{"id":67152,"date":"2017-04-27T10:00:09","date_gmt":"2017-04-27T08:00:09","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=67152"},"modified":"2017-04-27T10:00:09","modified_gmt":"2017-04-27T08:00:09","slug":"x-r-16-14-vermoegensuebertragung-im-wege-der-vorweggenommenen-erbfolge-gegen-wiederkehrende-leistungen-sonderausgabenabzug-als-rente-oder-dauernde-last","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/x-r-16-14-vermoegensuebertragung-im-wege-der-vorweggenommenen-erbfolge-gegen-wiederkehrende-leistungen-sonderausgabenabzug-als-rente-oder-dauernde-last\/","title":{"rendered":"X&nbsp;R&nbsp;16\/14 &#8211; Verm&ouml;gens&uuml;bertragung im Wege der vorweggenommenen Erbfolge gegen wiederkehrende Leistungen: Sonderausgabenabzug als Rente oder dauernde Last"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 23.11.2016, X R 16\/14<br \/>ECLI:DE:BFH:2016:U.231116.XR16.14.0<\/p>\n<p class=\"titel\">Verm&ouml;gens&uuml;bertragung im Wege der vorweggenommenen Erbfolge gegen wiederkehrende Leistungen: Sonderausgabenabzug als Rente oder dauernde Last<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>Die wiederkehrenden Leistungen sind dann nicht als Leibrente, sondern als dauernde Last anzusehen, wenn zwar die Ab&auml;nderbarkeit der Barleistungen bei wesentlich ver&auml;nderten Lebensbed&uuml;rfnissen (Heimunterbringung, Pflegebed&uuml;rftigkeit) ausgeschlossen wird, der Verm&ouml;gens&uuml;bernehmer sich jedoch in nennenswertem Umfang verpflichtet, selbst Pflege- und Betreuungsleistungen zu erbringen.<\/p>\n<\/div>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>Die Revision des Beklagten gegen das Urteil des Finanzgerichts Rheinland-Pfalz vom 15. Januar 2014&nbsp;&nbsp;1 K 1829\/12 wird als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckgewiesen.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Kosten des Revisionsverfahrens hat der Beklagte zu tragen.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">I.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Kl&auml;ger und Revisionsbeklagte (Kl&auml;ger) erzielt gewerbliche Eink&uuml;nfte sowie Eink&uuml;nfte aus Land- und Forstwirtschaft. In seiner Einkommensteuererkl&auml;rung f&uuml;r das Streitjahr 2010 hat er einen Betrag in H&ouml;he von 8.760&nbsp;EUR als Sonderausgaben gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;10 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1a des Einkommensteuergesetzes (EStG) geltend gemacht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit Hof&uuml;bergabevertrag vom 5.&nbsp;Juli 2006 bzw. &Auml;nderungsvertrag vom 31.&nbsp;Juli 2006 haben die Eltern des Kl&auml;gers diesem ihren land- und forstwirtschaftlichen Betrieb &uuml;bertragen. Die Eltern haben sich an dem &uuml;bertragenen Hausgrundst&uuml;ck ein lebensl&auml;ngliches Wohnrecht vorbehalten, das sie unter Ausschluss des Eigent&uuml;mers zur alleinigen Nutzung s&auml;mtlicher Wohnr&auml;ume des Wohnhauses in S berechtigt. Nach &sect;&nbsp;3a des &Uuml;bergabevertrags hat der Kl&auml;ger die auf die Wohnr&auml;ume entfallenden Kosten f&uuml;r Sch&ouml;nheitsreparaturen, Heizung, Strom, Wasser, Abwasser und M&uuml;llabfuhr zu tragen. Er muss das Geb&auml;ude in einem gut bewohnbaren und beheizbaren Zustand erhalten und ggf. wieder aufbauen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table class=\"Rsp\">\n<tr>\n<th colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/th>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">Weiter wurde im &Uuml;bergabevertrag Folgendes geregelt:<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">&quot;&sect;&nbsp;3b Verpflegungs- und Pflegerecht im heute &uuml;bertragenen Haus<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">1. Der Erwerber verpflichtet sich pers&ouml;nlich &#8211;&nbsp;nicht jedoch seine Erben&nbsp;&#8211; die &Uuml;bergeber in dem heute &uuml;bertragenen Objekt ab sofort mitzuverpflegen. Die &Uuml;bergeber haben das Recht, s&auml;mtliche Mahlzeiten am Familientisch des Erwerbers einzunehmen oder sie in ihr Zimmer bringen zu lassen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">Der Erwerber &uuml;bernimmt ferner die Verpflichtung, unentgeltlich f&uuml;r die Reinigung und Instandhaltung der Kleidung, W&auml;sche und R&auml;ume zu sorgen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">Er hat auch die &Uuml;bergeber bei Bedarf mit seinem Auto f&uuml;r die erforderlichen Arztbesuche unentgeltlich zu bef&ouml;rdern.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">2. Des Weiteren verpflichtet sich der Erwerber, pers&ouml;nlich &#8211;&nbsp;nicht jedoch seine Erben&nbsp;&#8211; die &Uuml;bergeber in alten und kranken Tagen in seinem Haushalt bis zu 1,5&nbsp;Stunden t&auml;glich zu betreuen und zu verpflegen, soweit eine h&auml;usliche Pflege unter Ber&uuml;cksichtigung des Gesundheitszustandes der &Uuml;bergeber und ohne Inanspruchnahme geschulter Kr&auml;fte m&ouml;glich ist und soweit es f&uuml;r ihn unter Ber&uuml;cksichtigung der eigenen beruflichen und famili&auml;ren Verh&auml;ltnisse zumutbar ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">Die Verpflichtung zur Pflege ruht insoweit, als die &Uuml;bergeber Leistungen aus einer Pflegeversicherung beanspruchen k&ouml;nnen. Soweit dem Erwerber Pflegegeld &uuml;berlassen wird, hat er jedoch die Leistungen, die dem Pflegegeld ihrer Art nach entsprechen, zu erbringen. Der Erwerber &uuml;bernimmt vertraglich nicht die Verpflichtung zur Tragung der Arzt- und Krankheitskosten, eines Pflegeheims, einer Heilbehandlung oder der Apotheke, ferner keine Beitr&auml;ge zu einer Krankenversicherung.