{"id":67371,"date":"2017-06-12T18:10:45","date_gmt":"2017-06-12T16:10:45","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=67371"},"modified":"2017-06-12T18:10:45","modified_gmt":"2017-06-12T16:10:45","slug":"v-r-39-16-umsatzsteuerfreiheit-von-eingliederungsleistungen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/v-r-39-16-umsatzsteuerfreiheit-von-eingliederungsleistungen\/","title":{"rendered":"V&nbsp;R&nbsp;39\/16 &#8211; Umsatzsteuerfreiheit von Eingliederungsleistungen"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 9.3.2017, V R 39\/16<br \/>ECLI:DE:BFH:2017:U.090317.VR39.16.0<\/p>\n<p class=\"titel\">Umsatzsteuerfreiheit von Eingliederungsleistungen<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>Die Beschr&auml;nkung der Umsatzsteuerfreiheit f&uuml;r Eingliederungsleistungen gem&auml;&szlig; &sect; 4 Nr. 16 Buchst. h UStG auf die Leistungen von Unternehmern, mit denen eine Vereinbarung nach &sect; 75 SGB XII besteht, ist unionsrechtskonform.<\/p>\n<\/div>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>Auf die Revision des Beklagten wird das Urteil des Nieders&auml;chsischen Finanzgerichts vom 15. Juni 2016&nbsp;&nbsp;5 K 86\/15 aufgehoben.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Sache wird an das Nieders&auml;chsische Finanzgericht zur&uuml;ckverwiesen.<\/p>\n<\/p>\n<p>Diesem wird die Entscheidung &uuml;ber die Kosten des Revisionsverfahrens &uuml;bertragen.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">I.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin und Revisionsbeklagte (Kl&auml;gerin) war als Erzieherin und selbst&auml;ndige Betreuerin f&uuml;r den gemeinn&uuml;tzigen Verein&nbsp;O (Verein) t&auml;tig, dessen Vorsitzende sie war. Zwischen dem Verein und dem Landkreis&nbsp;G bestand ein Vertrag nach &sect;&nbsp;75&nbsp;f. des Zw&ouml;lften Buchs Sozialgesetzbuch (SGB&nbsp;XII).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin unterst&uuml;tzte mit ihren f&uuml;r den Verein erbrachten Leistungen seelisch kranke Menschen in ihren Wohnungen bei der Erweiterung psychosozialer und kommunikativer Kompetenzen. Dies diente der ambulanten Eingliederungshilfe nach &sect;&nbsp;53 SGB&nbsp;XII. Seit 2011 war sie teilweise auch unmittelbar f&uuml;r verschiedene Sozialhilfetr&auml;ger t&auml;tig.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im Anschluss an eine Umsatzsteuer-Sonderpr&uuml;fung ging der Beklagte und Revisionskl&auml;ger (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) davon aus, dass die Kl&auml;gerin steuerpflichtige Leistungen erbracht habe und erlie&szlig; entsprechende Umsatzsteuerjahresbescheide f&uuml;r die Jahre 2009 bis 2012. Der Einspruch hatte keinen Erfolg.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Demgegen&uuml;ber gab das Finanzgericht (FG) der Klage statt. Zwar seien die Leistungen der Kl&auml;gerin nach nationalem Recht steuerpflichtig. Sie k&ouml;nne sich f&uuml;r die Steuerfreiheit ihrer Leistungen aber auf Art.&nbsp;132 Abs.&nbsp;1 Buchst.&nbsp;g der Richtlinie 2006\/112\/EG des Rates vom 28.