{"id":67649,"date":"2017-09-14T18:33:53","date_gmt":"2017-09-14T16:33:53","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=67649"},"modified":"2017-09-14T18:33:53","modified_gmt":"2017-09-14T16:33:53","slug":"x-r-11-16-bezeichnung-als-wesentliche-betriebsgrundlage-geldeinwurfautomaten-als-kassen-begruendungspflicht-eines-un-sicherheitszuschlags","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/x-r-11-16-bezeichnung-als-wesentliche-betriebsgrundlage-geldeinwurfautomaten-als-kassen-begruendungspflicht-eines-un-sicherheitszuschlags\/","title":{"rendered":"X&nbsp;R&nbsp;11\/16 &#8211; Bezeichnung als wesentliche Betriebsgrundlage, Geldeinwurfautomaten als Kassen, Begr&uuml;ndungspflicht eines (Un-)Sicherheitszuschlags"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 20.3.2017, X R 11\/16<br \/>ECLI:DE:BFH:2017:U.200317.XR11.16.0<\/p>\n<p class=\"titel\">Bezeichnung als wesentliche Betriebsgrundlage, Geldeinwurfautomaten als Kassen, Begr&uuml;ndungspflicht eines (Un-)Sicherheitszuschlags<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>1. Wird eine eingef&uuml;hrte Bezeichnung f&uuml;r einen Betrieb nicht mitverkauft, sondern lediglich im Rahmen eines Franchisevertrags zur Nutzung &uuml;berlassen, sind nicht alle wesentlichen Betriebsgrundlagen &uuml;bertragen worden; deshalb ist der Gewinn aus der Ver&auml;u&szlig;erung als laufender Gewinn zu besteuern.<\/p>\n<\/p>\n<p>2. Geldspeicher von Geldeinwurfautomaten sind Kassen. Daher ist bei ihrer Leerung der Bestand zu z&auml;hlen und das Ergebnis aufzuzeichnen, um die Kassensturzf&auml;higkeit zu gew&auml;hrleisten.<\/p>\n<\/p>\n<p>3. Auch die griffweise Sch&auml;tzung in Form eines (Un-)Sicherheitszuschlags muss schl&uuml;ssig, wirtschaftlich m&ouml;glich und vern&uuml;nftig sein; deshalb muss das Ergebnis dieser Sch&auml;tzung vom FG ausreichend begr&uuml;ndet und auf seine Plausibilit&auml;t hin &uuml;berpr&uuml;ft werden.<\/p>\n<\/div>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>Auf die Revision des Kl&auml;gers wird das Urteil des Th&uuml;ringer Finanzgerichts vom 20. Mai 2015&nbsp;&nbsp;3 K 553\/14 aufgehoben.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Sache wird an das Th&uuml;ringer Finanzgericht zur&uuml;ckverwiesen.<\/p>\n<\/p>\n<p>Diesem wird die Entscheidung &uuml;ber die Kosten des Revisionsverfahrens &uuml;bertragen.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">I. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Kl&auml;ger und Revisionskl&auml;ger (Kl&auml;ger) betrieb im Streitjahr 2004 &#8211;organisatorisch getrennt&#8211; mehrere Erotikm&auml;rkte unter einer einheitlichen Firmierung.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Den Markt in &#8230;, der in einen Shop-Bereich und einen Bereich mit Videokabinen und Erotikkino (Video\/Kino) unterteilt war, ver&auml;u&szlig;erte der Kl&auml;ger im Streitjahr f&uuml;r &#8230;&nbsp;EUR.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Zeitgleich mit dem Verkauf vereinbarte der Kl&auml;ger mit der K&auml;uferin einen Franchisevertrag. Er r&auml;umte ihr u.a. die Nutzung des Namens &quot;&#8230;&quot; ein. Die K&auml;uferin verpflichtete sich, das Gesch&auml;ftslokal entsprechend den vom Kl&auml;ger gegebenen Anweisungen u.a. hinsichtlich des Gebrauchs des Namens, der Wortzeichen, der Werbes&auml;tze und der Bilder einzurichten, auszustatten und zu erhalten. Dadurch sollte das Markenbild des Franchisegebers in Erscheinung treten. Insbesondere waren im Rahmen der Au&szlig;enwerbung mindestens die angebrachten neonhinterleuchteten Tafeln mit dem Markenzeichen &quot;XY&quot; beizubehalten. Der Franchisevertrag wurde auf die Dauer von zehn Jahren abgeschlossen. Das Entgelt betrug monatlich &#8230;&nbsp;EUR zzgl. Umsatzsteuer.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Kl&auml;ger gab im Rahmen seiner Erkl&auml;rung &uuml;ber die gesonderte Feststellung von Besteuerungsgrundlagen f&uuml;r das Streitjahr einen laufenden Gewinn aus Gewerbebetrieb in H&ouml;he von &#8230;&nbsp;EUR an, der auf seinen Antrag hin in einem &Auml;nderungsbescheid auf &#8230;&nbsp;EUR reduziert wurde. Das f&uuml;r die Ver&auml;u&szlig;erung des Markts vereinbarte Entgelt erkl&auml;rte der Kl&auml;ger nicht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Aufgrund einer steuerlichen Au&szlig;enpr&uuml;fung des Streitjahres kam der Beklagte und Revisionsbeklagte (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) zu der Ansicht, der Gewinn aus der Ver&auml;u&szlig;erung des Markts sei als laufender Gewinn zu versteuern. Denn der Kl&auml;ger habe nicht alle wesentlichen Betriebsgrundlagen ver&auml;u&szlig;ert. Schlie&szlig;lich sei &uuml;ber den Ruf und Namen des Markts nur ein Franchisevertrag abgeschlossen worden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Au&szlig;erdem sch&auml;tzte das FA griffweise &#8230;&nbsp;EUR (brutto) hinzu, n&auml;mlich in H&ouml;he von 10&nbsp;% der erkl&auml;rten Ums&auml;tze aus dem Bereich Video\/Kino. Insoweit sah das FA die Kassensturzf&auml;higkeit als nicht gegeben an. Denn die Geldspeicher der Automaten, die als Kassen anzusehen seien, seien in unregelm&auml;&szlig;igen Abst&auml;nden geleert, M&uuml;nzen und Geldscheine ohne eigene Z&auml;hlung bei der Bank abgeliefert und dort