{"id":67548,"date":"2017-08-23T08:28:35","date_gmt":"2017-08-23T06:28:35","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=67548"},"modified":"2017-08-23T08:28:35","modified_gmt":"2017-08-23T06:28:35","slug":"x-r-9-14-vermoegensuebertragung-im-wege-der-vorweggenommenen-erbfolge-gegen-wiederkehrende-leistungen-sonderausgabenabzug-als-rente-oder-dauernde-last-ueberpruefung-der-gerichtlichen-auslegung-eines-v","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/x-r-9-14-vermoegensuebertragung-im-wege-der-vorweggenommenen-erbfolge-gegen-wiederkehrende-leistungen-sonderausgabenabzug-als-rente-oder-dauernde-last-ueberpruefung-der-gerichtlichen-auslegung-eines-v\/","title":{"rendered":"X&nbsp;R&nbsp;9\/14 &#8211; Verm&ouml;gens&uuml;bertragung im Wege der vorweggenommenen Erbfolge gegen wiederkehrende Leistungen: Sonderausgabenabzug als Rente oder dauernde Last &#8211; &Uuml;berpr&uuml;fung der gerichtlichen Auslegung eines Verm&ouml;gens&uuml;bergabevertrags"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 3.5.2017, X R 9\/14<br \/>ECLI:DE:BFH:2017:U.030517.XR9.14.0<\/p>\n<p class=\"titel\">Verm&ouml;gens&uuml;bertragung im Wege der vorweggenommenen Erbfolge gegen wiederkehrende Leistungen: Sonderausgabenabzug als Rente oder dauernde Last &#8211; &Uuml;berpr&uuml;fung der gerichtlichen Auslegung eines Verm&ouml;gens&uuml;bergabevertrags<\/p>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>Auf die Revision des Beklagten wird das Urteil des Finanzgerichts Rheinland-Pfalz vom 15. Januar 2014 1 K 1756\/13 aufgehoben.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Klage wird abgewiesen.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Kosten des gesamten Verfahrens hat der Kl&auml;ger zu tragen.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>I. Der Kl&auml;ger und Revisionsbeklagte (Kl&auml;ger) erzielt als Inhaber eines Weinbaubetriebs Eink&uuml;nfte aus Land- und Forstwirtschaft. Mit notariellem Vertrag vom 22.&nbsp;Dezember 2005 &uuml;bernahm er den elterlichen Betrieb. Unter II. des Vertrags verpflichtete er sich, seinen Eltern lebenslang, beginnend ab 1.&nbsp;Januar 2006 als &quot;dauernde Last&quot; monatlich einen Betrag in H&ouml;he von 2.500&nbsp;EUR zu zahlen. Beim Ableben eines der Berechtigten vermindert sich dieser Betrag nicht. Weiterhin wurde vereinbart:<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>&quot;Sofern durch eine &Auml;nderung der wirtschaftlichen Verh&auml;ltnisse der standesgem&auml;&szlig;e Unterhalt der Zahlungsverpflichteten oder der Berechtigten nicht mehr gew&auml;hrleistet ist, kann jeder Beteiligte, also sowohl der Eigent&uuml;mer als auch die Berechtigten, Ab&auml;nderungen in entsprechender Anwendung des &sect;&nbsp;323 ZPO verlangen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Eine &Auml;nderung darf jedoch nicht aus dem Mehrbedarf der Berechtigten abgeleitet werden, der sich infolge ihrer dauernden Pflegebed&uuml;rftigkeit oder durch ihre Aufnahme in ein Alten- oder Pflegeheim ergibt.&quot;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Zudem r&auml;umte der Kl&auml;ger seinen Eltern ein lebenslanges unentgeltliches Wohnungsrecht an dem im Vertrag genannten Hausgrundst&uuml;ck ein.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>In der Einkommensteuererkl&auml;rung f&uuml;r das Jahr 2009 machte der Kl&auml;ger einen Betrag in H&ouml;he von 31.120&nbsp;EUR als dauernde Last geltend. Diese Aufwendungen ber&uuml;cksichtigte der Beklagte und Revisionskl&auml;ger (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) in dem gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;164 der Abgabenordnung unter dem Vorbehalt der Nachpr&uuml;fung stehenden Steuerbescheid zun&auml;chst in voller H&ouml;he. Im &Auml;nderungsbescheid vom 28.&nbsp;September 2011 hat das FA den Abzug der Versorgungsleistungen auf den Ertragsanteil beschr&auml;nkt (18&nbsp;% von 31.120&nbsp;EUR =&nbsp;5.602&nbsp;EUR).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die am 21.&nbsp;April 1939 geborene Mutter des Kl&auml;gers hatte im Zeitpunkt des Abschlusses des notariellen Vertrags das 66.