{"id":67394,"date":"2017-07-01T08:20:52","date_gmt":"2017-07-01T06:20:52","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=67394"},"modified":"2017-07-01T08:22:53","modified_gmt":"2017-07-01T06:22:53","slug":"vi-r-96-13-passiver-rechnungsabgrenzungsposten-bemessung-der-hoehe-bei-vorleistungen-aus-einem-gegenseitigen-vertrag","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/vi-r-96-13-passiver-rechnungsabgrenzungsposten-bemessung-der-hoehe-bei-vorleistungen-aus-einem-gegenseitigen-vertrag\/","title":{"rendered":"VI&nbsp;R&nbsp;96\/13 &#8211; Passiver Rechnungsabgrenzungsposten &#8211; Bemessung der H&ouml;he bei Vorleistungen aus einem gegenseitigen Vertrag"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 15.2.2017, VI R 96\/13<br \/>ECLI:DE:BFH:2017:U.150217.VIR96.13.0<\/p>\n<p class=\"titel\">Passiver Rechnungsabgrenzungsposten &#8211; Bemessung der H&ouml;he bei Vorleistungen aus einem gegenseitigen Vertrag<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>Hat ein buchf&uuml;hrender Landwirt ein Entgelt f&uuml;r die zeitlich nicht begrenzte Verpflichtung erhalten, seine Landwirtschaft nicht &uuml;ber den bisherigen Umfang hinaus zu erweitern, ist zur Wahrung des Realisationsprinzips ein passiver Rechnungsabgrenzungsposten zu bilden.<\/p>\n<\/div>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>Die Revision des Beklagten wird zur&uuml;ckgewiesen.<\/p>\n<\/p>\n<p>Auf die Anschlussrevision der Kl&auml;ger wird das Urteil des Finanzgerichts N&uuml;rnberg vom 19. September 2013&nbsp;&nbsp;4 K 1613\/11 aufgehoben.<\/p>\n<\/p>\n<p>Unter &Auml;nderung der Einkommensteuerbescheide des Beklagten f&uuml;r 2005 vom 21. Juni 2007 und f&uuml;r 2006 vom 20. Juni 2008, jeweils in der Gestalt der Einspruchsentscheidung vom 28. Oktober 2011, werden die Eink&uuml;nfte des Kl&auml;gers aus Land- und Forstwirtschaft f&uuml;r 2005 auf &#8230; EUR und f&uuml;r 2006 auf &#8230; EUR festgesetzt. Im &Uuml;brigen wird die Klage abgewiesen.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Berechnung der Steuer wird dem Beklagten &uuml;bertragen.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Kosten des Revisionsverfahrens hat der Beklagte zu tragen. Die Kosten des finanzgerichtlichen Verfahrens haben der Beklagte zu 3\/4 und die Kl&auml;ger zu 1\/4 zu tragen.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">I. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;ger, Revisionsbeklagten und Anschlussrevisionskl&auml;ger (Kl&auml;ger) sind Eheleute, die f&uuml;r die Streitjahre (2005 und 2006) zur Einkommensteuer zusammen veranlagt wurden. Der Kl&auml;ger erzielte Eink&uuml;nfte aus Land- und Forstwirtschaft sowie gewerbliche Eink&uuml;nfte aus einer Beteiligung als Mitunternehmer an der A-KG. Er ermittelte seine Eink&uuml;nfte aus Land- und Forstwirtschaft durch Betriebsverm&ouml;gensvergleich gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;1 des Einkommensteuergesetzes (EStG) f&uuml;r das Normalwirtschaftsjahr vom 1.&nbsp;Juli bis zum 30.&nbsp;Juni des Folgejahres (&sect;&nbsp;4a Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 Nr.&nbsp;1 EStG).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im Oktober 2003 schloss der Kl&auml;ger mit dem Zweckverband &#8230; (Zweckverband) einen notariell beurkundeten Tauschvertrag. Nach Ziff.&nbsp;II. dieses Vertrags tauschte der Kl&auml;ger in seinem Eigentum stehende Flurst&uuml;cke gegen verschiedene andere Flurst&uuml;cke. Wegen unterschiedlicher Wertans&auml;tze der Grundst&uuml;cke und verschiedener Entsch&auml;digungen, z.B. f&uuml;r den Verlust von Waldbestand, der Hofn&auml;he und des Hofanschlusses, verpflichtete sich der Zweckverband au&szlig;erdem zur Zahlung von Ausgleichs- und Entsch&auml;digungsbetr&auml;gen an den Kl&auml;ger. Der Zweckverband ver&auml;u&szlig;erte an den Kl&auml;ger gem&auml;&szlig; Ziff.&nbsp;XVIII. des Tauschvertrags ferner das an die Hofstelle des Kl&auml;gers (Flurst&uuml;ck&nbsp;X) angrenzende Flurst&uuml;ck&nbsp;Y sowie eine Teilfl&auml;che aus dem Flurst&uuml;ck&nbsp;Z als weitere Ersatzfl&auml;chen f&uuml;r die vom Kl&auml;ger an den Zweckverband &uuml;bertragenen Flurst&uuml;cke. Dem Zweckverband war nach Ziff.&nbsp;XIX. des Tauschvertrags bekannt, dass der Kl&auml;ger auf dem Flurst&uuml;ck&nbsp;Y und der ihm &uuml;bertragenen Teilfl&auml;che des Flurst&uuml;cks&nbsp;Z voraussichtlich Geb&auml;ude f&uuml;r einen Schweinezuchtbetrieb errichten und einen entsprechenden Betrieb dort f&uuml;hren wollte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im Mai 2004 vereinbarten der Kl&auml;ger und der Zweckverband einen Nachtrag zum Tauschvertrag. In Ziff.&nbsp;II.1 dieses Nachtrags war festgehalten, dass der Kl&auml;ger in seiner Landwirtschaft neben anderen Tieren seinerzeit ca. &#8230;&nbsp;Muttersauen gehalten und geplant habe, den Betrieb unter Verwendung der durch den Tauschvertrag erworbenen Grundst&uuml;cksfl&auml;chen auf ca.&nbsp;&#8230;&nbsp;Muttersauen und evtl. sp&auml;ter &#8230;&nbsp;Muttersauen aufzustocken. Gem&auml;&szlig; Ziff.