{"id":67650,"date":"2017-09-14T18:33:56","date_gmt":"2017-09-14T16:33:56","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=67650"},"modified":"2017-09-14T18:33:56","modified_gmt":"2017-09-14T16:33:56","slug":"x-r-35-16-vermoegensuebergabe-gegen-versorgungsleistungen-kein-sonderausgabenabzug-einer-versorgungsrente-bei-fortbestehender-geschaeftsfuehrerstellung-des-vermoegensuebergebers","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/x-r-35-16-vermoegensuebergabe-gegen-versorgungsleistungen-kein-sonderausgabenabzug-einer-versorgungsrente-bei-fortbestehender-geschaeftsfuehrerstellung-des-vermoegensuebergebers\/","title":{"rendered":"X&nbsp;R&nbsp;35\/16 &#8211; Verm&ouml;gens&uuml;bergabe gegen Versorgungsleistungen: kein Sonderausgabenabzug einer Versorgungsrente bei fortbestehender Gesch&auml;ftsf&uuml;hrerstellung des Verm&ouml;gens&uuml;bergebers"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 20.3.2017, X R 35\/16<br \/>ECLI:DE:BFH:2017:U.200317.XR35.16.0<\/p>\n<p class=\"titel\">Verm&ouml;gens&uuml;bergabe gegen Versorgungsleistungen: kein Sonderausgabenabzug einer Versorgungsrente bei fortbestehender Gesch&auml;ftsf&uuml;hrerstellung des Verm&ouml;gens&uuml;bergebers<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>Versorgungsrenten sind nur dann als Sonderausgaben nach &sect; 10 Abs. 1 Nr. 1a Satz 2 Buchst. c EStG 2013 (jetzt: &sect; 10 Abs. 1a Nr. 2 Satz 2 Buchst. c EStG) abziehbar, wenn der &Uuml;bergeber nach der &Uuml;bertragung der Anteile an einer GmbH nicht mehr Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer der Gesellschaft ist.<\/p>\n<\/div>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>Die Revision der Kl&auml;ger gegen das Urteil des Finanzgerichts M&uuml;nster vom 31. August 2016&nbsp;&nbsp;12 K 3245\/15 E wird als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckgewiesen.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Kosten des Revisionsverfahrens haben die Kl&auml;ger zu tragen.<\/p>\n<\/p>\n<p>Au&szlig;ergerichtliche Kosten des Beigeladenen werden nicht erstattet.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">I. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;ger und Revisionskl&auml;ger (Kl&auml;ger) werden zusammen zur Einkommensteuer veranlagt. Der Kl&auml;ger erzielte im Streitjahr 2013 u.a. Eink&uuml;nfte aus Gewerbebetrieb in H&ouml;he von &#8230;&nbsp;EUR aus seiner Beteiligung an der I-GmbH &#038; Co.&nbsp;KG. Diese umfassen die Ertr&auml;ge aus der im Sonderbetriebsverm&ouml;gen gehaltenen Beteiligung an der S-GmbH (GmbH), die Komplement&auml;rin der S&nbsp;GmbH &#038; Co.&nbsp;KG und zu 100&nbsp;% an deren Verm&ouml;gen beteiligt ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit notariellem Vertrag vom 17.&nbsp;Dezember 2012 hatte der Vater des Kl&auml;gers (V), der Beigeladene S, der bis dahin alleiniger Gesellschafter der GmbH war, seinen Gesch&auml;ftsanteil an dieser im Nennwert von &#8230;&nbsp;EUR im Wege der vorweggenommenen Erbfolge dem Kl&auml;ger &uuml;bertragen. Der Wert des &uuml;bertragenen Anteils wurde als nach &sect;&nbsp;13a des Erbschaftsteuergesetzes beg&uuml;nstigtes Verm&ouml;gen mit &#8230;&nbsp;EUR festgestellt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Kl&auml;ger wurde zum alleinvertretungsberechtigten und von den Beschr&auml;nkungen des &sect;&nbsp;181 des B&uuml;rgerlichen Gesetzbuchs (BGB) befreiten weiteren Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer der GmbH bestellt. Nach &sect;&nbsp;5 des Vertrags vom 17.