{"id":67535,"date":"2017-08-23T08:28:28","date_gmt":"2017-08-23T06:28:28","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=67535"},"modified":"2017-08-23T08:28:28","modified_gmt":"2017-08-23T06:28:28","slug":"viii-r-52-13-aufwendungen-fuer-ein-im-rahmen-mehrerer-einkunftsarten-genutztes-haeusliches-arbeitszimmer-nachweis-der-zwangslaeufigkeit-von-aufwendungen-im-krankheitsfall-neuregelung-im-stvereinfg-201","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/viii-r-52-13-aufwendungen-fuer-ein-im-rahmen-mehrerer-einkunftsarten-genutztes-haeusliches-arbeitszimmer-nachweis-der-zwangslaeufigkeit-von-aufwendungen-im-krankheitsfall-neuregelung-im-stvereinfg-201\/","title":{"rendered":"VIII&nbsp;R&nbsp;52\/13 &#8211; Aufwendungen f&uuml;r ein im Rahmen mehrerer Einkunftsarten genutztes h&auml;usliches Arbeitszimmer &#8211; Nachweis der Zwangsl&auml;ufigkeit von Aufwendungen im Krankheitsfall &#8211; Neuregelung im StVereinfG 2011 &#8211; Minderung der zumutbaren Belastung nach &sect; 33 Abs. 3 EStG &#8211; &Uuml;berpr&uuml;fung von Sch&auml;tzungen"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 25.4.2017, VIII R 52\/13<br \/>ECLI:DE:BFH:2017:U.250417.VIIIR52.13.0<\/p>\n<p class=\"titel\">Aufwendungen f&uuml;r ein im Rahmen mehrerer Einkunftsarten genutztes h&auml;usliches Arbeitszimmer &#8211; Nachweis der Zwangsl&auml;ufigkeit von Aufwendungen im Krankheitsfall &#8211; Neuregelung im StVereinfG 2011 &#8211; Minderung der zumutbaren Belastung nach &sect; 33 Abs. 3 EStG &#8211; &Uuml;berpr&uuml;fung von Sch&auml;tzungen<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>Der gem&auml;&szlig; &sect; 4 Abs. 5 Satz 1 Nr. 6b Satz 3 EStG i.d.F. des JStG 2010 geltende H&ouml;chstbetrag abziehbarer Aufwendungen in H&ouml;he von 1.250 EUR ist bei der Nutzung eines h&auml;uslichen Arbeitszimmers im Rahmen mehrerer Einkunftsarten nicht nach den zeitlichen Nutzungsanteilen in Teilh&ouml;chstbetr&auml;ge aufzuteilen. Er kann durch die dem Grunde nach abzugsf&auml;higen Aufwendungen in voller H&ouml;he ausgesch&ouml;pft werden (Anschluss an BFH-Urteil vom 16. Juli 2014 X R 49\/11, BFH\/NV 2015, 177).<\/p>\n<\/div>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>Auf die Revision des Kl&auml;gers wird das Urteil des S&auml;chsischen Finanzgerichts vom 24. April 2013 1 K 781\/11 aufgehoben.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Einkommensteuer 2008 wird unter Ab&auml;nderung des Einkommensteuerbescheids des Beklagten vom 15. Mai 2009, in Gestalt der Einspruchsentscheidung vom 6. Mai 2011, auf den Betrag festgesetzt, der sich bei Ansatz eines zu versteuernden Einkommens in H&ouml;he von &#8230; EUR ergibt.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Berechnung der Steuer wird dem Beklagten &uuml;bertragen. Im &Uuml;brigen wird die Klage abgewiesen.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Kosten des gesamten Verfahrens haben der Kl&auml;ger zu 82 % und der Beklagte zu 18 % zu tragen.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">I.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Beteiligten streiten im Wesentlichen &uuml;ber den Abzug von Betriebsausgaben des Kl&auml;gers und Revisionskl&auml;gers (Kl&auml;ger) wegen eines h&auml;uslichen Arbeitszimmers und &uuml;ber den Abzug von Krankheitskosten als au&szlig;ergew&ouml;hnliche Belastungen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Kl&auml;ger war im Streitjahr (2008) verheiratet und wurde mit seiner damaligen Ehefrau (E) zusammen zur Einkommensteuer veranlagt. Die gemeinsamen Kinder des Kl&auml;gers und der E waren im Streitjahr minderj&auml;hrig.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Au&szlig;ergew&ouml;hnliche Belastungen<br \/>E litt w&auml;hrend des gesamten Streitjahres an einer Krebserkrankung und verstarb im Oktober 2009. Sie hatte sich im November 2007 in einem fortgeschrittenen Stadium ihrer Krebserkrankung in die &quot;Klinik &#8230;&quot; in H begeben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>E war gesetzlich krankenversichert. Die Krankenkasse vereinbarte mit ihr, die H&auml;lfte der Kosten der station&auml;ren Behandlungen pauschal zu &uuml;bernehmen. Diese Vereinbarung war nach einem Schreiben der Krankenkasse an den Beklagten und Revisionsbeklagten (Finanzamt &#8211;FA&#8211;) vom 1.&nbsp;Februar 2011 aufgrund der Entscheidung des Bundessozialgerichts (BSG) vom 14.&nbsp;Dezember 2006 B&nbsp;1&nbsp;KR&nbsp;12\/06&nbsp;R (SozR 4-2500 &sect;&nbsp;31 Nr&nbsp;8) getroffen worden. Das BSG habe ankn&uuml;pfend an die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts (BVerfG) vom 6.&nbsp;Dezember 2005&nbsp;&nbsp;1&nbsp;BvR&nbsp;347\/98 (BVerfGE 115, 25) entschieden, dass bei Krankheiten, die in absehbarer Zeit zum Verlust des Lebens f&uuml;hrten, in verfassungskonformer Auslegung der ma&szlig;geblichen sozialrechtlichen Bestimmungen im Einzelfall eine Leistungserweiterung f&uuml;r gesetzlich krankenversicherte Patienten geboten sei. Somit w&auml;re &uuml;ber die &Uuml;bernahme von Behandlungskosten der E f&uuml;r Leistungen, die nicht im gesetzlichen Leistungskatalog enthalten waren, jeweils auf Grundlage einer Einzelfallpr&uuml;fung zu entscheiden gewesen. Aus diesem Grund sei &#8211;so die Krankenkasse im Schreiben vom 1.&nbsp;Februar 2011&#8211; mit E vereinbart worden, dass die H&auml;lfte der Kosten der station&auml;ren Behandlung von der Krankenkasse ohne Pr&uuml;fung der einzelnen Behandlungsma&szlig;nahmen pauschal &uuml;bernommen werde. Ob eine weitergehende Erstattung aller Aufwendungen f&uuml;r Leistungen, die nicht im gesetzlichen Katalog enthalten waren, bei Vornahme einer Einzelfallpr&uuml;fung m&ouml;glich gewesen w&auml;re, sei aus Sicht der Krankenkasse fraglich gewesen. Voraussetzung einer Erstattbarkeit solcher Leistungen w&auml;re auch im Rahmen einer Einzelfallpr&uuml;fung gewesen, dass die Leistungen ein Mindestma&szlig; an medizinischer Nachvollziehbarkeit h&auml;tten aufweisen m&uuml;ssen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>In der Einkommensteuererkl&auml;rung f&uuml;r das Streitjahr machte der Kl&auml;ger Aufwendungen f&uuml;r die Behandlung der Krebserkrankung der E als au&szlig;ergew&ouml;hnliche Belastungen in H&ouml;he von &#8230;&nbsp;EUR (vor Abzug der zumutbaren Belastung gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;33 Abs.&nbsp;3 des Einkommensteuergesetzes in der im Streitjahr anzuwendenden Fassung &#8211;EStG&#8211;) geltend.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im Einkommensteuerbescheid f&uuml;r das Streitjahr vom 15.&nbsp;Mai 2009 lie&szlig; das FA erkl&auml;rungsgem&auml;&szlig; au&szlig;ergew&ouml;hnliche Belastungen in H&ouml;he von &#8230;&nbsp;EUR zum Abzug zu. Es ermittelte eine zumutbare Belastung in H&ouml;he von &#8230;&nbsp;EUR (4&nbsp;% des Gesamtbetrags der Eink&uuml;nfte in H&ouml;he von &#8230;&nbsp;EUR).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>W&auml;hrend des folgenden Einspruchsverfahrens machte der Kl&auml;ger&nbsp;&nbsp;weitere nicht erstattete Aufwendungen im Zusammenhang mit der Krebserkrankung der E als Krankheitskosten geltend. Diese entfielen auf Fahrtkosten, Kleidung, Medikamente und Nahrungserg&auml;nzungsmittel sowie auf Behandlungs- und Aufenthaltskosten (z.B. Telefonkosten) der E in der Klinik und auf einzeln abgerechnete Leistungen von Heilpraktikern, &Auml;rzten sowie Zuzahlungen, Literatur und sonstige Posten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA erkannte in der Einspruchsentscheidung vom 6.&nbsp;Mai 2011 &#8211;nach Verb&ouml;serungshinweis&#8211; Aufwendungen f&uuml;r au&szlig;ergew&ouml;hnliche Belastungen aus Krankheitskosten in H&ouml;he von &#8230;&nbsp;EUR an. Hiervon zog es erstattete Aufwendungen in H&ouml;he von &#8230;&nbsp;EUR ab. Es verblieb damit f&uuml;r das Streitjahr ein Restbetrag an nicht erstatteten Aufwendungen in H&ouml;he von &#8230;&nbsp;EUR, den das FA bei den au&szlig;ergew&ouml;hnlichen Belastungen ber&uuml;cksichtigte. Nicht mehr als Krankheitskosten stufte das FA geltend gemachte und noch streitige Aufwendungen f&uuml;r Arzneimittel in H&ouml;he von &#8230;&nbsp;EUR ein, f&uuml;r die keine Rezepte vorgelegt werden konnten. In der ge&auml;nderten Steuerfestsetzung verminderte das FA weiterhin die dem Grunde nach anerkannten Aufwendungen f&uuml;r au&szlig;ergew&ouml;hnliche Belastungen um den Betrag einer zumutbaren Belastung in H&ouml;he von &#8230;&nbsp;EUR.