{"id":67417,"date":"2017-07-01T08:27:47","date_gmt":"2017-07-01T06:27:47","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=67417"},"modified":"2017-07-01T08:27:47","modified_gmt":"2017-07-01T06:27:47","slug":"x-r-50-14-altersrente-der-vereinten-nationen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/x-r-50-14-altersrente-der-vereinten-nationen\/","title":{"rendered":"X&nbsp;R&nbsp;50\/14 &#8211; Altersrente der Vereinten Nationen"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 5.4.2017, X R 50\/14<br \/>ECLI:DE:BFH:2017:U.050417.XR50.14.0<\/p>\n<p class=\"titel\">Altersrente der Vereinten Nationen<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>1. Von internationalen Organisationen gezahlte Altersbez&uuml;ge sind nach deutschem Recht rechtsvergleichend zu qualifizieren.<\/p>\n<\/p>\n<p>2. Renten der Vereinten Nationen sind Eink&uuml;nfte aus Leibrenten der Basisversorgung nach &sect; 22 Nr. 1 Satz 3 Buchst. a Doppelbuchst. aa EStG (Abgrenzung zu Pensionen der NATO).<\/p>\n<\/div>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>Die Revision der Kl&auml;gerin gegen das Urteil des Finanzgerichts Berlin-Brandenburg vom 20. Mai 2014&nbsp;&nbsp;15 K 1216\/10 wird als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckgewiesen.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Kosten des Revisionsverfahrens hat die Kl&auml;gerin zu tragen.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">I.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin und Revisionskl&auml;gerin (Kl&auml;gerin) war Bedienstete der Vereinten Nationen (VN). Die Altersversorgung wird &uuml;ber einen &quot;United Nations Joint Staff Pension Fund&quot; (UNJSPF) geregelt. W&auml;hrend ihrer aktiven Besch&auml;ftigung zahlte die Kl&auml;gerin ca.&nbsp;7&nbsp;% ihres Nettogehalts in den UNJSPF (insgesamt 97.627,91&nbsp;$ bzw. 179.240,48&nbsp;DM). Die VN leisteten f&uuml;r sie einen Betrag in den UNJSPF, der ca.&nbsp;14&nbsp;% ihres Nettogehalts entsprach (insgesamt 195.255,82&nbsp;$ bzw. 358.480,96&nbsp;DM). Seit 1998 bezieht sie eine Rente, die sich im Streitjahr 2008 auf 38.785&nbsp;EUR belief.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nachdem der Beklagte und Revisionsbeklagte (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) in den Jahren 2005 bis 2007 die Rente nach &sect;&nbsp;22 Nr.&nbsp;1 Satz&nbsp;3 Buchst.&nbsp;a Doppelbuchst.&nbsp;bb des Einkommensteuergesetzes in der im Jahr 2008 geltenden Fassung (EStG) mit dem Ertragsanteil besteuert hatte, unterwarf er sie im Streitjahr zun&auml;chst insgesamt nach &sect;&nbsp;22 Nr.&nbsp;1 Satz&nbsp;3 Buchst.&nbsp;a Doppelbuchst.&nbsp;aa EStG mit einem Anteil von 50&nbsp;% der Besteuerung. Im Einspruchsverfahren ging das FA davon aus, dass die geleisteten Beitr&auml;ge die inl&auml;ndischen H&ouml;chstgrenzen der gesetzlichen Rentenversicherung um 27,83&nbsp;% &uuml;berstiegen hatten. Es unterwarf einen Teilbetrag von 10.794&nbsp;EUR daher in Anwendung der &Ouml;ffnungsklausel gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;22 Nr.&nbsp;1 Satz&nbsp;3 Buchst.&nbsp;a Doppelbuchst.&nbsp;bb Satz&nbsp;2 EStG der Ertragsanteilsbesteuerung, die verbliebenen 27.991&nbsp;EUR weiterhin der Besteuerung nach &sect;&nbsp;22 Nr.&nbsp;1 Satz&nbsp;3 Buchst.&nbsp;a Doppelbuchst.&nbsp;aa EStG. Die seitens der Kl&auml;gerin w&auml;hrend der aktiven Zeit geleisteten Beitr&auml;ge h&auml;tten einer VN-internen Steuer unterlegen, die durch Verrechnung mit Finanzbeitr&auml;gen mittelbar der Bundesrepublik Deutschland (Deutschland) zugutegekommen sei. Das betreffe aber nicht die von den VN gezahlten Beitr&auml;ge. Diese Versorgungsregelung entspreche im Wesentlichen der Ausgestaltung der inl&auml;ndischen gesetzlichen Rentenversicherung.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das Finanzgericht (FG) hat die Klage mit in Entscheidungen der Finanzgerichte (EFG) 2015, 1278 ver&ouml;ffentlichtem Urteil abgewiesen. Die Rente sei nicht ausschlie&szlig;lich aus steuerbelasteten Beitr&auml;gen finanziert. Das Verbot der doppelten Besteuerung sei ebenso wenig verletzt wie der Gleichbehandlungsgrundsatz. Es entspreche der Konzeption des Alterseink&uuml;nftegesetzes (AltEinkG) vom 5.&nbsp;Juli 2004 (BGBl I 2004, 1427), die Renten, die auf teilweise steuerentlasteten Beitr&auml;gen beruhten, mit den dort genannten Prozents&auml;tzen nach &sect;&nbsp;22 Nr.&nbsp;1 Satz&nbsp;3 Buchst.&nbsp;a Doppelbuchst.