiesenen Goldgesch&auml;fte:<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">Zahlungsabgang<br \/>(Anschaffung)<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">Wert<br \/>EUR\/USD<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">Zahlungseingang<br \/>(Ver&auml;u&szlig;erung)<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">Wert<br \/>EUR\/USD<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">27. Dezember 2007<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"bottom\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">&#8230; EUR&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">&nbsp;7. Januar 2008<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"bottom\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">&#8230; EUR&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"bottom\">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">&nbsp;2. April 2008<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"bottom\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">&#8230; EUR&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">17. Januar 2008<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"bottom\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">&#8230; EUR&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">&nbsp;4. Februar 2008<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"bottom\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">&#8230; EUR&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">20. Februar 2008<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"bottom\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">&#8230; EUR&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">&nbsp;5. M&auml;rz 2008<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"bottom\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">&#8230; EUR&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">27. Februar 2008<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"bottom\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">&#8230; EUR&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">&nbsp;1. Juli 2008<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"bottom\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">&#8230; EUR&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">24. Februar 2009<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"bottom\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">&#8230; USD&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">&nbsp;8. Oktober 2009<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"bottom\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">&#8230; USD&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">31. Juli 2009<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"bottom\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">&#8230; USD&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">14. August 2009<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"bottom\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">&#8230; USD&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">&nbsp;1. September 2009<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"bottom\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">&#8230; USD&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">&nbsp;8. September 2009<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"bottom\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">&#8230; USD&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">20. Oktober 2009<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"bottom\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">&#8230; USD&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">&nbsp;6. November 2009<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"bottom\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">&#8230; EUR&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">&nbsp;6. November 2009<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"bottom\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">&#8230; USD&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"bottom\">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">&nbsp;8. Dezember 2009<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"bottom\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">&#8230; USD&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">&nbsp;5. Februar 2010<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"bottom\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">&#8230; USD&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">18. M&auml;rz 2010<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"bottom\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">&#8230; EUR&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">&nbsp;7. April 2010<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"bottom\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">&#8230; EUR&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">19. Mai 2010<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"bottom\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">&#8230; EUR&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">&nbsp;4. Oktober 2010<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"bottom\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">&#8230; USD&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Neben den Goldgesch&auml;ften legte die Kl&auml;gerin im Jahr 2008 Festgeld an, kaufte und verkaufte Liquidity Funds (Wertpapiere) &uuml;ber die Bank. Die Kl&auml;gerin lie&szlig; sich von der &#8230; Trading Partners beraten und zahlte hierf&uuml;r Beratungsgeb&uuml;hren f&uuml;r die Zeit von Dezember 2007 bis M&auml;rz 2008 in H&ouml;he von 11.500&nbsp;GBP. Die Beratungsleistungen hatte S erbracht. Die Rechnung der &#8230; Trading Partners datiert vom 15.&nbsp;Dezember 2008. Ende 2008 lie&szlig; die Kl&auml;gerin ein Konto bei der Y-Bank er&ouml;ffnen, &uuml;ber das sie neben dem bestehenden Konto bei der X-Bank Gold kaufte und verkaufte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Beigeladenen erkl&auml;rten f&uuml;r die Jahre 2007 bis 2010 in Gro&szlig;britannien Eink&uuml;nfte aus Gewerbebetrieb und zahlten in Gro&szlig;britannien Steuern auf die erkl&auml;rten Gewinne, die aus der Gesch&auml;ftst&auml;tigkeit der Kl&auml;gerin erzielt wurden. Dabei ermittelten die Beigeladenen den Gewinn den Feststellungen des Finanzgerichts (FG) zufolge auf der Grundlage von Einnahmen und Ausgaben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Am 28.&nbsp;Januar 2009 reichte die Kl&auml;gerin die Erkl&auml;rung zur gesonderten und einheitlichen Feststellung von Grundlagen f&uuml;r die Einkommensbesteuerung f&uuml;r 2007 beim Beklagten und Revisionskl&auml;ger (Finanzamt &#8211;FA&#8211;) ein. Darin erkl&auml;rte sie einen Verlust aus Gewerbebetrieb in H&ouml;he von &#8230;&nbsp;EUR und rechnete diesen dem Beigeladenen zu 1. in H&ouml;he von &#8230;&nbsp;EUR und der Beigeladenen zu 2. in H&ouml;he von &#8230;&nbsp;EUR zu. Der Verlust ergab sich daraus, dass den Einnahmen aus Kursgewinnen in H&ouml;he von 2.660,97&nbsp;EUR Ausgaben in H&ouml;he von insgesamt &#8230;&nbsp;EUR gegen&uuml;berstanden. Mit Bescheid vom 26.&nbsp;Februar 2009 stellte das FA f&uuml;r 2007 nach Doppelbesteuerungsabkommen (DBA) steuerfreie\/laufende &#8211;dem Progressionsvorbehalt unterliegende&#8211; Eink&uuml;nfte in H&ouml;he von insgesamt .\/.&nbsp;27.765&nbsp;EUR fest (Feststellungsbescheid). Das FA lie&szlig; die Ausgaben f&uuml;r das im Jahr 2007 erworbene Gold in H&ouml;he von &#8230;&nbsp;EUR nicht sofort zum Abzug zu. In den Erl&auml;uterungen zum Bescheid hei&szlig;t es, die Kl&auml;gerin habe ihren Gewinn nicht nach &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;3 des Einkommensteuergesetzes in der f&uuml;r das Streitjahr ma&szlig;geblichen Fassung (EStG) ermitteln d&uuml;rfen, weil sie in Gro&szlig;britannien verpflichtet gewesen sei, eine Gewinnermittlung nach bilanzrechtlichen Vorschriften vorzunehmen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Hiergegen legte die Kl&auml;gerin Einspruch ein. Mit Schreiben vom 6.&nbsp;April 2009 legte sie dem FA ein in Englisch verfasstes Schreiben der in London ans&auml;ssigen Anwaltskanzlei B vom 3.&nbsp;April 2009 vor. Danach sei eine GP in Gro&szlig;britannien nicht verpflichtet, B&uuml;cher zu f&uuml;hren oder Abschl&uuml;sse zu erstellen. Der Gewinn oder der Verlust sei &quot;on a cash basis&quot; zu ermitteln.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Am 19.&nbsp;April 2010 begann bei der Kl&auml;gerin eine Betriebspr&uuml;fung durch das Finanzamt A, welche die Jahre 2007 und 2008 umfasste. Pr&uuml;fungsgegenstand war u.a. die gesonderte und einheitliche Feststellung von Eink&uuml;nften. In dem Pr&uuml;fungsbericht vom 17.&nbsp;Januar 2011 stellte der Pr&uuml;fer u.a. fest, die Kl&auml;gerin habe alle Gesch&auml;fte mit der X-Bank und der Y-Bank in London abgewickelt. Gegen&uuml;ber dritten Personen sei sie nicht t&auml;tig geworden. Sie habe weder ein nach au&szlig;en erkennbares Gesch&auml;ftslokal noch eine Website im Internet gehabt. Sie sei in keinem Branchenverzeichnis erfasst gewesen. Da sich die Kl&auml;gerin weder als Goldmaklerin im Gro&szlig;handel auf dem professionellen Goldmarkt noch als Goldh&auml;ndlerin im engeren Sinne im Einzelhandel (Verkauf von Goldm&uuml;nzen und kleinen Goldbarren) bet&auml;tigt habe, sei sie nicht als Gewerbetreibende anzusehen. Dies folge aus der Abgrenzung zwischen privater Verm&ouml;gensverwaltung und Gewerbebetrieb. Dabei seien die von der Rechtsprechung entwickelten Grunds&auml;tze zum Wertpapierhandel anzuwenden, weil Wertpapierhandel und Goldhandel miteinander vergleichbar seien. Die tats&auml;chlich ausge&uuml;bte T&auml;tigkeit der Kl&auml;gerin spreche daf&uuml;r, dass private Verm&ouml;gensverwaltung vorgelegen habe. So seien zwar ein B&uuml;ro in London eingerichtet und eine Person mit der B&uuml;roverwaltung beauftragt worden. Doch h&auml;tten weder diese Person noch die Gesellschafter selbst &uuml;ber einschl&auml;gige berufliche Erfahrungen verf&uuml;gt. Es seien auch keine Goldgesch&auml;fte f&uuml;r fremde Dritte ausgef&uuml;hrt worden. Der Schwerpunkt der T&auml;tigkeit der Kl&auml;gerin habe demnach in der Verwaltung von Festgeld und Fondsbeteiligungen gelegen. Die Anzahl der Ums&auml;tze mit Gold sei demgegen&uuml;ber gering gewesen. Die Frage, ob die Kl&auml;gerin bilanzierungspflichtig sei, m&uuml;sse auf Grund der Zuordnung zur Verm&ouml;gensverwaltung nicht mehr gekl&auml;rt werden. F&uuml;r das Jahr 2008 sei ein Gewinn nach &sect;&nbsp;23 EStG zu berechnen. Dieser sei den Beigeladenen anteilig zuzurechnen und bei ihnen zu versteuern.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit Bescheid vom 30.&nbsp;M&auml;rz 2011 hob das FA den Feststellungsbescheid f&uuml;r 2007 vom 26.