{"id":67104,"date":"2017-04-27T10:03:31","date_gmt":"2017-04-27T08:03:31","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=67104"},"modified":"2017-04-27T10:03:31","modified_gmt":"2017-04-27T08:03:31","slug":"x-b-83-16-gewinnzuschlag-bei-reinvestitionsruecklage","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/x-b-83-16-gewinnzuschlag-bei-reinvestitionsruecklage\/","title":{"rendered":"X&nbsp;B&nbsp;83\/16 &#8211; Gewinnzuschlag bei Reinvestitionsr&uuml;cklage"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 30.1.2017, X B 83\/16<br \/>ECLI:DE:BFH:2017:B.300117.XB83.16.0<\/p>\n<p class=\"titel\">Gewinnzuschlag bei Reinvestitionsr&uuml;cklage<\/p>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>Die Beschwerde des Kl&auml;gers wegen Nichtzulassung der Revision gegen das Urteil des Finanzgerichts K&ouml;ln vom 18. Mai 2016 4 K 4096\/10 wird als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckgewiesen.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Kosten des Beschwerdeverfahrens hat der Kl&auml;ger zu tragen.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>I. Der Kl&auml;ger und Beschwerdef&uuml;hrer (Kl&auml;ger) betrieb einen gewerblichen Grundst&uuml;ckshandel. 1999 bildete er nach dem Verkauf eines Grundst&uuml;cks eine R&uuml;cklage nach &sect;&nbsp;6b des Einkommensteuergesetzes in der im Jahre 1999 g&uuml;ltigen Fassung des Steuerentlastungsgesetzes 1999\/2000\/2002 vom 24.&nbsp;M&auml;rz 1999 (BGBl I 1999, 402, BStBl I 1999, 304) &#8211;EStG 1999&#8211;. Zum 31.&nbsp;Dezember 2003 (Streitjahr) l&ouml;ste er sie mit einem Teilbetrag gewinnerh&ouml;hend auf und &uuml;bertrug sie im &Uuml;brigen auf eine neu gegr&uuml;ndete und von ihm selbst beherrschte Kommanditgesellschaft (KG), wo sie auf eingebrachte Grundst&uuml;cke angerechnet wurde.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nach einer Au&szlig;enpr&uuml;fung l&ouml;ste der Beklagte und Beschwerdegegner (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) die R&uuml;cklage im Jahre 2003 im Einzelunternehmen auch auf, soweit sie in der Gewinnermittlung auf die KG &uuml;bertragen worden war (1.790.000&nbsp;EUR), da die &Uuml;bertragung auf die KG mangels Personenidentit&auml;t nach der zum Zeitpunkt der R&uuml;cklagenbildung geltenden Fassung des &sect;&nbsp;6b Abs.&nbsp;10 EStG 1999 nicht m&ouml;glich sei. Au&szlig;erdem erh&ouml;hte er au&szlig;erbilanziell den Gewinn um den Gewinnzuschlag nach &sect;&nbsp;6b Abs.&nbsp;7 EStG 1999 (429.580&nbsp;EUR). Nach Abzug einer Gewerbesteuerr&uuml;ckstellung von 188.725&nbsp;EUR ergab sich somit eine Gewinnerh&ouml;hung aus diesem Vorgang in H&ouml;he von 2.030.855&nbsp;EUR.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit seiner Klage wandte sich der Kl&auml;ger gegen die Aufl&ouml;sung der R&uuml;cklage sowie die Ber&uuml;cksichtigung des Gewinnzuschlags und begehrte hilfsweise Teilwertabschreibungen auf Grundst&uuml;cke, die er mit Schriftsatz vom 30.