{"id":67559,"date":"2017-08-23T08:30:27","date_gmt":"2017-08-23T06:30:27","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=67559"},"modified":"2017-08-23T08:30:27","modified_gmt":"2017-08-23T06:30:27","slug":"ii-r-35-15-aufstockung-einer-beteiligung-an-einer-grundbesitzenden-personengesellschaft-als-steuerbarer-erwerbsvorgang-nach-par-1-abs-2a-grestg-und-anzeigepflicht-bindung-des-bfh-an-die-auslegung-von","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/ii-r-35-15-aufstockung-einer-beteiligung-an-einer-grundbesitzenden-personengesellschaft-als-steuerbarer-erwerbsvorgang-nach-par-1-abs-2a-grestg-und-anzeigepflicht-bindung-des-bfh-an-die-auslegung-von\/","title":{"rendered":"II&nbsp;R&nbsp;35\/15 &#8211; Aufstockung einer Beteiligung an einer grundbesitzenden Personengesellschaft als steuerbarer Erwerbsvorgang nach &sect; 1 Abs. 2a GrEStG und Anzeigepflicht &#8211; Bindung des BFH an die Auslegung von Willenserkl&auml;rungen &#8211; unsubstantiierte Beweisantr&auml;ge &#8211; Gegenstand der gesonderten Feststellung nach &sect; 17 Abs. 3 GrEStG"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 17.5.2017, II R 35\/15<br \/>ECLI:DE:BFH:2017:U.170517.IIR35.15.0<\/p>\n<p class=\"titel\">Aufstockung einer Beteiligung an einer grundbesitzenden Personengesellschaft als steuerbarer Erwerbsvorgang nach &sect; 1 Abs. 2a GrEStG und Anzeigepflicht &#8211; Bindung des BFH an die Auslegung von Willenserkl&auml;rungen &#8211; unsubstantiierte Beweisantr&auml;ge &#8211; Gegenstand der gesonderten Feststellung nach &sect; 17 Abs. 3 GrEStG<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>1. Ein Gesellschafter ist neu i.S. des &sect; 1 Abs. 2a Satz 1 GrEStG, wenn er zivilrechtlich erstmals ein Mitgliedschaftsrecht an einer bestehenden grundbesitzenden Personengesellschaft erwirbt oder wenn er innerhalb von f&uuml;nf Jahren nach dem erstmaligen Erwerb des Mitgliedschaftsrechts seine Beteiligung durch den Erwerb weiterer Anteile am Gesellschaftsverm&ouml;gen aufstockt. Er verliert grunderwerbsteuerrechtlich die Eigenschaft als neuer Gesellschafter erst mit Ablauf von f&uuml;nf Jahren.<\/p>\n<\/p>\n<p>2. Die Anzeigepflicht nach &sect; 19 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3a GrEStG erfasst auch die Aufstockung der Beteiligungsquote eines neuen Gesellschafters.<\/p>\n<\/div>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>Die Revision der Kl&auml;gerin gegen das Urteil des Finanzgerichts M&uuml;nster vom 10. April 2014&nbsp;&nbsp;8 K 306\/11 GrE wird als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckgewiesen.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Kosten des Revisionsverfahrens hat die Kl&auml;gerin zu tragen.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">I. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Kl&auml;gerin und Revisionskl&auml;gerin (Kl&auml;gerin) ist eine grundbesitzende KG. Gesellschafter der Kl&auml;gerin waren zun&auml;chst Y als Kommanditist mit einer Einlage von 1.000.000&nbsp;DM und die verm&ouml;gensm&auml;&szlig;ig nicht beteiligte X-GmbH als Komplement&auml;rin.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Y verkaufte mit Vertrag vom 9.&nbsp;April 2000 eine Kommandit- und Hafteinlage in H&ouml;he von 490.000&nbsp;DM (= 49&nbsp;% des Kommanditkapitals) sowie 51 von 100 Gesellschafterstimmen an die E-GmbH &#038; Co.&nbsp;KG. Die Abtretung der Kommandit- und Hafteinlage wurde in das Handelsregister (HR) eingetragen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit Vertrag vom 25.&nbsp;Januar 2001 &uuml;bertrug Y einen weiteren Teil der an der Kl&auml;gerin bestehenden Kommandit- und Hafteinlage in H&ouml;he von 10.000&nbsp;DM (= 1&nbsp;% des Kommanditkapitals) &#8211;ohne die damit verbundenen Gesellschafterstimmen&#8211; auf die E-GmbH &#038; Co.&nbsp;KG. Auch diese Abtretung wurde in das HR eingetragen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>In der Folgezeit wurde die als Kommanditistin an der Kl&auml;gerin beteiligte E-GmbH &#038; Co.&nbsp;KG umfirmiert, und zwar zuletzt im Jahr 2004 in F-GmbH &#038; Co.&nbsp;KG. Die Kommanditeinlagen des Y und der F-GmbH &#038; Co.&nbsp;KG bei der Kl&auml;gerin wurden auf jeweils 1.022.600&nbsp;EUR erh&ouml;ht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>In der Regulierungsvereinbarung vom 30.&nbsp;Dezember 2004 bot Y der F-GmbH &#038; Co.&nbsp;KG und H den Kauf seiner verbliebenen Kommanditbeteiligung von 50&nbsp;% an der Kl&auml;gerin an. Das Angebot an die F-GmbH &#038; Co.&nbsp;KG bezog sich auf einen Kommanditanteil in H&ouml;he von 899.600&nbsp;EUR (= ca.&nbsp;44&nbsp;% des Kommanditkapitals) zu einem Kaufpreis von 4.045.360&nbsp;EUR und das Angebot an H auf einen Kommanditanteil von 123.000&nbsp;EUR (= ca. 6&nbsp;% des Kommanditkapitals) zu einem Kaufpreis von 551.640&nbsp;EUR. Die Angebote waren unwiderruflich und konnten wirksam nur von beiden K&auml;ufern in der Zeit vom 15.&nbsp;November 2005 bis 5.&nbsp;Januar 2006 angenommen werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die F-GmbH &#038; Co. KG gew&auml;hrte laut Regulierungsvereinbarung und dem als Anlage beigef&uuml;gten Darlehensvertrag vom 30.&nbsp;Dezember 2004 dem Y ein bis zum 31.&nbsp;Dezember 2005 befristetes Darlehen &uuml;ber 2.000.000&nbsp;EUR, das innerhalb von zehn Tagen nach der Zurverf&uuml;gungstellung der im Darlehensvertrag bezeichneten Sicherheiten zur Auszahlung gelangen sollte. Die Laufzeit sollte sich um weitere vier Jahre bis zum 31.