&nbsp;Februar 2009 sowie den Vorbehalt der Nachpr&uuml;fung auf. Zur Begr&uuml;ndung verwies es auf die Ergebnisse der Betriebspr&uuml;fung. Hiergegen legte die Kl&auml;gerin am 6.&nbsp;April 2011 nochmals Einspruch ein.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Einspruch hatte keinen Erfolg (Einspruchsentscheidung vom 1.&nbsp;August 2011). Das FA f&uuml;hrte aus, die Kl&auml;gerin sei verm&ouml;gensverwaltend und nicht gewerblich t&auml;tig gewesen. Ein Feststellungsverfahren sei damit nicht durchzuf&uuml;hren.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die hiergegen erhobene Klage, mit welcher die Kl&auml;gerin die Feststellung eines nach DBA steuerfreien, im Inland dem Progressionsvorbehalt unterliegenden Verlusts von &#8230;&nbsp;EUR begehrte, war erfolgreich. Das FG verpflichtete das FA mit Urteil vom 11.&nbsp;M&auml;rz 2013&nbsp;&nbsp;6&nbsp;K&nbsp;3045\/11&nbsp;F, den von der Kl&auml;gerin beantragten Feststellungsbescheid 2007 zu erlassen. Zur Begr&uuml;ndung f&uuml;hrte es im Wesentlichen aus, das Besteuerungsrecht f&uuml;r die von der Kl&auml;gerin erzielten gewerblichen Eink&uuml;nfte stehe Gro&szlig;britannien zu, da sich die einzige Betriebsst&auml;tte der Kl&auml;gerin in London befinde, die Kl&auml;gerin von dort ihre gewerbliche T&auml;tigkeit ausge&uuml;bt habe und die Anteile an den Gewinnen solche seien, die der Betriebsst&auml;tte in London zuzurechnen seien. Die Kl&auml;gerin habe &#8211;steuerbefreite&#8211; gewerbliche Eink&uuml;nfte i.S. des Art.&nbsp;III Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1, Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;2 i.V.m. Art.&nbsp;VIII Abs.&nbsp;2, Art.&nbsp;XVIII Abs.&nbsp;3 Buchst.&nbsp;a des Abkommens zwischen der Bundesrepublik Deutschland (Deutschland) und dem Vereinigten K&ouml;nigreich Gro&szlig;britannien und Nordirland zur Vermeidung der Doppelbesteuerung und zur Verhinderung der Steuerverk&uuml;rzung vom 26.&nbsp;November 1964 (BGBl II 1966, 359, BStBl I 1966, 730) i.d.F. des Revisionsprotokolls vom 23.&nbsp;M&auml;rz 1970 (BGBl II 1971, 46, BStBl I 1971, 140) &#8211;DBA-Gro&szlig;britannien 1964\/1970&#8211; erzielt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die abkommensrechtliche Qualifizierung der Eink&uuml;nfte richte sich nach deutschem Steuerrecht und damit nach &sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;2 EStG. Die Kl&auml;gerin habe origin&auml;r gewerbliche Eink&uuml;nfte erwirtschaftet. Ihre T&auml;tigkeit sei als h&auml;ndlertypisch anzusehen und insbesondere nach Volumen und H&auml;ufigkeit deutlich &uuml;ber eine private Verm&ouml;gensverwaltung hinausgegangen. F&uuml;r eine Gewerblichkeit spreche auch die Fremdfinanzierung des Golderwerbs im Jahr 2007. Unerheblich sei hingegen, dass die Kl&auml;gerin nur einen Eigenhandel betrieben und diesen mit nur zwei Banken abgewickelt habe. Die Grunds&auml;tze des Wertpapierhandels seien auf den physischen Goldhandel nicht &uuml;bertragbar. Zudem sei die Kl&auml;gerin berechtigt gewesen, ihren Gewinn nach &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;3 EStG zu ermitteln. Eine Pflicht, B&uuml;cher zu f&uuml;hren und Abschl&uuml;sse zu machen, habe sich nicht aus inl&auml;ndischen Vorschriften ergeben. Ebenso k&ouml;nne dahinstehen, ob die &sect;&sect;&nbsp;140, 141 der Abgabenordnung (AO) auch auf ausl&auml;ndische Gesetze Bezug n&auml;hmen. Denn die Kl&auml;gerin sei nach ausl&auml;ndischem Recht nicht verpflichtet gewesen, B&uuml;cher zu f&uuml;hren und regelm&auml;&szlig;ig Abschl&uuml;sse zu machen. Der von der Kl&auml;gerin ermittelte Verlust sei der H&ouml;he nach nicht zu beanstanden. Insbesondere greife &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;4 EStG nicht ein. Die Goldbarren seien dem Umlaufverm&ouml;gen der Kl&auml;gerin zuzuordnen. Sie k&ouml;nnten auch nicht als den Wertpapieren vergleichbare nicht verbriefte Forderungen oder Rechte des Umlaufverm&ouml;gens angesehen werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Hiergegen richtet sich die Revision des FA, mit der es eine Verletzung formellen und materiellen Rechts r&uuml;gt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt,<br \/>das Urteil des FG aufzuheben und die Klage abzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin beantragt,<br \/>die Revision als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Beigeladenen beantragen ebenfalls,<br \/>die Revision als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">B.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Revision des FA ist unbegr&uuml;ndet und daher nach &sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;2 der Finanzgerichtsordnung (FGO) zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FG ist in revisionsrechtlich nicht zu beanstandender Weise davon ausgegangen, dass das FA verpflichtet ist, ein gesondertes und einheitliches Feststellungsverfahren nach &sect;&nbsp;180 Abs.&nbsp;5 Nr.&nbsp;1 i.V.m. Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 Buchst.&nbsp;a AO durchzuf&uuml;hren. Die Kl&auml;gerin hat nach dem DBA-Gro&szlig;britannien 1964\/1970 im Inland steuerbefreite Eink&uuml;nfte erzielt, die dem Progressionsvorbehalt unterliegen (dazu I.). Das FG hat f&uuml;r den Senat bindend entschieden, dass die Kl&auml;gerin f&uuml;r das Streitjahr berechtigt ist, den Gewinn &#8211;wie geschehen&#8211; durch eine Einnahmen- &Uuml;berschussrechnung nach &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;3 EStG zu ermitteln (dazu II.). Zudem hat es zutreffend eine Anwendung des &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;4 EStG abgelehnt (dazu III.). Es liegt auch kein Gestaltungsmissbrauch i.S. des &sect;&nbsp;42 AO vor (dazu IV.). Au&szlig;erdem ist weder vorgetragen noch erkennbar, dass der vom FG im Tenor als festzustellender Verlust genannte Betrag der H&ouml;he oder der Aufteilung nach aus sonstigen Gr&uuml;nden unzutreffend ist (dazu V.). Schlie&szlig;lich ist &uuml;ber das Vorliegen eines verrechenbaren Verlusts i.S. des &sect;&nbsp;15b EStG im Rahmen des vorliegenden Verfahrens nicht zu entscheiden (dazu VI.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>I. Nach &sect;&nbsp;180 Abs.&nbsp;5 Nr.&nbsp;1 AO sind Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2, Abs.&nbsp;2 und Abs.&nbsp;3 entsprechend anzuwenden, soweit die nach einem DBA von der Bemessungsgrundlage ausgenommenen Eink&uuml;nfte bei der Festsetzung der Steuern der beteiligten Personen von Bedeutung sind.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin ist eine GP, die in Gro&szlig;britannien als steuerlich transparent behandelt wird (vgl. Levedag in Wassermeyer Gro&szlig;britannien Anhang Rz&nbsp;41) und die auf Grund des Rechtstypenvergleichs ihrer Struktur nach auch in Deutschland mit einer Personengesellschaft deutschen Rechts vergleichbar ist. Das ist unter den Beteiligten unstreitig und bedarf keiner weiteren Er&ouml;rterung. Danach ist f&uuml;r Zwecke der Abkommensanwendung infolge des inl&auml;ndischen Wohnsitzes der Beigeladenen (Gesellschafter) Deutschland der Ans&auml;ssigkeitsstaat.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Bei den Eink&uuml;nften der Kl&auml;gerin handelt es sich um &#8211;anteilig den Beigeladenen zuzurechnende&#8211; gewerbliche Gewinne i.S. des Art.&nbsp;III Abs.&nbsp;1 Satz 1, Abs.&nbsp;2 Satz 1 DBA-Gro&szlig;britannien 1964\/1970 (dazu 1.). Das Besteuerungsrecht f&uuml;r diese gewerblichen Gewinne steht ausschlie&szlig;lich Gro&szlig;britannien zu (Art.&nbsp;III Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;2, Art.&nbsp;VIII Abs.&nbsp;2, Art.&nbsp;XVIII Abs.&nbsp;2 Buchst.&nbsp;a Satz&nbsp;1 Halbsatz&nbsp;1 DBA-Gro&szlig;britannien 1964\/1970); sie k&ouml;nnen allerdings nach Art.&nbsp;XVIII Abs.&nbsp;2 Buchst.&nbsp;a Satz&nbsp;2 DBA-Gro&szlig;britannien 1964\/1970 &#8211;wie in &sect;&nbsp;32b Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;3 EStG geschehen&#8211; in Deutschland bei der Festsetzung des Steuersatzes ber&uuml;cksichtigt werden (dazu 2.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Entgegen der Ansicht des FA hat die Kl&auml;gerin im Streitjahr &quot;gewerbliche Gewinne&quot; i.S. des Art.&nbsp;III Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 DBA-Gro&szlig;britannien 1964\/1970 erzielt. Die tatrichterliche W&uuml;rdigung des FG, wonach die Kl&auml;gerin im Streitjahr gewerbliche Eink&uuml;nfte i.S. des &sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 EStG erzielt und keine verm&ouml;gensverwaltende T&auml;tigkeit ausge&uuml;bt hat, ist revisionsrechtlich nicht zu beanstanden. Sie ist m&ouml;glich und damit f&uuml;r den Senat bindend (vgl. &sect;&nbsp;118 Abs.&nbsp;2 FGO).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Der Begriff der &quot;gewerblichen Gewinne&quot; ist im DBA-Gro&szlig;britannien 1964\/1970 nicht definiert. Nach Art.&nbsp;II Abs.&nbsp;3 DBA-Gro&szlig;britannien 1964\/1970 wird bei der Anwendung der Vorschriften des Abkommens durch eine der Vertragsparteien &#8211;hier Deutschland&#8211; jeder Ausdruck, der nicht in dem Abkommen bestimmt worden ist, die Auslegung erfahren, die sich aus den Gesetzen ergibt, die in dem Gebiet dieser Vertragspartei in Kraft sind und sich auf Steuern im Sinne des Abkommens beziehen, falls sich aus dem Zusammenhang keine andere Auslegung ergibt. &quot;Gewerbliche Gewinne&quot; sind jedenfalls solche, die aus einer origin&auml;r gewerblichen T&auml;tigkeit der ausl&auml;ndischen Personengesellschaft i.S. des &sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;2 EStG stammen (vgl. z.B. Urteil des Bundesfinanzhofs &#8211;BFH&#8211; vom 24.&nbsp;August 2011 I&nbsp;R&nbsp;46\/10, BFHE 234, 339, BStBl II 2014, 764, Rz&nbsp;15&nbsp;ff.; Schreiben des Bundesministeriums der Finanzen vom 26.&nbsp;September 2014 IV&nbsp;B&nbsp;5-S&nbsp;1300\/09\/10003, 2014\/0599097, BStBl I 2014, 1258, Rz&nbsp;2.2.1).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Nach &sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;2 Satz 1 EStG erfordert ein Gewerbebetrieb eine selbst&auml;ndige, nachhaltige Bet&auml;tigung, die mit der Absicht, Gewinne zu erzielen, unternommen wird und sich als Beteiligung am allgemeinen wirtschaftlichen Verkehr darstellt und keine land- und forstwirtschaftliche, freiberufliche oder andere selbst&auml;ndige T&auml;tigkeit ist. Ungeschriebenes Tatbestandsmerkmal des Gewerbebetriebs ist nach der Rechtsprechung des BFH, dass die Bet&auml;tigung den Rahmen einer privaten Verm&ouml;gensverwaltung &uuml;berschreitet (st&auml;ndige Rechtsprechung, z.B. BFH-Urteil vom 14.&nbsp;Juli 2016 IV&nbsp;R&nbsp;34\/13, BFHE 255, 12, BStBl II 2017, 175, m.w.N.). Eine Personengesellschaft erzielt &#8211;als Subjekt der Eink&uuml;nfteermittlung&#8211; gewerbliche Eink&uuml;nfte, wenn die Gesellschafter in ihrer Verbundenheit als Personengesellschaft ein gewerbliches Unternehmen betreiben (&sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 i.V.m. Abs.