{"id":67298,"date":"2017-06-01T08:34:17","date_gmt":"2017-06-01T06:34:17","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=67298"},"modified":"2017-06-01T08:34:17","modified_gmt":"2017-06-01T06:34:17","slug":"x-r-41-14-ausgleichszahlung-zur-abfindung-des-versorgungsausgleichs","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/x-r-41-14-ausgleichszahlung-zur-abfindung-des-versorgungsausgleichs\/","title":{"rendered":"X&nbsp;R&nbsp;41\/14 &#8211; Ausgleichszahlung zur Abfindung des Versorgungsausgleichs"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 23.11.2016, X R 41\/14<br \/>ECLI:DE:BFH:2016:U.231116.XR41.14.0<\/p>\n<p class=\"titel\">Ausgleichszahlung zur Abfindung des Versorgungsausgleichs<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>1. Eine Ausgleichszahlung f&uuml;r den Ausschluss des schuldrechtlichen Versorgungsausgleichs konnte im Jahre 2006 bei dem Verpflichteten steuerlich nicht ber&uuml;cksichtigt werden.<\/p>\n<\/p>\n<p>2. Eine Ausgleichszahlung f&uuml;r den Ausschluss des &ouml;ffentlich-rechtlichen Versorgungsausgleichs im Wege des Splittings oder des Quasi-Splittings war im Jahre 2006 bei dem Verpflichteten dem Grunde nach als Werbungskosten abziehbar. Die f&uuml;r die Versorgung nach beamtenrechtlichen Grunds&auml;tzen begr&uuml;ndete Rechtsprechung ist auf alle Formen des &ouml;ffentlich-rechtlichen Versorgungsausgleichs anwendbar.<\/p>\n<\/p>\n<p>3. Der Werbungskostenabzug einer Ausgleichszahlung ist nur insoweit m&ouml;glich, bis der sozialversicherungsrechtliche H&ouml;chstausgleich erreicht wird.<\/p>\n<\/p>\n<p>4. Er ist zus&auml;tzlich begrenzt auf den k&uuml;nftig der Besteuerung unterliegenden Anteil der Rente bei Rentenbeginn.<\/p>\n<\/div>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>Auf die Revision des Kl&auml;gers wird das Urteil des Finanzgerichts K&ouml;ln vom 26. M&auml;rz 2014 7 K 1037\/12 aufgehoben.<\/p>\n<\/p>\n<p>Der Einkommensteuerbescheid f&uuml;r 2006 vom 27. Dezember 2007 in Gestalt des &Auml;nderungsbescheides vom 8. November 2011 und der Einspruchsentscheidung vom 15. M&auml;rz 2012 wird dergestalt ge&auml;ndert, dass bei den sonstigen Eink&uuml;nften Werbungskosten in H&ouml;he von 8.616,62 EUR ber&uuml;cksichtigt werden.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Steuerberechnung wird dem Beklagten &uuml;bertragen.<\/p>\n<\/p>\n<p>Im &Uuml;brigen wird die Klage abgewiesen.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Kosten des gesamten Verfahrens haben der Kl&auml;ger zu 20 % und der Beklagte zu 80 % zu tragen.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">I. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Ende 1954 geborene Kl&auml;ger und Revisionskl&auml;ger (Kl&auml;ger) erzielte als angestellter Rechtsanwalt Eink&uuml;nfte aus nichtselbst&auml;ndiger Arbeit. Er wurde im Streitjahr 2006 von seiner fr&uuml;heren Ehefrau (B) geschieden. Ehevertragliche Vereinbarungen hatten nicht bestanden. Der Kl&auml;ger hatte Versorgungsanwartschaften aus dem Versorgungswerk der Rechtsanw&auml;lte im Lande Nordrhein-Westfalen (Versorgungswerk) in H&ouml;he von 1.775,39&nbsp;EUR und aus einer betrieblichen Versorgungszusage in H&ouml;he von 1.097,03&nbsp;EUR, B aus der gesetzlichen Rentenversicherung in H&ouml;he von 1.115,81&nbsp;EUR und ebenfalls aus einer betrieblichen Versorgungszusage in H&ouml;he von 182,05&nbsp;EUR erworben. Das Versorgungswerk sowie beide Tr&auml;ger der betrieblichen Altersversorgung lassen im Falle eines Versorgungsausgleichs die Realteilung nicht zu.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im Rahmen der Scheidung schlossen der Kl&auml;ger und B eine notarielle Scheidungsfolgenvereinbarung. Darin gingen die Parteien davon aus, dass B wegen der unterschiedlichen H&ouml;he der Anwartschaften Anspr&uuml;che auf Versorgungsausgleich in H&ouml;he von 787,28&nbsp;EUR pro Monat zust&uuml;nden. Es handelt sich um die H&auml;lfte der Differenz zwischen den beiderseitigen Versorgungsanspr&uuml;chen. Die Parteien erkl&auml;rten den wechselseitigen Verzicht auf den Versorgungsausgleich und schlossen den Ausgleich von Anwartschaften oder Anrechten auf eine Versorgung wegen Alters oder Berufs- oder Erwerbsunf&auml;higkeit gem&auml;&szlig; &sect;&sect;&nbsp;1408 Abs.&nbsp;2 und 1587o des B&uuml;rgerlichen Gesetzbuchs in der im Streitjahr geltenden Fassung (BGB a.F.) aus. Als Gegenleistung f&uuml;r den Versorgungsausgleichsverzicht hatte der Kl&auml;ger an B 98.394,25&nbsp;EUR zu zahlen, f&auml;llig im Oktober 2006. Das Familiengericht hat die Vereinbarung genehmigt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Kl&auml;ger machte zun&auml;chst den gesamten Betrag als Werbungskosten bei den sonstigen Eink&uuml;nften geltend, w&auml;hrend der Beklagte und Revisionsbeklagte (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) die Zahlung f&uuml;r privat veranlasst erachtete. Im Klageverfahren hat der Kl&auml;ger sein Begehren auf einen Teilbetrag von 10.770&nbsp;EUR beschr&auml;nkt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Er legte dabei eine Berechnung &uuml;ber den fiktiven gesetzlichen Versorgungsausgleich zugrunde. Danach sei durch analoges Quasi-Splitting nach &sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;3 des Gesetzes zur Regelung von H&auml;rten im Versorgungsausgleich (VAHRG) ein Versorgungsausgleich von 787,28&nbsp;EUR zu leisten, jedoch auf den H&ouml;chstausgleich von 86,17&nbsp;EUR beschr&auml;nkt. Dieser gehe vollst&auml;ndig zu Lasten der Anwartschaft bei dem Versorgungswerk. Mit der dem H&ouml;chstausgleich entsprechenden Quote diene die Ausgleichszahlung daher dazu, die nach &sect;&nbsp;25 der Satzung des Versorgungswerks vorzunehmende K&uuml;rzung der dortigen Anwartschaft zu unterbinden. Die Abfindungszahlung sei vergleichbar mit Ausgleichszahlungen zur Erhaltung beamtenrechtlicher Pensionsanspr&uuml;che, die als Werbungskosten abziehbar seien.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das Finanzgericht (FG) hat die Klage abgewiesen (Entscheidungen der Finanzgerichte &#8211;EFG&#8211; 2014, 1470). Ein Werbungskostenabzug bei den Eink&uuml;nften aus &sect;&nbsp;22 des Einkommensteuergesetzes in der im Streitjahr geltenden Fassung (EStG) sei nicht m&ouml;glich, da es sich um nachtr&auml;gliche Anschaffungskosten f&uuml;r die Versorgungsanwartschaft handele. Diese sei der privaten Lebensf&uuml;hrung zuzurechnen. Es k&ouml;nne sich auch nicht um vorweggenommene Werbungskosten bei den Eink&uuml;nften aus &sect;&nbsp;19 EStG handeln, da die Betriebsrente bei Durchf&uuml;hrung des schuldrechtlichen Versorgungsausgleichs nicht gek&uuml;rzt worden w&auml;re. Vielmehr stelle die Abfindungszahlung eine Vorwegnahme der Einkommensverwendung dar. F&uuml;r einen Sonderausgabenabzug fehle eine Rechtsgrundlage.