{"id":67367,"date":"2017-06-12T18:11:49","date_gmt":"2017-06-12T16:11:49","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=67367"},"modified":"2017-06-12T18:11:49","modified_gmt":"2017-06-12T16:11:49","slug":"viii-r-45-13-zur-qualifizierung-der-taetigkeit-einer-personengesellschaft-die-auf-technische-uebersetzungen-spezialisiert-ist-verwirkung-rechtliches-gehoer-keine-benachteiligung-von-behinderten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/viii-r-45-13-zur-qualifizierung-der-taetigkeit-einer-personengesellschaft-die-auf-technische-uebersetzungen-spezialisiert-ist-verwirkung-rechtliches-gehoer-keine-benachteiligung-von-behinderten\/","title":{"rendered":"VIII&nbsp;R&nbsp;45\/13 &#8211; Zur Qualifizierung der T&auml;tigkeit einer Personengesellschaft, die auf technische &Uuml;bersetzungen spezialisiert ist &#8211; Verwirkung &#8211; rechtliches Geh&ouml;r &#8211; keine Benachteiligung von Behinderten"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 21.2.2017, VIII R 45\/13<br \/>ECLI:DE:BFH:2017:U.210217.VIIIR45.13.0<\/p>\n<p class=\"titel\">Zur Qualifizierung der T&auml;tigkeit einer Personengesellschaft, die auf technische &Uuml;bersetzungen spezialisiert ist &#8211; Verwirkung &#8211; rechtliches Geh&ouml;r &#8211; keine Benachteiligung von Behinderten<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>Eine Personengesellschaft, die ihren Kunden im Rahmen einheitlicher Auftr&auml;ge nicht nur &Uuml;bersetzungen in Sprachen liefert, die ihre Gesellschafter beherrschen, sondern &#8211;durch Zukauf von Fremd&uuml;bersetzungen&#8211; regelm&auml;&szlig;ig und in nicht unerheblichem Umfang auch in anderen Sprachen, ist gewerblich t&auml;tig.<\/p>\n<\/div>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>Die Revision der Kl&auml;gerin gegen das Urteil des Finanzgerichts K&ouml;ln vom 24. Oktober 2012&nbsp;&nbsp;15 K 4041\/10 wird als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckgewiesen.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Kosten des Revisionsverfahrens hat die Kl&auml;gerin zu tragen.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">I.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Streitig ist, ob die Kl&auml;gerin und Revisionskl&auml;gerin (Kl&auml;gerin) in den Streitjahren (2003 bis 2007) einen Gewerbebetrieb ausge&uuml;bt und ob der Beklagte und Revisionsbeklagte (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) sein Recht zum Erlass von Gewerbesteuermessbescheiden verwirkt hat bzw. der Erlass entsprechender Bescheide gegen Verfassungsrecht verst&ouml;&szlig;t.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin, eine GbR, unterhielt in den Streitjahren ein &quot;Ingenieurb&uuml;ro f&uuml;r technische &Uuml;bersetzungen&quot;. Seit Mitte des Jahres 1999 betrieb sie ihr Unternehmen auch in einer weiteren Betriebsst&auml;tte in Spanien.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Gesellschafter der Kl&auml;gerin waren E und F. E ist Dipl.-&Uuml;bersetzerin, F staatlich gepr&uuml;fter Techniker (NC-Programmierer), Dipl.-Ingenieur und Fach&uuml;bersetzer. Er verf&uuml;gte zudem &uuml;ber eine langj&auml;hrige Erfahrung als Programmierer f&uuml;r Datenbanken.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin war insbesondere im Bereich Maschinenbau t&auml;tig und erstellte im Auftrag ihrer Kunden technische Handb&uuml;cher, Bedienungsanleitungen u.&auml;. mit &Uuml;bersetzungen in verschiedene Sprachen. Dabei setzte sie auch ein Translation-Memory-System (TMS) ein. Aufgrund der Qualifikationen des F konnte sie ihren Kunden zus&auml;tzliche Leistungen (beispielsweise Projektmanagement, Terminologiearbeit, IT-Leistungen, Leistungen eines technischen Redakteurs etc.) zur Verf&uuml;gung stellen und Dokumentationen mit hoher Komplexit&auml;t bearbeiten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Zun&auml;chst hatte die Kl&auml;gerin ihren Kunden lediglich &Uuml;bersetzungen in den Sprachen angeboten, die ihre Gesellschafter vollst&auml;ndig selbst anfertigen konnten (Deutsch, Englisch, Spanisch und Franz&ouml;sisch). Sp&auml;ter gaben die Kunden im Rahmen einheitlicher Auftr&auml;ge auch &Uuml;bersetzungen in andere Sprachen in Auftrag. Die Kl&auml;gerin fertigte dementsprechend in den Streitjahren auch &Uuml;bersetzungen in T&uuml;rkisch, Arabisch, Schwedisch, Slowenisch, Polnisch, Italienisch, D&auml;nisch, Niederl&auml;ndisch, Russisch, Portugiesisch, Bulgarisch und etliche weitere Sprachen an.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die &Uuml;bersetzung aus den von den Gesellschaftern nicht beherrschten Sprachen erfolgte durch den Einsatz des TMS und Bearbeitungen durch Fremd&uuml;bersetzer. Nach den Feststellungen des Finanzgerichts (FG) konnte die Kl&auml;gerin nur &auml;u&szlig;erst vereinzelt Auftr&auml;ge durchf&uuml;hren, bei denen eine 100&nbsp;%-ige &Uuml;bereinstimmung von Ausgangstext und den im TMS gespeicherten Texten gegeben war. Der weit &uuml;berwiegende Teil der Auftr&auml;ge wies eine &Uuml;bereinstimmung von unter 75&nbsp;% aus mit der Folge, dass eine Bearbeitung durch Fremd&uuml;bersetzer erforderlich war.