{"id":67263,"date":"2017-06-01T08:48:24","date_gmt":"2017-06-01T06:48:24","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=67263"},"modified":"2017-06-01T08:48:24","modified_gmt":"2017-06-01T06:48:24","slug":"viii-r-56-14-zur-abschreibbarkeit-des-immateriellen-wirtschaftsgutes-wirtschaftlicher-vorteil-aus-einer-vertragsarztzulassung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/viii-r-56-14-zur-abschreibbarkeit-des-immateriellen-wirtschaftsgutes-wirtschaftlicher-vorteil-aus-einer-vertragsarztzulassung\/","title":{"rendered":"VIII&nbsp;R&nbsp;56\/14 &#8211; Zur Abschreibbarkeit des immateriellen Wirtschaftsgutes &quot;wirtschaftlicher Vorteil aus einer Vertragsarztzulassung&quot;"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 21.2.2017, VIII R 56\/14<br \/>ECLI:DE:BFH:2017:U.210217.VIIIR56.14.0<\/p>\n<p class=\"titel\">Zur Abschreibbarkeit des immateriellen Wirtschaftsgutes &quot;wirtschaftlicher Vorteil aus einer Vertragsarztzulassung&quot;<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>1. F&uuml;r die Frage der Abnutzbarkeit immaterieller Wirtschaftsg&uuml;ter kommt es ma&szlig;geblich darauf an, ob sich deren Wert in einer bestimmten oder bestimmbaren Zeit ersch&ouml;pft.<\/p>\n<\/p>\n<p>2. Da der Inhaber eine ihm unbefristet erteilte Vertragsarztzulassung, solange er sie innehat, gleichbleibend in Anspruch nehmen und den aus ihr resultierenden wirtschaftlichen Vorteil im Rahmen eines Nachbesetzungsverfahrens gem&auml;&szlig; &sect; 103 SGB V durch eine &Uuml;bertragung bzw. &Uuml;berleitung der Zulassung auf einen Nachfolger verwerten kann, ersch&ouml;pft sich der Wert des immateriellen Wirtschaftsgutes des wirtschaftlichen Vorteils aus der Vertragsarztzulassung &#8211;unabh&auml;ngig von einer Altersgrenze f&uuml;r Vertrags&auml;rzte&#8211; nicht in einer bestimmten bzw. bestimmbaren Zeit.<\/p>\n<\/div>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>Auf die Revision des Beklagten wird das Urteil des Finanzgerichts N&uuml;rnberg vom 23. September 2014&nbsp;&nbsp;1 K 1894\/12 aufgehoben.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Klage wird abgewiesen.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Kosten des gesamten Verfahrens hat die Kl&auml;gerin zu tragen.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die au&szlig;ergerichtlichen Kosten des Beigeladenen werden nicht erstattet.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">I. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Streitig ist, ob der &#8211;ausnahmsweise zu einem selbst&auml;ndigen Wirtschaftsgut konkretisierte&#8211; wirtschaftliche Vorteil aus einer Vertragsarztzulassung ein abnutzbares oder nicht abnutzbares immaterielles Wirtschaftsgut darstellt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin und Revisionsbeklagte (Kl&auml;gerin) ist eine in der Rechtsform einer GbR in A betriebene &auml;rztliche Gemeinschaftspraxis, die ihren Gewinn in den Streitjahren (2005 bis 2008) gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;3 des Einkommensteuergesetzes (EStG) durch Einnahmen&uuml;berschussrechnung ermittelt hat. Gesellschafter der GbR sind seit dem 1.&nbsp;April 2005 der Beigeladene (X) und Y. Urspr&uuml;nglich waren Y und dessen Vater (M) in der Gemeinschaftspraxis t&auml;tig. M schied zum 31.&nbsp;M&auml;rz 2005 aus der GbR aus.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>X hatte bereits am 1.&nbsp;Dezember 2004 mit Q (Verk&auml;ufer), der in C eine privat&auml;rztliche und vertrags&auml;rztliche Allgemeinpraxis betrieb, einen sog. Praxis&uuml;bernahmevertrag geschlossen. Ausweislich dieses Vertrages &uuml;bernahm X die in C gef&uuml;hrte Praxis ohne Forderungen und Verbindlichkeiten mit Wirkung zum 1.