&nbsp;Dezember 2012 blieb V weiterhin Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer der GmbH. Seine Abberufung ohne eigene Zustimmung berechtigte V zum Widerruf der Anteils&uuml;bertragung (&sect;&nbsp;6 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 Buchst.&nbsp;i des notariellen Vertrags vom 17.&nbsp;Dezember 2012).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nach &sect;&nbsp;2 des Vertrags verpflichtete sich der Kl&auml;ger zur Zahlung einer indexgebundenen Versorgungsrente an die Eltern in H&ouml;he von monatlich &#8230;&nbsp;EUR ab dem 1.&nbsp;Januar 2013 bis zum Tode des L&auml;ngstlebenden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>In ihrer Einkommensteuer-Erkl&auml;rung 2013 machten die Kl&auml;ger die Zahlungen an die Eltern des Kl&auml;gers in H&ouml;he von &#8230;&nbsp;EUR als Versorgungsleistungen im Rahmen der Sonderausgaben geltend. Der Beklagte und Revisionsbeklagte (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) lehnte deren Ber&uuml;cksichtigung ab. Versorgungsleistungen in Zusammenhang mit der &Uuml;bertragung eines GmbH-Anteils seien nur abziehbar, wenn der &Uuml;bergeber die Gesch&auml;ftsf&uuml;hrert&auml;tigkeit vollst&auml;ndig und ausnahmslos eingestellt habe. Diese Voraussetzung liege im Streitfall nicht vor.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das Finanzgericht (FG) wies die nach erfolglosem Einspruchsverfahren erhobene Klage mit in Entscheidungen der Finanzgerichte (EFG) 2016, 1943 ver&ouml;ffentlichtem Urteil ab. Die Versorgungsleistungen seien nach &sect;&nbsp;10 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1a Satz&nbsp;2 Buchst.&nbsp;c des Einkommensteuergesetzes 2013 (EStG 2013; jetzt inhaltsgleich &sect;&nbsp;10 Abs.&nbsp;1a Nr.&nbsp;2 Satz&nbsp;2 Buchst.&nbsp;c EStG) nur dann als Sonderausgaben abziehbar, wenn sie in Zusammenhang mit der &Uuml;bertragung eines mindestens 50&nbsp;% betragenden Anteils an einer GmbH zugesagt worden seien, der Verm&ouml;gens&uuml;bergeber als Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer t&auml;tig gewesen sei und der &Uuml;bernehmer diese T&auml;tigkeit nach der &Uuml;bertragung &uuml;bernehme. Dadurch solle sichergestellt werden, dass nur dann die &Uuml;bertragung von GmbH-Anteilen in den Beg&uuml;nstigungsbereich von &sect;&nbsp;10 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1a EStG 2013 falle, wenn der &Uuml;bergeber, &auml;hnlich dem Inhaber eines Einzelunternehmens und typischerweise auch ein Mitunternehmer, pers&ouml;nlich in der Gesch&auml;ftsf&uuml;hrung t&auml;tig sei. Zwar habe V als &Uuml;bergeber seinen 100&nbsp;%-igen Gesch&auml;ftsanteil an der GmbH auf den Kl&auml;ger &uuml;bertragen. Nach dem Wortlaut von &sect;&nbsp;10 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1a Satz&nbsp;2 Buchst.&nbsp;c EStG 2013 sei dar&uuml;ber hinaus nicht nur erforderlich, dass der Verm&ouml;gens&uuml;bergeber vor der &Uuml;bertragung als Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer t&auml;tig gewesen sei, sondern auch, dass er nach der Verm&ouml;gens&uuml;bertragung diese T&auml;tigkeit beende.