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Dar&uuml;ber hinaus lie&szlig; die Kl&auml;gerin teilweise auch &Uuml;bersetzungen von Sprachen, die ihre Gesellschafter beherrschten, von Fremd&uuml;bersetzern anfertigen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Anteil der Fremdleistungen an den Umsatzerl&ouml;sen der Kl&auml;gerin lag nach den Feststellungen des FG zwischen 26&nbsp;% und 56&nbsp;% (2003: ca. 50&nbsp;%, 2004: ca. 56&nbsp;%, 2005: ca. 45&nbsp;%, 2006: ca. 28&nbsp;%, 2007: ca. 26&nbsp;%). Nach den Angaben der Kl&auml;gerin lag der Anteil der eingekauften Fremdleistungen in den von den Gesellschaftern nicht beherrschten Sprachen am Nettoumsatz zwischen 15&nbsp;% und 26&nbsp;% (2004: ca. 26&nbsp;%, 2005: ca. 25&nbsp;%, 2006: ca. 15&nbsp;%, 2007: ca. 21&nbsp;%, 2008: ca. 23&nbsp;%).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin sah die von ihr erzielten Eink&uuml;nfte als solche aus freiberuflicher T&auml;tigkeit gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;18 des Einkommensteuergesetzes (EStG) an und gab dementsprechend keine Gewerbesteuererkl&auml;rungen ab. Das FA stellte die Eink&uuml;nfte der Kl&auml;gerin in den Feststellungsbescheiden f&uuml;r die Jahre 1998 bis 2007 erkl&auml;rungsgem&auml;&szlig; als Eink&uuml;nfte aus selbst&auml;ndiger Arbeit fest. Die Feststellungsbescheide f&uuml;r die Jahre 2002 bis 2004 sowie 2006 und 2007 standen unter dem Vorbehalt der Nachpr&uuml;fung. Der Feststellungsbescheid f&uuml;r das Jahr 2005, der keinen Vorbehalt der Nachpr&uuml;fung enthielt, erging am 12.&nbsp;September 2007.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>In den Jahren 2008\/2009 f&uuml;hrte das FA eine Betriebspr&uuml;fung bei der Kl&auml;gerin durch, die sich auf die Veranlagungszeitr&auml;ume 1999 bis einschlie&szlig;lich des Streitjahres 2006 bezog. Im Rahmen der Pr&uuml;fung kam es u.a. zu einer einvernehmlichen, sch&auml;tzweisen Aufteilung der Gewinne auf die Betriebsst&auml;tten. Zudem gelangte der Pr&uuml;fer wegen des &quot;nicht unbetr&auml;chtlichen Umfanges von Fremdleistungen&quot; zu der Auffassung, dass die T&auml;tigkeit der Kl&auml;gerin als gewerblich zu beurteilen sei.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Hierauf erlie&szlig; das FA erstmals auf den 13.&nbsp;August 2009 datierende Gewerbesteuermessbescheide f&uuml;r die Streitjahre 2003 bis 2006. Ebenso erging ein Gewerbesteuermessbescheid f&uuml;r das Streitjahr 2007, der auf den 6.&nbsp;August 2009 datiert. Hiergegen legte die Kl&auml;gerin Einspr&uuml;che ein. W&auml;hrend des Einspruchsverfahrens erging am 15.&nbsp;Oktober 2009 ein ge&auml;nderter Gewerbesteuermessbescheid f&uuml;r das Streitjahr 2007.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Einspr&uuml;che der Kl&auml;gerin gegen die Gewerbesteuermessbescheide blieben ohne Erfolg, ebenso die nachfolgende Klage.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FG hat die Klage aus den in Entscheidungen der Finanzgerichte (EFG) 2013, 1768 ver&ouml;ffentlichten Gr&uuml;nden mit Urteil vom 24.&nbsp;Oktober 2012&nbsp;&nbsp;15&nbsp;K&nbsp;4041\/10 abgewiesen. Es war der Auffassung, die Kl&auml;gerin sei in Bezug auf die &Uuml;bersetzungsleistungen in nicht von ihren Gesellschaftern beherrschten Sprachen teilweise gewerblich t&auml;tig geworden, so dass ihre gesamte T&auml;tigkeit nach der Abf&auml;rberegelung des &sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;3 Nr.&nbsp;1 EStG als Gewerbebetrieb gelte. Die von der Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs (BFH) entwickelte Bagatellgrenze sei deutlich &uuml;berschritten. Einen Versto&szlig; gegen den Gleichheitsgrundsatz sah das FG ebenso wenig wie eine Verwirkung des Rechts des FA, Gewerbesteuermessbetr&auml;ge festzusetzen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Ihre Revision begr&uuml;ndet die Kl&auml;gerin mit der Verletzung formellen und materiellen Rechts. Sie wendet ein, das FG-Urteil widerspreche h&ouml;chstrichterlicher Rechtsprechung, insbesondere der Entscheidung des BFH vom 20.&nbsp;Dezember 2000 XI&nbsp;R&nbsp;8\/00 (BFHE 194, 206, BStBl II 2002, 478). Das FG habe die Gepr&auml;gerechtsprechung mit der Anwendung des &sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;3 Nr.&nbsp;1 EStG (Abf&auml;rbetheorie) vermengt und die freiberuflichen Eink&uuml;nfte in gewerbliche umqualifiziert, obwohl ihre verschiedenen T&auml;tigkeiten als einheitliche Gesamtbet&auml;tigung mit freiberuflicher Pr&auml;gung anzusehen seien. Eine eigenst&auml;ndige gewerbliche T&auml;tigkeit, die von der anderen &#8211;auf die sie abf&auml;rben soll&#8211; getrennt werden k&ouml;nne, liege unstreitig nicht vor.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die von der Kl&auml;gerin angebotenen freiberuflichen Dienstleistungen (&Uuml;bersetzungsleistung, technische Redakteursleistung, Ingenieurleistung, Beratungsleistung, Layouten) seien zur Erstellung der einheitlich geschuldeten technischen Dokumentationen unabdingbar. Sie seien unl&ouml;sbar mit den zugekauften Textmodulen verflochten und gingen als Gesamtleistung in die Dokumentationen ein. Unter Beachtung der Gepr&auml;gerechtsprechung sei ihre T&auml;tigkeit daher als freiberuflich anzusehen, denn die freiberufliche T&auml;tigkeit der Gesellschafter pr&auml;ge die einheitliche Gesamtbet&auml;tigung. Ohne die freiberuflichen T&auml;tigkeiten k&ouml;nne das geschuldete Endprodukt nicht entstehen. Demgegen&uuml;ber seien die von den Fremd&uuml;bersetzern gelieferten &Uuml;bersetzungen f&uuml;r die Kunden unbrauchbar.