&nbsp;II.2 des Nachtrags vereinbarten der Kl&auml;ger und der Zweckverband nunmehr aber, dass die nach dem Bebauungsplan grunds&auml;tzlich zul&auml;ssige, geplante Erweiterung der Schweinehaltung auf den erworbenen Grundst&uuml;cksfl&auml;chen unterbleiben solle. Der Kl&auml;ger verpflichtete sich, die Schweinehaltung auf dem bisherigen Grundbesitz auch zuk&uuml;nftig auf den Umfang von maximal &#8230;&nbsp;Muttersauen begrenzt zu halten und keine Erweiterungen &uuml;ber diesen Umfang hinaus vorzunehmen. Der Kl&auml;ger durfte nach dem Nachtrag keine Neubauten f&uuml;r die Schweinehaltung und keine baulichen Ver&auml;nderungen und\/oder Erweiterungen an den der Schweinehaltung dienenden Geb&auml;uden vornehmen, au&szlig;er es handelte sich um Renovierungs- oder Sanierungsma&szlig;nahmen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Als Gegenleistung verpflichtete sich der Zweckverband, den Kl&auml;ger umfassend bei der geplanten Aussiedlung der Schweinezucht zu unterst&uuml;tzen. Der Zweckverband hatte dem Kl&auml;ger bis sp&auml;testens zum Ablauf des &#8230; 2005 unentgeltlich ein Grundst&uuml;ck zu verschaffen, das mit den f&uuml;r die Zucht von bis zu &#8230;&nbsp;Muttersauen erforderlichen Baulichkeiten bebaut werden durfte, nicht mehr als 1&nbsp;000&nbsp;m von der Hofstelle des Kl&auml;gers entfernt lag und mit dem f&uuml;r die Errichtung der erforderlichen Baulichkeiten &uuml;blichen Aufwand bebaut und genutzt werden konnte. Der Zweckverband war neben der &Uuml;bernahme der Kosten f&uuml;r die Beschaffung und Erschlie&szlig;ung des Baugrundst&uuml;cks au&szlig;erdem u.a. verpflichtet, die Baukosten bis zu einem H&ouml;chstbetrag von &#8230;&nbsp;EUR zu tragen, wenn der Kl&auml;ger mit dem Bau bis zum &#8230; 2008 beginnen w&uuml;rde. F&uuml;r den Fall, dass der Zweckverband dem Kl&auml;ger kein vertragsgem&auml;&szlig;es Baugrundst&uuml;ck zur Verf&uuml;gung stellte, hatte dieser eine Entsch&auml;digung in H&ouml;he von &#8230;&nbsp;EUR an den Kl&auml;ger zu leisten. Falls der Kl&auml;ger vor Ablauf des &#8230; 2008 gegen&uuml;ber dem Zweckverband schriftlich erkl&auml;rte, keine Aussiedlung mehr zu planen, verpflichtete sich der Zweckverband zur Zahlung eines einmaligen Entsch&auml;digungsbetrags in H&ouml;he von &#8230;&nbsp;EUR.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Kl&auml;ger und der Zweckverband vereinbarten im Juli 2005 einen zweiten Nachtrag zum Tauschvertrag. In diesem hielten die Vertragsparteien fest, dass die Aussiedlung der Schweinezucht des Kl&auml;gers nach Auffassung des Zweckverbands im &ouml;ffentlichen Interesse liege, um die Ansiedlung des Erstinvestors &#8211;X-AG&#8211; im Gewerbegebiet zu erm&ouml;glichen bzw. nicht zu gef&auml;hrden. Die Ansiedlung w&auml;re gescheitert, falls eine Erweiterung der Schweinezucht im unmittelbaren Einzugsbereich des Werkes der X-AG erfolgt w&auml;re.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Kl&auml;ger und der Zweckverband waren mit dem zweiten Nachtrag au&szlig;erdem grunds&auml;tzlich &uuml;bereingekommen, dass statt der geplanten Aussiedlung des Schweinezuchtbetriebs auf den hierf&uuml;r infrage kommenden Grundst&uuml;cken eine Biogasanlage errichtet werden sollte. Als Gegenleistung f&uuml;r die Verpflichtung des Kl&auml;gers, die Schweinehaltung auf den bisherigen Umfang von maximal &#8230;&nbsp;Muttersauen in den bestehenden Baulichkeiten begrenzt zu halten, hatte der Zweckverband den Kl&auml;ger nunmehr bei der geplanten Errichtung der Biogasanlage umfassend zu unterst&uuml;tzen. Der Kl&auml;ger musste im Gegenzug Dienstbarkeiten im Grundbuch eintragen lassen, nach denen es untersagt war, auf dem dienenden Grundbesitz einen Schweinezuchtbetrieb mit mehr als &#8230;&nbsp;Muttersauen zu betreiben. Der Zweckverband verpflichtete sich seinerseits, dem Kl&auml;ger zum Bau der Biogasanlage einen einmaligen Geldbetrag in H&ouml;he von &#8230;&nbsp;EUR zu zahlen. Diese Zahlungsverpflichtung bestand unabh&auml;ngig von den dem Kl&auml;ger tats&auml;chlich entstehenden Kosten. Die H&auml;lfte des Betrags in H&ouml;he von &#8230;&nbsp;EUR war sp&auml;testens bis zum &#8230; 2005 zu zahlen. Der Restbetrag in H&ouml;he von ebenfalls &#8230;&nbsp;EUR war zahlbar innerhalb von 14&nbsp;Tagen nach Erteilung der f&uuml;r den Bau und den Betrieb der Biogasanlage erforderlichen Genehmigung, nicht jedoch vor Ablauf des &#8230; 2006. Die Zahlungsverpflichtungen des Zweckverbands bestanden nur, wenn der Kl&auml;ger mit dem Bau der Biogasanlage vor dem &#8230; 2006 begann.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Falls der Kl&auml;ger gegen&uuml;ber dem Zweckverband vor Ablauf des &#8230; 2006 schriftlich erkl&auml;rte, dass er die Errichtung einer Biogasanlage nicht mehr plane oder er die vereinbarte Baufrist nicht einhalte, verpflichtete sich der Zweckverband in dem zweiten Nachtrag, an den Kl&auml;ger eine einmalige Entsch&auml;digung in H&ouml;he von &#8230;&nbsp;EUR zu zahlen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>In der Folgezeit wurde die Biogasanlage von einer Personengesellschaft unter Beteiligung des Kl&auml;gers errichtet und betrieben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Kl&auml;ger ermittelte f&uuml;r das Wirtschaftsjahr 2005\/2006 einen Gewinn aus Land- und Forstwirtschaft in H&ouml;he von &#8230;&nbsp;EUR. Dabei ber&uuml;cksichtigte er einen au&szlig;erordentlichen Ertrag, der zu &#8230;&nbsp;EUR auf den vom Zweckverband mit dem zweiten Nachtrag eingegangenen Zahlungsverpflichtungen beruhte. In den Einkommensteuererkl&auml;rungen rechnete der Kl&auml;ger den Gewinn den Streitjahren jeweils h&auml;lftig zu. Au&szlig;erdem erkl&auml;rte er, dass in den Eink&uuml;nften beg&uuml;nstigte Gewinne i.S. von &sect;&nbsp;34 Abs.&nbsp;2 EStG in H&ouml;he von jeweils &#8230;&nbsp;EUR enthalten seien.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Beklagte, Revisionskl&auml;ger und Anschlussrevisionsbeklagte (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) ber&uuml;cksichtigte den Gewinn erkl&auml;rungsgem&auml;&szlig; allerdings ohne Anwendung des &sect;&nbsp;34 EStG.