{"id":6753,"date":"2012-11-30T21:49:19","date_gmt":"2012-11-30T19:49:19","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=6753"},"modified":"2012-11-30T21:49:19","modified_gmt":"2012-11-30T19:49:19","slug":"viii-r-46-09-entgeltlicher-erwerb-gebrauchter-lebensversicherungen-einkunftsermittlung-bei-ueberschusseinkuenften","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/viii-r-46-09-entgeltlicher-erwerb-gebrauchter-lebensversicherungen-einkunftsermittlung-bei-ueberschusseinkuenften\/","title":{"rendered":"VIII&nbsp;R&nbsp;46\/09 &#8211; Entgeltlicher Erwerb &quot;gebrauchter&quot; Lebensversicherungen &#8211; Einkunftsermittlung bei &Uuml;berschusseink&uuml;nften"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 24.5.2011, VIII R 46\/09<\/p>\n<p class=\"titel\">Entgeltlicher Erwerb &quot;gebrauchter&quot; Lebensversicherungen &#8211; Einkunftsermittlung bei &Uuml;berschusseink&uuml;nften<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>1. Der vom Erwerber einer &quot;gebrauchten&quot; Kapitallebensversicherung gezahlte Kaufpreis stellt Anschaffungskosten i.S. des &sect; 255 Abs. 1 HGB dar.<\/p>\n<p>2. Die bis zum Erwerbszeitpunkt aufgelaufenen au&szlig;errechnungsm&auml;&szlig;igen und rechnungsm&auml;&szlig;igen Zinsen sind weder negative Einnahmen aus Kapitalverm&ouml;gen noch vorweggenommene Werbungskosten bei den Eink&uuml;nften aus Kapitalverm&ouml;gen.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>I. Die Beteiligten streiten um die Frage, ob der beim Erwerb einer &quot;gebrauchten&quot; Lebensversicherung bislang aufgelaufene Zinsanteil im Veranlagungszeitraum des Erwerbs als negative Einnahmen aus Kapitalverm&ouml;gen oder Werbungskosten zu ber&uuml;cksichtigen ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Steuerberater A und B gr&uuml;ndeten 2005 die A und B GbR, die Kl&auml;gerin und Revisionskl&auml;gerin (Kl&auml;gerin), zum Erwerb einer &quot;gebrauchten&quot; Lebensversicherung. Mit Vertrag vom 21. Februar 2005 erwarb die Kl&auml;gerin zu einem Kaufpreis von 30.000 EUR von D als Versicherungsnehmer zum 1. M&auml;rz 2005 die Rechte und Pflichten aus einer von diesem abgeschlossenen Kapitallebensversicherung. Bei der Versicherung handelt es sich um eine Kapitalversicherung auf den Todes- und Erlebensfall &uuml;ber eine Dauer von 32 Jahren; Beginn der Versicherung war der 1. Dezember 1985, das Ablaufdatum der Versicherung war der 30. November 2017. Die Versicherungssumme betrug 48.929,61 EUR, der R&uuml;ckkaufswert belief sich zum 31. M&auml;rz 2005 auf 28.023,22 EUR.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Zum Stichtag 1. M&auml;rz 2005 ermittelte die Versicherungsgesellschaft die rechnungsm&auml;&szlig;igen Zinsen mit 4.311,58 EUR und die au&szlig;errechnungsm&auml;&szlig;igen Zinsen mit 9.139,45 EUR, insgesamt 13.451,03 EUR. D &uuml;bertrug zu diesem Termin auf die Kl&auml;gerin alle bestehenden und k&uuml;nftigen Rechte, Anspr&uuml;che und Pflichten aus seinem Versicherungsverh&auml;ltnis, insbesondere das Recht, Leistungen aus der Kapitallebensversicherung zu empfangen, sowie die Pflicht zur Beitragszahlung. Die Abtretung war versicherungsvertraglich zul&auml;ssig und erfolgte im Einvernehmen mit der Versicherungsgesellschaft.