&nbsp;November 2012 auf 50.000&nbsp;EUR bzw. 154.659&nbsp;EUR f&uuml;r zwei bestimmte Grundst&uuml;cke beschr&auml;nkte. In diesem Schriftsatz, der sich neben dem Streitjahr auf die in selbst&auml;ndigen Verfahren gef&uuml;hrten Jahre 2004 und 2005 bezog, war au&szlig;erdem von einem Darlehensverh&auml;ltnis die Rede. Der Kl&auml;ger erl&auml;uterte darin zun&auml;chst, dass er im Jahre 2001 Kredite und Materialkostenvorauszahlungen an eine Mieterin sowie deren B&uuml;rgen ausgereicht habe. Weiter wies er darauf hin, dass bereits im Jahre 2002 und wiederum in den Jahren 2004 und 2005 Wertberichtigungen erfolgt seien. Zudem war im finanzgerichtlichen Verfahren noch die Zusammenveranlagung mit der Ehefrau des Kl&auml;gers im Streit, die das FA abgelehnt hatte. In der m&uuml;ndlichen Verhandlung beantragte der Kl&auml;ger, soweit es die gewerblichen Eink&uuml;nfte betrifft, in erster Linie die Minderung der Bemessungsgrundlage um 2.030.855&nbsp;EUR, hilfsweise um 205.659&nbsp;EUR.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das Finanzgericht (FG) hat die Klage abgewiesen. Mit seiner Beschwerde gegen die Nichtzulassung der Revision macht der Kl&auml;ger Divergenzen nach &sect;&nbsp;115 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;2 Alternative&nbsp;2 der Finanzgerichtsordnung (FGO) sowie einen Verfahrensfehler nach &sect;&nbsp;115 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;3 FGO i.V.m. &sect;&nbsp;119 Nr.&nbsp;6 FGO geltend.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FG weiche von der st&auml;ndigen Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs (BFH) ab, nach der die Hinzurechnung nach &sect;&nbsp;6b Abs.&nbsp;7 EStG 1999 bei Aufl&ouml;sung einer R&uuml;cklage nach &sect;&nbsp;6b EStG 1999 vorzunehmen sei (BFH-Urteile vom 14.&nbsp;M&auml;rz 2012 IV&nbsp;R&nbsp;6\/09, BFH\/NV 2012, 1122; vom 6.&nbsp;Februar 2014 IV&nbsp;R&nbsp;41\/10, BFH\/NV 2014, 847, und vom 10.&nbsp;M&auml;rz 2016 IV&nbsp;R&nbsp;41\/13, BFHE 253, 337, BStBl II 2016, 984). Tats&auml;chlich habe n&auml;mlich der Kl&auml;ger im Jahre 1999 einen gewerblichen Grundst&uuml;ckshandel betrieben, im Rahmen dessen Grundst&uuml;cke Umlaufverm&ouml;gen seien (BFH-Entscheidungen vom 16.&nbsp;Januar 1969 IV&nbsp;R&nbsp;34\/67, BFHE 95, 219, BStBl II 1969, 375; vom 18.&nbsp;August 1992 VIII&nbsp;R&nbsp;22\/91, BFH\/NV 1993, 225, und vom 26.&nbsp;M&auml;rz 1993 III&nbsp;B&nbsp;98\/91, BFH\/NV 1994, 739). Da &sect;&nbsp;6b Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 EStG 1999 die R&uuml;cklage nur f&uuml;r ver&auml;u&szlig;ertes Anlageverm&ouml;gen erm&ouml;gliche, h&auml;tte diese schon nicht gebildet werden d&uuml;rfen. Damit k&ouml;nne eine Gewinnerh&ouml;hung nicht mehr nach &sect;&nbsp;6b EStG 1999, sondern nur nach den Grunds&auml;tzen der Bilanzberichtigung nach Ma&szlig;gabe u.a. des Senatsurteils vom 16.&nbsp;Mai 1990 X&nbsp;R&nbsp;72\/87 (BFHE 161, 451, BStBl II 1990, 1044) erfolgen. Der Gewinnzuschlag nach &sect;&nbsp;6b Abs.&nbsp;7 EStG 1999 sei daher nicht anzusetzen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Au&szlig;erdem sei das FG-Urteil i.S. des &sect;&nbsp;119 Nr.&nbsp;6 FGO nicht mit Gr&uuml;nden versehen. Der Kl&auml;ger habe mit seinem Vortrag im Schriftsatz vom 30.