{"id":6746,"date":"2012-11-30T21:50:30","date_gmt":"2012-11-30T19:50:30","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=6746"},"modified":"2012-11-30T21:50:30","modified_gmt":"2012-11-30T19:50:30","slug":"ii-r-10-10-erwerb-eines-anteils-an-einer-nicht-in-das-handelsregister-eingetragenen-vermoegensverwaltenden-personengesellschaft-erbschaftsteuerrechtlich-nicht-beguenstigt-massgeblichkeit-des-zivilrech","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/ii-r-10-10-erwerb-eines-anteils-an-einer-nicht-in-das-handelsregister-eingetragenen-vermoegensverwaltenden-personengesellschaft-erbschaftsteuerrechtlich-nicht-beguenstigt-massgeblichkeit-des-zivilrech\/","title":{"rendered":"II&nbsp;R&nbsp;10\/10 &#8211; Erwerb eines Anteils an einer nicht in das Handelsregister eingetragenen verm&ouml;gensverwaltenden Personengesellschaft erbschaftsteuerrechtlich nicht beg&uuml;nstigt &#8211; Ma&szlig;geblichkeit des zivilrechtlichen Eigentums bei der Erbschaftsteuer &#8211; Anrechnung von Schenkungsteuer f&uuml;r Vorerwerbe bei zwischenzeitlicher Erh&ouml;hung der Freibetr&auml;ge"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 18.5.2011, II R 10\/10<\/p>\n<p class=\"titel\">Erwerb eines Anteils an einer nicht in das Handelsregister eingetragenen verm&ouml;gensverwaltenden Personengesellschaft erbschaftsteuerrechtlich nicht beg&uuml;nstigt &#8211; Ma&szlig;geblichkeit des zivilrechtlichen Eigentums bei der Erbschaftsteuer &#8211; Anrechnung von Schenkungsteuer f&uuml;r Vorerwerbe bei zwischenzeitlicher Erh&ouml;hung der Freibetr&auml;ge<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>I. Die Kl&auml;gerin und Revisionskl&auml;gerin (Kl&auml;gerin) und ihre Schwester, die Kl&auml;gerin und Revisionskl&auml;gerin im Verfahren II R 11\/10, sind je zur H&auml;lfte Miterbinnen ihrer am 29. Oktober 2002 verstorbenen Mutter (E).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>E hatte durch notariell beurkundete Vertr&auml;ge vom 25. Oktober 2002 eine GmbH und eine GmbH &#038; Co. KG gegr&uuml;ndet. Die GmbH, deren einzige Gesellschafterin E sein sollte und deren Stammkapital sich auf 25.000 EUR belief, sollte die pers&ouml;nlich haftende Gesellschafterin und alleinige Gesch&auml;ftsf&uuml;hrerin der KG sein. E, die einzige Kommanditistin der KG, sollte ihre Einlage von 1 Mio. EUR durch Einbringung des gesamten ihr geh&ouml;renden Grundbesitzes erbringen. Die Beteiligten erkl&auml;rten, &uuml;ber den Eigentums&uuml;bergang einig zu sein und die Eintragung des Eigentumswechsels in das Grundbuch zu bewilligen und zu beantragen. Die GmbH und die KG wurden im Jahr 2003 in das Handelsregister eingetragen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Beklagte und Revisionsbeklagte (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) setzte die Erbschaftsteuer gegen die Kl&auml;gerin zuletzt durch Bescheid vom 2. November 2004 auf 1.297.943 EUR fest. Bei der Ermittlung des Nachlasswerts ber&uuml;cksichtigte das FA das Verm&ouml;gen der KG mit 9.710.708 EUR und den Wert der GmbH mit 25.000 EUR. Die noch offene Einlageverpflichtung gegen&uuml;ber der GmbH setzte es ebenfalls mit 25.000 EUR an. Dem Wert des Anteils der Kl&auml;gerin am Nachlass von 5.707.699 EUR rechnete es eine im Dezember 1995 ausgef&uuml;hrte freigebige Zuwendung mit einem Wert von 302.071 EUR (590.800 DM) hinzu. Die Steuerverg&uuml;nstigungen nach &sect; 13a Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 und Abs. 2 des