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin betont, auch die &Uuml;bersetzungen in Sprachen, die die Gesellschafter nicht beherrschten, w&uuml;rden nicht unbearbeitet &uuml;bernommen. Vielmehr nehme F entscheidenden Einfluss auf den gesamten Produktionsprozess. Er w&auml;hle qualifizierte Fremd&uuml;bersetzer aus und gebe diesen die aufgrund der komplexen technischen Sachverhalte erforderliche fachliche Unterst&uuml;tzung. Weitere &#8211;n&auml;her beschriebene&#8211; Ma&szlig;nahmen sicherten die Qualit&auml;t der Fremd&uuml;bersetzungen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Auch infolge des Einsatzes des TMS seien die Gesellschafter selbst bei Sprachen, die sie nicht beherrschten, am gesamten Prozess der Dokumentationserstellung pers&ouml;nlich beteiligt und n&auml;hmen auf das Ergebnis entscheidend Einfluss. &Uuml;bersetzte Texte bzw. Textmodule w&uuml;rden in das interne TMS importiert, gespeichert und verwaltet. Dies gelte auch f&uuml;r die zugekauften Textmodule. Auch diese w&uuml;rden nach Lieferung durch den Fach&uuml;bersetzer und vorheriger Qualit&auml;tssicherung in das TMS importiert. Erst danach erfolge die eigentliche &Uuml;bersetzung des kompletten Handbuches mit den bereits im System enthaltenen fremdsprachigen Texten. Es komme vor, dass eine Dokumentation nur in den von den Gesellschaftern beherrschten Sprachen bestellt werde. Die Bearbeitung erfolge dann ohne Zukauf von Fremd&uuml;bersetzungen. Erfolge der Zukauf von Fremd&uuml;bersetzungen, w&uuml;rden die Fremdtexte qualit&auml;tsgesichert und in das TMS importiert. Die Dokumentationen w&uuml;rden dann nach vorgegebenen Verfahrensanweisungen mit Hilfe des TMS bearbeitet und geliefert. Umfasse die Bestellung auch Dokumentationen in Sprachen, die die Gesellschafter nicht beherrschten, k&ouml;nne das Projekt auch ohne Zukauf von Fremd&uuml;bersetzungen erfolgen, sofern das TMS entsprechende Texte bereits enthalte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FG habe &#8211;so die Kl&auml;gerin&#8211; seine Entscheidung, dass keine Verwirkung vorliege, weil das FA keinen Vertrauenstatbestand geschaffen und daher nicht rechtsmissbr&auml;uchlich gehandelt habe, verfahrensrechtlich nicht ordnungsgem&auml;&szlig; getroffen. Es habe seiner Entscheidung nicht das Gesamtergebnis des Verfahrens zugrunde gelegt und aktenwidrige Feststellungen getroffen. Damit habe es das Recht der Kl&auml;gerin auf Gew&auml;hrung rechtlichen Geh&ouml;rs (&sect;&nbsp;119 Nr.&nbsp;3 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;, Art.&nbsp;103 des Grundgesetzes &#8211;GG&#8211;) verletzt. Das Urteil sei nicht mit Gr&uuml;nden versehen, zudem sei auch der Grundsatz des fairen Verfahrens verletzt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Schlie&szlig;lich habe das FG sich nicht mit den dargelegten verfassungsrechtlichen Fragen und dem Einwand auseinandergesetzt, das FA versto&szlig;e gegen das Schwerbehindertengesetz (Neuntes Buch Sozialgesetzbuch), da es durch sein vorschriftswidriges Verhalten die berufliche Existenz des F &#8211;eines zu 100&nbsp;% Schwerbehinderten&#8211; zerst&ouml;re, um sich einen rechtswidrigen Verm&ouml;gensvorteil zu verschaffen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin beantragt,<br \/>das angefochtene FG-Urteil und die Gewerbesteuermessbescheide f&uuml;r die Jahre 2003 bis 2006, jeweils vom 13.&nbsp;August 2009, den Gewerbesteuermessbescheid 2007 vom 6.&nbsp;August 2009, ge&auml;ndert durch Bescheid vom 15.&nbsp;Oktober 2009, und die Einspruchsentscheidungen vom 25.&nbsp;November 2010 aufzuheben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt,<br \/>die Revision als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Es ist der Auffassung, das angefochtene Urteil leide weder unter einem Verfahrensfehler noch versto&szlig;e es gegen Bundesrecht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">II.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Revision ist unbegr&uuml;ndet und daher zur&uuml;ckzuweisen (&sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;2 FGO).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FG hat im Ergebnis zu Recht entschieden, dass die Kl&auml;gerin in allen Streitjahren gewerbliche Eink&uuml;nfte gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;2 EStG erzielt hat und das Recht des FA, Gewerbesteuermessbescheide zu erlassen, nicht verwirkt war. Auch verst&ouml;&szlig;t der Erlass der Gewerbesteuermessbescheide nicht gegen Verfassungsrecht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Die Kl&auml;gerin hat in den Streitjahren eine gewerbliche T&auml;tigkeit i.S. des &sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 EStG i.V.m. &sect;&nbsp;2 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 des Gewerbesteuergesetzes (GewStG) ausge&uuml;bt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Unter Gewerbebetrieb ist ein gewerbliches Unternehmen i.S. des EStG zu verstehen (&sect;&nbsp;2 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 GewStG). Nach &sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;2 EStG ist Gewerbebetrieb eine selbst&auml;ndige nachhaltige Bet&auml;tigung, die mit der Absicht, Gewinn zu erzielen, unternommen wird und sich als Beteiligung am allgemeinen wirtschaftlichen Verkehr darstellt, wenn die Bet&auml;tigung weder als Aus&uuml;bung von Land- und Forstwirtschaft noch als Aus&uuml;bung eines freien Berufs noch als eine andere selbst&auml;ndige Arbeit anzusehen ist. Gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;18 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 EStG geh&ouml;ren zu den freiberuflichen T&auml;tigkeiten u.a. auch die selbst&auml;ndige Berufst&auml;tigkeit der Dolmetscher und &Uuml;bersetzer.