&nbsp;November 2012 zu den offenen Forderungen gegen Mieterin und B&uuml;rgen sinngem&auml;&szlig; geltend gemacht, dass der Teilwert dieser zum Betriebsverm&ouml;gen geh&ouml;renden Darlehensforderungen im Streitjahr unter den Buchwert gesunken sei. So wie bereits Wertberichtigungen in den Jahren 2002, 2004 und 2005 stattgefunden h&auml;tten, sei auch im Jahre 2003 eine Teilwertabschreibung vorzunehmen gewesen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA tritt der Beschwerde entgegen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>    <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>II. Die Beschwerde ist unbegr&uuml;ndet.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Sie ist nicht wegen Divergenz nach &sect;&nbsp;115 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;2 Alternative&nbsp;2 FGO zuzulassen, da das FG-Urteil die beanstandeten Divergenzen nicht enth&auml;lt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Die ger&uuml;gte Abweichung von den BFH-Urteilen in BFH\/NV 2012, 1122, in BFH\/NV 2014, 847 und in BFHE 253, 337, BStBl II 2016, 984 besteht nicht. Aus der Rechtsprechung des BFH, die allerdings lediglich dem Wortlaut des &sect;&nbsp;6b Abs.&nbsp;7 EStG 1999 entspricht (und von der das oben genannte BFH-Urteil in BFH\/NV 2014, 847 sich zu der Hinzurechnung nicht &auml;u&szlig;ert), ergibt sich, dass eine Hinzurechnung vorzunehmen ist, wenn eine R&uuml;cklage nach &sect;&nbsp;6b EStG 1999 aufgel&ouml;st wird. Von diesem Rechtssatz ist aber das FG schon deshalb nicht abgewichen, weil es ausdr&uuml;cklich von einer Aufl&ouml;sung einer R&uuml;cklage nach &sect;&nbsp;6b EStG 1999 ausgegangen ist, die ihrerseits die Hinzurechnung nach &sect;&nbsp;6b Abs.&nbsp;7 EStG 1999 gebietet. Beschr&auml;nkt sich eine Divergenzr&uuml;ge auf Rechtss&auml;tze, die Gegenstand einer Schlussfolgerung sind, so ist im Rahmen dieser R&uuml;ge nicht von Bedeutung, ob das FG eine dieser Schlussfolgerung zugrunde liegende Vorfrage, sei es eine Tatsachen- oder Rechtsfrage, zutreffend und der Rechtsprechung gem&auml;&szlig; beurteilt hat. Vielmehr muss die Divergenz in der Schlussfolgerung selbst liegen. Daran fehlt es, wenn die Schlussfolgerung folgerichtig ist, wie es vorliegend der Fall ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Es wird nicht deutlich, ob der Kl&auml;ger au&szlig;erdem eine Abweichung von den BFH-Entscheidungen in BFHE 95, 219, BStBl II 1969, 375, in BFH\/NV 1993, 225 und in BFH\/NV 1994, 739 betreffend die Zuordnung von Grundst&uuml;cken eines gewerblichen Grundst&uuml;cksh&auml;ndlers zum Umlaufverm&ouml;gen r&uuml;gen will oder hierin nur einen unselbst&auml;ndigen Begr&uuml;ndungsteil seiner soeben er&ouml;rterten Divergenzr&uuml;ge sieht. Das FG ist auch von diesen Entscheidungen weder ausdr&uuml;cklich noch inzident abgewichen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Unsch&auml;dlich ist allerdings, dass das FG zu der Frage, ob Anlageverm&ouml;gen oder Umlaufverm&ouml;gen vorliegt, ausdr&uuml;cklich keine Aussagen getroffen hat. Das FG-Urteil muss nicht ausdr&uuml;cklich einen divergierenden Rechtssatz aussprechen. Er kann auch konkludent etwa in scheinbar nur fallbezogenen Rechtsausf&uuml;hrungen des FG enthalten sein (vgl. Senatsbeschluss vom 4.