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">Das Pflege- und Verpflegungsrecht entf&auml;llt, wenn und so lange die &Uuml;bergeber nicht mehr im &uuml;bertragenen Haus wohnen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">Die Umwandlung des Pflege- und Verpflegungsrechtes in eine Geldentsch&auml;digung wird f&uuml;r diese Zeit ausgeschlossen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">Der Notar hat darauf hingewiesen, dass bei Bezug von Sozialhilfe der Sozialhilfetr&auml;ger eventuell dennoch versuchen k&ouml;nnte, einen Wertersatzanspruch gegen den Erwerber wegen ersparter Aufwendungen geltend zu machen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">Er hat auch auf die gesetzliche Unterhaltspflicht aller Kinder gegen&uuml;ber ihren Eltern hingewiesen. Bei einer Inanspruchnahme soll es bei der gesetzlichen Regelung verbleiben. Der Erwerber braucht seinen Bruder im Innenverh&auml;ltnis nicht freizustellen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">&sect;&nbsp;3c &#8218;Dauernde Last&#8216;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">Der Erwerber verpflichtet sich, an die &Uuml;bergeber und auch an den L&auml;ngstlebenden allein, monatlich auf Lebenszeit eine &#8218;Dauernde Last&#8216; von 300,00&nbsp;EUR (in Worten dreihundert EURO) zu zahlen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">2. Schuldrechtlich soll die H&ouml;he der vorstehend vereinbarten &#8218;Dauernden Last&#8216; abh&auml;ngig sein:<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">a) von der gesamten wirtschaftlichen Entwicklung, insbesondere von der Entwicklung des allgemeinen Lebensstandards, jedoch nicht vom Mehrbedarf des &Uuml;bergebers in Folge ausw&auml;rtiger Unterbringung.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">b) von der Leistungskraft des Erwerbers, insbesondere der Gewinnentwicklung des ihm &uuml;bertragenen Objektes.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">2. Die Bestimmungen des &sect;&nbsp;323 ZPO finden mithin auf diesen Vertrag Anwendung.&quot;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im Einkommensteuerbescheid f&uuml;r 2010 hat der Beklagte und Revisionskl&auml;ger (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) die Aufwendungen f&uuml;r die Verpflegung der Eltern wie beantragt mit dem amtlichen Sachbezugswert in H&ouml;he von 5.160&nbsp;EUR im Rahmen des Sonderausgabenabzugs als dauernde Last ber&uuml;cksichtigt. Die monatlichen Zahlungen von 300&nbsp;EUR hat das FA hingegen nur als Leibrente mit einem Ertragsanteil von 26&nbsp;% (insgesamt 936&nbsp;EUR) steuermindernd anerkannt. In den Erl&auml;uterungen zum Einkommensteuerbescheid wird dies mit der fehlenden Ab&auml;nderbarkeit der Zahlungen im Falle der Unterbringung der Eltern im Alten- oder Pflegeheim sowie dem Ausschluss der &Uuml;bernahme von Pflegeaufwendungen, die &uuml;ber die eigenen h&auml;uslichen und k&ouml;rperlichen Pflegeleistungen hinausgehen, begr&uuml;ndet.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die nach erfolglosem Einspruchsverfahren erhobene Klage hatte Erfolg. Das Finanzgericht (FG) urteilte, im Streitfall sei bei der Barleistung von einer dauernden Last auszugehen. Die Barleistung sei abh&auml;ngig von der gesamten wirtschaftlichen Entwicklung, insbesondere der Entwicklung des allgemeinen Lebensstandards und der Gewinnentwicklung des &uuml;bertragenen Betriebs. Auf &sect;&nbsp;323 der Zivilprozessordnung (ZPO) sei verwiesen worden. Ausgenommen worden seien lediglich die &Uuml;bernahme der Kosten von geschulten Pflegekr&auml;ften und die durch die Aufnahme in ein Alten- oder Pflegeheim entstehenden Aufwendungen. Die Ab&auml;nderbarkeit sei in zivilrechtlicher Hinsicht bezogen auf die Versorgungsbed&uuml;rftigkeit des Empf&auml;ngers und die aus dem &uuml;bertragenen Wirtschaftsgut resultierende Leistungsf&auml;higkeit des Verpflichteten. Diese bestimmten den Korridor, innerhalb dessen die Beteiligten auf eine &Auml;nderung des Bedarfs der Berechtigten und\/oder der Leistungsf&auml;higkeit des Verpflichteten reagieren k&ouml;nnten. Im Streitfall k&ouml;nnten die Altenteilsleistungen insoweit abge&auml;ndert werden, als sich bei einer erheblichen Ver&auml;nderung der Verh&auml;ltnisse ein Anspruch auf Natural- und Versorgungsleistungen ergebe. Leistungen f&uuml;r die Fremdpflege und die Heimunterbringung seien nur deshalb vertraglich ausgeschlossen worden, weil es an die Leistungsf&auml;higkeit des Verpflichteten gehen k&ouml;nne, wenn solche Zahlungen aus dem &uuml;bergebenen landwirtschaftlichen Betrieb erbracht werden m&uuml;ssten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>In steuerrechtlicher Hinsicht seien die Versorgungsleistungen der H&ouml;he nach begrenzt auf die aus dem &uuml;bertragenen Wirtschaftsgut erzielbaren Ertr&auml;ge. Bei Abschluss des &Uuml;bergabevertrags sei nicht absehbar gewesen, ob ein derartiger Versorgungsfall f&uuml;r die Eltern eintreten werde. Er sollte bewusst ausgenommen werden, da der landwirtschaftliche Betrieb auch f&uuml;r folgende Generationen erhalten werden sollte. Zudem sollten aber auch Geschwister zu Leistungen herangezogen werden, denn die gestiegene Bed&uuml;rftigkeit der Eltern sollte gleichm&auml;&szlig;ig verteilt werden, da sich die Kinder zivilrechtlich eines m&ouml;glichen Anspruchs des Sozialamts