&nbsp;Dezember 2009 verl&auml;ngern, falls die F-GmbH &#038; Co.&nbsp;KG das Angebot zum Erwerb der Kommanditbeteiligung von 899.600&nbsp;EUR nicht annehmen sollte. Das Darlehen war w&auml;hrend seiner Laufzeit tilgungsfrei. Es sollte mit der Annahme des Angebots auf Erwerb der Kommanditbeteiligung von 899.600&nbsp;EUR durch die F-GmbH &#038; Co.&nbsp;KG zur R&uuml;ckzahlung f&auml;llig und durch Verrechnung mit dem Kaufpreisanspruch des Y aus der Ver&auml;u&szlig;erung des Kommanditanteils getilgt werden. Zur Sicherung des Darlehens sollte Y die Kommanditbeteiligung an der Kl&auml;gerin von 1.022.600&nbsp;EUR an die F-GmbH &#038; Co.&nbsp;KG abtreten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im privatschriftlichen Sicherungsabtretungsvertrag &uuml;ber eine Kommanditbeteiligung vom 30.&nbsp;Dezember 2004 vereinbarten Y als Sicherungsgeber und die F-GmbH &#038; Co. KG als Sicherungsberechtigte, dass Y die Kommanditbeteiligung an der Kl&auml;gerin von 1.022.600&nbsp;EUR (= 50&nbsp;% des Kommanditkapitals) einschlie&szlig;lich 49&nbsp;Gesellschafterstimmen an die F-GmbH &#038; Co.&nbsp;KG abtritt. Die Abtretung sollte der Sicherung der sich aus dem Darlehensvertrag ergebenden Anspr&uuml;che der F-GmbH &#038; Co.&nbsp;KG gegen&uuml;ber Y dienen. Die F-GmbH &#038; Co.&nbsp;KG war verpflichtet, bei Aus&uuml;bung der Mitgliedschaftsrechte die berechtigten Interessen von Y zu wahren. Sie hatte Y auf Anforderung &uuml;ber die Angelegenheiten der Kl&auml;gerin und die Aus&uuml;bung der Mitgliedschaftsrechte umfassend zu unterrichten. Die F-GmbH &#038; Co.&nbsp;KG konnte den zur Sicherheit abgetretenen Kommanditanteil freih&auml;ndig verkaufen, falls sie Y zuvor schriftlich aufgefordert hatte, seine f&auml;lligen Verbindlichkeiten aus dem Darlehensvertrag innerhalb einer Nachfrist von drei Monaten nach F&auml;lligkeit des Darlehens zu erf&uuml;llen, und diese Frist fruchtlos verstrichen war. Dar&uuml;ber hinaus trat die F-GmbH &#038; Co.&nbsp;KG den ihr zur Sicherheit abgetretenen Kommanditanteil zugleich wieder an Y ab, wobei diese R&uuml;ckabtretung des Kommanditanteils wirksam werden sollte, sobald die Anspr&uuml;che der F-GmbH &#038; Co.&nbsp;KG gegen&uuml;ber Y aus dem Darlehensvertrag in vollem Umfang erf&uuml;llt waren.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Eine Sicherungsabtretung des Kommanditanteils von 50&nbsp;% durch Y an die F-GmbH &#038; Co.&nbsp;KG wurde weder in das HR eingetragen noch dem Beklagten und Revisionsbeklagten (Finanzamt &#8211;FA&#8211;) mitgeteilt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Am 15.&nbsp;November 2005 nahmen die F-GmbH &#038; Co.&nbsp;KG und H die ihnen in der Regulierungsvereinbarung vom 30.&nbsp;Dezember 2004 angetragenen Kauf- und Abtretungsangebote jeweils an. Sie wurden als Kommanditisten der Kl&auml;gerin mit Einlagen von 1.922.200&nbsp;EUR (= 94&nbsp;% des Kommanditkapitals) bzw. 123.000&nbsp;EUR (=&nbsp;6&nbsp;% des Kommanditkapitals) in das HR eingetragen. Die Darlehensforderung der F-GmbH &#038; Co.&nbsp;KG gegen Y wurde durch Verrechnung mit dem Kaufpreis f&uuml;r den Kommanditanteil getilgt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nach einer Au&szlig;enpr&uuml;fung ging das FA im Bescheid vom 28.&nbsp;August 2008 &uuml;ber die gesonderte Feststellung von Besteuerungsgrundlagen f&uuml;r die Grunderwerbsteuer davon aus, dass durch die Sicherungsabtretung des Kommanditanteils an die F-GmbH &#038; Co. KG der Tatbestand des &sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;2a des Grunderwerbsteuergesetzes in der f&uuml;r 2004 geltenden Fassung (GrEStG) erf&uuml;llt sei. Die F-GmbH &#038; Co.&nbsp;KG sei als Treuh&auml;nderin handels- und zivilrechtlich Gesellschafterin der Kl&auml;gerin geworden. Innerhalb von f&uuml;nf Jahren habe sich der Gesellschafterbestand der Kl&auml;gerin zu 100&nbsp;% ge&auml;ndert. Feststellungen zum R&uuml;ckerwerb des Kommanditanteils durch Y enthielt der Bescheid nicht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Einspruch, mit dem die Kl&auml;gerin sich gegen die Feststellung des grunderwerbsteuerbaren Vorgangs wandte und hilfsweise wegen der R&uuml;ckabtretung des Kommanditanteils von 50&nbsp;% durch die F-GmbH &#038; Co.&nbsp;KG an Y eine Aufhebung des Feststellungsbescheids nach &sect;&nbsp;16 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;1 GrEStG begehrte, blieb ohne Erfolg.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Klage wurde als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckgewiesen. Die Entscheidung ist in Entscheidungen der Finanzgerichte (EFG) 2015, 1838 ver&ouml;ffentlicht. Das Finanzgericht (FG) sah den steuerbaren Gesellschafterwechsel darin, dass die F-GmbH &#038; Co.&nbsp;KG (bzw. vor der Umfirmierung als E-GmbH &#038; Co.&nbsp;KG) 100&nbsp;% der Anteile am Gesellschaftsverm&ouml;gen der Kl&auml;gerin erworben habe, und zwar am 9.&nbsp;April 2000&nbsp;&nbsp;49&nbsp;% der Anteile, am 25.&nbsp;Januar 2001&nbsp;&nbsp;1&nbsp;% der Anteile und am 30.&nbsp;Dezember 2004&nbsp;&nbsp;50&nbsp;% der Anteile. Der Sicherungsabtretungsvertrag vom 30.&nbsp;Dezember 2004 sei kein blo&szlig;es Angebot des Y zur Abtretung des Kommanditanteils gewesen, sondern habe als von der F-GmbH &#038; Co.