{"id":67127,"date":"2017-04-27T10:03:45","date_gmt":"2017-04-27T08:03:45","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=67127"},"modified":"2017-04-27T10:03:45","modified_gmt":"2017-04-27T08:03:45","slug":"viii-b-15-16-uebertragung-eines-teils-der-beteiligungsrechte-auf-einen-mitgesellschafter-ohne-verlust-der-mitunternehmerstellung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/viii-b-15-16-uebertragung-eines-teils-der-beteiligungsrechte-auf-einen-mitgesellschafter-ohne-verlust-der-mitunternehmerstellung\/","title":{"rendered":"VIII&nbsp;B&nbsp;15\/16 &#8211; &Uuml;bertragung eines Teils der Beteiligungsrechte auf einen Mitgesellschafter ohne Verlust der Mitunternehmerstellung"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 1.2.2017, VIII B 15\/16<br \/>ECLI:DE:BFH:2017:B.010217.VIIIB15.16.0<\/p>\n<p class=\"titel\">&Uuml;bertragung eines Teils der Beteiligungsrechte auf einen Mitgesellschafter ohne Verlust der Mitunternehmerstellung<\/p>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>Die Beschwerde der Kl&auml;gerin wegen Nichtzulassung der Revision gegen das Urteil des Finanzgerichts Baden-W&uuml;rttemberg vom 21. Dezember 2015&nbsp;&nbsp;9 K 1415\/14 wird als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckgewiesen.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Kosten des Beschwerdeverfahrens hat die Kl&auml;gerin zu tragen.<\/p>\n<\/div>\n<p class=\"gruende\">Gr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>    <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Beschwerde ist unbegr&uuml;ndet und daher zur&uuml;ckzuweisen (&sect;&nbsp;116 Abs.&nbsp;5 Satz&nbsp;1 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Die von der Kl&auml;gerin und Beschwerdef&uuml;hrerin (Kl&auml;gerin) ger&uuml;gte Abweichung der Vorentscheidung von tragenden Rechtss&auml;tzen in anderen Entscheidungen bei der Entscheidung &uuml;ber den vor dem Finanzgericht (FG) gestellten Hauptantrag, den Beigeladenen im Streitjahr (2004) nicht f&uuml;r das gesamte Streitjahr als Mitunternehmer und Feststellungsbeteiligten anzusehen, liegt nicht vor. Die Revision ist nicht gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;115 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;2 Alternative&nbsp;2 FGO zuzulassen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Nach der st&auml;ndigen Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs (BFH; siehe zum Ganzen BFH-Beschluss vom 20.&nbsp;Mai 2016 III&nbsp;B&nbsp;62\/15, BFH\/NV 2016, 1293, Rz&nbsp;16, 17, m.w.N.) setzt die Zulassung der Revision aus diesem Grund voraus, dass das FG in einer Rechtsfrage von der Entscheidung eines anderen Gerichts abgewichen ist, dass dabei &uuml;ber dieselbe Rechtsfrage entschieden wurde und diese f&uuml;r beide Entscheidungen rechtserheblich war, dass die Entscheidungen zu gleichen oder vergleichbaren Sachverhalten ergangen sind, dass die abweichend beantwortete Rechtsfrage im Revisionsverfahren gekl&auml;rt werden kann und dass eine Entscheidung des BFH zur Wahrung der Rechtseinheit erforderlich ist. Ferner muss das Urteil des FG im Grunds&auml;tzlichen von der Divergenzentscheidung abweichen. Es gen&uuml;gt nicht, wenn das FG Rechtsprechungsgrunds&auml;tze auf die Besonderheiten des Einzelfalls fehlerhaft angewendet hat. Zur R&uuml;ge einer fehlerhaften Rechtsanwendung im Einzelfall geh&ouml;rt auch das Vorbringen, das FG habe unter die zutreffenden abstrakten Rechtss&auml;tze subsumiert, sei aber im Einzelfall zu der unzutreffenden Einordnung eines Gesellschafters als Mitunternehmer gelangt (BFH-Beschluss vom 5.