nicht entziehen k&ouml;nnten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Angesichts des gesellschaftlichen Wandels lebten heute auch auf einem landwirtschaftlichen Hof nicht mehr mehrere Generationen zusammen. Zudem werde die Bev&ouml;lkerung immer &auml;lter und deshalb trete immer h&auml;ufiger der Pflegefall ein. Die dadurch entstehenden Kosten k&ouml;nnten eine existenzielle Belastung f&uuml;r den &uuml;bergebenen landwirtschaftlichen Betrieb darstellen. Diese Leistungen seien auch im Extremfall nicht aus den Nettoertr&auml;gen des &uuml;bertragenen Betriebs mehr zu leisten, so dass die &uuml;bersteigenden Betr&auml;ge Zuwendungen i.S. von &sect;&nbsp;12 EStG seien. Deshalb k&ouml;nne der Ausschluss der &Uuml;bernahme von Pflege- und Heimkosten nicht dazu f&uuml;hren, eine steuerlich zu beachtende &Auml;nderungsklausel zu verneinen, da nach dem Beschluss des Gro&szlig;en Senats des Bundesfinanzhofs (BFH) vom 15.&nbsp;Juli 1991 GrS&nbsp;1\/90 (BFHE 165, 225, BStBl II 1992, 78) der Vorbehalt der Rechte aus &sect;&nbsp;323 ZPO gen&uuml;ge.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit der Revision r&uuml;gt das FA Verletzung materiellen Rechts. Der Hof&uuml;bergabevertrag enthalte zwar die Bezugnahme auf &sect;&nbsp;323 ZPO und sei damit vordergr&uuml;ndig ab&auml;nderbar. Die Anpassung sei jedoch nach dem Vertrag zum einen von der gesamten wirtschaftlichen Entwicklung abh&auml;ngig, insbesondere von der Entwicklung des allgemeinen Lebensstandards sowie von der Leistungskraft des Erwerbers, insbesondere der Gewinnentwicklung des &uuml;bertragenen land- und forstwirtschaftlichen Betriebs. Vor allem aber sei vertraglich unter &sect;&nbsp;3c Ziff.&nbsp;2 Buchst.&nbsp;a und unter &sect;&nbsp;3b Ziff.&nbsp;2 die Ab&auml;nderbarkeit im Grunde f&uuml;r alle wesentlich ver&auml;nderten Versorgungsbed&uuml;rfnisse vollst&auml;ndig ausgeschlossen worden. So werde der Kl&auml;ger von den Kosten des Mehrbedarfs infolge einer dauernden Pflegebed&uuml;rftigkeit oder ausw&auml;rtigen Unterbringung der Versorgungsberechtigten vollst&auml;ndig freigestellt. Der Vertrag sehe nicht einmal eine teilweise &Uuml;bernahme dieser Kosten z.B. im Rahmen der h&auml;uslichen Pflege oder mit einer betragsm&auml;&szlig;igen Begrenzung vor. Zwar habe der Kl&auml;ger unter &sect;&nbsp;3b Ziff.&nbsp;2 die pers&ouml;nliche Betreuung und Pflege der Versorgungsberechtigten in seinem Haushalt &uuml;bernommen. Diese Verpflichtung erfasse jedoch nur seine eigene pers&ouml;nliche Leistung und nicht einen entsprechenden baren Mehrbedarf der Berechtigten. Deshalb k&ouml;nne auf die pers&ouml;nliche Pflegeverpflichtung keine Ab&auml;nderbarkeit der wiederkehrenden Barleistungen gest&uuml;tzt werden. Dar&uuml;ber hinaus sei die pers&ouml;nliche Leistung vertraglich auf maximal 1,5&nbsp;Stunden t&auml;glich begrenzt worden und vom Kl&auml;ger auch nur dann zu erbringen, wenn es f&uuml;r ihn unter Ber&uuml;cksichtigung seiner eigenen beruflichen und famili&auml;ren Verh&auml;ltnisse zumutbar sei.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Diese Regelungen im Versorgungsvertrag zeigten, dass dem tats&auml;chlichen Versorgungsbed&uuml;rfnis der Verm&ouml;gens&uuml;bergeber in gravierend ver&auml;nderten Lebenssituationen &#8211;ohne Pr&uuml;fung der tats&auml;chlichen Ertragslage des land- und forstwirtschaftlichen Betriebs&#8211; nicht Rechnung getragen worden sei. Das Gesamtbild der Verh&auml;ltnisse lasse eine Zuordnung der wiederkehrenden Barleistungen zur dauernden Last nicht mehr zu. Die vertraglichen Vereinbarungen dokumentierten vielmehr die Absicht der Vertragsparteien f&uuml;r gleichbleibende Barleistungen im Sinne einer Rente.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FG habe allein wegen der Bezugnahme auf &sect;&nbsp;323 ZPO die Ab&auml;nderbarkeit des Hof&uuml;bergabevertrags anerkannt. Gerade wegen der demographischen Entwicklung geh&ouml;re heute die Pflegebed&uuml;rftigkeit oder die Unterbringung in einem Alten- und Pflegeheim zu den wesentlichen &Auml;nderungen, die im Alter zu erwarten seien. Schlie&szlig;e man die Anpassung der Barleistungen in diesen F&auml;llen vertraglich aus, reduziere sich die Anwendbarkeit von &sect;&nbsp;323 ZPO f&uuml;r die Versorgungsberechtigten auf eine Art &quot;Wertsicherungsklausel&quot;, da die Vertragspartner von gleichm&auml;&szlig;igen Leistungen in der Zukunft ausgingen, die nur an die Ver&auml;nderung der allgemeinen Lebensverh&auml;ltnisse anzupassen seien.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Ob bei der Verm&ouml;gens&uuml;bertragung im Rahmen der vorweggenommenen Erbfolge die Ertr&auml;ge ausreichten, um auch erh&ouml;hte Versorgungsleistungen im Fall einer Pflegebed&uuml;rftigkeit oder Heimunterbringung der Verm&ouml;gens&uuml;bergeber ganz oder zumindest teilweise zu erbringen, habe das FG nicht festgestellt. H&auml;tte es dies getan, h&auml;tte es bereits nach Aktenlage feststellen k&ouml;nnen, dass aufgrund der Ertragslage des &uuml;bergebenen Betriebs im Wirtschaftsjahr der Betriebs&uuml;bergabe und den beiden vorangegangenen Wirtschaftsjahren sowie der in den Jahren nach der Betriebs&uuml;bergabe erwirtschafteten Gewinne die nachhaltig erzielbaren bzw. erzielten Ertr&auml;ge ausgereicht h&auml;tten, entsprechend erh&ouml;hte Versorgungsleistungen ganz oder zumindest in weitaus &uuml;berwiegendem Umfang zu tragen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Zudem k&ouml;nnten die Tr&auml;ger der Sozialhilfe