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit der nach erfolglosem Vorverfahren erhobenen Klage machten die Kl&auml;ger geltend, in der Bilanz f&uuml;r das Wirtschaftsjahr 2005\/2006 sei im Wege der Bilanzberichtigung ein passiver Rechnungsabgrenzungsposten (RAP) in H&ouml;he von &#8230;&nbsp;EUR zu bilden. Die Eink&uuml;nfte des Kl&auml;gers aus Land- und Forstwirtschaft seien daher f&uuml;r 2005 um &#8230;&nbsp;EUR und f&uuml;r 2006 um &#8230;&nbsp;EUR herabzusetzen. Hilfsweise verfolgten die Kl&auml;ger ihr Begehren, die Entsch&auml;digung nach &sect;&sect;&nbsp;24, 34 EStG erm&auml;&szlig;igt zu besteuern, weiter.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das Finanzgericht (FG) gab der Klage mit den in Entscheidungen der Finanzgerichte (EFG) 2014, 906 ver&ouml;ffentlichten Gr&uuml;nden teilweise statt. Der zweite Nachtrag zum Tauschvertrag sei dahin auszulegen, dass die Leistung des Zweckverbands von &#8230;&nbsp;EUR aufzuteilen sei. Sie habe in H&ouml;he von &#8230;&nbsp;EUR Zuschusscharakter und erh&ouml;he insoweit den Gewinn des Kl&auml;gers aus Land- und Forstwirtschaft. In H&ouml;he von &#8230;&nbsp;EUR habe sie dagegen Entsch&auml;digungscharakter f&uuml;r das Unterlassen der Erweiterung der Schweinehaltung. In der Bilanz zum 30.&nbsp;Juni 2006 sei deshalb im Wege der Bilanzberichtigung ein passiver RAP in H&ouml;he von &#8230;&nbsp;EUR zu bilden. &#8230;&nbsp;EUR der Entsch&auml;digungsleistung seien im Wirtschaftsjahr 2005\/2006 bereits erfolgswirksam als Ertrag f&uuml;r die Zeit vor dem Abschlussstichtag zu behandeln. Der RAP sei &uuml;ber einen weiteren Zeitraum von 14&nbsp;Jahren aufzul&ouml;sen. F&uuml;r eine erm&auml;&szlig;igte Besteuerung nach &sect;&sect;&nbsp;24, 34 EStG sei daher kein Raum.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit der Revision r&uuml;gt das FA die Verletzung materiellen Rechts. Die Kl&auml;ger r&uuml;gen mit der Anschlussrevision ebenfalls die Verletzung materiellen Rechts.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt,<br \/>das angefochtene Urteil aufzuheben, die Klage abzuweisen und die Anschlussrevision zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;ger beantragen sinngem&auml;&szlig;,<br \/>die Revision zur&uuml;ckzuweisen, das angefochtene Urteil aufzuheben und den Einkommensteuerbescheid f&uuml;r 2005 vom 21.&nbsp;Juni 2007 sowie den Einkommensteuerbescheid f&uuml;r 2006 vom 20.&nbsp;Juni 2008, jeweils in der Gestalt der Einspruchsentscheidung vom 28.&nbsp;Oktober 2011, dahin zu &auml;ndern, dass die Einkommensteuer f&uuml;r 2005 unter Ber&uuml;cksichtigung von Eink&uuml;nften aus Land- und Forstwirtschaft in H&ouml;he von &#8230;&nbsp;EUR und f&uuml;r 2006 unter Ber&uuml;cksichtigung von Eink&uuml;nften aus Land- und Forstwirtschaft in H&ouml;he von &#8230;&nbsp;EUR festgesetzt wird.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">II. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Revision des FA ist unbegr&uuml;ndet und zur&uuml;ckzuweisen (&sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;2 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;). Die Anschlussrevision der Kl&auml;ger f&uuml;hrt zur Aufhebung der Vorentscheidung und zur antragsgem&auml;&szlig;en Herabsetzung der Einkommensteuer f&uuml;r die Streitjahre (&sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 FGO).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Das FG hat zu Recht entschieden, dass der Kl&auml;ger verpflichtet war, in seiner Bilanz f&uuml;r das Wirtschaftsjahr 2005\/2006 einen passiven RAP zu bilden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;250 Abs.&nbsp;2 des Handelsgesetzbuchs (HGB) sind als RAP auf der Passivseite der Bilanz Einnahmen vor dem Abschlussstichtag auszuweisen, soweit sie Ertrag f&uuml;r eine bestimmte Zeit nach diesem Zeitpunkt darstellen; dem entspricht w&ouml;rtlich &sect;&nbsp;5 Abs.&nbsp;5 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 EStG. Die Bestimmungen gelten als Grundsatz ordnungsm&auml;&szlig;iger Buchf&uuml;hrung auch f&uuml;r nicht gewerblich t&auml;tige Unternehmer, also auch f&uuml;r Landwirte, die ihren Gewinn durch Bestandsvergleich nach &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;1 EStG ermitteln (Urteile des Bundesfinanzhofs &#8211;BFH&#8211; vom 9.&nbsp;Dezember 1993 IV&nbsp;R&nbsp;130\/91, BFHE 173, 393, BStBl II 1995, 202, und vom 20.&nbsp;November 1980 IV&nbsp;R&nbsp;126\/78, BFHE 132, 418, BStBl II 1981, 398). Diese Vorschriften sollen gew&auml;hrleisten, dass ein vom Steuerpflichtigen vorab vereinnahmtes Entgelt entsprechend dem Realisationsprinzip (&sect;&nbsp;252 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;4 Halbsatz&nbsp;2, Nr.&nbsp;5 HGB) erst dann &#8211;durch Aufl&ouml;sung des RAP&#8211; erfolgswirksam wird, wenn der Kaufmann seine noch ausstehende Gegenleistung erbracht hat (BFH-Urteile vom 28.&nbsp;Mai 2015 IV&nbsp;R&nbsp;3\/13, BFH\/NV 2015, 1577; vom 23.&nbsp;Februar 2005 I&nbsp;R&nbsp;9\/04, BFHE 209, 248, BStBl II 2005, 481; in BFHE 173, 393, BStBl II 1995, 202, und vom 3.&nbsp;Mai 1983 VIII&nbsp;R&nbsp;100\/81, BFHE 138, 443, BStBl II 1983, 572). Gewinne d&uuml;rfen erst ber&uuml;cksichtigt werden, wenn sie am Abschlussstichtag durch Umsatzakte realisiert sind (BFH-Urteil vom 24.&nbsp;Juli 1996 I&nbsp;R&nbsp;94\/95, BFHE 181, 64, BStBl II 1997, 122). Der Sinn dieser Vorschriften liegt also darin, Einnahmen dem Jahr zuzuordnen, zu dem sie wirtschaftlich geh&ouml;ren (BFH-Urteil vom 24.&nbsp;Juni 2009 IV&nbsp;R&nbsp;26\/06, BFHE 225, 144, BStBl II 2009, 781, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Anwendungsbereich der Rechnungsabgrenzung betrifft in erster Linie typische Vorleistungen eines Vertragspartners im Rahmen eines gegenseitigen Vertrags i.S. der &sect;&sect;&nbsp;320&nbsp;ff. des B&uuml;rgerlichen Gesetzbuchs (BGB). Er ist aber nicht auf synallagmatische schuldrechtliche Leistungen beschr&auml;nkt (z.B. BFH-Urteile in BFH\/NV 2015, 1577, und in BFHE 209, 248, BStBl II 2005, 481). Da das bezogene Entgelt am jeweiligen Bilanzstichtag nur insoweit abzugrenzen ist, als es Ertrag f&uuml;r eine bestimmte Zeit &quot;nach diesem Zeitpunkt&quot; darstellt, muss jedoch eine Verpflichtung zu einer nach diesem Bilanzstichtag (zumindest zeitanteilig) noch zu erbringenden Gegenleistung bestehen. Im Hinblick auf eine bereits vollzogene Leistung kann eine Rechnungsabgrenzung nicht erfolgen (BFH-Urteile in BFHE 225, 144, BStBl II 2009, 781, und vom 7.