&nbsp;aa EStG zu versteuern. Zwar sei mit der Kl&auml;gerin davon auszugehen, dass deren Beitr&auml;ge in den UNJSPF aus versteuertem Einkommen geleistet seien. Das gelte aber nicht f&uuml;r die Beitr&auml;ge der VN. Das Verbot der doppelten Besteuerung sei nicht verletzt, da den aus versteuertem Einkommen geleisteten Beitr&auml;gen von 91.645&nbsp;EUR (179.240,48&nbsp;DM bzw. 97.627,91&nbsp;$) allein f&uuml;r den sechsj&auml;hrigen Zeitraum seit 2008 ein steuerfreier Zufluss von 134.485&nbsp;EUR gegen&uuml;berstehe (10.794&nbsp;EUR x 78&nbsp;% [steuerfreier Anteil] x 6&nbsp;[Jahre] + 27.991&nbsp;EUR x 50&nbsp;% [steuerfreier Anteil] x 6&nbsp;[Jahre] = 134.485&nbsp;EUR).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Auch ein Versto&szlig; gegen den Gleichbehandlungsgrundsatz liege nicht vor. Im Vergleich zu in Deutschland besteuerten Arbeitnehmern sei die Kl&auml;gerin vielmehr bessergestellt, weil sie nur ein Drittel statt wie gesetzlich versicherte Arbeitnehmer 50&nbsp;% des Gesamtbeitrags in den UNJSPF habe zahlen m&uuml;ssen. Alle Angeh&ouml;rigen des Kohortenjahrgangs 2005 w&uuml;rden unabh&auml;ngig von der Abzugsm&ouml;glichkeit ihrer Vorsorgeleistungen mit der Besteuerungsquote von 50&nbsp;% gleichbehandelt. Inwieweit es in der Zukunft zu einer nicht zu rechtfertigenden Ungleichbehandlung der Mitarbeiter der VN komme, da diese Vorsorgebeitr&auml;ge nicht steuerlich geltend machen k&ouml;nnen, k&uuml;nftige Rentenbez&uuml;ge jedoch zunehmend der Besteuerung unterl&auml;gen, sei unerheblich.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit der Revision macht die Kl&auml;gerin Verletzung formellen und materiellen Rechts geltend.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das Urteil beruhe insoweit auf einer fehlerhaften Annahme, als auch die seitens der VN gezahlten Beitr&auml;ge zu Gunsten Deutschlands vorversteuert seien. Der Personalhaushalt der VN speise sich aus den Beitragszahlungen der Mitgliedstaaten. Dabei handele es sich aber um Nettobeitr&auml;ge. Die nach der jeweiligen Wirtschaftskraft bemessene Beitragslast der Mitgliedstaaten werde durch Verrechnung mit dem ebenfalls nach der Wirtschaftskraft bemessenen Anteil der Mitgliedstaaten am VN-internen Steueraufkommen gemindert. Das FG habe entgegen &sect;&nbsp;119 Nr.&nbsp;6 der Finanzgerichtsordnung (FGO) dazu nur bemerkt, &quot;Diese Zahlungen unterlagen jedenfalls nicht einer von der Kl&auml;gerin zu tragenden Steuerbelastung&quot;. Das sei keine Begr&uuml;ndung, die die &Uuml;berpr&uuml;fung des Urteils erlaube.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das Urteil sei aber auch dar&uuml;ber hinaus materiell-rechtlich fehlerhaft. Selbst nach dem Schreiben des Bundesministeriums der Finanzen (BMF) vom 19.&nbsp;August 2013 IV&nbsp;C&nbsp;3-S&nbsp;2221\/12\/10010:004 (BStBl I 2013, 1087) unterl&auml;gen die Ruhegeh&auml;lter der VN nur der Besteuerung nach &sect;&nbsp;22 Nr.&nbsp;1 Satz&nbsp;3 Buchst.&nbsp;a Doppelbuchst.&nbsp;aa EStG, sofern es sich um ein der inl&auml;ndischen gesetzlichen Rentenversicherung vergleichbares System handele. Das sei nicht der Fall. Es fehle der korrespondierende Sonderausgabenabzug f&uuml;r Arbeitnehmer- und Arbeitgeberbeitr&auml;ge. Mit der zunehmenden Entlastung der Vorsorgebeitr&auml;ge im Rahmen der &Uuml;bergangsregelung nach dem AltEinkG entferne sich die VN-Rente von der inl&auml;ndischen gesetzlichen Ren-te immer mehr. Die Frage einer k&uuml;nftigen Ungleichbehandlung d&uuml;rfe nicht offenbleiben. Da sich die f&uuml;r die Vergleichbarkeit mit den Renten des &sect;&nbsp;22 Nr.&nbsp;1 Satz&nbsp;3 Buchst.&nbsp;a Doppelbuchst.&nbsp;aa EStG ma&szlig;gebende Rechtsnatur der VN-Renten nicht &auml;ndere, d&uuml;rften k&uuml;nftige Renten nicht anders besteuert werden als laufende Renten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Selbst wenn nur die Vorversteuerung der von der Kl&auml;gerin geleisteten Beitr&auml;ge ber&uuml;cksichtigt werde, sei zu beachten, dass der auf diesen Beitr&auml;gen beruhende Anteil der Rente von einem Drittel nach &sect;&nbsp;22 Nr.&nbsp;1 Satz&nbsp;3 Buchst.&nbsp;a Doppelbuchst.&nbsp;bb EStG lediglich der Ertragsanteilsbesteuerung unterliege. H&ouml;chstens die verbliebenen zwei Drittel der Rente k&ouml;nnten nach &sect;&nbsp;22 Nr.&nbsp;1 Satz&nbsp;3 Buchst.&nbsp;a Doppelbuchst.&nbsp;aa EStG, allerdings nach Ber&uuml;cksichtigung der &Ouml;ffnungsklausel, zu versteuern sein.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin beantragt,<br \/>das FG-Urteil aufzuheben und den Einkommensteuerbescheid 2008 vom 17.