Erbschaftsteuer- und Schenkungsteuergesetzes in der im Jahr 2002 geltenden Fassung (ErbStG) gew&auml;hrte es nicht. Es nahm dabei an, dass die in den Bescheiden &uuml;ber die gesonderte und einheitliche Feststellung der Grundbesitzwerte der von E in die KG einzubringenden Grundst&uuml;cke enthaltene Feststellung, dass die Grundst&uuml;cke bisher als Betriebsgrundst&uuml;cke zu dem Gewerbebetrieb der KG geh&ouml;rt h&auml;tten, insoweit keine Bedeutung habe. Entscheidend sei vielmehr, dass die KG lediglich verm&ouml;gensverwaltend t&auml;tig gewesen sei und daher nicht bereits ab ihrer Gr&uuml;ndung, sondern erst ab ihrer Eintragung in das Handelsregister kraft gewerblicher Pr&auml;gung Eink&uuml;nfte aus Gewerbebetrieb erzielt habe. Die in &sect; 13a Abs. 4 Nr. 1 ErbStG bestimmten Voraussetzungen f&uuml;r die Inanspruchnahme der Steuerverg&uuml;nstigungen nach &sect; 13a Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 und Abs. 2 ErbStG seien somit zum Zeitpunkt des Erbfalls nicht erf&uuml;llt gewesen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Als Anrechnungsbetrag f&uuml;r die Vorschenkung setzte das FA 19.377 EUR (37.900 DM) an. Diesen Betrag errechnete es, indem es vom Wert der Vorschenkung von 590.800 DM den im Jahr 1995 ma&szlig;gebenden pers&ouml;nlichen Freibetrag von 90.000 DM abzog und die Steuer auf den sich daraus ergebenden steuerpflichtigen Erwerb von 500.800 DM nach den im Jahr 1995 geltenden Vorschriften des &sect; 19 Abs. 1 und Abs. 3 Buchst. a ErbStG a.F. ermittelte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Einspruch und Klage, mit denen die Kl&auml;gerin die Gew&auml;hrung der Steuerverg&uuml;nstigungen nach &sect; 13a Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 und Abs. 2 ErbStG begehrte, blieben erfolglos. Das Finanzgericht (FG) schloss sich der Auffassung des FA an und f&uuml;hrte weiter aus, auch hinsichtlich der GmbH k&ouml;nnten die Steuerverg&uuml;nstigungen nicht beansprucht werden. Es habe sich dabei n&auml;mlich beim Eintritt des Erbfalls lediglich um eine sog. Vorgesellschaft gehandelt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit der Revision r&uuml;gt die Kl&auml;gerin Verletzung von &sect; 12 Abs. 3 und &sect; 13a ErbStG, &sect; 138 Abs. 5 des Bewertungsgesetzes in der im Jahr 2002 geltenden Fassung (BewG) und &sect; 182 Abs. 1 Satz 1 der Abgabenordnung (AO). Ihr st&uuml;nden f&uuml;r den Erwerb des auf sie als Miterbin &uuml;bergegangenen Anteils an der KG die Steuerverg&uuml;nstigungen nach &sect; 13a Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 und Abs. 2 ErbStG zu. Die KG sei zwar lediglich verm&ouml;gensverwaltend und nicht gewerblich i.S. von &sect; 15 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 des Einkommensteuergesetzes (EStG) t&auml;tig gewesen. Sie sei beim Eintritt des Erbfalls wegen der noch fehlenden Eintragung in das Handelsregister auch nicht i.S. des &sect; 15 Abs. 3 Nr. 2 EStG gewerblich gepr&auml;gt gewesen. Die Steuerverg&uuml;nstigungen nach &sect; 13a Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 und Abs. 2 ErbStG seien aber zu gew&auml;hren, weil die in den Feststellungsbescheiden enthaltene Feststellung, dass die in die KG eingebrachten Grundst&uuml;cke als Betriebsgrundst&uuml;cke zu dem Gewerbebetrieb der KG geh&ouml;rt h&auml;tten, f&uuml;r die Festsetzung der Erbschaftsteuer verbindlich seien. F&uuml;r den Erwerb des h&auml;lftigen Anteils an der GmbH seien die in &sect; 13a Abs. 4 Nr. 3 