&nbsp;November 2006 &uuml;ber das gemeinsame Mehrwertsteuersystem (MwStSystRL) sowie auf die hierzu ergangene Rechtsprechung des Gerichtshofs der Europ&auml;ischen Union (EuGH) und des Bundesfinanzhofs (BFH) berufen. Die M&ouml;glichkeit eines Vertragsschlusses mit einem Sozialversicherungstr&auml;ger reiche zur Begr&uuml;ndung der Anerkennung aus. Es l&auml;gen keine Anhaltspunkte vor, dass die Kl&auml;gerin ihre Leistungen nicht bereits ab 2009 mit den Tr&auml;gern habe abrechnen k&ouml;nnen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA wendet sich mit der Revision gegen die Entscheidungen der Jahre 2009 bis 2011 (Streitjahre). Es reiche nicht aus, dass die Kl&auml;gerin als Subunternehmerin t&auml;tig geworden sei und dass der Verein und das Jugendamt die T&auml;tigkeit abgestimmt h&auml;tten. Dass derartige Vereinbarungen sp&auml;ter abgeschlossen worden seien, sei unerheblich. Die Steuerfreiheit k&ouml;nne nicht von hypothetischen Vertragsm&ouml;glichkeiten abh&auml;ngen. Mit der Neuregelung ab 2009 habe der nationale Gesetzgeber sein Ermessen unionsrechtskonform ausge&uuml;bt. Die Rechtsprechung zur Berufbarkeit nach der alten Rechtslage sei daher nicht auf die in den Streitjahren geltende neue Rechtslage &uuml;bertragbar. Im Bereich der Eingliederungshilfen bestehe anders als bei der Pflege auch keine Notstandssituation. Die Leistungen der Kl&auml;gerin seien erst ab September 2011 aufgrund eigener Vertragsschl&uuml;sse steuerfrei.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt sinngem&auml;&szlig;,<br \/>das Urteil des FG in Bezug auf die Streitjahre 2009 bis 2011 aufzuheben und die Umsatzsteuer 2009 auf 6.907,24&nbsp;EUR, die Umsatzsteuer 2010 auf 5.467,48&nbsp;EUR und die Umsatzsteuer 2011 auf 6.522,09&nbsp;EUR festzusetzen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin beantragt sinngem&auml;&szlig;,<br \/>die Revision zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Es bestehe f&uuml;r die Anerkennung kein Erfordernis der Unmittelbarkeit von Leistungsbeziehungen. An ihrer beruflichen Qualifikation habe sich in den Streitjahren nichts ge&auml;ndert.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">II.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das Urteil des FG ist aufzuheben und die Sache an das FG zur&uuml;ckzuverweisen (&sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;). Die Leistungen der Kl&auml;gerin sind nicht aufgrund von Vereinbarungen nach &sect;&nbsp;4 Nr.&nbsp;16 Buchst.&nbsp;h des Umsatzsteuergesetzes (UStG) i.V.m. &sect;&nbsp;75 SGB&nbsp;XII steuerfrei. Entgegen dem Urteil des FG kann sich die Kl&auml;gerin auch nicht auf Art.&nbsp;132 Abs.&nbsp;1 Buchst.&nbsp;g MwStSystRL berufen. Denn der nationale Gesetzgeber hat das ihm durch diese Bestimmung einger&auml;umte Ermessen in einer mit dem Unionsrecht zu vereinbarenden Weise ausge&uuml;bt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Nach &sect;&nbsp;4 Nr.&nbsp;16 Buchst.&nbsp;h UStG sind die Leistungen der Einrichtungen steuerfrei, mit denen eine Vereinbarung nach &sect;&nbsp;75 SGB&nbsp;XII besteht. Nach den f&uuml;r den erkennenden Senat bindenden Feststellungen des FG (&sect;&nbsp;118 Abs.&nbsp;2 FGO) fehlt es f&uuml;r den im Revisionsverfahren streitigen Zeitraum an Vereinbarungen i.S. von &sect;&nbsp;75 Abs.&nbsp;3 SGB&nbsp;XII, so dass eine Steuerfreiheit aufgrund derartiger Vereinbarungen nicht in Betracht kommt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Die Kl&auml;gerin kann sich f&uuml;r die Steuerfreiheit ihrer Leistungen auch nicht auf das Unionsrecht berufen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Nach Art.