{"id":67161,"date":"2017-04-27T09:59:39","date_gmt":"2017-04-27T07:59:39","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=67161"},"modified":"2017-04-27T09:59:39","modified_gmt":"2017-04-27T07:59:39","slug":"i-r-93-12-im-wesentlichen-inhaltsgleich-mit-bfh-urteil-vom-12102016-i-r-92-12-doppelstoeckige-personengesellschaft-zuordnung-von-sonderbetriebsvermoegen-ii-eines-im-ausland-ansaessigen-gesellschafters","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/i-r-93-12-im-wesentlichen-inhaltsgleich-mit-bfh-urteil-vom-12102016-i-r-92-12-doppelstoeckige-personengesellschaft-zuordnung-von-sonderbetriebsvermoegen-ii-eines-im-ausland-ansaessigen-gesellschafters\/","title":{"rendered":"I&nbsp;R&nbsp;93\/12 &#8211; Im Wesentlichen inhaltsgleich mit BFH-Urteil vom 12.10.2016 I R 92\/12 &#8211; Doppelst&ouml;ckige Personengesellschaft &#8211; Zuordnung von Sonderbetriebsverm&ouml;gen II eines im Ausland ans&auml;ssigen Gesellschafters"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 12.10.2016, I R 93\/12<br \/>ECLI:DE:BFH:2016:U.121016.IR93.12.0<\/p>\n<p class=\"titel\">Im Wesentlichen inhaltsgleich mit BFH-Urteil vom 12.10.2016 I R 92\/12 &#8211; Doppelst&ouml;ckige Personengesellschaft &#8211; Zuordnung von Sonderbetriebsverm&ouml;gen II eines im Ausland ans&auml;ssigen Gesellschafters<\/p>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>Auf die Revision des Beklagten wird das Urteil des Finanzgerichts D&uuml;sseldorf vom 4. Juli 2012 9 K 3953\/09 G aufgehoben.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Sache wird an das Finanzgericht D&uuml;sseldorf zur&uuml;ckverwiesen.<\/p>\n<\/p>\n<p>Diesem wird die Entscheidung &uuml;ber die Kosten des Revisionsverfahrens &uuml;bertragen.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>I. An der Kl&auml;gerin und Revisionsbeklagten (Kl&auml;gerin), einer 2002 gegr&uuml;ndeten GmbH &#038; Co. KG mit einem vom Kalenderjahr abweichenden Wirtschaftsjahr (1.&nbsp;April bis 31.&nbsp;M&auml;rz), waren zun&auml;chst die A&nbsp;BV, eine Kapitalgesellschaft niederl&auml;ndischen Rechts, als alleinige Kommanditistin sowie die A&nbsp;Verwaltungsgesellschaft mbH, die keine Anteile am Kapital der Kl&auml;gerin hielt, als Komplement&auml;rin beteiligt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im Jahr 2002 gew&auml;hrte die als Kapitalgesellschaft niederl&auml;ndischen Rechts organisierte C&nbsp;BV, die Alleingesellschafterin der A&nbsp;BV, dieser zwei Darlehen in H&ouml;he von insgesamt 66.800.000&nbsp;EUR zu dem Zweck, es der Kl&auml;gerin &#8211;&uuml;ber eine Einlage der A&nbsp;BV&#8211; zu erm&ouml;glichen, ihrerseits Kapitaleinlagen und Anteilserwerbe bei Organgesellschaften der Kl&auml;gerin, der A&nbsp;GmbH sowie der AD&nbsp;GmbH, vorzunehmen sowie diesen Darlehen zu gew&auml;hren. Von den ihr zugewandten Mitteln verwendete die Kl&auml;gerin im Wirtschaftsjahr 2002\/2003&nbsp;&nbsp;250.000&nbsp;EUR f&uuml;r den Erwerb von Anteilen an der A&nbsp;GmbH; in die Kapitalr&uuml;cklage der AD&nbsp;GmbH wurde ein Betrag von 66.715.000&nbsp;EUR eingestellt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit Vertrag vom 27.&nbsp;September 2004 brachte die A&nbsp;BV mit Wirkung ab dem 1.&nbsp;April 2004 ihren Kommanditanteil an der Kl&auml;gerin mittels Sacheinlage gegen Gew&auml;hrung von Gesellschafterrechten in die AE&nbsp;CV ein, deren Struktur der einer deutschen Kommanditgesellschaft entspricht. Gesellschafterin der AE&nbsp;CV, die ausschlie&szlig;lich die Anteile an der Kl&auml;gerin hielt und keine eigene Gesch&auml;ftst&auml;tigkeit aus&uuml;bte, war neben der A&nbsp;BV mit einem Anteil von 99&nbsp;% die AF&nbsp;BV, eine Kapitalgesellschaft niederl&auml;ndischen Rechts, mit einem Anteil von 1&nbsp;%.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin passivierte die Verbindlichkeiten aus den von der C&nbsp;BV gew&auml;hrten Darlehen in einer Sonderbilanz der A&nbsp;BV. Im Wirtschaftsjahr 2004\/2005 wurden Zinsen in H&ouml;he von 2.251.276&nbsp;EUR als Sonderbetriebsausgaben der A&nbsp;BV bei der steuerlichen Gewinnermittlung der Kl&auml;gerin geltend gemacht. Mit Bescheid vom 16.&nbsp;Oktober 2006 setzte der Beklagte und Revisionskl&auml;ger (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) den Gewerbesteuermessbetrag auf 235.595&nbsp;EUR fest, wobei das FA dem Verlust aus Gewerbebetrieb in H&ouml;he von 1.897.718&nbsp;EUR&nbsp;&nbsp;50&nbsp;% der Entgelte f&uuml;r Dauerschulden in H&ouml;he von 2.251.276&nbsp;EUR, mithin 1.125.638&nbsp;EUR hinzurechnete.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im Anschluss an eine Betriebspr&uuml;fung ging das FA davon aus, dass sich durch das Ausscheiden und die Ver&auml;u&szlig;erung des Kommanditanteils an die AE&nbsp;CV der bisherige Finanzierungszusammenhang zu der Beteiligung an der Kl&auml;gerin gel&ouml;st habe und der Zinsaufwand nicht mehr im Rahmen der Gewinnermittlung der Kl&auml;gerin zu erfassen sei, und erlie&szlig; am 2.&nbsp;August 2007 einen entsprechend ge&auml;nderten Gewerbesteuermessbescheid f&uuml;r 2005.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der nach erfolglosem Einspruch erhobenen Klage wurde stattgegeben (Finanzgericht &#8211;FG&#8211; D&uuml;sseldorf, Urteil vom 4.&nbsp;Juli 2012&nbsp;&nbsp;9&nbsp;K&nbsp;3953\/09&nbsp;G).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA r&uuml;gt die Verletzung materiellen Rechts und beantragt, das angefochtene Urteil aufzuheben und die Klage abzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin beantragt, die Revision zur&uuml;ckzuweisen und die Zuziehung eines Bevollm&auml;chtigten zum Vorverfahren f&uuml;r notwendig zu erkl&auml;ren.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>    <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>II. Auf die Revision des FA wird das angefochtene Urteil aufgehoben und die Sache zur anderweitigen Verhandlung und Entscheidung an das FG zur&uuml;ckverwiesen (&sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;). Das FG hat zwar im angefochtenen Urteil ohne Rechtsfehler erkannt, dass die Zinszahlungen der A&nbsp;BV in dem Gewerbesteuermessbescheid der Kl&auml;gerin ertragsmindernd zu ber&uuml;cksichtigen sind und h&auml;lftig als Dauerschuldentgelte wieder hinzuzurechnen sind. Es hat jedoch nicht gepr&uuml;ft, ob auf Grundlage von &sect;&nbsp;8a Abs.&nbsp;1 des K&ouml;rperschaftsteuergesetzes i.d.F. des Gesetzes zur Umsetzung der Protokollerkl&auml;rung der Bundesregierung zur Vermittlungsempfehlung zum Steuerverg&uuml;nstigungsabbaugesetz vom 22.&nbsp;Dezember 2003 (BGBl I 2003, 2840, BStBl I 2004, 14) &#8211;KStG a.F.&#8211; verdeckte Gewinnaussch&uuml;ttungen (vGA) anzusetzen sind; die dazu erforderlichen Feststellungen sind nachzuholen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Zu den &#8211;nach &sect;&nbsp;7 Satz&nbsp;1 des Gewerbesteuergesetzes (GewStG) f&uuml;r den Gewerbeertrag ma&szlig;geblichen&#8211; Eink&uuml;nften aus Gewerbebetrieb geh&ouml;ren nach &sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 des Einkommensteuergesetzes in der im Streitjahr geltenden Fassung (EStG) die Gewinnanteile der Gesellschafter einer Offenen Handelsgesellschaft, einer Kommanditgesellschaft und einer anderen Gesellschaft, bei der der Gesellschafter als Unternehmer (Mitunternehmer) des Betriebs anzusehen ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) In den steuerlichen Betriebsverm&ouml;gensvergleich (&sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 EStG) sind alle Wirtschaftsg&uuml;ter einzubeziehen, welche die Mitunternehmer des Betriebs diesem widmen. Die Gewinnermittlung der Mitunternehmerschaft erstreckt sich auch auf die (positiven und negativen) Wirtschaftsg&uuml;ter des Sonderbetriebsverm&ouml;gens sowie die Sonderbetriebseinnahmen, insbesondere die Verg&uuml;tungen, die der Gesellschafter von der Gesellschaft f&uuml;r seine T&auml;tigkeit im Dienst der Gesellschaft oder f&uuml;r die Hingabe von Darlehen oder f&uuml;r die &Uuml;berlassung von Wirtschaftsg&uuml;tern bezogen hat (&sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 Halbsatz&nbsp;2 EStG), und die Sonderbetriebsausgaben (Beschluss des Gro&szlig;en Senats des Bundesfinanzhofs &#8211;BFH&#8211; vom 3.