&nbsp;Dezember 2006 VIII&nbsp;B&nbsp;4\/06, BFH\/NV 2007, 490, unter 2.b).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Zur schl&uuml;ssigen Darlegung einer Abweichungsr&uuml;ge muss der Beschwerdef&uuml;hrer tragende und abstrakte Rechtss&auml;tze aus dem angefochtenen FG-Urteil einerseits und aus den behaupteten, genau bezeichneten Divergenzentscheidungen andererseits herausarbeiten und einander gegen&uuml;berstellen, um so die behauptete Abweichung zu verdeutlichen. Au&szlig;erdem muss sich aus der Beschwerdebegr&uuml;ndung ergeben, dass dem Streitfall ein Sachverhalt zugrunde liegt, der mit dem der Divergenzentscheidung vergleichbar ist und es sich um eine identische Rechtsfrage handelt. Dabei muss der Beschwerdef&uuml;hrer von den vom FG getroffenen tats&auml;chlichen Feststellungen ausgehen, die den BFH gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;118 Abs.&nbsp;2 FGO auch im Beschwerdeverfahren wegen Nichtzulassung der Revision grunds&auml;tzlich binden (BFH-Beschluss in BFH\/NV 2016, 1293).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Die R&uuml;ge der Kl&auml;gerin, das FG sei i.S. des &sect;&nbsp;115 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;2 Alternative&nbsp;2 FGO von tragenden Rechtss&auml;tzen des BFH-Urteils vom 17.&nbsp;September 2015 III&nbsp;R&nbsp;49\/13 (BFHE 252, 17, BStBl II 2017, 37) abgewichen, ist schon nicht schl&uuml;ssig dargelegt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Die Kl&auml;gerin verdeutlicht schon die Vergleichbarkeit der Sachverhalte nicht. Die Entscheidung in BFHE 252, 17, BStBl II 2017, 37 betrifft einen nicht am Gewinn, Verlust und Gesellschaftsverm&ouml;gen beteiligten Nichtgesellschafter, der im Au&szlig;enverh&auml;ltnis als Gesellschafter ausgewiesen war und den Gl&auml;ubigern unter Umst&auml;nden nach Rechtsscheingrunds&auml;tzen haften konnte (sog. &quot;Scheinpartner&quot; oder Au&szlig;ensozius) und der im Innenverh&auml;ltnis neben einer weiteren Person die Gesch&auml;ftsf&uuml;hrung innehatte. Ein solcher Sachverhalt ist nach den bindenden Feststellungen des FG im Streitfall nicht gegeben, denn der Beigeladene war zwar ebenfalls nicht am Gewinn, Verlust und den stillen Reserven der Kl&auml;gerin beteiligt, er war jedoch im Streitjahr aufgrund des Partnerschaftsvertrags Gesellschafter der Partnerschaft, haftete gegen&uuml;ber den Gl&auml;ubigern der Gesellschaft gem&auml;&szlig; &sect;&sect;&nbsp;7 und 8 des Partnerschaftsgesetzes in der im Streitjahr geltenden Fassung (PartGG), war neben den &uuml;brigen Partnern allein zur Gesch&auml;ftsf&uuml;hrung befugt, verf&uuml;gte &uuml;ber ein Stimmrecht in der Gesellschafterversammlung und konnte Beschlussfassungen gegen seinen Willen verhindern, indem er zu Gesellschafterversammlungen nicht erschien, da die Beschlussf&auml;higkeit von seiner Anwesenheit abhing.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Zudem begr&uuml;ndet die Kl&auml;gerin nicht plausibel, worin die Abweichung des FG-Urteils von einem tragenden Rechtssatz des BFH-Urteils in BFHE 252, 17, BStBl II 2017, 37 liegen soll.