ErbStG bestimmten Voraussetzungen f&uuml;r die Gew&auml;hrung der Steuerverg&uuml;nstigungen nach &sect; 13a Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 und Abs. 2 ErbStG ebenfalls erf&uuml;llt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin beantragt, die Vorentscheidung aufzuheben und den Erbschaftsteuerbescheid vom 2. November 2004 in Gestalt der Einspruchsentscheidung vom 22. April 2005 dergestalt zu &auml;ndern, dass f&uuml;r den &Uuml;bergang der Anteile am Betriebsverm&ouml;gen der KG sowie der GmbH die Steuerverg&uuml;nstigungen des &sect; 13a ErbStG gew&auml;hrt werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt, die Revision als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>    <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>II. Die Revision ist begr&uuml;ndet. Sie f&uuml;hrt zur Aufhebung der Vorentscheidung und zur Herabsetzung der Erbschaftsteuer auf 1.289.132,60 EUR (&sect; 126 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;). Das FG hat zwar zutreffend angenommen, dass der Kl&auml;gerin f&uuml;r den Erwerb von Anteilen an der KG und der GmbH die Steuerverg&uuml;nstigungen nach &sect; 13a Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 und Abs. 2 ErbStG nicht zustehen, aber &uuml;bersehen, dass das FA den Anrechnungsbetrag gem&auml;&szlig; &sect; 14 Abs. 1 Satz 2 ErbStG f&uuml;r die Vorschenkung unzutreffend ermittelt hat.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Hinsichtlich des Erwerbs des Anteils an der KG sind die in &sect; 13a Abs. 4 Nr. 1 ErbStG bestimmten Voraussetzungen f&uuml;r die Gew&auml;hrung der Steuerverg&uuml;nstigungen nach &sect; 13a Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 und Abs. 2 ErbStG nicht erf&uuml;llt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Der Freibetrag (&sect; 13a Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 ErbStG) und der verminderte Wertansatz (&sect; 13a Abs. 2 ErbStG) gelten gem&auml;&szlig; &sect; 13a Abs. 4 Nr. 1 ErbStG f&uuml;r inl&auml;ndisches Betriebsverm&ouml;gen u.a. beim Erwerb eines Anteils an einer Gesellschaft i.S. des &sect; 15 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 und Abs. 3 oder &sect; 18 Abs. 4 EStG. Der Erwerb eines Anteils an einer Personengesellschaft, die keiner dieser einkommensteuerrechtlichen Vorschriften zugeordnet werden kann, ist nicht beg&uuml;nstigt. F&uuml;r die Beurteilung kommt es dabei nach &sect; 11 ErbStG auf den Zeitpunkt der Entstehung der Steuer an (Urteil des Bundesfinanzhofs &#8211;BFH&#8211; vom 4. Februar 2009 II R 41\/07, BFHE 225, 85, BStBl II 2009, 600, unter II.1.). Beg&uuml;nstigt ist nur solches Betriebsverm&ouml;gen, welches diese Eigenschaft durchgehend sowohl beim bisherigen Rechtstr&auml;ger als auch beim neuen Rechtstr&auml;ger (Erwerber) aufweist (BFH-Urteile vom 14. Februar 2007 II R 69\/05, BFHE 215, 533, BStBl II 2007, 443; vom 27. Mai 2009 II R 53\/07, BFHE 225, 493, BStBl II 2009, 852, und vom 23. Februar 2010 II R 42\/08, BFHE 228, 184, BStBl II 2010, 555).