&nbsp;Juli 2009 i.d.F. des &Auml;nderungsbescheids vom 18.&nbsp;August 2010 in Gestalt der Einspruchsentscheidung vom 6.&nbsp;September 2010 dahin zu &auml;ndern, dass die Alterseink&uuml;nfte aus dem Pensionsfonds der VN insgesamt nur mit dem Ertragsanteil von 22&nbsp;% der Besteuerung unterworfen werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt,<br \/>die Revision zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Ein Begr&uuml;ndungsmangel liege nicht vor, da die Entscheidung die Erw&auml;gung des FG, die Zahlungen der VN h&auml;tten nicht einer von der Kl&auml;gerin zu tragenden Steuerbelastung unterlegen, erkennen lasse.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>W&auml;hrend die Beitr&auml;ge der Kl&auml;gerin in der Tat quasi vorversteuert seien, weil die erhobene VN-interne Steuer den Beitrag des Mitgliedstaates mindere, sei das bei den Beitr&auml;gen der VN nicht der Fall. Wie die VN-Renten k&uuml;nftig zu beurteilen seien, sei f&uuml;r die Besteuerung bei der Kl&auml;gerin nicht entscheidungserheblich. Zudem erfasse &sect;&nbsp;22 Nr.&nbsp;1 Satz&nbsp;3 Buchst.&nbsp;a Doppelbuchst.&nbsp;aa EStG auch Fallgestaltungen, in denen die stufenweise Steuerentlastung der Vorsorgeaufwendungen nicht mehr m&ouml;glich sei. Befanden sich Renten wie im Streitfall bei Inkrafttreten des AltEinkG bereits in der Auszahlungsphase, k&ouml;nnten sie ohnehin nicht mehr von der k&uuml;nftigen Steuerentlastung f&uuml;r Altersvorsorgebeitr&auml;ge profitieren.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">II.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FG-Urteil ist nicht bereits deshalb aus verfahrensrechtlichen Gr&uuml;nden aufzuheben, weil es i.S. des &sect;&nbsp;119 Nr.&nbsp;6 FGO nicht mit Gr&uuml;nden versehen w&auml;re. Hierf&uuml;r m&uuml;sste die Begr&uuml;ndung in einem wesentlichen Streitpunkt g&auml;nzlich fehlen oder unverst&auml;ndlich sein. Das ist nicht der Fall. Ein Verfahrensfehler w&auml;re nicht schon dann gegeben, wenn die Begr&uuml;ndung lediglich kurz, l&uuml;ckenhaft oder auch fehlerhaft w&auml;re (vgl. Gr&auml;ber\/ Ratschow, Finanzgerichtsordnung, 8.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;119 Rz&nbsp;36). Soweit die Kl&auml;gerin sinngem&auml;&szlig; vorgetragen hat, auch die VN-Beitr&auml;ge in den UNJSPF seien wirtschaftlich &uuml;ber eine VN-interne Steuer zu Gunsten Deutschlands besteuert worden, ist die Begr&uuml;ndung des FG zwar kurz, aber vorhanden und auch verst&auml;ndlich. Das FG hat mit dem zitierten Satz offengelassen, ob eine Steuerbelastung oder eine vergleichbare Absch&ouml;pfung auf diese Beitr&auml;ge &uuml;berhaupt stattgefunden hat. Es hat stattdessen darauf abgestellt, dass eine etwaige Belastung jedenfalls nicht die Kl&auml;gerin getragen habe, und damit zu erkennen gegeben, dass es eine etwaige Steuerbelastung der VN-Beitr&auml;ge f&uuml;r rechtlich unerheblich h&auml;lt. Das FG musste auf diesen Punkt daher nicht n&auml;her eingehen, um seiner Begr&uuml;ndungspflicht zu gen&uuml;gen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table style=\"margin-left:90\"pt width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">III.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Revision ist unbegr&uuml;ndet und nach &sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;2 FGO zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Die Kl&auml;gerin ist nach &sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 EStG unbeschr&auml;nkt einkommensteuerpflichtig, da sie einen Wohnsitz im Inland hat. Die einkommensteuerrechtliche Behandlung ihrer Eink&uuml;nfte richtet sich nach den Ma&szlig;st&auml;ben des deutschen Rechts.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Bezieht ein Steuerpflichtiger ausl&auml;ndische Eink&uuml;nfte, die der deutschen Einkommensbesteuerung unterliegen, so ist bei der Anwendung des deutschen Steuerrechts stets eine rechtsvergleichende Qualifizierung der ausl&auml;ndischen Eink&uuml;nfte nach deutschem Recht vorzunehmen. Ma&szlig;gebliche Gesichtspunkte sind die Essentialia der nationalen Norm, also deren Funktion und Struktur nach nationalem Verst&auml;ndnis (vgl. Senatsurteile vom 14.&nbsp;Juli 2010 X&nbsp;R&nbsp;37\/08, BFHE&nbsp;230, 361, BStBl II&nbsp;2011, 628, unter II.3.b; vom 23.&nbsp;Oktober 2013 X&nbsp;R&nbsp;33\/10, BFHE&nbsp;243, 332, BStBl II&nbsp;2014, 103, unter II.2.a). Die von einer internationalen Organisation wie den VN bezogenen Eink&uuml;nfte sind nach denselben Ma&szlig;st&auml;ben zu qualifizieren.