&nbsp;M&auml;rz 2016 X&nbsp;B&nbsp;188\/15, BFH\/NV 2016, 1036) oder sich sonst implizit aus den Gr&uuml;nden ergeben. Demnach k&auml;me im Streitfall eine Divergenz in Betracht, wenn zum einen das FG stillschweigend davon ausgegangen sein sollte, das im Jahre 1999 ver&auml;u&szlig;erte Grundst&uuml;ck sei Anlageverm&ouml;gen gewesen, zum anderen diese Annahme den Aussagen der zitierten Rechtsprechung widerspr&auml;che. An beidem fehlt es jedoch.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Zun&auml;chst setzt das FG-Urteil auch, soweit es die Hinzurechnung betrifft, nicht unbedingt die Annahme voraus, das Grundst&uuml;ck habe zum Anlageverm&ouml;gen des Kl&auml;gers geh&ouml;rt. Zwar verlangte die R&uuml;cklagenbildung nach &sect;&nbsp;6b Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 EStG 1999 i.V.m. &sect;&nbsp;6b Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 EStG 1999 die mindestens sechs Jahre w&auml;hrende ununterbrochene Zugeh&ouml;rigkeit der ver&auml;u&szlig;erten Wirtschaftsg&uuml;ter im Zeitpunkt der Ver&auml;u&szlig;erung zum Anlageverm&ouml;gen einer inl&auml;ndischen Betriebsst&auml;tte. Die R&uuml;cklage durfte daher nicht gebildet werden, falls das Grundst&uuml;ck nicht zum Anlageverm&ouml;gen des Kl&auml;gers geh&ouml;rte. Nach &sect;&nbsp;6b Abs.&nbsp;7 EStG 1999 findet jedoch die Hinzurechnung statt, &quot;[s]oweit eine nach Absatz&nbsp;3 Satz&nbsp;1 gebildete R&uuml;cklage gewinnerh&ouml;hend aufgel&ouml;st wird, ohne da&szlig; ein entsprechender Betrag nach Absatz&nbsp;3 abgezogen wird&quot;. Diese Vorschrift muss nicht zwingend so ausgelegt werden, dass die aufgel&ouml;ste R&uuml;cklage zu Recht gebildet wurde. Vielmehr kann sie auch so ausgelegt werden, dass sie nur die tats&auml;chliche Aufl&ouml;sung einer tats&auml;chlich unter Berufung auf &sect;&nbsp;6b EStG 1999 gebildeten und noch existenten R&uuml;cklage voraussetzt, nicht aber eine zu Recht gebildete und zu Recht noch in der Gewinnermittlung enthaltene R&uuml;cklage verlangt. Mit dieser Ma&szlig;gabe w&auml;re die Hinzurechnung schon deshalb rechtm&auml;&szlig;ig, weil die vorhandene R&uuml;cklage aufgel&ouml;st wurde, und zwar unabh&auml;ngig davon, ob urspr&uuml;nglich die Voraussetzungen der R&uuml;cklagenbildung bestanden haben. Das bedeutet umgekehrt, dass das FG nicht zwingend davon ausgegangen sein muss, das Grundst&uuml;ck sei Anlageverm&ouml;gen des Kl&auml;gers gewesen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das folgt aus dem Verst&auml;ndnis des BFH von der &auml;hnlichen Regelung in &sect;&nbsp;7g Abs.&nbsp;5 EStG 1999. Nach dieser Vorschrift war ein Gewinnzuschlag vorzunehmen, &quot;[s]oweit die Aufl&ouml;sung einer R&uuml;cklage nicht auf Absatz&nbsp;4 Satz&nbsp;1 beruht&quot;. Der BFH kn&uuml;pft den Gewinnzuschlag ausschlie&szlig;lich an die zwangsweise Aufl&ouml;sung einer am Ende des Investitionszeitraumes noch vorhandenen Ansparabschreibung an, nicht aber daran, dass diese zum Zeitpunkt der Aufl&ouml;sung noch zu Recht bestand (vgl. BFH-Urteil vom 22.&nbsp;M&auml;rz 2016 VIII&nbsp;R&nbsp;58\/13, BFHE 253, 495, BStBl II 2016, 774, unter II.1.b&nbsp;cc). Zwar unterscheiden sich die Vorschriften insoweit, als &sect;&nbsp;7g Abs.