&nbsp;132 Abs.&nbsp;1 Buchst.&nbsp;g MwStSystRL befreien die Mitgliedstaaten eng mit der Sozialf&uuml;rsorge und der sozialen Sicherheit verbundene Leistungen, einschlie&szlig;lich derjenigen, die durch Altenheime, Einrichtungen des &ouml;ffentlichen Rechts oder andere von dem betreffenden Mitgliedstaat als Einrichtungen mit sozialem Charakter anerkannte Einrichtungen bewirkt werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Art.&nbsp;132 Abs.&nbsp;1 Buchst.&nbsp;g MwStSystRL ist auf Leistungen anwendbar, die zum einen von &quot;Einrichtungen des &ouml;ffentlichen Rechts oder anderen von dem betreffenden Mitgliedstaat als Einrichtungen mit sozialem Charakter anerkannte Einrichtungen&quot; erbracht werden, und die zum anderen &quot;eng mit der Sozialf&uuml;rsorge und der sozialen Sicherheit verbunden&quot; sind (BFH-Urteil vom 18.&nbsp;Februar 2016 V&nbsp;R&nbsp;46\/14, BFHE 253, 421, Rz&nbsp;29; EuGH-Urteile Les Jardins de Jouvence SCRL vom 21.&nbsp;Januar 2016 C-335\/14, EU:C:2016:36, Rz&nbsp;29; Zimmermann vom 15.&nbsp;November 2012 C-174\/11, EU:C:2012:716, Rz&nbsp;21; Kingscrest Associates und Montecello vom 26.&nbsp;Mai 2005 C-498\/03, EU:C:2005:322, Rz&nbsp;34).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Die MwStSystRL legt die Voraussetzungen und Modalit&auml;ten der Anerkennung nicht fest. Vielmehr ist es Sache des innerstaatlichen Rechts jedes Mitgliedstaats, die Regeln aufzustellen, nach denen Einrichtungen die erforderliche Anerkennung gew&auml;hrt werden kann. Die Mitgliedstaaten verf&uuml;gen insoweit &uuml;ber ein Ermessen (EuGH-Urteile Zimmermann, EU:C:2012:716, Rz&nbsp;26; Kingscrest Associates und Montecello, EU:C:2005:322, Rz&nbsp;49, 51). Dabei haben die nationalen Beh&ouml;rden im Einklang mit dem Unionsrecht und unter der Kontrolle der nationalen Gerichte die f&uuml;r die Anerkennung ma&szlig;geblichen Gesichtspunkte zu ber&uuml;cksichtigen. Zu diesen geh&ouml;ren das Bestehen spezifischer Vorschriften, seien es nationale oder regionale, Rechts- oder Verwaltungsvorschriften, Steuervorschriften oder Vorschriften im Bereich der sozialen Sicherheit, das mit den T&auml;tigkeiten des betreffenden Steuerpflichtigen verbundene Gemeinwohlinteresse, die Tatsache, dass andere Steuerpflichtige mit den gleichen T&auml;tigkeiten bereits in den Genuss einer &auml;hnlichen Anerkennung kommen, und dass die Kosten der fraglichen Leistungen zum gro&szlig;en Teil durch Krankenkassen oder andere Einrichtungen der sozialen Sicherheit &uuml;bernommen werden (BFH-Urteile in BFHE 253, 421, Rz&nbsp;30; vom 5.&nbsp;Juni 2014 V&nbsp;R&nbsp;19\/13, BFHE 245, 433, Rz&nbsp;24; vom 25.&nbsp;April 2013 V&nbsp;R&nbsp;7\/11, BFHE 241, 475, BStBl II 2013, 976, Rz 20; EuGH-Urteile Les Jardins de Jouvence SCRL, EU:C:2016:36, Rz&nbsp;35; Go fair-Zeitarbeit vom 12.&nbsp;M&auml;rz 2015 C-594\/13, EU:C:2015:164, Rz&nbsp;20; Zimmermann, EU:C:2012:716, Rz&nbsp;26). Dabei kommt es nicht darauf an, ob die Kosten im konkreten Fall tats&auml;chlich &uuml;bernommen worden sind, sondern es reicht aus, dass sie &uuml;bernehmbar sind (z.B. BFH-Urteile in BFHE 253, 421, Rz&nbsp;30; vom 8.&nbsp;August 2013 V&nbsp;R&nbsp;8\/12, BFHE 242, 548, Rz&nbsp;40; vom 18.&nbsp;August 2005 V&nbsp;R&nbsp;71\/03, BFHE 211, 543, BStBl II 2006, 143, Rz&nbsp;52). Es ist Sache des nationalen Gerichts, anhand aller ma&szlig;geblichen Umst&auml;nde zu bestimmen, ob der Steuerpflichtige als Einrichtung mit sozialem Charakter anerkannt ist (BFH-Urteil vom 19.