&nbsp;KG unterzeichneter Vertrag zum &Uuml;bergang des Anteils von 50&nbsp;% auf die F-GmbH &#038; Co.&nbsp;KG gef&uuml;hrt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der in der m&uuml;ndlichen Verhandlung vor dem FG gestellte Beweisantrag, die damals als Rechtsberater der Vertragsparteien beteiligten Rechtsanw&auml;lte M und N als Zeugen dazu zu vernehmen, ob die F-GmbH &#038; Co.&nbsp;KG das Abtretungsangebot des Y angenommen habe und ob die Vertragsparteien seinerzeit von einer rechtswirksamen Abtretung ausgegangen seien, sei nicht ordnungsgem&auml;&szlig; gewesen. Es fehle insoweit an der erforderlichen Behauptung einer Beweistatsache. Dies gelte selbst dann, wenn man den Beweisantrag dahin verstehe, dass nach dem Vortrag der Kl&auml;gerin die Vertragsbeteiligten seinerzeit nicht von einer rechtswirksamen Abtretung ausgegangen seien. Denn auch in diesem Fall werde kein bestimmter, konkreter tats&auml;chlicher Sachverhalt angegeben, der in das Wissen der Zeugen gestellt werde. Vielmehr sei der Antrag darauf gerichtet, dass das Gericht die Zeugen zur rechtlichen Bewertung der damaligen Vorg&auml;nge vernehme.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Eine Aufhebung der Feststellung nach &sect;&nbsp;16 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;1 GrEStG sei gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;16 Abs.&nbsp;5 GrEStG ausgeschlossen. Die Kl&auml;gerin habe die privatschriftliche Sicherungsabtretung des Kommanditanteils entgegen &sect;&nbsp;19 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 GrEStG nicht angezeigt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit der Revision r&uuml;gt die Kl&auml;gerin Verst&ouml;&szlig;e gegen &sect;&nbsp;76 Abs.&nbsp;1 Satz 1 und &sect;&nbsp;81 Abs.&nbsp;1 Satz 2 der Finanzgerichtsordnung (FGO) wegen der unterlassenen Beweiserhebung sowie gegen &sect;&nbsp;16 Abs.&nbsp;5 i.V.m. &sect;&nbsp;19 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 GrEStG.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin beantragt, die Vorentscheidung und den Bescheid vom 28.&nbsp;August 2008 &uuml;ber die gesonderte Feststellung der Besteuerungsgrundlagen f&uuml;r die Grunderwerbsteuer in Gestalt der Einspruchsentscheidung vom 27.&nbsp;Dezember 2010 aufzuheben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt, die Revision als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">II. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Revision ist unbegr&uuml;ndet und war daher zur&uuml;ckzuweisen (&sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;2 FGO). Das FG hat zutreffend entschieden, dass die Sicherungsabtretung des Kommanditanteils von 50&nbsp;% an der Kl&auml;gerin vom 30.&nbsp;Dezember 2004 zu einer steuerbaren &Auml;nderung des Gesellschafterbestandes der Kl&auml;gerin gef&uuml;hrt hat und die Verletzung der Anzeigepflicht die Ber&uuml;cksichtigung des R&uuml;ckerwerbs und damit eine Aufhebung der Feststellung des grunderwerbsteuerbaren Rechtsvorgangs ausschlie&szlig;t. Ein Verfahrensfehler wegen der unterlassenen Beweiserhebung liegt nicht vor.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Geh&ouml;rt zum Verm&ouml;gen einer Personengesellschaft ein inl&auml;ndisches Grundst&uuml;ck und &auml;ndert sich innerhalb von f&uuml;nf Jahren der Gesellschafterbestand unmittelbar oder mittelbar dergestalt, dass mindestens 95&nbsp;% der Anteile am Gesellschaftsverm&ouml;gen auf neue Gesellschafter &uuml;bergehen, gilt dies nach &sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;2a Satz&nbsp;1 GrEStG als ein auf die &Uuml;bereignung dieses Grundst&uuml;cks auf eine neue Personengesellschaft gerichtetes Rechtsgesch&auml;ft.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Eine unmittelbare &Auml;nderung des Gesellschafterbestandes liegt vor, wenn ein Mitgliedschaftsrecht an der grundbesitzenden Personengesellschaft zivilrechtlich wirksam auf ein neues Mitglied der Personengesellschaft &uuml;bergeht (Urteile des Bundesfinanzhofs &#8211;BFH&#8211; vom 29.&nbsp;Februar 2012 II&nbsp;R&nbsp;57\/09, BFHE 237, 244, BStBl II 2012, 917, Rz&nbsp;10; vom 16.&nbsp;Januar 2013 II&nbsp;R&nbsp;66\/11, BFHE 240, 191, BStBl II 2014, 266, Rz&nbsp;18; vom 25.&nbsp;November 2015 II&nbsp;R&nbsp;18\/14, BFHE 251, 492, Rz&nbsp;11, m.w.N.). Die &Auml;nderung des Gesellschafterbestandes nach &sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;2a Satz&nbsp;1 GrEStG kann in einem einzelnen Rechtsvorgang oder in Teilakten &uuml;ber einen Zeitraum von l&auml;ngstens f&uuml;nf Jahren erfolgen (BFH-Urteil vom 16.&nbsp;Mai 2013 II&nbsp;R&nbsp;3\/11, BFHE 242, 169, BStBl II 2013, 963, Rz&nbsp;8, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Neue Mitglieder einer grundbesitzenden Personengesellschaft i.S. des &sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;2a Satz&nbsp;1 GrEStG k&ouml;nnen nat&uuml;rliche und juristische Personen sowie Personengesellschaften sein (BFH-Urteil vom 9.