&nbsp;2 EStG).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Die Grenze der privaten Verm&ouml;gensverwaltung zum Gewerbebetrieb wird &uuml;berschritten, wenn nach dem Gesamtbild der Bet&auml;tigung und unter Ber&uuml;cksichtigung der Verkehrsauffassung die Ausnutzung substantieller Verm&ouml;genswerte durch Umschichtung gegen&uuml;ber der Nutzung der Verm&ouml;genswerte im Sinne einer Fruchtziehung aus zu erhaltenden Substanzwerten entscheidend in den Vordergrund tritt (st&auml;ndige Rechtsprechung, z.B. Beschluss des Gro&szlig;en Senats des BFH vom 10.&nbsp;Dezember 2001 GrS&nbsp;1\/98, BFHE 197, 240, BStBl II 2002, 291, unter C.III.1., m.w.N.). Der Kernbereich der Verm&ouml;gensverwaltung wird in &sect;&nbsp;14 Satz&nbsp;3 AO durch Bezugnahme auf Regelbeispiele (verzinsliche Anlage von Kapitalverm&ouml;gen und die Vermietung oder Verpachtung von unbeweglichem Verm&ouml;gen) abgegrenzt. Dadurch wird die Verm&ouml;gensverwaltung gleichwohl nicht abschlie&szlig;end definiert. Sie wird in der Rechtsprechung des BFH letztlich negativ danach bestimmt, &quot;ob die T&auml;tigkeit dem Bild entspricht, das nach der Verkehrsauffassung einen Gewerbebetrieb ausmacht&quot; (BFH-Urteil vom 25.&nbsp;Juli 2001 X&nbsp;R&nbsp;55\/97, BFHE 195, 402, BStBl II 2001, 809, unter II.2.d, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>28<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Bei der Abgrenzung zwischen Gewerbebetrieb und Verm&ouml;gensverwaltung ist somit auf das Gesamtbild der Verh&auml;ltnisse und die Verkehrsanschauung abzustellen. In Zweifelsf&auml;llen ist die gerichtsbekannte und nicht beweisbed&uuml;rftige Auffassung dar&uuml;ber ma&szlig;gebend, ob die T&auml;tigkeit, soll sie in den gewerblichen Bereich fallen, dem Bild entspricht, das nach der Verkehrsanschauung einen Gewerbebetrieb ausmacht und einer privaten Verm&ouml;gensverwaltung fremd ist (st&auml;ndige Rechtsprechung, z.B. Beschluss des Gro&szlig;en Senats des BFH in BFHE 197, 240, BStBl II 2002, 291, unter C.II., m.w.N.). Es entspricht langj&auml;hriger und gefestigter Rechtsprechungstradition, das &quot;Bild des Gewerbebetriebs&quot; durch Orientierung an unmittelbar der Lebenswirklichkeit entlehnten Berufsbildern zu konturieren. Zu diesen geh&ouml;ren die &#8211;selbst&auml;ndig und nachhaltig ausge&uuml;bten&#8211; T&auml;tigkeiten der Produzenten, der Dienstleister und der H&auml;ndler (vgl. z.B. BFH-Urteil vom 11.&nbsp;Oktober 2012 IV&nbsp;R&nbsp;32\/10, BFHE 239, 248, BStBl II 2013, 538, Rz&nbsp;28, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>29<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Das &quot;Bild des Handels&quot; ist durch die Ausnutzung substantieller Werte durch Umschichtung von Verm&ouml;genswerten gekennzeichnet; es unterscheidet sich von der &quot;Verm&ouml;gensumschichtung im Rahmen privater Verm&ouml;gensverwaltung&quot; durch den marktm&auml;&szlig;igen Umschlag von Sachwerten (z.B. BFH-Urteil vom 31.&nbsp;Mai 2007 IV&nbsp;R&nbsp;17\/05, BFHE 218, 183, BStBl II 2007, 768, unter II.2.b, m.w.N.). Ob Ver&auml;u&szlig;erungen noch der Verm&ouml;gensverwaltung zuzuordnen sind, l&auml;sst sich nicht f&uuml;r alle Wirtschaftsg&uuml;ter nach einheitlichen Ma&szlig;st&auml;ben beurteilen. Vielmehr sind die jeweiligen artspezifischen Besonderheiten zu beachten (st&auml;ndige Rechtsprechung, z.B. BFH-Urteil in BFHE 239, 248, BStBl II 2013, 538, Rz&nbsp;29, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>30<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>dd) Nach zutreffender Auffassung des FG k&ouml;nnen die Grunds&auml;tze des Wertpapierhandels, wonach die Umschichtung von Wertpapieren &#8211;selbst in erheblichem Umfang&#8211; regelm&auml;&szlig;ig noch nicht den Rahmen der privaten Verm&ouml;gensverwaltung &uuml;berschreitet (BFH-Urteil vom 30.&nbsp;Juli 2003 X&nbsp;R&nbsp;7\/99, BFHE 204, 419, BStBl II 2004, 408, unter II.2.c, m.w.N.), nicht auf den Handel mit physischem Gold &uuml;bertragen werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>31<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(1) Zutreffend ist zwar, dass sowohl physisches Gold als auch Wertpapiere Wirtschaftsg&uuml;ter sind, die der Verm&ouml;gensanlage dienen. Ebenso k&ouml;nnen sowohl Gold als auch Wertpapiere &uuml;ber Banken erworben werden, und f&uuml;r beide Produkte stehen in der Regel K&auml;ufer zur Verf&uuml;gung. Gleichwohl bestehen grundlegende Unterschiede zwischen beiden Wirtschaftsg&uuml;tern, die das Verhalten des Investors ma&szlig;geblich beeinflussen. Bei der Wertpapieranlage bestehen f&uuml;r den &quot;Investor&quot; zahlreiche Handlungsoptionen. Der angestrebten Erwirtschaftung eines rentierlichen Ergebnisses k&ouml;nnen h&ouml;chst unterschiedliche &Uuml;berlegungen und Strategien zugrunde liegen. Es existieren ertraglose Wertpapiere (z.B. Scheck, Wechsel), Zinspapiere (z.B. Inhaberschuldverschreibungen, Bundesschatzbriefe) und Dividendenpapiere (z.B. Aktien, Genussscheine). Diese Vielfalt bringt es mit sich, dass schlechte Wertpapiere durch gute Wertpapiere oder Zinspapiere durch Dividendenpapiere ersetzt werden. Verm&ouml;gensumschichtungen liegen in der Natur der Sache. Dies rechtfertigt es, auch noch erhebliche Wertpapierumschichtungen f&uuml;r eigene Rechnung der Verm&ouml;gensverwaltung zuzuordnen (vgl. z.B. BFH-Urteil vom 19.&nbsp;Februar 1997 XI&nbsp;R&nbsp;1\/96, BFHE 182, 567, BStBl II 1997, 399, unter II.1.b).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>32<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Beim Handel mit physischem Gold befindet sich der &quot;Anleger&quot; in einer anderen Ausgangssituation. Physisches Gold ist ein &quot;fruchtloses&quot; Wirtschaftsgut, mit dem sich ein Ertrag ausschlie&szlig;lich durch dessen Ver&auml;u&szlig;erung erzielen l&auml;sst. Der Goldhandel erfordert daher bereits dem Grunde nach einen anderen konzeptionellen Gesch&auml;ftsansatz als der Handel mit Wertpapieren, um ein rentierliches Ergebnis erzielen zu k&ouml;nnen. Das h&auml;ufige und kurzfristige Umschichten ist der verm&ouml;gensverwaltenden Goldanlage fremd.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>33<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(2) Hinzu kommt, dass in Deutschland keine gesetzlichen Vorschriften existieren, die den Begriff des Goldh&auml;ndlers oder Goldmaklers definieren oder aufsichtsrechtlich regeln. Der Goldhandel unterliegt in Deutschland nahezu keiner staatlichen Regulierung (vgl. M&uuml;ller, Betriebs-Berater &#8211;BB&#8211; 2015, 1568, 1569).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>34<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Beim Goldhandel kann daher &#8211;anders als beim Wertpapierhandel&#8211; nicht auf ein gesetzlich definiertes Leitbild f&uuml;r den Beruf eines Edelmetallh&auml;ndlers zur&uuml;ckgegriffen werden. In &sect;&nbsp;38 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 Buchst.&nbsp;c der Gewerbeordnung (GewO) wird zwar u.a. der An- und Verkauf von Edelmetallen als &uuml;berwachungsbed&uuml;rftiges Gewerbe aufgef&uuml;hrt. Daneben existieren noch weitere Vorschriften in der GewO, die sich auf Edelmetalle beziehen (vgl. &sect;&sect;&nbsp;56, 147a, 148b GewO). Eine Definition des Edelmetallhandels oder weiterf&uuml;hrende Kriterien, die ein derartiges Gewerbe charakterisieren, finden sich aber auch in der GewO nicht. Mangels gesetzlicher Bestimmungen lassen sich daher keine normativen Vorgaben mit Indizwirkung in die eine oder andere Richtung ableiten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>35<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(3) Eine &Uuml;bertragbarkeit der Grunds&auml;tze des Wertpapierhandels ergibt sich auch nicht aus den vom FA zitierten BFH-Urteilen vom 20.&nbsp;Dezember 2000 X&nbsp;R&nbsp;1\/97 (BFHE 194, 198, BStBl II 2001, 706) und in BFHE 204, 419, BStBl II 2004, 408. In dem erstgenannten Fall hatte der BFH &#8211;auch wenn in dem dortigen Verfahren u.a. ertraglose Papiere gehandelt wurden&#8211; gleichwohl einen Wertpapierhandel zu beurteilen. Hieraus l&auml;sst sich nicht ableiten, dass auch der An- und Verkauf von physischem Gold in gr&ouml;&szlig;erem Umfang im Allgemeinen keinen Gewerbebetrieb begr&uuml;ndet. Im zweitgenannten Fall wurden zwar auch Metalle gehandelt. Es bestehen aber keine Anhaltspunkte daf&uuml;r, dass der BFH dort einen mit dem Streitfall vergleichbaren Fall zu beurteilen hatte, bei dem schwerpunktm&auml;&szlig;ig physisches Gold ge&#8211; und verkauft wurde.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>36<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>ee) Nach alledem ist auf das &quot;Bild des Handels&quot; unter Ber&uuml;cksichtigung der artspezifischen Besonderheiten des gehandelten Wirtschaftsguts abzustellen. Der Handel beschreibt ein planm&auml;&szlig;iges und dauerhaftes, auf G&uuml;terumschlag gerichtetes T&auml;tigwerden (BFH-Urteil vom 26.&nbsp;Juni 2007 IV&nbsp;R&nbsp;49\/04, BFHE 217, 150, BStBl II 2009, 289). Er unterscheidet sich von der &quot;Verm&ouml;gensumschichtung im Rahmen privater Verm&ouml;gensverwaltung&quot; durch den marktm&auml;&szlig;igen Umschlag von Sachwerten (BFH-Urteil in BFHE 239, 248, BStBl II 2013, 538, Rz&nbsp;29, m.w.N.). Bezieht man hierbei die artspezifischen Besonderheiten des ge- und verkauften physischen Goldes mit ein, ergeben sich folgende Grunds&auml;tze:<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>37<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table class=\"Rsp\">\n<tr>\n<th colspan=\"2\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/th>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"2\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">Kriterien, denen eine hohe Indizwirkung f&uuml;r das Vorliegen einer gewerblichen T&auml;tigkeit i.S. des &sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;2 EStG zukommt, sind insbesondere<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">&#8211;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">die Anzahl der Goldgesch&auml;fte und die zeitlichen Abst&auml;nde zwischen Anschaffung und Ver&auml;u&szlig;erung des gehandelten Goldes. Danach wird der kurzfristige und h&auml;ufige (erhebliche) Umschlag von Gold oftmals f&uuml;r das Vorliegen eines Gewerbebetriebs sprechen (gleicher Ansicht Rei&szlig; in Kirchhof, EStG, 15.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;15 Rz&nbsp;131e; Prei&szlig;er, Der Betrieb &#8211;DB&#8211; 2015, 1558, 1561; Hahn, jurisPR-SteuerR 26\/2013 Anm.&nbsp;4; Schmidt\/ Renger, Deutsches Steuerrecht &#8211;DStR&#8211; 2012, 2042, 2044; so wohl auch Schmidt\/Wacker, EStG, 35.