{"id":67567,"date":"2017-08-23T08:32:00","date_gmt":"2017-08-23T06:32:00","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=67567"},"modified":"2017-08-23T08:32:00","modified_gmt":"2017-08-23T06:32:00","slug":"iv-b-8-16-grundsaetzlich-keine-klagebefugnis-der-gemeinden-gegen-gewerbesteuermessbescheide","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/iv-b-8-16-grundsaetzlich-keine-klagebefugnis-der-gemeinden-gegen-gewerbesteuermessbescheide\/","title":{"rendered":"IV&nbsp;B&nbsp;8\/16 &#8211; Grunds&auml;tzlich keine Klagebefugnis der Gemeinden gegen Gewerbesteuermessbescheide"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 21.6.2017, IV B 8\/16<br \/>ECLI:DE:BFH:2017:B.210617.IVB8.16.0<\/p>\n<p class=\"titel\">Grunds&auml;tzlich keine Klagebefugnis der Gemeinden gegen Gewerbesteuermessbescheide<\/p>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>Die Beschwerde der Kl&auml;gerin wegen Nichtzulassung der Revision gegen das Urteil des Finanzgerichts K&ouml;ln vom 14. Januar 2016 13 K 1398\/13 wird als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckgewiesen.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Kosten des Beschwerdeverfahrens hat die Kl&auml;gerin zu tragen.<\/p>\n<\/div>\n<p class=\"gruende\">Gr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Nichtzulassungsbeschwerde hat keinen Erfolg, denn sie ist jedenfalls unbegr&uuml;ndet.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Das Finanzgericht (FG) hat seine Abweisung der Klage zum einen darauf gest&uuml;tzt, dass die Kl&auml;gerin und Beschwerdef&uuml;hrerin (Kl&auml;gerin) als Gemeinde nach &sect;&nbsp;40 Abs.&nbsp;3 der Finanzgerichtsordnung (FGO) von der M&ouml;glichkeit der Klageerhebung gegen die im Streitfall gegen&uuml;ber der Steuerpflichtigen &#8211;einer KG&#8211; ergangenen Gewerbesteuermessbescheide und Bescheide &uuml;ber die gesonderte Feststellung vortragsf&auml;higer Gewerbeverluste ausgeschlossen sei. Zum anderen hat das FG ausgef&uuml;hrt, dass einer &Auml;nderung dieser Bescheide deren Bestandskraft und Festsetzungsverj&auml;hrung entgegenst&uuml;nde, weil die Kl&auml;gerin die Einspruchsfrist nicht gewahrt habe.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Ist das Urteil des FG kumulativ auf mehrere Begr&uuml;ndungen gest&uuml;tzt, von denen jede f&uuml;r sich das Entscheidungsergebnis tr&auml;gt, muss f&uuml;r jede dieser Begr&uuml;ndungen ein Zulassungsgrund i.S. des &sect;&nbsp;115 Abs.&nbsp;2 FGO schl&uuml;ssig dargelegt werden und vorliegen (st&auml;ndige Rechtsprechung, z.B. Beschl&uuml;sse des Bundesfinanzhofs &#8211;BFH&#8211; vom 21.&nbsp;Januar 2005 VIII&nbsp;B&nbsp;163\/03, BFH\/NV 2005, 835; vom 20.&nbsp;Juli 2005 XI&nbsp;B&nbsp;95\/03, BFH\/NV 2005, 2032; vom 6.&nbsp;Dezember 2011 XI&nbsp;B&nbsp;44\/11, Rz&nbsp;9; vom 14.&nbsp;April 2016 III&nbsp;B&nbsp;108\/15, Rz&nbsp;25).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Danach ist die Beschwerde bereits deshalb unbegr&uuml;ndet, weil die Frage, unter welchen Voraussetzungen eine Gemeinde in ihrer Eigenschaft als Gewerbesteuerberechtigte nach &sect;&nbsp;40 Abs.