&nbsp;M&auml;rz 2013 XI&nbsp;R&nbsp;47\/07, BFHE 240, 439, Rz&nbsp;32; EuGH-Urteil Zimmermann, EU:C:2012:716, Rz&nbsp;32).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) &sect;&nbsp;4 Nr.&nbsp;16 Buchst.&nbsp;h UStG i.V.m. &sect;&nbsp;75 SGB&nbsp;XII entspricht den sich unionsrechtlich aus Art.&nbsp;132 Abs.&nbsp;1 Buchst.&nbsp;g MwStSystRL ergebenden Erfordernissen. Mit seiner Entscheidung, f&uuml;r die Steuerfreiheit an die Voraussetzungen von &sect;&nbsp;75 SGB&nbsp;XII anzukn&uuml;pfen, hat der nationale Gesetzgeber das ihm unionsrechtlich einger&auml;umte Ermessen nicht &uuml;berschritten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Mit der Verweisung auf &sect;&nbsp;75 SGB&nbsp;XII kn&uuml;pft der nationale Gesetzgeber f&uuml;r die Steuerfreiheit an eine Vorschrift des Sozialversicherungsrechts an. Nach dem Regelungskonzept des Steuergesetzgebers geh&ouml;ren zu den Unternehmern, die aufgrund der Verweisung auf das Sozialversicherungsrecht steuerfreie Leistungen erbringen k&ouml;nnen, neben den station&auml;ren und teilstation&auml;ren Einrichtungen (&sect;&nbsp;75 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 SGB&nbsp;XII) auch die sog. Dienste (&sect;&nbsp;75 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 SGB&nbsp;XII).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die f&uuml;r die Steuerfreiheit erforderliche Vereinbarung muss nach &sect;&nbsp;75 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 SGB&nbsp;XII Regelungen zum Inhalt und Umfang und zur Qualit&auml;t der Leistungen, zur Verg&uuml;tung und zur Pr&uuml;fung der Wirtschaftlichkeit und Qualit&auml;t der Leistungen enthalten. Der Sozialhilfetr&auml;ger kann insbesondere die Qualit&auml;t der Leistungen pr&uuml;fen (&sect;&nbsp;75 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;3 SGB&nbsp;XII). Die Einrichtung oder der Dienst muss gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;75 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;2 SGB&nbsp;XII unter Ber&uuml;cksichtigung ihrer Leistungsf&auml;higkeit zur Erbringung der Leistungen geeignet sein.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Eine &uuml;ber den Anwendungsbereich dieser Vorschrift hinausgehende Steuerfreiheit ist unionsrechtlich nicht im Hinblick auf ein Gemeinwohlinteresse an der Leistungserbringung geboten. Denn der nationale Gesetzgeber ist bei der Ausgestaltung der unternehmerbezogenen Anerkennung befugt, die Leistungsqualit&auml;t zu ber&uuml;cksichtigen, wie sie sich aus einer Pr&uuml;fung durch den Sozialhilfetr&auml;ger ergibt (vgl. &sect;&nbsp;75 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 und Satz&nbsp;3 SGB&nbsp;XII).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Das letztlich auch unternehmerbezogene Merkmal einer zu pr&uuml;fenden &quot;Qualit&auml;t&quot; unterscheidet die Unternehmer, die &uuml;ber den f&uuml;r die Steuerfreiheit nach nationalem Recht erforderlichen Vertragsschluss verf&uuml;gen, von anderen Unternehmern. F&uuml;r eine aus dem Neutralit&auml;tsgrundsatz abgeleitete Steuerfreiheit fehlt es daher an der erforderlichen Vergleichbarkeit (vgl. dazu auch BFH-Urteil in BFHE 242, 548, Rz&nbsp;46).