&nbsp;April 2005 und f&uuml;hrte sie im eigenen Namen und auf eigene Rechnung fort (&sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;1 des Vertrages). Gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;2 des Vertrages kaufte er den Patientenstamm und damit den ideellen Wert der Praxis, allerdings ohne die Patientenkartei, die beim Verk&auml;ufer verbleiben sollte. Erst mit Zustimmung der Patienten sollte der Q dem X patientenbezogene Karteien und Krankenunterlagen &uuml;berlassen (&sect;&nbsp;2 des Vertrages). X erwarb keine Praxiseinrichtung (weder Wirtschaftsg&uuml;ter des Anlage- noch des Umlaufverm&ouml;gens) und &uuml;bernahm auch keine Vertr&auml;ge (z.B. Praxismietvertrag, Arbeitsvertr&auml;ge, Versicherungsvertr&auml;ge, Liefervertr&auml;ge und sonstige praxisbezogene Dauerschuldverh&auml;ltnisse, &sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;3 des Vertrages).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Kaufpreis f&uuml;r den Patientenstamm einschlie&szlig;lich der Patientenkartei sollte gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;3 Abs.&nbsp;1 des Vertrages 50.000&nbsp;EUR betragen. Die &Uuml;bertragung der Praxis erfolgte unter der Bedingung, dass X den Vertragsarztsitz des Q erh&auml;lt. Im Rahmen der Durchf&uuml;hrung des entsprechenden Nachbesetzungsverfahrens &uuml;bernahm Q weitreichende Mitwirkungspflichten, um den &Uuml;bergang der Vertragsarztzulassung auf X sicherzustellen. Unter anderem verpflichtete er sich, seine niedergelassene T&auml;tigkeit in C zum 31.&nbsp;Dezember 2004 einzustellen und die Vertragsarztpraxis zum 1.&nbsp;Januar 2005 nach A zu verlegen. Einzelheiten der bis zum 31.&nbsp;M&auml;rz 2005 geplanten Zusammenarbeit (Gemeinschaftspraxis) sollten zu gegebener Zeit vereinbart werden (&sect;&nbsp;4 des Vertrages). Nach den Feststellungen des Beklagten und Revisionskl&auml;gers (Finanzamt &#8211;FA&#8211;) war Q zu keinem Zeitpunkt in der Gemeinschaftspraxis t&auml;tig.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>In den Feststellungserkl&auml;rungen f&uuml;r die Streitjahre machte die Kl&auml;gerin die von X auf der Grundlage des Praxis&uuml;bernahmevertrages geleisteten Zahlungen in H&ouml;he von 52.320&nbsp;EUR (Kaufpreis an Q: 50.000&nbsp;EUR zzgl. 2.320&nbsp;EUR Geb&uuml;hr f&uuml;r die Praxisvermittlung an einen Dritten) als Sonderbetriebsausgaben des X geltend, und zwar als Absetzungen f&uuml;r Abnutzung (AfA).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA sah den Praxis&uuml;bernahmevertrag als Kaufvertrag &uuml;ber eine Vertragsarztzulassung an und ber&uuml;cksichtigte in den f&uuml;r die Streitjahre ergehenden Bescheiden &uuml;ber die gesonderte und einheitliche Feststellung von Besteuerungsgrundlagen die AfA nicht als Sonderbetriebsausgaben des X.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der nach erfolglosem Einspruchsverfahren erhobenen Klage gab das FG mit Urteil vom 23.&nbsp;September 2014&nbsp;&nbsp;1&nbsp;K&nbsp;1894\/12 (Entscheidungen der Finanzgerichte &#8211;EFG&#8211; 2015, 361) teilweise statt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Es war der Auffassung, X habe mit dem Praxis&uuml;bernahmevertrag vom 1.&nbsp;Dezember 2004 nicht die Praxis des Q bzw. dessen Anteil an der Gemeinschaftspraxis in A erworben, sondern nur den aus der Vertragsarztzulassung des Q resultierenden wirtschaftlichen Vorteil. Hierf&uuml;r habe X Anschaffungskosten in H&ouml;he von 52.320&nbsp;EUR aufgewendet. Die Vorteile aus der Vertragsarztzulassung stellten ein eigenst&auml;ndiges, immaterielles Wirtschaftsgut dar, welches abschreibungsf&auml;hig sei.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA r&uuml;gt mit seiner hiergegen gerichteten Revision die Verletzung von Bundesrecht. Entgegen der Auffassung des Finanzgerichts (FG) sei das Wirtschaftsgut &quot;Vorteil aus der Vertragsarztzulassung&quot; nicht abnutzbar.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt,<br \/>das angefochtene Urteil der Vorinstanz aufzuheben und die Klage insgesamt abzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin beantragt,<br \/>die Revision als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>X hat keine Antr&auml;ge gestellt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin ist der Meinung, die Vertragsarztzulassung ende sp&auml;testens mit dem Tod des Inhabers. Sie sei daher von begrenzter Dauer und stelle einen wirtschaftlichen Vorteil dar, der sich abnutze.