gutgeschrieben worden. Nur durch Addition der Bankgutschriften und der verausgabten Betr&auml;ge habe der Kl&auml;ger die Summe der Einnahmen ermittelt. F&uuml;r die einzelnen Kassen seien keine getrennten Aufzeichnungen vorgenommen worden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Einspruch und Klageverfahren blieben erfolglos. Auch das Finanzgericht (FG) ging davon aus, dass der Gewinn aus der Ver&auml;u&szlig;erung des Erotikmarkts dem laufenden Gewinn zuzurechnen sei. Ein Weiterbetrieb ohne die Bezeichnung h&auml;tte dem Erotikmarkt die Unverwechselbarkeit und damit eine wichtige Grundlage f&uuml;r das Auftreten am Markt genommen. Der Umstand, dass die Weiterverwendung der Bezeichnung im zeitgleich abgeschlossenen Franchisevertrag strikt geregelt worden sei und die Einhaltung der Regelung streng &uuml;berwacht werden sollte, lasse die gemeinsame &Uuml;berzeugung der Vertragsparteien erkennen, dass es sich um eine wesentliche Grundlage des ver&auml;u&szlig;erten Gewerbebetriebs gehandelt habe, die unver&auml;ndert h&auml;tte bestehen bleiben m&uuml;ssen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Hinsichtlich der Zusch&auml;tzung sei die Rechtsprechung zu den M&auml;ngeln in der Kassenbuchf&uuml;hrung anwendbar, da der bargeldintensive Bereich betroffen sei. Die H&ouml;he der Sch&auml;tzung sei unbedenklich. Der Sicherheitszuschlag sei gerechtfertigt, weil die Buchf&uuml;hrung zu verwerfen sei. Ein Zuschlag in H&ouml;he von 10&nbsp;% sei nach der Schwere der M&auml;ngel und des Anteils der davon betroffenen Ums&auml;tze am Gesamtumsatz zutreffend und nicht zu beanstanden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit seiner Revision macht der Kl&auml;ger geltend, der Ver&auml;u&szlig;erungsgewinn sei erm&auml;&szlig;igt zu besteuern. Au&szlig;erdem bestehe keine Berechtigung zur Zusch&auml;tzung.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Es liege eine Betriebsver&auml;u&szlig;erung im Ganzen i.S. des &sect;&nbsp;16 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 des Einkommensteuergesetzes (EStG) vor, da s&auml;mtliche wesentlichen Betriebsgrundlagen in einem einheitlichen Vorgang ver&auml;u&szlig;ert worden seien. Nach der funktional-quantitativen Betrachtung bei &sect;&nbsp;16 EStG seien wesentliche Betriebsgrundlagen die Wirtschaftsg&uuml;ter, die nach Art des Betriebs und ihrer Funktion im Betrieb wesentlich oder in denen erhebliche stille Reserven gebunden seien. Vorliegend seien alle Wirtschaftsg&uuml;ter einschlie&szlig;lich des Firmenwerts ver&auml;u&szlig;ert worden. Lediglich die Firma und die Bezeichnung &quot;&#8230;&quot; seien nicht auf die K&auml;uferin &uuml;bertragen worden. &sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;2 des Franchisevertrags f&uuml;hre vorliegend jedoch nicht nur zu einem Verleihen der in diesem Vertrag aufgef&uuml;hrten Wirtschaftsg&uuml;ter. Vielmehr seien auch sie von der K&auml;uferin entgeltlich erworben worden. Denn in H&ouml;he der Verg&uuml;tung seien nicht nur die &Uuml;berlassung im Rahmen des Franchisesystems, sondern auch die (weitergehenden) Beratungsleistungen des Kl&auml;gers abgegolten worden. Letztere seien zum 1.&nbsp;Juli 2007 komplett eingestellt worden. Der zeitgleich mit dem Kaufvertrag abgeschlossene Franchisevertrag habe lediglich dazu gedient, Ruf und Namen aufrecht zu erhalten sowie zu verhindern, dass ein anderes Logo verwendet werde.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FG sei zu Unrecht davon ausgegangen, dass es sich bei den Geldspeichern im Erotikmarkt um Kassen i.S. des &sect;&nbsp;146 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 der Abgabenordnung in der f&uuml;r die Streitjahre geltenden Fassung (AO) handele. Folglich k&ouml;nnten die f&uuml;r die Kassenbuchf&uuml;hrung entwickelten h&ouml;chstrichterlichen Grunds&auml;tze nicht angewandt werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Anders als bei einer (gemeint ist wohl &quot;offenen Laden&quot;-)Kasse befinde sich der Geldspeicher eines Automaten in einem geschlossenen System &#8211;unabh&auml;ngig von einer Verplombung&#8211;, weshalb im Gegensatz zu einer Kasse eine Manipulation durch menschliches Zutun ausgeschlossen sei. Erst mit &Ouml;ffnung des Geldspeichers und Entnahme des Bargelds trete diese f&uuml;r Kassengesch&auml;fte typische Manipulationsanf&auml;lligkeit zu Tage. Folglich liege ein Kassengesch&auml;ft, das die Notwendigkeit zur Beachtung der versch&auml;rften Anforderungen des &sect;&nbsp;146 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 AO begr&uuml;nde, erst vor, wenn es zur Einzahlung des entnommenen Bargelds in eine Gesch&auml;ftskasse oder auf ein Bankkonto komme. Je h&auml;ufiger die Automaten zu leeren seien, umso h&auml;ufiger bestehe eine Manipulationsgefahr.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Aufgrund dieser Eigenarten von Geldspeichern seien sowohl eine getrennte Aufzeichnung wie auch die t&auml;gliche Ermittlung der Einnahmen aus den Automaten nicht notwendig gewesen. Es k&ouml;nne keinen Unterschied machen, ob der Bargeldbestand bei Herausnahme vom Kl&auml;ger manuell oder von der Bank automatisch gez&auml;hlt werde. Folglich unterl&auml;gen diese Geldspeicher auch nur den allgemeinen Anforderungen an die Verbuchung von Gesch&auml;ftsvorf&auml;llen nach &sect;&nbsp;146 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 AO. Eine t&auml;gliche Leerung und Ausz&auml;hlung der Geldspeicher, wie es &sect;&nbsp;146 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 AO f&uuml;r Kassen verlange, sei nicht notwendig gewesen. Deshalb fehle es hier an formellen Buchf&uuml;hrungsm&auml;ngeln. Eine Hinzusch&auml;tzung sei unzul&auml;ssig.