{"id":67370,"date":"2017-06-12T18:10:37","date_gmt":"2017-06-12T16:10:37","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=67370"},"modified":"2017-06-12T18:10:37","modified_gmt":"2017-06-12T16:10:37","slug":"iv-r-13-14-pauschale-einkommensteuer-auf-geschenke-unterliegt-abzugsverbot","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/iv-r-13-14-pauschale-einkommensteuer-auf-geschenke-unterliegt-abzugsverbot\/","title":{"rendered":"IV&nbsp;R&nbsp;13\/14 &#8211; Pauschale Einkommensteuer auf Geschenke unterliegt Abzugsverbot"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 30.3.2017, IV R 13\/14<br \/>ECLI:DE:BFH:2017:U.300317.IVR13.14.0<\/p>\n<p class=\"titel\">Pauschale Einkommensteuer auf Geschenke unterliegt Abzugsverbot<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>Die &Uuml;bernahme der pauschalen Einkommensteuer nach &sect; 37b EStG f&uuml;r ein Geschenk unterliegt als weiteres Geschenk dem Abzugsverbot des &sect; 4 Abs. 5 Satz 1 Nr. 1 EStG, soweit bereits der Wert des Geschenks selbst oder zusammen mit der &uuml;bernommenen pauschalen Einkommensteuer den Betrag von 35 EUR &uuml;bersteigt.<\/p>\n<\/div>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>Die Revision der Kl&auml;gerin gegen das Urteil des Nieders&auml;chsischen Finanzgerichts vom 16. Januar 2014&nbsp;&nbsp;10 K 326\/13 wird als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckgewiesen.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Kosten des Revisionsverfahrens hat die Kl&auml;gerin zu tragen.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">I.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin und Revisionskl&auml;gerin (Kl&auml;gerin) ist eine KG. Gegenstand ihres Unternehmens ist die Planung, Organisation und Durchf&uuml;hrung von k&uuml;nstlerischen Veranstaltungen aller Art, insbesondere von Konzerten. Ihre gewerblichen Eink&uuml;nfte erzielt sie im Wesentlichen aus dem Verkauf von Eintrittskarten, die &uuml;ber Vorverkaufsstellen vertrieben werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im Rahmen einer f&uuml;r den Zeitraum 2003 bis 2008 durchgef&uuml;hrten Au&szlig;enpr&uuml;fung gelangte die Pr&uuml;ferin zu der Feststellung, dass die Kl&auml;gerin Freikarten vergeben habe. Einen Teil der hierf&uuml;r entstandenen Aufwendungen behandelte sie als nicht ber&uuml;cksichtigungsf&auml;hige Geschenke i.S. des &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;5 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 des Einkommensteuergesetzes (EStG). Die H&ouml;he des nicht abziehbaren Aufwands sch&auml;tzte sie im Einvernehmen mit der Kl&auml;gerin auf 40.000&nbsp;EUR (2006), 60.000&nbsp;EUR (2007) und 50.000&nbsp;EUR (2008).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Bei einer Lohnsteuer-Au&szlig;enpr&uuml;fung f&uuml;r den Zeitraum vom 1.&nbsp;Juli 2007 bis zum 31.&nbsp;Dezember 2010 stellte die Pr&uuml;ferin fest, dass die Kl&auml;gerin Sachzuwendungen an Nichtarbeitnehmer nach &sect;&nbsp;37b EStG pauschal versteuert habe; hinsichtlich der Freikarten habe sie jedoch keine Pauschalierung vorgenommen. Die Beteiligten verst&auml;ndigten sich auf eine &quot;noch zu versteuernde Bemessungsgrundlage&quot; f&uuml;r 2007 bis 2010 in H&ouml;he von j&auml;hrlich 20.000&nbsp;EUR. Vor diesem Hintergrund entrichtete die Kl&auml;gerin im Streitjahr 2012 pauschale Einkommensteuer zuz&uuml;glich Solidarit&auml;tszuschlags und Kirchensteuer in H&ouml;he von 26.760&nbsp;EUR.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>In dem Bescheid &uuml;ber die gesonderte und einheitliche Feststellung von Besteuerungsgrundlagen (im Weiteren Gewinnfeststellungsbescheid) f&uuml;r 2012 vom 30.&nbsp;Oktober 2013 lie&szlig; der Beklagte und Revisionsbeklagte (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) die entrichtete pauschale Einkommensteuer nicht zum Betriebsausgabenabzug zu.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die dagegen erhobene Sprungklage wies das Nieders&auml;chsische Finanzgericht (FG) mit Urteil vom 16.