&nbsp;M&auml;rz 2007 I&nbsp;R&nbsp;18\/06, BFHE 216, 572, BStBl II 2007, 697).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Die Voraussetzungen f&uuml;r die Bildung eines passiven RAP sind im Streitfall erf&uuml;llt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Der Kl&auml;ger erzielte im Wirtschaftsjahr 2005\/2006 aufgrund des mit dem Zweckverband geschlossenen zweiten Nachtrags Einnahmen in H&ouml;he von insgesamt &#8230;&nbsp;EUR, die er in seiner Gewinn- und Verlustrechnung als au&szlig;erordentlichen Ertrag erfasste. Die gebuchten Einnahmen entfielen in H&ouml;he von &#8230;&nbsp;EUR auf die vom Zweckverband an den Kl&auml;ger im Wirtschaftsjahr 2005\/2006 geleistete Zahlung und in H&ouml;he von ebenfalls &#8230;&nbsp;EUR auf die Forderung gegen den Zweckverband, die der Kl&auml;ger in seiner Bilanz f&uuml;r das Wirtschaftsjahr 2005\/2006 aktiviert hatte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(1) Eine Einnahme, die die Bildung eines passiven RAP rechtfertigen kann, liegt nicht nur bei Bar- oder Buchgeldzahlungen vor. Sie kann auch in einer als Ertrag gebuchten Forderung bestehen, soweit ihrer Aktivierung nicht der Grundsatz der Nichtbilanzierung von Forderungen und Verbindlichkeiten aus schwebenden Gesch&auml;ften entgegensteht (BFH-Urteile vom 31.&nbsp;Mai 1967 I 208\/63, BFHE 89, 191, BStBl III 1967, 607; vom 17.&nbsp;Juli 1974 I&nbsp;R&nbsp;195\/72, BFHE 113, 115, BStBl II 1974, 684, und vom 17.&nbsp;September 1987 IV&nbsp;R&nbsp;49\/86, BFHE 151, 386, BStBl II 1988, 327; Tiedchen in Herrmann\/Heuer\/Raupach &#8211;HHR&#8211;, &sect;&nbsp;5 EStG Rz&nbsp;2210; Bl&uuml;mich\/Krumm, &sect;&nbsp;5 EStG Rz&nbsp;902; Ritzrow, Die Steuerliche Betriebspr&uuml;fung 2012, 137; Balmes\/Graessner, Finanz-Rundschau &#8211;FR&#8211; 2011, 885; K&uuml;ting\/Strau&szlig;, Der Betrieb 2010, 1189; Bauer, in: Kirchhof\/S&ouml;hn\/Mellinghoff, EStG, &sect;&nbsp;5 Rz&nbsp;F&nbsp;49; a.A. Schmidt\/Weber-Grellet, EStG, 35.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;5 Rz&nbsp;247; Klein, Betriebs-Berater &#8211;BB&#8211; 1969, 908). Diese Auslegung steht nicht nur mit dem Wortlaut des Gesetzes in Einklang, das allgemein von einer &quot;Einnahme&quot; und nicht von einer &quot;Einzahlung&quot; spricht. Sie ist auch nach dem oben dargelegten Gesetzeszweck geboten, da sie den periodengerechten Ertragsausweis ohne R&uuml;cksicht auf zuf&auml;llige Zahlungszeitpunkte gew&auml;hrleistet. Die Notwendigkeit einer Rechnungsabgrenzung kann unabh&auml;ngig von Zahlungsvorg&auml;ngen bei jeder zutreffend gebuchten Vermehrung des Betriebsverm&ouml;gens in Betracht kommen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(2) Der Kl&auml;ger hat den Anspruch gegen den Zweckverband in H&ouml;he von &#8230;&nbsp;EUR in seiner Bilanz f&uuml;r das Wirtschaftsjahr 2005\/2006 zu Recht aktiviert. Hiervon sind das FG ebenso wie beide Beteiligte &uuml;bereinstimmend ausgegangen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Aktivierung von Forderungen richtet sich bei buchf&uuml;hrenden Gewerbetreibenden nach den handelsrechtlichen Grunds&auml;tzen ordnungsm&auml;&szlig;iger Buchf&uuml;hrung (&sect;&nbsp;5 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 EStG). F&uuml;r bilanzierende Landwirte gilt insoweit nichts anderes. Gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;252 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;4 Halbsatz&nbsp;2 HGB sind Gewinne nur zu ber&uuml;cksichtigen, wenn sie am Abschlussstichtag realisiert sind. Eine Gewinnrealisierung tritt ein, wenn der Leistungsverpflichtete die von ihm geschuldeten Erf&uuml;llungshandlungen in der Weise erbracht hat, dass ihm die Forderung auf die Gegenleistung (z.B. die Zahlung) &#8211;von den mit jeder Forderung verbundenen Risiken abgesehen&#8211; so gut wie sicher ist (BFH-Urteile vom 9.&nbsp;Januar 2013 I&nbsp;R&nbsp;33\/11, BFHE 240, 226, und vom 23.&nbsp;M&auml;rz 2011 X&nbsp;R&nbsp;42\/08, BFHE 233, 398, BStBl II 2012, 188). Dies ist der Fall, wenn eine Forderung entweder rechtlich bereits entstanden ist oder die f&uuml;r die Entstehung wesentlichen wirtschaftlichen Ursachen im abgelaufenen Gesch&auml;ftsjahr gesetzt worden sind und der Kaufmann mit der k&uuml;nftigen Entstehung der Forderung fest rechnen kann (BFH-Urteile vom 8.&nbsp;November 2000 I&nbsp;R&nbsp;10\/98, BFHE 193, 406, BStBl II 2001, 349, und vom 6.&nbsp;Oktober 2009 I&nbsp;R&nbsp;36\/07, BFHE 226, 342, BStBl II 2010, 232). Ohne Bedeutung f&uuml;r die Gewinnrealisierung ist, ob am Bilanzstichtag die geltend gemachten Anspr&uuml;che noch abgerechnet werden m&uuml;ssen oder die Forderung erst nach dem Bilanzstichtag f&auml;llig wird (BFH-Urteil vom 12.&nbsp;Mai 1993 XI&nbsp;R&nbsp;1\/93, BFHE 171, 448, BStBl II 1993, 786).