&nbsp;5 EStG 1999 nur auf eine R&uuml;cklage, &sect;&nbsp;6b Abs.&nbsp;7 EStG 1999 jedoch auf eine nach Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 gebildete R&uuml;cklage Bezug nimmt. Daraus lie&szlig;e sich folgern, dass &sect;&nbsp;7g Abs.&nbsp;5 EStG 1999 sich auf eine ggf. auch zu Unrecht gebildete, &sect;&nbsp;6b Abs.&nbsp;7 EStG 1999 hingegen auf eine im Einklang mit &sect;&nbsp;6b Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 EStG 1999 und damit rechtm&auml;&szlig;ig gebildete R&uuml;cklage bezieht. Das ist aber nicht zwingend. Eine &quot;nach Absatz&nbsp;3 Satz&nbsp;1 gebildete R&uuml;cklage&quot; kann auch eine solche meinen, die unter Berufung auf &sect;&nbsp;6b Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 EStG 1999 gebildet wurde, ungeachtet der Frage, ob dies zul&auml;ssig war.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Selbst wenn das FG jedoch davon ausgegangen sein sollte, das im Jahre 1999 ver&auml;u&szlig;erte Grundst&uuml;ck habe zum Anlageverm&ouml;gen des Kl&auml;gers geh&ouml;rt, widerspr&auml;che das der Rechtsprechung &uuml;ber das Umlaufverm&ouml;gen des gewerblichen Grundst&uuml;cksh&auml;ndlers nicht. Bereits das Urteil in BFHE 95, 219, BStBl II 1969, 375 hat zwar die Grundst&uuml;cke eines gewerblichen Grundst&uuml;cksh&auml;ndlers grunds&auml;tzlich dem Umlaufverm&ouml;gen zugeordnet, aber Ausnahmen f&uuml;r den Fall eindeutiger Verm&ouml;gensanlage zugelassen. Auch das Urteil in BFH\/NV 1993, 225 erachtet nur die zur Bebauung und anschlie&szlig;enden Ver&auml;u&szlig;erung bestimmten Grundst&uuml;cke als Umlaufverm&ouml;gen und l&auml;sst damit inzident ebenso wie der Beschluss in BFH\/NV 1994, 739 daneben noch Anlageverm&ouml;gen zu. In einer Gestaltung, in der die Gesamtt&auml;tigkeit des Steuerpflichtigen sich aus einem gewerblichen Grundst&uuml;ckshandel und einer gewerblichen Grundst&uuml;cksvermietung zusammensetzte und deshalb insgesamt gewerblich war, hat der BFH Grundst&uuml;cke dem Anlageverm&ouml;gen zugeordnet, soweit sie der gewerblichen Grundst&uuml;cksvermietung zuzuordnen waren (vgl. BFH-Urteil vom 17.&nbsp;M&auml;rz 1981 VIII&nbsp;R&nbsp;149\/78, BFHE 133, 44, BStBl II 1981, 522, unter I.3.). Er hat dar&uuml;ber hinaus erkannt, dass zum Betriebsverm&ouml;gen eines Grundst&uuml;cksh&auml;ndlers geh&ouml;rende Grundst&uuml;cke zum Anlageverm&ouml;gen geh&ouml;ren k&ouml;nnen, wenn sie zwischenzeitlich vermietet werden (vgl. BFH-Urteil vom 7.&nbsp;M&auml;rz 1996 IV&nbsp;R&nbsp;2\/92, BFHE 180, 121, BStBl II 1996, 369, unter I.4.). Nach alledem steht allein der Umstand, dass das FG die T&auml;tigkeit des Kl&auml;gers als gewerblichen Grundst&uuml;ckshandel bezeichnet hat, der Annahme von Anlageverm&ouml;gen nicht entgegen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Auch wenn die Beschwerdebegr&uuml;ndung so zu verstehen sein sollte, dass der Kl&auml;ger auch eine Abweichung von dem Senatsurteil in BFHE 161, 451, BStBl II 1990, 1044 betreffend die Korrektur fehlerhafter Bilanzans&auml;tze r&uuml;gen m&ouml;chte, w&auml;re diese Divergenzr&uuml;ge zumindest unbegr&uuml;ndet. Selbst wenn das FG zu Unrecht davon ausgegangen sein sollte, dass die