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit der Revision r&uuml;gen die Kl&auml;ger Verletzung materiellen Rechts. Das FG habe sich bei der Auslegung von &sect;&nbsp;10 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1a Satz&nbsp;2 Buchst.&nbsp;c EStG 2013 der Auffassung der Finanzverwaltung angeschlossen, wonach der Verm&ouml;gens&uuml;bergeber seine T&auml;tigkeit als Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer vollst&auml;ndig aufgeben m&uuml;sse (vgl. Schreiben des Bundesministeriums der Finanzen &#8211;BMF&#8211; vom&nbsp;&nbsp;11.&nbsp;M&auml;rz 2010 IV&nbsp;C&nbsp;3-S 2221\/09\/10004, BStBl I 2010, 227). Nach Auffassung des BMF m&uuml;sse aber der &Uuml;bernehmer im Rahmen der Gesch&auml;ftsf&uuml;hrung nicht dieselbe Funktion aus&uuml;ben wie vormals der &Uuml;bergeber. Unsch&auml;dlich sei zudem, wenn der Verm&ouml;gens&uuml;bergeber in anderer Weise als der des Gesch&auml;ftsf&uuml;hrers t&auml;tig werde (im Rahmen einer selbst&auml;ndigen oder nichtselbst&auml;ndigen T&auml;tigkeit). Diese Auslegung der Finanzverwaltung m&uuml;sse hinterfragt werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Den Gesetzesmaterialien zum Jahressteuergesetz 2008 (JStG 2008) sei zu entnehmen, dass mit der Neuregelung der Abziehbarkeit der Versorgungsleistungen als Sonderausgaben eine zielgenaue Regelung der steuerlichen Beg&uuml;nstigung der Unternehmens&uuml;bergaben gegen Versorgungsleistungen geplant gewesen sei. Das Rechtsinstitut der Verm&ouml;gens&uuml;bergabe gegen Versorgungsleistungen sollte auf seinen Kernbereich zur&uuml;ckgef&uuml;hrt werden. Im Regierungsentwurf sei zun&auml;chst die &Uuml;bertragung von Anteilen an Kapitalgesellschaften nicht beg&uuml;nstigt gewesen, weil deren Gesellschafter nicht betrieblich t&auml;tig seien. Sie g&auml;ben mit der &Uuml;bertragung lediglich eine Kapitaleinkunftsquelle, aber keine gewerbliche T&auml;tigkeit auf.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Erweiterung der Abziehbarkeit der Versorgungsleistungen auch bei einer &Uuml;bertragung von GmbH-Anteilen sei erst auf Anregung des Bundesrats in das Gesetz aufgenommen worden. Die &Uuml;bertragung von kleinen und mittelst&auml;ndischen Familienunternehmen in der Rechtsform einer GmbH durch einen beherrschenden Gesellschafter-Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer sollte auch weiterhin beg&uuml;nstigt sein. Offensichtlich habe der Gesetzgeber die &Uuml;bertragung von Anteilen eines beherrschenden Gesellschafter-Gesch&auml;ftsf&uuml;hrers mit der &Uuml;bertragung von Einzelunternehmen und Mitunternehmeranteilen funktional gleichstellen wollen. Damit komme es f&uuml;r die Beg&uuml;nstigung der &Uuml;bertragung von GmbH-Anteilen darauf an, ob es sich um eine t&auml;tige Mehrheitsbeteiligung handele, die vom Verm&ouml;gens&uuml;bernehmer fortgef&uuml;hrt werde.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Wenn zus&auml;tzlich die Aufgabe der Organstellung des &Uuml;bergebers oder die Aufgabe seiner T&auml;tigkeit Voraussetzung f&uuml;r die Beg&uuml;nstigung sein sollte, h&auml;tte dies der Gesetzgeber klar und eindeutig im Gesetz definieren m&uuml;ssen. Zudem komme es bei der &Uuml;bertragung von Mitunternehmeranteilen und Betrieben und Teilbetrieben nicht darauf an, ob der Verm&ouml;gens&uuml;bergeber seine T&auml;tigkeit aufgebe.