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im Streitfall hat das FG keine Umst&auml;nde festgestellt, die Anlass zu der Annahme geben k&ouml;nnten, der Kl&auml;ger habe die Ma&szlig;nahmen, die zur Entstehung der fraglichen Forderung gegen den Zweckverband erforderlich waren &#8211;insbesondere die Nichterweiterung der Schweinehaltung sowie die notwendigen Handlungen zur Erteilung der Baugenehmigung f&uuml;r die Biogasanlage und den rechtzeitigen Baubeginn&#8211; entgegen der bilanziellen Behandlung im Gesch&auml;ftsjahr 2005\/2006 nicht vorgenommen. Solches hat auch das FA nicht behauptet. Damit hatte der Kl&auml;ger die f&uuml;r die Entstehung der Forderung gegen den Zweckverband wesentlichen wirtschaftlichen Ursachen im Wirtschaftsjahr 2005\/2006 gesetzt. Dass die F&auml;lligkeit des Anspruchs gegen den Zweckverband erst nach Ablauf des Gesch&auml;ftsjahrs eintrat, ist f&uuml;r dessen Aktivierung ohne Bedeutung. Ohne Vorliegen besonderer Umst&auml;nde bestand auch kein Grund zu der Annahme, dass der Zweckverband die Forderung des Kl&auml;gers bestreiten oder ihre Erf&uuml;llung verweigern w&uuml;rde.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Das FG hat des Weiteren zu Recht angenommen, dass die Einnahme in H&ouml;he von insgesamt &#8230;&nbsp;EUR teilweise Ertrag f&uuml;r eine Zeit &quot;nach dem Abschlussstichtag&quot; darstellte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(1) Die Vorinstanz hat den zweiten Nachtrag dahin ausgelegt, dass der Zweckverband &#8230;&nbsp;EUR als Zuschuss f&uuml;r die Errichtung der Biogasanlage und &#8230;&nbsp;EUR f&uuml;r die zeitlich unbegrenzte, durch eine Dienstbarkeit abzusichernde Verpflichtung zur Nichterweiterung der Schweinehaltung auf der Hofstelle und den Aussiedlungsgrundst&uuml;cken zu leisten hatte. Das FG hat insoweit insbesondere darauf abgestellt, dass der Kl&auml;ger nach dem zweiten Nachtrag den Betrag von &#8230;&nbsp;EUR nur bei rechtzeitigem Baubeginn der Biogasanlage erhalten sollte, w&auml;hrend ihm der Teilbetrag von &#8230;&nbsp;EUR unabh&auml;ngig hiervon f&uuml;r das Unterbleiben der Erweiterung der Schweinehaltung zustehen sollte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>28<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Diese Vertragsauslegung h&auml;lt rechtlicher Nachpr&uuml;fung stand. Die Auslegung von Vertr&auml;gen geh&ouml;rt zwar grunds&auml;tzlich zu der dem FG obliegenden Feststellung der Tatsachen. In der Revisionsinstanz ist die Vertragsauslegung durch das FG aber dennoch daraufhin zu pr&uuml;fen, ob die gesetzlichen Auslegungsregeln (&sect;&sect;&nbsp;133, 157 BGB) sowie die Denkgesetze und Erfahrungss&auml;tze beachtet wurden; weiterhin kann das Revisionsgericht nachpr&uuml;fen, ob die Vorinstanz die f&uuml;r die Vertragsauslegung bedeutsamen Begleitumst&auml;nde erforscht und rechtlich zutreffend gew&uuml;rdigt hat (BFH-Urteile vom 22.&nbsp;Januar 2004 IV&nbsp;R&nbsp;32\/03, BFH\/NV 2004, 1092; vom 19.&nbsp;August 2015 X&nbsp;R&nbsp;30\/12, BFH\/NV 2016, 203, und vom 3.&nbsp;Dezember 2015 IV&nbsp;R&nbsp;43\/13, BFH\/NV 2016, 742).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>29<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die vom FG vorgenommene Auslegung des zweiten Nachtrags ist hiernach revisionsrechtlich nicht zu beanstanden. Sie ist m&ouml;glich, wenn nicht sogar naheliegend, und steht mit den gesetzlichen Auslegungsregelungen in Einklang. Verst&ouml;&szlig;e der Vorinstanz gegen Denkgesetze und Erfahrungss&auml;tze sind nicht ersichtlich. Die Beteiligten haben gegen die vom FG vorgenommene Aufteilung der &#8230;&nbsp;EUR in der Revisionsinstanz auch keine Einwendungen mehr erhoben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>30<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(2) Hinsichtlich des Ertragsanteils von &#8230;&nbsp;EUR, dessen bilanzielle Behandlung alleiniger Gegenstand des vorliegenden Revisionsverfahrens ist, bestand auch eine Verpflichtung des Kl&auml;gers zu einer nach dem Bilanzstichtag (30.&nbsp;Juni 2006) zumindest zeitanteilig noch zu erbringenden Gegenleistung.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>31<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Enth&auml;lt eine Einnahme lediglich teilweise eine Vorleistung auf eine noch ausstehende, zeitraumbezogene Gegenleistung, ist sie zur Bildung eines passiven RAP aufzuteilen (HHR\/Tiedchen, EStG, &sect;&nbsp;5 Rz&nbsp;2214; Bauer, in: Kirchhof\/S&ouml;hn\/Mellinghoff, a.a.O., &sect;&nbsp;5 Rz&nbsp;F&nbsp;76). Die vom Steuerpflichtigen zu erbringende Gegenleistung kann dabei auch in einem Unterlassen bestehen (BFH-Urteil vom 22.&nbsp;Juli 1982 IV&nbsp;R&nbsp;111\/79, BFHE 136, 266, BStBl II 1982, 655). Bei Schuldverh&auml;ltnissen, die zeitraumbezogene Leistungsverpflichtungen begr&uuml;nden, ist hinsichtlich der Gewinnrealisierung danach zu unterscheiden, ob die Dauerhaftigkeit der Leistung selbst anhaftet oder nur den zeitlichen Rahmen f&uuml;r einzelne Leistungen bildet. Im letztgenannten Fall (z.B. bei Sukzessivlieferungen und Wiederkehrschuldverh&auml;ltnissen) tritt die Realisierung bei Erf&uuml;llung jeder einzelnen Leistung ein. Schuldverh&auml;ltnisse, bei denen die geschuldete Leistung selbst zeitraumbezogen ist, f&uuml;hren demgegen&uuml;ber zu einer zeitanteiligen Gewinnrealisierung, wenn f&uuml;r den gesamten Zeitraum eine qualitativ gleichbleibende Dauerverpflichtung besteht (BFH-Urteil vom 10.&nbsp;September 1998 IV&nbsp;R&nbsp;80\/96, BFHE 186, 429, BStBl II 1999, 21; Bauer, in: Kirchhof\/S&ouml;hn\/Mellinghoff, a.a.O., &sect;&nbsp;5 Rz&nbsp;F&nbsp;73; jeweils m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>32<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Dass dem Steuerpflichtigen f&uuml;r die Gegenleistung Kosten entstehen, ist f&uuml;r die Bildung eines passiven RAP nicht erforderlich (z.B. BFH-Urteile vom 29.&nbsp;Oktober 1969 IV&nbsp;175\/65, BFHE 98, 25, BStBl II 1970, 315, zur Bildung eines passiven RAP wegen der Verpflichtung zur Unterlassung von Wettbewerb, und in BFHE 136, 266, BStBl II 1982, 655, zur Bildung eines passiven RAP wegen der Verpflichtung, eine M&uuml;hle stillzulegen und den M&uuml;hlenbetrieb f&uuml;r 30 Jahre nicht wieder aufzunehmen). Aus dem BFH-Urteil vom 17.