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Kl&auml;ger beantragt sinngem&auml;&szlig;,<br \/>das FG-Urteil aufzuheben und den Bescheid &uuml;ber die gesonderte Gewinnfeststellung f&uuml;r 2004 sowie den Gewerbesteuermessbescheid f&uuml;r 2004, beide in Gestalt der Einspruchsentscheidung vom 22.&nbsp;Juli 2014, dahingehend zu &auml;ndern, dass die Eink&uuml;nfte aus Gewerbebetrieb um &#8230;&nbsp;EUR reduziert werden und in H&ouml;he eines Teilbetrags von &#8230;&nbsp;EUR statt eines laufenden Gewinns ein Ver&auml;u&szlig;erungsgewinn nach &sect;&nbsp;16 Abs.&nbsp;1 EStG festgestellt wird.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt,<br \/>die Revision zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Eine Betriebsver&auml;u&szlig;erung im Ganzen liege nicht vor, da die Firma wie auch die Bezeichnung &quot;&#8230;&quot; nicht mit&uuml;bertragen worden seien. Deren Zurverf&uuml;gungstellung im Rahmen des Franchisevertrags f&uuml;hre zur Nutzungs&uuml;berlassung. Soweit ein Teil der wesentlichen Betriebsgrundlagen nur zur Nutzung &uuml;berlassen werde, widerspreche dies der Zwecksetzung der &sect;&sect;&nbsp;16, 34 EStG, weshalb die Beg&uuml;nstigung nicht zu gew&auml;hren sei.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Entgegen den Ausf&uuml;hrungen des Kl&auml;gers h&auml;tte ein Weiterbetrieb ohne die Bezeichnung dem Erotikmarkt seine Unverwechselbarkeit genommen. Folglich w&auml;re eine wichtige Grundlage f&uuml;r das Auftreten am Markt entfallen. Dies zeige auch die strenge Regelung, wonach der Franchisenehmer ein anderes als das Logo &quot;XY&quot; nicht h&auml;tte verwenden d&uuml;rfen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Geldspeicher seien Kassen i.S. des &sect;&nbsp;146 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 AO. Es handele sich nicht um ein geschlossenes System, da die Automaten nicht verplombt gewesen seien. Eine &Ouml;ffnung sei jederzeit m&ouml;glich gewesen, so dass die f&uuml;r das Kassengesch&auml;ft typische Manipulationsanf&auml;lligkeit gegeben sei. Ohne &Ouml;ffnung und Nachz&auml;hlung der Betr&auml;ge der Geldspeicher in kurzen Abst&auml;nden falle eine Manipulation nicht auf, da es am Vergleich der t&auml;glichen Einnahmen fehle. Denklogisch nachvollziehbar habe das FG deshalb die Rechtsprechung zu M&auml;ngeln in der Kassenbuchf&uuml;hrung, etwa die fehlende Kassensturzf&auml;higkeit, angewandt. Es handele sich um einen bargeldintensiven Bereich, bei dem eine Verprobung der Aufzeichnungen auf Richtigkeit und Schl&uuml;ssigkeit umso weniger m&ouml;glich sei, je l&auml;nger eine zeitliche Aufzeichnungsl&uuml;cke bestehe.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">II. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Revision ist begr&uuml;ndet. Sie f&uuml;hrt zur Aufhebung des angefochtenen Urteils und zur Zur&uuml;ckverweisung der Sache zur anderweitigen Verhandlung und Entscheidung (&sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Zwar ist das FG zu Recht davon ausgegangen, dass der Ver&auml;u&szlig;erungsgewinn als laufender Gewinn zu besteuern ist, da der Kl&auml;ger nicht alle wesentlichen Betriebsgrundlagen ver&auml;u&szlig;ert hat (unter&nbsp;1.). Auch geht das FG zutreffend davon aus, dass die Kassensturzf&auml;higkeit der Geldspeicher und damit die formelle Ordnungsm&auml;&szlig;igkeit der Buchf&uuml;hrung nicht gegeben war (unter&nbsp;2.). Allerdings bedurfte die Zusch&auml;tzung von 10&nbsp;% der Ums&auml;tze im Bereich Video\/Kino einer weitergehenden Begr&uuml;ndung, um f&uuml;r den Senat &uuml;berpr&uuml;fbar zu werden (unter&nbsp;3.). Deshalb war das Urteil aufzuheben und die Sache zur anderweitigen Verhandlung und Entscheidung an das FG zur&uuml;ckzuverweisen (unter&nbsp;4.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Der Ver&auml;u&szlig;erungsgewinn ist vorliegend nicht nach &sect;&nbsp;16 Abs.&nbsp;1 EStG i.V.m. &sect;&nbsp;34 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;1 EStG zu besteuern, da der Kl&auml;ger die vom FG unter Zugrundelegung einer (nur) funktionalen Betrachtungsweise vertretbar als eine wesentliche Betriebsgrundlage gewertete Bezeichnung &quot;&#8230;&quot; nur zur Nutzung &uuml;berlassen hat.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Ein Ver&auml;u&szlig;erungsgewinn nach &sect;&nbsp;16 Abs.&nbsp;1 EStG (wie auch ein Aufgabegewinn nach &sect;&nbsp;16 Abs.&nbsp;3 EStG) ist anders als der laufende Gewinn steuerlich privilegiert. Zum einen unterliegt er nicht der Gewerbesteuer. Einkommensteuerlich gew&auml;hrt das Gesetz neben dem Freibetrag nach &sect;&nbsp;16 Abs.&nbsp;4 EStG in &sect;&nbsp;34 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;1 EStG eine Tarifbeg&uuml;nstigung. Nach &sect;&nbsp;34 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;1 EStG unterliegt ein Ver&auml;u&szlig;erungs- oder Aufgabegewinn der Tarifbeg&uuml;nstigung allerdings nur, wenn er auch &quot;au&szlig;erordentlich&quot; ist. Dies setzt bei allen Tatbest&auml;nden des &sect;&nbsp;34 Abs.