{"id":67557,"date":"2017-08-23T08:28:59","date_gmt":"2017-08-23T06:28:59","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=67557"},"modified":"2017-08-23T08:28:59","modified_gmt":"2017-08-23T06:28:59","slug":"xi-b-13-17-sitz-der-wirtschaftlichen-taetigkeit-feste-niederlassung-kurzfristige-vermietung-einer-immobilie-zur-beherbergung-von-fremden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/xi-b-13-17-sitz-der-wirtschaftlichen-taetigkeit-feste-niederlassung-kurzfristige-vermietung-einer-immobilie-zur-beherbergung-von-fremden\/","title":{"rendered":"XI&nbsp;B&nbsp;13\/17 &#8211; Sitz der wirtschaftlichen T&auml;tigkeit; feste Niederlassung; kurzfristige Vermietung einer Immobilie zur Beherbergung von Fremden"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 9.5.2017, XI B 13\/17<br \/>ECLI:DE:BFH:2017:B.090517.XIB13.17.0<\/p>\n<p class=\"titel\">Sitz der wirtschaftlichen T&auml;tigkeit; feste Niederlassung; kurzfristige Vermietung einer Immobilie zur Beherbergung von Fremden<\/p>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>Die Beschwerde des Beklagten wegen Nichtzulassung der Revision gegen das Urteil des Finanzgerichts Berlin-Brandenburg vom 24. November 2016 5 K 5252\/14 wird als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckgewiesen.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Kosten des Beschwerdeverfahrens hat der Beklagte zu tragen.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>I. Die Kl&auml;gerin und Beschwerdegegnerin (Kl&auml;gerin), eine Grundst&uuml;cksgemeinschaft, bestehend aus den Eheleuten A und B, vermietete seit dem Jahr 2001 die fr&uuml;here gemeinsame Ehewohnung der Gesellschafter der Kl&auml;gerin, am Y-Platz in Z, kurzfristig zur Beherbergung von Fremden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin ging davon aus, dass ihre Vermietungsleistungen nach &sect;&nbsp;4 Nr.&nbsp;12 Satz&nbsp;1 des Umsatzsteuergesetzes (UStG) umsatzsteuerfrei seien.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Beklagte und Beschwerdef&uuml;hrer (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) war dagegen der Auffassung, dass die Vermietungsleistungen der Kl&auml;gerin nach &sect;&nbsp;4 Nr.&nbsp;12 Satz&nbsp;2 UStG steuerpflichtig seien, und setzte u.a. in den Umsatzsteuerbescheiden f&uuml;r die Jahre 2005 bis 2010, zuletzt vom 27.&nbsp;Januar 2015, Umsatzsteuer fest. Der Einspruch der Kl&auml;gerin blieb erfolglos.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im Laufe des Klageverfahrens machte die Kl&auml;gerin bez&uuml;glich der Jahre 2006, 2007 und 2010 (Streitjahre) u.a. hilfsweise geltend, die Umsatzsteuer sei aufgrund der sog. Kleinunternehmerregelung des &sect;&nbsp;19 UStG nicht zu erheben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das Finanzgericht (FG) gab der Klage f&uuml;r die Jahre 2006, 2007 und 2010 statt und wies sie im &Uuml;brigen ab. Es vertrat die Auffassung, dass die Kl&auml;gerin Unternehmerin i.S. des &sect;&nbsp;2 UStG sei. Die Vermietungsleistung der Kl&auml;gerin sei nach &sect;&nbsp;4 Nr.&nbsp;12 Satz&nbsp;2 UStG steuerpflichtig. Allerdings sei die Umsatzsteuer f&uuml;r die Streitjahre gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;19 UStG nicht zu erheben. Insbesondere sei die Kl&auml;gerin i.S. des &sect;&nbsp;19 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 UStG im Inland ans&auml;ssig. Es f&uuml;hrte dazu aus, ma&szlig;gebend sei der Sitz der wirtschaftlichen T&auml;tigkeit. Bei einer steuerpflichtigen Vermietung sei das im Inland belegene Grundst&uuml;ck als feste Niederlassung anzusehen und begr&uuml;nde somit eine Ans&auml;ssigkeit im Inland, soweit es um Ums&auml;tze geht, die diesem Grundst&uuml;ck zuzurechnen sind. Da es nur um die aus der streitgegenst&auml;ndlichen Wohnung erzielten