{"id":67414,"date":"2017-07-01T08:28:26","date_gmt":"2017-07-01T06:28:26","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=67414"},"modified":"2017-07-01T08:28:26","modified_gmt":"2017-07-01T06:28:26","slug":"viii-r-24-14-zur-frage-der-gewerblichkeit-der-einkuenfte-einer-im-bereich-der-durchfuehrung-klinischer-studien-taetigen-fachkrankenschwester","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/viii-r-24-14-zur-frage-der-gewerblichkeit-der-einkuenfte-einer-im-bereich-der-durchfuehrung-klinischer-studien-taetigen-fachkrankenschwester\/","title":{"rendered":"VIII&nbsp;R&nbsp;24\/14 &#8211; Zur Frage der Gewerblichkeit der Eink&uuml;nfte einer im Bereich der Durchf&uuml;hrung klinischer Studien t&auml;tigen Fachkrankenschwester"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 25.4.2017, VIII R 24\/14<br \/>ECLI:DE:BFH:2017:U.250417.VIIIR24.14.0<\/p>\n<p class=\"titel\">Zur Frage der Gewerblichkeit der Eink&uuml;nfte einer im Bereich der Durchf&uuml;hrung klinischer Studien t&auml;tigen Fachkrankenschwester<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>1. Ob ein im Vergleich zu einem Katalogberuf i.S. des &sect; 18 Abs. 1 Nr. 1 Satz 2 EStG &auml;hnlicher Beruf vorliegt, bestimmt sich nach ertragsteuerlichen Grunds&auml;tzen und nicht nach den im Zusammenhang mit der richtlinienkonformen Auslegung des &sect; 4 Nr. 14 UStG entwickelten Ma&szlig;st&auml;ben.<\/p>\n<\/p>\n<p>2. Eine im Wesentlichen auf die Planung, Durchf&uuml;hrung und Evaluation klinischer Studien ausgerichtete T&auml;tigkeit einer Fachkrankenschwester ist der eines Krankengymnasten bzw. Physiotherapeuten nicht &auml;hnlich. Sie ist weder therapeutischer Natur noch weist sie einen hinreichend konkreten, unmittelbaren Zusammenhang zu einer Heilbehandlungst&auml;tigkeit auf.<\/p>\n<\/div>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>Auf die Revision des Beklagten wird das Urteil des Finanzgerichts M&uuml;nster vom 29. April 2014&nbsp;&nbsp;2 K 3993\/12 G aufgehoben.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Klage wird abgewiesen.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Kosten des gesamten Verfahrens hat die Kl&auml;gerin zu tragen.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">I. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">Streitig ist, ob die Kl&auml;gerin und Revisionsbeklagte (Kl&auml;gerin) im Streitjahr (2009) als Clinical Research Associate II (CRA) gewerbesteuerpflichtige Eink&uuml;nfte erzielt hat.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin, die die Fachoberschulreife besitzt, ist examinierte Krankenschwester und Fachkrankenschwester f&uuml;r An&auml;sthesie und Intensivmedizin. Sie war seit 1995 in der klinischen Forschung nicht zugelassener Produkte in ganz Europa t&auml;tig. Hierzu absolvierte sie verschiedene Fort- und Weiterbildungen. Im Juli 2012 schloss sie ein im September des Streitjahres aufgenommenes, berufsbegleitendes Universit&auml;tsstudium im Ausbildungsbereich &quot;Clinical Research&quot; mit dem akademischen Grad eines Master of Science ab.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Seit dem Streitjahr ist die Kl&auml;gerin hauptberuflich als selbst&auml;ndige CRA t&auml;tig. Diese T&auml;tigkeit war im Wesentlichen auf die Planung, Durchf&uuml;hrung und Evaluation von klinischen Pr&uuml;fungen mit Arzneimitteln und Medizinprodukten ausgerichtet und umfasste dar&uuml;ber hinaus auch die Schulung, &Uuml;berwachung und klinische Unterst&uuml;tzung der Anwender beim Einsatz der Produkte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Beklagte und Revisionskl&auml;ger (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) setzte mit Bescheid vom 13.&nbsp;Mai 2011 f&uuml;r das Streitjahr einen Gewerbesteuermessbetrag in H&ouml;he von 157&nbsp;EUR fest.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der &#8211;nach erfolglosem Einspruchsverfahren&#8211; erhobenen Klage gab das Finanzgericht (FG) mit in Entscheidungen der Finanzgerichte (EFG) 2014, 1389 ver&ouml;ffentlichtem Urteil vom 29.