&nbsp;3 FGO befugt ist, wegen der Festsetzung eines Gewerbesteuermessbetrags Klage zu erheben, in der Rechtsprechung des BFH gekl&auml;rt ist und deshalb keine grunds&auml;tzliche Bedeutung i.S. des &sect;&nbsp;115 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;1 FGO hat; ebenso besteht kein Anlass f&uuml;r eine Fortbildung des Rechts (&sect;&nbsp;115 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;2 Alternative&nbsp;1 FGO). Dabei kann dahingestellt bleiben, ob eine Gemeinde befugt ist, auch gegen die gesonderte Feststellung vortragsf&auml;higer Gewerbeverluste Klage zu erheben, denn f&uuml;r eine solche Klage gelten jedenfalls keine geringeren Anforderungen als f&uuml;r Klagen gegen Gewerbesteuermessbescheide. Liegen hinsichtlich der auf &sect;&nbsp;40 Abs.&nbsp;3 FGO gest&uuml;tzten Begr&uuml;ndung des FG keine Zulassungsgr&uuml;nde vor, so kann auch offenbleiben, ob die von der Kl&auml;gerin aufgeworfenen Fragen des Eintritts der Festsetzungsverj&auml;hrung f&uuml;r sich gesehen die Zulassung der Revision rechtfertigen k&ouml;nnten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Gemeinden als Tr&auml;ger von Hoheitsrechten haben nach heutiger Rechtslage keine allgemeine Rechtsmittelbefugnis gegen Bescheide der Finanz&auml;mter (F&Auml;) mehr (n&auml;her zur Historie BFH-Beschluss vom 22.&nbsp;November 1955 I&nbsp;B&nbsp;43\/55 U, BFHE&nbsp;62, 115, BStBl III&nbsp;1956, 44; Urteil des Bundesverwaltungsgerichts &#8211;BVerwG&#8211; vom 27.&nbsp;Januar 1995&nbsp;&nbsp;8&nbsp;C&nbsp;30\/92, BVerwGE 97, 357, BStBl II 1995, 522, unter 1.c, dort auch zu den als Ersatz f&uuml;r den Wegfall der fr&uuml;heren Rechtsmittelbefugnis geschaffenen Mitwirkungsrechten der Gemeinden). Vielmehr entspricht es st&auml;ndiger Rechtsprechung des BFH, dass den Gemeinden gegen Grundsteuer- und Gewerbesteuermessbescheide der F&Auml; ein Klagerecht grunds&auml;tzlich nicht zusteht (BFH-Urteil vom 30.&nbsp;Januar 1976 III&nbsp;R&nbsp;60\/74, BFHE&nbsp;118, 285, BStBl II&nbsp;1976, 426, unter 1., m.w.N.). Nur ausnahmsweise kann sich eine Klagebefugnis der Gemeinde aus &sect;&nbsp;40 Abs.&nbsp;3 FGO ergeben (zur Entstehung der Norm BFH-Urteil in BFHE&nbsp;118, 285, BStBl II 1976, 426, unter 1.). F&uuml;r eine Gemeinde in ihrer Eigenschaft als &#8211;wie im Streitfall&#8211; Gewerbesteuerberechtigte bedeutet dies, dass sie nur dann ausnahmsweise befugt ist, wegen der Festsetzung eines Gewerbesteuermessbetrages Klage zu erheben, wenn die Voraussetzungen des &sect;&nbsp;40 Abs.&nbsp;3 FGO erf&uuml;llt sind (BFH-Beschluss vom 17.&nbsp;Oktober 2001 I&nbsp;B&nbsp;6\/01, BFHE&nbsp;196, 205, BStBl II&nbsp;2002, 91, unter II.A.1., m.w.N.). Nach &sect;&nbsp;40 Abs.&nbsp;3 FGO k&ouml;nnen Gemeinden als Abgabenberechtigte wegen der von den F&Auml; festgesetzten oder festzusetzenden Gewerbesteuermessbetr&auml;ge Klage erheben, wenn das betreffende Finanzamt als Landesfinanzbeh&ouml;rde die Gewerbesteuer ganz oder teilweise f&uuml;r die Gemeinde verwaltet und das Land die Gewerbesteuer ganz oder teilweise unmittelbar oder mittelbar schulden w&uuml;rde (BFH-Beschluss in BFHE 196, 205, BStBl II 2002, 91, unter II.A.1.). Mittelbar i.S. des &sect;&nbsp;40 Abs.