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;15 Rz&nbsp;91; Hechtner, Neue Wirtschaftsbriefe &#8211;NWB&#8211; 2013, 196, 201). In solchen F&auml;llen besteht der Zweck der Goldgesch&auml;fte nicht darin, Verm&ouml;gen in Gold anzulegen, sondern allein darin, Gewinne zu erzielen. Dabei steht einer Wertung als h&auml;ndlertypisch (gewerblich) nicht entgegen, dass der Goldhandel nicht auf die Ausnutzung des Preisgef&auml;lles auf verschiedenen Handelsstufen, sondern auf die Ausnutzung von Wertver&auml;nderungen am n&auml;mlichen Markt gerichtet ist (BFH-Urteil in BFHE 204, 419, BStBl II 2004, 408, unter II.2.g&nbsp;ee, betreffend den Wertpapierhandel).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">&#8211;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">der Einsatz erheblicher Fremdmittel zur Erreichung einer Hebelwirkung (vgl. Schmidt\/Renger, DStR 2012, 2042, 2043; Schulte-Frohlinde, BB 2015, 287, 292; Prei&szlig;er, DB 2015, 1558, 1561; Hechtner, NWB 2013, 196, 201). Anders als beim Wertpapierhandel (vgl. dazu BFH-Urteil vom 29.&nbsp;Oktober 1998 XI&nbsp;R&nbsp;80\/97, BFHE 187, 287, BStBl II 1999, 448, unter II.2.b) und im Rahmen der Vermietung und Verpachtung indiziert der Einsatz von Fremdkapital beim physischen Goldhandel eine gewerbliche T&auml;tigkeit. Infolge der Ertraglosigkeit des Anlageobjekts lassen sich die Fremdkapitalkosten allein durch den Verkauf und das Erzielen einer Gewinnmarge decken (vgl. BFH-Urteil in BFHE 234, 339, BStBl II 2014, 764, Rz&nbsp;22). Hinzu kommt das Verst&auml;ndnis von Gold als eine &#8211;den Wert des eigenen Verm&ouml;gens erhaltende&#8211; sichere Anlage. Der mit beachtlichem Fremdkapitaleinsatz erfolgte Erwerb entspricht nicht dem Bild der privaten Verm&ouml;gensverwaltung. In diesem Fall wird nicht eigenes Verm&ouml;gen verwaltet oder gesichert, sondern ein fremdfinanzierter Handel betrieben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>38<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table class=\"Rsp\">\n<tr>\n<th colspan=\"2\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/th>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"2\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">Weitere Kriterien, die f&uuml;r oder gegen das Vorliegen eines Gewerbebetriebs sprechen k&ouml;nnen, sind insbesondere<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">&#8211;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">die konkrete Ausgestaltung des Gesch&auml;ftsbetriebs. So k&ouml;nnen z.B. eine professionelle Ausgestaltung unter Zukauf von Informationen und Empfehlungen sowie der Einsatz spezieller Informationstechnik f&uuml;r das Vorliegen einer gewerblichen T&auml;tigkeit sprechen. Hierbei ist jedoch zu ber&uuml;cksichtigen, dass auch die Verwaltung von hohen privaten Verm&ouml;gen den professionellen Einsatz von s&auml;chlichen und personellen Ressourcen erfordern kann.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">&#8211;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">das Volumen der einzeln oder insgesamt get&auml;tigten Gesch&auml;fte. Hohe Volumina sprechen tendenziell f&uuml;r eine gewerbliche T&auml;tigkeit. Allerdings ist auch hierbei zu ber&uuml;cksichtigen, dass der Einsatz umfangreicher finanzieller Mittel der Verm&ouml;gensverwaltung nicht fremd ist (vgl. BFH-Urteil in BFHE 239, 248, BStBl II 2013, 538, Rz&nbsp;45).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">&#8211;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">die Hinwendung an eine breite &Ouml;ffentlichkeit und die unmittelbare Teilnahme am Marktgeschehen (Indiz f&uuml;r Gewerbebetrieb) oder die Abwicklung aller Gesch&auml;fte nur &uuml;ber einen Handelspartner (Indiz f&uuml;r private Verm&ouml;gensverwaltung; vgl. BFH-Urteil vom 28.&nbsp;November 2007 X&nbsp;R&nbsp;24\/06, BFH\/NV 2008, 774, unter II.2.e&nbsp;bb). Beim Handel mit physischem Gold ist jedoch zu beachten, dass sich Restriktionen aus dem spezifischen Marktumfeld ergeben k&ouml;nnen. Gibt es f&uuml;r den physischen Goldhandel nur eine begrenzte Zahl von Marktteilnehmern, kann sich auch ein Angebot nur an diesen Interessentenkreis richten. Auch k&ouml;nnen besonders hohe Anforderungen an die Verl&auml;sslichkeit und Sicherheit der Gesch&auml;ftsabwicklung bedingen, dass die Gesch&auml;fte nur mit oder &uuml;ber eine Bank als Handelspartner abgewickelt werden k&ouml;nnen. In solchen F&auml;llen ist die Abwicklung der Gesch&auml;fte mit oder &uuml;ber nur eine Bank kein Indiz f&uuml;r eine private Verm&ouml;gensverwaltung.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>39<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Stellt man auf das &quot;Bild des Handels&quot; ab, kommt dem Umstand, ob der Betroffene (auch) f&uuml;r fremde Rechnung t&auml;tig geworden ist, keine Indizwirkung zu. Es ist zwar zutreffend, dass insbesondere das Handeln f&uuml;r fremde Rechnung gegen eine Verm&ouml;gensverwaltung spricht. Dies f&uuml;hrt aber hin zum Vergleich mit einem gewerblichen Dienstleister (BFH-Urteil in BFHE 204, 419, BStBl II 2004, 408, unter II.2.d). So ist gerade das &quot;Bild eines gewerblichen Dienstleisters&quot; durch ein T&auml;tigwerden f&uuml;r fremde Rechnung gekennzeichnet (BFH-Urteil in BFHE 239, 248, BStBl II 2013, 538, Rz&nbsp;30). Dem &quot;Bild des Handels&quot; entspricht jedoch typischerweise ein T&auml;tigwerden f&uuml;r eigene Rechnung.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>40<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Danach ist die W&uuml;rdigung des FG, die Kl&auml;gerin habe eine origin&auml;r gewerbliche T&auml;tigkeit ausge&uuml;bt, frei von Rechtsfehlern.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>41<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FG ber&uuml;cksichtigte die Anzahl der Umschichtungen, die zeitlichen Abst&auml;nde zwischen Anschaffung und Ver&auml;u&szlig;erung, das Volumen der Gesch&auml;fte sowie den hohen Fremdkapitaleinsatz. Es durfte diese Indizien dahingehend werten, dass ein Gewerbebetrieb gegeben ist. Es musste auch nicht daraus, dass die Kl&auml;gerin nur einen Eigenhandel betrieben sowie die An- und Verk&auml;ufe mit nur zwei Banken abgewickelt hat, Gegenteiliges folgern.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>42<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Die gewerblichen Eink&uuml;nfte sind ausschlie&szlig;lich in Gro&szlig;britannien steuerpflichtig und unterliegen in Deutschland dem Progressionsvorbehalt (Art.&nbsp;III Abs.&nbsp;2 Satz 2, Art.&nbsp;VIII Abs.&nbsp;2, Art.&nbsp;XVIII Abs.&nbsp;2 Buchst.&nbsp;a DBA-Gro&szlig;britannien 1964\/1970).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>43<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Der Begriff der Betriebsst&auml;tte ist in Art.&nbsp;II Abs.&nbsp;1 Buchst.&nbsp;l (i) DBA-Gro&szlig;britannien 1964\/1970 als eine feste Gesch&auml;ftseinrichtung beschrieben, in der die T&auml;tigkeit des Unternehmens ganz oder teilweise ausge&uuml;bt wird. Das FG hat den Sachverhalt rechtlich dahingehend gew&uuml;rdigt, dass die Kl&auml;gerin in London &uuml;ber eine Betriebsst&auml;tte verf&uuml;gt hat. Es bestehen keine Anhaltspunkte daf&uuml;r, dass diese rechtliche W&uuml;rdigung rechtfehlerhaft ist. Dieser Umstand war auch w&auml;hrend des erstinstanzlichen Verfahrens nicht in Streit.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>44<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Zudem hat das FG den Sachverhalt f&uuml;r den Senat bindend in tats&auml;chlicher Hinsicht dahingehend gew&uuml;rdigt (vgl. &sect;&nbsp;118 Abs.&nbsp;2 FGO), dass die Kl&auml;gerin allein in London &uuml;ber eine Betriebsst&auml;tte verf&uuml;gt hat. Diese Tatsachenw&uuml;rdigung verst&ouml;&szlig;t weder gegen Denkgesetze noch Erfahrungss&auml;tze. Sie ist auch nicht erfolgreich mit einer Verfahrensr&uuml;ge angegriffen worden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>45<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Die Bindungswirkung entf&auml;llt nicht deshalb, weil &#8211;wie das FA in der m&uuml;ndlichen Verhandlung vorgetragen hat&#8211; das FG-Urteil diesbez&uuml;glich widerspr&uuml;chliche Feststellungen enthalte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>46<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der BFH ist zwar &#8211;auch ohne entsprechende R&uuml;ge&#8211; nicht an einander widersprechende Feststellungen des FG gebunden (z.B. BFH-Urteil vom 20.&nbsp;September 2007 IV&nbsp;R&nbsp;68\/05, BFHE 219, 7, BStBl II 2008, 483, unter II.2.). Entgegen der Ansicht des FA stehen aber die Ausf&uuml;hrungen des FG (unter II.2. des angefochtenen Urteils), wonach sich die einzige Betriebsst&auml;tte der Kl&auml;gerin in London befunden habe, nicht im Widerspruch zu den Ausf&uuml;hrungen des FG (unter II.2.c des angefochtenen Urteils), nach denen die Beigeladenen als Gesellschafter der Kl&auml;gerin die Zeitpunkte der An- und Verk&auml;ufe der Goldbarren selbst entschieden h&auml;tten. Hieraus l&auml;sst sich insbesondere nicht schlussfolgern, dass auch eine Inlandsbetriebsst&auml;tte vorhanden war. Vielmehr hat das FG in seinem Urteil ausgef&uuml;hrt, dass nach dem Vortrag des FA die Beigeladenen ihre Gesch&auml;fte w&auml;hrend ihrer monatlichen Aufenthalte in London abgewickelt h&auml;tten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>47<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Die vom FA erhobene Verfahrensr&uuml;ge, wonach das FG gegen seine Amtsermittlungspflicht (&sect;&nbsp;76 FGO) versto&szlig;en habe, weil es nicht gepr&uuml;ft habe, ob auch eine Betriebsst&auml;tte im Inland existiert habe, hat der Senat gepr&uuml;ft. Er erachtet diese R&uuml;ge nicht f&uuml;r durchgreifend und sieht insoweit von einer weiteren Begr&uuml;ndung ab (&sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;6 Satz 1 FGO).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>48<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Besteht nur eine Betriebsst&auml;tte (Stammhaus), k&ouml;nnen die gewerblichen Gewinne nur dieser zugeordnet werden. Es gibt prinzipiell keine &quot;betriebsst&auml;ttenlosen&quot; gewerblichen Eink&uuml;nfte (&quot;floating income&quot;; vgl. BFH-Urteil vom 19.&nbsp;Dezember 2007 I&nbsp;R&nbsp;19\/06, BFHE 220, 160, BStBl II 2010, 398, unter II.1.b&nbsp;bb&nbsp;bbb). Danach sind die gewerblichen Gewinne ausschlie&szlig;lich der Betriebsst&auml;tte in Gro&szlig;britannien und anteilig den Beigeladenen zuzurechnen. Sie sind dort steuerpflichtig und unterliegen in Deutschland im Grundsatz dem Progressionsvorbehalt (Art.&nbsp;III Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;2, Art.&nbsp;VIII Abs.&nbsp;2, Art.&nbsp;XVIII Abs.&nbsp;2 Buchst.&nbsp;a DBA-Gro&szlig;britannien 1964\/1970; &sect;&nbsp;32b Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;3 EStG).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>49<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>II. F&uuml;r den Senat bindend hat das FG entschieden, dass die Kl&auml;gerin berechtigt war, ihren Gewinn nach &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;3 EStG zu ermitteln.