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>In ihrer Erkl&auml;rung zur gesonderten und einheitlichen Feststellung von Grundlagen f&uuml;r die Einkommensbesteuerung 2005 machte die Kl&auml;gerin die bislang aufgelaufenen Zinsanteile von insgesamt 13.451,03 EUR als Werbungskosten bzw. negative Einnahmen aus Kapitalverm&ouml;gen entsprechend &sect; 20 Abs. 1 Nr. 7 des Einkommensteuergesetzes (EStG) geltend. Der Beklagte und Revisionsbeklagte (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) erkannte mit Bescheid vom 23. Oktober 2006 &uuml;ber die gesonderte und einheitliche Feststellung von Besteuerungsgrundlagen f&uuml;r die Einkommensbesteuerung 2005 den bislang aufgelaufenen Zinsanteil indes nicht als negative Einnahmen oder Werbungskosten aus Kapitalverm&ouml;gen an.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die dagegen nach erfolglosem Einspruchsverfahren erhobene Klage wies das Finanzgericht (FG) mit Urteil vom 14. September 2009&nbsp;&nbsp;4 K 1900\/07 ab.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit der Revision r&uuml;gt die Kl&auml;gerin die Verletzung materiellen Rechts (&sect; 20 Abs. 1 Nr. 6 EStG i.d.F. des Alterseink&uuml;nftegesetzes &#8211;AltEinkG&#8211; vom 5. Juli 2004, BGBl I 2004, 1427, BStBl I 2004, 554, &sect; 20 Abs. 1 Nr. 6 Satz 3 EStG i.d.F. des Unternehmensteuerreformgesetzes 2008 vom 14. August 2007, BGBl I 2007, 1912, BStBl I 2007, 630 &#8211;EStG n.F.&#8211;, &sect; 255 des Handelsgesetzbuchs &#8211;HGB&#8211;) und macht geltend, die Auffassung des FG f&uuml;hre zu einer konfiskatorischen Besteuerung. Zum Beispiel k&ouml;nne der Erwerb einer Lebensversicherung kurz vor Ablaufdatum bei l&auml;ngeren Laufzeiten zu einem Anteil der rechnungsm&auml;&szlig;igen und au&szlig;errechnungsm&auml;&szlig;igen Zinsen an der Gesamtleistung von 50 % und mehr f&uuml;hren. Tats&auml;chlich mache der liquidierte &Uuml;berschuss aus Kapitalabfluss bei Erwerb und Kapitalzufluss bei Ablauf dann in einem solchen Falle nur einen Bruchteil der Gesamtsumme aus rechnungsm&auml;&szlig;igen und au&szlig;errechnungsm&auml;&szlig;igen Zinsen aus. Die Vollversteuerung bei Ablauf w&uuml;rde nicht nur die realisierte Differenz zwischen Erwerb und Ablauf aufzehren, sondern dar&uuml;ber hinaus zus&auml;tzlichen Einsatz aus sonstigem Verm&ouml;gen zur Bedienung von Steuern auf fiktive, nicht in der Person der Erwerber erzielte Einkommen bedingen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin beantragt,<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td>das Urteil des Hessischen FG vom 14. September 2009&nbsp;&nbsp;4 K 1900\/07 aufzuheben und den Bescheid &uuml;ber die gesonderte und einheitliche Feststellung von Besteuerungsgrundlagen f&uuml;r die Einkommensbesteuerung 2005 vom 23. Oktober 2006 in der Fassung der Einspruchsentscheidung vom 18. Juni 2007 so zu &auml;ndern, dass negative Einnahmen aus Kapitalverm&ouml;gen in H&ouml;he von 13.451,03 EUR angesetzt werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt,<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td>die Revision zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Beteiligten haben &uuml;bereinstimmend auf m&uuml;ndliche Verhandlung verzichtet.