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>dd) Eine Unionsrechtswidrigkeit ergibt sich auch nicht aus dem Merkmal der Kostentragung durch Sozialversicherungstr&auml;ger. Denn die Kosten&uuml;bernahmef&auml;higkeit wird gerade durch &sect;&nbsp;75 SGB&nbsp;XII und den dort geregelten Vertragsschluss unter den vorgesehenen Bedingungen begrenzt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Anders als &sect;&nbsp;77 des Elften Buchs Sozialgesetzbuch (SGB&nbsp;XI), bei dem der erkennende Senat im Hinblick auf die geringen Voraussetzungen f&uuml;r den Vertragsschluss auf die blo&szlig;e M&ouml;glichkeit eines Vertragsschlusses abgestellt hat (BFH-Urteil vom 18.&nbsp;August 2015 V&nbsp;R&nbsp;13\/14, BFHE 251, 282), reicht dies bei &sect;&nbsp;75 SGB&nbsp;XII im Hinblick auf die zahlreichen Bedingungen, die &#8211;wie z.B. eine Qualit&auml;tspr&uuml;fung&#8211; f&uuml;r einen derartigen Vertragsschluss erf&uuml;llt sein m&uuml;ssen, nicht aus. Zudem erm&ouml;glicht &sect;&nbsp;75 Abs.&nbsp;4 SGB&nbsp;XII unter bestimmten Voraussetzungen die Leistungserbringung auch ohne Vertragsschluss.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Zu ber&uuml;cksichtigen ist auch, dass es sich bei der &Uuml;bernahmef&auml;higkeit von Kosten um kein zwingendes Merkmal f&uuml;r die Entscheidung &uuml;ber die Anerkennung handelt. Denn dass &quot;die Kosten der erbrachten Dienstleistungen unter Umst&auml;nden zum gro&szlig;en Teil von Krankenkassen oder Einrichtungen der sozialen Sicherheit &uuml;bernommen werden, kann &#8230; einen der Gesichtspunkte darstellen, die bei der Bestimmung, ob der betreffenden Einrichtung ein sozialer Charakter zukommt, zu ber&uuml;cksichtigen sind. Doch ist dies &#8230; nur ein Gesichtspunkt unter anderen. Dass keine &ouml;ffentliche Kostenbeteiligung gew&auml;hrt wird, schlie&szlig;t daher f&uuml;r sich genommen eine solche Anerkennung nicht aus, weil diese unter Ber&uuml;cksichtigung aller ma&szlig;geblichen Gesichtspunkte des Einzelfalls zu beurteilen ist&quot; (EuGH-Urteil Les Jardins de Jouvence SCRL, EU:C:2016:36, Rz&nbsp;39). Dies gilt auch f&uuml;r den Umkehrfall.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>ee) Schlie&szlig;lich besteht anders als im Krankenhausbereich, in dem nach &sect;&nbsp;4 Nr.&nbsp;14 Buchst.&nbsp;b Satz&nbsp;2 Doppelbuchst.&nbsp;aa UStG ein unionsrechtswidriger Bedarfsvorbehalt besteht (Senatsurteil vom 23.&nbsp;Oktober 2014 V&nbsp;R&nbsp;20\/14, BFHE 248, 376, BStBl II 2016, 785), bei &sect;&nbsp;75 SGB&nbsp;XII kein Recht des Sozialhilfetr&auml;gers, den Vertragsschluss mangels Bedarfs abzulehnen. Denn ob f&uuml;r die angebotene Hilfeleistung in der Einrichtung ein Bedarf besteht, spielt f&uuml;r den Abschluss von Pflegesatzvereinbarungen keine Rolle (Adolph in: Adolph, SGB&nbsp;II, SGB&nbsp;XII, AsylbLG). Es besteht keine &quot;Erm&auml;chtigung zu einer Angebotssteuerung durch Bedarfspr&uuml;fung (Neumann in: Hauck\/Noftz, SGB, 11\/15, &sect;&nbsp;75 SGB&nbsp;XII, Rz&nbsp;25).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Es besteht kein Widerspruch zur bisherigen BFH-Rechtsprechung. Denn das Senatsurteil in BFHE 251, 282 bezieht sich auf die bis einschlie&szlig;lich 2008 bestehende Rechtslage nach nationalem Recht, die wie sich z.B. auch aus der ab 2009 geltenden Neuregelung und den Motiven des Gesetzgebers (BTDrucks 16\/11108, S.