{"id":67477,"date":"2017-07-09T10:48:15","date_gmt":"2017-07-09T08:48:15","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=67477"},"modified":"2017-07-09T10:48:15","modified_gmt":"2017-07-09T08:48:15","slug":"v-r-37-15-differenzbesteuerung-beim-ausschlachten-von-gebrauchtfahrzeugen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/v-r-37-15-differenzbesteuerung-beim-ausschlachten-von-gebrauchtfahrzeugen\/","title":{"rendered":"V&nbsp;R&nbsp;37\/15 &#8211; Differenzbesteuerung beim &quot;Ausschlachten&quot; von Gebrauchtfahrzeugen"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 23.2.2017, V R 37\/15<br \/>ECLI:DE:BFH:2017:U.230217.VR37.15.0<\/p>\n<p class=\"titel\">Differenzbesteuerung beim &quot;Ausschlachten&quot; von Gebrauchtfahrzeugen<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>Die Differenzbesteuerung ist auch dann anwendbar, wenn ein Unternehmer Gegenst&auml;nde liefert, die er gewonnen hat, indem er zuvor von ihm erworbene Gebrauchtfahrzeuge zerlegt hat.<\/p>\n<\/div>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>Auf die Revision des Kl&auml;gers wird das Urteil des Finanzgerichts Berlin-Brandenburg vom 1. Oktober 2015 7 K 7183\/13 aufgehoben.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Sache wird an das Finanzgericht Berlin-Brandenburg zur&uuml;ckverwiesen.<\/p>\n<\/p>\n<p>Diesem wird die Entscheidung &uuml;ber die Kosten des Revisionsverfahrens &uuml;bertragen.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">I.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Beteiligten streiten darum, ob die Ver&auml;u&szlig;erung von gebrauchten Fahrzeugteilen, die der Kl&auml;ger und Revisionskl&auml;ger (Kl&auml;ger) zuvor aus von Privatpersonen erworbenen Altfahrzeugen ausgebaut hat, der Differenzbesteuerung nach &sect;&nbsp;25a des Umsatzsteuergesetzes (UStG) unterliegt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Kl&auml;ger kaufte in den Jahren 2009 bis 2011 (Streitjahre) h&auml;ufig nicht mehr fahrt&uuml;chtige Gebrauchtfahrzeuge von Privatpersonen im ganzen Bundesgebiet an, zerlegte sie in ihre Einzelteile und verkaufte diese Einzelteile, insbesondere &uuml;ber eine Auktionsplattform.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>In seiner Umsatzsteuer-Jahreserkl&auml;rung f&uuml;r 2009 erkl&auml;rte er u.a. nicht steuerbare Ums&auml;tze in H&ouml;he der Einkaufspreise f&uuml;r die Gebrauchtfahrzeuge, die er bei der Ermittlung von Ums&auml;tzen nach &sect;&nbsp;25a UStG abgezogen hatte. Die Umsatzsteuererkl&auml;rung wirkte als Festsetzung. Aufgrund einer Umsatzsteuersonderpr&uuml;fung f&uuml;r das Streitjahr 2009 gelangte der Beklagte und Revisionsbeklagte (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) zu der Auffassung, dass der Kl&auml;ger die Ums&auml;tze mit durch Zerlegen von Fahrzeugen gewonnenen Einzelteilen zu Unrecht der Differenzbesteuerung gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;25a UStG unterworfen habe. Die als nicht steuerbar erkl&auml;rten Ums&auml;tze seien mit dem Nettobetrag der Umsatzsteuer zu unterwerfen. Er erlie&szlig; am 27.&nbsp;Mai 2011 einen entsprechend ge&auml;nderten Umsatzsteuerbescheid f&uuml;r 2009. Gegen diesen Bescheid legte der Kl&auml;ger Einspruch ein.