den Kl&auml;ger im Falle der Pflegebed&uuml;rftigkeit bzw. Heimunterbringung der Eltern in Regress nehmen. Darauf habe der beurkundende Notar auch ausdr&uuml;cklich hingewiesen. Die Parteien des Hof&uuml;bergabevertrags h&auml;tten dennoch auf der beurkundeten Regelung bestanden. Grundlage einer Inanspruchnahme des Kl&auml;gers im Falle der Pflegebed&uuml;rftigkeit oder Heimunterbringung seiner Eltern w&auml;re angesichts der Regelungen im Hof&uuml;bergabevertrag jedoch nicht dieser, sondern die Bestimmungen des Sozialgesetzbuchs. Deshalb w&uuml;rde den Bruder des Kl&auml;gers die gleiche Zahlungsverpflichtung treffen und die Geschwister w&uuml;rden gleichm&auml;&szlig;ig belastet werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Ertragsteuerrechtlich seien die Versorgungsleistungen auf die erzielbaren Nettoertr&auml;ge der &uuml;bergebenen Wirtschaftseinheit begrenzt (Senatsurteil vom 13.&nbsp;Dezember 2005 X&nbsp;R&nbsp;61\/01, BFHE 212, 195, BStBl II 2008, 16). Deshalb h&auml;tte der Kl&auml;ger die Aufwendungen f&uuml;r die Pflege und Heimunterbringung seiner Eltern akzeptieren k&ouml;nnen. Auf die Substanz des &uuml;bergebenen land- und forstwirtschaftlichen Betriebs h&auml;tte er niemals zugreifen m&uuml;ssen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table class=\"Rsp\">\n<tr>\n<th colspan=\"2\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/th>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"2\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">Im &Uuml;brigen spr&auml;chen auch weitere Vereinbarungen im &Uuml;bergabevertrag f&uuml;r gleichbleibende bare wiederkehrende Leistungen:<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">&nbsp;&#8211;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">Die vereinbarte Abh&auml;ngigkeit der &quot;dauernden Last&quot; von der gesamten wirtschaftlichen Entwicklung, insbesondere von der Entwicklung des allgemeinen Lebensstandards, sichere die baren Versorgungsleistungen nur im Umfang ihres realen Werts.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">&nbsp;&#8211;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">Die Zahlungsverpflichtung reduziere sich nicht nach dem Tod eines Verm&ouml;gens&uuml;bergebers. Dies sei eine eindeutige und klare vom Versorgungsbed&uuml;rfnis des &Uuml;bergebers unabh&auml;ngige Vereinbarung (Urteil des FG M&uuml;nchen vom 18.&nbsp;Juni 2012&nbsp;&nbsp;7&nbsp;K&nbsp;1217\/09).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">&nbsp;&#8211;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">Das den Berechtigten einger&auml;umte lebensl&auml;ngliche und unentgeltliche Wohnungsrecht entfalle vollst&auml;ndig und ersatzlos, wenn die Berechtigten &#8211;unabh&auml;ngig vom Grund&#8211; aus dem Geb&auml;ude ausz&ouml;gen. Eine Geldentsch&auml;digung stehe ihnen nicht zu.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt,<br \/>das FG-Urteil aufzuheben und die Klage abzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Kl&auml;ger beantragt,<br \/>die Revision zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FG habe zutreffend auf das BFH-Urteil in BFHE 212, 195, BStBl II 2008, 16 verwiesen, dessen Ausf&uuml;hrungen nur so verstanden werden k&ouml;nnten, dass es sich im Streitfall nicht um eine Leibrente, sondern um eine dauernde Last handele. Insoweit sei der Senatsbeschluss vom 9.&nbsp;Mai 2007 X&nbsp;B&nbsp;162\/06 (BFH\/NV 2007, 1501) irritierend, der so verstanden werden k&ouml;nne, dass schon dann keine dauernde Last mehr vorliege, wenn zwar grunds&auml;tzlich eine Anpassung an ge&auml;nderte Lebens- und Wirtschaftsverh&auml;ltnisse vorgesehen und damit auch auf &sect;&nbsp;323 ZPO Bezug genommen sei, aber der Fall der Heimunterbringung und Pflegebed&uuml;rftigkeit aus der Anpassung ausgeschlossen werde.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>In vielen Hof&uuml;bergabevertr&auml;gen sei geregelt, dass die baren Altenteilsleistungen zun&auml;chst an die Entwicklung der Lebenshaltungskosten anzupassen seien. Im Hof&uuml;bergabevertrag im Streitfall sei zudem geregelt, dass &sect;&nbsp;323 ZPO anwendbar sei.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Ausgeschlossen sei nur eine Anpassung der Versorgungsleistungen wegen des Mehrbedarfs des &Uuml;bergebers infolge einer ausw&auml;rtigen Unterbringung.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>In der Land- und Forstwirtschaft sei es &uuml;blich, dass die Altenteiler auf der Hofstelle wohnen bleiben und daf&uuml;r ein unentgeltliches Wohnrecht erhalten. Meistens w&uuml;rden sie noch &#8211;auf freiwilliger Basis&#8211; solange auf dem Hof mitarbeiten, wie dies alters- und krankheitsbedingt m&ouml;glich sei. Sie w&uuml;rden auf dem Hof verpflegt und &#8211;wenn sie &auml;lter w&uuml;rden&#8211; betreut und bis zu einem gewissen Grade auch gepflegt. So sei es im Streitfall im Hof&uuml;bergabevertrag geregelt. Verlie&szlig;en die Altenteiler die Hofstelle und damit ihr unentgeltliches Wohnrecht, entst&uuml;nden h&ouml;here Wohnkosten, die der Altenteilsverpflichtete meistens nicht zus&auml;tzlich &uuml;bernehmen wolle. So sei es auch im Streitfall im Hof&uuml;bergabevertrag geregelt. Au&szlig;erdem werde dem Verlassen der Hofstelle der Altenteiler dadurch entgegengewirkt, dass das Wohnrecht erl&ouml;sche, wenn sie endg&uuml;ltig ausz&ouml;gen. Das gelte auch dann, wenn sie in ihrem letzten Lebensabschnitt wegen Pflegebed&uuml;rftigkeit in ein Pflegeheim umsiedelten. Wenn mit ihrer R&uuml;ckkehr nicht mehr zu rechnen sei, erscheine es sinnvoll, das Wohnrecht zu beenden, sodass der Eigent&uuml;mer die Wohnung vermieten k&ouml;nne. Gelegentlich einigten sich Altenteiler und Grundst&uuml;ckseigent&uuml;mer auch darauf, dass die Altenteiler in eine Mietwohnung z&ouml;gen (ohne dass das Wohnrecht gel&ouml;scht werde), der Eigent&uuml;mer die Wohnung vermieten k&ouml;nne und andererseits die Mietkosten der Altenteiler &#8211;zumindest bis zur H&ouml;he der erzielten Miete&#8211; &uuml;bernehme (vgl. BFH-Urteil vom 11.