&nbsp;Januar 2014&nbsp;&nbsp;10&nbsp;K&nbsp;326\/13 als unbegr&uuml;ndet ab. Bei der pauschalen Einkommensteuer handele es sich um eine Betriebsausgabe, die den Gewinn nicht mindern d&uuml;rfe. &Uuml;bernehme die Kl&auml;gerin nach &sect;&nbsp;37b EStG die Steuer des Beschenkten, wende sie diesem einen weiteren Vorteil zu. Die Steuer sei daher Teil des Geschenks i.S. des &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;5 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 EStG. Diese Auslegung entspreche dem Willen des Gesetzgebers und versto&szlig;e nicht gegen das &Uuml;berma&szlig;verbot. Ob der Schenkende durch die pauschale und die darauf entfallende individuelle Einkommensteuer h&ouml;her belastet werde als &#8211;ohne Pauschalierung&#8211; der Beschenkte, richte sich nach dem jeweiligen individuellen Steuersatz. Dass es mitunter zu einer h&ouml;heren Belastung des Schenkenden komme, liege in der Natur der Pauschalierung und bedeute nicht, dass der Gesetzgeber seinen Gestaltungsspielraum &uuml;berschritten habe. Denn dem Schenkenden stehe es frei, auf die Pauschalierung zu verzichten und den Beschenkten zu benennen, damit die Besteuerung bei diesem vorgenommen werden k&ouml;nne.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit ihrer Revision r&uuml;gt die Kl&auml;gerin die Verletzung des &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;5 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1, des &sect;&nbsp;37b Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;1 und Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;2 i.V.m. &sect;&nbsp;40 Abs.&nbsp;3 EStG.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Sie beantragt,<br \/>die Vorentscheidung aufzuheben und den Bescheid &uuml;ber die gesonderte und einheitliche Feststellung von Besteuerungsgrundlagen f&uuml;r 2012 vom 30.&nbsp;Oktober 2013 dahin zu &auml;ndern, dass der laufende Gewinn aus Gesamthandsbilanz um 26.760&nbsp;EUR herabgesetzt wird.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt,<br \/>die Revision zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>II.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">Die Revision der Kl&auml;gerin ist unbegr&uuml;ndet und war deshalb zur&uuml;ckzuweisen (&sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;2 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;). Das FG ist zu Recht davon ausgegangen, dass die von der Kl&auml;gerin entrichtete pauschale Einkommensteuer dem Abzugsverbot des &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;5 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 EStG unterliegt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Bei der Gewinnermittlung sind Aufwendungen, die durch den Betrieb veranlasst sind, als Betriebsausgaben abzuziehen (&sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;4 EStG). Handelt es sich jedoch um Aufwendungen f&uuml;r Geschenke an Personen, die nicht Arbeitnehmer des Steuerpflichtigen sind, d&uuml;rfen sie den Gewinn nicht mindern (&sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;5 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 EStG). Letzteres gilt nicht, wenn die Anschaffungs- oder Herstellungskosten der dem Empf&auml;nger im Wirtschaftsjahr zugewendeten Gegenst&auml;nde insgesamt 35&nbsp;EUR nicht &uuml;bersteigen (&sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;5 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 EStG in der f&uuml;r das Streitjahr 2012 geltenden Fassung &#8211;EStG n.F.&#8211;).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Geschenke i.S. des &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;5 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 EStG sind unentgeltliche Zuwendungen. Zuwendung bedeutet Verschaffung eines verm&ouml;genswerten Vorteils, der auch in der Minderung von Verbindlichkeiten bestehen kann (M&uuml;nchKommBGB\/Koch, 7.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;516 Rz&nbsp;11; Jauernig\/Mansel, BGB, 16.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;516 BGB, Rz&nbsp;5). Unentgeltlichkeit liegt vor, wenn die Zuwendung nicht als Gegenleistung f&uuml;r eine bestimmte Leistung des Empf&auml;ngers gedacht ist und nicht in einem unmittelbaren zeitlichen oder wirtschaftlichen Zusammenhang mit einer solchen Leistung steht (Urteile des Bundesfinanzhofs &#8211;BFH&#8211; vom 18.