&nbsp;Lebensjahr vollendet, so dass sich ein Ertragsanteil lt. Tabelle zu &sect;&nbsp;22 des Einkommensteuergesetzes (EStG) in H&ouml;he von 18&nbsp;% ergibt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im Einspruchsverfahren hat das FA einen ge&auml;nderten Steuerbescheid f&uuml;r 2009 erlassen. Es hat die Barleistungen in H&ouml;he von 18&nbsp;% (=&nbsp;5.400&nbsp;EUR) und die Sachleistungen (=&nbsp;1.120&nbsp;EUR) in voller H&ouml;he anerkannt. Im &Uuml;brigen wurde der Einspruch als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckgewiesen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das Finanzgericht (FG) hat der Klage stattgegeben. Im &Uuml;bergabevertrag sei auf &sect;&nbsp;323 der Zivilprozessordnung (ZPO) Bezug genommen worden. Nur die &Auml;nderung wegen des Mehrbedarfs durch eine Aufnahme in ein Alten- oder Pflegeheim sei in der Vereinbarung ausgenommen worden. Die Ab&auml;nderbarkeit beziehe sich in zivilrechtlicher Hinsicht auf die Versorgungsbed&uuml;rftigkeit des Empf&auml;ngers und die Leistungsf&auml;higkeit des Verpflichteten. Diese bestimmten den Korridor, innerhalb dessen die Beteiligten auf eine &Auml;nderung des Bedarfs des Berechtigten und\/oder Leistungsf&auml;higkeit des Verpflichteten reagieren k&ouml;nnten. Die &Auml;nderung des Vertrags hinsichtlich des Mehrbedarfs wegen Pflegebed&uuml;rftigkeit oder durch Aufnahme der Berechtigten in ein Heim sei ausgenommen worden, weil es die Leistungsf&auml;higkeit des Verpflichteten &uuml;bersteigen k&ouml;nne, wenn Zahlungen f&uuml;r Pflegeleistungen oder Heimunterbringung gezahlt werden m&uuml;ssen und er zur Erf&uuml;llung seiner Schuld auf den &uuml;bergebenen landwirtschaftlichen Betrieb zur&uuml;ckgreifen m&uuml;sse.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>In steuerrechtlicher Hinsicht seien die Versorgungsleistungen der H&ouml;he nach begrenzt auf die aus dem &uuml;bertragenen Wirtschaftsgut erzielbaren Ertr&auml;ge. Im Streitfall sei die Ab&auml;nderbarkeit der Leistungen bei Pflegebed&uuml;rftigkeit oder Heimunterbringung ausgenommen worden, weil der landwirtschaftliche Betrieb f&uuml;r folgende Generationen erhalten bleiben sollte. Zudem sollten auch Geschwister bei Pflegebed&uuml;rftigkeit herangezogen werden, denn die gestiegene Bed&uuml;rftigkeit der Eltern sollte gleichm&auml;&szlig;ig verteilt werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Angesichts des gesellschaftlichen Wandels lebten heute auch auf einem landwirtschaftlichen Hof nicht mehr mehrere Generationen zusammen. Zudem werde die Bev&ouml;lkerung immer &auml;lter und deshalb trete immer h&auml;ufiger der Pflegefall ein. Die dadurch entstehenden Kosten k&ouml;nnten eine existenzielle Belastung f&uuml;r den &uuml;bergebenen landwirtschaftlichen Betrieb darstellen. Diese Leistungen k&ouml;nnten im Extremfall auch nicht aus den Nettoertr&auml;gen des &uuml;bertragenen Betriebs geleistet werden, so dass die &uuml;bersteigenden Betr&auml;ge Zuwendungen i.S. von &sect;&nbsp;12 EStG seien. Deshalb f&uuml;hre der Ausschluss der &Uuml;bernahme von Pflege- und Heimkosten nicht dazu, eine steuerlich zu beachtende &Auml;nderungsklausel zu verneinen, da nach dem Beschluss des Gro&szlig;en Senats des Bundesfinanzhofs (BFH) vom 15.&nbsp;Juli 1991 GrS&nbsp;1\/90 (BFHE 165, 225, BStBl II 1992, 78) der Vorbehalt der Rechte aus &sect;&nbsp;323 ZPO gen&uuml;ge.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit seiner Revision r&uuml;gt das FA Verletzung materiellen Rechts. Mit dem vollst&auml;ndigen Ausschluss der Kosten durch wesentlich ver&auml;nderte Lebensumst&auml;nde (Pflegebed&uuml;rftigkeit und Heimunterbringung) werde die Ab&auml;nderbarkeit der H&ouml;he der wiederkehrenden Barleistungen materiell-rechtlich von Voraussetzungen abh&auml;ngig gemacht, die die Anwendbarkeit des &sect;&nbsp;323 ZPO derart einschr&auml;nkten, dass wesentliche Ver&auml;nderungen der Lebensverh&auml;ltnisse keine Ber&uuml;cksichtigung mehr f&auml;nden. Das FG w&uuml;rdige die Einschr&auml;nkungen der Ab&auml;nderbarkeit nicht als Hinderungsgrund f&uuml;r die Annahme einer dauernden Last, obwohl dadurch die Anpassung der wiederkehrenden Barleistungen an ein ge&auml;ndertes Versorgungsbed&uuml;rfnis der Berechtigten ins Leere laufe.