&nbsp;Mai 1993 GrS&nbsp;3\/92, BFHE 171, 246, BStBl II 1993, 616; BFH-Urteil vom 12.&nbsp;Februar 2014 IV&nbsp;R&nbsp;22\/10, BFHE 244, 560, BStBl II 2014, 621), die damit auch in die Ermittlung des Gewerbeertrags einzubeziehen sind (BFH-Urteil vom 3.&nbsp;April 2008 IV&nbsp;R&nbsp;54\/04, BFHE 220, 495, BStBl II 2008, 742).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Zum Sonderbetriebsverm&ouml;gen eines Mitunternehmers geh&ouml;ren alle Wirtschaftsg&uuml;ter, die dazu geeignet und bestimmt sind, dem Betrieb der Personengesellschaft (Sonderbetriebsverm&ouml;gen&nbsp;I) oder der Beteiligung des Mitunternehmers (Sonderbetriebsverm&ouml;gen&nbsp;II) zu dienen. Notwendiges Sonderbetriebsverm&ouml;gen&nbsp;II ist anzunehmen, wenn die dem Mitunternehmer geh&ouml;renden Wirtschaftsg&uuml;ter zur Begr&uuml;ndung oder St&auml;rkung seiner Beteiligung eingesetzt werden (z.B. BFH-Urteile vom 14.&nbsp;Januar 2010 IV&nbsp;R&nbsp;86\/06, BFH\/NV 2010, 1096; vom 18.&nbsp;Dezember 2001 VIII&nbsp;R&nbsp;27\/00, BFHE 197, 483, BStBl II 2002, 733). Die Beteiligung des Gesellschafters an der Personengesellschaft kann dabei sowohl dadurch gest&auml;rkt werden, dass das Wirtschaftsgut f&uuml;r das Unternehmen der Personengesellschaft wirtschaftlich vorteilhaft ist, als auch dadurch, dass es der Mitunternehmerstellung des Gesellschafters selbst dient (BFH-Urteile vom 27.&nbsp;Juni 2006 VIII&nbsp;R&nbsp;31\/04, BFHE 214, 256, BStBl II 2006, 874; vom 3.&nbsp;M&auml;rz 1998 VIII&nbsp;R&nbsp;66\/96, BFHE 185, 422, BStBl II 1998, 383). Blo&szlig;e mittelbare g&uuml;nstige Wirkungen auf den Betrieb der Personengesellschaft reichen f&uuml;r die Zuordnung zum Sonderbetriebsverm&ouml;gen&nbsp;II nicht aus (BFH-Urteil vom 30.&nbsp;M&auml;rz 1993 VIII&nbsp;R&nbsp;8\/91, BFHE 172, 19, BStBl II 1993, 864).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Auch im Falle einer doppelst&ouml;ckigen Personengesellschaft, d.h. bei einer Beteiligung einer Personengesellschaft (Obergesellschaft) an einer anderen Personengesellschaft (Untergesellschaft), kann f&uuml;r den Gesellschafter der Obergesellschaft Sonderbetriebsverm&ouml;gen&nbsp;II bei der Untergesellschaft gebildet werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nach &sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 Satz&nbsp;2 EStG, der auch gewerbesteuerrechtlich zu beachten ist (BFH-Urteil vom 11.&nbsp;Oktober 2012 IV&nbsp;R&nbsp;3\/09, BFHE 239, 130, BStBl II 2013, 176), steht der mittelbar &uuml;ber eine oder mehrere Personengesellschaften beteiligte Gesellschafter dem unmittelbar beteiligten Gesellschafter gleich. Er ist als Mitunternehmer des Betriebs der Gesellschaft anzusehen, an der er mittelbar beteiligt ist, wenn er und die Personengesellschaften, die seine Beteiligung vermitteln, jeweils als Mitunternehmer der Betriebe der Personengesellschaften anzusehen sind, an denen sie unmittelbar beteiligt sind. Au&szlig;erhalb ihres Anwendungsbereichs l&auml;sst die Vorschrift des &sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 Satz&nbsp;2 EStG die Mitunternehmerstellung der Obergesellschaft an der Untergesellschaft unber&uuml;hrt; der auf die Obergesellschaft entfallende Anteil am Gesamtgewinn der Untergesellschaft ist ihr nach allgemeinen Grunds&auml;tzen zuzurechnen (BFH-Urteil vom 3.&nbsp;Februar 2010 IV&nbsp;R&nbsp;59\/07, BFH\/NV 2010, 1492).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Dabei muss der mittelbar beteiligte Gesellschafter Mitunternehmer der Personengesellschaft sein, welche die Beteiligung vermittelt; die vermittelnde Personengesellschaft muss ihrerseits als Mitunternehmerschaft anzusehen sein (BTDrucks&nbsp;12\/1506, S.&nbsp;171; Schmidt\/Wacker, EStG, 35.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;15 Rz&nbsp;613). Grunds&auml;tzlich ist daf&uuml;r erforderlich, dass ihre Gesellschafter in ihrer Verbundenheit als Personengesellschaft ein gewerbliches Unternehmen (&sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 EStG) betreiben (BFH-Urteil vom 9.&nbsp;Dezember 2002 VIII&nbsp;R&nbsp;40\/01, BFHE 201, 180, BStBl II 2003, 294).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Senat hat im Streitfall nicht darauf einzugehen, ob die T&auml;tigkeit der Obergesellschaft &#8211;der AE&nbsp;CV&#8211; bereits nach &sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;3 Nr.&nbsp;1 EStG als Gewerbebetrieb gilt, da diese &#8211;&uuml;ber ihre Beteiligung an der Kl&auml;gerin&#8211; gewerbliche Eink&uuml;nfte i.S. des &sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 EStG bezieht. Insbesondere kann offen bleiben, ob die in &sect;&nbsp;52 Abs.&nbsp;32a EStG i.d.F. des Art.&nbsp;1 Nr.&nbsp;43 Buchst.&nbsp;f des Jahressteuergesetzes 2007 vom 13.&nbsp;Dezember 2006 (BGBl I 2006, 2878, BStBl I 2007, 28) angeordnete &#8211;auch das Streitjahr 2005 betreffende&#8211; Anwendung der Erweiterung des &sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;3 Nr.&nbsp;1 EStG auf den Bezug von Eink&uuml;nften i.S. des &sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 EStG f&uuml;r Veranlagungszeitr&auml;ume vor 2006 dem verfassungsrechtlich gew&auml;hrten Vertrauensschutzgebot und damit dem Rechtsstaatsgebot des Art.&nbsp;20 Abs.&nbsp;3 des Grundgesetzes (GG) gen&uuml;gt. Der Wortlaut (&quot;auch&quot;) des &sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;3 Nr.&nbsp;1 EStG setzt voraus, dass neben den Eink&uuml;nften aus Gewerbebetrieb &#8211;im Sinne von voneinander abgrenzbaren T&auml;tigkeiten&#8211; auch Eink&uuml;nfte einer anderen Einkunftsart erzielt werden (BFH-Urteil vom 24.&nbsp;April 1997 IV&nbsp;R&nbsp;60\/95, BFHE 183, 150, BStBl II 1997, 567). Besteht &#8211;wie im Streitfall&#8211; die Gesch&auml;ftst&auml;tigkeit einer Personengesellschaft ausschlie&szlig;lich in dem Halten der Anteile an einer anderen Personengesellschaft und verf&uuml;gt die Personengesellschaft &uuml;ber kein weiteres Verm&ouml;gen, mittels dessen Eink&uuml;nfte erzielt werden, ist &sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;3 Nr.&nbsp;1 EStG nicht anwendbar.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Auch braucht der Senat nicht zu entscheiden, ob allein die mitunternehmerische Beteiligung an einer gewerblich t&auml;tigen Personengesellschaft einen gewerblichen Betrieb i.S. des &sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 Satz&nbsp;2 EStG begr&uuml;ndet (vgl. BFH-Urteile vom 8.&nbsp;Dezember 1994 IV&nbsp;R&nbsp;7\/92, BFHE 176, 555, BStBl II 1996, 264; vom 6.&nbsp;Oktober 2004 IX&nbsp;R&nbsp;53\/01, BFHE 207, 466, BStBl II 2005, 383; BFH-Beschluss vom 6.&nbsp;November 2003 IV&nbsp;ER -S- 3\/03, BFHE 207, 462, BStBl II 2005, 376; s.a. Seer, Steuer und Wirtschaft &#8211;StuW&#8211; 1992, 35, 45; R&auml;tke in Herrmann\/Heuer\/Raupach, &sect;&nbsp;15 EStG Rz&nbsp;615; Rei&szlig; in Kirchhof, EStG, 15.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;15 Rz&nbsp;144b; Knobbe-Keuk, Bilanz- und Unternehmenssteuerrecht, 9.&nbsp;Aufl., S.&nbsp;468; Bodden, Finanz-Rundschau &#8211;FR&#8211; 2002, 559, 564; Binger, Der Betrieb &#8211;DB&#8211; 1992, 855). Auch dies kann offen bleiben, da sich &#8211;bei Fehlen einer origin&auml;r gewerblichen Bet&auml;tigung&#8211; das gewerbliche Unternehmen der AE&nbsp;CV &#8211;und damit die M&ouml;glichkeit der mitunternehmerischen Beteiligung der A&nbsp;BV&#8211; in jedem Fall aus &sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;3 Nr.&nbsp;2 EStG ergibt. Danach gilt als Gewerbebetrieb in vollem Umfang die mit Eink&uuml;nfteerzielungsabsicht unternommene T&auml;tigkeit einer Personengesellschaft, bei der ausschlie&szlig;lich eine oder mehrere Kapitalgesellschaften pers&ouml;nlich haftende Gesellschafter sind und nur diese oder Personen, die nicht Gesellschafter sind, zur Gesch&auml;ftsf&uuml;hrung befugt sind. Insoweit kommt es nicht darauf an, ob die Personengesellschaft und die Kapitalgesellschaft(en) nach in- oder &#8211;wie im Streitfall&#8211; nach ausl&auml;ndischem Recht organisiert sind (Senatsurteil vom 17.&nbsp;Dezember 1997 I&nbsp;R&nbsp;34\/97, BFHE 185, 216, BStBl II 1998, 296; BFH-Urteil vom 14.