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Wie das FG und die Beteiligten zutreffend annehmen, erf&uuml;llt eine verm&ouml;gensverwaltend t&auml;tige GmbH &#038; Co. KG die Voraussetzungen des &sect; 13a Abs. 4 Nr. 1 ErbStG erst ab dem Zeitpunkt ihrer Eintragung in das Handelsregister; denn bis dahin handelt es sich nicht um eine Gesellschaft i.S. des &sect; 15 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 oder Abs. 3 EStG. Eine blo&szlig;e Verm&ouml;gensverwaltung f&uuml;hrt als solche nicht zur Erzielung von Eink&uuml;nften aus Gewerbebetrieb i.S. des &sect; 15 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 EStG. Die gewerbliche Pr&auml;gung gem&auml;&szlig; &sect; 15 Abs. 3 Nr. 2 EStG setzt erst mit der Eintragung der GmbH &#038; Co. KG in das Handelsregister ein (BFH-Urteile in BFHE 225, 85, BStBl II 2009, 600, unter II.2.b bb, und vom 2. M&auml;rz 2011 II R 5\/09, BFH\/NV 2011, 1147, unter III.8.b aa und e).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Beim Erwerb eines Anteils an einer verm&ouml;gensverwaltenden, noch nicht in das Handelsregister eingetragenen GmbH &#038; Co. KG sind die Steuerverg&uuml;nstigungen nach &sect; 13a Abs. 1 und 2 ErbStG auch dann nicht zu gew&auml;hren, wenn das Lagefinanzamt in den f&uuml;r Zwecke der Erbschaftsteuer oder Schenkungsteuer erlassenen Bescheiden &uuml;ber die Feststellung der Grundbesitzwerte festgestellt hat, dass es sich bei den Grundst&uuml;cken um zum Gewerbebetrieb der GmbH &#038; Co. KG geh&ouml;rende Betriebsgrundst&uuml;cke handle.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nach &sect; 138 Abs. 5 Satz 2 Nr. 1 BewG sind in dem Bescheid zur gesonderten Feststellung der Grundbesitzwerte (&sect; 138 Abs. 5 Satz 1 BewG) zwar auch Feststellungen zu treffen &uuml;ber die Art der wirtschaftlichen Einheit, bei Betriebsgrundst&uuml;cken, die zu einem Gewerbebetrieb geh&ouml;ren (wirtschaftliche Untereinheit), auch &uuml;ber den Gewerbebetrieb. Die Feststellung, es handle sich um ein zu einem bestimmten Gewerbebetrieb geh&ouml;rendes Betriebsgrundst&uuml;ck, ist aber bei der Entscheidung des f&uuml;r die Steuerfestsetzung zust&auml;ndigen Finanzamts &uuml;ber die Anwendbarkeit der Steuerverg&uuml;nstigungen nach &sect; 13a Abs. 1 und 2 ErbStG nicht bindend.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Zum einen sind f&uuml;r die nach &sect; 138 Abs. 5 Satz 2 Nr. 1 BewG zu treffenden Feststellungen ausschlie&szlig;lich die Verh&auml;ltnisse beim Erblasser oder Schenker ma&szlig;gebend. Ob beim Erwerber die Voraussetzungen des &sect; 13a Abs. 4 Nr. 1 ErbStG erf&uuml;llt sind, ist ausschlie&szlig;lich im Rahmen der Steuerfestsetzung zu pr&uuml;fen (BFH-Urteil in BFHE 215, 533, BStBl II 2007, 443; Christoffel in G&uuml;rsching\/Stenger, Bewertungsrecht, &sect; 151 BewG Rz 27).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Zum anderen entfalten die Feststellungen nach &sect; 138 Abs. 5 Satz 2 Nr. 1 BewG auch f&uuml;r die Seite des Erblassers oder Schenkers keine Bindungswirkung f&uuml;r die Festsetzung der Erbschaftsteuer oder Schenkungsteuer und die dabei zu treffende Entscheidung &uuml;ber die Gew&auml;hrung der Steuerverg&uuml;nstigungen nach &sect; 13a Abs. 1 und 2 ErbStG. Nach &sect; 182 Abs. 1 Satz 1 AO beschr&auml;nkt sich die Bindungswirkung der in einem Feststellungsbescheid getroffenen Feststellungen auf solche, die f&uuml;r einen Folgebescheid &quot;von Bedeutung&quot; sind. Aus der Regelung des &sect; 12 Abs. 3 ErbStG ist ersichtlich, dass die im Bescheid &uuml;ber die Bedarfswertfeststellung getroffenen Feststellungen lediglich hinsichtlich des anzusetzenden Grundbesitzwerts Bedeutung haben, nicht jedoch bez&uuml;glich der weiteren Feststellungen nach &sect; 138 Abs. 5 Satz 2 BewG (vgl. BFH-Urteil vom 29. November 2006 II R 42\/05, BFHE 215, 529, BStBl II 2007, 319, unter II.2.