&nbsp;Juli 2014 II&nbsp;R&nbsp;49\/12, BFHE 246, 215, BStBl II 2016, 57, Rz&nbsp;13). Ein Gesellschafter ist neu i.S. des &sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;2a Satz&nbsp;1 GrEStG, wenn er zivilrechtlich erstmals ein Mitgliedschaftsrecht an einer bestehenden grundbesitzenden Personengesellschaft erwirbt oder wenn er innerhalb von f&uuml;nf Jahren nach dem erstmaligen Erwerb des Mitgliedschaftsrechts seine Beteiligung durch den Erwerb weiterer Anteile am Gesellschaftsverm&ouml;gen aufstockt. &sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;2a Satz&nbsp;1 GrEStG stellt f&uuml;r die ma&szlig;gebliche &Auml;nderung des Gesellschafterbestandes auf einen F&uuml;nfjahreszeitraum ab. Demzufolge sind grunderwerbsteuerrechtlich &Auml;nderungen des Gesellschafterbestandes innerhalb dieses Zeitraums ma&szlig;geblich. Wegen der zeitraumbezogenen Betrachtung kann auch die &Auml;nderung der Beteiligung eines neuen Mitglieds der Personengesellschaft innerhalb des F&uuml;nfjahreszeitraums zur Verwirklichung des Tatbestands beitragen, selbst wenn sich dadurch der Gesellschafterbestand als solcher zivilrechtlich nicht &auml;ndert.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Ein Gesellschafter verliert grunderwerbsteuerrechtlich die Eigenschaft als neuer Gesellschafter erst mit Ablauf von f&uuml;nf Jahren; er wird zu diesem Zeitpunkt in Bezug auf das w&auml;hrend des F&uuml;nfjahreszeitraums zum Gesellschaftsverm&ouml;gen geh&ouml;rende Grundst&uuml;ck Altgesellschafter (vgl. Hofmann, Grunderwerbsteuergesetz, Kommentar, 11.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;1 Rz&nbsp;116; Pahlke, Grunderwerbsteuergesetz, Kommentar, 5.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;1 Rz&nbsp;287; Schnitter in Wilms\/Jochum, Grunderwerbsteuergesetz, &sect;&nbsp;1 Rz&nbsp;261.3; Gottwald\/ Behrens, Grunderwerbsteuer, 5.&nbsp;Aufl., Rz&nbsp;238, Fu&szlig;note&nbsp;322; Me&szlig;bacher-H&ouml;nsch in Boruttau, Grunderwerbsteuergesetz, 18.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;1 Rz&nbsp;845c; gleich lautende Erlasse der obersten Finanzbeh&ouml;rden der L&auml;nder vom 18.&nbsp;Februar 2014, BStBl I 2014, 561, Tz.&nbsp;2.2.). Insoweit unterscheidet sich die grunderwerbsteuerrechtliche von der zivilrechtlichen Betrachtungsweise. Zivilrechtlich ist ein Gesellschafter neu, wenn er erstmals ein Mitgliedschaftsrecht an der Personengesellschaft erwirbt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Danach f&uuml;hrt der Sicherungsabtretungsvertrag vom 30.&nbsp;Dezember 2004 zu einer steuerbaren &Auml;nderung des Gesellschafterbestandes nach &sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;2a Satz&nbsp;1 GrEStG.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Aufgrund dieses Vertrags hat die F-GmbH &#038; Co.&nbsp;KG, die am 9.&nbsp;April 2000 bereits 49&nbsp;% und am 25.&nbsp;Januar 2001&nbsp;&nbsp;1&nbsp;% der Anteile am Gesellschaftsverm&ouml;gen der Kl&auml;gerin erhalten hatte, den restlichen Kommanditanteil von Y in H&ouml;he von 1.022.600&nbsp;EUR (= 50&nbsp;%) erworben. Sie war damit zu 100&nbsp;% als Kommanditistin an der Kl&auml;gerin beteiligt. Der Gesellschafterbestand der Kl&auml;gerin hat sich innerhalb des ma&szlig;geblichen F&uuml;nfjahreszeitraums ge&auml;ndert. Die Kommanditanteile sind sukzessive von Y auf die F-GmbH &#038; Co.&nbsp;KG &uuml;bertragen worden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Das FG ist in revisionsrechtlich nicht zu beanstandender Weise zu dem Ergebnis gelangt, dass der Sicherungsabtretungsvertrag vom 30.&nbsp;Dezember 2004 zwischen der F-GmbH &#038; Co.&nbsp;KG und Y als Vertrag und nicht als blo&szlig;es Angebot des Y auf Abschluss eines solchen Vertrags zu werten ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Die Auslegung von Vertr&auml;gen und Willenserkl&auml;rungen geh&ouml;rt zum Bereich der tats&auml;chlichen Feststellungen und bindet den BFH gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;118 Abs.&nbsp;2 FGO, wenn sie den Grunds&auml;tzen der &sect;&sect;&nbsp;133, 157 des B&uuml;rgerlichen Gesetzbuchs entspricht und nicht gegen Denkgesetze und Erfahrungss&auml;tze verst&ouml;&szlig;t, d.h. jedenfalls m&ouml;glich ist (st&auml;ndige Rechtsprechung, vgl. BFH-Urteil vom 10.&nbsp;August 2016 XI&nbsp;R&nbsp;41\/14, BFHE 255, 300, Rz&nbsp;38, m.w.N.). Das Revisionsgericht pr&uuml;ft, ob das FG die gesetzlichen Auslegungsregeln sowie die Denkgesetze und Erfahrungss&auml;tze beachtet und die f&uuml;r die Vertragsauslegung bedeutsamen Begleitumst&auml;nde erforscht und rechtlich zutreffend gew&uuml;rdigt hat (vgl. BFH-Urteil vom 6.&nbsp;Juni 2013 IV&nbsp;R&nbsp;28\/10, BFH\/NV 2013, 1810, Rz&nbsp;37). Dagegen ist die rechtliche Einordnung des von den Vertragspartnern Gewollten am Ma&szlig;stab der jeweils einschl&auml;gigen Normen f&uuml;r das Revisionsgericht nicht nach &sect;&nbsp;118 Abs.&nbsp;2 FGO bindend, sondern in vollem Umfang nachpr&uuml;fbare Rechtsanwendung (vgl. BFH-Urteil vom 24.&nbsp;April 2013 XI&nbsp;R&nbsp;7\/11, BFHE 241, 459, BStBl II 2013, 648, Rz&nbsp;35, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Bindung an die vom FG getroffenen Feststellungen entf&auml;llt, wenn in Bezug auf diese Feststellungen zul&auml;ssige und begr&uuml;ndete Revisionsr&uuml;gen vorgebracht wurden (&sect;&nbsp;118 Abs.&nbsp;2 Halbsatz&nbsp;2 FGO).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>28<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Die W&uuml;rdigung des FG, der Sicherungsabtretungsvertrag vom 30.&nbsp;Dezember 2004 beinhalte die Abtretung des restlichen Kommanditanteils von 50&nbsp;% an der Kl&auml;gerin durch Y an die F-GmbH &#038; Co.&nbsp;KG, ist zutreffend. Daf&uuml;r sprechen &#8211;wie das FG im Einzelnen ausgef&uuml;hrt hat&#8211; der Wortlaut der Urkunde, die Unterzeichnung der Urkunde durch Y sowie die F-GmbH &#038; Co.