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Aufwendungen f&uuml;r ein h&auml;usliches Arbeitszimmer<\/p>\n<p>Der Kl&auml;ger bewohnte mit seiner Familie im Streitjahr eine &#8230;&nbsp;qm gro&szlig;e Mietwohnung. Die Warmmiete betrug &#8230;&nbsp;EUR im Monat. Das Arbeitszimmer des Kl&auml;gers hatte eine Gr&ouml;&szlig;e von &#8230;&nbsp;qm.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Kl&auml;ger war im Streitjahr in Vollzeit nichtselbst&auml;ndig t&auml;tig. Daneben bet&auml;tigte er sich schriftstellerisch und erzielte Eink&uuml;nfte aus selbst&auml;ndiger Arbeit. Er machte Betriebsausgaben f&uuml;r das h&auml;usliche Arbeitszimmer in H&ouml;he des H&ouml;chstbetrags von 1.250&nbsp;EUR [(&#8230;&nbsp;qm\/&#8230;&nbsp;qm) x &#8230;&nbsp;EUR x 12&nbsp;Monate)] gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;5 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;6b EStG i.d.F. des Jahressteuergesetzes (JStG) 2010 vom 8.&nbsp;Dezember 2010 (BGBl I 2010, 1768) bei seinen Eink&uuml;nften aus selbst&auml;ndiger Arbeit geltend, die das FA im Rahmen der Einspruchsentscheidung insgesamt nicht zum Abzug zulie&szlig;.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das Finanzgericht (FG) gab der Klage mit Urteil vom 24.&nbsp;April 2013&nbsp;&nbsp;1&nbsp;K&nbsp;781\/11 teilweise statt. Es lie&szlig; bei den Eink&uuml;nften aus selbst&auml;ndiger Arbeit Betriebsausgaben f&uuml;r das h&auml;usliche Arbeitszimmer in H&ouml;he von 625&nbsp;EUR zum Abzug zu. Im &Uuml;brigen wies es die Klage ab.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit seiner Revision r&uuml;gt der Kl&auml;ger die Verletzung materiellen Bundesrechts und eines Verfahrensfehlers des FG.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. H&auml;usliches Arbeitszimmer<br \/>Hinsichtlich der nicht anerkannten Betriebsausgaben f&uuml;r das h&auml;usliche Arbeitszimmer macht der Kl&auml;ger geltend, das FG habe bei der sch&auml;tzweisen Aufteilung der Aufwendungen, die auf die Eink&uuml;nfte aus selbst&auml;ndiger Arbeit und aus nichtselbst&auml;ndiger Arbeit entfielen, auf Grundlage eines unzutreffenden Sachverhalts entschieden und seinen Vortrag zur zeitlichen Inanspruchnahme des Raums f&uuml;r die selbst&auml;ndige T&auml;tigkeit nicht zur Kenntnis genommen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Entscheidung des FG versto&szlig;e gegen den klaren Inhalt der Akten, da er &#8211;der Kl&auml;ger&#8211; schrifts&auml;tzlich und unwidersprochen durch das FA vorgetragen habe, zwischen &#8230; und &#8230;&nbsp;Stunden im Streitjahr im Arbeitszimmer verbracht zu haben, was zu einer Aufteilung der Aufwendungen in H&ouml;he von 75&nbsp;% auf die freiberufliche T&auml;tigkeit habe f&uuml;hren m&uuml;ssen. Die Nutzung des h&auml;uslichen Arbeitszimmers f&uuml;r die nichtselbst&auml;ndige T&auml;tigkeit sei zeitlich signifikant geringer gewesen. Er veranschlage sie mit &#8230; Tagen im Monat, was bei elf Arbeitsmonaten im Streitjahr insgesamt zu einer zeitlichen Nutzung von &#8230;&nbsp;Stunden im Streitjahr gef&uuml;hrt habe.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Abzug von Krankheitskosten als au&szlig;ergew&ouml;hnliche Belastungen<br \/>Das FG habe seine Auffassung, er &#8211;der Kl&auml;ger&#8211; habe Aufwendungen f&uuml;r Arzneimittel in H&ouml;he von &#8230;&nbsp;EUR nicht nachgewiesen, zu Unrecht auf &sect;&nbsp;64 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 der Einkommensteuer-Durchf&uuml;hrungsverordnung (EStDV) i.d.F. des Steuervereinfachungsgesetzes (StVereinfG) 2011 vom 1.&nbsp;November 2011 (BGBl I 2011, 2131) gest&uuml;tzt. Die r&uuml;ckwirkende Anwendung der Regelung sei im Streitfall verfassungswidrig. Er habe nach &Auml;nderung der Rechtsprechung durch den Bundesfinanzhof (BFH) in den Urteilen vom 11.&nbsp;November 2010 VI&nbsp;R&nbsp;16\/09 (BFHE 232, 34, BStBl II 2011, 966) und VI&nbsp;R&nbsp;17\/09 (BFHE 232, 40, BStBl II 2011, 969) und vor dem r&uuml;ckwirkenden Inkrafttreten der Neuregelung im StVereinfG 2011 in schutzw&uuml;rdiger Weise disponiert, indem er seinen Einspruch aufrecht erhalten habe, obwohl das FA ihm zu diesem Zeitpunkt die Verb&ouml;serung der Steuerfestsetzung angedroht hatte. Der BFH habe in der Entscheidung vom 19.&nbsp;April 2012 VI&nbsp;R&nbsp;74\/10 (BFHE 237, 156, BStBl II 2012, 577) offengelassen, ob die r&uuml;ckwirkende Anwendung des &sect;&nbsp;64 Abs.&nbsp;1 EStDV i.d.F. des StVereinfG 2011 f&uuml;r den Zeitraum nach dem Ergehen der BFH-Urteile in BFHE 232, 34, BStBl II 2011, 966 und in BFHE 232, 40, BStBl II 2011, 969 bis zum endg&uuml;ltigen Gesetzesbeschluss am 1.&nbsp;November 2011, der Verk&uuml;ndung des StVereinfG 2011 am 4.&nbsp;November 2011 oder bis zur Pr&uuml;fbitte des Bundesrats vom 18.&nbsp;M&auml;rz 2011 gegen das R&uuml;ckwirkungsverbot versto&szlig;e.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die f&uuml;r den Nachweis der Zwangsl&auml;ufigkeit von Arzneimitteln, Heilmitteln und Hilfsmitteln gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;64 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 EStDV i.d.F. des StVereinfG 2011 erforderliche &quot;Verordnung&quot; eines Arztes oder Heilpraktikers k&ouml;nne auch nachtr&auml;glich ausgestellt werden. Er verweise auf das im Klageverfahren vorgelegte Schreiben des Herrn Dr.&nbsp;X vom 7.&nbsp;Oktober 2011. Das FG stelle f&uuml;r die Auslegung des Merkmals der Verordnung in &sect;&nbsp;64 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 EStDV i.d.F. des StVereinfG 2011 zu Unrecht auf ein Rezept als allein zul&auml;ssiges Nachweismittel ab.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Ermittlung und Abzug der zumutbaren Belastung<br \/>Die Bemessung des Betrags der zumutbaren Belastung sei nach dem BFH-Urteil vom 19.&nbsp;Januar 2017 VI&nbsp;R&nbsp;75\/14 (BFHE 256, 339) unzutreffend. Die H&ouml;he der zumutbaren Belastung sei zur Vermeidung von Progressionsspr&uuml;ngen stufenweise zu berechnen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Anders als das FG dargelegt habe, st&uuml;nden nicht allein Krankheitskosten im Streit, die nicht mehr von dem Niveau einer sozialhilferechtlichen Krankenversicherung abgedeckt gewesen seien. E sei in einer gesetzlichen Krankenkasse versichert gewesen, so dass die &uuml;bernommenen Krankheitskosten dem sozialhilferechtlichen Leistungsniveau entsprochen h&auml;tten. Es sei lediglich aus Dringlichkeitsgr&uuml;nden darauf verzichtet worden, gerichtlich kl&auml;ren zu lassen, ob eine vollst&auml;ndige &Uuml;bernahme der Krankheitskosten durch die Krankenkasse h&auml;tte erfolgen m&uuml;ssen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Einkommen, das f&uuml;r medizinische Behandlungskosten zur Abwehr und zum Ertr&auml;glichmachen einer als t&ouml;dlich diagnostizierten Krankheit aufzuwenden sei, sei in vollem Umfang freizustellen. Es versto&szlig;e gegen den Gleichheitssatz des Art.&nbsp;3 des Grundgesetzes (GG) und gegen das Grundrecht auf Leben (Art.&nbsp;2 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 GG), wenn aufgrund des &sect;&nbsp;33 Abs.&nbsp;3 EStG der Pflicht zur Steuerzahlung gegen&uuml;ber dem Recht, eigenes Familieneinkommen zum Kampf gegen eine t&ouml;dliche Krankheit einsetzen zu k&ouml;nnen, der Vorrang einger&auml;umt werde. Nach der Entscheidung des BFH vom 2.&nbsp;September 2015 VI&nbsp;R&nbsp;32\/13 (BFHE 251, 196, BStBl II 2016, 151) im Anschluss an den BVerfG-Beschluss vom 13.