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Eine Personengesellschaft entfaltet nur dann eine T&auml;tigkeit, die die Aus&uuml;bung eines freien Berufs i.S. von &sect;&nbsp;18 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 EStG darstellt, wenn s&auml;mtliche Gesellschafter als Mitunternehmer die Merkmale eines freien Berufs (Katalogberuf oder &quot;&auml;hnlicher Beruf&quot;) erf&uuml;llen, denn die tatbestandlichen Voraussetzungen der Freiberuflichkeit k&ouml;nnen nicht von der Personengesellschaft selbst, sondern nur von den Mitunternehmern erf&uuml;llt werden (vgl. z.B. BFH-Urteile vom 11.&nbsp;Juni 1985 VIII&nbsp;R&nbsp;254\/80, BFHE 144, 62, BStBl II 1985, 584; vom 8.&nbsp;April 2008 VIII&nbsp;R&nbsp;73\/05, BFHE 221, 238, BStBl II 2008, 681).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>28<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Dem entsprechend ist nach der Rechtsprechung des BFH (Urteil vom 30.&nbsp;Oktober 1975 IV&nbsp;R&nbsp;142\/72, BFHE 117, 456, BStBl II 1976, 192; BFH-Beschl&uuml;sse vom 12.&nbsp;Juni 1996 IV&nbsp;B&nbsp;121\/95, BFH\/NV 1997, 25, zu einer KG, die ein B&uuml;ro f&uuml;r technische &Uuml;bersetzungen betreibt; vom 10.&nbsp;August 1993 IV&nbsp;B&nbsp;1\/92, BFH\/NV 1994, 168, zu einem promovierten Chemiker und Metallkundler, der ein Ingenieurb&uuml;ro f&uuml;r technische und naturwissenschaftliche &Uuml;bersetzungen betreibt) ein Steuerpflichtiger, der ein &Uuml;bersetzungsb&uuml;ro unterh&auml;lt, ohne dass er selbst &uuml;ber Kenntnisse in den Sprachen verf&uuml;gt, auf die sich die &Uuml;bersetzungst&auml;tigkeit erstreckt, gewerblich t&auml;tig und zwar auch dann, wenn er die f&uuml;r sein B&uuml;ro wichtigste Sprache selbst beherrscht. F&uuml;r die Annahme einer freiberuflichen T&auml;tigkeit muss die individuelle, &uuml;ber die Leitungsfunktion hinausgehende Qualifikation des Betriebsinhabers nach der Rechtsprechung des BFH den gesamten Bereich der betrieblichen T&auml;tigkeit umfassen, d.h. der Betriebsinhaber muss &uuml;ber alle erforderlichen Kenntnisse im Umfang der gesamten ausge&uuml;bten betrieblichen T&auml;tigkeit verf&uuml;gen (z.B. BFH-Beschl&uuml;sse in BFH\/NV 1994, 168, und in BFH\/NV 1997, 25).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>29<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>d) Dieser Rechtsprechung liegt der Gedanke zugrunde, dass eine freiberufliche &Uuml;bersetzert&auml;tigkeit i.S. des &sect;&nbsp;18 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 EStG nur dann anzunehmen ist, wenn der &Uuml;bersetzer aufgrund eigener Sprachkenntnisse in der Lage ist, die beauftragte &Uuml;bersetzungsleistung entweder selbst zu erbringen oder aber im Rahmen der gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;18 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 Satz&nbsp;3 EStG zul&auml;ssigen Mitarbeit fachlich vorgebildeter Personen leitend und eigenverantwortlich t&auml;tig zu werden (vgl. zur leitenden und eigenverantwortlichen T&auml;tigkeit z.B. BFH-Urteil vom 26.&nbsp;Januar 2011 VIII&nbsp;R&nbsp;3\/10, BFHE 232, 453, BStBl II 2011, 498, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>30<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Beherrscht der &Uuml;bersetzer die beauftragten Sprachen &#8211;wie hier die Gesellschafter der Kl&auml;gerin&#8211; nicht selbst, kann er &#8211;weil er die &Uuml;bersetzungsleistung weder selbst erbringen noch insoweit leitend und eigenverantwortlich t&auml;tig sein kann&#8211; nicht freiberuflich i.S. des &sect;&nbsp;18 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 EStG t&auml;tig sein. Es liegt eine gewerbliche T&auml;tigkeit (&sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;2 EStG) vor, und zwar auch dann, wenn der &Uuml;bersetzer eine bzw. einen Teil der beauftragten Sprachen beherrscht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>31<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>e) Dass sich das Berufsbild des (Fach-)&Uuml;bersetzers bzw. die T&auml;tigkeiten &quot;technischer &Uuml;bersetzungsb&uuml;ros&quot; bzw. &quot;Ingenieurb&uuml;ros f&uuml;r technische Kommunikation&quot; im Laufe der letzten Jahre bzw. Jahrzehnte u.a. durch den Einsatz technischer Hilfsmittel wie z.B. eines TMS ver&auml;ndert haben und neben der eigentlichen &Uuml;bersetzungsarbeit regelm&auml;&szlig;ig weitere redaktionelle und (ingenieur-)technische Leistungen erbracht werden, &auml;ndert nichts daran, dass es (weiterhin) um die Qualifizierung einer &Uuml;bersetzungst&auml;tigkeit geht, deren Einordnung als freiberuflich &#8211;wie in anderen Bereichen auch&#8211; ma&szlig;geblich von der entsprechenden Bef&auml;higung des Betriebsinhabers abh&auml;ngt. &Uuml;bernimmt ein &Uuml;bersetzungsb&uuml;ro im Rahmen einheitlicher Auftr&auml;ge regelm&auml;&szlig;ig und in nicht unerheblichem Umfang auch &Uuml;bersetzungen in Sprachen, die ihre Gesellschafter selbst nicht sprechen, liegt keine freiberufliche T&auml;tigkeit vor. Das insoweit bestehende Defizit im Bereich eigener Sprachkompetenz kann grunds&auml;tzlich weder durch den Einsatz eines TMS noch durch die sorgf&auml;ltige Auswahl und die Unterst&uuml;tzung der eingesetzten Fremd&uuml;bersetzer ausgeglichen werden, da die Richtigkeit der jeweiligen &Uuml;bersetzung nicht &uuml;berpr&uuml;ft werden kann.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>32<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>f) Ausgehend von diesen Grunds&auml;tzen erweist sich die T&auml;tigkeit der Kl&auml;gerin als gewerblich.