&nbsp;Dezember 2012 IX&nbsp;R&nbsp;28\/12, BFH\/NV 2013, 914).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA vermenge unzul&auml;ssig die Regelungen in &sect;&nbsp;3b des &Uuml;bergabevertrags zum Verpflegungs- und Pflegerecht im &uuml;bertragenen Haus und die Ab&auml;nderungsm&ouml;glichkeiten zu den baren Geldleistungen in &sect;&nbsp;3c des Vertrags.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>In &sect;&nbsp;3b des &Uuml;bergabevertrags sei u.a. geregelt, dass der &Uuml;bernehmer die Arzt- und Krankenhauskosten, die Kosten eines Pflegeheims, einer Heilbehandlung oder einer Apotheke nicht &uuml;bernehme. Die &uuml;blichen Arzt- und Krankenhauskosten sowie Heilbehandlungen und Apothekenkosten w&uuml;rden von der Krankenversicherung &uuml;bernommen; bei landwirtschaftlichen Altenteilern sei dies meist die gesetzliche Krankenversicherung. Eine Unterbringung in einem Pflegeheim f&uuml;hre jedoch zu monatlichen Kosten &#8211;je nach Pflegstufe&#8211; in H&ouml;he von 2.000&nbsp;EUR bis 4.000&nbsp;EUR. Die Regelung in &sect;&nbsp;3b des Vertrags besage nur, dass der &Uuml;bernehmer diese Kosten nicht zus&auml;tzlich tragen m&uuml;sse. In der Praxis w&uuml;rden die durch die Heimunterbringung entstehenden Kosten je nach Pflegestufe teilweise von der gesetzlichen Pflegeversicherung gezahlt, daneben werde die gesetzliche Rente zur Finanzierung herangezogen und dann auch andere Eink&uuml;nfte, z.B. der Baraltenteil. Neben den Kosten des Pflegeheims falle in dieser Sondersituation der Rundumversorgung kein weiterer Unterhaltsbedarf f&uuml;r den Heimbewohner an. Nur wenn nach Ber&uuml;cksichtigung dieser Finanzierungsm&ouml;glichkeiten noch ein zus&auml;tzlicher Zuschussbedarf bestehe, was heute &#8211;jedenfalls auf dem Lande&#8211; nicht so h&auml;ufig vorkomme, m&uuml;ssten zus&auml;tzliche Finanzierungsquellen herangezogen werden. Dies k&ouml;nne grunds&auml;tzlich auch eine Erh&ouml;hung des Baranteils nach &sect;&nbsp;3c des &Uuml;bergabevertrags zur Folge haben. Dagegen k&ouml;nnte sich der &Uuml;bernehmer nur durch den Hinweis auf die Regelung zur Wehr setzen, dass der Mehrbedarf &quot;infolge ausw&auml;rtiger Unterbringung&quot; entstanden sei, also nicht z.B. durch Krankheit und Pflegebed&uuml;rftigkeit. Ob dies gelinge, h&auml;nge vom Einzelfall ab.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Jedenfalls lasse sich nicht sagen, dass der &Uuml;bernehmer mit der Pflege und ggf. auch der Pflegebed&uuml;rftigkeit der Altenteiler nichts zu tun habe, denn in &sect;&nbsp;3b des &Uuml;bergabevertrags sei differenziert geregelt, in welchem Umfang der &Uuml;bernehmer hierf&uuml;r zust&auml;ndig sei und was geschehe, wenn Leistungen aus der Pflegeversicherung beansprucht werden k&ouml;nnten. Dabei sei auch zu ber&uuml;cksichtigen, dass der Erwerber von dem land- und forstwirtschaftlichen Betrieb nicht leben k&ouml;nne und deshalb auch noch einer anderen T&auml;tigkeit nachgehen m&uuml;sse.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Auch wenn eine Pflegebed&uuml;rftigkeit keine Anpassung der Geldleistungen nach &sect;&nbsp;3c des &Uuml;bergabevertrags zur Folge habe, sei der &uuml;brige Mehrbedarf, der bei &auml;lter werdenden Personen anfallen k&ouml;nne, nicht nach &sect;&nbsp;3c von der Anpassung ausgeschlossen gewesen. Von Pflegebed&uuml;rftigkeit spreche man erst, wenn eine Pflegestufe festgestellt worden sei. Wie schwierig dies sei, erlebten heute viele Menschen, z.B. auch Demenzkranke. Krankheits- und altersbedingte Vorstufen der Pflegebed&uuml;rftigkeit bzw. Pflegestufen k&ouml;nnten zu beachtlich ver&auml;nderten Lebensverh&auml;ltnissen f&uuml;hren, die Mehrkosten verursachten und die nach den vertraglichen Regelungen des &Uuml;bergabevertrags, aufgrund des vereinbarten &sect;&nbsp;323 ZPO oder nach dem Wesen von Altenteilsvertr&auml;gen im Rahmen der Leistungsf&auml;higkeit des Erwerbers aus dem &uuml;bernommenen Verm&ouml;gen bzw. dessen Ertr&auml;gen ganz oder teilweise zu leisten seien.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Zutreffend habe das FG erkannt, dass die monatlichen Barleistungen &uuml;ber eine Anpassung nach dem Lebenshaltungsindex hinaus &auml;nderungsf&auml;hig und deshalb als dauernde Last in voller H&ouml;he abziehbar seien. Nur dies entspreche dem Wesen des Rechtsinstituts der &quot;Verm&ouml;gens&uuml;bergabe gegen Versorgungsleistungen&quot;, bei dem ein Eink&uuml;nftetransfer vom Verm&ouml;gens&uuml;bernehmer auf den Verm&ouml;gens&uuml;bergeber stattfinden solle. Der Hof&uuml;bergabevertrag entspreche unter Ber&uuml;cksichtigung des Umstands, dass es sich um keinen Vollerwerbsbetrieb handele, einem typischen Generationenvertrag mit einer Regelung des Leibgedings, bei dem die Besonderheiten des Einzelfalles angemessen ber&uuml;cksichtigt worden seien.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">II.