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Dementsprechend ist bei Alterseink&uuml;nften im Wege rechtsvergleichender Betrachtung zu pr&uuml;fen, welcher Einkunftsart sie zugeh&ouml;ren und ggf. welchem Regelwerk innerhalb dieser Einkunftsart sie zu unterwerfen sind. Das bedeutet, dass ausl&auml;ndische oder, wie hier, internationale Alterseink&uuml;nfte strukturell und inhaltlich mit den jeweils bestimmenden Charakteristika der inl&auml;ndischen Alterssicherungssysteme abzugleichen sind. Vollkommene &Uuml;bereinstimmung ist allerdings unwahrscheinlich und deshalb nicht erforderlich (vgl. Urteil des Bundesfinanzhofs &#8211;BFH&#8211; vom 26.&nbsp;November 2014 VIII&nbsp;R&nbsp;38\/10, BFHE&nbsp;249, 22, BStBl II 2016, 657, unter II.1.a).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Bei der Besteuerung von Altersbez&uuml;gen im deutschen Einkommensteuerrecht ist zum einen zwischen den Eink&uuml;nften nach &sect;&nbsp;19 EStG und nach &sect;&nbsp;22 EStG, zum anderen zwischen den verschiedenen Besteuerungssystemen innerhalb des &sect;&nbsp;22 EStG zu unterscheiden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Bez&uuml;ge aus fr&uuml;heren Dienstleistungen i.S. des &sect;&nbsp;19 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 EStG, die grunds&auml;tzlich in vollem Umfang zu versteuern sind, stellen eine Gegenleistung f&uuml;r die in dem fr&uuml;heren Arbeitsverh&auml;ltnis erbrachte Arbeitsleistung des Steuerpflichtigen dar, der keinen ins Gewicht fallenden Eigenbeitrag aus eigenem Einkommen oder Verm&ouml;gen erbracht hat (s. Senatsurteil vom 22.&nbsp;November 2006 X&nbsp;R&nbsp;29\/05, BFHE 216, 124, BStBl II 2007, 402, unter II.1.). Wurde dem Arbeitnehmer in seiner aktiven Phase ein geringeres Gehalt ausgezahlt als ihm ausgezahlt worden w&auml;re, h&auml;tte er keine Anwartschaften auf Altersbez&uuml;ge erworben, kann dies entweder eine Gehaltsverwendung (Eigenbeitrag) oder eine Gehaltsk&uuml;rzung (kein Eigenbeitrag) sein. Eine Gehaltsverwendung liegt vor, wenn sich die Sache wirtschaftlich so darstellt, als ob der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer Betr&auml;ge zur Verf&uuml;gung gestellt und Letzterer sie zum Erwerb einer Zukunftssicherung verwendet h&auml;tte. Das ist zum einen der Fall, wenn die Beitragsleistung bei wirtschaftlicher Betrachtung aus dem dem Arbeitnehmer zugeflossenen versteuerten Gehalt bestritten worden ist. Zwar kommt der lohnsteuer-rechtlichen Behandlung keine indizielle Bedeutung zu, wenn der Arbeitslohn im Inland ohnehin nicht steuerbar oder steuerfrei ist. Es kommt dann darauf an, ob sich der Beitrag von Seiten des Arbeitnehmers als Verwendung des einbehaltenen Gehaltsanteils oder als Verwendung anderen Verm&ouml;gens darstellt. Zum anderen liegt aber auch eine Gehaltsverwendung vor, wenn der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer einen unmittelbaren und unentziehbaren Rechtsanspruch gegen einen Dritten verschafft (vgl. im Einzelnen Senatsurteil in BFHE 216, 124, BStBl II 2007, 402, unter II.2.a bis c, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Demgegen&uuml;ber ist allen Tatbest&auml;nden des &sect;&nbsp;22 Nr.&nbsp;1 Satz&nbsp;3 und Nr.&nbsp;5 EStG gemein, dass der Steuerpflichtige in der Vorsorgephase Aufwendungen aus eigenen Mitteln geleistet hat. Sie unterscheiden sich untereinander inhaltlich bzw. funktional insoweit, als sie die verschiedenen Schichten der inl&auml;ndischen Altersvorsorge betreffen. Der Neuregelung der Alterseink&uuml;nfte durch das AltEinkG seit 2005 liegt das sog. &quot;Drei-Schichten-Modell&quot; zugrunde. Es unterscheidet zwischen der Basisversorgung (erste Schicht), der betrieblichen sowie der steuerlich gef&ouml;rderten privaten Altersvorsorge (zweite Schicht) und den sonstigen Kapitalanlageprodukten, die zwar der Altersvorsorge dienen k&ouml;nnen, es aber nicht m&uuml;ssen &#8211;dritte Schicht&#8211; (vgl. im Einzelnen Senatsurteil in BFHE&nbsp;230, 361, BStBl II&nbsp;2011, 628, unter II.3.b&nbsp;aa). Die Tatbest&auml;nde in &sect;&nbsp;22 Nr.&nbsp;1 Satz&nbsp;3 und Nr.&nbsp;5 EStG weisen die aus den jeweiligen Schichten erziel-ten Eink&uuml;nfte wiederum verschiedenen Besteuerungssystemen zu, die strukturell durch den Zeitpunkt des Steuerzugriffs, na-mentlich der Unterscheidung zwischen der vorgelagerten und der nachgelagerten Besteuerung gekennzeichnet sind. Die Basisver-sorgung der ersten Schicht wird dabei nach &sect;&nbsp;22 Nr.