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>33<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Kernelement der T&auml;tigkeit der Kl&auml;gerin war die &Uuml;bersetzungsarbeit. Dass sie sich auftragsgem&auml;&szlig; nicht allein um die &Uuml;bersetzung der Texte k&uuml;mmerte, sondern fertig &uuml;bersetzte und layoutete technische Handb&uuml;cher, Bedienungsanleitungen etc. herstellte und in diesem Zusammenhang auch weitere (redaktionelle und ingenieurtechnische) Leistungen erbrachte, &auml;ndert nichts daran, dass Hauptgegenstand der der Kl&auml;gerin erteilten Auftr&auml;ge die &Uuml;bersetzung der von den Kunden bereitgestellten Texte in andere Sprachen war.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>34<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Nach den gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;118 Abs.&nbsp;2 FGO f&uuml;r den Senat bindenden Feststellungen des FG bestellten die Kunden der Kl&auml;gerin auf Grundlage einheitlicher Auftr&auml;ge &Uuml;bersetzungen selbst erstellter Dokumentationen in mehrere Sprachen, wobei regelm&auml;&szlig;ig auch &Uuml;bersetzungen in Sprachen, die die Gesellschafter der Kl&auml;gerin nicht beherrschten, zu erbringen waren. So hat die Kl&auml;gerin in den Streitjahren &Uuml;bersetzungen in T&uuml;rkisch, Arabisch, Schwedisch, Slowenisch, Polnisch, Italienisch, D&auml;nisch, Niederl&auml;ndisch, Russisch, Portugiesisch, Bulgarisch und etliche weitere Sprachen gefertigt. Dies konnte sie nur unter Zuhilfenahme von Fremd&uuml;bersetzern, wobei ihr die inhaltliche Kontrolle der &uuml;bersetzten Texte wegen der insoweit fehlenden Sprachkenntnisse ihrer Gesellschafter nicht m&ouml;glich war. Der Anteil der zugekauften Fremdleistungen an den Umsatzerl&ouml;sen betrug nach den Feststellungen des FG 26&nbsp;% bis 56&nbsp;%; die Kl&auml;gerin beziffert den Anteil des Zukaufs von &Uuml;bersetzungen in Sprachen, die die Gesellschafter nicht beherrschten, auf 15&nbsp;% bis 26&nbsp;% des Nettoumsatzes. Danach war der Zukauf von &Uuml;bersetzungen in Sprachen, die die Gesellschafter nicht selbst beherrschten, zum einen dem Umfang nach nicht unerheblich und er war zum anderen auch zur Erledigung des weit &uuml;berwiegenden Teiles ihrer Auftr&auml;ge notwendig, d.h. er war zur Erf&uuml;llung der Auftr&auml;ge der Kl&auml;gerin strukturell erforderlich.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>35<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Eine solche &Uuml;bersetzungst&auml;tigkeit ist gewerblich, da sich die Kenntnisse der Gesellschafter der Kl&auml;gerin nicht auf den gesamten Bereich der betrieblichen T&auml;tigkeit erstrecken.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>36<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Dass wesentliche Teile der jeweiligen Auftr&auml;ge von den Gesellschaftern selbst &uuml;bersetzt werden bzw. unter Heranziehung von Fremd&uuml;bersetzungen in Sprachen, die die Gesellschafter beherrschten, erledigt werden konnten, &auml;ndert hieran nichts. Auch der Umstand, dass die Kl&auml;gerin f&uuml;r die zugekauften Fremd&uuml;bersetzungen im Rahmen des von ihr gefertigten &quot;Gesamtproduktes&quot; gegen&uuml;ber ihren Kunden verantwortlich war, nimmt ihrer T&auml;tigkeit nicht den gewerblichen Charakter.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>37<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>dd) Dies gilt auch in Bezug auf die Einflussnahme des Gesellschafters F auf die Arbeit der Fremd&uuml;bersetzer und damit die Qualit&auml;t der Fremd&uuml;bersetzungen sowie unter Ber&uuml;cksichtigung des Umstandes, dass neben der eigentlichen &Uuml;bersetzungsarbeit ingenieurtechnische und redaktionelle Arbeiten erbracht werden. Auch wenn die Kl&auml;gerin die f&uuml;r (Fach-)&Uuml;bersetzer geltenden Qualit&auml;tsstandards eingehalten (z.B. bei der Auswahl der Fremd&uuml;bersetzer) und F die Arbeiten der Fremd&uuml;bersetzer insbesondere in technischer Hinsicht weitgehend unterst&uuml;tzt hat, so waren die Gesellschafter der Kl&auml;gerin gleichwohl mangels eigener Sprachkenntnisse nicht in der Lage, das Ergebnis der Fremd&uuml;bersetzungen zu &uuml;berpr&uuml;fen. Dies haben die Gesellschafter der Kl&auml;gerin in der m&uuml;ndlichen Verhandlung auch einger&auml;umt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>38<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>ee) Die Nutzung des TMS f&uuml;hrt zu keinem anderen Ergebnis. Zum einen machte dieses den Einsatz der Fremd&uuml;bersetzer nicht entbehrlich. Nach den Feststellungen des FG war es nur &auml;u&szlig;erst selten der Fall, dass zwischen dem Ausgangstext und den im TMS gespeicherten Segmenten eine 100&nbsp;%-ige &Uuml;bereinstimmung bestand und daher der Einsatz eines Fremd&uuml;bersetzers entbehrlich war. Der weit &uuml;berwiegende Teil wies &quot;Matches&quot; unter 75&nbsp;% aus, so dass die Einbindung von Fremd&uuml;bersetzern erforderlich war.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>39<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Zum anderen f&uuml;hrte die Integration von Fremd&uuml;bersetzungen in das TMS in Bezug auf jene Sprachen, die die Gesellschafter der Kl&auml;gerin nicht beherrschten, zwar dazu, dass diese Textteile f&uuml;r die Kl&auml;gerin dauerhaft zur Nutzung verf&uuml;gbar waren. Sie &auml;nderte indes nichts daran, dass es sich weiterhin um fremd&uuml;bersetzte Textteile handelte, deren Richtigkeit die Gesellschafter der Kl&auml;gerin mangels eigener Sprachkompetenz nicht &uuml;berpr&uuml;fen konnten. Aus diesem Grund f&uuml;hrt auch der Umstand, dass die Gesellschafter der Kl&auml;gerin durch die Nutzung des TMS Einfluss auf den gesamten &quot;Produktionsprozess&quot; einschlie&szlig;lich der &Uuml;bersetzung in Sprachen, die sie selbst nicht beherrschten, genommen haben, zu keinem anderen Ergebnis.