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FG sehe allein in der vertraglichen Bezugnahme auf &sect;&nbsp;323 ZPO einen Hinweis auf die Ab&auml;nderbarkeit der im &Uuml;bergabevertrag festgelegten &quot;dauernden Last&quot;. Alle anderen Vertragsbestandteile habe es nicht gew&uuml;rdigt. Es lasse die Interessenlage der Beteiligten au&szlig;er Acht. Bei einer Verm&ouml;gens&uuml;bergabe gegen Versorgungsleistungen m&uuml;sse das Versorgungsbed&uuml;rfnis des Verm&ouml;gens&uuml;bergebers durch die voraussichtlich zu erzielenden Ertr&auml;ge gedeckt werden. Der Verpflichtete m&uuml;sse die Leistungen nicht der Substanz des &uuml;bertragenen Verm&ouml;gens entnehmen. Der &uuml;bernommene Betrieb werde in seinem Fortbestand nicht beeintr&auml;chtigt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im streitgegenst&auml;ndlichen Verm&ouml;gens&uuml;bergabevertrag sei die &Uuml;bernahme jeglichen Mehrbedarfs aufgrund einer dauernden Pflegebed&uuml;rftigkeit oder der Aufnahme in ein Pflege- oder Altenheim ausgeschlossen worden. Selbst eine teilweise &Uuml;bernahme der Kosten f&uuml;r eine h&auml;usliche Pflege bis zur Pflegestufe&nbsp;I oder mit einer betragsm&auml;&szlig;igen Begrenzung sehe der Vertrag nicht vor. Durch den vollst&auml;ndigen Ausschluss der Anpassung der Barleistungen im Falle der Pflegebed&uuml;rftigkeit der Verm&ouml;gens&uuml;bergeber oder deren Heimunterbringung &#8211;ohne Pr&uuml;fung der tats&auml;chlichen Ertragslage des &uuml;bertragenen Weinbaubetriebs&#8211; w&uuml;rden deren Interessen nicht einmal ansatzweise gewahrt. Diese Regelung dokumentiere vielmehr die Absicht der Vertragsparteien zu gleichbleibenden Barleistungen im Sinne einer Rente.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Aufgrund der demographischen Entwicklung geh&ouml;re heute die Pflegebed&uuml;rftigkeit oder die Aufnahme in ein Alten- oder Pflegeheim zu den wesentlichen &Auml;nderungen, die im Alter zu erwarten seien. Werde eine Anpassung in diesen F&auml;llen ausgeschlossen, reduziere sich die Anwendung von &sect;&nbsp;323 ZPO auf eine Art &quot;Wertsicherungsklausel&quot;. Die Vertragsparteien seien von gleichm&auml;&szlig;igen Leistungen in der Zukunft ausgegangen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt,<br \/>das FG-Urteil aufzuheben und die Klage abzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Kl&auml;ger beantragt,<br \/>die Revision zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FG habe zu Recht die Altenteilsleistungen als dauernde Last beurteilt, da die Tatbestandsmerkmale der Verm&ouml;gens&uuml;bergabe gegen Versorgungsleistungen, die sich an dem zivilrechtlichen Typus der Hof- und Betriebs&uuml;bergabe orientierten, insgesamt erf&uuml;llt seien. Nach dem Beschluss des Gro&szlig;en Senats des BFH vom 12.&nbsp;Mai 2003 GrS&nbsp;1\/00 (BFHE 202, 464, BStBl II 2004, 95) bestehe im Falle der &Uuml;bertragung eines gewerblichen, freiberuflichen oder landwirtschaftlichen Betriebs, der tats&auml;chlich vom &Uuml;bernehmer fortgef&uuml;hrt werde, die nur in seltenen Ausnahmef&auml;llen widerlegliche Vermutung, dass es sich um eine ausreichend ertragbringende Verm&ouml;genseinheit handele.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die vom FA zitierten Entscheidungen betr&auml;fen &uuml;berwiegend Sachverhalte, in denen nicht ausreichend ertragbringendes Privatverm&ouml;gen &uuml;bertragen worden sei. Allen bislang vom BFH entschiedenen F&auml;llen sei gemeinsam, dass sie &#8211;gemessen an den Grunds&auml;tzen des Gro&szlig;en Senats des BFH in BFHE 202, 464, BStBl II 2004, 95&#8211; vom Vertragstypus her nicht vergleichbar mit der Hof&uuml;bernahme des Kl&auml;gers seien. In der Senatsentscheidung vom 13.&nbsp;April 2011 X&nbsp;B&nbsp;69\/10 (BFH\/NV 2011, 1330) seien s&auml;mtliche Verpflichtungen aus einem Hof&uuml;bergabevertrag aufgrund tiefgreifender Zerw&uuml;rfnisse 18&nbsp;Jahre sp&auml;ter durch eine wertgesicherte Leibrente abgel&ouml;st worden. Nach dem Senatsbeschluss vom 18.&nbsp;Juli 2011 X&nbsp;B&nbsp;75\/12 (BFH\/NV 2013, 1574) komme es grunds&auml;tzlich auf den Inhalt der Vereinbarungen an, ob ab&auml;nderbare (dauernde Lasten) oder nicht ab&auml;nderbare Leistungen (Leibrenten) vorl&auml;gen. Die Frage, wie die wiederkehrende Leistung im Einzelfall einzuordnen sei, habe das FG unter Ber&uuml;cksichtigung der Umst&auml;nde des Falles im Wege der Tatsachenw&uuml;rdigung zu beurteilen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nach Auffassung des Kl&auml;gers widerspreche die Annahme einer Leibrente im Streitfall den Beschl&uuml;ssen des Gro&szlig;en Senats des BFH in BFHE 165, 225, BStBl II 1992, 78 und in BFHE 202, 464, BStBl II 2004, 95, sowie den BFH-Urteilen vom 20.