&nbsp;Februar 2008&nbsp;&nbsp;2&nbsp;BvL&nbsp;1\/06 (BVerfGE 120, 125) seien Krankheitskosten des Steuerpflichtigen im Rahmen des sozialhilferechtlichen Versorgungsniveaus unabh&auml;ngig vom individuellen Grenzsteuersatz und dem nach Abzug der zumutbaren Belastung verbleibenden Einkommen von der Einkommensteuer freizustellen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>&sect;&nbsp;33 Abs.&nbsp;3 EStG gen&uuml;ge diesen verfassungsrechtlichen Anforderungen nicht. Die Vorschrift wirke wie eine Abzugsbeschr&auml;nkung f&uuml;r die aus verfassungsrechtlicher Sicht steuerfrei zu stellenden Krankheitskosten. Dies sei weder mit Gr&uuml;nden der Praktikabilit&auml;t noch der Typisierung zu rechtfertigen. &sect;&nbsp;33 Abs.&nbsp;3 EStG bewirke insbesondere keine Verfahrensvereinfachung, da vom Steuerpflichtigen im ersten Schritt der Nachweis aller Kosten und damit auch der selbst zu tragenden Aufwendungen verlangt werde.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Eine Rechtfertigung f&uuml;r die K&uuml;rzung steuerfrei zu stellender Krankheitskosten durch die zumutbare Belastung k&ouml;nne allenfalls dann bestehen, wenn die Krankheitskosten im Rahmen des Betrags der zumutbaren Belastung im allgemeinen Existenzminimum in Form des Grundfreibetrags steuerfrei gestellt w&uuml;rden. Dies sei jedoch ersichtlich nicht der Fall.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Kl&auml;ger beantragt,<br \/>das angefochtene Urteil der Vorinstanz sowie die Einspruchsentscheidung vom 6.&nbsp;Mai 2011 aufzuheben und den Einkommensteuerbescheid 2008 vom 15.&nbsp;Mai 2009 in der Weise zu &auml;ndern, dass die Einkommensteuer auf den Betrag festgesetzt wird, der sich ergibt, wenn das zu versteuernde Einkommen auf &#8230;&nbsp;EUR herabgesetzt wird,<br \/>hilfsweise, das Verfahren auszusetzen und das BVerfG gem&auml;&szlig; Art.&nbsp;100 Abs.&nbsp;1 GG zu den Fragen anzurufen:<br \/>a) ob die gesetzliche Regelung zur sogenannten zumutbaren Belastung des &sect;&nbsp;33 EStG verfassungswidrig sei, weil insoweit indisponibles Einkommen der Besteuerung unterworfen werde und<br \/>b) ob die einfachgesetzlich vorgesehene R&uuml;ckwirkung des formalen Nachweises des &sect;&nbsp;64 EStDV i.d.F. des StVereinfG 2011 verfassungswidrig sei, wenn der Steuerpflichtige im R&uuml;ckwirkungszeitraum im Vertrauen auf die Rechtsprechung des BFH disponiert habe.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt,<br \/>die Revision des Kl&auml;gers als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FG habe zu Recht die h&auml;lftige Nutzung des Arbeitszimmers im Rahmen der Eink&uuml;nfte aus selbst&auml;ndiger Arbeit und aus nichtselbst&auml;ndiger Arbeit gesch&auml;tzt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Es habe auch den Begriff der &quot;Verordnung&quot; in &sect;&nbsp;64 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 EStDV i.d.F. des StVereinfG 2011 zutreffend ausgelegt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Abzug einer zumutbaren Belastung gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;33 Abs.&nbsp;3 EStG vom Betrag der gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;33 Abs.&nbsp;1 EStG anzuerkennenden au&szlig;ergew&ouml;hnlichen Belastungen sei ebenfalls verfassungsgem&auml;&szlig;.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das Bundesministerium der Finanzen (BMF) ist dem Verfahren beigetreten. Es hat keinen Antrag gestellt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>28<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Kl&auml;ger m&uuml;sse &#8211;so das BMF&#8211; die Pr&uuml;fung der Abzugsf&auml;higkeit von Aufwendungen am Ma&szlig;stab der &sect;&sect;&nbsp;64 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1, 84 Abs.&nbsp;3f EStDV i.d.F. des StVereinfG 2011 im Rahmen einer echten R&uuml;ckwirkung hinnehmen. Der Gesetzgeber habe verfassungsrechtlich zul&auml;ssig die Rechtslage durch die Gesetzes&auml;nderung so wiederhergestellt, wie sie vor den BFH-Urteilen in BFHE 232, 34, BStBl II 2011, 966 und in BFHE 232, 40, BStBl II 2011, 969 bestanden habe. Der Kl&auml;ger habe auch f&uuml;r den Zwischenraum vom 11.&nbsp;November 2010 bis zum Gesetzesbeschluss am 1.&nbsp;November 2011 oder zur Gesetzesverk&uuml;ndung am 4.&nbsp;November 2011 kein schutzw&uuml;rdiges Vertrauen bilden k&ouml;nnen. Im Streitjahr sei nach der fr&uuml;heren Verwaltungsauffassung in R&nbsp;33.4 Abs.&nbsp;1 der Einkommensteuer-Richtlinien 2008 ein formalisierter Nachweis zu f&uuml;hren gewesen. Die Aufrechterhaltung des Einspruchs des Kl&auml;gers im M&auml;rz 2011 betreffe nur eine Verfahrenshandlung und keine Disposition, die einen Vertrauensschutz begr&uuml;nden k&ouml;nne. Nach dem BFH-Urteil vom 19.&nbsp;April 2012 VI&nbsp;R&nbsp;74\/10 (BFHE 237, 156, BStBl II 2012, 577) habe sich nach der Pr&uuml;fbitte des Bundesrats vom 18.&nbsp;M&auml;rz 2011 (BRDrucks&nbsp;54\/11) kein schutzw&uuml;rdiges Vertrauen des Kl&auml;gers mehr bilden k&ouml;nnen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>29<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das BMF hebt weiter hervor, dass auch bei Krankheitskosten zur Linderung einer unheilbaren und t&ouml;dlich verlaufenden Krankheit der Abzug einer zumutbaren Belastung gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;33 Abs.&nbsp;3 EStG verfassungskonform sei. Ma&szlig;stab f&uuml;r das verfassungsrechtlich freizustellende besondere steuerliche Existenzminimum im Fall einer Krankheit seien Aufwendungen in H&ouml;he des sozialhilferechtlich gew&auml;hrleisteten Leistungsniveaus. Das verfassungsrechtlich freizustellende Existenzminimum richte sich nicht nach den individuellen Ma&szlig;st&auml;ben des Steuerpflichtigen und dessen Lebenszuschnitt. Ein generelles verfassungsrechtliches Verbot, Krankheitskosten vom Abzug einer zumutbaren Belastung freizustellen, sei nicht erkennbar. Im Streitfall mache der Kl&auml;ger nach den Feststellungen des FG Krankheitskosten geltend, die von einer dem sozialhilferechtlichen Niveau entsprechenden Krankenversicherung nicht gew&auml;hrt worden w&auml;ren.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">II.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>30<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Revision ist begr&uuml;ndet.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>31<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FG hat zu Unrecht nur Betriebsausgaben in H&ouml;he von 625&nbsp;EUR f&uuml;r das h&auml;usliche Arbeitszimmer des Kl&auml;gers zum Abzug zugelassen (s. unter 1.). Die Vorentscheidung ist auch rechtsfehlerhaft, soweit das FG die H&ouml;he des Betrags der zumutbaren Belastung gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;33 Abs.&nbsp;3 EStG nicht zutreffend berechnet hat (s. unter 2.d). Zu Recht hat das FG allerdings den Abzug weiterer Krankheitskosten gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;33 Abs.&nbsp;1 EStG in H&ouml;he von &#8230;&nbsp;EUR verneint (s. unter 2.a und b). Der Senat konnte schlie&szlig;lich weder zur geltend gemachten Verfassungswidrigkeit der r&uuml;ckwirkenden Anwendung der Regelung in &sect;&nbsp;64 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 EStDV i.d.F. des StVereinfG 2011 noch zur behaupteten Verfassungswidrigkeit des Abzugs einer zumutbaren Belastung gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;33 Abs.&nbsp;3 EStG die &Uuml;berzeugung gewinnen, dass die genannten Vorschriften mit dem GG nicht vereinbar sind.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>32<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Vorentscheidung ist aufzuheben. Die Sache ist auch spruchreif. Der Senat gibt der Klage teilweise statt und weist sie im &Uuml;brigen ab (&sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>33<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Das FG hat rechtsfehlerhaft entschieden, dass dem Kl&auml;ger nur ein Betriebsausgabenabzug von Aufwendungen f&uuml;r das h&auml;usliche Arbeitszimmer in H&ouml;he von 625&nbsp;EUR zusteht. Dem Kl&auml;ger steht ein Betriebsausgabenabzug in H&ouml;he von &#8230;&nbsp;EUR zu.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>34<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;5 Satz 1 Nr.