&nbsp;Februar 1982 IV&nbsp;R&nbsp;46\/78, BFHE 135, 206, BStBl II 1982, 394; vom 20.&nbsp;August 1986 I&nbsp;R&nbsp;29\/85, BFHE 147, 525, BStBl II 1987, 108, unter II.1.b, und vom 12.&nbsp;Oktober 2010 I&nbsp;R&nbsp;99\/09, Rz&nbsp;11).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Das FG hat die Aus&uuml;bung des Pauschalierungswahlrechts durch die Kl&auml;gerin ohne Rechtsfehler als Geschenk i.S. des &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;5 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 EStG beurteilt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Mit der Aus&uuml;bung des Wahlrechts nach &sect;&nbsp;37b Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 EStG hat die Kl&auml;gerin eine Zuwendung an einen Dritten vorgenommen. Denn sie hat den Empf&auml;ngern der Freikarten einen (weiteren) verm&ouml;genswerten Vorteil verschafft. Dieser liegt in der Befreiung von der auf die Freikarten entfallenden Einkommensteuerschuld.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(1) Gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;37b Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 EStG k&ouml;nnen Steuerpflichtige die Einkommensteuer einheitlich f&uuml;r alle innerhalb eines Wirtschaftsjahres gew&auml;hrten Geschenke i.S. des &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;5 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 EStG, die nicht in Geld bestehen, mit einem Pauschsteuersatz von 30&nbsp;% erheben. Die Pauschalierungsm&ouml;glichkeit wird nur hinsichtlich solcher Geschenke er&ouml;ffnet, die zu Eink&uuml;nften i.S. des &sect;&nbsp;2 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 i.V.m. &sect;&sect;&nbsp;13 bis 24 EStG und zur Entstehung einer Einkommensteuerschuld beim Empf&auml;nger f&uuml;hren. Denn &sect;&nbsp;37b EStG begr&uuml;ndet keine weitere eigenst&auml;ndige Einkunftsart und keinen sonstigen origin&auml;ren (Einkommen-) Steuertatbestand, sondern stellt lediglich eine besondere pauschalierende Erhebungsform der Einkommensteuer zur Wahl (BFH-Urteile vom 16.&nbsp;Oktober 2013 VI&nbsp;R&nbsp;52\/11, BFHE 243, 233, BStBl II 2015, 455, und VI&nbsp;R&nbsp;57\/11, BFHE 243, 237, BStBl II 2015, 457).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(2) &Uuml;bt der Zuwendende das Pauschalierungswahlrecht aus, wird er gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;37b Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;2 i.V.m. &sect;&nbsp;40 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;2 Halbsatz&nbsp;1 EStG Schuldner der pauschalen Einkommensteuer. Bei der Veranlagung des Empf&auml;ngers bleiben die Eink&uuml;nfte in Gestalt des pauschal besteuerten Geschenks hingegen au&szlig;er Ansatz (&sect;&nbsp;37b Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 EStG). Der Zuwendende &uuml;bernimmt die beim Zuwendungsempf&auml;nger entstehende Einkommensteuerschuld (BFH-Urteile in BFHE 243, 233, BStBl II 2015, 455, Rz&nbsp;13, und in BFHE 243, 237, BStBl II 2015, 457, Rz&nbsp;21). Der Zuwendungsempf&auml;nger wird durch die &Uuml;bernahme von seiner Einkommensteuerschuld befreit. In dieser Befreiung liegt ein verm&ouml;genswerter Vorteil, den der Zuwendende dem Empf&auml;nger &#8211;zus&auml;tzlich zu dem pauschal besteuerten Geschenk&#8211; verschafft. Mit der Aus&uuml;bung des Pauschalierungswahlrechts nimmt der Zuwendende mithin eine (weitere) Zuwendung an den Empf&auml;nger vor (Graw, Entscheidungen der Finanzgerichte 2014, 895; derselbe, in: Kirchhof\/S&ouml;hn\/ Mellinghoff, EStG, &sect;&nbsp;37b Rz&nbsp;B&nbsp;12, B&nbsp;19; Schmidt\/Heinicke, EStG, 36.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;4 Rz&nbsp;537; Schmidt\/Loschelder, a.a.O., &sect;&nbsp;37b Rz&nbsp;5; Bl&uuml;mich\/Ettlich, &sect;&nbsp;37b EStG Rz&nbsp;12; Bl&uuml;mich\/Wied, &sect;&nbsp;4 EStG Rz&nbsp;701; Steiner in Lademann, EStG, &sect;&nbsp;37b Rz&nbsp;17, 29, 39; Stickan in Littmann\/Bitz\/Pust, Das Einkommensteuerrecht, Kommentar, &sect;&nbsp;37b Rz&nbsp;67&nbsp;f.; Niermann, Neue Wirtschaftsbriefe 2014, 352; Eisgruber in Kirchhof, EStG, 16.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;37b Rz&nbsp;29; Schreiben des Bundesministeriums der Finanzen vom 19.