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>40<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>ff) Ist hiernach die T&auml;tigkeit der Kl&auml;gerin gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 EStG i.V.m. &sect;&nbsp;2 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 GewStG mangels einer insgesamt freiberuflichen T&auml;tigkeit der Gesellschafter gewerblich, kommt es auf die sog. Gepr&auml;gerechtsprechung, die die steuerliche Einordnung von bereits ihrer Art nach unterschiedlichen T&auml;tigkeiten, die im konkreten Einzelfall untrennbar verflochten sind, betrifft (vgl. z.B. BFH-Urteile vom 24.&nbsp;April 1997 IV&nbsp;R&nbsp;60\/95, BFHE 183, 150, BStBl II 1997, 567, freiberufliche IT-Dienstleistung und Verkauf von Hardware; vom 10.&nbsp;Juni 2008 VIII&nbsp;R&nbsp;101\/04, BFH\/NV 2008, 1824, freiberufliche Unternehmensberatung und Personal&uuml;berlassung; vgl. auch Ausf&uuml;hrungen zur sog. Gepr&auml;gerechtsprechung im BFH-Urteil in BFHE 194, 206, BStBl II 2002, 478), ebenso wenig an wie auf eine sog. Abf&auml;rbung einer gewerblichen Bet&auml;tigung auf eine freiberufliche Bet&auml;tigung (&sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;3 Nr.&nbsp;1 EStG).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>41<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Das Recht des FA, f&uuml;r die Streitjahre Gewerbesteuermessbetr&auml;ge festzusetzen, war auch unter Einbeziehung der Ausf&uuml;hrungen der Kl&auml;gerin in der m&uuml;ndlichen Verhandlung nicht nach den Grunds&auml;tzen von Treu und Glauben ausgeschlossen und insbesondere nicht verwirkt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>42<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Verwirkung ist ein Anwendungsfall des Verbots widerspr&uuml;chlichen Tuns, das Ausfluss des die gesamte Rechtsordnung beherrschenden Grundsatzes von Treu und Glauben ist. Der Tatbestand der Verwirkung setzt neben dem blo&szlig;en Zeitmoment (zeitweilige Unt&auml;tigkeit des Anspruchsberechtigten) sowohl ein bestimmtes Verhalten des Anspruchsberechtigten voraus, demzufolge der Verpflichtete bei objektiver Beurteilung darauf vertrauen durfte, nicht mehr in Anspruch genommen zu werden (Vertrauenstatbestand) als auch, dass der Anspruchsverpflichtete tats&auml;chlich auf die Nichtgeltendmachung des Anspruchs vertraut und sich hierauf eingerichtet hat (z.B. BFH-Urteil vom 7.&nbsp;Juni 1984 IV&nbsp;R&nbsp;180\/81, BFHE 141, 451, BStBl II 1984, 780, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>43<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Im Streitfall fehlt es an einem entsprechenden Vertrauenstatbestand. Die Kl&auml;gerin konnte aufgrund der zun&auml;chst erfolgten erkl&auml;rungsgem&auml;&szlig;en Feststellung ihrer Eink&uuml;nfte f&uuml;r die Streitjahre als solche aus selbst&auml;ndiger Arbeit durch das FA bei objektiver Beurteilung nicht darauf vertrauen, nicht (mehr) zur Gewerbesteuer herangezogen zu werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>44<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Nach den Grunds&auml;tzen der Abschnittsbesteuerung wird ein Vertrauenstatbestand nicht dadurch geschaffen, dass das FA die T&auml;tigkeit der Kl&auml;gerin in vorangegangenen Jahren als freiberuflich beurteilt hat.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>45<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Bei objektiver Beurteilung konnte die Kl&auml;gerin auch nicht aufgrund der f&uuml;r die Streitjahre 2003 und 2004, 2006 und 2007 ergangenen Feststellungsbescheide darauf vertrauen, nicht mehr zur Gewerbesteuer herangezogen zu werden, denn diese Bescheide standen unter dem Vorbehalt der Nachpr&uuml;fung und konnten deshalb keinen Vertrauensschutz nach den Grunds&auml;tzen der Verwirkung begr&uuml;nden (z.B. BFH-Beschluss vom 9.&nbsp;Juli 2002 IV&nbsp;B&nbsp;7\/01, BFH\/NV 2002, 1612).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>46<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Der Erlass des Feststellungsbescheides f&uuml;r das Streitjahr 2005 vom 12.&nbsp;September 2007 f&uuml;hrte ebenfalls nicht zur Verwirkung, selbst wenn er keinen Vorbehalt der Nachpr&uuml;fung enthielt. Denn daraus konnte die Kl&auml;gerin nicht herleiten, das FA habe nunmehr &#8211;mit dem Erlass des Feststellungsbescheides 2005&#8211; abschlie&szlig;end &uuml;ber die Frage der Freiberuflichkeit der T&auml;tigkeit entschieden. Eine solche Annahme w&auml;re u.U. begr&uuml;ndet gewesen, wenn der Feststellungsbescheid 2005 im Rahmen eines zur Frage der Freiberuflichkeit gef&uuml;hrten Rechtsbehelfsverfahrens oder aber nach einer &#8211;jedenfalls aus Sicht der Kl&auml;gerin&#8211; abschlie&szlig;enden Pr&uuml;fung der Eink&uuml;nftequalifizierung durch das FA ergangen w&auml;re. Dies war aber nicht der Fall. Das FA hat sich vielmehr gegen&uuml;ber der Kl&auml;gerin zu der Frage der Qualifikation der Eink&uuml;nfte bis zur Betriebspr&uuml;fung nicht in vertrauensbegr&uuml;ndender Weise ge&auml;u&szlig;ert. Es hat sich zwar &#8211;wie die im Jahr 2002 und