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der BFH hat in Rz&nbsp;47 und 48 dieser Entscheidung tragend darauf abgestellt, dass Mitunternehmer im Regelfall nur ein Gesellschafter einer Personengesellschaft sein k&ouml;nne und dass ein Gesellschafter, der wie eine typische Komplement&auml;r-GmbH weder am Gewinn und Verlust noch an den stillen Reserven beteiligt ist, das aufgrund der Au&szlig;enhaftung gering ausgepr&auml;gte Mitunternehmerrisiko durch eine herausgehobene gesellschaftsrechtliche Stellung (besonders ausgepr&auml;gte Mitunternehmerinitiativrechte) kompensieren k&ouml;nne. Unter Anwendung dieser Grunds&auml;tze auf den Einzelfall hat der BFH f&uuml;r den dortigen Au&szlig;ensozius ausgef&uuml;hrt, dieser sei kein Mitunternehmer, weil die potenzielle Rechtsscheinhaftung eines nicht am Gewinn, Verlust und den stillen Reserven beteiligten Au&szlig;ensozius mangels Gesellschafterstellung gerade nicht durch eine besondere Mitunternehmerinitiative kompensiert werde. Das FG hat auf Blatt&nbsp;15 und 17 der Vorentscheidung ebenso tragend auf die im Beschluss des Gro&szlig;en Senats des BFH vom 25.&nbsp;Juni 1984 GrS&nbsp;4\/82 (BFHE 141, 405, BStBl II 1984, 751) formulierten allgemeinen Voraussetzungen der Mitunternehmerstellung in Form von Mitunternehmerrisiko und &#8211;initiative und darauf abgestellt, dass ein Gesellschafter, der nicht am Gewinn, Verlust und den stillen Reserven beteiligt ist, dessen Mitunternehmerrisiko aber auf der Au&szlig;enhaftung beruht, dieses schwach ausgepr&auml;gte Mitunternehmerrisiko durch ausgepr&auml;gte Mitunternehmerinitiativrechte (nach den Grunds&auml;tzen des BFH-Urteils vom 25.&nbsp;April 2006 VIII&nbsp;R&nbsp;74\/03, BFHE 213, 358, BStBl II 2006, 595) kompensieren kann. Der Vorentscheidung und der ger&uuml;gten Divergenzentscheidung liegen somit dieselben tragenden Rechtss&auml;tze zugrunde.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Die Kl&auml;gerin sieht eine weitere Abweichung der Vorentscheidung gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;115 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;2 Alternative&nbsp;2 FGO vom BFH-Urteil vom 14.&nbsp;April 2005 XI&nbsp;R&nbsp;82\/03 (BFHE 210, 241, BStBl II 2005, 752). Auch diese Divergenz wird nicht schl&uuml;ssig dargelegt. So fehlt es auch hier an vergleichbaren Sachverhalten, denn das BFH-Urteil in BFHE 210, 241, BStBl II 2005, 752 betraf den Sachverhalt einer B&uuml;rogemeinschaft von Freiberuflern ohne gemeinschaftliche Gewinnerzielungsabsicht, die lediglich einheitlich nach au&szlig;en auftrat und sich die Kosten teilte. Die Vorentscheidung betrifft hingegen den Sachverhalt, dass der Beigeladene Gesellschafter einer im Au&szlig;enverh&auml;ltnis bestehenden Partnerschaftsgesellschaft war.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>d) Auch die behauptete Abweichung der Vorentscheidung vom Urteil des FG Baden-W&uuml;rttemberg vom 16.&nbsp;Juni 2005&nbsp;&nbsp;3&nbsp;K&nbsp;101\/01 (Entscheidungen der Finanzgerichte &#8211;EFG&#8211; 2005, 1539) liegt nicht vor. Es fehlt bereits an vergleichbaren Sachverhalten. Denn das FG Baden-W&uuml;rttemberg hat sich in EFG 2005, 1539 zu einem Gesellschafter ge&auml;u&szlig;ert, der zwar wie der Beigeladene am Verlust und an den stillen Reserven einer Gemeinschaftspraxis nicht beteiligt war, aber &#8211;anders als der Beigeladene im Streitfall&#8211; zudem auch nicht zur Gesch&auml;ftsf&uuml;hrung der Gemeinschaftspraxis befugt war und bei allen Entscheidungen lediglich Informationsrechte und Kontrollrechte, aber kein Widerrufsrecht oder Stimmrecht hatte. Auch fehlt die schl&uuml;ssige Darlegung einer Divergenz. Die Kl&auml;gerin stellt nur die Subsumtionsergebnisse der behaupteten Divergenzentscheidung und der Vorentscheidung und damit Entscheidungen im Einzelfall gegen&uuml;ber, arbeitet aber nicht tragende abstrakte und voneinander abweichende Rechtss&auml;tze beider Entscheidungen hinsichtlich der abstrakten Anforderungen an die Mitunternehmerstellung heraus.