&nbsp;Juli 1980 IV&nbsp;R&nbsp;10\/76 (BFHE 133, 363, BStBl II 1981, 669) ergibt sich nichts anderes. Auch in jenem Urteil hat der BFH die dem Steuerpflichtigen f&uuml;r die &quot;Unterlassungslast&quot; in Zukunft entstehenden erh&ouml;hten Aufwendungen nicht als Tatbestandsvoraussetzung f&uuml;r die Bildung eines passiven RAP angesehen, sondern er hat diesen Umstand lediglich &quot;zus&auml;tzlich&quot; zur Best&auml;tigung der rechtlichen Wertung angef&uuml;hrt, dass sich die erhaltene Entsch&auml;digung als Ertrag f&uuml;r die Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>33<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nach dem zweiten Nachtrag erhielt der Kl&auml;ger die &#8230;&nbsp;EUR vom Zweckverband als Gegenleistung f&uuml;r seine Verpflichtung, &quot;die nach dem Bebauungsplan grunds&auml;tzlich zul&auml;ssige geplante Erweiterung der Schweinehaltung&quot; nicht vorzunehmen. Der Kl&auml;ger verpflichtete sich insbesondere, die Schweinehaltung auf der Hofstelle &quot;auch k&uuml;nftig auf den derzeitigen Umfang von maximal &#8230;&nbsp;Muttersauen begrenzt zu halten und keine Erweiterungen &uuml;ber diesen Umfang hinaus vorzunehmen&quot;. Au&szlig;erdem durfte er keine baulichen Ver&auml;nderungen und\/oder Erweiterungen an den die Schweinehaltung dienenden Geb&auml;uden vornehmen, au&szlig;er es handelte sich um Renovierungs- oder Sanierungsma&szlig;nahmen oder hoheitlich angeordnete Ma&szlig;nahmen zur Aufrechterhaltung des bisherigen Betriebs zur Haltung von maximal &#8230;&nbsp;Muttersauen (Ziff.&nbsp;II.2 des zweiten Nachtrags). Der Kl&auml;ger hatte diese Verpflichtungen auch seinen Rechtsnachfolgern mit einer Weitergabeverpflichtung aufzuerlegen. Nach Ziff.&nbsp;II.5.c des zweiten Nachtrags verzichtete er au&szlig;erdem auf jegliche Schweinehaltung auf den Aussiedlungsgrundst&uuml;cken. Nach Ziff.&nbsp;II.5 des zweiten Nachtrags war der Kl&auml;ger ferner verpflichtet, auf Verlangen des Zweckverbands zur dinglichen Absicherung der Unterlassungsverpflichtung Dienstbarkeiten mit folgendem Inhalt eintragen zu lassen: &quot;Dem Eigent&uuml;mer des dienenden Grundst&uuml;cks ist es untersagt, auf dem dienenden Grundst&uuml;ck einen Schweinezuchtbetrieb mit mehr als &#8230;&nbsp;Muttersauen zu betreiben und\/oder zu dulden, dass Dritte auf dem dienenden Grundst&uuml;ck einen Schweinezuchtbetrieb mit mehr als &#8230;&nbsp;Muttersauen betreiben. Der Eigent&uuml;mer darf keine Neubauten f&uuml;r die Schweinehaltung und keine baulichen Ver&auml;nderungen und\/oder Erweiterungen an den der Schweinehaltung dienenden Geb&auml;uden vornehmen, au&szlig;er es handelt sich um Renovierungs- oder Sanierungsma&szlig;nahmen. Ausgenommen von diesem Verbot sind Bauma&szlig;nahmen, die aufgrund gesetzlicher Vorschriften oder beh&ouml;rdlicher Anordnung zur Aufrechterhaltung des bisherigen Bestandes von maximal &#8230;&nbsp;Muttersauen notwendig sind&quot;.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>34<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Kl&auml;ger erhielt die &#8230;&nbsp;EUR nach dem zweiten Nachtrag somit nicht &#8211;wie das FA meint&#8211; f&uuml;r einen blo&szlig;en (vor dem Abschlussstichtag bereits erkl&auml;rten) Verzicht, f&uuml;r den als eine vor dem Abschlussstichtag bereits vollst&auml;ndig vollzogene Leistung kein passiver RAP gebildet werden kann (BFH-Urteile vom 11.&nbsp;Juli 1973 I&nbsp;R&nbsp;140\/71, BFHE 110, 248, BStBl II 1973, 840; in BFHE 209, 248, BStBl II 2005, 481, und in BFHE 216, 572, BStBl II 2007, 697; Bl&uuml;mich\/Krumm, &sect;&nbsp;5 EStG Rz&nbsp;904, m.w.N.). Vielmehr bestand f&uuml;r den Kl&auml;ger rechtlich und wirtschaftlich eine qualitativ gleich bleibende Dauerverpflichtung, mit Vertragsabschluss und auch zuk&uuml;nftig den Schweinemastbetrieb auf der Hofstelle nicht &uuml;ber den bisherigen Umfang hinaus zu erweitern und auf den Aussiedlungsgrundst&uuml;cken gar keine Schweinemast zu betreiben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>35<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Dauerhaftigkeit haftete den Leistungen des Kl&auml;gers selbst an, die sich kontinuierlich in der Zeit vollziehen. Der Kl&auml;ger hatte nicht nur einen einmaligen Verzicht auf die Ausweitung seiner Schweinehaltung erkl&auml;rt. Nach dem wirtschaftlichen Gehalt und den rechtlichen Vereinbarungen zwischen dem Kl&auml;ger und dem Zweckverband bestand die Leistungsverpflichtung des Kl&auml;gers vielmehr darin, seinen Schweinemastbetrieb auf der Hofstelle dauerhaft nicht &uuml;ber den bisherigen Umfang von maximal &#8230;&nbsp;Zuchtsauen auszudehnen und die Aussiedlungsgrundst&uuml;cke nicht f&uuml;r die Schweinemast zu nutzen. Der Kl&auml;ger hat folglich f&uuml;r sich und seine Rechtsnachfolger eine, zudem durch Dienstbarkeiten auch dinglich abgesicherte, Unterlassungslast auf sich genommen (siehe dazu BFH-Urteile in BFHE 133, 363, BStBl II 1981, 669, und in BFHE 136, 266, BStBl II 1982, 655). Diese musste er nicht nur bis zum Abschlussstichtag des Wirtschaftsjahrs 2005\/2006, sondern auch dar&uuml;ber hinaus erf&uuml;llen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>36<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Die Einnahme stellte sich ferner als Ertrag f&uuml;r eine &quot;bestimmte Zeit&quot; nach dem Abschlussstichtag dar, wie das FG ebenfalls zutreffend erkannt hat.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>37<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(1) Als bestimmte Zeit i.S. von &sect;&nbsp;250 Abs.&nbsp;2 HGB und &sect;&nbsp;5 Abs.&nbsp;5 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 EStG ist jedenfalls ein kalenderm&auml;&szlig;ig festgelegter oder berechenbarer Zeitraum anzusehen (BFH-Urteile in BFHE 133, 363, BStBl II 1981, 669, und vom 5.