&nbsp;Mai 2015 IV&nbsp;C&nbsp;6-S&nbsp;2297-b\/14\/10001, BStBl I 2015, 468, Tz&nbsp;26).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(3) Davon geht auch der Gesetzgeber aus. In der Gesetzesbegr&uuml;ndung zu &sect;&nbsp;37b EStG hat er ausgef&uuml;hrt, dass die &Uuml;bernahme der pauschalen Einkommensteuer aus der Sicht des Zuwendenden ein Geschenk i.S. des &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;5 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 EStG sei (BTDrucks 16\/2712, S.&nbsp;56, und BTDrucks 16\/3368, S.&nbsp;11). F&uuml;r den Empf&auml;nger stelle die von dem Zuwendenden &uuml;bernommene Steuer einen weiteren Vorteil dar (BTDrucks 16\/2712, S.&nbsp;55).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(4) Auch der Zweck des &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;5 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 EStG erfordert, dass die Befreiung von der Steuerschuld als Zuwendung unter den Tatbestand subsumiert wird.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Vorschrift begrenzt das objektive Nettoprinzip, nach dem nur das Nettoeinkommen, die Erwerbseinnahmen abz&uuml;glich der Erwerbsaufwendungen, der Besteuerung unterliegt (Beschluss des Bundesverfassungsgerichts &#8211;BVerfG&#8211; vom 11.&nbsp;November 1998&nbsp;&nbsp;2&nbsp;BvL&nbsp;10\/95, BVerfGE 99, 280, BStBl II 1999, 502). Diese Belastungsentscheidung verlangt nicht, dass der Gesetzgeber stets den gewillk&uuml;rten tats&auml;chlichen Aufwand ber&uuml;cksichtigt. Es kann vielmehr gen&uuml;gen, f&uuml;r bestimmte Arten von Aufwendungen nur den Abzug eines in realit&auml;tsgerechter H&ouml;he typisierten Betrages zu gestatten (vgl. BVerfG-Beschluss vom 10.&nbsp;April 1997&nbsp;&nbsp;2&nbsp;BvL&nbsp;77\/92, BVerfGE 96, 1, BStBl II 1997, 518). Das gilt insbesondere dann, wenn die Erwerbsaufwendungen die Kosten der allgemeinen Lebensf&uuml;hrung i.S. des &sect;&nbsp;12 EStG ber&uuml;hren und deshalb zur Klarstellung wie zur Vereinfachung in einem unwiderleglichen Regeltatbestand erfasst werden (BVerfG-Urteil vom 7.&nbsp;Dezember 1999&nbsp;&nbsp;2&nbsp;BvR&nbsp;301\/98, BVerfGE 101, 297, BStBl II 2000, 162).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Vor diesem Hintergrund untersagt &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;5 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 EStG&nbsp;n.F. den Abzug von betrieblich veranlassten Aufwendungen f&uuml;r Geschenke an Nichtarbeitnehmer, wenn die Kosten pro Empf&auml;nger und Wirtschaftsjahr 35&nbsp;EUR &uuml;bersteigen. Die Norm soll gem&auml;&szlig; der Gesetzesbegr&uuml;ndung au&szlig;erordentlich hohen Aufwand bei der betrieblichen Repr&auml;sentation &#8211;das &quot;Spesenunwesen&quot;&#8211; bek&auml;mpfen. &Uuml;bertriebener Aufwand d&uuml;rfe nicht vom Steuerpflichtigen auf die Allgemeinheit abgew&auml;lzt werden. Daher seien Betriebsausgaben, die die Lebensf&uuml;hrung des Steuerpflichtigen oder anderer Personen ber&uuml;hrten, vom Abzug auszuschlie&szlig;en, soweit sie unter Ber&uuml;cksichtigung der allgemeinen Verkehrsauffassung als unangemessen anzusehen seien. Bestimmte Betriebsausgaben, die bereits ihrer Art nach &uuml;berfl&uuml;ssige und unangemessene Repr&auml;sentation darstellten, m&uuml;ssten im Gesetz ausdr&uuml;cklich benannt und ihr Abzug verboten werden. Dazu z&auml;hlten Aufwendungen f&uuml;r Geschenke an Gesch&auml;ftsfreunde, mit Ausnahme solcher von geringem Wert (BTDrucks 1811 aus der 3.&nbsp;Wahlperiode, S.&nbsp;8).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Hierunter f&auml;llt auch die von dem Zuwendenden &uuml;bernommene, auf den geschenkten Gegenstand entfallende Einkommensteuer des Beschenkten. Denn Geschenk &#8211;im Streitfall die Freikarte&#8211; und Steuer sind derart miteinander verbunden, dass sie zusammen betrachtet werden m&uuml;ssen. Geschenke i.S. des &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;5 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 EStG dienen dazu, das Ansehen des Zuwendenden zu st&auml;rken, eine Gesch&auml;ftsbeziehung zu pflegen oder neue Kunden zu werben. Diese Zwecke w&uuml;rden vereitelt, h&auml;tte