&nbsp;M&auml;rz 2007 XI&nbsp;R&nbsp;15\/05, BFHE 217, 438, BStBl II 2007, 924). Diese Voraussetzungen sind von der AE&nbsp;CV erf&uuml;llt, da an der AE&nbsp;CV ausschlie&szlig;lich Kapitalgesellschaften beteiligt waren.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Offen bleiben kann ferner, ob der umfassende Wortlaut des &sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 Satz&nbsp;2 EStG dergestalt einzuschr&auml;nken ist, dass sich die Gleichstellung lediglich auf die T&auml;tigkeits- und Nutzungsverg&uuml;tungen sowie auf Sonderbetriebsverm&ouml;gen bezieht (so BFH-Urteil in BFHE 244, 560, BStBl II 2014, 621; s. f&uuml;r die Gewerbesteuer BFH-Urteile vom 22.&nbsp;Januar 2009 IV&nbsp;R&nbsp;90\/05, BFHE 224, 364; vom 6.&nbsp;September 2000 IV&nbsp;R&nbsp;69\/99, BFHE 193, 151, BStBl II 2001, 731; BFH-Beschluss vom 31.&nbsp;August 1999 VIII&nbsp;B&nbsp;74\/99, BFHE 189, 525, BStBl II 1999, 794; f&uuml;r eine vollst&auml;ndige Gleichstellung s. Wacker in Habersack\/Hommelhoff [Hrsg.], Festschrift f&uuml;r Wulf Goette, 2011, S.&nbsp;561, 581; Bodden, FR 2002, 559, 564; Bordewin, Deutsches Steuerrecht &#8211;DStR&#8211; 1996, 1594, 1596). Jedenfalls ist der Anwendungsbereich des &sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 Satz&nbsp;2 EStG nicht &#8211;wie es das FA annimmt&#8211; auf F&auml;lle der Sonderverg&uuml;tungen und des Sonderbetriebsverm&ouml;gens&nbsp;I zu begrenzen, sondern bezieht auch F&auml;lle des Sonderbetriebsverm&ouml;gens&nbsp;II ein (so auch Schmidt\/Wacker, a.a.O., &sect;&nbsp;15 Rz&nbsp;617; R&auml;tke in Herrmann\/ Heuer\/Raupach, &sect;&nbsp;15 EStG Rz&nbsp;633; Rei&szlig; in Kirchhof, a.a.O., &sect;&nbsp;15 Rz&nbsp;345; B&auml;uml\/Meyer in Kanzler\/Kraft\/B&auml;uml, EStG, &sect;&nbsp;15&nbsp;Rz&nbsp;318; U.&nbsp;F&ouml;rster, DB 2011, 2570, 2571; Ley, K&ouml;lner Steuerdialog &#8211;K&Ouml;SDI&#8211; 2010, 17148, 17154; M&uuml;ckl, DB 2009, 1088, 1091; Beekmann, Ertragsteuerliche Behandlung der doppelst&ouml;ckigen Personengesellschaft, 2007, S.&nbsp;49; Seer, StuW 1992, 35, 44). Die von der Gegenansicht (Brandenberg, Jahrbuch der Fachanw&auml;lte f&uuml;r Steuerrecht &#8211;JbFSt&#8211; 2006\/2007, 316, 322; Schulze zur Wiesche, FR 1999, 14, 16&nbsp;f.; R&ouml;dder, Steuerberater-Jahrbuch &#8211;StbJb&#8211; 1994\/1995, 295, 303&nbsp;f.; A. S&ouml;ffing, Deutsche Steuer-Zeitung &#8211;DStZ&#8211; 1993, 587, 590; ablehnend f&uuml;r die Beteiligung an der Komplement&auml;rin der Untergesellschaft G.&nbsp;S&ouml;ffing, FR 1992, 185, 188) vertretene Begrenzung l&auml;sst sich der Begr&uuml;ndung (BTDrucks 12\/1108, S.&nbsp;58) zu der durch das Gesetz zur Entlastung der Familien und zur Verbesserung der Rahmenbedingungen f&uuml;r Investitionen und Arbeitspl&auml;tze (Steuer&auml;nderungsgesetz 1992) vom 25.&nbsp;Februar 1992 (BGBl I 1992, 297, BStBl I 1992, 146) eingef&uuml;gten Regelung des &sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 Satz&nbsp;2 EStG, nach dessen Wortlaut der mittelbar beteiligte Gesellschafter dem unmittelbar beteiligten Gesellschafter ohne Einschr&auml;nkungen gleichsteht, nicht entnehmen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(1) Zwar hat der Gesetzgeber mit dieser Bestimmung auf den Beschluss des Gro&szlig;en Senats des BFH vom 25.&nbsp;Februar 1991 GrS&nbsp;7\/89 (BFHE 163, 1, BStBl II 1991, 691) reagiert, nach dem die Gesellschafter der Obergesellschaft nicht (auch) Mitunternehmer der Untergesellschaft waren mit der Folge, dass nicht nur die von der Untergesellschaft an die Obergesellschaft gezahlten Sonderverg&uuml;tungen i.S. des &sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 Halbsatz&nbsp;2 EStG als Betriebsausgaben den gewerblichen Gewinn (d.h. auch die Bemessungsgrundlage Gewerbesteuer) der Untergesellschaft gemindert haben, sondern zudem auch die Wirtschaftsg&uuml;ter, die vom Obergesellschafter der Untergesellschaft zur Nutzung &uuml;berlassen wurden, nicht zum Sonderbetriebsverm&ouml;gen des Obergesellschafters bei der Untergesellschaft zu rechnen waren.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(2) Die Bezugnahme der Begr&uuml;ndung auf Sonderverg&uuml;tungen und auf Wirtschaftsg&uuml;ter des Sonderbetriebsverm&ouml;gens &nbsp;I l&auml;sst jedoch nicht auf den Willen des Gesetzgebers schlie&szlig;en, das Sonderbetriebsverm&ouml;gen&nbsp;II vom Anwendungsbereich des &sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 Satz&nbsp;2 EStG auszunehmen. Vielmehr hat der Gesetzgeber den Beschluss des Gro&szlig;en Senats des BFH in BFHE 163, 1, BStBl II 1991, 691 zum Anlass genommen, &quot;den (an einer Unterpersonengesellschaft) nur mittelbar beteiligten Gesellschafter und Mitunternehmer wie einen unmittelbar beteiligten Gesellschafter und Mitunternehmer zu behandeln&quot; und sich &#8211;so die Gesetzesbegr&uuml;ndung weiter&#8211; daf&uuml;r entschieden, die &quot;Rechtslage f&uuml;r mehrst&ouml;ckige Personengesellschaften &#8230;. der Rechtlage bei normalen (d.h. einst&ouml;ckigen) Personengesellschaften anzugleichen&quot; (BTDrucks 12\/1108, S.&nbsp;58&nbsp;f.). Diese &quot;umfassende Reaktion&quot; l&auml;sst nur den Schluss zu, dass der Gesetzgeber das Anliegen einer m&ouml;glichst weitgehenden Gleichbehandlung der in Frage stehenden Beteiligungsstrukturen (ein- und mehrstufige Personengesellschaften) verfolgte, und es deshalb auch nicht in Betracht kommen kann, von diesem Gesetzeszweck &#8211;entgegen dem Gesetzeswortlaut&#8211; abzur&uuml;cken und die dem Sonderbetriebsverm&ouml;gen&nbsp;II des mittelbaren Mitunternehmers zuzurechnenden (d.h. seiner mittelbaren Beteiligung dienenden) Wirtschaftsg&uuml;ter auszunehmen. Demgem&auml;&szlig; bedarf es auch keiner Er&ouml;rterung, ob und unter welchen Voraussetzungen die Wirtschaftsg&uuml;ter, die der Beteiligung an der Untergesellschaft dienen, gleichzeitig auch einen solchen Bezug zur Beteiligung an der Obergesellschaft aufweisen und damit bei dieser als Sonderbetriebsverm&ouml;gen&nbsp;II zu erfassen sein k&ouml;nnten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(3) Die gebotene tatbestandliche Anwendbarkeit auf Wirtschaftsg&uuml;ter des Sonderbetriebsverm&ouml;gens&nbsp;II kann auch nicht mit der Erw&auml;gung verneint werden, dass es bei einem mittelbar beteiligten Gesellschafter an einer mitunternehmerschaftlichen Beteiligung fehle und eine solche damit nicht gest&auml;rkt werden k&ouml;nne (so jedoch G.&nbsp;S&ouml;ffing, FR 1992, 185, 188; R&ouml;dder, StbJb 1994\/1995, 295, 303&nbsp;f.; A.&nbsp;S&ouml;ffing, DStZ 1993, 587, 590; vgl. auch Brandenberg, JbFSt 2006\/2007, 316, 322). Dies l&auml;sst unber&uuml;cksichtigt, dass &sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 Satz&nbsp;2 EStG gerade darauf gerichtet ist, jedenfalls f&uuml;r Zwecke des Sonderbetriebsbereichs die Stellung des mittelbar beteiligten Gesellschafters als Mitunternehmer der Untergesellschaft zu fingieren (vgl. Ley, K&Ouml;SDI 2010, 17148, 17154&nbsp;f.) und sich erst im Anschluss hieran die Frage nach dem Umfang der der mittelbaren Mitunterstellung zuzuordnenden Wirtschaftsg&uuml;ter stellen kann.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Der Anwendung dieser Grunds&auml;tze auf den Streitfall steht weiterhin nicht entgegen, dass es sich bei der Obergesellschaft um eine Personengesellschaft niederl&auml;ndischen Rechts (commanditaire vennootschap &#8211;CV&#8211;) handelt. Zum einen sind &sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 EStG und die Rechtsprechung zur steuerlichen Behandlung von Sonderbetriebsverm&ouml;gen grunds&auml;tzlich auch f&uuml;r grenz&uuml;berschreitende Beteiligungen anwendbar (vgl. Senatsurteile vom 18.&nbsp;Mai 1983 I&nbsp;R&nbsp;5\/82, BFHE 138, 548, BStBl II 1983, 771; vom 27.&nbsp;Februar 1991 I&nbsp;R&nbsp;15\/89, BFHE 164, 38, BStBl II 1991, 444; vom 31.&nbsp;Mai 1995 I&nbsp;R&nbsp;74\/93, BFHE 178, 74, BStBl II 1995, 683). Zum anderen entspricht die CV nach den Feststellungen des FG zivilrechtlich der deutschen Kommanditgesellschaft. Insbesondere sind an dieser Rechtsform nach niederl&auml;ndischem Gesellschaftsrecht &#8211;dem &sect;&nbsp;161 Abs.