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>II. 1. Das Rubrum ist von Amts wegen dahingehend zu berichtigen, dass die A und B GbR als Kl&auml;gerin anzusehen ist. Der angefochtene Bescheid &uuml;ber die gesonderte und einheitliche Feststellung 2005 war an die GbR und nicht an deren Gesellschafter gerichtet. Da auch der Einspruch f&uuml;r die GbR eingelegt worden ist, hat das FA seine Einspruchsentscheidung in der Angelegenheit der GbR erlassen. Demgem&auml;&szlig; ist die Klage auch von der GbR als Kl&auml;gerin erhoben worden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Die Revision der Kl&auml;gerin ist indes unbegr&uuml;ndet und deshalb zur&uuml;ckzuweisen (&sect; 126 Abs. 2 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;). Rechtsfehlerfrei hat das FA den von der Kl&auml;gerin geltend gemachten Betrag in H&ouml;he von 13.451,03 EUR weder als vorweggenommene Werbungskosten bei den Eink&uuml;nften aus Kapitalverm&ouml;gen noch als negative Einnahmen aus Kapitalverm&ouml;gen ber&uuml;cksichtigt, sondern diesen als Teil der Anschaffungskosten beurteilt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Nach st&auml;ndiger Rechtsprechung sind Werbungskosten &#8211;&uuml;ber den unmittelbaren Wortlaut des &sect; 9 Abs. 1 Satz 1 EStG hinaus&#8211; alle Aufwendungen, die durch die Erzielung steuerpflichtiger und im Rahmen der &Uuml;berschusseink&uuml;nfte (&sect; 2 Abs. 1 Satz 1 Nrn. 4 bis 7 EStG) zu erfassender Einnahmen veranlasst sind, d.h. zu einer dieser Einkunftsarten in einem steuerrechtlich anzuerkennenden Zurechnungszusammenhang stehen. Ausschlaggebend daf&uuml;r, ob ein solcher Zusammenhang besteht, ist zum einen die wertende Beurteilung des die betreffenden Aufwendungen &quot;ausl&ouml;senden Moments&quot;, zum anderen die Zuweisung dieses ma&szlig;gebenden Grundes zur einkommensteuerrechtlich relevanten Erwerbssph&auml;re (vgl. Beschluss des Gro&szlig;en Senats des Bundesfinanzhofs &#8211;BFH&#8211; vom 4. Juli 1990 GrS 2-3\/88, BFHE 161, 290, BStBl II 1990, 817; Senatsurteil vom 20. Juni 2000 VIII R 37\/99, BFH\/NV 2000, 1342).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Unter Ber&uuml;cksichtigung dieser Zurechnungsgrunds&auml;tze geh&ouml;ren weder die durch die Ver&auml;u&szlig;erung einer Kapitalanlage veranlassten Aufwendungen (sog. Ver&auml;u&szlig;erungskosten) noch die f&uuml;r den Erwerb eines solchen Wirtschaftsguts anfallenden Anschaffungskosten oder Anschaffungsnebenkosten (vgl. dazu auch &sect; 255 Abs. 1 Satz 2 HGB) zu den Werbungskosten bei den Eink&uuml;nften aus Kapitalverm&ouml;gen. Dies gilt nicht nur f&uuml;r den Fall der Anschaffung von Wertpapieren oder anderen Kapitalanlagen, sondern auch f&uuml;r Erwerbs- und Erwerbsnebenkosten im Zusammenhang mit dem Abschluss von Kapitallebensversicherungen (Senatsbeschl&uuml;sse vom 12. Oktober 2005 VIII B 38\/04, BFH\/NV 2006, 288; vom 6. November 2009 VIII B 186\/09, BFH\/NV 2010, 235, und vom 28. Oktober 2010 VIII B 90\/10, BFH\/NV 2011, 254).