&nbsp;1 Satz&nbsp;3 Buchst.&nbsp;a Doppelbuchst.&nbsp;aa EStG dem Grunde nach der nachgela-gerten Besteuerung unterworfen. Sie wird lediglich modifiziert durch die gleitende &Uuml;bergangsregelung von 2005 bis 2039, die sich allerdings der nachgelagerten Besteuerung immer weiter ann&auml;hert.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Nach diesen Ma&szlig;st&auml;ben ist die VN-Rente nicht nach &sect;&nbsp;19 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 EStG (vollen Umfangs) zu versteuern. Dies entspricht auch der Auffassung der Kl&auml;gerin, des dem BMF-Schreiben in BStBl I 2013, 1087 (unter C.II.1.a, Rz&nbsp;199) folgenden FA sowie des FG.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Zum einen war bereits die Beitragsleistung der Kl&auml;gerin in den UNJSPF eine Gehaltsverwendung, die wirtschaftlich auf versteuertem Gehalt beruht. Damit hatte die Kl&auml;gerin einen nennenswerten Eigenbeitrag geleistet, der die Anwendung des &sect;&nbsp;19 EStG ausschlie&szlig;t.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Beitr&auml;ge der Kl&auml;gerin haben in Gestalt der sog. VN-internen Steuer einer steuer&auml;hnlichen Belastung unterlegen. Damit stellt sich diese Beitragsleistung f&uuml;r die Kl&auml;gerin so dar, als habe sie sie aus den ihr zugeflossenen Nettobez&uuml;gen entrichtet. Die VN-interne Steuer entspricht wirtschaftlich f&uuml;r den jeweiligen Bediensteten der deutschen Einkommensteuer. Der Senat folgt insoweit der &uuml;bereinstimmenden Auffassung der Beteiligten sowie des FG. Die Bestimmungen in 3.3 der &quot;Staff Regulations of the United Nations&quot; regeln im Einzelnen die von den Geh&auml;ltern einzubehaltenden Abgaben. Diese &auml;hneln der inl&auml;ndischen Einkommensteuer. Das folgt nicht nur aus ihrer Existenz als solcher, sondern zeigt sich etwa auch daran, dass die prozentuale Belastung der VN-Bediensteten wie im deutschen Einkommensteuerrecht mit der H&ouml;he des Gehalts steigt und au&szlig;erdem davon abh&auml;ngt, ob ein Ehepartner oder ein Kind von dem Bediensteten wirtschaftlich abh&auml;ngig ist (ersichtlich auch aus der in Annex I enthaltenen Gehaltstabelle mit unterschiedlichen Abgabenbelastungen f&uuml;r die verschiedenen Gehaltsstufen und den Familienstand).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Zum anderen stellt aber auch die Beitragsleistung der VN bei wirtschaftlicher Betrachtung eine Gehaltsverwendung dar, da diese damit der Kl&auml;gerin einen unmittelbaren und unentziehbaren Rechtsanspruch gegen den UNJSPF als Dritten verschafft haben. Der UNJSPF ist gegen&uuml;ber den VN in einer Weise rechtlich verselbst&auml;ndigt, dass ihm bei rechtsvergleichender Betrachtung Rechtsf&auml;higkeit zuk&auml;me. Er ist daher in diesem Sinne &quot;Dritter&quot;. Nach dem &quot;Regulations, Rules and Pensions Adjustment System of the United Nations Joint Staff Pension Fund&quot; (UNJSPF-Regulations) ist der UNJSPF nicht nur organisatorisch, finanziell und justiziell gegen&uuml;ber den VN verselbst&auml;ndigt (vgl. Art.&nbsp;3 bis 16 UNJSPF-Regulations zur Verwaltung, Art.&nbsp;17 bis 20 UNJSPF-Regulations zur finanziellen Selbst&auml;ndigkeit sowie Art.&nbsp;48 UNJSPF-Regulations zur Justiziabilit&auml;t von Entscheidungen). Vor allem sind Mitglieder und damit wirtschaftliche Tr&auml;ger des UNJSPF nicht nur die VN, sondern nach Art.&nbsp;3 UNJSPF-Regulations eine Reihe weiterer internationaler Organisationen. Damit besitzt der UNJSPF eine rechtliche Selbst&auml;ndigkeit, die &uuml;ber diejenige eines verwaltungstechnisch ausgegliederten Sonderverm&ouml;gens nur der VN als einzigem Rechtstr&auml;ger (entsprechend etwa den nicht rechtsf&auml;higen Sonderverm&ouml;gen des Bundes) deutlich hinausgeht. Die gegen den UNJSPF gerichteten Ruhegeldanspr&uuml;che der Berechtigten sind schlie&szlig;lich auch nach Art.&nbsp;27 bis 40 UNJSPF-Regulations unmittelbare und unentziehbare Anspr&uuml;che. Dem entspricht es, dass zwar die Beteiligten durchgehend vereinfachend von einer &quot;VN-Rente&quot; sprechen, tats&auml;chlich aber, wie sich aus der entsprechenden Bescheinigung f&uuml;r das Streitjahr ergibt, der UNJSPF die Auszahlung vornimmt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Damit hat das FA zu Recht die VN-Rente dem Grunde nach der Besteuerung nach &sect;&nbsp;22 Nr.&nbsp;1 Satz&nbsp;3 Buchst.&nbsp;a Doppelbuchst.&nbsp;aa EStG unterworfen. Nach der Tabelle in &sect;&nbsp;22 Nr.&nbsp;1 Satz&nbsp;3 Buchst.&nbsp;a Doppelbuchst.