&nbsp;2 EStG eine atypische Zusammenballung voraus (vgl. Urteile des Bundesfinanzhofs &#8211;BFH&#8211; vom 9.&nbsp;Dezember 2014 IV&nbsp;R&nbsp;36\/13, BFHE 248, 75, BStBl II 2015, 529, und vom 17.&nbsp;Dezember 2014 IV&nbsp;R&nbsp;57\/11, BFHE 248, 66, BStBl II 2015, 536, jeweils m.w.N.). Die Tarifbeg&uuml;nstigung gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;34 EStG erfordert demnach, dass alle stillen Reserven, die in den wesentlichen Grundlagen einer betrieblichen Sachgesamtheit angesammelt wurden, in einem einheitlichen Vorgang aufgel&ouml;st werden (Beschluss des Gro&szlig;en Senats des BFH vom 18.&nbsp;Oktober 1999 GrS&nbsp;2\/98, BFHE 189, 465, BStBl II 2000, 123, m.w.N.; BFH-Urteil vom 28.&nbsp;Mai 2015 IV&nbsp;R&nbsp;26\/12, BFHE 249, 536, BStBl II 2015, 797, jeweils m.w.N.). Hieran hat sich durch die ab 2001 geltende Rechtslage nichts ge&auml;ndert (so ausdr&uuml;cklich Senatsurteil vom 5.&nbsp;Februar 2014 X&nbsp;R&nbsp;22\/12, BFHE 244, 49, BStBl II 2014, 388).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Der Begriff der wesentlichen Betriebsgrundlage wird normspezifisch ausgelegt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Deshalb geh&ouml;ren zu den wesentlichen Grundlagen eines Betriebs im Zusammenhang mit der Tarifbeg&uuml;nstigung eines Gewinns aus einer Betriebsver&auml;u&szlig;erung oder -aufgabe die funktional wesentlichen Wirtschaftsg&uuml;ter und dar&uuml;ber hinaus auch solche Wirtschaftsg&uuml;ter, die zwar funktional gesehen f&uuml;r den Betrieb, Teilbetrieb oder Mitunternehmeranteil nicht erforderlich sind, in denen aber erhebliche stille Reserven gebunden sind (sog. funktional-quantitative Betrachtungsweise). Dies folgt aus der normspezifischen Auslegung des &sect;&nbsp;34 EStG (BFH-Urteil in BFHE 249, 536, BStBl II 2015, 797, jeweils m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) In Bezug auf die funktionale (Teil-)Betrachtungsweise unterscheidet sich der Begriff der wesentlichen Betriebsgrundlage bei der Betriebsver&auml;u&szlig;erung\/-aufgabe nicht von demjenigen, der bei der Betriebsaufspaltung oder der Betriebsverpachtung im Ganzen verwendet wird (vgl. nur Schmidt\/Wacker, EStG, 36.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;16 Rz&nbsp;101). Auch in Einbringungsf&auml;llen gilt diese (reine) funktionale Betrachtungsweise in Bezug auf die Wesentlichkeit von Betriebsgrundlagen (vgl. nur BFH-Urteil vom 16.&nbsp;Dezember 2009 I&nbsp;R&nbsp;97\/08, BFHE 228, 203, BStBl II 2010, 808, unter II.1.b, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Funktional wesentlich sind in allen diesen F&auml;llen &quot;die wesentlichen dem Betrieb das Gepr&auml;ge gebenden Betriebsgrundlagen&quot; (vgl. Senatsurteil vom 11.&nbsp;Oktober 2007 X&nbsp;R&nbsp;39\/04, BFHE 219, 144, BStBl II 2008, 220, unter II.3.a, zur Frage der Begr&uuml;ndung einer Betriebsverpachtung im Ganzen). Dabei kommen Betriebsgegenst&auml;nde dann in diesem Sinne als wesentliche Betriebsgrundlage in Betracht, wenn sie nach den spezifischen Verh&auml;ltnissen des betreffenden (verpachtenden) Betriebs sachlich erforderlich sind (so Senatsurteil in BFHE 219, 144, BStBl II 2008, 220, unter II.3.b, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Grunds&auml;tzlich k&ouml;nnen auch immaterielle Wirtschaftsg&uuml;ter als wesentliche Betriebsgrundlagen in Betracht kommen, etwa der Name bzw. das Zeichen eines Betriebs (BFH-Urteil in BFHE 228, 203, BStBl II 2010, 808, unter II.1.b, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>28<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(1) Wird etwa im Rahmen eines Pachtverh&auml;ltnisses &uuml;ber eine Apotheke ausdr&uuml;cklich auch die Firma &uuml;berlassen, sind alle wesentlichen Betriebsgegenst&auml;nde, mittels derer die P&auml;chter den Apothekenbetrieb jeweils fortsetzen k&ouml;nnten, auf Zeit &uuml;berlassen (vgl. Senatsurteil vom 3.&nbsp;April 2014 X&nbsp;R&nbsp;16\/10, BFH\/NV 2014, 1038). Denn neben der Lage des verpachteten Betriebs und dem hierdurch bestimmten Kundenkreis k&ouml;nnen Apothekenname und Firma von entscheidender Bedeutung sein (vgl. Senatsurteil in BFH\/NV 2014, 1038, unter III.1.b&nbsp;bb, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>29<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(2) &Auml;hnlich verh&auml;lt es sich bei der &Uuml;berlassung von Firmennamen, Warenzeichen und Formeln gegen Lizenzzahlungen an ein anderes Unternehmen, wenn das Vorliegen einer Betriebsaufspaltung zu beurteilen ist. Verkauft der Steuerpflichtige in diesem Zusammenhang zwar s&auml;mtliche beweglichen und unbeweglichen Anlageg&uuml;ter, nicht jedoch die gewerblichen Schutzrechte, kann es sein, dass nicht alle wesentlichen Betriebsgrundlagen ver&auml;u&szlig;ert worden sind (BFH-Urteil vom 20.&nbsp;September 1973 IV&nbsp;R&nbsp;41\/69, BFHE 110, 368, BStBl II 1973, 869).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>30<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Ob einzelne Wirtschaftsg&uuml;ter zu den wesentlichen Betriebsgrundlagen zu z&auml;hlen sind oder nicht, h&auml;ngt vom jeweiligen Einzelfall ab.