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>d) Die Kl&auml;gerin kann danach f&uuml;r den Erwerb der Beteiligung an der GmbH &#038; Co. KG die Steuerverg&uuml;nstigungen nach &sect; 13a Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 und Abs. 2 ErbStG nicht beanspruchen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Zum einen erf&uuml;llt der Erwerb der Beteiligung deshalb nicht die Voraussetzungen des &sect; 13a Abs. 4 Nr. 1 ErbStG, weil die KG beim Eintritt des Erbfalls lediglich verm&ouml;gensverwaltend t&auml;tig und wegen der noch fehlenden Eintragung in das Handelsregister auch nicht gewerblich gepr&auml;gt war.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Zum anderen war der von E in die KG einzubringende Grundbesitz beim Eintritt des Erbfalls erbschaftsteuerrechtlich noch der E und nicht der KG zuzurechnen und stellte auch deshalb kein Betriebsverm&ouml;gen i.S. des &sect; 13a Abs. 4 Nr. 1 ErbStG dar. Da E bereits am vierten Tag nach Abschluss der Vertr&auml;ge vom 25. Oktober 2002 verstorben ist, ist unter Ber&uuml;cksichtigung der &uuml;blichen Bearbeitungsdauer und der Erforderlichkeit einer Unbedenklichkeitsbescheinigung nach &sect; 22 des Grunderwerbsteuergesetzes anzunehmen, dass beim Eintritt des Erbfalls noch E und nicht bereits die KG als Eigent&uuml;merin des Grundbesitzes im Grundbuch eingetragen war.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Zur &Uuml;bertragung des Eigentums an einem Grundst&uuml;ck oder von Wohnungseigentum oder eines Miteigentumsanteils daran bedarf es nach &sect; 873 Abs. 1 des B&uuml;rgerlichen Gesetzbuchs nicht nur der Einigung des Berechtigten und des anderen Teils &uuml;ber den Eintritt der Rechts&auml;nderung, sondern auch der Eintragung der Rechts&auml;nderung in das Grundbuch. Dies gilt auch f&uuml;r die &Uuml;bertragung aus dem Verm&ouml;gen von Gesellschaftern auf eine Gesamthandsgemeinschaft wie etwa eine GbR oder KG (BFH-Urteil in BFH\/NV 2011, 1147, unter III.8.d aa, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Erbschaftsteuerrechtlich spielen blo&szlig;e etwa durch Auflassung und Eintragungsbewilligung begr&uuml;ndete Anwartschaftsrechte keine Rolle. Entscheidend ist vielmehr das zivilrechtliche Eigentum bei der Entstehung der Steuer, also regelm&auml;&szlig;ig beim Eintritt des Erbfalls (&sect; 11 i.V.m. &sect; 9 Abs. 1 Nr. 1 ErbStG; BFH-Urteil in BFH\/NV 2011, 1147, unter III.8.d bb).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Der vom Lagefinanzamt in den Feststellungsbescheiden getroffenen unrichtigen Feststellung, bei den Grundst&uuml;cken habe es sich um zum Gewerbebetrieb der KG geh&ouml;rende Betriebsgrundst&uuml;cke gehandelt, kommt demgegen&uuml;ber wegen fehlender Bindungswirkung keine Bedeutung zu.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Die Kl&auml;gerin kann den anteiligen Freibetrag nach &sect; 13a Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 ErbStG auch nicht f&uuml;r den von ihr erworbenen Anteil an der GmbH beanspruchen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Kapitalgesellschaft i.S. des &sect; 13a Abs. 4 Nr. 3 ErbStG ist zwar auch eine durch notariell beurkundeten Vertrag gegr&uuml;ndete, aber noch nicht in das Handelsregister eingetragene GmbH, und zwar auch dann, wenn sie noch nicht im Rechtsverkehr aufgetreten ist (BFH-Urteil in BFH\/NV 2011, 1147, unter III.9.a). Der Ber&uuml;cksichtigung des Freibetrags steht aber entgegen, dass E beim Eintritt des Erbfalls ihre Pflicht zur Einzahlung des Stammkapitals