&nbsp;April 2014&nbsp;&nbsp;2&nbsp;K&nbsp;3993\/12&nbsp;G statt. Die Kl&auml;gerin sei zwar nicht wissenschaftlich t&auml;tig gewesen, sie habe jedoch eine dem Katalogberuf des Heilpraktikers oder Krankengymnasten &auml;hnliche T&auml;tigkeit ausge&uuml;bt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit der hiergegen gerichteten Revision r&uuml;gt das FA die Verletzung materiellen Rechts.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt,<br \/>das angefochtene Urteil der Vorinstanz aufzuheben und die Klage abzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin beantragt,<br \/>die Revision als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Sie &uuml;be eine komplexe T&auml;tigkeit im Bereich klinischer Forschung aus, die wissenschaftlich sei. Jedenfalls aber sei ihre T&auml;tigkeit mit denen anderer Heilberufe vergleichbar. Im Mittelpunkt ihrer T&auml;tigkeit stehe die Herbeif&uuml;hrung und Sicherstellung eines Heilungserfolges beim Patienten. Sie sei auch unmittelbar am Patienten t&auml;tig. Sie &uuml;berwache Zahlenwerte und Messergebnisse und spreche mit den Patienten. Aus ihrem beruflichen Werdegang ergebe sich, dass sie ihre beruflichen Qualifikationen bereits vor Beginn des Masterstudiums im Streitjahr ausschlie&szlig;lich in Heilberufen erworben habe.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">II. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Revision ist begr&uuml;ndet. Sie f&uuml;hrt zur Aufhebung des angefochtenen Urteils und Abweisung der Klage (&sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FG ist rechtsfehlerhaft davon ausgegangen, dass die T&auml;tigkeit der Kl&auml;gerin als freiberuflich und nicht als gewerblich zu qualifizieren ist. Zwar hat das FG in revisionsrechtlich nicht zu beanstandender Weise entschieden, dass die Kl&auml;gerin nicht wissenschaftlich t&auml;tig war. Jedoch erweist sich seine Annahme, ihre T&auml;tigkeit sei dem Katalogberuf des Heilpraktikers oder Krankengymnasten\/Physiotherapeuten &auml;hnlich, als rechtsfehlerhaft.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Nach &sect;&nbsp;2 Abs.&nbsp;1 des Gewerbesteuergesetzes (GewStG) unter-liegt der Gewerbesteuer jeder im Inland betriebene stehende Gewerbebetrieb im Sinne des Einkommensteuergesetzes (EStG). Keinen Gewerbebetrieb stellt nach &sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 EStG die Aus&uuml;bung eines freien Berufs dar. Einen solchen hat die Kl&auml;gerin im Streitjahr indessen nicht ausge&uuml;bt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Nach den gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;118 Abs.&nbsp;2 FGO bindenden Feststellungen des FG hat die Kl&auml;gerin im Streitjahr keine wissenschaftliche T&auml;tigkeit (&sect;&nbsp;18 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 EStG) ausge&uuml;bt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Der Begriff der &quot;Wissenschaftlichkeit&quot; ist im vorliegenden Zusammenhang ein rein steuerrechtlicher, der Erfordernisse an die inhaltliche Qualit&auml;t wie auch an die &auml;u&szlig;ere Form der Arbeit stellt. Die Annahme einer wissenschaftlichen T&auml;tigkeit setzt voraus, dass eine anspruchsvolle, besonders qualifizierte Arbeit ausge&uuml;bt wird, die geeignet ist, grunds&auml;tzliche Fragen oder konkrete Vorg&auml;nge methodisch nach streng objektiven und sachlichen Gesichtspunkten in ihren Ursachen zu erforschen, zu begr&uuml;nden und in einen Verst&auml;ndniszusammenhang zu bringen. Sie erfordert wissenschaftliche Kenntnisse und Methodik im Rahmen einer sch&ouml;pferischen oder forschenden T&auml;tigkeit (sog. reine Wissenschaft) oder eine Anwendung von Forschungserkenntnissen auf konkrete Vorg&auml;nge (angewandte Wissenschaft). Eine wissenschaftliche T&auml;tigkeit wird verneint, wenn sie in einer praxisorientierten Kenntnisvermittlung oder Beratung besteht (z.B. Senatsurteile vom 14.&nbsp;Mai 2014 VIII&nbsp;R&nbsp;18\/11, BFHE 246, 396, BStBl II 2015, 128; vom 8.