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>50<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Die Eink&uuml;nfte der Kl&auml;gerin sind von Deutschland als dem Ans&auml;ssigkeitsstaat f&uuml;r Zwecke des Progressionsvorbehalts zu ermitteln. Das DBA-Gro&szlig;britannien 1964\/1970 bestimmt nicht, wie die Eink&uuml;nfte zu ermitteln sind. Es findet daher das innerstaatliche Recht Anwendung (BFH-Urteil vom 13.&nbsp;September 1989 I&nbsp;R&nbsp;117\/87, BFHE 158, 340, BStBl II 1990, 57; Wassermeyer in Wassermeyer MA Art.&nbsp;23 A&nbsp;Rz&nbsp;53). Es kommen die allgemeinen und besonderen Gewinnermittlungsvorschriften zur Anwendung.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>51<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Die Kl&auml;gerin hat in Deutschland unstreitig eine Einnahmen-&Uuml;berschussrechnung erstellt. Das FG hat f&uuml;r den Senat bindend entschieden, dass die Kl&auml;gerin dazu berechtigt war.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>52<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>&sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;3 Satz 1 EStG erlaubt Steuerpflichtigen (auch Personengesellschaften als Gewinnermittlungssubjekt), die nicht auf Grund gesetzlicher Vorschriften verpflichtet sind, B&uuml;cher zu f&uuml;hren und regelm&auml;&szlig;ig Abschl&uuml;sse zu machen, und die auch keine B&uuml;cher f&uuml;hren und keine Abschl&uuml;sse machen, als Gewinn den &Uuml;berschuss der Betriebseinnahmen &uuml;ber die Betriebsausgaben anzusetzen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>53<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Die Kl&auml;gerin ist nicht auf Grund (inl&auml;ndischer oder ausl&auml;ndischer) gesetzlicher Vorschriften verpflichtet, B&uuml;cher zu f&uuml;hren und Abschl&uuml;sse zu machen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>54<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Aus inl&auml;ndischem Recht ergibt sich keine derartige Verpflichtung.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>55<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Vorschrift des &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;3 Satz 1 EStG kn&uuml;pft an die allgemeinen abgabenrechtlichen Bestimmungen &uuml;ber die Buchf&uuml;hrungs- und Aufzeichnungspflichten in &sect;&sect;&nbsp;140&nbsp;ff. AO an, die ihrerseits auf die einschl&auml;gigen handelsrechtlichen Pflichten zur&uuml;ckzuf&uuml;hren sind (BFH-Urteil vom 25.&nbsp;Juni 2014 I&nbsp;R&nbsp;24\/13, BFHE 246, 404, BStBl II 2015, 141, Rz&nbsp;12).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>56<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(1) Nach den &sect;&sect;&nbsp;238&nbsp;ff. des Handelsgesetzbuchs (HGB) ist jeder Kaufmann verpflichtet, B&uuml;cher zu f&uuml;hren. Personenhandelsgesellschaften in Form der OHG und KG gelten als Kaufmann (&sect;&nbsp;6 Abs.&nbsp;1 HGB). Auch eine Gesellschaft ausl&auml;ndischen Rechts kann unter &sect;&nbsp;6 Abs.&nbsp;1 HGB fallen (Winkeljohann\/Henckel in Beck Bil-Komm., 10.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;238 Rz&nbsp;47). Allerdings k&ouml;nnen die &sect;&sect;&nbsp;238&nbsp;ff. HGB f&uuml;r eine ausl&auml;ndische Personengesellschaft allenfalls dann eingreifen, wenn sie entweder ihren Verwaltungssitz im Inland hat (vgl. Graf in M&uuml;nchener Kommentar zum Bilanzrecht, &sect;&nbsp;238 HGB Rz&nbsp;10&nbsp;ff.) oder sie &uuml;ber eine inl&auml;ndische Zweigniederlassung verf&uuml;gt (M&uuml;nchKommHGB\/Krafka, 3.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;13d, Rz&nbsp;17).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>57<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Beides ist im Streitfall nicht gegeben. Die Kl&auml;gerin hat ihren Sitz in London und verf&uuml;gt alleine dort &#8211;wie ausgef&uuml;hrt&#8211; &uuml;ber eine Betriebsst&auml;tte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>58<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(2) Eine steuerrechtliche Buchf&uuml;hrungspflicht nach &sect;&nbsp;141 AO besteht nicht. Denn es fehlt &#8211;wie vom FG bindend festgestellt&#8211; an der erforderlichen Aufforderung durch die Finanzbeh&ouml;rde (vgl. &sect;&nbsp;141 Abs.&nbsp;2 AO).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>59<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Ebenso ist die Kl&auml;gerin nach den f&uuml;r den Senat bindenden Feststellungen des FG nicht nach ausl&auml;ndischem Recht verpflichtet, B&uuml;cher zu f&uuml;hren und Abschl&uuml;sse zu machen. Die vom BFH h&ouml;chstrichterlich noch nicht gekl&auml;rte Frage, ob sich eine materiell-rechtliche Buchf&uuml;hrungspflicht isoliert aus &sect;&nbsp;140 AO i.V.m. ausl&auml;ndischem Handelsrecht ergeben kann (vgl. BFH-Urteil in BFHE 246, 404, BStBl II 2015, 141, Rz 17), bedarf daher keiner Kl&auml;rung.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>60<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(1) Es ist Aufgabe des FG als Tatsacheninstanz, das ma&szlig;gebende ausl&auml;ndische Recht gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;155 Satz 1 FGO i.V.m. &sect;&nbsp;293 der Zivilprozessordnung (ZPO) von Amts wegen zu ermitteln (z.B. BFH-Urteil vom 13.&nbsp;Juni 2013 III&nbsp;R&nbsp;63\/11, BFHE 242, 34, BStBl II 2014, 711, Rz&nbsp;26, m.w.N.). Wie das FG das ausl&auml;ndische Recht ermittelt, steht in seinem pflichtgem&auml;&szlig;en Ermessen (BFH-Urteil vom 19.&nbsp;Dezember 2007 I&nbsp;R&nbsp;46\/07, BFH\/NV 2008, 930). Dabei lassen sich die Anforderungen an Umfang und Intensit&auml;t der Ermittlungspflicht des Tatrichters nur in sehr eingeschr&auml;nktem Ma&szlig;e generell-abstrakt bestimmen. An die Ermittlungspflicht werden umso h&ouml;here Anforderungen zu stellen sein, je komplexer oder je fremder das anzuwendende Recht im Vergleich zum eigenen ist. Gleiches wird man annehmen m&uuml;ssen, wenn die Beteiligten die ausl&auml;ndische Rechtspraxis detailliert und kontrovers vortragen (s. zum Ganzen auch Urteil des Bundesgerichtshofs &#8211;BGH&#8211; vom 30.&nbsp;April 1992 IX&nbsp;ZR&nbsp;233\/90, BGHZ 118, 151, unter B.I.2.b).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>61<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Eine Revision kann nicht darauf gest&uuml;tzt werden, die Vorentscheidung beruhe auf der fehlerhaften Anwendung ausl&auml;ndischen Rechts; das ausl&auml;ndische Recht geh&ouml;rt nicht zum Bundesrecht i.S. des &sect;&nbsp;118 Abs.&nbsp;1 FGO. Vielmehr sind die Feststellungen zu Bestehen und Inhalt des ausl&auml;ndischen Rechts f&uuml;r das Revisionsgericht grunds&auml;tzlich bindend (&sect;&nbsp;155 FGO i.V.m. &sect;&nbsp;560 ZPO). Sie sind revisionsrechtlich wie Tatsachenfeststellungen zu behandeln (z.B. BFH-Urteil vom 14.&nbsp;Mai 2002 VIII&nbsp;R&nbsp;67\/01, BFH\/NV 2002, 1294; Lange in H&uuml;bschmann\/Hepp\/Spitaler &#8211;HHSp&#8211;, &sect;&nbsp;118 FGO Rz&nbsp;65&nbsp;f.; Werth in Beermann\/Gosch, FGO &sect;&nbsp;118 Rz&nbsp;21&nbsp;ff.). Allerdings entf&auml;llt die Bindungswirkung, soweit die erstinstanzlichen Feststellungen auf einem nur kursorischen &Uuml;berblick &uuml;ber die zu behandelnde Materie beruhen (BFH-Urteil in BFHE 242, 34, BStBl II 2014, 711, Rz&nbsp;34, m.w.N.). In diesem Fall liegt ein materieller Mangel der Vorentscheidung vor (Werth in Beermann\/Gosch, FGO &sect;&nbsp;118 Rz&nbsp;22). Im &Uuml;brigen ist auf Grund einer entsprechenden Verfahrensr&uuml;ge zu pr&uuml;fen, ob das FG die Ermittlungen zur Feststellung frei von Verfahrensm&auml;ngeln durchgef&uuml;hrt hat, insbesondere das ihm einger&auml;umte Ermessen pflichtgem&auml;&szlig; ausge&uuml;bt und die Erkenntnisquellen genutzt hat (Werth in Beermann\/Gosch, FGO &sect;&nbsp;118 Rz&nbsp;23).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>62<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(2) Danach hat das FG f&uuml;r den Senat bindend festgestellt, dass eine GP in Gro&szlig;britannien nicht verpflichtet ist, B&uuml;cher zu f&uuml;hren und Abschl&uuml;sse zu machen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>63<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(a) Die entsprechenden Passagen im FG-Urteil sind zwar kurz gehalten. Allerdings hat das FG auch auf das Schreiben der in London ans&auml;ssigen Anwaltskanzlei B vom 3.&nbsp;April 2009 Bezug genommen, welches sich speziell mit dieser Frage besch&auml;ftigt. Das FG hat dieses Schreiben dahingehend gewertet, dass f&uuml;r eine GP, an der nur nat&uuml;rliche Personen beteiligt sind, in Gro&szlig;britannien keine Verpflichtung besteht, B&uuml;cher zu f&uuml;hren und Abschl&uuml;sse zu machen. Ein nur kursorischer &Uuml;berblick liegt daher nicht vor.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>64<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(b) Die R&uuml;ge des FA, das FG habe bei Ermittlung des ausl&auml;ndischen Rechts seine Amtsermittlungspflicht (&sect;&nbsp;76 Abs.&nbsp;1 FGO) verletzt, hat unter Ber&uuml;cksichtigung der im Streitfall gegebenen Umst&auml;nde keinen Erfolg.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>65<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA hat zwar im Revisionsverfahren ausgef&uuml;hrt, die Buchf&uuml;hrungspflicht k&ouml;nne sich aus den britischen &quot;Generally accepted accounting principles&quot; (UK-GAAP) und aus der Rechtsprechung zu vergleichbaren F&auml;llen ergeben. Diese Einsch&auml;tzung &#8211;so das FA&#8211; best&auml;tige auch die Auskunft der britischen Steuerverwaltung. Danach h&auml;tte sich das FG nicht allein auf das Schreiben der englischen Anwaltskanzlei verlassen d&uuml;rfen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>66<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Diese Einw&auml;nde h&auml;tte das FA aber vor dem FG erheben m&uuml;ssen. Dies ist nicht geschehen. In dem Erstbescheid vom 26.&nbsp;Februar 2009 hei&szlig;t es zwar noch, die Kl&auml;gerin habe ihren Gewinn nicht nach &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;3 EStG ermitteln d&uuml;rfen, weil sie in Gro&szlig;britannien eine Gewinnermittlung nach bilanzrechtlichen Vorschriften habe erstellen m&uuml;ssen. Daraufhin hat die Kl&auml;gerin das vorbezeichnete Schreiben der in London ans&auml;ssigen Anwaltskanzlei beigebracht. Im Rahmen der Betriebspr&uuml;fung vertrat das FA nunmehr die Auffassung, dass es hierauf nicht mehr ankomme, weil die Kl&auml;gerin ohnehin verm&ouml;gensverwaltend t&auml;tig gewesen sei. Daraufhin erlie&szlig; es den angegriffenen negativen Feststellungsbescheid vom 30.&nbsp;M&auml;rz 2011. In der Einspruchsentscheidung vom 1.&nbsp;August 2011 wird zwar noch (hilfsweise) ausgef&uuml;hrt, die Kl&auml;gerin h&auml;tte ihren Gewinn nach &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;1 EStG ermitteln m&uuml;ssen. Dies wird jedoch nicht mehr mit einer Bilanzierungspflicht der Kl&auml;gerin nach ausl&auml;ndischem Recht begr&uuml;ndet. Zudem ist nicht erkennbar, dass das FA vor dem FG die inhaltliche Richtigkeit des Anwaltsschreibens ausdr&uuml;cklich thematisiert und zu einem Streitpunkt gemacht hat. Vor diesem Hintergrund waren die Anforderungen an das FG zur Ermittlung einer Buchf&uuml;hrungs- und Abschlusspflicht nach ausl&auml;ndischem Recht reduziert.