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Umsatzsteuer-Jahreserkl&auml;rungen f&uuml;r 2010 und 2011 gab der Kl&auml;ger unter Zugrundelegung der Auffassung des FA ab. Diese Umsatzsteuer-Jahreserkl&auml;rungen wirkten jeweils als Festsetzung. Der Kl&auml;ger legte auch gegen diese Festsetzungen Einspruch ein.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Einspr&uuml;che des Kl&auml;gers blieben erfolglos. Die daraufhin erhobene Klage wies das Finanzgericht (FG) mit seinem in Entscheidungen der Finanzgerichte (EFG) 2015, 2249 abgedruckten Urteil ab.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Dagegen wendet der Kl&auml;ger sich mit der Revision. Er r&uuml;gt die Verletzung materiellen Rechts.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Senat hat am 2.&nbsp;Juni 2016 das Ruhen des Verfahrens bis zur Entscheidung des Gerichtshofs der Europ&auml;ischen Union (EuGH) in dem Verfahren Sjelle Autogenbrug (Az. des EuGH C-471\/15) beschlossen. Nach der Entscheidung des EuGH vom 18.&nbsp;Januar 2017 (EU:C:2017:20) hat er den Beteiligten Gelegenheit zur Stellungnahme gegeben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Kl&auml;ger sieht sich durch die Entscheidung des EuGH in seiner Rechtsauffassung best&auml;tigt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Kl&auml;ger beantragt sinngem&auml;&szlig;,<br \/>das angefochtene Urteil aufzuheben und abweichend von den Umsatzsteuerfestsetzungen f&uuml;r 2009 vom 27.&nbsp;Mai 2011, f&uuml;r 2010 vom 28.&nbsp;Februar 2011 und f&uuml;r 2011 vom 31.&nbsp;August 2012, jeweils in Gestalt der Einspruchsentscheidung vom 15.&nbsp;Mai 2013, die Umsatzsteuer f&uuml;r 2009 auf 6.182,55&nbsp;EUR, die Umsatzsteuer f&uuml;r 2010 auf 7.307,32&nbsp;EUR und die Umsatzsteuer f&uuml;r 2011 auf 13.901,98&nbsp;EUR festzusetzen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt,<br \/>die Revision zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Es vertritt unter Hinweis auf Abschn.&nbsp;25a.1. Abs.&nbsp;4 S&auml;tze&nbsp;4 und 5 des Umsatzsteuer-Anwendungserlasses (UStAE) die Auffassung, w&uuml;rden von einem Gebrauchtgegenstand einzelne Teile geliefert, etwa beim Ausschlachten eines PKW, unterliege diese Lieferung nicht der Differenzbesteuerung. Zudem h&auml;lt das FA es f&uuml;r schwierig, die Gesamtkaufpreise f&uuml;r die vom Kl&auml;ger erworbenen Fahrzeuge, wie f&uuml;r die Differenzbesteuerung erforderlich, auf die gelieferten Einzelteile aufzuteilen. Aus den vom Kl&auml;ger vorgelegten Unterlagen ergebe sich diese Aufteilung jedenfalls nicht. Die Unterlagen erm&ouml;glichten auch keine jahresbezogene Bildung einer Gesamtdifferenz.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">II.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Revision ist begr&uuml;ndet. Sie f&uuml;hrt zur Aufhebung des FG-Urteils und der angefochtenen Umsatzsteuerbescheide 2009 bis 2011 und zur Zur&uuml;ckverweisung der Sache an das FG zur anderweitigen Verhandlung und Entscheidung (&sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;). Das FG konnte bei seiner Entscheidung die Grunds&auml;tze des EuGH-Urteils Sjelle Autogenbrug (EU:C:2017:20) noch nicht ber&uuml;cksichtigen. Die Sache ist aber noch nicht spruchreif.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Die vom Kl&auml;ger ausgef&uuml;hrten Lieferungen unterliegen der Differenzbesteuerung (&sect;&nbsp;25a UStG).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Nach &sect;&nbsp;25a Abs.