Aufl&ouml;sung der R&uuml;cklage auf &sect;&nbsp;6b Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;5 EStG 1999 beruhte, w&auml;hrend sie tats&auml;chlich, dem Beschwerdevorbringen folgend, auf die Grunds&auml;tze der Bilanzberichtigung h&auml;tte gest&uuml;tzt werden m&uuml;ssen, l&auml;ge darin keine Abweichung von diesen Grunds&auml;tzen, sondern ein Rechtsfehler im Rahmen der vorgelagerten Frage, nach welcher Vorschrift die Aufl&ouml;sung vorzunehmen ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im &Uuml;brigen steht auch nicht fest, ob eine abweichende Rechtsgrundlage f&uuml;r die Aufl&ouml;sung der R&uuml;cklage am Ergebnis der Entscheidung etwas &auml;nderte. Insbesondere ist nicht dargelegt und auch nicht offensichtlich, dass die Aufl&ouml;sung im Wege der Bilanzberichtigung tats&auml;chlich die Hinzurechnung nach &sect;&nbsp;6b Abs.&nbsp;7 EStG 1999 ausschl&ouml;sse. Die Vorschrift verlangt ihrem Wortlaut nach lediglich die Aufl&ouml;sung der R&uuml;cklage ohne Abzug nach &sect;&nbsp;6b Abs.&nbsp;3 EStG 1999, nicht aber eine bestimmte Rechtsgrundlage f&uuml;r die Aufl&ouml;sung. Dass nach den Grunds&auml;tzen des Senatsurteils in BFHE 161, 451, BStBl II 1990, 1044 die Aufl&ouml;sung bereits in einem anderen als dem Streitjahr h&auml;tte erfolgen m&uuml;ssen, hat der Kl&auml;ger selbst nicht behauptet.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Auch der ger&uuml;gte Verfahrensfehler liegt nicht vor.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Nach &sect;&nbsp;119 Nr.&nbsp;6 FGO ist ein Urteil stets als auf der Verletzung von Bundesrecht beruhend anzusehen, wenn die Entscheidung nicht mit Gr&uuml;nden versehen ist. Das ist dann der Fall, wenn die Urteilsgr&uuml;nde ganz oder zum Teil fehlen. Ein teilweises Fehlen kommt in Betracht bei Begr&uuml;ndungsm&auml;ngeln, die sich auf einen selbst&auml;ndigen Anspruch oder ein selbst&auml;ndiges Angriffs- oder Verteidigungsmittel beziehen. Dabei handelt es sich um die eigenst&auml;ndigen Klagegr&uuml;nde und solche Angriffs- und Verteidigungsmittel, die den vollst&auml;ndigen Tatbestand einer mit selbst&auml;ndiger Wirkung ausgestatteten Rechtsnorm bilden. Ein Verfahrensmangel liegt daher auch dann vor, wenn das Urteil hinsichtlich eines solchen wesentlichen Streitpunkts nicht mit Gr&uuml;nden versehen ist (vgl. BFH-Beschluss vom 30.&nbsp;Juli 2013 IV&nbsp;B&nbsp;107\/12, BFH\/NV 2013, 1928, unter I.3.a, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Soweit der Kl&auml;ger eine Begr&uuml;ndung daf&uuml;r vermisst, dass das FG f&uuml;r das Streitjahr keine Teilwertabschreibung auf die offenen Forderungen gegen die Mieterin und den B&uuml;rgen ber&uuml;cksichtigt hat, fehlt damit keine Begr&uuml;ndung zu einem wesentlichen Streitpunkt. Vielmehr war eine Teilwertabschreibung auf Forderungen vor dem FG nicht begehrt worden. Auch der Schriftsatz vom 30.&nbsp;November 2012 war nicht so zu verstehen wie der Kl&auml;ger nunmehr vortr&auml;gt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Bereits auf die mit Fristsetzung nach &sect;&nbsp;65 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;2 FGO versehene Aufforderung des FG vom 11.