&nbsp;Oktober 2008 VIII&nbsp;R&nbsp;74\/05, BFHE 223, 261, BStBl II 2009, 238, m.w.N.). Demgegen&uuml;ber kann eine der forschenden T&auml;tigkeit entsprechende, besonders qualifizierte Arbeit angenommen werden, wenn grunds&auml;tzliche Fragen oder konkrete F&auml;lle systematisch in ihren Ursachen erforscht, begr&uuml;ndet und in einen Verst&auml;ndniszusammenhang gebracht werden, d.h. schwierige Grundsatzfragen zu beurteilen sind, wie dies z.B. in wissenschaftlichen Gutachten, bei denen Streit- und Grenzfragen nach streng objektiven und sachlichen Gesichtspunkten zu l&ouml;sen sind, der Fall ist (Senatsurteil in BFHE 223, 261, BStBl II 2009, 238, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Ausgehend von diesen Grunds&auml;tzen hat das FG zutreffend erkannt, dass die Kl&auml;gerin nicht wissenschaftlich t&auml;tig war. Es hat nachvollziehbar darauf abgestellt, dass unter Einbeziehung der schulischen und beruflichen Ausbildung der Kl&auml;gerin sowie der von ihr bis zum Streitjahr absolvierten Fort- und Weiterbildungen nicht ersichtlich ist, dass sie im Streitjahr zu wissenschaftlichem Arbeiten bef&auml;higt war.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Zudem ist auf der Grundlage der Feststellungen des FG zu Art und Schwerpunkt der T&auml;tigkeit der Kl&auml;gerin nicht erkennbar, dass sie selbst im Sinne der Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs (BFH) forschend und damit wissenschaftlich t&auml;tig war, auch wenn ihre Arbeit der klinischen Forschung diente.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Das FG hat jedoch rechtsirrig angenommen, die T&auml;tigkeit der Kl&auml;gerin sei einem der Katalogberufe i.S. des &sect;&nbsp;18 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 EStG &auml;hnlich.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Ein &auml;hnlicher Beruf liegt vor, wenn er in wesentlichen Punkten mit einem der in &sect;&nbsp;18 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 EStG genannten Katalogberufe verglichen werden kann. Dazu geh&ouml;rt die Vergleichbarkeit sowohl der Ausbildung als auch der ausge&uuml;bten beruflichen T&auml;tigkeit (vgl. z.B. BFH-Urteil vom 22.&nbsp;Januar 2004 IV&nbsp;R&nbsp;51\/01, BFHE 205, 151, BStBl II 2004, 509, m.w.N.). Die f&uuml;r den vergleichbaren Katalogberuf erforderlichen Kenntnisse m&uuml;ssen nachgewiesen sein, die so qualifizierte Arbeit muss den wesentlichen Teil der gesamten Berufst&auml;tigkeit ausmachen und dem &auml;hnlichen Beruf das Gepr&auml;ge im Sinne des Katalogberufs geben (z.B. BFH-Urteil in BFHE 205, 151, BStBl II 2004, 509, m.w.N.). Ist f&uuml;r die Aus&uuml;bung des Katalogberufs eine Erlaubnis erforderlich oder ist die Aus&uuml;bung des Katalogberufs ohne Erlaubnis mit Strafe bedroht, so kann eine &Auml;hnlichkeit nur gegeben sein, wenn f&uuml;r die Aus&uuml;bung des vergleichbaren Berufs ebenfalls eine Erlaubnis erforderlich ist (vgl. z.B. BFH-Urteil in BFHE 205, 151, BStBl II 2004, 509, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Geht es darum, ob eine Berufst&auml;tigkeit der eines Katalogberufs &auml;hnlich ist, gen&uuml;gt eine sog. Gruppen&auml;hnlichkeit, also die &Auml;hnlichkeit zum &quot;Freiberufler an sich&quot; oder zu einer bestimmten Gruppe freiberuflicher T&auml;tigkeiten (z.B. heilberufliche T&auml;tigkeiten wie die T&auml;tigkeit der in &sect;&nbsp;18 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 EStG aufgef&uuml;hrten &Auml;rzte, Zahn&auml;rzte, Tier&auml;rzte, Heilpraktiker, Dentisten, Krankengymnasten), nicht. Da der Gesetzgeber die Katalogberufe detailliert aufz&auml;hlt, m&uuml;ssen die &auml;hnlichen Berufe speziell einem dieser Berufe &auml;hnlich sein (z.B. Senatsurteil in BFHE 246, 396, BStBl II 2015, 128, m.w.N.; BFH-Entscheidungen vom 14.&nbsp;Februar 2013 III&nbsp;B&nbsp;67\/12, BFH\/NV 2013, 920; vom 19.&nbsp;September 2002 IV&nbsp;R&nbsp;74\/00, BFHE 200, 326, BStBl II 2003, 27; vom 9.&nbsp;M&auml;rz 2005 IV&nbsp;B&nbsp;74\/03, BFH\/NV 2005, 1289).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Ob ein einem Katalogberuf i.S. des &sect;&nbsp;18 EStG &auml;hnlicher Beruf vorliegt, bestimmt sich nach ertragsteuerlichen Grunds&auml;tzen, nicht nach den im Zusammenhang mit der richtlinienkonformen Auslegung des &sect;&nbsp;4 Nr.