&nbsp;37&nbsp;f.) hierf&uuml;r ergibt, nicht den Anforderungen der Richtlinie entsprach. Zudem ist dieses Urteil zu &sect;&nbsp;77 SGB&nbsp;XI ergangen, das f&uuml;r den Vertragsschluss nur eine Geeignetheit, nicht aber eine Qualit&auml;tspr&uuml;fung voraussetzte. Schlie&szlig;lich enthielt &sect;&nbsp;77 SGB&nbsp;XI keine &sect;&nbsp;75 Abs.&nbsp;4 SGB&nbsp;XII entsprechende Notfallklausel.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Es besteht auch kein Widerspruch zum Senatsurteil vom 30.&nbsp;November 2016 V&nbsp;R&nbsp;10\/16. Soweit der Senat dort von einer Anerkennung aufgrund einer abgeleiteten Kostentragung ausgegangen ist, betrifft dies nicht die ab 2009 geltende Neuregelung nach gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;4 Nr.&nbsp;16 Buchst.&nbsp;h UStG i.V.m. &sect;&nbsp;75 SGB&nbsp;XII.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Danach ist das Urteil des FG aufzuheben und mangels Spruchreife an das FG zur&uuml;ckzuverweisen. Entgegen dem Urteil des FG kann sich die Kl&auml;gerin aufgrund der in den Streitjahren geltenden Neuregelung nicht auf das Unionsrecht berufen. Daher kommt es f&uuml;r die Steuerfreiheit auf das nationale Recht an. Insoweit sind weitere Feststellungen zu treffen. Dabei wird das FG auch zu pr&uuml;fen haben, ob die Kl&auml;gerin aufgrund von blo&szlig;en Leistungsangeboten nach &sect;&nbsp;75 Abs.&nbsp;4 SGB&nbsp;XII zur Inanspruchnahme der Steuerfreiheit berechtigt war. Diese k&ouml;nnen f&uuml;r eine Steuerfreiheit nach &sect;&nbsp;4 Nr.&nbsp;16 Buchst.&nbsp;h UStG ausreichen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4. Der Senat hat keine Zweifel an der Vereinbarkeit der Regelung in &sect;&nbsp;4 Nr.&nbsp;16 Buchst.&nbsp;h UStG mit den unionsrechtlichen Vorgaben und sieht deshalb von der Durchf&uuml;hrung eines Vorabentscheidungsersuchens nach Art.&nbsp;267 des Arbeitsvertrages der Europ&auml;ischen Union ab.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>28<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>5. Die &Uuml;bertragung der Kostenentscheidung beruht auf &sect;&nbsp;143 Abs.&nbsp;2 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 9.3.2017, V R 39\/16ECLI:DE:BFH:2017:U.090317.VR39.16.0 Umsatzsteuerfreiheit von Eingliederungsleistungen Leits&auml;tze Die Beschr&auml;nkung der Umsatzsteuerfreiheit f&uuml;r Eingliederungsleistungen gem&auml;&szlig; &sect; 4 Nr. 16 Buchst. h UStG auf die Leistungen von Unternehmern, mit denen eine Vereinbarung nach &sect; 75 SGB XII besteht, ist unionsrechtskonform. Tenor Auf die Revision des Beklagten wird das Urteil des Nieders&auml;chsischen Finanzgerichts vom &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/v-r-39-16-umsatzsteuerfreiheit-von-eingliederungsleistungen\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">V&nbsp;R&nbsp;39\/16 &#8211; Umsatzsteuerfreiheit von Eingliederungsleistungen<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-67371","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/67371","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=67371"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/67371\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=67371"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=67371"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=67371"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}