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit der Revision r&uuml;gt der Kl&auml;ger zun&auml;chst eine Verletzung des objektiven Nettoprinzips. Die Abfindungszahlung stehe in einem ausreichend bestimmten wirtschaftlichen Zusammenhang mit sp&auml;teren Renteneinnahmen. Das Konzept des FG, die Aufwendungen als Anschaffungskosten zu bewerten, beruhe offensichtlich auf der Rechtsprechung zu &sect;&nbsp;22 EStG vor Inkrafttreten des Alterseink&uuml;nftegesetzes (AltEinkG). Nachdem das AltEinkG ab 2040 die nach &sect;&nbsp;22 EStG zu versteuernden Renten den nach &sect;&nbsp;19 EStG zu versteuernden Beamtenpensionen gleichstellen wolle, liege es nahe, die dortigen Grunds&auml;tze auch auf die Auslegung des neuen &sect;&nbsp;22 EStG anzuwenden. Eine Ungleichbehandlung sei nicht mehr gerechtfertigt. Der wirtschaftliche Zusammenhang mit zu versteuernden Einnahmen sei bei der nachgelagerten Besteuerung offensichtlich. Soweit die Gleichstellung erst nach einer &Uuml;bergangszeit eintrete, stehe das dem vollst&auml;ndigen Abzug der Aufwendungen als Werbungskosten dem Grunde nach nicht entgegen. Um sicherzustellen, dass den Werbungskosten auch zu versteuernde Eink&uuml;nfte gegen&uuml;berst&uuml;nden, sei stattdessen zu pr&uuml;fen, ob voraussichtlich ein Total&uuml;berschuss verbleibe. Das sei im Streitfall gegeben (86,13&nbsp;EUR pro Monat *&nbsp;12&nbsp;Monate *&nbsp;17,33&nbsp;Lebenserwartung ab 1.&nbsp;September 2020 [regul&auml;res Renteneintrittsalter] * 80&nbsp;% Besteuerungsanteil =&nbsp;14.329,31&nbsp;EUR, also Total&uuml;berschuss 3.560,31&nbsp;EUR) Zumindest aber w&auml;re derjenige Anteil der Abfindungszahlung als Werbungskosten zu behandeln, der dem Besteuerungsanteil der sp&auml;teren Renten entspreche, d.h. 80&nbsp;% bzw. 8.616&nbsp;EUR.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Jedenfalls aber sei der Werbungskostenabzug in H&ouml;he von 4.092,60&nbsp;EUR bei den Eink&uuml;nften aus &sect;&nbsp;19 EStG zu gew&auml;hren. Rechnerisch entfalle von dem Gesamtbetrag in H&ouml;he von 10.770&nbsp;EUR ein Teilbetrag von 6.677,40&nbsp;EUR (62&nbsp;%) auf den ungeschm&auml;lerten Erhalt der Bez&uuml;ge des Versorgungswerks, ein Teilbetrag von 4.092,60&nbsp;EUR (38&nbsp;%) auf die Betriebsrente. Diese Quotierung entspreche dem Verh&auml;ltnis der zu erwartenden Bez&uuml;ge. Von dem H&ouml;chstausgleich in H&ouml;he von 86,17&nbsp;EUR entfalle so eine Quote von 32,74&nbsp;EUR auf die Betriebsrente. Da diese jedenfalls zu den Eink&uuml;nften aus &sect;&nbsp;19 EStG geh&ouml;re, m&uuml;sse wenigstens der entsprechende Teil der Abfindungszahlung als Werbungskosten abziehbar sein.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Kl&auml;ger beantragt sinngem&auml;&szlig;,<br \/>das FG-Urteil aufzuheben und den Einkommensteuerbescheid 2006 vom 27.&nbsp;Dezember 2007 in Gestalt des &Auml;nderungsbescheides vom 8.&nbsp;November 2011 und der Einspruchsentscheidung vom 15.&nbsp;M&auml;rz 2012 in der Weise zu &auml;ndern, dass bei den sonstigen Eink&uuml;nften Werbungskosten in H&ouml;he von 10.770&nbsp;EUR ber&uuml;cksichtigt werden,<br \/>hilfsweise,<br \/>dass bei den Eink&uuml;nften aus nichtselbst&auml;ndiger Arbeit Werbungskosten in H&ouml;he von 4.092,60&nbsp;EUR ber&uuml;cksichtigt werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt,<br \/>die Revision zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Abfindungszahlung stelle hinsichtlich der Anspr&uuml;che gegen das Versorgungswerk Anschaffungskosten f&uuml;r eine Altersversorgung dar. Es g&auml;lten die f&uuml;r den Rentenankauf ma&szlig;gebenden Grunds&auml;tze, nach denen die vom ausgleichsverpflichteten Ehegatten zur Begr&uuml;ndung von Rentenanspr&uuml;chen an die gesetzliche Rentenversicherung geleisteten Zahlungen dem steuerrechtlich irrelevanten Verm&ouml;gensbereich zuzuordnen seien. Anders als im Falle des Kl&auml;gers werde dem Beamten, der Zahlungen zur Erhaltung beamtenrechtlicher Versorgungsbez&uuml;ge leiste, kein als Beitrag eingezahltes Kapital zur&uuml;ckgezahlt. Soweit es die Betriebsrente betreffe, h&auml;tte auch der Versorgungsausgleich die H&ouml;he der k&uuml;nftigen Einnahmen nicht ber&uuml;hrt. Der Sonderausgabenabzug sei tatbestandlich nicht m&ouml;glich.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Ein Versto&szlig; gegen den Gleichbehandlungsgrundsatz, soweit es die unterschiedliche Behandlung der Abfindungszahlungen f&uuml;r Beamtenversorgungen und f&uuml;r andere Rechte betreffe, liege nicht vor. Ein vorweggenommener Werbungskostenabzug bei den Eink&uuml;nften aus &sect;&nbsp;22 EStG sei gesetzlich ausgeschlossen. Soweit die nachtr&auml;glichen Anschaffungskosten f&uuml;r den Erwerb des Rentenstammrechts und damit f&uuml;r ein nicht abnutzbares Wirtschaftsgut nicht abziehbar seien, beruhe das auf den auch nach Inkrafttreten des AltEinkG geltenden systemimmanenten Unterschieden, die u.a. dazu f&uuml;hrten, dass Rentenversicherungsbeitr&auml;ge keine vorweggenommenen Werbungskosten seien.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">II. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Revision ist begr&uuml;ndet. Der Senat entscheidet nach &sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;3 Nr.&nbsp;1 der Finanzgerichtsordnung (FGO) in der Sache selbst und gibt der Klage teilweise statt. Die Abfindungszahlung ist gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;9 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 EStG mit einem Teilbetrag von 8.616,62&nbsp;EUR als vorweggenommene Werbungskosten bei den sonstigen Eink&uuml;nften des Kl&auml;gers abziehbar. Dar&uuml;ber hinaus ist sie steuerlich nicht zu ber&uuml;cksichtigen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Der Versorgungsausgleich zwischen geschiedenen Ehegatten richtete sich im Streitjahr nach &sect;&sect;&nbsp;1587a, 1587b BGB a.F. sowie dem VAHRG.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Der &ouml;ffentlich-rechtliche Versorgungsausgleich wird entweder durch unmittelbare Aufteilung der Anrechte oder durch Begr&uuml;ndung von Anrechten f&uuml;r den Versorgungsausgleichsberechtigten in der gesetzlichen Rentenversicherung zu Lasten der sonstigen Anrechte des Versorgungsausgleichsverpflichteten verwirklicht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Rentenanwartschaften in der gesetzlichen Rentenversicherung wurden nach &sect;&nbsp;1587b Abs.&nbsp;1 BGB a.F. durch anteilige &Uuml;bertragung der Rentenanwartschaften aufgeteilt (Splitting). Bei Versorgungsanwartschaften aus &ouml;ffentlich-rechtlichen Dienstverh&auml;ltnissen begr&uuml;ndete das Familiengericht nach &sect;&nbsp;1587b Abs.&nbsp;2 BGB a.F. f&uuml;r den ausgleichsberechtigten Ehegatten Rentenanwartschaften in einer gesetzlichen Rentenversicherung (Quasi-Splitting). Sonstige Anwartschaften wurden nach &sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;2 VAHRG im Wege der Realteilung (wie nach &sect;&nbsp;1587b Abs.&nbsp;1 BGB a.F.) anteilig &uuml;bertragen, soweit die f&uuml;r das Anrecht des Verpflichteten ma&szlig;gebende Regelung dies vorsah. War hingegen die Realteilung des Anrechts nicht m&ouml;glich und richtete sich das Anrecht gegen einen &ouml;ffentlich-rechtlichen Versorgungstr&auml;ger, galten nach &sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;3 VAHRG die Vorschriften &uuml;ber den Ausgleich von Anrechten aus einem &ouml;ffentlich-rechtlichen Dienstverh&auml;ltnis sinngem&auml;&szlig; (analoges Quasi-Splitting). Das bedeutet, dass das Familiengericht in sinngem&auml;&szlig;er Anwendung des &sect;&nbsp;1587b Abs.&nbsp;2 BGB a.F. f&uuml;r den ausgleichsberechtigten Ehegatten Rentenanwartschaften in einer gesetzlichen Rentenversicherung begr&uuml;ndete.