noch nicht erf&uuml;llt hatte. Zum einen w&uuml;rde es Sinn und Zweck der Steuerverg&uuml;nstigungen nach &sect; 13a Abs. 1 und 2 ErbStG widersprechen, wenn sie f&uuml;r den blo&szlig;en Anspruch der GmbH gegen ihre Gesellschafter auf Leistung der geschuldeten Einlagen in Anspruch genommen werden k&ouml;nnten. Denn die Norm soll nur unternehmerische Beteiligungen beg&uuml;nstigen (vgl. S. Viskorf in Viskorf\/Knobel\/Schuck, Erbschaftsteuer- und Schenkungsteuergesetz, Bewertungsgesetz, 3. Aufl., &sect; 13b ErbStG Rz 101). Zum anderen handelt es sich bei noch offenen Einlageverpflichtungen der Gesellschafter um schwebende Gesch&auml;fte, die bei der Erbschaftsteuer weder durch Ansatz von Forderungen noch von Verbindlichkeiten zu ber&uuml;cksichtigen sind (BFH-Urteil in BFH\/NV 2011, 1147, unter III.7. und III.8.d dd f&uuml;r die noch nicht erf&uuml;llten Einlagepflichten bei einer Personengesellschaft).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Das FA hat als Anrechnungsbetrag f&uuml;r die im Dezember 1995 ausgef&uuml;hrte freigebige Zuwendung zu Unrecht lediglich die nach den im Jahr 1995 geltenden Vorschriften berechnete Schenkungsteuer (&sect; 14 Abs. 1 Satz 3 ErbStG) und nicht die nach &sect; 14 Abs. 1 Satz 2 ErbStG ermittelte fiktive Steuer abgezogen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Nach &sect; 14 Abs. 1 S&auml;tze 1 und 2 ErbStG werden mehrere innerhalb von zehn Jahren von derselben Person anfallende Verm&ouml;gensvorteile in der Weise zusammengerechnet, dass dem letzten Erwerb die fr&uuml;heren Erwerbe nach ihrem fr&uuml;heren Wert zugerechnet werden. Von der Steuer f&uuml;r den Gesamtbetrag wird die Steuer abgezogen, die f&uuml;r die fr&uuml;heren Erwerbe nach den pers&ouml;nlichen Verh&auml;ltnissen des Erwerbers und auf der Grundlage der geltenden Vorschriften zur Zeit des letzten Erwerbs zu erheben gewesen w&auml;re. Wurde zwischen dem fr&uuml;heren Erwerb und dem zu besteuernden letzten Erwerb der dem Erwerber zustehende pers&ouml;nliche Freibetrag erh&ouml;ht, ist bei der Berechnung dieser nach &sect; 14 Abs. 1 Satz 2 ErbStG abziehbaren fiktiven Steuer nicht der zur Zeit des letzten Erwerbs geltende pers&ouml;nliche Freibetrag abzuziehen, sondern nur der Freibetrag, den der Steuerpflichtige innerhalb von zehn Jahren vor dem letzten Erwerb tats&auml;chlich f&uuml;r Erwerbe von derselben Person verbraucht hat (BFH-Urteile vom 2. M&auml;rz 2005 II R 43\/03, BFHE 209, 153, BStBl II 2005, 728, und vom 31. Mai 2006 II R 20\/05, BFH\/NV 2006, 2260).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die tats&auml;chlich f&uuml;r die in die Zusammenrechnung einbezogenen fr&uuml;heren Erwerbe zu entrichtende Steuer ist gem&auml;&szlig; &sect; 14 Abs. 1 Satz 3 ErbStG nur dann anstelle der nach &sect; 14 Abs. 1 Satz 2 ErbStG ermittelten fiktiven Steuer abzuziehen, wenn sie h&ouml;her als diese ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>28<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Die nach &sect; 14 Abs. 1 Satz 2 ErbStG abziehbare fiktive Steuer ist nach den dargelegten Grunds&auml;tzen wie folgt zu berechnen:<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>29<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table cellpadding=\"1\" cellspacing=\"2\" border=\"0\" class=\"Rsp\">\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">Steuerpflichtiger Erwerb nach Abzug des Freibetrags von 90.000 