Ums&auml;tze gehe, sei die Kl&auml;gerin folglich als im Inland ans&auml;ssige Unternehmerin anzusehen. Daf&uuml;r spreche im &Uuml;brigen auch, dass die Kl&auml;gerin dauerhaft eine inl&auml;ndische Agentur beauftragt habe, die nicht nur die Vertr&auml;ge vermittele, sondern auch mit Vollmacht der Kl&auml;gerin abgeschlossen und unterzeichnet habe. Inwieweit die Agentur noch f&uuml;r die Verwaltung des Mietobjekts zust&auml;ndig gewesen sei, ergebe sich aus den vorliegenden Unterlagen nicht. Soweit aber, wie vorgetragen, die Ehefrau die Verwaltung &uuml;bernommen habe und daf&uuml;r jeweils angereist sei, um vor Ort die notwendigen Entscheidungen zu treffen, spreche auch dies f&uuml;r die Annahme des Sitzes der wirtschaftlichen T&auml;tigkeit im Inland.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit seiner Beschwerde wegen Nichtzulassung der Revision macht das FA geltend, die Revision sei gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;115 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;2 der Finanzgerichtsordnung (FGO) zur Fortbildung des Rechts sowie zur Sicherung einer einheitlichen Rechtsprechung zuzulassen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>II. Die Beschwerde ist unbegr&uuml;ndet. Die geltend gemachten Zulassungsgr&uuml;nde sind teilweise nicht hinreichend dargelegt und liegen im &Uuml;brigen nicht vor.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Die vom FA aufgeworfene Rechtsfrage ist im Streitfall nicht kl&auml;rbar.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Die Revision ist gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;115 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;2 Alternative&nbsp;1 FGO zur Fortbildung des Rechts zuzulassen, wenn im Streitfall Veranlassung besteht, Grunds&auml;tze und Leitlinien f&uuml;r die Auslegung von Gesetzesbestimmungen des materiellen Rechts oder des Verfahrensrechts aufzustellen oder Gesetzesl&uuml;cken rechtssch&ouml;pferisch auszuf&uuml;llen (z.B. Beschluss des Bundesfinanzhofs &#8211;BFH&#8211; vom 24.&nbsp;Juni 2014 XI&nbsp;B&nbsp;45\/13, BFH\/NV 2014, 1584, Rz&nbsp;35, m.w.N.). Die Rechtsfortbildung muss &uuml;ber den Streitfall hinaus im allgemeinen Interesse liegen und eine kl&auml;rungsbed&uuml;rftige und kl&auml;rbare Rechtsfrage betreffen (vgl. z.B. BFH-Beschluss vom 6.&nbsp;Mai 2014 XI&nbsp;B&nbsp;4\/14, BFH\/NV 2014, 1406, Rz&nbsp;29, m.w.N.; Lange in H&uuml;bschmann\/Hepp\/Spitaler, &sect;&nbsp;115 FGO Rz&nbsp;154&nbsp;ff., m.w.N.; Gr&auml;ber\/Ratschow, Finanzgerichtsordnung, 8.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;115 Rz&nbsp;41; Werth in Beermann\/Gosch, FGO &sect;&nbsp;115 Rz&nbsp;114).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Das FA macht dazu geltend, der BFH habe die Rechtsfrage, ob bei einer steuerpflichtigen Vermietung das im Inland belegene Grundst&uuml;ck als feste Niederlassung anzusehen ist und somit eine Ans&auml;ssigkeit im Inland begr&uuml;ndet, wenn es sich bei den diesem Grundst&uuml;ck zuzurechnenden Ums&auml;tzen um die einzigen inl&auml;ndischen Ums&auml;tze des Unternehmers handelt, noch nicht entschieden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Diese Rechtsfrage, die vom Gerichtshof der Europ&auml;ischen Union (EuGH) im Urteil Schmelz vom 26.&nbsp;Oktober 2010 C-97\/09 (EU:C:2010:632, Deutsches Steuerrecht 2010, 2186, Rz&nbsp;31) nicht abschlie&szlig;end beantwortet worden ist (s.a. Schlussantr&auml;ge der Generalanw&auml;ltin Kokott vom 17.&nbsp;Juni 2010 in der Rechtssache Schmelz, EU:C:2010:354, Rz&nbsp;20), ist allerdings im Streitfall nicht kl&auml;rbar; denn das FG hat au&szlig;erdem angenommen, dass sich aufgrund weiterer Umst&auml;nde (auch) der Sitz der wirtschaftlichen T&auml;tigkeit der Kl&auml;gerin (am Y-Platz in Z und damit) im Inland befinde. Diese W&uuml;rdigung hat das FA mit seiner Beschwerde nicht angegriffen (vgl. &sect;&nbsp;118 Abs.