&nbsp;3 FGO schuldet ein Land eine Abgabe, wenn es &ouml;ffentlich-rechtlich verpflichtet ist, die Abgabenschuld eines Dritten zu erf&uuml;llen (BFH-Beschluss in BFHE 196, 205, BStBl II 2002, 91, unter II.A.3.b). Mit dieser Rechtsprechung sind die Fragen der Auslegung und Anwendung des &sect;&nbsp;40 Abs.&nbsp;3 FGO einfachrechtlich hinreichend gekl&auml;rt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Die Beschwerde gibt keinen Anlass, diese Rechtsgrunds&auml;tze in Frage zu stellen. Ihre Fortentwicklung ist auch unter verfassungsrechtlichen Gesichtspunkten nicht geboten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Die von der Kl&auml;gerin geltend gemachte Beeintr&auml;chtigung des Schutzbereichs der kommunalen Finanzhoheit (Art.&nbsp;28 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;3 des Grundgesetzes &#8211;GG&#8211;) kann nur angenommen werden, wenn eine nachhaltige, von der Gemeinde nicht mehr zu bew&auml;ltigende und hinzunehmende Einengung ihrer Finanzspielr&auml;ume vorliegt (BVerwG-Urteil vom 15.&nbsp;Juni 2011&nbsp;&nbsp;9&nbsp;C&nbsp;4\/10, BVerwGE 140, 34, unter 2.a&nbsp;bb, m.w.N.). Ungeachtet der Frage, ob dieser Ausnahmefall in Folge der streitbefangenen Bescheide eingetreten ist, bed&uuml;rfte es f&uuml;r einen derartigen Fall jedenfalls keiner verfassungskonformen Auslegung des &sect;&nbsp;40 Abs.&nbsp;3 FGO dahingehend, dass die von der Vorschrift den Gemeinden einger&auml;umte eingeschr&auml;nkte Klagebefugnis im finanzgerichtlichen Verfahren &uuml;ber den Wortlaut der Vorschrift hinaus zu erweitern w&auml;re. Auch wenn eine Gemeinde grunds&auml;tzlich weder im Wege des Folgenbeseitigungsanspruchs noch nach den Grunds&auml;tzen &uuml;ber die sinngem&auml;&szlig;e Anwendung des vertraglichen Schuldrechts auf &ouml;ffentlich-rechtliche Sonderbeziehungen vom Land als Tr&auml;ger der Finanzverwaltung Ersatz des Gewerbesteuerausfalls verlangen kann, der ihr durch Fehler der zust&auml;ndigen Landesfinanzbeh&ouml;rde bei der Festsetzung des Gewerbesteuermessbetrages entstanden ist, kommt ein solcher Anspruch ausnahmsweise in Betracht, wenn eine unwirksame oder zu niedrige Festsetzung der Steuermessbetr&auml;ge und der damit verbundene Steuerausfall zur Folge hat, dass die nach Art.&nbsp;28 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;3 GG garantierte Finanzhoheit der betroffenen Gemeinde verletzt wird (n&auml;her BVerwG-Urteil in BVerwGE 140, 34, unter 2.a&nbsp;bb). Dieser Anspruch w&auml;re im Verwaltungsrechtsweg geltend zu machen und erfordert keine erweiterte Klagebefugnis bereits gegen Gewerbesteuermessbescheide, die m&ouml;glicherweise im wirtschaftlichen Ergebnis der finanziellen Eigenverantwortung der betroffenen Gemeinde die Grundlage entziehen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Art.&nbsp;106 Abs.