&nbsp;Mai 1980 VI&nbsp;R&nbsp;108\/77 (BFHE 130, 520, BStBl II 1980, 573), vom 30.&nbsp;Mai 1980 VI&nbsp;R&nbsp;153\/77 (BFHE 130, 524, BStBl II 1980, 575), vom 11.&nbsp;M&auml;rz 1992 X&nbsp;R&nbsp;141\/88 (BFHE 166, 564, BStBl II 1992, 499) und vom 16.&nbsp;Dezember 1993 X&nbsp;R&nbsp;67\/92 (BFHE 173, 152, BStBl II 1996, 669).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>II. Die Revision ist gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 der Finanzgerichtsordnung (FGO) begr&uuml;ndet. Das angefochtene Urteil wird aufgehoben und die Klage abgewiesen. Zu Unrecht hat das FG erkannt, dass die Altenteilsleistungen des Kl&auml;gers an seine Eltern als dauernde Last abziehbar sind.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Mit Vertrag vom 22.&nbsp;Dezember 2005 &uuml;bergaben die Eltern des Kl&auml;gers diesem einen Weinbaubetrieb gegen Versorgungsleistungen (unten 2.). Zu Unrecht ist das FG allerdings davon ausgegangen, die Vertragsparteien h&auml;tten im Streitfall keine gleichm&auml;&szlig;igen Leistungen vereinbart (unten 3.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Das FG hat den Vertrag vom 22.&nbsp;Dezember 2005 zutreffend als Verm&ouml;gens&uuml;bergabe gegen Versorgungsleistungen gew&uuml;rdigt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Als Sonderausgaben abziehbar sind die auf besonderen Verpflichtungsgr&uuml;nden beruhenden Renten und dauernden Lasten, die nicht mit Eink&uuml;nften in Zusammenhang stehen, die bei der Veranlagung au&szlig;er Betracht bleiben (&sect;&nbsp;10 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1a des Einkommensteuergesetzes i.d.F. vor Inkrafttreten des Jahressteuergesetzes 2008, BGBl I 2007, 3150 &#8211;EStG a.F.&#8211;; die Neufassung ist nur auf Versorgungsleistungen anzuwenden, die auf nach dem 31.&nbsp;Dezember 2007 vereinbarten Verm&ouml;gens&uuml;bertragungen beruhen; vgl. &sect;&nbsp;52 Abs.&nbsp;18 Satz&nbsp;2 des Einkommensteuergesetzes in der derzeit geltenden Fassung &#8211;EStG n.F.&#8211;). Dauernde Lasten sind nach &sect;&nbsp;10 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1a Satz&nbsp;1 EStG a.F.in vollem Umfang abziehbar. Leibrenten k&ouml;nnen &#8211;nach n&auml;herer Ma&szlig;gabe des &sect;&nbsp;10 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1a Satz&nbsp;2 EStG a.F.&#8211; nur mit dem Ertragsanteil abgezogen werden, der sich aus der in &sect;&nbsp;22 Nr.&nbsp;1 Satz&nbsp;3 Buchst.&nbsp;a Doppelbuchst.&nbsp;bb EStG aufgef&uuml;hrten Tabelle ergibt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Werden wiederkehrende Leistungen in sachlichem Zusammenhang mit der &Uuml;bertragung von Verm&ouml;gen im Wege der vorweggenommenen Erbfolge zugesagt (private Versorgungsrenten), stellen diese weder Ver&auml;u&szlig;erungsentgelt beim &Uuml;bergeber noch Anschaffungskosten des &Uuml;bernehmers dar, sondern sind spezialgesetzlich den Sonderausgaben und den wiederkehrenden Bez&uuml;gen zugeordnet (Senatsurteil vom 27.&nbsp;August 1997 X&nbsp;R&nbsp;54\/94, BFHE 184, 337, BStBl II 1997, 813, unter II.1.b, mit zahlreichen weiteren Nachweisen). F&uuml;r die Zuordnung zu dem Typus der privaten Versorgungsrente kommt es nicht auf das Verh&auml;ltnis des Kapitalwerts der zugesagten wiederkehrenden Leistungen zum Wert des &uuml;bertragenen Verm&ouml;gens an, sondern darauf, ob die Leistungen aus den Nettoertr&auml;gen des &uuml;bertragenen Verm&ouml;gens erbracht werden k&ouml;nnen (Beschluss des Gro&szlig;en Senats des BFH in BFHE 202, 464, BStBl II 2004, 95). Diese Voraussetzung ist im Streitfall nach den Feststellungen des FG erf&uuml;llt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Die W&uuml;rdigung des FG, die vereinbarten Versorgungsleistungen seien ab&auml;nderbar gewesen, h&auml;lt einer revisionsrechtlichen &Uuml;berpr&uuml;fung nicht stand.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Die Auslegung von Vertr&auml;gen geh&ouml;rt zu den tats&auml;chlichen Feststellungen i.S. des &sect;&nbsp;118 Abs.