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Die von der Kl&auml;gerin in der Beschwerdebegr&uuml;ndung vom 11.&nbsp;M&auml;rz 2016 formulierten kl&auml;rungsbed&uuml;rftigen und &#8211;f&auml;higen Rechtsfragen zur Beurteilung der Mitunternehmerstellung des Beigeladenen durch das FG rechtfertigen keine Zulassung der Revision wegen grunds&auml;tzlicher Bedeutung gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;115 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;1 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Sie wirft die Frage auf, ob ein zivilrechtlicher Gesellschafter, der Partner in einer Gesellschaft nach dem PartGG ist, ohne Teilhabe an deren Gewinn, Verlust und Verm&ouml;gen steuerlich Mitunternehmer sein kann, wenn er lediglich so genannter Au&szlig;ensozius ist. Hiermit bezeichnet die Kl&auml;gerin aber schon keine abstrakte Rechtsfrage zu den Voraussetzungen der Mitunternehmerstellung. Sie beschreibt vielmehr die tats&auml;chliche Situation des Beigeladenen, der als zivilrechtlicher Gesellschafter nicht am Gewinn, Verlust und den stillen Reserven beteiligt war. Die aufgeworfene Rechtsfrage muss jedoch f&uuml;r eine Zulassung gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;115 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;1 FGO einer abstrakten Kl&auml;rung zug&auml;nglich, d.h. derart konkretisiert sein, dass sie mit &quot;ja&quot; oder &quot;nein&quot; beantwortet werden kann; dagegen ist es nicht ausreichend, wenn die Beantwortung der Rechtsfrage von den Umst&auml;nden des Einzelfalles abh&auml;ngt und damit &#8211;wie hier&#8211; auf die Antwort &quot;kann sein&quot; hinausl&auml;uft (BFH-Beschluss vom 2.&nbsp;November 2016 VIII&nbsp;B&nbsp;7\/16, juris).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nach der gefestigten Rechtsprechung des BFH ist gekl&auml;rt, dass ein zivilrechtlicher Gesellschafter, der nicht am Gewinn, Verlust und den stillen Reserven beteiligt ist, aber im Au&szlig;enverh&auml;ltnis gegen&uuml;ber den Gl&auml;ubigern haftet und deshalb Mitunternehmerrisiko tr&auml;gt, Mitunternehmer ist, wenn das schwach ausgepr&auml;gte Mitunternehmerrisiko durch eine ausgepr&auml;gte Mitunternehmerinitiative kompensiert wird (siehe z.B. BFH-Urteile in BFHE 213, 358, BStBl II 2006, 595; vom 10.&nbsp;Oktober 2012 VIII&nbsp;R&nbsp;42\/10, BFHE 238, 444, BStBl II 2013, 79, und vom 3.&nbsp;November 2015 VIII&nbsp;R&nbsp;63\/13, BFHE 252, 294, BStBl II 2016, 383). Angesichts dessen h&auml;tte es des Vortrags neuer Gesichtspunkte durch die Kl&auml;gerin bedurft, hinsichtlich welchen rechtlichen Aspekts eine erneute Befassung des BFH mit dieser Frage erforderlich sein soll. Der Vortrag der Kl&auml;gerin, es sei abstrakt kl&auml;rungsbed&uuml;rftig, ob eine Mitunternehmerstellung bestehe, wenn der Gesellschafter &quot;lediglich ein so genannter Au&szlig;ensozius&quot; sei, gen&uuml;gt dem nicht, zumal der Beigeladene Gesellschafter war und nach dem nicht festgestellten Vorbringen der Kl&auml;gerin lediglich &quot;im Rechtsverkehr wie ein Scheinsozius&quot; behandelt worden sein soll.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Die Kl&auml;gerin legt zu der weiteren von ihr als grunds&auml;tzlich bedeutsam aufgeworfenen Rechtsfrage, ob die pers&ouml;nliche Haftung eines Partners nach dem PartGG (insbesondere &sect;&nbsp;8 Abs.