&nbsp;14 des Umsatzsteuergesetzes (UStG) entwickelten Ma&szlig;st&auml;ben (vgl. zu diesen z.B. BFH-Urteile vom 26.&nbsp;August 2014 XI&nbsp;R&nbsp;19\/12, BFHE 247, 276, BStBl II 2015, 310; vom 9.&nbsp;September 2015 XI&nbsp;R&nbsp;31\/13, BFH\/NV 2016, 249).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Ausgehend von diesen Grunds&auml;tzen hat die Kl&auml;gerin keinen dem Beruf des Heilpraktikers &auml;hnlichen Beruf ausge&uuml;bt. Hierf&uuml;r fehlt es bereits an der f&uuml;r die Aus&uuml;bung dieses Berufs notwendigen staatlichen Erlaubnis (&sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;1 des Heilpraktikergesetzes) und der damit verbundenen &Uuml;berwachung durch die Gesundheits&auml;mter (vgl. BFH-Urteile in BFHE 205, 151, BStBl II 2004, 509; vom 28.&nbsp;August 2003 IV&nbsp;R&nbsp;69\/00, BFHE 203, 429, BStBl II 2004, 954).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Die T&auml;tigkeit der Kl&auml;gerin war auch nicht der eines Krankengymnasten\/Physiotherapeuten &auml;hnlich. Das FG hat die Anforderungen, die an eine entsprechende Vergleichbarkeit zu stellen sind, verkannt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(aaa) Die T&auml;tigkeit eines Krankengymnasten bzw. Physiotherapeuten umfasst vor allem aktive und passive Therapien zur Wiederherstellung und Erhaltung der Gesundheit (vgl. BFH-Urteil vom 6.&nbsp;September 2006 XI&nbsp;R&nbsp;64\/05, BFHE 215, 119, BStBl II 2007, 177). Sie ist mithin von der Erbringung einer pers&ouml;nlichen medizinischen Dienstleistung gepr&auml;gt, die therapeutischer Natur ist und den Heilerfolg f&ouml;rdert (vgl. auch BFH-Urteil in BFHE 203, 429, BStBl II 2004, 954, unter Bezugnahme auf &sect;&nbsp;124 des F&uuml;nften Buchs Sozialgesetzbuch).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Demnach ist nicht jede T&auml;tigkeit, die den Heilerfolg f&ouml;rdert, der des Krankengymnasten\/Physiotherapeuten &auml;hnlich. Vielmehr muss die jeweilige T&auml;tigkeit therapeutischer Natur sein oder zumindest einen hinreichend konkreten, unmittelbaren Zusammenhang zu einer Heilbehandlungst&auml;tigkeit aufweisen. Andernfalls k&auml;me es zu einer nicht sachgerechten Ausweitung des Anwendungsbereiches des &sect;&nbsp;18 EStG, denn auch offensichtlich keinem der Katalogberufe i.S. des &sect;&nbsp;18 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 EStG &auml;hnliche T&auml;tigkeiten (wie z.B. von Mitarbeitern der Krankenhausverwaltung) f&ouml;rdern (z.B. durch die Sicherstellung der s&auml;chlichen und personellen Ausstattung eines Krankenhauses) in gewisser Weise den Heilerfolg.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(bbb) Die Kl&auml;gerin war nicht therapeutisch t&auml;tig.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nach der f&uuml;r den Senat bindenden Feststellung des FG (&sect;&nbsp;118 Abs.&nbsp;2 FGO) war ihre T&auml;tigkeit im Wesentlichen auf die Planung, Durchf&uuml;hrung und Evaluation von klinischen Pr&uuml;fungen mit Arzneimitteln und Medizinprodukten ausgerichtet und umfasste dar&uuml;ber hinaus die Schulung, &Uuml;berwachung und klinische Unterst&uuml;tzung der Anwender beim Einsatz der Produkte. Klinische Pr&uuml;fungen sind am Menschen durchgef&uuml;hrte Untersuchungen, die dazu bestimmt sind, klinische oder pharmakologische Wirkungen von Arzneimitteln zu erforschen oder nachzuweisen oder Nebenwirkungen festzustellen oder die Resorption, die Verteilung, den Stoffwechsel oder die Ausscheidung zu untersuchen, mit dem Ziel, sich von der Unbedenklichkeit oder Wirksamkeit der Arzneimittel zu &uuml;berzeugen (&sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;23 des Arzneimittelgesetzes).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Demnach therapierte die Kl&auml;gerin keine Patienten, sondern sorgte f&uuml;r einen erfolgreichen Verlauf klinischer Studien und unterst&uuml;tzte so die Entwicklung pharmazeutischer bzw. medizintechnischer Produkte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>28<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(ccc) Ihre T&auml;tigkeit weist zudem keinen hinreichend konkreten, unmittelbaren Zusammenhang zu einer Heilbehandlungst&auml;tigkeit auf.