{"id":67482,"date":"2017-07-09T10:48:44","date_gmt":"2017-07-09T08:48:44","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=67482"},"modified":"2017-07-09T10:48:44","modified_gmt":"2017-07-09T08:48:44","slug":"iii-b-51-16-altersentlastungsbetrag-fuer-kapitalertraege","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/iii-b-51-16-altersentlastungsbetrag-fuer-kapitalertraege\/","title":{"rendered":"III&nbsp;B&nbsp;51\/16 &#8211; Altersentlastungsbetrag f&uuml;r Kapitalertr&auml;ge"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 25.4.2017, III B 51\/16<br \/>ECLI:DE:BFH:2017:B.250417.IIIB51.16.0<\/p>\n<p class=\"titel\">Altersentlastungsbetrag f&uuml;r Kapitalertr&auml;ge<\/p>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>Die Beschwerde der Kl&auml;ger wegen Nichtzulassung der Revision gegen das Urteil des Finanzgerichts M&uuml;nster vom 3. Dezember 2015 6 K 875\/12 E wird als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckgewiesen.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Kosten des Beschwerdeverfahrens haben die Kl&auml;ger zu tragen.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>I. Die Kl&auml;ger und Beschwerdef&uuml;hrer (Kl&auml;ger) wurden f&uuml;r den Veranlagungszeitraum 2009 zusammen zur Einkommensteuer veranlagt. Der im Jahr 1941 geborene Kl&auml;ger vereinnahmte u.a. Versorgungsbez&uuml;ge (&sect;&nbsp;19 Abs.&nbsp;2 des Einkommensteuergesetzes &#8211;EStG&#8211;) und eine Leibrente aus der gesetzlichen Rentenversicherung; die 1943 geborene Kl&auml;gerin bezog ebenfalls Zahlungen aus der gesetzlichen Rentenversicherung. Der Kl&auml;ger erkl&auml;rte ferner dem inl&auml;ndischen Steuerabzug unterliegende Kapitalertr&auml;ge in H&ouml;he von 36.195&nbsp;EUR; die Kl&auml;gerin erkl&auml;rte entsprechende Eink&uuml;nfte in H&ouml;he von 5.243&nbsp;EUR. Dar&uuml;ber hinaus erkl&auml;rte der Kl&auml;ger Kapitalertr&auml;ge, die nicht dem inl&auml;ndischen Steuerabzug unterlegen hatten, sowie Zinsen aus einer stillen Beteiligung.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Beklagte und Beschwerdegegner (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) unterwarf die Zinsen aus der stillen Beteiligung der tariflichen Einkommensteuer; die &uuml;brigen Eink&uuml;nfte aus Kapitalverm&ouml;gen wurden nach &sect;&nbsp;32d Abs.&nbsp;1 EStG besteuert. Einen Altersentlastungsbetrag (&sect;&nbsp;24a EStG) gew&auml;hrte das FA lediglich f&uuml;r die tariflich besteuerten Zinsen des Kl&auml;gers aus der stillen Beteiligung.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Klage, mit der die Kl&auml;ger Altersentlastungsbetr&auml;ge in H&ouml;he von insgesamt 3.496&nbsp;EUR begehrten, blieb ohne Erfolg. Das Finanzgericht (FG) entschied, von der Abgeltungsteuer erfasste Kapitalertr&auml;ge seien gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;2 Abs.&nbsp;5b EStG nicht in die Bemessungsgrundlage f&uuml;r die Berechnung des Altersentlastungsbetrages einzubeziehen, soweit diese durch die &quot;positive Summe der Eink&uuml;nfte&quot; bestimmt werde. Diese Regelung sei auch nicht verfassungswidrig.