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Au&szlig;erdem sei nicht erkennbar, weshalb eine gleitende Verm&ouml;gensnachfolge bei Personengesellschaften und bei Einzelunternehmen gewollt, bei Kapitalgesellschaften hingegen ausgeschlossen sein sollte, obwohl es sich jeweils um Kerngebiete des von der Rechtsprechung entwickelten Rechtsinstituts der Verm&ouml;gens&uuml;bergabe gegen Versorgungsleistungen handele. Im &Uuml;brigen seien die Besonderheiten des Streitfalls zu ber&uuml;cksichtigen. Dem &Uuml;bergeber seien keine Gesch&auml;ftsf&uuml;hrungsaufgaben zugewiesen worden und er habe &#8211;unbestritten&#8211; auch keine Gesch&auml;ftsf&uuml;hrungsaufgaben wahrgenommen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;ger beantragen sinngem&auml;&szlig;,<br \/>das FG-Urteil aufzuheben und weitere Sonderausgaben in H&ouml;he von &#8230;&nbsp;EUR anzuerkennen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt,<br \/>die Revision zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Begriff der &Uuml;bernahme der Gesch&auml;ftsf&uuml;hrung in &sect;&nbsp;10 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1a Satz&nbsp;2 Buchst.&nbsp;c EStG 2013 impliziere, dass die Gesch&auml;ftsf&uuml;hrert&auml;tigkeit von dem bisherigen auf den neuen Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer &uuml;bergehen m&uuml;sse. Der bisherige Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer d&uuml;rfe folglich diese T&auml;tigkeit nicht mehr aus&uuml;ben. Andernfalls m&uuml;sste auch eine Beteiligung des Verm&ouml;gens&uuml;bernehmers an der Gesch&auml;ftsf&uuml;hrung ausreichen. Auch die in der Literatur herrschende Auffassung gehe von der Beendigung der Gesch&auml;ftsf&uuml;hrert&auml;tigkeit des &Uuml;bergebers aus. Schon dem im Gesetzestext verwendeten Begriff der &Uuml;bernahme der T&auml;tigkeit als Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer sei zu entnehmen, dass der bisherige Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer seine T&auml;tigkeit aufgeben m&uuml;sse.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nicht au&szlig;er Acht gelassen werden d&uuml;rfe, dass &sect;&nbsp;10 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1a Satz&nbsp;2 Buchst.&nbsp;c EStG 2013 die Erleichterung der &Uuml;bergabe von Betrieben an die n&auml;chste Generation ohne Aufdeckung der stillen Reserven bezwecke. Der Fortbestand des Unternehmens und die vorhandenen Arbeitspl&auml;tze sollten gesichert und zugleich die Versorgung des &Uuml;bergebers aus den Ertr&auml;gen des &uuml;bernommenen Verm&ouml;gens gew&auml;hrleistet werden. Der &Uuml;bergeber sei gerade daran interessiert, sich aus dem Unternehmen zur&uuml;ckzuziehen unter gleichzeitiger Absicherung seiner (Alters-)Versorgung.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Bei der &Uuml;bertragung von (Teil-)Betrieben und Mitunternehmeranteilen handele es sich um die &Uuml;bertragung betrieblicher Einkunftsquellen. Damit ende die (mit)unternehmerische T&auml;tigkeit des &Uuml;bergebers automatisch und gehe auf den &Uuml;bernehmer &uuml;ber. Im Zuge der Gleichstellung der im Privatverm&ouml;gen gehaltenen GmbH-Anteile mit einer betrieblichen Einkunftsquelle sei daher im Anwendungsbereich des &sect;&nbsp;10 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1a EStG 2013 die &Uuml;bergabe der Gesch&auml;ftsf&uuml;hrung geboten, um die &Uuml;bertragung einer reinen (nicht beg&uuml;nstigten) Kapitalanlage von der &Uuml;bertragung einer unternehmerischen (beg&uuml;nstigten) Kapitalanlage abzugrenzen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">II.