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>29<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die im Auftrag und Interesse der an der Entwicklung beteiligten Einrichtungen und Personen (Pharmaunternehmer, Auftragsforschungsinstitute, &Auml;rzte etc.) durchgef&uuml;hrte T&auml;tigkeit der Kl&auml;gerin war prim&auml;r darauf gerichtet, eine den gesetzlichen Vorgaben entsprechende Erprobung der Wirkweise von Arzneimitteln bzw. Medizinprodukten sicherzustellen, die grunds&auml;tzlich erst nach ihrer Zulassung zur Heilung von Menschen eingesetzt werden sollten und konnten. Die Kl&auml;gerin arbeitete dementsprechend vornehmlich im Vorfeld k&uuml;nftiger &#8211;erst nach Zulassung m&ouml;glicher&#8211; Behandlungen von Patienten durch Dritte und nicht in konkretem, unmittelbarem Zusammenhang mit einer Heilbehandlung.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>30<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Ein solcher ergibt sich auch nicht daraus, dass die Kl&auml;gerin im Rahmen der von ihr betreuten Studien auch Kontakt zu Studienteilnehmern hatte, denen die zu erprobenden Medikamente verabreicht bzw. bei denen die medizinischen Produkte eingesetzt wurden und deren Heilung damit angestrebt war. Denn pr&auml;gend f&uuml;r die T&auml;tigkeit der Kl&auml;gerin war es, f&uuml;r einen erfolgreichen Verlauf der klinischen Studie Sorge zu tragen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>31<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Insoweit unterscheidet sich die T&auml;tigkeit der Kl&auml;gerin auch ma&szlig;geblich von der eines Fachkrankenpflegers f&uuml;r Krankenhaushygiene, die der Verbesserung der Infektionspr&auml;vention sowie der Bek&auml;mpfung von Krankenhausinfektionen dient und nach den Feststellungen im BFH-Urteil in BFHE 215, 119, BStBl II 2007, 177 in einem konkreten Zusammenhang mit der laufenden Behandlung und Pflege von Patienten erfolgte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>32<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(ddd) Schlie&szlig;lich ist die der Forschung dienende T&auml;tigkeit der Kl&auml;gerin auch nicht der einer (Fach-)Krankenschwester, die medizinische Hilfeleistungen unter der Verantwortung eines Arztes ausf&uuml;hrt, &auml;hnlich.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>33<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Die Sache ist spruchreif. Die Entscheidung des FG beruht auf anderen Rechtsgrunds&auml;tzen. Sie war daher aufzuheben und die Klage abzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>34<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Die Kostenentscheidung folgt aus &sect;&nbsp;135 Abs.&nbsp;1 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 25.4.2017, VIII R 24\/14ECLI:DE:BFH:2017:U.250417.VIIIR24.14.0 Zur Frage der Gewerblichkeit der Eink&uuml;nfte einer im Bereich der Durchf&uuml;hrung klinischer Studien t&auml;tigen Fachkrankenschwester Leits&auml;tze 1. Ob ein im Vergleich zu einem Katalogberuf i.S. des &sect; 18 Abs. 1 Nr. 1 Satz 2 EStG &auml;hnlicher Beruf vorliegt, bestimmt sich nach ertragsteuerlichen Grunds&auml;tzen und nicht nach den im &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/viii-r-24-14-zur-frage-der-gewerblichkeit-der-einkuenfte-einer-im-bereich-der-durchfuehrung-klinischer-studien-taetigen-fachkrankenschwester\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">VIII&nbsp;R&nbsp;24\/14 &#8211; Zur Frage der Gewerblichkeit der Eink&uuml;nfte einer im Bereich der Durchf&uuml;hrung klinischer Studien t&auml;tigen Fachkrankenschwester<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-67414","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/67414","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=67414"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/67414\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=67414"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=67414"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=67414"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}