&nbsp;2 FGO, die das Revisionsgericht nur darauf &uuml;berpr&uuml;fen kann, ob die gesetzlichen Auslegungsregeln (&sect;&sect;&nbsp;133, 157 des B&uuml;rgerlichen Gesetzbuchs &#8211;BGB&#8211;), die Denkgesetze und m&ouml;gliche Erfahrungss&auml;tze zutreffend angewendet worden sind. Ist demgem&auml;&szlig; die W&uuml;rdigung durch das Tatsachengericht zwar nicht zwingend, aber doch m&ouml;glich, so ist sie revisionsrechtlich bindend (BFH-Urteil vom 23.&nbsp;Januar 2003 IV&nbsp;R&nbsp;75\/00, BFHE 201, 278, BStBl II 2003, 467, unter 1.a&nbsp;cc).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) F&uuml;r die Einordnung von Versorgungsleistungen als Leibrente oder dauernde Last haben der Gro&szlig;e Senat und im Anschluss daran der erkennende Senat u.a. folgende Grunds&auml;tze aufgestellt:<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>28<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Wiederkehrende Sach- und Geldleistungen, die in sachlichem Zusammenhang mit einer Verm&ouml;gens&uuml;bergabe vereinbart werden, stellen dauernde Lasten dar, wenn sie ab&auml;nderbar sind (Beschluss des Gro&szlig;en Senats des BFH in BFHE 165, 225, BStBl II 1992, 78, unter C.II.3.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>29<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) F&uuml;r eine steuerrechtlich zu beachtende &Auml;nderungsklausel gen&uuml;gt der Vorbehalt der Rechte aus &sect;&nbsp;323 ZPO, weil dies so zu verstehen ist, dass der Vertrag nach Ma&szlig;gabe des materiellen Rechts, auf das diese Vorschrift Bezug nimmt, ab&auml;nderbar sein soll. Eine solche ausdr&uuml;ckliche Bezugnahme auf &sect;&nbsp;323 ZPO f&uuml;hrt jedoch nicht zur Annahme ab&auml;nderbarer Leistungen, wenn die Vertragspartner deren H&ouml;he nach dem Inhalt der gesamten Vereinbarungen materiell-rechtlich von Voraussetzungen abh&auml;ngig gemacht haben, die einer Wertsicherungsklausel entsprechen (Senatsurteile vom 15.&nbsp;M&auml;rz 1994 X&nbsp;R&nbsp;93\/90, BFH\/NV 1994, 848, m.w.N. der &auml;lteren Rechtsprechung, und in BFHE 184, 337, BStBl II 1997, 813, unter II.1.b&nbsp;aa).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>30<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Fehlt eine Bezugnahme auf &sect;&nbsp;323 ZPO, kann sich eine gleichwertige &Auml;nderungsm&ouml;glichkeit aufgrund eines Vertragsinhalts ergeben, der eine Anpassung nach den Bed&uuml;rfnissen des &Uuml;bergebers oder der Leistungsf&auml;higkeit des &Uuml;bernehmers erlaubt (Beschluss des Gro&szlig;en Senats des BFH in BFHE 165, 225, BStBl II 1992, 78, unter C.II.3.c). Diese muss jede Vertragspartei bei ver&auml;nderten Verh&auml;ltnissen verlangen k&ouml;nnen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>31<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Ab&auml;nderbarkeit kann aber auch aus der Rechtsnatur des typischen Versorgungsvertrags folgen (Senatsurteil in BFHE 166, 564, BStBl II 1992, 499, unter 3., 4.). Die Rechtsprechung geht im Anschluss an die vorgenannte Entscheidung des Gro&szlig;en Senats davon aus, dass Versorgungsleistungen, die in sachlichem Zusammenhang mit der &Uuml;bergabe von existenzsicherndem Verm&ouml;gen im Wege der vorweggenommenen Erbfolge vereinbart werden, &quot;im Regelfall&quot; ab&auml;nderbar sind (BFH-Urteile vom 25.&nbsp;M&auml;rz 1992 X&nbsp;R&nbsp;38\/86, BFH\/NV 1992, 595; vom 26.&nbsp;Januar 1994 X&nbsp;R&nbsp;141\/90, BFH\/NV 1994, 845, unter 2.b; vom 27.&nbsp;August 1996 IX&nbsp;R&nbsp;86\/93, BFHE 181, 175, BStBl II 1997, 47, unter 2.d&nbsp;aa, und vom 16.&nbsp;M&auml;rz 1999 X&nbsp;R&nbsp;87\/95, BFH\/NV 2000, 12, unter II.1.b), es sei denn, aus dem Vertrag ergibt sich, dass die Parteien ausnahmsweise gleichbleibende Leistungen vereinbart haben (Senatsentscheidungen vom 27.&nbsp;November 1996 X&nbsp;R&nbsp;85\/94, BFHE 182, 110, BStBl II 1997, 284; in BFH\/NV 2000, 12, und vom 2.&nbsp;November 2000 X&nbsp;B&nbsp;50\/00, BFH\/NV 2001, 592).