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">II. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Revision ist begr&uuml;ndet. Sie f&uuml;hrt zur Aufhebung des angefochtenen Urteils und zur Abweisung der Klage (&sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FG hat zwar in revisionsrechtlich nicht zu beanstandender Weise entschieden, dass X f&uuml;r den Erwerb des selbst&auml;ndigen immateriellen Wirtschaftsgutes des wirtschaftlichen Vorteils aus einer Vertragsarztzulassung Anschaffungskosten aufgewendet hat. Es ist jedoch rechtsfehlerhaft davon ausgegangen, dass die H&ouml;he der Sonderbetriebsausgaben des X unter Ber&uuml;cksichtigung von AfA auf dieses entgeltlich erworbene immaterielle Wirtschaftsgut zu ermitteln ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Die Entscheidung des FG, X habe mit dem sog. Praxis&uuml;bernahmevertrag nicht die Vertragsarztpraxis des Q bzw. dessen Mitunternehmeranteil an der Gemeinschaftspraxis, sondern &#8211;vom Regelfall abweichend&#8211; allein den wirtschaftlichen Vorteil einer Vertragsarztzulassung erworben, ist revisionsrechtlich nicht zu beanstanden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Nach der Rechtsprechung des Senates wird bei dem Erwerb einer Vertragsarztpraxis in der Regel neben dem erworbenen Praxiswert kein weiteres immaterielles Wirtschaftsgut in Form des &quot;mit einer Vertragsarztzulassung verbundenen wirtschaftlichen Vorteils&quot; erworben (Senatsurteil vom 9.&nbsp;August 2011 VIII&nbsp;R&nbsp;13\/08, BFHE 234, 286, BStBl II 2011, 875; vgl. auch Senatsurteile vom 21.&nbsp;Februar 2017 VIII&nbsp;R&nbsp;7\/14, zur amtlichen Ver&ouml;ffentlichung bestimmt, und VIII&nbsp;R&nbsp;24\/16, nicht amtlich ver&ouml;ffentlicht). Zugleich hat der Senat klargestellt, dass in &quot;Sonderf&auml;llen&quot; die Vertragsarztzulassung zum Gegenstand eines gesonderten Ver&auml;u&szlig;erungsvorganges gemacht und damit zu einem selbst&auml;ndigen Wirtschaftsgut konkretisiert werden kann. In diesem Fall ist nur der Vorteil aus der Vertragsarztzulassung Gegenstand der Ver&auml;u&szlig;erung und Anschaffung. Dies k&ouml;nne (beispielsweise) der Fall sein, wenn ein Arzt an einen ausscheidenden Arzt eine Zahlung im Zusammenhang mit der Erlangung der Vertragsarztzulassung leistet, ohne jedoch dessen Praxis zu &uuml;bernehmen, weil er den Vertragsarztsitz an einen anderen Ort verlegen will (Senatsurteil in BFHE 234, 286, BStBl II 2011, 875, unter Verweis auf das Urteil des Nieders&auml;chsischen FG vom 28.&nbsp;September 2004&nbsp;&nbsp;13&nbsp;K&nbsp;412\/01, Deutsches Steuerrecht\/Entscheidungsdienst &#8211;DStRE&#8211; 2005, 427; vgl. auch Senatsurteil vom 21.&nbsp;Februar 2017 VIII&nbsp;R&nbsp;7\/14, zur amtlichen Ver&ouml;ffentlichung bestimmt).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Danach ist der Regelfall des Erwerbes einer Vertragsarztpraxis samt deren wertbildender Faktoren von dem &quot;Sonderfall&quot; abzugrenzen, in dem zwar vom Ver&auml;u&szlig;erer und Erwerber im Nachbesetzungsverfahren (vgl. &sect;&nbsp;103 des F&uuml;nften Buchs Sozialgesetzbuch in der in den Streitjahren geltenden Fassung &#8211;SGB&nbsp;V&#8211;) gegen&uuml;ber dem Zulassungsausschuss bekundet wird, es gehe um die &Uuml;bernahme der ausgeschriebenen Praxis als solcher, sich der Sachverhalt aber wirtschaftlich betrachtet so darstellt, dass nur die mit der Vertragsarztzulassung verbundenen Marktchancen (d.h. die Teilnahme an der vertrags&auml;rztlichen Versorgung im Zulassungsbereich) &uuml;bertragen werden sollen (s. Senatsurteile in BFHE 234, 286, BStBl II 2011, 875, und vom 21.&nbsp;Februar 2017 VIII&nbsp;R&nbsp;24\/16, nicht amtlich ver&ouml;ffentlicht).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Ist die Vertragsarztzulassung ausnahmsweise alleiniger Gegenstand des privatrechtlichen &Uuml;bertragungsvertrages, so konkretisiert sich der Vorteil aus dieser zu einem selbst&auml;ndigen Wirtschaftsgut &#8211; dem mit der Vertragsarztzulassung verbundenen wirtschaftlichen Vorteil (Senatsurteil in BFHE 234, 286, BStBl II 2011, 875). Hieran h&auml;lt der Senat trotz der hierzu in der Literatur teilweise ge&auml;u&szlig;erten Kritik (vgl. W&uuml;llenkemper, EFG 2015, 365) fest. Die Feststellungslast bez&uuml;glich der einen Sonderfall begr&uuml;ndenden Umst&auml;nde liegt beim Finanzamt (Senatsurteil vom 21.