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>31<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Angewandt auf die vom Kl&auml;ger aufgeworfene Frage, ob bei einem Verkauf eines Gesch&auml;ftsbetriebs mit zeitgleichem Abschluss eines Franchisevertrags zwischen dem Verk&auml;ufer als Franchisegeber und dem K&auml;ufer als Franchisenehmer alle &quot;wesentlichen Betriebsgrundlagen&quot; des Gesch&auml;ftsbetriebs verkauft und ein aus dem Verkauf resultierender Gewinn als steuerbeg&uuml;nstigter nicht gewerbesteuerpflichtiger Ver&auml;u&szlig;erungsgewinn i.S. des &sect;&nbsp;16 EStG oder laufender gewerbesteuerpflichtiger Gewinn anzusehen ist, kann der Senat abstrakt betrachtet nur feststellen, dass ersteres sein kann, nicht aber sein muss. Die Beantwortung der von dem Kl&auml;ger aufgeworfenen Rechtsfrage ist einzelfallbezogen und obliegt dem FG als Tatsacheninstanz.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>32<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Das FG ist aufgrund der W&uuml;rdigung des Franchisevertrags davon ausgegangen, dass die Bezeichnung als &quot;&#8230;&quot; eine wesentliche Betriebsgrundlage sei, die jedoch nicht &uuml;bertragen worden sei. Denn aufgrund der Vertragsbedingungen &#8211;auch im Franchisevertrag&#8211; konnte das FG keine Ver&auml;u&szlig;erung der Bezeichnung an die K&auml;uferin erkennen. Hierbei wendet das FG eine funktionale Betrachtungsweise an, auch wenn es zus&auml;tzlich auf quantitative Elemente, n&auml;mlich die H&ouml;he der vereinbarten Franchisegeb&uuml;hren abstellt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>33<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Diese vom FG vorgenommene W&uuml;rdigung ist revisionsrechtlich nicht zu beanstanden. Sie verst&ouml;&szlig;t nicht gegen Denkgesetze, allgemeine Erfahrungss&auml;tze oder gesetzliche Auslegungsregeln und bindet den Senat deshalb nach &sect;&nbsp;118 Abs.&nbsp;2 FGO (vgl. insoweit BFH-Urteil vom 18.&nbsp;November 2014 IX&nbsp;R&nbsp;49\/13, BFHE 247, 435, BStBl II 2015, 224, Rz&nbsp;15).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>34<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>So verweist das FG vertretbar darauf, dass eine Weiterf&uuml;hrung ohne die Bezeichnung &quot;&#8230;&quot; dem Betrieb die Unverwechselbarkeit und damit eine wichtige Grundlage f&uuml;r das Auftreten am Markt genommen h&auml;tte. Dar&uuml;ber hinaus l&auml;sst aber insbesondere die hohe Verg&uuml;tung f&uuml;r den Franchisevertrag von &#8230;&nbsp;EUR (auf zehn Jahre Vertragslaufzeit) im Verh&auml;ltnis zu dem Kaufpreis von &#8230;&nbsp;EUR auch aus Sicht des Senats nur den Schluss zu, dass diese lediglich zur Nutzung &uuml;berlassenen immateriellen Wirtschaftsg&uuml;ter eine (weitere) wesentliche Betriebsgrundlage darstellten. Dies gilt selbst f&uuml;r den Fall, dass dem Vortrag des Kl&auml;gers hinsichtlich der tats&auml;chlichen Zahlungsdauer zu folgen w&auml;re. Denn auch die in diesem Fall zu ber&uuml;cksichtigende Gesamtsumme von &#8230;&nbsp;EUR unterstreicht die besondere, funktional wesentliche Bedeutung, die diesen (nur) im Rahmen eines Franchisevertrags &uuml;berlassenen Wirtschaftsg&uuml;tern zukommt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>35<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Die Kassenbuchf&uuml;hrung des Kl&auml;gers, soweit die Bareinnahmen aus den Geldspeichern der Automaten im Bereich Video\/Kino betroffen waren, war nicht ordnungsgem&auml;&szlig;, da mangels Kassenberichts die Kassensturzf&auml;higkeit nicht gegeben war (unter&nbsp;a). Somit mussten FA wie auch FG die Ums&auml;tze dieses Gesch&auml;ftsbereichs nach &sect;&nbsp;162 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 AO (i.V.m. &sect;&nbsp;96 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 FGO) sch&auml;tzen (unter&nbsp;b).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>36<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Im vorliegenden Fall ist die Kassensturzf&auml;higkeit der Geldspeicher nicht gegeben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>37<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;146 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 AO &quot;sollen&quot; Kasseneinnahmen und Kassenausgaben t&auml;glich festgehalten werden. Hierdurch wird versucht, im sensiblen Bereich der Abwicklung von Vorg&auml;ngen, die Bewegungen von Bargeld einschlie&szlig;en, ein dichtes Kontrollgef&uuml;ge einzurichten (vgl. nur Dr&uuml;en in Tipke\/Kruse, Abgabenordnung, Finanzgerichtsordnung, &sect;&nbsp;146 AO Rz&nbsp;27, m.w.N.). Die Anforderungen an ein solches Kontrollgef&uuml;ge sind dabei an die Art und Weise der Kassenf&uuml;hrung anzupassen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>38<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(1) Einnahmen wie Ausgaben k&ouml;nnen zu Kontrollzwecken nicht nur durch schriftliche Aufzeichnungen, sondern auch durch jede andere Ma&szlig;nahme festgehalten werden, die es erm&ouml;glicht, die Daten abrufbereit zu konservieren (so wohl auch Dr&uuml;en in Tipke\/ Kruse, a.a.O., &sect;&nbsp;146 AO Rz&nbsp;27, m.w.N.). Es besteht keine gesetzliche Vorgabe, wie (Kassen-)Aufzeichnungen zu f&uuml;hren sind. So k&ouml;nnen diese grunds&auml;tzlich auch in der geordneten Ablage von Belegen bestehen oder auf Datentr&auml;gern gef&uuml;hrt werden. Der Steuerpflichtige ist in der Wahl des Aufzeichnungsmittels frei und kann entscheiden, ob er seine Warenverk&auml;ufe manuell oder unter Zuhilfenahme technischer Hilfsmittel &#8211;wie einer elektronischen Registrier- oder PC-Kasse&#8211; erfasst (vgl. im Hinblick auf Warenverk&auml;ufe eines Kaufmanns auch Senatsurteil vom 16.