&nbsp;KG und fehlende Regelungen zur Annahme eines (von der Kl&auml;gerin behaupteten) Angebots. Zudem enthielt der Vertrag Regelungen zur Aus&uuml;bung der Mitgliedschaftsrechte bei der Kl&auml;gerin durch die F-GmbH &#038; Co.&nbsp;KG. Auch im zeitgleich zwischen Y und der F-GmbH &#038; Co.&nbsp;KG abgeschlossenen Darlehensvertrag war vereinbart, dass die Kommanditbeteiligung des Y an der Kl&auml;gerin zur Sicherheit abgetreten werde, wobei die Auszahlung des Darlehens davon abh&auml;ngig war, dass die Sicherheit zur Verf&uuml;gung gestellt werde.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>29<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Die Ablehnung des in der m&uuml;ndlichen Verhandlung vor dem FG gestellten Beweisantrags ist rechtm&auml;&szlig;ig. Das FG hat insoweit weder die ihm obliegende Sachaufkl&auml;rungspflicht (&sect;&nbsp;76 Abs.&nbsp;1 FGO) noch die Grunds&auml;tze zur Beweiserhebung nach &sect;&nbsp;81 Abs.&nbsp;1 Satz 2 FGO verletzt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>30<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Sachaufkl&auml;rungspflicht nach &sect;&nbsp;76 Abs.&nbsp;1 FGO erfordert, dass das FG Tatsachen und Beweismitteln nachgeht, die sich ihm in Anbetracht der Umst&auml;nde des Einzelfalles h&auml;tten aufdr&auml;ngen m&uuml;ssen (st&auml;ndige Rechtsprechung, vgl. BFH-Beschluss vom 27.&nbsp;Juli 2016 V&nbsp;B&nbsp;4\/16, BFH\/NV 2016, 1740). Es darf substantiierte Beweisantr&auml;ge, die den entscheidungserheblichen Sachverhalt betreffen, grunds&auml;tzlich weder ablehnen noch &uuml;bergehen (BFH-Beschluss vom 15.&nbsp;Dezember 2016 VI&nbsp;B&nbsp;50\/16, BFH\/NV 2017, 598). Demgegen&uuml;ber muss das FG unsubstantiierten Beweisantr&auml;gen nicht nachgehen. Ein Beweisantrag ist unsubstantiiert, wenn er nicht angibt, welche konkrete Tatsache durch welches Beweismittel nachgewiesen werden soll (BFH-Beschluss vom 1.&nbsp;M&auml;rz 2016 V&nbsp;B&nbsp;44\/15, BFH\/NV 2016, 934). Zudem erfordert ein substantiierter Beweisantrag zur Vernehmung eines Zeugen, der &uuml;ber innere Vorg&auml;nge bei einer anderen Person vernommen werden soll, Angaben dazu, welche Anhaltspunkte f&uuml;r die Richtigkeit der in das Wissen des Zeugen gestellten Behauptungen sprechen (vgl. Urteil des Bundesgerichtshofs vom 12.&nbsp;Juli 2012 III&nbsp;ZR&nbsp;104\/11, Neue Juristische Wochenschrift-Rechtsprechungsreport Zivilrecht 2013, 217, Rz&nbsp;26). Denn innere Vorg&auml;nge sind einer direkten Wahrnehmung durch eine andere Person entzogen, so dass der Zeuge nur &auml;u&szlig;ere Umst&auml;nde bekunden kann, die einen R&uuml;ckschluss auf den zu beweisenden inneren Vorgang zulassen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>31<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Gemessen an diesen Grunds&auml;tzen war der Beweisantrag der Kl&auml;gerin unzul&auml;ssig. Denn er benennt keine konkreten Beweistatsachen. Soweit mit ihm die Vernehmung der Rechtsanw&auml;lte M und N dar&uuml;ber erreicht werden sollte, ob die F-GmbH &#038; Co.&nbsp;KG das Abtretungsangebot von Y angenommen habe und ob die Parteien von einer rechtswirksamen Abtretung seinerzeit ausgegangen seien, zielt er nicht auf den Beweis einer konkreten Tatsache, sondern auf die rechtliche Bewertung des Sicherungsabtretungsvertrags vom 30.&nbsp;Dezember 2004 durch die benannten Zeugen. Mit dem Beweisantrag, der sich auf die Annahme des Abtretungsangebots durch die F-GmbH &#038; Co.&nbsp;KG bezieht, soll nicht die tats&auml;chliche Abgabe einer Willenserkl&auml;rung der F-GmbH &#038; Co.&nbsp;KG gekl&auml;rt werden, sondern ob die Unterzeichnung des Sicherungsabtretungsvertrags durch die F-GmbH &#038; Co.&nbsp;KG als konkludente Vertragsannahme zu sehen ist. Das ist eine rechtliche Bewertung, die einem Beweis nicht zug&auml;nglich ist. Hinzu kommt, dass zu dem Beweisantrag, soweit er sich auf die Einsch&auml;tzung der Vertragsbeteiligten zur Wirksamkeit der Abtretung und damit auf eine innere Tatsache richtet, nicht angegeben wurde, welche Anhaltspunkte f&uuml;r die Richtigkeit der behaupteten Einsch&auml;tzung bestehen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>32<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Aus den gleichen Gr&uuml;nden scheidet auch ein Versto&szlig; gegen &sect;&nbsp;81 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 FGO aus. Das FG muss einem Beweisangebot nachgehen, wenn die unter Beweis gestellte Tatsachenbehauptung nach seinem Rechtsstandpunkt erheblich ist und die Nichtber&uuml;cksichtigung des Beweisangebots im Prozessrecht keine St&uuml;tze findet. Ein nicht substantiierter Beweisantrag kann abgelehnt werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>33<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Die gesonderte Feststellung des steuerbaren Vorgangs nach &sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;2a GrEStG hatte nicht wegen eines R&uuml;ckerwerbs i.S. des &sect;&nbsp;16 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;1 GrEStG zu unterbleiben. Die Anwendung des &sect;&nbsp;16 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;1 GrEStG ist schon deshalb ausgeschlossen, weil es an einer ordnungsgem&auml;&szlig;en Anzeige des Erwerbsvorgangs fehlt (&sect;&nbsp;16 Abs.&nbsp;5 GrEStG).