&nbsp;1 des Handelsgesetzbuchs vergleichbar&#8211; neben Gesellschaftern, deren Haftung gegen&uuml;ber den Gesellschaftsgl&auml;ubigern auf den Betrag einer bestimmten Verm&ouml;genseinlage beschr&auml;nkt ist, auch unbeschr&auml;nkt haftende Gesellschafter beteiligt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>d) Im Fall der Darlehensaufnahme sind die Zinsaufwendungen dem Sonderbetriebsbereich zuzuordnen und als Sonderbetriebsausgaben zu ber&uuml;cksichtigen, wenn die Darlehensmittel im Bereich des Sonderbetriebsverm&ouml;gens des Gesellschafters verwendet werden (BFH-Urteile vom 20.&nbsp;September 2007 IV&nbsp;R&nbsp;68\/05, BFHE 219, 7, BStBl II 2008, 483; vom 28.&nbsp;Januar 1993 IV&nbsp;R&nbsp;131\/91, BFHE 170, 534, BStBl II 1993, 509; vom 8.&nbsp;November 1990 IV&nbsp;R&nbsp;127\/86, BFHE 163, 530, BStBl II 1991, 505; vgl. auch BFH-Urteil vom 18.&nbsp;Dezember 1991 XI&nbsp;R&nbsp;42, 43\/88, BFHE 167, 347, BStBl II 1992, 585). Insbesondere Verbindlichkeiten, die der Gesellschafter zur Finanzierung von in die Gesellschaft eingelegten Wirtschaftsg&uuml;tern eingeht, geh&ouml;ren zu seinem (negativen) Sonderbetriebsverm&ouml;gen&nbsp;II (BFH-Urteil vom 20.&nbsp;Juni 2000 VIII&nbsp;R&nbsp;57\/98, BFH\/NV 2001, 28; vgl. f&uuml;r zur Finanzierung der gesellschaftsvertraglichen Einlageverpflichtung eingegangene Verbindlichkeiten BFH-Urteile vom 9.&nbsp;April 1981 IV&nbsp;R&nbsp;178\/80, BFHE 133, 293, BStBl II 1981, 621; vom 27.&nbsp;November 1984 VIII&nbsp;R&nbsp;2\/81, BFHE 143, 120, BStBl II 1985, 323; vom 13.&nbsp;Februar 1996 VIII&nbsp;R&nbsp;18\/92, BFHE 180, 79, BStBl II 1996, 291; vgl. auch BFH-Urteil vom 30.&nbsp;Juni 1966 VI 273\/65, BFHE 86, 576, BStBl III 1966, 582).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) F&uuml;r die Zuordnung von Wirtschaftsg&uuml;tern zum passiven Sonderbetriebsverm&ouml;gen ist &#8211;ebenso wie bei der Zuordnung zum aktiven Sonderbetriebsverm&ouml;gen I und II&#8211; der Veranlassungszusammenhang ma&szlig;gebend (vgl. BFH-Urteile in BFHE 143, 120, BStBl II 1985, 323; vom 24.&nbsp;Juli 1990 VIII&nbsp;R&nbsp;226\/84, BFH\/NV 1991, 588; vom 1.&nbsp;Oktober 1996 VIII&nbsp;R&nbsp;44\/95, BFHE 182, 327, BStBl II 1997, 530; vom 10.&nbsp;Juni 1999 IV&nbsp;R&nbsp;21\/98, BFHE 189, 117, BStBl II 1999, 715; in BFHE 214, 256, BStBl II 2006, 874). Ob der Gesellschafter mit der Eingehung einer Verbindlichkeit seine eigenen wirtschaftlichen Interessen verfolgt oder damit seine Beteiligung an der Personengesellschaft st&auml;rkt, bestimmt sich danach, ob die Verbindlichkeit durch den Betrieb der Personengesellschaft oder durch die anderweitige (eigenbetriebliche oder private) T&auml;tigkeit des Gesellschafters veranlasst ist (vgl. BFH-Urteil in BFHE 182, 327, BStBl II 1997, 530). Dabei sind alle erkennbaren Umst&auml;nde des einzelnen Falles heranzuziehen (BFH-Urteil vom 13.&nbsp;Oktober 1998 VIII&nbsp;R&nbsp;46\/95, BFHE 187, 425, BStBl II 1999, 357), insbesondere k&ouml;nnen Zeitpunkt und Anlass der Darlehensaufnahme von Bedeutung sein (BFH-Beschluss vom 29.&nbsp;September 2011 IV&nbsp;B&nbsp;55\/10, BFH\/NV 2012, 206; vgl. auch BFH-Urteil in BFHE 214, 256, BStBl II 2006, 874; BFH-Beschluss vom 9.&nbsp;Januar 2009 IV&nbsp;B&nbsp;25\/08, BFH\/NV 2009, 754).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Wird &#8211;wie im Streitfall&#8211; eine Einlage in eine Personengesellschaft &uuml;ber ein Darlehen finanziert, ist f&uuml;r die Zuordnung der eingegangenen Verbindlichkeit zum Sonderbetriebsverm&ouml;gen&nbsp;II zu ber&uuml;cksichtigen, dass der Anteil an einer Personengesellschaft steuerrechtlich kein Wirtschaftsgut darstellt, sondern die Anteile an den zum Gesellschaftsverm&ouml;gen geh&ouml;renden Wirtschaftsg&uuml;tern verk&ouml;rpert (&sect;&nbsp;39 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 der Abgabenordnung; Beschluss des Gro&szlig;en Senats des BFH in BFHE 163, 1, BStBl II 1991, 691; Senatsurteil vom 4.&nbsp;M&auml;rz 2009 I&nbsp;R&nbsp;58\/07, BFH\/NV 2009, 1953). Demgem&auml;&szlig; ist bei der Veranlassungspr&uuml;fung auch auf den Zusammenhang zu den Anteilen des Gesellschafters an den Wirtschaftsg&uuml;tern der Personengesellschaft abzustellen (vgl. U.&nbsp;F&ouml;rster, DB 2011, 2570, 2571&nbsp;f.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Nach diesen Ma&szlig;st&auml;ben hat das FG im Ergebnis zu Recht dahin erkannt, dass der durch die Einlage in die Kl&auml;gerin begr&uuml;ndete Veranlassungszusammenhang zwischen den von der C&nbsp;BV gew&auml;hrten Darlehen sowie dem daraus folgenden Zinsaufwand auf der einen Seite und der &#8211;nunmehr &uuml;ber &sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 Satz&nbsp;2 EStG vermittelten&#8211; mitunternehmerischen Beteiligung der A&nbsp;BV an der Kl&auml;gerin auf der anderen Seite nicht dadurch weggefallen ist, dass die A&nbsp;BV ihren Kommanditanteil an der Kl&auml;gerin mittels Sacheinlage gegen Gew&auml;hrung von Gesellschafterrechten in die AE&nbsp;CV eingebracht hat.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Unter den Gegebenheiten des Streitfalls braucht der Senat nicht allgemein dar&uuml;ber zu entscheiden, ob bei Aufwendungen f&uuml;r die Finanzierung des Erwerbs von Anteilen an einer Obergesellschaft, die zum Teil auch auf die mittelbar gehaltene Beteiligung an der Untergesellschaft entfallen, ein Vorrang zugunsten der Zuordnung zum Sonderbetriebsverm&ouml;gen bei der Obergesellschaft besteht (so R&auml;tke in Herrmann\/Heuer\/Raupach, &sect;&nbsp;15 EStG Rz&nbsp;633; Ley, K&Ouml;SDI 2010, 17148, 17154; Brandenberg, JbFSt 2006\/2007, 316, 322&nbsp;f.) oder eine anteilige Zurechnung zu den Wirtschaftsg&uuml;tern der Ober- sowie der Untergesellschaft m&ouml;glich ist (so Prinz, FR 2013, 660, 662; Stegemann, DB 2012, 372, 376; U. F&ouml;rster, DB 2011, 2570, 2572; M&uuml;ckl, DB 2009, 1088, 1092; Raupach, JbFSt 2006\/2007, 323, 324; vgl. auch Beekmann, a.a.O., S.&nbsp;47; Rei&szlig; in Kirchhof, a.a.O., &sect;&nbsp;15 Rz&nbsp;348; Wacker, JbFSt 2006\/2007, 329). Die Beteiligung an der Kl&auml;gerin als Untergesellschaft stellt nach den den Senat bindenden Feststellungen des FG (&sect;&nbsp;118 Abs.&nbsp;2 FGO) das gesamte Verm&ouml;gen der Obergesellschaft dar, die daneben keine weitere Gesch&auml;ftst&auml;tigkeit aus&uuml;bte. Die Anteile an den Wirtschaftsg&uuml;tern der AE&nbsp;CV sind demnach identisch mit den Anteilen an den Wirtschaftsg&uuml;tern der Kl&auml;gerin. Die Begr&uuml;ndung eines ge&auml;nderten Zurechnungszusammenhangs ist mithin von vornherein ausgeschlossen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>28<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Die Zinszahlungen der in den Niederlanden ans&auml;ssigen A&nbsp;BV sind bei der Ermittlung des Gewerbeertrags des im Inland betriebenen &#8211;und damit gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;2 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 GewStG der Gewerbesteuer unterliegenden&#8211; Gewerbebetriebs der Kl&auml;gerin zu ber&uuml;cksichtigen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>29<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Nach &sect;&nbsp;2 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;3 GewStG wird ein Gewerbebetrieb im Inland betrieben, soweit f&uuml;r ihn im Inland eine Betriebsst&auml;tte unterhalten wird. Gleichzeitig wird die Summe des Gewinns und der Hinzurechnungen gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;9 Nr.&nbsp;3 Satz 1 GewStG um den Teil des Gewerbeertrags eines inl&auml;ndischen Unternehmens gek&uuml;rzt, der auf eine nicht im Inland belegene Betriebsst&auml;tte entf&auml;llt, d.h. der durch die in der ausl&auml;ndischen Betriebsst&auml;tte ausge&uuml;bte oder ihr zuzurechnende unternehmerische Bet&auml;tigung erzielt wurde (Senatsurteil vom 21.&nbsp;April 1971 I&nbsp;R&nbsp;200\/67, BFHE 102, 524, BStBl II 1971, 743).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>30<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Eine solche K&uuml;rzung, die sich auch auf negative Gewerbeertr&auml;ge beziehen kann (Senatsurteile in BFHE 102, 524, BStBl II 1971, 743; vom 10.&nbsp;Juli 1974 I&nbsp;R&nbsp;248\/71, BFHE 113, 242, BStBl II 1974, 752; BFH-Urteil vom 24.