&nbsp;2 FGO).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Deshalb kann die Rechtsfrage, die sich nur auf das Vorliegen einer festen Niederlassung im Inland bezieht, im Streitfall nicht gekl&auml;rt werden. Der Umstand, dass das Unionsrecht zwischen den Begriffen &quot;Sitz der wirtschaftlichen T&auml;tigkeit&quot; und &quot;feste Niederlassung, von wo aus die Ums&auml;tze bewirkt worden sind&quot;, unterscheidet, zeigt im &Uuml;brigen, dass der erste dieser Begriffe eine vom zweiten Begriff unabh&auml;ngige Bedeutung hat (EuGH-Urteil Planzer Luxembourg vom 28.&nbsp;Juni 2007 C-73\/06, EU:C:2007:397, Umsatzsteuer-Rundschau 2007, 654, Rz&nbsp;58&nbsp;f.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) In Bezug auf die Annahme des FG, (auch) der Sitz der wirtschaftlichen T&auml;tigkeit der Kl&auml;gerin befinde sich im Inland, hat das FA keine abstrakte Rechtsfrage aufgeworfen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Zwar kann den Ausf&uuml;hrungen des FA entnommen werden, dass das FA die Annahme des FG, der Sitz der wirtschaftlichen T&auml;tigkeit befinde sich im Inland, f&uuml;r unzutreffend h&auml;lt, weil es &#8211;anders als die Kl&auml;gerin&#8211; davon ausgeht, dass die wesentlichen Entscheidungen zur allgemeinen Leitung der Kl&auml;gerin nicht im Inland getroffen worden seien. Damit wird jedoch kein Zulassungsgrund i.S. des &sect;&nbsp;115 Abs.&nbsp;2 FGO dargelegt, sondern vorgetragen, dass das FG im Streitfall falsch entschieden habe. Dies vermag die Zulassung der Revision grunds&auml;tzlich nicht zu begr&uuml;nden (vgl. BFH-Beschluss vom 27.&nbsp;August 2014 XI&nbsp;B&nbsp;33\/14, BFH\/NV 2015, 66, m.w.N.). Verfahrensr&uuml;gen hat das FA auch nicht erhoben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Der vom FA au&szlig;erdem geltend gemachte Zulassungsgrund der Sicherung einer einheitlichen Rechtsprechung (&sect;&nbsp;115 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;2 Alternative&nbsp;2 FGO) in Form der Divergenz ist nicht i.S. des &sect;&nbsp;116 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;3 FGO dargelegt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im Streitfall tr&auml;gt das FA zwar vor, das Urteil des FG weiche &quot;bei vergleichbarem Sachverhalt von der st&auml;ndigen Rechtsprechung des EuGH bez&uuml;glich der Beurteilung der Ans&auml;ssigkeit ab&quot;. Es stellt aber im Rahmen seiner weiteren Ausf&uuml;hrungen keine tragenden abstrakten Rechtss&auml;tze aus dem angefochtenen Urteil des FG einerseits und aus der behaupteten Divergenzentscheidung andererseits so gegen&uuml;ber, dass eine Abweichung erkennbar wird (vgl. zu diesem Erfordernis z.B. BFH-Beschl&uuml;sse vom 11.&nbsp;Dezember 2014 XI&nbsp;B&nbsp;49\/14, BFH\/NV 2015, 363, Rz&nbsp;16; vom 14.&nbsp;M&auml;rz 2016 X&nbsp;B&nbsp;101\/14, BFH\/NV 2016, 1046, Rz&nbsp;29; vom 5.&nbsp;Dezember 2016 VI&nbsp;B&nbsp;37\/16, Zeitschrift f&uuml;r das gesamte Insolvenzrecht 2017, 780, Rz&nbsp;6).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Der Senat sieht von einer weiteren Begr&uuml;ndung ab (&sect;&nbsp;116 Abs.&nbsp;5 Satz&nbsp;2 Halbsatz&nbsp;2 FGO).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 9.5.2017, XI B 13\/17ECLI:DE:BFH:2017:B.090517.XIB13.17.0 Sitz der wirtschaftlichen T&auml;tigkeit; feste Niederlassung; kurzfristige Vermietung einer Immobilie zur Beherbergung von Fremden Tenor Die Beschwerde des Beklagten wegen Nichtzulassung der Revision gegen das Urteil des Finanzgerichts Berlin-Brandenburg vom 24. November 2016 5 K 5252\/14 wird als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckgewiesen. 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