&nbsp;April 1984 IV&nbsp;R&nbsp;96\/82, BFHE 141, 31, BStBl II 1984, 552; Bl&uuml;mich\/ Krumm, &sect;&nbsp;5 EStG Rz&nbsp;682, m.w.N.). Eine &quot;bestimmte Zeit&quot; kann nach der Rechtsprechung des BFH aber auch eine immerw&auml;hrende Zeit sein, wenn der Steuerpflichtige eine zeitlich nicht begrenzte Dauerleistung zu erbringen hat (BFH-Urteile in BFHE 173, 393, BStBl II 1995, 202; vom 24.&nbsp;M&auml;rz 1982 IV&nbsp;R&nbsp;96\/78, BFHE 135, 483, BStBl II 1982, 643, und vom 17.&nbsp;Oktober 1968 IV&nbsp;84\/65, BFHE 94, 369, BStBl II 1969, 180; ebenso Schreiben des Bundesministeriums der Finanzen vom 15.&nbsp;M&auml;rz 1995, BStBl I 1995, 183; Schmidt\/Weber-Grellet, a.a.O., &sect;&nbsp;5 Rz&nbsp;251; Bl&uuml;mich\/ Krumm, &sect;&nbsp;5 EStG Rz&nbsp;684; Leing&auml;rtner\/Kanzler, Kap.&nbsp;33 Rz&nbsp;18; Tiedchen, BB 1997, 2471; Stobbe, FR 1995, 399; a.A. Bauer, in: Kirchhof\/S&ouml;hn\/Mellinghoff, a.a.O., &sect;&nbsp;5 Rz&nbsp;F&nbsp;106; Bordewin, Deutsche Steuerzeitung 1982, 463; Mathiak, Steuer und Wirtschaft 1983, 69).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>38<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der erkennende Senat schlie&szlig;t sich der vorgenannten Rechtsprechung an. Auch eine immerw&auml;hrende Zeit ist bestimmt, weil feststeht, dass sie niemals enden wird. Demgem&auml;&szlig; ist auch bei einer immerw&auml;hrenden Duldungs- bzw. Unterlassungspflicht f&uuml;r jedes Jahr, das der Bewilligung folgt, sicher, dass es von der Regelung erfasst wird. Eine willk&uuml;rliche Beeinflussung des Gewinns, die zur Objektivierung der Rechnungslegung durch das Merkmal &quot;bestimmte Zeit&quot; verhindert werden soll (s. BFH-Urteile in BFHE 173, 393, BStBl II 1995, 202, und vom 25.&nbsp;Oktober 1994 VIII&nbsp;R&nbsp;65\/91, BFHE 176, 359, BStBl II 1995, 312; Hennrichs, M&uuml;nchener Kommentar zum Bilanzrecht, 2013, HGB &sect;&nbsp;250 Rz&nbsp;26), ist daher nicht zu bef&uuml;rchten. Die Rechtsprechung wahrt dar&uuml;ber hinaus das Realisationsprinzip. Denn sie verhindert bei immerw&auml;hrenden Duldungs- und Unterlassungspflichten einen sofortigen Erfolgsausweis, der nicht sachgerecht w&auml;re. Der mit der Duldungs- bzw. Unterlassungspflicht Belastete hat zwar die Einnahme gewinnerh&ouml;hend zu erfassen, er muss aber seine hierf&uuml;r geschuldete Gegenleistung (zumindest anteilig) in der Zukunft erst noch erbringen. Deshalb entspricht es einer periodengerechten Gewinnabgrenzung, die durch die Einnahme eingetretene Betriebsverm&ouml;gensmehrung durch Bildung eines passiven RAP (teilweise) zu kompensieren. Dabei ist es unerheblich, ob die Duldungs- bzw. Unterlassungspflicht z.B. auf f&uuml;nf Jahre befristet oder immerw&auml;hrend ist. Ma&szlig;geblich ist vielmehr, dass in dem jeweiligen Bilanzierungszeitraum (noch) eine Duldungs- bzw. Unterlassungspflicht besteht, f&uuml;r die das Entgelt bereits gewinnerh&ouml;hend erfasst worden ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>39<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(2) Im Streitfall hatte sich der Kl&auml;ger verpflichtet, die Schweinehaltung dauerhaft nicht zu erweitern. Er hat damit als Gegenleistung f&uuml;r die Einnahme in H&ouml;he von &#8230;&nbsp;EUR eine immerw&auml;hrende Unterlassungspflicht &uuml;bernommen. Nach den vorgenannten Ma&szlig;st&auml;ben stellt sich die Einnahme folglich (teilweise) als Ertrag f&uuml;r eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag dar.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>40<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>dd) Liegen die Voraussetzungen f&uuml;r die Bildung eines passiven RAP vor, besteht eine Passivierungspflicht (HHR\/Tiedchen, EStG, &sect;&nbsp;5 Rz&nbsp;2225). Das FG hat daher zutreffend darauf erkannt, dass der Kl&auml;ger im Wege der Bilanzberichtigung (&sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 EStG) einen passiven RAP ansetzen durfte, weil seine Bilanz bei ihrer Einreichung beim FA insoweit den Grunds&auml;tzen ordnungsm&auml;&szlig;iger Buchf&uuml;hrung unter Befolgung der Vorschriften des EStG nicht entsprach (dazu auch Beschluss des Gro&szlig;en Senats des BFH vom 31.&nbsp;Januar 2013 GrS&nbsp;1\/10, BFHE 240, 162, BStBl II 2013, 317).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>41<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Die Vorinstanz hat aber zu Unrecht entschieden, dass der Kl&auml;ger einen passiven RAP lediglich in H&ouml;he von &#8230;&nbsp;EUR bilden durfte. Der RAP ist vielmehr in H&ouml;he von &#8230;&nbsp;EUR zu passivieren. Die Einnahme ist nicht &#8211;wie das FG angenommen hat&#8211; auf 15&nbsp;Jahre, sondern &#8211;wie vom Kl&auml;ger begehrt&#8211; auf 25&nbsp;Jahre zu verteilen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>42<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die H&ouml;he des RAP bemisst sich bei Vorleistungen aus einem gegenseitigen Vertrag nach dem Anteil der Einnahme, der die nach dem Bilanzstichtag zu erbringende Gegenleistung abgilt. Diese richtet sich nach dem Verh&auml;ltnis der am Abschlussstichtag noch ausstehenden Gegenleistung zur gesamten Gegenleistung (BFH-Urteile in BFHE 89, 191, BStBl III 1967, 607, und in BFHE 181, 64, BStBl II 1997, 122, m.w.N.; Bauer, in: Kirchhof\/S&ouml;hn\/ Mellinghoff, a.a.O., &sect;&nbsp;5 Rz&nbsp;F&nbsp;117; Schmidt\/Weber-Grellet, a.a.O., &sect;&nbsp;5 Rz&nbsp;253). Der passive RAP ist Ausdruck einer Leistungsverpflichtung, die der sofort erfolgswirksamen Vereinnahmung entgegensteht. Bleibt diese nach Art und Umfang gleich, f&uuml;hrt dies zu einer dem Zeitablauf entsprechenden linearen Aufl&ouml;sung des passiven RAP (BFH-Beschluss vom 26.