&nbsp;April 2008 IV&nbsp;R&nbsp;31\/06, BFHE 221, 196, BStBl II 2009, 142), scheidet im Streitfall aus, da f&uuml;r den Gewerbebetrieb der Kl&auml;gerin im Inland eine Betriebsst&auml;tte unterhalten wurde, welcher die den Sonderbetriebsausgaben zu Grunde liegenden Darlehen nach &#8211;auch f&uuml;r Zwecke der gewerbesteuerlichen Zuordnung zu einer Betriebsst&auml;tte ma&szlig;geblichen (BFH-Urteil vom 28.&nbsp;M&auml;rz 1985 IV&nbsp;R&nbsp;80\/82, BFHE 143, 284, BStBl II 1985, 405)&#8211; Veranlassungsgesichtspunkten wirtschaftlich zuzurechnen sind.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>31<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Etwas anderes ergibt sich nicht aus dem im Streitjahr anwendbaren Abkommen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und dem K&ouml;nigreich der Niederlande zur Vermeidung der Doppelbesteuerung auf dem Gebiete der Steuern vom Einkommen und vom Verm&ouml;gen sowie verschiedener sonstiger Steuern und zur Regelung anderer Fragen auf steuerlichem Gebiete vom 16.&nbsp;Juni 1959 (BGBl II 1960, 1782, BStBl I 1960, 382) &#8211;DBA-Niederlande 1959&#8211;, das nach seinem Art.&nbsp;1 Abs.&nbsp;1 i.V.m. Art.&nbsp;1 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;1 Buchst.&nbsp;e auch Anwendung auf die Gewerbesteuer findet. Die Zinszahlungen der A&nbsp;BV sind nach Art.&nbsp;5 Abs.&nbsp;1 DBA-Niederlande 1959 bei der Bemessung der im Inland zu besteuernden Eink&uuml;nfte aus einem gewerblichen Unternehmen zu ber&uuml;cksichtigen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>32<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Bezieht danach eine Person mit Wohnsitz in einem der Vertragsstaaten als Unternehmer oder Mitunternehmer Eink&uuml;nfte aus einem gewerblichen Unternehmen, dessen Wirkung sich auf das Gebiet des anderen Staates erstreckt, so hat der andere Staat das Besteuerungsrecht f&uuml;r diese Eink&uuml;nfte nur insoweit, als sie auf eine dort befindliche Betriebsst&auml;tte des Unternehmens entfallen. Gem&auml;&szlig; Art.&nbsp;5 Abs.&nbsp;2 DBA-Niederlande 1959 sollen der Betriebsst&auml;tte diejenigen Eink&uuml;nfte zugewiesen werden, die sie erzielt h&auml;tte, wenn sie sich als selbst&auml;ndiges Unternehmen mit gleichen oder &auml;hnlichen Gesch&auml;ften unter gleichen oder &auml;hnlichen Bedingungen befasste und Gesch&auml;fte wie ein unabh&auml;ngiges Unternehmen t&auml;tigte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>33<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Die von der A&nbsp;BV aufgenommenen Darlehen und die daf&uuml;r gezahlten Schuldzinsen sind nicht einem &#8211;gegen&uuml;ber Art.&nbsp;5 DBA-Niederlande 1959 vorrangigen (Senatsbeschluss vom 19.&nbsp;Dezember 2007 I&nbsp;R&nbsp;66\/06, BFHE 220, 173, BStBl II 2008, 510; s.a. BFH-Urteil vom 10.&nbsp;August 2006 II&nbsp;R&nbsp;59\/05, BFHE 214, 518, BStBl II 2009, 758 zum Doppelbesteuerungsabkommen &#8211;DBA&#8211; mit Frankreich; Senatsbeschluss vom 20.&nbsp;Dezember 2006 I&nbsp;B&nbsp;47\/05, BFHE 216, 276, BStBl II 2009, 766 zum DBA mit dem Vereinigten K&ouml;nigreich Gro&szlig;britannien und Nordirland)&#8211; anderen Verteilungsartikel zuzuordnen. Insbesondere muss die Anwendung des Art.&nbsp;13 Abs.&nbsp;1 DBA-Niederlande 1959 (Dividenden) aufgrund der Eigenschaft der Kl&auml;gerin sowie der AE&nbsp;CV als Personengesellschaften ausscheiden. Da weder Art.&nbsp;13 DBA-Niederlande 1959 noch Nr.&nbsp;10 des Schlussprotokolls zu den Art.&nbsp;5, 7 und 13 DBA-Niederlande 1959 (BGBl II 1960, 1794, BStBl I 1960, 394) eine Definition des Dividendenbegriffs enthalten (Senatsurteil vom 9.&nbsp;April 1997 I&nbsp;R&nbsp;178\/94, BFHE 183, 114, BStBl II 1997, 657) und gleichzeitig ein dem Art.&nbsp;10 Abs.&nbsp;3 des Musterabkommens der Organisation for Economic Cooperation and Development (OECD-Musterabkommen &#8211;OECD-MustAbk&#8211;) entsprechender Verweis auf das Recht des Ans&auml;ssigkeitsstaates fehlt, ist nach der allgemeinen Regelung des Art.&nbsp;2 Abs.&nbsp;2 DBA-Niederlande 1959 das Recht des Anwenderstaates ma&szlig;geblich (FG M&uuml;nster, Urteil vom 22.&nbsp;Februar 2008&nbsp;&nbsp;9&nbsp;K&nbsp;509\/07&nbsp;K,F, Entscheidungen der Finanzgerichte 2008, 923; Mick in Wassermeyer, Niederlande Art.&nbsp;13 Rz&nbsp;14; vgl. auch Senatsurteil vom 19.&nbsp;Februar 1975 I&nbsp;R&nbsp;26\/73, BFHE 115, 327, BStBl II 1975, 584). Mithin ist &#8211;ungeachtet des niederl&auml;ndischen Steuerrechts&#8211; die Einordnung als mitunternehmerische Eink&uuml;nfte nach &sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 EStG auch abkommensrechtlich ma&szlig;geblich.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>34<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Es kann dahinstehen, ob der durch das Gesetz zur Umsetzung der Amtshilferichtlinie sowie zur &Auml;nderung steuerlicher Vorschriften (Amtshilferichtlinie-Umsetzungsgesetz &#8211;AmtshilfeRLUmsG&#8211;) vom 26.&nbsp;Juni 2013 (BGBl I 2013, 1809, BStBl I 2013, 802) neu gefasste &sect;&nbsp;50d Abs.&nbsp;10 EStG, nach dessen Satz&nbsp;2 durch das Sonderbetriebsverm&ouml;gen veranlasste Aufwendungen f&uuml;r Zwecke der Anwendung eines Abkommens zur Vermeidung der Doppelbesteuerung als Teil des Unternehmensgewinns gelten, einen Zusammenhang mit einer geleisteten Sonderverg&uuml;tung erfordert. Einer solchen Umqualifizierung bedarf es unter den Gegebenheiten des Streitfalls nicht, da die Zinszahlungen der A&nbsp;BV bereits nach dem DBA-Niederlande 1959 den Vorschriften &uuml;ber Unternehmensgewinne unterfallen (vgl. Senatsurteil vom 21.&nbsp;Januar 2016 I&nbsp;R&nbsp;49\/14, BFHE 253, 115). Zudem ist im Streitfall nicht dar&uuml;ber zu entscheiden, ob die Anwendung von &sect;&nbsp;50d Abs.&nbsp;10 EStG gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;52 Abs.&nbsp;59a Satz&nbsp;10 EStG i.d.F. des AmtshilfeRLUmsG in allen F&auml;llen, in denen die Einkommen- und K&ouml;rperschaftsteuer noch nicht bestandskr&auml;ftig festgesetzt ist, dem verfassungsrechtlichen Vertrauensschutzgebot und damit dem Rechtsstaatsgebot des Art.&nbsp;20 Abs.&nbsp;3 GG gen&uuml;gt (vgl. Senatsbeschluss vom 11.&nbsp;Dezember 2013 I&nbsp;R&nbsp;4\/13, BFHE 244, 1, BStBl II 2014, 791).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>35<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Die A&nbsp;BV &uuml;bt im Inland eine gewerbliche T&auml;tigkeit durch eine hier gelegene Betriebsst&auml;tte aus. Die Betriebsst&auml;tten einer Personengesellschaft sind abkommensrechtlich deren Gesellschaftern als eigene zuzurechnen (Senatsurteile vom 29.&nbsp;Januar 1964 I&nbsp;153\/61&nbsp;S, BFHE 78, 428, BStBl III 1964, 165; vom 26.&nbsp;Februar 1992 I&nbsp;R&nbsp;85\/91, BFHE 168, 52, BStBl II 1992, 937; vom 23.&nbsp;August 2000 I&nbsp;R&nbsp;98\/96, BFHE 193, 144, BStBl II 2002, 207; vom 17.&nbsp;Oktober 2007 I&nbsp;R&nbsp;5\/06, BFHE 219, 518, BStBl II 2009, 356). Dieser Grundsatz gilt f&uuml;r doppelst&ouml;ckige Personengesellschaften sinngem&auml;&szlig;; er f&uuml;hrt hier dazu, dass die Betriebsst&auml;tten der Untergesellschaft abkommensrechtlich Betriebsst&auml;tten der Gesellschafter der Obergesellschaft sind (Senatsurteile vom 13.&nbsp;Februar 2008 I&nbsp;R&nbsp;75\/07, BFHE 220, 489, BStBl II 2010, 1028; vom 16.&nbsp;Oktober 2002 I&nbsp;R&nbsp;17\/01, BFHE 200, 521, BStBl II 2003, 631).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>36<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Ob die AE&nbsp;CV in den Niederlanden als &quot;open commanditaire vennootschap&quot; wie eine juristische Person der K&ouml;rperschaftsteuer unterliegt (vgl. Mick\/Galavazi in Wassermeyer, Niederlande Vor Art.&nbsp;1 Rz&nbsp;18), ist unerheblich. Die Frage, welcher Person bestimmte Eink&uuml;nfte nach steuerlichen Gesichtspunkten zuzurechnen sind, ist nicht Gegenstand der abkommensrechtlichen Zuordnung des Besteuerungssubstrats. Es handelt sich hierbei vielmehr um eine unilateral eigenst&auml;ndig zu beantwortende Rechtsfrage, die Art.&nbsp;2 Abs.&nbsp;2 DBA-Niederlande 1959 dem jeweiligen Anwenderstaat &#8211;hier Deutschland&#8211; &uuml;berantwortet (vgl. Senatsurteile vom 25.&nbsp;Mai 2011 I&nbsp;R&nbsp;95\/10, BFHE 234, 63, BStBl II 2014, 760 zum DBA mit Ungarn; vom 20.&nbsp;August 2008 I&nbsp;R&nbsp;39\/07, BFHE 222, 509, BStBl II 2009, 234 zum DBA mit den Vereinigten Staaten von Amerika; Senatsbeschluss vom 19.