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Revision ist gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;2 der Finanzgerichtsordnung (FGO) unbegr&uuml;ndet. Zu Recht hat das FG erkannt, dass die Altenteilsleistungen des Kl&auml;gers an seine Eltern als dauernde Last abziehbar sind.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Mit Vertrag vom 5.&nbsp;Juli 2006\/31.&nbsp;Juli 2006 &uuml;bergaben die Eltern des Kl&auml;gers diesem einen landwirtschaftlichen Betrieb gegen Versorgungsleistungen (unten 2.). Diese sind bei den Sonderausgaben als dauernde Last abziehbar (unten 3.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>28<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Zu Recht hat das FG den Vertrag vom 5.&nbsp;Juli 2006\/31.&nbsp;Juli 2006 als Verm&ouml;gens&uuml;bergabe gegen Versorgungsleistungen gew&uuml;rdigt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>29<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Als Sonderausgaben abziehbar sind die auf besonderen Verpflichtungsgr&uuml;nden beruhenden Renten und dauernden Lasten, die nicht mit Eink&uuml;nften in Zusammenhang stehen, die bei der Veranlagung au&szlig;er Betracht bleiben (&sect;&nbsp;10 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1a des Einkommensteuergesetzes i.d.F. vor Inkrafttreten des Jahressteuergesetzes 2008, BGBl I 2007, 3150 &#8211;EStG a.F.&#8211;; die Neufassung ist nur auf Versorgungsleistungen anzuwenden, die auf nach dem 31.&nbsp;Dezember 2007 vereinbarten Verm&ouml;gens&uuml;bertragungen beruhen; vgl. &sect;&nbsp;52 Abs.&nbsp;18 Satz&nbsp;2 des Einkommensteuergesetzes in der derzeit geltenden Fassung &#8211;EStG n.F.&#8211;). Dauernde Lasten sind nach &sect;&nbsp;10 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1a Satz&nbsp;1 EStG a.F. in vollem Umfang abziehbar. Leibrenten k&ouml;nnen &#8211;nach n&auml;herer Ma&szlig;gabe des &sect;&nbsp;10 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1a Satz&nbsp;2 EStG a.F.&#8211; nur mit dem Ertragsanteil abgezogen werden, der sich aus der in &sect;&nbsp;22 Nr.&nbsp;1 Satz&nbsp;3 Buchst.&nbsp;a Doppelbuchst.&nbsp;bb EStG aufgef&uuml;hrten Tabelle ergibt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>30<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Werden wiederkehrende Leistungen in sachlichem Zusammenhang mit der &Uuml;bertragung von Verm&ouml;gen im Wege der vorweggenommenen Erbfolge zugesagt (private Versorgungsrenten), stellen diese weder Ver&auml;u&szlig;erungsentgelt beim &Uuml;bergeber noch Anschaffungskosten des &Uuml;bernehmers dar, sondern sind spezialgesetzlich den Sonderausgaben und den wiederkehrenden Bez&uuml;gen zugeordnet (Senatsurteil vom 27.&nbsp;August 1997 X&nbsp;R&nbsp;54\/94, BFHE 184, 337, BStBl II 1997, 813, unter II.1.b, mit zahlreichen weiteren Nachweisen). F&uuml;r die Zuordnung zu dem Typus der privaten Versorgungsrente kommt es nicht auf das Verh&auml;ltnis des Kapitalwerts der zugesagten wiederkehrenden Leistungen zum Wert des &uuml;bertragenen Verm&ouml;gens an, sondern darauf, ob die Leistungen aus den Nettoertr&auml;gen des &uuml;bertragenen Verm&ouml;gens erbracht werden k&ouml;nnen (Beschluss des Gro&szlig;en Senats des BFH vom 12.&nbsp;Mai 2003 GrS&nbsp;1\/00, BFHE 202, 464, BStBl II 2004, 95). Diese Voraussetzung ist im Streitfall nach den Feststellungen des FG erf&uuml;llt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>31<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Die W&uuml;rdigung des FG, die vereinbarten Versorgungsleistungen seien ab&auml;nderbar gewesen, h&auml;lt einer revisionsrechtlichen &Uuml;berpr&uuml;fung stand.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>32<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Die Auslegung von Vertr&auml;gen geh&ouml;rt zu den tats&auml;chlichen Feststellungen i.S. des &sect;&nbsp;118 Abs.&nbsp;2 FGO, die das Revisionsgericht nur darauf &uuml;berpr&uuml;fen kann, ob die gesetzlichen Auslegungsregeln (&sect;&sect;&nbsp;133, 157 des B&uuml;rgerlichen Gesetzbuchs &#8211;BGB&#8211;), die Denkgesetze und m&ouml;gliche Erfahrungss&auml;tze zutreffend angewendet worden sind. Ist demgem&auml;&szlig; die W&uuml;rdigung durch das Tatsachengericht zwar nicht zwingend, aber doch m&ouml;glich, so ist sie revisionsrechtlich bindend (BFH-Urteil vom 23.&nbsp;Januar 2003 IV&nbsp;R&nbsp;75\/00, BFHE 201, 278, BStBl II 2003, 467, unter 1.a&nbsp;cc).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>33<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) F&uuml;r die Einordnung von Versorgungsleistungen als Leibrente oder dauernde Last haben der Gro&szlig;e Senat und im Anschluss daran der erkennende Senat u.a. folgende Grunds&auml;tze aufgestellt:<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>34<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Wiederkehrende Sach- und Geldleistungen, die in sachlichem Zusammenhang mit einer Verm&ouml;gens&uuml;bergabe vereinbart werden, stellen dauernde Lasten dar, wenn sie ab&auml;nderbar sind (Beschluss des Gro&szlig;en Senats des BFH in BFHE 165, 225, BStBl II 1992, 78, unter C.II.3.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>35<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) F&uuml;r eine steuerrechtlich zu beachtende &Auml;nderungsklausel gen&uuml;gt der Vorbehalt der Rechte aus &sect;&nbsp;323 ZPO, weil dies so zu verstehen ist, dass der Vertrag nach Ma&szlig;gabe des materiellen Rechts, auf das diese Vorschrift Bezug nimmt, ab&auml;nderbar sein soll. Eine solche ausdr&uuml;ckliche Bezugnahme auf &sect;&nbsp;323 ZPO f&uuml;hrt jedoch nicht zur Annahme ab&auml;nderbarer Leistungen, wenn die Vertragspartner deren H&ouml;he nach dem Inhalt der gesamten Vereinbarungen materiell-rechtlich von Voraussetzungen abh&auml;ngig gemacht haben, die einer Wertsicherungsklausel entsprechen (Senatsurteile vom 15.