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) In der gesetzlichen Rentenversicherung war der Ausgleich jedoch begrenzt. Nach &sect;&nbsp;76 Abs.&nbsp;1 des Sozialgesetzbuchs Sechstes Buch (SGB&nbsp;VI) wurde der zugunsten oder zu Lasten von Versicherten durchgef&uuml;hrte Versorgungsausgleich innerhalb der gesetzlichen Rentenversicherung durch einen Zuschlag oder Abschlag von Entgeltpunkten ber&uuml;cksichtigt. Die &Uuml;bertragung oder Begr&uuml;ndung von Rentenanwartschaften zugunsten von Versicherten (und damit zugunsten von Versorgungsausgleichsberechtigten) f&uuml;hrte nach &sect;&nbsp;76 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 SGB&nbsp;VI zu einem Zuschlag an Entgeltpunkten. Dieser Zuschlag durfte nach &sect;&nbsp;76 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;3 SGB&nbsp;VI zusammen mit den in der Ehezeit oder Lebenspartnerschaftszeit bereits vorhandenen Entgeltpunkten den Wert nicht &uuml;bersteigen, der sich ergibt, wenn die Anzahl der Kalendermonate der Ehezeit oder Lebenspartnerschaftszeit durch sechs geteilt wird; eine &Uuml;bertragung oder Begr&uuml;ndung von Rentenanwartschaften war nur bis zu dem entsprechenden H&ouml;chstbetrag wirksam.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Wenn der Ausgleich nach diesen Vorschriften nicht durchgef&uuml;hrt werden konnte, stand zun&auml;chst noch &sect;&nbsp;3b VAHRG zur Verf&uuml;gung. Danach konnte das Familiengericht andere Anrechte des Verpflichteten innerhalb bestimmter Grenzen zum Ausgleich heranziehen, sofern sie durch &Uuml;bertragung oder Begr&uuml;ndung von Anrechten ausgeglichen werden konnten (&sect;&nbsp;3b Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 VAHRG), oder ihn verpflichten, durch Beitragszahlungen Anrechte in der gesetzlichen Rentenversicherung zu begr&uuml;nden (&sect;&nbsp;3b Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 VAHRG), dies alles jedoch nicht gegen den Willen des Berechtigten (vgl. Beschluss des Bundesgerichtshofs &#8211;BGH&#8211; vom 30.&nbsp;September 1992 XII&nbsp;ZB&nbsp;99\/88, Neue Juristische Wochenschrift &#8211;NJW&#8211; 1992, 3234, Zeitschrift f&uuml;r das gesamte Familienrecht &#8211;FamRZ&#8211; 1993, 172).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Wurde f&uuml;r den Versorgungsausgleich auch nicht auf &sect;&nbsp;3b VAHRG zur&uuml;ckgegriffen, fand nach &sect;&nbsp;2 VAHRG gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;1587f BGB a.F. der schuldrechtliche Versorgungsausgleich nach den &sect;&sect;&nbsp;1587g bis 1587n BGB a.F. statt. Er besteht im Kern darin, dass der ausgleichsverpflichtete Ehegatte bei Eintritt des Versorgungsfalles dem anderen Ehegatten eine Ausgleichsrente zahlt, der seinerseits einen Anspruch auf Abtretung der Versorgungsanspr&uuml;che geltend machen kann (&sect;&sect;&nbsp;1587g Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1, 1587i Abs.&nbsp;1 BGB a.F.). &sect;&nbsp;1587o Abs.&nbsp;1 BGB a.F. erlaubte es, im Zusammenhang mit der Scheidung durch eine Parteivereinbarung anstelle des Versorgungsausgleichs ein Ausgleichssurrogat und damit auch die Leistung einer Abfindung zu vereinbaren.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>d) Trafen mehrere Anrechte zusammen, die dem Grunde nach in den Versorgungsausgleich einzubeziehen waren, so war hinsichtlich der Aufteilung des Ausgleichs zu differenzieren. F&uuml;r die Anwartschaften nach &sect;&nbsp;1587b Abs.&nbsp;1 BGB a.F. (gesetzliche Rentenversicherung) sowie nach &sect;&nbsp;1587b Abs.&nbsp;2 BGB a.F. (Versorgungsanwartschaften aus &ouml;ffentlich-rechtlichen Dienstverh&auml;ltnissen) wurden nach jeweiliger gesetzlicher Anordnung die jeweils gleichartigen Anrechte des Berechtigten und des Verpflichteten gegen&uuml;bergestellt, gegenseitig verrechnet und die Differenz ausgeglichen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Eine solche Verrechnungsm&ouml;glichkeit, die jeweils nur vergleichbare Anrechte gegen&uuml;berstellte, besteht bei den Ausgleichsformen nach dem VAHRG nicht. Auch besteht keine Rangordnung zwischen dem Ausgleich nach &sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;2 VAHRG, nach &sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;3 VAHRG und nach &sect;&nbsp;2 VAHRG. Vielmehr gilt insoweit die sog. Quotierungsmethode. Sie zieht im Interesse einer gleichm&auml;&szlig;igen Belastung der in Betracht kommenden Versorgungstr&auml;ger grunds&auml;tzlich alle in Betracht kommenden Versorgungen des Ausgleichspflichtigen anteilm&auml;&szlig;ig zum Ausgleich heran, und zwar quotiert nach dem Wertverh&auml;ltnis der ehezeitlich erworbenen Anrechte zum Ausgleichsbetrag. Nur wenn bei ihrer Anwendung ein schuldrechtlich auszugleichender Restbetrag verbleibt, der auch nicht aufgrund von &sect;&nbsp;3b VAHRG &ouml;ffentlich-rechtlich ausgeglichen werden kann, besitzt das Familiengericht ein Ermessen dahin, die Versorgungen, die ein Realsplitting zulassen oder einem analogen Quasi-Splitting unterliegen, in st&auml;rkerem Ma&szlig;e zum Ausgleich heranzuziehen als es dem quotenm&auml;&szlig;igen Anteil entspricht. Dies setzt allerdings voraus, dass der ausgleichsberechtigte Ehegatte ein Interesse an der Erlangung einer eigenst&auml;ndigen Versorgung hat, das &uuml;ber das Interesse der Versorgungstr&auml;ger an gleichm&auml;&szlig;iger Belastung hinausgeht, und dass dem Verpflichteten mindestens die H&auml;lfte eines jeden Anrechts verbleibt (vgl. BGH-Beschl&uuml;sse vom 20.&nbsp;Oktober 1993 XII&nbsp;ZB&nbsp;109\/91, NJW 1994, 48, FamRZ 1994, 90; vom 13.&nbsp;Dezember 2000 XII&nbsp;ZB&nbsp;52\/97, FamRZ 2001, 477; vom 20.&nbsp;Juli 2005 XII&nbsp;ZB&nbsp;289\/03, FamRZ 2005, 1530).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Wird zum Ausschluss eines Versorgungsausgleichs eine Abfindungszahlung geleistet, so hat die Rechtsprechung f&uuml;r deren steuerliche Behandlung bisher zwischen der betrieblichen Altersversorgung auf der einen Seite und der Beamtenversorgung auf der anderen Seite differenziert.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Zahlungen f&uuml;r den Ausschluss eines schuldrechtlichen Versorgungsausgleichs wegen des Bestehens einer Anwartschaft auf betriebliche Altersversorgung (Betriebsrente) k&ouml;nnen im Streitjahr 2006 steuerlich nicht ber&uuml;cksichtigt werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Sie sind keine mit den Eink&uuml;nften aus nichtselbst&auml;ndiger Arbeit im Zusammenhang stehenden Werbungskosten nach &sect;&nbsp;9 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 EStG. Dies hat der Senat bereits entschieden. Es fehlt an dem erforderlichen Veranlassungszusammenhang mit dieser Einkunftsart. Der (abgel&ouml;ste) schuldrechtliche Versorgungsausgleich h&auml;tte nicht zur Folge gehabt, dass dem Anspruchsberechtigten niedrigere steuerpflichtige Versorgungsbez&uuml;ge i.S. des &sect;&nbsp;19 Abs.&nbsp;2 EStG zugeflossen w&auml;ren. Die ungek&uuml;rzten Versorgungsbez&uuml;ge w&auml;ren steuerlich eigene Eink&uuml;nfte des Verpflichteten geblieben, da die Verpflichtung, sie zum Teil an den versorgungsausgleichsberechtigten Ehegatten weiterzuleiten, ein Vorgang im Bereich der Einkommensverwendung ist (vgl. im Einzelnen Senatsurteil vom 15.&nbsp;Juni 2010 X&nbsp;R&nbsp;23\/08, BFH\/NV 2010, 1807, unter II.1.b).