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Diese Beurteilung folgt vor allem daraus, dass &#8211;abweichend von den Gewinneink&uuml;nften (&sect; 2 Abs. 1 Satz 1 Nrn. 1 bis 3 EStG)&#8211; im Rahmen der &Uuml;berschusseink&uuml;nfte sowohl positive als auch negative Wertver&auml;nderungen au&szlig;er Betracht bleiben und dieser die Einkunftsermittlung systematisch tragende Grundsatz nur im Rahmen der allgemeinen Vorschriften &uuml;ber die Absetzung f&uuml;r Abnutzung oder Substanzverringerung (&sect; 9 Abs. 1 Satz 3 Nr. 7 EStG) sowie nach Ma&szlig;gabe der Sonderregelungen in den &sect;&sect; 17, 23 EStG und in &sect; 21 des Umwandlungssteuergesetzes 2002 durchbrochen wird. Dies hat zur Folge, dass Aufwendungen, die &#8211;wie beispielsweise die Anschaffungskosten oder Anschaffungsnebenkosten einer Kapitalanlage, d.h. Aufwendungen f&uuml;r den Erwerb eines nicht abnutzbaren Wirtschaftsguts&#8211; die Verm&ouml;genssph&auml;re betreffen, nicht als Werbungskosten gem&auml;&szlig; &sect; 9 EStG ber&uuml;cksichtigt werden k&ouml;nnen (vgl. zu allem Senatsurteile vom 17. April 1997 VIII R 47\/95, BFHE 184, 275, BStBl II 1998, 102, m.w.N.; vom 30. Oktober 2001 VIII R 29\/00, BFHE 197, 114, BStBl II 2006, 223, m.w.N.; vom 23. Februar 2000 VIII R 40\/98, BFHE 192, 490, BStBl II 2001, 24; in BFH\/NV 2000, 1342; Senatsbeschl&uuml;sse in BFH\/NV 2006, 288; in BFH\/NV 2010, 235, und in BFH\/NV 2011, 254).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Aus der Neufassung des &sect; 20 Abs. 1 Nr. 6 EStG durch das AltEinkG folgt insoweit nichts anderes. Die Neuregelung bezieht sich nur auf die von der Einordnung bestimmter Aufwendungen als Anschaffungs(neben)kosten oder Werbungskosten unabh&auml;ngig vorzunehmende Ermittlung der aus den Versicherungen gezogenen Ertr&auml;ge (Senatsbeschluss in BFH\/NV 2011, 254; FG K&ouml;ln, Urteil vom 20. Januar 2010&nbsp;&nbsp;7 K 3371\/08, Entscheidungen der Finanzgerichte &#8211;EFG&#8211; 2010, 953; FG M&uuml;nchen, Urteil vom 14. M&auml;rz 2008&nbsp;&nbsp;10 K 539\/08, EFG 2008, 1376).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Nach der Vorschrift des &sect; 255 Abs. 1 HGB, die im Steuerrecht entsprechend anzuwenden ist, geh&ouml;ren zu den Anschaffungskosten die Aufwendungen, die geleistet werden, um einen Verm&ouml;gensgegenstand zu erwerben und ihn in einen betriebsbereiten Zustand zu versetzen, soweit sie dem Verm&ouml;gensgegenstand einzeln zugeordnet werden k&ouml;nnen, ferner die Nebenkosten und nachtr&auml;glichen Anschaffungskosten. Ob ein Aufwand den Anschaffungskosten zuzurechnen ist oder, wie z.B. Verwaltungsgeb&uuml;hren, den sofort abziehbaren Werbungskosten (Senatsurteil vom 4. Mai 1993 VIII R 89\/90, BFH\/NV 1994, 225), bestimmt sich nicht nach der Bezeichnung des Entgelts durch die Vertragsparteien, sondern nach dem tats&auml;chlichen wirtschaftlichen Gehalt der in Frage stehenden Leistung (Senatsurteil in BFHE 197, 114, BStBl II 2006, 223, m.w.N.; BFH-Urteil vom 16. September 2004 X R 19\/03, BFHE 207, 528, BStBl II 2006, 238; zu Anschaffungsnebenkosten vgl. Schmidt\/Glanegger, EStG, 28. Aufl., &sect; 6 Rz 81, 84; Fischer in: Kirchhof, EStG, 8. Aufl., &sect; 6 Rz 39; zur Unma&szlig;geblichkeit der rechtlichen Eigenqualifikation vgl. allgemein BFH-Urteile vom 14. Mai 1986 II R 22\/84, BFHE 146, 480, BStBl II 1986, 620; vom 28. November 1990 X R 109\/89, BFHE 163, 264, BStBl II 1991, 327).