&nbsp;6 GG sch&uuml;tzt nicht etwaige Steueranspr&uuml;che der Gemeinden, sondern garantiert ihnen lediglich die Zuweisung des tats&auml;chlich angefallenen Ertrags. Demzufolge kann auch aus Art.&nbsp;106 Abs.&nbsp;6 GG kein Recht der Gemeinden auf Erlass bestimmter Steuermessbescheide (BFH-Urteil in BFHE&nbsp;118, 285, BStBl II&nbsp;1976, 426, unter 2.b) oder auf Ausgleich des durch Fehler im Steuermessbetragsverfahren verursachten Steuerausfalls hergeleitet werden (BVerwG-Urteil in BVerwGE 140, 34, unter 2.a&nbsp;cc). Deshalb bedarf es auch insoweit keiner Fortentwicklung der h&ouml;chstrichterlichen Rechtsprechung zu &sect;&nbsp;40 Abs.&nbsp;3 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Ebenso ist gekl&auml;rt, dass den Gemeinden auch aus Art.&nbsp;108 Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;2 GG kein Recht auf Erlass bestimmter Steuermessbescheide zukommt (BFH-Urteil in BFHE&nbsp;118, 285, BStBl II&nbsp;1976, 426, unter 2.a; BVerwG-Urteil in BVerwGE 140, 34, unter 2.a&nbsp;aa). Auch insoweit ist deshalb keine Erweiterung der Klagebefugnis der Gemeinden in verfassungskonformer Auslegung des &sect;&nbsp;40 Abs.&nbsp;3 FGO geboten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4. Es kann dahinstehen, ob die R&uuml;ge einer Abweichung des angefochtenen Urteils von dem BFH-Urteil vom 21.&nbsp;Oktober 1970 I&nbsp;R&nbsp;81, 82, 92-94\/68 (BFHE 100, 295, BStBl II 1971, 30) den formellen Anforderungen an eine Divergenzr&uuml;ge entspricht. Denn das Urteil des FG kann nicht auf einer Abweichung von diesem Urteil i.S. des &sect;&nbsp;115 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;2 FGO beruhen. Sowohl der BFH als auch das FG haben eine Klagebefugnis der Gemeinde gegen Verwaltungsakte der hier streitigen Art verneint. Die von der Kl&auml;gerin genannte Rechtsfrage, ob &sect;&nbsp;40 Abs.&nbsp;3 FGO eine abschlie&szlig;ende Regelung f&uuml;r Klagen einer Gemeinde enth&auml;lt oder ob daneben noch eine Klagebefugnis aus &sect;&nbsp;40 Abs.&nbsp;2 FGO bestehen kann, ist danach nicht entscheidungserheblich, weil auch nach dem auf &sect;&nbsp;40 Abs.&nbsp;2 FGO gest&uuml;tzten Urteil des BFH eine Klagebefugnis nicht besteht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>5. Von einer weiteren Begr&uuml;ndung, insbesondere der Darstellung des Sachverhalts, wird nach &sect;&nbsp;116 Abs.&nbsp;5 Satz 2 Halbsatz 2 FGO abgesehen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>6. Die Kostenentscheidung beruht auf &sect;&nbsp;143 Abs.&nbsp;1 i.V.m. &sect;&nbsp;135 Abs.&nbsp;2 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 21.6.2017, IV B 8\/16ECLI:DE:BFH:2017:B.210617.IVB8.16.0 Grunds&auml;tzlich keine Klagebefugnis der Gemeinden gegen Gewerbesteuermessbescheide Tenor Die Beschwerde der Kl&auml;gerin wegen Nichtzulassung der Revision gegen das Urteil des Finanzgerichts K&ouml;ln vom 14. Januar 2016 13 K 1398\/13 wird als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckgewiesen. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens hat die Kl&auml;gerin zu tragen. 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