&nbsp;Dezember 2014 X&nbsp;R&nbsp;47\/13, BFH\/NV 2015, 793, Rz&nbsp;23).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>39<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(2) Dabei bestimmt die Kasseneigenschaft und im Fall von Geldautomaten die Entleerungsfrequenz die Art der Aufzeichnung.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>40<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(a) Werden die Bareinnahmen einer offenen Ladenkasse erfasst, so erfordert dies einen t&auml;glichen Kassenbericht, der auf der Grundlage eines tats&auml;chlichen Ausz&auml;hlens der Bareinnahmen erstellt worden ist. Dies ist die Folge der jederzeitigen M&ouml;glichkeit, die Kasse bzw. die Kasseneinnahmen und -ausgaben manipulieren zu k&ouml;nnen. Dabei ist kein &quot;Z&auml;hlprotokoll&quot; erforderlich. Erforderlich, aber auch ausreichend ist ein Kassenbericht, der auf der Grundlage eines tats&auml;chlichen Ausz&auml;hlens erstellt worden ist (so schon Senatsbeschluss vom 16.&nbsp;Dezember 2016 X&nbsp;B&nbsp;41\/16, BFH\/NV 2017, 310, Rz&nbsp;25&nbsp;f., m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>41<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(b) Dieser Kassenbericht muss im Fall einer offenen Ladenkasse so beschaffen sein, dass es einem Buchsachverst&auml;ndigen zumindest am Beginn und am Ende jedes Gesch&auml;ftstages &#8211;bei Einzelaufzeichnung der Bareinnahmen auch jederzeit im Laufe des Gesch&auml;ftstages&#8211; m&ouml;glich ist, den durch Kassensturz festgestellten Ist-Bestand anhand der Kassenaufzeichnungen zu &uuml;berpr&uuml;fen (BFH-Urteil vom 31.&nbsp;Juli 1974 I&nbsp;R&nbsp;216\/72, BFHE 113, 400, BStBl II 1975, 96, unter&nbsp;1.). Erm&ouml;glichen die Kassenaufzeichnungen einen solchen Vergleich des Soll-Bestands laut Aufzeichnungen mit dem Ist-Bestand der Kasse nicht, fehlt es jedenfalls insoweit an der formellen Ordnungsm&auml;&szlig;igkeit der Buchf&uuml;hrung. Dies gilt trotz der Ausgestaltung des &sect;&nbsp;146 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 AO als Soll-Vorschrift. Denn auch wenn hierdurch zum Ausdruck kommt, dass eine t&auml;gliche Aufzeichnung nicht in jedem Falle zwingend erforderlich ist (BTDrucks 7\/4292, 30), muss die Entwicklung des Kassenbestandes zweifelsfrei rekonstruierbar sein (so auch G&ouml;rke in H&uuml;bschmann\/Hepp\/Spitaler, &sect;&nbsp;146 AO Rz&nbsp;29).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>42<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Im Fall der Aufbewahrung der Kasseneinnahmen in einem verschlossenen Beh&auml;lter wird eine t&auml;gliche Ausz&auml;hlung dagegen jedenfalls im Geltungsbereich der f&uuml;r das Streitjahr anwendbaren Fassung der AO nicht notwendig sein. Erst im Augenblick der Entleerung sind die Kasseneinnahmen zu z&auml;hlen und aufzuzeichnen, um so die Kassensturzf&auml;higkeit sicherzustellen. Dabei wird es f&uuml;r die Erf&uuml;llung dieser Kassensturzf&auml;higkeit in der Regel ausreichen, wenn die Aufzeichnungen im Kassenbericht die Z&auml;hlung bei Entleerung und ihr Ergebnis dokumentieren.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>43<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Diese Grunds&auml;tze f&uuml;hren im vorliegenden Fall dazu, dass schon mangels Kassenberichts die Kassensturzf&auml;higkeit fehlt und damit keine ordnungsgem&auml;&szlig;en Kassenaufzeichnungen i.S. des &sect;&nbsp;146 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 AO im Bereich Video\/Kino vorliegen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>44<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(1) Auch die Geldspeicher der dort verwendeten Geldeinwurfautomaten sind Kassen, deren Geldbest&auml;nde jedenfalls im Zeitpunkt der (erstmaligen) Entleerung zu z&auml;hlen und festzuhalten sind. Schlie&szlig;lich versteht man unter einer Kasse schon von der Wortbedeutung her einen Beh&auml;lter bzw. eine Kassette, in dem Geld aufbewahrt wird (vgl. Duden, Das Bedeutungsw&ouml;rterbuch, Mannheim\/Wien\/Z&uuml;rich 1985, 370). Gerade Geldspeicher von Geldeinwurfautomaten sind solche Geldbeh&auml;lter. Bei diesen Automaten gelangt das Geld mit dem Einwurf in den Verf&uuml;gungsbereich des Kl&auml;gers. Folglich ist der Geldspeicher eine Kasse, wobei jeder Geldspeicher eine separate Kasse ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>45<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(2) Deshalb hatte der Kl&auml;ger nach den zu &sect;&nbsp;146 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 AO entwickelten Grunds&auml;tzen insoweit eine Kassensturzf&auml;higkeit zu gew&auml;hrleisten und damit zumindest eine Kontrolle, ob eine tats&auml;chliche Ausz&auml;hlung stattgefunden hat, anhand der get&auml;tigten Aufzeichnungen m&ouml;glich zu machen. Diese Anforderungen erf&uuml;llte der Kl&auml;ger