der Empf&auml;nger Mittel aufzubringen, um seine aus dem Geschenk erwachsende Steuerschuld zu tilgen (&quot;vergiftetes&quot; Geschenk; Kohlhaas, Finanz-Rundschau &#8211;FR&#8211; 2014, 545; Schmidt\/Loschelder, a.a.O., &sect;&nbsp;37b Rz&nbsp;1; Graw, in: Kirchhof\/S&ouml;hn\/Mellinghoff, EStG, &sect;&nbsp;37b Rz&nbsp;A&nbsp;8). Die Steuer wird folglich &uuml;bernommen, um das Ziel des Geschenks oder auch nur dessen Annahme durch den Beschenkten erreichen zu k&ouml;nnen. Angesichts dessen ist es gerechtfertigt, Geschenk und &quot;Steuergeschenk&quot; gleich zu behandeln. Sind die Aufwendungen f&uuml;r das Geschenk nach den Vorstellungen des Gesetzgebers unangemessener und &uuml;berfl&uuml;ssiger Repr&auml;sentationsaufwand, gilt das auch f&uuml;r die Befreiung des Beschenkten von der auf die Einnahmen entfallenden Steuerschuld.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(5) Den dagegen vorgebrachten Einw&auml;nden der Kl&auml;gerin vermag der Senat nicht zu folgen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(a) Die pauschale Einkommensteuer des &sect;&nbsp;37b EStG ist keine Unternehmenssteuer eigener Art, die origin&auml;r beim Zuwendenden entsteht und deshalb stets als Betriebsausgabe abziehbar ist (so aber Kanzler in Kanzler\/Kraft\/B&auml;uml, Einkommensteuergesetz, Kommentar, 2.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;37b Rz&nbsp;1, 7; Urban, Deutsche Steuer-Zeitung 2007, 299, 304&nbsp;f., 309; Kohlhaas, FR 2012, 950, 953&nbsp;f.; derselbe, Die Steuerberatung &#8211;Stbg&#8211; 2013, 113, und FR 2014, 545; Kohlhaas\/Neumann, Stbg 2014, 395, 400; Hilbert\/ Straub\/Sperandio, Betriebs-Berater 2014, 919, 925&nbsp;f.; Lingemann in Herrmann\/Heuer\/Raupach &#8211;HHR&#8211;, &sect;&nbsp;37b EStG Rz&nbsp;31).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>So geht &sect;&nbsp;37b EStG bereits nach seinem Wortlaut von einer &quot;Steuer&uuml;bernahme&quot; aus (&sect;&nbsp;37b Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;3 EStG). Auch &sect;&nbsp;40 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 EStG, auf den &sect;&nbsp;37b Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;2 EStG verweist, spricht &#8211;sinngem&auml;&szlig; angewandt&#8211; ebenfalls davon, dass der Zuwendende die pauschale Einkommensteuer &quot;zu &uuml;bernehmen&quot; habe.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>&quot;&Uuml;bernehmen&quot; bedeutet, dass die Steuerschuld des Zuwendenden (&sect;&nbsp;37b Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;2 i.V.m. &sect;&nbsp;40 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;2 Halbsatz&nbsp;1 EStG) nicht von Anfang an zu den in seiner Person entstandenen Pflichten geh&ouml;rt. Vielmehr entsteht die auf den geschenkten Gegenstand entfallende Einkommensteuer zun&auml;chst als Anspruch aus dem Steuerschuldverh&auml;ltnis gegen&uuml;ber dem Beschenkten. Sie wird erst dadurch zu einer Steuerschuld des Zuwendenden, dass dieser gegen&uuml;ber dem Finanzamt erkl&auml;rt, die Steuer erheben zu wollen (vgl. BFH-Urteil vom 30.&nbsp;November 1989 I&nbsp;R&nbsp;14\/87, BFHE 159, 82, BStBl II 1990, 993). &Uuml;bt der Zuwendende das Pauschalierungswahlrecht nicht aus, bleibt es bei der Steuerschuldnerschaft des Beschenkten. Der Umstand, dass der Zuwendende gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;37b Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;2 i.V.m. &sect;&nbsp;40 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;2 Halbsatz&nbsp;1 EStG selbst Schuldner der pauschalen Einkommensteuer ist, steht der Annahme einer (Steuer-)Zuwendung mithin nicht entgegen. Die Stellung eines Schuldners erlangt er nur durch die Aus&uuml;bung des Wahlrechts; allein diese Handlung f&uuml;hrt zum Wegfall der Steuerschuld des Beschenkten, wodurch diesem ein verm&ouml;genswerter Vorteil zuflie&szlig;t.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Diese Auslegung steht auch im Einklang mit der h&ouml;chstrichterlichen Rechtsprechung zur Bedeutung des &sect;&nbsp;40 Abs.&nbsp;3 EStG, nach der die pauschale Lohnsteuer, obwohl aus Praktikabilit&auml;tsgr&uuml;nden in verfahrensrechtlich-technischer Hinsicht vom Arbeitgeber erhoben, materiell-rechtlich eine Steuer des Arbeitnehmers darstelle (BFH-Urteile in BFHE 159, 82, BStBl II 1990, 993; vom 6.