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Sie sind auch keine dauernden Lasten i.S. des &sect;&nbsp;10 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1a EStG. Zwar werden laufende Zahlungen aufgrund eines schuldrechtlichen Versorgungsausgleichs wegen des darin liegenden Transfers steuerlicher Leistungsf&auml;higkeit nach dieser Vorschrift als Sonderausgaben ber&uuml;cksichtigt, soweit sie auf steuerbaren Eink&uuml;nften beruhen (vgl. Senatsurteile vom 18.&nbsp;September 2003 X&nbsp;R&nbsp;152\/97, BFHE 203, 337, BStBl II 2007, 749; vom 15.&nbsp;Oktober 2003 X&nbsp;R&nbsp;29\/01, BFH\/NV 2004, 478). Das gilt jedoch nicht f&uuml;r Zahlungen, die den Transfer beenden oder ihn, wie es die Abfindungszahlung bezweckt, von vornherein verhindern (vgl. Senatsurteil in BFH\/NV 2010, 1807, unter II.3.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Schlie&szlig;lich liegen keine au&szlig;ergew&ouml;hnlichen Belastungen i.S. des &sect;&nbsp;33 EStG vor, da es sich um Aufwendungen im Zusammenhang mit einer Verm&ouml;gensauseinandersetzung handelt (vgl. Senatsurteil in BFH\/NV 2010, 1807, unter II.4.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Demgegen&uuml;ber kann ein Ausgleichsverpflichteter, der als Beamter oder nach beamtenrechtlichen Grunds&auml;tzen einen Anspruch auf eine Altersversorgung hat und der aufgrund einer Vereinbarung gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;1587o BGB a.F. an den anderen Ehegatten Zahlungen leistet, um K&uuml;rzungen seiner nach &sect;&nbsp;19 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 EStG zu versteuernden Versorgungsbez&uuml;ge zu vermeiden, diese ebenso wie Auff&uuml;llungszahlungen an den Dienstherrn sofort als (vorab entstandene) Werbungskosten abziehen. Die Zahlung vermeidet die K&uuml;rzung der sp&auml;ter zuflie&szlig;enden Pensionsbez&uuml;ge nach &sect;&nbsp;57 des Beamtenversorgungsgesetzes (BeamtVG) und sichert somit den ungeschm&auml;lerten Zufluss der nachtr&auml;glichen Einnahmen aus nichtselbst&auml;ndiger Arbeit. Bliebe die Zahlung unber&uuml;cksichtigt, k&auml;me es zu einer doppelten Besteuerung. Der Steuerpflichtige wendet aus versteuertem Einkommen etwas auf (die Ausgleichszahlung oder die Wiederauff&uuml;llungszahlung), was sp&auml;ter voll der Besteuerung unterliegt (vgl. Urteile des Bundesfinanzhofs &#8211;BFH&#8211; vom 8.&nbsp;M&auml;rz 2006 IX&nbsp;R&nbsp;107\/00, BFHE&nbsp;212, 511, BStBl II&nbsp;2006, 446; IX&nbsp;R&nbsp;78\/01, BFHE&nbsp;212, 514, BStBl II&nbsp;2006, 448; vom 17.&nbsp;Juni 2010 VI&nbsp;R&nbsp;33\/08, BFH\/NV 2010, 2051; vom 24.&nbsp;M&auml;rz 2011 VI&nbsp;R&nbsp;59\/10, BFH\/NV 2011, 1130).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Ob sich eine Abfindungszahlung nach den Grunds&auml;tzen unter II.2.a ausschlie&szlig;lich auf der privaten Ebene abspielt oder nach den Grunds&auml;tzen unter II.2.b abziehbar ist, bestimmt sich danach, ob der Versorgungsausgleich, w&auml;re er durchgef&uuml;hrt worden, lediglich eine Form der Einkommensverwendung gewesen w&auml;re oder die dem Ausgleichsverpflichteten zuzurechnenden steuerpflichtigen Eink&uuml;nfte gemindert h&auml;tte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>28<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) In der Konstellation, die der unter II.2.a genannten Senatsrechtsprechung zugrunde liegt, h&auml;tte die Durchf&uuml;hrung des schuldrechtlichen Versorgungsausgleichs an der H&ouml;he der steuerpflichtigen Eink&uuml;nfte des Ausgleichsverpflichteten nichts ge&auml;ndert. Der Versorgungsausgleich w&auml;re lediglich eine Form der Einkommensverwendung gewesen, wenn sie auch durch den Sonderausgabenabzug nach &sect;&nbsp;10 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1a EStG beg&uuml;nstigt war (s.o. unter II.2.a&nbsp;bb). Eine Abfindungszahlung vermeidet damit lediglich eine bestimmte Form der Einkommensverwendung bzw. tauscht diese gegen eine andere Form der Einkommensverwendung aus. Auf die H&ouml;he der steuerpflichtigen Eink&uuml;nfte haben weder der Versorgungsausgleich noch dessen Ausschluss Einfluss.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>29<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Der unter II.2.b zitierten Rechtsprechung liegt hingegen entscheidend die Erw&auml;gung zugrunde, dass durch die Ausgleichs- oder Wiederauff&uuml;llungszahlungen eine sonst gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;57 BeamtVG vorzunehmende K&uuml;rzung der Pensionsbez&uuml;ge unterbleibt. Die Zahlungen dienen der Sicherung des k&uuml;nftigen Zuflusses (eigener) steuerpflichtiger Eink&uuml;nfte in ungeschm&auml;lerter H&ouml;he (vgl. Senatsurteil in BFH\/NV 2010, 1807, unter II.1.b&nbsp;dd). W&auml;re der Versorgungsausgleich durchgef&uuml;hrt worden, h&auml;tte er die steuerpflichtigen Eink&uuml;nfte des Ausgleichsverpflichteten gemindert. Eine in diesem System geleistete Abfindungszahlung betrifft nicht die Einkommensverwendung, sondern hat unmittelbaren Einfluss auf die H&ouml;he der steuerpflichtigen Eink&uuml;nfte. Hierin liegt der entscheidende Unterschied. Dieselbe Erw&auml;gung liegt bereits dem BFH-Urteil vom 21.&nbsp;Oktober 1983 VI&nbsp;R&nbsp;198\/79 (BFHE&nbsp;139, 524, BStBl II&nbsp;1984, 106, dort unter 1.c) zugrunde, in dem die Ber&uuml;cksichtigung einer Zahlung an die gesetzliche Rentenversicherung zur Begr&uuml;ndung einer Rentenanwartschaft f&uuml;r den Ausgleichsverpflichteten u.a. mit der Erw&auml;gung abgelehnt wurde, dass die Zahlung oder ihr Ausbleiben keinen Einfluss auf den eigenen Pensionsanspruch des Ausgleichsverpflichteten gehabt h&auml;tte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>30<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Kein geeignetes (und die differenzierende Rechtsprechung zu den unterschiedlichen Versorgungsausgleichsmechanismen deshalb auch nicht tragendes) Differenzierungskriterium ist hingegen die von FA und FG favorisierte &Uuml;berlegung, au&szlig;erhalb der Beamtenversorgung seien Zahlungen zum Erhalt von Altersversorgungsbez&uuml;gen als nachtr&auml;gliche Anschaffungskosten auf die Rentenanwartschaft zu qualifizieren und deshalb nicht als Werbungskosten abziehbar.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>31<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Dem liegt die Vorstellung zugrunde, die Rentenanwartschaft bilde ein Rentenstammrecht, w&auml;hrend die sp&auml;teren Rentenzahlungen sich als (nicht steuerbare) R&uuml;ckzahlung von Kapital zuz&uuml;glich der (steuerbaren) Zahlung von Ertr&auml;gen darstellen. F&uuml;r die Rechtslage vor Inkrafttreten des AltEinkG wurden Aufwendungen zwecks Erwerb oder Erhalt von Rentenrechten aus diesem Grunde nicht als Werbungskosten, sondern als Vorg&auml;nge der Verm&ouml;gensebene betrachtet (vgl. Senatsurteil vom 7.&nbsp;Februar 1990 X&nbsp;R&nbsp;204\/87, BFH\/NV 1990, 762, f&uuml;r eine Abfindungszahlung im Rahmen eines Versorgungsausgleichs; BFH-Urteil vom 30.&nbsp;Oktober 2001 VIII&nbsp;R&nbsp;29\/00, BFHE&nbsp;197, 114, BStBl II&nbsp;2006, 223, unter II.4.b). In der Rentenbezugsphase wurde (nur) der typisierte Ertragsanteil als Zinsanteil versteuert, w&auml;hrend der R&uuml;ckfluss des eigenen Verm&ouml;gens nicht steuerbar blieb (vgl. im Einzelnen Senatsurteil vom 5.