&nbsp;Februar 2017 VIII&nbsp;R&nbsp;7\/14, zur amtlichen Ver&ouml;ffentlichung bestimmt).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Ob der K&auml;ufer die Vertragsarztpraxis oder nur den wirtschaftlichen Vorteil aus der Vertragsarztzulassung erwirbt, ist &#8211;ausgehend von den vertraglichen Vereinbarungen der Beteiligten und deren tats&auml;chlicher Umsetzung&#8211; im Rahmen einer Gesamtw&uuml;rdigung zu bestimmen. Bei dieser Gesamtw&uuml;rdigung kommt insbesondere auch der Kaufpreisbemessung ma&szlig;gebliche Bedeutung zu (vgl. Senatsurteile in BFHE 234, 286, BStBl II 2011, 875, und vom 21.&nbsp;Februar 2017 VIII&nbsp;R&nbsp;7\/14, zur amtlichen Ver&ouml;ffentlichung bestimmt).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Danach ist die Entscheidung des FG, X habe mit dem Vertrag vom 1.&nbsp;Dezember 2004 allein den wirtschaftlichen Vorteil einer Vertragsarztzulassung erworben, revisionsrechtlich nicht zu beanstanden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Das FG hat seine W&uuml;rdigung ma&szlig;geblich darauf gest&uuml;tzt, dass X ausweislich des Vertrages weder Wirtschaftsg&uuml;ter des Anlage- oder Umlaufverm&ouml;gens noch bestehende Praxisvertr&auml;ge des Q (Arbeitsvertr&auml;ge, Mietvertr&auml;ge etc.) &uuml;bernehmen sollte. Es hat zudem keine hinreichenden Anhaltspunkte daf&uuml;r gesehen, dass der Patientenstamm des Q &#8211;wie im Vertrag festgehalten&#8211; tats&auml;chlich von X &uuml;bernommen werden sollte. Dies hat es damit begr&uuml;ndet, dass weder die Patientenkartei an X ausgeh&auml;ndigt wurde noch die sonstigen tats&auml;chlichen Umst&auml;nde, wie z.B. die Versorgungssituation mit Allgemeinmedizinern in C, die Entfernung zwischen C und A (ca.&nbsp;25&nbsp;km) und die Verlegung des Vertragsarztsitzes durch Q zum 1.&nbsp;Januar 2005 nach A, f&uuml;r eine &Uuml;bernahme des Patientenstammes durch X spr&auml;chen. Dabei hat es auch den Umstand, dass Q nach den Feststellungen des FA zu keinem Zeitpunkt im Rahmen der Gemeinschaftspraxis in A praktiziert hat, als ma&szlig;geblich erachtet.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Diese W&uuml;rdigung verst&ouml;&szlig;t nicht gegen Denkgesetze oder allgemeine Erfahrungss&auml;tze (vgl. zur Bindung gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;118 Abs.&nbsp;2 FGO z.B. Urteile des Bundesfinanzhofs &#8211;BFH&#8211; vom 11.&nbsp;Januar 2005 IX&nbsp;R&nbsp;15\/03, BFHE 209, 77, BStBl II 2005, 477; vom 9.&nbsp;Dezember 2009 X&nbsp;R&nbsp;41\/07, BFH\/NV 2010, 860; vom 24.&nbsp;Oktober 2012 IX&nbsp;R&nbsp;6\/12, BFH\/NV 2013, 907). Sie ist vielmehr auch unter Einbeziehung der H&ouml;he des von den Beteiligten vereinbarten Kaufpreises nachvollziehbar. Hinzu kommt, dass es zu dem vertraglich vereinbarten &Uuml;bernahmezeitpunkt (1.&nbsp;April 2005) keine Vertragsarztpraxis des Q in C mehr gab. Q sollte seine T&auml;tigkeit in C ausweislich des Vertrages zum 31.&nbsp;Dezember 2004 einstellen, seinen Vertragsarztsitz nach A verlegen und dort in die Gemeinschaftspraxis eintreten. Die Vertragsarztpraxis des Q kann mithin nicht Gegenstand des Vertrages gewesen sein. Dar&uuml;ber hinaus ist Q tats&auml;chlich nicht im Rahmen der Gemeinschaftspraxis t&auml;tig geworden, so dass es zumindest fraglich erscheint, welchen Patientenstamm er mit der &Uuml;bertragung eines (etwaigen) Mitunternehmeranteils zum 1.&nbsp;April 2005 an X h&auml;tte verkaufen k&ouml;nnen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>d) Das FG hat auch rechtsfehlerfrei entschieden, dass es sich bei dem von X erworbenen wirtschaftlichen Vorteil aus der Vertragsarztzulassung um ein selbst&auml;ndiges immaterielles Wirtschaftsgut handelt. Die Zulassung war alleiniger Gegenstand des sog. Praxis&uuml;bernahmevertrages und hatte sich damit zu einem selbst&auml;ndigen Wirtschaftsgut &#8211;dem mit der Vertragsarztzulassung verbundenen wirtschaftlichen Vorteil&#8211; konkretisiert (vgl. Senatsurteile in BFHE 234, 286, BStBl II 2011, 875, und vom 21.