&nbsp;1 UStG gilt f&uuml;r die Lieferungen i.S. des &sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 UStG von beweglichen k&ouml;rperlichen Gegenst&auml;nden unter bestimmten Voraussetzungen eine Besteuerung nach Ma&szlig;gabe der nachfolgenden Vorschriften des &sect;&nbsp;25a UStG (Differenzbesteuerung). Zu diesen Voraussetzungen geh&ouml;rt insbesondere, dass der Unternehmer ein Wiederverk&auml;ufer ist, wobei als Wiederverk&auml;ufer gilt, wer gewerbsm&auml;&szlig;ig mit beweglichen k&ouml;rperlichen Gegenst&auml;nden handelt oder solche Gegenst&auml;nde im eigenen Namen &ouml;ffentlich versteigert (&sect;&nbsp;25a Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 UStG), und dass die Gegenst&auml;nde an den Wiederverk&auml;ufer im Gemeinschaftsgebiet geliefert wurden und f&uuml;r diese Lieferung Umsatzsteuer nicht geschuldet oder nach &sect;&nbsp;19 Abs.&nbsp;1 UStG nicht erhoben oder die Differenzbesteuerung vorgenommen wurde (&sect;&nbsp;25a Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 UStG).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Unionsrechtliche Grundlage f&uuml;r die Differenzbesteuerung sind Art.&nbsp;311&nbsp;ff. der Richtlinie 2006\/112\/EG des Rates vom 28.&nbsp;November 2006 &uuml;ber das gemeinsame Mehrwertsteuersystem (Mehrwertsteuersystemrichtlinie &#8211;MwStSystRL&#8211;). Nach Art.&nbsp;313 Abs.&nbsp;1 MwStSystRL wenden die Mitgliedstaaten auf die Lieferungen von Gebrauchtgegenst&auml;nden, Kunstgegenst&auml;nden, Sammlungsst&uuml;cken und Antiquit&auml;ten durch steuerpflichtige Wiederverk&auml;ufer eine Sonderregelung zur Besteuerung der von dem steuerpflichtigen Wiederverk&auml;ufer erzielten Differenz (Handelsspanne) an. Nach Art.&nbsp;311 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 MwStSystRL sind Gebrauchtgegenst&auml;nde bewegliche k&ouml;rperliche Gegenst&auml;nde, die keine Kunstgegenst&auml;nde, Sammlungsst&uuml;cke oder Antiquit&auml;ten und keine Edelmetalle oder Edelsteine im Sinne der Definition der Mitgliedstaaten sind und die in ihrem derzeitigen Zustand oder nach Instandsetzung erneut verwendbar sind. Steuerpflichtiger Wiederverk&auml;ufer ist nach Art.&nbsp;311 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;5 MwStSystRL jeder Steuerpflichtige, der im Rahmen seiner wirtschaftlichen T&auml;tigkeit zum Zwecke des Wiederverkaufs Gebrauchtgegenst&auml;nde, Kunstgegenst&auml;nde, Sammlungsst&uuml;cke oder Antiquit&auml;ten kauft, seinem Unternehmen zuordnet oder einf&uuml;hrt, gleich, ob er auf eigene Rechnung oder aufgrund eines Einkaufs- oder Verkaufskommissionsvertrags f&uuml;r fremde Rechnung handelt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Handelt ein Unternehmer mit Fahrzeugteilen, die er durch Zerlegung von zu diesem Zweck erworbenen Fahrzeugen gewinnt, handelt er mit beweglichen k&ouml;rperlichen Gegenst&auml;nden i.S. des &sect;&nbsp;25a Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 UStG, die i.S. des &sect;&nbsp;25a Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 UStG an ihn geliefert werden. Der EuGH hat mit Urteil Sjelle Autogenbrug (EU:C:2017:20) entschieden, dass Art.&nbsp;311 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 MwStSystRL dahingehend auszulegen ist, dass gebrauchte Teile, die aus Altfahrzeugen, die ein Autoverwertungsunternehmen von einer Privatperson erworben hat, stammen und als Ersatzteile verkauft werden sollen, &quot;Gebrauchtgegenst&auml;nde&quot; im Sinne dieser Bestimmung sind, mit der Folge, dass die Lieferungen solcher Teile durch einen steuerpflichtigen Wiederverk&auml;ufer der Differenzbesteuerung unterliegen. &sect;&nbsp;25a UStG ist richtlinienkonform auszulegen (Senatsurteil vom 23.