&nbsp;Mai 2010 I&nbsp;B&nbsp;191\/09, BFHE 229, 322, BStBl II 2011, 156 zum DBA mit Spanien). Aufgrund ihrer demnach auch f&uuml;r Zwecke der Abkommensanwendung ma&szlig;geblichen Vergleichbarkeit mit einer deutschen Kommanditgesellschaft kann die AE&nbsp;CV als Obergesellschaft der A&nbsp;BV eine von der Kl&auml;gerin als Untergesellschaft unterhaltene Betriebsst&auml;tte vermitteln.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>37<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>dd) Nach Art.&nbsp;5 Abs.&nbsp;2 DBA-Niederlande 1959 sollen der Betriebsst&auml;tte diejenigen Eink&uuml;nfte zugewiesen werden, die sie erzielt h&auml;tte, wenn sie sich als selbst&auml;ndiges Unternehmen mit gleichen oder &auml;hnlichen Gesch&auml;ften unter gleichen oder &auml;hnlichen Bedingungen befasste und Gesch&auml;fte wie ein unabh&auml;ngiges Unternehmen t&auml;tigte. Dabei sind die Eink&uuml;nfte der Betriebsst&auml;tte &#8211;&auml;hnlich wie dem nach seinem Wortlaut vergleichbaren Art.&nbsp;7 Abs.&nbsp;2 Halbsatz&nbsp;1 OECD-MustAbk 2010 (vgl. Mick in Wassermeyer, Niederlande Art.&nbsp;5 Rz&nbsp;37)&#8211; dem Fremdvergleichsgrundsatz (&quot;dealing at arm&#8217;s length&quot;) zuzuordnen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>38<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Betrachtung der inl&auml;ndischen Betriebsst&auml;tte als wirtschaftlich selbst&auml;ndige Einheit bedeutet aber nicht, dass ohne Weiteres auch die der inl&auml;ndischen Betriebsst&auml;tte von dem Stammhaus zugef&uuml;hrte Kapitalausstattung ganz oder teilweise als Fremdkapital anzusehen ist und ein entsprechender Zinsaufwand zu fingieren ist (vgl. BFH-Urteile vom 25.&nbsp;Juni 1986 II&nbsp;R&nbsp;213\/83, BFHE 147, 264, BStBl II 1986, 785 zum DBA mit Frankreich; vom 21.&nbsp;Januar 1972 III&nbsp;R&nbsp;57\/71, BFHE 104, 471, BStBl II 1972, 374 zum DBA mit dem Vereinigten K&ouml;nigreich Gro&szlig;britannien und Nordirland vom 26.&nbsp;November 1964; s.a. Senatsurteil vom 20.&nbsp;Juli 1988 I&nbsp;R&nbsp;49\/84, BFHE 154, 465, BStBl II 1989, 140). Dies gilt f&uuml;r den Streitfall insbesondere angesichts der Bestimmung in Nr.&nbsp;6 Satz&nbsp;2 Halbsatz&nbsp;2 des Schlussprotokolls zu Art.&nbsp;5 DBA-Niederlande 1959, wonach Zinsen zwischen den Betriebsst&auml;tten desselben Unternehmens mit der Folge unbeachtlich sind, dass &#8211;jedenfalls insoweit&#8211; eine Fiktion von Leistungsbeziehungen zwischen den Unternehmensteilen ausgeschlossen ist (so auch noch Nr.&nbsp;41 des OECD-Musterkommentars 2008 zu Art.&nbsp;7 OECD-MustAbk 2008; s. f&uuml;r den &quot;Functionally Separate Entity Approach&quot; in Nr.&nbsp;29 des OECD-Musterkommentars 2010 zu Art.&nbsp;7 Abs.&nbsp;2 OECD-Mustabk 2010 Senatsurteil vom 17.&nbsp;Juli 2008 I&nbsp;R&nbsp;77\/06, BFHE 222, 402, BStBl II 2009, 464).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>39<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Gibt das Stammhaus &#8211;wie hier die A&nbsp;BV&#8211; im Anschluss an eine Kreditaufnahme Betr&auml;ge an die inl&auml;ndische Betriebsst&auml;tte, bedarf es damit stets der Pr&uuml;fung, ob und inwieweit eine Weitergabe aufgenommener Fremdmittel oder eine Dotation aus eigenen Mitteln der Gesellschaft vorliegt. Dabei kommt der unternehmerischen Entscheidung des Stammhauses besondere Bedeutung zu (BFH-Urteil in BFHE 147, 264, BStBl II 1986, 785 zum DBA mit Frankreich). Erforderlich ist die Zweckbestimmung f&uuml;r die Belange der Betriebsst&auml;tte (Senatsurteil vom 27.&nbsp;Juli 1965 I&nbsp;110\/63&nbsp;S, BFHE 84, 69, BStBl III 1966, 24 zum DBA mit der Schweiz vom 15.&nbsp;Juli 1931; s.a. Schreiben des Bundesministeriums der Finanzen vom 24.&nbsp;Dezember 1999, BStBl I 1999, 1076, dort Tz 3.3). Dieser Zuordnungsma&szlig;stab deckt sich im Ergebnis mit der Zurechnung nach Veranlassungsgesichtspunkten, wie sie nach der innerstaatlichen Regelungslage des &sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 EStG geboten ist (vgl. Senatsurteil vom 28.&nbsp;Oktober 2009 I&nbsp;R&nbsp;99\/08, BFHE 227, 83, BStBl II 2011, 1019 zum DBA mit Belgien; Senatsbeschluss vom 11.&nbsp;Dezember 2013 I&nbsp;R&nbsp;4\/13, BFHE 244, 1, BStBl II 2014, 791 zum DBA mit Italien; s.a. Wacker in L&uuml;dicke, Aktuelle Problemfelder im Internationalen Steuerrecht, Forum der Internationalen Besteuerung, Bd.&nbsp;45, S.&nbsp;77, 115). Diese direkte Zuordnung entspricht im Streitfall auch Nr.&nbsp;6 Satz&nbsp;1 und Nr.&nbsp;7 des Schlussprotokolls zu Art.&nbsp;5 DBA-Niederlande 1959, wonach bei der Ermittlung der aus der T&auml;tigkeit einer Betriebsst&auml;tte erzielten Eink&uuml;nfte grunds&auml;tzlich vom Bilanzergebnis der Betriebsst&auml;tte auszugehen ist und der Gesamtgewinn eines Unternehmens nur in besonders gelagerten F&auml;llen aufgeteilt werden kann (vgl. Kroppen in Gosch\/Kroppen\/ Grotherr, DBA, Art.&nbsp;5 DBA-Niederlande Rz&nbsp;8).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>40<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nach diesen Ma&szlig;st&auml;ben sind das negative Sonderbetriebsverm&ouml;gen der A&nbsp;BV, das nach den bindenden Feststellungen des FG zu dem Zweck aufgenommen wurde, der A&nbsp;BV die Mittel zu verschaffen, um der Kl&auml;gerin zu erm&ouml;glichen, Kapitaleinlagen und Anteilserwerbe bei ihren Organgesellschaften vorzunehmen, sowie die daf&uuml;r entstandenen Zinsen der Kl&auml;gerin ihrer Inlandsbetriebsst&auml;tte i.S. von Art.&nbsp;5 Abs.&nbsp;1 DBA-Niederlande 1959 zuzuordnen (vgl. auch Brandenberg, DStZ 2015, 393, 397; Hruschka, Internationales Steuerrecht &#8211;IStR&#8211; 2014, 785, 792; derselbe, DStR 2014, 2421, 2426; Wacker in L&uuml;dicke, a.a.O., S.&nbsp;77, 114&nbsp;f.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>41<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Eine m&ouml;glicherweise anderweitige Zuordnung der Darlehen und des daraus folgenden Zinsaufwands zu einer Betriebsst&auml;tte der A&nbsp;BV in den Niederlanden scheidet im Streitfall aus. Insbesondere vermittelt die Beteiligung an der AE&nbsp;CV der A&nbsp;BV keine (weitere) Betriebsst&auml;tte. Bei dem blo&szlig;en Innehaben der Beteiligung an der Kl&auml;gerin durch die AE&nbsp;CV handelt es sich bei der abkommensrechtlich gebotenen isolierten Betrachtung nicht um eine unternehmerische Bet&auml;tigung, welche allein eine Betriebsst&auml;tte im abkommensrechtlichen Sinn begr&uuml;nden k&ouml;nnte (vgl. Senatsurteil vom 12.&nbsp;Juni 2013 I&nbsp;R&nbsp;47\/12, BFHE 242, 107, BStBl II 2014, 770 zum DBA mit Thailand). Es ist auch nichts daf&uuml;r ersichtlich oder dargetan, dass die von der A&nbsp;BV aufgenommenen Darlehen und der daraus folgende Zinsaufwand in einem vorrangigen Veranlassungszusammenhang zu einem von der A&nbsp;BV unterhaltenen gewerblichen Unternehmen st&uuml;nden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>42<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Etwas anderes ergibt sich nicht aus den Senatsurteilen vom 8.&nbsp;September 2010 I&nbsp;R&nbsp;74\/09 (BFHE 231, 84, BStBl II 2014, 788) und vom 17.&nbsp;Oktober 2007 I&nbsp;R&nbsp;5\/06 (BFHE 219, 518, BStBl II 2009, 356). Zwar k&ouml;nnen danach Rechte oder Verm&ouml;genswerte nach dem Ma&szlig;stab der tats&auml;chlichen funktionalen Zuordnung nur dann zu einer Betriebsst&auml;tte geh&ouml;ren, wenn sie aus der Sicht der Personengesellschaft einen Aktivposten bilden. Jedoch betraf dies lediglich die Auslegung des R&uuml;ckverweises f&uuml;r von der Personengesellschaft geschuldete Lizenzgeb&uuml;hren und Zinsen, nicht hingegen die vorliegend zu beurteilende Finanzierung der Einlage des Gesellschafters (Mitunternehmers).