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>34<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) &sect;&nbsp;16 Abs.&nbsp;2 und 5 GrEStG gelten sinngem&auml;&szlig; auch bei der gesonderten Feststellung von Besteuerungsgrundlagen f&uuml;r die Grunderwerbsteuer nach &sect;&nbsp;17 GrEStG (&sect;&nbsp;179 Abs.&nbsp;1 i.V.m. &sect;&nbsp;181 Abs.&nbsp;1 Satz 1 der Abgabenordnung; vgl. BFH-Urteil vom 9.&nbsp;Juli 2014 II&nbsp;R&nbsp;50\/12, BFHE 246, 222, BStBl II 2015, 399, Rz&nbsp;11, 12).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>35<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Nach &sect;&nbsp;17 Abs.&nbsp;3 Satz 1 Nr.&nbsp;2 GrEStG werden die Besteuerungsgrundlagen in den F&auml;llen des &sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;2a GrEStG durch das Finanzamt, in dessen Bezirk sich die Gesch&auml;ftsleitung der Gesellschaft befindet, gesondert festgestellt, wenn ein au&szlig;erhalb des Bezirks dieses Finanzamts liegendes Grundst&uuml;ck betroffen wird.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>36<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Gegenstand der gesonderten Feststellung nach &sect;&nbsp;17 Abs.&nbsp;3 GrEStG ist u.a. die verbindliche Entscheidung &uuml;ber die Steuerpflicht dem Grunde nach (vgl. BFH-Urteil vom 12.&nbsp;Mai 2016 II&nbsp;R&nbsp;26\/14, BFHE 254, 71, BStBl II 2016, 748, Rz&nbsp;17). Dies erfordert in den F&auml;llen des &sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;2a GrEStG die Feststellung, dass ein steuerbarer Gesellschafterwechsel i.S. des &sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;2a GrEStG vorliegt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>37<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Feststellung des steuerbaren Erwerbsvorgangs beinhaltet zugleich, dass ein R&uuml;ckerwerb i.S. des &sect;&nbsp;16 GrEStG nicht vorliegt. Insoweit bedarf es keiner gesonderten (negativen) Feststellung zum R&uuml;ckerwerb. Der Steuerpflichtige kann einen auf &sect;&nbsp;16 GrEStG gest&uuml;tzten Aufhebungsanspruch mit dem Einspruch gegen die Feststellung des steuerbaren Erwerbsvorgangs geltend machen. Das Finanzamt ist verpflichtet, einen ggf. bestehenden Aufhebungsanspruch aus &sect;&nbsp;16 GrEStG sp&auml;testens in der Einspruchsentscheidung zu ber&uuml;cksichtigen, wenn ein Erwerbsvorgang noch vor der Entscheidung &uuml;ber den Einspruch gegen den Feststellungsbescheid r&uuml;ckg&auml;ngig gemacht wurde (vgl. BFH-Urteil vom 16.&nbsp;Februar 2005 II&nbsp;R&nbsp;53\/03, BFHE 209, 158, BStBl II 2005, 495, Rz&nbsp;14, zum Verh&auml;ltnis zwischen Steuerfestsetzungsverfahren und &Auml;nderungsverfahren nach &sect;&nbsp;16 GrEStG).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>38<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Erwirbt der Ver&auml;u&szlig;erer das Eigentum an dem ver&auml;u&szlig;erten Grundst&uuml;ck zur&uuml;ck, so wird nach &sect;&nbsp;16 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;1 GrEStG auf Antrag sowohl f&uuml;r den R&uuml;ckerwerb als auch f&uuml;r den vorausgegangenen Erwerbsvorgang die Steuer nicht festgesetzt oder die Steuerfestsetzung aufgehoben, wenn der R&uuml;ckerwerb innerhalb von zwei Jahren seit der Entstehung der Steuer f&uuml;r den vorausgegangenen Erwerbsvorgang stattfindet. Diese Vorschrift betrifft &uuml;ber ihren Wortlaut hinaus nicht nur den R&uuml;ckerwerb des Eigentums an einem ver&auml;u&szlig;erten Grundst&uuml;ck, sondern auch Erwerbsvorg&auml;nge nach &sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;2a GrEStG (vgl. BFH-Urteil vom 18.&nbsp;April 2012 II&nbsp;R&nbsp;51\/11, BFHE 236, 569, BStBl II 2013, 830). Sie ist auf einen Erwerbsvorgang nach &sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;2a GrEStG anzuwenden, wenn Anteile am Gesellschaftsverm&ouml;gen vom neuen Gesellschafter auf den alten Gesellschafter ganz oder teilweise zur&uuml;ck&uuml;bertragen werden und infolgedessen ein &Uuml;bergang von mindestens 95&nbsp;% der Anteile am Gesellschaftsverm&ouml;gen im Ergebnis nicht mehr gegeben ist (BFH-Urteil in BFHE 236, 569, BStBl II 2013, 830).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>39<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Es kann dahinstehen, ob im Streitfall die Vereinbarungen im Sicherungsabtretungsvertrag vom 30.&nbsp;Dezember 2004 zur bedingten R&uuml;ckabtretung des Kommanditanteils im Zusammenhang mit der Annahme der Kaufangebote vom 15.&nbsp;November 2005 und der Verrechnung der Darlehensforderung der F-GmbH &#038; Co.&nbsp;KG mit dem Kaufpreisanspruch des Y insgesamt zu einer vollst&auml;ndigen Aufhebung und R&uuml;ckabwicklung des urspr&uuml;nglichen Erwerbsvorgangs i.S. des &sect;&nbsp;16 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;1 GrEStG gef&uuml;hrt haben. Denn die Vorschrift scheidet schon im Hinblick auf &sect;&nbsp;16 Abs.&nbsp;5 GrEStG aus.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>40<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>d) Der Anwendung des &sect;&nbsp;16 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;1 GrEStG steht &sect;&nbsp;16 Abs.&nbsp;5 GrEStG entgegen, weil die Kl&auml;gerin den Erwerbsvorgang aufgrund der Sicherungsabtretung vom 30.&nbsp;Dezember 2004 nicht dem FA angezeigt hat.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>41<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Nach &sect;&nbsp;16 Abs.