&nbsp;6b Satz&nbsp;1 EStG i.d.F. des JStG 2010 kann ein Steuerpflichtiger Aufwendungen f&uuml;r ein h&auml;usliches Arbeitszimmer (zum Begriff s. Beschluss des Gro&szlig;en Senats des BFH vom 27.&nbsp;Juli 2015 GrS&nbsp;1\/14, BFHE 251, 408, BStBl II 2016, 265) nicht als Betriebsausgaben abziehen. Dies gilt nicht, wenn f&uuml;r die betriebliche oder berufliche T&auml;tigkeit kein anderer Arbeitsplatz zur Verf&uuml;gung steht (&sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;5 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;6b Satz&nbsp;2 EStG i.d.F. des JStG 2010). In diesem Fall wird die H&ouml;he der abziehbaren Aufwendungen auf 1.250&nbsp;EUR begrenzt; die Beschr&auml;nkung der H&ouml;he nach gilt nicht, wenn das Arbeitszimmer den Mittelpunkt der gesamten betrieblichen und beruflichen Bet&auml;tigung bildet (&sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;5 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;6b Satz&nbsp;3 EStG i.d.F. des JStG 2010). Diese Regelung kommt im Streitfall zur Anwendung. Denn gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;52 Abs.&nbsp;12 Satz&nbsp;9 EStG i.d.F. des JStG 2010 gilt sie f&uuml;r alle offenen F&auml;lle ab dem Veranlagungszeitraum 2007.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>35<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Zwischen den Beteiligten ist nicht streitig, dass der vom Kl&auml;ger genutzte Raum in der im Streitjahr angemieteten Wohnung dem Typus des h&auml;uslichen Arbeitszimmers im Sinne der Definition des Beschlusses des Gro&szlig;en Senats des BFH in BFHE 251, 408, BStBl II 2016, 265, Rz&nbsp;62 ff. entspricht. Dies bedarf hier keiner weiteren Vertiefung. Zudem hat das FG bindend f&uuml;r den Senat festgestellt, dass der Kl&auml;ger diesen Raum nahezu ausschlie&szlig;lich f&uuml;r betriebliche\/berufliche Zwecke genutzt hat. Zwischen den Beteiligten ist ferner nicht streitig, dass das h&auml;usliche Arbeitszimmer nicht den Mittelpunkt der gesamten betrieblichen und beruflichen Bet&auml;tigung des Kl&auml;gers bildete (&sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;5 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;6b Satz&nbsp;3 EStG i.d.F. des JStG 2010).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>36<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Der Kl&auml;ger kann im Streitfall den Betriebsausgabenabzug gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;5 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;6b Satz&nbsp;2 EStG i.d.F. des JStG 2010 beanspruchen, soweit die Aufwendungen f&uuml;r das h&auml;usliche Arbeitszimmer anteilig den Eink&uuml;nften aus selbst&auml;ndiger Arbeit zuzuordnen sind.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>37<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Da der Kl&auml;ger mehrere betriebliche oder berufliche T&auml;tigkeiten ausge&uuml;bt hat, ist in Bezug auf jede dieser T&auml;tigkeiten gesondert zu pr&uuml;fen, ob ein &quot;anderer Arbeitsplatz&quot; im Sinne der Regelung f&uuml;r diese zur Verf&uuml;gung steht (BFH-Urteil vom 14.&nbsp;Dezember 2004 XI&nbsp;R&nbsp;13\/04, BFHE 208, 239, BStBl II 2005, 344, Rz&nbsp;17). Das FG hat festgestellt, dass dem Kl&auml;ger f&uuml;r die Erzielung der Eink&uuml;nfte aus nichtselbst&auml;ndiger Arbeit ein anderer Arbeitsplatz i.S. des &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;5 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;6b Satz&nbsp;2 EStG i.d.F. des JStG 2010 in den Kanzleir&auml;umen seines Arbeitgebers zur Verf&uuml;gung stand. Ein anderer Arbeitsplatz i.S. des &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;5 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;6b Satz&nbsp;2 EStG i.d.F. des JStG 2010 stand dem Kl&auml;ger nur f&uuml;r die Erzielung der Eink&uuml;nfte aus freiberuflicher T&auml;tigkeit nicht zur Verf&uuml;gung. Nur insoweit kann der Kl&auml;ger Aufwendungen f&uuml;r das h&auml;usliche Arbeitszimmer abziehen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>38<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Die f&uuml;r das h&auml;usliche Arbeitszimmer getragenen Aufwendungen sind im zweiten Schritt entsprechend den tats&auml;chlichen Nutzungsanteilen auf die verschiedenen Einnahmequellen und Eink&uuml;nfte aufzuteilen, unabh&auml;ngig davon, ob die Aufwendungen im Rahmen dieser Einkunftsart dem Grunde nach abzugsf&auml;hig sind (BFH-Urteile vom 3.&nbsp;August 2005 XI&nbsp;R&nbsp;42\/02, BFH\/NV 2006, 504; vom 18.&nbsp;August 2005 VI&nbsp;R&nbsp;39\/04, BFHE 211, 447, BStBl II 2006, 428; FG M&uuml;nster, Urteil vom 15.&nbsp;M&auml;rz 2016&nbsp;&nbsp;11&nbsp;K&nbsp;2425\/13&nbsp;E, G, Entscheidungen der Finanzgerichte 2016, 1000, Rz&nbsp;49; &uuml;bereinstimmend mit der Rechtsprechung s. BMF-Schreiben vom 2.&nbsp;M&auml;rz 2011 IV&nbsp;C&nbsp;6-S&nbsp;2145\/07\/10002, BStBl&nbsp;I 2011, 195, Rz&nbsp;20 mit Beispiel).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>39<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Hieran hat sich auch nach dem Beschluss des Gro&szlig;en Senats des BFH in BFHE 251, 408, BStBl II 2016, 265 nichts ge&auml;ndert, der nur die &#8211;im Streitfall nicht gegebene&#8211; Nichtaufteilbarkeit von Aufwendungen f&uuml;r ein gemischt genutztes Arbeitszimmer betrifft, das sowohl f&uuml;r private Wohnzwecke als auch beruflich zur Einkunftserzielung genutzt wird (s. auch BFH-Urteile vom 17.&nbsp;Februar 2016 X&nbsp;R&nbsp;1\/13, BFH\/NV 2016, 913; vom 16.&nbsp;Februar 2016 IX&nbsp;R&nbsp;20\/13, BFH\/NV 2016, 1146, und IX&nbsp;R&nbsp;21\/13, BFH\/NV 2016, 1147). Das f&uuml;r den Gro&szlig;en Senat des BFH im Beschluss in BFHE 251, 408, BStBl II 2016, 265, Rz&nbsp;71 u.a. tragende Argument, dass sich der Umfang der beruflichen Nutzung in einem gemischt privat und beruflich eingerichteten Raum nicht objektiv &uuml;berpr&uuml;fen l&auml;sst, greift nicht durch, wenn der Steuerpflichtige &#8211;wie hier&#8211; ein Arbeitszimmer ausschlie&szlig;lich beruflich nutzt und &uuml;ber die zeitlichen Nutzungsanteile der vom Steuerpflichtigen darzulegenden Angaben im Rahmen der einzelnen Einkunftsarten zu befinden ist. Die Angaben des Steuerpflichtigen zur zeitlichen Nutzung im Rahmen der Einkunftsarten sind jedenfalls bei der im Streitfall vorliegenden Konstellation einer beruflichen Vollzeitt&auml;tigkeit und einer freiberuflichen Nebent&auml;tigkeit auf Grundlage eines Abgleichs mit anderen Informationen auf ihre Plausibilit&auml;t hin &uuml;berpr&uuml;fbar. Hiervon ist auch das FG ausgegangen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>40<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>d) Die Entscheidung des FG ist aber rechtsfehlerhaft und aufzuheben, weil es auf Grundlage gesch&auml;tzter h&auml;lftiger zeitlicher Nutzung des Raumes im Rahmen beider Einkunftsarten einen Abzug der den Eink&uuml;nften aus selbst&auml;ndiger Arbeit zuzurechnenden Aufwendungen f&uuml;r das Arbeitszimmer nur in H&ouml;he des h&auml;lftigen gesetzlichen H&ouml;chstbetrags gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;5 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;6b Satz&nbsp;3 EStG i.d.F. des JStG 2010 (625&nbsp;EUR) f&uuml;r m&ouml;glich gehalten hat.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>41<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Eine solche Aufteilung des gesetzlichen H&ouml;chstbetrags ist rechtsfehlerhaft. Nach der unter II.1.c&nbsp;bb wiedergegebenen Rechtsprechung sind die Aufwendungen f&uuml;r das h&auml;usliche Arbeitszimmer zwar zeitanteilig aufzuteilen und den verschiedenen Einkunftsarten des Steuerpflichtigen zuzuordnen. Eine Aufteilung des H&ouml;chstbetrags in H&ouml;he von 1.250&nbsp;EUR unter Bildung von Teilh&ouml;chstbetr&auml;gen f&uuml;r die verschiedenen Einkunftsarten ist hingegen nicht vorzunehmen. Nach der Entscheidung des X.&nbsp;Senats des BFH vom 16.