&nbsp;Februar 2011, das Klagebegehren zu bezeichnen, hat der Kl&auml;ger den Ansatz von Eink&uuml;nften aus Gewerbebetrieb in H&ouml;he von 2.030.855&nbsp;EUR aufgrund einer Aufl&ouml;sung einer &sect;&nbsp;6b-R&uuml;cklage, hilfsweise die Teilwertabschreibung in H&ouml;he von 890.658&nbsp;EUR f&uuml;r bestimmte in der Einspruchsentscheidung benannte Grundst&uuml;cke, ferner die Zusammenveranlagung, hilfsweise den Abzug von Unterhaltsaufwendungen benannt. Von einer Teilwertabschreibung auf Darlehen war nicht die Rede. Dem steht nicht entgegen, dass diese rechnerisch in dem Antrag, die Eink&uuml;nfte aus Gewerbebetrieb um einen bestimmten Betrag zu mindern, enthalten gewesen w&auml;re. Die Frage, worin ein selbst&auml;ndiger Anspruch oder ein selbst&auml;ndiges Angriffs- oder Verteidigungsmittel und damit ein eigener Streitpunkt besteht, ist keine Frage der Antragsfassung. Das betreffende sachliche Begehren muss jedoch von dem Beteiligten vorgebracht und streitig gestellt worden sein.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Aus dem Schriftsatz vom 30.&nbsp;November 2012 ergab sich nichts anderes. Wenn der Kl&auml;ger im Zusammenhang mit einem offenbar notleidend gewordenen Kredit erkl&auml;rt, es habe in den Jahren 2002, 2004 und 2005 Wertberichtigungen gegeben, dann h&auml;tte das nur als Begehren nach einer Teilwertabschreibung auch f&uuml;r 2003 verstanden werden k&ouml;nnen, wenn der Kl&auml;ger dies unmissverst&auml;ndlich zum Ausdruck gebracht h&auml;tte, zumal damit die Bewertungen f&uuml;r 2004 und 2005 m&ouml;glicherweise hinf&auml;llig geworden und zu Lasten des Kl&auml;gers zu korrigieren gewesen w&auml;ren. Stattdessen hat der Kl&auml;ger gerade deutlich gemacht (&quot;haben wir aufgezeigt&quot; und &quot;ist darauf hinzuweisen&quot;), dass es sich bei den Ausf&uuml;hrungen zu den Wertberichtigungen lediglich um Erl&auml;uterungen zu seinem eigentlichen Begehren handelte, gewisse weitere Aufwendungen als Betriebsausgaben zu ber&uuml;cksichtigen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Dies hat im weiteren Verlauf des Verfahrens auch das FA so verstanden, wenn es mit Schriftsatz vom 31.&nbsp;Januar 2013 erkl&auml;rte, unter Ber&uuml;cksichtigung der nunmehr vorgelegten Unterlagen erkenne es Betriebsausgaben von 26.000&nbsp;EUR im Jahre 2005 an, und kein Wort zu einer etwaigen Teilwertabschreibung verlor. In der Folgezeit hat der Kl&auml;ger die Richtigkeit dieses Verst&auml;ndnisses in der Sache selbst best&auml;tigt. Mit Schriftsatz vom 5.&nbsp;April 2013 hat er ausgef&uuml;hrt, hinsichtlich dieser Zahlung bestehe zwischen den Beteiligten Einigkeit. In dem folgenden Schriftsatz vom 16.&nbsp;Mai 2013 hat das FA zu diesem Komplex nicht mehr Stellung genommen. Es erlie&szlig; am 1.&nbsp;April 2014 u.a. f&uuml;r das Jahr 2005 entsprechende &Auml;nderungsbescheide. Mit Schriftsatz vom 27.&nbsp;Mai 2014, der sich wiederum auf die drei Jahre 2003 bis 2005 bezog, &auml;u&szlig;erte der Kl&auml;ger sinngem&auml;&szlig;, die Behandlung des Sachverhalts betreffend die Mieterin und den B&uuml;rgen entspreche dem Klageantrag, die weiteren Einwendungen gegen die H&ouml;he der Eink&uuml;nfte aus Gewerbebetrieb best&uuml;nden fort. Nach dem Verlauf des Schriftwechsels im Verfahren handelte es sich bei den weiteren Einwendungen zum einen um die Frage der &sect;&nbsp;6b-R&uuml;cklage, zum anderen um die Teilwertabschreibungen auf zwei Grundst&uuml;cke.