&nbsp;Februar 2017 VIII&nbsp;R&nbsp;7\/14, zur amtlichen Ver&ouml;ffentlichung bestimmt).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Das FG hat auch zutreffend erkannt, dass es sich bei den streitigen Aufwendungen in H&ouml;he von insgesamt 52.320&nbsp;EUR um Anschaffungskosten des X handelt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Nach &sect;&nbsp;255 Abs.&nbsp;1 Satz 1 des Handelsgesetzbuchs (HGB) sind Anschaffungskosten alle Aufwendungen, die u.a. geleistet werden, um einen Verm&ouml;gensgegenstand zu erwerben, ihn also von der fremden in die eigene Verf&uuml;gungsmacht zu &uuml;berf&uuml;hren. Dazu geh&ouml;ren nach &sect;&nbsp;255 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 HGB auch die Nebenkosten des Erwerbes, die alle im wirtschaftlichen Zusammenhang mit dem Anschaffungsvorgang verbundenen Kosten umfassen (vgl. BFH-Urteile vom 9.&nbsp;Juli 2013 IX&nbsp;R&nbsp;43\/11, BFHE 242, 51, BStBl II 2014, 878; vom 19.&nbsp;April 1977 VIII&nbsp;R&nbsp;44\/74, BFHE 122, 108, BStBl II 1977, 600; vom 20.&nbsp;April 2011 I&nbsp;R&nbsp;2\/10, BFHE 233, 251, BStBl II 2011, 761). Wird der wirtschaftliche Vorteil aus einer Vertragsarztzulassung &#8211;wie im Streitfall&#8211; zum Gegenstand eines Anschaffungsgesch&auml;fts gemacht, ist Erwerber dieses immateriellen Wirtschaftsgutes derjenige, der die Anschaffungskosten hierf&uuml;r tr&auml;gt oder dem sie steuerrechtlich zuzuordnen sind (BFH-Urteil vom 12.&nbsp;Dezember 2000 VIII&nbsp;R&nbsp;22\/92, BFHE 194, 108, BStBl II 2001, 385; Schmidt\/Kulosa, EStG, 36.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;7 Rz&nbsp;54). Tr&auml;gt der Neugesellschafter einer Gemeinschaftspraxis, der Inhaber des h&ouml;chstpers&ouml;nlichen Statusrechts der Vertragsarztzulassung wird, selbst die Anschaffungskosten f&uuml;r den wirtschaftlichen Vorteil aus der Vertragsarztzulassung, ist das Wirtschaftsgut von ihm angeschafft und seinem Sonderbetriebsverm&ouml;gen zuzuordnen (vgl. auch Senatsurteil vom 21.&nbsp;Februar 2017 VIII&nbsp;R&nbsp;24\/16, nicht amtlich ver&ouml;ffentlicht).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Danach ist das FG ohne Rechtsfehler von Anschaffungskosten des X in H&ouml;he von 52.320&nbsp;EUR und der Zuordnung des Vorteils zu dessen Sonderbetriebsverm&ouml;gen ausgegangen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>28<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) X hat f&uuml;r den Erwerb des immateriellen Wirtschaftsgutes des wirtschaftlichen Vorteils aus der Vertragsarztzulassung, die er ab dem 1.&nbsp;April 2005 im Rahmen seiner T&auml;tigkeit f&uuml;r die Kl&auml;gerin in A nutzen wollte, Anschaffungskosten in H&ouml;he von 50.000&nbsp;EUR aufgewendet.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>29<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Dass die Vertragsarztzulassung des Q als &ouml;ffentlich-rechtliche Berechtigung nicht &uuml;bertragbar ist, sondern X nur im Rahmen eines von Q zu beantragenden Nachbesetzungsverfahrens gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;103 SGB&nbsp;V durch den Zulassungsausschuss &#8211;ohne dass hierf&uuml;r an diesen ein &quot;Kaufpreis&quot; zu zahlen w&auml;re&#8211; erteilt werden konnte, steht dem nicht entgegen. Dies folgt aus dem Zusammenspiel des im SGB&nbsp;V geregelten &ouml;ffentlich-rechtlichen Nachbesetzungsverfahrens und den zivilrechtlichen Vereinbarungen der Beteiligten im Zusammenhang mit der Praxis&uuml;bertragung. Der Zulassungsinhaber muss &#8211;damit es zu einer Zulassung des &quot;Erwerbers&quot; kommen kann&#8211; das Nachbesetzungsverfahren, in dem seine wirtschaftlichen Interessen bis zur H&ouml;he des Verkehrswertes der Praxis zu ber&uuml;cksichtigen sind (vgl. &sect;&nbsp;103 Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;6 SGB&nbsp;V), durch seinen Antrag in Gang setzen. Er kann &#8211;wie die Regelung in &sect;&nbsp;4 des Vertrages vom 1.