&nbsp;aa Satz&nbsp;3 EStG betr&auml;gt der Besteuerungsanteil f&uuml;r die bereits vor dem Jahr 2005 begonnene Rente der Kl&auml;gerin 50&nbsp;%, dieser wiederum begrenzt durch die Ertragsanteilsbesteuerung in Anwendung der &Ouml;ffnungsklausel nach &sect;&nbsp;22 Nr.&nbsp;1 Satz&nbsp;3 Buchst.&nbsp;a Doppelbuchst.&nbsp;bb Satz&nbsp;2 EStG.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Der BFH hat bei der Qualifikation ausl&auml;ndischer Renten entscheidend darauf abgestellt, ob die ausgezahlte Leistung in ihrem Kerngehalt den gemeinsamen und typischen Merkmalen der inl&auml;ndischen Leistung nach Ma&szlig;gabe des Drei-Schichten-Modells entspricht. Sie muss nach Motivation und Funktion gleichwertig sein (Senatsurteile in BFHE&nbsp;243, 332, BStBl II&nbsp;2014, 103, unter II.2.a, m.w.N.; vom 1.&nbsp;Oktober 2015 X&nbsp;R&nbsp;43\/11, BFHE&nbsp;251, 313, BStBl II 2016, 685, unter II.1.a; s. z.B. auch BFH-Urteil in BFHE 249, 22, BStBl II 2016, 657, Rz&nbsp;28). Im Rahmen der steuerlichen Qualifikation von Rentenzahlungen war f&uuml;r den BFH nicht entscheidend, wie Vorsorgebeitr&auml;ge im Ausland tats&auml;ch-lich behandelt worden waren (Senatsurteil in BFHE&nbsp;230, 361, BStBl II&nbsp;2011, 628, unter II.6.b, im Rahmen der Pr&uuml;fung der doppelten Besteuerung im Rahmen des Progressionsvorbehalts).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Die zur ersten Schicht geh&ouml;rende Basisversorgung in diesem Sinne zeichnet sich dadurch aus, dass die Renten erst bei Erreichen einer bestimmten Altersgrenze oder bei Erwerbsunf&auml;higkeit gezahlt werden und dass sie der Sicherung des Lebensunterhalts im Alter dienen. Das wird dadurch gew&auml;hrleistet, dass die Anspr&uuml;che nicht beleihbar, nicht vererblich, nicht ver&auml;u&szlig;erbar, nicht &uuml;bertragbar und nicht kapitalisierbar sind. Die Beitragszahlungen beruhen auf gesetzlicher Anordnung, die Versicherung ist obligatorisch und die Leistungen sind &ouml;ffentlich-rechtlicher Natur (vgl. Senatsurteile in BFHE 230, 361, BStBl II 2011, 628, unter II.3.b&nbsp;cc, betreffend d&auml;nische Altersrenten; in BFHE 243, 332, BStBl II&nbsp;2014, 103, unter II.2.b, betreffend die Austrittsleistung einer schweizerischen Pensionskasse; BFH-Urteil in BFHE 249, 22, BStBl II 2016, 657, unter II.1.b, betreffend die Kapitalabfindung wiederum einer schweizerischen Pensionskasse).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>28<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Nach diesen Ma&szlig;st&auml;ben w&auml;re die VN-Rente der Kl&auml;gerin, wenn es sich um einen Teil inl&auml;ndischer Altersversorgung handelte, der Basisversorgung zuzuordnen und unterl&auml;ge damit der Besteuerung nach &sect;&nbsp;22 Nr.&nbsp;1 Satz&nbsp;3 Buchst.&nbsp;a Doppelbuchst.&nbsp;aa EStG. Die VN-Rente entspricht nach Art.&nbsp;27&nbsp;ff. UNJSPF-Regulations in allen inhaltlichen Merkmalen diesen Vorgaben. Im Rahmen der gebotenen rechtsvergleichenden Betrachtung steht die Rechtsgrundlage f&uuml;r die Beitragszahlungen auch einer gesetzlichen Anordnung gleich. Eine gesetzliche Anordnung im Sinne einer staatlichen Regelung w&auml;re f&uuml;r die internationale Organisation VN nicht m&ouml;glich, so dass die durch die Generalversammlung der VN geschaffenen UNJSPF-Regulations den einzigen und damit gleichwertigen Ersatz f&uuml;r eine gesetzliche Anordnung darstellen. Im &Uuml;brigen ist auch f&uuml;r die Kl&auml;gerin pers&ouml;nlich die VN-Rente tats&auml;chlich die &quot;Basis&quot; ihrer Alterssicherung.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>29<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4. Soweit die Kl&auml;gerin sich ma&szlig;gebend darauf beruft, dass die in den UNJSPF geleisteten Beitr&auml;ge zu Gunsten Deutschlands vorversteuert gewesen seien, macht sie in der Sache geltend, die gegebene Struktur der Altersversorgung der VN f&uuml;hre zumin-dest f&uuml;r die Zukunft zu einer doppelten Besteuerung, so dass die Zuordnung zu den Eink&uuml;nften nach &sect;&nbsp;22 Nr.&nbsp;1 Satz&nbsp;3 Buchst.&nbsp;a Doppelbuchst.&nbsp;aa EStG systemisch fehlerhaft sei. Bei der Kl&auml;gerin tritt jedoch keine doppelte Besteuerung ein. Sie ist durch die Besteuerung nach &sect;&nbsp;22 Nr.&nbsp;1 Satz&nbsp;3 Buchst.&nbsp;a Doppelbuchst.&nbsp;aa Satz&nbsp;3 EStG i.V.m. &sect;&nbsp;22 Nr.&nbsp;1 Satz&nbsp;3 Buchst.&nbsp;a Doppelbuchst.&nbsp;bb Satz&nbsp;2 EStG vielmehr eher beg&uuml;nstigt. Soweit f&uuml;r sp&auml;tere Rentnerkohorten aus der Besteuerung nach &sect;&nbsp;22 Nr.