nicht, da, was zwischen den Beteiligten auch unstreitig ist, der Inhalt der Geldspeicher im Zeitpunkt der (erstmaligen) Entleerung nicht aufgezeichnet wurde. Vielmehr ist der Bestand dieser Kassen lediglich durch R&uuml;ckrechnung, n&auml;mlich durch Addition der Bankgutschriften und verausgabten Betr&auml;ge, ermittelt worden. Kein Ersatz ist die zeitlich sp&auml;tere Z&auml;hlung der Geldbetr&auml;ge durch die Bank bei Einzahlung auf dem Bankkonto. Denn wie in den F&auml;llen einer verz&ouml;gerten Verbuchung stellt diese nachtr&auml;gliche Z&auml;hlung und Aufzeichnung keinen wirksamen Schutz gegen die bei solchen, den offenen Ladenkassen &auml;hnelnden Geldbeh&auml;ltern bestehende Manipulationsanf&auml;lligkeit dar. Die nur durch R&uuml;ckrechnung ermittelten Kassenbest&auml;nde beinhalten keinerlei Vermutung der Richtigkeit. Etwas Anderes k&ouml;nnte im Fall einer Verplombung bis zur Einzahlung bei der Bank gelten, was im Streitfall jedoch nicht gegeben war.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>46<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Folglich k&ouml;nnen die Buchf&uuml;hrungsergebnisse, soweit sie die Erl&ouml;se aus dem Bereich Video\/Kino betreffen, nicht der Besteuerung zugrunde gelegt werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>47<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) FA und FG waren, soweit die Erl&ouml;se aus dem Bereich Video\/ Kino betroffen waren, zur Sch&auml;tzung verpflichtet. &sect;&nbsp;96 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Halbsatz&nbsp;2 FGO i.V.m. &sect;&nbsp;162 AO er&ouml;ffnet dabei dem FG eine eigene Sch&auml;tzungsbefugnis.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>48<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Formelle Buchf&uuml;hrungsm&auml;ngel &#8211;hier die fehlende Kassensturzf&auml;higkeit mangels Aufzeichnung der gez&auml;hlten Bareinnahmen aus den Geldspeichern&#8211; berechtigen nach st&auml;ndiger h&ouml;chstrichterlicher Rechtsprechung zwar nur insoweit zur Sch&auml;tzung, als sie Anlass geben, die sachliche Richtigkeit des Buchf&uuml;hrungsergebnisses anzuzweifeln (BFH-Entscheidungen vom 17.&nbsp;November 1981 VIII&nbsp;R&nbsp;174\/77, BFHE 135, 11, BStBl II 1982, 430, unter&nbsp;1.; vom 25.&nbsp;Januar 1990 IV&nbsp;B&nbsp;140\/88, BFH\/NV 1990, 484, und vom 14.&nbsp;Dezember 2011 XI&nbsp;R&nbsp;5\/10, BFH\/NV 2012, 1921, Rz&nbsp;22, mit zahlreichen weiteren Nachweisen). Soweit vorwiegend Bargesch&auml;fte get&auml;tigt werden, k&ouml;nnen M&auml;ngel der Kassenf&uuml;hrung aber der gesamten Buchf&uuml;hrung die Ordnungsm&auml;&szlig;igkeit nehmen (BFH-Urteil in BFH\/NV 2012, 1921, Rz&nbsp;34).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>49<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Die hier vorliegenden formellen Buchf&uuml;hrungsm&auml;ngel f&uuml;hren deshalb jedenfalls f&uuml;r den Bereich Video\/Kino zu einer solchen Sch&auml;tzungsbefugnis nach &sect;&nbsp;162 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 AO (i.V.m. &sect;&nbsp;96 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Halbsatz&nbsp;2 FGO).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>50<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Die Hinzusch&auml;tzung in Form eines (Un-)Sicherheitszuschlags von 10&nbsp;% der erkl&auml;rten Ums&auml;tze des Bereichs Video\/Kino, kann jedoch vom Senat nicht auf ihre Angemessenheit hin &uuml;berpr&uuml;ft werden. Es fehlt insoweit an der ausreichenden Begr&uuml;ndungstiefe.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>51<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Die Sch&auml;tzung von Besteuerungsgrundlagen geh&ouml;rt zu den tats&auml;chlichen Feststellungen, an die der BFH als Revisionsinstanz nach &sect;&nbsp;118 Abs.&nbsp;2 FGO gebunden ist. Die Bindung des BFH entf&auml;llt nur, wenn bei der Sch&auml;tzung gegen anerkannte Sch&auml;tzungsgrunds&auml;tze, allgemeine Erfahrungss&auml;tze oder die Denkgesetze versto&szlig;en wurde (BFH-Urteil vom 18.&nbsp;Oktober 1983 VIII&nbsp;R&nbsp;190\/82, BFHE 139, 350, BStBl II 1984, 88, m.w.N.). Die gewonnenen Sch&auml;tzergebnisse m&uuml;ssen schl&uuml;ssig, wirtschaftlich m&ouml;glich und vern&uuml;nftig sein. Deshalb sind alle m&ouml;glichen Anhaltspunkte, u.a. auch das Vorbringen des Steuerpflichtigen oder eine an sich fehlerhafte Buchf&uuml;hrung, zu beachten und alle M&ouml;glichkeiten auszusch&ouml;pfen, um im Rahmen des der Finanzbeh&ouml;rde Zumutbaren die Besteuerungsgrundlagen wenigstens teilweise zu ermitteln. Auf der anderen Seite ist aber auch das Ma&szlig; der Verletzung der dem Steuerpflichtigen obliegenden Mitwirkungspflichten zu ber&uuml;cksichtigen. Deshalb ist es gerechtfertigt, bei einer Pflichtverletzung des Steuerpflichtigen, insbesondere bei einer nicht ordnungsgem&auml;&szlig;en Buchf&uuml;hrung, einen Sicherheitszuschlag vorzunehmen (BFH-Urteil vom 15.&nbsp;April 2015 VIII&nbsp;R&nbsp;49\/12, Rz&nbsp;19, m.w.N.). Der Sicherheitszuschlag l&auml;sst sich dabei als eine griffweise Sch&auml;tzung, die in einem vern&uuml;nftigen Verh&auml;ltnis zu den erkl&auml;rten oder nicht erkl&auml;rten Einnahmen stehen muss, charakterisieren (vgl. Senatsurteil vom 26.&nbsp;Oktober 1994 X&nbsp;R&nbsp;114\/92, BFH\/NV 1995, 373, und Senatsbeschluss vom 7.