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Zur Begr&uuml;ndung ihrer Nichtzulassungsbeschwerde tragen die Kl&auml;ger vor, die Rechtssache sei grunds&auml;tzlich bedeutsam und erfordere eine Entscheidung des Bundesfinanzhofs (BFH) zur Fortbildung des Rechts. Der Gesetzgeber habe einem definierten Personenkreis einen Altersentlastungsbetrag auf Eink&uuml;nfte gew&auml;hrt, die nicht Arbeits- oder Arbeitsersatzeink&uuml;nfte seien. Arbeits- und Arbeitsersatzeink&uuml;nfte w&uuml;rden steuerrechtlich besonders beg&uuml;nstigt, was einer zus&auml;tzlichen Entlastung durch den Altersentlastungsbetrag entgegenstehe. F&uuml;r die &uuml;brigen Eink&uuml;nfte treffe dies nicht zu. Sie w&uuml;rden unabh&auml;ngig von den Besonderheiten ihrer Ermittlung in die Bemessung des Altersentlastungsbetrages einbezogen. Der Altersentlastungsbetrag sei daher zun&auml;chst auch f&uuml;r Eink&uuml;nfte aus Kapitalverm&ouml;gen gew&auml;hrt worden. Diese Beg&uuml;nstigung sei erst nach Einf&uuml;hrung der Abgeltungsteuer durch &sect;&nbsp;2 Abs.&nbsp;5b EStG abgeschafft worden, sofern der Steuerpflichtige nicht einem niedrigeren individuellen Steuersatz als 25&nbsp;% unterlag. Darin liege eine gegen den allgemeinen Gleichheitssatz (Art.&nbsp;3 des Grundgesetzes &#8211;GG&#8211;) versto&szlig;ende Ungleichbehandlung. Die Abgeltungsteuer betreffe alle Steuerpflichtigen egal welchen Alters und welchen Steuersatzes. Sie rechtfertige daher nicht, dass die ihr unterliegenden Eink&uuml;nfte aus der Summe der Eink&uuml;nfte i.S. von &sect;&nbsp;2 Abs.&nbsp;5b EStG herausgenommen w&uuml;rden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>II. Die Beschwerde ist unbegr&uuml;ndet und durch Beschluss zur&uuml;ckzuweisen (&sect;&nbsp;116 Abs.&nbsp;5 Satz&nbsp;1 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;). Die von den Kl&auml;gern geltend gemachten Zulassungsgr&uuml;nde liegen, soweit die Beschwerdebegr&uuml;ndung &uuml;berhaupt den Darlegungserfordernissen des &sect;&nbsp;116 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;3 FGO gen&uuml;gt (vgl. dazu Senatsbeschluss vom 31.&nbsp;Januar 2017 III&nbsp;B&nbsp;55\/16, BFH\/NV 2017, 609), nicht vor.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Grunds&auml;tzliche Bedeutung (&sect;&nbsp;115 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;1 FGO) kommt einer Rechtssache nach st&auml;ndiger Rechtsprechung des BFH zu, wenn die f&uuml;r die Beurteilung des Streitfalls ma&szlig;gebliche Rechtsfrage das (abstrakte) Interesse der Allgemeinheit an der einheitlichen Entwicklung und Handhabung des Rechts ber&uuml;hrt. Au&szlig;erdem muss die Rechtsfrage kl&auml;rungsbed&uuml;rftig und in einem k&uuml;nftigen Revisionsverfahren kl&auml;rungsf&auml;hig sein (z.B. BFH-Beschluss vom 19.&nbsp;Januar 2011 X&nbsp;B&nbsp;43\/10, BFH\/NV 2011, 636, Rz&nbsp;5).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Rechtsfrage, ob die Nichteinbeziehung der nach &sect;&nbsp;32d Abs.&nbsp;1 EStG besteuerten Kapitalertr&auml;ge in die Bemessung des Altersentlastungsbetrages dem Grundgesetz widerspricht, ist jedoch nicht kl&auml;rungsbed&uuml;rftig. Denn sie ist offensichtlich so zu beantworten, wie es das FG getan hat; die Rechtslage ist mithin eindeutig (vgl. BFH-Beschl&uuml;sse vom 21.&nbsp;September 2009 VI&nbsp;B&nbsp;31\/09, BFHE 226, 329, BStBl II 2011, 382, und vom 14.&nbsp;April 2011 X&nbsp;B&nbsp;104\/10, BFH\/NV 2011, 1343, Rz&nbsp;6; vom 5.&nbsp;Dezember 2016 X&nbsp;B&nbsp;91\/16, BFH\/NV 2017, 287).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Gesetzgeber hat im Bereich des Steuerrechts einen weitreichenden Entscheidungsspielraum, was die Auswahl des Steuergegenstandes und die Bestimmung des Steuersatzes betrifft; er muss seine Belastungsentscheidung jedoch folgerichtig im Sinne einer Belastungsgleichheit umsetzen (Beschluss des Bundesverfassungsgerichts vom 29.&nbsp;September 2015&nbsp;&nbsp;2&nbsp;BvR&nbsp;2683\/11, BStBl II 2016, 310, betr. Verfassungsm&auml;&szlig;igkeit der Neuregelung der Rentenbesteuerung durch das Alterseink&uuml;nftegesetz). Das FG hat zutreffend und ausf&uuml;hrlich begr&uuml;ndet, dass danach verfassungsrechtliche Bedenken weder im Hinblick auf Art.