&nbsp;2 PartGG) ausreicht, um ein schwach ausgepr&auml;gtes Mitunternehmerrisiko zu begr&uuml;nden, das durch eine ausgepr&auml;gte Mitunternehmerinitiative kompensiert werden kann, deren Kl&auml;rungsbed&uuml;rftigkeit nicht dar. Es fehlt damit f&uuml;r die Darlegung des Zulassungsgrundes der grunds&auml;tzlichen Bedeutung gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;115 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;1 i.V.m. &sect;&nbsp;116 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;3 FGO insbesondere an der notwendigen Auseinandersetzung mit den in der Rechtsprechung f&uuml;r das Vorhandensein eines Mitunternehmerrisikos anerkannten Voraussetzungen. Die Regelung des &sect;&nbsp;8 Abs.&nbsp;2 PartGG ordnet &#8211;neben der Haftung der Gesellschaft&#8211; eine Haftungskonzentration auf einzelne Partner f&uuml;r berufliche Fehler bei der Bearbeitung eines Auftrags an, beschr&auml;nkt ansonsten aber die akzessorische Haftung der Partner f&uuml;r die Verbindlichkeiten der Gesellschaft nicht (&sect;&nbsp;8 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 PartGG, siehe Michalski\/R&ouml;mermann, PartGG, 3.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;8 Rz&nbsp;14, 15, 24&nbsp;ff.; Henssler, PartGG, 2.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;8 Rz&nbsp;13&nbsp;ff., 26 bis 29, 52 bis 54). Angesichts der Rechtsprechung des BFH, die &#8211;bei nicht am Gewinn, Verlust und den stillen Reserven beteiligten Gesellschaftern&#8211; f&uuml;r ein schwach ausgepr&auml;gtes Mitunternehmerrisiko die Au&szlig;enhaftung des Gesellschafters ausreichen l&auml;sst und Haftungsfreistellungen im Innenverh&auml;ltnis als unbeachtlich ansieht (siehe BFH-Urteil in BFHE 238, 444, BStBl II 2013, 79, Rz&nbsp;25), h&auml;tte die Kl&auml;gerin n&auml;her ausf&uuml;hren m&uuml;ssen, aufgrund welcher rechtlichen Gesichtspunkte die auch bei der Partnerschaftsgesellschaft im Grundsatz bestehende Au&szlig;enhaftung der Partner zu einer anderen Beurteilung f&uuml;hren soll. Daran fehlt es.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Soweit die Kl&auml;gerin die Zulassung der Revision zur Fortbildung des Rechts gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;115 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;2 Alternative&nbsp;1 FGO begehrt, ist die Beschwerde ebenfalls nicht erfolgreich.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table class=\"Rsp\">\n<tr>\n<th colspan=\"2\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/th>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"2\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">a) Die Kl&auml;gerin bezeichnet als Rechtsfragen von allgemeinem Interesse sinngem&auml;&szlig; die Fragen,<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">&#8211;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">ob ein als Teileigentum einzustufender Geb&auml;udeteil eine wesentliche Betriebsgrundlage zur Begr&uuml;ndung einer pers&ouml;nlichen Verflechtung im Rahmen einer Betriebsaufspaltung bilden kann, wenn er von der Betriebs-GmbH selbst nicht oder lediglich in geringem Umfang f&uuml;r den eigenen Unternehmensgegenstand (Wirtschaftspr&uuml;fung) genutzt wird und<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">&#8211;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">ob die blo&szlig;e Untervermietung von B&uuml;ror&auml;umen eine Betriebsaufspaltung ausl&ouml;sen kann und eine steuerliche Verstrickung des Geb&auml;udeteils weder bei unmittelbarer Vermietung des Grundst&uuml;cks noch im Rahmen des Sonderbetriebsverm&ouml;gens bei der Kl&auml;gerin eingetreten w&auml;re.