im Streitjahr 2004 in Bezug auf die Veranlagungen f&uuml;r die Jahre 2000 und 2002 erfolgten Nachfragen des FA best&auml;tigen&#8211; f&uuml;r die Kl&auml;gerin erkennbar mit der Frage der Fremdleistungen und damit einer etwaigen Gewerblichkeit der T&auml;tigkeit befasst. Jedoch hat das FA der Kl&auml;gerin kein Ergebnis dieser Befassung mitgeteilt und auch nicht im Zusammenhang mit dem Erlass des Feststellungsbescheides f&uuml;r das Jahr 2005 zum Ausdruck gebracht, nach (abschlie&szlig;ender) Pr&uuml;fung der Fremdleistungen sei (weiterhin) eine Freiberuflichkeit der T&auml;tigkeit anzunehmen. Die Frage der Eink&uuml;nftequalifizierung war daher &#8211;bei objektiver Betrachtung&#8211; f&uuml;r die Kl&auml;gerin ungekl&auml;rt geblieben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>47<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>dd) Das FA hat auch nicht in anderer Weise einen Vertrauenstatbestand begr&uuml;ndet. So hat es z.B. nicht &#8211;im Anschluss an den hierzu mit der Kl&auml;gerin gef&uuml;hrten Schriftverkehr&#8211; die in den Feststellungsbescheiden f&uuml;r die Jahre 2000 und 2002 aufgenommenen Vorbehalte der Nachpr&uuml;fung aufgehoben und auf diese Weise signalisiert, die Pr&uuml;fung der Frage der Gewerblichkeit der Eink&uuml;nfte sei (zugunsten der Kl&auml;gerin) abgeschlossen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>48<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Die Darlegungen der Kl&auml;gerin zur bewussten Verschleppung der Betriebspr&uuml;fung sowie zu der nach ihrer Ansicht bereits im Jahr 2002 beabsichtigten Festsetzung eines Gewerbesteuermessbetrages durch das FA begr&uuml;nden ebenfalls keine Verwirkung. Eine vors&auml;tzliche oder jedenfalls besonders grobe Amtspflichtverletzung zum Nachteil der Kl&auml;gerin, die die Kl&auml;gerin als nachgewiesen erachtet, hat das FG nicht festgestellt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>49<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Selbst bei Annahme einer Verschleppung im Sinne einer pflichtwidrig nicht zeitnah durchgef&uuml;hrten Betriebspr&uuml;fung bzw. Sachaufkl&auml;rung erg&auml;be sich keine Verwirkung. Denn ein solches pflichtwidriges Unterlassen des FA stellt sich f&uuml;r den Steuerpflichtigen nicht anders dar, als eine nicht pflichtwidrige Verschiebung einer Betriebspr&uuml;fung. Ein pflichtwidriges Verhalten des FA mag zwar &#8211;wird es aufgedeckt&#8211; u.U. im Rahmen eines Amtshaftungsanspruchs, der vor den Zivilgerichten zu verfolgen ist, relevant sein. Es kann jedoch regelm&auml;&szlig;ig keinen Vertrauenstatbestand begr&uuml;nden, der die Festsetzung eines Gewerbesteuermessbetrages f&uuml;r die Streitjahre ausschlie&szlig;t. Aus den Erw&auml;gungen des von der Kl&auml;gerin herangezogenen Urteils vom 4.&nbsp;Juli 1979 II&nbsp;R&nbsp;74\/77 (BFHE 129, 201, BStBl II 1980, 126) l&auml;sst sich ebenfalls keine Verwirkung herleiten. Dies folgt bereits daraus, dass die Entscheidung einen mit dem Streitfall nicht vergleichbaren Sachverhalt betrifft.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>50<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>d) Schlie&szlig;lich begr&uuml;nden die von der Kl&auml;gerin dargelegten weiteren Umst&auml;nde &#8211;wie z.B. die nach ihrer Auffassung nachgewiesene Verletzung der Wahrheitspflicht durch das FA im FG-Verfahren&#8211; kein anderes Ergebnis. Das dem Erlass der streitigen Gewerbesteuermessbescheide zeitlich nachfolgende Verhalten des FA im FG-Verfahren ist nicht geeignet, ein Vertrauen der Kl&auml;gerin in den Fortbestand der in den Feststellungsbescheiden erfolgten Qualifizierung der Eink&uuml;nfte zu begr&uuml;nden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>51<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>e) Die von der Kl&auml;gerin insbesondere in Bezug auf die Frage der Verwirkung erhobenen Verfahrensr&uuml;gen greifen nicht durch.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>52<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Eine Verletzung des Rechts auf Geh&ouml;r (Art.&nbsp;103 Abs.&nbsp;1 GG, &sect;&nbsp;96 Abs.&nbsp;2 FGO) liegt nicht vor. Zwar verlangt der Anspruch auf rechtliches Geh&ouml;r von dem erkennenden Gericht, dass es die Ausf&uuml;hrungen und Antr&auml;ge der Beteiligten zur Kenntnis nimmt und bei seiner Entscheidung in Erw&auml;gung zieht (z.B. BFH-Beschluss vom 1.&nbsp;September 2008 IV&nbsp;B&nbsp;110\/07, BFH\/NV 2008, 2010, m.w.N.). Dazu geh&ouml;rt auch, dass das Gericht die wesentlichen, der Rechtsverfolgung dienenden Tatsachenbehauptungen und Rechtsausf&uuml;hrungen in den Entscheidungsgr&uuml;nden verarbeitet, sofern sie nach dem Rechtsstandpunkt des Gerichts nicht unerheblich oder aber offensichtlich unsubstantiiert sind. Das Recht auf rechtliches Geh&ouml;r verlangt aber nicht, dass sich das Gericht in der Begr&uuml;ndung seiner Entscheidung mit jedem Vorbringen ausdr&uuml;cklich befassen m&uuml;sste (z.B. BFH-Beschluss in BFH\/NV 2008, 2010, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>53<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Entgegen der Auffassung der Kl&auml;gerin hat das FG nicht s&auml;mtlichen Vortrag zur Frage der Verwirkung, der nach der zweiten Akteneinsicht erfolgt ist, au&szlig;er Acht gelassen. Vielmehr hat das FG &#8211;wie auch die Bezugnahme auf den Schriftsatz vom 12.