&nbsp;Dezember 2004 belegt&#8211; zugunsten seines Vertragspartners Einfluss auf das Verfahren nehmen, auch wenn dem Zulassungsausschuss die alleinige &#8211;nach pflichtgem&auml;&szlig;em Ermessen zu treffende&#8211; Entscheidung zukommt (&sect;&nbsp;103 Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;3 SGB&nbsp;V). Damit dient &#8211;auch wenn der Vertragsarzt die Zulassung nicht auf den &quot;Erwerber&quot; &uuml;bertragen kann&#8211; die Zahlung des auf privatrechtlicher Ebene vereinbarten &quot;Kaufpreises&quot; der Anschaffung der mit der Vertragsarztzulassung verbundenen Vorteile, die der &quot;Erwerber&quot; nutzen will.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>30<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der &quot;Kaufpreis&quot; stellt demgegen&uuml;ber kein Entgelt f&uuml;r die vom &quot;Ver&auml;u&szlig;erer&quot; vertraglich zugesagten Mitwirkungspflichten im Rahmen des Nachbesetzungsverfahrens dar, denn der &quot;Erwerb&quot; erfolgte unter der Bedingung, dass die von den Vertragsbeteiligten angestrebte &Uuml;berleitung der Zulassung auf X erfolgreich ist. Demnach zahlte X die 50.000&nbsp;EUR f&uuml;r die erfolgreiche &Uuml;berleitung der Zulassung, nicht f&uuml;r die Mitwirkung des &quot;Ver&auml;u&szlig;erers&quot; im Zulassungsverfahren.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>31<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Das FG hat die von X gezahlte Provision zur Vermittlung des Gesch&auml;fts in H&ouml;he von 2.320&nbsp;EUR zutreffend als Anschaffungs(neben)kosten angesehen (vgl. zu Provisionszahlungen z.B. BFH-Urteil vom 14.&nbsp;Dezember 2011 I&nbsp;R&nbsp;108\/10, BFHE 236, 117, BStBl II 2012, 238).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>32<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Jedoch ist das FG rechtsfehlerhaft davon ausgegangen, dass X AfA auf das entgeltlich erworbene immaterielle Wirtschaftsgut des Vorteils aus der Vertragsarztzulassung vornehmen kann. Vielmehr handelt es sich um Anschaffungskosten f&uuml;r ein nicht abnutzbares immaterielles Wirtschaftsgut des Anlageverm&ouml;gens, die gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;4 EStG erst im Zeitpunkt der Ver&auml;u&szlig;erung oder Entnahme als Betriebsausgabe zu ber&uuml;cksichtigen sind.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>33<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) AfA in gleichen Jahresbetr&auml;gen sind nach &sect;&nbsp;7 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 EStG bei Wirtschaftsg&uuml;tern vorzunehmen, deren Verwendung oder Nutzung durch den Steuerpflichtigen zur Erzielung von Eink&uuml;nften sich erfahrungsgem&auml;&szlig; auf einen Zeitraum von mehr als einem Jahr erstreckt. Die Absetzung bemisst sich dabei nach der betriebsgew&ouml;hnlichen Nutzungsdauer des Wirtschaftsgutes (&sect;&nbsp;7 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 EStG).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>34<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Immaterielle Wirtschaftsg&uuml;ter k&ouml;nnen abnutzbar sein oder zu den nicht abnutzbaren, immerw&auml;hrenden Rechten geh&ouml;ren (BFH-Urteile vom 16.&nbsp;Oktober 2008 IV&nbsp;R&nbsp;1\/06, BFHE 226, 37, BStBl II 2010, 28; vom 28.&nbsp;Mai 1998 IV&nbsp;R&nbsp;48\/97, BFHE 186, 268, BStBl II 1998, 775, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>35<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(1) Ein immaterielles Wirtschaftsgut ist nicht abnutzbar, wenn seine Nutzung weder unter rechtlichen noch unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten zeitlich begrenzt ist (z.B. BFH-Urteile vom 21.&nbsp;Oktober 2015 IV&nbsp;R&nbsp;6\/12, BFHE 252, 267, BStBl II 2017, 45 &#8211; Zahlungsanspr&uuml;che nach der GAP-Reform 2003; in BFHE 226, 37, BStBl II 2010, 28, m.w.N.; vgl. auch BFH-Urteile vom 19.&nbsp;Oktober 2000 III&nbsp;R&nbsp;6\/05, BFHE 215, 222, BStBl II 2007, 301 &#8211; Domain-Name; in BFHE 186, 268, BStBl II 1998, 775 &#8211; Belieferungsrecht; vom 29.