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>43<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Entgegen der Ansicht des FA steht der Ber&uuml;cksichtigung der Sonderbetriebsausgaben der A&nbsp;BV bei der Kl&auml;gerin als Organtr&auml;gerin i.S. des &sect;&nbsp;14 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 Satz&nbsp;2 KStG die Vorschrift des &sect;&nbsp;14 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;5 KStG nicht entgegen. Danach bleiben negative Eink&uuml;nfte des Organtr&auml;gers oder der Organgesellschaft bei der inl&auml;ndischen Besteuerung unber&uuml;cksichtigt, soweit sie in einem ausl&auml;ndischen Staat im Rahmen der Besteuerung des Organtr&auml;gers, der Organgesellschaft oder einer anderen Person ber&uuml;cksichtigt werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>44<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Dabei braucht der Senat nicht darauf einzugehen, ob die bis zum Inkrafttreten des Gesetzes zur Anpassung des nationalen Steuerrechts an den Beitritt Kroatiens zur EU und zur &Auml;nderung weiterer steuerlicher Vorschriften vom 25.&nbsp;Juli 2014 (BGBl I 2014, 1266, BStBl I 2014, 1126) geltende Fassung des &sect;&nbsp;14 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;5 i.V.m. &sect;&nbsp;34 Abs.&nbsp;9 Nr.&nbsp;8 KStG in allen noch nicht bestandskr&auml;ftig veranlagten F&auml;llen einen verfassungsrechtlich gesch&uuml;tzten Vertrauensschutz vermittelt. Ebenso ist nicht darauf einzugehen, ob die Regelung des &sect;&nbsp;14 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;5 KStG auf Personengesellschaften als Organtr&auml;ger i.S. des &sect;&nbsp;14 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 Satz&nbsp;2 KStG Anwendung findet (verneinend z.B. Schaden\/Polatzky, IStR 2013, 131, 134; bejahend z.B. Kolbe in Herrmann\/Heuer\/Raupach, &sect;&nbsp;14 KStG Rz&nbsp;271; Frotscher in Frotscher\/Dr&uuml;en, KStG\/GewStG\/UmwStG, &sect;&nbsp;14 KStG Rz&nbsp;498) und ob sich der Anwendungsbereich der Vorschrift auf negative Eink&uuml;nfte des Organtr&auml;gers beschr&auml;nkt, die ihre Ursache im Organschaftsverh&auml;ltnis &#8211;d.h. in der Zurechnung eines negativen Einkommens der Organgesellschaft&#8211; haben (bejahend z.B. Kolbe in Herrmann\/Heuer\/Raupach, &sect;&nbsp;14 KStG Rz&nbsp;275; Stangl\/Br&uuml;hl, Der Konzern 2013, 77, 101&nbsp;f.; vgl. auch Schneider\/Schmitz, GmbH-Rundschau &#8211;GmbHR&#8211; 2013, 281, 287; verneinend z.B. Gosch\/Neumann, KStG, 3.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;14 Rz&nbsp;480a; Bl&uuml;mich\/Krumm, &sect;&nbsp;14 KStG Rz&nbsp;218; D&ouml;tsch in D&ouml;tsch\/Pung\/ M&ouml;hlenbrock, Die K&ouml;rperschaftsteuer, &sect;&nbsp;14 KStG Rz&nbsp;247; Frotscher in Frotscher\/Dr&uuml;en, a.a.O., &sect;&nbsp;14 KStG Rz&nbsp;508; Benecke\/Schnitger, IStR 2013, 143, 147; vgl. auch D&ouml;tsch\/Pung, DB 2013, 305, 312). Ferner ist unerheblich, ob &sect;&nbsp;14 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;5 KStG die abkommensrechtliche &#8211;im Streitfall nach Art.&nbsp;20 Abs.&nbsp;3 DBA-Niederlande 1959 bilateral vereinbarte&#8211; Anrechnungsmethode verdr&auml;ngt, deren Rechtsfolge gerade die Einbeziehung von positiven wie negativen Eink&uuml;nften in die Bemessungsgrundlage beider Vertragsstaaten ist (vgl. Senatsurteile vom 18.&nbsp;Dezember 2013 I&nbsp;R&nbsp;71\/10, BFHE 244, 331, BStBl II 2015, 361; vom 14.&nbsp;Juli 1976 I&nbsp;R&nbsp;86\/74, BFHE 119, 521, BStBl II 1977, 97).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>45<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>All dies braucht &#8211;ebenso wie die Frage, ob &sect;&nbsp;14 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;5 KStG vom Verweis des &sect;&nbsp;2 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;2 GewStG erfasst ist (bejahend z.B. Jesse, FR 2013, 629, 638; verneinend z.B. Schneider\/Schmitz, GmbHR 2013, 281, 284)&#8211; nicht entschieden zu werden, da es im Streitfall schon an negativen Eink&uuml;nften der Kl&auml;gerin als Organtr&auml;gerin fehlt. F&uuml;r die Anwendung des &sect;&nbsp;14 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;5 KStG sind die konsolidierten Eink&uuml;nfte des Organtr&auml;gers nach der Zurechnung des Einkommens der Organgesellschaft ma&szlig;geblich (Walter in Ernst &#038; Young, KStG, &sect;&nbsp;14 Rz&nbsp;966&nbsp;f.; s.a. R&ouml;dder\/Liekenbrock in R&ouml;dder\/Herlinghaus\/ Neumann, KStG, &sect;&nbsp;14 Rz&nbsp;453; Schneider\/Schmitz, GmbHR 2013, 281, 282&nbsp;f.; anders Gosch\/Neumann, a.a.O., &sect;&nbsp;14 Rz&nbsp;480a; Frotscher in Frotscher\/Dr&uuml;en, a.a.O., &sect;&nbsp;14 KStG Rz&nbsp;502; Jesse, FR 2013, 629, 637; Benecke\/Schnitger, IStR 2013, 143, 145&nbsp;f.; Bl&uuml;mich\/Krumm, &sect;&nbsp;14 KStG Rz&nbsp;218; M&uuml;ller in M&ouml;ssner\/ Seeger, K&ouml;rperschaftsteuergesetz, 2.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;14 Rz&nbsp;732), da der Gesetzgeber die Verlustabzugsbeschr&auml;nkung gerade der Vorschrift des &sect;&nbsp;14 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 KStG zugewiesen und damit in den Zusammenhang der Einkommenszurechnung als Rechtsfolge der Organschaft gestellt hat. Zudem sollte nach der Gesetzesbegr&uuml;ndung (BTDrucks 17\/10774, S.&nbsp;20) die durch das Gesetz zur Fortentwicklung des Unternehmenssteuerrechts (Unternehmenssteuerfortentwicklungsgesetz) vom 20.&nbsp;Dezember 2001 (BGBl I 2001, 3858, BStBl I 2002, 35) eingef&uuml;hrte Vorg&auml;ngerfassung, die ausschlie&szlig;lich auf negatives Einkommen des Organtr&auml;gers abgestellt hatte, auf Organgesellschaften ausgedehnt werden. Da aber die Zurechnung des Einkommens der Organgesellschaft gerade Rechtsfolge des &sect;&nbsp;14 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 KStG ist und damit kein (negatives) Einkommen bei dieser verbleibt, muss sich eine Verlustabzugsbeschr&auml;nkung &#8211;soll die Regelung des &sect;&nbsp;14 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;5 KStG nicht f&uuml;r die Organgesellschaften leerlaufen&#8211; bereits auf deren Eink&uuml;nfte beziehen. Stellt der Gesetzgeber vor diesem Hintergrund nunmehr nicht auf das Einkommen des Organtr&auml;gers ab, sondern bezieht den Begriff der Eink&uuml;nfte alternativ (&quot;oder&quot;) auf Organtr&auml;ger und Organgesellschaft, kann daraus nicht auf eine isolierte Betrachtung der eigenen Eink&uuml;nfte des Organtr&auml;gers geschlossen werden. Von diesem Verst&auml;ndnis geht auch die Gesetzesbegr&uuml;ndung aus, wenn sie &sect;&nbsp;14 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;5 KStG in F&auml;llen f&uuml;r anwendbar h&auml;lt, in denen die negativen Eink&uuml;nfte einer doppelt ans&auml;ssigen Organgesellschaft im Rahmen der Besteuerung im ausl&auml;ndischen Staat mit positiven Eink&uuml;nften eines Gruppentr&auml;gers ausgeglichen oder abgezogen werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>46<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Zugleich werden durch die Verwendung des Eink&uuml;nftebegriffs als Saldogr&ouml;&szlig;e einzelne, bei dem Organtr&auml;ger angefallene Betriebsausgaben nicht vom Abzug ausgeschlossen, sofern auf Ebene des Organtr&auml;gers insgesamt positive Eink&uuml;nfte vorliegen (R&ouml;dder\/ Liekenbrock in R&ouml;dder\/Herlinghaus\/Neumann, a.a.O., &sect;&nbsp;14 Rz&nbsp;449; Schneider\/Schmitz, GmbHR 2013, 281, 282&nbsp;f.; Schaden\/ Polatzky, IStR 2013, 131, 136; Frotscher in Frotscher\/Dr&uuml;en, a.a.O., &sect;&nbsp;14 KStG Rz&nbsp;502c).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>47<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im Streitfall &uuml;bersteigt das im Rahmen der Organschaft zuzurechnende Einkommen &#8211;auch unter Ber&uuml;cksichtigung der Sonderbetriebsausgaben der A&nbsp;BV&#8211; die (negativen) Eink&uuml;nfte auf Ebene der Kl&auml;gerin; es liegen positive konsolidierte Eink&uuml;nfte der Kl&auml;gerin vor. Unerheblich ist damit, ob &#8211;wozu sich das FG nicht ge&auml;u&szlig;ert hat&#8211; die Sonderbetriebsausgaben der A&nbsp;BV bei deren Besteuerung in den Niederlanden oder in einem anderen ausl&auml;ndischen Staat ber&uuml;cksichtigt wurden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>48<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4. Ebenso wenig steht dem Abzug der Darlehenszinsen als Sonderbetriebsausgaben die Regelung des &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;4a Satz&nbsp;1 EStG entgegen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>49<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Danach sind Schuldzinsen nicht abziehbar, wenn &Uuml;berentnahmen get&auml;tigt worden sind. Eine &Uuml;berentnahme ist der Betrag, um den die Entnahmen die Summe des Gewinns und der Einlagen des Wirtschaftsjahrs &uuml;bersteigen (&sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;4a Satz 2 EStG). Die nicht abziehbaren Schuldzinsen werden typisiert mit 6&nbsp;v.H. der &Uuml;berentnahme des Wirtschaftsjahrs zuz&uuml;glich der &Uuml;berentnahmen vorangegangener Wirtschaftsjahre und abz&uuml;glich der Betr&auml;ge, um die in den vorangegangenen Wirtschaftsjahren der Gewinn und die Einlagen die Entnahmen &uuml;berstiegen haben (Unterentnahmen), ermittelt (&sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;4a Satz&nbsp;3 EStG). Der sich dabei ergebende Betrag, h&ouml;chstens jedoch der um 2.050&nbsp;EUR verminderte Betrag der im Wirtschaftsjahr angefallenen Schuldzinsen, ist dem Gewinn hinzuzurechnen (&sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;4a Satz&nbsp;4 EStG).