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>67<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Ebenso hat die Kl&auml;gerin nach den f&uuml;r den Senat bindenden Feststellungen des FG (vgl. &sect;&nbsp;118 Abs.&nbsp;2 FGO) in Gro&szlig;britannien nicht freiwillig B&uuml;cher gef&uuml;hrt und Abschl&uuml;sse aufgestellt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>68<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Nach der Rechtsprechung des BFH scheidet zwar eine Gewinnermittlung nach &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;3 EStG aus, wenn die Auslandsgesellschaft &#8211;hier die Kl&auml;gerin&#8211; im Ausland tats&auml;chlich B&uuml;cher f&uuml;hrt und Abschl&uuml;sse aufstellt. Dies gilt unabh&auml;ngig davon, ob sie dem freiwillig oder auf Grund einer Rechtspflicht nach ausl&auml;ndischem Recht nachkommt (BFH-Urteile in BFHE 246, 404, BStBl II 2015, 141, Rz&nbsp;16; vom 10.&nbsp;Dezember 2014 I&nbsp;R&nbsp;3\/13, Rz&nbsp;6; Gosch, BFH\/PR 2015, 1).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>69<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Nach den den Senat bindenden Feststellungen des FG hat die Kl&auml;gerin jedoch ihre Eink&uuml;nfte in Gro&szlig;britannien nicht durch einen Verm&ouml;gensvergleich ermittelt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>70<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FG f&uuml;hrte in seinem Urteil aus, der Gewinn sei auf der Grundlage von Einnahmen und Ausgaben ermittelt worden. Es nahm diesbez&uuml;glich auf den Inhalt der in Gro&szlig;britannien eingereichten Steuererkl&auml;rungen Bezug. Hierbei handelt es sich um eine f&uuml;r den Senat bindende Tatsachenfeststellung (vgl. &sect;&nbsp;118 Abs.&nbsp;2 FGO).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>71<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Bindungswirkung dieser Tatsachenfeststellung ist nicht entfallen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>72<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(1) Das FA hat erstmals in dem au&szlig;erhalb der Revisionsbegr&uuml;ndungsfrist eingereichten Schriftsatz vom 16.&nbsp;September 2014 ausgef&uuml;hrt, das FG habe nicht gepr&uuml;ft, ob die in Gro&szlig;britannien eingereichten Steuererkl&auml;rungen Einnahmen-&Uuml;berschussrechnungen oder Gewinn- und Verlustrechnungen seien. In der m&uuml;ndlichen Verhandlung hat das FA vorgetragen, die in Gro&szlig;britannien eingereichten Steuererkl&auml;rungen seien entgegen den Ausf&uuml;hrungen des FG als eine nach bilanzrechtlichen Grunds&auml;tzen erstellte Gewinnermittlung zu beurteilen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>73<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(2) Soweit das FA hiermit die Verfahrensr&uuml;ge erheben wollte, das FG habe gegen seine Sachaufkl&auml;rungspflicht (&sect;&nbsp;76 FGO) versto&szlig;en, kann diese R&uuml;ge keinen Erfolg haben. Diese R&uuml;ge ist bereits wegen ihrer nicht fristgerechten Erhebung unzul&auml;ssig. Das Revisionsgericht darf grunds&auml;tzlich nur solche Verfahrensr&uuml;gen ber&uuml;cksichtigen, die innerhalb der Revisionsbegr&uuml;ndungsfrist in einer den Anforderungen des &sect;&nbsp;120 Abs.&nbsp;3 Nr.&nbsp;2 Buchst.&nbsp;b FGO gen&uuml;genden Weise angebracht werden (z.B. BFH-Urteil vom 22.&nbsp;Februar 2012 X&nbsp;R&nbsp;14\/10, BFHE 236, 464, BStBl II 2012, 511, Rz&nbsp;76). Hieran fehlt es.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>74<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Diese R&uuml;ge w&auml;re aber auch unbegr&uuml;ndet. Im Verwaltungsverfahren war allein die Frage streitig, ob die Kl&auml;gerin nach britischem Recht verpflichtet ist, eine Bilanz zu erstellen. Das FG durfte annehmen, dass diese Frage auf Grund des Anwaltsschreibens vom 3.&nbsp;April 2009 dahingehend gekl&auml;rt sei, eine solche Pflicht bestehe nicht. Denn diese Frage wurde vom FA im finanzgerichtlichen Verfahren nicht mehr ausdr&uuml;cklich thematisiert. Danach bestand f&uuml;r das FG kein Anlass, der Frage nachzugehen, ob das Vorbringen der Kl&auml;gerin in dem Klageschriftsatz vom 26.&nbsp;August 2011 unter Vorlage der Kopien der britischen Steuererkl&auml;rungen, wonach die Gewinnermittlungen auf der Grundlage von Einnahmen-Ausgaben-Rechnungen erfolgt seien, zutreffend ist. Abgesehen davon ist auch dieser Gesichtspunkt vor dem FG nicht ausdr&uuml;cklich thematisiert worden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>75<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(3) Danach kann auch nicht angenommen werden, die Bindungswirkung entfalle deshalb, weil die Sachverhaltsdarstellung des FG an dieser Stelle unzureichend oder gar widerspr&uuml;chlich sei (vgl. dazu Lange in HHSp, &sect;&nbsp;118 FGO Rz&nbsp;230).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>76<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>III. Das FG hat zutreffend eine Anwendung des &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;4 Varianten 1 und 3 EStG abgelehnt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>77<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nach dieser Vorschrift sind die Anschaffungs- oder Herstellungskosten u.a. f&uuml;r nicht abnutzbare Wirtschaftsg&uuml;ter des Anlageverm&ouml;gens (Variante&nbsp;1) und f&uuml;r Wertpapiere und vergleichbare nicht verbriefte Forderungen und Rechte des Umlaufverm&ouml;gens (Variante&nbsp;3) erst im Zeitpunkt des Zuflusses des Ver&auml;u&szlig;erungserl&ouml;ses oder bei Entnahme im Zeitpunkt der Entnahme als Betriebsausgaben zu ber&uuml;cksichtigen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>78<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;3 Satz 4 Variante 1 EStG greift nicht ein. Denn das FG hat die Goldbarren frei von Rechtsfehlern dem Umlaufverm&ouml;gen und nicht dem Anlageverm&ouml;gen der Kl&auml;gerin zugeordnet.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>79<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Nach &sect;&nbsp;247 Abs.&nbsp;2 HGB sind Anlageverm&ouml;gen diejenigen Gegenst&auml;nde, die dazu bestimmt sind, auf Dauer dem Betrieb zu dienen. Das sind die zum Gebrauch bestimmten Wirtschaftsg&uuml;ter (BFH-Urteil vom 30.&nbsp;M&auml;rz 1994 I&nbsp;R&nbsp;123\/93, BFHE 174, 554, BStBl II 1994, 810, unter II.1.b). Zum Umlaufverm&ouml;gen geh&ouml;ren demgegen&uuml;ber die zum Verbrauch oder sofortigen Verkauf bestimmten Wirtschaftsg&uuml;ter (st&auml;ndige Rechtsprechung, vgl. BFH-Urteile vom 31.&nbsp;Mai 2001 IV&nbsp;R&nbsp;73\/00, BFHE 195, 551, BStBl II 2001, 673; vom 28.&nbsp;Mai 1998 X&nbsp;R&nbsp;80\/94, BFH\/NV 1999, 359, und vom 5.&nbsp;Februar 1987 IV&nbsp;R&nbsp;105\/84, BFHE 149, 255, BStBl II 1987, 448, jeweils m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>80<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Danach steht im Streitfall au&szlig;er Frage, dass die Goldbarren, welche die Kl&auml;gerin f&uuml;r Zwecke der Handelst&auml;tigkeit angeschafft hat, dem Umlaufverm&ouml;gen zuzuordnen sind. Die Goldbarren waren zur alsbaldigen Ver&auml;u&szlig;erung bestimmt. Dies ergibt sich auch aus dem Gesellschaftsvertrag der Kl&auml;gerin, wonach Gesch&auml;ftszweck u.a. der Kauf, der Verkauf, der Handel oder anderweitige Gesch&auml;fte mit Edelmetallen sein sollte. Dementsprechend ist die Kl&auml;gerin auch verfahren.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>81<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Ebenso ist das FG rechtsfehlerfrei davon ausgegangen, dass die gehandelten Goldbarren keine den Wertpapieren vergleichbare nicht verbriefte Forderungen und Rechte i.S. des &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;4 Variante&nbsp;3 EStG sind.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>82<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Physisches Gold ist kein den Wertpapieren vergleichbares nicht verbrieftes Recht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>83<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Wertpapiere sind zum einen durch eine leichte Handelbarkeit (&Uuml;bertragbarkeit) gekennzeichnet (dazu ausf&uuml;hrlich Jennemann, Finanz-Rundschau &#8211;FR&#8211; 2013, 253, 259&nbsp;ff.), zum anderen dadurch, dass sie &#8211;auch wenn sie selbst ein k&ouml;rperliches Wirtschaftsgut darstellen&#8211; ein unk&ouml;rperliches Recht verbriefen (vgl. Bl&uuml;mich\/Wied, &sect;&nbsp;4 EStG Rz&nbsp;178; Jennemann, FR 2013, 253, 254). Eine Anwendung des &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;4 Variante&nbsp;3 EStG scheidet daher von vornherein in solchen F&auml;llen aus, in denen Gegenstand der Anschaffung das Eigentum an konkreten physischen Goldbarren ist und der Erwerber dieses Sacheigentum an den bestimmten Goldbarren trotz deren Drittverwahrung bei einer Bank beibeh&auml;lt. Denn in diesen F&auml;llen wird kein unk&ouml;rperliches Recht erworben und &uuml;bertragen, sondern eine bewegliche Sache (k&ouml;rperlicher Gegenstand). Allein die leichte &#8211;durch Besitzkonstitut (&sect;&sect;&nbsp;929, 930 des B&uuml;rgerlichen Gesetzbuchs &#8211;BGB&#8211;) oder Abtretung des Herausgabeanspruchs (&sect;&sect;&nbsp;929, 931 BGB; zur &Uuml;bertragung des Miteigentumsanteils nach den &sect;&sect;&nbsp;929&nbsp;ff. BGB vgl. Palandt\/Herrler, B&uuml;rgerliches Gesetzbuch, 76.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;1008 Rz&nbsp;5) und damit ohne k&ouml;rperliche &Uuml;bergabe m&ouml;gliche&#8211; &Uuml;bertragung des Eigentums an den Goldbarren rechtfertigt daher keine Anwendung dieser Vorschrift (gleicher Ansicht Bl&uuml;mich\/Wied, &sect;&nbsp;4 EStG Rz&nbsp;178; Korn in Korn, &sect;&nbsp;4 EStG Rz&nbsp;550.1; so wohl auch Schmidt\/Heinicke, a.a.O., &sect;&nbsp;4 Rz&nbsp;373; ebenso Heuermann, DStR 2014, 169; M&uuml;ller, BB 2015, 1568; anderer Ansicht Dornheim, DStR 2012, 1581).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>84<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Aber selbst wenn die drittverwahrende Bank die M&ouml;glichkeit hat, einen in Sammelverwahrung befindlichen und mehreren Miteigent&uuml;mern geh&ouml;renden &#8211;regelm&auml;&szlig;ig nur nach Gattung (Gewicht und Feinheit) r&auml;umlich separierten&#8211; Goldbestand zu erweitern und zu erg&auml;nzen, greift &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;4 Variante&nbsp;3 EStG nicht ein (so wohl auch Schulte-Frohlinde, BB 2015, 287, 288; anderer Ansicht M&uuml;ller, BB 2015, 1568; Korn in Korn, &sect;&nbsp;4 EStG Rz&nbsp;550.1; Bl&uuml;mich\/Wied, &sect;&nbsp;4 EStG Rz&nbsp;178). Der Kunde erwirbt dann zwar nur einen Miteigentumsanteil an einer dynamischen und damit unbestimmten Sachgesamtheit (vgl. M&uuml;ller, BB 2015, 1568, 1572). Gleichwohl ist &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;4 Variante&nbsp;3 EStG auch in diesem Fall nicht anwendbar.