&nbsp;Juni 2002 X&nbsp;R&nbsp;1\/00, BFH\/NV 2002, 1438).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>32<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Das AltEinkG hat diese Systematik jedoch grundlegend ge&auml;ndert. Die damaligen Grunds&auml;tze sind deshalb auf Zahlungen nach dessen Inkrafttreten nicht mehr anwendbar. Die Annahme, dass die Rentenbez&uuml;ge sich aus der R&uuml;ckzahlung des in der Erwerbsphase angesparten Kapitals sowie einem Zinsanteil zusammensetzen, liegt nur noch der Ertragsanteilsbesteuerung z.B. f&uuml;r private Renten in &sect;&nbsp;22 Nr.&nbsp;1 Satz&nbsp;3 Buchst.&nbsp;a Doppelbuchst.&nbsp;bb EStG zugrunde. Mit &sect;&nbsp;22 Nr.&nbsp;1 Satz&nbsp;3 Buchst.&nbsp;a Doppelbuchst.&nbsp;aa EStG hingegen ist f&uuml;r die Leistungen der Basisversorgung jedenfalls konzeptionell die nachgelagerte Besteuerung eingef&uuml;hrt worden, mit der die Vorstellung, die Rentenbez&uuml;ge best&uuml;nden aus der R&uuml;ckzahlung von Kapital sowie einem Zinsanteil, nicht mehr vereinbar ist. Sind aber Auszahlungen aus einem Altersversorgungssystem steuerbar, so m&uuml;ssen die vorherigen Einzahlungen grunds&auml;tzlich zur Vermeidung einer doppelten Besteuerung aus steuerbefreitem Einkommen geleistet worden sein, d.h. als Aufwendungen zur Erwerbung von Einnahmen i.S. des &sect;&nbsp;9 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 EStG abziehbar sein.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>33<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Dementsprechend geht der Senat davon aus, dass Altersvorsorgeaufwendungen trotz der spezialgesetzlichen Zuweisung zu den Sonderausgaben in &sect;&nbsp;10 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 Buchst.&nbsp;a EStG ihrer Rechtsnatur nach Erwerbsaufwendungen und damit vorweggenommene Werbungskosten sind, soweit sie mit (steuerbaren) Renteneinnahmen im Zusammenhang stehen (vgl. im Einzelnen Senatsurteile vom 18.&nbsp;November 2009 X&nbsp;R&nbsp;34\/07, BFHE&nbsp;227, 99, BStBl II&nbsp;2010, 414, unter B.I.2.b&nbsp;aa; vom 9.&nbsp;Dezember 2009 X&nbsp;R&nbsp;28\/07, BFHE&nbsp;227, 165, BStBl II&nbsp;2010, 348, unter B.II.2.b&nbsp;aa). Damit w&auml;re es unvereinbar, Zahlungen f&uuml;r Erwerb und Erhalt von Rentenanwartschaften als Anschaffungskosten f&uuml;r ein nicht abnutzbares Wirtschaftsgut zu verstehen. Das gilt unabh&auml;ngig davon, ob es sich bei diesen Zahlungen um Beitr&auml;ge an den Versorgungstr&auml;ger oder sonstige Aufwendungen handelt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>34<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4. Nach diesen Ma&szlig;st&auml;ben k&ouml;nnen Zahlungen, die den Versorgungsausgleich hinsichtlich von Betriebsrenten abfinden, steuerlich nicht ber&uuml;cksichtigt werden. Hingegen sind Abfindungszahlungen, die den Versorgungsausgleich hinsichtlich der Anspr&uuml;che gegen das Versorgungswerk ausschlie&szlig;en, dem Grunde nach als vorweggenommene Werbungskosten bei den sonstigen Eink&uuml;nften aus &sect;&nbsp;22 Nr.&nbsp;1 Satz&nbsp;3 Buchst.&nbsp;a Doppelbuchst.&nbsp;aa EStG abziehbar. Der Abzug ist jedoch der H&ouml;he nach in zweifacher Hinsicht begrenzt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>35<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Der Versorgungsausgleich w&auml;re hinsichtlich der Anspr&uuml;che gegen das Versorgungswerk im Wege des analogen Quasi-Splittings nach &sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;3 VAHRG durchgef&uuml;hrt worden. Die Zugeh&ouml;rigkeit zur Rechtsanwaltskammer ist kein &ouml;ffentlich-rechtliches Dienstverh&auml;ltnis, das ein unmittelbares Quasi-Splitting nach &sect;&nbsp;1587b Abs.&nbsp;2 BGB a.F. erlaubt h&auml;tte. Die Realteilung nach &sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;2 VAHRG kam auch nicht in Betracht, da das Versorgungswerk diese nicht zul&auml;sst. Die Voraussetzungen des &sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;3 VAHRG waren jedoch gegeben. Das Versorgungswerk der Rechtsanw&auml;lte im Lande Nordrhein-Westfalen ist nach &sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;1 des Gesetzes &uuml;ber die Rechtsanwaltsversorgung vom 6.&nbsp;November 1984 (Gesetz- und Verordnungsblatt f&uuml;r das Land Nordrhein-Westfalen Nr.&nbsp;62 vom 29.&nbsp;November 1984, S.&nbsp;684) eine K&ouml;rperschaft des &ouml;ffentlichen Rechts, so dass &sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;3 VAHRG anwendbar gewesen w&auml;re.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>36<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Der nach &sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;3 VAHRG durchzuf&uuml;hrende Versorgungsausgleich zu Lasten der Anwartschaft des Kl&auml;gers beim Versorgungswerk entspricht im Streitfall in allen entscheidenden Punkten dem Versorgungsausgleich der Beamten bzw. nach beamtenrechtlichen Grunds&auml;tzen, nicht hingegen dem Versorgungsausgleich, wie er bei einer Betriebsrente durchzuf&uuml;hren w&auml;re.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>37<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Dies zeigt sich bereits an der vorbehaltlosen Verweisung des &sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;3 VAHRG auf die Vorschriften &uuml;ber den Ausgleich von Anrechten aus einem &ouml;ffentlich-rechtlichen Dienstverh&auml;ltnis (&sect;&nbsp;1587b Abs.&nbsp;2 BGB a.F.). Ebenso wie bei den Beamten bzw. nach beamtenrechtlichen Grunds&auml;tzen (gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;57 BeamtVG) werden f&uuml;r den Ausgleichsberechtigten unmittelbar Rentenanwartschaften in der gesetzlichen Rentenversicherung begr&uuml;ndet. In korrespondierender H&ouml;he werden nach &sect;&nbsp;25 der Satzung des Versorgungswerks in der am 31.&nbsp;August 2009 geltenden Fassung die Versorgungsanspr&uuml;che des Ausgleichsverpflichteten beim Versorgungswerk gek&uuml;rzt. &sect;&nbsp;25 Abs.&nbsp;4 Buchst.&nbsp;a der aktuellen Satzung verweist auf &sect;&nbsp;25 in der am 31.&nbsp;August 2009 geltenden Fassung, wenn f&uuml;r den Versorgungsausgleich gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;48 des Versorgungsausgleichsgesetzes das bis zum 31.&nbsp;August 2009 geltende Recht anzuwenden ist. Nach dieser Vorschrift wiederum ist in Verfahren &uuml;ber den Versorgungsausgleich, die vor dem 1.&nbsp;September 2009 eingeleitet worden sind, das bis dahin geltende materielle Recht und Verfahrensrecht weiterhin anzuwenden. Das ist erst recht bei einer vor diesem Stichtag abgeschlossenen (endg&uuml;ltigen) Vereinbarung &uuml;ber den Ausschluss des Versorgungsausgleichs der Fall. Der Inhalt des &sect;&nbsp;25 der Satzung in der am 31.&nbsp;August 2009 geltenden Fassung wiederum ist nicht bestritten worden. Das FA hat lediglich in Abrede genommen, dass eine Auff&uuml;llungszahlung vorliege, was insoweit offenkundig ist, als nicht der Kl&auml;ger eine Zahlung an das Versorgungswerk geleistet hat. Die K&uuml;rzung der kl&auml;gerischen Anspr&uuml;che gegen das Versorgungswerk steht au&szlig;er Streit. Das autonome Satzungsrecht &ouml;ffentlich-rechtlicher K&ouml;rperschaften geh&ouml;rt zu den irrevisiblen Rechtsnormen, sein Inhalt und seine W&uuml;rdigung daher revisionsrechtlich zu den Tatsachen i.S. des &sect;&nbsp;118 Abs.