&nbsp;April 2009 IX&nbsp;R&nbsp;33\/08, BFHE 225, 361, BStBl II 2010, 958 &#8211; Milchlieferrecht; in BFHE 226, 37, BStBl II 2010, 28, und vom 17.&nbsp;M&auml;rz 2010 IV&nbsp;R&nbsp;3\/08, BFHE 229, 159, BStBl II 2014, 512 &#8211; jeweils Zuckerr&uuml;benlieferrecht). Bei zeitlich begrenzten Rechten kann ausnahmsweise von einer unbegrenzten Nutzungsdauer ausgegangen werden, wenn sie normalerweise ohne Weiteres verl&auml;ngert werden, ein Ende also nicht abzusehen ist (vgl. z.B. BFH-Urteile in BFHE 252, 267, BStBl II 2017, 45; in BFHE 225, 361, BStBl II 2010, 958; in BFHE 226, 37, BStBl II 2010, 28, m.w.N.). Im Zweifel ist jedoch nach dem Grundsatz der Vorsicht von einer zeitlich begrenzten Nutzung auszugehen (z.B. BFH-Urteil in BFHE 252, 267, BStBl II 2017, 45, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>36<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(2) In diesem Sinne kommt es auch f&uuml;r den Bereich der immateriellen Wirtschaftsg&uuml;ter ma&szlig;geblich darauf an, ob sich der Wert dieser Wirtschaftsg&uuml;ter in einer bestimmten oder bestimmbaren Zeit rechtlich oder faktisch ersch&ouml;pft (z.B. BFH-Urteil in BFHE 226, 37, BStBl II 2010, 28; Bl&uuml;mich\/Brandis, &sect;&nbsp;7 EStG Rz&nbsp;212; vgl. auch Pfirrmann in Kirchhof, EStG, 15.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;7 Rz&nbsp;35; Cla&szlig;en in Lademann, EStG, &sect;&nbsp;7 EStG Rz&nbsp;18).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>37<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Daher begr&uuml;ndet der Umstand, dass der Inhaber ein zeitlich unbeschr&auml;nkt erteiltes Recht pers&ouml;nlich nicht unbefristet nutzen kann, nicht automatisch dessen Abnutzbarkeit. Diese scheidet jedenfalls dann aus, wenn der Inhaber das unbefristet erteilte Recht gleichbleibend ohne Werteverzehr in Anspruch nehmen kann, solange er es innehat und er es im Rahmen einer sp&auml;teren &Uuml;bertragung bzw. &Uuml;berleitung verwerten kann. Der Wert des Wirtschaftsgutes ersch&ouml;pft sich in diesem Fall nicht in einer bestimmten bzw. bestimmbaren Zeit.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>38<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(3) Danach ist der wirtschaftliche Vorteil aus einer nach Ma&szlig;gabe des SGB&nbsp;V unbefristet erteilten Vertragsarztzulassung ein nicht abnutzbares immaterielles Wirtschaftsgut, da es sich nicht innerhalb eines bestimmten oder bestimmbaren Zeitraums verbraucht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>39<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>X kann den aus der ihm unbefristet erteilten Vertragsarztzulassung resultierenden Vorteil der Teilnahme an der vertrags&auml;rztlichen Versorgung &#8211;solange er Inhaber der Zulassung ist&#8211; gleichbleibend und ohne Werteverzehr in Anspruch nehmen (vgl. auch FG Niedersachen, Urteil in DStRE 2005, 427 &#8211; betrifft Rechtslage ohne Geltung einer gesetzlichen Altersgrenze f&uuml;r Vertrags&auml;rzte gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;95 Abs.&nbsp;7 Satz&nbsp;2 SGB&nbsp;V a.F.; vgl. auch Bartone in Korn, &sect;&nbsp;7 EStG Rz&nbsp;79; vgl. auch Bl&uuml;mich\/Brandis, &sect;&nbsp;7 EStG Rz&nbsp;212; Schmidt\/Kulosa, a.a.O., &sect;&nbsp;7 Rz&nbsp;43; Schnitter in Frotscher, EStG, Freiburg 2011, &sect;&nbsp;7 Rz&nbsp;267; a.A. wohl Brandt in Herrmann\/Heuer\/Raupach, &sect;&nbsp;18 EStG Rz&nbsp;30).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>40<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Dies gilt ungeachtet der im Zeitpunkt des Erwerbes der Vertragsarztzulassung durch X bestehenden Altersbegrenzung f&uuml;r Vertrags&auml;rzte (&sect;&nbsp;95 Abs.&nbsp;7 SGB&nbsp;V), die durch das Gesetz zur Weiterentwicklung der Organisationsstrukturen in der gesetzlichen Krankenversicherung vom 15.&nbsp;Dezember 2008 (BGBl I 2008, 2426) aufgehoben worden ist. Die Altersgrenze f&uuml;hrt zwar dazu, dass X im Zeitpunkt des Vertragsschlusses am 1.