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>85<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(1) Das Miteigentum ist seinem Wesen nach dem Eigentum gleichartig (z.B. BGH-Beschluss vom 10.&nbsp;Mai 2007 V&nbsp;ZB&nbsp;6\/07, BGHZ 172, 209, unter III.3.a). Der Bruchteil ist selbst Eigentum im Rechtssinne. Soweit keine abweichenden Regelungen eingreifen, gelten f&uuml;r den Bruchteil die Vorschriften &uuml;ber das Eigentum (M&uuml;nchKommBGB\/K.&nbsp;Schmidt, 7.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;1008 Rz&nbsp;1). Das Miteigentum f&uuml;hrt zu einer geteilten Eigentumszust&auml;ndigkeit an einer Sache, d.h. an einem k&ouml;rperlichen Gegenstand. Dieser Bezug zu einem k&ouml;rperlichen Gegenstand geht auch bei einem dynamischen Depotbestand im Ergebnis nicht verloren. Denn der Investor wird regelm&auml;&szlig;ig das Recht haben, sich entsprechend seinem Miteigentumsanteil physische Goldbarren gleicher Art und Menge ausliefern zu lassen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>86<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(2) Besondere Bedeutung misst der Senat zudem der Entstehungsgeschichte des &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;4 Variante&nbsp;3 EStG bei.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>87<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Formulierung, wonach sich &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;4 EStG auch auf &quot;Wertpapiere und vergleichbare nicht verbriefte Forderungen und Rechte &#8230; des Umlaufverm&ouml;gens&quot; erstreckt, geht auf das Gesetz zur Eind&auml;mmung missbr&auml;uchlicher Steuergestaltungen (StEind&auml;mmG) vom 28.&nbsp;April 2006 (BGBl I 2006, 1095) zur&uuml;ck. Hiermit sollten namentlich Modelle zur Erzielung von Steuerstundungseffekten bek&auml;mpft werden (BTDrucks 16\/634, S.&nbsp;10, 13&nbsp;f.). Dieser &#8211;bei der Auslegung der Vorschrift zu ber&uuml;cksichtigende&#8211; Gesetzeszweck (Bl&uuml;mich\/Wied, &sect;&nbsp;4 EStG Rz&nbsp;178; Hechtner, NWB 2013, 196, 200; Stahl\/Mann, DStR 2015, 1425, 1426; anderer Ansicht Schulte-Frohlinde, BB 2012, 2791, 2793) rechtfertigt es aber nicht, den physischen Goldhandel unter diese Formulierung zu subsumieren. Im Gesetzgebungsverfahren ist nicht unbemerkt geblieben, dass sich &auml;hnliche Steuerstundungseffekte auch mit Edelmetallen und sonstigen Rohstoffen erzielen lassen. So wollte der Bundesrat auch Edelmetalle und sonstige Rohstoffe in den Anwendungsbereich des &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;4 EStG einbeziehen (BRDrucks 937\/1\/05, S.&nbsp;2&nbsp;ff.). Dies ist jedoch &#8211;aus verschiedenen Gr&uuml;nden&#8211; bewusst nicht geschehen. Insbesondere ist in der Gegen&auml;u&szlig;erung der Bundesregierung ausgef&uuml;hrt worden, dass bei &Uuml;berschreiten der Umsatzgrenzen des &sect;&nbsp;141 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 AO der Gewinn ohnehin durch Betriebsverm&ouml;gensvergleich zu ermitteln sei (BTDrucks 16\/749, S.&nbsp;1). Danach ist es nicht m&ouml;glich, den An- und Verkauf von physischem Gold doch wieder dem Anwendungsbereich dieser Vorschrift zu unterwerfen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>88<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(3) Dieses Gesetzesverst&auml;ndnis wird im &Uuml;brigen durch die sp&auml;teren Aktivit&auml;ten des Gesetzgebers auf diesem Gebiet best&auml;tigt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>89<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Bundesrat hat im Rahmen des Gesetzgebungsverfahrens zum Jahressteuergesetz 2008 vom 20.&nbsp;Dezember 2007 (BGBl I 2007, 3150) wiederholt versucht, den Edelmetallhandel in den Anwendungsbereich des &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;4 (und 5) EStG aufzunehmen (BRDrucks 544\/07 (Beschluss), S.&nbsp;12&nbsp;ff.). Dies ist jedoch nicht geschehen. Die Bundesregierung ist dem mit der Begr&uuml;ndung entgegengetreten, dieser &Auml;nderung bed&uuml;rfe es nicht, weil die auf Grund der genannten Gestaltungen entstehenden Verluste ein Steuerstundungsmodell darstellten und somit bereits nach &sect;&nbsp;15b EStG nicht sofort mit den &uuml;brigen Eink&uuml;nften &quot;verrechenbar&quot; seien (BTDrucks 16\/6739, S.&nbsp;31&nbsp;f.). Diese Aussage ist nur verst&auml;ndlich, wenn &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;4 Variante&nbsp;3 EStG i.d.F. des StEind&auml;mmG in F&auml;llen vorliegender Art nicht eingreift und infolge der als Betriebsausgaben sofort abziehbaren Anschaffungskosten Verluste entstehen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>90<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Tats&auml;chlich t&auml;tig geworden ist der Gesetzgeber betreffend Gestaltungen, in denen &#8211;anders als hier&#8211; im Inland steuerpflichtige gewerbliche Eink&uuml;nfte vorliegen, erst durch das AIFM-Steuer-Anpassungsgesetz (AIFM-StAnpG) vom 18.&nbsp;Dezember 2013 (BGBl I 2013, 4318), indem er &sect;&nbsp;15b EStG den neuen Abs.&nbsp;3a angef&uuml;gt hat. Nach dieser Vorschrift liegt unabh&auml;ngig von den Voraussetzungen der Abs&auml;tze&nbsp;2 und 3 ein Steuerstundungsmodell i.S. des Absatzes&nbsp;1 insbesondere vor, wenn ein Verlust aus Gewerbebetrieb entsteht oder sich erh&ouml;ht, indem ein Steuerpflichtiger, der nicht auf Grund gesetzlicher Vorschriften verpflichtet ist, B&uuml;cher zu f&uuml;hren und regelm&auml;&szlig;ig Abschl&uuml;sse zu machen, auf Grund des Erwerbs von Wirtschaftsg&uuml;tern des Umlaufverm&ouml;gens sofort abziehbare Betriebsausgaben t&auml;tigt, wenn deren &Uuml;bereignung ohne k&ouml;rperliche &Uuml;bergabe durch Besitzkonstitut nach &sect;&nbsp;930 BGB oder durch Abtretung des Herausgabeanspruchs nach &sect; 931 BGB erfolgt. Diese Regelung richtet sich gegen Gestaltungen, bei denen Verluste durch die Anschaffung von &#8211;dem Umlaufverm&ouml;gen zuzuordnenden&#8211; Wirtschaftsg&uuml;tern (z.B. Gold oder Holz) entstehen, ohne dass eine k&ouml;rperliche &Uuml;bergabe der angeschafften Wirtschaftsg&uuml;ter erfolgt (BRDrucks 740\/13, S.&nbsp;78). Sie wurde notwendig, weil diverse Finanzgerichte nicht die Auffassung der Finanzverwaltung teilten, wonach &sect;&nbsp;15b EStG eingreife. &sect;&nbsp;15b Abs.&nbsp;3a EStG ist erstmals auf Verluste anzuwenden, bei denen Wirtschaftsg&uuml;ter des Umlaufverm&ouml;gens nach dem 28.&nbsp;November 2013 angeschafft, hergestellt oder in das Betriebsverm&ouml;gen eingelegt werden (vgl. &sect;&nbsp;52 Abs.&nbsp;33a Satz&nbsp;5 EStG i.d.F. des AIFM-StAnpG, jetzt &sect;&nbsp;52 Abs.&nbsp;25 Satz&nbsp;5 EStG).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>91<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Betreffend Gestaltungen, in denen &#8211;wie hier&#8211; auf Grund eines DBA im Inland steuerfrei gestellte negative Progressionseink&uuml;nfte gegeben sind, hat der Gesetzgeber zum einen durch das Amtshilferichtlinie-Umsetzungsgesetz (AmtshilfeRLUmsG) vom 26.&nbsp;Juni 2013 (BGBl I 2013, 1809) die f&uuml;r die Ermittlung der Progressionseink&uuml;nfte zu ber&uuml;cksichtigende besondere Gewinnermittlungsvorschrift des &sect;&nbsp;32b Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 Satz&nbsp;2 Buchst.&nbsp;c EStG eingef&uuml;gt (erstmals anwendbar auf Wirtschaftsg&uuml;ter des Umlaufverm&ouml;gens, die nach dem 28.&nbsp;Februar 2013 angeschafft, hergestellt oder in das Betriebsverm&ouml;gen eingelegt worden sind; vgl. &sect;&nbsp;52 Abs.&nbsp;43a Satz&nbsp;11 EStG i.d.F. des AmtshilfeRLUmsG, jetzt &sect;&nbsp;52 Abs.&nbsp;33 Satz&nbsp;1 EStG), zum anderen durch das AIFM-StAnpG den &sect;&nbsp;32b Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;3 EStG um die ausdr&uuml;ckliche Formulierung erg&auml;nzt, dass auch &sect;&nbsp;15b EStG &quot;sinngem&auml;&szlig; anzuwenden&quot; ist (in allen offenen F&auml;llen anwendbar; vgl. &sect;&nbsp;52 Abs.&nbsp;43a Satz&nbsp;12 EStG i.d.F. des AIFM-StAnpG, jetzt &sect;&nbsp;52 Abs.&nbsp;33 Satz&nbsp;2 EStG). Nach &sect;&nbsp;32b Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 Satz&nbsp;2 Buchst.&nbsp;c EStG i.d.F. des AmtshilfeRLUmsG sind f&uuml;r den Fall, dass die nach einem DBA steuerfreien Auslandseink&uuml;nfte nach &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;3 EStG zu ermitteln sind, die Anschaffungs- oder Herstellungskosten f&uuml;r Wirtschaftsg&uuml;ter des Umlaufverm&ouml;gens (erst) im Zeitpunkt des Zuflusses des Ver&auml;u&szlig;erungserl&ouml;ses oder bei Entnahme als Betriebsausgaben zu ber&uuml;cksichtigen. Der Gesetzgeber wollte hiermit eine Besteuerung nach der wirtschaftlichen Leistungsf&auml;higkeit sicherstellen (BTDrucks 17\/12375, S.&nbsp;37). Diese Regelung w&auml;re insbesondere f&uuml;r den Edelmetallhandel nicht erforderlich gewesen, fiele jener bereits unter &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;4 Variante&nbsp;3 EStG.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>92<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Im Streitfall hat das FG f&uuml;r den Senat bindend festgestellt, dass die Kl&auml;gerin das Eigentum an einzeln nummerierten Goldbarren erworben und beibehalten hat.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>93<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Goldbarren wurden zwar &#8211;so dass FG&#8211; zun&auml;chst in Sammelverwahrung gegeben, waren aber weiterhin &uuml;ber eine Barrenliste identifizierbar und wurden anschlie&szlig;end von den &uuml;brigen verwahrten Goldbarren physisch separiert und in gesonderten Tresoren aufbewahrt. Damit war gew&auml;hrleistet, dass das Eigentum an jedem einzeln erworbenen Goldbarren zugeordnet werden konnte. Danach ist f&uuml;r den Senat &#8211;was im &Uuml;brigen zwischen den Beteiligten auch im finanzgerichtlichen Verfahren nicht streitig diskutiert wurde&#8211; nicht zweifelhaft, dass die Kl&auml;gerin das Eigentum an konkreten physischen Goldbarren erworben und beibehalten hat.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>94<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Dabei verkennt der Senat nicht, dass sich in F&auml;llen, in denen das Gold im Ausland verwahrt wird, der Eigentumserwerb anhand des ma&szlig;geblichen ausl&auml;ndischen Rechts beurteilt. Denn nach Art.&nbsp;43 Abs.&nbsp;1 des Einf&uuml;hrungsgesetzes zum B&uuml;rgerlichen Gesetzbuche (EGBGB) unterliegen Rechte an einer Sache dem Recht des Staates, in dem sich die Sache befindet (Belegenheitsstatut; lex rei sitae). Diesem Belegenheitsstatut unterfallen alle sachenrechtlichen Verf&uuml;gungen, auch die Begr&uuml;ndung oder &Uuml;bertragung des (Mit-)Eigentums an beweglichen Sachen (Staudinger\/Mansel (2015), Art.