&nbsp;1 Satz&nbsp;3 Buchst.&nbsp;a Doppelbuchst.&nbsp;aa EStG eine doppelte Besteuerung folgen k&ouml;nnte, hat der Senat dieses Problem im Streitfall nicht zu l&ouml;sen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>30<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Hinsichtlich der Beitr&auml;ge der Kl&auml;gerin an den UNJSPF unterstellt der Senat an dieser Stelle zu Gunsten der Kl&auml;gerin, oh-ne dies allerdings abschlie&szlig;end zu entscheiden, dass die Erhebung der VN-internen Steuer auf ihre Bez&uuml;ge jedenfalls in Verbindung mit der von ihr dargestellten Verrechnung dieser Steuer mit den Beitr&auml;gen Deutschlands an die VN eine Vorversteuerung darstellt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>31<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Es stellt eine Besonderheit dar, wenn eine ausl&auml;ndische oder internationale Steuer oder steuer&auml;hnliche Belastung nicht dem ausl&auml;ndischen Fiskus oder einer internationalen Organisation, sondern m&ouml;glicherweise wirtschaftlich tats&auml;chlich dem deutschen Fiskus zugutegekommen sein sollte (sei es im Wege der Verrechnung, wie die Kl&auml;gerin f&uuml;r die VN-Rente vortr&auml;gt, sei es auf sonstige Weise). Der Senat kann im Streitfall offenlassen, ob die sog. VN-interne Steuer fiskalisch tats&auml;chlich ungeschm&auml;lert Deutschland zur Verf&uuml;gung steht. Er l&auml;sst auch offen, ob bejahendenfalls eine derartige auf Umwegen dem deutschen Fiskus zuflie&szlig;ende Steuer ebenso in die &Uuml;berpr&uuml;fung einer etwaigen doppelten Besteuerung einbezogen werden muss wie eine unmittelbar im Inland erhobene Steuer, wof&uuml;r allerdings manches spricht. Erst recht kann offenbleiben, wie mit Steuerbelastungen umzugehen w&auml;re, die dem deutschen Fiskus nicht zuflie&szlig;en.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>32<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Nach der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts (BVerfG) sowie des erkennenden Senats ist eine doppelte Be-steuerung gegeben, wenn die steuerliche Belastung der Vorsor-geaufwendungen h&ouml;her ist als die steuerliche Entlastung der Altersbez&uuml;ge, dabei gilt grunds&auml;tzlich das Nominalwertprinzip (s. z.B. BVerfG-Beschluss vom 30.&nbsp;September 2015&nbsp;&nbsp;2&nbsp;BvR&nbsp;1066\/10, H&ouml;chstrichterliche Finanzrechtsprechung 2016, 72, Rz&nbsp;59; Senatsurteil vom 23.&nbsp;Oktober 2013 X&nbsp;R&nbsp;3\/12, BFHE 243, 287, BStBl II 2014, 58, Rz&nbsp;52; zu den einzelnen Berech-nungsschritten vgl. auch Senatsurteil vom 21.&nbsp;Juni 2016 X&nbsp;R&nbsp;44\/14, BFHE 254, 545, unter III.2.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>33<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Diese Rechtsprechung hat das FG seinen Berechnungen zugrunde gelegt und ist unter I.3.c&nbsp;bb der Urteilsgr&uuml;nde zu Recht zu dem Ergebnis gekommen, dass bereits die steuerliche Entlastung der Rentenzufl&uuml;sse der Jahre 2008 bis 2014 h&ouml;her war als die Summe der von der Kl&auml;gerin aus ihrem Einkommen geleisteten Beitr&auml;ge an den UNJSPF.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>34<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Aber auch unter Ber&uuml;cksichtigung der Erw&auml;gungen der Kl&auml;gerin, die der Senat ausdr&uuml;cklich nicht teilt, w&auml;re eine doppelte Besteuerung nicht gegeben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>35<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Eine doppelte Besteuerung kann aus systematischen Gr&uuml;nden nicht bei Alterseink&uuml;nften eintreten, die der Ertragsanteilsbesteuerung unterliegen, unabh&auml;ngig davon, ob die zugrunde liegenden Beitr&auml;ge steuerlich entlastet wurden oder nicht. Ebenso wenig kann es zu einer doppelten Besteuerung der Alterseink&uuml;nfte kommen, wenn die zugrunde liegenden Beitr&auml;ge steuerlich vollst&auml;ndig entlastet wurden, selbst wenn die Alterseink&uuml;nfte im vollen Umfang nachgelagert besteuert werden. In beiden F&auml;llen werden Beitr&auml;ge und Alterseink&uuml;nfte maximal einmal, niemals aber doppelt besteuert.