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Revision ist unbegr&uuml;ndet und nach &sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;2 der Finanzgerichtsordnung (FGO) zur&uuml;ckzuweisen. Zu Recht hat das FG den Kl&auml;gern den Sonderausgabenabzug der an die Eltern gezahlten Versorgungsrente als Versorgungsleistungen verwehrt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Als Sonderausgaben abziehbar sind nach &sect;&nbsp;10 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1a Satz&nbsp;2 Buchst.&nbsp;c EStG 2013 (heute &sect;&nbsp;10 Abs.&nbsp;1a Nr.&nbsp;2 Satz&nbsp;2 Buchst.&nbsp;c EStG) Versorgungsleistungen in Zusammenhang mit der &Uuml;bertragung eines mindestens 50&nbsp;% betragenden Anteils an einer GmbH, wenn der &Uuml;bergeber als Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer t&auml;tig war und der &Uuml;bernehmer diese T&auml;tigkeit nach der &Uuml;bertragung &uuml;bernimmt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im Streitfall hat V zwar seinen 100&nbsp;%-igen Anteil an der GmbH auf den Kl&auml;ger &uuml;bertragen. Auch war V vor der Verm&ouml;gens&uuml;bertragung Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer der GmbH und der Kl&auml;ger wurde danach deren alleinvertretungsberechtigter Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer. V blieb jedoch nach &sect;&nbsp;5 des &Uuml;berlassungsvertrags weiterhin Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer. Zudem berechtigte ihn seine Abberufung als Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer zum Widerruf der Anteils&uuml;bertragung. Deshalb liegen die Voraussetzungen f&uuml;r einen Sonderausgabenabzug nach &sect;&nbsp;10 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1a Satz&nbsp;2 Buchst.&nbsp;c EStG 2013 nicht vor.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Voraussetzung f&uuml;r eine nach &sect;&nbsp;10 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1a Satz&nbsp;2 Buchst.&nbsp;c EStG 2013 beg&uuml;nstigte Anteils&uuml;bertragung ist u.a., dass der &Uuml;bergeber seine Gesch&auml;ftsf&uuml;hrert&auml;tigkeit insgesamt aufgibt (so auch Kulosa in Herrmann\/Heuer\/Raupach, &sect;&nbsp;10 EStG Rz&nbsp;91; Bl&uuml;mich\/Hutter, &sect;&nbsp;10 EStG Rz&nbsp;98; Lindberg in Frotscher, EStG, Freiburg 2011, &sect;&nbsp;10 Rz&nbsp;171m; Schmidt\/Heinicke, EStG, 36.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;10 Rz&nbsp;143; St&ouml;cker in Bordewin\/Brandt, &sect;&nbsp;10 EStG Rz&nbsp;626; Bauschatz in Festschrift f&uuml;r Spiegelberger, 3, VI.2. und VII.4.; a.A. Bauschatz in Korn, &sect;&nbsp;10 EStG Rz&nbsp;230.3.20, am Ende). Daran fehlt es im Streitfall.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Das in &sect;&nbsp;10 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1a Satz&nbsp;2 Buchst.