&nbsp;M&auml;rz 1991 IV&nbsp;B&nbsp;132\/90, BFH\/NV 1991, 736, m.w.N.; BFH-Urteile vom 17.&nbsp;April 1985 I&nbsp;R&nbsp;132\/81, BFHE 144, 213, BStBl II 1985, 617; in BFHE 94, 369, BStBl II 1969, 180, und in BFHE 173, 393, BStBl II 1995, 202).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>43<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Dies gilt auch f&uuml;r den hier zu beurteilenden passiven RAP. Die vom Kl&auml;ger empfangene Einnahme f&uuml;r die Dauerverpflichtung, den Schweinemastbetrieb auf der Hofstelle nicht &uuml;ber den bisherigen Umfang hinaus zu erweitern und auf den Aussiedlungsgrundst&uuml;cken keine Schweinemast zu betreiben, kann als Kapitalwert einer Jahresverg&uuml;tung auf unbegrenzte Zeit aufgefasst werden. Rechnerisch ist sie wie ein auf bestimmte Zeit gezahltes Nutzungsentgelt zu behandeln (vgl. BFH-Urteile in BFHE 94, 369, BStBl II 1969, 180, und in BFHE 135, 483, BStBl II 1982, 643).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>44<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im Streitfall kann dabei allerdings nicht an Berechnungsmerkmale angekn&uuml;pft werden, die zwischen dem Kl&auml;ger und dem Zweckverband als den Vertragsparteien festgelegt worden sind. Denn dem zweiten Nachtrag l&auml;sst sich nicht entnehmen, f&uuml;r welchen Zeitraum bzw. auf welcher sonstigen Grundlage die Vertragsparteien das Entgelt bemessen haben. Entgegen der Auffassung des FG kann bei dieser Sachlage jedoch nicht auf &sect;&nbsp;7 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;3 EStG zur&uuml;ckgegriffen werden. Nach dieser Vorschrift gilt als betriebsgew&ouml;hnliche Nutzungsdauer des Gesch&auml;fts- oder Firmenwerts eines Gewerbebetriebs oder eines Betriebs der Land- und Forstwirtschaft ein Zeitraum von 15 Jahren. Diese Norm steht mit der hier interessierenden Frage, welcher Anteil der Einnahme die nach dem Bilanzstichtag zu erbringende Gegenleistung (des Kl&auml;gers) abgilt, indessen in keinem Zusammenhang (ebenso Bl&uuml;mich\/Krumm, &sect;&nbsp;5 EStG Rz&nbsp;684). &sect;&nbsp;7 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;3 EStG kann daher zur Bemessung der H&ouml;he eines passiven RAP nicht, auch nicht analog oder nach seinem Rechtsgedanken angewendet werden. Der Senat ist vielmehr der Auffassung, dass unter den im Streitfall gegebenen Umst&auml;nden eine Verteilung der Einnahme auf 25&nbsp;Jahre sachgerecht ist. Danach ergibt sich vorliegend eine Laufzeit von 25&nbsp;Jahren, die f&uuml;r die Aufl&ouml;sung des passiven RAP anzusetzen ist (im Ergebnis ebenso BFH-Urteile in BFHE 173, 393, BStBl II 1995, 202, und in BFHE 94, 369, BStBl II 1969, 180 f&uuml;r eine von einem land- und forstwirtschaftlichen Betrieb einger&auml;umte, zeitlich unbegrenzte Dienstbarkeit).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>45<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>d) Die Eink&uuml;nfte des Kl&auml;gers aus Land- und Forstwirtschaft betragen im Streitjahr 2005 somit &#8230;&nbsp;EUR und im Streitjahr 2006&nbsp;&nbsp;&#8230;&nbsp;EUR.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>46<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Die Berechnung der Einkommensteuer wird dem FA &uuml;bertragen (&sect;&nbsp;100 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;2 FGO).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>47<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Die Kostenentscheidung beruht auf &sect;&nbsp;135 Abs.&nbsp;2, &sect;&nbsp;136 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 FGO. Die Kosten des Revisionsverfahrens hat das FA zu tragen (&sect;&nbsp;135 Abs.&nbsp;2 FGO). Die Kosten des erstinstanzlichen Verfahrens sind gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;136 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 FGO verh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig zu teilen. Wenn die im Rechtsmittelverfahren vor dem BFH gestellten Antr&auml;ge &#8211;wie im Streitfall der kl&auml;gerische Antrag&#8211; von den in erster Instanz beschiedenen Antr&auml;gen abweichen und die Antr&auml;ge der Beteiligten unterschiedlich erfolgreich sind, kann sich die Notwendigkeit unterschiedlicher Kostenentscheidungen f&uuml;r beide Instanzen ergeben (s. Brandt in Beermann\/Gosch, FGO &sect;&nbsp;136 Rz&nbsp;16).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 15.2.2017, VI R 96\/13ECLI:DE:BFH:2017:U.150217.VIR96.13.0 Passiver Rechnungsabgrenzungsposten &#8211; Bemessung der H&ouml;he bei Vorleistungen aus einem gegenseitigen Vertrag Leits&auml;tze Hat ein buchf&uuml;hrender Landwirt ein Entgelt f&uuml;r die zeitlich nicht begrenzte Verpflichtung erhalten, seine Landwirtschaft nicht &uuml;ber den bisherigen Umfang hinaus zu erweitern, ist zur Wahrung des Realisationsprinzips ein passiver Rechnungsabgrenzungsposten zu bilden. Tenor Die &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/vi-r-96-13-passiver-rechnungsabgrenzungsposten-bemessung-der-hoehe-bei-vorleistungen-aus-einem-gegenseitigen-vertrag\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">VI&nbsp;R&nbsp;96\/13 &#8211; Passiver Rechnungsabgrenzungsposten &#8211; Bemessung der H&ouml;he bei Vorleistungen aus einem gegenseitigen Vertrag<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-67394","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/67394","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=67394"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/67394\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=67394"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=67394"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=67394"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}