&nbsp;Mai 1994 VI&nbsp;R&nbsp;47\/93, BFHE 174, 363, BStBl II 1994, 715; vom 20.&nbsp;Juli 2000 VI&nbsp;R&nbsp;10\/98, BFH\/NV 2001, 35, und vom 4.&nbsp;April 2001 VI&nbsp;R&nbsp;173\/00, BFHE 195, 277, BStBl II 2001, 677).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Aus &sect;&nbsp;37b Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;2 i.V.m. &sect;&nbsp;40 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;2 Halbsatz&nbsp;2 EStG l&auml;sst sich ebenfalls nicht ableiten, dass der Zuwendungsempf&auml;nger nur dann einen geldwerten Vorteil erlangt, wenn die pauschale Lohn- bzw. Einkommensteuer auf ihn abgew&auml;lzt wird. Das Gegenteil ist vielmehr richtig. W&auml;hlt der Arbeitgeber die pauschale Besteuerung, wendet er dem Arbeitnehmer sowohl den Lohn als auch die darauf entfallende Steuer zu (BFH-Beschluss vom 14.&nbsp;November 2013 VI&nbsp;R&nbsp;49\/12, BFHE 243, 524). W&auml;lzt er die Steuer auf den Arbeitnehmer ab, muss jener die Steuer wirtschaftlich selbst tragen. &sect;&nbsp;40 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;2 Halbsatz&nbsp;2 EStG stellt lediglich klar, dass die zivilrechtlich zul&auml;ssige Abw&auml;lzung keine steuerliche Wirkung entfaltet (Trzaskalik, in: Kirchhof\/S&ouml;hn\/Mellinghoff, EStG, &sect;&nbsp;40 Rz&nbsp;D&nbsp;4&nbsp;b; Bl&uuml;mich\/ Ettlich, &sect;&nbsp;37b EStG Rz&nbsp;86). So bewirkt sie keine Minderung der steuerlichen Bemessungsgrundlage; vielmehr wird die pauschale Lohnsteuer aus dem vollen Lohn berechnet (Schmidt\/Kr&uuml;ger, a.a.O., &sect;&nbsp;40 Rz&nbsp;26). Zudem findet der Nettosteuersatz Anwendung, obwohl dem Arbeitnehmer der von &sect;&nbsp;40 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 EStG unterstellte geldwerte Vorteil gerade nicht zuflie&szlig;t (HHR\/Wagner, &sect;&nbsp;40 EStG Rz&nbsp;28).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(b) Aus dem Schweigen des &sect;&nbsp;37b EStG zur Abziehbarkeit der Steuer als Betriebsausgabe k&ouml;nnen keine Schl&uuml;sse gezogen werden. Denn die Vorschrift regelt, wie ihr Standort im EStG unter &quot;VI. Steuererhebung&quot; zeigt, das Erhebungsverfahren und nicht das Einkommen und damit die Steuerentstehung. Entsprechend bedeutet die Fiktion des &sect;&nbsp;37b Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;1 EStG &#8211;entgegen der Auffassung der Kl&auml;gerin&#8211; nicht, dass die pauschale Einkommensteuer materiell-rechtlich wie die Lohnsteuer zu behandeln sei. Der Gesetzgeber hat sich der Fiktion nur bedient, um auf ein bew&auml;hrtes Anmeldeverfahren zur&uuml;ckzugreifen. Fragen der Abziehbarkeit der pauschalen Einkommensteuer als Betriebsausgabe sollen mit ihr nicht beantwortet werden (vgl. BTDrucks 16\/2712, S.&nbsp;56).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>28<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(c) Dass die Pauschalsteuer nicht dem Abzugsverbot des &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;5 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 EStG unterf&auml;llt, l&auml;sst sich schlie&szlig;lich auch nicht damit begr&uuml;nden, dass &#8211;abh&auml;ngig von den individuellen Steuers&auml;tzen des Zuwendungsempf&auml;ngers und des Zuwendenden&#8211; ein die Pauschalierung w&auml;hlender Zuwendender regelm&auml;&szlig;ig h&ouml;her belastet wird als ein Empf&auml;nger, der den geschenkten Gegenstand selbst versteuert. Dem Zuwendenden ist der Betriebsausgabenabzug unter den Voraussetzungen des &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;5 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 EStG versagt, so dass die Aufwendungen dort (erneut) individuell besteuert werden. Kommt es hingegen zur Pauschalierung, hat der Zuwendende pauschale Einkommensteuer in H&ouml;he von 30&nbsp;% der Aufwendungen f&uuml;r den Gegenstand zu entrichten. Au&szlig;erdem darf er weder diese Aufwendungen noch die entrichtete Steuer als Betriebsausgaben abziehen. Dadurch werden beide Posten mit dem individuellen Steuersatz des Zuwendenden belastet. Die sich hieraus ergebende Steuerschuld des Zuwendenden ist &#8211;unabh&auml;ngig von den individuellen Steuers&auml;tzen&#8211; regelm&auml;&szlig;ig h&ouml;her als die des Empf&auml;ngers (ohne Pauschalierung). Dies ist jedoch unter Ber&uuml;cksichtigung des Gebots der gleichm&auml;&szlig;igen Besteuerung nach der finanziellen Leistungsf&auml;higkeit (Art.