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>32<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Das FG hat die vorstehend dargestellten Grunds&auml;tze nicht beachtet. Seine Auslegung, der im Streitfall zu beurteilende Vertrag lasse eine Ab&auml;nderung der wiederkehrenden Leistungen zu, erweist sich als nicht m&ouml;glich. Das FG hat nicht erkannt, dass die Verpflichtung zu wiederkehrenden Versorgungsleistungen in einem Verm&ouml;gens&uuml;bergabevertrag selbst bei einer vertraglichen Bezugnahme auf &sect;&nbsp;323 ZPO dann als Leibrente zu beurteilen ist, wenn die Vertragsparteien eine Ab&auml;nderbarkeit der H&ouml;he der Rentenleistungen materiell-rechtlich von Voraussetzungen abh&auml;ngig gemacht haben, die einer Wertsicherungsklausel entsprechen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>33<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Das FG hat zwar in seiner Entscheidung den Rechtssatz referiert, die Ab&auml;nderbarkeit der Leistungen an den\/die Verm&ouml;gens&uuml;bergeber sei nach der materiellen Rechtsnatur des &Uuml;bergabevertrags konstitutives Element der als dauernde Last abziehbaren Versorgungsleistungen. Diesen Rechtssatz hat es jedoch seiner Entscheidung nicht zugrunde gelegt. Zutreffend verweist das FG zwar auf die vertragliche Vereinbarung, wonach jeder Beteiligte, also sowohl der Eigent&uuml;mer als auch die Berechtigten, eine Ab&auml;nderung in entsprechender Anwendung des &sect;&nbsp;323 ZPO verlangen k&ouml;nne, sofern durch eine &Auml;nderung der wirtschaftlichen Verh&auml;ltnisse der standesgem&auml;&szlig;e Unterhalt des Zahlungsverpflichteten oder der Berechtigten nicht mehr gew&auml;hrleistet sei. In der Folge f&uuml;hrt es dann zwar an, dass eine Ab&auml;nderung nicht aus dem Mehrbedarf abgeleitet werden d&uuml;rfe, der sich infolge der dauernden Pflegebed&uuml;rftigkeit der Berechtigten oder ihrer Aufnahme in ein Alten- oder Pflegeheim ergebe. Die hieraus folgende Konsequenz, dass n&auml;mlich die Zahlungen als Leibrente und nicht als dauernde Last zu beurteilen sind, hat das Gericht aber nicht gezogen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>34<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Bereits in den Urteilen vom 28.&nbsp;Januar 1986 IX&nbsp;R&nbsp;12\/80 (BFHE 146, 68, BStBl II 1986, 348) und IX&nbsp;R&nbsp;5\/80 (BFH\/NV 1986, 526) hat der IX.&nbsp;Senat des BFH erkannt, eine Verpflichtung zu wiederkehrenden Barleistungen in einem Verm&ouml;gens&uuml;bergabevertrag sei als Leibrente zu beurteilen, wenn die Vertragsparteien eine Ab&auml;nderbarkeit der H&ouml;he der Rentenleistungen materiell-rechtlich von Voraussetzungen abh&auml;ngig gemacht h&auml;tten, die einer Wertsicherungsklausel entspr&auml;chen, selbst wenn sie in diesem Zusammenhang auf &sect;&nbsp;323 ZPO Bezug n&auml;hmen. In den Urteilen in BFH\/NV 1994, 848 und in BFHE 184, 337, BStBl II 1997, 813 hat der erkennende Senat diese Entscheidungen best&auml;tigt und im Beschluss vom 9.&nbsp;Mai 2007 X&nbsp;B&nbsp;162\/06 (BFH\/NV 2007, 1501) sowie im Urteil vom 23.&nbsp;November 2016 X&nbsp;R&nbsp;8\/14 (BFHE 256, 415, BStBl II 2017, 512) dahingehend konkretisiert, dass die wiederkehrenden Leistungen dann als Leibrente anzusehen sind, wenn die Ab&auml;nderbarkeit bei Heimunterbringung bzw. Pflegebed&uuml;rftigkeit ausgeschlossen wird. An dieser Rechtsprechung h&auml;lt der Senat aus folgenden Erw&auml;gungen fest:<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>35<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(1) Mit dem den Anwendungsbereich des &sect;&nbsp;10 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1a EStG a.F. (&sect;&nbsp;10 Abs.&nbsp;1a Nr.&nbsp;2 EStG n.F.) abgrenzenden steuerrechtlichen Tatbestandsmerkmal der &quot;Verm&ouml;gens&uuml;bergabe&quot; ist ein Vertragstypus umschrieben, der sich grunds&auml;tzlich an dem zivilrechtlichen Typus der Hof- und Betriebs&uuml;bergabe orientiert. Infolge der &Uuml;bertragung von existenzsicherndem Verm&ouml;gen zur Weiterf&uuml;hrung durch die nachfolgende Generation sind die Lebensverh&auml;ltnisse von &Uuml;bergeber und &Uuml;bernehmer in besonderer Weise miteinander verkn&uuml;pft (vgl. BFH-Urteil in BFHE 184, 337, BStBl II 1997, 813, m.w.N.). Die Vereinbarung bezweckt die Vorwegnahme der k&uuml;nftigen Erbregelung mit wirtschaftlicher Sicherung der &uuml;bergebenden Generation. Die Gegenleistung wird nicht nach dem Wert des &uuml;bergebenen Verm&ouml;gens, sondern nach dem Versorgungsbed&uuml;rfnis des &Uuml;bergebers einerseits und der wirtschaftlichen Leistungsf&auml;higkeit des &Uuml;bernehmers andererseits bemessen. Die Beteiligten lassen sich von dem Gedanken leiten, dass die &uuml;bertragene existenzsichernde Wirtschaftseinheit der Familie erhalten bleiben soll (so schon Beschluss des Gro&szlig;en Senats des BFH in BFHE 165, 225, BStBl II 1992, 78). Das Bundesverfassungsgericht hat im Beschluss vom 17.