&nbsp;5 GrEStG gelten die Vorschriften der Abs.&nbsp;1 bis 4 des &sect;&nbsp;16 GrEStG nicht, wenn einer der in &sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;2, 2a und 3 GrEStG bezeichneten Erwerbsvorg&auml;nge r&uuml;ckg&auml;ngig gemacht wird, der nicht ordnungsgem&auml;&szlig; angezeigt war (&sect;&sect;&nbsp;18, 19 GrEStG).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>42<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>&sect;&nbsp;16 Abs.&nbsp;5 GrEStG dient der Sicherung der Anzeigepflichten aus &sect;&sect;&nbsp;18 und 19 GrEStG und wirkt dem Anreiz entgegen, durch Nichtanzeige einer Besteuerung der in dieser Vorschrift genannten Erwerbsvorg&auml;nge zu entgehen (vgl. BFH-Urteile vom 3.&nbsp;M&auml;rz 2015 II&nbsp;R&nbsp;30\/13, BFHE 249, 212, BStBl II 2015, 777, Rz&nbsp;23, und vom 25.&nbsp;November 2015 II&nbsp;R&nbsp;64\/08, BFH\/NV 2016, 420, Rz&nbsp;20). Insbesondere soll die Vorschrift den Beteiligten die M&ouml;glichkeit nehmen, einen dieser Erwerbsvorg&auml;nge ohne weitere steuerliche Folgen wieder aufheben zu k&ouml;nnen, sobald den Finanzbeh&ouml;rden ein solches Gesch&auml;ft bekannt wird (BFH-Urteil in BFHE 249, 212, BStBl II 2015, 777, Rz&nbsp;23).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>43<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Unter Ber&uuml;cksichtigung dieses Normzwecks ist eine Anzeige der Beteiligten i.S. des &sect;&nbsp;16 Abs.&nbsp;5 GrEStG ordnungsgem&auml;&szlig;, wenn der Vorgang innerhalb der in &sect;&nbsp;19 Abs.&nbsp;3 GrEStG vorgesehenen Anzeigefrist dem Finanzamt in einer Weise bekannt wird, dass es die Verwirklichung eines Tatbestands nach &sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;2, 2a und 3 GrEStG pr&uuml;fen kann. Dazu muss die Anzeige die einwandfreie Identifizierung von Ver&auml;u&szlig;erer und Erwerber (&sect;&nbsp;20 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 GrEStG) sowie der grundbesitzenden Gesellschaft (&sect;&nbsp;20 Abs.&nbsp;2 GrEStG) erm&ouml;glichen; ferner m&uuml;ssen der Anzeige in der Regel die in &sect;&nbsp;19 Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;2 GrEStG genannten Abschriften beigef&uuml;gt werden (BFH-Urteil in BFHE 249, 212, BStBl II 2015, 777, Rz&nbsp;24, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>44<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Steuerschuldner m&uuml;ssen nach &sect;&nbsp;19 Abs.&nbsp;1 Satz 1 Nr.&nbsp;3a GrEStG (i.d.F. des Steuer&auml;nderungsgesetzes 2001 vom 20.&nbsp;Dezember 2001, BGBl I 2001, 3794) Anzeige erstatten &uuml;ber unmittelbare und mittelbare &Auml;nderungen des Gesellschafterbestandes einer Personengesellschaft, die innerhalb von f&uuml;nf Jahren zum &Uuml;bergang von 95&nbsp;% der Anteile am Gesellschaftsverm&ouml;gen auf neue Gesellschafter gef&uuml;hrt haben, wenn zum Verm&ouml;gen der Personengesellschaft ein inl&auml;ndisches Grundst&uuml;ck geh&ouml;rt (&sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;2a).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>45<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(1) Durch diese Fassung des &sect;&nbsp;19 Abs.&nbsp;1 Satz 1 Nr.&nbsp;3a GrEStG, die auf Erwerbsvorg&auml;nge nach dem 31.&nbsp;Dezember 2001 anzuwenden ist (&sect;&nbsp;23 Abs.&nbsp;7 Satz&nbsp;1 GrEStG), sollte klargestellt werden, dass mit dem Begriff &quot;Anteil&quot; die verm&ouml;gensm&auml;&szlig;ige Beteiligung am Gesamthandsverm&ouml;gen und nicht die Gesellschafterstellung als dingliche Mitberechtigung gemeint ist (BRDrucks 399\/01, S.&nbsp;55).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>46<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(2) F&uuml;r Erwerbsvorg&auml;nge bis zum 1.&nbsp;Januar 2002 bestand die Anzeigepflicht nach &sect;&nbsp;19 Abs.&nbsp;1 Satz 1 Nr.&nbsp;3a GrEStG a.F. f&uuml;r &Auml;nderungen des Gesellschafterbestandes in H&ouml;he von mindestens 95&nbsp;% der Anteile an einer Personengesellschaft (&sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;2a). Zu &sect;&nbsp;19 Abs.&nbsp;1 Satz 1 Nr.&nbsp;3a GrEStG a.F. hat der BFH entschieden, aus dem Klammerzusatz &quot;&sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;2a&quot; ergebe sich eindeutig, dass sich die Anzeigepflicht auf Rechtsgesch&auml;fte beziehe, die die Voraussetzungen des &sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;2a GrEStG erf&uuml;llen k&ouml;nnen (vgl. BFH-Urteil vom 26.&nbsp;Februar 2007 II&nbsp;R&nbsp;50\/06, BFH\/NV 2007, 1535, m.w.N.). Dies entspreche auch der Absicht des Gesetzgebers, der durch diese Vorschrift &quot;eine Anzeigepflicht f&uuml;r Erwerbsvorg&auml;nge im Sinne des &sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;2a GrEStG&quot; einf&uuml;hren wollte (Beschlussempfehlungen des Finanzausschusses zum Jahressteuergesetz 1997, BRDrucks 804\/1\/96, S.&nbsp;15). Die Anzeigepflicht flankiere nach der erkennbaren Absicht des Gesetzgebers die Neufassung des &sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;2a GrEStG, durch die die &Uuml;bertragung von Anteilen an grundbesitzenden Personengesellschaften der Grunderwerbsteuer unterworfen werden sollte, wenn sie im wirtschaftlichen Ergebnis einer &Uuml;bertragung des Grundst&uuml;cks gleichkomme.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>47<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(3) Entsprechendes gilt auch f&uuml;r die Neufassung des &sect;&nbsp;19 Abs.