&nbsp;2 FGO (vgl. BFH-Urteile vom 22.&nbsp;Oktober 1980 II&nbsp;R&nbsp;169\/78, BFHE&nbsp;131, 459, BStBl II&nbsp;1981, 104; vom 12.&nbsp;Juli 1983 VIII&nbsp;R&nbsp;29\/83, Deutsche Steuer-Zeitung 1984, 154).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>38<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>In Folge dieser Rechtsakte versteuert der Ausgleichsberechtigte ggf. die empfangenen Rentenzahlungen unmittelbar, w&auml;hrend der Verpflichtete nur geminderte Bez&uuml;ge erh&auml;lt und folglich auch nur geminderte Bez&uuml;ge versteuert.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>39<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Wenn der Versorgungsausgleich im Falle seiner Durchf&uuml;hrung aber familienrechtlich und steuerrechtlich ebenso realisiert wird wie bei Beamten und diesen gleichgestellten Versorgungsempf&auml;ngern, ist es folgerichtig, auch die steuerliche Behandlung etwaiger Abfindungszahlungen im Zusammenhang mit einem Verzicht auf Durchf&uuml;hrung des Versorgungsausgleichs den F&auml;llen gleichzustellen, die auf der unmittelbaren Anwendung des &sect;&nbsp;1587b Abs.&nbsp;2 BGB a.F. beruhen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>40<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Die grunds&auml;tzliche Abziehbarkeit einer derartigen Abfindungszahlung als Werbungskosten steht nicht in Wertungswiderspruch zu dem Umstand, dass die Beitr&auml;ge zu dem Versorgungswerk, mit denen der Kl&auml;ger die Anwartschaft auf Versorgungsbez&uuml;ge &uuml;berhaupt erst erworben hat, nach &sect;&nbsp;10 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 Buchst.&nbsp;a EStG nur als Sonderausgaben abziehbar sind.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>41<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Bei diesen Beitr&auml;gen handelt es sich der Sache nach um vorweggenommene Werbungskosten, die allerdings der Gesetzgeber konstitutiv den Sonderausgaben zugewiesen hat (s.o. unter II.3.c&nbsp;cc). Dies ist verfassungsgem&auml;&szlig; (vgl. Nichtannahmebeschl&uuml;sse des Bundesverfassungsgerichts vom 14.&nbsp;Juni 2016&nbsp;&nbsp;2&nbsp;BvR&nbsp;290\/10, BStBl II&nbsp;2016, 801, unter B.II.1.; 2&nbsp;BvR&nbsp;323\/10, Deutsches Steuerrecht 2016, 1731, H&ouml;chstrichterliche Finanzrechtsprechung 2016, 829, unter III.2.a). Die gesetzliche Zuweisung bestimmter Aufwendungen zu den Sonderausgaben betrifft aber tats&auml;chlich nur die Beitr&auml;ge an den jeweiligen Versorgungstr&auml;ger, nicht etwa sonstige Aufwendungen, die nicht zu den in &sect;&nbsp;10 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 EStG genannten Beitr&auml;gen geh&ouml;ren. Sie bedingt nicht, dass s&auml;mtliche Aufwendungen im Zusammenhang mit den Eink&uuml;nften aus &sect;&nbsp;22 EStG nur noch Sonderausgaben sein k&ouml;nnten. Sie f&uuml;hrt erst recht nicht dazu, dass Aufwendungen, die keine Sonderausgaben i.S. des &sect;&nbsp;10 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 EStG sind, auch keine Werbungskosten und damit &uuml;berhaupt nicht mehr abziehbar w&auml;ren. Mit einer solchen Rechtsfolge w&uuml;rde die in der Zuweisung der Beitr&auml;ge zu den Sonderausgaben liegende Abzugsbeschr&auml;nkung zu einem generellen Abzugsverbot f&uuml;r alle anderen Aufwendungen erweitert. F&uuml;r einen derartigen vollst&auml;ndigen Ausschluss des Werbungskostenabzugs bed&uuml;rfte es, wenn er &uuml;berhaupt verfassungsrechtlich zul&auml;ssig w&auml;re, einer gesetzlichen Grundlage, die nicht existiert.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>42<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Etwas anderes ergibt sich nicht aus dem Senatsbeschluss vom 5.&nbsp;November 2014 X&nbsp;B&nbsp;223\/13 (BFH\/NV 2015, 202). Darin hat der Senat einen Werbungskostenabzug f&uuml;r Zahlungen zur Begr&uuml;ndung einer Rentenanwartschaft bei der gesetzlichen Rentenversicherung im Rahmen eines Versorgungsausgleichs aufgrund der konstitutiven Zuweisung von Altersvorsorgebeitr&auml;gen zu den Sonderausgaben f&uuml;r ausgeschlossen erachtet. Diese Entscheidung erging zwar f&uuml;r die Jahre 2001 und 2002, bezog jedoch die Rechtslage auch unter dem AltEinkG ausdr&uuml;cklich mit ein. Sie betraf indes nicht Zahlungen des ausgleichsverpflichteten Ehegatten an den Ausgleichsberechtigten, sondern Zahlungen an einen Versicherungstr&auml;ger, die als Beitr&auml;ge i.S. des &sect;&nbsp;10 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 EStG zu werten sind. Im &Uuml;brigen ging es nicht um Zahlungen zum Ausschluss des Versorgungsausgleichs, sondern um Zahlungen in Durchf&uuml;hrung des Versorgungsausgleichs, die &uuml;berdies keinen Einfluss auf die H&ouml;he der eigenen steuerpflichtigen Eink&uuml;nfte hatten. Unabh&auml;ngig von &sect;&nbsp;10 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 EStG w&auml;re deshalb auch nach den Ma&szlig;st&auml;ben unter II.2.b der Werbungskostenabzug nicht in Betracht gekommen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>43<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>d) Die Abziehbarkeit reicht jedoch nur so weit wie die Anspr&uuml;che gegen das Versorgungswerk im Falle der Durchf&uuml;hrung des Versorgungsausgleichs tats&auml;chlich im Wege des &sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;3 VAHRG (durch Begr&uuml;ndung von Rentenanspr&uuml;chen in der gesetzlichen Rentenversicherung) ausgeglichen worden w&auml;ren. Dieser Ausgleich h&auml;tte nur bis zu dem H&ouml;chstbetrag gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;76 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;3 SGB&nbsp;VI stattgefunden. Das bedeutet, dass der Ausgleichsverpflichtete den Verlust der Versorgungsbez&uuml;ge grunds&auml;tzlich nur bis zu diesem H&ouml;chstbetrag zu gew&auml;rtigen hatte. Die drohende Einbu&szlig;e bei den Versorgungsbez&uuml;gen ist aber der ma&szlig;gebende Grund f&uuml;r die Werbungskosteneigenschaft einer Abfindungszahlung, die diese Einbu&szlig;e verhindern soll. Folgerichtig ist die Abfindungszahlung, soweit sie sich auf die Versorgungsanspr&uuml;che gegen das Versorgungswerk bezieht, ihrerseits wiederum nur abziehbar, bis dieser H&ouml;chstbetrag erreicht wird.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>44<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>F&uuml;r Versorgungsdifferenzen jenseits des H&ouml;chstbetrags findet das analoge Quasi-Splitting nicht statt. Vielmehr steht insoweit praktisch nur der schuldrechtliche Versorgungsausgleich nach &sect;&nbsp;2 VAHRG zur Verf&uuml;gung. Der Ausgleich nach &sect;&nbsp;3b VAHRG unterliegt seinerseits der H&ouml;chstgrenze nach &sect;&nbsp;3b Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 VAHRG und w&auml;re im &Uuml;brigen f&uuml;r diese Versorgungsunterschiede im Streitfall schon deshalb nicht durchf&uuml;hrbar gewesen, weil der Kl&auml;ger sonst keine &uuml;bertragbaren Anrechte besa&szlig; und die Begr&uuml;ndung von weiteren Anrechten in der gesetzlichen Rentenversicherung gerade wegen des H&ouml;chstbetrags nach &sect;&nbsp;76 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;3 SGB&nbsp;VI unm&ouml;glich gewesen w&auml;re. Soweit eine Abfindungszahlung jedoch den Verzicht auf einen schuldrechtlichen Versorgungsausgleich abgelten soll, kann sie aber aus den unter II.2.a genannten Gr&uuml;nden weder als Werbungskosten noch als Sonderausgaben steuerlich ber&uuml;cksichtigt werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>45<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>e) Selbst die auf den H&ouml;chstbetrag bezogene Abfindungszahlung ist jedoch nicht dem ungek&uuml;rzten Werbungskostenabzug zug&auml;nglich, solange die sp&auml;teren Versorgungsbez&uuml;ge des Ausgleichsverpflichteten voraussichtlich nicht zu 100&nbsp;% steuerpflichtig sind. Sie ist nur mit demjenigen Teil abziehbar, der dem k&uuml;nftigen der Besteuerung unterliegenden Anteil der Rente bei Rentenbeginn i.S. des &sect;&nbsp;22 Nr.