&nbsp;Juli 2014 X&nbsp;R&nbsp;49\/11 (BFH\/NV 2015, 177, Rz&nbsp;57) gibt es keinen gesetzlichen Anhaltspunkt und keinen Grund, den H&ouml;chstbetrag eink&uuml;nftebezogen zu verstehen. Somit ist der H&ouml;chstbetrag von 1.250&nbsp;EUR einem Steuerpflichtigen einerseits nicht mehrfach zu gew&auml;hren, wenn ein Arbeitszimmer im Rahmen mehrerer Einkunftsarten genutzt wird, f&uuml;r die jeweils kein anderer Arbeitsplatz zur Verf&uuml;gung steht (BFH-Urteil in BFH\/NV 2015, 177; BMF-Schreiben in BStBl&nbsp;I 2011, 195, Rz&nbsp;20). Er ist aber andererseits f&uuml;r die im Streitfall zu entscheidende Konstellation auch nicht aufzuteilen und den jeweiligen Nutzungen im Rahmen der verwirklichten Einkunftsarten in Teilh&ouml;chstbetr&auml;gen zuzuordnen. Der Steuerpflichtige kann die dem Grunde nach abzugsf&auml;higen und auf verschiedene Einkunftsarten entfallenden Aufwendungen insgesamt bis zum H&ouml;chstbetrag von 1.250&nbsp;EUR abziehen (so auch BMF-Schreiben vom 7.&nbsp;Januar 2004 IV&nbsp;A&nbsp;6-S&nbsp;2145-71\/03, BStBl I 2004, 143, Rz&nbsp;16 im ersten Beispiel, und in BStBl I 2011, 195, Rz&nbsp;20 mit Beispiel).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>42<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>e) Das FG hat im Ergebnis aufgrund seiner revisionsrechtlich nicht zu beanstandenden Sch&auml;tzung zutreffend eine h&auml;lftige Nutzung des Arbeitszimmers f&uuml;r die nichtselbst&auml;ndige T&auml;tigkeit und die selbst&auml;ndige T&auml;tigkeit angenommen. Den hieraus folgerichtig zu ermittelnden Betrag von Betriebsausgaben in H&ouml;he von &#8230;&nbsp;EUR f&uuml;r die Eink&uuml;nfte aus selbst&auml;ndiger Arbeit durfte es aber nicht auf einen Teilh&ouml;chstbetrag von 625&nbsp;EUR begrenzen. Der Betrag ist in voller H&ouml;he abzugsf&auml;hig.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>43<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Das FG hat den Vortrag des Kl&auml;gers zur Ausstattung, Gr&ouml;&szlig;e des Raums und Warmmiete im Urteil wiedergegeben und nicht in Zweifel gezogen. Daher versteht der Senat die Ausf&uuml;hrungen in der Weise, dass das FG Aufwendungen des Kl&auml;gers f&uuml;r das Arbeitszimmer im Rahmen der Eink&uuml;nfte aus selbst&auml;ndiger Arbeit in H&ouml;he von &#8230;&nbsp;EUR [(&#8230;&nbsp;qm\/&#8230;&nbsp;qm) x &#8230;&nbsp;EUR x 12&nbsp;Monate x 1\/2] ermittelt und auf Grundlage der jeweils gesch&auml;tzten h&auml;lftigen Nutzung des Raums f&uuml;r beide Einkunftsarten in gleicher H&ouml;he den Eink&uuml;nften aus nichtselbst&auml;ndiger Arbeit und selbst&auml;ndiger Arbeit zugeordnet hat.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>44<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Die Sch&auml;tzung des FG, der Kl&auml;ger habe das h&auml;usliche Arbeitszimmer &uuml;ber das gesamte Streitjahr hinweg insgesamt jeweils h&auml;lftig f&uuml;r die T&auml;tigkeit im Rahmen beider Einkunftsarten genutzt, ist revisionsrechtlich nicht zu beanstanden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>45<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aaa) Nimmt das FG &#8211;wie im Streitfall&#8211; gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;96 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Halbsatz&nbsp;2 FGO, &sect;&nbsp;162 der Abgabenordnung eine eigene Sch&auml;tzung von Besteuerungsgrundlagen (hier: der zeitlichen Nutzungsanteile f&uuml;r das Arbeitszimmer im Rahmen der Eink&uuml;nfte aus nichtselbst&auml;ndiger Arbeit und aus selbst&auml;ndiger Arbeit) vor, ist nur diese Sch&auml;tzung Gegenstand des Revisionsverfahrens und geh&ouml;rt zu den tats&auml;chlichen Feststellungen i.S. des &sect;&nbsp;118 Abs.&nbsp;2 FGO. Eine &Uuml;berpr&uuml;fung der gerichtlichen Sch&auml;tzung im Revisionsverfahren ist hinsichtlich der Zul&auml;ssigkeit, der Einhaltung der verfahrensrechtlichen Voraussetzungen sowie der Schl&uuml;ssigkeit und Plausibilit&auml;t des Ergebnisses der Sch&auml;tzung m&ouml;glich (BFH-Urteile vom 17.&nbsp;Oktober 2001 I&nbsp;R&nbsp;103\/00, BFHE 197, 68, BStBl II 2004, 171; vom 23.&nbsp;April 2015 V&nbsp;R&nbsp;32\/14, BFH\/NV 2015, 1106). Nach &sect;&nbsp;162 Abs.&nbsp;1 Satz 2 AO sind bei einer Sch&auml;tzung der Besteuerungsgrundlagen durch das FG alle Umst&auml;nde zu ber&uuml;cksichtigen, die f&uuml;r die Sch&auml;tzung von Bedeutung sind. Das gewonnene Sch&auml;tzungsergebnis muss schl&uuml;ssig, wirtschaftlich m&ouml;glich, vern&uuml;nftig und plausibel sein (BFH-Urteile vom 24.&nbsp;Juni 2014 VIII&nbsp;R&nbsp;54\/10, BFH\/NV 2014, 1501, Rz&nbsp;23; in BFH\/NV 2015, 1106, Rz&nbsp;13).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>46<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bbb) Der Kl&auml;ger hat im finanzgerichtlichen Verfahren selbst keine Einzelaufzeichnung &uuml;ber die Nutzung des Arbeitszimmers an den einzelnen Tagen des Streitjahres vorgelegt, sondern eine Bandbreite an Stunden der Nutzung des Raums (zwischen &#8230; und &#8230;&nbsp;Stunden im Streitjahr) geltend gemacht und die Nutzung im Rahmen der Eink&uuml;nfte aus nichtselbst&auml;ndiger Arbeit (&#8230; Tage im Monat, bei elf Arbeitsmonaten im Streitjahr =&nbsp;&#8230;&nbsp;Stunden) gesch&auml;tzt. Das FG hat sich au&szlig;er Stande gesehen, diese Angaben zu verifizieren. Es durfte auf dieser Grundlage die zeitlichen Nutzungsanteile des Arbeitszimmers f&uuml;r beide T&auml;tigkeiten sch&auml;tzen. Die Sch&auml;tzung des FG, der Kl&auml;ger habe im Streitjahr das Arbeitszimmer auch im Rahmen der Eink&uuml;nfte aus nichtselbst&auml;ndiger Arbeit zur H&auml;lfte genutzt, ist angesichts der vom Kl&auml;ger dargelegten Notwendigkeit, w&auml;hrend der Erkrankung der E im Streitjahr zu Hause arbeiten zu m&uuml;ssen und seiner Vollzeitt&auml;tigkeit als Arbeitnehmer aus Sicht des Senats m&ouml;glich, vern&uuml;nftig und plausibel.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>47<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>ccc) Soweit der Kl&auml;ger die Sch&auml;tzungsgrundlagen des FG mit der R&uuml;ge angreift, es habe den klaren Inhalt der Akten nicht zur Kenntnis genommen, wird der behauptete Verfahrensfehler nicht ordnungsgem&auml;&szlig; dargelegt. Er l&auml;ge vor, wenn das FG seiner Entscheidung einen Sachverhalt zugrunde gelegt h&auml;tte, der dem schriftlichen oder protokollierten Vorbringen der Beteiligten nicht entspricht oder wenn es eine nach den Akten klar feststehende Tatsache unber&uuml;cksichtigt gelassen h&auml;tte und die angefochtene Entscheidung darauf beruhte (vgl. z.B. BFH-Beschluss vom 22.&nbsp;Oktober 2015 I&nbsp;B&nbsp;94\/14, BFH\/NV 2016, 748). Eine solche feststehende Tatsache sieht der Kl&auml;ger in den von ihm geltend gemachten zeitlichen Nutzungsanteilen innerhalb der Einkunftsarten, die das FA nicht bestritten habe. Er legt aber nicht dar, warum das Urteil des FG auf der Nichtbeachtung dieser Tatsache beruht haben soll. Denn das FG hat sich ausdr&uuml;cklich darauf gest&uuml;tzt, die vom Kl&auml;ger geltend gemachten Nutzungsanteile nicht verifizieren zu k&ouml;nnen und ankn&uuml;pfend daran eine eigene Sch&auml;tzung der zeitlichen Nutzungsanteile vorgenommen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>48<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table class=\"Rsp\">\n<tr>\n<th colspan=\"2\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/th>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"2\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">cc) Der Kl&auml;ger kann die in H&ouml;he von &#8230;&nbsp;EUR ermittelten Betriebsausgaben bei den Eink&uuml;nften aus selbst&auml;ndiger Arbeit in voller H&ouml;he abziehen (s. unter II.1.d). Hieraus ergibt sich, dass der Kl&auml;ger im Streitjahr folgende Eink&uuml;nfte aus selbst&auml;ndiger Arbeit erzielt hat:<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">Eink&uuml;nfte aus selbst&auml;ndiger Arbeit laut Einkommensteuerbescheid 2008 vom 15.&nbsp;Mai 2009 in Gestalt der Einspruchsentscheidung vom 6.