&nbsp;3 Abs.&nbsp;1 des Grundgesetzes &#8211;GG&#8211;) und des Verbots einer &uuml;berm&auml;&szlig;igen Steuerbelastung (Art.&nbsp;14 GG) &#8211;anders als die Kl&auml;gerin meint&#8211; nicht zu beanstanden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>29<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Zun&auml;chst ist zu ber&uuml;cksichtigen, dass sich die Bemessungsgrundlage der Steuer des Zuwendenden von der des Empf&auml;ngers unterscheidet. W&auml;hrend der Empf&auml;nger den gemeinen Wert der Freikarte, d.h. den Ticketpreis, als Betriebseinnahme zu versteuern hat, wird die pauschale Einkommensteuer des Zuwendenden nach dessen Aufwendungen &#8211;u.a. f&uuml;r die Anmietung der Konzerthalle und die Verpflichtung der K&uuml;nstler&#8211; bemessen (&sect;&nbsp;37b Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 EStG).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>30<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Hinzu kommt, dass Einnahmen- und Ausgabenseite getrennt zu betrachten sind. Das Einkommensteuerrecht kennt kein Korrespondenzprinzip, demzufolge der Empf&auml;nger einer Leistung nicht zu versteuern braucht, was der Geber nicht abziehen darf, und &#8211;umgekehrt&#8211; der Empf&auml;nger versteuern muss, was der Leistende von der Bemessungsgrundlage abziehen darf. Eine derart unbedingte wechselseitige Abh&auml;ngigkeit w&auml;re mit dem Grundsatz der Individualbesteuerung nicht zu vereinbaren (BFH-Urteil vom 26.&nbsp;Januar 1994 X&nbsp;R&nbsp;57\/89, BFHE 174, 1, BStBl II 1994, 597). Verm&ouml;genswerte Vorteile sind daher auch dann beim Empf&auml;nger als Betriebseinnahmen zu erfassen, wenn die Aufwendungen beim Zuwendenden nach &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;5 EStG nicht als Betriebsausgaben abziehbar sein sollten (BFH-Urteile vom 13.&nbsp;Dezember 1973 I&nbsp;R&nbsp;136\/72, BFHE 111, 108, BStBl II 1974, 210, und vom 26.&nbsp;September 1995 VIII&nbsp;R&nbsp;35\/93, BFHE 179, 251, BStBl II 1996, 273). &Uuml;bernimmt der Zuwendende &#8211;wie im Streitfall&#8211; ausnahmsweise die Steuerschuld des Empf&auml;ngers, kann nichts anderes gelten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>31<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Zudem wird mit der Steuer&uuml;bernahme ein (weiterer) steuerlicher Belastungsgrund geschaffen. Die Befreiung des Zuwendungsempf&auml;ngers von der Einkommensteuerschuld f&uuml;hrt bei diesem zu einer Betriebseinnahme und beim Zuwendenden zu einer Betriebsausgabe.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>32<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(d) Auch der Umstand, dass die &uuml;bernommene Steuer die Bemessungsgrundlage der pauschalen Einkommensteuer nicht erh&ouml;ht, l&auml;sst keine R&uuml;ckschl&uuml;sse auf deren Zuwendungscharakter zu. Grunds&auml;tzlich f&uuml;hrt die &Uuml;bernahme der Steuer zu einem weiteren verm&ouml;genswerten Vorteil beim Empf&auml;nger. Auch von der hierauf entfallenden Einkommensteuer wird dieser von dem Zuwendenden befreit, wodurch ein weiterer verm&ouml;genswerter Vorteil entsteht; diese Reihe lie&szlig;e sich endlos fortsetzen. Die einmalige Aus&uuml;bung des Wahlrechts hat mithin unendlich viele Zuwendungen zur Folge; die Bemessungsgrundlage des &sect;&nbsp;37b Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 EStG w&uuml;rde sich unendlich &#8211;um immer kleiner werdende und schlie&szlig;lich gegen Null gehende Betr&auml;ge&#8211; erh&ouml;hen. Diesen Perpetuierungseffekt hat der Gesetzgeber gesehen und aus Gr&uuml;nden der Vereinfachung auf die Einbeziehung der Steuer in die Bemessungsgrundlage bewusst verzichtet und stattdessen bereits bei der Festlegung des Steuersatzes ber&uuml;cksichtigt, dass die &uuml;bernommene Steuer grunds&auml;tzlich als Einnahme zu erfassen w&auml;re (BTDrucks 16\/2712, S.&nbsp;55 unten, S.