&nbsp;1 Satz&nbsp;3 Buchst.&nbsp;a Doppelbuchst.&nbsp;aa Satz&nbsp;3 EStG entspricht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>46<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Senat kann dahingestellt sein lassen, ob der steuerfreie Teil der Rente i.S. des &sect;&nbsp;22 Nr.&nbsp;1 Satz 3 Buchst.&nbsp;a Doppelbuchst.&nbsp;aa Satz&nbsp;4 EStG nicht steuerpflichtig oder bereits nicht steuerbar ist. In beiden F&auml;llen findet der Werbungskostenabzug nur mit der genannten Quote statt. Sollte der nicht der Besteuerung unterliegende Anteil der Rente schon nicht steuerbar sein, k&auml;me f&uuml;r den hierauf bezogenen Teil der Abfindungszahlung der Werbungskostenabzug schon dem Grunde nach nicht in Betracht. Bei einer Abfindungszahlung handelt es sich um Werbungskosten, wenn und soweit sie dazu dient, dem Ausgleichsverpflichteten steuerpflichtige Eink&uuml;nfte zu sichern und zu erhalten (s.o. unter II.3.). Wenn die Eink&uuml;nfte, zu deren Erhalt der Steuerpflichtige die Abfindungszahlung leistet, nicht steuerbar sind, fehlt es bereits an dieser Grundvoraussetzung des Werbungskostenabzugs. Sollte hingegen der nicht der Besteuerung unterliegende Anteil der Rente zwar steuerbar, aber steuerfrei sein, ist eine anteilige K&uuml;rzung nach &sect;&nbsp;3c Abs.&nbsp;1 Halbsatz&nbsp;1 EStG vorzunehmen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>47<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Nach dieser Vorschrift d&uuml;rfen Ausgaben, soweit sie mit steuerfreien Einnahmen in unmittelbarem wirtschaftlichen Zusammenhang stehen, nicht als Betriebsausgaben oder Werbungskosten abgezogen werden. Leibrenten aus berufsst&auml;ndischen Versorgungseinrichtungen, zu denen auch das Versorgungswerk geh&ouml;rt, sind nach &sect;&nbsp;22 Nr.&nbsp;1 Satz&nbsp;3 Buchst.&nbsp;a Doppelbuchst.&nbsp;aa EStG zu versteuern. Das bedeutet, dass die Besteuerung auf den in der Tabelle in &sect;&nbsp;22 Nr.&nbsp;1 Satz&nbsp;3 Buchst.&nbsp;a Doppelbuchst.&nbsp;aa Satz&nbsp;3 EStG f&uuml;r das jeweilige Jahr des Rentenbeginns genannten Besteuerungsanteil begrenzt ist. Zahlungen, die der Sicherung und Erhaltung von Eink&uuml;nften nach &sect;&nbsp;22 Nr.&nbsp;1 Satz&nbsp;3 Buchst.&nbsp;a Doppelbuchst.&nbsp;aa EStG dienen, stehen in unmittelbarem wirtschaftlichen Zusammenhang mit diesen Eink&uuml;nften. Sie sind daher nur mit dem Anteil als Werbungskosten abziehbar, der dem voraussichtlich der Besteuerung unterliegenden Teil der Eink&uuml;nfte aus &sect;&nbsp;22 Nr.&nbsp;1 Satz&nbsp;3 Buchst.&nbsp;a Doppelbuchst.&nbsp;aa EStG entspricht. Diejenige Quote, die dem steuerfreien Teil der Eink&uuml;nfte entspricht, ist vom Werbungskostenabzug ausgeschlossen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>48<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Etwas anderes folgt nicht aus der Senatsrechtsprechung betreffend den Veranlassungszusammenhang von Altersvorsorgeaufwendungen. Diese stehen grunds&auml;tzlich sowohl mit den Eink&uuml;nften, aus denen sie zu entrichten sind, als auch mit den zuk&uuml;nftigen Alterseink&uuml;nften in untrennbarem Zusammenhang. Der Senat hat im Rahmen der Anwendung von &sect;&nbsp;10 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;1 EStG den Zusammenhang mit den Einnahmen, aus denen die Vorsorgeaufwendungen stammen, in den Vordergrund gestellt und die steuerliche Behandlung der k&uuml;nftigen Renten f&uuml;r nicht ma&szlig;gebend erachtet (vgl. Senatsurteil vom 18.&nbsp;April 2012 X&nbsp;R&nbsp;62\/09, BFHE&nbsp;237, 434, BStBl II&nbsp;2012, 721, unter B.II.2.c&nbsp;aa&nbsp;ccc, ddd). &sect;&nbsp;3c Abs.&nbsp;1 Halbsatz&nbsp;1 EStG auf der einen Seite und &sect;&nbsp;10 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;1 EStG auf der anderen Seite sind zwar strukturell &auml;hnlich. Die f&uuml;r Altersvorsorgeaufwendungen aufgestellten Grunds&auml;tze sind jedoch auf die steuerliche Beurteilung von Abfindungszahlungen nicht &uuml;bertragbar. Solche Zahlungen unterscheiden sich von den Vorsorgeaufwendungen insofern grundlegend, als sie nicht aus bestimmten Eink&uuml;nften zu entrichten sind und keinen Veranlassungszusammenhang mit diesen Eink&uuml;nften mehr aufweisen. Ein unmittelbarer wirtschaftlicher Zusammenhang i.S. des &sect;&nbsp;3c Abs.&nbsp;1 Halbsatz&nbsp;1 EStG besteht deshalb nur noch zu den k&uuml;nftigen Altersbez&uuml;gen. Im Rahmen des &sect;&nbsp;3c Abs.&nbsp;1 EStG ist entscheidend, dass die Ausgaben und die steuerfreien Einnahmen durch dasselbe Ereignis veranlasst sind (Senatsurteil vom 28.&nbsp;Mai 1998 X&nbsp;R&nbsp;32\/97, BFHE&nbsp;186, 275, BStBl II&nbsp;1998, 565, unter II.2.d). Das ist der Ausschluss des Versorgungsausgleichs. Wenn und soweit es sich bei der Abfindungszahlung &uuml;berhaupt um Werbungskosten handelt, dann gerade deshalb, weil sie durch die Erhaltung der k&uuml;nftigen ungek&uuml;rzten Versorgungsbez&uuml;ge veranlasst ist. Dann erstreckt sich dieser Veranlassungszusammenhang auch auf die Anwendung von &sect;&nbsp;3c Abs.&nbsp;1 Halbsatz&nbsp;1 EStG.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>49<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) F&uuml;r die Ermittlung des voraussichtlichen Besteuerungsanteils ist das regelm&auml;&szlig;ige Renteneintrittsalter des jeweiligen Versorgungssystems ma&szlig;gebend. Unerheblich ist die zwar vorhandene, doch abstrakte M&ouml;glichkeit eines vorzeitigen Rentenbeginns. Die Prognoseentscheidung &uuml;ber den zu erwartenden Besteuerungsanteil kann lediglich einen typisierten Verlauf zum Ma&szlig;stab haben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>50<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Ohne Einfluss auf die zu ermittelnde Besteuerungs- und Werbungskostenquote ist allerdings auch der Umstand, dass sich innerhalb der Laufzeit des Rentenbezugs wegen der grunds&auml;tzlichen betragsm&auml;&szlig;igen Fixierung des steuerfreien Teils der Rente nach den Verh&auml;ltnissen des dem Jahr des Rentenbeginns folgenden Jahres gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;22 Nr.&nbsp;1 Satz&nbsp;3 Buchst.&nbsp;a Doppelbuchst.&nbsp;aa S&auml;tze 4 bis 7 EStG das Verh&auml;ltnis zwischen dem steuerfreien und dem der Besteuerung unterliegenden Teil der Rente regelm&auml;&szlig;ig zu Lasten des steuerfreien Teils der Rente verschieben wird. Die Rentenanpassungen, die dieser Verschiebung zugrunde liegen, sind nach ihrem Umfang nicht vorhersehbar und m&uuml;ssen deswegen bei der Feststellung des voraussichtlichen Besteuerungsanteils au&szlig;er Betracht bleiben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>51<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im Streitfall kann mangels entsprechender Anhaltspunkte offenbleiben, ob und wie auch eine etwa in Betracht kommende Anwendung der &Ouml;ffnungsklausel gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;22 Nr.