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>dd) Bei Anwendung dieser Grunds&auml;tze auf den Streitfall stellt der gesamte von der Kl&auml;gerin an D gezahlte Betrag von 30.000 EUR Anschaffungskosten i.S. des &sect; 255 Abs. 1 Satz 2 HGB, nicht aber Werbungskosten i.S. des &sect; 9 Abs. 1 Satz 1 EStG dar. Die Kl&auml;gerin hat diesen Betrag an D entrichtet, um die Rechte und Pflichten des D aus dessen mit der X Lebensversicherung geschlossenen Lebensversicherungsvertrag zu erwerben. Das folgt nicht nur aus &sect;&sect; 3 und 4 des zwischen der Kl&auml;gerin und dem D geschlossenen &Uuml;bertragungsvertrages, wonach D als Versicherungsnehmer sich mit Wirkung vom Stichtag 1. M&auml;rz 2005 an verpflichtete, s&auml;mtliche relevanten Rechte aus dem Versicherungsvertrag einschlie&szlig;lich der Versicherungspolice auf die Kl&auml;gerin zu &uuml;bertragen, sondern auch daraus, dass die Vertragsparteien das von der Kl&auml;gerin zu zahlende Entgelt ausdr&uuml;cklich als Kaufpreis bezeichnet haben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Dass sich der Kaufpreis rein rechnerisch aufteilen l&auml;sst in bis dahin aufgelaufene rechnungsm&auml;&szlig;ige und au&szlig;errechnungsm&auml;&szlig;ige Zinsen sowie einen auf das Versicherungsstammrecht entfallenden Betrag, &auml;ndert an der Beurteilung als Anschaffungskosten nichts, denn letztlich handelt es sich um einen einheitlichen Kaufvertrag, der es dem Erwerber erm&ouml;glichen soll, ab einem im Vertrag festgelegten Stichtag die Anspr&uuml;che des Ver&auml;u&szlig;erers einschlie&szlig;lich der bis dahin aufgelaufenen (rechnungsm&auml;&szlig;igen und au&szlig;errechnungsm&auml;&szlig;igen) Zinsen zu erlangen. Diese Auffassung wird auch von der Finanzverwaltung geteilt (vgl. Schreiben des Bundesministers der Finanzen &#8211;BMF&#8211; vom 12. Dezember 2005 IV C 1 -S 2252- 337\/05, BStBl I 2006, 92, Tz. 80; vgl. dazu auch BMF-Schreiben vom 22. August 2002 IV C 4 -S 2221- 211\/02, BStBl I 2002, 827, Tz. 6; im Ergebnis &auml;hnlich Lohr, Erwerb von &quot;gebrauchten&quot; Lebensversicherungen &#8211; Ein steuerlich sinnvolles Anlageobjekt?, Der Betrieb 2004, 2334; zur Besteuerung des Verk&auml;ufers einer gebrauchten Kapitallebensversicherung s. Christoph, Der Lebensversicherungs-Zweitmarkt &#8211; Eine Kurzbetrachtung aus versicherungsvertragsrechtlicher und steuerrechtlicher Sicht, Deutsche Richter-Zeitung 2008, 49).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Revisionsrechtlich nicht zu beanstanden ist auch die Auffassung des FG, die im Zeitpunkt des Abschlusses des &Uuml;bertragungsvertrages bereits entstandenen beziehungsweise von der Versicherungsgesellschaft bescheinigten rechnungsm&auml;&szlig;igen und au&szlig;errechnungsm&auml;&szlig;igen Zinsen in H&ouml;he von 13.451,03 EUR k&ouml;nnten nicht &#8211;wie St&uuml;ckzinsen&#8211; als negative Einnahmen aus Kapitalverm&ouml;gen im Veranlagungszeitraum 2005 Ber&uuml;cksichtigung finden. Zwar stellen St&uuml;ckzinsen, die ein Erwerber festverzinslicher Wertpapiere zu entrichten hat, gem&auml;&szlig; &sect; 20 Abs. 2 Satz 1 Nr. 3 EStG i.d.F. des AltEinkG im Jahr der Zahlung vorab entstandene negative Einnahmen dar (Senatsurteil vom 27. Juli 1999 VIII R 36\/98, BFHE 189, 408, BStBl II 1999, 769, m.w.N.; Schmidt\/Weber-Grellet, EStG, 29. Aufl., &sect; 20 Rz 176). Zu Recht weist das FG aber darauf hin, dass die Ber&uuml;cksichtigung der St&uuml;ckzinsen beim Erwerber als vorab entstandene negative Einnahmen darauf beruht, dass der Ver&auml;u&szlig;erer die St&uuml;ckzinsen gem&auml;&szlig; &sect; 20 Abs. 2 Satz 1 Nr. 3 EStG i.d.F. des AltEinkG als Eink&uuml;nfte aus Kapitalverm&ouml;gen zu versteuern hat.