&nbsp;Dezember 1992&nbsp;&nbsp;1&nbsp;BvR&nbsp;4\/87 (H&ouml;chstrichterliche Finanzrechtsprechung 1993, 264, Deutsches Steuerrecht 1993, 315) hervorgehoben, verfassungsrechtlich gerechtfertigt sei die Sonderstellung der &quot;Verm&ouml;gens&uuml;bergabe gegen Versorgungsleistungen&quot; &#8211;d.h. der Ausschluss der ansonsten gebotenen Wertverrechnung mit einer Gegenleistung&#8211; allein durch den Gesichtspunkt, dass es den Beteiligten typischerweise darauf ankomme, dass die Kinder nur aus dem Ertrag, den die &uuml;bergebene Ertragsgrundlage abwerfe, die Versorgungsleistungen erbringen sollten; auch die Besteuerung beim Bezieher als wiederkehrende Bez&uuml;ge sei allein deshalb verfassungsrechtlich unbedenklich, weil sich der Sache nach die Eltern einen bestimmten Ertrag des bereits &uuml;bergebenen Verm&ouml;gens vorbehielten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>36<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(2) Im Streitfall haben die Vertragsparteien zwar auf &sect;&nbsp;323 ZPO Bezug genommen. Eine &Auml;nderung nach dieser Vorschrift sollte jedoch nur dann verlangt werden k&ouml;nnen, wenn durch eine &Auml;nderung der wirtschaftlichen Verh&auml;ltnisse der standesgem&auml;&szlig;e Unterhalt des Zahlungsverpflichteten oder der Berechtigten nicht mehr gew&auml;hrleistet ist. F&uuml;r den im Alter am h&auml;ufigsten vorkommenden Fall eines finanziellen Mehrbedarfs wegen einer dauernden Pflegebed&uuml;rftigkeit bzw. der Aufnahme in ein Alten-\/Pflegeheim haben die Vertragsparteien eine Anpassung der Barleistung vollst&auml;ndig ausgeschlossen, obwohl &#8211;jedenfalls bei der Heimunterbringung&#8211; der Kl&auml;ger dann auch keine Sachleistungen mehr zu erbringen hat. Da die Kosten einer vor&uuml;bergehenden Pflegebed&uuml;rftigkeit durch die Krankenkasse\/Pflegekasse gedeckt sein d&uuml;rften, sind andere wesentliche &Auml;nderungen der wirtschaftlichen Verh&auml;ltnisse der Verm&ouml;gens&uuml;bergeber kaum denkbar. Die vom Kl&auml;ger angef&uuml;hrte Trennung der Altenteiler d&uuml;rfte eher die Ausnahme sein, wobei au&szlig;erdem zweifelhaft ist, ob die dadurch verursachten Mehrkosten eine Anpassung der Barleistungen nach &sect;&nbsp;323 ZPO rechtfertigen. Infolgedessen erschlie&szlig;t sich dem Senat nicht, wann im Streitfall &sect;&nbsp;323 ZPO zum Tragen kommen k&ouml;nnte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>37<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(3) Das FG hat in seiner Entscheidung zudem verkannt, dass entscheidend f&uuml;r die H&ouml;he der nach &sect;&nbsp;323 ZPO angepassten Versorgungsleistungen nicht nur das Versorgungsbed&uuml;rfnis der Berechtigten, sondern auch die Leistungsf&auml;higkeit des Verm&ouml;gens&uuml;bernehmers ist. Zahlungen zur Erf&uuml;llung der (angepassten) Versorgungsleistungen h&auml;tte der Kl&auml;ger nicht erbringen m&uuml;ssen, wenn er diese nicht aus den Ertr&auml;gen des &uuml;bernommenen Weinbaubetriebs h&auml;tte leisten k&ouml;nnen, sondern dessen Substanz h&auml;tte entnehmen m&uuml;ssen. Der Betrieb w&auml;re deshalb nicht &#8211;wie das FG angenommen hat&#8211; durch eine Anpassung der Versorgungsleistungen infolge dauernder Pflegebed&uuml;rftigkeit der Eltern oder deren Aufnahme in ein Alten- oder Pflegeheim in seiner Existenz bedroht gewesen, sondern nachfolgenden Generationen erhalten geblieben. Im &Uuml;brigen w&auml;re der Kl&auml;ger auch niemals verpflichtet, den gesamten von ihm erwirtschafteten Gewinn des &uuml;bernommenen Betriebs an die Verm&ouml;gens&uuml;bergeber auszukehren. Nicht nur der Verm&ouml;gens&uuml;bergeber, sondern auch der &Uuml;bernehmer hat Anspruch auf einen standesgem&auml;&szlig;en Lebensunterhalt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>38<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(4) Nicht gefolgt werden kann dem FG auch in seiner Einsch&auml;tzung, im Zeitpunkt des Abschlusses des &Uuml;bergabevertrags sei