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>36<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im Streitfall h&auml;tte dies die folgenden Konsequenzen:<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>37<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Die Kl&auml;gerin hat ein Drittel der in den UNJSPF geleisteten Gesamtbeitr&auml;ge aufgebracht. Damit w&auml;re nach ihren Vorstellungen im Rahmen der vorliegenden Vergleichsrechnung von einem Drittel der Rente ein Ertragsanteil zu errechnen. Da sich die VN-Rente im Streitjahr auf 38.785&nbsp;EUR belief, w&auml;re ein Drittel hiervon ein Teilbetrag von 12.928&nbsp;EUR. Um die H&ouml;he des Ertragsanteils zu bestimmen, st&uuml;nde allein der insoweit sachgerecht typisierende &sect;&nbsp;22 Nr.&nbsp;1 Satz&nbsp;3 Buchst.&nbsp;a Doppelbuchst.&nbsp;bb EStG zur Verf&uuml;gung. Er betr&uuml;ge danach 22&nbsp;% oder 2.844&nbsp;EUR.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>38<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Hinsichtlich der Beitr&auml;ge der VN in den UNJSPF w&auml;re hingegen unter dem Aspekt der Vermeidung der doppelten Besteuerung eine volle nachgelagerte Besteuerung zul&auml;ssig. Diese Beitr&auml;ge sind nicht vorversteuert, da jedenfalls die Kl&auml;gerin diese Steuer oder steuer&auml;hnliche Belastung nicht getragen hat. Es kommt in diesem Zusammenhang nicht darauf an, ob und in welchem Umfang Deutschland, auch durch Verrechnung, ein Anteil an dem VN-internen Steueraufkommen zuflie&szlig;t und inwieweit die Beitr&auml;ge der VN in den UNJSPF insoweit als steuerbelastet bezeichnet werden k&ouml;nnen. F&uuml;r die Frage, ob bei der Kl&auml;gerin eine doppelte Besteuerung eintritt, ist ausschlie&szlig;lich ma&szlig;gebend, ob eine Steuerbelastung in der Person der Kl&auml;gerin auf ihren Eink&uuml;nften zu verzeichnen ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>39<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit dieser Ma&szlig;gabe w&uuml;rden zwei Drittel der VN-Rente der Kl&auml;gerin (25.856&nbsp;EUR) vollen Umfangs versteuert werden k&ouml;nnen, ohne dass es zu einer doppelten Besteuerung k&auml;me. Das bedeutet, dass insoweit auch ein Besteuerungsanteil von 100&nbsp;% zul&auml;ssig w&auml;re, nicht etwa nur der nach &sect;&nbsp;22 Nr.&nbsp;1 Satz&nbsp;3 Buchst.&nbsp;a Doppelbuchst.&nbsp;aa EStG f&uuml;r die Kohorte der Kl&auml;gerin anzusetzende Anteil von 50&nbsp;%. Diese der &Uuml;bergangsregelung des AltEinkG geschuldete Quote beruht auf der Annahme, dass ein erheblicher Teil der Beitragsleistungen aus versteuertem Einkommen erbracht wurde. Steht hingegen fest, dass Beitr&auml;ge steuerlich nicht vorbelastet waren, w&auml;re insoweit f&uuml;r die Alterseink&uuml;nfte auch eine Besteuerungsquote von 100&nbsp;% unter Gesichtspunkten der doppelten Besteuerung nicht zu beanstanden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>40<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) W&auml;re danach ein Gesamtbetrag von 28.700&nbsp;EUR (2.844&nbsp;EUR + 25.856&nbsp;EUR) zu versteuern, so &uuml;berstiege dieser den seitens des FA bisher der Versteuerung unterworfenen Anteil von 17.151&nbsp;EUR bei weitem. Wenn der Senat also dem Begehren der Kl&auml;gerin inhaltlich folgen wollte und die Besteuerung ihrer VN-Rente ausschlie&szlig;lich daran orientierte, ob die in den UNJSPF geleisteten Beitr&auml;ge vorversteuert waren, st&uuml;nde sie schlechter als sie derzeit steht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>41<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>5. Die Kostenentscheidung folgt aus &sect;&nbsp;135 Abs.&nbsp;2 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 5.4.2017, X R 50\/14ECLI:DE:BFH:2017:U.050417.XR50.14.0 Altersrente der Vereinten Nationen Leits&auml;tze 1. Von internationalen Organisationen gezahlte Altersbez&uuml;ge sind nach deutschem Recht rechtsvergleichend zu qualifizieren. 2. Renten der Vereinten Nationen sind Eink&uuml;nfte aus Leibrenten der Basisversorgung nach &sect; 22 Nr. 1 Satz 3 Buchst. a Doppelbuchst. aa EStG (Abgrenzung zu Pensionen der NATO). Tenor Die &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/x-r-50-14-altersrente-der-vereinten-nationen\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">X&nbsp;R&nbsp;50\/14 &#8211; Altersrente der Vereinten Nationen<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-67417","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/67417","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=67417"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/67417\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=67417"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=67417"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=67417"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}