&nbsp;M&auml;rz 1994 X&nbsp;R&nbsp;93\/90, BFH\/NV 1994, 848, m.w.N. der &auml;lteren Rechtsprechung, und in BFHE 184, 337, BStBl II 1997, 813, unter II.1.b&nbsp;aa).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>36<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Fehlt eine Bezugnahme auf &sect;&nbsp;323 ZPO, kann sich eine gleichwertige &Auml;nderungsm&ouml;glichkeit aufgrund eines Vertragsinhalts ergeben, der eine Anpassung nach den Bed&uuml;rfnissen des &Uuml;bergebers oder der Leistungsf&auml;higkeit des &Uuml;bernehmers erlaubt (Beschluss des Gro&szlig;en Senats des BFH in BFHE 165, 225, BStBl II 1992, 78, unter C.II.3.c). Diese muss jede Vertragspartei bei ver&auml;nderten Verh&auml;ltnissen verlangen k&ouml;nnen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>37<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Ab&auml;nderbarkeit kann aber auch aus der Rechtsnatur des typischen Versorgungsvertrags folgen (Senatsurteil vom 11.&nbsp;M&auml;rz 1992 X&nbsp;R&nbsp;141\/88, BFHE 166, 564, BStBl II 1992, 499, unter 3., 4.). Die Rechtsprechung geht im Anschluss an die vorgenannte Entscheidung des Gro&szlig;en Senats davon aus, dass Versorgungsleistungen, die in sachlichem Zusammenhang mit der &Uuml;bergabe von existenzsicherndem Verm&ouml;gen im Wege der vorweggenommenen Erbfolge vereinbart werden, &quot;im Regelfall&quot; ab&auml;nderbar sind (BFH-Urteile vom 25.&nbsp;M&auml;rz 1992 X&nbsp;R&nbsp;38\/86, BFH\/NV 1992, 595; vom 26.&nbsp;Januar 1994 X&nbsp;R&nbsp;141\/90, BFH\/NV 1994, 845, unter 2.b; vom 27.&nbsp;August 1996 IX&nbsp;R&nbsp;86\/93, BFHE 181, 175, BStBl II 1997, 47, unter 2.d&nbsp;aa, und vom 16.&nbsp;M&auml;rz 1999 X&nbsp;R&nbsp;87\/95, BFH\/NV 2000, 12, unter II.1.b), es sei denn, aus dem Vertrag ergibt sich, dass die Parteien ausnahmsweise gleichbleibende Leistungen vereinbart haben (Senatsentscheidungen vom 27.&nbsp;November 1996 X&nbsp;R&nbsp;85\/94, BFHE 182, 110, BStBl II 1997, 284; in BFH\/NV 2000, 12, und vom 2.&nbsp;November 2000 X&nbsp;B&nbsp;50\/00, BFH\/NV 2001, 592).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>38<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Das FG hat die vorstehend dargestellten Grunds&auml;tze beachtet. Seine Auslegung des im Streitfall zu beurteilenden Vertrags, dieser lasse eine Ab&auml;nderung der wiederkehrenden Leistungen zu, erweist sich zumindest als m&ouml;glich.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>39<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>In den Urteilen vom 28.&nbsp;Januar 1986 IX&nbsp;R&nbsp;12\/80 (BFHE 146, 68, BStBl II 1986, 348) und IX&nbsp;R&nbsp;5\/80 (BFH\/NV 1986, 526) hat der IX.&nbsp;Senat des BFH erkannt, eine Verpflichtung zu wiederkehrenden Barleistungen in einem Verm&ouml;gens&uuml;bergabevertrag sei als Leibrente zu beurteilen, wenn die Vertragsparteien eine Ab&auml;nderbarkeit der H&ouml;he der Rentenleistungen materiell-rechtlich von Voraussetzungen abh&auml;ngig gemacht h&auml;tten, die einer Wertsicherungsklausel entspr&auml;chen, selbst wenn sie in diesem Zusammenhang auf &sect;&nbsp;323 ZPO Bezug nehmen. In den Urteilen in BFH\/NV 1994, 848 und in BFHE 184, 337, BStBl II 1997, 813 hat der erkennende Senat diese Entscheidungen best&auml;tigt und im Beschluss in BFH\/NV 2007, 1501 dahingehend konkretisiert, dass die wiederkehrenden Leistungen dann als Leibrente anzusehen sind, wenn die Ab&auml;nderbarkeit bei Heimunterbringung bzw. Pflegebed&uuml;rftigkeit ausgeschlossen wird. An dieser Rechtsprechung h&auml;lt der erkennende Senat aus folgenden Erw&auml;gungen fest:<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>40<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(1) Mit dem den Anwendungsbereich des &sect;&nbsp;10 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1a EStG a.F. (&sect;&nbsp;10 Abs.&nbsp;1a Nr.&nbsp;2 EStG n.F.) abgrenzenden steuerrechtlichen Tatbestandsmerkmal der &quot;Verm&ouml;gens&uuml;bergabe&quot; ist ein Vertragstypus umschrieben, der sich grunds&auml;tzlich an dem zivilrechtlichen Typus der Hof- und Betriebs&uuml;bergabe orientiert. Infolge der &Uuml;bertragung von existenzsicherndem Verm&ouml;gen zur Weiterf&uuml;hrung durch die nachfolgende Generation sind die Lebensverh&auml;ltnisse von &Uuml;bergeber und &Uuml;bernehmer in besonderer Weise miteinander verkn&uuml;pft (vgl. BFH-Urteil in BFHE 184, 337, BStBl II 1997, 813, m.w.N.). Die Vereinbarung bezweckt die Vorwegnahme der k&uuml;nftigen Erbregelung mit wirtschaftlicher Sicherung der &uuml;bergebenden Generation. Die Gegenleistung wird nicht nach dem Wert des &uuml;bergebenen Verm&ouml;gens, sondern nach dem Versorgungsbed&uuml;rfnis des &Uuml;bergebers einerseits und der wirtschaftlichen Leistungsf&auml;higkeit des &Uuml;bernehmers andererseits bemessen. Die Beteiligten lassen sich von dem Gedanken leiten, dass die &uuml;bertragene existenzsichernde Wirtschaftseinheit der Familie erhalten bleiben soll (so schon Beschluss des Gro&szlig;en Senats des BFH in BFHE 165, 225, BStBl II 1992, 78). Das Bundesverfassungsgericht (BVerfG) hat im Beschluss vom 17.