&nbsp;Februar 2017 X&nbsp;B&nbsp;79\/16, BFH\/NV 2017, 774).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>52<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Die Pr&uuml;fung dieser Hinzusch&auml;tzung durch den BFH ist auf Rechtsfehler beschr&auml;nkt. Dabei m&uuml;ssen der BFH und das FG sich auf denselben Sachverhalt beziehen, denn nur unter dieser Voraussetzung kann der BFH als Revisionsgericht erkennen und entscheiden, ob dem FG Rechtsfehler unterlaufen sind (Seer in Tipke\/Kruse, a.a.O., &sect;&nbsp;118 FGO Rz&nbsp;54). Es muss m&ouml;glich sein zu &uuml;berpr&uuml;fen, ob das FG bei der Tatsachenfeststellung und Beweisw&uuml;rdigung nach sachfremden Erw&auml;gungen oder willk&uuml;rlich verfahren ist. Dazu hat das FG darzulegen, wie und dass es seine &Uuml;berzeugung in rechtlich zul&auml;ssiger und einwandfreier Weise gewonnen hat (Senatsurteil vom 16.&nbsp;September 2015 X&nbsp;R&nbsp;43\/12, BFHE 251, 37, BStBl II 2016, 48, Rz&nbsp;40).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>53<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Hiervon ausgehend ist es im vorliegenden Fall f&uuml;r den Senat nicht m&ouml;glich, zu entscheiden, ob ein Sicherheitszuschlag in H&ouml;he von 10&nbsp;% der erkl&auml;rten Ums&auml;tze aus dem Bereich Video\/ Kino anerkannten Sch&auml;tzungsgrunds&auml;tzen sowie allgemeinen Erfahrungsgrunds&auml;tzen entspricht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>54<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>So hat das FG auf Seite&nbsp;10 seines Urteils lediglich dargelegt, dass es keine Bedenken gegen eine solche Zusch&auml;tzung habe und dies mit der Schwere der M&auml;ngel und dem Anteil der davon betroffenen Ums&auml;tze am Gesamtumsatz begr&uuml;ndet. Ansonsten hat das FG nur ausgef&uuml;hrt, warum es einen &auml;u&szlig;eren Betriebsvergleich und auch eine Geldverkehrs- und Verm&ouml;genszuwachsrechnung nicht durchf&uuml;hren k&ouml;nne. Konkrete und nachpr&uuml;fbare Aussagen zur Sch&auml;tzungsh&ouml;he finden sich im Urteil nicht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>55<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) F&uuml;r den Senat ist deshalb schon nicht erkennbar, warum der Anteil der Ums&auml;tze im Bereich Video\/Kino am Gesamtumsatz zu einer griffweisen Sch&auml;tzung von 10&nbsp;% der erkl&auml;rten Ums&auml;tze f&uuml;hren kann. Auch erscheint es angesichts des urspr&uuml;nglich erkl&auml;rten Gesamtgewinns von zuletzt &#8230;&nbsp;EUR nicht ohne weitergehende und vertiefte Begr&uuml;ndung verst&auml;ndlich, wieso das FG nicht einen geringeren Prozentsatz dieser Ums&auml;tze als ausreichend und angemessen bzw. zutreffend angesehen hat. Schlie&szlig;lich wird das Ergebnis der Hinzusch&auml;tzung nicht auf seine Plausibilit&auml;t hin &uuml;berpr&uuml;ft. Aber auch eine griffweise Hinzusch&auml;tzung muss (noch) schl&uuml;ssig, wirtschaftlich m&ouml;glich und vern&uuml;nftig und insoweit &uuml;berpr&uuml;fbar sein.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>56<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Das FG wird diese fehlende Begr&uuml;ndung des Sch&auml;tzungsergebnisses nachholen m&uuml;ssen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>57<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4. Da der Senat die Sch&auml;tzung folglich nicht auf seine Angemessenheit hin &uuml;berpr&uuml;fen kann, ist das angefochtene Urteil aufzuheben und die Sache zur anderweitigen Verhandlung und Entscheidung nach &sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 FGO an das FG zur&uuml;ckzuverweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>58<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>5. Die Kostenentscheidung beruht auf &sect;&nbsp;143 Abs.&nbsp;2 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 20.3.2017, X R 11\/16ECLI:DE:BFH:2017:U.200317.XR11.16.0 Bezeichnung als wesentliche Betriebsgrundlage, Geldeinwurfautomaten als Kassen, Begr&uuml;ndungspflicht eines (Un-)Sicherheitszuschlags Leits&auml;tze 1. Wird eine eingef&uuml;hrte Bezeichnung f&uuml;r einen Betrieb nicht mitverkauft, sondern lediglich im Rahmen eines Franchisevertrags zur Nutzung &uuml;berlassen, sind nicht alle wesentlichen Betriebsgrundlagen &uuml;bertragen worden; deshalb ist der Gewinn aus der Ver&auml;u&szlig;erung als laufender Gewinn zu &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/x-r-11-16-bezeichnung-als-wesentliche-betriebsgrundlage-geldeinwurfautomaten-als-kassen-begruendungspflicht-eines-un-sicherheitszuschlags\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">X&nbsp;R&nbsp;11\/16 &#8211; Bezeichnung als wesentliche Betriebsgrundlage, Geldeinwurfautomaten als Kassen, Begr&uuml;ndungspflicht eines (Un-)Sicherheitszuschlags<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-67649","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/67649","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=67649"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/67649\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=67649"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=67649"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=67649"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}