&nbsp;April 2009 V&nbsp;R&nbsp;52\/07, BFHE 226, 123, BStBl II 2009, 860, unter II.1.c&nbsp;dd).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Es bedarf im Streitfall keiner Entscheidung, wie es sich auswirkt, dass das nationale Recht in Einzelheiten vom Unionsrecht abweicht. Dies betrifft sowohl den Wortlaut des &sect;&nbsp;25a Abs.&nbsp;1 UStG, wonach die Differenzbesteuerung grunds&auml;tzlich f&uuml;r alle Lieferungen von beweglichen k&ouml;rperlichen Gegenst&auml;nden gilt, die keine Edelsteine oder Edelmetalle (&sect;&nbsp;25a Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;3 UStG) sind, und nicht auf die Lieferung von Gebrauchtgegenst&auml;nden beschr&auml;nkt ist, als auch die vom Unionsrecht abweichende Definition des Begriffs des Wiederverk&auml;ufers. Diese Unterschiede f&uuml;hren im Streitfall zu keinem anderen Ergebnis.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Die Sache ist gleichwohl nicht spruchreif. Das FG hat &#8211;von seinem Rechtsstandpunkt aus konsequent&#8211; keine Feststellungen zu den Einkaufs- und Verkaufspreisen der vom Kl&auml;ger gelieferten Gegenst&auml;nde getroffen. Diese Feststellungen sind nunmehr nachzuholen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Nach &sect;&nbsp;25a Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 Halbsatz 1 UStG wird der Umsatz nach dem Betrag bemessen, um den der Verkaufspreis den Einkaufspreis f&uuml;r den Gegenstand &uuml;bersteigt. Der Wiederverk&auml;ufer kann nach &sect;&nbsp;25a Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;1 UStG die gesamten innerhalb eines Besteuerungszeitraums ausgef&uuml;hrten Ums&auml;tze nach dem Gesamtbetrag bemessen, um den die Summe der Verkaufspreise und der Werte nach &sect;&nbsp;10 Abs.&nbsp;4 Nr.&nbsp;1 UStG die Summe der Einkaufspreise dieses Zeitraums &uuml;bersteigt (Gesamtdifferenz). Die Besteuerung nach der Gesamtdifferenz ist nach &sect;&nbsp;25a Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;2 UStG nur bei solchen Gegenst&auml;nden zul&auml;ssig, deren Einkaufspreis 500&nbsp;EUR nicht &uuml;bersteigt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Unionsrechtliche Grundlage daf&uuml;r sind Art.&nbsp;315 und 318 MwStSystRL. Nach Art.&nbsp;315 Satz&nbsp;1 MwStSystRL ist die Steuerbemessungsgrundlage bei der Lieferung von Gegenst&auml;nden nach Art.&nbsp;314 MwStSystRL die von dem steuerpflichtigen Wiederverk&auml;ufer erzielte Differenz (Handelsspanne), abz&uuml;glich des Betrags der auf diese Spanne erhobenen Mehrwertsteuer. Die Differenz (Handelsspanne) des steuerpflichtigen Wiederverk&auml;ufers entspricht nach Art.&nbsp;315 Satz&nbsp;2 MwStSystRL dem Unterschied zwischen dem von ihm geforderten Verkaufspreis und dem Einkaufspreis des Gegenstands. Die Mitgliedstaaten k&ouml;nnen nach Art.&nbsp;318 Abs.&nbsp;1 Unterabs.&nbsp;1 MwStSystRL zur Vereinfachung der Steuererhebung und nach Konsultation des Mehrwertsteuerausschusses f&uuml;r bestimmte Ums&auml;tze oder f&uuml;r bestimmte Gruppen von steuerpflichtigen Wiederverk&auml;ufern vorsehen, dass die Steuerbemessungsgrundlage bei der Lieferung von Gegenst&auml;nden, die der Differenzbesteuerung unterliegen, f&uuml;r jeden Steuerzeitraum festgesetzt wird, f&uuml;r den der steuerpflichtige Wiederverk&auml;ufer die Mehrwertsteuererkl&auml;rung abzugeben hat. Wird Art.