&nbsp;14 Abs.&nbsp;1 GG noch in Bezug auf den Gleichheitssatz des Art.&nbsp;3 Abs.&nbsp;1 GG bestehen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im &Uuml;brigen hat der Steuerpflichtige die Wahl: Die Kapitalertr&auml;ge i.S. des &sect;&nbsp;32d Abs.&nbsp;1 EStG unterliegen dem Steuersatz von 25&nbsp;%; sie erh&ouml;hen zudem aufgrund der Abgeltungswirkung auch nicht den individuellen Steuersatz (vgl. BFH-Beschluss vom 6.&nbsp;August 1997 VIII&nbsp;B&nbsp;88\/96, BFH\/NV 1998, 168, betr. Minderung des Altersentlastungsbetrages des einen Ehegatten durch &quot;Verteilung&quot; des Sparerfreibetrages bei zusammen zu veranlagenden Ehegatten). Der Altersentlastungsbetrag wird dagegen gew&auml;hrt, wenn der Steuerpflichtige sich daf&uuml;r entscheidet, die Kapitalertr&auml;ge bei den Eink&uuml;nften i.S. des &sect;&nbsp;2 EStG zu erfassen und der tariflichen Einkommensteuer zu unterwerfen (&sect;&nbsp;32d Abs.&nbsp;6 EStG).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das angefochtene Urteil steht auch im Einklang mit den Urteilen des FG D&uuml;sseldorf vom 13.&nbsp;Oktober 2010&nbsp;&nbsp;15&nbsp;K&nbsp;2712\/10&nbsp;E (Entscheidungen der Finanzgerichte &#8211;EFG&#8211; 2011, 798), des FG M&uuml;nster vom 28.&nbsp;M&auml;rz 2012&nbsp;&nbsp;11&nbsp;K&nbsp;3383\/11&nbsp;E (EFG 2012, 1464) und des FG M&uuml;nchen vom 6.&nbsp;Juni 2014&nbsp;&nbsp;8&nbsp;K&nbsp;2051\/12 (EFG 2014, 2118, mit zustimmender Anmerkung von Rosenke, EFG 2014, 2119). Die Verfassungsm&auml;&szlig;igkeit der Nichtgew&auml;hrung des Altersentlastungsbetrages f&uuml;r Kapitalertr&auml;ge, die der Abgeltungsteuer unterlegen haben, wird auch in der Literatur nicht infrage gestellt (z.B. Bl&uuml;mich\/Heuermann\/Fischer, &sect;&nbsp;24a EStG Rz&nbsp;15; Bleschick in Herrmann\/Heuer\/Raupach, &sect;&nbsp;24a EStG Rz&nbsp;20; Schmidt\/Wacker, EStG, 36.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;24a Rz&nbsp;6; Mellinghoff in Kirchhof, EStG, 16.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;24a Rz&nbsp;6; Schneider in Littmann\/Bitz\/Pust, Das Einkommensteuerrecht, Kommentar, &sect;&nbsp;24a Rz&nbsp;37). Gegenteilige Stimmen in Rechtsprechung und Literatur sind nicht ersichtlich.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Die Revision ist auch nicht wegen Erforderlichkeit einer Entscheidung des BFH zur Fortbildung des Rechts zuzulassen (&sect;&nbsp;115 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;2&nbsp;&nbsp;1.&nbsp;Alternative FGO). Dieser Zulassungsgrund ist ein Unterfall des Zulassungsgrundes der grunds&auml;tzlichen Bedeutung (vgl. z.B. Senatsbeschluss vom 5.&nbsp;Mai 2014 III&nbsp;B&nbsp;85\/13, BFH\/NV 2014, 1186), der hier wegen der eindeutigen Rechtslage nicht vorliegt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Die Kostenentscheidung folgt aus &sect;&nbsp;143 Abs.&nbsp;1 i.V.m. &sect;&nbsp;135 Abs.&nbsp;2 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 25.4.2017, III B 51\/16ECLI:DE:BFH:2017:B.250417.IIIB51.16.0 Altersentlastungsbetrag f&uuml;r Kapitalertr&auml;ge Tenor Die Beschwerde der Kl&auml;ger wegen Nichtzulassung der Revision gegen das Urteil des Finanzgerichts M&uuml;nster vom 3. Dezember 2015 6 K 875\/12 E wird als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckgewiesen. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens haben die Kl&auml;ger zu tragen. Tatbestand 1&nbsp; I. 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