&nbsp;56 oben). Unter der Pr&auml;misse, dass die &Uuml;bernahme der Pauschalsteuer ein Geschenk i.S. des &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;5 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 EStG ist (BTDrucks 16\/2712, S.&nbsp;56), hat der Gesetzgeber &#8211;trotz kritischer Stimmen im Gesetzgebungsverfahren (BTDrucks 16\/3368, S.&nbsp;10)&#8211; an den bestehenden Regelungen zum Betriebsausgabenabzug festgehalten (BTDrucks 16\/3368, S.&nbsp;11). Um den Zuwendenden zu entlasten, wurde allerdings der Steuersatz des &sect;&nbsp;37b Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 EStG von 45 auf 30&nbsp;% gesenkt. Dies auch vor dem Hintergrund, dass &quot;ein Unternehmen die Geschenke wegen ihrer Nichtabzugsf&auml;higkeit aus dem Ertrag erwirtschaften m&uuml;sse und deshalb faktisch ein viel h&ouml;herer Steuersatz darauf laste&quot; (BTDrucks 16\/3368, S.&nbsp;11). Die Verwaltungspraxis, wonach die Pauschalsteuer nicht in die Bemessungsgrundlage des &sect;&nbsp;37b EStG einbezogen wird, entspricht mithin, anders als die Kl&auml;gerin meint, dem Gesetz.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>33<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(e) Schlie&szlig;lich kommt ein Betriebsausgabenabzug der Pauschalsteuer auch nicht unter Ber&uuml;cksichtigung des &Uuml;berma&szlig;verbots in Betracht. Insoweit ist ma&szlig;geblich zu ber&uuml;cksichtigen, dass dem Zuwendenden die Pauschalbesteuerung vom Gesetzgeber nicht aufgezwungen wird. Sie h&auml;ngt vielmehr von seiner Erkl&auml;rung gegen&uuml;ber dem FA und damit von seinem freien Willen ab. Daran &auml;ndert auch der Umstand nichts, dass der Steuerpflichtige das Wahlrecht f&uuml;r alle innerhalb eines Wirtschaftsjahres gew&auml;hrten Zuwendungen einheitlich auszu&uuml;ben hat (&sect;&nbsp;37b Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 EStG).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>34<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Das FG ist zutreffend von der Unentgeltlichkeit der Zuwendung ausgegangen. Der Befreiung der Freikartenempf&auml;nger von ihrer Einkommensteuerschuld stand keine Gegenleistung gegen&uuml;ber. Eine solche wurde weder seitens der Kl&auml;gerin erwartet noch von den Empf&auml;ngern f&uuml;r erforderlich gehalten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>35<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Die weiteren Voraussetzungen des Abzugsverbots lagen ebenfalls vor. Zwischen den Beteiligten ist nicht streitig, dass die Empf&auml;nger der Geschenke nicht zum Kreis der Arbeitnehmer der Kl&auml;gerin geh&ouml;rten und der Ausnahmetatbestand des &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;5 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 EStG nicht erf&uuml;llt war.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>36<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Die Kostenentscheidung beruht auf &sect;&nbsp;135 Abs.&nbsp;2 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 30.3.2017, IV R 13\/14ECLI:DE:BFH:2017:U.300317.IVR13.14.0 Pauschale Einkommensteuer auf Geschenke unterliegt Abzugsverbot Leits&auml;tze Die &Uuml;bernahme der pauschalen Einkommensteuer nach &sect; 37b EStG f&uuml;r ein Geschenk unterliegt als weiteres Geschenk dem Abzugsverbot des &sect; 4 Abs. 5 Satz 1 Nr. 1 EStG, soweit bereits der Wert des Geschenks selbst oder zusammen mit der &uuml;bernommenen pauschalen &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/iv-r-13-14-pauschale-einkommensteuer-auf-geschenke-unterliegt-abzugsverbot\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">IV&nbsp;R&nbsp;13\/14 &#8211; Pauschale Einkommensteuer auf Geschenke unterliegt Abzugsverbot<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-67370","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/67370","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=67370"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/67370\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=67370"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=67370"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=67370"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}