&nbsp;1 Satz 1 Nr.&nbsp;3a GrEStG f&uuml;r Erwerbsvorg&auml;nge nach dem 31.&nbsp;Dezember 2001.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>48<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>In der Literatur wird zwar die Eindeutigkeit der Norm bezweifelt (Hofmann, a.a.O., &sect;&nbsp;19 Rz&nbsp;3) und die Meinung vertreten, es bestehe keine Anzeigepflicht f&uuml;r &Auml;nderungen in der verm&ouml;gensm&auml;&szlig;igen Beteiligung eines an der Personengesellschaft bereits beteiligten Gesellschafters, selbst wenn diese &Auml;nderung zur Verwirklichung des Tatbestands des &sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;2a GrEStG f&uuml;hre (vgl. Viskorf in Boruttau, a.a.O., &sect;&nbsp;19 Rz&nbsp;23; Pahlke, a.a.O., &sect;&nbsp;19 Rz&nbsp;5; nicht eindeutig: Heine in Wilms\/Jochum, Grunderwerbsteuergesetz, &sect;&nbsp;19 Rz&nbsp;25). Dem kann jedoch nicht gefolgt werden. &sect;&nbsp;19 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;3a GrEStG schlie&szlig;t mit seinem Wortlaut unmittelbar an &sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;2a Satz&nbsp;1 GrEStG an. Daraus wird deutlich erkennbar, dass unter &Auml;nderungen des Gesellschafterbestandes i.S. des &sect;&nbsp;19 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;3a GrEStG solche i.S. des &sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;2a GrEStG zu verstehen sind, wobei &sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;2a Satz&nbsp;1 GrEStG f&uuml;r die ma&szlig;geblichen &Auml;nderungen durch die Verwendung des Begriffs &quot;dergestalt&quot; auf den &Uuml;bergang von mindestens 95&nbsp;% der Anteile am Gesellschaftsverm&ouml;gen auf neue Gesellschafter abstellt. Die in &sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;2a Satz&nbsp;1 GrEStG geregelte &Auml;nderung des Gesellschafterbestandes ist aufgrund des Klammerzusatzes &quot;&sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;2a&quot; in &sect;&nbsp;19 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;3a GrEStG auch f&uuml;r die Anzeigepflicht ma&szlig;gebend. Die Anzeigepflicht erfasst somit die Aufstockung der Beteiligungsquote eines neuen Gesellschafters innerhalb von f&uuml;nf Jahren. Es gibt keinen Grund daf&uuml;r, einzelne Erwerbsvorg&auml;nge, die den Tatbestand des &sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;2a Satz&nbsp;1 GrEStG ausl&ouml;sen, von der Anzeigepflicht auszunehmen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>49<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>dd) Die Anzeigepflicht der Beteiligten ist nicht davon abh&auml;ngig, ob und inwieweit sie die durch einen Rechtsvorgang ausgel&ouml;ste Grunderwerbsteuerpflicht erkannt haben bzw. wussten, dass insoweit eine Anzeigepflicht bestand (BFH-Urteil in BFH\/NV 2016, 420, Rz&nbsp;22).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>50<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>ee) Demzufolge ist die Anwendung des &sect;&nbsp;16 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;1 GrEStG im Streitfall ausgeschlossen, weil die Kl&auml;gerin den Erwerbsvorgang aufgrund des Sicherungsabtretungsvertrags vom 30.&nbsp;Dezember 2004 der Grunderwerbsteuerstelle des FA nicht angezeigt hat, obwohl sie dazu als Steuerschuldnerin nach &sect;&nbsp;19 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;3a i.V.m. &sect;&nbsp;13 Nr.&nbsp;6 GrEStG verpflichtet war.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>51<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Offenbleiben kann deshalb, ob &#8211;wie das FG angenommen hat&#8211; eine Anzeigepflicht nach &sect;&nbsp;19 Abs.&nbsp;1 Satz 2 GrEStG bestanden hat.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 17.5.2017, II R 35\/15ECLI:DE:BFH:2017:U.170517.IIR35.15.0 Aufstockung einer Beteiligung an einer grundbesitzenden Personengesellschaft als steuerbarer Erwerbsvorgang nach &sect; 1 Abs. 2a GrEStG und Anzeigepflicht &#8211; Bindung des BFH an die Auslegung von Willenserkl&auml;rungen &#8211; unsubstantiierte Beweisantr&auml;ge &#8211; Gegenstand der gesonderten Feststellung nach &sect; 17 Abs. 3 GrEStG Leits&auml;tze 1. Ein Gesellschafter ist neu i.S. &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/ii-r-35-15-aufstockung-einer-beteiligung-an-einer-grundbesitzenden-personengesellschaft-als-steuerbarer-erwerbsvorgang-nach-par-1-abs-2a-grestg-und-anzeigepflicht-bindung-des-bfh-an-die-auslegung-von\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">II&nbsp;R&nbsp;35\/15 &#8211; Aufstockung einer Beteiligung an einer grundbesitzenden Personengesellschaft als steuerbarer Erwerbsvorgang nach &sect; 1 Abs. 2a GrEStG und Anzeigepflicht &#8211; Bindung des BFH an die Auslegung von Willenserkl&auml;rungen &#8211; unsubstantiierte Beweisantr&auml;ge &#8211; Gegenstand der gesonderten Feststellung nach &sect; 17 Abs. 3 GrEStG<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-67559","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/67559","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=67559"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/67559\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=67559"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=67559"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=67559"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}