&nbsp;318 Abs.&nbsp;1 Unterabs.&nbsp;1 MwStSystRL angewandt, ist die Steuerbemessungsgrundlage f&uuml;r Lieferungen von Gegenst&auml;nden, die ein und demselben Mehrwertsteuersatz unterliegen, nach Art.&nbsp;318 Abs.&nbsp;1 Unterabs.&nbsp;2 MwStSystRL die von dem steuerpflichtigen Wiederverk&auml;ufer erzielte Gesamtdifferenz abz&uuml;glich des Betrags der auf diese Spanne erhobenen Mehrwertsteuer. Die Gesamtdifferenz entspricht nach Art.&nbsp;318 Abs.&nbsp;2 MwStSystRL dem Unterschied zwischen der Gesamtsumme der Verkaufspreise und der Gesamtsumme der Einkaufspreise.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Der Umsatz i.S. des &sect;&nbsp;25a Abs.&nbsp;3 UStG ist f&uuml;r jeden vom Wiederk&auml;ufer gelieferten Gegenstand einzeln zu bestimmen. Dies folgt aus dem Wortlaut der Vorschrift und wird durch den Umkehrschluss aus &sect;&nbsp;25a Abs.&nbsp;4 UStG best&auml;tigt. Die Steuerbemessungsgrundlage, die nach der Differenzbesteuerung bestimmt wurde, muss sich aus Aufzeichnungen ergeben, die es erm&ouml;glichen, zu &uuml;berpr&uuml;fen, ob s&auml;mtliche Voraussetzungen f&uuml;r die Anwendung dieser Regelung erf&uuml;llt sind (EuGH-Urteil Sjelle Autogenbrug, EU:C:2017:20, Rz&nbsp;43).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Bisher sind weder Einkaufs- und Verkaufspreise f&uuml;r die einzelnen vom Kl&auml;ger gelieferten Gegenst&auml;nde ermittelt noch ist erkennbar, dass der Kl&auml;ger die von ihm ausgef&uuml;hrten Lieferungen zutreffend der Besteuerung nach der Gesamtdifferenz unterworfen h&auml;tte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Der Besteuerung nach der Gesamtdifferenz steht nicht schon entgegen, dass die Einkaufspreise f&uuml;r die vom Kl&auml;ger erworbenen Fahrzeuge 500&nbsp;EUR &uuml;berstiegen. Werden mehrere Gegenst&auml;nde f&uuml;r einen Gesamteinkaufspreis erworben und anschlie&szlig;end einzeln verkauft, ist f&uuml;r Zwecke der Differenzbesteuerung der Gesamteinkaufspreis grunds&auml;tzlich im Wege sachgerechter Sch&auml;tzung auf die einzelnen Gegenst&auml;nde aufzuteilen (ebenso Abschn.&nbsp;25a.1 Abs.&nbsp;12 Satz&nbsp;6 UStAE). Dabei ist es ohne Bedeutung, ob mehrere Gegenst&auml;nde als Gesamtheit erworben werden oder &#8211;wie hier&#8211; ein Gegenstand erworben und dann in mehrere Gegenst&auml;nde zerlegt wird. &Uuml;berschreitet der Kaufpreis f&uuml;r einen einzelnen Gegenstand nach der Aufteilung weiterhin 500&nbsp;EUR, kann dieser Gegenstand nicht mehr der Besteuerung nach der Gesamtdifferenz unterworfen werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Der Kl&auml;ger hat die Gesamtdifferenz aber nicht durch Gegen&uuml;berstellung der Summe der Einkaufspreise und der Summe der Verkaufspreise aller innerhalb eines bestimmten Bemessungszeitraums gelieferten Gegenst&auml;nde ermittelt. Er hat stattdessen &uuml;ber mehrere Besteuerungszeitr&auml;ume den Einkaufspreis des Fahrzeugs und die Verkaufspreise der Einzelteile gegen&uuml;bergestellt und die Verk&auml;ufe als nicht steuerbar behandelt, bis die Summe der Verkaufspreise dem Einkaufspreis entsprach, dar&uuml;ber hinaus als nach allgemeinen Grunds&auml;tzen steuerpflichtig. Darf der