&nbsp;Dezember 1992&nbsp;&nbsp;1&nbsp;BvR&nbsp;4\/87 (H&ouml;chstrichterliche Finanzrechtsprechung 1993, 264, Deutsches Steuerrecht 1993, 315) hervorgehoben, verfassungsrechtlich gerechtfertigt sei die Sonderstellung der &quot;Verm&ouml;gens&uuml;bergabe gegen Versorgungsleistungen&quot; &#8211;d.h. der Ausschluss der ansonsten gebotenen Wertverrechnung mit einer Gegenleistung&#8211; allein durch den Gesichtspunkt, dass es den Beteiligten typischerweise darauf ankomme, dass die Kinder nur aus dem Ertrag, den die &uuml;bergebene Ertragsgrundlage abwerfe, die Versorgungsleistungen erbringen sollten; auch die Besteuerung beim Bezieher als wiederkehrende Bez&uuml;ge sei allein deshalb verfassungsrechtlich unbedenklich, weil sich der Sache nach die Eltern einen bestimmten Ertrag des bereits &uuml;bergebenen Verm&ouml;gens vorbehielten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>41<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(2) Zwar kann der Senatsbeschluss in BFH\/NV 2007, 1501 dahingehend interpretiert werden, dass bei einer vor dem 1.&nbsp;Januar 2008 vereinbarten Verm&ouml;gens&uuml;bergabe gegen Versorgungsleistungen eine Leibrente und nicht eine dauernde Last vorliegt, sofern die Ab&auml;nderbarkeit der Barleistungen bei Heimunterbringung bzw. Pflegebed&uuml;rftigkeit vertraglich ausgeschlossen ist. Der Streitfall bietet jedoch Anlass zur Klarstellung, dass nicht nur auf die vereinbarten Barleistungen, sondern auf die gesamten vereinbarten Versorgungsleistungen bei der Abgrenzung Leibrente\/dauernde Last abzustellen ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>42<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im Streitfall haben die Vertragsparteien auf &sect;&nbsp;323 ZPO Bezug genommen. Zwar hat der Verm&ouml;gens&uuml;bernehmer, der Kl&auml;ger, vertraglich u.a. die &Uuml;bernahme der Kosten eines Pflegeheims ausgeschlossen. Er hat sich jedoch dazu verpflichtet, den Verm&ouml;gens&uuml;bergebern, den Eltern, s&auml;mtliche Mahlzeiten ab Verm&ouml;gens&uuml;bertragung zuzubereiten (einzunehmen an seinem Familientisch oder im Altenteilerhaus &#8211;je nach deren Wunsch&#8211;). Er hat die Verpflichtung &uuml;bernommen, unentgeltlich f&uuml;r die Reinigung und Instandhaltung der Kleidung, W&auml;sche und R&auml;ume zu sorgen. Er hat sich zudem verpflichtet, die Verm&ouml;gens&uuml;bergeber bei Bedarf mit seinem Auto zu den erforderlichen Arztbesuchen unentgeltlich zu bef&ouml;rdern. Und vor allem hat er sich pers&ouml;nlich dazu verpflichtet, seine Eltern in alten und kranken Tagen in seinem Haushalt bis zu 1,5&nbsp;Stunden t&auml;glich zu betreuen und zu verpflegen. Zudem wurde die Anpassung der Barleistung infolge Pflegebed&uuml;rftigkeit der Eltern nicht ausgeschlossen. Ausgeschlossen wurde sie lediglich hinsichtlich des Mehrbedarfs der &Uuml;bergeber infolge ausw&auml;rtiger Unterbringung bei deren Aufnahme in ein Pflegeheim. Aufgrund dieser vom Kl&auml;ger eingegangenen Verpflichtungen erweist sich die Beurteilung des FG als m&ouml;glich, die H&ouml;he der Rentenleistungen sei materiell-rechtlich nicht von Voraussetzungen abh&auml;ngig, die nur einer Wertsicherungsklausel entspr&auml;chen. Dass der Kl&auml;ger sich nicht zur Tragung der Arzt- und Krankheitskosten, einer Heilbehandlung, der Apothekenkosten sowie der Beitr&auml;ge zur Krankenversicherung verpflichtet hat, ist demgegen&uuml;ber ohne Belang. Die Arzt- und Krankheitskosten, die Kosten einer Heilbehandlung sowie die Kosten der Heilmittel werden von der gesetzlichen Krankenkasse getragen, im Streitfall wohl der Krankenversicherung der Landwirte. Zudem war bereits im &Uuml;bergabevertrag geregelt, dass die &Uuml;bergeber ihre Krankenversicherungsbeitr&auml;ge selbst zahlen m&uuml;ssen. Auf den Umstand, ob die vereinbarten Leistungen ab&auml;nderbar sind oder nicht, hat diese Vertragsklausel keinen Einfluss.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>43<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4. Die Kostenentscheidung beruht auf &sect;&nbsp;135 Abs.&nbsp;2 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 23.11.2016, X R 16\/14ECLI:DE:BFH:2016:U.231116.XR16.14.0 Verm&ouml;gens&uuml;bertragung im Wege der vorweggenommenen Erbfolge gegen wiederkehrende Leistungen: Sonderausgabenabzug als Rente oder dauernde Last Leits&auml;tze Die wiederkehrenden Leistungen sind dann nicht als Leibrente, sondern als dauernde Last anzusehen, wenn zwar die Ab&auml;nderbarkeit der Barleistungen bei wesentlich ver&auml;nderten Lebensbed&uuml;rfnissen (Heimunterbringung, Pflegebed&uuml;rftigkeit) ausgeschlossen wird, der Verm&ouml;gens&uuml;bernehmer sich jedoch in &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/x-r-16-14-vermoegensuebertragung-im-wege-der-vorweggenommenen-erbfolge-gegen-wiederkehrende-leistungen-sonderausgabenabzug-als-rente-oder-dauernde-last\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">X&nbsp;R&nbsp;16\/14 &#8211; Verm&ouml;gens&uuml;bertragung im Wege der vorweggenommenen Erbfolge gegen wiederkehrende Leistungen: Sonderausgabenabzug als Rente oder dauernde Last<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-67152","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/67152","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=67152"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/67152\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=67152"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=67152"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=67152"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}