&nbsp;c EStG 2013 verwendete Wort &quot;&uuml;bernehmen&quot; bedeutet nach Duden &quot;als Nachfolger in Besitz nehmen oder weiterf&uuml;hren&quot;. Diese Definition spricht f&uuml;r die Auslegung der Finanzverwaltung im BMF-Schreiben in BStBl I 2010, 227 und f&uuml;r die Meinung in der Literatur, wonach der &Uuml;bergeber nach der Anteils&uuml;bertragung seine Gesch&auml;ftsf&uuml;hrert&auml;tigkeit insgesamt aufgeben muss. Best&auml;tigt wird diese Auslegung des Begriffs &quot;&uuml;bernehmen&quot; auch durch seine Verwendung im allgemeinen Sprachgebrauch. Wird ein Wirtschaftsunternehmen durch ein anderes &uuml;bernommen, ist das Unternehmen nach der &Uuml;bernahme in den H&auml;nden des &Uuml;bernehmers; darauf folgt zugleich, dass es nicht mehr in den H&auml;nden des urspr&uuml;nglichen Eigent&uuml;mers, des &quot;&Uuml;bergebers&quot;, ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Schlie&szlig;lich wird auch in verschiedenen Gesetzen das Wort &quot;&Uuml;bernahme&quot; in Zusammenhang mit Schulden in dem Sinne gebraucht, dass der neue Schuldner an die Stelle des bisherigen Schuldners tritt, also nicht zus&auml;tzlich zum bisherigen Schuldner f&uuml;r die Verbindlichkeiten einzustehen hat (so z.B. &sect;&nbsp;41 Abs.&nbsp;2 des Aktiengesetzes sowie &sect;&sect;&nbsp;415, 416 BGB). Der bisher Handelnde (Schuldner) soll von der Verbindlichkeit befreit werden (Drygala in: Schmidt, K.\/Lutter, AktG, 3.&nbsp;Aufl. 2015, &sect;&nbsp;41 Rz&nbsp;33, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Eine teleologische Extension des Gesetzeswortlauts kommt angesichts der Gesetzeshistorie und aufgrund des Sinns und Zwecks des Gesetzes nicht in Betracht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Nach den Materialien zum JStG 2008 sollte das Rechtsinstitut der Verm&ouml;gens&uuml;bergabe gegen Versorgungsleistungen auf seinen Kernbereich zur&uuml;ckgef&uuml;hrt werden. Im Regierungsentwurf war zun&auml;chst die &Uuml;bertragung von Anteilen an Kapitalgesellschaften nicht beg&uuml;nstigt. Die Gesellschafter seien nicht betrieblich t&auml;tig. Der Gesellschafter gebe mit der &Uuml;bertragung lediglich eine Kapitaleinkunftsquelle, aber keine betriebliche T&auml;tigkeit auf (vgl. BTDrucks 16\/6290, 53). Erst auf Anregung des Bundesrats wurde die &Uuml;bertragung von kleinen und mittelst&auml;ndischen Familienunternehmen in der Rechtsform der GmbH durch einen die Gesellschaft beherrschenden Gesellschafter-Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer im Rahmen der Verm&ouml;gens&uuml;bergabe gegen Versorgungsleistungen ebenfalls steuerlich beg&uuml;nstigt (BTDrucks 16\/7036, 11). Die &Uuml;bertragung von Anteilen an (auch kleinen) Aktiengesellschaften erfasst &sect;&nbsp;10 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1a Satz&nbsp;2 Buchst.&nbsp;c EStG 2013 (heute &sect;&nbsp;10 Abs.&nbsp;1a Nr.&nbsp;2 Satz&nbsp;2 Buchst.&nbsp;c EStG) hingegen nicht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Wille des Gesetzgebers, mit der Neuregelung der Verm&ouml;gens&uuml;bergabe gegen Versorgungsleistungen nur die Aufgabe betrieblicher T&auml;tigkeiten, nicht aber die &Uuml;bertragung reiner Kapitaleinkunftsquellen zu beg&uuml;nstigen, gilt auch f&uuml;r die &Uuml;bertragung von Anteilen an Kapitalgesellschaften. Allein diese und nicht der Gesellschafter ist betrieblich t&auml;tig. Nur wenn der Gesellschafter einer GmbH zugleich deren Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer ist, &uuml;bt er eine einem Einzelunternehmer oder einem Mitunternehmer an einer Personengesellschaft vergleichbare &quot;betriebliche&quot; T&auml;tigkeit aus. Diese gibt er aber nur dann auf, wenn er nach der &Uuml;bertragung der Anteile an der GmbH nicht mehr Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer der Gesellschaft ist. Bleibt er hingegen Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer, &uuml;bertr&auml;gt er ausschlie&szlig;lich eine Kapitaleinkunftsquelle, deren &Uuml;berlassung nach dem Willen des Gesetzgebers gerade nicht beg&uuml;nstigt werden sollte. &sect;&nbsp;10 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1a Satz&nbsp;2 Buchst.