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>50<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Unerheblich ist, ob die Vorschriften &uuml;ber die Entnahme durch &sect;&nbsp;8 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;2 KStG verdr&auml;ngt werden und die Einschr&auml;nkung des Zinsabzugs nach &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;4a EStG im Rahmen der Gewinnermittlung der A&nbsp;BV als Kapitalgesellschaft Anwendung findet (verneinend z.B. Bl&uuml;mich\/Wied, &sect;&nbsp;4 EStG Rz&nbsp;605; Schmidt\/ Heinicke, a.a.O., &sect;&nbsp;4 Rz&nbsp;535; Schallmoser in Herrmann\/Heuer\/ Raupach, &sect;&nbsp;4 EStG Rz&nbsp;1043; Seiler in Kirchhof\/S&ouml;hn\/ Mellinghoff, EStG, &sect;&nbsp;4 Rz&nbsp;Ea&nbsp;36). Die Regelungen zur Entnahme &#8211;und damit auch &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;4a EStG&#8211; kommen jedenfalls in den F&auml;llen zur Anwendung, in denen eine Kapitalgesellschaft als Mitunternehmerin an einer Personengesellschaft beteiligt ist (so auch Schallmoser in Herrmann\/Heuer\/Raupach, &sect;&nbsp;4 EStG Rz&nbsp;1042; Prinz, FR 2000, 134, 136). Dies gilt auch, soweit &#8211;wie im Streitfall&#8211; ein mittelbar &uuml;ber eine Personengesellschaft beteiligter Gesellschafter nach &sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 Satz&nbsp;2 EStG als Mitunternehmer anzusehen ist (BFH-Urteil in BFHE 244, 560, BStBl II 2014, 621).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>51<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Gewinnhinzurechnung gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;4a EStG ist auf Grundlage des Anteils des einzelnen Mitunternehmers am Gesamtgewinn der Mitunternehmerschaft sowie dem Saldo seiner Entnahmen und Einlagen zu bestimmen. Einzubeziehen sind dabei auch Schuldzinsen, die einem Gesellschafter im Sonderbetriebsverm&ouml;gen entstanden sind (sog. gesellschafterbezogene Auslegung; s. BFH-Urteil vom 29.&nbsp;M&auml;rz 2007 IV&nbsp;R&nbsp;72\/02, BFHE 217, 514, BStBl II 2008, 420; s.a. Schmidt\/Wacker, a.a.O., &sect;&nbsp;15 Rz&nbsp;430).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>52<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im Streitfall ist jedoch nichts daf&uuml;r dargetan oder erkennbar, dass die Entnahmen die Summe des Gewinns und der Einlagen des Wirtschaftsjahrs &uuml;bersteigen. Insbesondere bieten die Feststellungen des FG keine Anhaltspunkte daf&uuml;r, dass den Einlagen der A&nbsp;BV in H&ouml;he von 66.800.000&nbsp;EUR &uuml;bersteigende Entnahmen gegen&uuml;ber stehen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>53<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>5. Nach &sect;&nbsp;8a Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 KStG a.F. sind Verg&uuml;tungen f&uuml;r Fremdkapital, das eine Kapitalgesellschaft nicht nur kurzfristig von einem Anteilseigner erhalten hat, der zu einem Zeitpunkt im Wirtschaftsjahr wesentlich am Grund- oder Stammkapital beteiligt war, auch vGA, wenn die Verg&uuml;tungen insgesamt mehr als 250.000&nbsp;EUR betragen und wenn eine nicht in einem Bruchteil des Kapitals bemessene Verg&uuml;tung vereinbart ist (Nr.&nbsp;1) oder in einem Bruchteil des Kapitals bemessene Verg&uuml;tung vereinbart ist und soweit das Fremdkapital zu einem Zeitpunkt des Wirtschaftsjahrs das Eineinhalbfache des anteiligen Eigenkapitals des Anteilseigners &uuml;bersteigt, es sei denn, die Kapitalgesellschaft h&auml;tte dieses Fremdkapital bei sonst gleichen Umst&auml;nden auch von einem fremden Dritten erhalten k&ouml;nnen (Nr.&nbsp;2).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>54<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Zwar &uuml;bersteigt die Zinszahlung die Freigrenze von 250.000&nbsp;EUR, jedoch l&auml;sst sich den tatrichterlichen Feststellungen der Vorinstanz nicht entnehmen, ob die Verg&uuml;tung f&uuml;r das Darlehen i.S. von &sect;&nbsp;8a Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 KStG a.F. nach einem Bruchteil berechnet wurde. Ebenso wenig hat das FG Feststellungen zur Eigenkapitalausstattung der C&nbsp;BV getroffen noch dazu, ob die A&nbsp;BV die Darlehen bei sonst gleichen Umst&auml;nden auch von einem fremden Dritten erhalten h&auml;tte (&sect;&nbsp;8a Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 KStG a.F.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>55<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>6. Zutreffend ist das FG davon ausgegangen, dass die Zinszahlungen der A&nbsp;BV, soweit sie bei der Ermittlung des Gewinns abgesetzt worden sind, gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;8 Nr.&nbsp;1 GewStG in der f&uuml;r das Streitjahr geltenden Fassung des Gesetzes zur Umsetzung der Protokollerkl&auml;rung der Bundesregierung zur Vermittlungsempfehlung zum Steuerverg&uuml;nstigungsabbaugesetz vom 22.&nbsp;Dezember 2003 (BGBl I 2003, 2840, BStBl I 2004, 14) dem Gewinn der Kl&auml;gerin h&auml;lftig wieder hinzuzurechnen sind. Da sich aus dem Wortlaut der Vorschrift nicht ergibt, dass im Falle einer Mitunternehmerschaft Schuldentgelte von der Gesellschaft selbst geleistet werden m&uuml;ssen (vgl. BFH-Urteil vom 9.&nbsp;April 1981 IV&nbsp;R&nbsp;178\/80, BFHE 133, 293, BStBl II 1981, 621), und die Beteiligten diesen Punkt im Revisionsverfahren nicht beanstanden, sieht der Senat von weiteren Ausf&uuml;hrungen ab.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>56<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>7. Die Feststellungen sind im zweiten Rechtsgang nachzuholen; das angefochtene Urteil ist deshalb aufzuheben und die Sache an die Vorinstanz zur&uuml;ckzuverweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>57<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Dabei wird das FG zugleich der Frage nachgehen m&uuml;ssen, ob die Sonderbetriebsausgaben der A&nbsp;BV nach &sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;1 des Au&szlig;ensteuergesetzes in der Fassung des Gesetzes zum Abbau von Steuerverg&uuml;nstigungen und Ausnahmeregelungen (Steuerverg&uuml;nstigungsabbaugesetz) vom 16.&nbsp;Mai 2003 (BGBl I 2003, 660, BStBl I 2003, 321) zu berichtigen sind.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>58<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>8. Der Antrag der Kl&auml;gerin, eine Hinzuziehung eines Bevollm&auml;chtigten f&uuml;r das Vorverfahren f&uuml;r erforderlich zu erkl&auml;ren, betrifft das Verfahren der Kostenfestsetzung; im hier anh&auml;ngigen Revisionsverfahren ist er unzul&auml;ssig (z.B. Senatsurteil vom 6.&nbsp;Juni 2012 I&nbsp;R&nbsp;3\/11, BFHE 238, 46, BStBl II 2013, 430, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>59<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>9. Die &Uuml;bertragung der Kostenentscheidung folgt aus &sect;&nbsp;143 Abs.&nbsp;2 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 12.10.2016, I R 93\/12ECLI:DE:BFH:2016:U.121016.IR93.12.0 Im Wesentlichen inhaltsgleich mit BFH-Urteil vom 12.10.2016 I R 92\/12 &#8211; Doppelst&ouml;ckige Personengesellschaft &#8211; Zuordnung von Sonderbetriebsverm&ouml;gen II eines im Ausland ans&auml;ssigen Gesellschafters Tenor Auf die Revision des Beklagten wird das Urteil des Finanzgerichts D&uuml;sseldorf vom 4. Juli 2012 9 K 3953\/09 G aufgehoben. 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