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Diese gesetzliche Grundentscheidung kann auf den Fall des Erwerbs einer Kapitallebensversicherung nicht &uuml;bertragen werden. Zum einen unterliegen die im &Uuml;bertragungszeitpunkt in der Person des Verk&auml;ufers bereits entstandenen und im Kaufpreis mit verg&uuml;teten rechnungsm&auml;&szlig;igen und au&szlig;errechnungsm&auml;&szlig;igen Zinsen auf Seiten des Erwerbers im Streitjahr nicht der Steuerpflicht; n&auml;mliches gilt f&uuml;r den Ver&auml;u&szlig;erer, der lediglich ein nicht steuerpflichtiges privates Ver&auml;u&szlig;erungsgesch&auml;ft vornimmt. Vielmehr muss allein der Erwerber die Zinsen im Zeitpunkt der Auszahlung der Versicherungssumme versteuern. Zum anderen ist zu ber&uuml;cksichtigen, dass die au&szlig;errechnungsm&auml;&szlig;igen Zinsen &#8211;anders als St&uuml;ckzinsen beim Erwerber festverzinslicher Wertpapiere&#8211; keine von vornherein fest kalkulierbare Gr&ouml;&szlig;e darstellen, da ungewiss ist, ob und in welcher H&ouml;he diese bei einer sp&auml;teren Auszahlung entstanden sein werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Zutreffend geht das FG auch davon aus, dass eine analoge Anwendung der ab 1. Januar 2009 neu gefassten Regelung des &sect; 20 Abs. 1 Nr. 6 Satz 3 EStG n.F. im Streitfall nicht in Betracht kommt. Danach treten bei entgeltlichem Erwerb des Anspruchs auf die Versicherungsleistung die Anschaffungskosten an die Stelle der vor dem Erwerb entrichteten Beitr&auml;ge, so dass gem&auml;&szlig; &sect; 20 Abs. 1 Nr. 6 Satz 1 EStG n.F. nur der Unterschiedsbetrag zwischen der Versicherungsleistung und den Anschaffungskosten zu versteuern ist. Nach der Anwendungsregelung in &sect; 52 Abs. 36 Satz 7 EStG findet &sect; 20 Abs. 1 Nr. 6 Satz 1 EStG n.F. indes nur Anwendung auf Versicherungsleistungen im Erlebensfall bei Versicherungsvertr&auml;gen, die &#8211;anders als im Streitfall&#8211; nach dem 31. Dezember 2004 abgeschlossen wurden. Dies gilt entsprechend f&uuml;r &sect; 20 Abs. 1 Nr. 6 Satz 3 EStG n.F. Eine planwidrige Gesetzesl&uuml;cke, die Anlass f&uuml;r eine Analogie sein k&ouml;nnte, liegt danach nicht vor. Das gilt umso mehr, als der Gesetzgeber in der von ihm neu gefassten Regelung des &sect; 20 Abs. 1 Nr. 6 Satz 3 EStG n.F. ausdr&uuml;cklich von Anschaffungskosten und nicht von Werbungskosten oder negativen Einnahmen spricht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Auch eine extensive Auslegung der Vorschrift &uuml;ber ihren Wortlaut hinaus kommt nicht in Betracht. Eine solche ist nicht zuletzt auch deshalb zu verneinen, weil der Gesetzgeber mit der Einf&uuml;hrung der Abgeltungsteuer zum 1. Januar 2009 gem&auml;&szlig; &sect; 20 Abs. 2 Satz 1 Nr. 6 EStG n.F. den Gewinn aus der Ver&auml;u&szlig;erung von Anspr&uuml;chen auf eine Versicherungsleistung i.S. des &sect; 20 Abs. 1 Nr. 6 EStG n.F. den Eink&uuml;nften aus Kapitalverm&ouml;gen zurechnet. Dass diese Regelung nach dem Willen des Gesetzgebers gem&auml;&szlig; &sect; 52a Abs. 10 Satz 5 EStG n.F. grunds&auml;tzlich erstmals auf die Ver&auml;u&szlig;erung von Anspr&uuml;chen nach dem 31. Dezember 2008 anzuwenden ist, bei denen der Versicherungsvertrag nach dem 31. Dezember 2004 abgeschlossen wurde, spricht dagegen, dass im hier streitigen Zeitraum eine planwidrige Gesetzesl&uuml;cke gegeben ist, die Anlass