&nbsp;43 EGBGB Rz&nbsp;503, 506, 703, 784). Es bestehen jedoch keine Anhaltspunkte daf&uuml;r, dass die Kl&auml;gerin nach dem ma&szlig;geblichen ausl&auml;ndischen Recht nicht Eigent&uuml;merin der Goldbarren geworden und geblieben ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>95<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>IV. Zutreffend ist das FG davon ausgegangen, dass kein Gestaltungsmissbrauch vorliegt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>96<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Nach dem f&uuml;r das Streitjahr 2007 noch anwendbaren &sect;&nbsp;42 Abs.&nbsp;1 Satz 1 AO a.F. kann durch Missbrauch von Gestaltungsm&ouml;glichkeiten des Rechts das Steuergesetz nicht umgangen werden. Nach st&auml;ndiger Rechtsprechung liegt ein solcher Missbrauch vor, wenn eine rechtliche Gestaltung gew&auml;hlt wird, die zur Erreichung des erstrebten wirtschaftlichen Ziels unangemessen ist, der Steuerminderung dienen soll und durch wirtschaftliche oder sonstige beachtliche au&szlig;ersteuerrechtliche Gr&uuml;nde nicht zu rechtfertigen ist (z.B. BFH-Urteile vom 17.&nbsp;November 1999 I&nbsp;R&nbsp;11\/99, BFHE 190, 419, BStBl II 2001, 822; vom 17.&nbsp;M&auml;rz 2010 IV&nbsp;R&nbsp;25\/08, BFHE 228, 509, BStBl II 2010, 622, Rz&nbsp;47). Die Annahme eines Gestaltungsmissbrauchs erfordert &uuml;berdies eine zweckgerichtete Handlung zur Umgehung eines Steuergesetzes (z.B. BFH-Urteil vom 18.&nbsp;M&auml;rz 2004 III&nbsp;R&nbsp;25\/02, BFHE 205, 470, BStBl II 2004, 787). Diese Umgehung kann auch darin liegen, dass eine steuerentlastende Vorschrift erf&uuml;llt wird (z.B. BFH-Beschluss vom 3.&nbsp;Februar 1993 I&nbsp;B&nbsp;90\/92, BFHE 170, 197, BStBl II 1993, 426, unter II.2.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>97<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Im Streitfall ist eine derartige Steuerumgehung nicht gegeben. Eine solche liegt insbesondere nicht darin, dass die Kl&auml;gerin als ausl&auml;ndische Personengesellschaft im Ausland einen Goldhandel betrieben hat, um hiermit &uuml;ber eine Gewinnermittlung nach &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;3 EStG durch die Anschaffung erheblichen Umlaufverm&ouml;gens kurz vor Jahresende hohe negative Progressionseink&uuml;nfte zu generieren. Denn das Gesetz steht einer derartigen Gestaltung nicht entgegen. Grunds&auml;tzlich darf der Steuerpflichtige seine Verh&auml;ltnisse so gestalten, dass keine oder m&ouml;glichst geringe Steuern anfallen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>98<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Bei der Einnahmen-&Uuml;berschussrechnung ist es eine Folge des im Grundsatz anwendbaren Zu- und Abflussprinzips (&sect;&nbsp;11 EStG), dass die Anschaffungskosten f&uuml;r Wirtschaftsg&uuml;ter des Umlaufverm&ouml;gens grunds&auml;tzlich im Zeitpunkt der Verausgabung der Mittel als Betriebsausgaben abziehbar sind. Dabei ist es dem Steuerpflichtigen nicht verwehrt, eine Anschaffung noch kurz vor Ablauf des Gewinnermittlungszeitraums vorzunehmen und den Kaufpreis zu begleichen (vgl. Schmieszek in Beermann\/Gosch, AO &sect;&nbsp;42 Rz&nbsp;203). Ebenso liegt es in der technischen Wirkungsweise der negativen Progressionseink&uuml;nfte begr&uuml;ndet, dass diese zu einer erheblichen Reduzierung der Einkommensteuerschuld f&uuml;hren k&ouml;nnen. Die Gestaltung w&auml;re selbst dann nicht als rechtsmissbr&auml;uchlich zu beurteilen, wenn sich die in Folgejahren entstehenden positiven Progressionseink&uuml;nfte steuerrechtlich nicht mehr auswirken k&ouml;nnten, weil die steuerpflichtigen Eink&uuml;nfte der inl&auml;ndischen Steuerpflichtigen bereits dem Spitzensteuersatz unterliegen. Ursache der fehlenden steuerrechtlichen Auswirkung positiver Progressionseink&uuml;nfte ist die Anwendbarkeit des Spitzensteuersatzes bereits auf Grund der inl&auml;ndischen Eink&uuml;nfte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>99<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Gegen Gestaltungen vorliegender Art, in denen auf Grund eines DBA im Inland steuerfrei gestellte negative Progressionseink&uuml;nfte gegeben sind, ist der Gesetzgeber (erst) durch die Regelung in &sect;&nbsp;32b Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 Satz&nbsp;2 Buchst.&nbsp;c EStG i.d.F. des AmtshilfeRLUmsG und durch die Regelungen in &sect;&nbsp;15b Abs.&nbsp;3a, &sect;&nbsp;32b Abs.&nbsp;1 Satz 3 EStG i.d.F. AIFM-StAnpG vorgegangen (s. oben unter B.III.2.a&nbsp;bb&nbsp;(3)). Vor Einf&uuml;gung dieser Vorschriften war es nicht m&ouml;glich, die Gestaltung als Steuerumgehung zu qualifizieren. Dies hat nicht zuletzt auch die Bundesregierung so gesehen (vgl. Antwort der Bundesregierung, BTDrucks 17\/9870, S.&nbsp;3 und S.&nbsp;5).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>100<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>V. Es ist weder vorgetragen noch erkennbar, dass die vom FG im Tenor ausgesprochene Verpflichtung, negative Progressionseink&uuml;nfte festzustellen, der H&ouml;he oder der Verteilung nach unzutreffend ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>101<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>VI. &Uuml;ber das Vorliegen verrechenbarer Verluste i.S. des &sect;&nbsp;15b EStG kann im Rahmen des vorliegenden Verfahrens nicht entschieden werden. Denn es ist dem Gericht nach &sect;&nbsp;96 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 FGO verwehrt, &uuml;ber das Klagebegehren hinauszugehen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>102<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Der Gewinnfeststellungsbescheid nach &sect;&nbsp;180 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 Buchst.&nbsp;a AO und der Verlustfeststellungsbescheid nach &sect;&nbsp;15b Abs.&nbsp;4 EStG sind &#8211;vergleichbar dem Gewinnfeststellungsbescheid und dem Feststellungsbescheid nach &sect;&nbsp;15a EStG (z.B. BFH-Urteil vom 22.&nbsp;Juni 2006 IV&nbsp;R&nbsp;31, 32\/05, BFHE 214, 239, BStBl II 2007, 687, unter II.2.c&nbsp;aa)&#8211; zwei eigenst&auml;ndige Verwaltungsakte mit selbst&auml;ndigem Regelungsgehalt (Rei&szlig; in Kirchhof, a.a.O., &sect;&nbsp;15b Rz&nbsp;59). Gleiches gilt f&uuml;r den &#8211;hier streitigen&#8211; Feststellungsbescheid nach &sect;&nbsp;180 Abs.&nbsp;5 Nr.&nbsp;1 AO und den Verlustfeststellungsbescheid nach &sect;&nbsp;32b Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;3 i.V.m. &sect;&nbsp;15b Abs.&nbsp;4 EStG (gleicher Ansicht FG Rheinland-Pfalz, Urteil vom 30.&nbsp;Januar 2013&nbsp;&nbsp;3&nbsp;K&nbsp;1185\/12; Stahl\/Mann, DStR 2013, 1822). Der in allen offenen F&auml;llen anzuwendende &sect;&nbsp;32b Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;3 EStG i.d.F. des AIFM-StAnpG (vgl. &sect;&nbsp;52 Abs.&nbsp;43a Satz&nbsp;12 EStG i.d.F. des AIFM-StAnpG, jetzt &sect;&nbsp;52 Abs.&nbsp;33 Satz&nbsp;2 EStG) ordnet an, dass &sect;&nbsp;15b EStG (insgesamt) sinngem&auml;&szlig; anzuwenden ist. Damit gilt auch &sect;&nbsp;15b Abs.&nbsp;4 EStG. Bei Vorliegen eines Steuerstundungsmodells i.S. des &sect;&nbsp;15b EStG sind die geltend gemachten Verluste f&uuml;r Zwecke des Progressionsvorbehalts nach &sect;&nbsp;15b&nbsp;Abs.&nbsp;4&nbsp;EStG durch einen eigenen Verwaltungsakt gesondert festzustellen. F&uuml;r das finanzgerichtliche Verfahren bedeutet dies, dass es sich bei dem Feststellungsbescheid nach &sect;&nbsp;180 Abs.&nbsp;5 Nr.&nbsp;1 AO und dem Verlustfeststellungsbescheid nach &sect;&nbsp;32b Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;3 i.V.m. &sect;&nbsp;15b Abs.&nbsp;4 EStG um zwei selbst&auml;ndige &#8211;voneinander zu unterscheidende&#8211; Klagebegehren handelt (gleicher Ansicht Stahl\/Mann, DStR 2013, 1822).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>103<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Das erstinstanzliche Klagebegehren betraf keinen Verlustfeststellungsbescheid i.S. des &sect;&nbsp;32b Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;3 i.V.m. &sect;&nbsp;15b Abs.&nbsp;4 EStG. Die Kl&auml;gerin begehrte vor dem FG, das FA unter Aufhebung des angegriffenen negativen Feststellungsbescheids zu verpflichten, den nach &sect;&nbsp;180 Abs.&nbsp;5 Nr.&nbsp;1 AO beantragten Feststellungsbescheid f&uuml;r 2007 zu erlassen, in dem allein negative Progressionseink&uuml;nfte festzustellen waren. Die Frage, ob ein Steuerstundungsmodell i.S. des &sect;&nbsp;15b EStG vorgelegen hat, war nicht Gegenstand des erstinstanzlichen Klageverfahrens. Da in der Revision der Prozessstoff grunds&auml;tzlich nicht ge&auml;ndert werden kann (vgl. &sect;&nbsp;123 Abs.&nbsp;1 FGO), kann die genannte Frage auch nicht Gegenstand des Revisionsverfahrens sein.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>104<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>VII. Die Kostenentscheidung beruht auf &sect;&nbsp;135 Abs.&nbsp;2, &sect;&nbsp;139 Abs.&nbsp;4 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 19.1.2017, IV R 50\/14ECLI:DE:BFH:2017:U.190117.IVR50.14.0 Abgrenzung des physischen Goldhandels von privater Verm&ouml;gensverwaltung &#8211; keine Anwendung des &sect; 4 Abs. 3 Satz 4 Variante 3 EStG auf den physischen Goldhandel &#8211; gewerbliche Gewinne i.S. des DBA-Gro&szlig;britannien &#8211; Buchf&uuml;hrungspflicht einer Gesellschaft ausl&auml;ndischen Rechts &#8211; Feststellung ausl&auml;ndischen Rechts &#8211; Ber&uuml;cksichtigung von Verfahrensr&uuml;gen &#8211; Wertpapiere verbriefen unk&ouml;rperliches &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/iv-r-50-14-abgrenzung-des-physischen-goldhandels-von-privater-vermoegensverwaltung-keine-anwendung-des-par-4-abs-3-satz-4-variante-3-estg-auf-den-physischen-goldhandel-gewerbliche-gewinne-is-des-dba-g\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">IV&nbsp;R&nbsp;50\/14 &#8211; Abgrenzung des physischen Goldhandels von privater Verm&ouml;gensverwaltung &#8211; keine Anwendung des &sect; 4 Abs. 3 Satz 4 Variante 3 EStG auf den physischen Goldhandel &#8211; gewerbliche Gewinne i.S. des DBA-Gro&szlig;britannien &#8211; Buchf&uuml;hrungspflicht einer Gesellschaft ausl&auml;ndischen Rechts &#8211; Feststellung ausl&auml;ndischen Rechts &#8211; Ber&uuml;cksichtigung von Verfahrensr&uuml;gen &#8211; Wertpapiere verbriefen unk&ouml;rperliches Recht &#8211; Steuerumgehung &#8211; Gewinnfeststellungsbescheid nach &sect; 180 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 Buchst. a AO und Verlustfeststellungsbescheid nach &sect; 15b Abs. 4 EStG<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-67090","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/67090","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=67090"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/67090\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=67090"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=67090"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=67090"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}