&nbsp;Mai&nbsp;&nbsp;2011<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"bottom\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">&#8230;&nbsp;EUR<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">Abzug weiterer Betriebsausgaben laut BFH-Urteil<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"bottom\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">.\/.&nbsp;&#8230;&nbsp;EUR<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">Eink&uuml;nfte aus selbst&auml;ndiger Arbeit laut BFH-Urteil<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"bottom\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">.\/.&nbsp;&#8230;&nbsp;EUR<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>49<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Die Entscheidung des FG zur Abzugsf&auml;higkeit der streitigen Krankheitskosten und zur Ermittlung der H&ouml;he der zumutbaren Belastung gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;33 Abs.&nbsp;3 EStG ist ebenfalls teilweise rechtsfehlerhaft.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>50<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FG hat zwar den Abzug weiterer Krankheitskosten gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;33 Abs.&nbsp;1 EStG in H&ouml;he von &#8230;&nbsp;EUR mangels eines Nachweises der Zwangsl&auml;ufigkeit von krankheitsbedingten Aufwendungen f&uuml;r Arznei-, Heil- und Hilfsmittel durch eine Verordnung eines Arztes oder Heilpraktikers gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;64 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 EStDV i.d.F. des StVereinfG 2011 zu Recht verneint (s. nachfolgend unter 2.a bis c). Es hat aber die H&ouml;he der abzuziehenden zumutbaren Belastung gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;33 Abs.&nbsp;3 EStG nicht zutreffend berechnet (s. nachfolgend unter 2.d). Der Senat hat aufgrund der Umst&auml;nde des Streitfalls keine Zweifel daran, dass der Abzug des zutreffenden Betrags der zumutbaren Belastung verfassungsgem&auml;&szlig; ist (s. nachfolgend unter 2.e).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>51<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Nach &sect;&nbsp;33 EStG wird die Einkommensteuer auf Antrag erm&auml;&szlig;igt, wenn einem Steuerpflichtigen zwangsl&auml;ufig gr&ouml;&szlig;ere Aufwendungen als der &uuml;berwiegenden Mehrzahl der Steuerpflichtigen gleicher Einkommensverh&auml;ltnisse und gleichen Familienstands (au&szlig;ergew&ouml;hnliche Belastung) erwachsen. Zwangsl&auml;ufig erwachsen dem Steuerpflichtigen Aufwendungen dann, wenn er sich ihnen aus rechtlichen, tats&auml;chlichen oder sittlichen Gr&uuml;nden nicht entziehen kann und soweit die Aufwendungen den Umst&auml;nden nach notwendig sind und einen angemessenen Betrag nicht &uuml;bersteigen (&sect;&nbsp;33 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 EStG). Ziel des &sect;&nbsp;33 EStG ist es, zwangsl&auml;ufige Mehraufwendungen f&uuml;r den existenznotwendigen Grundbedarf zu ber&uuml;cksichtigen, die sich wegen ihrer Au&szlig;ergew&ouml;hnlichkeit einer pauschalen Erfassung in allgemeinen Freibetr&auml;gen entziehen. Vom Anwendungsbereich des &sect;&nbsp;33 EStG ausgeschlossen sind dagegen die &uuml;blichen Aufwendungen der Lebensf&uuml;hrung, die in H&ouml;he des Existenzminimums durch den Grundfreibetrag abgegolten sind (vgl. u.a. BFH-Urteile vom 29.&nbsp;September 1989 III&nbsp;R&nbsp;129\/86, BFHE 158, 380, BStBl II 1990, 418; vom 18.&nbsp;Juni 2015 VI&nbsp;R&nbsp;68\/14, BFHE 250, 166, BStBl II 2015, 803; vom 2.&nbsp;September 2015 VI&nbsp;R&nbsp;32\/13, BFHE 251, 196, BStBl II 2016, 151).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>52<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Nach den vorstehend zitierten Entscheidungen geht der BFH in st&auml;ndiger Rechtsprechung davon aus, dass Krankheitskosten &#8211;ohne R&uuml;cksicht auf die Art und die Ursache der Erkrankung&#8211; dem Steuerpflichtigen aus tats&auml;chlichen Gr&uuml;nden zwangsl&auml;ufig erwachsen. Allerdings werden nur solche Aufwendungen als Krankheitskosten ber&uuml;cksichtigt, die zum Zweck der Heilung einer Krankheit (z.B. Medikamente, Operation) oder mit dem Ziel get&auml;tigt werden, die Krankheit ertr&auml;glicher zu machen. Aufwendungen f&uuml;r die eigentliche Heilbehandlung werden typisierend als au&szlig;ergew&ouml;hnliche Belastung ber&uuml;cksichtigt, ohne dass es im Einzelfall der nach &sect;&nbsp;33 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 EStG an sich gebotenen Pr&uuml;fung der Zwangsl&auml;ufigkeit dem Grunde und der H&ouml;he nach bedarf. Bei den typischen und unmittelbaren Krankheitskosten wird die Au&szlig;ergew&ouml;hnlichkeit letztlich unwiderleglich vermutet und die Zwangsl&auml;ufigkeit dieser Aufwendungen weder dem Grunde nach (stets aus tats&auml;chlichen Gr&uuml;nden zwangsl&auml;ufig) noch der H&ouml;he nach (Angemessenheit und Notwendigkeit im Einzelfall) gepr&uuml;ft (BFH-Urteile vom 14.&nbsp;April 2015 VI&nbsp;R&nbsp;89\/13, BFHE 249, 483, BStBl II 2015, 703, m.w.N.; in BFHE 256, 339). Auch Aufwendungen, denen es objektiv an der Eignung zur Heilung oder Linderung mangelt, k&ouml;nnen &#8211;vorbehaltlich der Nachweisanforderungen des &sect;&nbsp;64 Abs.&nbsp;1 EStDV i.d.F. des StVereinfG 2011&#8211; zu den zwangsl&auml;ufigen Krankheitskosten z&auml;hlen, wenn der Steuerpflichtige an einer Erkrankung mit einer nur noch begrenzten Lebenserwartung leidet, die nicht mehr auf eine kurative Behandlung anspricht (BFH-Urteil vom 2.&nbsp;September 2010 VI&nbsp;R&nbsp;11\/09, BFHE 231, 69, BStBl II 2011, 119, Rz&nbsp;20).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>53<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Die Zwangsl&auml;ufigkeit krankheitsbedingter Aufwendungen f&uuml;r die hier noch streitigen Arznei-, Heil- und Hilfsmittel (&sect;&sect;&nbsp;2, 23, 31 bis 33 des F&uuml;nften Buchs Sozialgesetzbuch &#8211;SGB&nbsp;V&#8211;) hat der Steuerpflichtige auch in den F&auml;llen einer Erkrankung mit einer nur noch begrenzten Lebenserwartung durch die Verordnung eines Arztes oder Heilpraktikers nachzuweisen (&sect;&nbsp;64 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 EStDV i.d.F. des StVereinfG 2011), da die Regelung des &sect;&nbsp;64 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 EStDV i.d.F. des StVereinfG 2011 keine Differenzierung zwischen bestimmten Krankheitskosten enth&auml;lt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>54<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Auf dieser Grundlage ist es revisionsrechtlich nicht zu beanstanden, dass das FG Aufwendungen in H&ouml;he von &#8230;&nbsp;EUR mangels der vom Kl&auml;ger gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;64 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 EStDV i.d.F. des StVereinfG 2011 f&uuml;r Arznei-, Heil- und Hilfsmittel (&sect;&sect;&nbsp;2, 23, 31 bis 33 SGB&nbsp;V) vorzulegenden Nachweise nicht als Krankheitskosten gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;33 Abs.&nbsp;1 EStG zum Abzug zugelassen hat.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>55<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Bei den laut der Anlage zur Einspruchsentscheidung von der Krankenkasse nicht erstatteten und vom FA nicht als Krankheitskosten anerkannten Kosten handelte es sich um Pr&auml;parate aus der Apotheke und aus Internetapotheken, f&uuml;r die der Kl&auml;ger keine Verordnungen mehr vorlegen konnte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>56<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Unabh&auml;ngig davon, ob es zutreffend ist, das Merkmal der &quot;Verordnung&quot; so auszulegen, dass nur ein &quot;Rezept&quot; den Anforderungen gen&uuml;gt, wie das FG meint, hat es jedenfalls im Streitfall im Ergebnis zu Recht entschieden, dass keine Verordnung vorlag. &sect;&nbsp;64 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 EStDV i.d.F. des StVereinfG 2011 verlangt, dass der formalisierte Nachweis bezogen auf jedes einzelne Pr&auml;parat zu f&uuml;hren ist. Das vom FG mit seinem Inhalt durch Bezugnahme insgesamt festgestellte und w&auml;hrend des Verfahrens vom Kl&auml;ger vorgelegte Schreiben des Herrn Dr. X vom 7.