Kl&auml;ger alle aus einem Fahrzeug gewonnenen Einzelteile der Besteuerung nach der Gesamtdifferenz unterwerfen und verkauft er sie innerhalb des gleichen Besteuerungszeitraums, mag dieser Ansatz zum gleichen Ergebnis wie die gesetzlich vorgeschriebene Berechnungsmethode f&uuml;hren. Ziehen sich &#8211;wie hier&#8211; die Verk&auml;ufe von Einzelteilen aus dem gleichen Fahrzeug &uuml;ber mehr als einen Besteuerungszeitraum hin, f&uuml;hrt er jedenfalls zu abweichenden Ergebnissen und ist daher nicht zul&auml;ssig.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>d) Daher ist im zweiten Rechtsgang zun&auml;chst zu pr&uuml;fen, ob der Kl&auml;ger Aufzeichnungen vorlegen kann, aus denen sich nicht nur die Verkaufs-, sondern auch die Einkaufspreise der von ihm gelieferten Einzelteile ergeben. Anhand dieser Aufzeichnungen ist weiterhin zu entscheiden, welche Lieferungen nach der Differenz im Einzelfall (&sect;&nbsp;25a Abs.&nbsp;3 UStG) zu besteuern sind und welche Lieferungen der Kl&auml;ger der Besteuerung nach der Gesamtdifferenz (&sect;&nbsp;25a Abs.&nbsp;4 UStG) unterwerfen kann. Soweit der Kl&auml;ger die Besteuerung nach der Gesamtdifferenz anwenden kann, ist die Gesamtdifferenz sodann bezogen auf einzelne Besteuerungszeitr&auml;ume und die in diesen Besteuerungszeitr&auml;umen verkauften Einzelteile zu ermitteln, nicht bezogen auf einzelne Fahrzeuge. Soweit der Kl&auml;ger die Voraussetzungen f&uuml;r eine Besteuerung nach der Gesamtdifferenz nicht nachweisen kann, sind die Lieferungen einzeln zu besteuern. Hinsichtlich der Besteuerung nach der Gesamtdifferenz besteht nach &sect;&nbsp;25a Abs.&nbsp;4 UStG ein Wahlrecht. Nach Art.&nbsp;318 MwStSystRL ist es den Mitgliedstaaten &uuml;berlassen, ob sie eine Besteuerung nach der Gesamtdifferenz zulassen. Ein g&auml;nzlicher Ausschluss von der Differenzbesteuerung ist hingegen auch bei Nachweisschwierigkeiten nicht m&ouml;glich (EuGH-Urteil Sjelle Autogenbrug, EU:C:2017:20, Rz&nbsp;42).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Die &Uuml;bertragung der Kostenentscheidung beruht auf &sect;&nbsp;143 Abs.&nbsp;2 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 23.2.2017, V R 37\/15ECLI:DE:BFH:2017:U.230217.VR37.15.0 Differenzbesteuerung beim &quot;Ausschlachten&quot; von Gebrauchtfahrzeugen Leits&auml;tze Die Differenzbesteuerung ist auch dann anwendbar, wenn ein Unternehmer Gegenst&auml;nde liefert, die er gewonnen hat, indem er zuvor von ihm erworbene Gebrauchtfahrzeuge zerlegt hat. Tenor Auf die Revision des Kl&auml;gers wird das Urteil des Finanzgerichts Berlin-Brandenburg vom 1. Oktober 2015 7 K &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/v-r-37-15-differenzbesteuerung-beim-ausschlachten-von-gebrauchtfahrzeugen\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">V&nbsp;R&nbsp;37\/15 &#8211; Differenzbesteuerung beim &quot;Ausschlachten&quot; von Gebrauchtfahrzeugen<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-67477","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/67477","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=67477"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/67477\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=67477"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=67477"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=67477"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}