&nbsp;c EStG 2013 (heute &sect;&nbsp;10 Abs.&nbsp;1a Nr.&nbsp;2 Satz&nbsp;2 Buchst.&nbsp;c EStG) kann deshalb nicht &uuml;ber seinen Wortlaut hinaus ausgelegt werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Auch Sinn und Zweck der Vorschrift gebieten eine wortlautgetreue Auslegung. Nur wenn der Verm&ouml;gens&uuml;bergeber nach der &Uuml;bertragung von GmbH-Anteilen nicht mehr Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer der Gesellschaft ist, gibt er die einem Einzelunternehmer oder einem Mitunternehmer an einer Personengesellschaft vergleichbare &quot;gewerbliche&quot; T&auml;tigkeit auf. W&auml;re &#8211;wie die Kl&auml;ger meinen&#8211; die &Uuml;bertragung von GmbH-Anteilen auch dann nach &sect;&nbsp;10 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1a Satz&nbsp;2 Buchst.&nbsp;c EStG 2013 (heute &sect;&nbsp;10 Abs.&nbsp;1a Nr.&nbsp;2 Satz&nbsp;2 Buchst.&nbsp;c EStG) beg&uuml;nstigt, wenn der &Uuml;bergeber weiterhin Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer der Gesellschaft bliebe, w&uuml;rde das Rechtsinstitut der Verm&ouml;gens&uuml;bergabe gegen Versorgungsleistungen gegen den ausdr&uuml;cklichen Willen des Gesetzgebers insoweit nicht auf seinen Kernbereich zur&uuml;ckgef&uuml;hrt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Die Kostenentscheidung beruht auf &sect;&nbsp;135 Abs.&nbsp;2 FGO. Die au&szlig;ergerichtlichen Kosten des Beigeladenen sind nicht erstattungsf&auml;hig (&sect;&nbsp;139 Abs.&nbsp;4 FGO).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 20.3.2017, X R 35\/16ECLI:DE:BFH:2017:U.200317.XR35.16.0 Verm&ouml;gens&uuml;bergabe gegen Versorgungsleistungen: kein Sonderausgabenabzug einer Versorgungsrente bei fortbestehender Gesch&auml;ftsf&uuml;hrerstellung des Verm&ouml;gens&uuml;bergebers Leits&auml;tze Versorgungsrenten sind nur dann als Sonderausgaben nach &sect; 10 Abs. 1 Nr. 1a Satz 2 Buchst. c EStG 2013 (jetzt: &sect; 10 Abs. 1a Nr. 2 Satz 2 Buchst. c EStG) abziehbar, wenn der &Uuml;bergeber &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/x-r-35-16-vermoegensuebergabe-gegen-versorgungsleistungen-kein-sonderausgabenabzug-einer-versorgungsrente-bei-fortbestehender-geschaeftsfuehrerstellung-des-vermoegensuebergebers\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">X&nbsp;R&nbsp;35\/16 &#8211; Verm&ouml;gens&uuml;bergabe gegen Versorgungsleistungen: kein Sonderausgabenabzug einer Versorgungsrente bei fortbestehender Gesch&auml;ftsf&uuml;hrerstellung des Verm&ouml;gens&uuml;bergebers<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-67650","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/67650","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=67650"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/67650\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=67650"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=67650"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=67650"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}