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Die aufgeworfenen Rechtsfragen sind &#8211;bei Zweifeln an ihrer hinreichenden Abstraktheit&#8211; f&uuml;r die Entscheidung des Streitfalls nicht entscheidungserheblich und damit jedenfalls nicht kl&auml;rungsf&auml;hig. Da der Zulassungsgrund der Rechtsfortbildung lex specialis zu &sect;&nbsp;115 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;1 FGO ist, setzt er aber ebenso die Darlegung und das Vorliegen einer kl&auml;rungsbed&uuml;rftigen und kl&auml;rbaren Rechtsfrage voraus (vgl. BFH-Beschluss vom 24.&nbsp;Juli 2014 III&nbsp;B&nbsp;28\/13, BFH\/NV 2014, 1741, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Nach st&auml;ndiger Rechtsprechung geh&ouml;ren zu den selbst&auml;ndig anfechtbaren Feststellungen eines Gewinnfeststellungsbescheids u.a. das Bestehen einer Mitunternehmerschaft, die Feststellung eines Ver&auml;u&szlig;erungs- oder Aufgabegewinns gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;16 Abs.&nbsp;1 und Abs.&nbsp;3 des Einkommensteuergesetzes (EStG) und die davon zu unterscheidende Qualifikation des Aufgabe- oder Ver&auml;u&szlig;erungsgewinns als Bestandteil der au&szlig;erordentlichen Eink&uuml;nfte i.S. des &sect;&nbsp;34 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;1 EStG (siehe z.B. BFH-Urteile vom 17.&nbsp;Dezember 2014 IV&nbsp;R&nbsp;57\/11, BFHE 248, 66, BStBl II 2015, 536, Rz&nbsp;12&nbsp;f.; vom 28.&nbsp;Mai 2015 IV&nbsp;R&nbsp;26\/12, BFHE 249, 536, BStBl II 2015, 797, Rz&nbsp;17).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Im Streitfall steht mangels durchgreifender R&uuml;gen zum Hauptantrag der Kl&auml;gerin fest, dass der Beigeladene w&auml;hrend des gesamten Streitjahres zu den Mitunternehmern der Kl&auml;gerin geh&ouml;rte. Es haben sich durch die Vereinbarungen des Beigeladenen mit den &uuml;brigen Partnern der Kl&auml;gerin zum 1.&nbsp;Januar des Streitjahres lediglich die Beteiligungsverh&auml;ltnisse ge&auml;ndert, da der Beigeladene ab diesem Stichtag einerseits nicht mehr am Gewinn, Verlust und am Verm&ouml;gen der Kl&auml;gerin beteiligt war, andererseits aber gleichwohl wegen seiner fortbestehenden Au&szlig;enhaftung und ausgepr&auml;gten Initiativrechte weiterhin Mitunternehmer blieb. &Uuml;bertr&auml;gt ein Gesellschafter einen Teil seiner Beteiligungsrechte auf die &uuml;brigen Gesellschafter gegen ein ihm zuflie&szlig;endes Entgelt, ohne seine Mitunternehmerstellung zu verlieren, liegt hierin die entgeltliche &Uuml;bertragung eines Teilmitunternehmeranteils gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;18 Abs.&nbsp;3 i.V.m. &sect;&nbsp;16 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 EStG (siehe z.B. Schmidt\/Wacker, EStG, 35.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;16 Rz&nbsp;408, 567; zur Aufnahme gegen Zuzahlung und zur disquotalen Kapitaleinlage BFH-Urteil vom 27.&nbsp;Oktober 2015 VIII&nbsp;R&nbsp;47\/12, BFHE 252, 80, BStBl II 2016, 600). Gewinne, die bei der Ver&auml;u&szlig;erung eines Teils eines Mitunternehmeranteils entstehen, sind &#8211;wie im angefochtenen Gewinnfeststellungsbescheid festgestellt&#8211; gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;16 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 i.V.m. &sect;&nbsp;16 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 EStG laufende Gewinne, die nicht zu den gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;34 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;1 EStG beg&uuml;nstigten Ver&auml;u&szlig;erungsgewinnen i.S. des &sect;&nbsp;18 Abs.