&nbsp;Dezember 2004 davon ausgehen musste, dass er pers&ouml;nlich die Vorteile aus der Zulassung nicht zeitlich unbegrenzt w&uuml;rde nutzen k&ouml;nnen. Jedoch kann er den wirtschaftlichen Vorteil aus der Vertragsarztzulassung &#8211;wie dargelegt&#8211; zum Gegenstand eines Ver&auml;u&szlig;erungsvorganges machen, d.h. er kann ihn verwerten, auch wenn dabei im Falle einer Gemeinschaftspraxis die Interessen des oder der in der Praxis verbleibenden Vertragsarztes\/-&auml;rzte bei der Bewerberauswahl angemessen zu ber&uuml;cksichtigen sind (&sect;&nbsp;103 Abs.&nbsp;6 SGB&nbsp;V). Der Wert des immateriellen Wirtschaftsgutes ersch&ouml;pft sich daher &#8211;trotz einer etwaigen Altersbegrenzung f&uuml;r Vertrags&auml;rzte&#8211; nicht in einer bestimmten bzw. bestimmbaren Zeit.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>41<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Aus den genannten Gr&uuml;nden f&uuml;hrt auch der Umstand, dass die Zulassung mit dem Tod ihres Inhabers endet, nicht zur Abnutzbarkeit des wirtschaftlichen Vorteils aus der unbefristet erteilten Zulassung. Nicht nur der Vertragsarzt selbst kann mit einem Antrag gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;103 Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;1 SGB&nbsp;V ein Nachbesetzungsverfahren einleiten und den wirtschaftlichen Vorteil aus der Vertragsarztzulassung &#8211;wie dargelegt&#8211; verwerten. Ein entsprechendes Recht steht auch seinen Erben zu (&sect;&nbsp;103 Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;1 SGB&nbsp;V, vgl. auch &sect;&nbsp;103 Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;6 SGB&nbsp;V).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>42<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Eine Abnutzbarkeit kann auch nicht allein aus der abstrakten M&ouml;glichkeit einer Aufhebung bestehender Zulassungsbeschr&auml;nkungen (vgl. &sect;&nbsp;103 Abs.&nbsp;3 SGB&nbsp;V) oder allgemeinen Unsicherheiten &uuml;ber die weitere Gesetzgebungsentwicklung im Bereich des Vertragsarztrechts hergeleitet werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>43<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4. Die Sache ist spruchreif. Die Entscheidung des FG beruht auf anderen Rechtsgrunds&auml;tzen. Sie war daher aufzuheben und die Klage abzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>44<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>5. Die Kostenentscheidung folgt aus &sect;&nbsp;135 Abs.&nbsp;1, &sect;&nbsp;139 Abs.&nbsp;4 FGO. Eine Erstattung au&szlig;ergerichtlicher Kosten des X scheidet aus, denn er hat das Verfahren nicht durch eigene Sachantr&auml;ge oder in sonstiger Weise gef&ouml;rdert.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 21.2.2017, VIII R 56\/14ECLI:DE:BFH:2017:U.210217.VIIIR56.14.0 Zur Abschreibbarkeit des immateriellen Wirtschaftsgutes &quot;wirtschaftlicher Vorteil aus einer Vertragsarztzulassung&quot; Leits&auml;tze 1. F&uuml;r die Frage der Abnutzbarkeit immaterieller Wirtschaftsg&uuml;ter kommt es ma&szlig;geblich darauf an, ob sich deren Wert in einer bestimmten oder bestimmbaren Zeit ersch&ouml;pft. 2. Da der Inhaber eine ihm unbefristet erteilte Vertragsarztzulassung, solange er sie innehat, &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/viii-r-56-14-zur-abschreibbarkeit-des-immateriellen-wirtschaftsgutes-wirtschaftlicher-vorteil-aus-einer-vertragsarztzulassung\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">VIII&nbsp;R&nbsp;56\/14 &#8211; Zur Abschreibbarkeit des immateriellen Wirtschaftsgutes &quot;wirtschaftlicher Vorteil aus einer Vertragsarztzulassung&quot;<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-67263","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/67263","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=67263"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/67263\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=67263"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=67263"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=67263"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}