&nbsp;Oktober 2011 belegt&#8211; seiner Entscheidung das aus seiner Sicht entscheidungserhebliche Vorbringen der Kl&auml;gerin nach der zweiten Akteneinsicht zugrunde gelegt, auch wenn es nicht alle von der Kl&auml;gerin vorgebrachten Aspekte ausdr&uuml;cklich angesprochen hat. Die Tatsache, dass das FG den Rechtsstreit anders beurteilt hat als die Kl&auml;gerin, f&uuml;hrt nicht zu einem Verfahrensfehler. Gleiches gilt in Bezug auf das Vorbringen der Kl&auml;gerin zur Pr&uuml;fung der Fremdleistungen durch das FA und die mit dieser &#8211;aus Sicht der Kl&auml;gerin&#8211; in Verbindung stehende Verschleppung der Aufkl&auml;rung erkannter Sachverhalte durch das FA und die &#8211;von der Kl&auml;gerin gesehene&#8211; Wahrheitspflichtverletzung des FA im FG-Verfahren.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>54<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Aus diesen Gr&uuml;nden greift auch die R&uuml;ge der Kl&auml;gerin, das Urteil sei nicht mit Gr&uuml;nden versehen (&sect;&nbsp;119 Nr.&nbsp;6 FGO), nicht durch. Das FG hat sich in seinem Urteil mit der Frage der Verwirkung auseinandergesetzt. Dass die Urteilsbegr&uuml;ndung nicht den Erwartungen der Kl&auml;gerin entspricht, begr&uuml;ndet keinen Versto&szlig; gegen &sect;&nbsp;119 Nr.&nbsp;6 FGO (vgl. z.B. BFH-Beschluss vom 11.&nbsp;Juli 2012 X&nbsp;B&nbsp;41\/11, BFH\/NV 2012, 1634, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>55<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die weiteren Verfahrensr&uuml;gen erachtet der Senat ebenfalls als nicht durchgreifend (&sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;6 FGO).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>56<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Die von der Kl&auml;gerin dargelegten verfassungsrechtlichen Bedenken teilt der Senat nicht. Der Erlass der Gewerbesteuermessbescheide verst&ouml;&szlig;t insbesondere nicht gegen Art.&nbsp;3 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;2 GG.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>57<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Art.&nbsp;3 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;2 GG r&auml;umt nach Wortlaut, Systematik und Zweck dem Behinderten nur ein subjektives Abwehrrecht gegen Benachteiligungen, aber grunds&auml;tzlich keinen Anspruch auf bestimmte Verg&uuml;nstigungen im Vergleich zu Nichtbehinderten ein (z.B. BFH-Urteil vom 21.&nbsp;Juni 2007 III&nbsp;R&nbsp;48\/04, BFHE 218, 270, BStBl II 2007, 880, m.w.N.). Benachteiligung bedeutet nachteilige Ungleichbehandlung. Behinderte werden z.B. benachteiligt, wenn ihre Lebenssituation im Vergleich zu derjenigen nichtbehinderter Menschen durch gesetzliche Regelungen verschlechtert wird, die ihnen Entfaltungs- und Bet&auml;tigungsm&ouml;glichkeiten vorenthalten, welche anderen offenstehen (Beschluss des Bundesverfassungsgerichts vom 19.&nbsp;Januar 1999&nbsp;&nbsp;1&nbsp;BvR&nbsp;2161\/94, BVerfGE 99, 341, BGBl I 1999, 699). Eine nachteilige Gleichbehandlung wird dagegen von Art.&nbsp;3 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;2 GG nicht erfasst (BFH-Urteil in BFHE 218, 270, BStBl II 2007, 880).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>58<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Hieraus folgt, dass die von der Behinderung des F unabh&auml;ngige steuerliche Beurteilung der Eink&uuml;nfte der Kl&auml;gerin als gewerblich keine von Art.&nbsp;3 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;2 GG erfasste Ungleichbehandlung darstellt. Auch nichtbehinderte Menschen, die ihre T&auml;tigkeit ausschlie&szlig;lich von zu Hause aus&uuml;ben und daher keine besondere Infrastruktur der St&auml;dte nutzen, unterliegen &#8211;wenn ihre T&auml;tigkeit gewerblich ist&#8211; der Gewerbesteuer.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>59<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4. Die Kostenentscheidung beruht auf &sect;&nbsp;135 Abs.&nbsp;2 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 21.2.2017, VIII R 45\/13ECLI:DE:BFH:2017:U.210217.VIIIR45.13.0 Zur Qualifizierung der T&auml;tigkeit einer Personengesellschaft, die auf technische &Uuml;bersetzungen spezialisiert ist &#8211; Verwirkung &#8211; rechtliches Geh&ouml;r &#8211; keine Benachteiligung von Behinderten Leits&auml;tze Eine Personengesellschaft, die ihren Kunden im Rahmen einheitlicher Auftr&auml;ge nicht nur &Uuml;bersetzungen in Sprachen liefert, die ihre Gesellschafter beherrschen, sondern &#8211;durch Zukauf von Fremd&uuml;bersetzungen&#8211; regelm&auml;&szlig;ig &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/viii-r-45-13-zur-qualifizierung-der-taetigkeit-einer-personengesellschaft-die-auf-technische-uebersetzungen-spezialisiert-ist-verwirkung-rechtliches-gehoer-keine-benachteiligung-von-behinderten\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">VIII&nbsp;R&nbsp;45\/13 &#8211; Zur Qualifizierung der T&auml;tigkeit einer Personengesellschaft, die auf technische &Uuml;bersetzungen spezialisiert ist &#8211; Verwirkung &#8211; rechtliches Geh&ouml;r &#8211; keine Benachteiligung von Behinderten<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-67367","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/67367","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=67367"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/67367\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=67367"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=67367"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=67367"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}