&nbsp;3 EStG z&auml;hlen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Folglich sind auch die von der Kl&auml;gerin aufgeworfenen Rechtsfragen im Streitfall nicht entscheidungserheblich und kl&auml;rungsf&auml;hig. Denn sie zielen darauf ab, dass der Beigeladene dem Grunde nach einen Ver&auml;u&szlig;erungsgewinn und hierbei &quot;au&szlig;erordentliche Eink&uuml;nfte&quot; gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;34 Abs.&nbsp;2 EStG erzielt hat, da er auch die stillen Reserven in dem zu seinem Sonderbetriebsverm&ouml;gen geh&ouml;renden Geb&auml;udeteil aufgedeckt und diesen nicht zu Buchwerten gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;6 Abs.&nbsp;5 Satz&nbsp;2 EStG aus seinem Sonderbetriebsverm&ouml;gen in das Betriebsverm&ouml;gen eines neu entstehenden Besitzeinzelunternehmens &uuml;bertragen hat. Auf diesen Streitpunkt kommt es indes nicht an, da der Beigeladene im Streitjahr nur einen Teil seines Mitunternehmeranteils &uuml;bertragen und gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;16 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 EStG einen laufenden Gewinn erzielt hat, der nicht der Tarifbeg&uuml;nstigung gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;34 Abs.&nbsp;2 EStG unterliegen kann.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4. Auch aufgrund des ger&uuml;gten Versto&szlig;es der Vorentscheidung gegen Denkgesetze bei der Feststellung des FG, der Beigeladene habe aufgrund der im Streitjahr erhaltenen Zahlungen nicht alle stillen Reserven aufgedeckt, ist die Revision nicht zuzulassen. Verst&ouml;&szlig;e gegen Denkgesetze und Erfahrungss&auml;tze sind in der Regel materiell-rechtliche Fehler und k&ouml;nnen nicht als Verfahrensmangel gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;115 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;3 FGO ger&uuml;gt werden (vgl. z.B. BFH-Beschluss vom 3.&nbsp;Februar 2016 XI&nbsp;B&nbsp;53\/15, BFH\/NV 2016, 954, Rz&nbsp;36). Die R&uuml;ge kann gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;115 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;2 Alternative&nbsp;2 FGO beachtlich sein, wenn aufgrund des Versto&szlig;es gegen Denkgesetze und Erfahrungss&auml;tze bei der Tatsachenw&uuml;rdigung das angefochtene Urteil derart schwerwiegende Fehler bei der Auslegung des revisiblen Rechts aufweist, dass die Entscheidung des FG objektiv willk&uuml;rlich erscheint oder auf sachfremden Erw&auml;gungen beruht und unter keinem denkbaren Gesichtspunkt rechtlich vertretbar ist (BFH-Beschluss vom 19.&nbsp;September 2013 III&nbsp;B&nbsp;47\/13, BFH\/NV 2014, 72, Rz&nbsp;13). Dass der behauptete Fehler des FG diese Qualit&auml;t haben soll, wird von der Kl&auml;gerin jedoch selbst nicht geltend gemacht und somit die Zulassung der Revision unter diesem Gesichtspunkt nicht begehrt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>5. Die Kostenentscheidung beruht auf &sect;&nbsp;135 Abs.&nbsp;2 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 1.2.2017, VIII B 15\/16ECLI:DE:BFH:2017:B.010217.VIIIB15.16.0 &Uuml;bertragung eines Teils der Beteiligungsrechte auf einen Mitgesellschafter ohne Verlust der Mitunternehmerstellung Tenor Die Beschwerde der Kl&auml;gerin wegen Nichtzulassung der Revision gegen das Urteil des Finanzgerichts Baden-W&uuml;rttemberg vom 21. Dezember 2015&nbsp;&nbsp;9 K 1415\/14 wird als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckgewiesen. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens hat die Kl&auml;gerin zu tragen. 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