&nbsp;1 Satz&nbsp;3 Buchst.&nbsp;a Doppelbuchst.&nbsp;bb Satz&nbsp;2 EStG in die Berechnung des voraussichtlichen Besteuerungsanteils einzubeziehen ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>52<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>5. Die streitige Abfindungszahlung ist danach in drei aufeinanderfolgenden Schritten aufzuteilen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>53<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Zun&auml;chst ist sie insoweit aufzuspalten, als sie den Versorgungsausgleich hinsichtlich der Anspr&uuml;che gegen das Versorgungswerk einerseits (Abziehbarkeit dem Grunde nach) und hinsichtlich der Anspr&uuml;che aus der Betriebsrente andererseits (keine Abziehbarkeit) betrifft.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>54<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Der Ausgleichsbetrag von 787,28&nbsp;EUR w&auml;re nach dem Wertverh&auml;ltnis der ehezeitlich erworbenen Anrechte quotiert und entsprechend zu Lasten der jeweiligen Versorgung des Kl&auml;gers ausgeglichen worden. Entsprechend ist die Abfindungszahlung aufzuteilen. Der Versorgungsausgleich h&auml;tte nach der Quotierungsmethode (s.o. unter II.1.d) durchgef&uuml;hrt werden m&uuml;ssen. Die punktuellen Saldierungen nach &sect;&nbsp;1587b Abs.&nbsp;1, Abs.&nbsp;2 BGB a.F. waren nicht m&ouml;glich. Der Kl&auml;ger hatte keine Anspr&uuml;che aus der gesetzlichen Rentenversicherung, die B keine aus einem &ouml;ffentlich-rechtlichen Versorgungswerk, w&auml;hrend die beiderseitig erworbenen Betriebsrenten nach diesen Vorschriften nicht verrechenbar waren. Auch das Ermessen des Familiengerichts, zur Vermeidung des schuldrechtlichen Versorgungsausgleichs bestimmte Anrechte in einer nicht der rechnerischen Quote entsprechenden Weise zum Ausgleich heranzuziehen, w&auml;re ins Leere gegangen, weil abgesehen von dem analogen Quasi-Splitting bis zu dem H&ouml;chstbetrag nur der schuldrechtliche Ausgleich m&ouml;glich war.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>55<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Die Versorgungsanspr&uuml;che des Kl&auml;gers h&auml;tten sich insgesamt auf 2.872,42&nbsp;EUR belaufen, von denen 61,81&nbsp;% (1.775,39&nbsp;EUR) auf das Versorgungswerk und 38,19&nbsp;% (1.097,03&nbsp;EUR) auf die Betriebsrente entfallen. Der Versorgungsausgleich &uuml;ber 787,28&nbsp;EUR w&auml;re daher in H&ouml;he von 486,62&nbsp;EUR (61,81&nbsp;% von 787,28&nbsp;EUR) zu Lasten der Anspr&uuml;che gegen das Versorgungswerk und in H&ouml;he von 300,66&nbsp;EUR (38,19&nbsp;% von 787,28&nbsp;EUR) zu Lasten der Anspr&uuml;che aus der Betriebsrente gegangen. Die Abfindungszahlung in ihrer Gesamtheit ist daher mit einem Anteil von 60.817,49&nbsp;EUR (61,81&nbsp;% von 98.394,25&nbsp;EUR) den Anspr&uuml;chen aus dem Versorgungswerk und mit einem Anteil von 37.576,76&nbsp;EUR (38,19&nbsp;% von 98.394,25&nbsp;EUR) der Betriebsrente zuzuordnen. Damit scheidet der Werbungskostenabzug hinsichtlich eines Anteils von 37.576,76&nbsp;EUR aus.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>56<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) In einem weiteren Schritt ist der das Versorgungswerk betreffende Anteil von 60.817,49&nbsp;EUR insoweit aufzuteilen, als er den H&ouml;chstbetrag nach &sect;&nbsp;76 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;3 SGB&nbsp;VI einerseits bzw. die diesen &uuml;bersteigende Versorgungsdifferenz abgilt. Der H&ouml;chstbetrag betr&auml;gt nach der seitens des Kl&auml;gers vorgelegten und im Laufe des Verfahrens nicht in Zweifel gezogenen Berechnung 86,17&nbsp;EUR. Das entspricht einem Anteil von 17,71&nbsp;% des insgesamt zu Lasten des Versorgungswerks durchzuf&uuml;hrenden Ausgleichs (bzw. von 10,95&nbsp;% des Versorgungsausgleichs insgesamt). Die auf den H&ouml;chstbetrag entfallende Quote der Abfindungszahlung bel&auml;uft sich demnach auf 10.770,78&nbsp;EUR.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>57<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Schlie&szlig;lich ist im dritten Schritt der dem H&ouml;chstbetrag zuzuordnende Anteil der Abfindungszahlung auf den Prozentsatz zu reduzieren, der der voraussichtlichen Besteuerungsquote nach &sect;&nbsp;22 Nr.&nbsp;1 Satz&nbsp;3 Buchst.&nbsp;a Doppelbuchst.&nbsp;aa EStG entspricht. Nach &sect;&nbsp;17 Abs.&nbsp;1 der Satzung des Versorgungswerks liegt f&uuml;r die Mitglieder des Geburtsjahres 1954 die Regelaltersgrenze bei 65&nbsp;Jahren und drei Monaten. Der Kl&auml;ger wird diese im Jahre 2020 erreichen und deshalb voraussichtlich 80&nbsp;% seiner Versorgungsbez&uuml;ge aus dem Versorgungswerk zu versteuern haben. Soweit der Kl&auml;ger (im Rahmen seiner Berechnungen zur Total&uuml;berschussprognose) stattdessen von der Regelaltersgrenze der gesetzlichen Rentenversicherung nach &sect;&nbsp;235 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;2 SGB&nbsp;VI ausgeht, die bei 65&nbsp;Jahren und acht Monaten liegt, &auml;ndert sich dadurch das allein ma&szlig;gebende voraussichtliche Renteneintrittsjahr nicht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>58<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Folglich ist im Streitjahr von der gesamten Abfindungszahlung ein Teilbetrag von 8.616,62&nbsp;EUR (80&nbsp;% von 10.770,78&nbsp;EUR) als Werbungskosten bei den sonstigen Eink&uuml;nften abziehbar. Dar&uuml;ber hinaus ist eine steuerliche Ber&uuml;cksichtigung der Abfindungszahlung nicht m&ouml;glich.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>59<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>6. Die Kostenentscheidung beruht auf &sect;&nbsp;136 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 23.11.2016, X R 41\/14ECLI:DE:BFH:2016:U.231116.XR41.14.0 Ausgleichszahlung zur Abfindung des Versorgungsausgleichs Leits&auml;tze 1. Eine Ausgleichszahlung f&uuml;r den Ausschluss des schuldrechtlichen Versorgungsausgleichs konnte im Jahre 2006 bei dem Verpflichteten steuerlich nicht ber&uuml;cksichtigt werden. 2. Eine Ausgleichszahlung f&uuml;r den Ausschluss des &ouml;ffentlich-rechtlichen Versorgungsausgleichs im Wege des Splittings oder des Quasi-Splittings war im Jahre 2006 bei dem &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/x-r-41-14-ausgleichszahlung-zur-abfindung-des-versorgungsausgleichs\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">X&nbsp;R&nbsp;41\/14 &#8211; Ausgleichszahlung zur Abfindung des Versorgungsausgleichs<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-67298","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/67298","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=67298"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/67298\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=67298"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=67298"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=67298"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}