&nbsp;Oktober 2011 gen&uuml;gt diesen Anforderungen nicht. Einer &auml;rztlichen Bescheinigung, die sich nicht zu konkret bezogenen Pr&auml;paraten &auml;u&szlig;ert, sondern lediglich best&auml;tigt, dass die f&uuml;r E erworbenen Pr&auml;parate generell aufgrund einer Vortestung entweder &auml;rztlich verordnet oder &auml;rztlich empfohlen wurden, fehlt der in &sect;&nbsp;64 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 EStDV i.d.F. des StVereinfG 2011 verlangte konkrete Bezug zu den im Einzelnen erworbenen Pr&auml;paraten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>57<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Der Senat hat auch keine verfassungsrechtlichen Bedenken, &sect;&nbsp;64 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 EStDV i.d.F. des StVereinfG 2011 im Streitjahr anzuwenden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>58<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Der VI. Senat des BFH erachtet das r&uuml;ckwirkend im StVereinfG 2011 durch den Gesetzgeber eingef&uuml;hrte formalisierte Nachweisverlangen &#8211;auch hinsichtlich seiner r&uuml;ckwirkenden Einf&uuml;hrung&#8211; als verfassungsgem&auml;&szlig; (BFH-Urteil in BFHE 237, 156, BStBl II 2012, 577). Dem schlie&szlig;t sich der erkennende Senat an und verweist zur Vermeidung von Wiederholungen auf diese Entscheidung.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>59<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Der Kl&auml;ger wendet hiergegen zwar ein, er habe w&auml;hrend des Einspruchsverfahrens zwischen der &Auml;nderung der BFH-Rechtsprechung in den Urteilen in BFHE 232, 34, BStBl II 2011, 966 und in BFHE 232, 40, BStBl II 2011, 969 und der Verk&uuml;ndung des StVereinfG 2011 in sch&uuml;tzenswerter Weise disponiert, indem er seinen Einspruch aufrechterhalten und somit die verb&ouml;sernde Neu&uuml;berpr&uuml;fung schon anerkannter Aufwendungen durch das FA zugelassen habe. Seine verfahrensrechtliche Entscheidung, den Einspruch nicht zur&uuml;ckzunehmen, erfolgte aber bewusst mit dem Ziel, den Abzug einer zumutbaren Belastung gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;33 Abs.&nbsp;3 EStG von den anzuerkennenden Krankheitskosten als nicht verfassungsgem&auml;&szlig; anzufechten. Dieses Ziel konnte der Kl&auml;ger nur nach Ergehen einer Einspruchsentscheidung durch das Beschreiten des Rechtswegs erreichen. Es ist bereits deshalb nicht ersichtlich, dass der Kl&auml;ger bei der Aufrechterhaltung seines Einspruchs in schutzw&uuml;rdiger Weise unter Vertrauen auf den Fortbestand der Rechtslage nach Ergehen der BFH-Urteile in BFHE 232, 34, BStBl II 2011, 966 und in BFHE 232, 40, BStBl II 2011, 969 disponiert haben k&ouml;nnte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>60<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>d) Das FG hat aber den Betrag der zumutbaren Belastung gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;33 Abs.&nbsp;3 EStG nicht zutreffend ermittelt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>61<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Abweichend von der bisherigen (durch die Rechtsprechung gebilligten) Verwaltungsauffassung, wonach sich die H&ouml;he der zumutbaren Belastung ausschlie&szlig;lich nach dem h&ouml;heren Prozentsatz richtet, sobald der Gesamtbetrag der Eink&uuml;nfte eine der in &sect;&nbsp;33 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 EStG genannten Grenzen &uuml;berschreitet, ist die Regelung so zu verstehen, dass nur der Teil des Gesamtbetrags der Eink&uuml;nfte, der den im Gesetz genannten Grenzbetrag &uuml;bersteigt, mit dem jeweils h&ouml;heren Prozentsatz belastet wird. Zur Vermeidung von Wiederholungen nimmt der Senat auf das BFH-Urteil in BFHE 256, 339, dessen Ausf&uuml;hrungen er sich anschlie&szlig;t, Bezug.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>62<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table class=\"Rsp\">\n<tr>\n<th colspan=\"3\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/th>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"3\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">Es ist im Ergebnis von einer zumutbaren Belastung gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;33 Abs.&nbsp;3 EStG in folgender H&ouml;he auszugehen:<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">Gesamtbetrag der Eink&uuml;nfte laut Einkommensteuerbescheid 2008 vom 15.&nbsp;Mai 2009 in Gestalt der Einspruchsentscheidung vom 6.&nbsp;Mai 2011<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"bottom\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">&#8230;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"bottom\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">EUR&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">Minderung laut BFH-Urteil<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"bottom\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">.\/.&nbsp;&#8230;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"bottom\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">EUR&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">Gesamtbetrag der Eink&uuml;nfte laut BFH-Urteil<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"bottom\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">&#8230;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"bottom\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">EUR&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">Betrag der zumutbaren Belastung gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;33 Abs.&nbsp;3 EStG bei zwei Kindern<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"bottom\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">4&nbsp;% x (&#8230;&nbsp;EUR&nbsp;&#8211;&nbsp;51.130<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"bottom\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">EUR)&nbsp;=&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"bottom\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">&#8230;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"bottom\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">EUR&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"bottom\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">3&nbsp;% x (51.130&nbsp;EUR&nbsp;&#8211;&nbsp;15.340<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"bottom\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">EUR)&nbsp;=&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"bottom\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">&#8230;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"bottom\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">EUR&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"bottom\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">2&nbsp;% x 15.340&nbsp;EUR&nbsp;=&nbsp;&#8230;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"bottom\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">EUR&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"bottom\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">=&nbsp;&#8230;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"bottom\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">EUR&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>63<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Bei einer bisher ber&uuml;cksichtigten zumutbaren Belastung in H&ouml;he von &#8230;&nbsp;EUR ergeben sich somit zus&auml;tzlich zu ber&uuml;cksichtigende au&szlig;ergew&ouml;hnliche Belastungen in H&ouml;he von &#8230;&nbsp;EUR.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>64<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Soweit der Kl&auml;ger in der m&uuml;ndlichen Verhandlung die Auffassung vertreten hat, auch diese Ermittlung des Betrags der zumutbaren Belastung ankn&uuml;pfend an Familienstand und Kinderzahl im Wege eines Stufentarifs sei nicht folgerichtig und verfassungswidrig, ist das Vorbringen im Streitfall nicht entscheidungserheblich. Die vom VI.