DM:<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\"><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">500.800 DM = 256.054,97 EUR<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\"><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">nach Abrundung gem&auml;&szlig; &sect; 10 Abs. 1 Satz 5 ErbStG&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">256.000,00 EUR<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">Steuersatz nach Rechtslage 2002 (&sect; 19 Abs. 1 ErbStB): 11 v.H. von 256.000 EUR =&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">28.160,00 EUR<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">zuz&uuml;glich 50 v.H. von 54,97 EUR (&sect; 19 Abs. 3 Buchst. a ErbStG)&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">27,48 EUR<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">abziehbare fiktive Steuer<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">28.187,48 EUR<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>30<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Diese Steuer ist h&ouml;her als die vom FA zutreffend nach den im Jahr 1995 geltenden Vorschriften ermittelte Schenkungsteuer f&uuml;r den Vorerwerb und daher abziehbar.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>31<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Da das FG dies &uuml;bersehen hat, war die Vorentscheidung aufzuheben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>32<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4. Die Sache ist spruchreif. Die vom FA festgesetzte Steuer von 1.297.943 EUR vermindert sich um den Unterschiedsbetrag zwischen der abziehbaren Steuer von 28.187,48 EUR und der vom FA angerechneten Steuer von 19.377 EUR, also um 8.810,48 EUR auf 1.289.132,60 EUR.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 18.5.2011, II R 10\/10 Erwerb eines Anteils an einer nicht in das Handelsregister eingetragenen verm&ouml;gensverwaltenden Personengesellschaft erbschaftsteuerrechtlich nicht beg&uuml;nstigt &#8211; Ma&szlig;geblichkeit des zivilrechtlichen Eigentums bei der Erbschaftsteuer &#8211; Anrechnung von Schenkungsteuer f&uuml;r Vorerwerbe bei zwischenzeitlicher Erh&ouml;hung der Freibetr&auml;ge Tatbestand 1&nbsp; I. Die Kl&auml;gerin und Revisionskl&auml;gerin (Kl&auml;gerin) und ihre Schwester, die Kl&auml;gerin und &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/ii-r-10-10-erwerb-eines-anteils-an-einer-nicht-in-das-handelsregister-eingetragenen-vermoegensverwaltenden-personengesellschaft-erbschaftsteuerrechtlich-nicht-beguenstigt-massgeblichkeit-des-zivilrech\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">II&nbsp;R&nbsp;10\/10 &#8211; Erwerb eines Anteils an einer nicht in das Handelsregister eingetragenen verm&ouml;gensverwaltenden Personengesellschaft erbschaftsteuerrechtlich nicht beg&uuml;nstigt &#8211; Ma&szlig;geblichkeit des zivilrechtlichen Eigentums bei der Erbschaftsteuer &#8211; Anrechnung von Schenkungsteuer f&uuml;r Vorerwerbe bei zwischenzeitlicher Erh&ouml;hung der Freibetr&auml;ge<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-6746","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6746","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=6746"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6746\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=6746"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=6746"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=6746"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}