nicht absehbar gewesen, ob eine dauernde Pflegebed&uuml;rftigkeit der Verm&ouml;gens&uuml;bergeber bzw. deren Aufnahme in einem Alten-\/ Pflegeheim eintrete. Angesichts der demographischen Entwicklung und der Tatsache, dass der Kl&auml;ger keinerlei pers&ouml;nliche Pflegeleistungen im Verm&ouml;gens&uuml;bergabevertrag &uuml;bernommen hat, lagen Aufwendungen f&uuml;r die Pflegebed&uuml;rftigkeit\/Aufnahme der Verm&ouml;gens&uuml;bergeber in einem Alten- oder Pflegeheim zumindest im Bereich des M&ouml;glichen. Vor allem haben die Vertragsbeteiligten diesen Punkt bei Vertragsabschluss sehr wohl bedacht: Sie haben eine Anpassung nicht der Barleistungen, sondern der gesamten Versorgungsleistungen infolge Pflegebed&uuml;rftigkeit\/ Aufnahme in ein Alten- oder Pflegeheim ausgeschlossen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>39<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4. Mit diesem Urteil weicht der Senat nicht von den vom Kl&auml;ger genannten fr&uuml;heren Entscheidungen des BFH ab.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>40<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im Beschluss in BFHE 165, 225, BStBl II 1992, 78 hatte sich der Gro&szlig;e Senat des BFH mit der Frage zu befassen, ob Versorgungsleistungen auch dann ab&auml;nderbar, also als dauernde Last abziehbar sind, wenn eine ausdr&uuml;ckliche Bezugnahme auf &sect;&nbsp;323 ZPO fehlt. In der Entscheidung in BFHE 202, 464, BStBl II 2004, 95 hat der Gro&szlig;e Senat des BFH entschieden, Versorgungsleistungen seien dann nicht als Sonderausgaben abziehbar, wenn sie nicht aus den laufenden Nettoertr&auml;gen des &uuml;bergebenen Verm&ouml;gens gezahlt werden k&ouml;nnen. Der Ausschluss der Anpassung der Barleistungen im Falle einer Pflegebed&uuml;rftigkeit der &Uuml;bergeber bzw. deren Aufnahme in ein Heim war in beiden Entscheidungen ohne Belang. In den Urteilen des VI.&nbsp;Senats des BFH in BFHE 130, 520, BStBl II 1980, 573, und in BFHE 130, 524, BStBl II 1980, 575, wurde die &Auml;nderung der H&ouml;he der Versorgungsleistungen wegen der Pflegebed&uuml;rftigkeit der &Uuml;bergeber nicht ausgeschlossen. Im Senatsurteil in BFHE 166, 564, BStBl II 1992, 499 hatte sich die Kl&auml;gerin im &Uuml;bergabevertrag ausdr&uuml;cklich verpflichtet, den Eltern im Alter und bei Krankheit &quot;Wart und Pflege&quot; zu gew&auml;hren. Im Urteil in BFHE 173, 152, BStBl II 1996, 669 schlie&szlig;lich war eine Versorgungsrente von einer Ver&auml;u&szlig;erungsrente abzugrenzen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>41<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>5. Die Kostenentscheidung beruht auf &sect;&nbsp;135 Abs.&nbsp;1 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 3.5.2017, X R 9\/14ECLI:DE:BFH:2017:U.030517.XR9.14.0 Verm&ouml;gens&uuml;bertragung im Wege der vorweggenommenen Erbfolge gegen wiederkehrende Leistungen: Sonderausgabenabzug als Rente oder dauernde Last &#8211; &Uuml;berpr&uuml;fung der gerichtlichen Auslegung eines Verm&ouml;gens&uuml;bergabevertrags Tenor Auf die Revision des Beklagten wird das Urteil des Finanzgerichts Rheinland-Pfalz vom 15. Januar 2014 1 K 1756\/13 aufgehoben. Die Klage wird abgewiesen. Die Kosten &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/x-r-9-14-vermoegensuebertragung-im-wege-der-vorweggenommenen-erbfolge-gegen-wiederkehrende-leistungen-sonderausgabenabzug-als-rente-oder-dauernde-last-ueberpruefung-der-gerichtlichen-auslegung-eines-v\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">X&nbsp;R&nbsp;9\/14 &#8211; Verm&ouml;gens&uuml;bertragung im Wege der vorweggenommenen Erbfolge gegen wiederkehrende Leistungen: Sonderausgabenabzug als Rente oder dauernde Last &#8211; &Uuml;berpr&uuml;fung der gerichtlichen Auslegung eines Verm&ouml;gens&uuml;bergabevertrags<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-67548","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/67548","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=67548"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/67548\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=67548"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=67548"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=67548"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}