&nbsp;Senat des BFH entwickelte Berechnungsweise schlie&szlig;t H&auml;rten aufgrund von Progressionsspr&uuml;ngen aus (BFH-Urteil in BFHE 256, 339, Rz&nbsp;19). Hiervon profitiert auch der Kl&auml;ger im Streitfall. Ob der Kl&auml;ger, wie er meint, w&auml;re er schon im Streitjahr alleinerziehender (verwitweter) Vater gewesen, gegen&uuml;ber einem zusammenveranlagten Ehepaar mit zwei Kindern bei der Ermittlung der zumutbaren Belastung nach einem Stufentarif in verfassungswidriger Weise benachteiligt w&auml;re, ist im Streitjahr hingegen nicht entscheidungserheblich, da der Betrag der zumutbaren Belastung vom Senat auf Grundlage einer bestehenden Ehe mit zwei Kindern zugunsten des Kl&auml;gers ermittelt wurde.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>65<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>e) Der Senat hat dar&uuml;ber hinaus keine verfassungsrechtlichen Zweifel an der vom Gesetz vorgegebenen Rechtsfolge, dass die gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;33 Abs.&nbsp;1 EStG im Streitfall abziehbaren Krankheitskosten (&#8230;&nbsp;EUR) um den zutreffenden Betrag der zumutbaren Belastung gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;33 Abs.&nbsp;3 EStG (&#8230;&nbsp;EUR) zu mindern sind.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>66<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Der Ansatz einer zumutbaren Belastung bei Krankheitskosten gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;33 Abs.&nbsp;3 EStG ist von Verfassungs wegen hinzunehmen. Der Senat folgt den BFH-Entscheidungen in BFHE 251, 196, BStBl II 2016, 151 und vom 29.&nbsp;September 2016 III&nbsp;R&nbsp;62\/13 (BFHE 255, 252, BStBl II 2017, 259), nach denen es aus verfassungsrechtlichen Gr&uuml;nden nicht geboten ist, auf den Ansatz einer zumutbaren Belastung bei Krankheitskosten generell zu verzichten. Krankheitskosten sind nach der gesetzlichen Regelung nur insoweit als au&szlig;ergew&ouml;hnliche Belastungen abziehbar, als sie den Betrag der nach &sect;&nbsp;33 Abs.&nbsp;3 EStG ermittelten zumutbaren Belastung &uuml;berschreiten. Denn &sect;&nbsp;33 Abs.&nbsp;3 EStG differenziert bei der Ermittlung der zumutbaren Belastung nicht zwischen Krankheitskosten und anderen Aufwendungen, die als au&szlig;ergew&ouml;hnliche Belastungen abziehbar sind. Der Wortlaut ist insoweit eindeutig.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>67<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Nach dem Prinzip der Steuerfreiheit des Existenzminimums hat der Staat das Einkommen des B&uuml;rgers insoweit steuerfrei zu stellen, als dieser es zur Schaffung der Mindestvoraussetzungen eines menschenw&uuml;rdigen Daseins f&uuml;r sich und seine Familie ben&ouml;tigt (vgl. BFH-Urteile in BFHE 251, 196, BStBl II 2016, 151; in BFHE 255, 252, BStBl II 2017, 259). Dem Grundgedanken der Subsidiarit&auml;t der staatlichen F&uuml;rsorge entspricht es, dass sich die Bemessung des einkommensteuerrechtlich ma&szlig;geblichen Existenzminimums nach dem im Sozialhilferecht niedergelegten Leistungsniveau richtet. Solange der Empf&auml;nger entsprechender Sozialleistungen aus den allgemeinen Haushaltsmitteln finanziert wird, ist auch der entsprechende Aufwand im Einkommensteuerrecht steuerfrei zu stellen (BVerfG-Urteil in BVerfGE 120, 125, unter&nbsp;D.II.4.b). Zu diesem einkommensteuerrechtlich zu verschonenden Existenzminimum geh&ouml;ren grunds&auml;tzlich auch Aufwendungen des Steuerpflichtigen f&uuml;r die Kranken- und Pflegeversorgung (BFH-Urteil in BFHE 251, 196, BStBl II 2016, 151). F&uuml;r die Bemessung des freizustellenden existenznotwendigen Aufwands dieser Aufwendungen der H&ouml;he nach ist auf das sozialhilferechtlich gew&auml;hrleistete Leistungsniveau als eine das Existenzminimum quantifizierende Vergleichsebene abzustellen (BFH-Urteil in BFHE 251, 196, BStBl II 2016, 151).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>68<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Im Streitfall steht &#8211;wie sich aus dem Schreiben der Krankenkasse vom 1.&nbsp;Februar 2011 ergibt&#8211; nicht fest, ob der Kl&auml;ger Aufwendungen f&uuml;r die Behandlung der E getragen hat, die einem Sozialhilfeempf&auml;nger ohne weitere Gegenleistung gew&auml;hrt worden w&auml;ren. Doch selbst wenn der Kl&auml;ger Aufwendungen f&uuml;r medizinisch notwendige Leistungen im Rahmen des durch das Sozialhilferecht bestimmten Rahmens getragen h&auml;tte, f&uuml;hrt dies nicht zu Zweifeln des Senats an der Verfassungsm&auml;&szlig;igkeit des Abzugs der zumutbaren Belastung im Streitfall. Denn insoweit beruht die Kostentragung und die wirtschaftliche Belastung als Folge des Abzuges einer zumutbaren Belastung in H&ouml;he von &#8230;&nbsp;EUR ma&szlig;geblich auf der Vereinbarung mit der Krankenkasse, die Krankheitskosten selbst zur H&auml;lfte zu tragen, auch wenn der Kl&auml;ger und E diese Vereinbarung angesichts der Schwere der Krankheit der E aus nachvollziehbaren und menschlich verst&auml;ndlichen Erw&auml;gungen geschlossen haben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>69<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Die Vorentscheidung wird aufgehoben. Die Sache ist spruchreif. Der angefochtene Bescheid vom 15.&nbsp;Mai 2009 in Gestalt der Steuerfestsetzung durch die Einspruchsentscheidung vom 6.&nbsp;Mai 2011 wird nach Ma&szlig;gabe der folgenden Begr&uuml;ndung ge&auml;ndert. Im &Uuml;brigen wird die Klage abgewiesen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>70<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Das zu versteuernde Einkommen im Streitfall betr&auml;gt nach Abzug weiterer Betriebsausgaben in H&ouml;he von &#8230;&nbsp;EUR bei den Eink&uuml;nften aus selbst&auml;ndiger Arbeit und weiterer au&szlig;ergew&ouml;hnlicher Belastungen in H&ouml;he von &#8230;&nbsp;EUR insgesamt &#8230;&nbsp;EUR .\/. &#8230;&nbsp;EUR .\/. &#8230;&nbsp;EUR = &#8230;&nbsp;EUR.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>71<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Die Ermittlung der festzusetzenden Steuer wird dem FA &uuml;bertragen (&sect;&nbsp;100 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;2 FGO).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>72<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4. Die Kostenentscheidung beruht auf &sect;&sect;&nbsp;135, 136 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 25.4.2017, VIII R 52\/13ECLI:DE:BFH:2017:U.250417.VIIIR52.13.0 Aufwendungen f&uuml;r ein im Rahmen mehrerer Einkunftsarten genutztes h&auml;usliches Arbeitszimmer &#8211; Nachweis der Zwangsl&auml;ufigkeit von Aufwendungen im Krankheitsfall &#8211; Neuregelung im StVereinfG 2011 &#8211; Minderung der zumutbaren Belastung nach &sect; 33 Abs. 3 EStG &#8211; &Uuml;berpr&uuml;fung von Sch&auml;tzungen Leits&auml;tze Der gem&auml;&szlig; &sect; 4 Abs. 5 Satz 1 Nr. &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/viii-r-52-13-aufwendungen-fuer-ein-im-rahmen-mehrerer-einkunftsarten-genutztes-haeusliches-arbeitszimmer-nachweis-der-zwangslaeufigkeit-von-aufwendungen-im-krankheitsfall-neuregelung-im-stvereinfg-201\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">VIII&nbsp;R&nbsp;52\/13 &#8211; Aufwendungen f&uuml;r ein im Rahmen mehrerer Einkunftsarten genutztes h&auml;usliches Arbeitszimmer &#8211; Nachweis der Zwangsl&auml;ufigkeit von Aufwendungen im Krankheitsfall &#8211; Neuregelung im StVereinfG 2011 &#8211; Minderung der zumutbaren Belastung nach &sect; 33 Abs. 3 EStG &#8211; &Uuml;berpr&uuml;fung von Sch&auml;tzungen<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-67535","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/67535","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=67535"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/67535\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=67535"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=67535"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=67535"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}