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Selbst der in der m&uuml;ndlichen Verhandlung formulierte Antrag des Kl&auml;gers bringt zum Ausdruck, dass eine Teilwertabschreibung auf das Darlehen im Jahre 2003 kein Streitpunkt war. Soweit der Antrag auf die Minderung der Eink&uuml;nfte aus Gewerbebetrieb gerichtet ist, nennt er zun&auml;chst einen Betrag, der sich erkennbar auf die &sect;&nbsp;6b-R&uuml;cklage bezieht, anschlie&szlig;end im Hilfsantrag einen Betrag, der sich ebenso erkennbar auf die Teilwertabschreibungen auf die beiden Grundst&uuml;cke bezieht. Diese Antragstellung enthielt zwar eine &uuml;berfl&uuml;ssige Verkomplizierung. Der sogenannte Hilfsantrag war in dem Hauptantrag enthalten. Das FG h&auml;tte nach &sect;&nbsp;96 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 FGO auch ohne gesonderte Antragsformulierung &uuml;ber die Frage der Teilwertabschreibung auf die Grundst&uuml;cke entscheiden m&uuml;ssen. Daf&uuml;r hat diese Antragsfassung aber verdeutlicht, welche Begehren der Kl&auml;ger (nur noch) verfolgte. Das FG konnte den Vortrag des Kl&auml;gers nach alledem nicht so verstehen, dass gerade hinsichtlich des Sachverhalts betreffend die Mieterin und den B&uuml;rgen noch ein Streitpunkt bestehe, mit dem es sich h&auml;tte auseinandersetzen m&uuml;ssen. Der Kl&auml;ger hatte unmissverst&auml;ndlich das Gegenteil bekundet.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Die Kostenentscheidung folgt aus &sect;&nbsp;135 Abs.&nbsp;2 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4. Von einer weiteren Begr&uuml;ndung sieht der Senat nach &sect;&nbsp;116 Abs.&nbsp;5 Satz&nbsp;2 FGO ab.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 30.1.2017, X B 83\/16ECLI:DE:BFH:2017:B.300117.XB83.16.0 Gewinnzuschlag bei Reinvestitionsr&uuml;cklage Tenor Die Beschwerde des Kl&auml;gers wegen Nichtzulassung der Revision gegen das Urteil des Finanzgerichts K&ouml;ln vom 18. Mai 2016 4 K 4096\/10 wird als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckgewiesen. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens hat der Kl&auml;ger zu tragen. Tatbestand 1&nbsp; I. Der Kl&auml;ger und Beschwerdef&uuml;hrer (Kl&auml;ger) betrieb einen &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/x-b-83-16-gewinnzuschlag-bei-reinvestitionsruecklage\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">X&nbsp;B&nbsp;83\/16 &#8211; Gewinnzuschlag bei Reinvestitionsr&uuml;cklage<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-67104","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/67104","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=67104"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/67104\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=67104"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=67104"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=67104"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}