f&uuml;r eine teleologische Extension der Vorschrift geben k&ouml;nnte. Vielmehr ist davon auszugehen, dass der Gesetzgeber jedenfalls f&uuml;r den hier ma&szlig;geblichen Zeitraum 2005 an der Grundkonzeption festhalten wollte, wonach die entgeltliche Ver&auml;u&szlig;erung oder Abtretung von Anspr&uuml;chen aus Kapitallebensversicherungsvertr&auml;gen f&uuml;r den Ver&auml;u&szlig;erer keine Steuerpflicht ausl&ouml;sen sollte, der Erwerber hingegen in vollem Umfang der Steuerpflicht nach &sect; 20 Abs. 1 Nr. 6 EStG i.d.F. des AltEinkG unterliegen sollte. Das kam f&uuml;r die Kl&auml;gerin auch nicht &uuml;berraschend, denn gem&auml;&szlig; &sect; 52 Abs. 36 Satz 5 EStG i.d.F. des AltEinkG war &sect; 20 Abs. 1 Nr. 6 EStG in der am 31. Dezember 2004 geltenden Fassung f&uuml;r Kapitalertr&auml;ge und Versicherungen, die vor dem 1. Januar 2005 abgeschlossen worden sind, weiterhin anzuwenden. Danach waren au&szlig;errechnungsm&auml;&szlig;ige und rechnungsm&auml;&szlig;ige Zinsen aus den Sparanteilen, die in den Beitr&auml;gen zu Versicherungen auf den Erlebens- oder Todesfall enthalten sind, grunds&auml;tzlich steuerpflichtig (&sect; 20 Abs. 1 Nr. 6 Satz 1 EStG). Die Ausnahmeregelung gem&auml;&szlig; &sect; 20 Abs. 1 Nr. 6 Satz 2 der Norm konnte schon deshalb nicht zum Tragen kommen, weil es sich im Streitfall um den entgeltlichen Erwerb von Anspr&uuml;chen aus einem von einer anderen Person abgeschlossenen Versicherungsvertrag gehandelt hat (vgl. &sect; 10 Abs. 1 Nr. 2 Buchst. b Satz 6 EStG). Wenn die Kl&auml;gerin die damit verbundenen steuerlichen Konsequenzen bei Berechnung des an den Ver&auml;u&szlig;erer der Anspr&uuml;che aus dem Lebensversicherungsvertrag zu entrichtenden Entgelts nicht ausreichend ber&uuml;cksichtigt hat, kann das keinen Versto&szlig; gegen das Prinzip der Besteuerung nach der Leistungsf&auml;higkeit begr&uuml;nden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 24.5.2011, VIII R 46\/09 Entgeltlicher Erwerb &quot;gebrauchter&quot; Lebensversicherungen &#8211; Einkunftsermittlung bei &Uuml;berschusseink&uuml;nften Leits&auml;tze 1. Der vom Erwerber einer &quot;gebrauchten&quot; Kapitallebensversicherung gezahlte Kaufpreis stellt Anschaffungskosten i.S. des &sect; 255 Abs. 1 HGB dar. 2. Die bis zum Erwerbszeitpunkt aufgelaufenen au&szlig;errechnungsm&auml;&szlig;igen und rechnungsm&auml;&szlig;igen Zinsen sind weder negative Einnahmen aus Kapitalverm&ouml;gen noch vorweggenommene Werbungskosten bei &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/viii-r-46-09-entgeltlicher-erwerb-gebrauchter-lebensversicherungen-einkunftsermittlung-bei-ueberschusseinkuenften\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">VIII&nbsp;R&nbsp;46\/09 &#8211; Entgeltlicher Erwerb &quot;gebrauchter&quot; Lebensversicherungen &#8211; Einkunftsermittlung bei &Uuml;berschusseink&uuml;nften<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-6753","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6753","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=6753"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6753\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=6753"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=6753"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=6753"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}